Gemini, der Pulli mit den zwei Gesichtern

Gemini, the two faced top

Stricktop GeminiIn der Knitty Frühjahr Sommer 2012 lachte mich dieses gestrickte Top an.

From the spring summer 2012 knitty I liked this knitted T-Shirt right away.

Garn ist “Linen” von katia, das ich in der Maschenkunst bekam. Mit 3,5er Nadeln bekam ich die Maschenprobe immerhin bezüglich der Maschenzahl passend, die Reihen stimmten mal wieder nicht. Da ich aber einen kurzen Oberkörper habe, ist das sogar eher praktisch.

The yarn is “Linen” from katia which Maschenkunst carries. I used 3.5mm needles so I could at least match the stitches of the gauge. The rows don’t fit at all as it is often the case with me. But since I am rather short between bust and waist that is even an advantage.

Sommerpulli GeminiIch habe nach den Anweisungen Größe 1XL gestrickt und dann zur Hüfte noch ein paar mehr Zugabereihen gearbeitet. Und bin mit der Paßform zufrieden.

I decided to knit size 1XL and added some extra stitches for the hips. I like the fit as it turned out.

Der Clou des Pullis: Man kann je nach Lust und Laune die geschlossene Seite oder die mit dem luftien Lochmuster nach vorne tragen. Ich glaube, mir gefällt es mit dem Lochmuster besser. Wie seht ihr das?

The special twist of the sweater? You can either wear the plain side to the front or go for the lacy one. I think I prefer lacy, what do you think?

Weitere Details vom Stricken gibt es wie immer auf ravelry.

More details from the knitting process are on ravelry as always.

 

Oxana – das Schnittmuster

Oxana – the pattern

Babystrampler Oxana

Anfang Juli mußte ich ja schnell diesen Babystrampler nähen. Jetzt ist der Sommer zwar fast vorbei, aber nächstes Jahr gibt es sicher wieder Babys in der Größe.

Some weeks ago I had to sew this baby summer romper as a gift. Well, summer is nearly over but I am sure next year there will be new babies that size.

Oxana von Eichelberg

Den Schnitt habe ich nach Metric Pattern Cutting selber erstellt. Er entspricht etwa der deutschen Gr.62, hat vorne einen Verschluss mit Druckknöpfen sowie eine Öffnung im Schritt, die ebenfalls mit Druckknöpfen geschlossen wird.

I made the pattern myself, drafted after Metric Pattern Cutting. It’s size 3 month according to the book or for babies with 64cm height. It has a front opening that closes with snaps and a gusset opening, also closed with snaps.

Da ich den Schnitt selber gemacht habe, gibt es ihn hier als kostenlosen Download. (Wie immer für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos. Ihr habt kein Recht, Kopien weiterzugeben. Alles andere nur nach schriftlicher Genehmigung.)

Bitte erwartet keinen professionell geplotteten Schnitt, er ist liebevoll von Hand gezeichnet und mit dem DinA4 Scanner eingescannt. Es muß also ein wenig geklebt werden und die Anleitung ist keine detaillierte Anleitung, sondern nur ein grober Bauplan. Es gibt aber ein paar Paßzeichen und die Schnitteile sind beschriftet.

Babystrampler Oxana von JocoSince I made the pattern myself I can offer it as a free download. (As always it’s free for privat, non commercial use and you don’t have the right to pass on copies. Any other use requires my written consent.)

Please don’t expect a professional pattern. It’s hand drawn and was scanned with a DinA4 scanner. So a little bit of glue for the paper pattern will be needed. Instructions are not detailed and they are in German. All pattern pieces are labeled though.

Oxana von RumpelstilzUnd hier ist der Schnitt/ here is the pattern:

Schnitt Oxana Teil 1 (S.1-4)

Schnitt Oxana Teil 2, S.(5-8)

Ich hoffe, jemand hat Freude dran. Und wenn es mit der Anleitung Probleme gibt, stehe ich für Fragen natürlich zur Verfügung.

(Oder falls jemand ein WIP machen mag, da helfe ich natürlich auch gerne durch und es gäbe dann eine Photoanleitung für alle. 🙂 )

I hope someone likes it. If you have problems with the pattern feel free to use the comment section to ask!

Oxana von sticknickiDie vielen schönen Designbeispiele sind übrigens nicht von mir. Ich hatte auf der Hobbyschneiderin Seite Testnäherinnen gesucht und auch gefunden und darf ihre Ergebnisse auch hier zeigen.

Die sportlich geringelte Variante an einer 62 cm großen Babypuppe stammt von Eichelberg.

Die grüne Version die mit den Autos zeigt, daß der Schnitt auch absolut jungstauglich ist hat Joco beigesteuert.

Bei Rumpelstilz kam ein altes lila Shirt zu neuen Ehren (bei gebrauchter Kleidung kann man sich nämlich ziemlich sicher sein, daß eventuelle schädliche Zusatzstoffe inzwischen ausgewaschen sind).

Und von Sticknicki stammt die fröhlich bunter Version, die in der Galerie der Hobbyschneiderin auch mit Kind zu sehen ist.

Ich danke hier noch mal ganz herzlich allen, die sich die Mühe gemacht haben und auch durch ihre Anregungen geholfen haben, den Schnitt und vor allem die Anleitung noch zu verbessern!

And in case you wonder when I made all those different versions of the pattern: I didn’t. There were very kind sewers of the Hobbyschneiderin website who helped me improving the pattern and the instructions by testing the patterns. So my special Thanks to Eichelberg (red and white stripy version), Joco (green with cars), Rumpelstilz (purple) and Sticknicki (white with flowers and butterflies)!

Wassernot oder Paris im Sommer

Waterproblems or Paris in Summer

Paris kann im Sommer doch recht heiß werden und wenn man so vom Eiffelturm zu Notre Dame läuft (oder woanders hin), dann kommt schnell das Bedürfnis nach Flüssigkeit auf. Im Prinzip ist das kein Problem, denn es gibt jede Menge Bars und Cafés die hier gerne Getränke aller Art servieren. An einem heißen Tag geht das natürlich schnell ins Geld.

Günstiger ist da die Flasche Wasser vom Lebensmittelgeschäft, die es nach wie vor an jeder Ecke gibt oder gleich von einem der größeren oder kleineren Supermärkte.

Aber es geht auch billiger, kostenlos, um genau zu sein.

Fontaine WallaceMit den Fontaine Wallace.

Diese Brunnen stehen in fast allen Pariser Arrondissements (dieser Wikipedia-Artikel listet auch die Standorte auf) und was dort zwischen den Karyatiden fließt ist Trinkwasser. Mehr als einen Becher zum drunterhalten braucht man also nicht.

(Der einzige Nachteil ist, daß das Pariser Trinkwasser meist mehr oder weniger gut gechlort ist, was nicht schädlich, aber eben geschmacklich etwas unangenehm ist.)

Summer can be quite hot in Paris and when you stroll from the Eiffel Tower to Notre Dame (or somewhere else) you quickly feel the need for some liquid. Sure, there are plenty of Bars or Cafés who are willing to sell you any hot or cold drink you want. Only on a hot day that means you have to spend a lot of money.

If you buy a bottle of water at one of the many small groceries it’s cheaper and even cheaper is it when you find one of the smaller or bigger supermarkets.

But you can have it still cheaper, for free.

Just find a Fontaine Wallace.

There are several of those in nearly all arrondissements (this wikipedia articel contains a list of all fountains) and what runs between the caryatides is normal tap water.You just need a cup to catch the water.

(The tapwater in Paris has perfect drinking qualities, the only thing that can disturb is the taste of chlorine, sometimes it’s more, sometimes it’s less.)

Das allerdings löst nur das halbe Problem, denn Wasser was in den Körper hinein geht, will auch wieder raus. Und da wird es dann richtig spannend…

Im Café oder in der Bar ist es natürlich kein Problem, die haben Toiletten, wenn auch nicht immer zum Sitzen und häufig klein. Außerdem verlangen manche Gaststätten tatsächlich Geld dafür. (Als Gast der etwas konsumiert hat fragt man in der Regel an der Theke nach “une piece pour les toilettes, s’il-vous plait” und bekommt dann normalerweise die passende Münze.)

Abgesehen davon wird es schon schwierig, die großen Kaufhäuser haben Toiletten, das sind aber genau vier (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps), Supermärkte oder kleinere Kaufhäuser wie Monoprix haben in der Regel keine. Einkauszentren sind im Zentrum von Paris eher dünn gesät. In den Museen wird man fündig, aber häufig erst nach der Kasse.

This of course is only half of the problem. Water that goes in wants to go out after some time. And in Paris this can be the crucial point…

Of course a Café or a Bar will have toilets (often small and not always to sit). But some might want to charge you for using them. (As a paying customer you can usually ask the waiter at the counter for “une piece pour les toilettes, s’il-vous plait” and get a coin.)

Apart from that it’s getting more complicated, only the for big department stores (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps) have facilities, supermarkets or smaller stores as Monoprix don’t. Shopping Malls in the center of Paris don’t come in big numbers. And in museums it’s often after the ticket box.

Automatikklo in ParisNatürlich gibt es auch dafür eine Lösung. Zumindest in der Theorie.

Nachdem die Feministinnen dafür gesorgt haben, daß die früher zahlreich vertretenen Pissoires abgeschafft werden mußten wurden stattdessen diese vollautomatischen und von beiden Geschlechtern zu benutzenden Toilettenhäuschen aufgestellt. Und seit einigen Jahren ist die Benutzung sogar kostenlos.

Da sie sich nach jeder Benutzung automatisch reinigen muß man sich wegen der Hygiene auch keine Sorgen machen. Allerdings dauert der Reinigungsprozess und wenn eine ganze Reisegruppe vor einem Häuschen Schlange steht, dann dauert das. Denn die Kabinen reinigen sich wirklich nach jedem Benutzer. (Was auch nicht vorgesehen ist, ist eine Trockung. Gerade im Herbst und Winter ist das dann zwar alles sauber, aber nass und kalt….)

Of course there is a solution, at least theoretically.

Since the feminists made sure that the old urinals had to go those fully automatized unisex toilet boxes were placed all over Paris. And for some years they are even free.

No worries regarding hygienics, because the boxed do an automatic cleaning cycle after each use. This cleaning cycle, of course takes some time. And if a tourist group wants to use one of the boxes that will take a good part of the afternoon. Because there is no way do shorten the cleaning cycle. (Another thing that has not been thought of is a possibility to dry the interior after the cleaning. So expecially in autumn and winter it may be clean, but it definitely is cold and wet…)

Öffnungszeiten

Während der Reinigung zeigt einem die Kabine übrigens das “besetzt” Zeichen.

Und noch eine kleine Widrigkeit tut sich auf (man beachte die kleine Schrift auf dem weißen Knopf, ein klick aufs Bild zeigt eine größere Version), die Dinger haben tatsächlich… Öffnungszeiten. Bei den meisten ist schon zwischen 19.00 und 20.00 Uhr Schluß, nach 22.00 Uhr ist endgültig Sense.

While the cabin is cleaning it will show itself als “occupied”.

But even if that is not the case there is another tiny downside (klick on the pic to enlarge it, then read the writing on the white button), the boxes have… closing hours. Usually between 7 p.a. and 8 p.m., after 10 p.m. it’s over.

außer BetriebUnd sollte es mal tagsüber sein, auch keine lange Menschenschlange davor stehen… dann zeigen sich die Kästen als echte Maschinen und zeigen das an, was wir von den Bahnautomaten auch gut kennen: “Außer Betrieb”. :o)

But there are moments when it’s daytime, not occupied and no long queues waiting… then the boxes will show you that they are real machines and show what we probably know well from any ticket maschine: “Out of order”. :o)

(Aber im Moment werden alle diese Toiletten durch neuere und tollere ersetzt. Vielleicht funktionieren die dann auch mal zuverlässig.)

(They’ve started to replace the old toilets by new and better ones. Maybe those are able to work reliably.)

Sommer in Paris

Bezüglich des Wetters glich der diesjährige Pariser Sommer unserem durchaus… Regen, Regen, Regen. Zumindest bis zum letzten Wochenende, als er nach französischen Maßstäben allerdings schon so gut wie vorbei war.

Straßencafé in Paris In Bezug auf das Wetter hatten wir bei unserem Besuch also großes Glück.

Allerdings hat der Pariser Sommer auch ein paar Besonderheiten, über die ich auch ein wenig erzählen will.

As far as the weather is concerned summer in Paris was (after our friends) like our summer here: rain, rain, rain. And it wasn’t even warm rain… So when we went there last weekend we were really extremely lucky with the weather.

But summer in Paris has some… particularity… I’m gonna tell about today.

Basically… in summer Paris is closed.

Visitor usually don’t believe it, until they’re there… but it’s true. After the fête nationale (July 14th) everybody goes to holiday. Usually to one of the many coastal regions of France and of course all together in their cars on the same motorways, the same day…. And those who don’t leave in July will leave in August.

What rests in Paris are tourists and waiters. And those who don’t have the money to go away. And a few other people who have to work. But the streets are remarkably empty, compared to the rest of the year. (The tourists can’t fill the gap, they are there the whole year round…)

And as there is no one left… shops and restaurants will also close in August. The supermarkets may open later or close earlier, on the markets half of the normal greengrocers aren’t there either. Also some public service my just be closed. So if you find an open restaurant in August you can be nearly sure it’s a very touristic place. (And food might be expensive and not so glorious.) The exeptions of that rule exist, but not easy to find.

Eiscafé Pozzetto in Paris Was Besucher meist für einen schlechten Scherz halten: Paris schließt im Sommer.

Nach dem Nationalfeiertag am 14. Juli begeben sich alle geschlossen (am selben Tag und auf der selben Autobahn…) an irgendeinen Strand. Und wer es im Juli nicht schafft, der fährt aber allerspätestens im August.

Zurück in Paris bleiben Touristen und Kellner. Und die bedauernswerten, denen das Geld für den Urlaub fehlt. Und noch ein paar andere bemitleidenswerte Gestalten, die aus anderen Gründen arbeiten müssen.

Aber die Straßen sind spürbar leerer als den Rest des Jahres. Die Touristen können die Lücke nicht füllen, die sind das ganze Jahr da. Im Sommer fehlen nur die Touristen.

Und niemand mehr da ist (oder niemand, der in Pariser Augen zählt) schließen auch Geschäfte und Restaurants. Oft für einen ganzen Monat. Supermärkte verkürzen ihre Öffnungszeiten, auf den Märkten fehlt die Hälfte der üblichen Händler… auch öffentliche Dienstleistungen finden teilweise einfach nicht statt.

Wenn man also im August ein offenes Restaurant findet, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, daß es eine ziemliche Touristenfalle ist, wo die Preise eher hoch, die Qualität des Essens eher überschaubar ist. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Regel, aber sie zu finden erfordert Erfahrung.

Parkordnung in ParisDoch hat der Pariser Sommer auch ein paar Vorteile: Es gibt leckeres Eis, eine recht neue Mode, daß man in der Innenstadt an vielen Ecken italienisches Eis findet. (Teurer als in Deutschland, aber alle werben damit, daß sie nur mit natürlichen Zutaten und ohne Farb- oder Aromastoffe arbeiten. Und so schmeckt es auch… unvergleichlich!)

Und.. die Parkplätze am Straßenrand sind im August kostenlos! Und dann passierte auch noch das Wunder, daß wir tatsächlich direkt gegenüber unserer Haustür einen fanden. (Der blaue ist unserer.) Das muß natürlich dokumentiert werden, denn wer weiß, wann das wieder vorkommt. Jedenfalls schon mal ein guter Beginn unseres Wochenendes…

(Kleiner Nachteil dieses Platzes direkt vor der Eisdiele war, daß unsere Motorhaube ein gerne genommener Sitzplatz beim Eis essen wurde. Aber wer sich über so was aufregt, sollte sein Auto auf keinen Fall mit nach Paris nehmen…)

So Paris appears to be a place not to be in summer… Wrong, there are advantages, too. One is the great icecream. A quite recent trend, I have to admitt. It’s only about three years, that you find excellent italian ice cream at nearly every corner. (In the center of Paris, at least.) Not cheap, especialle when one is used to German prices, but of really very, very good qualitiy. Without artificial colours or flavors.

Parc André Citroen Next advantage: Parking on the streets is free in August! And when we arrived we directely found a parking just over the street from the house our appartment is in! A small wonder but an excellent start into a summer weekend in Paris. I took a picture to remember that occasion. The blue car is ours… 😉

(The small disadvantage in parking directely in front of the “gelateria” we discovered over the next days: People liked to sit on the front of our car while they were eating their ice-cream. But if you want a 100% scratchfree car, don’t bring it to Paris….)

We arrived Friday night and Saturday we had to do some shopping. Shopping in fabric-stores. To bei precise. I convinced my husband that the IKEA-chairs with their grey seats hat a neutral but not pleasant look. And that we wanted to put something more colourful over it. :o)

So first we went to Toto, where I picked some Toile de Jouy for a competition I’ll probably not have the time to take part, but if I would be ultra-annoyed not having the fabric. And there was another red home-dec fabric with a kind of “alpine” folcloristic print that somehow jumped over my muttering darling directely in my bag. 😮

As we didn’t find anything for our chairs we had to walk over to Deballage St Pierre. Is that just my impression or did they reduce the fabric for clothes and have more home dec now? Well, for that days purpose it suited us fine. And we found some colourfull stripes. (We haven’t put them on the chairs yet, but I think I will like it more than the dark grey they have now.)

Freitag waren wir in Paris angekommen und Samstag mußten wir dann erst mal Einkaufen, Stoffe kaufen, um genau zu sein. Ich hatte mein Herzblatt davon überzeugt, daß die dunkelgraue Sitzfläche unserer IKEA-Stühle kein so schöner Anblick ist und daß wir da was Netteres drauf haben wollen… :o)

Fontaine im Parc André Citroen Zuerst ging es zu Toto, wo ich ein bißchen Toile de Jouy gekauft habe. Ich habe da eine Idee für den Kissenwettbewerb. Ich werde fast sicher keine Zeit haben, diese umzusetzen, aber falls doch, wäre ich megasauer, den Stoff dann nicht zu haben. Und dann war da noch so ein netter folkloristisch-alpenländisch angehauchter Druck in rot, der irgendwie über meinen Schatz drüber direkt in meine Tasche gehüpft ist…

Für unsere Stühle hatten wir allerdings immer noch nichts, also ging es noch zur Deballage St Pierre. Wenn ich das richtig sehe, dann haben sie die Bekleidungsstoffe reduziert und die Möbel-, Vorhang-, und Heimtextilien(Stoffe) abteilung vergrößert? Naja, kam unseren Wünschen an diesem Tag zu gute. Wir haben jetzt bunte Streifen für die Stühle. Mal sehen, wie das aussehen wird, wenn sie auch drauf sind.

Sonntag gingen wir nach dem Frühstück erst mal auf unseren Lieblingsmarkt Auguste Blanqui. (Ich glaube, der hat einen eigenen Eintrag verdient, unter Shopping….) “Unser” Käsestand war da und beim Obsthändler fand ich zwei kleine, reife Flugannanas für 3 EUR! Geschenkt, würde ich sagen…

Und was ist das perfekte Vergnügen für einen Sonntag-Sommer-Nachmittag? Na klar, in den Park gehen. Der Parc André Citroën ist einer der neueren Pariser Parks und definitiv einer meiner Lieblingslocations für einen warmen Nachmittag.

Was ich dort besonders mag, ist, daß eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist. Eine große, sonnige Liegewiese, aber auch viele geplflanzte Ecken und Winkel, in denen man den Eindruck hat, irgendwo in der Natur zu sitzen und die vielen Menschen, die auch da sind, gar nicht so bemerkt. Außerdem ist es auch bei Hitze noch relativ kühl, weil von der Seine her fast immer ein leichter Luftzug spürbar ist. Wie das Bild zeigt, kann man sich natürlich auch im Wasser abkühlen.

Wasserspiele in Paris Leider hatte ich meinen Laptop dabei und mußte zuerst ein wenig arbeiten, aber dann konnte ich den Nachmittag ausklingen lassen. Und was wäre perfekter, als im Parc André Citroën in Schatten zu liegen und dabei Léo Malets “Les eaux troubles de Javel” zu lesen? (Das Buch spielt nämlich genau in dieser Gegend von Paris, allerdings zu einer Zeit, als da noch kein Park, sondern eine Autofabrik war.)

Summer-Sundays also have their special pleasures in Paris. After breakfast we went to our favourit market along the boulevard Auguste Blanqui. And we were really lucky, our usual cheese merchant was not on holiday! And I got two really ripe ananas für three euros. Depending on where you live that may not be something special for you, but in Germany you hardly ever get really ripe ananas. Usually they come “green” and sort of get “ripended” artificially. Only this makes a huge difference in taste! Mearly like two different kind of fruit. (And if you find ripe ones they cost around 8-10 EUR one. Just to give you an idea of my happiness. Because ten euros is not really affordable… but three definitely is!)

And the perfect place for a Sunday afternoon is a park. We decided for a rather modern park, the Parc André Citroën, one of my favourite parks.

This one is a really great place to be in summer. You can lay on a big lawn in the sun or you get yourself a rather calm spot, surrounded by plants. Where you can nearly forget, that you are surrounded by a huge amount of other people, because all that greenery (don’t ask me what plants… I’m not good at gardening. Plants are plants.) is planted so smartly, that it creates a lot of smaller an rather hidden places. And as the park opens to the Seine, there is even on hot days always a light breeze, to cool you. If you prefere not to jump in the fountain…

Well, I did not jump into the water, I had my laptop with me and had to start the afternoon with a bit of working. But I could end it, laying in the shadow and reading “Les eaux troubles de Javel” from Léo Malet. (The story takes place in exactly that part of Paris. Only 50 years ago, when there was not parc, but a factory for cars.) So, evidently… we had a perfect weekend in Paris. 😉

(In case your French might not be so good: The sign says, that it is forbidden to be in the fountain… :o)

Ach ja, für den Fall, daß euer Französisch etwas eingerostet ist… das Schild sagt, daß der Aufenthalt im Brunnen verboten ist… :o)