Revue de Presse: Ottobre design woman, Frühjahr/Sommer 2/2008

Diesmal habe ich mir die Zeitschrift in Hektik (Zug geht gleich…) am Bahnhofskiosk abgegriffen. Ohne vorher reinzugucken. Auch die mir so gar nicht zusagenden Farbkombination mit Braun bzw. grün und großgeblümt auf dem Titel haben mich nicht ausreichend abgeschreckt. Naja…

I picked this ottobre woman issue at the train station without looking at it first. Big mistake. I don’t like the fabrics, I hate the style of most items, the only good thing is, it has patterns for a jazzpant and a yogapant up to size 52, that’s usually hard to get in magazines. Apart from that most of the patterns stop at size 48 now. The rest is matter of taste… I just do not like the style. And if there is an interesting detail then it’s something I already have in other patterns. I probabely wouldn’t have bought it, if I hadhad a look inside before.

But if you happen to be pregnant AND you like the style, then it’s an interesting issue, because there are several maternity patterns in it and others they claim that they can be worn when pregnant.

Nachdem die Schnitte der letzten Hefte ja alles sehr „Basic“ waren und allmählich langweilig wurden kündigt das Editorial diesmal eine Änderung an. Aus dem Studium diverser Blog leitet die Redaktion ab, daß Kleidung in erster Linie „individuell und bequem“ sein soll. Ich habe einen leisen Verdacht, was „bequem“ bedeuten soll… und ich lese wohl andere Blogs. Individuell sicher… aber die Art von „bequem“ die ich befürchte…. Nun ja. muß ja für jeden was dabei sein. Oder so.

Die ersten Modelle sehen ja sehr schwanger aus. Ach so, die sind für Schwangere. Im Prinzip nichts dagegen, Schwangere müssen ja auch was anziehen, aber man könnte ja auf dem Titel schon mal „warnen“. Mal abgesehen davon, daß ich so auch nicht aussehen wollte, wenn ich schwanger wäre. Raffung auf der Hüfte… alles wo kein Bauch ist auch noch breit machen.

Dafür sieht das Trägerkleid daneben weniger nach den wilden und freizügigen 60ern aus, sondern eher nach Pipi Langstrumpf. Oder Kleidern die ich als Kleinkind so getragen habe.

Dann geht es in Grün weiter. Eine Tunika mit dem Charme einer Kittelschürze… großes Muster und Rüschen…  Müssen schwangere Frauen bestraft werden? Bei Kleid Nummer 7 ist nicht so ganz klar, ob das jetzt für schwanger ist oder nicht…. Außerdem fällt mir gerade auf, daß die Schnitte jetzt wohl auch nur noch bis Größe 48 gehen. Manche auch nur bis 46. Eine weite Leinenhose… gut, Basic, nett. Aber solche Schnitte habe ich schon zu hauf. Und die Jacke Nummer zehn mit der Krause an der Passe und auch noch in braun… ne, nur altbacken. Und ein Schnitt der vielleicht an Kleinkindern noch süß aussieht…

Der Jackenschnitt der letzten Ausgaben hat andere Taschen bekommen, die Biesen am Shirtausschnitt sind nett, aber hatte die nicht Burda schon in der Burda Plus vor einigen Wochen? Und schon wieder ein Stoff der aussieht wie eine Gardine. Ich würde mir den nicht mal ans Fenster hängen… Also dieses Heft entspricht wohl gar nicht meinem Geschmack.

Ein Blick ins Anleitungsheft zeigt, daß doch einige Modelle bis Größe 52 geblieben sind. Unten geht es bei 34 los. Immerhin haben die Models nach wie vor Normalfigur, gut. Wobei mir in der Größentabelle gerade auffällt, daß die Modelle angeblich bei einer Körpergröße von 164 – 172 passen.  Das kann nicht wirklich gut gehen, oder?

Na gut, die Sportmode ist okay. Nette Teilungsnähte an den T-Shirts und angeblich sogar mit eingebauten Abnähern. Und Jazzpants und Yogahose gehen beide bis Größe 52. Immerhin, bei Gummizug dürfen auch die breiteren Frauen wieder mittun. (Beim Sport dann nicht, denn die T-Shirts hören bei 48 auf, dabei wären die eingebauten Abnäher doch in den größeren Größen auch willkommen, oder?

Die Sweet Sunday Nostalgie hat zwar sanfte Farben, die ich an sich mag, aber das Ensemble als ganzes wirkt auf mich nicht nostalgisch, sondern altbacken. Das Kleid für die Special Occasion hat einen sehr interessanten Stoff, doch als Kleid gefällt mir der nicht recht. Der Schnitt ist recht Basic, aus dem könnte man was machen.

Ach, und jetzt gibt es auch hier eine eigene „Plus“ Sparte… ein Model von Format darf eine Gummizughose und Shirts vorführen. Urlaubsmode. Dickerchen arbeiten nicht, oder?

*uff* Ich bin durch. Diesmal eher mit Erleichterung.

Außer der Fitnesskleidung (Falls ich doch mal mit Sport anfange) hat mir eigentlich nichts gefallen. Wenn ich mir das Heft vor dem Kauf angesehen hätte, hätte ich es wohl nicht mitgenommen. Aber wer schwanger ist und wem der Stil gefällt, der kann hier in einem Heft die komplette Garderobe bekommen. (So ihm Leggins als einzige Hosenvariante ausreichen.)

Runde 3

Es ist ja schon wieder einige Tage her, daß sich unser Nähkränzchen getroffen hat. Aber ich kam einfach nicht zum bloggen. Außerdem hat mein Rechner ein Update bekommen (von Suse 9.2 auf OpenSuse 10.3) und hatte danach ein Problem mit meiner Camera. Aber das habe ich alleine gelöst. (Das Update… hat ein Fachmann gemacht. Jetzt muß ich im Gegenzug ein Rezept für Eierlikörtorte finden und umsetzen…)

Some days ago our little sewing group had its meeting. But I didn’t have time to blog. Also my computer got an update (from Suse 9.2 to OpenSuse 10.3) and didn’t recognize my camera after that. But I solved that all alone! (The update… was done by a specialist. My next task will be finding a recipe for a egg liquer gateaux and make it…)

HosenbeineVor Ostern habe ich meine Nähsachen weggepackt, denn eigentlich hätten wir heute Besuch bekommen sollen. (Der dann wegen Eisregens nicht kommen konnte. So haben wir zu zweit einen ganzen Lammrücken, kiloweise Käse, ein riesiges Osterbrot und große Tüten Schokoeier. Dafür keine gefärbten Eier… zumindest nicht bist vor einer Stunde…) Und so sieht die Hose jetzt aus.

Die viele Einzelteile sind schon ganz gut zu einem großen Ganzen zusammengewachsen. Die Taschen sind alle gearbeitet, der Reißverschluss ist drin, die inneren Beinnähte sind genäht, nur das Absteppen der Kappnaht fehlt noch.

An die Anleitung konnte ich mich mal wieder nicht halten. Ich will ja eine „echte“ Jeansverarbeitung, mit Kappnähten am Sattel, den inneren Beinnähten und im Schritt. Und wegen letzterem mußte ich auch Austüfteln, wie ich den Reißverschluss arbeiten kann. Denn die Anleitung sieht nur abgesteppte Nähte vor. Kappnähte sind aber bequemer.

(Das kling jetzt kontraintuitiv, weil sie ja dick sind. Aber man darf nicht vergessen, daß eine Kappnaht innen ganz glatt ist, wodurch sie für die innere Beinnaht geradezu prädestiniert ist. Und außen ist sie durch die mehrfachen Stofflagen besonders strapazierfähig. Das verlängert die Lebensdauer etwas. Zuerst reibt die Naht durch, erst dann die Hose…)

I’ve put my sewing things away for easter, because freinds and their kids wanted to come for the weekend, as every year. (They dannot come because of the weather, the streets between us are partially coverd with ice and there were already accidents. So we are two persons with a whole lamb saddle, a kilogramm of cheese, a huge easter bread and bagwise chocolate-eggs. And no dyed easter eggs. At least not until one hour ago…) The picture shows, how the jeans is looking now.

Most of the intimidating lot of pieces are assembled into one. All pockets are finished, the zip is sewn in and the first seam of the inner leg seam is done. I’ll only have to topstitch them.

Originally I had intended to follow the instruction, because I had heard a lot of good things about the „Betzina-way“- But I also wanted a „real“ jeans, with flat felled seams for the inner leg seam and the crotch seam. And due to that I had to figure out a way how to sew in the zip by myself. The sewing instructions just tell to make normal seams and then topstitch, to mimic flat felled seams, but real flat felled seams are more comfortable.

(I know that to many people the idea of flat felled seams for more comfort sounds counter-indutitive, because they are quite thick in jeans. But they are flat and smooth at the inside, as the seam allowances are on the outside. Plus the „bulk“ on the outer side gives a bit more stability against wear. First the seam goes and then the fabric. Not the fabric directely.)

Frau mhs hat eine zweite Version ihrer Jeans aus einem neuen Stoff zugeschnitten und genäht. Sie hat die Hinterhose in einer Größe kleiner zugeschnitten. Jetzt ist zwar nicht mehr so viel Stoff am hinteren Hosenbein zu viel, aber dafür fehlte es vorne. Sie war dann erst mal mit trennen beschäftigt. Wir hoffen, die Nahtzugaben geben die fehlenden Zentimeter her…

Und Capricorna hat ihren gut sitzenden Burda Maßschnitt in einen Jeansschnitt umgebaut und eine Probehose genäht. Die sah schon recht gut aus.

Mal sehen, wie weit wir nächste Woche sind…

Ach ma, Frohe Ostern!

Frau mhs did not alter the pants from last week, she had cut and sewn a new version, this time she’d used one size smaller vor the back. That made it better on the back of her thights, but then room was missing at the upper front… so she was ripping at our last meeting. And she’s hoping the seam alllowances are large enough, to let it out.

And Capricorna had altered her „Burda Maßschnitt“ into a classical five Pocket pattern and also made a muslin. She wasn’t completely happy with it, but to my it already looked quite fine.

Well, let’s see how far we’ll all be by next week…

And Happy Easter everybody!

Winterchic für Pfosten

(Passend zum derzeitigen Aprilwetter mit Regen, Sonne und Schnee, habe ich noch ein Bild ausgegraben.)

Pfostencosy in ParisWas trägt der Pfosten von Welt im Winter?

Gestricktes, zumindest in Paris.

Ich habe diese Strickschläuche an einigen Orten gesehen, nicht nur an Wegweisern, auch an Regenrohren und anderen Dingen.

Ich erinnere mich, irgendwo mal von so einer Aktion in New York gelesen zu haben, aber leider weiß ich nicht mehr wo und auch nicht, was es bedeutet. Aber wer beim nächsten Parisbesuch die Augen offen hält, findet vielleicht noch ein paar mehr.

(Todays weather – from snow over rain to sun in only a few moments – reminded me of that picture I took some time ago in Paris:)

What do signposts wear in winter?

Knit, of course. At least in Paris.

I’ve noticed those mega cozies at several places, not only on signposts, but on other vertical columns, too.

I remeber vaguely, having read about something like that in New York, but I can’t find it again. Neither do I know what it means. But if you keep your eyes open next time you visit Paris, you might be able to spot some more.

Runde 2

Weiter geht es mit dem Motivationsmonat. (Ich weiß eh schon gar nicht mehr, wo ich die Zeit zum Berichten hernehmen soll… es stapeln sich auch diverse Zeitschriften, die besprochen werden wollen, von meinen Socken habe ich schon lang nicht mehr geschrieben und ein anderes Projekt habe ich auch angefangen, während ich auf den Schnitt für die Jeans wartete…) Diesmal leider ohne Bilder, die sind noch in der Kamera von Frau mhs. Aber macht nix…

Capricorna hat es in ihrem Blog ja geschrieben, sie ist ausgestiegen. Die Probehose anzupassen wäre mehr Arbeit, als aus ihrem bereits passenden Hosenschnitt  einen Five-Pocket-Schnitt zu machen. Kann ich nachvollziehen. Ich finde ja auch, das Designänderungen wesentlich einfacher sind, als das Anpassen an die Figur.

And on we go with the „Motivation of the Month“. (I don’t know where to take the time, I have so  many untold things. Threads and ottobre woman are waiting for a review, I didn’t write about my sock knitting and I’ve started another project, while I was without the pattern for the jeans… ) This time a pictureless entry, because the pictures are still on the camera of Frau mhs. But it’ll do…

Capricorna announced it in her blog: she’s out. She made a musslin and found out, that fitting that would be much more worik than just altering a fitted pants pattern to make it a five pocket jeans. I understand her very well, I also think that design changes are much easier to do than fitting a pattern.

Frau mhs ist mal wieder am weitesten. Sie hat eine Probehose genäht, aus richtigem Stoff, nur Reißverschluss, Knopf und Saum fehlten noch. Leider war die Paßform gar nicht gut. Am Po paßt die Hose, aber unterhalb steht der Stoff tütig ab. Ungefähr sechs Zentimeter kann man an die Seitennaht und die innere Beinnaht anschieben, dadurch sollte die Hose tragbar werden, aber wir haben beide im Moment keine geniale Idee, was man am Schnitt ändern sollte und könnte, damit die „richtige“ Hose auch schön sitzt?

Frau mhs is ahead of everybody. She had finished a test garment (real garment, not only a muslin) except for zip, button and hems. Only the pattern doesn’t fit at all. Around the hip it’s okay, but under it there is just way to much fabric which stands out… (it’s a rather stiff fabric, but it’s a jeans pattern, no?) About six centimeters can be taken out at the side seam and the inner leg seam to make the trowser „wearable“, but „good fit“ is something else. And none of us has a good idea how to alter the pattern to make it a really good fitting jeans?

Ich selber habe in einer Eilaktion am Donnerstag den Schnitt auskopiert (ich muß meist viel ändern, daher kopiere ich auch Fertigschnitte, weil es besser ist, das Original als „Sicherungskopie“ zu haben) und eine Testhose aus einem alten „Kellerstoff“ genäht. (Eher getackert mit größter Stichlänge) Obwohl laut Maßtabelle G eher knapp wäre (mein Hüftumfang liegt noch 2cm über dem Wert in der Tabelle) habe ich mich nach Lektüre einiger Berichte auf Pattern Review dazu entschlossen, die Hose in F zu kopieren und zuzuschneiden.

Was soll ich sagen, der Hüftumfang ist genau so, wie ich das gerne hätte bei einer Jeans. Knackeng. Überraschend war allerdings die Höhe. Von wegen der Bund endet vorne 2,5 cm unterhalb der Taille… bei mir lag er deutlich drüber, was ungewöhnlich ist. Normalerweise sind Hosen bei mir unfreiwillig tief sitzend. Bei dieser hingegen mußte ich rundum drei Zentimeter Länge rausnehmen und vorne am Bund noch mal zwei Zentimeter in der Mitte, zu den Seitennähten hin auslaufend.

Jetzt sitzt die Hose immerhin auf der Taille, drunter nicht wirklich. (Die Schrittlänge ist in der Maßtabelle für die Today’s Fit Größen leider nicht angegeben, wär vielleicht nützlich….)

I couldn’t work on the project until Thursday. Then I’ve traced the pattern on plastic (Usually I have to alter a lot to make things fit, so I prefere to keep the original pattern as „backup“ so I can always turn back, if I’ve messed up my copy) and sewn a muslin of a very old fabric. Following the mesaurment chart G shold have provided a close fit (my hip measurements are 2cm beyond „G“), but after checking Pattern review I decided to try F.

Well… regarding the hips this was perfect! They are very tight (compressing…) at hip level, what is exactly what I want from jeans. (Not for other pants…) but there was another surprise. The waistband did not (as indicated) end 2,5cm (or one inch) below waist level, but went up to bust level. Often I have to lengthen there…. Here I had to take out 3cm (1 1/4 inch) between crotch line and the pocket (I didn’t want to alter the pocket pattern… ) and another 2cm (6/8 inch) in the middle of the waistband, tapering to the side seams.

So the waistband now ends on waistlevel. Still not beyond as indicated. (The chart of measurement for the Today’s Fit patterns doesn’t indicate a crotch length… would have been helpfull…)

Entjungfert….

Zeit für ein Geständnis: Ich war eine CREATIVA-Jungfer. :o) Noch nie war ich auf dieser gigantischen Messe rund ums Basteln. (Logisch, ist bastle ja auch nicht…) Doch da dieses Jahr Anne einen Kreativbereich gestaltet hatte und auch Themen rund ums Nähen angekündigt waren, machte ich mich auf den Weg nach Dortmund.

I have to make a confession: yes, I was a CREATIVA virgin. :o) Never had I been on that big trade fair around all kind of crafty things. (Well…. I’m not into most crafts…) But as Anne had organized a part of the creative and workshop programm I did it. I went to Dortmund.

Bei PrymNachdem ich mich durch Regen, Sturm und Kartenverkauf gekämpft hatte und auch den Weg in Halle 6 gefunden, lief ich dann ganz schnell dem ersten bekannten Gesicht in die Arme. (Zu dem Zeitpunkt mit Kaffee beladen…) MichaelDUS ist mal wieder der Joker an verschiedenen Ständen… Workshops bei Anne, aber auch Vorführung bei Prym.

Immerhin blieb Zeit für ein wenig Small Talk, etwa wie es meinen Büchern bei ihm ergeht und der Grund, warum keine Zeit war, den versprochenen Schnitt zu erstellen. (Leider wurde ich über den Grund zum Schweigen vergattert…. aber ich hab schon mal was zum Freuen. *g*)

After I had fought my way through rain, storm and the ticket counter I’ve found my way into hall 6 and bumped quickly into the first familiar face (or his at that moment coffee loaded arms…) MichaelDUS, the joker for every crafty occasion. Doing Workshops at Annes booth, but also showing interesting things for Prym at their booth.

But there was at least enough time for a bit of chitchat, like how my books have been doing in his livingroom the last months or why he hadn’t time to make the pattern he had wanted to do for me. (I’m not allowed to talk about the reason, but for me it’s something to look forward…. *g*)

Danach schaffte ich es dann auch zu Annes Jeans Flick- und Pimpstation. (Wer mag, kann seinen kaputten oder langweiligen Jeans mitbringen und sich zu Anne an die Nähmaschine setzen und was Neues draus machen. Oder sich einer der kaputten Jeans aus dem Korb schnappen und was neues draus machen…) Was sich dann auch gleich als Treffpunkt weiterer neuer und bekannter Hobbyschneiderinnen Gesichter entpuppte. Wobei die ersten schon schlapp in den Seilen… äh Stühlen hingen und kurz vor dem Gehen waren. Blitzbesucher, sozusagen… (Ich weiß aber nicht, was aus dem Plan, gleich zu gehen wurde, nachdem die beiden entdeckten, daß sie eine ganze Halle übersehen hatten… *g*)

Und da Messen ja gemeinsam mehr Spaß machen, sind wir auch zu dritt losgezogen. Cinderella und cutipie leisteten mir beim Begucken der Stände Gesellschaft. Anne und NoZi mußten bleiben, die sind ja zum Arbeiten da. *g*

Jeans pimpen mit AnneAfter that I made it to Annes „Jeans repair and pimp“ booth. (You can bring your old Jeans, sit down on one of the sewing machines and create something new from them. Or you just pick one of the old jeans that are provided there and create something.) As expected this is a meeting point for the „Hobbyschneiderin“ Community and I’ve found familiar and new faces their. Well, the first were already tired and had planned to leave the show, when they found out, that there was one more hall to visit…

And as doing things together I started my tour with Cinderella and cutipie. Anne and NoZi had to remain, they are there for work… *g*

Die Creativa ist ja eine Bastelmesse und eine Verkaufsmesse. Entsprechend war das Angebot. Vpn Scrapbooking über Decoupage, Stempeln bis zu Patchwork und Bären machen ist wohl ziemlich alles vertreten. Oft waren die Stände sehr voll, aber wenn man etwas später wieder kam, war es meist überschaubarer.

Da ich die meisten Basteleien ja nicht mache, kann ich natürlich auch nicht sagen, was von den vielen „Messepreisen“ und Sonderangeboten tatsächlich attraktiv war. Bei Perlen, die es in Hülle und Fülle in verschiedenen Qualitäten gab wäre ich beinahe schwach geworden. Aber da ich derzeit kein konkretes Projekt im Kopf habe, konnte ich mich dann doch nicht entscheiden. Und ich wollte doch nicht noch mehr „mal eben so“ anhäufeln. Ich habe ja jetzt schon eine gewisse Sammlung hier und wenn es um konkrete Projekte geht, sind dann doch die richtigen nicht dabei…

„CREATIVA“ is a „all crafts“ show and it’s a trade fair, people come to buy. So there were quite all crafts to see, from scrapbooking to decoupage, stamping, patchwork and quilting,… I think there was nothing, that was not there. Often the booths were crammed by people, but usually it was enough to come back a little later to find room to look and search.

fancy aka fairysaleAs I’m not doing most of those crafts I cannot tell, whether the „special offers“ were really as good and cheap as the booth owners claimed, but at least the choice is bigger than what you can get in your craft shop next door. I was extremely tempted by the enormous offer of beads, but as I have no project in mind (or no projact I do not have the material already…) I decided not to decide. I don’t want to make my stash grow, because I know, whatever will be in there… it wont be the thing I’ll be needing for my next project. Whatever that may be…

Aber ich war nicht zum Kaufen da, auch wenn einige Verlockungen groß waren. Aber so geht es mir meistens, wenn es zu viel Angebot ist und neu, dann bin ich nicht in Kauflaune. Trotzdem habe ich mich bestens unterhalten. Nicht nur mit den anderen Hobbyschneiderinnen, sondern auch an einigen der Stände.

Für Näherinnen war, vom Patchwork abgesehen, nur ein relativ kleines Angebot, aber alleine den Quilt von Claudia Pfeil, der mir schon im Burda Patchworkheft so gut gefallen hatte, im Original und von nah sehen zu können war den Besuch wert. (Nein, nein, nein ich interessiere mich nicht für Patchen und Quilten…) Und mit einer Longarm Quiltmaschine spielen zu dürfen… ein Erlebnis! Einfach ein geiles Teil…

But buying was not my primary intention, even if some things were tempting. But that is normal for me: If the choice is too big and I’m not prepared to that, than I don’t feel like buying. But even without that I’ve enjoyed my day! Not only because I’ve met with other sewers from „Hobbyschneiderin“, but also I’ve seen some interesting things.

For „non quilting sewers“ the offers were few, but I had the possibility to see a quilt from Claudia Pfeil (I had seen and loved in the Burda patchwork magazine) so close was worth the visit! And I was allowed to try the longarm quilting machine… (no, I wont patch, I wont quilt,…) what a cool thing!

Nachdem die Füße irgenwann platt waren, ging ich noch mal zu Annes Stand zurück. Zu meiner Freunde war inzwischen fancy dort auch mit den Jeans zu gange und hatte mal eben eine abgefahrene Schürze gezaubert… (Sie wird übrigens bis Sonntag auch jeden Nachmittag dort zu finden sein und ihrer Phantasie am Jeanskorb freien Lauf lassen.)

After my feet had walked enough I found my way back to Annes booth. I was happy to meet fancy there, who has also been working on the Jeans. One of her ideas was this frilly apron… (If you want to meet her in person: She’ll bei there every afternoon, refashioning jeans until sunday, when the show ends.)

Ihre behäkelte Jeans und Bluse sind natürlich auch einen Blick wert… wie immer echte Hingucker!

kaputte JeansHer own jeans and shirt show clearly her love for crochet, creative as always!

Unter den Voraussetzungen konnte ich natürlich gar nicht anders, als ihr persönlich meine kaputte Jeans anzuvertrauen. Das Bild zeigt den Zustand ganz gut… Bärbel, du hast freie Hand, nur sollten hinterher die Löcher an der Stelle weg sein, die Hose noch eine Hose sein und nicht kürzer als 7/8.

Ich bin gespannt, was rauskommt… :o)

So I couldn’t do anything else but to deliver my old, damaged jeans personally in her creative hands. The picture shows the state of the jeans quite well…. Bärbel, feel free! Only there shouldn’t be holes at that place, it shold still be a trouser and not shorter than capri length.

I’m really thrilled, what she will make of it… :o)

Es gab übrigens schon einige Sachen, die mich zum Kaufen gereizt hätten… also kommen hier die drei Sachen, die ich nicht gekauft habe:

1. Band von Kafka. Ich liebe diese Bänder, aber glücklicherweise sind sie zu teuer, um mal eben so fünf Meter von jedem mitzunehmen. Und ich konnte mich nicht für eines entscheiden.

2. Die zehn Paare Holzklöppel. Will ich schon ewig mal lernen, habe seit etwa 20 Jahren ein Buch dazu… nur eben kein Material. Glücklicherweise nahm der Stand nur Bargeld, wovon ich in weiser Vorraussicht nicht viel mitgenommen hatte.

3. Eine neue Model von Blauweiß’chen. Ich kam so spät in Halle 4, das ich keine Ruhe mehr hatte, aus dem überwältigenden Angebot was auszuwählen.

Und welche drei Sachen habt ihr auf der Creativa nicht gekauft? 😉

(Bis Sonntag geht sie ja noch…)

The CREATIVA-Show is a big shopping event, even though I didn’t buy anything. So here are three things I did not buy:

1. Ribbons from Kafka. I love them all, but luckily they are just to expensive to buy 5m each. And I couldn’t decide.

2. Ten pairs of wooden bobbins for lacemaking. I’ve always wanted to try lace, bought a book about it twenty years ago. But never bought the material to get started. Luckily the seller didn’t take any cards and I had been wise enough not to take to much cash with me.

3. A new wooden stamp from Blauweiß’chen. I was so late in hall 4, that I simply hadn’t the time to chose one item from their incredible amount of stamps.

(In case any english speaking readers are in Germany now: Creativa will close it’s doors on sunday evening…)

RE (und S-Bahn)

Köln Hbf – Dortmund Hbf (RE) – Fahrplan 10.21 – 11.51 – Realzeit  10.25 (RE) – 12.05 (S-Bahn) (14 Minuten Verspätung)

(Ich habe beim Umsteigen nicht auf den 20 Minuten verspäteten Regionalexpress gewartet, sondern die S-Bahn genommen. Die genau richtig kam, weil sie auch verspätet war…)

Dortmund Hbf – Köln Ehrenfeld (RE) – Fahrplan 18.45 – 20.21 – Realzeit 18.51 – 20.24 (3 Minuten Verspätung)

Rabenrestaurant

Krähen in ParisUnd da sagen die Leute immer, für Tierbeobachtung müßte man in die Natur gehen.

Von wegen, in Paris geht das auch prima.

Und die Raben fühlen sich dort auch sehr wohl, denn auch sie wissen die Segungen der Zivilisation zu schätzen, ein Selbstbedingungsrestaurant etwa, das aus der mühsamen Futtersuche einen einfachen Auswahlprozeß machen.

Some people say for bird watching you have to go out into nature.

But why? It works perfectly well in Paris.

Because also ravens enjoy the advantages of civilisation.

Like a self-service restaurant, that changes the tedious task of serching and chasing its own food into a simple and happy choice,

Und was lernen wir aus dieser Naturbeobachtung?

Raben können Farben unterscheiden. Denn wie man deutlich sieht, bemühen sie sich alle nur um den grünen Sack, nicht um den gelben.

Raben haben verstanden, was Mülltrennung bedeutet. Denn der grüne Sack enthält gemischten Restmüll. Gelb steht für Verpackungsmüll. Und wer will schon Verpackungen?

StadtkrähenUnd Raben haben scharfe Schnäbel. Bis der Sack offen war dauerte es nur wenige Minuten.

So what teaches us that about birds?

Ravens can distinguish colours. At least green and yellow. Because, as you can see easily, they are only interested in the green bag not at all in the yellow one.

Ravens understand the pricipal of waste separation. The yellow bag contains packages, the green one the rest. An who wants tha package?

And ravens have sharp beaks. It only took them minutes to get through…