An alle Kölner: da müßt ihr hin!

Kreativ kann man ja nicht nur mit Textilien sein, sondern auch mit Teekisten, Mülleimern, Besen, Feuerzeugen,…

Acht Freaks mit seltsamen Frisuren und schmutzigen Klamotten sowie jede Menge Haushaltsgegenstände… und nach gut eineinhalb Stunden ohne Pause denkt man „oh, schon vorbei?“.

Nein, STOMP entzieht sich jeder Beschreibung.

Sind sie Tänzer, Percussionisten  oder Clowns?

Irgendwo dazwischen oder alles zusammen, vermute ich.

Jedenfalls tanzen sie und die Musik, den Rhythmus machen sie dabei selber. Mit allem, was sie zur Verfügung haben. Vom eigenen Körper bis zu Gummischläuchen, Mülltonnen, Feuerzeugen, Teekisten, Zeitungen,… es ist unglaublich und unbeschreiblich.

Immer noch, denn ich habe 1999 in Paris schon mal eine Aufführung gesehen. Angemessene Worte für das Spektakel habe ich trotzdem nicht.

Wenn ihr in Köln und Umgebung seid: Stomp gastiert noch bis zum 15.07. in der Philharmonie. Verpaßt sie nicht!

STOMP in Cologne wont help the English readers… but if this performance ever comes to your region… don’t miss it! They’re amazing, funny,… undescribeble… just go and see and hear for yourself!

Why this blog isn’t in English (ni en Francais…)

Well… I’m reading blogs in English, sometimes I’m even commenting on them. Rarely though, because I’m generally not often writing a comment in a blog. (Mostly due to the fact, that for most blogs I have to change from my favourite browser „Konqueror“ to something else like Mozilla or so. An to the fact that I’m far from high-speed internet so opening the „comments“ page usually takes hours. Much longer than waiting for the blog itself… dunno why…?) But sometimes I do (de temps en temps c’est aussi dans un blog francophone, que j’ecris un commentaire) and leaving the URL of this blog sometimes somebody follows and gets lost in all that German here. Sorry. (Mes excuses egalement aux francophones que ne comprennent rien non plus dans ce blog en langue allemande.)

So, why I’m not blogging in English?

Well, first of all, when I started this blog, I discovered, that the Internet is full of information about sewing and knitting for those who speak English. And full of blogs about sewing and knitting. For those who speak Englisch. I do. But others don’t. I mean, the official language in Germany is still German. 😉 (So in Austria and in parts of Switzerland. An a tiny corner of Belgium, I think.) Everybody learns English at school. More or less. Nowadays. But let’s not forget, that about one third of the population was raised with Russian as foreign language. And other come from a generation that wasn’t taught foreign languages at school at all. Or not to a level you could really use the language.

And I thought, with all that information available in English… who would need mine? On the other side… I can enjoy all that information… and maybe transfer a tiny part of it over the „language-border“ to German speakers.

The second reason is: German is my language and I’m able to write a text in quite a good German, I think. English… well… I can read it… writing it… well last time I really had to write in English was at school. And that is very long ago. Really long. An who would need another blog written in bad English…? If there ar so many writen in good English? Right, nobody. I guess. (I usually have this feeling: If somebody else can do something so much better than me… why the should I be doing it?)

Writing in both languages would of course be a solution. I’ve discovered that quite a lot of people do.

Francly I really admire all those, who find the time to do so! I think I would under that condition not do more than one entry a month. Okay, I could be trying  to write shorter… but since I used to work for a local newspaper long ago and got paid by the line… something of that seems to remain very deep in my spirit. :o)

Next problem would be… which two language to choose. I read about as many french blogs than english ones. And having lived in France for two years… well to make my blog more accessable to my friends there I probably should do it in French. And than I’d never come to an end with any entry at all! (En plus: Bloger simultanement  en Francais me couterait encroyablement du temps. Parler en Francais… ca va. Mais pour ecrire je dois verifier a peu pres chaque deuxieme verbe dans le Becherelle… :o) Que mon clavier refuse a mettre des accents au dessus des lettres (je peux les justement poser avant ou apres une lettre…) n’ameliore pas les choses. Et l’argument que je peux ecrire a peu pres correct en Allemand mais que je suis loin de ca en Francais reste valable pour cette langue aussi.)

On the other hand… hm… when I’m for example writing about shopping in Paris, when I’m describing english books or English bookshops… that might even be more useful in English (ou meme en Francais) than in German.

But… would somebody read that? In English? Probably not. Who visits a blog that only from time to time gives information in a „useful language“? Nobody, I suppose.

So…. if there’s someone out there who would like to read some English phrases in this blog here… let me know! (Click on „Kommentar“, that means „comment“) And I’ll think about it.

Pareille pour les francophones…. s’il i y a quelq’un(e) qui aimerait bien lire quelques phrases en Francais (plutot mauvais…)….? Dis le moi!

Wer wird Präsident?

Frankreich spielt ja derzeit mal wieder das beliebte Spiel „Präsidentenwahl“. Und da die Franzosen in Herzen stolz auf ihre Traditionen sind, folgt dieses Spiel natürlich festen, ritualisierten Regeln. Beinahe wie ein Tanz, ein Menuett etwa. (Auch ein schönes französisches Wort….)

Das Ergebnis ist natürlich vorher klar, aber der Weg dorthin ist voller Symbolhandlungen.

Zunächst gibt es neben dem auserkorenen Kandidaten einen zweiten Favoriten. Der eine ist „links“, der andere „rechts“. (Wobei diese Begriffe in der französischen Politik noch deutlich beliebiger sind als in der deutschen. Ein französischer Politiker ist ein Profi. Er durchläuft eine Laufbahn durch die „richtigen“ Schulen, die „richtige“ Universität (am besten die „ENA“ ) und danach guckt er sich an, welche Partei ihm die besten Aufstiegschancen bietet. Privat die besten Freunde und politisch auf verschiedenen Seiten? Kein Problem…) Dieses Jahr heißen die beiden „Segolene“ und „Sarko“.

Natürlich gibt es noch ganz viele andere Mitspieler bei dem Ringelreihen, manche werden jede Runde gewechselt, andere (wie Arlette Laguiller) sind schon beinahe ihr Leben lang dabei.

In jeder Stadt und Gemeinde steht an bestimmten Plätzen, meist vor der Mairie (also dem Stadt- oder Gemeindeamt) Wände aus Holz oder Metall, an denen jeder Kandidat genau die gleiche Fläche für seine Plakate zur Verfügung hat. Außerdem werden tatsächlich gedruckte Wahlprogramme verteilt, unter Autoscheibenwischer geklemmt oder sonst wie unter das Volk gebracht. Dazu natürlich Vorträge im ganzen Land, die Tänzer… äh… Kandidaten reisen viel. Jeder für sich, versteht sich.

Einige Wochen vor der ersten Spielrunde, öh dem ersten Wahlgang… wird dann von der Presse ein „unbekannter“ Kandidat (dieses Jahr „Beyrou“ ) als dritter Favorit ausgerufen wird und die Zeitschriften viele Seiten damit füllen können, darüber zu spekulieren, wie die Finalrunde ausgehen könnte, wenn Kandidat drei es tatsächlich in die Endrunde schaffen würde und gegen Favorit eins oder Favorit zwei antreten würde. Außerdem gibt es die Gelegenheit zu neuen Photos und Home-stories, denn über Sarko und Segolene hat inzwischen jeder alles gelesen was er wissen wollte und noch viel mehr.

Ernst nimmt es keiner, aber es gibt den Menschen in den Bars und Cafes was zu reden.

Bis zur erste Runde, in der das Volk über die Kandidaten abstimmt und die beiden Teilnehmer der Finalrunde wählt. Um Unmut und Protest auszudrücken wird in dieser Runde allerdings auch gerne einer der vielen Statisten gewählt. Oder man geht gar nicht zur Wahl.

Zugegeben… eine kleine Überraschung war dieses Jahr, daß die Wahlbeteiligung sehr hoch war und daß die Statisten… äh… Kandidaten der kleinen Parteien nur wenige Stimmen bekamen. Denn gelegentlich geht diese Protestwählerei in die Hose und es wird tatsächlich jemand in die zweite Runde gewählt, den niemand ernsthaft als Präsidenten haben will.

Letztlich haben sich aber erwartungsgemäß Sarko und Segolene fürs Finale qualifiziert.

Da zwischen den beiden Runden zwei Wochen liegen, ist genügend Zeit, ein paar Figuren zu tanzen.

So verkündet Beyrou, daß seine Wähler doch bitte Segolene wählen sollen, was Sarko erwartungsgemäß mit einem „das ist doch so unwichtig, daß ich es nicht mal kommentieren muß“ kommentiert.

Eigentlich logisch, denn er gewinnt die Wahl ohnehin. Die Franzosen werden doch keine Frau wählen. (Also… zumindest nicht in diesem Jahr…zehnt.)

Und Segolene scheint das zu wissen, denn sie verkündet, im Falle eines Wahlsieges Cohn-Bendit als Uweltminister berufen zu wollen. ( Welchselbiger sich in Frankreich einer weitgehenden Ablehung erfreut.) Denn wenn schon Abgang… dann vorher noch ein paar Zeichen setzen.

Natürlich reisen die Finalisten weiter eifrig übers Land und reden zu den Wählern. Auch im Fernsehen dürfen sie sich äußern. Sarko etwa darf verkünden, daß er etwas gegen die „Technokraten“ in Politik und Verwaltung unternehmen will. („Technokraten“ sind z.B. die Absolventen der „ENA“…. siehe oben….) Und beide Kandidaten dreschen mit Sandschäufelchen… äh… Worten aufeinander ein.

Das Tänzchen dreht sich noch bis Sonntag, dann wird Sarko gewählt.

Und nach den Sommerferien, pünktlich zum „Rentree“ kann der geneigte Beobachter dann vielleicht einen weiteren französischen Ritualtanz beobachten… Generalstreik…?

Goldregen…

Erfreulich, sagt ihr? Von wegen… *grr*

Neben meiner Rosenjacke war ja noch was anderes zu tun, was allmählich anfing zu „brennen“. Der Loom-Wettbewerb der Hobbyschneiderin-Seite nähert sich nämlich mit ganz großen Schritten seinem Abgabetermin. Und da ich bei der ersten Verlosung ja so ein nettes Loom-Gerät von Prym gewonnen habe, muß ich ja schließlich auch ein Ergebnis abliefern. (Zumindest eines… Ideen hätte ich noch ein paar mehr… 😉 )

Nein, zeigen kann ich euch das noch nicht, erst wenn der Wettbewerb vorüber ist, die Preisrichter sollen ja nicht wissen, von wem welcher Beitrag kommt. Also bleiben meine Lippen und meine Tastatur versiegelt.

Aber…. oh Wunder, ich habe ein Werk heute morgen fertig gestellt! (Und inzwischen sogar Beschreibung und Bilder an Anne gemailt, heureka!)

Doch als ich dann die diversen Zutaten wieder aufräumen wollte passierte es…. Pailetten Der Deckel löste sich und der Regen ergoss sich über Tisch und Boden. *grr* Und wer meint, Rocailles seien schwer wieder aufzusammeln… der hat sich noch nie an diesen fiesen, flachen Dingern versucht….

(Was das mit loomen zu tun hat? Ja da werdet ihr euch gedulden müssen…. aber nach Abschluss des Wettbewrbs zeige ich es, versprochen.“

Alles neu….

… macht bei Burda der April. Naja, nicht alles, aber die Blogs. Immerhin, ich kann, wenn auch unter Verrenkungen, wieder schreiben. Allerdings sieht das Template noch bescheuerter aus als vorher und ich kann es weder verändern noch ein anderes wählen. Die Positionierung der Bilder ist auch weg. Und wenn ich die Befehle händisch eingebe, dann werden die Bilder gar nicht mehr angezeigt. Alles noch sehr hakelig. Und wo sind eigentlich die Absätze?

So vielleicht?

Ah ja. Immerhin, das kann ich wieder.

Mal sehen wann Matthias das alles wieder so weit auf den Beinen hat, daß ich auch wieder über’s Nähen schreiben kann… *gg*

(Und wenn ihr das lesen könnt, dann habe ich auch den Button zum Senden gefunden…. )

Ostercountdown

Tinalein kann es mal wieder nicht erwarten und eröffnet wieder ihren Osterkalender. :o)

Bis zum Ostermontag wird runtergezählt und da sie dieses Jahr viele fleißige Helferlein hat gibt es jeden Tag nicht nur kreative Vorschläge, sondern auch etwas zu gewinnen.

Also guckt mal rein: tinaleins Osterkalender 🙂

Infoscreen

Die KVB, die örtlichen Verkehrsbetriebe lassen sich ja allerhand einfallen, damit die Straßenbahnreisenden sich nicht langweilen.

So sind einige der größeren Haltestellen mit „Infoscreens“ ausgestattet, die einen mit Werbung, Nachrichtenschnipseln oder Comics unterhalten. (Ungefähr so, wie früher die Diawerbung im Kino. Nur ohne Ton.) Immerhin besser als nix, wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat.

Bei der Bundesbahn wünsche ich mir das auch manchmal. Denn da wo ich meist in die Bahn einsteige ist mir solche Unterhalten nicht vergönnt. (Trotz der beinahe allfälligen Verspätung… sie könnten den Fahrplan auf der Strecke Köln-Düsseldorf einfach mal der Realität anpassen.)

Die einzigen Monitore hier sind die der orangenen Fahrkartenautomaten und deren „Programm“ ist bald bekannt und nicht sehr abwechslungreich.

Außer, wenn diese Automaten verzweifelt versuchen, wieder zu booten. Auch gerne zwei Mal… drei Mal…. (Dann kam mein Zug, keine Ahnung, ob sie es noch geschafft haben.)

Dann werden sie so richtig informativ.

Seither weiß ich, diese Automaten sind mit Pentium-S 100 Mhz Prozessoren bestückt, haben 256 MB RAM, die Grafikkarte ist von Elsa und als Betriebssystem läuft Windows NT, Service-Pack 6.

Und mir wird klar, warum sie so häufig nicht funktionieren. :o)

Glitzelwasser

Wasser ist lebensnotwendig? Ja, dachte ich bislang auch.

Luxuswasser aus Paris

Trinkwasser, ja sogar Mineralwasser ist ein ganz gewöhnliches Lebensmittel und in unseren Breiten nicht einmal selten. (Zum Glück!)

Von daher auch preislich erschwinglich. Sogar wenn man es einmal am Ausflugskiosk kaufen muß.

Doch das gilt nur für normales Wasser für uns Normalsterbliche.

In der Grande Epicerie des Bon Marché, der Lebensmittelabteilung dieses Kaufhauses, ist Wasser ein Luxusprodukt.

Die Flasche, mit echten Swarowski-Kristallen verziert, glitzerte mit Paris Hilton um die Wette (wenn letztere da wäre).

Ein absolutes „must have“ für die geschmacklo… äh… geschmackvolle Tafel.

Der Preis bezieht sich übrigens auf eine „demi bouteille“ mit 0,375 l. Kohlensäure noch nicht inbegriffen… :o)

Wie konnte ich bislang nur ohne dieses edle Nass überleben…

Bescherung!

Nachdem der Weihnachtsbaum abgeholt wurde, der letzte Strohstern vom Fenster genommen und sogar die Krippe bis hin zum letzten Schaf wieder im Keller ruht, nachdem Schneeglöcken, Krokusse und Gänseblümchen sprießen…

… ist auch mein letztes Weihnachtsgeschenk angekommen! 🙂

Der Nähfuß Nummer 61 (Schmalsäumer 2mm Zickzack) von meinem Schwiegervater.

(Also geschickt wurde er vom Näma-Händler meines Vertrauens, aber bestellen lassen hatte ihn mein Schwiegervater, der zahlt auch die Rechnung. gg)

Allerdings war er etwas kurz vor knapp bestellt worden und dann hatte es noch eine Nummernkonfusion gegeben… aber jetzt ist er da, es ist der richtige und ich sollte mich jetzt wirklich mal hinsetzen, und mir diese verflixten Kantenfüße mal untertan machen…

Nachdem ich die anderen Projekte fertig gemacht haben werde… :o)