Revue de Presse: OTTOBRE design woman, Frühjahr/Sommer 2/2010

Titel ottobreAuch wenn mich der Titel wieder nicht sonderlich angesprochen hat, bei ottobre kommt dann wieder das „zwei mal im Jahr ist doch nichts“ Argument hoch und sie wandert in den Einkaufskorb… Und zumindest die Farben kann man ja ändern.

Das Editorial erzählt, daß die Inspiration zu diesem Heft aus einem Nähbuch aus den 60er Jahren stammt, gezeigt wieder an Models aller Altersgruppen. (Was die Figur betrifft ist die Ottobre ja auch homogener gewordern…)

Kleid aus OttobreWarum das erste Thema „A Trip to Remember“ heißt weiß ich nicht, aber das süße Retrokleid gefällt mir gut. Leider werden die großen Größen bei Ottobre auch immer weniger, hier ist bei Gr. 46 Schluß, was nach meiner bisherigen Erfahrung mit Ottobre nicht reicht, weil es doch eher klein ausfällt.

Dafür ist der Rock mit dem figurunfreundlichen Gummismock in der Taille bis Größe 52 im Angebot. Die Logik verstehe einer. (Und warum hat das Top in der Schemazeichnung eine Falte? Auf dem Photo sieht es aus wie ein ganz normales Tanktop…)

Bei „Orchard of Passion“ wartet das Grauen… ein Zelt, ein Zelt! Und das aus Seide, schade um den Stoff, sorry. (Aber falls jemand im 8. Monat heiraten möchte… das sollte klappen.)

Das Zelt gibt es auch in kurz als Shirt (das Titelmodell). Das macht es nicht besser. Dafür gehört zu „The Great Cannes Jewel Run“ auch eine wesentlich schickere Kombi aus Marlene Hose und einem einfachen, aber dennoch Raffinierten T-Shirt. Kleine Rüschen zieren den Ärmel des sonst einfachen Shirts. Das Detail ist derzeit auch an Designermode zu sehen. Und man kann es sich an jedes Shirt hinbasteln.

Damenhaft und elegant ist „Rue de Jazz“, sowohl der Mantel als auch das Top mit dem Wasserfall im Rücken gefallen mir.

„Strictly Pure Style“ nennt sich eine Kombination aus Kleid, Tunika, Rock und Leggins. Und am besten alles gleichzeitig. Zwar nicht so zeltartig wie das, was man sonst als Lagenlook angeboten bekommt, aber trotzdem… sieht doch immer etwas so aus, als ob man keine ausreichend warme Kleidung hätte und deswegen mal den Ganzen Schrank überenander gezogen hätte. (Solo könnten sowohl das Kleid als auch die Tunika nett aussehen.)

„Inspired by Nature“ inspiriert mich jetzt wieder nicht, Hosen, Shirts,… Alltagskleidung. Mehr nützlich als schick. Und „Tulips and Daisies“ zeigt einen schönen Stoff an der Tunika. Aber Tunika auf Shorts sieht irgendwie unproportioniert aus.

Tunika OttobreBeim Thema „Vintage Style Checks“ zieht ja zunächst das extrem süße Baby den Blick auf sich. (Nein, das ist hier nicht zu sehen, sondern nur im Heft.)

Aber auch das karierte Top gefällt mir gut. Es hat zwar Gummikräusel in der Taille,aber das Oberteil ist trotzdem geformt und so wie mit der verschiedenen Richtung der Karos gespielt wurde, ergibt sich ein sehr interessanter Effekt.

Sind also durchaus ein paar Kandidaten dabei, die ich mir vorstellen könnte zu nähen. Vielleicht sogar für mich…

Endlich die Bilder!

Here are the pics!

Zu recht angemahnt kommen jetzt hier endlich die Bilder von meiner Eilnähaktion im letzten Monat.

EtuikleidZunächst einmal das Kleid. (Und nein, das ist keine Frisur auf meinem Kopf, das sind nur irgendwie aus dem Weg verräumte Haare.) Nach meinem inzwischen „Standardschnitt“ für Etuikleider aus einem Wolle und Seide Gemisch in blau. Die Ärmel sind an sich schmale, lange Ärmel, die habe ich etwas erweitert. Den Ausschnitt hatte ich so schon mal genäht. Für Beinfreiheit sorgen vier Schlitze.

Das Kleid ist sonst nicht weiter aufregend oder so, eben ein Standardkleid, das dadurch zu verschiedenen Gelegenheiten passen soll und bei dem Schmuck im Ausschnitt auch gut zur Geltung kommt.

Die Falten kommen vom Sitzen im Auto, lustigerweise sah man die im Haus nicht, erst die Sonne im Freien bringt sie so deutlich hervor.

As requested, here are finally the fics of my hectic sewing last month.

First the dress (no, there is no special hair-do on my head, it is „no hair-do“ with the hair just put away in a hurry), a plain, boring dress after my trusted dress pattern. I put a little flare into the sleeves, that’s all. The fabric is a wool-silk blend that wears well. Four vents assure walking ease. So nothing special, versatile dress for many occasions and a neckline that allows to show of jewelry if the occasion permits it.

The creases are from sitting in the car and were funily not visible inside the house, only the sun made them show like that.

Kleid und JackeUnd hier das ganze Ensemble, wie ich es auch auf der Hochzeit an hatte. Um die Jacke auszuziehen war es nämlich nicht warm genug.

Im Ganzen passte es aber auch sehr gut zur Veranstaltung. Von den anwesenden Deutschen war ich zwar die eleganteste (wobei niemand komplett „daneben“ war), aber für die gesamte Feier… genau richtig. 🙂

That is the complete outfit as I wore it. It wasn’t warm enough to take of the jacket.

Für das nächste Mal brauche ich noch neue Schuhe. Diese hier sind einfach zu klein. Ich habe zwar den halben Tag damit überstanden, aber danach waren meine Knöchel gleich doppelt so dick… hilft nichts.

Und eine passende Clutch wäre auch nett…

For the next time I’ll wear it I need new shoes. Those are to small. I could stand in them for this occasion, but after those few hours my ankles had doubled in circumference. Just… to tight.

And a clutch fitting the outfit would be nice, too.

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Osterfest! Und ich gehe im Wohnzimmer mal „Nachlese“ halten. Die „wilde Horde“ die uns Ostern besucht hat (ein Teenager und zwei Prototeenager) hat dieses Jahr zwar schnell aber nicht sehr gründlich gesucht, da ist noch einiges zu holen. 🙂

I hope you all had a happy Easter! And I’ll be going down to the living room now, to do the „gleanings“. The „wild horde“ that visited us for easter (one teenage kid and two prototeenage kids) did a quick search this year but not a very profound one. So there are still some yummies to pick. 🙂

Aus dem Blogarchiv

From the archives

April 2006:

April 2007:

April 2008:


Revue de Presse: Burdastyle März 2010

Diesmal habe ich das Heft ja mit viel Verspätung bekommen, weil ich so krank war, daß ich nicht mal zum Kiosk kam. Und der von meinem Herzblatt heimgesuchte Supermarkt hatte es nicht. Dafür wurde ich im Markt der Hobbyschneiderin fündig. Eine Abonnentin wollte ihre Ausgabe nicht und ich bekam sie sogar noch billiger. Auch prima. 🙂 (Nicht ganz so prima ist, daß inzwischen die Aprilausgabe auch schon erschienen ist, aber mit meinem Hochzeitsgast-Outfit gab es einfach ganz klare Prioritäten… und noch ist März… )

Der Titel ist jedenfalls diesmal wieder „sanfter Frühling“, rosa mit blau. Und das Heft mit Hochzeits Special, war das nicht früher mal immer im Mai?

Danach fällt mir erst mal der „Perwoll-Wohlfühl-Look“ des Monats entgegen, auf einem dünnen Karton wird ein Fledermausshirt aus Seidenbatist zum Download angeboten, sowohl auf der Perwoll-Seite als auch bei Burda. Auf der Rückseite dann ein bißchen Stylingtips, Stoffkunde und Perwoll-Werbung. Was wie ein redaktioneller Text aussieht hat allerdings eine erstaunliche „Schrott-Quote“. „Seidenbatist kann auch aus merzersierter Baumwolle bestehen.“ heißt es. Ne, ist klar. Ein Burda-Schnitt kann auch von Neuer Mode sein, Perwoll kann auch aus Fewa bestehen und Seide besteht aus Baumwolle. Was für eine gequirlte… (Und um so peinlicher, daß dann die Pflegetips nicht mehr stimmen. Wolle und Seide kann man prima mit Wollwaschmittel waschen, weil es beides tierische Fasern sind, Baumwolle mag hingegen andere waschaktive Substanzen lieber.)

Das Editorial befaßt sich mit dem Thema Hochzeit, kleine (echte oder erfundene?) Anekdötchen vom Photoshot inklusive.

Und dann kommen wir zu den kreativ-trends. Bügeln mit Metallfolie (Idee nett, Umsetzung… nun ja, geht vermutlich relativ schnell und sieht auch so aus), dann wird ein C&A Blazer aufgemotzt, dasmit den Briefmarken ist ja ganz lustig (erinnert mich daran, daß ich mal so was mit sehr vielen Pins hatte…) und die Epauletten erinnern deutlich an Michael Jackson, ach so, in den 80ern hatten wir auch den Stil schon mal. wie auch die breiten Gürtel, um die es in der letzten Bastelanleitung geht….

Gut für schnelle Projekte ist sicher auch die „Resteverwertung“ in der lustige Tiere genäht werden. Vor einiger Zeit waren die glaube ich noch in kleinen „trendy“ Läden zu haben, inzwischen ist der Stil schon fast Mainstream. Wobei ich ja dann auch nicht wüßte, was ich mit den Püppchen machen sollte…?

Dann kommen endlich Schnitte, das Thema nennt sich „Zeitgeist“ und kombiniert leuchtendes blau mit schwarz. Shirt 118B mit der Drapierung am Ausschnitt sieht in der Schnittzeichnung ganz nett aus, aber auf blusonartige Teile stehe ich ja gar nicht. Die Hosen sind Hosen und das spencerartige Jäckchen 121 erinnert mich fatal an meinen Tanzstundenabschlussball, da liefen auch einige im Hotelpagenstil herum. Für Männer kam das glaube ich seither nicht mehr in Mode… Rock, Bluse mit Plastron… hmja… Und „en Vogue“ ist ein Blazer mit tiefgezogenem Revers. So einen ähnlichen Schnitt habe ich in der Tat bei Vogue schon gesehen (oder war es Butterick?), ändert aber nichts dran, daß es absurd aussieht und irgendwie nach Hängebusen.

„Wildwechsel“ feiert diverse Tierprints. (Die ich trotzdem immer mit Teleshop und „Vulgärstil“ assoziiere.) Da müssen mich dann die Schnitte schon sehr überzeugen. Das reduzierte Bolero 114B wäre dafür immerhin ein Anwäter. Kleid 118A hingegen eindeutig wieder Nachthemd. Mantel, Kleid, Wickelbluse… und Overalls sind auch wieder da? Als Kind hatte ich mal so was, das war aber ein Schlafanzug… Ich fürchte, die Mode kann mich gerade gar nicht begeistern.

Da ist die Beautyseite sogar ansprechender. (Zumindest optisch.)

Und Hochzeitskleider! Gucke ich immer gerne an. (Die Idee mit den Photoecken aus Ripsband gefällt mir. Auch wenn man vermutlich noch Kleber braucht, um die Photos auch zu befestigen. Aber optisch… da kann man was draus machen.) Brautkleid 112 ist zwar ein klassischer Schnitt, aber ich glaube, den habe ich schon so oft in verschiedenen Heften über die Jahrzehnte bekommen… nun gut. Kleid 108 ist neu, aber eine Corsage aus einem schlabberigen Stoff? Das hängt alles nur traurig herum und sieht peinlich aus. G785 ist prima, aber nicht für eine Corsage. Dafür sieht das Oberteil deutlich so aus, als sei es über Büstenschalen gearbeitet…? Die tiefgezogenen Revers sehen auch am Hochzeitshosenanzug nicht besser aus sondern eher traurig.

Brautkleid BurdaSüß ist aber das Kleid für Kurzgröße. Und mit den Organzablüten auf den Ärmeln auch mehr als im Trend. Ähnliche Details habe ich bei Vogue Designerschnitten auch erst gesehen.

Die „griechische Göttin“ hingegen hat für mich mehr von Fasching. Und das Minikleid.. na gut, ein Kleid halt, nur in weiß.

Als „kreativ-accessoire“ gibt es eine Art Lätzchen, nur mit Perlen bestickt. Diese Lätzchen sieht man zwar allenthalben in den Blogs (besonders den Amerikanischen, wo sie ehrlicherweise auch „bib“ genannt weerden, nicht „Collier“, wie bei Burda), aber schöner wird es dadurch auch nicht. Die Technik des Perlenstickens auf Tüll hingegen kann ich vielleicht mal noch brauchen. Falls ich lange genug lebe, das auch auszuprobieren… *g*

Und die Clutch 147 mit den „Trichterblüten“ hat auch was. Sieht aber nach sehr viel Mühe aus…

Ah ja, Maiglöckchenparfum in weißen Flaschen für das Frühjahr. Nett hochzeitlich abgelichtet, aber dieser Duftrichtung werde ich mich gerne enthalten.

In der „Nähschule“ geht es um Miederstäbchen, wobei das Brautkleid von der traurigen Gestalt offensichtlich an der Büste glattgezogen werden kann…. Wobei auch die Miederstäbchenverarbeitung direkt auf dem Oberstoff zwar dieeinfachste aber sicher nicht die beste Technik ist. Besser man macht bei einem Corsagenkleid eine „Stabilschicht“ aus festem Stoff mit Stäbchen und was man sonst noch gerne so hätte und legt die zwischen Oberstoff und Futter. Dann drücken sich auch keine Stäbchen durch.

Festkleidung für die (Hochzeits)Gäste zeigt die nächste Modestrecke. Schon mal schön bunt. Der Mantel 101 sieht auf dem Bild eher unförmig aus. Wobei die Abnäher die in die Raglannähte hineinlaufen eine interessante Variante sind. Und eventuell auch bei einer FBA helfen?

Kleid BurdastyleDas Corsagenkleid 107 sieht hingegen knackig aus. Und liefert eine perfekte Studie, welchen Unterschied der Stoff macht. Das ist nämlich der gleiche Schnitt wie das hängende Brautkleid, aber offensichtlich aus einem festeren Stoff mit mehr Stand. Und schon geht das.

Jacke 102 aus dem Matelasse hingegen… ja, so was trug man mal, aber da waren es Schwangerschaftskleider. Das Ding sieht aus, als könnte es alleine stehen, das muß man wohl mögen. (Und da der Schnitt der gleiche wie beim Mantel zwei Seiten vorher ist… ist wohl eher unförmig.) Chiffonkleid 110 ist wieder so „weiß nicht“. Das Stoffmuster hat was von 70er Jahre Strandkleid, der Schnitt was von Nachthemd, aber aus dem Chiffon sieht es zumindest auf dem Photo dann doch gut aus. Die „Porüschen“ von Kleid 103 hingegen…. vielleicht an einem Kinderkleid aber so…? Witzig schon auch irgendwie… vermutlich was für Fashion-Victims, denen es egal ist, ob sie gut aussehen, so lange es nur modisch und auffallend ist. (In gelb hat es trotzdem viel von „Kanarienvogel in der Mauser“…)

Das Chanel Kostüm ist jetzt auch beim Maßschnitt angekommen. Das lohnt sich wenigstens, denn das ist nie wirklich aus der Mode. Und falls doch mal, dann nicht für lange.

Dann kurz über die Accessoires in pink drübergeblättert und schon bin ich in der Plusmode. Mit meinem blauen Kleid lag ich als Hochzeitsgast ja offensichtlich schon mal richtig…. Kleid 132 sieht in der Schnittzeichnung sehr gut aus, aber am lebenden Modell doch etwas weniger. Da paßt irgendwie der ganze Brustbereich nicht. Und der passende Seidenmantel ist so abgelichtet, daß man ihn nicht erkennt. Und Tunika 134B ist wieder ein Kandidat für meine Nachtwäschekollektion. Wobei… stehend in Variaten A auf dem nächsten Bild sieht sie doch deutlich besser aus. Ich hätte da noch bunten Chiffon in der Truhe… An Jacke 131 gefällt mir (wie auch am Mantel) vor alem der Ausschnitt. Sonst seiht es trotz Bleistiftrock dazu etwas schwanger aus. Und das lange Abendkleid hat im Bereich des Oberteils die gleiche seltsame Paßform wie das erste Kleid. (Und gekräuselte Nähte par excellence, vor allem am Saum. AlterfilS 150 hilft beim kräuselfreien Nähen, sage ich da nur.)

Die Kommunionkleider sind auch dieses Jahr wieder schlicht, was mir ja ohnehin besser gefällt. Und gehen jederzeit auch als leichte Sommerkleider durch. (Wobei für die Kommunionkinder am Weißen Sonntag ist das nocht nichts, bei kurzärmelig hilft das Jäckchen auch nicht weiter. Ach ja, für Jungs gibt es einen Anzug. (Größenspektrum diesmal 128 – 152)

Kommuniionkleid BurdaEine Seite weiter kommen dann doch noch zwei längere und edlere Modelle. Wobei mich besonders Modell 142 entzückt, denn Empirelinie aus leichten Stoffen sieht an Mädchen einfach besonders schön aus. 141 hat dafür etwas mehr von Nachthemd… vielleicht besonders in weiß. Erinnert ein bißchen an historische Nachthemden.

Eine Anleitung zum Bau einer Maßbüste gibt es als nächstes. Die Technik kennt zwar inzwischen wohl jeder, der auch im Internet surft, aber an einigen Stellen sind noch ein paar gute Tips für den Verlauf des Klebebandes dabei, die nicht in jeder Anleitung stehen. Und Kissen zum Ausstopfen zu nehmen dürfte die einfachste und sauberste Lösung sein. (Andererseits… wird die Büsten dann nicht relativ schwer und kopflastig?)

Die „Best Sites“ aus dem Internet sind wie üblich wenig spannend, alles sehr im Trend, aber auch alles schon gesehen… viel more of the same. *gähn* Nur die originellen Schmuckstücke von Miss Bibi stechen da heraus. Ich will die Wasserhahn-Ohrstecker!

Aber die Schere und die Schneiderbüste als Ohrhänger die im Bereich „kreative Welt“ gezeigt werden sind auch nicht übel… Die Ausstellungen leider nicht in meiner Nähe.

Die Osterdeko wird gelb, wenn es nach Burda geht. Na ich glaube, das muß ich alles nicht haben. Die Bestecktaschen wären eine super Idee, um Stoffreste los zu werden. Aber was mache ich dann mit den Taschen? Die passen nicht so recht zu meinem Stil.

„Warenkunde“ diesmal zum Thema Eier Färben. Nun gut, wenn es wirklich keine näh- oder handarbeitsrelevanten Themen mehr gibt… dann könnte man die schon mal angesprochenen endlich mal systematisch aufbereiten…. 😀

Quilten und Patchen scheint sich zu einer festen Rubrik zu entwickeln, diesmal eine Tasche. Wobei für den Stoffmustermix auch gilt „more of the same“, allmählich habe ich mich satt gesehen.

„Aus 1 mach 4“ befasst sich diesmal mit einem recht jungen Modewiederkehrer, dem Big Shirt. Ja, auch ich habe es in den 80ern getragen und als Nachthemden haben einige davon noch sehr lange sehr gute Dienste geleistet. Ich fürchte allerdings, wenn man deutlich älter als 16 ist sieht es nicht mehr so optimal aus… Die vorgestellten Modelle sind dann auch… naja, Shirts halt. Nur der Stoff von Modell 128 mit dem aufgedruckten Maschenmuster, der ist geil! (Bekommt man natürlich nirgendwo…)

Mit Stoffmustern geht es dann auch beim „Atelierbesuch“ weiter. Hier gibt es dann auch Bezugsquellen, wobei die Muster eben auch teilweise schon wieder so lange im Trend liegen, daß ich mich etwas dran abgesehen habe. Nur der bei Marmekko verlegte Stoff… der ist ein bißchen anders.

Zum Abschluss gibt es dann noch weiße Spitzenblüten als „Stoff des Monats“. Paßt ja sowohl zur Kommunion als auch zur Hochzeit…. (Und ich bin durch und kann mich endlich der Aprilausgabe widmen. Und den anderen Heften die im letzten Monat bei mir eintrudelten… zu nichts gekommen, vor lauter nähen… 😉 )

Fundsachen… h&h 2010

Findings on the h&h trade fair 2010

Die Vernunft hätte ja am Freitag geboten, mein Kleid fertig zu nähen. Aber da ich die Karte für die h&h hatte, konnte ich der Versuchung doch nicht widerstehen. (Und wollte auch nicht, ich gestehe.) Aber ich habe Vormittags noch gestichelt, sechs Stunden bis 18.00 Uhr reichten auch für platte Füße. Kaufen konnte ich ja glücklicherweise nichts, es ist eine Händlermesse. Trotzdem habe ich eine Menge mitbegracht, Eindrücke vor allem. Und noch ein paar Kleinigkeiten als Gedächtnisstütze für selbige. 🙂

Reason had told me to finish my dress on friday, but since I had a ticket for the h&h (trade show for professionals) so I couldn’t (and wouldn’t) resist the temptation. But I had done some sewing in the morning and six hours were still a lot of time to get aching feet. The trade show is for professionals only, so if you are not a show owner and want to order bigger amounts of everything, you cannot buy. So I couldn’t buy anything, but I got a lot of impressions. And also some things to help me remember those impressions. 🙂

Farbkarte Stickgarn AlterfilDaß ich bei Alterfil vorbeischauen würde um mich noch mal für die Challengepreise und mein Weihnachtsgeschenk zu bedanken war natürlich Ehrensache. Und dann klebte ich schon wieder an den schönen Farben… für den Handel gibt es jetzt übrigens ein schickes und modulares Plexiglas-Display… aber diesmal nicht am Nähgarn, sondern am Stickgarn!

Das Super-Bright Polyester ist jetzt nämlich in 453 Farben erhältlich! Die Garne sind übrigens auch schon im Webshop erhältlich. (Und haben eine Pantone-Nummer, sind also sozusagen standardisiert, was gerade wenn man viel bestellt praktisch ist.)

Das nachtleuchtende Moonglow war mir hingegen nicht neu, das habe ich schon hier, nur noch nicht ausprobiert…

That I would visit the Alterfil booth to say thank you for the Challenge prizes and for my christmas gift was clear. And then I was again thrilled not only by the new chic looking and modular acrylic glass displays for shop owners, but also by the choice of colors. This time not only of the sewing thread but of the Super Bright embroidery thread! What started with some colours last year has arrived at a choice of 453 colors! (All available at the web shop also.) And I got a color chart. 🙂 Moonglow is not completely new in the show, because I already purchased some with my last order….

Reflexgarn AlterfilEin starkes „haben will“ erzeugte auch das Reflexgarn. Mit Blitz sieht man wirklich gut, wie stark es reflektiert. Ganz feine Glassplitter sorgen dafür, wenn ich das richtig verstanden habe.

Was mir besonders gut gefällt ist auch, daß es ohne Licht relativ wenig glitzert, sondern eher neutral grau aussieht. So kann man es auch an Kleidung, Taschen oder Accessoires für Erwachsene verwenden, ohne daß man sich wie eine Barbie fühlt.

Weniger schön ist, daß es technisch noch nicht möglich ist, diesen Faden auf kleine Rollen zu spulen, so daß er im Moment nur auf großen Konen zu haben ist und mit 70 EUR dann doch eine ziemliche Investition darstellt. *schluck*

Another „wanna have“ is this reflective thread. Flashlight shows how well it reflects the light! (Due to extremely fine glass particles if I got that right.)

What I like a lot is that the thread is not very „glitzy“ in its „normal“ state, but more a neutral grey. So it’s not only great for more security on kids gear, but also good for clothes or bags for adults that do not want to feel like Barbie.

Not so good is the fact that they have not found a technical solution to bring it on smaller spools so you can only have big cones which cost around 70 EUR each which is quite an investment. *ouch*

Der kleine Karton mit neun 200m Röllchen war auf der Messe ein Give-Away, aber es ist angedacht, solche kleinen Sortimenter auch im Webshop anzubieten, etwa passend zu aktuellen Modetrends. Auch neu und demnächst im Shop sind Schrägbänder. In Zusammenarbeit mit Topp, einem Hersteller für Bänder aller Art, der sonst im großen Rahmen für die Industrie herstellt (eine Rolle sind 140m) werden zwei Qualitäten in verschiedenen Breiten und Farben angeboten werden. Passend zum Faden (oder umgekehrt) und in handhabbareren Rollen von 20m.

The small box with 9 spools of 200m was just the give away but there are plans to offer boxes like that in the shop, for example variations according to fashion trends. Another new idea that will arrive in the shop soon are bias tapes. In cooperations with Topp, a producer that normally cuts for industry (so one spool means 140m) they will offer bias tapes in two qualities and in many colors. Fitting the threads (or vice versa) and in more convenient spools of 20m.

Na und nachdem ich dann auch schon die Pralinen, die Kugelschreiber und die Tasse von Gritzner in die Hand bekommen habe, habe ich auch mal einen Blick auf die Maschinen geworfen und mir das mal alles erklären lassen. Den Gritzner war doch mal die von Pfaff als Billiglable verwendete schon lange nicht mehr existente Marke?

Aber zum Anfang… Pfaff wurde ja auch vor einigen Jahren aufgekauft und stellt auch seit einigen Jahren in Deutschland keine Haushaltsmaschinen mehr her. Die Produktionsstraßen der alten Maschinen wurden in den Iran verkauft und produzieren dort weiter. Und diese Maschinen werden schon seit einiger Zeit auch nach Deutschland importiert. Jetzt hat der Importeur zu den Maschinen (praktischerweise der Sohn von Herrn Seitz von Alterfil…) inzwischen auch die Rechte an den Marken „Gritzner“ und „Kayser“ für Deutschland erworben. Also laufen die „neuen alten“ Pfaffmodelle künftig unter dem Namen Gritzner in Deutschland. Wer also die gewohnte Technik der 80er nicht aufgeben will, kann sie auch frisch gefertigt im Fachhandel erwerben. Und… drei der Modelle werden seit ganz kurzer Zeit auch wieder in Deutschland zusammengesetzt. Mal sehen, ob da wieder Kultmaschinen draus werden.

Alterfil was not alone in the booth, they shared with Gritzner (where the son of Mr Seitz form Alterfil is the owner). So Gritzner was a german brand before they were bought by Pfaff very long ago and used as a cheap label. And… now? But information is why those shows are so valuable. Pfaff has new owners for years already and they stopped production of home sewing machines in Germany some years ago. The machinery was sold to Iran and went on making sewing machines. Those were imported back to Germany. Now the importer also got the rights to use the brand names „Gritzner“ and „Kayser“. So in Germany the „new old“ Pfaff models are sold now under the traditional name „Gritzner“ in Germany. So for those who need a new machine but do not want to give up their 1980th technique those machines might be an alternative. Let’s see whether they will also become cult…

Die neue 3er Serie bei Bernina habe ich mir natürlich auch mal angeguckt. Das silbrige Design der 330er und 350er spricht mich ja nicht so an, denn der „gebürstetes Edelstahl“-Look ist inzwischen so oft aus Plastik nachgemacht, daß er nicht mehr wirklich wertig wirkt. Das Display mit heller Schrift auf schwarz ist auch nicht ganz mein Geschmack, aber an der Bernina 380 wird das Design dann rund. Und auch die Funktionen gefallen mir. Neben dem Kniehebel und einer großen Stichauswahl gibt es sogar einen Geschwindigkeitsregler und die Möglichkeit, ohne Fußpedal zu nähen. Nur bei einem angestrebten Preis von knapp 1400 EUR dürfte meiner Meinung nach auch ein verstellbarer Nähfußdruck noch drin sein. Das ist eine verschenkte Möglichkeit. (Aber vermutlich „dürfen“ die Nachfolger der activa-Serie diese Funktion nicht haben…?)

Of course I checked also the new machines from Bernina. The design of the 330 and 350 I did not like to much and why the display is white on black… who knows? But on the Bernina 380 the elements fit together. And the machine has nearly all you need, from knee lever to a good choice of stitches, the possibility to sew without a pedal and a speed control on the machine. Only I miss the adjustable pressure foot, for nearly 1400 EUR retail price that should have been possible. (But since the 3 series will replace the activas this function is not „allowed“…?)

Mitbringsel von der h&h 2010Überraschenderweise hat sich Frau Mitsch von Vlieseline auch an mich erinnert. Und mir das neue Decovil I gezeigt. Es ist aufbügelbar und mit der wildlederartigen Oberfläche kann man es direkt als Sohle für Puschen verwenden. Oder als Einlage, wobei ich natürlich gleich an Taschen denke. Es ist nämlich nicht so steif und knickanfällig wie Schabrackeneinlage aber deutlich fester als Volumenvlies. Sollte die perfekte Taschenverstärkung ergeben, aber auch für Gürtel o.ä. prima.

At the Vlieseline booth I detected the new Decovil I. It is a fusible non woven with a suede like surface and you can use it directely as sole for sewn slippers. Or as interlining for bags, because it is stable and does not get permanent creases as easily as other stiff and stable interfacings. Of course also suitable to make belts or hats.

Da mir die Entwicklung der Burdastyle über das letzte Jahr im Großen und Ganzen gut gefallen hat bin ich zum Loben zu Burda gegangen. Und wurde mit einem aktuellen Heft belohnt, was mir sehr zu pass kam, denn ich war tatsächlich noch nicht bis zum Kiosk gekommen. (Ein paar Anregungen konnte ich mir dann auch nicht verkneifen, etwa bei Braut- oder Abendkleidern nicht eine einfache, sondern eine adäquate Verarbeitung zu erklären. Und generell auch mal „schwierigere“ Techniken zu erklären. Muß ja nicht jeden Monat sein, aber so ein oder zwei mal im Jahr an einem besonderen Modell… Wobei ich so zwischen den Zeilen verstanden habe, daß solche Techniken wohl in viel Mehrarbeit für die Redaktion resultieren. Weniger beim Erstellen der Anleitung, sondern hinterher, wenn Leserinnen anrufen, die es nicht verstanden haben und dann telefonisch Support brauchen. Aber als Buch könnten sie sich sowas vielleicht eher vorstellen. Auch das fände ich gut, denn Couture- und Schneidertechniken findet man momentan vor allem in Englischen Büchern und die kann hier halt nicht jeder lesen.)

Since I liked the over all developement of the Burdastyle magazine I went to their booth to tell them. And got the april issue which is perfect, because I hadn’t had time to buy one until then.

Über den Stand von Dama aus Spanien bin ich gestolpert, weil sie Klöppel hatten. (Wollte ich ja schon immer mal lernen, ein Buch habe ich auch dazu…) Um dann festzustellen daß sie eine metallverarbeitende Fabrik sind, die neben Fingerhüten vor allem Nadeln aller Art herstellt. (Und lustigerweise ihren Ursprung in Aachen haben.) Wirklich schön waren übrigens auch die Klöppel aus Glas und die nette Dame sagte, man könnte die wirklich verwenden…?

Dama from Spain attracted me because they had bobbins for lacemaking. Then I found out that they are a metallurgic fabric and produce all kinds of needles and pins. (And funily the company has the origins in Germany…) Very beautiful the crystal bobbins they had. They nice lady said they can actually be used…?

Liest noch jemand? Oder aufgegeben? Ich glaube, über die „Wollfindungen“ erzähle ich ein andermal… 😉

Anyone still there? Everyone gave up? I think about my „wooly findings“ I’ll write another day… 😉

Fertig?

Finished?

Inzwischen habe ich ja die Rückmeldung bekommen, daß einige doch gerne wüßten, ob ich fertig wurde…

Nein, natürlich nicht. Aber ich hatte es trotzdem an. 🙂 (Bilder gibt es noch keine.)

I know, the question is whether dress and jacket were finished or not… well, the dress was not finished, but wearable. 🙂 (No pics yet, sorry.)

Und es war fast fertig… die Jacke hat es geschafft, den Kleidsaum und einen Teil der Belege hatte ich am Freitag noch angenäht, bevor ich auf die h&h losgezogen bin. Und dann stichelte ich im Hotelzimmer Samstag Abend. Mein Plan, den Rest mit Sicherheitsnadeln zu befestigen scheiterte daran, daß die mitgenommenen Sicherheitsnadeln derart stumpf waren, daß sie nicht wirklich durch den Stoff kamen. Um das Futter am Reißverschlußschlitz zu befestigen (je einmal auf Taillenhöhe) reichte es gerade noch, aber das war es auch.

And it was mostly finished. The jacket was done, the dress got some „hotel room sewing“ and Saturday hight only the opening for the zip in the lining was not attached yet (here two safety pins made what was necessary) and one of the vents didn’t have the lining sewn to the facing.

The idea was to fix that also with safety pins but those I had taken with me were so dull that the would not go through the fabric. So I just made one big stitch at two locations and a knot to secure it. That was enough for one day. And will be easy to remove.

Aber da ich an drei Schlitzen das Futter auch noch angenäht bekam, blieb nur ein Schlitz übrig und da habe ich einmal unten und einmal auf halber Höhe einen Faden durch Beleg und Futter gezogen und verknotet. Das reichte für einen Tag.

Und läßt sich schnell wieder aufmachen.

Jedenfalls will ich das Kleid jetzt diszipliniert ganz fertig machen, nicht erst in Hektik vor dem nächsten Einsatz. Wobei ein neues Problem dazugekommen ist. Ich habe den Futtersaum so eifrig begradigt, daß er doch fast überall wieder zu kurz ist. Da wird aber einfach oberhalb der Saumzugabe ein Streifen Futterstoff von Hand angenäht, das genügt. Man sieht es ohnehin am angezogenen Kleid kaum.

But I intend to finish the dress now and not wait for the next occasion. Plus I produced a new problem: When shortening the lining I did to much, so partially the lining now is shorter than the hem allowance. I’ll just sew a stripe of fabric lining there, that will be enough, the mistake is hardly visible anyhow when the dress is worn.

Countdown Tag 2 – Zeit für Panik

Countdown J-2 – Time for Panic

KleidDas Bild entstand, während ich vorhin darauf wartete, daß meine Bügelstation nach dem Nachfüllen wieder aufheizte. Inzwischen sind auch die Belege mit dem Futter dran und warten vor dem Wenden darauf, daß ein Tröpfchen Fraycheck trocknet.

I made the pic some time ago while I was waiting for my iron to reheat after refilling. Meanwhile the facings and the lining is sewn to the neckline. But not turned, since I’m waiting for some drops of Fraycheck to dry.

Eigentlich sollte es ja einfach sein, das Futter zusammenzunähen.

Wenn man den Schnitt richtig gemacht hätte… nachdem ich Frau mhs noch letzten Donnerstag erklärte, worauf man achten muß, wenn man Schnitteile zusammensteckt, die die Nahtzugabe schon drin haben, habe ich es prompt selber beim Erstellen des Futterschnittes falsch gemacht. Zu wenig Stoff… Ich hoffe, daß ich das jetzt über meine Nahtzugaben ausgleichen kann, sonst muß ich innen Flicken aufsetzen.

Sewing a lining should be easy enough.

If I’d not made a mistake while drawing the pattern…. Last Thursday I explained to Frau mhs how not to make mistakes when working with patterns that include the seam allowance. And then I messed it up myself. Not enough fabric… I reduced the seam allowances and hope it’ll fix it. If not there will be patches on the lining.

Trotzdem ist mein noch verbleibendes Programm an Handarbeit für nur einen Tag mehr als knackig. (Schlitzverstärkung an vier Schlitzen = acht Kanten und Saumverstärkung,beides von Hand unsichtbar aufzunähen; Kleid säumen, Futter am Armausschnitt befestigen und Ärmelfutter dran nähen, Futter säumen und an den Schlitzen annähen. UND die Jacke…) Zum Glück bleibt mir auch der Freitag Abend nach der h&h für weiteres Gestichle. Trotzdem werde ich wohl besser eine Handvoll Sicherheitsnadeln mitnehmen…

Still what is left for one workday is quite a lot handstitching. (Sewing the organza interlining to four vents = two each and sewing the interfacing to the hem, hemming the dress, attaching the lining to the armscye and attaching the sleeve lining, hemming the lining and sewing it to the vents. PLUS what is left on the jacket.) Luckily I’ll be able to do some more stitches on friday night after the trade show. Still I think I better take some safety pins with me…

Countdown, Tag 3

Countdown, J-3

Mir ist heute bewußt geworden, wie wenig Zeit ich noch habe… drei Nähtage, den heutigen mitgerechnet. Denn Mittwoch werde ich wohl nicht dazu kommen und Freitag ist h&h…

Die Jacke wurde leider am Wochenende nicht ganz fertig, am Saum muß das Futter noch angenäht werden. Und die Knöpfe müssen noch dran. Auch am Gürtel müssen die letzten Zentimeter noch von Hand geschlossen werden.

There are only three sewing days left. Including today… because there will be no sewing time on Wednesday and Friday it’s h&h…

I couldn’t finish the jacket completely on the weekend. A part of the lining is still loose at the hem and the snaps are missing. Also there are some stitches to do at the tie.

KleidDas Kleid hat am Donnerstag schon den Saum angezeichnet bekommen, aber da ist noch viel zu tun.

Heute habe ich den Futterschnitt erstellt, das Futter und die Belege zugeschnitten und angefangen, das Futter zusammenzunähen.

Da müssen also noch die Ärmel rein, Belege und Futter und dann von Hand die Verstärkung für die Schlitze und den Saum. Und natürlich säumen und das Futter rundum alle vier Schlitze annähen…

Morgen sollte ich alles schaffen, was mit der Nähmaschine zu tun ist, dann bleibt der Donnerstag für Handarbeit satt. Ich bin trotzdem nicht sicher, ob das nicht auf Nachtnähen im Hotel hinausläuft…

The dress got the hemline marked last Thursday, but there is still a lot of work to do.

Today I made a pattern for the lining, cut lining and facings and started sewing the lining.

So there are still the sleeves to sew, the lining and the facing. I have to sew the silk organza interfacing to hem and openings and of course to attach the lining to all four slits…

I should manage to finish all machine sewn seams tomorrow th have time on Thursday for the handstitching. Still I am not sure, whether the result will not be some night sewing in a hotel room…

Wenn der Stoff teuer genug ist….

If the fabric is expensive enough…

Auflage… dann werde sogar ich beim Zuschnitt geizig.

(Direkt aneinanderstoßen lasse ich Schnitteile nur im absoluten Notfall, denn dann kann man nicht mehr so exakt und sauber schneiden. Und das wäre gerade bei einem teueren Stoff auch nicht schön.)

… then even I get avaricious cutting the fabric.

(Still I try not to place the pattern parts adjacent, if I can avoid it. This makes cutting less neat and precise and that also would be bad with expensive fabric.)

ZuschnittrestAllerdings frage ich mich dann auch jedesmal warum ich das tue.

Denn was mache ich mit einem Stoffrest, der ungefähr 70cm breit und einen Meter lang ist? Die Zeit als man aus Wollstoffen noch Sonntagskleidung für kleine Kinder herstellte ist seit den 60ern vorbei.

Naja, die Belege für den Ausschnitt muß ich auch noch zuschneiden..

And then I’m asking myself why I am doing this.

Because there is nothing useful I could do with a piece of fabric about 70cm large and 1m long? The sixties are over and I think that was the last time when you made cute little sunday outfits for little boys out of not washable woolen fabrics.

Well, I won’t have any problem cutting the facings…

In einer perfekten Welt…

In a perfect world…

… hätte ich am Sonntag die Jacke fertig bekommen, hätte gestern das Futter zugeschnitten und es heute genäht, damit ich morgen das Kleid zuschneiden könnte und es bis Donnerstag so weit genäht hätte, daß Frau mhs mit ihrem Rockabrunder die Länge festlegen könnte.

… I’d finished the outer jacket on Sunday, had cut the lining yesterday and had sewn it today. So I could cut the dress tomorrow and sew the basic shape of it until Thursday so Frau mhs could come with her magic machine and helping me to determine the length of the dress.

JackeIn einer weniger perfekten Welt habe ich die Jacke gestern fertig genäht, habe heute das Futter zugeschnitten und genäht, so daß ich eine Chance habe, morgen das Kleid zuzuschneiden und es bis Donnerstag so weit genäht zu bekommen, daß der Rockabrunder tatsächlich zum Einsatz kommen kann. (Frau mhs, bitte den „Pftpft“ mitbringen. 😉 )

In a less perfect world I finished the jacket yesterday and cut and sew the lining today so I can cut the dress and still have a chance to have the basic construction done until thursday.

Futter und Jacke sind jetzt so weit, daß nur noch Handarbeit übrig ist. Säume und Belege festnähen und das Futter einnähen. Da ich das Wochenende mit meiner Mutter verbringen werde, hoffe ich auf genug Zeit zum Handnähen bei gemütlichen Gesprächen auf dem Sofa.

Construction of jacket and lining are finished, there are only handstitches to do. Stitching the hems and the facing and attaching the lining is what is left to do. I’m spending the weekend with my mother and I hope I’ll be able to do the handsewing while we sit around and chat.