Pracht in Pink und Rot

Natürlich wieder im Kleinformat….

Barbiekleid in Rot und PinkDiesmal habe ich einen historisch angehauchten Barbie-Schnitt (immer noch die gleiche Burda Sonderausgabe für Barbie) mit modernen Stoffen kombiniert.

Kleid von HintenStatt weißem Unterrock und weißen Ärmeln habe ich den pinken Futterstoff genommen, mit dem ich auch mein Kleid aus dem roten Stoff gefüttert habe.

Ich finde, durch die Stoffkombination wirkt das Kleid sehr stark und ist definitiv eine “große Robe” für einen Ball oder so, aber wirkt trotz der vielen Details gar nicht mehr so historisch.

(Dafür mag ich übrigens meine Experimente im Kleinformat. Nein, so ein Kleid werde ich mir nicht nähen, aber ich kann sehen, wie die Farbkombination wirkt.)

Die Raffungen im unteren Rock sahen ja auf dem Bild im Heft eindrucksvoller aus, aber den Angaben nach (und auch der Endlänge nach) war es nicht mehr als das. Und ich habe gelernt, wie man bei so einem mehrteiligen Rock das Problem der Öffnungen löst… Die Anfertigung war für so ein kleines Kleid aber sehr aufwendig.

Der untere Rock war im Original aus Taft, mein Futterstoff ist deutlich weicher. Daher steht er weniger schön, der Oberstoff ist schwerer. Aber es wird ja alles als Spielzeug enden…

Superspäter Nadelblick

Puppenschnitt auf Folie kopierenDa ich am Wochenende wieder unterwegs war, diesmal noch später. Aber es gibt auch nicht so viel zu sehen.

Da ich meine “großen” Projekte fertig habe, amüsiere ich mich ein wenig mit Resteverwertung. Auf dem Bild sieht man aber, was passiert, wenn man Telefonate nutzt, um einen Barbieschnitt zu kopieren. Telefonat zu Ende, kopieren nicht… dann liegt das halt zwei Wochen so herum.

fast fertige SockenUnd da die Socken aus unserer “Socken für Obdachlose” Aktion übermorgen zur Diakonie sollen, muß ich meine zweite Socke morgen auch noch fertig stricken.

Zum Glück ist es nur noch eine Runde und dann das Bündchen. Das klingt realistisch. Auch ohne Nachtschicht.

Das Abwiegen der Wolle zur gleichmäßigen Farbverteilung ist mir diesmal allerdings nicht gut gelungen. Ich habe eine “neue” gebrauchte Briefwaage, da muß ich mal im Auge behalten, ob es an der Waage liegt oder ich einfach nicht aufgepasst habe.

Aber sie werden Füße wärmen und das ist die Hauptsache.

Barbie in zartblau

Barbiekleid in blauDen Stoff habt ihr schon gesehen, das fertige Teil noch nicht, weil mir für die Schnittkritik bisher die Zeit fehlt. Bis ich das mal schreibe, habe ich vermutlich die Hälfte vergessen… Aber gut, im Moment nähe ich halt mehr und schreibe weniger.

Der Stoff gab jedenfalls nicht nur ein schönes Sommerkleid, sondern auch ein Kleid für Barbie. Den Stoff habe ich schon ewig, vor mehr als zehn Jahren in Berlin bei Hüco-Stoffe gekauft.(Brauchte ich nicht, war aber günstig und gefiel mir gut.) Durch einen ähnlichen Stoff, den eine Freundin vom Stoffmarkt mitgebracht hatte wurde ich dran erinnert und da ich gerade ein tragbares Probekleid brauchte, kam er endlich zum Einsatz.

Und macht sich mit dem kleinen Muster auch an Barbie sehr gut. Der Schnitt kommt immer noch aus dem alten Sonderheft von Burda, eigentlich hätte an einigen Stellen Spitze eingearbeitet werden sollen. So schmale hatte ich nicht, nur in der Taille habe ich die Bogenkante eine Spitze eingearbeitet (der Rest ist dann endlich aufgebraucht), dafür gab es an den Kanten noch einfache Verzierungen mit Satinstich und Maschinenstickgarn.

Und damit das Photographieren einfacher wird, habe ich mir für wirklich kleines Geld einen Puppenständer gekauft. Also nicht einen… ich habe jetzt zehn oder so… kleiner kam das nicht aus China.

Statement-Mantel für Barbie

Ankleidepuppe im MantelAus den Resten meines Rockes (Stoff von Malhia Kent) wurde dann wieder die Barbiepuppe “bespielt”. Bei dem groß gemusterten Stoff und noch dazu in schwarz-weiß war das eine kleine Herausforderung. Einmal eben großes Muster, kleine Puppe, zum anderen benähe ich ja keine Sammlerpuppen für Erwachsene, sondern das ganze endet dann in einem Kinderzimmer. Und Kinder sehen das mit den Farben ja meist etwas anders, als unser erwachsenes Auge.

Puppenmantel von hintenDas Muster war aber schnell in den Griff zu bekommen, denn in der alten Burda Barbie Sonderausgabe, durch die ich mich ja relativ systematisch durchnähe war ein Mantel für Webpelz, der daher wenige Nähte und große Teile hatte. Nachdem ich noch ein kleines bisschen geguckt hatte, wie die Teile aufs Muster passen, fand sich da schnell eine gute Lösung.

Saumzugaben hatte der Schnitt nicht vorgesehen, aber das war ja leicht nachzuholen. Und gleichzeitig die Möglichkeit, etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Ich hatte da ja von Alterfil noch einen Nähfaden in Neonpink… Säume damit dreifach abgesteppt… schon gibt es einen Farbakzent. Der überdies genau zu dem Schrägband in Neonpink passt, das ich mal bei Petit Pan in Paris mitgenommen hatte und von dem einige Zentimeter hier als Kragen dienen dürfen.

Kleid mit Mantel für AnkleidepuppeDa der Mantel weitgehend verschlusslos ist, brauchte die Puppe natürlich auch noch was drunter. (Was sonst noch aktuell bei mir ist passte da beim besten Willen nicht dazu.)

Aber die Seitenteile des Rockes waren ja auch Sweat aus den Trigema “Putzlappen”, der ist auch für ein Barbiekleid gut. (Modelle für Jersey sind in dem Heft nicht so viele drin, die 80er waren da ja noch andere Zeiten… also nehme ich den Schnitt fast immer, wenn ich einen Jerseystoff zu “verbraten” habe.)

Damit das nicht zu trist wird, habe ich noch mal das pinke Nähgarn benutzt und alle Säume mit einem Zierstich abgesteppt. Saum und Ärmel wurden schön gleichmäßig, am Halsausschnitt mit der Rundung und den vielen Quernähten funktionierte das dann nicht mehr so gut.

Aber die Puppe wird sich nicht beschweren, also blieb es wie es war und ich hatte auch keine Lust, mit irgendwelchem Soluvlies rumzuspielen.

Ich gebe zu, daß mir dieses Outfit besonders Spaß gemacht hat, das würde ich auch in “groß” anziehen. 🙂 (Nur so viel Stoff für einen Mantel war ja nicht dagewesen…)

Barbie in Seide

Für ein Barbiekleid hat der Rest von meinem Karokleid ja gerade noch so gereicht, aber mit Modifikationen.

Seidenkleid für BarbieDer Schnitt ist wieder aus dem alten Burda Sonderheft, es hätte aber ein historisches Kostüm sein sollen, mit Schutenhut.

Da mein Stoff schon sehr knapp war und ich überdies auch keine passende Spitzenborte hatte, wurde der Rock aber spürbar kürzer (statt eines Saumes mußte die Webekante herhalten), sämtliche Spitzenverzierung entfiel und überdies habe ich den leisen Verdacht, die Anleitung beim Hütchen nicht so ganz verstanden zu haben. Auf dem Bild im Heft sah das für mich doch etwas anders aus…

Aber egal, es ist ja zum Spielen und da ist jede Phantasie erlaubt. 😉

Aufgeräumter Nadelblick April 2019

Das Photo der Rosentunika spare ich euch, die Träger sind jetzt zwar endlich adjustiert, aber noch nicht angenäht, auf der Puppe sieht man da aber keinen Unterschied.

Barbie Kleid, zugeschnittenDafür gibt es wieder Kleinteile zu sehen… diesmal bekommt Barbie edlen Seidenjacquard, Und wie erfahrene Leser wissen, bevor Barbie was bekommt, bekommt vorher jemand anderer was, meist ich. Ich hatte tatsächlich einen Nähanfall, so daß ich in einer guten Woche ein Kleid genäht habe. Ganz frisch. Bilder gibt es auch schon, ich muß dann nur mal dazu kommen, sie zu bloggen… Aber wird schon. Irgendwann.

(Und den Nähanfall habe ich mit sehr viel Schlafmangel bezahlt… das auch noch kurz vor der Zeitumstellung.)

Auch Socken wurden reichtlich fertig. Lace TuchDeswegen ist mein letztes Jahr begonnener Lace-Schal tatsächlich das einzige Strickprojekt im Moment. Ich will den fertig haben, bevor ich was Neues anfange. Dafür schaut es auch ganz gut aus, ich bin im 17 Rapport von 20 und habe auch das letzte Knäuel Garn wieder gefunden. Denn das werde ich noch brauchen.

Das wird dann auch mein letztes Projekt auch “Victorian Lace Today” sein, da habe ich jetzt alle gestrickt, die mir wirklich gut gefallen haben. Mal sehen, womit es weiter geht. 🙂

Barbie mit Hut

Barbie mit langem Kleid und HutWenn auch die Tunika noch nicht fertig ist, geht es immerhin mit der Resteverwertung voran. Aus den Einzelteilen vom Anfang des Monats wurde ein fertiges Kleid mit Hut. (Wieder aus dem alten Burda Sonderheft für Barbies.)

Das Kleid war so schnell genäht wie es aussieht. (Nur mußte ich an der oberen Kante mal wieder einen Gummi einziehen, weil die zu weit war. Kann aber auch beim Umbügeln passiert sein.) Die Ärmel näht man mit ein paar Handstichen an.

Der Hut ist eine andere Liga… alles von Hand (Unterbau aus Schabrackeneinlage und H250), der Unterbau nicht so leicht von Nadeln zu durchstoßen und wie man dann den Stoff drauf befestigen soll, ist auch nicht so evident. An dem Punkt hätte ich mir dann doch das eine oder andere Mal die ausführliche Fotoanleitung gewünscht. So ist das mehr experimentelles Basteln. Aber es hält irgendwie. Nur das mit den “gleichmäßigen” Falten am Hut… so klein bekomme ich das nicht nach Augenmaß hin. Das hätte ich vorher markieren müssen. Aber für einen Barbiehut habe ich beschlossen, dass es doch herzlich egal ist.

Eigentlich hätte man an verschiedenen Stellen noch kleine Stoffröschen aufnähen sollen… darauf habe ich aber großzügig verzichtet. Der Stoff hat eh genug Rosen.

Aktueller Nadelblick Februar 2019

Ich hatte es ja angekündigt… ich habe was genäht. (Dafür lasse ich das zweisprachige Bloggen wieder, ich glaube, es liest keiner mehr mit, der kein Deutsch kann, die Zeit kann ich mir sparen.)

Off Shoulder Tunika mit RosenmusterIm Oktober hatte ich ja Schnitt und Stoff für ein Probeteil gezeigt, die Probe war erfolgreich, so daß ich (Jahreszeit egal, Frühling wird irgendwann wieder) auch den schönen Rosenstoff mit der gestickten Bordüre verarbeitet habe. Auch diese Tunika ist fast fertig, nur die Träger sind nur gesteckt. Hier muß wieder der Kompromiss zwischen meinem unsymmetrischen Körper und “so genäht sieht es dann aber auf dem Bügel fürchterlich schief aus” gefunden werden, wozu ich dann kundige Hilfe einer bewährten Nähfreundin brauche. Halten würde das Teil vermutlich auch ohne die Träger, aber die Träger verstecken den BH. Weswegen die Position auch so wichtig ist…

zugeschnittenes BarbiekleidAus den relativ üppigen Resten (da ich am Saum und an den Ärmeln die Stickereibordüre haben wollte, habe ich alle Teile quer zugeschnitten, was bei 140cm Stoffbreite dann aber doch einen relativ breiten Reststreifen ergibt) bekommt Barbie wieder ein Kleid. Diesmal mit Hut. Der Stoff ist schon zugeschnitten, für die Hutteile habe ich erst beide Lagen Vliseline aufeinandergebügelt und schneide dann zu.

Stricktechnisch liegen sowohl der Lace-Schal als auch meine eigenen Sommersocken immer noch unverändert in der Ecke, aktueller Zustand also immer noch wie hier.

grauen Socken mit gelbem PonyDie Weihnachtssocken für meinen Bruder wurden, wie befürchtet, nicht fertig. Immerhin bekam er eine zum Anfassen, dann nahm ich das wieder mit, um die zweite spiegelverkehrt hinzubekommen. Das ist inzwischen auf einem guten Weg, wie man sieht.

Bis zu seinem Geburtstag ist es allerdings weniger als ein Monat… vielleicht werden sie wenigstens da fertig, aber für die Geburtstagssocken sehe ich schwarz. (Aber gut, mein Geburtstagsgeschenk von ihm kam auch sechs Monate verspätet…) Jedenfalls sind es noch neun Musterreihen. Was ich aber gelernt habe: Einstrickmuster mit drei Farben an Socken sind keine gute Idee. Wenn er noch mal mit so einer Idee um die Ecke kommt, dann wird aufgestickt.

Und lesen? Ja… äh… ich versuche meines Zeitschriftenstapels Herr zu werden. (Ich sage nicht, daß ich da keinen habe…)

Jedenfalls ist das Blog noch nicht ganz tot und ein bisschen komme ich auch noch zum Handarbeiten.

(Und gutes Neues Jahr! Heute ist chinesisches Neujahr, wir haben jetzt das Jahr des Schweines begonnen. 🙂 )

 

Mini-Bikini

Mini Bikini

Barbi im rosa BikiniJa ne, nicht für mich… früher kamen Barbie Puppen ja mit Badeanzug im Auslieferungszustand. Heute muß man das selber nähen. Ein elendes Gepfriemel… aber jetzt kann Barbie an den Strand. (Stoff ist der Rest von meinen BHs, der Schnitt aus einem alten Burda Puppenmode Heft.)

No, not for me… when I was a kid Barbie came with a bathing suit as the basic equippement. No longer, so I needed to sew one that myself. Pieces are really, really small to get them under the sewing machine. But I succeeded, so Barbie is ready for the beach. (Fabric is a remnant from my bra sewing, the pattern from an old Burda doll fashion issue.)

Heißer Nadelblick: August 2018

Hot needles: August 2018

BH, fast fertigWenn mir in den letzten Monaten die Nadeln heiß gelaufen sind, lag es sicher nicht an meinem Arbeitseifer, sondern an den Außentemperaturen… trotzdem habe ich einen dritten BH aus dem rosa Material geschafft. Die “letzte Meile” wird hier allerdings dauern, denn die Bügel sind gekürzt und brauchen mehrere Tauchgänge im Lack, damit die Enden versiegelt sind. Dazwischen müssen sie aushärten… und dann muß ich dran denke, sie wieder einzutauchen… etc.

If my needles were running hot over the last months it was not due to me working with them, but only due to the temperatures outside…. But I made a third bra from the pink material. The “last mile” will take some time here, because I had to shorten the wires and they will need several dips in the varnish to be sealed. Having them dry well between two dips. Which means I will usually forget about them until I remember to do the next dip weeks later…

Barbie Bikini in ArbeitWas nach einem Versuch in Akkupunktur aussieht, sind Reste des Dessoustoffes, die am Ende einen Bikini für die Barbie ausgeben sollen. Mal sehen, wie lange ich für so wenig Stoff brauchen kann….

It might look like trying accupuncture, but it’s the remnants of ma dassous fabric  getting transformed in a bikini swimsuit for a Barbie doll. Let’s see how long it will take me to finish such a tiny project.

Lace SchalDa mein letztes Lace-Projekt ja nicht so glücklich verlaufen ist, habe ich mich wieder bewährten Anleitungen zugewandt, nämlich dem Buch Victorian Lace Today. Das Modell hat den etwas komplizierten Namen “Double-Bordered Scarf with Diamond Borders Adapted from Weldon’s, 1904“. Was mich besonders daran fasziniert hat ist, daß der Schal im Prinzip aus zwei Randbordüren besetzt, mit nur wenigen Maschen im Netzmuster dazwischen. Nur muß man die Reihen immer um eine versetzen, damit das am Ende aufgeht. Also Konzentration beim Zählen… aber da das Muster recht eingängig ist, ist das nicht so schwierig. Als Garn habe ich den großen Rest von “Diva” von Le Mohair des Fermes de France genommen.

Since my last lace project was a bit of a disappointment I went back to reliable patterns from the Victorian Lace Today book. The pattern has the slightly complicated name “Double-Bordered Scarf with Diamond Borders Adapted from Weldon’s, 1904“. What drew my attention to it was the way it is constructed: It is basically only border pattern on both sides, connected with a few stitches in mesh pattern between. Th rows are always one off, so it takes a bit of concentration for counting. But the pattern itself is rather easy, so that is not really complicated. The yarn is the huge remnant of “Diva” by “Le Mohair des Fermes de France”.

SockeUnd ja, vor zwei Monaten hatte ich da auch eine Socke angefangen. Die  Tipsy Toe Socks von Sybil R. Die gibt es immer noch… ich bin auch fast beim Bündchen. Von der ersten Socke… Ich mußte meine Ferse etwas kürzen, sonst wäre die Socke zu lang geworden. Die Spitze ist nicht so leicht zu messen. Garn ist immer noch „Cotton Kolibri Color“ von Schachenmayr Regia.

Two moth ago I’ve shown the beginning of a sock, the Tipsy Toe Socks by Sybil R. They are still in the game. I have nearly reached the cuff. Of the first sock… I had to shorten the heel a bit, otherwise the sock would have been to long. Measuring is not so easy. Yarn is still „Cotton Kolibri Color“ by Schachenmayr Regia.

Buch und ZeitschriftDafür hat es beim letzten Paris-Trip wieder ein Buch auf meinen Nachttisch geschafft. Allerdings waren zwischendrin wieder etliche Zeitschriften bei mir angekommen, so daß ich mal wieder nur die ersten Seiten gelesen habe… mal sehen, wann ich dazu komme, weiter zu lesen.

Few crafting but on my last Paris trip I managed to finish a lot of periodicals and started the next book. But when I came home I was swamped again with periodicals, so the book reading stopped after a few pages… let’s see when I will find the time to continue.