Jede Nähmaschine hat einen Freiarm!

Each sewing machine has a free-arm!

Wenn es um die Wahl einer Nähmaschine geht, stellt sich für viele die Frage: Freiarm oder Flachbett? Warum eigentlich… jede Maschine hat einen Freiarm. Und noch dazu einen unschlagbar kleinen, der sogar Babyärmelchen mühelos säumt. Da ich gerade eine Babyjacke genäht habe und Bilder gemacht habe, kann ich diese „geheimnisvolle“ Technik hier zeigen.

When choosing a sewing machine one of the important questions is „free-arm“ or flatbed? A useless question because evry machine has a free-arm. And a very small one, too, that helps you to hem even narrow babysleeves easily. I just finished a jacket for a baby and I remembered to take pics. So I can show you this „secret“ technique.

Saum gestecktZuerst bügle ich meinen Saum ganz normal.

In meinem Fall bügle ich den Saum auf die rechte Seite, weil ich ja beide Stoffsteiten sichtbar haben möchte. Auch die anderen Nahtzugaben sind nach außen gekehrt.

Also auch wenn es wie die linke Seite aussieht, der Ärmel ist normal auf rechts gedreht.

First I’m ironing the hem normally.

You might think you see the left side of my sleeve, but it is not. I wanted to show both sides of this fabric, so I made visible seam allowances on the right side ans also turned the hem to the outside, to the right side of the fabric.

Ärmel gedrehtJa und jetzt kommt schon der eigentliche Trick:

Der Ärmel wird auf die linke Seite gedreht, damit die Saumzugabe im Ärmel liegt. (Bei einem normal verarbeiteten Ärmel würde man den Ärmel mit der rechten Seite nach innen drehen, damit man immer auf der rechten Seite absteppt..)

And now you turn.

The sleeve is turned outside in. The hem allowance is on the inside now. (On a normal sleeve you would turn the hem allowance to the outside and sew on the right side of the fabric.)

innen nähenUnd dann kommt das ganze auch schon unter den Nähfuß.

Wir nähen innen, so wird der Nähfuß sozusagen zum Freiarm und ich kann eigentlich alles Nähen ,wo ich den Nähfuß reinstecken kann. 😉

Das ist schon alles.

And then it’s time to sew.

We’re sewing on the inside, the presser foot plays the role of the free arm. And I can sew anything, that is large enough to let the presser foot in. 😉

That’s all.

Eine Bahnfahrt…

A train journey…

.. bringt das Stricken voran.

Pullover angestricktAls ich vor Ostern (oh, so lange ist das schon wieder her?) meine Mutter besucht habe, hatte ich Dank zweier Bahnfahrten quer durch Deutschland viel Zeit zum Stricken.

So wurde nicht nur meine Stola fertig, sondern ich habe auf der Rückfahrt den Pulli aus Männermaschen angefangen. Angeschlagen habe ich die Maschen noch vor dem Start und auch zwei Reihen Bündchen gestrickt, aber der Rest war dann wirklich nur eine Bahnfahrt. (Bis Frankfurt, ab da gab es keine Sitzplätze und im Stehen strickt es sich dann doch nicht so gut.)

… makes knitting grow.

When I visited my mother before Easter (oops, that long ago?) I had to travel across Germany and as I was going by train I had a lot of time to knit.

So I did not only finish my stole, I also started the men’s sweater from „Männermaschen“. What you see on the pic is one train journey (until Franfurt, then I had to change the train and all seats were already taken. And knitting standing in an overfull train is not so much fun.) minus casting on and knitting the first two rows of the cuffs. That I had already started before leaving my mother.

Und jetzt? (Hosenanpassung mit System, Teil 6)

What next? (Pants fitting shell, part 6)

Hose hintenNach einer längeren Pause habe wir uns diese Woche wieder ma-sans Hose zugewandt.

Beim letzten Mal hatten wir ja eine neue Nahtlinie für die Schrittnaht bestimmt und sie hatte die Hose inzwischen so wieder zusammengenäht.

Nun, irgendwie sind die Falten zwar weniger geworden, aber die Hüftlinie verläuft immer noch etwas schräg.

This week we finally went on with ma-san’s pants.

Last time we had tried to find a new seamline for the crotch seam and she meanwhile assembled the pants with the new crotchline.

Well… there are probably less wrinkles, but the hipline of the pants isn’t straight yet. (You can see that the checks are not straight.)

Hose hintenAber wenn man die Hose hinten hochzieht, so daß die Hüftlinie wieder gerade ist, dann verschwinden die Falten.

Dummerweise schneidet die Schrittnaht dann wieder ein, also muß sie wohl noch tiefer ausgeschnitten werden.

But if you pull the pants up in the middle back, the hipline is straight again and the wrinkles are gone, too.

But this makes the crotchseam to tight again. So we should sew even deeper…

Die Schrittnaht noch tiefer zu nähen macht es noch etwas besser, aber es bleiben Falten. Außerdem fängt die Hose an, vorne auch etwas seltsam auszusehen, weil die Schrittnaht auch vorne ein Stück an den neuen Verlauf angeglichen werden muß.

Zudem wird die Hose über dem Po etwas eng, denn es verschwindet ja eine Menge Stoff in der Schrittnaht.

Also geben wir an der Seitennaht der Hinterhose 2cm zu.

So we’ve sewn the crotch seam even deeper. This improves the situation, but wrinkles remain. Also the front of the pants start to look a bit strange, because we also had to change the front crotch seam a bit, to fit the changes on the back part.

Also the pants become a bit tight over the back, because sewing the crotch seam deeper and deeper takes away width.

Therefore we are adding 2cm to the side seams but only on the back of the trousers.

Hose hintenUnd wieder bleiben Falten in der Hinterhose…

Wieder könnte man die Hose hinten so hoch ziehen, daß die Falten verschwinden, aber allmählich rutscht die Schrittlinie auf die Hüfte hoch… der Oberschenkel der Vorderhose wird immer enger. (Vor allem beim Bewegen.) Und die Schrittnaht hinten noch weiter ausschneiden?

Das Bild zeigt eine andere Variante: Die Hose runter ziehen. Auch das verbessert die Falten. Und der Oberschenkel paßt auch weitgehend wieder. Aber… es bleiben Falten.

Und nun? Irgendjemand eine Idee, was wir noch tun können? (Klicken auf das Bild macht es größer. Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität, aber ich mußte ohne Blitz photographieren, denn mit Blitz waren die Falten nicht mehr sichtbar. Und es war schon dunkel…)

HILFE!

After those alterations there were still wrinkles…

We tried to pull up the pants even more, that made the fabric straight, but the crotchline was moving up, nearly on hip level. Also the front part of the pants got to tight on the thighs (only when moving). And should we really cut out the crotch line deeper again?

The pic shows what we tried then: pulling the pants down, not up. The wrinkles got better, also the thighs do fit again. But still… wrinkles on the back.

I am runnig out of ideas. What can we do? Any ideas anybody? (Clicking on the pic shows a larger version. I apologize for the pic, but I had to take it without the flash, because the flashlight shows different wrinkels and it was already getting dark when we finished…)

HELP!

Seitennaht raus, Kapuze weg

Getting rid of side seams and hood

BabyanzugMit dieser Kombi habe ich vor etwa einem Jahr schon ein Baby (oder dessen Mutter) beglückt. Und da mal wieder ein neuer Erdenbüger zu begrüßen war, habe ich mir die Jackenschnitt noch mal vorgenommen. Allerdings mit einigen Änderungen.

Von diesem Shirt hatte ich noch genug Stoff übrig und da dieser Sweatshirtstoff auf beiden Seiten interessant aussieht, will ich die Jacke diesmal nicht füttern, sondern über eine Blende beide Stoffseiten zur Geltung bringen. Außerdem soll die Kapuze weg, so viel Stoff ist es nämlich nicht mehr.

Und weil ich nicht füttern will, soll auch die Seitennaht weg, dann muß ich mir nämlich auch keine Gedanken machen, wie ich die versäubere.

Auch wenn man großflächige Stickereien oder Applikationen umterbringen will oder ein Stoffmuster nicht unterbrechen will ist diese Änderung praktisch. Sie ist einfach, ich zeige, wie das geht. Und wie man selber einen Besatz zeichnet.

The jacket and pants on the pic above I did about one year ago for a baby. As another new baby arrived for another friend I decided to use the pattern of the jacket again. But with modifications.

I want to use the restover from this shirt, a sweatshirt knit which has two interesting sides and I want to show both of them. So I decided to make no lining, but use facings on the outside to emphasize both sides of the fabric. Also I don’t want the hood, as there isn’t enough fabric to make one.

No lining means all seams are visible. Eliminating the side seams of the jacket means one problem less. It is not a difficult operation I’ll show you how to do this. And how to draw facings, another usefull an easy alteration. (Eliminating side seams can also be interesting, if you want to create a all over design, a large applique, an all over embroidery or if you do not want to disturb the print or pattern of your fabric.)

Schnittteile aneinanderlegenDer erste Schritt besteht darin, das Vorderteil und das Rückenteil nebeneinander zu legen.

Zu beachten sind nur zwei Dinge: der Fadenlauf von Vorderteil und Rückenteil müssen parallel sein (bei mir helfen die Linien im Laminat) und die Teile müssen unter dem Arm genau aneinanderliegen.

Jetzt muß man noch einen Blick auf die ursprüngliche Seitennaht werfen. Hier werden die beiden Teile oft nicht genau aufeinanderliegen. Ist ein Abstand dazwischen, wird die Jacke etwas weiter. (Will man das nicht, müßte man mit Abnähern gegenarbeiten, aber wenn man ein körpernahes, stark geformtes Kleidungsstück haben will, dann läßt man die Seitennähte besser gleich drin.) Überlappen sich die ursprünglichen Seitennähte wird die Jacke enger, dann muß man noch mal nachmessen, ob die Weite am Ende reicht.

In meinem Fall liegen die alten Seitennähte etwas auseinander, das paßt also. Eine Babyjacke hat ohnehin keinen so ausgefeilten Schnitt.

Die Schnitteile werden dann mit Tesafilm in dieser Position auf dem Boden fixiert.

First step is to position the patterns for front and back of the jacket next to each other. There are only two things you have to observe: the straight grain of both pattern pieces has to be parallel. And they have to touch exactly in the armpit.

Then check the original side seams. If there is a gap between them the jacket will be a bit larger. (If you don’t want this you’ll have to add shape with darts, but if you want a close fitting, very shaped garment then better keep the side seams.) If they overlap then measure, if the jacket is still wide enough.

In my case there is a gap, no problem. A baby jacket is not a very structured garment.

Then I use adhesive tape to attach the pattern pieces on the floor.

neues SchnitteilDann kommt eine weitere Schicht Folie darüber, wird mit Klebeband festgeklebt und ich zeiche mein neues Schnitteil nach. Dabei habe ich hier auch gleich noch die vorderen Kanten neu geformt, einen runden Saum statt der relativ geraden Kante der ursprünglichen Jacke.

Wichtig ist hier, alle Paßzeichen zu übertragen und unter dem Arm ein neues Paßzeichen hinzuzufügen: Da wo die Schnitteile zusammengelegt wurden brauche ich jetzt ein Paßzeichen für die Ärmelnaht.

Then I’m adding a new layer of plastic sheet over the original pattern and attach it with some more adhesive tape to the floor. Now I can easily trace my new pattern, without side seams. And I reshaped the front opening, a bit more rounded than the original.

It is important to trace all marks and the grain. And to create a new mark in the armscye: The position where the original patterns did touch. Because that will have to match with the sleeve seam.

BlendeFehlt nur noch die Blende, das geht auch ganz einfach. Erst mal kommt eine dritte Schicht Folie drüber.

Dann überlege ich mir, wie breit die Blende werden soll. In meinem Fall 4cm. Und ob sie eine weitere Nahtzugabe braucht oder offenkantig aufgenäht wird. (Bei mir ist letzteres der Fall.)

Danach zeichne ich von Halsauschnitt, die Vorderkante entlang, den Saum entlang bis zur hinteren Mitte eine Linie parallel zur Kante meines Schnitteils in 4cm Abstand. Und das gleiche passiert am Halsloch hinten. (Grüne Bereiche.) Beschriften nicht vergessen (Stoffbruch, Fadenlauf,…), schon fertig.

Last step are new facings. So I add a third layer of plastic. Then I decide how wide I want my facings to be (4cm) and if I want a seam allowance or not. (In my case not.)

Then I’m drawing a line parallel to front opening and hem, 4 cm distance to the seam line and the same for the back neckline. (Green areas in the pic.) Don’t forget to note and mark everything important (what to cut on fold, grainline,…) and that’s it.

Schöne Ostern gehabt?

You’ve had happy easter?

GoldhasenherdeHier ist ja heute noch Feiertag, deswegen zählen meine verspäteten Osterwünsche sicher auch noch. 😉

In Germany today is still a Easter holidy, so I think my wishings are „valid“. 😉

Und in den letzten Tagen war so viel wichtigeres zu tun: Die Wohnung sauber machen, bevor der Besuch kommt, Osterbrot backen, um sechs Uhr morgens in die Osternacht gehen (*gähn*), Osterhase spielen und danach den Kindern beim Suchen zugucken, in den Zoo gehen (fester Programmpunkt bei uns), ein Stündchen Schlaf nachholen, das Osterlamm in den Ofen schieben…

There were so many more important things to do like cleaning up our place before the guests arrived, baking easter bread, going to church at 6 a.m. (*yawn*), hiding easter eggs and watching the kids while they are searching them, going to the zoo (kids love doing always the same things for holidays), catching up at least one hour of sleep, roasting the lamb,…

Mit anderen Worten: Wir hatten ein wunderbares Osterfest und ich wünsche euch, daß eueres ebenso schön war!

„Handarbeiten“ gab es in den letzten Tagen nur in der Küche (das Baby-Alpaca im Zoo zählt nicht), aber morgen geht es hoffentlich wieder weiter.

In other words: We had a wonderfull Easter and I wish you the same!

„Crafty“ stuff was restricted to the kitchen the last days (the tiny baby alpaca we saw in the zoo doesn’t count) but I hope to come back to sewing tomorrow.

Stoff-Shopping in Paris: Tissus Reine

Fabric Shopping in Paris: Tissus Reine

Tissus Reine Paris„Reine de Tissus“, die Königin der Stoffe nennt sich dieser große Stoffladen auch gerne. Und so ganz falsch liegt man da nicht.

Zwar gibt es eine Sonderangebotsarea auf einigen Tischen vor der Tür, aber innen findet sich eher die mittlere bis gehobene Preisklasse. Von Baumwolle über Jeans bis Seide findet sich im Erdgeschoß alles für Modeträume. Natürlich auch ein Regal Patchworkstoffe und die angesagten Libertys dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Und edle Stoffe für Brautkleider in jedem erdenklichen Weißton liegen hinter langen Tresen, nicht zum Anfassen, die legen die Verkäuferinnen vor.

Sometimes this big store calls itself also „Reine de Tissus“, Queen of fabrics, and that name ist not completely wrong.

Of course there are some bargains on the tables in front of the doors, but inside most fabrics are middle to higher class and priced. Cotton, jeans or silk, whatever your fashion fancy calls for, the basement shows it. A choice of patchwork fabric and the highly trendy Liberty fabrics are also available. Not to fumble for yourself are the bride fabrics in all shades of white, well stored behind a counter. (But salespeople are there to help you.)

If you cannot imagine how a fabric will look as a dress the about half scale dress forms help you to visualize.

Und wer sich nicht recht vorstellen kann, wie ein Stoff als Kleidungsstück wirkt… die Puppen auf den Tischen mit ihren Kleidern im kleineren Format helfen weiter.

Auch im ersten Stock finden sich vor allem Bekleidungsstoffe, allerdings eher Wolle für Jacken und Anzüge, dazu natürlich Futterstoff (Bemberg) und Einlagen.

Kurzwaren die man sonst noch brauchen kann, von Bändern und Borten bis Nähgarn und Knöpfen finden sich selbstverständlich auch. Und anderes kreativmaterial, von Kurvenlinielen bis Stickgarn. Sogar ein paar Knäuel Wolle und Stricknadeln finden sich.

Interessant ist die große Schnittabteilung. Burda, Vogue, Butterick, McCall und Simplicity sind alle auf Lager. In der Regel auch in allen Größen. Doch auch weniger weltweit vertretene Firmen wie die Kinderschnitte von „L’Enfant Roi“ und die Kinder-, Damen- und Umstandsschnitte von „Frégoli“, beide im Stil irgendwo zwischen „brav-bieder“ und „reizend-vintage“, bekommt man hier.

Wem das auch nicht reicht…. es kommen noch zwei Stockwerke, mit Möbelstoffen und mit Vorhängen.

Woolen fabrics for coats or costumes are on the first floor, of course you get lining (from Bemberg) and interfacing, too.

Together with all other notions, ribbons, braids, buttons, sewing thread… but also embroidery floss or even some skeins of wool. (And knitting needles.)

Very interesting is the pattern department, you find Burda and the Big Four (usually all patterns and all sizes in stock, unusual for Europe) but also the french companies „L’Enfant Roi“ and „Frégoli“, both feature mostly baby and kids patterns in a style somewhere between boring old fashioned and charmingly vintage.

And if that’s not enough… two more floors carry everything for home dec and window treatment.

Adresse: 3-5, place St Pierre, 75018 Paris (Métro Anvers oder Abbesses)

Auch hier gibt es natürlich eine Webseite.

If you don’t come to Paris, you can check out their webside.

Revue de Presse: Threads May 2009 (Number 142)

So, diesmal bin ich etwas weniger zu spät… Das Mai-Heft kam tatsächlich erst in den letzten Märztagen. Und das Thema des Heftes ist „Fitting“, also Schnitte an die Figur anpassen. Wichtiges und interessantes Thema.

Die Autoren des Heftes kenne ich wie meistens nicht und einen neuen Chefredakteur scheint es immer noch nicht zu geben. (Und im nächsten Heft soll es um „summer sewing“, einfache Kleidung mit interessanten Detail, gehen. Na mal sehen, aber bis dahin sind es noch zwei Monate. Die Werbung für das nächste Heft vorne in die aktuelle Ausgabe zu setzen ist irgendwie… ungewohnt.)

Ein anderer alter Hut ist die „Master Class“, Das Revers fällt besser, wenn man den Reversbruch verstärkt. Kann man aufnähen oder eben auch aufbügeln.

Bei „Material World“ geht es um Shibori. Was man da genau wie falten, legen und wickeln kann, das könnten sie gerne mal etwas genauer zeigen. Obwohl… am Ende wäre es mir dann ja doch zu viel Arbeit…

In der Design-Show geht es um „fluid fabrics“ und Beispiele wie man sie zur Geltung bringt. Einige schön, aber nicht alle. Besonders das Erté inspirierte Modell beweist, daß wunderschöne Details trotzdem zu einem Nachthemd führen können. *hüstel*

Leserfrage… mal gucken… nichts spannendes.

Und das Nähprojekt „quick to make“ zeigt eine Art Umschlagtuch. Hm, weiß nicht. Aber die Anleitung ist klar und sollte keine Probleme bieten.

Die Leserbriefe loben, wie immer. Naja, warum auch nicht.

Dann geht es mit der „Pattern Review“ weiter. Die Marfy Jacke 1637 ist schön wie viele der Marfy-Sachen. Zum Glück sind die in Deutschland nur schwierig erhältlich, sonst hätte mein Schrank noch mehr Schnitte, bei denen ich nie dazu komme, sie zu nähen. Das Simplicity-Kleid hingegen. Nun ja… bißchen zu rüschig für meinen Geschmack. „Decades of Style“ scheint mir ein Schnitthersteller zu sein, den ich mir mal ansehen sollte, die Bluse gefällt mir auch. Allerdings sieht das fertig genähte Exemplar doch etwas anders aus, als die Zeichnung…… Und das Vogue-Jäckchen 8543 habe ich das auf der Vogue-Seite jemals gesehen? (Doch, ich habe. Es gefiel mir auch gut, nur wirkt es in der leuchtenden Version von Threads deutlich anders.)

Und schon kommen wieder die spannenden Lesertips. Warum alle immer so drauf versessen sind, zu jeder Spule Nähgarn auch noch einen fertig gespulten Unterfaden bei der Hand zu haben erschließt sich mir nach wie vor nicht. Dafür habe ich zu viele Garnfarben. Jedenfalls finde ich die Tips, wie man Unterfaden und Oberfaden beieinander hält daher auch nicht so interessant. Der Tip, wie man selbstlöschenden Stift eine längere Zeit davon abhält genau das zu tun, den sehe ich mir genau an! Das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren, denn ich werde auch nicht immer an einem Tag fertig. Und einen Tropfen Frauycheck auf die Knöpfe bei gekaufter Kleidung, das werde ich künftig mit den Hemden meines Schatzis machen. Denn egal wie gut die Qualität sonst ist… die Frage ist nie, ob ein Knopf abgeht sondern nur wann…

„Embellishment“ schlägt vor, Teile von Aludosen in Stickerei einzuarbeiten. Eine Idee, die ich defintiv im Kopf behalten werde… Wenn es schief geht, freut sich mein Mechaniker… *gg*

Neue „notions“… oh, dieses „Sew Taxi“ von Fiskars gefällt mir. Vermutlich nur mäßig ergonomisch, aber alles zur Hand für unterwegs. Und eine Nadel mit Öffnung im Öhr zum leichteren Einfädeln. Das würde ich ja zumindest gerne mal ausprobieren, ob das funktioniert. Aber vermutlich geht das dann nur bei dickeren Nadeln, die ohnehin einfach einzufädeln sind. Ein Saummaß gibt es von Prym ja auch, sogar mit Zentimtermaßen. Aber nur aus Plastik, das hier vorgestellte ist auch Metall und daher bügelfest. Hat auch was. Und das Buch von Keneth D. King könnte auf meiner Wunschliste landen. So interessant war diese Sparte für mich schon lange nicht mehr.

Ah, mal ein Artikel über Schnittmustersoftware. Das interessiert mich schon lange. Hm. Also die Bilder.. wenn das das Maximum ist, was die Software kann, dann brauche ich sie nicht. Wirklich gut sitzt da nichts davon. Und der Artikel ist enttäuschend. Es steht letztlich nichts drin, was ich nicht aus der Produktbeschreibung auch entnehmen könnte. Und es gibt keine Angaben, ob die Teile wirklich nach den Maßen des Models genäht wurden. (Ich hoffe nicht…) Außerdem wird jedes Teil an einem „Standardmaß“ Model gezeigt, da passen ja meist auch die normalen Fertigschnitte gut. Interessanter wäre gewesen, die Schnitte auch an nicht so Standardfiguren zu testen. So ist das eigentlich nicht als Product Placement ohne Informationsgehalt. Einfach nur enttäuschend.

Dafür ist der Artikel über Schnittanpassung an den Bauch wieder in gewohnter Qualität. Klare Anleitung, deutliche illustration. Und apart, wie sie vermeiden, von einem dicken Bauch zu sprechen… „large midsection“ klingt doch schon deutlich freundlicher. *g* (Über die Lösungen muß dann doch jeder selber entscheiden… Das mit den Hosenträgern… nun ja…

Dann kommen die Männer an die Reihe, verkleinern oder vergrößern von Hemdkragen. Da Hemdkragen und Rest der Größe auch bei Männern nicht immer zusammenpassen, ist das hilfreich. (Wobei wir über den Sitz des gezeigten Hemdkragens streiten könnten… die Kragenspitzen stehen ab und meinem Mann und meinem Bruder wäre der Kragen definitiv zu eng. Das würden die nicht tragen.)

Anschließend kommt die Brustpartie dran. Abnäher lautet das Motto. Was gezeigt wird ist die altbekannten FBA bei einem Schnitt ohne Abnäher. Und ein guter Hinweis, wie man den Abnäher danach sauber setzt. Nicht zu vergessen die Tabelle, wie viel man bei welcher Körbchengröße zugeben muß. Das ist praktisch, auch wenn es natürlich im Einzelfall abweichen kann. Als Anhaltspunkt oder Ausgangspunkt für den ersten Versuch kann man die Werte sicher gut nehmen.

Die Designideen für Colourblocking bei Jerseys sind jetzt nicht ganz so mein Geschmack, die Applikationstechnik ist auch nicht neu. (Und verbraucht enorm viel Stoff.) Aber man kann damit in der Tat relativ einfach jedes Muster kreieren.

Auch sehr amerikanisch dürften die Anleitungen für verschiedene Arten von Seidenrosen sein. Und es sieht so aus, als würde man damit tatsächlich profimäßige Ergebnisse sein. Letztlich also auch ein Thema für mich. Falls ich jemals welche brauche… (ich muß mir wohl eine Gelegenheit schaffen… *g*)

Banal die „Embroidery Essentials“. Man kann jedes Stickmuster auch monochrom sticken. Dann sieht es edler aus. Ach!

Genauso ein alter Hut die Erkenntnis, daß ein Revers geformt besser fällt und das man das mit einem Band erreichen kann. Das man nicht nur aufnähen kann, sondern eben auch aufbügeln.

„Material World“ mit Shibori dürfte gerne ausführlicher sein. Wie man welche Effekte durch welches falten und binden erreichen kann… einfach nur faszinierend.

Weiter geht es mit Modellen, die „fluid fabrics“ gut zur Geltung bringen. Einige der Modelle sind meisterhaft,andere weniger. Besonders das Erté inspirierte Kleid zeigt, daß trotz aufwendiger und schöner Details trotzdem ein Nachthemd im Gesamteindruck rauskommen kann. *hüstel*

Bei den Leserfragen ist keine Offenbarung dabei.

Bei dem „Quick to Make“ Umschlagtuch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es mir gefällt. Aber die Anleitung ist klar. Und selbst ich dürfte das schnell hinbekommen…

Bei den „Fundamentals“ geht es um Säume, um schnelle Säume von Hand und mit Maschine. Nichts Neues für mich, aber mal wieder eine gute Zusammenfassung.

Und dann ist es schon wieder vorbei, die kleine Nähgeschichte noch und eine Nahaufnahme eines Kleidungsstückes. Hier fehlt mir wieder jegliche Angabe, etwa aus welcher Epoche. Nur ein Bild alleine ist mir einfach zu wenig, ich will Info…

(Und jetzt muß ich wirklich zwei Monate auf die nächste Ausgabe warten….)

Testen hilft

Testing helps

Ich habe ja den Titelpulli aus „Männermaschen“ vor („Zopfrautenpullover für jeden Tag“) und damit ich nach dem Ende meiner Lace-Stola gleich losstricken kann, habe ich schon mal Probeläppchen gestrickt.

My next knitting plan is the sweater from the cover of „Männermaschen“ (called „Zopfrautenpullover für jeden Tag“) and as I want to start immediately after finishing my lace scarf, I already did swatches.

ProbeläppchenZuerst mal mit Nadelstärke 4, wie es in der Anleitung steht. Dabei fiel mir dann auch der erste Fehler in der Anleitung auf… Beschrieben ist „Um 3 M nach rechts zu verkreuzen, 2 M auf die Hilfsnd nehmen und hinter die Arbeit legen. Die folgende M links str., dann die 2 M auf der Hilfsnd rechts str.“ Wenn man das tut, wären die rechten Maschen hinten und nicht mehr sichtbar. Korrekt muß es heißen „Um 3 M nach rechts zu verkreuzen, 1 M auf die Hilfsnd nehmen und hinter die Arbeit legen. Die folgenden 2 M rechts str., dann die M auf der Hilfsnd links str.“ Und schon sieht das Muster aus, wie auf den Photos in der Anleitung.

Da ich eher locker stricke, war es nicht so überraschend, daß meine Maschenprobe mit Nadelstärke 4 nicht so ganz funktionierte. Die Anleitung fordert 22 M x 32 R für ein 10 cm x 10 cm Quadrat. Meine Maschenprobe hatte 21 M x 31 R. Fast, aber nicht ganz. Liane gab mir dann allerdings noch den heißen Tip, die Maschenprobe mal zu waschen, denn Merino würde sich da doch deutlich verändern. Hmtja… richtig, hatte ich auch schon mal davon gehört. Echt lange her, daß ich „richtig“ gestrickt habe… Danach paßte die Maschenprobe wenigstens gar nicht mehr, 20 M x 30 R kam raus.

The instruction suggest needles size 4 so I tried that for my first swatch. And I found a mistake in the description of the pattern… . But the pics in the book are very clear, so I could easily correct the mistake.

As I know that I tend to loose knitting I was not surprised to find, that my swatch had not exactly the required size. 22 stitches x 32 rows are supposed to make a 10 cm x 10 cm square. Mine was 21 stitches x 31 rows, so nearly correct. Only Liane gave me the valuable hint to wash my swatch because merino can change a lot. (Yes, I vaguely remembered that. It’s really a long time since I did serious knitting…) And indeed 20 stitches x 30 rows was definitely wrong.

Also das ganze noch mal mit Nadel 3,5. (Auf dem Bild die rechte Maschenprobe.) Jetzt sind es 23 M auf 30 R. (Den Effekt hatte ich übrigens schon öfter, meine Maschenproben verändern sich zwar in der Breite, aber kaum oder nicht in der Höhe….) Die fester gestrickte Maschenprobe verändert sich auch nach dem Waschen nicht sehr. Jetzt sind es knapp 23 M und 31 R in der Höhe. Wobei sich die Maschenprobe aber genauso gut auf 22 M Breite glattstreichen läßt. Und ein Pullover dehnt sich immer etwas durch das Eigengewicht, von daher werde ich ihn mit 3,5er Nadeln stricken (und die Bündchen mit 3er Nadeln).

Daß sich die festere Maschenprobe durch das Waschen nur wenig verändert hat noch einen Vorteil: Ich kann die Einzelteile vor dem zusammennähen Waschen und in sauber in Form legen, muß aber den Pulli nicht noch mal waschen, nachdem ich den Kragen angenäht habe… (Und gut, daß ein ein Zusatzknäuel geschenkt bekommen habe, die Probeläppchen waren wohl etwa ein halbes Knäuel.)

So picking needles size 3,5 and next swatch (the right one on the pic above). Now I have 23 stitches x 30 rows. (That is something that often happens to me, my swatch changes in width, but not in length…) This swatch changes less after washing. The result is a scant 23 stitches and 31 rows. And I can easily smooth it to the desired stitch and row count. And a sweater always changes a bit because of its own weight when its worn. So size 3,5 will be my needles (And 3,0 for the cuffs.)

The firmer knit swatch changes evidently less and that has another advantage: I can wash the pieces and shape them well before sewing the sweater, but I don’t have to wash the sweater again after doing the knit on collar…. (All that swatching took about half a skein of wool, really good I got one extra.)

Revue de Presse: Burda Modemagazin 4/2009

Oh hoppla, diesmal ist ja wirklich was anders. Schon beim Griff ins Regal des Zeitschriftenhändlers fühlt die Burda sich anders an. Fester Rücken, Klebebenindung statt Heftklammern. Wie ich da wohl die Schnittbögen heraus bekomme? Ah ja, ganz einfach, das Anleitungsheft ist hinten eingeheftet, hat nach wie vor Hefklammern und kann herausgetrennt werden.

Short summary in English: If you loved Burda the way it was the last years, then watch out! Burda is completely new and I love it! t still has the fashion pattern, but a lot of other, smaller crafty stuff for quick making also. It’s a bit more back to the old Burda and… even better… it feels as if I had Carina back, a magazine from Burda that was discontinued in the 90th. If you did not like Burda…. check it out, it’s different now.

Das Editorial ist wieder persönlicher. Zumindest in sofern als es von einer Frau Bily, der neuen Chefredakteurin unterzeichnet ist. Kurze google-Recherche ergibt… war wohl vorher Moderedakteurin der freundin. Letztere habe ich wohl vor über zehn Jahren zum letzten Mal gelesen, also lasse ich mich überraschen. Jedenfalls verspricht sie (zusammengefaßt) Leidenschaft und Kreativität. Dagegen ist nichts zu sagen. Den Bogen zu Aenne Burda und ins Jahr 1949 zu spannen hat auch was, denn damals waren die Menschen kreativ, weil sie sich sonst keine schöne Kleidung leisten konnten und für 2009 ist ja auch ein Krisenjahr ausgerufen.

Das Inhaltsverzeichnis überblättere ich mal wieder großzügig und schaue, was das erste Modethema bringt. Schluppen. Äh… Danke. Ah, aber keine große Modestrecke *Schweiß von Stirn wisch* sondern nur eine kleine Bildanleitung zum Selbermachen. Und mit kleinen Basteleien geht es weiter. Batik (eher langweilig) und Stoffblüten. So einfach bekommt man eine dreidimesionale Blüte? Na prima! Das merke ich mir. Und die Bilderanleitung ist wirklich ganz klar.

„Workshop“ ist für die nächsten zwei Seiten wohl übertrieben. Wie man aus einem alten Schrank einen Nähschrank macht erklärt das Bild nicht wirklich, aber es gibt Anleitungen. Und wenn man sagen wir die Stoffe und Zeitschriften/ Bücher auslagert, dann kann man sich in so einem Schrank tatsächlich einen Kreativarbeitsplatz einrichten, der nach getaner Arbeit wieder unschuldig sogar im Wohnzimmer stehen kann. (Nur für die Tischböcke braucht man einen anderen Platz.) Von daher ganz sicher eine gute Idee für alle, die kein Nähzimmer ihr Eigen nennen können. (Obgleich ich ein leichtes déja-vu Gefühl habe… zumindest so was Ähnliches habe ich schon öfter gesehen, auf anderen Webseiten etwa. Aber das Rad wird ja auch nicht davon schlechter, daß es schon jemand anderer erfunden hat.)

Och…. eine Seite die in Wort und Bild verschiedene Scherentypen vorstellt. „Warenkunde“ mag eine etwas hochgegriffene Bezeichnung sein und wie man „Solingen“ schreibt sollte die Redaktion noch mal üben (immerhin ist es wenigstens jedesmal konsequent falsch geschrieben) aber generell ist das ein guter Ansatz. Auch mal Werkzeug und Material systematisch vorzustellen. Das hat mir in Burda bisher gefehlt. (Und nicht jeder kann genug Englisch, um sich mit Threads zu vergnügen.)

Na wie, immer noch keine Schnitte? Eine Kette aus Jojos muß ich nicht haben, aber der Stil ist wohl dieses Jahr wirklich unvermeidlich. Und bei den Stoffgürteln sind wieder ein paar schöne Anregungen dabei.

Die „news“ sind auch weiter vor ins Heft gewandert. Ein Sammelsurium diverser Ideen. Das Brötchen als Handtasche, das hätte ich gerne. Coole Idee! Bißchen Kitsch, bißchen bescheuert… aber irgendwie gut. Aus Österreich. Na so was. *Website www.ko-la-design.at gucken geh*

Oh, eine Seite mit noch mehr Links. Die Beschreibungen klingen so, als könnte ich da Geld loswerden. Ich glaube… ich gucke da lieber mal nicht hin. *g*

Und nach 20 Seiten kommen doch auch mal Schnitte. Muß wohl der auf dem Titel angekündigte „Indien-Style“ sein. Kleid 103 ist recht hübsch, auch wenn das Bild so drapiert ist, daß man das Kleid nicht erkennt. Beim nächsten Kleid weiß ich nicht so genau, ob so was wirklich als „Kleid“ zählt… Kaftan halt, aus Chiffon. Wobei man sich trotz des leichten Stoffes vielleicht ein paar Gedanken über die Befestigung der Schulter- und Ausschnittpartie Gedanken hätte machen sollen. Die Schulter hängt auf dem halben Oberarm und um als überschnittene Schulter durchgehen zu lassen, ist die Form nicht flach genug. (Da ich das Kleid im Original auf der h&h gesehen habe, kann ich auch sagen, daß die Perlen auf dem Ausschnitt ebenfalls zu schwer für den Stoff sind und den Ausschnitt runter ziehen…) Das ganze in Kurz nennt sich dann Tunika. Bunter Stoff, sonst nichts Besonderes. Auch der Schnitt von Bluse 122 ist eher „anfängergeeignet“ als interessant. Wer aber eine schnelle Strandlösung braucht… (Sehr indisch ist das auch nicht.) Aber die Kette aus den Armreifen gefällt mir. Ich fürchte nur, so viele habe ich nicht… Dafür ist 123 noch mal ein Kleid mit schönem Schnitt. Und das Shirt 110 ist auch niedlich. Alles nicht in meiner Größe… aber nett.

Ah, für den Ärmel des Shirts gibt es dann auch einen Workshop, auch eine gute Idee. Als ich so einen Ärmel das erste Mal genäht habe, habe ich auch ziemlich gerätselt.

Dann geht es wieder mit Basteleien weiter. Also Ohrringe aus Pompons.. ich weiß nicht. Aber so eine Clutch aus bunten Stoffen… gefällt mir. Und diese bunten Schläppchen…

Oh, Parfum. Nun gut… doch wieder ein ausführlicher Beautyteil? *Uff* Nein, nur eine Seite.

Dann geht es mit klaren Basics weiter. Ein deutlicher Kontrast. Was für ein hübsches Kleid… ach Schade, ist nur ein Rock, das Oberteil wäre interessanter gewesen. Oh, ein Etuikleid mit Trenchkoller.. och nö, das ist affig. Die anderen Sachen sind… Basics. Nicht aufregend, aber kleidsam und praktisch. Die Hemdbluse könnte glatt mal ein unkomplizierter Basisschnitt sein, so was war ja bei Burda bislang eher Mangelware.

Rock Burda ModeSchlicht auch Rock 101B. Gefällt mir aber sehr gut, die Teilnungsnähte und der Pseudogürtel nur vorne sind interessante Details und trotzdem alltagstauglich. Und kein Grund, daß nicht auch größer als 44 nachzunähen…

Basisschnitte auch mal beim Maßschnitt. Die klassische 5-Pocket-Jeans. Tja, mal wieder zu spät, inzwischen habe ich den Betsina-Schnitt ja für mich passend gemacht.

Die passenden Accessoires zu diesem Stil darf man jetzt nicht basteln, sondern kaufen.

Kleid BurdaAuch der Download-Schnitt gefällt mir. Red-Carpet-Style nennt sich das. Ich brauche zwar kein Abendkleid und die Größe stimmt auch nicht… aber edel und schlicht, ohne langweilig zu sein. War das nicht das, was ich an Burda immer geschätzt habe?

Knallfarben sollen gegen Aprilwetter helfen. Na mal sehen, ob der April so mies wird. 😉 Rock 101 kommt jedenfalls auch farbig gut rüber. (Ist dieser Retrostyle Absicht? Muß wohl sein, sogar ein Telefon mit Wählscheibe hat die Requisite besorgt.) Das indische Kleid kommt auch als knallbunte Tunika gut rüber. (Wenn man dan Ausschnitt gerne unterhalb des Brustansatzes trägt.) Mit Blusen im Blusonstil kann ich mich hingegen auch in knallfarben nicht anfreunden.

Mantel BurdaAuch wenn man auf dem Bild nichts erkennt… ich glaube, ich brauche einen Sommermantel. Nicht in gelb, aber der Schnitt gefällt mir. Bei Gr. 46 wäre das Vergrößern auch nicht so schwierig.

Kleid BurdaWohingegen das Kleid 110 nur in kleinen Größen drin ist. Völlig unverständlich, denn gerade die Raffung über dem Bauch ist doch auch gut, um Mehrweite unterzubringen…

Und auch in Knallfarben gibt es die passenden Accessoires…. gelber Nagellack muß es nicht sein, aber lila Ballerinen. Oder diese Clutch in Apfelgrün? Oh Mist, die Farbe steht mir ja nicht.

Brautmode… immer schön, auch wenn ich sie nicht brauche. Und sieh da, das Kleid in Kurzgröße sieht ohne die seltsamen Koller sogar elegant aus. Und der gelbe Mantel in weiß, perfekt fürs Standesamt. Auch wenn das Model an den Schultern etwas darin zu versinken scheint…

Das sind diesmal wirklich viele Varianten. Auch das indische Kleid darf in lang und weiß noch mal ran.

Daß dazu auch die mehr oder weniger passenden Schmuckstücke und natürlich Brautschuhe und Handtaschen vorgestellt werden ist vorhersehbar. Diese Clutch mit dem in Falten gelegten Leder… sehr interessant…

Passende Tischdeko kommt auch noch. Die ist allerdings deutlich weniger edel, als die Preise der Ringe und Accessoires so andeuten… *g* Und wie der sehr niedliche Stoffelefant da rein paßt…. das erschließt sich mir jetzt gar nicht.

Noch mal Hochzeit, jetzt die Kosmetiktips für den großen Tag… na gut, Hochzeit als Thema geht immer, ob man es braucht oder nicht.

Overall als Modethema? Ne, das macht ihr mal schön ohne mich. Die Bilder beweisen, daß in den meisten Overalls selbst Models seltsam aussehen und ich kann mich noch sehr gut an die 80er erinnern… Damit man sich auch hinsetzen kann, muß im Stehen der Schritt irgendwo tief hängen und jeden Toilettenbesuch hat frau sich sehr gut überlegt…

Kleid BurdaWas für stylische Nachthemden bei der Plusmode! (Und das Model… hat… Hüften? Sehr schön!)

Oh… äh… das ist… ein Kleid? Für Poolparty und Hotelbar? Also gut, Jersey paßt gut in den Koffer. Nun gut. Auch Modell 136 soll ein Kleid sein.

Vermutlich hat das dem Photographen auch keiner gesagt, deswegen sind die Models auf den Bildern barfuß und hüpfen auf Betten herum. *g*

Quilten? So richtig… nicht nur Kleinkram, sondern eine Decke? Na das ist ungewohnt. Und eine recht schöne Grundlagenanleitung mit Bildern, will mir scheinen. Die Themenerweiterung gefällt mir auch.

Ah ja, die Eigenwerbung für die Burdafashion.com-Seite ist geblieben. Auch verständlich, aber die Webseite sollte dann nicht so lustlos sein. (Zumindest im Community-Bereich…)

Hirschkopf BurdaBoh… ist der Hirschkopf nicht cool? Also keine Ahnung, wozu der gut ist. Er ist auch irgendwie bescheuert… aber auch extrem süß? Wie der wohl aus Toile de Jouy aussähe? Oder aus Rosenstoff? Oder was anderem fürchterlich kitschigen? Ach so, ein Kissen soll das sein… Ich glaube… das muß irgendwann aufs Wohnzimmersofa… ich könnte noch einen Rest Seidensamt haben, der könnte sich da doch auch gut machen, oder?

Die Windelhöschen hingegen… nach ich weiß nicht…

Burdastyle steht diesmal wohl im Zeichen des Dirndls. Nun gut, die Seite läßt mich ja weder einloggen noch anderweitig Kontakt aufnehmen…

Thema der Reise ist München. Na gut, diesmal ist es nur noch ein Verzeichnis von Einkaufsadressen. Die kleinen Reiseberichte waren doch gar nicht so schlecht…

Deko ist vor allem bunt. Oder bunt geblümt. Eben die Stoffe, die man derzeit in den Blogs oder auf Dawanda ein bißchen überall sieht. So seit zwei Jahren schon um genau zu sein. Das nennt man dann wohl wieder mal auf den Trendzug aufspringen… (Und der Rüschenrand auf den Gummistiefeln… nicht euer ernst, oder??)

Gut, die „kreativen Köpfe“ gibt es noch, auch wenn es jetzt „Atelierbesuch“ heißt. Und jetzt eher Produkte als Köpfe vorgestellt werden. Die Wanddeko von Maria Kirk Mikkelsen ist mir durchaus ein Begriff. Und les invasions ephemeres kenne ich aus Paris auch schon lange. Ich kann mich nur immer noch nicht entscheiden, was ich an meinen Wänden sehen wollte.

Fazit? Ich liebe die neue Burda! Schöne Mode, aber auch kreative Ideen über den Tellerrand. An was erinnert mich das nur? Hey… an die gute alte Carina! (Nur die Horoskope… diese peinliche Veranstaltung könnte man sich sparen. Dann nehme ich vielleicht doch lieber eine Seite Kosmetik mehr… oder vielleicht ein paar Kochrezepte?

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