(Nicht nur) Meerjungfrauen brunchen

MeerjungrauencapeSeit Tagen (mindestens) erzählt Bärbel in ihrem Blog immer wieder von einem Meerjungfrauen-Cape.

Heute war wieder Nähbrunch im Cafe Duddel und wir konnten es bestaunen. (Für mich wäre so ein Poncho ja nichts, ich hätte die Fransen ständig im Essen hängen… :o) )

Eine Perle sieht man schon, da sollen aber noch mehr hinkommen.

Bärbel, who is mostly writing in German, was writing about a Mermaid-Cape for some days at last.

Today we had our „Kölner Nähbrunch“ Meeting in a Cafe in Cologne and we all could admire, what she quite quickly had put together. (I love capes and stuff like that, but I would constantly hang the fringes in my food… :o) So better not for me.)

She also added some beads, a big one is visible, but there are more to come.

Jeans mit MeeresmotivenAber Bärbel wäre nicht Bärbel, wenn sie es bei einem Cape belassen hätte…

Die passende Hose hatte sie auch an. Eine alte Hose ihrer Tochter, gebleicht, bestempelt (natürlich bestempelt…) und mit Häkelbordüre verlängert.

Definitiv mal wieder der Preis für das kreativste Outfit! (Wenn wir Preise verteilen würden.;-) )

Aber natürlich hatten wir wieder alle unseren Spaß.

Wer ein paar Bilder sehen will, die sind diesmal in der Galerie der Hobbyschneiderin.

(Frau mhs hat glaube ich auch welche gemacht…. vielleicht läd sie sie auch dazu. Nachdem sie aus Paris zurück ist. *g*)

But for Bärbel a cape alone is not enough.

She created a matching jeans, too! An old jeans of her daughter, bleached and stamped (Bärbel without stamps… no way…) and some crochet added to make it longer.

Definitively the most creative Outfit of the day!

But of course everybody was having fun.

If someone wants to see them, they are in the gallery of the „Hobbyschneiderin“ Website.

(I think Frau mhs took some pictures, too. Hopefully she will also upload them. After she’s back from Paris…)

Landschaft und Pflanzen…

Kokospalme… sind normalerweise nicht meine Hauptinteressensgebiete.

Aber ich kann nicht verhehlen, daß mich Indien auch hier beeindruckt hat.

Und da man sich selbst mit dem Auto nicht sehr schnell vorwärts bewegt (Von Booten oder Rikschas ganz zu schweigen), hat man auch genug Zeit, alles in Ruhe zu betrachten.

Zum einen natürlich, weil vieles, was bei uns exotisch ist, was ich von Bildern oder aus Filmen kannte oder Namen, die ich in Büchern gelesen hatte, auf einmal greifbar und lebendig wurden.

So ist die Kokospalme ein alltäglicher Baum.

Diese hier habe ich in Kerala aufgenommen, wo Kokosnüsse eine ganze Industrie versorgen. Nicht nur die Früchte werden gegessen, sondern die Fasern liefern stabile Taue.

Landscape and plants are not what I’m usually too thrilled about.

But here also India left quite some impression on me. And as you never move very fast, not even in a car and even slower on boats or rikshaws, you have plenty of time to admire what you see.

One reason is, of course, that there things that are exotic and special here are common and just exist. Trees I’ve seen on pictures or on movies stand besides the road. Plant names that so far were mere words in books come to life.

Like coconut trees.

These ones were taken in Kerala, where they support a whole industry.

You do not only eat them or drink coconut water, the fibers make ropes.

Gerade in Kerala habe ich auch das Gewürzregal meiner Küche besser kennen gelernt. Pfeffer, Muskatnuß, Macis oder Kardamom…. das wächst da einfach vor sich hin.

Kokospalme SchößlingAlso I met a lot of items from my kitchens spice drawer…. Pepper, of course, but also nutmeg or cardamom are real plants, not only funny dried things in the kitchen…

And who had thought, that to grow a huge coconut tree you have nothing to do but putting one cocnut in the soil?

(All right… probably not a huge surprise to someon who does gardening… but I’m zero when it comes to grow plants. They see me and die instantly. My garden is full of not really living plants, that were given to me with words like „Don’t worry, that grows like weed…“)

(On the other hand I’m quite good in transfering plants into meals… :o) )

(Or animals. When it comes to food I take anything that is dead. Or cannot run away…)

Wer hätte gedacht, daß so eine riesige Kokospalme aus so kleinen Pflänzchen entsteht?

Eine Nuss in die Erde… und ein ganzer Baum wächst heraus.

(Gut, vermtlich ist das für jeden eifrigen Gärtner keine Überraschung. Aber ich bin eine absolute Niete wenn es an die Aufzucht und Erhaltung von Pflanzen geht. Pflanzen sehen mich, lassen die Blätter hängen und sterben ab. Mein Garten ist voller mehr oder weniger toter Pflanzen die mir Leute geschenkt haben. Gewöhnlich begleitet von dem Satz „Ach, mach dir keine Sorgen, das Zeug wächst wie Unkraut…“)

(Na gut, dafür bin ich ziemlich gut darin, Pflanzen in leckere Mahlzeiten zu verwandeln. :o) )

(Oder Tiere. Wenn es um essen geht nehme ich alles was tot ist. Oder was zumindest nicht mehr wegrennt….)

PalmeAber Kokospalmen sind natürlich nicht die einzigen Palmen die es gibt.

Es gibt eine faszinierende Vielfalt.

Am Anfang, ja ich gebe es zu, sahen sie erst mal alle ziemlich gleich aus. Langer Stamm, oben so Wedel. Aber mit der Zeit… doch, sie sind irgendwie unterschiedlich.

Ich habe nur nicht mehr den leisesten Schimmer was das für eine war.

Die Kokospalmen habe ich jedenfalls in Kerala aufgenommen, also im Südwesten von Indien.

Die andere Palme ist aus Mamallapuram, was im Südosten Indiens liegt.

Immerhin liegt beides am indischen Ozean…

But coconut trees are not the only kind of palm trees. There are quite different ones.

First, yes, first they looked all quite alike, wood, long, greenery on top. But then I started to discover differences.

Only I forgot the names. (Next time I’ll try to remember more plant names…)

I have not the slightest idea what kind of palm tree this was.

But the pics from the coconut trees were taken in Kerala, that’s south west of India.

The other one was taken in Mamallapuram, that’s also in the south, but south east, the other coast.

But still of the Indian Ocean.

Ein anderes Mysterium, das sich für mich geklärt hat, waren Banyan Bäume. Egal oben Abenteuerroman oder Liebesgeschichte… was in Indien spielt hat Banyanbäume. Und sie sind auch beeindruckend, mit ihren dicken Luftwurzeln, die ein dichtes Geäst bilden, so daß ein Baum wie ein ganzer Wald zu sein scheint. Am Ende ist gar nicht mehr zu erkenne, welches einmal der Stamm gewesen sein könnte.

(Leider habe ich davon kein Photo gemacht, stelle ich im Nachhinein fest. 🙁 )

Backwater in KeralaSchön fand ich auch die Landschaft der „Backwaters“ in Kerala.

Ein Geflecht von Flüssen und Kanälen durchzieht die Landschaft und man kann sich auf Booten durchfahren lassen.

Denn die Wasserwege dienen tatsächlich als „Straßen“ und sind die Zufahrtswege. (Auch wenn inzwischen viele Orte auch über eine Straße oder wenigstens Lehmpiste zu erreichen sind.)

Another mystery revealed were the Banyan trees. No matter what book, love story or adventure… when it takes place in India, there are Banyan trees.

And I’ve always been wondering, what kind of tree that might be.

Well… I’d never guessed right. They are much more amazing than my imagination!

They have kind of air roots (is that the word in English?), but so many of them and they are so strong and long, that one tree can form nearly a forest on it’s own and you could get lost between the branches. And it’shard to figure out, what might have been the original trunk of the tree.

Only… I didn’t take a picture, neither did my husband. 🙁

But I took a lot of pictures on the backwater tour in Kerala.

The backwaters are canals and chennals, also rivers, that form the „streets“ of that region. And you can float on it on boats. Very relaxing and you get a lot of views of the landscape.

Strand am indischen OzeanAuch am Meer waren wir, in der Nähe von Chennai, in Mamallapuram.

Strandspaziergänge mit den Füßen im Sand mache ich ja ohnehin gerne.

Doch als das Wasser meine Füße erreichte, war die Überraschung wieder groß.

Meerwasser kenne ich nur kalt… doch das war warm! Nicht nur warm wie im Schwimmbad, nein, warm wie aus der Badewanne!

(Natürlich logisch, wenn man darüber nachdenkt… aber wenn man es so unerwartet spürt, dann doch überraschend… irgendwie… 😮 )

We also went to the sea, a little south of Chennai, in Mamallapuram.

I love walking on the beach bare feet.

But when the water reached my feet I was so surprised!

The water was… warm! Real warm, not like in a swimming pool no like in the bath tub! My concept of sea water comes from the north sea, the atlantic and also the mediterranian sea… nowhere the water reaches that temperature!

(Yes, I know, it is absolutely logic, that the water should be warm when the air is hot the whole year round and the sun is shining… but the moment I felt it on my feet… I was surprised. 😮 )

Blick von Vindhyagiri HillNach den ganzen Wasserlandschaften aber zum Abschluß dieses Posts auch noch ein Bild aus dem Landesinneren.

Wir hatten auf unseren Fahrten durch das Land an einigen Stellen Hügel und Berge gesehen, die nicht, so wie ich das von den Alpen oder anderenGebirgen gewohnt war, als ganzen Gebirgsmassiv zusammenstanden, sondern die einzeln oder in kleinen Gruppen quasi „allein auf weiter Flur“ standen.

Das gilt auch für den Vindhyagiri Hill, der über Sravanabelgola residiert.

Nachdem man die 614 Steinstufen barfuß hinaufgelaufen ist, wird man mit einem atemberaubenden Blick über die Landschaftbis zum Horizont belohnt.

While beeing driven around I noticed several times hills that were, unlike what I’m used to from the Alps or other mountains, not part of a bigger formation, but more or less single (or few) hills in an otherwise flat landscape.

Like the Vindhyagiri Hill in Sravanabelgola.

After 614 stone steps, that have to be gone bare feet, because it’s holy temple ground, Ihad this amazing look over the landscape, up to the horizon.

Pyjama Motivation

Okay, diesmal tu ich es… auf der Hobbyschneiderin-Seite gibt es ja seit einigen Monaten den Motivationsmonat: Gemeinsames Nähen zu einem Thema.

Eigentlich habe ich ja immer zu viele eigene Projekte, aber diesmal… das Thema ist Nachtwäsche und diesmal mache ich mit!

Stoff und Schnitt Denn das Material ist schon da, oh ja. Denn eigentlich brauche ich ziemlich dringend einen neuen Pyjama… (also mindestens einen, aber wenn ich den schaffe, bin ich schon froh.)

Da hätten wir eine Patrones vom Februar 2005. Mit einem ganz klassischen Pyjama-Schnitt.

Den Stoff dazu habe ich mir bei Silvia gekauft, aber noch im alten Laden. Das heißt definitiv vor August 2006, auch gut abgelagert.

Und ich habe bei einem Nähtreffen im letzten Jahr sogar mal den Schnitt rauskopiert auf Folie, dabei eine Größe vergrößert (oder waren es zwei? die Hose ganzs sicher zwei…) sowie so eine Art FBA ins Oberteil eingebaut. (Tini hat dazu ja mal eine tolle Anleitung geschrieben, aber ich hatte die Anleitung nicht dabei und mußte es frei Schnauze machen…)

On the Hobbyschneiderin-Website we have a thing called „Motivationsmonat„, that means something like „motivation of the month“. There is one theme, and who wants to join lets herself (or himself) motivate to finish something about that topic. Therefore… a sew along.

So far I never joined, because I usally had enough things and ideas to work on plus that finishing somethin within one month is more than tight for me. (I know, others make five of whatever in one month… but not me.)

But this time it’s nightwear.

And I have a patrones with a basic pyjama-pattern. Since February 2005 it is.

Then I bought that fabric. I love colour and stripes, but I will not be looking best in it. So I bought it for the pyjama. As I’ve purchased the fabric in Silvias old shop and she’s in the new one since August 2006 it must have been well before that date.

And last year at a meeting in her shop I finally managed to copy the pattern, sizing it up to one size more for the top (and several sizes more for the pants) also trying a kind of FBA on the top. (Tini did a great explanation how to do it long ago, but I didn’t have anything with me, so I had to improvise.)

2008 könnte also ein gutes Jahr sein, den Schlafanzug fertig zu stellen. Nach nur drei Jahren. :o)

Oh ja, ich bin motiviert.

Aber ob das klappt wird sich zeigen. Es geht schon damit los, daß ich mich noch nicht getraut habe, zu gucken, ob der Stoff überhaupt symmetrisch gemustert ist. Falls ja, wäre es schön, das Muster auch entsprechend zu verarbeiten. Falls nein erfordert jeder Schnitt eine neue Designentscheidung.

Dann will ich auch an einem Schlafanzug die Streifen halbwegs akkurat nähen und außerdem französische Nähte machen, weil das natürlich schöner ist. (Und ich keine Overlock habe.)

Dazu kommt, daß eine Freundin vermutlich im Januar ihr Baby bekommt und das zugehörige Babygeschenk auch noch weit von fertig ist.

Eine langes Wochenende sind wir in Paris, da kann ich nicht nähen.

Ach ja… und dann habe ich heute noch ein bißchen mehr (bezahlte) Arbeit angenommen.

Also mal sehen, ob ich Ende Januar einen neuen Pyjama habe… Wie stehen die Wettquoten? 😉

So 2008 sounds like a good year to finish what I started three years ago. And I am REALLY motivated.

But whether I’ll make it.. is not sure. First thing is, I didn’t dare to check whether the stripes are symmetrical or not. If they are, it’ll cost me some time to cut the pattern according to the stripes. If not it’s even worse, because I will have to make a design decision with every cut. And that usually takes time.

Nevertheless I want to sew the stripes at least quite accurate and I want to do french seams, because they are nicer. (And I have no serger…)

Next thing is, that a friend is expecting a baby in January and the baby gift is far from finished.

The there is a long weekend without sewing machine in Paris…

And on top of all that I took a little „extra“ of my „real“ (payed) work this month.

So… we’ll see whether I’ll have a new pyjama at the end of the month or not.

How are the odds? 😉

Revue de Presse: burda Modemagazin Januar 2008

Gute Vorsätze zum neuen Jahr sind meine Sache nicht (wenn ich der Meinung bin, in meinem Leben müßte was geändert werden, dann ist „jetzt“ der einzig sinnvolle Zeitpunkt ;-), aber der 1. Januar ist ein passender Tag, mir die aktuelle Burda vorzunehmen.

Der Titel ist mal wieder weiß mit magenta… irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, die Hefte sehen sich alle so ähnlich… ich kann mich kaum erinnern, wie das vom letzten Monat aussah…

Nor resolutions for new year (if I feel I should change something in my life „now“ is the only good moment:o) ), but a little time to look over the January Burda WOF. Summary in English about that issue: I wasn’t to happy with this issue either. Most things bored me. Blouson jacket 117A has nice details, I might like on a blouse, but blouson jackets are samething I don’t like at all. Blouse 105 is probabely extremely unpractical, but I like that double sleeve detail. But as that’s out of my size range, no danger of sewing it. Of the plus-models I like Jacket 129, I should sew it, because I need something like that… but there are so many other things on my list and I’m writing too many blog entries, instead of sewing… 🙂 What I really loved this time was the home dec section, things with interesting structures… I could have done with more of that!)

And: Happy new year to all my english speaking readers, if there are any. :o)

Das Editorial befaßt sich mit Paris, da bin ich natürlich ganz Ohr. Oder Auge… Hm. Paris ist einatmen und erst Zuhause wieder ausatmen? Zum Glück nicht! Mein Paris ist entspanntes Bummeln… aber ich sehe dafür die Modeschauen dort nicht… wenn man dort arbeiten muß ist es sicher hektische…

Das „must-have“ sind diesmal blickdichte Strümpfe. Oh ja, erinnert mich dran, daß ich in der Tat dringend welche brauche, seit ich wieder mehr Röcke trage. Allerdings werden meine nicht bunt, sondern schwarz, für bunt habe ich die falschen Beine…

Das „city“ Thema nimmt diesmal auf Modesafari mit. Öh… schon wieder Safari… hatten wir nicht erst…? Oder kommt mir das nur so vor, weil ich Safari-Stil schon immer langweilig fand?

Kleid und Hose können mich erwartungsgemäß schon mal nicht begeistern… der Anzug für zierliche wird wieder am Riesenmodel vorgeführt… Und was hat ein Wickeshirt im Retroprint mit Safari zu tun?

burdamodeHm.. Blouson 117A hat was, mit der Taschenklappe auf dem Rücken und den Riegeln auf dem breiten Ärmelbündchen. Nähen werde ich ihn mir allerdings sicher nicht, ich mag Blousons generell nicht. Ich empfinde sie immer noch als altbacken, daß sie wieder modern sein sollen… ne, muß nicht sein. Aber die Details an einer Bluse… das könnte ich mir schon eher vorstellen…

Hose 118A mit dem Dreifachbund… hm… wenn man schlank und hüftlos ist vielleicht… aber die Photolocation ist mal wieder spannend.. *blätter* *kleingedrucktes entziffer* der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg muß irgendwo ein interessantes Gebäude haben… :o) Ach so, um die Kleidung soll es gehen…

Tunikavariation die 120te… und das Band an der Stelle… soll das jetzt raffen oder das vollständige Klaffen des Ausschnittes verhindern? Vielleicht erst mal andere nähen lassen… Aber die Kette… die würde ich nehmen… da braucht man dann allerdings auch einen großen Ausschnitt dafür…

Farbtrend… vielleicht wirds ja besser… braun mit knallfarben. Aha. gut. Aufmachung des Models mal wieder a la Reperbahn… kein so alltagstauglicher Modetrend? Das Thema „Blusenärmel durch Biesen gerafft“ aus dem letzten Heft wird wieder aufgenommen, diesmal die Raffung am Oberarm…

Braum mit Knallfarben mag Trend sein, aber die Farbgebung auf den Bildern ist so, daß da nicht mehr viel knallt, müssen wohl warme Knallfarben sein… :o) Jacke 104 hat mal wieder Teilungsnähte an unerwarteter Stelle… hm.. also zumindest aus braunem Nadelstreifen kann mich das nicht überzeugen. Hat so was gewzungenes.

*Aua* Schon wieder so grauenhafte Schuhe… die sind wohl am Montmartre gekauft… in der Nähe vom Moulin Rouge gibt es so Läden für so Zeug… wird man nicht bezahlt, wenn man so was trägt? *grusel* *blätter* *blätter*

Die Fahion-News… mal sehen… Fell. Gut, nicht wirklich innovativ sondern eher naheliegend im Januar, aber dafür mal ein praktischer Trend. Und das Tolle ist… Plüsch ist leicht zu verarbeiten… wem die Luxussachen zu teuer sind, der macht sie selber… eine Uhr an ein Band aus Fake-Fur mit Satinschleife knoten bekommt jeder hin. Die Strickjacke mit Pelzkragen gefällt mir auch, wenn der Preis kein Druckfehler ist rentiert sich selbermachen da dann nicht. (So man in normale Konfektionsgrößen paßt…) Das kann man auf alle Fälle auch in Plusgröße gut umsetzen.

„Aktuell“ ist College-Look. Die Eltern möchte ich sehen, die ihr Mädel freiwillig nur mit Pomanschette in die Schule lassen. (Schon aus Rücksicht auf männliche Mitschüler und den Lehrkörper… :o) ) Und in welchem College räkelt man sich mit der Likörkaraffe auf dem Samtsofa? (Sprechen die bei Burda auch mal miteinander? Kennt der Texter die Photos? Kennt das Phototeam das Thema??)

Mittendrin muß nämlich ein undokumetierter Themenwechsel von „College“ auf „Sekretärinnen-Look“ stattgefunden haben. Anders sind Schreibmaschine (für die jüngere Generation: das ist das schwarze Teil auf dem Schreibtisch…), enger Rock, Brille und Pumps wohl nicht zu erklören.

burdamodeAber die Bluse 105 gefällt mir. Der Doppelärmel ist zwar komplett unpraktisch um sich in irgendeiner Weise zu bewegen oder was zu tun (außer vielleicht Fingernägel polieren), aber gut aussehen tut es.

Accessoire, überraschend im Winter, Handschuhe… 😀 Okay, diese Handschuhe sind nicht nur funktional oder helfen sogar eher wenig gegen Kälte… aber nett. Naja, manche. Weder grün ist meine Farbe noch knallgelb. Aber Lederhandschuhe… was ganz feines.

„Basic“ sind diesmal die auf dem Titelblatt angekündigten Blusen. Modell 108 setzt vor allem gekräuselte Nähte gut in Szene. Naja, gerundete Einsätze sind nicht ganz einfach… *g* Allerdings sollte sich Popeline doch ganz gut in Form bügeln lassen… 124 hat Raffungen längs und ein gerüschtes Schößchen quer. Kann man das nach dem Waschen jemals wieder glatt bügeln? Oder dienen die Raffungen dann dazu, die Falten zu verstecken?

122 wäre dann was mädchenhaft sackiges, 106 mit Falten im Vorderteil. Ja, nettes Detail… aber spannend ist anders. Irgendwie. *blätter* grauenhafter Overall verdeckt Sicht auf Bluse. Und beim Titelmodell 120 stellt sich die Frage, warum der Kragen dem Modell aufgestellt und irgenwie um den Hals drapiert wurde… gerade bei solche Krägen sehe ich lieber VOR dem Nähen, wie er wirklich sitzt. Und die Webseite gibt hier auch kein zweites Photo wider (bei einigen Modellen ist das nämlich jetzt der Fall, auch für Heftbesitzer lohnt sich der Besuch der Webseite somit!)… da werde ich ja sehr mißtrauisch…

*blätter* Eigenwerbung für die Webseite burdafashion, die aber immer noch burdamode heißt… *blätter* Bensimon ist das exklusiv-design. Ein klassischer Trenchcoat, nur aus Wollkaro. Hm. Tragbar, ja. Praktisch auch. Grundschnitte sind in Burda ja eher Mangelware. Das ist einer (wenn man Größe 36-42 hat). Exklusiv… na ja… Dann vielleicht doch lieber en witziges Teil aus der BensimonHome-Deko Boutique.. „Home… Autour du monde“ hat nämlich nette Sachen.

Styling schlägt Hut vor. Das vermisse ich etwas, denn hier ist es recht windig, da weht es mir meine Hüte immer davon. Und an so eine Glocke habe ich mich noch nicht rangetraut… vielleicht sollte ich das mal versuchen..

Wenig inovativ diesmal auch das catwork Modell. Sehr schön, ohne Zweifel, aber vor allem durch den Stoff. Der Schnitt ist absolut klassisch und Basic. Aber dafür dann auch sehr tragbar für alle, die enge Kostüme tragen (können).

„Plus“ ist diesmal elegant entspannt. Was auch immer da bedeuten mag…

burdamodeJacke 129 im Trench-Look hat tatsächlich was. Der Kragen gefällt mir. Wie der wohl von hinten aussieht? Die könnte ich mir tatsächlich für mich vorstellen, aber nicht aus Knitterstoff, das sieht einfach nur ungebügelt aus. „Am besten zu schmalen“ Hosen empfiehlt Burda. Schnitt gibt es dann aber nur für eine „weite Hose mit sportlichen Steppnähten“. :o) Tja… anders wäre netter.

Tunika ist ja im Prinzip nett, aber Dank der Halbliegestellung des Models ist vom Sitz nichts zu erkennen… Ähnliches gilt auch für die Hose 132 die in der Le Corbusier Liege liegend vorgestellt wird….

Kreative Köpfe ist diesmal ein Label mit dem etwas verkopften Titel „Schöngeist, es ist 5 vor 12″. Klingt ein kleines bißchen verkrampft… und zifferblattförmige Anhänger häkeln… nun gut, früher machten die Damen und Mädchen aus gutem Hause Handarbeit, wenn sie sonst nichts zu tun hatten… hat ein bißchen was von Beschäftigung um jeden Preis… Prädikat: nicht cool…

Das Extra ist Fasching… kann ich schon mal überblättern… *kurzer Blick* Nein, keine interessanten Schnitte dabei. (Reißverschlussmieder… hm… irgendwoher kommt mir das auch bekannt vor…) *blätter* Parfüm *hatschi* Kosmetik *gähn* Tips gegen Kater *aaalleJaahrewiehieder* *hektischesSchnellblättern*

Stop. Paris… muß ich natürlich gucken… :o) *Adressendurchstöber* Ja, die stehen auch auf dem Programm der nächsten Stoffstöbertour… hm…“La cocotte“ kenn ich noch nicht… Rue Paul Bert das ist doch…. *Stadtplanrausangel* irgendwo… ah ja, elftes. Prima. Mal vormerken… Ah ja, die Velibs… aber achtung, die kosten nur dann einen Euro am Tag, wenn man das Rad alle halbe Stunde wechselt… sonst kanns teuer werden. :o)

Ach, Kindermode kommt noch. Nach knatschbunt im letzten Monat diesmal etwas… zurückhaltend. Vorsichtig formuliert. Sehr knapp an der Grenze zu fad und trist. Wobei… die Schnitte sind ganz niedlich… nur der Stil wäre jetzt so gar nicht nach meinem Geschmack. Sieht aus wie Statisten aus einem Film, der in den 50er Jahren spielt…

Noch was? Ach so, der Kulturtreff…. wieder nichts, was mich anspricht. Aber macht nichts, dafür sind so Sachen ja da, daß man kurz informiert wird und sie dann ignorieren kann…

Wohndesign… sehr schön… Beton, Glas, Stahl mit kuscheliger Wolle gefällt mir gut. Wobei ich es vermutlich auch farblich etwas bunter mögen würde. Die Renovierung unseres Pariser Appartements hat mir ja gezeigt, daß Farben keine Feinde sind, mal sehen, ob wir das in unserer Wohnung hier auch mal umgesetzt bekommen… Die abgebildeten Sitzkissen haben eine sehr interessante Struktur. Allerdings wohl nicht gehäkelt, eher gewebt? Oder dicke Filzstränge aneinandergenäht? Burda verspricht ja eine Häkelanleitung dafür auf der Webseite, nur wo? Ich find da nix… (Dafür habe ich entdeckt, daß es einen Häkelkurs gibt, bei dem das Häckeln verschiedener geometrischer Formen schön übersichtlich zusammengefaßt ist… diese Webseite ht was von Wundertüte, nur wenn man was sucht, findet man nix…).

Für die dicke Decke bräuchte ich auch keine Strickanleitung (Perlmuster… geht auch so… :o) Aber welches Material haben sie genommen? Wenn es zu schwer wird, strickt es sich auch nicht mehr gut… (Und welche Nadeln? Stärke 20?) Ah… eine Eiermann Tisch… neuer Schreibtisch hätte auch mal was. Leider hänge ich aus sentimentalen Gründen auch noch an meinem alten, unpraktischen… *seufz*

Oh schade, schon wieder durch… von der Wohnideen hätte ich gerne mehr haben können. Und natürlich bin ich mal gespannt, was der Februar bringt, aber da muß ich noch einen guten Monat warten…

Und: Ein glückliches und gesegnetes neues Jahr euch allen!

Unter dem Sari

(Ein bißchen was habe ich über Indien ja noch zu erzählen… mal sehen, ob ich noch dazu komme…)

Wie in meinem Bericht über Saris schon angeschnitten… man trägt sie in der Regel nicht auf der nackten Haut, sondern es gibt einen „Unterbau“. Dieser besteht aus zwei Teilen, dem Unterrock und der Bluse.

Wir haben oft die Vorstellung, daß es strenge Regeln gibt, wie so etwas auszusehen hat… nun, Blicke in Schaufenster und in den Kleiderschrank meiner Freundin belehrten mich eines besseren. Auch hier gilt: Erlaubt ist was funktioniert. Und gefällt.

As I mentionned in my posts about sarees… they are usually not worn on the bare skin, but there is something under it: a petticoat and a blouse.

Very often people believe, that there are strict rules how these things are supposed to be made… some looks in shop windows and in my friends wardrobe showed me: Also here – no rules, you can do whatever works and whatever you like.

Der Unterrock ist nötig, um den Sari zu festzuhalten und gleichzeitig unten am Saum für einen schönen Fall zu sorgen. Wichtig ist, daß in der Taille ein Zugband ist, denn nur so kann das Gewicht des Saris gehalten werden. (Und ein Hochzeitssari mit Gold- oder Silberstickerei kann schwer sein…) Ein Gummibund kann das nicht halten. Außerdem soll er an der Hüfte nicht auftragen, aber am Saum etwas Weite haben. Daher sind es meist Bahnenröcke, mit breiten Bahnen vorne und hinten und schmaleren an den Seiten. So kann der Unterrock gut an die Körperform angepaßt werden. Und der Saum wird ausgestellt, mehr oder weniger, je nach dem was für einen Sari man darüber trägt und wie viel Weite man am Saum haben möchte.

The petticoat is necessary to „carry“ the weight of the saree and also to make it swing at the bottom. So a drawstring at the waist is important. An elastic couldn’t carry the weight of the cloth. And if you think that a wedding saree with gold or gemstones can be quite heavy…. Then the petticoat is supposed to be slim on the hips but giving a certain flare to the bottom of the saree. A gored skirt does this. It can follow the curve of the hip closely and you can build in some or some more flare at hte hemline. Depending on the saree you will be wearing with it and depending on your personal taste.

Schema für SaribluseIch hatte die Gelegenheit einige Sariblusen meiner Freundin genauer unter die Lupe zu nehmen. Eigentlich wollte ich Fotos machen, aber wir waren immer so sehr mit anderen Dingen beschäftigt, daß ich am Ende doch nicht dazu kam. Ich habe ein paar Schemazeichnungen versucht, aber wie man sieht, ich kann nicht wirklich zeichnen…

I had the great opportunity to inspect my friends saree blouses closely. I had planned to take pictures… but we were so occupied having fun together, that in the end I did not find the time to do it. Sorry… I try to show the basic lines with some drawings, but I cannot draw…

Was alle Blusen gemeinsam haben ist, daß sie sehr kurz sind und ziemlich direkt unter dem Busen enden. Außerdem sind sie eng und der Verschluss ist vorne, Haken und Ösen habe ich gesehen. Logisch, denn da ist ja ziemlich Zug drauf. Denn die Blusen sind eng. Der Rücken ist meist gerade geschnitten, im Stoffbruch, die Formgebung passiert vorne. Aber wie… na wie der Schneider Lust hatte.

Das erste Bild ist nach der Bluse zum Hochzeitssari meiner Freundin. Ich war überrascht, daß die Bluse mit drei Abnähern geformt ist. Da die Front der Bluse nie zu sehen ist, weil ja der Sari drüber geht, ist das allerdings naheliegend.

What all blouses have in common is that they are short. It’s kind of a cropped top, ending more or less directely under the bust. They are very tight and the closing is on the front, what I saw were hooks and eyes. That holds well, as I said… they are tight. The back usually was just cut straight on the fold. But how the Top is formed… that happens how the tailor likes…

The first sketch tries to show the blouse of my friends wedding saree. The first moment I was surprised to see three darts to form the front, but as this part is always covered bei the saree itsself it’s quite logic to use three darts to give the desired shape.

Was man auf meiner „Zeichnung“ nicht sieht ist, wie intelligent das Teil gearbeitet war: mit breiten Nahtzugaben an der Seitennaht und am Ärmel, so daß die Bluse auch mal weiter gemacht werden kann, denn so ein Sari ist ein Kleidungsstück fürs Leben.

What my „sketch“ doesn’t show at all is how smartly the blouse was stitched: Large seam allowances were left on the side seams and the sleeve seam. So you can adapt the blouse if the young bride (at the wedding) gains weight. A saree is a lifetime garment…

Schema für SaribluseDoch das ist nicht die einzige Art eine Saribluse zu formen. Eine andere Variante die ich gesehen habe hatte Quernähte, die in etwa verliefen wie bei einem BH. (Grundform BH mit Unterbrustband).

Shaping can be achived with other cuts, too. One I say hat the seams like on a Bra.

Auf Webseiten habe ich für die Saribluse auch schon das Wort „Choli“ gelesen. Auf den englischsprachigen Schildern die ich gesehen habe, wurden die Teile allerdings immer als Bluse („blouse“) bezeichnet. Auch meine Freundin hat den Ausdruck nie verwendet. Möglicherweise ist das auch wieder regional unterschiedlich, Sprachen gibt es in Indien ja viele.

On websites I’ve also read the word „choli“ for the blose. While I was in India I didn’t read it, at least on the signs written in English, it was also referred to as „blouse“. Also my friend always called it a blouse. Maybe that’s different in different parts of India, this country has quite a lot of different languages…

Schema für SaribluseEine andere Variante hat eine geschwungene Querteilungsnaht unter dem Busen. Der Rest kann mit einer Art Wiener Nähte geformt werden. Oder auch wieder mit Brustabnähern.

Yet another version has an underbust seam and then shapes the upper part with princess seams. Or with darts…

Und das sind nur einige Beispiele… alles was Form gibt ist erlaubt, und für Ärmel oder Ausschnitt gibt es keine Regeln. Letztlich ist auch eine Saribluse ein Modeartikel (oh ja, auch für Saris gibt es Mode!) und kann jede Form annehmen, die die Trägerin wünscht. Dieser englische Artikel zeigt und beschreibt noch einige Varianten.

But that’s all only examples… any shaping is allowed. And neckline or sleeves will be done as the wearer likes it. Also the blouse is a fashion garment. And yes, there is fashion for sarees! I found this webarticle, featuring different blouse-styles.

Galaktische Weihnachtssocken

Da der heilige Abend vorbei und die Geschenke verteilt sind, kann ich jetzt auch noch etwas zeigen, was ich in den letzten Wochen genadelt habe.

Spaceinvader Socken aus KnittyDie Space Invader Socken aus Knitty paßten einfach wie die Faust aufs Auge zu meinem computerspielenden Bruder.

Ich habe sie fast änderungslos nach der Anleitung gearbeitet, nur habe ich mit schwarz angeschlagen, nicht mit weiß, das fand ich für Herrensocken praktischer. Und ich habe für den Fußteil nicht abgenommen, weil Männerfüße meist etwas breiter sind und die Maschen eh meinem „normalen“ Umfang für Herrensocken entsprachen.

Außerdem habe ich mit einem Nadelspiel statt mit zwei Rundnadeln gearbeitet, wobei ich sagen muß mit dem Einstrickmuster hätte die Technik mit den zwei Rundnadeln vielleicht sogar einen Sinn gehabt…

Neu war für mich die Spitze, die ich mit verkürzten Reihen gearbeitet habe. Auch eine Technik, wird aber wohl nicht meine Lieblingstechnik werden, da man hinterher ziemlich viel mit Maschenstich annähen muß.

Als Wolle hatte ich „Trekking Sport“ in schwarz. Einige Leute sind ja ganz begeistert von der Trekking, ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Sie fühlt sich gut an, aber sie ist nicht sehr fest gedreht. Ich stricke meist ohne hinzusehen und so steche ich immer wieder zwischen die Fasern ein. Das ist unschön.

(Für meinen Mann habe ich derzeit Trekking XXL auf der Nadel, das zeigt das gleiche Problem.)

Das cremefarbene und das olivgrüne Garn sind „Superba Klassik“ von Rico Design. Stricken ließ es sich gut, aber ich fürchte, es tendiert zum Fusseln. Mal sehen, ob es pillt. (Sprich ein einem halben Jahr meinen Bruder mal fragen. :o)

Meine Nadelstärke ist 1,75, damit komme ich dann auf die übliche „Sockenmaschenprobe“ von 30 Maschen auf 10 Zentimeter.

Und ja, meinem Bruder gefallen sie. 🙂

As everybody has recived his or her christmas gift, I can show something I’ve been knitting the last weeks.

When I saw the space invader socks on knitty this spring I instantly knew my youngest brother would get them for christmas.

I didn’t change a lot, I did the cast on in black instead in creme, because I liked that more for mens socks. I didn’t decrease stitches for the foot either, because male feet usually are broader then female ones and the nomber of stitches was that, what I normally use for mens socks.

I did not use, as the instruction suggested, circular needles, because I do well with normal sock needles. But I think for that technique circulars might indeed make sense. (The first time that I see there might be a reason tu use circulars instead of „normal“ sock needles.

A first time for me was the short row toe. It went fine, but I don’T think this will become my favourite toe, because you have to do a lot of needlework in the end. 😮

The yarn I used is sockwool „trekking sport“ from „Zitrone“ in black. It touches nicely, but what I did not like too much is, that it is not very firm. I usually knit without watching my knitting and the needle very often stitched only half the strand and I had to correct that rows later, when I saw it. (I have another pair on the needles for my husband, same company, type „trekking XXL“, very soft, but same problem.)

Creme and dark green are „Superba classic“ from Rico Design. This one did knit very well, but I’m not sure, whether it will not start pilling very soon. (Will have to ask my brother in some month…)

Needles I used were 1,75mm, that’s what I need to get the „typoical“ sock-wool gauge of 30 stitches on 10 cm (36 stitches on 4 inches).

And yes, my brother likes his socks.

Frohe Faulnachten!

Äh… frohe Festtage wollte ich wünschen… :o)

Weihnachtsgrüße von This is meDoch Weihnachten bin ich faul. Ich mach nix.

Den Nachtisch (Glühweincreme) habe ich schon am Samstag gemacht und da wir nur zu zweit sind, reicht der für vier Tage.

Der Kapaun mußte gestern nur noch gewürzt in den Ofen geschoben werden und garte da von selber. Und von den Resten werden wir heute und morgen ebenfalls noch mal königlich spachteln. Und noch was einfrieren.

Der Rest kommt aus Dosen (Foie Gras), Flaschen (Wein…) und dem Kühlschrank (Lachs). Im Kühlschrank hält sich ensprechend verpackt auch der gestern gewasche Salat…

Ich muß also bis Donnerstag nix mehr tun, außer meine Bücher lesen, ein bißchen surfen, die Bookmarksammlung mal aufräumen und ein paar Blogs lesen, vielleicht an den Socken weiterstricken….. das Gehirn hat Pause.

Deswegen auch kein kreativer Weihnachtsgruß von mir, sondern einer, der in meiner Mailbox landete.

Neugierig auf mehr Comics dieser Art? Dann ab auf die Homepage des Künstlers: http://www.thisisme-comic.com

Merry, lazy Christmas!

Christmas is my lazy time, i’m doing nothing for two days.

The dessert („spiced-wine-cream“) was prepared on Saturday and occupies my fridge since. As we are only two it will easily last four days.

The capon had only to be put in the oven yesterday, where it cooked by himself and the big bird will easily feed us until tomorrow. With two or more meals to go to the deepfreezer after that.

The rest was bought ready made in tins (foie gras…), bottles (Cahor wine, Sauternes and Champaine) or plastic (salmon). The salad also was washed yesterday and is kept in the fridge.

So I’ll be really doing nothing until thursdy. Just a bit reading, surfing on the web (reorganising my bookmarks and reading blogs) an maybe… knitting on the socks that are currently on my needle. At least nothing my brain has to work for.

Sp you wont get a creative christmas greeting from me, but I’m using someone others creativity, showing you the greetings I found im my mailbox this year.

Want more comic? Check out the artists homepage: http://www.thisisme-comic.com

I love Paris in the winter…

… (nein, keine Sorge, ich höre schon auf zu singen…)

WeihnachtsbaumIch kann es gerade gar nicht glaube, daß es schon wieder eine Woche her ist, seit in in Paris war… die Vorweihnachtszeit genieße ich dort besonders, weil ich mich da dem Kitsch hingeben kann, den ich bei mir Zuhause nie haben wollte… was mir hier „zu viel“ an Dekoration erschiene paßt in Paris gerade gut.

Und wenn ich in der Vorweihnachtszeit in Paris bin, dann sind die „Grands Magazin“ mit ihrem Weihnachtsschmuck ein fester Posten auf meiner Liste. Zumindest einige davon…

Der Weihnachtsbaum in den Galeries Lafayette ist einer dieser Punkte… dieses Jahr sehr klassisch. Und ja, der ist so groß wie es aussieht…

… (dont‘ worry, I wont sing…)

I hardly can believe it, but it’s one week since I was in Paris… what I love most in „pre-christmas“ Paris is, that there I can enjoy all the glamourous „too much“ decoration, I wouldn’t like to see at home. But in Paris the biggest, the most glitzy just fits.

So of course I’m always trying to see the „Grand Magazin“ with there Christmas decoration. Or at least some of them.

The Christmas tree inside the Galeries Lafayette is usually the first stop on my route. This year quite a „classic“ decoration I’d say. And yes, it is as tall as it looks like…

Die Außendekoration hingegen… wieder die vom letzten Jahr. Also kein neues Photo, zumal ich diesmal ohnehin kein Stativ dabei hatte…Die Lightshow war möglicherweise etwas anders.. Aber so prächtig… das kann man nicht jedes Jahr neu machen. Nicht mal als Luxuskaufhaus.

Dafür wurde man im „Maison“ Gebäude (Möbel und Haushaltswaren haben ein eigenes Gebäude gegenüber vom Haupthaus) von einem schlanken jungen Mann lächelnd begrüßt. Gekleidet von Kopf bis zu den Schuhen in weißes Leder und mit einem Paar Flügeln auf dem Rücken… :o) Dahinter spielten einige Männer Weihnachtslieder auf dem Alphorn.

Ob das jetzt grauenhaft oder schön ist… muß jeder selber entscheiden. *gg*

Und als wir rauskamen viel auf einmal Schnee… ja wo kam der denn her? Aus der Schneekanone über dem Eingang… wenn der Schnee nicht nach Paris kommt, dann macht man ihn eben selber. Kalt genug war es ja…

The decoration outside on the front was the same as last year. So no new pics, I didn’t have a tripod with me anyhow… But it’s a quite opulent one, so even a „luxury dealer“ as the Galeries Lafeayette can’t afford that every year, I suppose.

And then they had that young man, dressed in white leather from head to shoes, with white feathery wings on his back, who was greeting all customers entering or leaving the „Maison“ building. (Furniture and all kind of houshold goods have not only their own department, but a whole building of their own.) Behind the young man three older men, playing christmas songs on alphorns (the funny swiss things…) Awesome or awful…? Go there and decide yourseves!… *gg*

When we left there was… snow! Rare in Paris, very rare… well, this one came from machines… a sure way to have snow in Paris… :o)

Printemps ParisPrintemps hat seine Dekoration immerhin ein wenig variiert… die Sterne sind etwas anders verteilt und die Farbe ist (mal wieder) rosa, statt orange.

Hauptanziehungspunkt sind allerdings ohnehin die animierten Fenster, in denen verschiedene, oft musikalisch unterlegte Szenen mit Puppen oder Stofftieren dargestellt werden. (Wegen der davorstehenden Menschenmassen nicht photographierbar.)

Dieses Jahr waren es allerdings größtenteils etwas seltsam anmutende Kreaturen aus Stoff… aber das Vogelorchester war suüß!

Printemps this year did a variation of their decoration… the light elements are distributet da bit differently and the colour is pink, not orange. (Pink again… if I remember correctly they like pink.)

But the main attraction here are the windows, where they have dolls, furry anmals and/or other toys arranged to animated, often funny sceneries. Sometimes with music, too. (No pics, it was too crowded and also too dark.)

I habe to admit that this year the fabric cratures were kind of strange…. but the birdorchestra was veeery cute!

Eifelturm bei NachtWeil es wirklich kalt war entschieden wir uns für eine Tasse Kaffee unter der Glaskuppel des Printemps und sind danach dort noch ganz nach oben gefahren.

Auch wenn es kitschig ist… ich liebe den beleuchteten Eiffelturm bei Nacht! Wie er über die Stadt zu wachen scheint. (Wie schon gesagt… leider ohne Stativ… aber dank Bildbearbeitung erkennt man wenigstens ein bißchen was…)

It was really cold that day, so we decided to have a cup of coffee under the glassdome of printemps. When we were warm enough again we went up completely to get the view from the outside.

Yes, I know, it IS kitschy…. but I love the illuminated Eiffeltower at night! It seems to kind of watch over the city. (As I said… I didn’t have my tripod with me… but thanks to gimp there’s something visible on the pic….)

Ich war übrigens ganz brav… ich habe keine Stoff gekauft und keine Wolle.

Nur zwei Bücher… :o)

Aber im Januar komm ich wieder… *g*

By the way… I was very disciplined… I didn’t buy any fabric nor wool.

Only two books.

But I’ll be back in January… :o)

Fontaine StravinskiVielleicht ist es dann wärmer… das letzte Wochenende war jedenfalls für Dezember eher ungewöhnlich kalt. Minusgrade… *bibber*

Allerdings bescherte mir das auch einige ungewöhnliche Anblicke: Die Fontaine Stravinski war größtenteils gefroren… (Sonst wenn es in Paris kalt war, waren die Brunnen eigentlich immer ohne Wasser.)

Nur wo ständig fließendes Wasser draufplätschert ist es noch flüssig, der Rest ist fest.

Maybe it’s a little warmer in January, because last weekend it was really cold. Unusual for Paris in December, biting minus Celsius.

On the other hand this provided some unusual looks, too: The Fontaine Stravinski was mostly frozen. (Other times when I felt Paris being very cold the fountains were without water.)

Only where fresh water is constantly dripping it remains liquid, the rest of the water is solid…

Im letzten Moment…

.. wie immer halt. :o)

Tasche Meine „weit weg“ Geschenke sind fertig und per „reitendem Boten“ (meinem Bruder) auf dem Weg in heimatliche Gefilde.

Das Geschenk für meine Mutter habe ich ja in Indien gekauft, aber wenigstens die Verpackung sollte selber gemacht sein.

(Liebe Bärbel, ich habe ja gar nix gegen das Heinzelmännchen-feeling mit fleißigem gebastel. Aber eben nur so lange, wie es ganz am Ende noch Spaß macht, auch hektischen Spaß, und nicht in Zwang ausartet. 😉 )

Da es schnell gehen mußte habe ich den Stoff mit einer Schicht Vlies unterlegt, als Futter hatte ich nur Crepe-Satin aus reiner Seide da *hüstel* alles andere war farblich weniger passend (Der Perfektionismus schlägt wieder zu, ich weiß…), und einfach der Länge nach alle 3cm durchgesteppt. Immerhin mit einem Stickgarn. Danach noch eine Reihe Federstich in jede zweite Längsreihe. (An der aufgeklappten Tasche sieht man das ungefähr am Futter.)

Danach noch ein Rest Viscose-Schrägband verbraten… Fertig eine nette Verpackung. (Ich finde den Stoff ja einfach hinreißend…. ein Deko-Stoff von Toto… mußte ich haben. Obwohl das Muster eher LandhausStil ist, finde ich die Farben so weihnachtliche.)

GeschenktascheWofür die Zeit allerdings nicht mehr gereicht hat, war ein Verschluß. Da muß es das Schleifchen aus Satinband tun. Leider hatte ich da auch nicht mehr viel von, so ist die Schleife etwas klein geraten…

My „far away“ gifts are on their way. My brother and his car are acting as Santa Claus and Rudolph and will deliver the gifts to my mother and my other brother.

My mothers gift was bought in India, so I wanted to make the wrapping myself. (Really, I do love crafting, sewing, knitting,… for christmas. Even if it was getting hectic, because my brother had to leave at a certain time… as long as it’s still the „fun“ kind of „hectic“. When it’s getting the panicing kind of busy… it’s time to stop. This was late night, but still fun.)

So I picked a piece of a fabric I had bought this summer at Toto in Paris and which I like very much, because it has no real christmas print, but still great colours for winter/christmas theme. I packed some batting under it, picked a bit of silk crepe satin (was the best colour match I could find… beeing a perfectionist sometimes is a bit costly… :o) ) and quilted lines every about 3cm or so. As I found matching embroidery thread I used that. To add a bit more of the embroidery thread I stitched a line of feather stitch in every second of the quilted rows. Then a bit of bias band I also still found in my „collection“ and that’s it. Very quickly done and I think it’s a nice wrapping for a gift.

Only I didn’t have time to make any closure.. so the ribbon will have to do. A larger bowtie would have been nicer… but that was the end of that ribbon. (Still good, my box of ribbons and laces is more than full anyhow…)

GeschenksäckchenDoch die Verpackung war nicht alles… mein jüngster Bruder bekommt was selber gemachtes, was Anfang der Woche noch weit von „fertig“ entfernt war… aber ich habe es geschafft! (Gezeigt wird später, mein Bruder hat Internet und verwendet es auch….)

Allerdings mußte seine Verpackung dann wirklich blitzschnell gehen… ein Stoffrechteck an zwei Seiten zusammengenäht, den Saum oben mit Stickgarn und einem Satinstich genaht und das ganze mit einem Satinbändchen zugebunden.

(Wie schon gesagt… rot war aus… aber das grün paßt auch gut. In Wirklichkeit noch etwas besser als auf dem Photo…)

But the gift wrapping wasn’t all I had to do. My youngest brother gets something homemade by me which was far from finished two days before „sending deadline“… but.. I did it! (Pics later, my brother has internet and knwos how to use it…)

So his gift bag had to be done even quicker… just are rectangel of fabric sewn together at two sides, the hem done with embroidery thread in satin stitch and a ribbon tied closely. That’ll have to do.

(As I said.. I ran out of red ribbon… but the green looks nice, too. In reality better than on the photo, the colours are a bit different in reality.)

Morgen schaffe ich dann hoffentlich noch meine letzte Sorte Plätzchen… (mehr als vier sind es dieses Jahr nicht).

Tomorrow I can hopefully do the last cookies. This year it’s only four different ones, but those four I really love and try to have them all.