Kuckuck!

Peekaboo!

Ihr habt zwar nicht gemerkt, daß ich weg war, aber jetzt bin ich wieder da. 🙂

You didn’t know I was away but I am back- 🙂

Drei Wochen Indien standen auf dem Programm und so werden in den nächsten Wochen nicht nur Beiträge über Sachen kommen, die ich vorher nicht mehr zu zeigen geschafft habe, sondern auch einige „Reisebilder“ meines Strickzeugs und vielleicht auch das eine oder andere über Indien. (Wenn euch dazu was Bestimmtes interessiert, dann hinterlasst einen Kommentar und schau mal, ob ich dazu was weiß.)

I was in India for three weeks and so within the next months I will not only show you some finished projects I hadn’t time to show before but also pics from my „travelling knitting“ and maybe I’ll write something about India also. (If you want me to cover specific topics leave a comment and I’ll see if I know something about it.)

Und ich versuche mal, mich von meinem Wetterschock zu erholen… ich hatte schon wieder vergessen, daß es so kalt sein kann. Und so wenig Sonne… *jammer*

Now I try to recover from the weather shock… I had completely forgotten that such low temperatures are possible. And where is sunlight…? *lament*

Wuschelige Südfrucht

Fuzzy Lemon

Schuld ist Angelika, die bereits letztes Jahr im Mai Bilder von einem Citron-Tuch in ihrem Blog zeigte. Das Muster fand ich extrem witzig und als ich dann selber mal wieder was „hirnloses“ zum Stricken brauchte war es endlich so weit.

It’s the fault of Angelika who showed last year pics of Citron shawl in her blog. I’ve found the pattern cute and when the moment came where I needed some „brainless“ knitting it became this.

CitronDa ich nicht extra Wolle kaufen wollte schnappte ich mir 2 Knäuel „Babykid“ von Lana Grossa die ich mal im Schlussverkauf in der Casa Lana in Köln erworben hatte, in der irrigen Ansicht, es sei geeignet, um damit ein bißchen Lace stricken zu üben. (Ja, so lange habe ich das schon…) Nadelstärke 4 passte bei mir.

I didn’t want to buy yarn, but I had two skeins of „Babykid“ by Lana Grossa which I had purchased on sale at Casa Lana in Cologne, believing it was good to test lace knitting. (Yes, it’s that long ago.) Needles 4mm were right.

Nun ja, für Lace ist das Garn nicht geeigent, dafür ist es zu dick und verfusselt auch zu stark mit sich selber, aber eine nettes Tuch gibt es. Die Rüsche mußte ich deutlich kürzen, für mehr als 5 Reihen hat es nicht gereicht. (Und da es über 500 Maschen sind, hatte ich keine Lust, das zurückzustricken und habe dann gegen Ende ständig gemessen, wie viel Garn ich pro Reihe brauche. Etwa 11 m für eine Reihe braucht die Rüsche, 9m sind jetzt übrig. Gut gerechnet. *uff* 🙂 )

Well, the yarn is not good for lace, it’s to thick and it clings to much to itself, but good for a nice shawl. I had to shorten the ruching part, there wasn’t more yarn than for 5 rows. (I did not feel like frogging the more than 500 stitches the last rows had, so I measured regularily how much yarn each row takes. On row takes 11m and I have 9m yarn left. Good guess. *ouff* 🙂 )

Das Tuch ist der perfekte „Nebenbeistrick“, denn bei glatt rechts gibt es nichts zu denken. Und man braucht auch viel Unterhaltung dazu, denn es ist so langweilig, wie es aussieht. Und die Reihen werden gegen Ende schon arg lang… *gähn*

This is a perfect „sideknit“ because there is nothing to think and do besides stockinette. And you do need a lot of „entertainment“ while knitting because it is as boring as it looks. The rows are getting looong in the end… *yawn*

Aber jetzt ist er fertig und nett. Ich weiß nur nicht recht, was ich damit machen soll. Um den Hals kann man ihn nicht legen und um sich einzuwickeln, ist er zu klein. Er gibt ein niedliches Minicape um die Schultern, wenn man ihn vorne mit einer Brosche schließt. Aber wozu trage ich so was? Naja, kommt Zeit, kommt Kleid (oder so). Oder er landet mal im Tausch. 🙂

But now it’s finished and it’s cute. Only I don’t know really what to make with it. It’s to short to wear it as a scarf and it’s to small to wrap yourself in. It makes a really cute capulet for the shoulders and closed with a brooch. But when and with what would I wear that? Well, comes time, comes dress (maybe). Or it’ll and up in a swap. 🙂

(Ach ja: Frohes Osterfest! 😉 )

(Forgot something? Happy Easter! 😉 )

Bandlust

Lust for ribbons

Webbänder werden seit einiger Zeit ja beinahe überschäumend verwendet. Und so allmählich springt aus auf mich über, scheint ansteckend zu sein.

Ribbons are used more and more these days. And slowly I seem to be catching this bug, too. Seems to be contagious.

Detail mit BandMein aktuelles Näh-Projekt benutzt eine Menge Band, allerdings nicht bunt durcheinander, ich bleibe bei einer Sorte. Davon brauche ich allerdings für meine Verhältnisse ziemlich viel. Na zum Glück war es nicht teuer, ich habe es vor einem knappen Jahr in Berlin gekauft. Was im Übrigen auch ziemlich gut ist, weniger als ein Jahr nach dem Kauf findet es schon Verwendung. 🙂

My current (sewing) project uses quite some ribbon. Not mixed, I stick with one kind, but quite a lot for my usual habits. Luckily it wasn’t very expensive, I got it at my Berlin trip about one year ago. Another nearly unusual thing: I’m using something less than one year after purchase. 🙂

Was es wird, kann ich euch natürlich erst zeigen, wenn es fertig ist. Ein bißchen Geduld also noch…

It isn’t finished yet, so I can’t show you the result right now. You’ll need a bit of patience…

Aus dem Blogarchiv

From the archives

April 2006:

April 2007:

April 2008:

April 2009:

April 2010:


Ribbelrekord

Most frogged sock

Also mit der Socke habe ich meinen persönlichen Trennrekord aufgesgestellt. Den Beinteil der ersten Socke habe ich ungefähr drei Mal gestrickt und am Ende ist er trotzdem falsch.

I think with those socks I broke my personal record in frogging. I made the leg part of the first sock about three times and the result is still wrong.

Socken Rein theoretisch ist das Muster Edelweiss von Barbara Gasteiger, Garn „Tom Cotton“ von Bärenwolle verstrickt mit Nadeln in Stärke 2.

Theoretically the pattern is Edelweiss von Barbara Gasteiger, yarn „Tom Cotton“ by Bärenwolle, knit with needles 2mm.

Die Socken gefielen mir auch so weit gut, nur wollte ich sie Toe-Up stricken und beim „drehen“ des „Hauptmusterteils“ oberhalb der Ferse muß ich wohl einen Knick im Hirn gehabt haben, jedenfalls hatte ich nach der ersten Variante ein Zopfmuster, daß nicht wirklich „drüber-drunter“ verlief, sondern „drüber-drüber“ bzw. „drunter-drunter“. Beim nächsten Versuch gelang es mir, das zu korrigieren aber als ich dann wieder die Möglichkeit hatte, es mit dem Photo der Originalsocke zu vergleichen (das war als ich fast fertig mit der Socke war) stellte ich fest, daß meine Variante leider ganz anders aussieht.

I liked the pattern well, but I prefer to knit toe up and when I tried to „turn“ the pattern I must have had a „bend“ in my brain, it didn’t turn out as a cable with a „over-under“ effect but with „over-over“ on some parts and „under-under“ on others. So I frogged down to the heel and changed the direction. So the cabling made sense at least, but when I had the possibility to compare it with the photo (which was when I had nearly finished the sock) I saw clearly that my version looks quite differently.

Aber vermutlich liegt es daran, daß dies ein traditionelles Bayerisches Muster ist, das schon der Wilderer Jennerwein getragen haben soll, und als waschechte Fränkin konnten meine Gene das einfach nicht stricken… *gg*

But probably its genetic. The pattern states to be a traditional Bavarian pattern already seen on the legs of the famous poacher Jennerwein and since I am Franconian my hands couldn’t knit a traditional Bavarian pattern… *gg*

Die Füße meines Bruders werden sie trotzdem warm halten. Mal sehen, wann er sie durchgelaufen haben wird….

But they will keep my brother’s feet warm anyhow. We’ll see how long it will take him to walk them through…

(Und natürlich weiß ich, was Tichiro über das Vermeiden von Ribbelexzessen schreibt. Nur leider funktionieren die meisten ihrer Vorschläge dann am besten, wenn man alleine auf der heimischen Couch bei guter Beleuchtung und ohne Ablenkung strickt. Wenn man vor allem in ruckeligen und nicht immer gut beleuchteten Zügen, nebenher bei Vorträgen und auch sonst vor allem irgendwo zwischen strickt helfen die Vorschläge dann doch nur sehr eingeschränkt. :o) Immerhin weiß ich jetzt eine Menge darüber, unter welchen Umständen sie strickt. 😉 )

Es geht auch rund…

A ball is possible

WunderknäuelVor einer ganze Weile hat mich übrigens auch mein Wunderknäuel erreicht und man sieht deutlich, daß es ganz offensichtlich möglich ist, eine deutlich rundere Form hinzubekommen.

Meanwhile I got my surprise skein also and you can see that it is possible to make a real ball.

Das Garn ist „Drachenwolle“ mit Bambus und Seide und wunderbar weich. Da freue ich mich wirklich drauf, es zu verstricken, denn ich habe noch nie Drachenwolle verstrickt und die weiche Mischung macht es ideal für ein Tuch. Die Farbe ist gefällt mir auch sehr gut. Und die leckeren Sachen die hervorgucken motivieren natürlich auch… Ich glaube, in der Frühjahrs knitty habe ich da ein Tuch gesehen, das passen könnte…

The yarn is „Drachenwolle“ a blend with Bamboo and Silk and really soft. So I’m looking forward knitting it in a scarf or a small shawl. And I’ve never tried Drachenwolle so far… who doesn’t like to try new yarns? I love the color and the tasty things that are peaking out will be a strong motivation to knit the yarn… And I think I’ve seen something in the spring knitty that might fit the yarn…

Revue de Presse: Burdastyle April 2012

Titel BurdastyleDer Titel stimmt eindeutig auf den Sommer ein, luftige Kleidung, das Meer im Hintergrund… Allerdings hat der Verlag offensichtlich sein Farbschema zum Druck noch mal geändert, auf Papier ist der Titel nämlich nicht blau mit rosa sondern rosa mit dunkelhimbeer. Und aus „Easy Living“ wurde „Soft Chic“. *g*

Im Editorial werden wir auf italienische Eleganz eingestimmt, Na das ist schon mal viel versprechend. Und es gibt jetzt QR-Codes im Heft, die einen via Smartphone auf Anleitungen bringe. Das ist eigentlich eine gute Idee, vielleicht sollte ich mir doch mal die passende App besorgen.

Dann aber auf zu den kreativ Trends. Blüten aus Leder, brauche ich gerade nicht, sehen aber nett aus. Gürtel mit Brachialtechniken durch Blazer durchziehen… das geht doch sauberer, oder? Und die Kittelschürzenverwertung… Hm. Könnte man einfach einen kleingemusterten Stoff auch nehmen, oder? Zumal… gibt es wirklich noch Kittelschürzen?!? (Ach ne, ich will es vielleicht gar nicht wissen…)

In der „Resteverwertung“ wird vorgeschlagen, Kochbücher zu beziehen. Das sieht immer wahnsinnig nett und kreativ aus, ist aber in einer Küche (in der auch gekocht wird) restlos unpraktisch. Vor allem, wenn man weißgrundige Stoffe nimmt. (Das sind die Momente, wo ich mich immer frage, in welcher Realität die Redaktion lebt. Vermutlich in einer, wo einmal im Monat mit Freunden das Kochen zelebriert wird und die restliche Zeit Mikrowelle und Bringdienst regieren?)

Dann aber endlich die erste Modestrecke, „Bella Donna“, inspieriert von der eleganten Sizilianerin. Modell 126 kann mich schon mal nicht begeistern, weitgehend Rechtecke als Bluse zusammengenäht und vorne geknotet. So was kann man als kostenlosen Download auf eine Webseite stellen, als Schnitt verkaufen… nun ja. Angeblich macht das Teil einen schönen Busen. Ah ja, das ist eine Neuerung, bei jedem Kleidungsstück steht dabei, was es „schön“ macht. Ob durch Betonen oder Vertuschen bleibt unklar. Nett sehen die Fetzchen ja durchaus aus, wenn der Körper drin stimmt. Auch der knatschenge Bleistiftrock hat seinen Reiz. Aber wollte ich wirklich in Sachen rumlaufen, durch die sich meine Unterhose abzeichnet und die so eng sind, daß sie Querfalten werfen? Hinterher meinen die Mädels wieder, so wäre der Sitz richtig… aber die steht noch, was mit dem Rock passiert, wenn sie sich setzt will ich gar nicht so genau wissen. *Upps* Dann haben wir da eine Bluse mit Rüschen überm Po. Äh… nun ja, vielleicht bis 16. Kleid 103 B sieht auf den ersten Blick umwerfend aus. (Gut, welches enge schwarze Kleid mit Spitzenärmeln und tiefem Ausschnitt tut das nicht?) Auf den zweiten hingegen… Die technische Zeichnung zeigt Falten, die seitlich vom Ausschnitt mehr oder weniger grade nach unten verlaufen. Auf dem Photo legen sie sich wie heftig Richtung Rücken. Und zwar so massiv, daß man auf den ersten Blick meinen könnte, das Model hätte einen Shrug oder ein Bolero an, der genau über der Brustwarze endete. Und von der Schulter läuft auch noch eine seltsame Falte schräg Richtung Ärmel. Also irgendwas stimmt da mal wieder ganz krass nicht. Georgettekleid 128A hingegen sieht nett aus. Soweit man etwas erkennen kann, denn vor dem Volant wird eine italienische (?) Oma als Staffage geherzt.  In Kurzgröße gibt es dann noch eine Taillenkurze Jacke und eine weite Hose. Hat ein bißchen was von Torero meets Sailor, aber so in schwarz sieht es durchaus elegant aus.

Als kreativ Accessoire wird aus einem Häkeldeckchen mit Farbe und Textilverstärker ein Armband. Das hat nun wieder was, überhaupt… mit Textilverstärker wollte ich schon lange mal… ne, nicht noch was auf den „Dinge, die ich mal machen will“ Stapel legen. :o)

Im Style guide nimmt sich Frau Bily des Kleides mit dem verdecken Volant an. Auch diesmal sehen zumindest zwei von den drei Vorschlägen tragbar aus. Das mit den Cowboy Stiefeln und der Jeansjacke für die City… nun ja, aber die 80s sind ja wieder in, da liegen die Kleinstädter die das seit dem tragen und für cool halten wohl wieder im Trend. 🙂

Den Farben widmet sich die nächste Modestrecke. (In Paris habe ich übrigens fürs Frühjahr viel kräftiges grün gesehen, Maigrün, Apfelgrün,… Farbe ist offensichtlich wieder Trend.) In Kurzgröße gibt es die JAcke als Bolero und auch das schwarze Kleid ist wieder da. Diesmal als 103C und in rot. Und wieder verlaufen die Falten ganz seltsam nd dazu kommen weitere Spannungsfalten von der Schulter Richtung Ärmel. Und die Ärmel wirken ebenfalls seltsam, zu eng am Oberarm, zu weit Richtung Handgelenk. Mein Tip: Wer das Kleid näht, bekommt etwas, was NICHT wie die Photos aussieht. Weil mal wieder ein Pfund Nadeln und Wäscheklammern beim Shooting im Spiel waren. Interessant sieht Top 115A aus. Diese „architektonische“ Struktur der Ärmel gefällt mir. (Also nicht fpr mich… aber generell.) Der Overall hingegen… Warum sollte man sich die Mühe machen, wenn es hinterher doch nur wie ein Sack aussieht? West, Shirt, schmale Hose… das Aufregendste hier ist die Farbe, nämlich grün.

Kleid BurdastyleAch, und dann gibt es Kleid 128B mit dem Volant doch noch in voller Pracht zu sehen. Doch, sehr schön. Nur die Verarbeitung der Abnäher zu sehen tut wirklich weh… Schräg und Seidenkrepp ist nichts für Anfänger, aber ein Streifen Organza (zum Beispiel) kann Wunder wirken. Weiß das dort keiner? (Oder ist es verboten, Artikel zu benutzen, die nicht von Freudenberg oder Prym hergestellt werden…? *g* )

In Langgröße dann noch eine Popelinejacke. Mit Dolman Ärmel, na gut, das gibt es dann nicht ganz so oft.

Bunt sind dann auch die vorgestellten Accessoires, inklusive der Lampe. Ja, ich trage als farblich passendes Accessoire immer eine Lampe mit mir herum….

Die anschließende Modestrecke stellt da ein Kontrastprogramm dar, hier dominieren eher sanfte Töne. „Hier und Jetzt“ und „Modern Zen“ soll es sein. Was auch immer das zu bedeuten hat. Die Mode für den Urlaub im Ashram? Jednfalls schlabbert alles lustlos rum. Die technischen Zeichnungen sehen etwas interessanter aus, aber angezogen ist davon nichts übrig.

Kleid BurdastyleOder zumindest fast. Kleid 115B gefällt mir sehr gut. Eine schöne Kombination von Lässigkeit mit außergewöhnlichen Ärmeln. (Schade, daß das Bild nur so Mini auf der Webseite ist, das Kleid ist einen weiteren Blick wert.)

Tja, und so allmählich wiederholen sich die Schnitte, der Overall, dann das Kleid mit den seltsamen Falten hier als Shirt 103A. Ach guck an, hier ist es auf einmal nicht mehr so knatscheng. Allerdings verlaufen die Falten immer noch deutlich anders als auf der Zeichnung und was da sonst noch im Schulterbereich rumkruschelt deutet darauf hin, daß entweder der Stoff nicht zum Modell paßt oder daß die Konstruktion des Ausschnittbereichs doch irgendwie vermurkst ist. Schade eigentlich denn als Zeichnung sieht das Modell gar nicht so übel aus. Der Rest ist dann Nachtwäsche, Nachthemd, Schlabberweste und ein Leinenkleid, daß sich als Morgenmantel vielleicht ganz gut machen würde.

Die Kosmetikseite paßt farblich zur Modestrecke und kann überblättert werden.

Danach wird es wieder bunt, Hawai darf als Thema her halten und verspricht bunte Blüten. Die Schnitte so weit nicht bemerkenswar. Ach halt, es gibt einen Schnitt für ein Herrenhemd und eine Männershorts, beides in Größe 48 – 56. Das ist immerhin selten. Den engen Bleistiftrock noch mal (der jetzt deutlich weniger Querfalten hat, wo das Model sich auch bewegen können muß…), der Overall,.. Und ein Schnitt für einen Bikini. Aus… äh.. Batist. Nun ja, ich frag mal nicht, fürs Wasser ist der wohl nicht gedacht. Ne, das ist alles meines nicht.

Auch dazu wieder eine Accessoireseite. Auf der die Ukulele nicht fehlen darf. Ne klar, ein echtes Trendaccessoire, lernt man auch sicher an einem Abend im Hotelzimmer mal schnell zu spielen… Aber zu dem Thema scheint es wenig Accessoires zu geben, sonst müßte der oben zitierte Bikini ja sicher nicht noch mal her halten, oder?

Nächste Kosmetikseite fix überblättert…

Die Nähschule für Einsteiger zeigt diesmal eine einfache Hose ohne Taschen und Bund aus Gabardine. Das ist tatsächlich mal ein gutes Projekt. (Außer die Frage der Paßform, aber die ist zugegebenermaßen für Fortgeschrittene.)

Designerschnitt BurdastyleRichtig gut gefällt mir der designer Schnitt. Alberta Ferretti sagt mir zwar gänzlich nichts, aber das Kleid ist schön. Edel, gar nicht billig wirkend und auch über viele Altersstufen gut tragbar. Vermutlich auch jenseits von Größe 36, wenn die Proportionen stimmen.

Die „news“ sind immer noch eine Verkaufsveranstaltung und befassen sich mit tierischen Motiven. Und die Stofferia in Köln hat es geschafft, ihre neue Adresse zu plazieren. Klug eingefädelt.

Aber nun zur Plusmode. Orange (Tangerine Tango?) mit Beige scheint die Farbstellung zu sein. Wobei Burda behauptet, es sei „nude“. Naja, so Bezeichnungen sind ja flexibel. Auf den ersten Blick eher hüftbetont, das ist ja nun nichts für mich.

Rock BurdastyleRock 135 ist auf den ersten Blick ein langweiliger grader Rock. Aber auf den zweiten sieht man die aufwendig gesteppten Passen. Pfiff mit Understatement, das gefällt mir nun wieder sehr gut!

Blazer 133 mit dem tief gezogenen Revers sieht hingegen aus, als sei er irgendwie zu groß. Die hochgekrempelten Hosenbeine verstärken diesen Eindruck nur noch. Bluse 137 sieht einfach zu nähen aus, aber auch nicht sehr spannend. Kleid 139B ist aus der „Sack mit Gürtel“ Kollektion. Okay, es gibt Frauen, denen steht das. Aber warum soll ich mir was nähen, was dann doch nur aussieht wie billig gekauft? Weste 132 scheint eine nahe Verwandte des Blazers zu sein. Und sieht auch aus, als sei sie noch zum Reinwachsen. (Interessante Nebenbeobachtung: Bei den Modellen in den „normalen“ Größen stehen in dem Heft immer Anmerkungen dabei, was durch das jeweilige Modell besonders gut zur Geltung kommt. Bei der Plus Mode nicht. Da ist es wohl egal, was man anzieht, es sieht nie gut aus? Oder wie?)

Die „Best Sites“ bleiben mal wieder links liegen, den Monat habe ich keine Zeit.

„Kultur“ hat sogar mal so was wie Inhalt, befasst es sich doch mit dem Wechsel von Christian Lacroix ins Opernfach. Nein, er singt nicht, er macht Kostüme. 🙂

Und mal wieder unser beliebter Seitenfüller: Minibilder von Events und Leuten die eh keiner kennt und wenn, dann kann man sie wegen der Kleinheit der Bilder nicht erkennen. Aber Burda war dabei, die Bunte hat die Bilder eh und irgendwo muß man sie ja drucken. Nehme ich an.

Weiter geht es mit Kindermode, Gr 110 – 134 sind vertreten für beide Geschlechter. Warum die Blau-weiße Kombi Country-Look sein soll erschließt sich mir nicht, aber gut. Es sind eher einfache Teile, die mich ans draußen Spielen denken lassen.

Mantel BurdastyleNur Mantel 143 fällt da aus der Reihe. Der ist schick. Ja, ich weiß, ich habe eine deutliche Schwäche für kleine Mädchen in Mänteln, es sieht einfach immer soo süß aus. 🙂

„Leichter waschen“ ist der nächste Titel. Öh ja, geschicktes Product Placement. Oder vielleicht auch nicht so geschickt, denn die Absicht ist ja klar erkennbar. (Und da kein Parfumfreies Waschmittel vorgestellt wird, könnte es meine Kaufentscheidung nicht mal beeinflussen, wenn ich das wollte.)

Bunt wieder der Dekobereich. Italienisch inspiriert soll es sein und beruht vor allem auf der Verwendung von Einwickelpapier für Früchte. (Mit einer lustigen Beschaffungsidee… beim Obsthändler anfragen… also bei uns verkaufen die Obsthändler die eingewickelten Orangen auch eingewickelt, wenn man ans Papier will, muß man schon selber Obst essen. :o) Ansonsten… nichts was ich haben wollte. Recycling und Aufhübschung liegt zwar im Basteltrend, aber hier sieht es einfach auch so aus, nach Resteverwertung. Nicht daß ich so was nicht selber mal machen würde, aber mit echten Resten. Nur die mit Stempeln überdruckten Geschirrhandtücher gefallen mir. Die Idee ist nett.

Und Stempelnd oder Druckend geht es weiter. Linolschnitt auf Stoff. Ja… warum eigentlich nicht? Besser als auf Papier, denn Stoff kann man immerhin weiterverarbeiten. *g*

Die Patchidee ist durch eine „Kleinkram Näh Idee“ ersetzt. Es gibt Vögelchen, die uns als Skandinavische Näh-Ideen“ verkauft werden. Naja, so Vögelchen habe ich schon öfter gesehen und ganz strikt genommen gehört Finnland auch nicht zu Skandinavien…

Der Atelierbesuch führt nach Frankreich in die Produktion von künstlichen Früchten. Auch wenn ich die Ergebnisse nicht unbedingt haben will, handwerklich ist das interessant und anspruchvoll.

Und dann noch der „Stoff des Monats“ Gudrun Sjödén ist diesmal dran. Bunt und plakativ, wie derzeit der Trend.

Fazit? Das Heft hat ein paar einzelne Highlights, aber noch mehr Grusel. Wobei der zumindest teilweise Geschmackssache ist…

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen und die Rechte dafür liegen natürlich beim Burdaverlag.)

Wiedervorlage

Follow-Up

Mottenloch in Socke„Ich habe die Socke normal angezogen und dann hatte sie auf einmal ein Loch“ sagte mein Bruder bereits im Herbst am Telefon.

„Am Schaft???!??“ fragte ich zurück.

Weihnachten bekam ich besagte Socke dann realiter (und gewaschen) in die Finger. Die Diagnose war rasch klar: Mottenlöcher!

„I’ve put the sock on normally and then it had a hole“ my brother had told me on the phone some day in early autumn.

„At the cuff???!??“ I’d asked.

Christmas he handed me over the (washed) sock and the diagnosis was clear immediately. Moths!

(Immerhin, er hatte sie nicht in Rekordzeit durchgelaufen. Regia sollte ja länger halten und die hatte er erst im März bekommen. Nebenbei bemerkt: Mit Stoffmalfarbe anmalen bringt auf Wolle nicht viel, davon war nicht mehr allzuviel übrig.)

Socke zur rReparatur(I mean, he had gotten the socks in March and the idea of using Regia yarn was that they should last longer. What I could see also was that using textile paint on wool had not lasted very long. So I won’t do it again.)

Statt zu stopfen erschien es mir hier einfacher und schneller die Socken bis zur Unterkante des untersten Lochs aufzuribbeln (geht bei Socken die an der Zehe angefangen waren auch extra einfach) und neu zu stricken. Einen Teil des geribbelten Garns konnte ich wiederverwenden, die kurzen und angenagten Stück landeten im Müll. Garnrest hatte ich auch noch, dazu meine Aufzeichnungen vom Stricken. Damit war es ganz einfach, das Muster neu zu stricken.

Here it looked the quicker and simpler solution to rip the sock down to the end of the hole (knitting toe up makes that super easy) end knit the end of the leg and the cuff newly. I could reuse a part of the yarn, the shorter strings and „gnawed“ parts I threw away. Luckily I had some yarn left and the pattern and my notes were not hard to find in my note book. So it was easy to re-knit the pattern.

Manchmal ist meine Gründlichkeit also auch zu was gut. 😉 Und ich hätte schwören können, daß ich ein Photo der fertigen Socke gemacht hätte, aber offensichtlich nicht. Inzwischen ist sie schon mit einem Blatt Mottenpapier auf dem Weg zu meinem Bruder. 🙂

So sometimes it is good to be systematic. 😉 I could have sworn that I also took a pic of the finished sock but evidently I didn’t. Now it’s already on its way to my brother, stuffed with some moth paper. 🙂

Revue de Presse: OTTOBRE design woman Frühjahr/Sommer 02/2012

Titel ottobreWie meistens reichte es nur zu einem Griff ins Zeitschriftenregal, Zeit zum Gucken war dann auch erst Zuhause. (Nach einem kurzen Stutzen an der Kasse, kostet die schon immer 8,65 EUR?) Vielleicht ganz gut für den Verlag, denn so wirklich ansprechend finde ich den Titel nicht, eher etwas fad und bieder.

Das Editorial stimmt auf zwei Themen ein, Kleider (das ist ja gut) und eine Garderobe für die sportliche und reiselustige Frau. Oder so ähnlich.

Unterkleid ottobreLos geht es dann aber mit einem Highlight, Unterkleid „Gilda“. Das ist wunderschön und weil es der Figur folgt trägt es auch nicht so auf, wie ein einfaches, sackartiges Modell. Allerdings braucht man Jersey dafür, der ist natürlich wieder weniger fein als eine leichte Seide. Aber ganz sicher stylischer als irgendwelche unter dem Sommerkleid blitzenden Baumwollbustiers. Und bis Größe 52 geht es auch. Sehr schön!

Das Blümchenkleid daneben ist auch niedlich (für jüngere), aber diese halbe Quernaht vorne ist… seltsam? Das Titelkleid steht unter dem Motto „Laundry Day“ und so sieht es auch aus, nach Waschkittel.

Kleid ottobreNiedlich geht es weiter mit „Little Seamstress“ alias Kleid Lavinia. Ich fürchte, der Witz liegt vor allem im Stoff. Der Schnitt ist sehr einfach. Daß er nur bis Gr. 46 vorliegt ist bei dem Stil wohl angemessen.

Bis Größe 52 darf dafür das Ballonkleid getragen werden,  zusammen mit einer zipfeligen Jacke. Das ist wieder nicht mein Stil, auch eher für die „Apfelform“ würde ich sagen, dafür wird es mal wieder an einem wirklich runden Model gezeigt. Und an der Frau sieht es auch gut aus.

Damit wäre dann auch die erste Hälfte durch, mit dem „sportlichen“ Teil geht es weiter. Und, Überraschung, Überraschung, ein formloser beiger Parka. Dazu eine beige Hose und ein schwarzes Shirt was alles aussieht wie vom Teleshop. Zusammen mit dem Katzenbart der Hose stellt sich da doch die Frage, warum man das denn selber nähen sollte? Ich erinnere mich noch an das Kleid mit dem eckigen Rockteilen… das Thema wird diesmal an einer Bluse fortgeführt. Tunika Beverley hat einenetwas arg bunten Stoff, aber auf den zweiten Blick als lässiges Teil für den Urlaub nicht ungeeignet. Vor allem für einen nicht elastischen Stoff… davon hätte ich nämlich noch einige. Oder gleich wieder als Nachthemd…?

Nach den Kleidern im ersten Teil fällt das Fast-Etuikleid Nellie (für Etui ist es irgendwie zu formlos) leider auch ab. zipfelige Jacke, zipfeliges Shirt (das dann in XXL),… ach nö… Die beiden Jersey Shirts auf der nächsten Seite sind hingegen nett. Wie die wohl wirken, wenn der Stoff nicht gestreift ist? (Und warum man das etwas weniger schlanke Model mit Querstreifen um die Hüfte abgestraft hat…?)

Hose ottobreDabei versteckt sich unter den Querstreifen der atraktivste Teil der Hose. Der Verschluss gefällt mir nämlich wirklich gut, mal was anderes.

Hoppla, das war’s schon? Irgendwie ein wenig dünn, für den Preis, muß ich leider sagen.

Aber das Unterkleid ist ein ganz heißer Anwärter darauf, tatsächlich irgendwann genäht zu werden und ein so schönes habe ich in meiner Größe noch nicht gefunden. Mehr als ein Einzelschnitt hat es dann auch nicht gekostet. 🙂

(Die Bilder sind wie immer als Zitate zu verstehen und die Rechte dafür sind und bleiben natürlich beim Verlag.)

Dicke Stola

Heavy shawl

Nach all den ätherische leichten Lace Stolen gab es zur Abwechslung mal was dickes, festes. Das Modell Pop block aus der winter bis 2011 knitty hatte es mir angetan. Gesehen habt ihr es ja schon auf einigen „Maschenkunst unterwegs“ Bildern, aber jetzt sind nicht nur alle Fäden vernäht, sondern es war auch mal genug Sonne, um schnell ein Bild machen zu können.

Pop blockAfter all those light and airy lace stoles I made this more substantial wrap. I had liked Pop block from the winter bis 2011 knitty immediately so I had to knit it. You’ve already seen it on the „Maschenkunst unterwegs“ pictures but now it is finished, all thread ends woven and I managed to get a ray of sun to take pictures.

Leider hatte ich in der Maschenkunst kein merhfarbiges Garn gefunden, das so dick war wie in der Anleitung angegeben und das mir gefiel, also habe ich mir drei Zauberbälle Stärke 6 von Schoppe Wolle geholt (Farbe Charisma) und mit 3,5er Nadeln gearbeitet. Dadurch mußte ich auch deutlich mehr Maschen (nämlich 100) anschlagen und auch etliche Reihen mehr stricken. Was nicht schwierig war, aber sehr, sehr langweilig….

I didn’t find a yarn in the right weight I did like at Maschenkunst, so I settled myself with 3 skeins of Schoppel Wolle „Zauberball Stärke 6“ in the absolutely adorable color „Charisma“. I had to use 3.5mm needles and therefor needed more stitches (100) and a lot more rows. Which was not difficult to do, but very, very boring….

Aber das Ergebnis entschädigt absolut. Die Stola gefällt mir nicht nur gut, sie hält auch warm, sowohl auf dem Sofa als auch über dem Mantel. Als Schal direkt auf der Haut würde ich das Garn nicht empfehlen, dafür ist es doch ein bißchen arg kratzig.

But the result is worth it! I like the drape and the color of the wrap and it keeps me worm, either on the sofa or over a coat outside. Though I wouldn’t like it as a scarf directly against my skin, it’s a bit to itchy for that.