Motiv 5

Motif 5

Nun mal wieder zu was nicht Weihnachtlichem: Inzwischen hatten sich auch wieder einige kleine Wollreste angesammelt, eine gute Gelegenheit, ein weiteres Motiv aus dem Buch Beyond the Square von Edie Eckman zu testen.

HäkelmotivNow we continue with a non Christmas topic: Meanwhile some more scraps from knitting projects were around so I used them to test another motif from the book Beyond the Square by Edie Eckman.

Verwendet habe ich „ONline 160 Season“ in grau, „Katia Monaco“ in türkis und „Lang Yarns Zoom“ in rosa, von dem ich gedacht hatte, ich hätte schon alles aufgebraucht. Nadelstärke 4.

Verbraucht habe ich etwa 2,5m rosa, 3m türkis und 9m in grau. Allerdings mußte ich die letzten beiden Reihen noch mal auftrennen und fester häkeln, damit es noch reichte. Das trägt wohl dazu bei, daß es eher schief als rund ist… *hüstel*

The yarns were „ONline 160 Season“ in gray, „Katia Monaco“ in turquois and „Lang Yarns Zoom“ in pink (I had thought that this had already been used up completely…) Hook was 4mm.

It took about 2.5 m of the pink yarn, 3m of the turquoise and 9m of the gray one. But to achieve that I had to frog the last two rows and crochet them again tighter. I think that is part of the reason why it is more crooked than a circle…

Weihnachtssäckchen 2011

Little Christmas baggies 2011

SäckchenAuch dieses Jahr habe ich einen Teil meiner Stoffreste zu kleinen Beutelchen verarbeitet, kombiniert mit Weihnachtsstoffen (wie immer von Toto in Paris, denn für Einmalgegenstände sind die billigen hübsch genug).

Like every year I made a lot of small bags for Christmas give-aways for colleagues and so on. They will hold just some cookies, a bit of chocolate and a tiny chocolate angel or Santa Claus. So not real gifts, but enough to make people smile.

I used remnants from my stash and combined them with typical Christmas-prints (which I purchased at Toto in Paris, because they are much cheaper then here and nice enough to be used once). All in all I made 20, but the first ones were given away as soon as they were finished.

Im ganzen waren es 20 davon, aber die ersten wurden quasi direkt von der Nähmaschine aus verschenkt… Gefüllt werden sie dann mit ein paar Keksen, etwas Schokolade und einem Mini-Schokoweihnachtsmann von Lindt. Eben keine richtigen Geschenke, sondern halt so eine nette Kleinigkeit für die Kollegen und ein paar andere Leute.

Als Modell habe ich mir die Japanische Knotentasche genommen, habe aber den runden Boden weggelassen und wegen der schmalen Träger auch etwas anders verarbeitet. Letztes Jahr hatte ich die Anleitung schon im Auge, dachte aber, mir würde die Zeit nicht reichen. (Dieses Jahr habe ich ein wenig zeitiger angefangen.) Letztlich ging es aber schneller als die Origami Taschen vom letzten Jahr.

Ich hoffe nur, bis nächstes Jahr finde ich eine weitere originelle Taschenform, meine Kollegen wären sonst sehr enttäuscht. 😮 Falls also jemand Vorschläge hat, immer her damit!

The idea I used was called „Japanische Knotentasche in the German hobbyschneiderin forum, I changed it a bit to make it quicker to sew and also more adapted to the small scale. I had already thought about those last year but then I though I couldn’t make it in the time I had. (This year I had started earlier). But in the end it was quicker to make than last years Christmas Origami.

I hope I’ll find another interesting bag shape for next year, my colleagues would be disappointed if not. 😮 So if you know something, let me know!

Blitz-Bügel-Bäumchen

Quickly Pressed Christmas Trees

WeihnachtskartenMeistens brauche ich Möglichkeiten, schnell Weihnachtskarten zu Basteln. Und ich versuche, mit vorhandenem Material zu arbeiten und nicht vor allem mit extra gekauften Weihnachtsstoffen.

Diese stilisierten Bäumchen waren vor zwei Jahren das Ergebnis meiner Überlegungen.

Mir gefiels, die Empfänger haben sich auch alle gefreut und man braucht nur einige Stoffreste, Vliesofix und Karton für Karten. Und ein Bügeleisen. Die werden auch in letzter Sekunde noch fertig und man kann wirklich jeden Stoff nehmen, der einem farblich gefällt, gerade dickere Wollstoffe geben eine schöne Struktur. Und wer es bunt mag, nimmt farbigen Karton als Grundlage.

Und wer es im Gegensatz zu mir nicht so gerne grafisch und kitschfrei mag, der kann natürlich auch noch Pailetten oder Strass aufkleben, Glitter drüberstreuen oder was auch immer. 🙂

Wer es dann ganz genau wissen will: Hier ist die Anleitung für die Blitz-Bügel-Bäumchen.

WeihnachtskartenIf you are like me you will need last minute Christmas Cards that are supposed to be quick to make. Those fulfill the requirements. You only need Vliesofix/ Bondaweb, some fabric scrabs, cards and our iron.

Those I made two years ago and they were not only super quick, the recipients liked them also. That they are quite kitsch-free and more on the graphic side is another plus for me.

They work with any fabric, but paticularily well with thicker, struktured fabrics like coat wool. You can choose the colors as you like and if you want it more colorful use cards in different colors. (For those who like more kitsch: yes, you can add other decoration and glue on pearls, glitter or whatever.)

Detailed instructions are in the file above, but only in German. But basically you draw a equilateral triangle and a small square on the Vliesofix, press that to your fabric, cut out the shapes, but the triangle in stripes and press it to the card with some distance between the stripes. That’s all. (There are pictures in the instruction file, so look at it and if something isn’t clear yet feel free to ask in the comment section.)

Revue de Presse: Threads January 2012 (158)

Diesmal war wieder ein gefühlter „wo bleibt sie denn?“ Monat. Was allerdings auch was damit zu tun hatte, daß der Postbote sie bei meiner Nachbarin eingeworfen hatte und die einige Tage nicht da war und es daher auch nicht merkte… Der braun dominierte Titel spricht mich diesmal ja nicht wirklich an, aber die Threads ist ja nicht in erster Linie ein Designheft, auf den Inhalt kommt es an.

Die Autoren der Ausgabe dürfen sich dazu äußern, was das befriedigendste Projekt war, was sie für andere genäht haben. Mit der Frage hätte ich echte Probleme. Ich habe durchaus einiges für andere genäht, aber was davon besonders befriedigend war? Kann ich nicht entscheiden. (Habt ihr mal irgendwas für andere genäht, was besonders befriedigend war? Erzählt mal…)

Das Editorial ist größtenteils das Inhaltsverzeichnis im Fließtext. Hauptinformationsgehalt dürfte sein, daß die Chefredakteurin zur nächsten Ausgabe wieder da ist. Offensichtlich Babyurlaub beendet.

Danach wie üblich die Leserbriefe, denen wirklich viel Raum gewidmet wird. (Wobei mir auffällt, daß in deutschen Zeitschriften eigentlich gar keine Leserbriefe mehr abgedruckt werden, oder? Ich erinnere mich dunkel, daß das früher mal anders war. Aber so viel Platz dafür gab es wohl nie.)

Der Verweis auf die Webseite von Threads ist auch nicht sehr spannend, denn die kenne ich…

Auch die Neuvorstellung von Zubehör ist diesen Monat kurz und wenig spannend. Eine DVD zum Nähen lernen ist eher nichts für mich und ein Farbfächer ist ja nett, aber davon gibt es viele. Nicht wirklich eine neue Erfindung.

Auch die Lesertips… der prämierte Ratschlag, zum Kräuseln mit der Zwillingsnadel zu nähen findet meinen Beifall nicht. Das habe ich nämlich früher schon mal ausprobiert und zumindest bei mir funktioniert das nicht wirklich. Puffärmel an Babykleidung von einer Glühbirne in Form bringen zu lassen hat ansatzweise was, aber im Zeitalter der Energiesparbirne funktioniert das leider nicht mehr.

Das Interview, diesmal mit Kenneth D. King verrät immerhin ein bißchen was Persönliches über den Designer. Oder kommt es mir nur so vor, weil ich (dank Threads) von diesem Designer immerhin den Namen schon kenne?

Anschließend geht es mit dem „Wie haben sie das gemacht?“ weiter. Da das Modell auf der Heftrückseite diesmal aus den 1970ern stammt ist es eine Stickerei, die PET Folie (zumindest verbirgt sich das laut Wikipedia hinter dem genannten Markennamen) mit Strassteinen, Perlen und Pailetten kombiniert. Diesmal gibt es keine „nachgemachte“ Anleitung sondern nur eine Analyse dessen, was man sieht, aber als Ermutigung, bei Materialien sich nicht auf das zu beschränken, was die Kurzwarenabteilungen so anbieten taugt es auf alle Fälle!

Kenneth D. King stellt dann eine interessante Verzierung aus Schrägband vor. Wobei das Schrägband aus Wolle geschnitten wird. Ich würde es vielleicht nicht an einem Rock machen (die Technik könnte ich auch ähnlich schon in einem anderen Buch haben), aber es ist auf alle Fälle etwas, was ich mir merken will. Denn entsprechend eingesetzt kann das ein elegantes Detail sein und das ist ja nicht immer so einfach.

„Cozy“ ist das Motto der Pattern Reviews. Da ist diesmal keine offenbarung dabei. Die Vogue Tunika 8731 hatte ich auch schon im Blick, aber das Photo bestätigt eher meine Zweifel, daß diese Art von „Formgebung“ (die in der Zeichnung attraktiv und „anders“ aussieht) am echten Körper vielleicht doch nicht so gut kommt.

Weiter geht es mit dem Titelthema, Schrägschnitt. Ein ausführlicher Überblick, der von der Wahl eines geeigenten Stoffes über die Schnitterstellung oder -anpassung bis zu Verarbeitungshinweisen eigentlich alles umfasst was man braucht, um auch mal praktisch an das Thema ranzugehen.

Daß man Abnäher nicht nur verlegen kann, um die Paßform zu verändern ist mir jetzt nicht neu, aber die Vorschläge, wie man die Techniken einsetzt, um ein Design zu verändern sind gut beschrieben. Und ein paar Details sind dabei, die habe ich bisher nach Gefühl gemacht, jetzt habe ich Zahlenwerte dafür. Und an die Sache mit gekurvten asymmetrischen Abnähern hatte ich mich bislang nicht hingetraut, das ist auch sehr anschaulich beschrieben. Vielleicht sollte ich mir meinen Kleiderbasisschnitt im Hinblick darauf doch mal wieder vor nehmen…

Alte oder ungetragene Kleidungsstücke zu Taschen zu verarbeiten ist im Prinzip ja auch eine schöne Idee (und schwimmt auf der aktuellen Recycling bzw. Upcycling Welle), aber was macht man mit den ganzen Taschen? Gibt es hier jemanden, der nicht schon mehr hat, als er verwenden kann?

Weniger „Bauchhubbel“ in Hosen gibt es, wenn man die Vordertaschen als Verstärkung bis zur Mittelnaht führt. Auch das nicht neu, aber sehr ausführlich beschrieben. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, daß das Model auch nur annähernd einen Bauch hat, den so eine Verstärkung abflachen könnte… *g*

Abnehmbare Kragen und Manschetten… hm, gerade die gerüschte Version kommt mir stilistisch doch recht amerikanisch vor. (Hier ’ne Verzierung, da ’ne Verzierung…) Naja, die aus Organza auch. Aber falls so was auch auf dieser Seite des Atlantiks mal wieder modern wird, hat man die Anleitung. Obwohl… ich habe da noch einige dieser Kragen in der Schublade, „Betrügerle“ widersprechen irgendwie meinem Charakter, glaube ich. Die habe ich damals schon kaum verwendet.

Sehr schönes Augenfutter gibt es dann bei der Vorstellung der Siegermodelle des „Make it with Wool 2011“ Wettbewerbs. Ich mag Wolle als Material ja sehr gerne, weil es so wandelbar ist. Und schade, daß es in Deutschland solche Wettbewerbe nicht gibt (und falls doch berichtet keiner darüber), denn die Ergebnisse sind oft inspirierend. Wie das gesmokte Oberteile am Cocktailḱleid. Nebenbefund: Farbtöne von lila bis flieder erfreuen sich großer Beliebtheit. Und zumindest ein Modell ist aus meiner Sicht, so sauber es gearbeitet sein mag, ein Beispiel für „Proportion passt nicht zur Trägerin.)

Noch mehr Augenfutter bzw. den Impuls es sofort nachzuarbeiten erzeugt der (Möbius?)Loop im Silt von Koos van den Akker. Ein gerades Stück Stoff wird durch geschickt gesetzte Nähte ein Loop. Sollte auch ein perfektes Last Minute Projekt für Weihnachten sein, wenn man noch ein paar edle Stoffe im Lager hat. 🙂

Die Grundalgen (Fundamentals) befassen sich mit dem Hosenfutter. Das ist jetzt nicht neu für mich, aber eine schön bebilderte Anleitung für alle, die das nicht nicht gemacht haben. (Und es wird auch erklärt, welche Vorteile so ein Hosenfutter hat.)

„A stitch in time“ hat ein wenig den Charakter eines Potpurris von Meldungen, die man woanders nicht untergebracht hat… Veranstaltungshinweise, Verarbeitungstips, neue Stoffe…

Die Expertenantwort zur Leserfrage befasst sich mit dem Rätsel des drehenden Hosenbeins. Da steht jetzt nicht wirklich was drin, was ich noch nicht wußte…

Das Heft ist zwar nominell das Januarheft, aber die Redaktion weiß offensichtlich, daß es noch vor Weihnachten bei den Leserinnen landet. Daher dürfen Autoren und Redakteure sowie Leute, von denen man nur die Initialen erfährt, ihre Lieblingsgeschenke vorstellen. Ob die tatsächlich persönlich ausgewählt wurden…? Oder nur eine „nettere“ Art, der Produktpräsentation darstellen?

Die nette Geschichte zum Abschluss kommt diesmal von einem Mann… und erinnert mich an eine Geschichte mit meinem Herzblatt. (Über die wir hier aber den Mantel des Schweigens breiten. 😉 )

Und in der Nahaufnahme auf der Rückseite das prachtvoll bestickte Kleid aus den 1970ern. Wobei ich die Datierung in dem Fall auch selber geschafft hätte, es ist wirklich so, wie man sich die 1970er vorstellt. 😉 Aber es muß ja nicht immer hundert Jahre alt sein, um interessante Details zu haben.

Vogue V8558, Very Easy Vogue (Shirt)

The English Version is on Pattern Review as usual.

ShirtschnittIch brauchte auf die Schnelle noch ein Shirt, das schmutzig werden darf und das schnell trocknen sollte.

Für mich die Gelegenheit, einen noch unbenutzen Schnitt herauszukramen und ein tragbares Probemodell zu nähen. (Denn für den Zweck ist die Paßform beinahe egal.)

Der Stoff war aus einem Sparpaket Jerseystoffe von elingeria, das Muster fand ich toll, die Farbe hingegen zu meinem Gesicht ging gar nicht. War aber ebenfalls für gedachten Zweck geeignet. Qualität „Microfaser sensitiv“, schön glatt auf der Haut, nicht zu dünn, sehr elastisch und…. trocknet schneller als Baumwolle.

Der Schnitt verlangt eigentlich nach einem Stoff mit mittlerer Dehnung, aber da der Meinige einen guten Rücksprung hat und nicht lappig ist macht das keinen so großen Unterschied. Genäht habe ich Modell C.

Ich habe als Ausgangspunkt Gr. 20 genommen, bin zur Hüfte dann auf Gr. 24 rausgegangen. Am Schnitt habe ich oberhalb der Taille meine üblichen 2cm rausgenommen, da es eine rückwärtige Mittelnaht gibt bis ich da auf 3cm gegangen. Die Schultern habe ich um 1cm am Shirt gekürzt und dann noch mal 1cm auf dem Band. Vorher denken wäre gut gewesen, denn das Band ist ja nicht ein Beleg, sondern wird angesetzt, auf diese Weise war meine Schulter dann 2cm schmaler.

MogelFBABei der FBA wollte ich etwas mogeln und habe die Oberteile zur Mitte hin 1cm verbreitert und auch nach unten hin 1cm zugegeben. (Das sind die roten Linien. Wenn man das Bild anklickt, sieht man es größer, dann sollte es erkennbar sein.)

Bei der Verarbeitung habe ich mich zur Abwechslung mal an die Anleitung gehalten. Bzw. ich habe die Nähte als Doppelnähte ausgeführt, aber einmal mit einem leichten Zickzack (Stickbreite <1, Stichlänge 2,5) genäht und dann daneben noch mit dem offenen Overlockstich der Nähmaschine.

Für die Säume gab es einen elastischen Zierstich.

Auf die Absteppung des Ausschnittbandes habe ich weitgehend verzichtet (2 mal gesteppt), einmal aus Zeitgründen (es eilte, wie auch sonst…) und zum anderen, weil ich durch das schmaler machen desselben an der Schulter natürlich nicht mehr gleichbreit absteppen hätte können.

Vom Ergebnis her muß ich sagen, ich bin froh, daß es ein Probeteil zum Einsauen ist… 😀

ShirtDer Ausschnitt ist eine echte Katastrophe. (Auf dem Bild sieht es besser aus, als in Wirklichkeit.)

Das Band ist sicher 2cm zu lang und wirft unschöne Wellen.

Und ohne aufwendigere FBA geht es leider auch nicht. Der Ausschnitt ist extrem tief (ich hatte mir erhofft, daß er weniger tief fällt, als an meinem anderen Wickelshirt, weil die Wickelteile ja unter der Burst festgenäht sind, aber dem war nicht so), wenn ich nicht nich ein Shirt angehabt hätte, wäre das freie Sicht auf den BH gewesen.

Und die Naht, die unter dem Busen verlaufen sollte verläuft eher noch drüber. Jedenfalls nicht tief genug. Auf dem Photo habe ich das Shirt gerade heruntergezogen, nach fünf Minuten ist die Empirenaht noch weiter oben.

Daß die Schultern zu schmal sind, ist hingegen meine Schuld…

Am Rücken sitzt es schon ganz nett, die Ärmel sind länger als erwartet, auf dem Bild sehen sie nach Mitte Unterarm aus, bei mir sind sie definitiv länger.

Trotzdem bekommt das Shirt eine zweite Chance. das genähte wird (mit einem schlichten Tank Top drunter) weiterhin seinen Zweck erfüllen, den Oberteilen habe ich schon eine etwas sorgfältigere FBA angedeihen lassen und am Rücken werde ich zur Mitte hin noch 1cm rausnehmen. Dann versuche ich das noch mal. Denn eigentlich… sieht es gut aus.

Maschenkunst unterwegs (XXIV)

Maschenkunst unterwegsDie Miniserie „Orte von denen sie nie gehört haben“ geht mit dem liebreizenden Pegnitz weiter.

Da es sehr windig war, mußte der Schal aus Wollmeise Twin von der Maschenkunst von mehreren Familienmitgliedern gehalten und in Position gebracht werden.

Another place you’ve never heard of… this time a pic from Pegnitz.

It was very windy so the family had to joint forces (hands) to hold the scarf from Wollmeise Twin from Maschenkunst in position.

Motiv 30

Motif 30

Häkelmotiv 30Heute gibt es mal wieder ein Häkelmotiv aus dem Buch „Beyond the Square“.

Nummer 30 ist ein Hexagon und diesmal ist die Farbwahl etwas weniger zufällig, sondern der erste Test für ein „richtiges“ Projekt, ein großes noch dazu. (Gut, daß Bärbel nicht mehr mitliest… ich und häkeln und dann gleich in groß…) Verwendet habe ich zwei Farben von Schachenmayr „Morena“ und einmal „Linen“ von katia, verarbeitet mit einer Häkelnadel Stärke 4.

Again we have a crochet motif from „Beyond the Square“.

It’s number 30 and it’s a hexagon. This time it is not made from scrap yarn, but from „real“ one because this is already part of testing for a big crochet project. The yarn are two colorways of „Morena“ by Schachenmayr and „Linen“ by katia in white. Worked with a 4mm crochet hook.

Aus dem Blogarchiv

Näh- Strick- und Weihnachtsideen aus den letzten Jahren

Sewing, knitting and christmas ideas from the past

Dezember 2005:

Dezember 2006:

Dezember 2007:

Dezember 2008:

Dezember 2009:

Maschenkunst unterwegs (XXIII)

Maschenkunst unterwegsDiesmal war mein Schal aus dem Wollmeise- Sonderposten aus der Maschenkunst an einem Ort den vermutlich kaum einer kennt. Speichersdorf heißt er und liegt an der Porzellanstraße.

Und hat einen Fabrikverkauf, wie man im Hintergrund sieht…

This time my scarf that is still being knitted from the Wollmeise yarn I got at Maschenkunst was at a place probably no one knows. It’s called Speichersdorf and is part of the porcelain road.

And there is a factory outlet as you can guess from the background….

Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2011

Titel BurdastyleAuch wenn es viele so machen, es irritiert mich einfach, ein Heft zu bekommen, wenn der Vormonat grade mal mit Hängen und Würgen halb vorbei ist. Aber gut… wenn man fürs Fest noch eines der angekündigten Abendkleider nähen will, dann ist es nicht mehr so früh.

Der Titel mit den goldenen Buchstaben soll uns vermutlich in Weihnachtsstimmung bringen, aber der Blickfang des Titelmantels sieht eindeutig nach „Nähunfall“ aus.

Das Editorial befasst sich zur Abwechlsung mal nicht in erster Linie mit einer Zusammenfassung des Inhaltsverzeichnisses, sondern gibt tatsächlich mal eine Art „Geleitwort“, passend zur Weihnachtszeit ein wenig kitschig-besinnlich. Wie immer Geschmackssache, aber besser als eben nur zu „Bewerben“, was das Heft so bringt. (Weil das sehe ich eh selber…)

Das Inhaltsverzeichnis wird trotzdem überblättert, auf zu den kreativ trends. Der Rock aus den schrägen Stoffbahnen fordert zwar die perfekte Figur („zu dünn“ geht nämlich auch nicht, wie das Inspirationsphoto vom Laufsteg zeigt), aber gefällt mir. Die Perlen auf den Klamotten hingegen… also auf schwarz geht es vielleicht noch, aber sonst sieht es doch eher nach Weihnachtsbaum aus. Und der dritte Trend bringt uns Ketten aus großen Ledergliedern. Äh… hatten war das nicht schon mal? Naja, ich bin wie immer zu faul, alte Hefte durchzusuchen….

„Leichter basteln“ heißt es danach. Ich fürchte allerdings, dieses Schneideratelier im Puppenstubenformat nachzubasteln hat mit „leichter“ rein gar nichts zu tun. Aber schön ist es, statt Puppenstube zu Weihnachten, das wär doch mal was! Und ein „Resteverwerter“ ist es auch, denn da findet auch der kleinste Stoffrest noch Verwendung.

Die ersten Schnitte finden sich dann im Weihnachtsspecial.

Kleid BurdastyleKleid 107 finde ich auch ganz süß. Am besten für die Tochter des Hauses, die jung genug ist, ggf. für die Schönheit ein wenig zu frieren, die die Küche nicht betritt, um den Braten aus dem Ofen zu holen und diezu jung für die Rotweincreme ist. 😉 Aber man kann den Schnitt ja auch für das nächste Sommerfest aufheben.

Auch das Kostüm daneben sieht attraktiv aus, zumindest auf der technischen Zeichnung, denn auf dem Photo verdeckt eine Riesenschluppe alle Details, inklusive der des Rocks…. Niedlich auch wieder Hängerchen 102, wenngleich es ebenfall eher für die nächste Hitzewelle gemacht zu sein scheint. Oder ein attraktives Nachthemd abgäbe.

Mantel BurdastyleAls Mantel 104 erkennt man die Teilnungsnähte dann ein wenig besser. elegante und schlichte Form, mit an sich sportlichen Teilungsnähten (die die Eleganz aber nicht mindern): absolut geglückt. (Allerdings sollte sich bei Burda mal jemand mit dem Thema FBA auseinandersetzen, das Model ist an der Brust nicht mager genug für den Schnitt….)

Der Mantel vom Titel wird auch auf den zweiten Block nicht besser. Wobei die Bouleform vielleicht für mich gar nicht so schlecht wäre… aber ohne den kruscheligen Satineinsatz. Das nächste Bild läßt mich ein wenig verwirrt zurück, denn die Rede ist von einemLammnappaSHIRT, das Bild läßt aber eine Jacke vermuten, denn es ist eindeutig vorne offen. Ein Blick in den Anleitungsteil verrät, daß das Shirt offen ist. HINTEN. Tja… sollte man dem Phototeam vielleicht dazu sagen, wo vorne und wo hinten ist… *g* Die tunikalange Bluse 106A mit langen Ärmeln zum gut wadenlangen Rock sieht arg brav aus. Der Blusenschnitt hat allerdings viel Ähnlichkeit mit Kleid 107, also sollte man da problemlos lange Ärmel hinbasteln können. Vorausgesetzt, die nehmen nicht den Charme. Ich frage mich nämlich gerade, ob es nicht wegen der Ärmel so bieder aussieht? Und LEdershorts aus Lammnappa… nun gut. Muß man nicht haben.

*Yammie* Macarons… ach nein, die sind nicht das Motiv, beim zweieinhalbten Blick wird klar, daß hier Schmuck in szene gesetzt wird. Aber so recht kommt der gegen die dekorativen Leckereien nicht zur Geltung…

Umn so lustloser sind dafür die um diese Jahreszeit unvermeidlichen Parfums in Szene gesetzt. Ach so, das sollen gleiche Verpackungsvorschläge sein? Bis auf das mit dem Buch… auch eher gewollt. Kauft eigenltich jemand Duftwässerchen wirklich nach dem Flakon?

Die „Best Sites“ bieten auch vor allem Möglichkeiten, Weihnachtegeschenke zu kaufen. Oder zu Basteln, dafür gibt es ja Bastelpackungen aller Arten. Nur die Seite von Krebs Glas aus Lauscha bekam meine Aufmerksamkeit etwas länger. Glaskugeln kann ich nicht selber machen. Und auch wenn die meisten der Designs jenseits meiner persönlichen Kitschgrenze waren, habe ich doch ungefähr drei oder vier „Preziosen“ entdeckt, mit denen ich mich sehr anfreunden könnte. Aber unser Kiste für Weihnachtsschmuck ist voll und Kugeln kann man nun mal nicht flach falten.

Weiter zum nächsten Modethema, der Plüsch ist auch wieder da, heißt jetzt nur „Fake Fur“. Daß mir die Stola 117 gefällt ist klar. Bei dem Boule Mantel bin ich mir nicht sicher, ob das Material die Form zur Geltung bringt? Da er auf dem Photo offen ist, kann man das auch nicht erkennen. Kurzjacke, Weste, Mantel,… die Sachen wirken einfach durch das Material. Nur ohne Verschluss finde ich einen Wintermantel immer noch nicht praktisch.

„Ladylike“ sollen die Accessoires zum Fake Fur sein. Das mit der Plüschtasche at was, aber ich habe leider grade keine Zeit, noch eine Tasche zu nähen…

Die „Nähschule für Einstiger“ zeigt diesmal eines der Pelzjäckchen. Das könnte sogar klappen, denn da Plüsch sich nicht verzieht, läst er sich in der Tat halbwegs angenehm nähen.

Danach volle Ladung Abendkleider die „einfach göttlich“ sein sollen. Cape 128 fällt in der Tat so, aber irgendwas sagt mir, daß es mindestens einen Helfer braucht, um es auch nur für die Dauer eines Photos so hinzuzuppeln. Kleid 123 sieht auf alle Fälle gut aus, auch wenn es nicht wirklich was spezielles hat. Nur diese grauenhaften Fältchen an der Naht… das war’s dann, mit der Eleganz. Das sackige Kleid 110 sieht auf dem Bild erstaunlich gut aus, aber auch hier dürfte das in genau einer Pose klappen. Aber ein schickes Nachthemd gäbe es. In Kurzgröße ist der „Göttinenstil“ perfekt umgesetzt, so fleißig wurde da drapiert. Hübsch. Dann in Variante 106B noch mal das Kleid vom Anfang. Lange Ärmel, praktisch im Winter. Aber… in der Tat… Eher truschig als couturig. Und bei dem Kleid in Langgröße hätte ich gerne mal noch Bilder, die es genauer zeigen. Es könnte sehr gut aussehen…  Kleid 126 hingegen… ne, das Pailettenrechteck sieht doof aus.

Abendkleid BurdastyleMein Favorit ist allerdings Modell 130. Mit sternförmigen Falten auf Taille gebracht und dann reflektieren die tiefen Falten am Neckholder dieses Motiv. Nicht für meine Größe, aber wer schmaler ist und einen eleganten Auftritt haben möchte: Das da!

Danach Nagellack und Lippenstift vor antiken Säulen. (Mit Lippenstift habe ich so was im Kunstunterricht mal gezeichnet… lange her. 😀 ) Nun gut…

Sackkleid 110 darf sich dann von Frau Bily stylen lassen. Wobei die meisten Varianten den Vorteil haben, daß sie das Kleid gnädig verdecken. 😛 Als Tunika zur Hose schaut es aber nicht mal so übel aus.

Bei „Special“ geht es, welche Überraschung… um Weihnachtsdeko. Und so. Diesmal in blassen Natur- und Grautönen. Was mir teilweise sogar ganz gut gefällt. Bis auf die Geschichte mit den Hirschen… *börks* Aber jetzt sieht man diese Kitschbilder schon so lange, besteht die Hoffnung, daß der Trend bald durch ist…

Kinderkleidung ist diesmal in Gr. 104 – 128 geboten. Das Motto ist „Die jungen Wilden“. Fast alles aus Sweatshirt Stoff. Kinder können sich sicher toll drin bewegen, aber für’s Auge ist es jetzt nicht so recht. Ein hartes Kontrastprogramm zur Festmoder der Erwachsenen. (Kleid 144 könnte man vielleicht aus entsprechendem Stoff festlich stylen. Aber sonst…)

„News“ befassen sich diesmal mit dem Thema Spitze (was schön ist), die Sparte ist allerdings endgültig in Shoppingvorschläge abgedriftet. Als Feigenblatt unten links noch zwei Ausstellungshinweise, die wiederum haben aber nichts mit Spitzen zu tun. Feigenblatt halt und obendrein ein welkes.

Bei der nächsten Modestrecke hätte ich spontan „British Style“ gesagt, aber Trench und Karo werden jetzt „Tim und Struppi-Style“ genannt. Nein, nicht weil die Modewelt auf einmal alte Comics wiederentdeckt hätte. Es gibt einen Film.  Der schmal geschnittene Mantel im Trench Stil 118 gefällt mir sogar ganz gut.  Oha… Hundemäntelchen aus Glencheck, ein kariertes Hundekissen… (Was sie „Pouf“ nennen, soll wohl irgendwie edler klingen, tut es aber nicht, auch wenn das Wort französisch ist.) Dazu passend Hundehalsbänder. Nuun ja… Top 125 ist von hinten ganz nett, nur nicht der Jahreszeit angepasst, von vorne ist es noch deutlicher Sabberlatz als das Kleid einige Seiten weiter vorne, mit dem es wohl Schnitt und Grundidee teilt. Trägertop 122B hat einen interessante technische Zeichnung und ein Photo, das Wäscheklammern und Sicherheitsnadeln im Rücken nahe legt. Und die Hose scheint in der Hinterhose traurig herunterzuhängen. Sieht zumindest so aus, was beeindruckend ist, weil man kaum etwas von der Hinterhose sieht… Faltenrock mit Blazer gibt Schulmädchenstil und die Handytasche aus Lammfell ist wohl ein typischer Artikel für die Vorweihnachtsausgabe. Die gestrickte Tasche 126 mit Fell hingegen, die würde ich nehmen.  Dann gibt es noch eine Bluse in Langgröße, auch passend zum Weihnachtsfest. Mit dicker Schleife auf dem Bauch. Und ausgestopfte Knochen wollte ich auch schon immer mal haben. Aber Hundebesitzer sehen das vermutlich anders…

Der Download-Schnitt ist eine Jacke von 1950. Schon irgendwie nett, aber auf dem Photo des aktuellen Modells erschließt sich leider gar nicht, was das Modell von jeder beliebigen schwarzen Kurzjacke unterscheidet, so stylingtechnisch. Schade, irgendwie.

Festlich ist auch die Plusmode, scheit aber mehr durch Sparkle Stoffe zu glänzen, als durch ausgefeilte Schnitte. Wobei mir der schlichte Schnitt von Tunika 132 A sogar recht gut gefällt. Alltagstauglich. Als Kleid hingegen wird ein Sack daraus. Da ist das Kleid in Wickeloptik 134 deutlich interessanter. Wobei das Photo mal wieder gewisse Passformfragen aufwirft…

Kleid BurdastyleAch nein, es liegt wohl am Stoff… die lange Version ist Satin und hängt ein wenig traurig, wohingegen die kurze schwarze Version 134A meine Vorurteikle gegen Taft in großen Größen doch ziemlich durcheinander wirbelt. So sitzt das und sieht gut aus.

(Die Erkenntnis, daß ein völlig anderer Stoff auch einen völlig anderen Schnitt braucht ist nicht neu. Aber doch überraschend, daß Burda das noch nicht gemerkt hat. Die sollten doch nicht gerade Nähanfänger sein…)

Da offensichtlich Burda im letzten Monat gerade keinen Preis für irgendwas verliehen habe, gibt es die aussagelosen Minibildchen diesmal von der „Hello Etsy-Konferenz“. Erkenntnisgewinn? Gehen wir mal davon aus, daß der Burda Verlag bei Etsy irgendwie seine Finger drin hat. Denn warum sonst sollten sie es bewerben…

Ah ja, da offensichtlich noch nicht genügend Shoppingvorschläge plaziert werden konnten gibt es noch eine Seite unter dem Stichwort „xmas“. Äh. Ja. (Immer wenn ich denke, noch peinlicher geht es nicht, schaffen sie es, einen neuen Meilenstein einzuschlagen. Schon erstaunlich.) Wobei die Strickliesl als „Fee“ schon ganz niedlich ist. Ich frage mich allerdings, wie sie in der Hand liegt? (Tut mir leid, ich kann den funktionalen Aspekt einfach nicht völlig verdrängen…)

Die Quiltanleitung wird auch von mal zu mal kürzer. Diesmal hätte man den Rest auch sparen könen und gleich nur auf den Link fürs Materialpaket verweisen. Zu dem kommt doch sicher auch eine Anleitung mit, oder?

Als Bastelgechnik gibt es dafür eine Anleitung für Scherenschnitt. Natürlich mit Verweis auf’s Buch…

Der Atelierbesuch war mal wieder redaktionsnah, bei Nymphenburger Porzellan in München. Das ist natürlich schon ganz nett, ich finde aber die Vorstellung etwas weniger bekannter Betriebe interessanter. Die großen kennt man ja eh.

Am Ende noch der Stoff des Monats. Der diesmal auch eine reine Verkaufswerbung ist, denn was die Stoffe gemeinsam haben ist vor allem… den Laden, der sie verkauft. 😮 (Na gut, sie sind auch alle blau und/oder gold.)

Einige schöne Modelle sind ja im Heft, aber die Werbung fängt an nervig zu werden.