Siegerpose…

The pose of a winner…

Kopieren auf Stoff

Ja, so sieht das aus, wenn man einen Tag mit mir im Adventskalender der Hobbyschneiderin gewinnt. Ab auf die Knie…

Well that’s what you look, if you win a day with me in the adventcalender of the Hobbyschneiderin. Down on your knees…

Aber natürlich gab es einen guten Grund dafür. Petra hatte einen Tag mit meinen „helfenden Händen“ gewonnen und sie hätte gerne einen passenden Hosenschnitt. Also sind wir systematisch vorgegangen, haben einen klassischen Standardschnitt von McCall’s kopiert, in der Länge angepasst und hier wird er gerade sorgfältig mit allen Hilfslinien und Markierungen auf Nessel übertragen. Denn da Petra schon einige Versuche mit nicht passenden Schnitten hinter sich hat, war klar, daß es eher große Änderungen sein werden und da kommt man mit einem Nesselmodell trotz aller Mühe die es macht letztlich am schnellsten ans Ziel.

But of course there was a good reason for it. Petra had wanted to win a day with my „helping hands“ and was drawn the winner. We decided that a pattern for fitting trousers were what she needed most. As she already has some experience with not fitting patterns (and is petite) it was clear that the pattern (from McCall’s) would need major alterations and we decided to work systematically. So making a muslin and therefor transfering all seamlines, notches, grainlines,… to the fabric was imperativ.

Tisch im Chaos

Normalerweise macht man so was ja lieber auf einem Tisch, aber zum einen ist mein Eßtisch zu klein, zum anderen war er schon voll mit all den anderen Dingen, die wir so brauchten.

Normally you would prefer doing that on a table, but our dining table is to small. Also it was already cluttered with all the things we needed that day.

Petra ist übrigens eine talentierte Filzerin und hat mir eine coole Filzseife (ich wußte gar nicht, daß es so etwas gibt) und eine wunderschöne, grüne Filzschale mitgebracht. Da sie ein Photo in ihrem Blog hat, muß ich die Schale nicht noch mal photographieren. Sie gefällt mir wirklich gut, ich glaube, sie wird perfekt in das Pariser Appartment passen, wo ja noch ein wenig Deko fehlt. (Selbst mein Mann gab bei dem Anblick übrigens spontan Gefallen ausdrückende Laute von sich, das ist eher selten!)

Petra is a gifted felter and she had cool gifts for me, like a felt soap (I did not even know that exists!) and a beautiful green bowl. She put a pic on her blog so I don’t have to photograph it. I really like it a lot and I think it will fit perfectly in our Paris appartment that still lacks a bit of decoration. (Even my husband made spontaneously affirmative sounds when he saw it. And that is a rare thing!)

Schnitt kopieren

Und wie man hier sieht, so ganz unglücklich sieht Petra auch nicht aus. Sie überlegt sogar, öfter zu unserem kleinen Donnerstagsnähkränzchen zu kommen…

(Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Den Schnitt habe ich kopiert, ebenso auf Knien rutschend. *aua*)

And as you can see, she does not look completely unhappy. She even considers to become a regular on our little Thursday-Sewing-Meeting….

(For my rehabilitation I may add, that it had been me who had traced tha pattern on the plastic sheet. In the same „on my knees“ posture. *ouch* )

Was auf die Reise ging

What started travelling

Ich weiß, daß einige Leute neugierig sind, was für Sachen ich für die Challenge auf Reise geschickt habe. Andere wollen es lieber nicht vorher wissen. Deswegen stelle ich die Bilder der Sachen hier ins Blog, dann muß es keiner sehen.

Some people are curious what I sent out for the Recycling-Challenge. Others don’t want to see before. So I“m putting the pic not in the forum, but here in the blog, so everybody has the choice to look or not.

Weißer Rüschenrock aus Spitze, trotz extrem dehnbaren Bundes inzwischen zu klein.

Herrentrench, beige, wurde vor zehn Jahren gereinigt in den Schrank gehängt, bis die zerbrochene Gürtelschnalle repariert wäre. Inzwischen fehlt der ganze Gürtel.

Damenhose im Cargostil, hellbeige, letzten Herbst gekauft, getragen, gewaschen, noch mal getragen, gemerkt daß die Schrittnaht eingegangen war und die Hose nicht mehr paßt.

A white lace skirt that doesn’t fit any longer.

Mens Trenchcoat in beige, was put in the closet while the belt with the broken buckle was supposed to get repaired. Not the belt is missing.

Pants in cargo-stye, I bought them last fall, wore them, washed them, wore them, found out the crotch seam has shrunk while washing, end of story.

Kleidung

Handstrickpullover aus weißer Baumwolle. Paßt lange schon nicht mehr, aber das Lochmuster gefiel mir immer noch gut.

Himbeerrote Seidenbluse.

Antike Herrensocken, rot, 100% Polytierchen. Ungetragen und mit Banderole. Vermutlich vor über 25 Jahren von meiner Schwiegermutter für ihren Sohn gekauft.

Handknitted sweater from white cotton. Couldn’t separate because I still liked the pattern.

Silk blouse in raspberry red.

„Antique“ mens socks in red, new, about 25 years old (or more) original design from the 80th in 100% polyamid.

Kleidung

Gefütterte Cordweste in beige, passte mal zu einem Pulli, verbrachte aber die letzten zehn Jahre im Schrank.

Süßer Erdbeerbody aus meiner Vergangenheit.

Ärmelloses Baumwoll-Leinen Top in weiß, mein erster Versuch mit Patrones Tallas Grandes, der mir die Erkenntnis brachte, daß die Proportionen gar nicht zu meinen passen und ein Top, das ich zwei oder drei Mal getragen habe. (Da heute bereits das erste Mal getauscht wurde, ist das auch schon weg.)

Lined corduroy vest in beige. I used to wear it with one sweater but it spent the last about 10 years in my closet.

Cute strawberry leotard from a long ago and cute past.

White top from a cotton linen blend, my first encounter with a „Patrones Tallas Grandes“ pattern which led to the knowledge, that teir proportions do not fit at all on my body and to a top I wore like two or three times. (That has already been picked today.)

Kleidung

Asymmetrischer weißer Rock aus Baumwoll-Leinen mit Baumwollspitze. Gehörte zum Top im Bild oben und ist ebenfalls bei Hasilein07 gelandet.

Dunkelblaues Jersesykleid aus einem Seide mit irgendwas Gemisch.

Miederkleid, gekauft als die ganz neu auf den Markt haben aber gemerkt, daß es bei mir immer fürchterlich hochrutscht und sich als dicker Bollen genau an der Taille anlagert. Danach über zehn Jahre in die Schublade geknüllt geschlafen.

Asymmetrical white skirt of linen-cotton blend with cotton lace, belonged to the top above and has also already gone to Hasilein07.

Knit dress from a silk-melange jersey in blue.

Figure-forming dress, purchased when it was quite new in Germany. Found out quickly that I end up with the whole dress „draped“ around my waist while walking so it got crumpled in a drawer for more than ten years.

Kleidung

Kurzärmelige Jacke und passender Rock in grauer Seide. Stammt noch aus meiner Pariser Zeit und müßte ein Butterick-Schnitt gewesen sein.

Bikini und Badeanzug in „lächerlich klein“, wie bei mir meist irgendwann mal einen Urlaub lang getragen.

Jacket with short sleeves and skirt in grey silk. From my time in Paris and probabely sewn after a Butterick pattern.

Black and white swimsuits (one piece and tow piece) in size „ridiculously small“, worn for one holiday, as usual for my swimsuits.

Kleidung

Rotes Wickelkleid aus einem kuscheligen Strickstoff mit Angora. Schnitt noch aus Carina, also wirklich uralt.

Cognac-brauner Rock aus stretchigem Lederimitat.

Handstrickpullover aus türkiser Baumwolle.

(Bis ich die Sachen aussortiert und alle so nebeneinander liegen hatte war mir nicht klar, wie stabil ich in meinen Farbpräferenzen in den letzten Jahrzehnten war…)

Red Wrap-dress in a cozy knit in an angora-wool-blend. From my times when I still was a student at the university. Really loooong ago.

Cognac coloured „supposed to look like suede“ skirt.

Turquois sweater, handknitted from a cotton yarn.

(Until I had all those garments laying together I had not really realized, how much my prefered colours have remained the same over the last 20 years…)

Kleidung

Rote Samtweste im klassischen Stil.

Zweilagiges Sommerkleid aus Seide, eine Lage handbemalt.

Rotes T-Shirt von Tchibo, letztes Jahr gekauft in der irrigen Ansicht, wenn Gr. 46/48 ganz gut passt und nur an der Hüfte etwas knapp ist, könnte Gr 48/50 genau richtig passen. (Die größere Größe ist an der Hüfte enger, dafür sind die Schultern ungefähr 5cm breiter…)

Red velvet vest.

Two layered silk dress, upper layer hand painted.

Red T-Shirt, purchased last year from Tchibo. The fact that their size 46/48 tops fit my quite okay, only are a bit tight at the hips gave me the idea, the new plus-line in 48/50 might just fit that tad better. The idea proved wrong, the hips are to tight but in recompensations the shoulders are about 5cm to large (each).

Das war also in dem Päckchen. Ich bin gespannt, was im Oktober in Aachen daraus geworden sein wird!

That’s the content the Recycling-Challenge started with. I looking forward to see what all this will become until october!

Stoff (und Kurzwaren)-Shopping in Paris: Toto

„Billich will ich“ ist nicht nur das Motto dieses Ladens, sondern auch etlicher anderer in der Straße. Aber die verkaufen keine Stoffe.

Toto Paris

Die Front des Geschäftes sieht ebenfalls so aus: schwarz auf schreiendem gelb, klare Ansage, kein chichi.

„I want cheap“ would be a good slogan, not only for this shop, but also for others in that surrounding. But the other ones don’t carry fabrics.

The shopfront matches the style: black on screaming yellow, no frills.

Im Erdgeschoß gibt es Handtücher, Bettwäsche, auch mal ein paar billige Klamotten und alles, was der Einkäufer sonst so gefunden hat. Im Keller findet man vor allem Wachstuch für Tischdecken, aber auch mal Stoff für Duschvorhänge, dazu Schaumstoff und anderes Polstermaterial.

Wer durch das ebenfalls mit Stoffen vollgestopfte Treppenhaus nach oben stapft, findet im ersten Stock Bekleidungsstoffe. Bedruckte Baumwolle ab 2 EUR/m, Mantelflausch aus Kunstfaser für 7 EUR/m oder einen Stoff für Anzug oder Kostüm für 5 EUR/m? Die günstigen Stoffe sind nicht von der hochwertigsten Qualität, aber oft in modischen Farben oder Mustern und somit ideal für ein Teil für einen Saison oder ein schnell wachsendes Kind. (Oder auch zwei, denn auch wenn Kunstfaser und Mischgewebe dominieren, haltbar sind die Stoffe oft doch.) Und wenn man ein bißchen genauer hinsieht, findet man durchaus auch schöne Sachen, wie uni-Leinen für 7 EUR/m, schöner Wollboucle für 12 EUR/m oder bezahlbares Vichy-Karo aus Baumwolle in verschiedenen Farben und Karogrößen. (Nur die Dupionseide ist meist teurer als in der Deballage du Marché Saint Pierre, da sollte man zweimal hinsehen.)

Generell zweimal hinsehen sollte man auch, was das Personal tut, denn die einzelnen Angestellten sind unterschiedlich motiviert und abgeschnitten wird eher knapp. Bei elastischen Stoffen auch gerne mal gedehnt. Man nimmt also lieber etwas mehr…

Außerdem gibt es in dieser Etage dann auch noch Nähgarn, Knöpfe, Bänder und Borten und sogar Handstickgarn, Perlen und manchmal Wolle und Stricknadeln. Was halt gerade so da ist.

When you enter you’ll find on the ground floor towels, bedsheets and maybe even some cheap clothes and anything else the buying agent did find for few money. In the basement you’ll find oilcloth in different prints, sometimes also fabric for shower curtains ans foam and material for stuffing.

If you move up through a staircase with fabric leaning to the wall to the first floor you’ll enter the department of fabric for garments. Cotton prints from 2 EUR/m, coat fabric for 7 EUR/m or a fabric for a suit für 5 EUR/m? That is possible. The cheap fabrics are of course not the best quality often in fashionable colours or designs, so perfect for a one-season-garment. (Or even two or three, because even though the materials are mostly polyester or poly-blends, they are surprisingly lasting.) And if look closer you can also find nice linens for 7 EUR/m, boiled wool for 12 EUR/m or affordable Vichy-checks from 100 % cotton. (Only plain silk is usually cheaper at Deballage du Marché Saint Pierre, so choose well, if you want to buy that.

And also better look out what the staff does. They are not all equally motivated and when they cut the fabric it may be a bit scant. Knit fabric may even be stretched. So better buy some more… (Not so difficult at those prices.)

Also they have a small choice of thread (sometimes also serger thread), buttons, ribbons and trims and even beads, wool or hand embroidery thread.

Im zweiten Stock liegt der Stoff dann in Kartons und wird nach Gewicht verkauft. Interessanter ist hier allerdings was sich hinter den raumhoch verglasten Theken abspielt: Hier gibt es eine große Auswahl afrikanischer „WAX“-Stoffe, bunte Drucke, Batiks, aber auch Damast. Diese muß man sich vom Personal zeigen lassen und sie werden in 5 yard Coupons verkauft.

In the second floor the fabrics are in boxes, pieces, some bigger, other smaller and are sold by weight. But what is more interesting is what lays behind the glass counters: A big choice of african „WAX“-fabric, colourful prints, batiks but also damask. Those fabrics you can not fumble yourself, they are displayed on the wall and the staff has to show you your chioce through the glass. They come precut to 5 yard coupons.

Noch ein Stock höher geht es zu Vorhang und Möbelstoffen. Auch hier sieht man den billigen Stoffen meist deutlich an, daß etwa der Druck weniger detailliert und sorgfältig ausgeführt ist als bei den teureren Varianten beim Raumausstatter oder der Stoff dünner. Doch auch hier finden sich echte Schnäppchen. Und manchmal ist die einfache und billige Variante besser als nichts. Und da es meist etliche der typischen französischen etwa barocken Muster gibt, ist das auch eine gute Quelle für historische Kostüme.

Next floor is home decor, fabric for upholstery and curtains. Again the cheap fabrics look different from their more expensive „look alikes“ in the fancy and more expensive specialized shops. The fabric may be thinner and more flimsy, the print visibly simplified or not so accurate. But also here you can spy real bargains. And sometimes the simple version for 1/3 of the price may have its attractivity. Often you’ll find her the typical french „baroquesque“ designs like fleur de lys and of course toile de Jouy which makes it a good source for historical costumes.

Ich mag diesen Laden für seinen Wundertüteneffekt, weil man nie weiß, was man gerade findet und die echten Schnäppchen, die sich immer wieder auftun lassen.

I like this shop for the surprise (you never know, what they will offer this week) and for the real bargains you can find. (But of course not always will, but without that hunting would be boring… 😉 )

Adresse: 49, boulevard Barbès, 75018 Paris (Métro Marcadet-Poissonièrs)

(Es gibt sehr viele Filialen in Paris und in ganz Frankreich, aber die meisten sind kleiner und nicht alle haben auch Stoffe.)

(The company has a lot of shops all over Paris and the rest of France, but most of them are smaller and not all of the carry fabrics.)

Und natürlich gibt es eine Webseite: And of course there is a website: www.toto.fr

Kein PiF, aber ein Paket

No PiF, but a parcel

Paket

Heute war ich immerhin mal bei Hermes und habe ein dringendes Paket auf die Reise geschickt. Denn es hat einen weiten Weg vor sich.

Beim diesjährigen Hobbyschneiderintreffen im Oktober in Stolberg gibt es natürlich wieder eine Challenge. Diesmal lautet das Stichwort „Recycling“.

Und so ging heute gestern ein Paket mit Kleidung auf die Reise in die Oberpfalz (wenn mich meine schwachen Geographiekenntnisse nicht täuschen), von dort nach Hessen und von da wieder zurück in die Oberpfalz (?). Danach darf es nach Baden-Würtemberg, nach Westfahlen und wieder nach Baden-Würtemberg von wo aus es über die Pfalz nach Berlin reist. Von dort geht es zurück ins Rheinland wo es unter anderem bei mir Station machen wird (ich will ja auch mitmachen). Die nächsten Adressen scheint Google zufolge in Niedersachsen zu liegen, bevor es wieder in den Süden geht, nach Franken. Von dort dann über Hessen und Berlin nach Aachen, wo es gleich von vielen Händen befingert wird, bevor es über die Grenze nach Dänemark reist. Und danach wieder zurück nach Deutschland.

Warum tut es das? Nun, jeder fischt sich gebrauchte Kleidung heraus, steckt neue rein und arbeitet das um, was er rausgeholt hat. Erlaubt ist alles. Jede Technik, jedes Ergebnis, vom Eierwärmer bis zum Abendkleid.

Ich bin gespannt, was dabei rauskommt!

Today Yesterday an important parcel started its journey. At our next „Hobbyschneiderin-Treffen“ in Stolberg which will be in October, we will, of course, have a Challenge.

This time we will reuse and recycle. So a parcel with used clothes of mine startet its journey, will jump all over Germany, then to Danmark and back to Germany. Each participant picks something from the content and refills it wiht nor longer used clothes of her (or his). And then we’ll transform what we picked. We can sew, knit, glue,… we can make garments, bags,… everything is allowed!

And I am so curious to see the results!

Oh, es ist ein… PiF!

It’s a… PiF!

Pay it Forward

Es ist ja schon eine geraume Zeit her, daß ich mich bei Aud im Blog für ihr Pay it Forward gemeldet habe.

Und jetzt kam Post. Schon die Verpackung war schön.

Und die Topflappen erst! Vor allem glaube ich, daß sie sehr gut in die Pariser Küche passen werden. Da wollte ich nämlich die ganze Zeit schon welche nähen und bin nicht dazugekommen.

Perfekt! (Trotz des farblich leicht abweichenden Unterfadens auf den letzten Metern… 🙂 ) Danke, liebe Aud!

It’s quite some time ago that I took Auds offer for a Pay it Forward gift in her Blog.

And now the postman left something very nice. Already the outside was nice.

And even more the inside! I like those potholders. I think they will fit very well into our Paris kitchen. Where I wanted to make some for two years but never found the time.

Perfect! (Even though the bobbin thread run out on the last centimeters and had to be replaced by a similar colour. 😉 ) Thank you, dear Aud!

Allerdings erinnert mich das ganz übel daran, daß meine PiF-Geschenke auch mehr als überfällig sind. Eigentlich sind sie fertig, ich muß nur noch Umschläge finden… Aber das erste habe ich heute schon endlich verpackt.

But this reminds me that I have something to give also that is overdue. They are finished, I just have to find envelopes… But I did already finally pack the first one today.

Paris glagla

Sylvester habe ich ja in Paris verbracht und es war…. kalt. Aktivitäten in geschlossenen Räumen waren somit von großen Interessen (eine neue Stoffgeschäftbeschreibung und ein Ausstellungesbericht folgen).

Fontaine Stravinski

(„Glagla“ ist das was Franzosen machen, wenn ihnen kalt ist.)

Schnee blieb uns weitgehend erspart (ab der dritten Flocke bricht in Paris dann eh das Chaos aus), aber es reichte, um Brunnen schneller zufrieren zu lassen, als man ihnen das Wasser abgedreht hat.

The turn of the year I spent in Paris. And it was… freezing cold. (Inside activities became more interesting, so I plan to write a review of an exhibition and another shop review.)

(„Glagla“ by the way is the sound of a French that feels cold.)

We didn’t see much snow (which is good because it takes like three snowflakes to create complete chaos in Paris) but it was cold enough to have fountains frozen before someone could stop the water and drain it.

Revue de Presse: Threads January 2009 (Number 140)

Diesmal kam sie wieder pünktlich, die Januar Threads. Im November. Ja, jetzt ist Januar, vermutlich kommt bald das nächste Heft, also höchste Zeit für meinen Senf zum Heft.

Die Autoren die vorgestellt werden sagen mir diesmal alle nichts, aber vielleicht bleibt der eine oder andere Name haften. Und da es offensichtlich noch keine neue Chefredakteurin gibt, haben sich drei Redaktionsmitglieder zusammen getan. Wofür auch immer, denn der Text fast ohnehin nur das Inhaltsverzeichnis zusammen. 😮 Ähnlich wenig überraschend die Leserbriefe.

Die „pattern review“ stellt diesmal eine schöne Jacke von „Safe-T-Pockets“ vor, die mir gefällt. Schon wieder eine Firma, die ich nicht kenne. Dabei bin ich doch verstärkt schnittsüchtig. 😮 Der „künstlerische“ Rock von Vogue hingegen… nein, muß nicht sein.

Paspelknopflöcher, jetzt wird es interessant… leider geht die Autorin über den wirklich interessanten Punkt hinweg, nämlich woran man denn ein „richtiges“ Knopfloch erkennt. (Nachdem sie in ihrer Einleitung schon ausführlich drauf herumreitet…..) So bleibt nur „garantiert perfektes Paspelknopfloch zum 367.“ Eine Anleitung… die zumindest bei meinem Popelinemantel auch nicht funktioniert hat. (Und auf Wolle funktioniert meine bisherige Anleitung auch gut.) Wodurch sich ihre Anleitung von den vielen anderen unterscheidet ist mir auch nicht klar… ich zumindest kannte vergleichbare Techniken schon lange. (Und erinnere mich jetzt… das war eine von den Techniken, die für mich so gar nicht funktioniert haben.)

Wie man eingebaute Motive der Stickmaschine benutzt, um ein schlichtes T-Shirt aufzumotzen ist jetzt auch nicht so mein Thema. Nicht nur weil ich keine Stickmaschine habe… sondern wenn ich mir ein schlichtes Shirt nähe, dann deswegen, weil ich genau ein schlichtes Shirt brauche. Sonst würde ich ja gleich was Interessanteres nähen. *g*

Bei den Lesertips ist diesmal ebenfalls nichts dabei, was ich schon immer wissen wollte.

Die „notions“ stellen eine ganz tolle neue Erfindung vor: Eine Einkaufstasche aus wasserfestem Polyester, die dünn und leicht ist, so daß man sie klein zusammenrollen kann. Toll und umweltfreundlich. Hm. Meine Oma hatte so was schon. Gut, war aus Nylon und statt zusammenrollen hatten sie eine eingebaute kleine Tasche, in die man den Beutel hineinfalten konnte. *gg* Onion-Schnitte sind in Europa auch nicht neu.

„Designer Challenge“ ist immer prima und inspirierend. Schlichte weiße Hemden sind diesmal das Thema. Am besten gefällt mir definitiv die Variante von Kenneth D. King, komplett aus Köperband zusammengenäht. Dazu die vielen Druckknöpfe… schlicht aber mit dem gewissen etwas. Wobei die Variante von Fred Bloebaum, die mit Biesen Textur kreiert, auch nicht schlecht ist.

Passend zur Festsaison gibt es dann ausführliche Tips zum Nähen von Samt. Viele gute Verarbeitungstips (wobei ich Samt eigentlich nie so schwierig zu verarbeiten fand) aber statt zu heften Sprühfixierer zu benutzen sollte man sich gut überlegen. Wer will schon immer drei Tage warten, bis er die Nahtzugaben wieder auseinander bekommt um sie zu bügeln? (Wie ich das wohl rausgefunden habe…. ?) Und mal wieder der Verweis, daß Couturekleider oft gar nicht versäubert sind (oder nur mit der Zackenschere) weil das am wenigsten aufträgt. Das ist so einfach wie wahr. (So viel zum Thema „ohne Overlock kann man nicht professionell nähen… ) Die Sache mit dem Stoffstreifen im saum gefällt mir, das kannte ich noch nicht. Wenn ich mich das nächste mal wenn ich Samt nähe noch dran erinnern kann, dann werde ich das auf alle Fälle ausprobieren.

Der aus Stoffstreifen gewobene Mantel weckt bei mir wieder ein ganz dringendes Bedürfnis nach einer Schneiderpuppe. Denn das kann man nur Drapieren. Die Anleitung mit Photos ist ausführlich und weckt ganz viel Lust zum Nachmachen. Allerdings habe ich den Verdacht, es zeigt dennoch nur ansatzweise, wie viel Arbeit hinter so etwas steckt. Aber das macht einem dann auch nicht so schnell jemand nach!

Mal sehen ob bei den Werkzeugen für Engstellen auch wieder „Wunschwecker“ dabei sind… oh ja, ein Kantholz (wie auch immer das dann korrekt heißt) um Ecken sauber auszubügeln würde ich nicht vom Bügeltisch schubsen. Irgendwann, wenn ich mal Platz habe…

Sandra Betzina verrät, wie man nur die Ärmel füttern kann und dies mit der Nähmaschine. Da ich eigentlich immer wenigstens ein Halbfutter rein mache, weil sich das besser trägt, interessiert mich das jetzt weniger.

Ah ja, diverse Nähfüße mit Rille in der Sohle. Ich stelle fest, es gibt noch ein paar, die ich nicht habe. Aber gar nicht mehr so viele…

Näh Haikus… nun ja… muß jetzt nicht sein, oder?

Ah ja, der Recycling Gedanke greift weiter um sich. alte Kleidung künstlerisch neu verpatched. Naja, die gezeigten Beispiele empfinde ich als mäßig inspirierend. Sehen mir zu „absichtsvoll“ (im Sinne von „ich wollte recyceln“) aus. Und die Techniken mit Falten und und Crushes sind nicht wirklich neu. Das letzte Beispiel mit den „Fensternchen“ gefällt mir dann doch deutlich besser.

Fürs Shopping wird diesmal Portland als Stoff Mekka beschrieben. Wobei die Tatsache, daß IKEA als wichtige Quelle genannt wird leichte Zweifel bei mir weckt. Naja, Portland ist ohnehin ein wenig weit von hier.

Leser fragen, Experten antworten hat diesmal keine Offenbarung für mich.

Ach, das war’s schon? Noch das nachdenkliche Geschichtchen und die Nahaufnahme eines Kleidungsstücks zum Abschluß. Nett. Oder so.

Diesmal war nicht so viel Inspiration für mich dabei, aber das, was mich vom Hocker gerissen hat, hat es dafür gründlich getan. 😮 Also bedauere ich mein Abo nicht.

Pläne 2009

Planning 2009

Vorsätze und genaue Pläne zu Sylvester sind meine Sache ja bekanntermaßen nicht.

Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, an jedem Motivationsmonat teilzunehmen und bis Oktober habe ich es tatsächlich geschafft. Dabei sogar mehr Teile genäht, als ich gedacht hätte. Der Mantel vom November hingegen wurde nicht mal im Ufo Monat Dezember fertig.

Außerdem wollte ich meine Stofftruhe dabei etwas abarbeiten, so daß nicht nur alle Stoffe reinpassen, sondern vielleicht sogar ein wenig Platz ist. Das hat weniger geklappt. Ich glaube zwar, daß jetzt weniger Stoffe herumliegen als vorher, aber wirklich Platz ist nicht geworden. Und die Truhe mit den Stoffresten ist eher voller.

I’m not the one for New Year Resolutions.

Still last year I had planned to sew at least one item for every „Motivationsmonat“. This went well until october. The november coat hasn’t been finished yet, even though december had „finish your stuff“ as a moto.

Also I wanted to reduce my stash, so it would not only fit wholly in my trunk, but I intended to have some centimeters air space in it. This did not work. I think the stash is slightly reduced in volume, but not enough. And the trunk for fabric remenants even seems to have grown…

Also habe ich mir vorgenommen, erst mal meine UfOs fertig zu nähen. (Das sind nämlich so einige, über die ich nie gebloggt habe.) Vielleicht sogar, ein paar dringende Reparaturarbeiten zu erledigen. Und vielleicht sogar einige weniger dringende Veränderungen.

Außer… außer wenn der Motivationsmonat etwas anzeigt, was ohnehin auf meiner „Brauche ich“ Liste steht.

So for this year I plan to finish all my unfinished project first, before I start something new. (And there is more than that coat…) Meybe even working through my „collection“ of repairwork. And maybe even doing some alterations.

Except… if the topic of the „Motivationsmonat“ is something that is on my „I need“ list anyhow.

Und das ist im Januar der Fall, denn sowohl ein BH als auch das eine oder andere Unterhemd wären nützlich. (Inbesondere bei letzteren ist bei einigen der totale Verlust der strukturellen Integrität noch in diesem Winter zu erwarten.) Hier werde ich im Januar also schon vorhandenes Material verarbeiten. Da es kleine und schnelle Projekte sind, sollten am Ende des Monats immerhin keine neuen UfOs daraus erwachsen.

Ebenfalls relativ weit oben of der „brauch ich“ Liste steht dann noch ein Nachthemd für die Übergangszeit. Dann wollte ich meiner Mutter zum Geburtstag eine Tischdecke machen, wobei ich da noch Materialbeschaffungsschwierigkeiten beim Stickgarn habe. Im Urlaub planen wir eine Radtour, die nach Radlerhosen, drei oder vier Funktionsshirts, einer neuen Fleecejacke und eventuell einer wasserdichten Weste verlangt.

Außerdem habe ich eine neue Challenge für das Museumsnähen im Oktober ausgerufen an der ich selber mitwerkeln will. Und ich habe mir ganz frisch aus Paris einen Stoff für ein Kleid nach einem bereits gekauften Vogue-Schnitt mitgebracht.

Sollte ich das alles vor dem Ende des Jahres haben, dann denke ich über weitere Pläne nach.

(Ach ja, ich will wieder regelmäßig bloggen und ich will bei Pattern Review aktiver sein und mal meine ganzen Shopbesprechungen für die Pariser Stoffgeschäfte einstellen. *hüstel* )

So that will be the case for january already. Underwear is needed. I could do with at least one more bra (before older ones fall apart completely) but also undershirts would be nice. Its cold, just now… So I’ll try to work up as much of the material I already have. The advantage of underwear is, that the projects are small and even I am able to finish them relatively quickly so they should not end to my „unfinished objects“ collection.

Next thing on my „need list“ will be a night gown for transition time (spring and autumn). But that will take some month, before it will be needed. Also I’m planning a spacial tablecloth for my mothers birthday (if I can get the embroidery thread needed…). For this years holiday we plan to go on a cycling tour, so two shorts and some T-Shirts for that occasion would be good. Also a new fleece jacket an maybe a waterproof vest.

Then there will be a new Challenge for „Museumsnähen 2009“ and I just purchased a jersey in Paris for a dress after a vogue pattern I do have already.

Should I manage to do that before the end of the year I’ll think about further planning.

(Also I intend to do blogging more regular again and adding a lot of shop reviews for Pars to Pattern Review.)

Aus dem Blogarchiv

Tutorials (and more) from the past

Januar 2006:

Januar 2007:

Ein wunderschönes neues Jahr euch allen!

Happy New Year everyone!

Revue de Presse: Burda Modemagazin 01/2009

So, diese Heftkritik kommt dann wieder etwas zügiger als die letzten…

Der Titel der Januar Burda kommt jedenfalls recht „harmonisch“ monochrom daher. (Fade und langweilig wäre die andere Formulierung. Nichts, was das Auge fängt. eher was, was man suchen muß, wenn man schon weiß, was man will.) Das Editorial ist ebenfalls überblätternswert wie immer. Ein wenig enttäuschend, denn nach dieser Pressemeldung geht Frau Reinl ja in den Ruhestand und die Redaktion zieht um, da wären ein paar Worte zum Abschied doch irgendwie stilvoller gewesen. Aber Stil gibt es wohl nicht mehr, nur noch Style.

Summary in English: Not my favorite issue. Mostly boring. The Trenchcoat from the „Plus“ Section would have been interesting in November when I needed the pattern, but now it’s to late. But I also like the „biker style“ jacket from the same section. But that’s about it, I have to admit.

„modern woman“ zeigt Basics und die bleiben offensichtlich grau. Außerdem droht das Heft mit Parkas als Modetrend. Oh Hilfe, denen konnte ich schon als Teeny nichts abgewinnen, als alle sie trugen. Die Schnitte sprechen mich auch nicht an. Rock 105A fällt auf. Nicht durch Attraktivität. Eher durch die auffälligen Fadenknöbbel der Ziersteppung und die Kräuselfältchen unterhalb des sichtbar eingesetzten Reißverschlusses. (Immerhin tröstlich, daß auch Profis die „Technostoffe“ nicht vernünftig verarbeiten können.) Der dicke Reißverschluss vorne erinnert mich eher an die Bekleidung die es in den Schaufenstern eher schummriger Läden in der Rue St Denis oder bei Clichy als „Berufsbekleidung“ der dortigen Damen gibt… Marlenehose 107A ist eine „Studie in Katzenbart“, aber die Bluse hat ein sehr interessant gefältetes Detail vorne. Die ist zwar zum Kaufen, aber das sollte sich nachbauen lassen. Über die Cabanjacke auf der Seite daneben läßt sich nichts sagen, denn man erkennt weder von der Position des Models noch von der Ausleuchtung her irgendwas. Blazer 101 hat eine interessante Kragenlösung, zumindest in der Ansicht von der Seite. Auf dem anderen Bild scheinen die übergroßen Revers zu sehr herumzuschlackern. Und die Hose wirft wieder Querfalten im Schritt, wird das mal als „Burdafalte“ in die Geschichte eingehen? *gg*

Die „fashion news“ sollen Schleifen in allen Varianten sein. Als Druck auf den T-Shirt… na gut. (Leider ist der Stoff sicher nicht als Meterware erhältlich), aber der Rest…?

„trend“ ist oder besser bleibt Karo. Wenigstens sind die Bilder wieder in schöner Umgebung gemacht. (Straßburg? Ah ja, da am Rand steht es auch ganz klein…). Bluse und Weste… nun gut. Kleid 109 sieht auch ganz niedlich aus. Rock 105 wird kariert nicht besser, aber der Wollstoff scheint eine sauberere Verarbeitung zuzulassen.

Blazer aus BurdamodeGut gefällt mir Blazer 114B. Nicht die Farben, aber die Blende ist ein schönes Detail. (Nein, nicht für mich, nicht meine Größe, Karos stehen mir auch nicht wirklich. Aber so generell.)

Die „fashion story“ hat einen Bart, pardon, ein Krokodil. Gibt es über Lacoste noch was zu erzählen, was man nicht wußte? Oder etwas, was man wissen wollte? Ein Poloshirt bleibt ein Poloshirt, egal in wie vielen Farben es auftritt. Und egal welche „Stars“ damit rumlaufen. Ich spiele kein Tennis. :-/

Einen „farbtrend“ gibt es auch. Fragt sich allerdings welcher, denn die meisten Sachen sind grün, bis auf einen Mantel in „Pflaumenlila“. Wobei der Mantel nicht aufregend ist, aber doch schlicht und sehr alltagstauglich. Die Hose hat den ebenfalls angesagten hohen Taillenbund, wobei die Verarbeitung förmlich ins Auge sticht. Die Bundkanten, besonders die Ecke vorne, unsauber bis gar nicht ausgebügelt, der Reißverschlussschlitz hat eine komische Beule… das Material ist Wolle, da gibt es also keine Entschuldigung.

Blazer 114 mit der Blende gefällt mir auch in uni, da ist er doch wesentlich figurtauglicher. und ein Detail, daß sich an jeden Schnitt hinbasteln läßt.

Passend dazu befasst sich der „workshop“ dann auch mit dem Ansetzen der Blenden.

Der „fashion-flash“ beglückt mich mit den auf dem Titel angekündigten Parkas. Die ich nicht mag, die mich aber dran erinnern, daß ich eigentlich wieder eine halbwegs wetterfeste Übergangsjacke brauche. Angesichts der unterschiedlichen Schnittformen frage ich mich allerdings mal wieder, was eigenltich einen Parka von einer anderen langen Jacke unterscheidet? Gerade Modell 123 sieht wie etwas aus, was zu einer anderen Zeit und aus einem anderen Stoff eine „Safarijacke“ gewesen wäre…

Nichts Neues bringt auch der Überblick über die Burdafashion Webseite.

„accessoire“ der Saison ist die Brille. Nun ja, die braucht man oder nicht. Ob sich die Brille mit Fensterglas als Modezutat durchsetzen wird? :p Und ich finde Kontaktlinsen trotzdem praktischer.

„freizeit“ hat einen Outdoor-Touch. Und das im Winter… *bibber* Ah ja, Diverse Jacken, Hose, Hemdbluse,… verbindendes Element dieser Photostrecke könnte die Farbwahl in Orange und Braun sein. Oder auch „was wir noch so übrig hatten und wofür uns sonst nichts einfiel“.

Jacke aus Burda ModemagazinWobei ich nicht verleugnen kann, daß ich für den Uniformstil der JAcke 116 anfällig bin. Militär ist zwar nicht meine Welt, aber ich glaube, es sind die sehr klaren Linien, die ich bei Teilen im Uniformstil dann immer attraktiv finde.

„exclusiv design“ gibt es diesmal von Laurèl. Daß es sich dabei um eine deutsche Marke handeln muß, erkennt man am unfranzösischen und sinnlosen Akzent :p, die Mode kommt aus München. Das nachzunähende Modell hat mit neonkanariengelb immerhin eine seltene Farbe. Der Schnitt ist nett, allerdings bin ich mir bei den vielen Falten auf der Schulter nicht sicher, ob die Paßform nachgebessert werden sollte oder das Material beim Nähen kräuselt. Der Rock legt die zweite Interpretation nahe. Nun gut, „querelastischer Satin“ klingt ohnehin nach viel Kunstfaser und nicht nach einem Stoff, der mich anzieht.

„plus aktuell“ bringt eine Trench-Jacke. Mit angedeutetem Koller und den Leistentaschen wäre sie genau das gewesen, was ich im November gebraucht hätte. Tja, liebe Burda. Zu langsam. Oder ich bin meiner Zeit einfach voraus.

Jacke aus Burda ModemagazinWirklich gut gefällt mir die Jacke im Bikerstil. Nein, auch nicht wirklich neu, denke ich. Zumindest für die kleineren Größen. Ich schätze, es sind die gleichen Stilelemente wie beim Uniformstil, die mich da immer anziehen. Die Jacke wäre beinahe wieder mal eine Runde Schnittmusteranpassung mit Burda wert…. (Dringender sollte ich allerdings mal Hosen nähen… und den Mantel fertig und so…)

In kariert hingegen muß ich den Trench nicht haben…

„Kirsten“ heißt das Modelalbel und kommt aus Gelsenkirchen. Sollte ich mir mal wieder was kaufen, wären die einen Blick wert, der Stil gefällt mir.

Die „mode-idee“ befasst sich mit der Baskenmütze. Tips zum Aufpeppen.

Beim „look der stars“ ist Frage eins wie immer, wer der Star ist.. Monica Bellucci vielleicht? Und Westen, größtenteils im Herrenstil… naja, nichts neues, oder?

Bei den „kreativen köpfen“ regiert diesmal der Kitsch. Gehäkelte Petit Fours sind etwas, was ich gerne mal machen würde, aber keine Ahnung hätte, was ich hinterher damit tun sollte. In meine Umgebung passt so was nicht.

Dann wieder ein paar Blicke auf burdastyle (wo es mir nach wie vor nicht mehr gelingt, mich einzuloggen, zu schade). Die beiden Macherinnen waren übrigens kürzlich auch mit einem Projekt auf Threadbanger vertreten.

Jetzt kommen Kosmetik und Co, ich kann auf fast forward schalten… Den Karnevalsteil kann ich gleich mit überblättern, das ist einfach so gar nicht mein Thema.

Das Buch Style & Taste das in der „szene im Januar“ vorgestellt wird könnte mich hingegen schon eher interessieren. Und eine Rykiel Ausstellung im Musée des Arts Décoratifs in Paris. Gut, daß die noch bis April läuft, denn für meinen nächsten Besuch steht schon Galliera auf dem Programm.

Die Kindersachen kommen diesmal von „TEN“ aus Brüssel. Irgendwo zwischen retro-Reformkleidung und moderner Lässigkeit. Oder so. Jedenfalls bestimmt bequem und ein paar Flecken nach dem Spielen fallen nicht so auf.

„kreativ“ zeigt einfach Stickereien. Wobei einfach für mich sehr gut ist, Sticken kann ich nicht, das kann nicht primitiv genug sein. Oh, diese Rosenranke… Ja, ich weiß, ich kann an Rosen nicht vorbei gehen.. (Komisch, sieht aus wie Steppstich, auch wenn Stilstich dransteht?) Nette Modell jedenfalls.

Und das war’s schon wieder… mal sehen, was der Februar bringt. (Und ob ich da noch ein Heft bekomme, ich weiß nicht mehr so ganz genau, wie lange mein gewonnenes Abo noch läuft. Und ob das den Umzug der Redaktion überlebt… *g*)