Die Reste meines Nachthemds durften jetzt auch Barbie bekleiden. Fertig ist es auch schon länger, wie man meinem aktuellen Monatsüberblick entnehmen kann. Da ich Stoff und Schnitte ja nach dem Zufallsprinzip matche, haben wir jetzt eine Rokoko-Prinzessin in einem natürlichen Look.
Die Spitze hatte ich vor mehr als zehn Jahren mal gekauft, um eine Hose zu reparieren, hier fand ich sie passender als eine Rüsche aus dem Stoff. (Auch wenn sie sich nicht so gut rüschen lässt.
Was mir diesmal beim Nähen aufgefallen ist: es ist irgendwie unklar, wie herum man diese Poschen annähen soll. Sie sind nicht symmetrisch, aber auch auf dem Schnittmusterbogen habe ich keine Beschriftung gefunden, wo vorne ist und wo hinten? Ich habe es mehrfach umgesteckt… also keine Ahnung.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei der letzten Version auch so gerätselt hätte… und wenn ich das Bild angucke, bin ich mir auch da nicht mehr sicher, ob es so gedacht war oder anders… Jedenfalls spannend, wie unterschiedlich der gleiche Schnitt aus den unterschiedlichen Stoffen aussieht. (Die Schnürung vorne habe ich diesmal weg gelassen, das wäre hier zu viel gewesen. Eine Borte entlang der Teilungsnähte gibt es auch nicht.)
Grau ist für eine Barbieprinzessin jetzt tatsächlich eine etwas schwierige Farbe… Deswegen ist die mittelalterliche Barbie diesmal eine berufstätige Barbie und als Hofzauberin „Barbie die Graue“ tätig.
Oder so… 😉
Das Überkleid ist aus den Resten vom Hexiquilt, für das Unterkleid habe ich einen schwarzen Batistrest in der Kiste gefunden. Der Schnitt aus der Burda Barbie von Anno Tuck. Wenn die Schnittteile schon kopiert sind, gehen die Projekte auch etwas schneller.
Diesmal sind es Stoffreste von meinem Abendkleid vom letzten Jahr.
Der Schnitt schon bekannt, vor gut vier Jahren das letzte Mal genäht, aus der alten Burda Barbie.
Diesmal ohne Rosen, weil ich zu dem Stoff keine passenden hatte und überdies dieses Hauch von Nichts an Chiffon echt keine Rosen tragen würde. Selbst im Kleinstformat ist es faszinierend, wie völlig unterschiedlich die Modelle durch den unterschiedlichen Stoff wirken.
Der Chiffon war allerdings im Kleinstformat echt auch nicht lustiger zu nähen…
Beim Nähen bin ich immerhin mit einigem an „Kleinzeug“ weitergekommen.
Und so ist inzwischen das vermutlich erst mal letzte Barbie-Outfit zugeschnitten. Mit meinen Schnitten bin ich jetzt durch und fange von vorne wieder an. Sind Mädchen „nachgewachsen“. Allerdings diesmal in anderer Reihenfolge, beim ersten Mal habe ich das Heft von vorne nach hinten durchgearbeitet, jetzt gehe ich nach den Schnittnummern vor…
Die Stoffe sind von meinem letzten Hochzeits-Outfit und es wird ein Prinzessinnenkleid. Das passt dann wenigstens mal vom Stoff her. Mal sehen, ob ich das verarbeitet bekomme, bevor die Seide sich auflöst.
Die Socken sind sattsam bekannt.
Nein, immer noch nicht fertig.
Aber da auch der Geburtstag meines Bruders vorbei ist, liege ich für Weihnachten 2025 gut in der Zeit.
Nur ein Katzenmotiv muss noch fertig gestrickt werden, da fehlt noch der Kopf.
Dann noch das Bündchen.
Ich hoffe, dass die Socken erst in fertigem Zustand wieder hier im Blog auftauchen.
Das Garn vom nächsten Bild ist auch bekannt, das ist das pinke Merino-Garn von Lana Grossa.
Ja, der Pulli ist fertig, gewaschen, gedämpft… fehlt nur noch das Tragephoto.
Aus den „Resten“ (reichlich, für manche Leute wäre das noch mal eine „Pullovermenge“) gibt es jetzt eine Mütze.
Ich musste diesen Winter feststellen, dass meine graue „passt zu allem“ Mütze wohl im letzten Winter irgendwo verloren ging.
Dieser Winter war zum Glück nicht so kalt, denn es war meine einzige Mütze (und ich habe noch ein Stirnband gefunden), aber eine Mütze zu haben ist dann doch nicht ganz unpraktisch.
Das wird in den nächsten Jahren dann die „knallpink passt zu allem“ Mütze. Zumindest wenn es kalt genug für eine Mütze ist.
Deutliche Fortschritte gibt es auch beim Hexispiel.
Ja, es ist ein Sandwich, ja ich habe angefangen zu quilten. (Der große Durchlass meiner Maschine ist hier in seinem Element. Ich glaube nicht, dass ich das auf meiner alten Maschine so gut geschafft hatte. Wenn überhaupt.)
Und ja, es ist sogar schon mehr als die Hälfte gequiltet.
(Ich will mich trotzdem nicht festlegen, dass es bis zum nächsten Überblick schon fertig ist, auch das Binding sind ein paar Meter. Und ich bin in den nächsten Monaten wieder viel nicht Zuhause. Und transportabel ist das Projekt nun mal nicht.)
Und… ich habe ein neues Buch angefangen.
Um genau zu sein, ist das tatsächlich schon Buch 5 für dieses Jahr.
Viel unterwegs, aber nicht so viel Arbeit (und teilweise schlechtes Wetter) brachte hier deutlichen Fortschritt.
Wird allerdings nicht so weitergehen, dann zumindest jetzt ist wieder deutlich mehr zu arbeiten, die nächsten Fahrten müssen mit dem Auto unternommen werden und es stapeln sich schon wieder die ungelesenen Zeitschriften.
(Und das Wetter sollte auch nicht mehr winterscheußlich werden.)
Aber fünf ist das, was ich letztes Jahr im Ganzen geschafft habe und aktuell ist April. Also… könnte lesetechnisch ein gutes Jahr werden. (Im Vergleich zum letzten.)
Ich bin selber immer gespannt, welche Projekte in zwei Monaten noch im Überblick drin sind. Ich hoffe… von denen keines mehr. Aber festlegen will ich mich nicht.
Und es gibt zumindest ein paar kleine fertige Projekte, die nur noch nicht gebloggt sind.
mir fällt aber auch nach Fertigstellung kein guter Grund ein, warum man das tun sollte.
So ging es mir beim Nähen dieses Barbieoutfits.
Die Macher der Burda-Barbie Sonderausgabe damals hielten es für eine gute Idee, eine Jacke ohne Seitennähte für eine 30cm hohe Puppe zu konstruieren. Rein konstruktionstechnisch kann man das. Offensichtlich.
Beim Nähen macht das allerdings ausgesprochen keinen Spaß, denn man muss den Ärmel von Hand einnähen. Was jetzt nicht grundsätzlich unmöglich ist und angesichts der Strecke auch eine überschaubare Anzahl von Stichen hat. Allerdings ist es ein auch für Barbieverhältnisse sehr kleines Armloch und ein auch für Barbieverhältnisse sehr enger Ärmel.
Die zur Verfügung stehenden Finger und Nähnadeln waren aber normal groß.
Das war also eher ein Reingewürge, mit Nähen hatte das nicht so viel zu tun. Ach ja, dabei hätte man die Armkugel auch noch einhalten sollen…. äh ja.
Nein.
Gut, statt des vorgeschlagenen Pannesamts hatte ich eine Art Köper (von der orangen Schürze), der etwas dicker und steifer war, aber so wirklich dehnbar ist Pannesamt jetzt auch nicht.
Es ist mir gelungen, der Puppe das Outfit anzuziehen, es sieht auch nicht schlecht aus, schon sehr poppig, aber da ist nichts dagegen zu sagen. Allerdings ging es nicht zu. Die Jackenfronten hätten sich überlappen sollen. Keine Chance. Mit viel Gewalt vielleicht auf Stoß… aber mehr nicht.
Also habe ich, damit Madame Barbie nicht barbusig da steht aus einem Rest schwarzer, elastischer Spitze noch ein Corsagenoberteil improvisiert und aus kleinen Rocailles eine Art Knopf genäht, der auf der anderen Seite von einer Schlinge gehalten wird. Mit dem Originalmodell hat es nicht mehr viel zu tun, aber wie gesagt… sieht ja schick aus.
Aber in dieser Minigröße ein Oberteil mit Ärmeln, aber ohne Seitennähte… also da hätte ich tatsächlich gerne mal das Originalvideo, wie sich die Schnittmacher das damals gedacht haben, wie man das nähen soll.
Der erste Nadelblick des Jahres. Der mir zugegebenermaßen auch zur eigenen Sortierung dient.
Aus dem Stoff von hier wurde inzwischen ein Rest. (Also aus einem davon.) Das Werk schon verschenkt, noch nicht gezeigt, aber irgendwo habe ich noch ein Bild. Kommt also noch. Und der Rest darf wieder Barbie „beglücken“. Das wird farblich dann mal wieder ein deutliches Statement.
Und weil nach Weihnachten vor dem Geburtstag meines Bruders ist, geht es auch direkt mit dem Sockenstricken weiter.
Diesmal wieder sommerliche Sneakersocken aus Regia Cotton Andorra Color. (Bevor ich fröhlich buntes Garn neu kaufe, muss ich erst mal die Bestände reduzieren und da muss mein Bruder dann auch mit etwas blasseren Farben leben.) Damit es luftig wird, ein bisschen Lochmuster aus der „Neuen Strickmusterbibel“ von Hitomi Shido. Diesmal Muster 12. (Und ich finde ein schönes Beispiel, daß Lochmuster nicht mädchenhaft oder weiblich sein müssen.)
Ein deutliches Wachstum gibt es beim Hexispiel.
25 Reihen sind komplett, das entspricht 47,2 Prozent der Länge des fertigen Tops und 7 Spalten, was 20,6 Prozent der Breite entspricht. Und natürlich das Eck in der Mitte. (Das allerdings gerade akut in Gefahr ist, von den Reihen „überholt“ zu werden.)
Außerdem sind zwei Seiten komplett mit „Ausgleichsstücken“ gefüllt, da kommen als nächstes zwei Eckstücke.
Und ein Ende des Hexinachschubs ist nicht in Sicht, ich hatte ja ursprünglich mit mehr Pausen in dem Projekt gerechnet.
Lektüre gibt es auch wieder neue auf dem Nachttisch.
Naja, der Nachttisch wird nicht reichen. Das ist Pflichtlektüre und bis spätestens Juli muss ich es nicht nur gelesen haben, sondern auch anwenden.
Das Lesen darf also nicht so langer dauern.
Notfalls muss ich dann sogar lesen statt nähen oder stricken. 😉
Wie im Dezember schon angekündigt liegt für mein nächstes Großprojekt eigentlich schon alles bereit. Vorher muss das Barbie-Outfit fertig werden und außerdem ein weiteres lustiges „Tier“ aus dem Aranzi Aronzo Buch. Das könnte theoretisch in zwei Monaten zu schaffen sein. Aber da ist noch mindestens ein Geburtstagswochenende in „woanders“, Karnval mit einem besetzten Gäste(AKA Näh)zimmer und… das gelbe Buch. Es bleibt also spannend…
Ist bei mir natürlich wieder Barbie, aber das dürfte klar sein, oder?
Vom Material her ist der Wax-Stoff für Puppenkleidung natürlich ideal, franst nicht stark aus, ist nicht zu dick… Das Muster… wild halt.
Da ich nach dem Zufallsprinzip einfach das nächste Modell aus dem alte Burda Barbie-Heft nehme, landete der Stoff hier bei einer Prinzessinenrobe.
Wie meistens bei meinen Barbiesachen musste ich etwas improvisieren. So gibt es bei meiner Variante keine schwarzen Spitzenrüschen, weil ich dafür keinen passenden Stoff hatte. Stattdessen gab es einen Kantenabschluss mit Paspelband. Ein bisschen Spitze für die Ärmel habe ich noch gefunden.
Und statt Perlenband habe ich Paillettenband aufgenäht. Von Hand. Was absolut nicht lustig war. Immerhin war die Strecke kurz, sollte ich so was mal ernsthaft an einem Kleidungsstück für mich verwenden, brauche ich eine andere Technik.
Aber die wilde Prinzessin im Afrika-Style gefällt mir. Langsam füllt sich der Karton mit Barbiekleidung wieder. Ein paar Modelle aus der Zeitschrift habe ich noch nicht genäht, aber viele sind es nicht mehr…
Aus aus den Resten des Schürzenstoffes lässt sich ein Barbiekleid machen.
Diesmal wurde aus dem Köper ein richtiges Burgfräulein. Wie viele der Schnitte aus dem Barbie Sonderheft von Burda war es ziemlich aufwendig zu nähen, zwei vollwertige Teile. Aber die größte Herausforderung für mich war der Hut. Denn da mußte ich kleben.
Ich habe ein dickeres Bastelpapier mit 210g/m² als Basis benutzt und den Stoff mit doppelseitiger Klebefolie aufgeklebt. Das ging gut und einfach. Wenn man den Hut klebt, kann man aber an der Spitze die Kleberänder nicht so gut zusammendrücken. Ich habe dann Heißkleber genommen (mich dran erinnernd, dass ich so was habe… ich nutze den eher selten). Was auch im oberen Teil, wo man nicht wirklich fest pressen kann erstaunlich gut funkioniert hat. Auch der untere Stoffrand, der nach innen gelegt wird, wurde mit dem Heißkleber festgeklebt.
Mein Barbiekleiderlager wurde ja im Advent heftig geplündert, nachdem mehrere Mädels mit Barbie zum Adventskaffee da waren. Da muß ich etwas nachlegen. (Außerdem sind noch vier Modelle oder so im Heft, die ich noch nicht genäht habe… da kommt der innere Sheldon durch oder so.)
Aus den Resten des Stoffes von Malhia Kent gab es natürlich auch noch ein Modell für Barbie. Nach den mehr oder weniger historischen Roben zur Abwechslung mal was modernes für die City.
Wobei auch das aus dem alten Burda Barbie Sonderheft ist, aber mit Schößchen läge es jetzt wieder im Trend.
Die Anleitung sieht noch Zierknöpfe vor, da hatte ich aber nichts passendes da und der Gürtel wurde statt aus Samtband aus Satinschrägband. Weil das war da.
Beim Zuschnitt habe ich den helleren Teil des Stoffmusters für den Rock genommen, den dunkleren für die Jacke. Da der hellere Teil sehr lange Spannfäden hat, mußte ich drauf achten, so zu schneiden, dass ich die einfach ganz raustrennen konnte. Das wäre sonst in dem Kleinformat nicht gegangen.
Wobei im Moment nicht klar ist, ob meine Nichte das Interesse nicht verloren hat, aber in dem Heft sind noch vier Modelle oder so, die ich nicht genäht habe, ich glaube, ich befriedige meinen eigenen „Komplettheitstrieb“ und mache die dann auch noch fertig…
Wie meistens ist men Kleidungsstück fertig, aber nicht photographiert, Barbie hingegen hat auch das schon hinter sich.
Der Stoff ist ein Rest von Malhia Kent, große Rosen in grau und schwarz. Das Unterkleid war bei meinem Teil Unterlegstoff, was sich praktisch fügte. Schnitt nach wie vor aus dem alten Burda Barbie Sonderheft.
Bei der aufgestickten Schnürung hätte ich mal besser vorher nachgedacht, die ist etwas schief… aber gut. Ist Spielzeug…