Decke weg, der Sommer kommt

Summer is there, put the blanket away!

Der Sommer ist ja nicht die Jahreszeit für Decken, also habe ich auch mein Sofa mal ausgewickelt.

Summer is not the time for blankets, so I unwrapped my sofa.

altes SofaDer Anblick war jetzt nicht so erfreulich.

Das überraschte mich jetzt auch nicht wirklich, das Sofa ist ungefähr 12 Jahre alt, ist mehrfach umgezogen und es war mal sehr hell. Und es gibt ja einen Grund, warum vor etwa vier Jahren die Decke drüber kam.

What I saw was not pure pleasure.

Not a real surprise, the sofa is about 12 years old, moved several times and originally it was a rather clear colour. And there is a good reason why the blanket has been covering ist for the last four years or so.

Loch im SofaUnd wer jetzt glaube, einfach eine Husse drüber werfen, das würde die Flecken schon verdecken, der hat das Schlimmste noch nicht gesehen. Das sorgsam gepatchte Loch geht nicht nur durch den Bezug, sondern auch die oberen Schichten der Polsterung.

Und da es bei Sommerhitze doch nichts schöneres als Dekostoffe und Volumenvlies gibt, wird das mein Projekt für die nächsten Tage…

If you think a simple slip cover (or a blanket) would cover all the stains hasn’t seen the worst. The patched hole is not only in the original cover, but also on the upper layer of the passing.

Is there anything nicer to sew on hot summer days than thick fabric and batting? That’s what I’m going to do the next days…

Revue de Presse: Threads September 2009 (144)

Threads überrascht mich ja immer wieder. Diesmal durch den Erscheinungstermin. Das Septemberheft kam noch im Juni. Die Redaktion möchte wohl mehr Zeit für Sommerferien, denn das nächste Heft wird die Novemberausgabe sein…. 😮

Also gucken wir mal bei 30°C und Schwüle die Herbstausgabe durch. Von den Autoren des Monats kenne ich immerhin David P. Coffin, sein Buch über Hemden habe und schätze ich. Und auf die anderen bin ich neugierig. Das Editorial geht schon mal die Themen durch. Im Vordergrund steht wohl die Produktion von Nähfäden, das legt das Titelbild auch schon nahe.

Die Leserbriefe… ja, wo man gute Hemdenstoffe herbekommt ist auch hier eine Frage. Läden in den USA und Canada helfen natürlich nicht weiter. Daß in dem vermaßten Schnitt der letzten Ausgabe ein Fehler in der Anleitung war ist hingegen nützlich, ich hoffe ja immer noch, den mal für mich zu verwenden. Und da wäre es ja schade, den Stoff zu verschneiden.

Anschließend die Lesertips. Die Sache mit der Stirnlampe wenn man in nicht so gut ausgeleuchteter Umgebung handarbeitet hat was. Ob es bequem ist, ist dann eine andere Frage. Daß man Fadenfarben „mischen“ kann, indem man zwei unterschidlcihe Fäden durch die Nadel zieht ist nicht neu, das mache ich beim Sticken und beim Stopfen öfter. Und der Trick, erst mal mit der Maschine vorzunähen, um beim Handnähen gleichmäßige Stichabstände hinzubekommen… der ist für mich genial! (War aber natürlich nicht der „Best Tip“, aber was ich besonders gut finde gewinnt nie einen Preis.)

Dann die Vorstellung diversen Nähzubehörs. Also die Faltschablonen von Clover um irgendwelche komischen Stoffknuddel zu falten brauche ich nicht und ein Mininadelkissen aus einem Fitzelchen Kimonorest auch nicht. Mischbare Stofffarbe ist jetzt auch nicht neu, sieht auch mehr fürs Handfärben für kleinere Projekte aus.

Die Pattern Revies stehen unter dem Motto „American Classics“, was das wohl bedeuten mag? Ah ja, zeitlos, elegant und klassik. Äh, ja. Wobei mir das Simplicity Kleid 2591 durchaus gefällt, ob für mich ist wieder die andere Frage. Das Top von Christine Jonson kann ich mir für mich definitv vorstellen, das sollte aber aus einem vorhanden Shirt-Schnitt auch selber zu machen sein. Der Marfy Trenchcoat ist selbstverständlich elegant, aber das erwarten wir ja nicht anders. (Wobei… Marfy ist ja nun gänzlich nicht amerikanisch… *g*).

So, jetzt aber mal zu „richtigem“ Inhalt. Nadelfilzen ohne Wolle. Was nehmen die? Seide, okay. Das wollte ich ja auch schon immer mal probieren. Allerdings nähen sie hinterher noch drüber, so ganz sicher und stabil scheint die Filztechnik nicht zu sein. Danach kann man es dann jedenfalls waschen. Der Artikel enthält definitiv wertvolle Tips für mich.

Fadenherstellung, das auf dem Titel schon angekündigte Thema. Nun ja, wie das im Prinzip geht weiß ich ja, auch wenn ich noch nie in einer Fabrik war. Jedenfalls schaffen sie es, den Namen „Coats & Clark’s“ mindestens einmal pro Absatz zu verwenden. Das ist jetzt aber keine Werbung, neinnein… das ist Journalismus. Oder so. (Zumindest kein guter Schreibstil, immer den gleichen Begriff zu verwenden….) Informativ ist der Artikel natürlich auch, gibt einen Überblick über die Garnherstellung. So nebenbei bemerkt.

Verzierung mit Rüschen und Co. Ja, das ist amerikanischer Stil, wenn ihr mich fragt. Das so feminine Detail… (Nein, nichts generell gegen ein gelegentliches Rüschchen, auch bei Frauen, aber als Standard und geht immer Lösung sehe ich es nicht.) Die Anleitungen sind aber gut, vier verschiedene Techniken, mit denen man mit geringem (Finanz)Aufwand selber herstellen kann, was man sonst als Dekoband sehr teuer kauft. Und so paßt es auch immer in der Farbe.

Der nächste Artikel ist in gewisser Weise auch Werbung, nämlich für ein neues Buch von David Coffin wo es um Hosen geht. Aber Werbung wie ich sie mag, der Artikel wie man einen Hosenbund mit einer unauffälligen variablen Taille (zum Knöpfen, nicht mit Gummibund) versieht ist nämlich sehr interessant und die Technik gut beschrieben. Das weckt Interesse für das Buch. (Zumindest bei mir.)

Gar nicht mein Stil ist die Weste aus auffällig texturierten Stoffstücken in dem nächste Artikel. Das sieht für mich immer so gewollt künstlerisch aus und das mag ich nicht.

Weiter geht es mit Design-Prinzipien, um Ausgewogenheit (Balance) geht es. Sowohl was die Anpassung eines Schnittes an eine Körperhaltung betrifft, als auch was man bei der Anordnung von Motiven oder Design-Elementen beachten soll, damit es hinterher harmonisch wird. Eben der Unterschied zwischen Design und „ich hab‘ da mal was ausprobiert“. Ich weiß nicht, ob ich das alles umsetzen kann, aber den Artikel werde ich sicher noch öfter zur Rate ziehen, wenn ich wieder mal selber was für mich entwerfe. (Mit Threads wird man echt fast zum Profi.)

Schuhe beziehen? Hm. Reizvoller Gedanke, schließlich findet man nicht immer was passendes. Aber wenn ich mir die gezeigte Technik so ansehe…. Man braucht zum einen reichlich lumpige Schuhe, denn sonst kann man Sohle und Schuh nicht so leicht von einander lösen. (Was hinterher nicht mal wirklich wieder festgeklebt wird.) Und wenn ich mir vorstelle, wie gut der aufgeklebte Stoff bei dem Kölner Regenwetter hält… und will ich überhaupt Schuhe mit dem gleichen Blumemuster wie die Bluse? Also… ne, besser nicht. Für Karneval vielleicht, aber dann müßte ich trotzdem noch das Problem lösen, daß der überstehende Stoff innen im Schuh denselben enger macht und bei mir ganz sicher Blasen erzeugen würde.

Um so spannender ist der nächste Beitrag über das, was man in Deutschland als Kunststopfen teuer bezahlt. Mit genug Geduld kann man das nach der Anleitung auch selber machen. Ich fürchte allerdings, so geschickt bin ich nicht, ich gebe das doch auch künftig lieber weg. So lange es noch Leute gibt, die diese Kunst beherrschen.

Motivwahl fürs Digitalisieren. Nun ja, eher banal und eh nicht meine Baustelle.

Bügeln schon eher. Ausbügeln eines Hemdes während des Nähens. Die Techniken decken sich ganz gut mit meinen Erfahrungen, aber so ein paar Kleinigkeiten sind noch drin, die ich mal ausprobieren könnte.

Noch ein Nähprojekt, ein Schal mit etwas… kreativen „Fransen“. Hm. Ich stehe ja auf Schals. Aber hier bin ich mir wieder nicht sicher, ob es mir zu künstlich kreativ aussieht. Aber mal drüber nachdenken, sonst wäre das eine gute Gelegenheit für Resteverwertung und Geschenke.

Die Sparte „readers closet“ also sozusagen aus dem Kleiderschrank der Leser(innen) hatte ich glaube ich in sehr viel früheren Ausgaben schon mal gesehen. Alle vier gezeigten Modelle sind es jedenfalls wert. Besonders die gefilzte Blüte in Organza und das Abendkleid aus einem handgewebten Stoff im Farbverlauf.

Die Leserfragen… ah ja, diesen Anhaltspunkt wie man die Umbruchlinie an einem Jackenschnitt für das Revers findet kannte ich noch nicht. Ich will nicht garantieren, daß das immer stimmt, aber als „Daumenregel“ auf alle Fälle gut.

Zum Abschluss noch die etwas sentimentale Nähgeschichte und die Nahaufnahme. Letztere ist wirklich ein krönender Abschluss mit viel „Wow“, eine metallische Spitze, beeindruckend und den Blick darauf mehr als wert.

Diese Heft hat sich mal wieder mehr als gelohnt. Ich fürchte nur, diesmal muß ich lange auf die nächste Ausgabe warten, denn das wird das November-Heft sein.

P.S.: In Köln bekommt man das Heft übrigens jetzt auch im Buchhandel. Bei der Mayerschen Buchhandlung am Neumarkt bei den internationalen Zeitschriften gibt es Threads und Sew Stylish. Also jetzt nur noch die Threads, Sew Stylish war vor meinem Besuch noch ein Heft da, nach meinem Besuch keines mehr. 😉

Saum ohne Saumzugabe

Hem without hem allowance

SaumzugabeNa denn erzähle ich mal noch den Rest von dem Kleid…

Frau mhs hat mich mit ihrem Rockabrunder besucht und an dem Kleid eine gleichmäßige Länge verpaßt. Von der Saumzugabe waren dann allerdings grade mal drei oder vier Millimeter übrig.

Beim Zuschnitt des Kleides ging es ja recht knapp zu und so traf mich diese Erkenntnis dann doch nicht ganz unerwartet.

I haven’t posted about the rest of my dress, so here it is…

Frau mhs had helped me to determine the length of my dress and marked a straight hemline. That left me with about three or four millimeters hem allowance. This was not a real surprise, because already while cutting I was running short of fabric.

SchrägbandAlso mache ich das, was meine Oma einen einbesetzten Saum nannte.

Ich schneide einen etwa 5 cm breiten Streifen von meinem Afrika-Stoff zu.

Normalerweise will man etwas Gewicht am Saum, aber mein Stoff sollte schwer genug sein, daß der leichte Baumwollstoff genügt. Außerdem habe ich von dem braunen Stoff eh keinen mehr. Die nächste Frage ist, ob man den Besatzstreifen schräg oder gerade zuschneidet. Bei einem geraden Saum kann man ihn gut auch gerade zuschneiden, bei einem runden Saum schneidet man schräg, weil sich der Saum dann schön in die Rundung legen kannt. Ich habe mich trotz geraden Saums für einen schrägen Zuschnitt entschieden, weil mein Stoff nicht sehr breit liegt. Trotzdem muß ich einen längeren Streifen zusammenstückeln. Anschließend wird der Schrägstreifen gebügelt und dabei etwas gedehnt. Mein Saum ist ja gerade, so viel Dehnbarkeit brauche ich also nicht, stattdessen ist etwas Stabilität eine gute Idee.

So I’m going to show you a technique my Grandma called a faced hem.

I need a long strip of fabric, about 5cm large, and I’m using my batik fabric for this.

Normally you want a bit of weight on a hem to make sure it hangs well. I think my fabric is heavy enough so the finer cotton will do. Also there is nothing left of the brown fabric… Next question is whether to cut the strip on grain or on bias. If you have a curved seam cutting on bias is important, because that will help the facing to lay flat everywhere. On a straight seam as mine a strip on grain is fine as well. But I decide to cut on the bias, because so I need to piece less. Then I’m ironing the band and I’m stretching it to take out not all but a part of the stretch. I want a bit more stability than stretch.

Besatz annähenDann wird der Streifen rechts auf rechts auf den Saum gelegt und festgenäht. 6-7mm Nahtzugaben müssen reichen, mein Stoff ist ja relativ grob gewebt, wäre sie schmaler, wäre die Gefahr doch sehr groß, da0 die Nahtzugabe ausfranst.

I’m stitching my bias strip right sides together on the hemline. A seam allowance of 6-7mm is fine. My fabric is rather loosely woven so a smaller seam allowance would risk to fray.

ausbügelnAusbügeln heißt der nächste Schritt. Zuerst von beiden Seiten flach bügeln. Und dann die Nahtzugaben auseinanderbügeln.

Das klingt zuerst unintuitiv, aber dadurch bekomme ich einen scharfe Linie, nämlich die Stiche die zwischen den beiden Stofflagen sind, an denen sich der Stoff dann beinahe wie von selber umklappen läßt.

Next step is pressing. First pressing the seam allowance flat from both sides. And then pressing the seam allowances open.

That my seem to be a bit strange, but this step helps the fabric to turn to the inside along my hemline and creates a clean, sharp crease.

Ja und das war es dann schon.

Die neue Saumzugabe wird auf die linke Stoffseite gebügelt und dann mit der Methode der Wahl festgenäht.

In meinem Fall ein paar Handstiche.

And that’s it already.

Just turn the facing to the left side of the dress, press and seam with your method of choice.

In my case a bit of handstitching.

Saum von außenInnen bunt, außen ganz normal und unauffällig.

Was noch hervorlugt ist das Futter, das muß auch noch gesäumt werden.

Colourfull on the inside, simple brown on the outside.

What’s still showing is the lining, it’s not hemmed yet.

Motivationstief

Low motivations

HimbeermarmeladeDie Maschine schnurrt wieder und eigentlich sollte mich jetzt nichts mehr abhalten, endlich den im November begonnenen Mantel fertig zu stellen.

Alleine, die Motivation dafür ist gerade gar nicht da.

My machine is working well again and there is nothing to prevent me from finally finishing the coat I started in november. Except that I have really no motivation to do that now.

Also mache ich sinnlose Kleinprojekte, erst Stocken stopfen (na gut, das war nicht sinnlos) und dann ein paar Stoffreste geschnappt und die Marmeladenausbeute für dieses Jahr beschriftet. Einfach so freihand. (Ja, meine Handschrift ist so grauslig, aber wenn ich mit einem Stift vorschreibe wird es auch nicht schöner.)

Immerhin reduziert das die Stoffreste…

So I did useless small projects. I darned socks (okay, that is not completely useless) and then I took some scraps to make „labels“ for this years raspberry jam. Just stitched it on with lowered feed dogs. (Yes, my handwriting is that bad. If I mark the fabric first with a pen it doesn’t get any nicer.)

At least that reduces my left over fabric stash by a tiny fraction…

Jetzt näht sie wieder…

… Gott sei Dank!

It’s sewing again!

Glücklicherweise hatte mein Nähmaschinendoktor gleich für heute einen Termin für mich.

Alle nötigen Ersatzteile waren da und so konnte ich nach ein paar Stunden eine wieder schnurrende Maschine mit nach Hause nehmen. Ein neuer Greifer verhilft zu schönen Stichen und der verbogene Transporteur war auch gleich mit dran, daß der verbogen war wußte ich ja schon länger.

Die Maschine ist fast auf die Woche genau elf Jahre und ich nähe wirklich nicht sehr vorsichtig damit, da sind also ein paar neue Teile keine Verschwendung. Für die nächsten zehn Jahre….

Luckily my sewing machine doctor could give me an appointment for today. A

ll spare parts were in stock and so I could take my machine right back after some hours of surgery. Not only the run down parts around the bobbin (whatever that is called in English) were replaced, I also got new feed dogs (I knew already they were a bit bent.)

The machine turns eleven years in some weeks and I do not handle it with to much care. So some new parts are not exagerated. For the next ten years…

Revue de Presse: Knipmode juli 2009

Nähen geht ja mit kaputter Maschine nicht gut, aber zum Glück hat mir mein Bruder zwei Hefte Knipmode aus den Niederlanden mitgebracht, da kann ich wenigstens was angucken. Der Juni ist schon vorbei (ein Heft für Kleidfans), aber über das Juliheft kann ich noch was erzählen.

Titel Knipmode JuliLesen kann ich das ja nicht, aber auch hier scheint Sommer- und Strandmode im Vordergrund zu stehen. Keine Überraschung im Juli.

Das erste Modethema könnte so was wie Sommerhitze sein, bunte Kleider am Strand. Ah, Blumenmuster, Zigeuneranklänge, wenn ich das richtig verstehe. Zwei Maxikleider sind dabei, erinnert mich wirklich an die 70er, als wir in Italien alle mit dem langen Strandrock rumliefen. (Meiner war aus einer alten Gardine…) Kleid 10 sieht der Skizze nach auch nett aus, das Photo ist aber beinahe Burdaqualität: man erkennt nicht viel. Top 11 ist auch nicht übel, für ein Strandtop ist es doch recht strukturiert und gar nicht so schlapsig.

Die nächsten Modelle sind wohl irgendwie für über den Badenanzug. Hose, Rock und Kaftan. Und eine Menge Badekleidung, die ist aber zum Kaufen. Die nächste Seite sind wohl Tips welcher Bikini für welche Figur. Fällt mir gerade auf, damit hat uns Burda diesen Sommer nicht belästigt, oder?

Dann gibt es wieder die „4 in 1“ Kategorie, ein niedliches Blüschen in vier verschiedenen Stoffen.

Anschließend geht es um Urlaubsgarderobe. Zwei Mutter-Tochter-Gespanne bekommen sozusagen den Koffer gepackt. Jedenfalls eine lebenspraktische Art der Präsentation

Kleid aus KnipmodeDie Sarouelhose begeistert mich gar nicht, aber das Wickelkleid im Kimonostil könnte ich mir glatt auch für mich vorstellen. An der vorführenden Leserin kommt es übrigens sehr gut zur Geltung, obwohl oder eher gerade weil diese etwas mehr Figur hat als ein typisches Model.

Die Modelle zum Camping sind dann eher sportlich, aber trotzdem darf auch ein Rock dabei sein.

Ah ja, jetzt kommen „kunstinspirierte“ Drucke. Also zumindest von den Stoffen her hatte Burda das doch vor einigen Monaten spannender. Und weder Sackkleid noch der Overall mit Babyflair müssen sein. Aber ich glaube, in den 70er war das auch schon mal in. Alles kommt wieder, manchmal „leider“.

Die Mode in großen Größen ist weiß und wird auch am Strand präsentiert. Sonst ist sie nicht weiter bemerkenswert. Und eine Bermudashort trage ich auch im Urlaub nicht. Aber es gibt ja auch runde Frauen mit schlanken Beinen, deswegen hat das natürlich seine Berechtigung.

Oh, noch mehr Shorts. Na gut, das kann ich entspannt überblättern, nicht mit meinen Beinen.

Für Anfänger und Menschen mit dem Bedürfnis, schnell fertig zu werden gibt es einen Kaftan und einen Rock ohne schnitt, aus Rechtecken. Na gut, dafür brauche ich keine Anleitung. Ach, ein Kleid und ein Shirt auch noch… nein, nicht mein Stil. (Nach der Kleidmethode hat meine Oma Kinderkleider gefertigt.) Zu sackig, zu wenig Form. Aber natürlich super für die Urlaubsgarderobe in letzter Sekunde. (Sozusagen auch passend für den Motivationsmonat.)

Von der gleichen Sorte dann noch das Umstyling einer Jeans in einen Rüschenrock. Nun gut.

Dieses Heft hat viele niedliche und vor allem auch schnelle Schnitte, was für eine fixe Sommergarderobe ideal ist. Mich reißt es jetzt nicht so vom Hocker, denn es ist letztlich nicht wirklich was drin, was ich nicht schon anderweitig hätte.

Rien ne va plus!

*heul* Einmal willste was Nähen und mitten beim Sockestopfen sagt sie „kracks“ und es gibt nur noch Fadensalat.:(

Putzen, frische Nadel und alle sonstigen Tricks helfen nichts, sobald der Oberfaden ins Spiel kommt, gibt es häßliche Geräusche im Greifer, Fadensalat und keine Stiche. *heul*

Ich brauche den Nähmaschinennotarzt!

Finally I wanted to do some sewing and while I was darning some socks my machine said „crac“ and I have only a lot of thread, not stitches.

Cleaning, fresh needle and all other things didn’t help. As soon as I start using a threaded needle I only have ugly sounds, loose threads and no stitches.

Where is the ER for sewing machines?!

Aus dem Blogarchiv

Juli 2006

Juli 2007

Schon wieder ein so überraschend produktiver Monat…

Wassernot oder Paris im Sommer

Waterproblems or Paris in Summer

Paris kann im Sommer doch recht heiß werden und wenn man so vom Eiffelturm zu Notre Dame läuft (oder woanders hin), dann kommt schnell das Bedürfnis nach Flüssigkeit auf. Im Prinzip ist das kein Problem, denn es gibt jede Menge Bars und Cafés die hier gerne Getränke aller Art servieren. An einem heißen Tag geht das natürlich schnell ins Geld.

Günstiger ist da die Flasche Wasser vom Lebensmittelgeschäft, die es nach wie vor an jeder Ecke gibt oder gleich von einem der größeren oder kleineren Supermärkte.

Aber es geht auch billiger, kostenlos, um genau zu sein.

Fontaine WallaceMit den Fontaine Wallace.

Diese Brunnen stehen in fast allen Pariser Arrondissements (dieser Wikipedia-Artikel listet auch die Standorte auf) und was dort zwischen den Karyatiden fließt ist Trinkwasser. Mehr als einen Becher zum drunterhalten braucht man also nicht.

(Der einzige Nachteil ist, daß das Pariser Trinkwasser meist mehr oder weniger gut gechlort ist, was nicht schädlich, aber eben geschmacklich etwas unangenehm ist.)

Summer can be quite hot in Paris and when you stroll from the Eiffel Tower to Notre Dame (or somewhere else) you quickly feel the need for some liquid. Sure, there are plenty of Bars or Cafés who are willing to sell you any hot or cold drink you want. Only on a hot day that means you have to spend a lot of money.

If you buy a bottle of water at one of the many small groceries it’s cheaper and even cheaper is it when you find one of the smaller or bigger supermarkets.

But you can have it still cheaper, for free.

Just find a Fontaine Wallace.

There are several of those in nearly all arrondissements (this wikipedia articel contains a list of all fountains) and what runs between the caryatides is normal tap water.You just need a cup to catch the water.

(The tapwater in Paris has perfect drinking qualities, the only thing that can disturb is the taste of chlorine, sometimes it’s more, sometimes it’s less.)

Das allerdings löst nur das halbe Problem, denn Wasser was in den Körper hinein geht, will auch wieder raus. Und da wird es dann richtig spannend…

Im Café oder in der Bar ist es natürlich kein Problem, die haben Toiletten, wenn auch nicht immer zum Sitzen und häufig klein. Außerdem verlangen manche Gaststätten tatsächlich Geld dafür. (Als Gast der etwas konsumiert hat fragt man in der Regel an der Theke nach „une piece pour les toilettes, s’il-vous plait“ und bekommt dann normalerweise die passende Münze.)

Abgesehen davon wird es schon schwierig, die großen Kaufhäuser haben Toiletten, das sind aber genau vier (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps), Supermärkte oder kleinere Kaufhäuser wie Monoprix haben in der Regel keine. Einkauszentren sind im Zentrum von Paris eher dünn gesät. In den Museen wird man fündig, aber häufig erst nach der Kasse.

This of course is only half of the problem. Water that goes in wants to go out after some time. And in Paris this can be the crucial point…

Of course a Café or a Bar will have toilets (often small and not always to sit). But some might want to charge you for using them. (As a paying customer you can usually ask the waiter at the counter for „une piece pour les toilettes, s’il-vous plait“ and get a coin.)

Apart from that it’s getting more complicated, only the for big department stores (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps) have facilities, supermarkets or smaller stores as Monoprix don’t. Shopping Malls in the center of Paris don’t come in big numbers. And in museums it’s often after the ticket box.

Automatikklo in ParisNatürlich gibt es auch dafür eine Lösung. Zumindest in der Theorie.

Nachdem die Feministinnen dafür gesorgt haben, daß die früher zahlreich vertretenen Pissoires abgeschafft werden mußten wurden stattdessen diese vollautomatischen und von beiden Geschlechtern zu benutzenden Toilettenhäuschen aufgestellt. Und seit einigen Jahren ist die Benutzung sogar kostenlos.

Da sie sich nach jeder Benutzung automatisch reinigen muß man sich wegen der Hygiene auch keine Sorgen machen. Allerdings dauert der Reinigungsprozess und wenn eine ganze Reisegruppe vor einem Häuschen Schlange steht, dann dauert das. Denn die Kabinen reinigen sich wirklich nach jedem Benutzer. (Was auch nicht vorgesehen ist, ist eine Trockung. Gerade im Herbst und Winter ist das dann zwar alles sauber, aber nass und kalt….)

Of course there is a solution, at least theoretically.

Since the feminists made sure that the old urinals had to go those fully automatized unisex toilet boxes were placed all over Paris. And for some years they are even free.

No worries regarding hygienics, because the boxed do an automatic cleaning cycle after each use. This cleaning cycle, of course takes some time. And if a tourist group wants to use one of the boxes that will take a good part of the afternoon. Because there is no way do shorten the cleaning cycle. (Another thing that has not been thought of is a possibility to dry the interior after the cleaning. So expecially in autumn and winter it may be clean, but it definitely is cold and wet…)

Öffnungszeiten

Während der Reinigung zeigt einem die Kabine übrigens das „besetzt“ Zeichen.

Und noch eine kleine Widrigkeit tut sich auf (man beachte die kleine Schrift auf dem weißen Knopf, ein klick aufs Bild zeigt eine größere Version), die Dinger haben tatsächlich… Öffnungszeiten. Bei den meisten ist schon zwischen 19.00 und 20.00 Uhr Schluß, nach 22.00 Uhr ist endgültig Sense.

While the cabin is cleaning it will show itself als „occupied“.

But even if that is not the case there is another tiny downside (klick on the pic to enlarge it, then read the writing on the white button), the boxes have… closing hours. Usually between 7 p.a. and 8 p.m., after 10 p.m. it’s over.

außer BetriebUnd sollte es mal tagsüber sein, auch keine lange Menschenschlange davor stehen… dann zeigen sich die Kästen als echte Maschinen und zeigen das an, was wir von den Bahnautomaten auch gut kennen: „Außer Betrieb“. :o)

But there are moments when it’s daytime, not occupied and no long queues waiting… then the boxes will show you that they are real machines and show what we probably know well from any ticket maschine: „Out of order“. :o)

(Aber im Moment werden alle diese Toiletten durch neuere und tollere ersetzt. Vielleicht funktionieren die dann auch mal zuverlässig.)

(They’ve started to replace the old toilets by new and better ones. Maybe those are able to work reliably.)

Revue de Presse: Burda Modemagazin 7/2009

Nachdem ich inzwischen draufgekommen bin, daß toom die Burda offensichtlich gar nicht mehr führt, kaufe ich einfach zum Erscheinungstermin des neuen Heftes bei Hit, schon klappt das mit der aktuellen Burda… 😉

For a summary in English please scroll down.

Der Titel verspricht Urlaub, das Editorial auch. Wobei ich mich natürlich frage, ob Frau Bily wirklich selber näht… ?

Bei den Bastelideen geht es bunt los, Stoff oder auch Knöpfe dekorativ vollklecksen. Bekommt im Prinzip jeder hin, daß es dann auch gut aussieht ist erfahrungsgemäß nicht ganz so einfach. Und die Technik für die Metallknöpfe sieht irgendwie wie das gute alte „Kaltemaillieren“ aus. Wer es dann lieber regelmäßig bunt mag, macht Streifen in allen Farben des Regenbogens. Wie der gebastelte Kragen dann getragen aussieht zeigen sie nicht. Schade, denn ich dann mir gerade nicht wirklich vorstellen, daß es zu was anderem taugt als einem Karnevalskostüm.

Edler dann flechten und kleben mit Metallicleder. Die Anleitung für die Kette ist seit einigen Tagen auch bei instructables zu finden. Aber da das Burda-Heft schon lange in Druck ging, kann zumindest Burda nicht abgeguckt haben. Wobei ich das Armband eh interessanter finde. Sieht aus wie die gute alte Hexentreppe.

„Leichter Nähen“ befaßt sich mit der Aufbewahrung kleinerer Stoffmengen oder größerer Stoffmengen wenn man viel Platz zur Verfügung hat. Die IKEA-Boxen sind ja eine bekannte Idee (wobei ich diese transparenten Schubladen von Muji noch cooler finde), ebenso der Schuhutensilo und die Hosebügel für Stoffe die leicht Brüche bekommen. Und das mit den Rollen geht leider nur, wenn man viel Platz hat. Die Sache mit der Papierklemme ist niedlich, aber vielleicht eher zum vorsortieren für kleine Bastel- oder Patchworkprojekte.

Nähmaschinen werden diesmal vorgestellt. Es steht sicher nichts falsches drin, aber auch nichts, was mehr Information liefert als der Werbeprospekt der jeweiligen Firma. Und natürlich sind letztlich nur zwei Firmen vertreten, nämlich Bernina und VSM. (Hinter letzterem verbirgt sich inzwischen Pfaff, Singer und Husqvarna.) Elna, Janome oder Babylock kommen nicht vor.

Herrenhemdverwandlung ist das nächste Thema. Ein deutlicher Unterschied zu den 80ern, damals habe ich meinem Vater die Hemden direkt aus dem Schrank gemopst. *g* Da wurde nichts verändert. Wobei die Blümchen schon nett aussehen, aber dieses auftrennen und drunter schieben und so ist immer relativ zeitaufwändig, ich würde da lieber direkt eine Bluse nähen.

So, jetzt geht es aber los, „Farbrausch“ in Türkis und Koralle, Mode für den Pool, wenn man die Bilder so betrachtet. Das interessanteste Detail der Shorts ist schon mal, daß sie einen Taillenbund hat, der defintiv tief auf der Hüfte sitzt. Anatomiekenntnisse: mangelhaft. 😉 Nackholdertop, klar, was sonst für den Pool. Ein Kleid in Kurzgröße im 60th-Look (Schnitt wie ein Kittel, aber die Farbe und die weißen Einsätze machen es doch eindeutig zum Kleid.) Ob eine trägerlose Tunika, die lediglich durch einige Smockreihen über der Brust gehalten wird das ideale Kleidungsstück ist, um ein agiles Kleinkind herumzutragen? *g* Oder habe ich nur zu viel Phantasie? *gg* Das asymmetrische Blusontop läd ein munteres Baby ganz sicher auch zum „Fummeln“ ein… Naja, so wirklich begeistert mich die Ferienmode nicht, aber das war auch nicht zu erwarten, mit Simpelmodellen habe ich es ja nicht so. Wo die Teilungsnaht bei Kleid 123 wohl liegen soll? Genau auf der Brust oder noch oberhalb? Ich glaube, das will ich gar nicht so genau wissen…

Hm, die Accessoires begeistern mich auch nicht. Obwohl ich beide Farben mag. Na gut. Und Nagellack… kann ich mich auch nicht dran gewöhnen, rote Nägel haben so was von… ach, irgendwie… gewöhnlich. Aber Geschmackssache.

Weiß geht es im Kolonialstil weiter. Auch so ein typisches Sommer Thema.Kleid 104 ist ja mal eine irgendwie nette Variante eines Hemdblusenkleides. Nicht für meine Figur, aber diese etwas romantische Variante gefällt mir.

Jacke BurdaAn Sarouelhosen kann ich mich nach wie vor nicht gewöhnen, sieht einfach nach Windel aus. Aber die strenge Nehru-Jacke ist ganz mein Geschmack. Zwar auch nicht gerade neu, sondern eher ein Dauerbrenner, aber einfach immer wieder schön.

Das Kleid und die Bluse auf der nächsten Seite sind zwar weiß, aber doch eher Hippie- als Kolonialstil. Und die Decke auf dem „Pfauensessel“ wesentlich interessanter als die Tunika. Von der man eh nichts sieht.

Die Accessoires reißen mich auch nicht so vom Hocker. Irgendwie hatte man das alles schon mal.

Die Nähschule befasst sich diesmal mit Blenden, eine eingesetzte Blende mit angeschnittenem Kragen. Ein interessantes und nicht so häufiges Detail, das nicht mal so schwer zu nähen ist, wenn man weiß, wie es geht. Schöner Kurs, also.

Kleid Burda

„Endlich Urlaub“ ist das nächste Motto. Also mehr Pool-Mode, diesmal bunt gemustert will mir scheinen. Das Maxidress 116 ist leider nur in Kurzgröße im Heft, aber ich fange an, auch ein Maxidress zu wollen…

Die nächsten Kleider sind eher „Bikini Throws“. also Sachen die man über den Bikini wirft, wenn man mal schnell ein Eis holen gehen will. Modell 119 wäre auch noch als Nachthemd tauglich. Sonst schade um den Stoff, einen Kreppchiffon zu einem Sack verarbeiten… hat der nicht verdient.

Ein Bikini… auch nett, mit Bindebändchen und Triangel-Oberteil, also für Körbchen AA – A. Aber immerhin. und das asymmetrische Shirt gefällt mir ohne die Blusonrüschung geich viel besser. Trotzdem nicht für mich, ich brauche beide Schultern bedeckt, sonst gibt es Sonnenbrand.

Für Normalgrößen gibt es auch noch ein Maxikleid, aber eher langweilig mit dem gesmokten Oberteil. Aber dafür einfach zu nähen und nicht Paßformsensibel.

Ein Wickelshirt gibt es auch, nachdem alle anderen auch schon eines drin hatten diesmal auch bei Burda eine eher sportliche Variane. der „Poncho“ hingegen… ein Rechteck mit Schlitz für Hals und Kopf gilt als Schnitt? Nicht euer ernst, oder?

Ah ja, den Schmuck für den Urlaub darf man aus Fimo selber basteln. Gar nicht dumm, denn wenn der Schmuck im Urlaub abhanden kommt, dann sind wenigstens keine großen Werte weg. Badetucheinfassung, nun gut. Und die Schläppchen… na ich weiß nicht. Toll die Anleitung zum Button machen. Wollten wir uns nicht alle schon lange mal eine Buttonmaschine kaufen? 😉

Was bringen die Weblinks? Diesmal wieder einige Links für Nähzubehör (nichts Neues für mich dabei) und auch bei den anderen ist diesmal nettes dabei. Die Kissen von Bonjourmoncoussin finde ich teilweise wirklich witzig und die „Modepolizei“ Lästereien von Modeopfer 110 amüsieren mich. Die Stylingstips auf der Seite sind allesamt nicht überragend neu, aber mal schön zusammengefasst.

Die Kosmetikwerbung ist hier auf kleine, Fluggeeignete Formate beschränkt. Nett photographiert und leicht zu überblättern.

Anschließend gibt es… wieder Urlaubsmode. Oder Yogamode oder so was. Hose 127 mit dem Wickeleil gefällt mir ja gut (läßt sich sicher auch auf meine Größe bringen…), aber ob das mit dem Wickelteil im Hosenbein wirklich praktisch ist? Zieht das nicht das Hosenbei hoch? Hat jemand mit so was Erfahrung? Wickeljacke 126 ist das was derzeit so überall durch die Blogs geistert, Burda hat jetzt also auch eine Variante. Wickeltop, Neckholderkleid, Fledermausshirt… bequem sicher. Spannend ist anders.

Deko für die Korbtasche, Cabas für die, die auf einen französischen Markt kommen. Ich benutze meinen allerdings für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, da wären Rüschen unpraktisch. Aber als Strandtasche… warum nicht?

„Aus 1 mach 4“ befasst sich diesmal mit einem sehr alten Kleidungsstück, der Tunika. Sozusagen das Unterhemd der alten Römer. Und das Styling? Also Glamour wird so was für meinen Geschmack auch aus Spitze nicht. Eher Stoffverschwendung, könnte man sagen, wenn der Stoff schön ist. Romantik und Ethno sind natürlich das, was man von einer Tunika so erwartet. Und die Business-Variante hat wieder diesen Blusoneffekt. Ich kann nicht anders, ich denke da immer an die Rock-Oberteil Kombinationen der Generation 70+. Meine Oma hat so was getragen.

Ah, die Plusmode… Eine Hose aus Paillettenstoff kommt nun nicht in Frage. Aber der an der Hüfte schmale Schnitt und die weich fallenden Hosenbeine machen die Hose sehr interessant, nicht nur als Partymode. (Was das Thema ist.)

Kleid BurdaDas figurbetonte Etuikleid 132 gefällt mir sehr gut, nicht nur weil es rot ist. Und die Raffung am Ausschnitt gibt noch einen Zusatzhingucker.

Kleid BurdaOder doch lieber das Kleid 135 mit dem Wickelteil? Nicht daß das Bild viel zeigen würde, aber es gibt ja die Schemazeichnung.

Die Plusmode ist defintiv besser und interessanter geworden.

Der Starstyle zeigt einen roten Teppich und einen Star von dem ich noch nie gehört habe. Mit einem niedlich schlichten Kleid. Die Burdavariante hingegen kommt diesmal recht als Nachthemd rüber, was vor allem der Saumrüsche geschuldet ist. Ein Detail, das das Original wohl aus gutem Grund nicht hat.

Patchwork bleibt ein Thema, Log Cabin auf einen Unterlegstoff. So kann man wirklich alle Reste verarbeiten, auch elastische. Ich sollte mich mal dran machen, meine Restetruhe geht nämlich nicht mehr zu.

Mit den Kindern geht es modisch auch an den Strand. (Gr. 110 – 134 übrigens). Ob Jungs so auf Wickelhosen stehen weiß ich nicht, aber die Djellabah mit Kapuze leistet sicher sowohl bei Nordseewinden als auch bei brennender südlicher Sonne gute Dienste. (Denn Sonnenbrand im Kindesalter potenziert das Hautkrebsrisiko, wie wir heute ja wissen.) Aus Frottee wäre das doch auch ein guter Badetuchersatz für den Winter, oder?

Noch mehr Möglichkeit, sich die Finger schmutzig zu machen… Shibori. Wollte ich auch schon immer mal.. und so. Vielleicht sollte ich mir gleich das Buch kaufen. Obwohl der Artikel auch schon einige schöne Nähreservierungen zeigt.

Und als Dekothema „Strandgut“, wer hätte es gedacht. Also die welligen Applikationen auf den Handtüchern sind ja wohl zu schlampig, um dekorativ zu sein. Das ist wieder was für die Kategorie „Selbstgemacht? Sieht man…“ Die Strandmatte mit dem Kissen hingegen brauchen keinen Vergleich zu scheuen. So bunt findet man sein Plätzchen dann auch leicht wieder. (Wenn es einem nicht inzwischen jemand geklaut hat…)

Wieder ein Blick ins Web, erst auf Burdafashion, dann auf BurdaStyle. Schöner Badeanzug bei letzterem. Und eine Tasche aus einem Kopfkissenbezug ist nicht gerade die hohe Handwerkskunst, aber dafür einfach zu machen.

Der Atelierbesuch führt diesmal zu Papierkünstlerinnen. Also diese Diaporamen aus Büchern von Su Blackwell sind absolut faszinierend! (Ich wollte sie bei mir nicht aufstellen, aber dennoch faszinierend.) In die gleiche Kategorie fallen die barocken Möbel von Tine Krumhorn. Und die Miniaturkleider aus Stoff von Isabelle de Borchgrave würde ich gerne mal im Original sehen, ob sie die Stoffoberfläche wirklich so gut imitieren kann, wie der Artikel verspricht?

Zu guter letzt noch die Fashionreise nach Athen. Hm, wir wissen ja noch nicht so recht, wo wir dieses Jahr im Urlaub hin wollen. Athen war ich noch nie…

I did not like to many things. But that is normal, the summer issue usually has a lot of quick and easy beach wear and I normally end up with complicated pattern that take ages to finish… Still I like both dresses from the Plus section, the Nehru jacket and I feel more and more like wanting a maxidress.