Revue de Presse: Threads February/March 2011 (153)

Im Januar kam dann auch die nächste Threads. Wobei die Ausgabe jetzt „Februar/März“ heißt und somit der Erscheinungstermin gleich viel logischer ist. Zumindest der europäische…

Die Frage an die Autoren ist diesmal „Was wollt ihr nähen, was ihr noch nicht genäht habt?“ Wäre bei mir wohl immer „das nächste Projekt“. 🙂 Wobei… so ein historisches Kostüm mit Unterwäsche, Korsett und allem… und natürlich alles andere, was ich noch nicht probiert habe. (Was wäre das denn bei euch?)

Das Editorial konzentriert sich auf das Thema „langsam nähen“. Das muß mir nun keiner beibringen, aber ich bin doch gespannt, was andere darüber denken.

Vorher kommen aber die Briefe und es geht diesmal mit einem traurigen Thema los, dem Nachruf auf Fred Bloebaum, von der auch ich schon sehr interessante Artikel in Threads gelesen habe.

Leserbriefe… nett zum Schmökern, aber nicht weiter bedeutsam.

Dann die „notions“, das Zubehör. Das Skizzenbuch ist sehr nett, aber so schön zeichne ich nicht, daß sich das für mich lohnen würde. *g* Werbung für das Pattern Review Buch, ich denke, ich kaufe es mir trotzdem nicht. Muß ich alles nicht haben.

Die Lesertips… ne, die lösen mal wieder nur Probleme, die ich nicht habe.

Dann das Detail von der Rückseite. Die Doppeltasche ist ein nettes Detail und sehr alltagstauglich, aber nicht sehr aufregend und aus meiner Sicht auch nicht einer Anleitung bedürftig. Aber gut, gibt ja auch Anfänger.

Ein Inverview gibt es mit Marcy Tilton. Ich muß gestehen, ihre Schnitte sind nicht so recht mein Stil. Und das Interview geht nicht sehr über Eigenwerbung hinaus. Nun ja, auf einer Seite bringt man auch nicht so viel unter.

Spannender ist dann der Blick auf die Webseite. Also für die, die noch nicht gemerkt haben, daß dort auch noch was steht. 😉

Bei den „embroidery essentials“ geht es mal wieder mehr ums Design, als um die Technik. Ein ähnliches Motiv einmal Ton in Ton und zur Akzentuierung dann in Kontrastfarbe ist eine Idee, die mir wirklich gut gefällt. Das wäre was, wo ich sagen würde, die Stickmaschine rentiert sich. Einen Stoff flächenfüllend frei geführt zu besticken wäre mir dann doch zu mühsam.

Dann die Pattern Review. Da finde ich ja doch oft noch was, was ich im normalen Programm  übersehen habe. Ah ja, die üblichen Verdächtigen, ein Mantelschnitt von Marfy. Wobei die Jacke von Butterick auch nicht übel aussieht. Allerdings auf dem Photo ganz anders als in der technischen Zeichnung…

Jetzt der Artikel (Oder das Plädoyer?) für’s langsame Nähen. Ich lese ja selten was, was ich uneingeschränkt unterschreiben kann, aber der Artikel drückt wirklich aus, wie auch ich es empfinde. So wird Nähen wirklich Auszeit für die Psyche und irgendwie drückt ein sorgsamer Umgang mit der eigenen Arbeit auch eine Fürsorge für die eigene Person aus. Und die ist wichtig.

Gut gefällt mir auch der nächste Artikel von Kenneth King. Es geht um den praktischen Unterarmzwickel bei schmalen Kimonoärmeln. Ich weiß zwar, daß man da einen einsetzen kann, aber ich habe es noch nicht sehr oft gemacht und nie systematisch. Hier wird gezeigt, wie man aus einem normalen eingesetzten Ärmel (der dann auch die passende Bewegungsweite hat) einen Kimonoärmel mit Unterarmzwickel zaubert. Detailliert und mit vielen, vielen Bildern.

„Mini-Shibori“ befaßt sich mit Färben. Unproblematisch zu verwendende Farben gibt es ja schon lange und diese verschiedenen Abbindetechniken auszuprobieren… da hätte ich jetzt so richtig Lust drauf.Das geht doch deutlich über „Knoten ins Shirt machen und dann in die Farbe tunken“ hinaus.

Weitersabbern kann ich dann auch beim anschließenden Artikel der detailliert erklärt, wie kleine vintage-artige Hüte hergestellt werden. Und zwar ohne Hutform. Ich fürchte jedoch, das Material ist dennoch nicht ganz einfach zu beschaffen. aber da juckt es mich extrem in den Fingern….

Nicht ganz so neu ist für mich, wie man Motive als Applikationen über Nähe hinweg laufen läßt. Was leicht dadurch zu erklären ist, daß der Artikel von Claire B. Shaeffer ist und ich ein Buch von ihr habe, in dem das erklärt wird. In dem Teil über das Nähen von Spitze sind dann aber doch noch ein paar Details, die ich so noch nicht kannte. Und es hat mehr Photos, als in dem Buch…

Dann wieder ein Artikel, in dem es mehr um einen… sagen wir weniger technischen Aspekt des Nähens. Der Geist der Kreativität oder so? Hohe und blöde Worte, aber der Gedanke, daß man auch beim Nähen davon profitiert, wenn man sich immer wieder Herausforderungen stellt und sich Aufgaben stellt, für die man nicht sofort eine Lösung hat, den finde ich gut. Zumal ich das auch ähnlich erlebe.

Weiter geht es dann ganz ausführlich um Seidengarne. Daß diese sehr stabil sind und nicht nur zum Sticken, sondern auch zum Nähen geeignet sind ist mir nun nicht neu (auch die Herstellung nicht), aber der Artikel ist ausführlich und gut erklärt. (Nur das Geheimnis, warum man in Deutschland nur sehr schwer feines Seidennähgarn bekommt, das kann er auch nicht lüften. 😉 )

„Embellishements“… gut, das ist immer so eine Sache. Weil doch sehr Geschmacksfrage. Und diesmal bin ich dem gegenüber sehr gespalten. Technisch sind die gezeigten Keltischen Knoten anspruchsvoll und auch schön. Aber als Endergebnis irgendwie… zu protzig, zu „guck mal, was ich kann“ und nichts, was sich ins Design einfügt.

Weiter geht es mit dem Ausflug in die Vergangenheit, nämlich einige Bilder, ein technischer Tip und sogar eine Anleitung aus alten Heften.

Zu den „Fundamentals“ gehört die Reparatur von Reißverschlüssen. Einige Sachen sind sicher umsetzbar, aber Reißverschlüsse scheinen in den USA stärker genormt zu sein. Hier findet man in der Regel auf dem Schieber keine Informationen über einen genormte Größe und der Schieber der einen Marke paßt keineswegs immer auf einen gleich großen einer anderen. Immerhin gelten die Hinweise, welche Schäden nicht repariert werden können für hier genauso.

Die Fragen an die Experten… Jeansstoff drei Mal vorwaschen, damit er nicht mehr eingeht? Hm… da hatte ich entweder bisher Glück, oder meine Waschmaschine ist effizienter und schafft das auf einmal.

Dann wieder die Lesergalerie. Nicht immer mein Geschmack, aber immer sehr kreativ. Und das eine oder andere kann man vielleicht doch abschauen.

Die Abschlussgeschichte läßt mich diesmal lange grinsen… wer Katzen kennt, kann es sich richtig bildlich vorstellen.

Die Nahaufnahme auf der Rückseite ist jetzt ja keine so große Überraschung mehr, denn die Anfertigung wurde im Heft schon gezeigt. Und da es dieses Mal keine große Robe sondern Alltagskleidung ist, ist es natürlich weniger aufregend.

Aber im Ganzen wieder ein Heft mit sehr viel Sabberstoff…. 🙂 Ich bereue es nicht, mein Abo verlängert zu haben.

Der Pausenmantel

The break coat

Dieser Mantel besteht wirklich nur aus Pausen… endlich habe ich das Material zusammen und auch installiert (um mich wieder dran zu erinnern, daß in der Konfektion normalerweise Kunststoffschnallen verwendet werden, weil Metall eigentlich zu schwer ist….) gibt es die nächste Zwangspause.

ÄrmelschnalleOn this coat there is more breaks than sewing time. Now I finally had the material needed and I also used it (which reminded me that on store bought coats the buckles are made of plastic because metal is a little to heavy…) I was again stoped.

Denn um eine geeignete Höhe für den Gürtel zu bestimmen brauche ich die Augen von Frau mhs in meinem Rücken und die werde ich diese Woche leider nicht treffen können.

Next step is to determine the right position for the belt and that requires the eyes of Frau mhs in my back. A meeting isn’t possible this weeks, so another week waiting.

Dafür habe ich wieder eine Runde Bodenturnen eingelegt und endlich einen Kleidschnitt von Vogue kopiert, den ich ebenfalls seit ungefähr zwei Jahren nähen will. Auf den Stoff paßt der Schnitt auch, also steht morgen eine Runde Stoff waschen auf dem Programm…

On the other side I managed to copy a dress pattern I am wanting to sew for about two years now. The pattern will fit the fabric, so tomorrows task will be washing the fabric.

Geschenke für andere I

Gifts for others I

Wenn’s sein muß, dann kann ich auch „mal schnell“ was nähen.

StrickbeutelSometimes I can make something quick…

Aus einem Rest von meinem schwarzen Kleid wurde dieses Strickbeutelchen (neudeutsch „Projectbag“). Dazu etwas Webband von Kafka und die Zugbänder habe ich nicht mit einem Knoten zusammengebunden sondern mit dicken Perlen gesichert. (Die dunklen sind Schellackperlen aus Indien.)

Some remnants of my black dress made a project bag for a knitter. I just added some trim from Kafka and the drawstrings are not secured by knotting them together, but with thick beads. (The dark ones are shellac beads from India.)

Wobei das eigentliche Geschenk noch rein kommt… Ein Strang Colinette von Jitterbug. Stricken darf meine Freundin dann selber. *g*

The real gift will be in the bag… a strand of Colinette from Jitterbug. My friend can knit it herself. *g*

Der unendliche Schal

The never ending shawl

Manchmal gibt es Sachen, die ziehen sich wirklich wie Kaugummi…

Schwarze StolaSometimes there are things that seem to find no end….

Meine letzte Lace Stola gehört in diese Kategorie. Im September angefangen war ich Ende Januar auch endlich mit Stricken fertig. Nein, sie war weder größer noch komplizierter als andere Sachen, die ich schon gestrickt habe.

Like my latest Lace shawl. I had started knitting in September and end of January the last stitches were made. No, it is not bigger than other things I’ve made, nor more complicated.

Trotzdem zog sich das und zog sich das.

Fehlt nur noch das Spannen…

But still it took like forever.

No it just waits blocking…

Aus dem Blogarchiv

Sewing, socializing and other crafty websites

Februar 2006

Februar 2007:

Februar 2008:

Februar 2009:

Revue de Presse: Burdastyle Februar 2011

Okay, ihr habt mich überzeugt, es geht weiter mit der Burdashow.  🙂 Mal sehen, wie lange diesmal die Bilder sichtbar bleiben, bevor Burda die auf seiner Webseite wieder verschiebt…

Titel BurdastyleDer Titel ist schon mal der absolute Knaller. Die Farben kommen auf der Webseite überhaupt nicht rüber. Das pink ist heller, das grün leichtender… Textmarker ist nichts dagegen. Zwei leuchtende kontrastfarben, dann aber abgetönt mit grau. Einfach nur „Wow“, knallt rein. (Und macht an einem Tag mit strömendem Regen wirklich Lust auf Farbe.

Und das Editorial sagt, daß es genau das will. Das ist schon mal gelungen. (Wie gesagt, die Farben müßt ihr euch am Kiosk angucken, der Monitor bekommt das nicht hin.)

Aber erst mal einen Blick auf das Einlegeblatt geworfen, der Wohlfühllook präsentiert einen Blazer in Dukelbau. Wobei der Blazer auf der Zeichnung gar nicht so schlecht aussiet, genäht und im Styling aber fad rüber kommt. Außerdem ist der Ärmel entweder lustlos gearbeitet oder er paßt nicht… Den mehr oder weniger klugen Text auf der Rückseite kann man auch gleich ignorieren.

Wie üblich geht es mit der Bastelecke los, unter dem Stichwort jreativ-trend. Wattekugeln zu bemalen und dann als Perlen zu verwenden hat was, denn normale Glasperlen in der Größe wären viel zu schwer für jedes Kleidungsstück. Allerdings frage ich mich, ob es wirklich so einfach ist, eine schöne Oberfläche hinzubekommen, wenn ich so was ausprobiere sieht es meist irgendwie doch nicht so aus wie auf den Bildern. Loops für den Hals sind das nächste Thema. Für mich als Strickerin natürlich nicht, strickt man halt schnell einen… zumindest wage ich zu bezweifeln, daß das mit diesem Strickring wirklich schneller geht. Aber wer eine Strickmühle hat, der kann gut loskurbeln. Auch die Version aus der Strickmühle sieht attraktiv aus. Aber die vielen Meter würde ich nicht machen wollen, ich fand das als Kind schon immer einen langsamen, mühsamen Prozess. Und die dritte Variante ist mal wieder Blazer zerschnippeln. Allzuviel Einlage sollte der wohl besser nicht haben, sonst wird die Verwandlung schnell mühsamer, als neu nähen.

Warum man bei der „Resteverwertung“ neue und perfekt intakte Schlüpfer verwandelt unterliegt vermutlich mal wieder einer sehr burdaeigenen Logik…

Zum drüberblättern wieder die „bunte Bildchen keine Aussage“ Seite im Stil mittelguter Frauenmagazine. *gähn* Schnell weiter blättern, bevor ich einschlafen…

„Frischen Wind“ soll dann also die erste Modestrecke mit Neonfarben und „kompromisslosen Schnitten“ bringen. Was auch immer unter letzterem zu verstehen sein mag. Die Farbstimmung grau mit „knall“ gefällt mir auch im Heft gut. Minirock mit an sich „braver“ Kellerfalte zum bunten Shirt hat auch was, wenn man die passenden Beine dazu hat. Mantel 112B, der vom Titel zieht meinen Blick noch mal an. Ganz schlichte Form, leichte Boule-Silhouette… nehm ich sofort. Leider komplett falsche Größe, dafür bin ich nicht nur zu breit, sondern auch zu klein. Der ist nämlich in Langgröße. Bluse mit Lederhose…. nun ja, nett.

Kleid BurdastyleUnd auch wenn  mir die Form gar nicht steht, der Schnitt von Kleid 118 gefällt mir auch gut. Gerade so auffallende Farben brauchen eher schlichte Schnitte. Und dieser ist trotzdem nicht langweilig. (Zur Abwechslung verlinke ich mal die Bilder von der internationalen Seite, vielleicht verschwinden die nicht ganz so schnell wieder…. Die Webseite als Heftarchiv war wirklich praktisch, aber auf dem neuen Portal sind nützliche Funktionen wohl endgültig abgeschafft. Dabei war die Funktionalität der alten Seite schon nicht besonders…)

Kleid 116 hingegen hat etwas zu viel von einem Bonbon, so pink und mit Kräuseln. (An der Taille, wo sie wohl hingehören und am Saum, wo sie wohl nicht hingehören.) Kleid 117 ist in der technischen Zeichnung 118 doch recht ähnlich, gefällt mir aber deutlich weniger. Ich denke, wegen des Ausschnitts.

Die Beauty-Seite ist wieder etwas interessanter gestaltet, so daß ich zumindest mitbekomme, daß es um Seren geht. Auf den zweiten Blick dann aber wieder gründlich flach, also weiterblättern…

Die nächste Modestrecke kündigt ambitioniert den Stil italienischer Filmgöttinen wie der Loren, der Lollobrigida oder Claudia Cardinale an. Ein hohes Ziel. Vor allem für das Photomodell, denn der Reiz vieler dieser italienischer Filme lag ja darin, daß die Kleidung auch zu jedem biederen Hausmütterchen gepaßt hätte, aber ein wenig anders und von der richtigen Schauspielerin ausgefüllt erst zum Hingucker wurde. Los geht es mit einem schwarzen Jäckchen von dem man gar nichts erkennt. Tja… Blümchenkleid in Kurzgröße,… und fast das gleiche noch mal in „normal“.

Corsage BurdastyleTrägercorsage 113… so was hat man wieder? Eigentlich fast immer schön, oder?

Wobei mir gerade auffällt… das Heft erscheint Mitte Januar, Frühlingsbeginn ist im März… aber hier gibt es Kleidung für den Hochsommer. Der bei uns die letzten zwei Jahre ausgefallen ist… nun ja…

Ah, das ist wohl die Jacke von vorhin noch mal in geblümt. Ne, so überzeugt die auch nicht. Enger geblümter Rock mit schwarzem Oberteil, schwarzer Rock mit geblümtem Oberteil,… *gähn* Also so wirklich inspirierend ist das jetzt nicht. am Ende immerhin noch mal den Mantel in Langgröße, diesmal mit kurzen Ärmeln, in schwarz und geblümtem Futter. Schöner Schnitt, ich bleibe dabei.

Die „kreativ-accessoires“ sollen auch zu dem Thema passen. Kette mit Madonnenanhängern und ein Schultertuch sind nicht sehr kreativ. Der Basteltip (weil mehr basteln als nähen) für eine Corsage, die auf einen BH drapiert wird gefällt mir da schon besser. Geht natürlich nur mit Schneiderpuppe, aber ist für mutige Anfänger sicher einfacher, als eine „richtige“ Corsage zu nähen.

Die „stil-ikonen“ sind dann noch mal die italienischen Schauspielerinnen. Leider weitgehend inhaltsleerer Text und Bilder, die so auch nicht wirklich Spaß machen. Seitenfüller.

Und da Italiener bekanntlich immer kochen, sind die Duftwässerchen im Küchenambiente photographiert. Nun ja…

„Best of Safari“ ist die diesjährige Variante des wohl schon seit Jahrzehnten immer wiederkehrenden Themas. (Ich bin gerade zu faul nachzugucken, ob es jedes Jahr ist oder nur jedes zweite. Gefühlt jedenfalls zu oft.) Kurz gefasst ist das der Stil, der in den 80ern schon bescheuert aussah. Und fad. Und diesmal billig im Studio photograhphiert, so daß es nicht mal nettes Ambiente auf den Bildern gibt. Danke. Weiterblättern.

Die Schutrends dazu. High Heel und Keilabsatz waren schon immer meine Favoriten für den Aufenthalt in freier Wildbahn. Zumal letztere auch immer wie vom Orthopädieschuster aussehen. Die mehr oder weniger freien Interpretationen der Gladiatorsandale gefallen mir da deutlich besser (wengleich nicht an meinen Füßen) und auch mit den flachen Riemchensandalen läßt sichs leben. (In den Urwald würde ich damit aber auch nicht gehen.)

Der nächste Modetrend verspricht uns den Look „Höherer Töchter“. Und wer sollte so was wollen? Oder ist das wegen Karneval, Verkleidung und so? Und auch als Look ist die Wahrscheinlichkeit, daß man damit total lächerlich oder langweilig bieder aussieht höher als die für ein gelungenes Styling. Wobei der Schnitt für Jacke 109 doch gar nicht so schlecht ist. Andere Kantenverarbeitung könnte was edles draus machen, ganz anderer Stoff was bürotaugliches. Formlose Shirts hingegen…. ach nö- Und der Trench könnte gut aussehen, aber außer der roten Farbe erkennt man auf dem Photo leider nichts. Dafür kann man ihn auch fertig genäht kaufen. (Ah, die Bildunterschrift ist „die Pose stimmt“…. öh… jaa… so kann man es auch sehen.) Dann gibt es das Kleid 118 noch mal, nur diesmal heißt es 119… Hochwasserhosen mit HighHeels… (was sagte ich doch gleich über lächerlich machen…). Gut, der Rock mit der hohen Taille sieht gut aus. Wenn man die passende Figur dazu hat. Aber dafür… empfehlenswert. 🙂

Die „Accessoires“ zum Stil reichen dann von der Sandale über die Anti-Falten-Creme bis zur Digicam. Hauptgemeinsamkeit: rot, gold oder dunkelblau muß vorkommen…

Die kreative Welt setzt die Tendenz zu inhaltslosen Potpourris fort. Wobei… Ausstellung im Musée du Quai Branly… von Christian Lacroix… schon eher.

Die Plusmode wurde auf dem Titel angekündigt für Familienfeiern. Andere Parties kann sich die Redaktion für fülligere Frauen wohl nicht vorstellen?

Kleid BurdastyleKleid 139 aus Krepp sieht wirklich sehr elegant aus. Nur dieses blassflieder… Trägt man so was wirklich auch wenn man unter 80 ist?

Variiert wird der Schnitt dann als Oberteil. Ne, irgendwie nicht. Der Hosenanzug (schon wieder Flieder) geht gar nicht. Der könnte so direkt aus dem Teleshopkabinett der Geschmacklosigkeiten kommen.. Etuikleid geht natürlich immer, da hätte man dann gerne den Stoff…

Kleid BurdastyleAch, es darf doch auch sexy… Kleid 135. Na bitte, geht doch! (Und der schlicht geschnittene Mantel dazu ist auch nicht übel.)

Gleich im Anschluss dann die Kommunionkleidchen. Was folgern wir aus der Anordung? Pummelige Frauen sind Mütter, deren Kinder zur Kommunion gehen. Wobei sich mir jetzt nicht ganz erschließt, warum die Kinderkleidung in einer Art Nobelantiquitätenladen Typ „Landhausstil“ in Szene gesetzt wurden? Die Kleider? Nett, wie zu dem Thema zu erwarten. (Ein Anzug in Gr. 128 – 152 ist übrigens auch dabei.) Und Kleid 145 hat Nahtkräusel am Saum. Mußt jetzt nicht sein…

Die „Warenkunde“ befasst sich mit Spitze. Das Thema ist zwar nicht im entferntesten erschöpfend abgehandelt, aber grosso modo korrekt und nützlich für einen Überblick.

Die Nähschule befaßt sich auch mit dem Kleid (siehe technische Zeichnung oben), das Einsetzen der Ärmel mit der Ecke erfordert mutiges Schneiden.

Die „lieblingsstücke“ unter dem Stichwort „Ihr Style“ zeigen natürlich keineswegs Leserinnen, sondern etwas, was als „Streetstyle“ aus Paris tituliert wird und ausschließlich in den Tuilerien photographiert wurde. Vermutlich während der Modewoche oder so was. Es zeigt nämlich Maxiröcke, die ich in Paris das letzte Mal im Sommer gesehen habe. Im Moment tragen auf den Straßen alle Mini.

Deko wird in dieser Ausgabe aus Leder hergestellt. Die Einbände sind ganz nett, die umwickelten Blechdosen… sehen aus wie Recycling und sonst nichts. Halbwegs gut gefällt mir sonst eigentlich nur das Kissen mit den eingeflochtenen Lederstreifen. Der Rest wirkt schlampig und lustlos.

Beim „Starstyle“ geht es um Daisy Lowe (muß man die kennen?). Das Kleidchen zum Nähen könnte zwar recht süß sein, aber so ganz erschließt sich mir der Zusammenhang mit den Photos der Künstlerin mal wieder nicht.

Ein toter Hund aus Stoff unter der Überschrift „Tierfreund“??? Ach so, das soll ein schlafender Hund sein. Sieht aber eher aus wie überfahren. *bäh*

„Best of Styling“ zeigt Kombis mit weiß. Nicht aufregend, aber kann man offensichtlich nicht viel falsch machen damit.

Die Technik im „leichter nähen“ befaßt sich mit der Keder für Kissen. Schön viele Bilder, damit sollte man es hinbekommen können, auch wenn es das erste Mal ist. So man fette Paspeln an Kissen mag, versteht sich…

Die „best sites“ kündigen Networking für Kreative an. Wenn ich die Links aber so anfahre, dann ist ja wohl eher „kaufen“ das Motto. Immerhin die neue Erkenntnis, daß das Creadoo Portal inzwischen irgendwie zu Pro7 gehört. Und die Post AG zusammen mit Gruner & Jahr eine Zeitschrift herausgibt. (Wie so oft ist das Impressum die interessanteste Seite…)

Beim „Atelierbesuch“ stutze ich erst mal. Seit wann geht es bei Pudelskern ums stricken? Die Lösung ist einfach, ich kenne Pudels Kern aus der Schweiz, Burda schreibt über Pudelskern aus Österreich. Wobei ich viele der Modelle wirklich witzig finde. Ich brauche eine neue Wohnung und neue Möbel… 🙂 Einiges davon kann man ja auch selber nachbauen. *gg*

Ach, schon der Stoff des Monats… Toile de Jouy ist dran, in einer zwar vermutlich sehr fein gedruckten aber auch seht teuren Version. Vielleicht doch eher als Akzent, denn flächendeckend…?

Mehr komische Socken

More strange socks

SockenNachdem ich hier schon mal seltsame Socken gezeigt habe, kommen jetzt die Nachfolger, diesmal in einer kleineren Größe.

Here I already did show strange socks and those are the next pair, this time in a smaller size.

Wieder aus bewährter Regia Wolle, diesmal aus der Farbserie „Havanna Color“. Der Schaft könnte ein wenig länger sein, aber auch diese passen. Daß ich nicht mal versucht habe, auf den Streifenverlauf zu achten ist klar.

Trusted Regia sock yarn again, this time „Havanna Color“. The cuff could be a bit longer, but otherwise they fit. And no, I did not even try to match the colorpattern.

Richtig spannend wird jetzt das drittge Paar, da muß ich die Größe extrapolieren… (vulgo: raten *g* )

Now comes the really thrilling part, the third pair. Here I will have to guess the size from the two pairs I have….

Loop gebändigt

Loop is tamed

HalswärmerSo, den Loop habe ich gebändigt und das Ergebnis ist dieser Riesenkragen oder Minicape, je nach dem, wie man das sieht.

I managed to tame the loop and the result is this huge collar or mini capelett, depending on what you want to call it.

Knitting was quick and easy and it did not require blocking for a change, steaming was enough. 🙂

Schnell und einfach gestrickt und danach noch ein bißchen in Form gedämpft. Zur Abwechslung mal nichts mit Spannen. 🙂

Und ist genau so ausgefallen, wie ich mir das ausgedacht habe. Bild mit mir drin kommt irgendwann später, wenn ich den Photographen überredet habe.

The result is exactely how I wanted it. A pic with me wearing it will come later, after I managed to convince the photographer to take a pic.

So paßt’s!

That fits!

Na bitte, ein kleiner Besuch bei Plissee Becker und schon passen die Schnallen.

GürtelschnalleAlso die Schnallen, die ich jetzt habe. Und die passen zudem auch viel besser zu den Knöpfen.

Just a tiny visit at Plissee Becke and the buckles fit.

The buckles that I have now that is. Which also fit the buttons much better.

Warum hatte ich die nicht gleich da gekauft?

Ach ja, ich hatte die Schnallen aus Paris mitgebracht, weil ich den Mantel ja im gleichen Monat noch fertig nähen wollte und vorher nicht mehr zum Knopfladen gekommen wäre. Das war im November 2008.

Na gut…

Why didn’t I buy them there at the first place?

Ah, I remember… I had bought the buckles in Paris because I had wanted to finish the coat the same month and wouldn’t have had the time to go to my local button shop. That was november 2008.

Well…

Konstruktionsversuch

Trial of pattern making

Da ich ja eine Jacke genäht bekommen werde, brauche ich einen Schnitt. Und ich wollte mich doch mal am selber zeichnen versuchen. Anleitung aus „metric pattern cutting for women’s wear“ von Winifred Aldrich.

Jackenschnitt, seltsamSince my friend will sew a jacket for my I need a pattern for it. And I decided I wanted to try to make my own, using „metric pattern cutting for woman’s wear“ from Winifred Aldrich.

Das Ergebnis ist doch etwas seltsam. (Das ist eine Skizze im Maßstab 1:5, das mache ich gerne zum Testen, bevor ich auf dem großen Bogen loslege. Das Bild zeigt auch warum ich das gerne mache… ) Vor allem der Armausschnitt. Sehr breit und eine mehr als seltsame Form.

Technisch kann ich durchaus nachvollziehen, wie das Zustande kommt. Die Frage ist jetzt nur: Liegt es an meiner Figur? Hat das Buch einen Fehler? Oder habe ich mich irgendwo verrechnet oder verzeichnet?

The result is a bit strange… (it’s a sketch 1:5, I prefer to make a smaller sketch before I bring out the big sheets of paper; and the pic shows why I prefer a sketch before…) Especially the armscye is very large and has a strange shape.

ÄrmelkonstruktionTechnically I understand more or less how that happend. The question is only: Is that due to my body measurements? Has the book an incorrected error? Ir did I some calculations or drawings wrong?

So richtig lustig sieht dann aber erst der Ärmel dazu aus… so kann die Armkugel nicht funktionieren….

If anyone has doubts if the armscye might not maybe be correct….. Here is the sleeve I’ve constructed after my armscye. That way a sleeve cap can definitely not work…