Es ist hoffnungslos…

It’s hopeless….

… auch nur zu versuchen, selbstmusternde Sockenwolle mit irgendeinem Muster zu versehen. Also außer dem vorgesehenen. (Was bei mir aber auch nie rauskommt.)

Socken… to try to knit a pattern with self patterning sock wool Besides the pattern that is in the wool. (Which never turns out with me anyhow.)

Das Knäuel Regia „Tibet Color“ von Schachenmayr nomotto habe ich irgendwann mal ertauscht. Das Blau gefällt mir auch sehr gut, die Gesamtkombination der Farben ist okay, aber das Muster hätte ich mir sparen können. Von dem erkennt man nichts.

I had one skein Regia „Tibet Color“ from Schachenmayr nomotta which I got via a swap. I like the blue a lot, the other colors are okay also, but knitting the pattern was just senseless. You don’t see anything of it.

Aber es ist ein paar passender Socken, die meine Füße warm halten werden. Nächsten Winter.

But it’s a pair of comfy socks that will keep my feet warm. Next winter.

(Merken: Selbstmusternde Wolle weder kaufen noch eintauschen. Ich mag sie einfach nicht wirklich…)

(Note to self: Do not buy our swap selfpatterning wool. You don’t like it…)

Und falls jemand in den letzten zwei Tagen Probleme hatte, den Blog zu lesen: Ein Motherboard auf dem Server war abgeschmiert und die Reparatur dauerte. Aber jetzt ist alles wieder gut. 🙂

In case you could not access this blog the last two days: It was not your problem, the server had had a bigger defect and some parts had to be replaced. But now everything is fine again. 🙂

Revue de Presse: Meine Nähmode 2/2012

Titel Meine NähmodeNatürlich konnte ich das Heft auch in diesem Quartal nicht im Laden lassen. (Und auch wenn meine Besprechung immer ein wenig Zeit braucht… geschnappt habe ich mir es schon am ersten Erscheinungstag. 🙂 )

Dafür war der OZ-Verlag auch diesmal so nett, mir via Anne Bilder zukommen zu lassen, die ich auch zeigen darf. Daher gibt es auch für diese Ausgabe wieder schöne Bilder statt verwackelter Eigenknipse.

Titelbild ist klar, es ist die Sommerausgabe. Blümchen sind derzeit sogar im Trend und Khaliah Ali verspricht Schnitte in großen Größen.

Sportlich wird es im ersten Thema, „Sommer vorm Balkon“. Warum „vor“ dem Balkon weiß ich nicht, aber die fröhlich türkisen Streifen  passen zumindest auf den Balkon. Gut, die Leggings ist nicht mein Geschmack aber sowohl die Tuniken mit den Raffungen als auch die sportlichen Röcke würde ich jederzeit gerne im Straßenbild sehen. Und wieder ein Beweis, daß „easy“ Schnitte nicht langweilig sein müssen.

Modell Meine NähmodeAuf den ersten Blick ein wenig bieder wirkten die Leinenmodelle bis Größe 54. Aber… Gürtel weg und das Oberteil länger und schon habe ich meine indische Kurta, die mir gut steht und im Sommer superbequem ist. Und auf den dritten Blick sind die als Fältchen in die Schulter verlegten Abnäher ein weiteres schmeichelndes Detail. Und lassen den Ausschnitt frei für kreative Dekoideen.

Auch luftig sind die nächsten Kleider, eher schlicht, aber dafür wieder „easy“ zu nähen.

„Stylisch zur Gartenparty“ liefert dann wieder Hose mit Tunika, diesmal in kleineren Größern. und ein Glockenrock. Nicht spannend, aber eben ein Basisteil, wie wir das aus dem Heft gewöhnt sind.

Und auch ein Abendkleid ist dabei, als Neckholder oder trägerlos, lang oder kurz… Durch die Godets kann man auch mit Stoff spielen. (Allerdings nur in Gr. 34-38.)

Wieder „easy“ sind die taillierten kurzen Blusen oder Mieder im Trachtenstil. Kann man bestimmt auch für Mittelalterkostüme nehmen, oder?

Dann ds Titelmodell, je nach Stoff sogar in einer eleganten Variante. Allerdings zeigt die Wickelvariante des Oberteils dann wieder, daß ein gut sitzendes Wickelteil zu konstruieren eben doch nicht so einfach ist. Wenn das wirklich gut sitzen soll, dann ist Nacharbeiten angesagt.

Trotz Sommer darf offensichtlich der Business-Look nicht fehlen. Wobei die Stoffe eher casual Business sind, aber es gibt eine schlichte Hose und einen Blazer, sowie Rock und Top. Wenn Kunden kommen sollte man die Jacke allerdings anlassen, das Top ist doch arg luftig, vor allem zum Minirock.

Modelle Meine NähmodeBei den Khaliah Ali Modelle gefällt mir diesmal das Kleid 42 besonders gut. Der Schnitt ist an sich schlicht, die Rüsche am Hals aber gibt ein nettes Detail. Ein Raglanärmel mit Wiener Nähten ist etwas, was ich noch nicht oft gesehen habe. Und je nach Material kann ich mir das auch als Mantel vorstellen. Vielleicht ohne die Rüsche. Dafür könnte man die Rüsche sicher auch an die Jacke „anbauen“ und diese als Bluse tragen…. Ich mag Baukasten-Schnitte.

Nochmal „easy“ sind die nächsten Kleider, das rumsackige ist nicht so mein Fall, hängt aber derzeit massig in den Läden. Und ein Taschenschnitt ist auch dabei.

Lange Strandröcke? Hat man die wieder? Ach ja, hat man wohl… Burda hat die ja auch. Und man näht sie schnell und sie verbrauchen viel Stoff. Eigentlich gut. 🙂

Shirt Meine NähmodeEin echtes Highlight sind für mich die Wickelshirts in fünf Varianten. Und alle sind anders gewickelt. Modell 55 mit der asymetrischen Drapierung ist mein Liebling, aber ich mußte doch länger drüber nachdenken, welches mir am besten gefällt. Modell 56 stand auch weit vorne. Und: in großen Größen!

Blusen gibt es dann zum Abschluß auch, da gefällt mir der Ausschnitt gut, der etwas lässiger ist, als eine klassische Hemdbluse.

Fazit: Es bleibt dabei, daß man für nur 5 EUR wieder Schnitte für alle erwachsenen weiblichen Familienmitglieder bekommt und das für alle Lebenslagen. Diesmal liegt der Fokus stärker auf Freizeitkleidung, aber ich wette, im Herbstheft gibt es auch wieder mehr Blazer und Co. 🙂

Handwerker in Indien (Teil 1)

Indian crafters (part 1)

Schneider in IndienUnd damit ihr nicht glaubt, ich hätte euch Bilder von einem Museum für Nähmaschinen gezeigt, gibt es hier auch noch einige Aufnahmen von  den Maschinen in Aktion.

To make sure you do not think I presented you pics of a museum for sewing machines here the proof that those machines get used.

Schneider gibt es tatsächlich an jeder Ecke und meist arbeiten sie sogar vor ihrem Laden. Wände sind bei dem Klima in vielen Gegenden Indiens nicht so wichtig und das meiste Licht bekommt man schließlich draußen. Und da die Maschinen keinen Strom brauchen, kann man sie auch da hin stellen, wo es am bequemsten ist. (Und muß sie ins Licht stellen, denn ohne Strom kein Nählicht….)

Schneider IndienFinding a tailor in India is no problem, there is one at nearly every corner and most of them work outside in front of their shop. Since the climate in India is warm to hot most of the year in many regions the importance of walls for a shop are largely overrated from an Indian point of view. Best light is outside and the sun is for free. The machines don’t need electricity so you have the freedom to put them wherever it is most comfortable for you. (Also you have to bring them to the daylight. No electricity means also no light bulb on the sewing machine…)

Bajaj VerdeckAber nicht nur Menschen brauchen Kleider, auch motorisierte Gefährte wollen angemessen „gekleidet“ werden. Also wird hier an einer Autorikscha (kurz „auto“ oder für Touristen auch „tuktuk“ genannt) sorgfältig Maß genommen für ein neues Verdeck.

Not only humans need clothes, also motorized vehicles want to be „dressed“ well. So here measurements are carefully taken from an autorickshaw (also called „auto“ or for tourists „tuktuk“) for a new top.

Speziell in Bangalore werden diese Innen dann auch mit aufwendig gequilteter Dekoration versehen. Ich dachte, ich ich hätte das nach meinem letzten Indienurlaub schon gezeigt, aber ich finde kein Bild hier. Muß daran liegen, daß es sich schlecht photofraphieren läßt, den sehr groß ist der Innenraum eines „autos“ nicht und man kann nicht wirklich zurücktreten, um es aufs Bild zu bekommen…

Autoschneider BangaloreEspecially in Bangalore those tops are often heavily quilted on the inside. I’d thought I’d already shown a picture after my last holiday in India, but evidently I hadn’t. Might be because it is not easy to take a picture of. The autos are not very lager so you can’t step back to take a pic…

Aber jedenfalls sitzen auch hier die „Autoschneider“ in Bereitschaft um loszulegen…

Also there „cartailors“ are sitting in wait to start as soon as the measurements are established…

Revue de Presse: Threads June/July 2012 (161)

Und schon wieder ein Heft im Briefkasten… Ich sollte mir echt mal aufschreiben, wann die kommen und rauszufinden, ob die Verteilung über das Jahr tatsächlich so ungleichmäßig ist oder ob das nur mein Gefühl ist… Diesmal scheinen jedenfalls Streifen eines der Themen zu sein. Wobei das mit dem „Wie man seine Schneiderpuppe für verschiedene Figuren verwenden kann“ noch interessanter klingt.

Die Autoren der Ausgabe stellen sich diesmal der Frage, was ihre Stoffwahl beim Einkauf beeinflusst. Da ich versuche, nur noch projektbezogen zu kaufen ist es natürlich klar: Was zum Projekt paßt. Aber wie man an den Einkäufen aus Indien sieht ist das auch ein Vorsatz… spezielle Sachen, die ich nicht an jeder Ecke bekomme, die nehme ich dann auch schon mal so mit. Aber auch da muß ich mir spontan eine Verwendung vorstellen können bzw. es muß so in mein Farbspektrum passen.

Das Editorial stimmt nicht nur auf Streifen und feine Stoffe als Thema ein, sondern diesmal stehen Brautkleider im Fokus der Ausgabe an verschiedenen Stellen. Das ist für Threads tatsächlich neu.

Dann die Leserbriefe, nichts neues. Auch nicht in der Werbung für die eigene Webseite. Denn die Aufforderung, doch ein „Insider“ zu werden, der gegen Bezahlung Zugang zu besonderen Inhalten bekommt, die kam schon per Mail an alle Newsletter-Empfänger. Fragt sich, ob der schon vorhandene Inhalt dann nur noch gegen Bezahlung zugänglich wird, oder ob das für neue Inhalte gilt. Wobei ich da keine so große Sehnsucht habe, ich habe ja schon das Heft, ich muß das nicht noch mal online abrufen können.

Die diversene „Nähzutaten“ sind diesmal nicht wahnsinnig spannend. Angefangen dabei, daß die vorgestellten Maschinen nicht unbedingt in Deutschland erhältlich sind oder nicht neu. Und ein spezielles Produkt zum Vorwaschen von Stoffen habe ich auch noch nicht vermißt. Die Buchvorstellung hat da schon eher Chancen… aber bei dem Preis möchte ich es doch lieber vor Ort sehen können und nicht nur zwei Bilder als Vorschau.

Der „best tip“ ist diesmal interessant, abgesehen davon, daß es das verwendete Produkt hier nicht gibt und ich mir ehrlich gesagt auch nicht sicher bin, ob das bei längeren Säumen auch funktioniert, oder ob man da mehr damit beschäftigt ist, das Hilfskonstrukt zusammen zu halten. (Wobei… bei waschbaren Stoffen könnte man das mit wasserlöslichem Vlies vielleicht ähnlich machen…?)

Das Spielkind in mir will beim nächsten Artikel sofort Leder kaufen, um es kaputt zu machen… Das ist spannend, wie man Muster und Struktur reinkratzen, schleifen oder ätzen kann. Braucht aber auch viel Mut, denn reversibel sind die Prozesse natürlich nicht. Und Leder meistens nicht so ganz billig.

Im Interview ist diesmal Kay Unger. Die kenne ich ja nur daher, saß es Schnitte mit ihren Designs bei Vogue gibt. Da sind sie mir aber schon oft positiv aufgefallen, weil es meist Varianten des Etuikleids sind. Und auf die stehe ich ja bekanntermaßen. Und kann der Designerin hier nicht wiedersprechen, wenn sie sagt, daß ein Etuikleid (zumindest fast) allen Körperformen schmeichelt.

Das „How did they sew that?“ zeigt diesmal ein eher technisches Detail. Eine Art „Minikrinoline“ in einem leichten Tüllrock. Eine Idee, die aber eher für ein Kostüm oder eventuell auch ein Brautkleid oder eine auffälige Abendrobe geeignet ist. Für den Alltag wohl eher nicht so.

Wie im Editorial angekündigt geht es bei „pattern review“ um Brautkleider. Das Thema interessiert mich nun nicht wirklich, aber das Vogue Modell ginge sicher auch als Abendkleid. (Und daß ein Brautkleid im Stil von „Schwester der Braut Pippa Middleton“ dabei ist versteht sich natürlich von selbst…)

Ausführlich geht es mit dem Titelthema „Streifen“ weiter. Eine kleine Musterkunde (symmetrisch, nicht symmetrisch und versteckte Streifen) leitet ein und danach gibt es einige gut illustrierte Beispiele, wie man mit Streifen im Design spielen kann. Auch Techniken, wie man sie exakt vernäht fehlen nicht. Bis hinzu einem sehr auffälligen all over Design aus Streifenstoff. Besonders letzteres ist natürlich Geschmackssache und gute Designs mit Streifen sind nicht ohne Einsatz von Gehirnschmalz und etwas Mühe beim Nähen zu haben, aber wer sich ranwagen will bekommt hier das Handwerkszeug.

Wie man aus geraden Stoffstreifen zu einem schräg geschnittenen Rock kommt verrät der nächste Artikel. Irgendwo in meinem Hinterhirn beginnt da was zu dämmern, die Idee ist vermutlich nicht neu, wer aber gerne Mustermix mag findet hier eine Anleitung für eine sehr smarte und gleichzeitig einfach anzufertigende Variante.

Ziel der „Nähreise“ des Monats ist London. Eine sechsseitige bebilderte Adressensammlung… da fährt man wohl besser mit leerem Koffer und dicker Geldbörse…

Jetzt wird es wirklich spannend… wie kann man eine Schneiderpuppe für verschiedene Figuren verwenden? Kenneth D. King verrät es. Man erarbeite sich eine gepolsterte Hülle mit Reißveschluß. Es sieht nach wirklich einer Menge Arbeit aus und man braucht sowohl eine willigen und halbwegs kundigen Helfer als auch ein gutes Gefühl für Proportionen beim aufpolstern… aber damit sollte man doch auch einen günstigen Schaufenstertorso aufpolstern können, oder? Und das wäre dann zumindest finanziell die Mühe wert. Die Anleitung ist jedenfalls wie üblich bei Threads gut bebildert und anschaulich. Dem Nacharbeiten steht nichts im Wege. (Für mich nur Schade, daß sein „Beispielmodel“ keine breiten Hüften hat, da hätte mich interessiert, wie man die sinnvoll aufpolstert. Schulterpolster wie bei den Brüsten geht ja eher nicht.

Genauso detailiert aber für mich weniger neu ist die Anleitung, wie man einen Ärmelschlitz mit Beleg näht. Was mir hier gut gefällt ist, daß sowohl helle Stofe genommen wurden also auch unterschiedliche Muster für Ärmel und Beleg, so daß man immer gut erkennen kann, was gerade bearbeitet wird.

Auch interessant ist der Artikel zu den verschiedenen Bändern die man zur Naht- oder Saumstabilisierung verwenden kann. Da wünsche ich mir allerdings dann oft wieder beiliegende Griffproben, damit man besser gucken kann, was es auf dem deutschen Markt vergleichbares gibt. Die Nähgewohnheiten sind ja in verschiedenen Ländern unterschiedlich, deswegen sind unterschiedliche Produkte erhältlich. Und unterschiedliche Firmen sowieso.

Sehr interessant ist natürlich der Artikel über das Nähen von sehr feinen Stoffen. Eine Lage Nessel auf den Zuschneidetisch zu legen klingt auf alle Fälle interessant. Wenn ich mal so weit bin, daß ich einen Zuschneidetisch habe… Was ich nach wie vor nicht erklären kann ist der Unterschied zwischen den Stoffarten „Batiste“ und „Lawn“. Batist kenne ich natürlich, aber was der Unterschied zu „lawn“ ist wird nicht klar und ich frage mich, ob es da ein deutsches Wort gibt?

Auch der nächste Artikel liegt auf meiner Linie, es geht nämlich ums Stopfen. Gut die Vorüberlegungen dazu, ob es sich rentiert und auch die Vorschläge für verschiedene durchaus typische Fälle sind gut. Es ist sogar was dabei, was ich noch nicht ausprobiert habe…

Dreidimensional wird es bei den „embroidery essentials“. Auch das ist eigentlich was, das man auch ohne Stickmaschine machen kann, nur etwas aufwändiger. Oder wenn man Kunstfaser nimmt und die Formen gleich mit Hitze schneidet und dabei versiegelt, dann vielleicht sogar weniger aufwendig…

Unter „A Stitch in Time“  gibt es wieder ein buntes Themensammelsurium. Einen Schnitt von 1912 test zu nähen würde mich ja zweifeilsohne reizen. Aber nach einem Blick auf meinen Terminkalender der nächsten Wochen siegt der Realitätssinn. (Damit das Thema Hochzeit nicht zu kurz kommt gibt es eine Erklärung zu den unterschiedlichen Begriffen für die Länge der Schleppe und wie sich die jeweils definieren. Gibt es da im deutschen auch so klare Begrife dafür?)

Vermutlich passend zum Thema „Hochzeit“ zeigt der Blick in den Kleiderschrank der Leserinnen eher festliche Modelle. Diesmal nett, aber auch recht „amerikanisch“. Nicht so meines.

Bei den Fragen an die Experten gibt es diesmal eine Technik, wie man in gebogene Nähte bei feinen Stoffen eine Kappnaht näht. Die will ich auf alle Fälle mal ausprobieren. Ich hoffe, ich merke es mir, bis ich es wieder brauche…

Dann nähern wir uns auch schon stark dem Ende… eine recht rührende „Mutter der Braut“ Geschichte und noch das 1920er Brautkleid in der Nahaufnahme. Ich würde das nicht tragen wollen, aber interessant ist das Design schon!

Aus dem Blogarchiv

Ein bißchen Lektüre so zwischen den Feiertagen?

Something to read between all those holidays?

Juni 2006:

Juni 2007:

Juni 2008:

Juni 2009:

Juni 2010:

Nähmaschinenhändler in Indien

Sewing machine dealers in India

NähmaschinenWeiter geht es mit den Berichten aus Indien: In Jaipur liefen wir durch ein Viertel, in dem ein Händler für Nähmaschinen neben dem anderen stand. Also nutzte ich die Gelegenheit für ein wenig Markforschung.

Some more news from India: In Jaipur we walked through a quarter with many sewing machine dealers. So I did a bit of market research.

Zunächst mal stehen die Regale mit vielen Maschinen voll. Jeder renomierte Maschinenhändler ist vertreten: Bajaj, Dharti, Geminy, Godrej, Krishna, Kumar, Kusum, Poonam, Samrat, Singer, Tarang, Usha, Videocon,…  – Wie, nie gehört?

Gut, den Namen „Bajaj“ lernt man in Indien schnell, denn so heißt auch ein sehr verbreiteter Hersteller der dreirädrigen Autorikschas. Usha stellt Ventilatoren her, daher sieht man den Namen auch noch öfter und von Singer haben wird dann doch alle schon mal was gehört. Aber wie man sieht… es gibt noch viel mehr. 🙂

Nähmaschinen First of all they have racks full of sewing machines. All renowned brands can be found: Bajaj, Dharti, Geminy, Godrej, Krishna, Kumar, Kusum, Poonam, Samrat, Singer, Tarang, Usha, Videocon,…  you name it, they have it. – What? never heard of?

Well, „Bajaj“ becomes familiar quickly because under this name also the three-wheeler autos are produced, Usha makes fans, so that you see fairly often also and Singer we know… but there is more on the market.

Das geschulte Auge erkennt natürlich die technischen Unterschiede der verschiedenen Modelle: Sie können alle geradeaus nähen, sie haben eine Handkurbel und… äh… es gibt sie in verschiedenen Farben. Sehr wichtig. (Es gibt tatsächliche „Schnellnäher“, die haben eine andere Übersetzung an der Kurbel.)

NähmaschinenThe trained eye easily spots the technical differences: They all do straight stitch and have an hand crank and… you can have different colors. Important feature. (There are indeed „fast sewing“ machines with a different gear ratio on the hand crank.)

Ich habe dann auch mal gefragt, was so eine Maschine kostet: Je nach Ausstattung 1500 – 2500 indische Rupien. Zum Vergleich: der Mindestlohn liegt bei 100 Rupien pro Tag, wobei es natürlich jede Menge Leute, die schlechter bezahlt werden. In Rajasthan liegt der Mindestlohn für unqualifizierte Tätigkeiten bei 3500 Rupien im Monat, was zum Beispiel auch einer unserer Fahrer dort bekommt. Da das schon nicht die unqualifizierteste aller Arbeiten ist, kann man sich dann so leicht denken, was andere verdienen….

My curiosity had me ask, what those machines do cost: between 1500 and 2500 rupies. The minimum wage in India is 100 rupies/day and of course there are plenty of people who earn less. In Rajasthan the minimum wage is 3500 rupies/month for nonqualified workers. Reallity is that this is what one of our drivers earned and driving a car is not the most unqualified job possible. So you can guess, what others earn…

Vorteil der einfachen Bauweise ist natürlich die Flexibilität. Je nach Kundenwunsch kann die gleiche Maschine in einen Holzkasten als transportable Maschine gesetzt werden oder fest in einen Tisch eingebaut. Auf Fußantrieb umrüsten geht ebenfalls und wir konnten an einer Stelle beobachten, wie ein Industriemotor angebaut wurde.

NähmaschinenAdvantage of the simple technique of those machines is the flexibility. The dealer can create nearly everything the customer wants: set into a wooden box to make a transportable machine, fixed in a table, changing it to a treadle machine and at one place we could even see how they attached an industrial style motor.

Tja… und dann habe ich doch noch was gefunden, was unserem Bild einer Nähmaschine ähnlicher sieht. Eingewickelt in Plastikfolie und zusätzlich unter einer Kuststoffhaube: Eine elektrische Nähmaschine. Usha by… Janome. 🙂 Die kann dann auch Zickzack. (Wer sich mal einen Überblick verschaffen will, was für Typen in Indien so erhältlich sind, Usha hat eine Webseite.)

And then finally… I’ve found something that looks like what we are used from a sewing machine. Wrapped in plastic under a plastic display cover: an electrical sewing machine. From Usha by… Janome. 🙂 This one can do zigzag stitch also. (If you want to check what kind of sewing machines the Indian market offers: Usha has a website.)

Maschenkunst unterwegs 2XII

Maschenkunst unterwegsUnd hier war die Maschenkunst ungefähr über dem schwarzen Meer. Genauer kann ich es nicht sagen, denn zum einen hatte ich leider einen Mittelplatz im Flugzeug, zum anderen war es eh bewölkt.

Here Maschenkunst traveled somewhere over the Black Sea. Can’t tell more precisely because I did have a seat in the middle of the plane. Also it was cloudy anyhow.

Ich kann euch aber versprechen, daß ihr das Artyarns Silk Mohair und den Maltese Shawl jetzt länger nicht mehr sehen werdet. Ich hatte es für die Reise angefangen, weil Lace wenig Platz und Gewicht im Gepäck einnimmt, aber es ist kein eiliges Projekt. Da kommen jetzt erst mal ein paar andere Sachen, die ich vorher brauche bzw. stricken möchte. Deswegen macht dieses Projekt jetzt erst mal eine Pause. (Und auch sonst wird es kein „Maschenkunst unterwegs“ mehr geben. Da Daniela offensichtlich doch keine Lust mehr hat, ihr Trömmelchen zu rühren, werde ich mich da nicht aufdrängen.)

What I can promise you is, that you will not see anything of Artyarns Silk Mohair and the Maltese Shawl for a long time. I only started the project because I wanted something small and lightweight for my luggage, but now there are a lot of other projects I need or want to knit first. So this projects goes into hibernation mode now. (And since Daniela seems not to carry on with her „Maschenkunst unterwegs“ I wont post anything about it either. I assume it’s over, despite what she said.)

Hoppe, hoppe Stola

StolaKann sich noch jemand an meine letzte blaue Stola erinnern? Ja, auch die ist aus Silk Mohair von Artyarns und das Garn ist aus der Maschenkunst, aber es ist ein anderes hellblau… 😀

Does anyone remember this blue shawl? Yes, this is also Silk Mohair from Artyarns and was puchased at the Maschenkunst. But it is a different shade of light blue… 😀

Angefangen habe ich damit Juni 2011. Also vor fast einem Jahr. Gestrickt habe ich dann bis November, aber erst im April wurde es gespannt. Was ziemlich schwierig war, denn das Teil ist länger als 2m. Damit länger als mein Bett. Und sogar länger als das Bettlaken, das ich als Unterlage zum Spannen verwende. Ich konnte also die Ecken nicht so stark ausspannen, wie es schön gewesen wäre. (Wie spannt ihr eigentlich Tücher, die länger als 2,20m sind?)

I’d started knitting June 2011, so nearly one year ago. It took my until November to finish knitting but then I had to wait until April to block it. Which was not easy, because it is longer than 2m and so longer than my bed where I normally block on. It is even longer then the bed sheet I normally put under the blocking item. So I could not block the edges as strong as I’d liked to do. (How do you block shawls that are longer than 2.20m?)

Lace DetailDanach war dann das Wetter naß und doof, so daß ich kein Photo machen konnte. Doch als ich kürzlich in Aachen beim Werksverkauf von Lindt war, fiel mein Blick auf dieses goldene Pferd, dem die Stola doch auch prima steht. Und ich durfte in der Ecke auch photographieren. 🙂

After that the weather was wet and stupid, so I could not take a pic. But when I recently was at the Lindt Outlet in Aachen I saw this golden horse which fits the shawl fell. And I got the permission to take a picture at that corner. 🙂

Das Muster ist jedenfalls „Stripes and Torchon Lace“ aus Victorian Lace today und gefällt mir als fertige Stola gut.

The pattern was „Stripes and Torchon Lace“ from Victorian Lace Today and I like the finished shawl.

Maschenkunst unterwegs 2XI

Maschenkunst unterwegsDamit ihr noch mal was aus Indien zu sehen bekommt: Raubtierzähne sind auch geeignet, um endlich mal ein bißchen vom Muster des Maltese Shawls erkennen zu lassen. Vor allem, wenn sie aus Metall sind.

To show you a bit more of India: Big cats teeth are good to show a bit of the pattern of the Maltese Shawl. Especially if they are made of metal.

Hier war das schöne Artyarns Silk Mohair aus der Maschenkunst in Mysore. Und paßt farblich prima zu Himmel, oder?

Here the lovely Silk Mohair from Artyarns from Maschenkunst was in Mysore. Doesn’t the color fit the sky so well?

Revue de Presse: Burdastyle Juni 2012

Titel BurdastyleAlso diesmal hat sie mich wieder überrant, gerade Anfang Mai und schon das Juni Heft! Daß Hefte ein paar Tage vorher kommen ist ja okay, aber für mein Gefühl sollte der Monat doch wenigstens mehr als halb rum sein, bevor man zum nächsten kommt. Aber gut… Geschmackssache. Jedenfalls stimmt der Titel auf pink ein.

Das Editorial schließt sich mehr oder weniger an, denn auch hier wird rosa versprochen. Nun ja, Farben kann man ja ändern. (Wobei ich nicht grundsätzlich was gegen rosa habe, aber bitte in Maßen.)

Aber erst mal zum „kreativ-trend“ Der fängt zumindest nicht rosa an. Zunächst irgendwas zwischen Mini-Cape und Carmenrüsche. Dann Applkationen aus Moosgummi. Wo ich ja schon mal nciht so viel Lust hätte, den mit Handstichen festzunähen. Und wenn der nicht auf den letzten Millimeter bis zur Kante klebt sieht es doch schlampig aus. Wenn man sich im Kleidungsstück bewegt vermutlich auch. Also ich glaube den Trend laß ich im Kindergarten. Und dann noch etwas Batik. Nun gut, das Thema ist aber langsam etwas ausgelutscht. Die Jersey-Applikationen alleine reißen es auch nur bedingt raus.

Auch der „aus alt mach neu“ ist ein uralter Hut. Ein Shirt abschneiden und an einen Rock ohne Bund nähen gibt ein Kleid. Nun ja… So hat Oma schon 19dunnemals Kinderkleider verlängert und neu gestaltet. Aber gut.

„Sonnige Urlaubstage“ in Rosa für Mutter und Tochter präsentiert die erste Modestrecke. Sprich es gibtKinderschnitte für kleine Mädchen in Gr. 98 – 128. Spannende Schnitte erwarte ich nicht. Zugegeben, das Hängerchen 146 für Mädchen sieht netter aus als ein übergeworfenes T-Shirt, gleiches gilt für das lockere Hamdblusenkleid. Allerdings sieht es nur nett aus, so lange der Batist gebügelt ist und wer will das im Urlaub denn jeden Tag machen? Aber wie gesagt, nett aussehen tut es. Dann haben wir mal wieder den Kinderbikini aus Batist und das Schlauchkleid mit Neckholder aus gleichem Stoff, das Kinderkleid noch mal als Tunika, den Frottee-Poncho, die Bali-Hose,… also die üblichen Verdächtigen. Da es die Stoffe diesmal zu kaufen gibt, ist das wohl eher eine Werbeveranstaltung für die Stoffe. (Die immerhin Biobaumwolle sind, was ja wieder schön ist.) Ach ja, bei Kleid 126 ist zu überlegen, ob ein altes T-Shirt nicht besser wäre, denn da sieht sogar das schlanke Model aus wie schwanger…

Die Beautyseite mit den Sonnecremes kann man diesmal wieder überblättern. (Äh… wechselt da mitten im Heft die Papierqualität? Faßt sich anders an als sonst, irgendwie… gröber, billiger?)

Zarter rosa geht es unter „Der geheime Garten“ weiter. Elfenleicht soll es sein. Langer Rock zum langen Blazer sieht aber bestenfalls bei sehr großen Leuten gut aus. Ach so, ist ja die Langgröße. Na gut. Ansonsten sieht das Styling als zartrose Hippie ein wenig seltsam aus. Dann haben wir das Neckholdertop diesmal aus Chiffon. Rock und Kleid in sackig… ach ja, *seufz* Wobei Kleid 116A so einen 1920er Touch hat, wer also auf Retro und Flapper steht, der könnte das als Grundlage nehmen. Longblazer mit Bermuda in zartrosa… Also mit der Modestrecke werde ich nicht warm. Lächerlich machen kann man sich doch einfacher auch? Das Hemdblusenkleid geht und das gerade Hängerkleid 119 sieht zumindest in der Seitenansicht recht reizvoll aus. Ein Lurex Blouson, ein Faltenrock…  klares „Nein“ von mir zu dieser Modelinien.

Dann eine Parfumseite zum überblättern und der Schmuck in silber mit etwas rosa ist auch so präsentiert, daß ich gar keine Lust habe, hinzugucken…

Nachdem Frau Bily ja schon im Editorial ihre Begeisterung für rosa zum Ausdruck brachte ist es nicht überraschend, daß sie sich den rosa Maxirock für den style-guide ausgesucht hat. Das erste Styling ist nicht schlecht, aber beim Rockkonzert wäre es doch etwas… deplaziert. (Ich versuche es mir gerade vorzustellen… ich komme wieder, wenn ich mit Lachen fertig bin…) Oder in München sind Rockkonzerte etwas… softer. Oder so. Mit Apfelgrün ist definitiv im Trend, aber mögen muß ich es nicht. und mit Grau zur Gartenparty… etwas truschig. Einen langen rosa Rock wirklich aufregend zu stylen ist halt nicht so einfach…

„In the wild“ soll Wild West Feeling aufkommen lassen. Also wird das Spitzenkleid mit Cowboystiefeln gestyled. Ja, in den 80ern fand ich diese Kombi auch noch toll. Ich sehe, ich werde alt. Auch Tunika 125… nett, aber mehr nicht. Die seltsame formlose Wederweste mit der weiten Hose, da fehlen wirklich nur noch die Gummistiefel und es geht ab in den Stall.

Jacke BurdastyleMit Blazer 121 endlich ein Lichtblick. Das Styling kann man diskutieren (oder besser nicht), aber der Schnitt ist toll. Mit dem Asymmetrischen Verschluß kommt das selbst im korrektesten Bürostoff nicht langweilig rüber.

Die Basteleien hingegen… ein Utensilo aus Jeansstoff ist ja nicht so inovativ. Die Blumenübertöpfe aus alten Jeans hingegen haben was. Zumindest für einen Sommer auf dem Balkon. Die Fransenweste hingegen ist mir einfach zu viel Cowboy und Indianer. Und über die Spitzenlegging 124 äußere ich mich einfach nicht. Mit 4 ist es niedlich, mit 16 noch keck und süß… aber danach entweder billig, beruflich oder dringend.  Es bleibt, die Sommerhefte sind eine Ansammlung der Langeweilie. Nun ja, Kleid 122 aus weißer Spitze ist… doch, wenn es zum Typ und zur Figur paßt… so ganz kann ich dem doch nicht widerstehen. Das Neckholder in Langgrößse hingegen zeigt auf dem Photo vor allem, wie schlecht der Ausschnitt sitzt…

Habe ich Lust, die Surftips anzufahren? *guck* *les* Nö.

„City Lights“ liefert Kleider, die vom Büro über das Meeting bis zum Drink am Abend alles mitmachen. Kleider sind schon mal gut. Modell 114B ginge allerdings eher als eleganteres Strandkleid bei mir durch. Und 134 hat auch ein bißchen zu viel Lässigkeit, für ein Meeting, oder? Auf Mini gekürzt macht es ja nicht unbedingt besser. Dicker Gummkizugbund geht einfach gar nicht. Das kleine schwarze Trägerkleid aus Stretchsatin macht vielleicht nicht wirklich was falsch, an die Eleganz von Audrey Hepburn kommt es aber lange nicht nicht. Kurzgrößenkleid 130 ist zumindest ein Hingucker mit der plissierten Saumblende. Mit den breiten Taillenriegeln und den großen Knöpfen bin ich mir aber nicht sicher, ob es an kleinen und zierlichen Frauen wirklich gut aussieht, oder ob das noch mehr verkürzt? Und 112 in Langgröße kann man studieren, wie ein tiefer Ausschnitt nicht sein sollte… Wenn man genau hinsieht erkennt man nämlich sogar aus der Seitenansicht, daß er eine häßliche Welle wirft. (Abgesehen davon daß man diese Modelle nur mit Silikonbusen tragen kann, weil sie keinen Platz für einen BH haben. Zumindest wenn man älter als 23 ist und mehr als Körbchen A/B hat…)

Accessoires dazu gibt es auch in knalligen Buntstiftfarben. Nett, aber reißt nicht.

Kleid 134 gibt es dann in der Nähschule. Das wiederum ist eine angemessene Wahl, weil sowohl stoff als auch Schnitt keine großen „Gemeinheiten“ vorsehen.

Im „atelierbesuch“ wird eine französische Papierkünstlerin vorgestellt. Paßt zwar definitiv nicht zu meinem Stil, aber einige ihrer zarten Teile haben schon was.

Kleid BurdastyleDer Designer-Schnitt von Luisa Beccaria zeigt übrigens sehr schön, daß man so ein tiefes Neckholder Oberteil auch machen kann, ohne daß es Querwellen am Ausschnitt gibt. Kleidern gehe ich ja immer in die Falle und das hier macht keine Ausnahme. Ein inzwischen als klassisch zu betrachtender Schnitt, aber mit einem kleinen Extra in Form der Rüsche am Saum. Für einen kleinen Sommernachtstraum?

Die „news“ bieten die Üblichen Einkaufsvorschläge…

Bei den Plus Größen gibt es auch einen Klassiker, „Out of Africa“ heißt das seit Jahren immer wiederkehrende Sommerthema. Diesmal scheint es in Richtung Safari zu gehen, zumindest deutet die khaki- oder sandfarbene Weste darauf hin. Auch für die Seidenhose mit dem Jerseybund kann ich mich nicht wirklich begeistern. Rock mit Schlangeprint ist zumindest vom Schnitt her okay, spannend aber nicht. Rock mit Cargo-Taschen… ich hatte gehofft, diese Geschmacksverirrung hätten wir hinter uns (zumal an einem langen Rock). Wickelbluse 141A sieht auf der technischen Zeichnung noch ganz nett aus, auf dem Photo weiß man dann nicht… dunkles unruhiges Muster und weicher Chiffon… man sieht, daß man nichts sieht. Als Kleid 141B schon besser (zumal es mal ein Schnitt für unelastischen Stoff ist!) aber dafür sollte man besser einen Stoff mit Webmuster nehmen, nicht mit einem Druck, der die Rückseite weiß läßt. Oder ein Photo wählen, bei dem der Stoff nicht hochgeweht wird… Ne, sorry, aber da ist diesmal so was von nichts für mich dabei…

Ein kleiner deformierter Kuschelbär stellt das Buch „Zakka Style“ vor. Der süß-Effekt stellt sich hier sicher durch die unbeholfene Form des Tierchens ein. Dabei zeigt der Kissenbezug mit exaktem Patchwork, daß es auch anders geht. Ah! Jetzt verstehe ich… der Bär paßt in eine Tasche am Kissenbezug! Das ist doch mal wirklich praktisch, dann könnte man so eine Tasche ja auch für ein schon existierendes Schmusetier nähen (so es klein genug ist), dann geht es hoffentlich nachts oder auch mal auf Reisen nicht so leicht verloren.

Basteln mit Beton ist mal was Neues. (Zumindest für Burda.) Das wäre dann schon eher für mich, nur nicht mit Blümchenmuster…

„Leichter Basteln“ beglückt uns mit relativ nutzlosen Aufbewahrungsbehältern (weil der Behälter sperriger ist als der Inhalt), aber wer von seinen Kids noch Schleich-Tiere übrig hat, kann die da vielleicht einsetzen…

Und zum Abschluss gibt es bunt bedruckten Stoff. Aha, das ist also das Label „Hamburger Liebe“. Nun ja, halt so bunter Müsterchen, wie sie im Moment alle machen… also schon nett, aber ich fürchte, das ist wieder so ein Hype, den ich nicht verstehe…

(Die Bilder sind alle von der Burda Seite und sind als Zitat zu verstehen. Die Rechte an den Bildern gehören selbstverständlich Burda.)