Aktueller Nadelblick: Juni 2026

Auf gewisser Weise bin ich noch im „Verwertungsmodus“, aber die Reste werden größer.

Der „Rest“ ist diesmal ein Jersey-Bettlaken aus der Ferienwohnung. War nicht so viel genutzt, hatte dann aber Flecken, die nicht mehr rausgingen. Weil mir das Grün gefällt (weniger blaustichig, als auf dem Bild) darf es als Nachthemd weiterleben. Die Micropillings stören mich nicht und Bettwäschen lebt im Regelfall lang. (Und ja, irgendwie bleibt Nachtwäsche ein Thema, immer wenn ich denke, jetzt müsste doch mal genug… landet wieder was auf meinem Stopfwäscheberg und wird da dann wieder jahrelang ignoriert. Und was neues genäht.)

Der Schnitt ist relativ bewährt, nämlich hier und hier als Nachthemd und hier als Unterkleid aus einer Knipmode von 2010. Aber für Nachthemd offensichtlich schon lange nicht mehr benutzt. (Das erste nach dem Schnitt genähte Nachthemd ist jetzt gerade in der Reparaturkiste, weil der Einfassstreifen durch ist. Ist allerdings auch an anderen Stellen etwas dünn, so dass ich noch drüber nachdenke, wie viel Zeit ich da investiere.

Diesmal wird mit Overlock und Cover genäht und die Blenden habe ich weg gelassen. Also die Schnellversion. Da ich um die Flecken auf dem Bettlaken herumgeschnitten habe, habe ich das Kleid ein ganzes Stück kürzer gemacht, dafür passten die Ärmel dann noch drauf. Vielleicht gibt es mal Ziernähte mit der Cover, ich habe da ja dieses Multicolor-Garn vom letzten Paristrip

Auch bei meinem grauen Lace-Schal hat sich was getan. Der wurde abgekettet, das Garn ging genau auf.

Jetzt muß noch vernäht und gespannt werden.

Was mich dran erinnert, dass es noch einen anderen (größeren) Lace-Schal gibt, der seit 2019 aufs Spannen wartet. Da ich aber eh ein neues Bett und eine neue Matratze brauche (und die alten dann noch eine Weile ungebraucht rumliegen wird) sehe ich die Chancen ganz gut, dass das noch dieses Jahr passiert. (Vielleicht sogar beide…) Zumal so ein leichter, neutralgrauer Schal auch im Sommer nützlich wäre.

Wo sich doch viel getan hat (und was den eher langsamen Fortschritt beim Stricken durchaus mit erklärt) ist das Hexispiel (2).

Der „Block“ ist am „Schnittpunkt“ (man sieht es beim Falten immer ganz gut) schon fast in der Mitte angekommen. In der Breite ohnehin deutlich breiter, aber auch in der Länge schon fast da. Sprich… da ist mehr als ein Viertel fertig. Und ich habe erst im September letzten Jahres (oder so) angefangen.

Eindeutiges Suchtverhalten, kann man nicht beschönigen.

Und auf meinem „Schneiden und Falten“ liegen auch noch so viele Stoffe bzw. sie werden schneller mehr, als ich sie weggenäht bekomme. Und ich will doch wissen, wie der Quilt am Ende aussehen wird…

Projekt Lesen haben die letzten Wochen vor allem für Klarheit über das Chaos gesorgt.

Ich bin sozusagen offiziell bei Buch 4, das aber in a, b und c. Wenn man den Überblick verliert, und das nächste anfängt, bevor man fertig ist…

Bevor ich das aber wieder richtig genießen kann, ist das häßliche gelbe Teil dran. Das ist dringend. (Sagen wir… ich werde zumindest mit einem der anderen Bücher auch weiter machen, aber von den Beurteilungskriterien muss jeden Tag was gelesen und „verdaut“ werden. Deswegen allerdings lieber langsamer lesen, um keine relevanten Änderungen zu übersehen.

Der Juni ist mal wieder mit sonstigen Terminen ziemlich voll, daher ist es nicht gesagt, ob das „Schnellnachthemd“ fertig wird. Eher nicht. Aber es stehen Handstulpen für die diesjährige Obdachlosenaktion in den Startlöchern. Und es gibt noch einige fertige Teile, die ich noch nicht gezeigt habe, dieser Monat wird also hoffentlich nicht ganz ohne Beiträge im Blog verlaufen. Mal gucken, wie sich das alles weiter entwickelt. Eigentlich wollte ich dieses Jahr auch wieder einen Pullover anschlagen.

Aktueller Nadelblick: April 2026

Bevor mir das über die Osterfeiertage vollends unter die Räder gerät, kommt heute der aktuellen Nadelblick

Los geht es diesmal mir einer effizienteren Resteverwertung. Im Forum läuft gerade eine Spendenaktion für eine Notschlafstelle für obdachlose Mädchen in Düsseldorf, Knackpunkt. Auch hier wird Spendenkleidung gebraucht, aber nicht so in meiner Größe. Gesucht werden auch BH.

Da in dem Alter der dortigen „Kundinnen“ vermutlich eher Bedeckung als Halt gefragt ist, habe ich meinen BW-Elasthan-Jersey vom Schlafanzug genommen, in meinen alten „Meine Nähmode“ einen Simplicity-Schnitt für ein Bustier in Größe 36 gefunden und einfach mal geschaut, wie weit die Reste reichen. Zum Einfassen musste ich teilweise auf Falzgummi zurückgreifen, da hat der hellblaue Trigemajersey nicht mehr gereicht.

Cover und Overlock sind hier gut im Einsatz, es muss noch ein Armausschnitt gecovert werden, dann die Bündchen angenäht und da Gummi eingezogen. Und falls sich das vor Ort als brauchbar herausstellt, werden da künftige passende Reste auch hingehen.

Nicht überragenden aber stetigen Zuwachs beim Lace-Schal.

13 Rapporte, etwas weniger als die Hälfte des Garns ist aufgebraucht, er wird also auf alle Fälle lang genug für einen Schal.

Und wie oft bei Lace erst richtig schön, wenn er mal gespannt ist.

Kleinteilig ist auch der Fortschritt am Hexispiel (2).

Aber es geht voran und ich freue mich dran.

Auf dem Bild sieht man auch besser, wie viel noch fehlt… wobei ich unten in der Breite schon die Mitte erreicht habe.

Neue Lektüre gibt es gerade nicht.

Das Buch vom Februar ist fertig, wurde auch schon weitergegeben an einen anderen Leser, dann gab es danach noch Buch vier, was eher ein „Lesesnack“ war (also schnell fertig) und dann kam wieder viel Leben dazwischen und ich komme nicht mal mit den Zeitschriftenstapeln hinterher…

Im März war ich ja relativ viel Zuhause, im April wieder weitgehend nicht. Tut hoffentlich wenigstens dem Strickfortschritt gut…