Wenn der Postmann klingelt…

.. bin ich normalerweise nicht Zuhause. Aber heute hat es mal geklappt.

When the postman comes normally I am not home. But today I was.

Paket von ElingeriaUnd so konnte ich mein heiß erwartetes Päckchen von Elingeria in Empfang nehmen.

(Ich habe ja nicht genug angefangene Nähprojekte, nein, nein…)

So I could recieve my parcel from Elingeria directly. (Since I do not have enough unfinished sewing projects…)

Die beiden Stoffe links waren aus dem Resteangebot, je 1,50m hochwertigem Dessousjersey konnte ich nicht widerstehen. Die grün-grauen Karos gefallen mir zwar gut, aber ich fürchte, die Farbe steht mir gar nicht. Na mal sehen, dann habe ich auch mal wieder was für den Tauschtisch. Oder es wird sehr viel Unterwäsche, denn die Microfaserqualität wirkt recht fest. Oder mal ein Probeshirt. Der blaue daneben hat noch ein Ton in Ton Blattmuster und liegt farblich ganz auf meiner Linie. bei 8 EUR für beide zusammen kann ich wirklich nicht meckern.

Rote Spitze und orangener Microfaser werden hingegen ein paar BH-Sets geben, ebenso der schwarze Stoff, der auch ein Ton in Ton Muster hat, das auf dem Bild nicht rauskommt.

The two fabrics on the left were from the special price offer, I choose to get 1,50 m each and the company choose which I got. The checked one on the left looks goo, but is not my colour at all. So I’ll have something to swap. Or make bras, the quality is quite firm. Or I’ll use it for a muslin. The blue one on the contrary is a great colour for me. It has a leaf pattern which isn’t visible on the pic. And I payed only 8 EUR for both, so nothing to complain.

The orange microfibre will become lingerie combined with the red lace. same for the black fabric with the ornamental structure that didn’t photograph well either.

Jetzt muß ich nur endlich mein Sommerkleid fertig nähen (damit ich es wegpacken kann) und den Mantel, den ich letztes Jahr angefangen habe. Und das Kleid nach dem Vogue-Schnitt, für das ich vor einem Jahr schon den Stoff gekauft habe….

Und natürlich müssen auch die ganzen Strickprojekte vor Weihnachten noch fertig werden…

So I only have to finish my summer dress (so I can store it away until next summer) and the coat I started one year ago. Plus a Vogue dress I purchased the fabric one year ago…

Not to forget that there are plenty of knitting projects to finish before christmas…

P.S.: Mein Patch kam zwar zu spät, aber da noch ein weiterer zu spät kam, gab es ein Kissen dazu, das die Empfängerin auch erreichte. Wie schön. 🙂

P.S.: My patch for the quilt was late, but it was not the only one, so those were transformed into a pillow thatarrived with the quilt. I’m happy about that. 🙂

Eilquadrat

Quickpatch

ChaosblockWie immer wenn man gerade gar keine Zeit hat kommt natürlich die Notwendigkeit eines Gemeinschaftsquiltes. Wie immer schnell. (Und ich will ja mitmachen.)

Gewünscht waren warme Töne und Rot, zumindest Rot habe ich in rauhen Mengen, allerdings davon genau null Patchworkstoffe. Also mußten Bekleidungsstoffe aller Art herhalten. Nur Fleece habe ich weggelassen. Ich hoffe, die Quilterin kann damit dann auch noch was anfangen…

Das ganze in bewährter „Crazy-Log-Technik“ absichtlich krumm und schief genäht. Ich sag ja, ich hab’s nicht so mit dem Patchwork…

It’s always when I have no time at all, when a quilt is needed. (Luckily only one block from me…) Quickly of course. (And I want to take part.)

The request was warm colours and red, well red I have but zero fabrics for patchwork. So a collection from my clothes fabrics has to do. I did not use fleece scraps, but apart from that all material is used. I hope the quilter gets along with it…

The technique is my „Crazy-Log-Patch“, everything in different widths and a bit shabby and not straight. (Intendetly, but frankly I am not the one for patchwork…)

Und dann ging mal wieder alles schief, was schief gehen kann und mein Patch ist nicht mal rechtzeitig angekommen. 🙁 Glücklicherweise waren es genug andere, so daß die Empfängerin trotzdem einen Quilt mit vielen lieben Wünschen in Empfang nehmen kann. Und das ist ja letztlich die Hauptsache.

And then everything went as wrong as possible so my patch couldn’t get to the sewing in time. 🙁 Luckily there were enough others so there is a quilt full of good wishes that will be given. And that’s what counts in the end.

Navi-Ta (Teil 2)

Navi-Ta (part 2)

Einfassung flach bügelnDann wird das angenähte Schrägband flachgebügelt und um den Rand herum gelegt.

Auf der Innenseite habe ich es dann gemütlich vor der Glotze von Hand angenäht. Dabei wird auf der Innenkante die Schnittkante des Streifes auch nach innen eingefaltet.

After sewing the bias strip to the quilted piece I*ve ironed it flat.

Then I turned ist to the lining side and sewed it buy hand. Folding the cut edge of the strip also to the inside.

Rand eingefasstSo sieht das ganz dann fertig angenäht aus.

Man erkennt auch an der rechten Seite, daß die Ecken stärker abgerundet sind. Das wird später die Klappe der Tasche und ich habe sie nach dem Quilten einfach freihändig abgerundet.

That’s what it looks once the binding is sewn.

On the right side you can see that the edges are a bit more rounded. That will be the flap once the case is finished. I just cut that back on the quilted piece before sewing the binding.

Seitennähte nähenAnschließend werden die Seitennähte genäht.

Ich klappe mein gequiltetes Stück zusammen und nähe etwa in der Ansatznaht des Einfassbandes. Wenn man die Tasche so knapp konstruiert, sollte man vorher mal stecken und testen, ob das Navi noch reinpasst.

Oben quer kommt dann noch das Knopfloch. Ich wollte zuerst Druckknöpfe verwenden, aber zum einen sind normale Knöpfe flacher und zum anderen haben Einschlagdrücker hinten einen Metallring und der würde dem Navi-Display nicht gut tun.

Then I fold up my piece of fabric and made side seams. Since my case is supposed to be very tight I first pinned and tested whether it would still fit in.

As closure I had first thought about snaps, but a button is the flattest solution and non sew snaps have a metall ring at the back. Which somehow is not the best idea if you want the case to protect the monitor of the device… So you see the buttonhole on top.

fertiges Navi-TaUnd das ist das fertige Täschchen.

Das Navi paßt mit Halterung genau rein, ohne Halterung sitzt es lockerer.

Und der Knopf war mal an einer gekauften Jacke von meinem Herzblatt. Es war der flachste, den ich finden konnte.

That’s the finished case.

The navigation system fits in like in a glove if I put it in with the attaching clamp and a bit more loosely without.

The button once was on a purchased jacket of my sweetheart, it was simply the flattest I could find.

Navi-Ta oder Challengenachwehen

Navi-Ta or Challenge aftermath

Nach der Challenge war von den beiden Seidenkleidern noch so einiges an Stoff übrig. Das wollte ich natürlich nicht „verderben“ lassen und habe mir überlegt, was ich noch damit machen könnte.

Da ich seit kurzem ein Navi fürs Auto habe und mir auch schon das eine oder andere Display in der Handtasche kaputt gemacht habe, lag es irgendwie nahe, dem Navi auch eine Hülle zu machen. Denn im Auto läßt man es ungern liegen (Einladung für Diebe).

There was still fabric left after my Challenge bag and I am very bad at throwing away silk. So I thought about another project I could be doing with it. Since I recently bought a navigation system for our car this called for a protective sleeve or purse (or whatever you want to call it). Since you don’t want to leave it in the car (invitation for thieves) and if you put it in your handbag the display can get ugly scratches. (To be more precise: all my displays have ugly scratches but I’ve learned my lesson.)

Da ich dran gedacht habe, Photos zu machen, gibt es mal wieder eine Anleitung. Es ist ein sehr einfaches Projekt, auch geeignet für Anfänger und man könnte es sogar komplett von Hand nähen, wenn man keine Nähmaschine hat. Und man kann nach dem gleichen Schema natürlich auch eine Tasche für ein Handy oder ein anderes kleines Gerät machen.

I remembered to take pics while I was making the case, so here’s the tutorial. It’s an easy project, suitable for beginners and you could even do it entirely by hand. Of course you could also make a case for a mobile phone or any other small device the same way.

MeßschemaErst mal muß das Gerät vermessen werden.

Hierbei ist einmal wichtig, sich zu überlegen, ob man die Halterung mitnehmen will oder ob die später im Handschuhfach bleiben soll. So wie man das Gerät später tragen will, vermisst man es auch. Meine Halterung ist flach, ich werde sie eher mitnehmen, messe sie also mit.

Zwei Maße braucht man, den Querumfang (rot) und den Längsumfang (grün).

First you have to measure your device. And you have to decide whether you intend to leave the fixture on the navigation system and take it with you or if you prefere to leave it in the glove box. If you want to take the fixture with you, you measure with the fixture on the navigation system, otherwise you take it of. My fixing system is flat and light weight so I’ll just leave it on the navigation system and measure with the fixture on the system.

You only need to measures: the circumference cross the device (red line) and the circumference lengthwise (green line).

Dann schneiden wir die Teile zu, einmal aus Oberstoff (links), zwei mal aus dünnem Volumenvlies (Mitte) und einmal aus Futter (rechts).

ZuschnittDie Maße für den Oberstoff und das Volumenvlies sind 1x Umfang grün plus 3,5 cm in der Länge und 1/2 Umfang rot + 2 cm in der Breite. Das ergibt dann ein sehr knappes Täschchen. Wer es weniger knapp möchte, gibt noch 1 cm – 2 cm in jeder Richtung zu.

Der Futterstoff wird großzügiger zugeschnitten, denn durchs nachfolgende Quilten wird er auf alle Fälle schrumpfen.

Noch einfacher ist es, wenn man alle Materialien noch etwas größer zuschneidet und dann nach dem Quilten auf die endgültige Größe zurückschneidet. Dafür hatte ich nur nicht genug Stoff…

You cut fabric, two layers of thin batting and lining fabric. The measurement of the fabric and batting pieces are: 1x green circumference + 3,5 cm lengthwise and 1/2 red circumference + 2 cm crosswise. That makes a very tight fitting case. If you want it less tight add another 1 cm – 2 cm on every dimension.

The lining fabric has to be cut larger because quilting will take some of the fabric.

Normally I would have cut all pieces a good deal larger and cut it to the right dimension after quilting, but I didn’t have enough fabric for that…

DurchgestepptDann werden die Schichten aufeinandergelegt: Futter, zwei Schichten Volumenvlies und Oberstoff. Das ganze kommt unter die Nähmaschine und wird willkürlich mit geraden Linien durchgesteppt.

Ich habe Baumwollstickgarn und einen einfachen Zierstich gewählt, Steppstich oder ein Handheftstich gehen genauso.

Then you pile the layers: lining, two layers of batting and the outer fabric on top. All this goes under the sewing machine and I’ve sewn straight lines at random.

I used cotton machine embroidery yarn and a simple decorative stitch of my sewing machine, but straight stitch or a short basting stitch if you do it by hand are fine as well.

Jetzt noch mal nachmessen, ggf auf die oben genannten Werte zurückschneiden und entlang der Kante mit einer Runde Steppstuch befestigen.

Anschließend brauchen wir ein Einfassband. Dazu schneide ich einen Schrägstreifen aus meinem Futterstoff zu. So als Faustregel nimmt man 4 mal die Breite des eingefassten Randes plus etwa 1 cm. Ich habe einen Rand von 0,7 cm, also schneide ich den Schrägstreifen 3,8 cm breit zu. (Oder vier, auf Genauigkeit kommt es mir bei dem Projekt nicht so an.)

Schrägband aufnähenDas Schrägband wird dann gebügelt und dabei etwas gedehnt. (Nicht zu stark.)

Anschließend einfach rechts auf rechts auf das gesteppte Teil gelegt, die Kanten bündig, und mit 0,7 cm Abstand von der Kante festgenäht.

After quilting I’m cutting all layers back to the measurements that were mentioned above and staystitch close to the cut border.

Then I need binding from my lining fabric. I’m using a bias cut strip of fabric, the width is 4 times the width of the bind edge plus 1 cm. In my case the width of the finished binding is 0,7 cm, so I’m cutting my fabric 3,8cm wide. Or 4 cm, precision isn’t important to me in this case. (The case will mostly live inside my bag and no one will see it.)

I iron my binding stretching it lightly (but not to much).

Then I put the bias strip on my quilted piece, right sides facing and the cut edges aligned. And I’m sewing it down with a 0,7 cm seam allowance.

(Und damit dieses Post nicht so fürchterlich lang wir, gibt es die Fortsetzung beim nächsten Mal.)

(To be continued, I am sincerely trying to make my posts shorter…)

Socken mit Haken

Socks with hooks

Nachdem Bärbel mir ja schon die ganze Zeit was vorgehäkelt hat mußte ich es einfach mal probieren… Nur um zu sehen, ob es geht…

gehäkelte SockenSocken häkeln. Und tatsächlich, es funktioniert und man kann sie sogar anziehen.

Since Bärbel did it all the time I finally couldn’t resist and had to try it myself. Just to find out whether it works.

Crocheted sock. And indeed, it works and I can even wear them.

Natürlich habe ich mir auch Bärbels Buch Gehäkelte Trend-Socken vorgenommen. Nicht nur verschiedene Sockenmodelle sind drin, sondern auch schlichte Grundanleitungen. Ich habe die Grundanleitung für die „rundgehäkelte Socke“ genommen.

Of course I used Bärbels Book Gehäkelte Trend-Socken. there are not only different fancy socks but also basic instructions you can use in any size. I used the instructions for „rundgehäkelte Socke“. (Bärbel has it on ravelry as „Basic Socks“.)

Und habe einfach der Anleitung gemäß gearbeitet. Hinten im Buch ist nämlich eine Lasche mit übersichtlichen Maschen- und Zentimeterangaben für verschiedene Größen. (Und ein aufgedrucktes Zentimetermaß ist ebenfalls nützlich, so mußte ich mein Bandmaß nicht auspacken.)

I had never crocheted socks before so I just made my way through the instructions. That worked well, there were only two things that irritated me a bit on my way. One was forming the heel, I had the knitted heel in mind so I ignored the instructions about distributing the added stitches. That looks a bit funny now, but when I’m wearing it it works well anyhow.

Die Anleitung funktionierte sehr gut, ich konnte mich einfach „entlanghäkeln“. Irritiert war ich nur zwei Mal, einmal bei der Ferse, so ich die Zunahmen erst mal ungeschickt verteilt habe. Ich hatte die Strickferse im Kopf und verstand daher nicht, warum ich die Zunahmen verteilen soll. Und habe es daher auch nicht wirklich gemacht. Naja, man häkelt erst mal einen relativ flachen Teller, also muß man die Zunahmen verteilen. Tut man es nicht, sieht die Socke zwar etwas seltsam aus, beim Tragen ist es dann aber egal.

Der zweite Punkt war der Übergang zum Schaft, da heißt es nämlich, man soll die Abnahme wie bei der Nahtsocke machen. Dann mußte ich mir das erst mal durchlesen (hatte ich nicht vor gehabt) und es brauchte etwas Vorstellungsvermügen, wie das bei der Rundsocke geht. Aber ich habe es rausgefunden. 🙂

The second point were the decreases at the shaft. Here the instructions tell you to check at the sewn sock pattern. So I had to read that and figure out, because the other pattern is not in the round, so I needed some imagination. But I managed. 🙂

Die Socken sind elastischer als ich erwartet hatte und tragen sich gut. Etwas rauher finde ich, als gestrickte. Und jetzt sind sie in der Wäsche…

(Ach ja, Wolle ist Regia Arctic Colour aus der Maschenkunst.)

Result: The socks are more elastic than I had expected and they wear well. A bit rougher than knitted one I’d say. And now they are in the laundry…

(Wool was Redia Arctic Colour from Maschenkunst,)

Aus dem Blogarchiv

Knitting, sewing and fashion-related posts from long ago

November 2005:

November 2006:

November 2007:

Revue de Presse: Burdastyle November 2009

Rot mit Gold glänzt mir diese Ausgabe entgegen. Ist das schon das Weihnachtsheft? Haben wir schon Dezember und ich hab’s verpennt?!? *Uff* Zum Glück nicht. Gegen Novemberdepression hilft das Cover bei mir jedenfalls schon mal gut. Und Abendroben in rot… mein Thema!

Das Editorial ist diesmal wieder mit einem sympathisch persönlichen Touch. (Ich glaube Frau Bily hat in den wenigen Ausgaben schon mehr über sich verraten als ihre Vorgängerin in Jahrzehnten.) Und es verspricht ein Siegermodell im Wäschebereich, nämlich vom „Triumpf Inspiration Award“. Na da bin ich mal gespannt…

Aber zuerst müssen wir durch die Bastelabteilung durch. Leder und Pullis mit Nieten aufpeppen, ja, das war in den 80ern schon mal ganz toll. Die Kette aus gezworbelten Wollsträngen habe ich hingegen so noch nicht gesehen. Das ist auch was für versprengte Reste Sockenwolle. Und perfekt für Leute wie mich, die bei Sonderangeboten gerne mal Einzelknäuel kaufen, weil sie doch soo schön sind… (Mein stash auf ravelry singt ein Liedchen davon…). Und die Cut Outs? Definitiv keine neue Idee, aber eine seltsamerweise wenig bekannte oder wenig verwendete.

„Leichter Nähen“ ist dann wieder ein ganz alter Hut, eine Einkaufstasche mit versprengten Knöpfen benähen. Eigentlich prima, wenn man seinen Kids mal das Handnähen beibringen will. Mein Stil hingegen ist es nicht. Wann das die IT-Bag des Winters ist, dann ohne mich…

Dann aber Bühne frei für die Roten Abendroben. Ich glaube, die könnte ich wieder alle… aber brauche sie natürlich nicht.

Abenkleid BurdaKleid 102 finde ich schon mal extrem unfair, das ist nämlich Langgröße. Dabei wäre es mit dem Ausschnitt und dem langen Rock durchaus auch große Größen tauglich. Und mit Raglanärmel! Soll noch mal einer sagen, der wäre nur was für sportliche Modelle.

Doch auch der Asymmetrische Ausschnitt nebendran begeistert mich. Nur bei dem langen, weiten Ärmel bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir das gefällt. Es betont jedenfalls eindeutig die Asymmetrie. (Bärbel wird’s hassen, oder?) Das Corsagenmodell ind Kurzgröße hat dafür Blütenblätter als Hingucker auf der Brust. Vor allem für sportliche Figuren, denke ich. Zaubert sicher mehr Fülle, aber wenn schon mehr da ist, kann es leicht zu viel werden. Hach, und die Swarovski Steine auf Modell 105! Wobei mir da der Ansatz der Rüsche nicht so gut gefällt, langweilig. 101 im Mantelstil… wieder in Langgröße. Oder die edlen Chiffonschals an Kleid 104? (Übrigens auch bis Größe 46, figurbetonte Kleider brauchen ja auch was zum Ausfüllen…)

Kleid BurdastyleOder vielleicht das hochgeschlossene Modell 103? Auch bis Größe 46… hm, wie das wohl aus dunkelblauem Seidensamt aussähe? Und was mein Mann von einem Opernabonnement halten würde? *hüstel* (Naja, würde auch nichts helfen, selbst da trägt man heute eher Jeans und Shirt als elegante Robe, geschweige denn eine lange. 🙁 )

Nach den Kleidern können die passenden Accessoires ja nur abfallen. Das Make Up ist auch wieder passend in Szene gesetzt, wie in der Damengarderobe eines Opernhauses… (gibt es da heute noch solche „Zurechtmachzimmer“ mit vielen Spiegeln und so?)

Die „Best Sites“ aus dem Internet sind auch diesmal eine leicht zu überblätternde Randbemerkung. Sie bieten einen Online-Versand für Wolle, der aber nichts bietet, was nicht unzählige andere auch bieten (und weniger als ich in Köln mit der Maschenkunst und dem Lana Grossa Laden finde), ein Modelabel, das seine Kollektion zumindest auf meinem Rechner unter Firefox nicht zeigen mag und ein online Flohmarkt. Was doch das selber gucken, stöbern und anfassen nicht ersetzen kann. Zumal es eher edle und teure Sachen sind. Nur www.zugeknoepft.de habe ich mir gebookmarked. Weniger wegen der Knöpfe, da bin ich hier auch ganz gut ausgestattet, aber sie haben ein paar Sachen in Richtung Bänder, die über das übliche Angebot hinausgehen. Falls ich’s mal brauche…

Das nächste Modedethema ist… hm… ein bißchen Hippie, etwas Cowboy,… ? Die Webseite nennt es „mustergültig“ was es vermutlich am besten trifft, denn die meisten Modelle sind aus gemusterten Stoffen. Kleid 112 ist sehr 70er, aus Chiffon soll es zu Tagträumen unter freiem Himmel einladen. Liebe Redaktion, das ist die Novemberausgabe und München liegt auf der Nordhalbkugel des Planeten, richtig? Kleiner Hinweis: unter freiem Himmel gibt es keine Heizpilze. Nur falls es noch keiner gemerkt hat. Dafür ist aber das Model mal wieder so schön liegend drapiert, daß man den Fall des Kleides ohnehin nicht erkennt. Und die schwarze Hose auf dem Bild daneben säuft komplett ab. Ohne die Schemazeichnung wäre gar nichts zu erkennen. (Um so besser erkennt man aber die Stöckelbeine des Models… andere Organisationen werben mit solchen Extremitäten um Spenden…)

Alltagstauglichkeit ist schon mal kein Motto dieser Modestrecke, ich sehe es. Asymmetrisch mit nackter Schulter auf der einen und langem Ärmel auf der anderen Seite kommt Kleid 108 daher. Wobei der gegenläufig asymmetrische Saum ja ein interessantes Detail ist, von Mini zu noch mehr Mini hochrutschend. Nur wann und zu welchem Anlass trägt man das? Zum winterlichen Strandspaziergang würde ich dringend abraten… 😮 *blätter* Karohose, buntes vermates Röckchen… halt! Alpakapulli? Ja in der Tag, das hätte ich fast übersehen, es gibt auch ein Strickmuster. Da dazu keine Schemazeichnung vorhanden ist, hätte ich das wirklich beinahe überblättert. Also Augen aufhalten nach Strickanleitungen!

Der Stoff von Jacke 110 gefällt mir nicht, aber die Idee, auch Steppstoff zu einer figurbetonten Jacke zu verarbeiten hat was. Muß ja nicht immer Michelinmännchen sein. *blätter* Tunika, wieder in Schottekaro. Hm.. nicht übel. Aber vielleicht doch zu viel Rüsch und Puff?

Die Accessoires zum Thema darf man wieder basteln. Wobei ja immer noch nicht ganz klar ist, was das Thema ist. von „Gypsy“ ist die Rede. Ah ja. Vor allem das Schottenkaro, nehme ich an? Ansonsten Unterschiede zum Hippie-Look eher marginal. Und die Schürze mit der aufgebügelten Stickerei wird ohnehin ein gar ephemeres Werk sein. Vliesofix ohne festnähen hält nämlich nicht wirklich dauerhaft. vor allem nicht an den Rändern. Die mit Spitzendecke besprühte Clutch ist nett, aber die Technik nicht neu. Die habe ich letztes Jahr auf Stoff schon für die Challenge gemacht. Und ich hatte es auch nur bei ThreadBanger geklaut.

Als Kontrast ist die nächste Photostrecke jedenfalls wieder in städtischem Ambiente abgelichtet. die 70er werden versprochen. Weniger die Farben, wohl eher die Reversgrößen. Am Interessantesten erst mal die Tatsache, daß es eine Herrenhose gibt. (Allerdings ohne den 70er Schlag, eher eine grade Jeans.) Und Strickanleitungen für Männerpullis. Steht zumindest im Text, das Bild versteckt sowohl Pulli als auch Hose erfolgreich. Erwartet die Redaktion allen ernstes, daß man sich aus der Strickschrift zusammenreimt, wie das Muster wohl aussehen mag?? Die anderen Teile des Themas sind zwar teilweise androgyn, aber dann wohl nur noch für Frauen.

Ganz klassisch übrigens auch der Maßschnitt, Faltenrock und Hemdbluse. Doch, wohl irgendwie Retro. Das was in den 70ern die Leute trugen, die nicht hip waren und knallebunte Schlaghosen an hatten. Also vermutlich die Mehrheit. Nur waren die Röcke kürzer, ich habe da Beweisphotos von meiner Mami. *g*

Was an den vorgestellten Accessoires dann Retro sein soll erschließt sich auch nur begrenzt. Schaftstiefel und große Sonnenbrillen begleiten uns ja jetzt auch schon wieder einige Jahre. Und Schlapphüte werden sich eher nicht mehr durchsetzen. Wie Hüte eben generell. (Was andererseits bedauerlich ist.)

Passend zum Shirt mit Poloverschluss gibt es für dieses Teil wieder ein Kapitel der Nähschule. So was gucke ich inzwischen aber lieber in meinen Nähbüchern nach, da sind die Bilder größer…

Ein übliches Vorweihnachtsthema ist ja mal wieder Wäsche… diesmal Nachwäsche. Kurze Höschen im Winter sind natürlich weniger praktisch. Wobei mir die Spannung auf der Schrittnaht auffällt. Das aus Seidenchiffon schreit nach ausgefransten Nähten nach dem ersten Tragen. Ach so, die haben querelastischen Chiffon. Wo man den dann wohl herbekommt? (Und will ich Seide, die mit irgendwelcher Kunstfaser vermischt ist? Anders bekommt man Seide wohl nicht elastisch.) Ganz süß ist natürlich Kleid 133. Aber noch geiler ist das Telefon in der Kulisse… Wählscheibe und mit einem Gobelinbezug! Ich hoffe allerdings, das das nicht Bestandteil des 80er Revivals ist… *gg*

Blütenpuschel am Hintern? Was ist das denn??? Oder wofür? Wie der Chiffonpuschel sich wohl unter den Klamotten anfühlt oder aussieht? Ah ja, das hat was mit dem Wettbewerb von Triumpf International für angehende Designer zu tun. Als Laufsteg und Wettbewerbsmodell macht es schon mehr Sinn. Wohl eher ein Teil zum ausziehen oder so… (Und wenn man auf der Burdaseite nach Infos über den Wettbewerb sucht, dann fängt das Modell auch an, Sinn zu machen. Eben mehr Designstudie als irgenwie nützlich.) Am schönsten ist trotzdem die Katze…

Die passend old-fashionned mit viel Gold in Szene gesetzte Kosmetik überblättere ich mal großzügig.

!Aus 1 mach 4″ widmet sich der Hose. Diesmal ein sehr allgemein gefasstes Thema. Die Modelle reißen mich diesmal alle nicht vom Hocker. Hosen halt.

Bestrickend wird es wieder im Home-Dec Teil „Kuschelzeit“ ist angesagt. Für die graphischen Sitzkissen fehlt mir der Kamin, aber sonst mag ich das Schlichte. Die bestrickte Teekanne… eher nicht. Eine behäkelte Kuckucksuhr? Das ist ja so richtig bescheuert… schon fast wieder gut. Das spricht meinen Sinn für Trash an. (Und würde gut zum Elchkissen vom letzten Jahr passen…) Das Kissen mit den Pompoms ist hingegen stylish, wie auch der Untersetzer aus Filzkugeln. Und mal eine Babykombi für ganz kleine, den sollte ich aufheben, bevor ich das Heft ausortiere. (In zwei Jahren…)

Ein weiteres Kapitel „leichter nähen“ befasst sich diesmal mit…. stricken. na gut, ich nenne das nicht nähen, aber gut. Und die Materialkunde befasst sich offensichtlich mit Stricknadeln. Sogar Exoten wie Webstricknadeln sind dabei. Dafür sind die Angaben zu den KnitPro Nadeln falsch. Diese heißen nämlich nicht mehr KnitPicks und es gibt sie nicht nur ein drei Stärken, sondern in sehr vielen. Sogar in Zwischengrößen wie 3,25 oder 3,75.

Die Nadelrolle bekommt dann auch nur eine Kurzanleitung. (Also nicht daß man das nicht ganz ohne auch hinbekäme… also könnte man den Text auch weglassen. Wobei Leder und Filz… nicht etwas gewichtig, falls man es mal mitnehmen will?)

Edel geht es mit der Plusmode weiter, Abendkleider sind auch da angesagt. Rasante Kurven finde ich ja toll, ob ich unbedingt goldene Pailletten nehmen würde….? Und die schwarzer Rock mit weißer Bluse Kombi ist doch sehr… schwiegermutterbieder. (Schwiegermütter mögen mir verzeihen…)

Abendkleid BurdaKleid 138 kann ich mir hingegen sehr gut vorstellen, die schwingenden Lagen am Saum… dezent, aber trotzdem mit etwas Schwung. (Okay, ich liebe auch dunkelblau… beinahe so wie rot… da werde ich ja immer ganz leicht schwach…) Fehlt nur noch der Anlass.

Mantel 136 ist zwar schwungvoll in Szene gesetzt, aber der Schnitt sieht arg grade aus… Dann doch lieber das Etuikleid drunter. Sehr schlicht. Sozusagen grundschnittauglich auch für den nächsten Sommer.

Für Kinder gibt es auch Nachtwäsche. (Wie immer der Knaller unter dem Weihnachtsbaum… *gg*) Gr 104 – 128 sind vertreten. Das schlichte grau ist sicher auch stylisch, aber ob das die schönste Farbe für kleine Kinder ist? Und der Jungenbademantel im Preisboxer-Stil (inklusive Gesichtsausdruck)… Nun ja. Und trotz der Farbe muß man die Sachen ja irgendwie unpraktisch bekommen. Ein Kleinkind im Winter in Shorts und kurzem Shirt, wahlweise mit überlanger Hose oder einem extra langen Nachthemd. (Geht dann auch garantiert schief, wenn Kiddi nachts mal aufs Klo muß, oder?)

Ach ja, „news“ gibt es auch noch. Porzellanrohlinge zum selberbemalen, ein typisches Vorweihnachtsthema, oder? die Events sind auch alle nicht in meiner Nähe.

Ach, der „Starstyle“ kommt noch. Noch eine Hose im „Sienne Miller“ Style. Gemeint sind damit offensichtlich Turn-Ups. Sind die nicht endlich mal out?

Ein kleines Patchwork-Thema gibt es auch noch, ein Stiefel zum Aufhängen am Kamin. American Style, sozusagen. Nun ja. ist doch immer wieder erstaunlich, wofür man Anleitungen brauchen kann…

Das war’s dann auch schon, Vorschau aufs nächste Heft und danach ein „Stoff des Monats“, Amy Butler kennen wir ja. Recht bunt… alle lieben sie, ich bin mir da nach wie vor nicht sicher…

Im Ganzen aber ein nettes Heft. Schöne Abendmode und einiges Grundschnitttaugliches.

This issue I liked better than the last (which was boring). Even though I don’t need it at the moment I like a lot of the evening gowns. And there are several patterns that can make basic patterns for your wardrobe.

Maschenproben Exzess

Excessive Swatching

Daß ich mit meiner Challengetasche so spät angefangen habe hatte natürlich Gründe. Da ich mit dem Männerpulli ja zumindest so weit fertig war, daß die Ausarbeitung Zuhause weiter erfolgen muß brauchte ich dringend wieder ein Strickprojekt für unterwegs. Ich wollte mein nächstes Laceprojekt aus „Victorian Lace Today“ angehen, nämlich „Miss Lambert’s Shetland Pattern for a Shawl“,eigentlich ein recht unkompliziertes Muster.

Leider gefiel mir nicht nur das Muster, sondern auch die Farbe und die Gesamtanmutung der Stola, so daß ich gerne das Originalgarn genommen hätte. Nur leider war das ein handgesponnenes und sehr feines Wollgarn und damit begannen die Probleme…

There is a reason why I started so late with my Challenge bag. Since I had finished the men’s sweater to an extend where the rest of the work like blocking and sewing would have to be done at home I was in urgent need for a new knitting project on the go. I had already choosen another easy lace project from „Victorian Lace Today“, „Miss Lambert’s Shetland Pattern for a Shawl“. Didn’t look complicated.

In this case I did not only like the pattern but also the colour and the over all impression of the shawl so I’d prefered to get the original yarn. Only this is some extra fine handspun woolen yarn which is not sold anywhere. And that’s where the problems started.

Die Anleitung möchte extra dünnes Garn, feiner als Kid Silk Haze, da wird das Angebot dann schon recht klein. Jetzt wollte ich außerdem das leicht fusselige des Originals, kein fest gedrehtes Garn. Da wurde es dann auch in der Maschenkunst schwierig. Nur Alpaca 1 von Isager gefiel mir. Nur ist die halt aus Alpaca… aber ich nahm sie trotzdem.

Maschenprobe glatt rechtsDa ich lockerer stricke als die meisten Anleitungen vorsehen, aber dennoch ungefähr die gleiche Größe für den Schal haben wollte wie vorgesehen, machte ich also brav meine Maschenprobe in glatt rechts. Statt der angegebenen 3,5 nahm ich auch gleich 3,25er Nadeln und meine Maschenprobe (rechts im Bild) hatte die passende Breite. Höhe fehlte wie immer einige Reihen. Nähere Inspektion zeigte, daß meine Rückreihen immer deutlich kleinere Maschen hatten als meine Hinreihen. Also mein Knit Pro System einfach mit 3,25 Nadel für die rechten und einer 3,5 Nadel für die linken Maschen (also Rückreihen) bestückt und schon wurde das Gestrick gleichmäßiger und gewann auch an Höhe. (Wenngleich immer noch einige Reihen zur angegebenen Maschenprobe fehlten.)

The pattern needs very thin lace yarn, finer than Kid Silk Haze and there are not too many yarns available in that class. (Even at Maschenkunst) Also I wanted the slight fuzziness of the shawl in the book and the extra fine lace yarns in wool were all firmly plied. Only Alpaca 1 from Isager had basically the look I wanted, only it’s alpaca, not wool… but I bought two balls and went away.

Since I know that I usually need smaller needles to get the gauge I started swatching with 3.25 needles instead of 3.5. I know that a shawl can have any dimensions, but if you want about the same dimensions as the pattern tells you, you better swatch. In stockinette for this pattern. The number of stitches was fine that way, only I needed (as always) way more rows. Then I detected that systematically the stitches I had purled were smaller, shorter. So I loaded my Knit Pro system with one 3.25 and one 3.5 needle and made another swatch. Which was way more regular. Also a bit higher (still some rows short of the gauge).

Munter strickte ich los um nach einigen Reihen festzustellen, daß ich zum einen ständig Fehler machte und noch schlimmer das Muster nicht so recht wie in der Vorlage aussah. Irgendwie hatte ich nur Löcher, aber nix dazwischen, auf dem Bild sah das anders aus… :/

Maschenprobe im Lace MusterAlso die ersten Reihen wieder aufgezogen (macht bei Alpaka auch sehr viel Spaß) und eine Maschenprobe gestartet. (Links im Bild.)

Ne, das ist kein Muster, das ist nur murks.

Alpaka verhält sich deutlich anders als Wolle. Das wußte ich schon mal, aber ich hatte es vergessen.

Confidently I cast on and started knitting the shawl. Some rows later I had to admit that I was not only making constantly mistakes and had to backstitch a lot, but also the pattern did not look like on the pic. Somehow I had only holes but nothing that makes the holes a pattern… :/

So I frogged the first rows (which was not too funny with alpaca) and made a new swatch. In pattern this time. (left one in the pic).

No, that is not a pattern. Alpaca behaves quite differently than wool. I knew that once but evidently forgot.

Um zu sehen, ob das Garn vielleicht einfach zu dünn oder die Nadeln für meine Strickweise einfach zu dick sind habe ich die Brutalmaschenprobe gemacht (rechts im obigen Bild): doppelter Faden und Nadelstärke 3. Auch das ging nicht in die richtige Richtung.

Also wieder in die Maschenkunst und schweren Herzens mit zwei Knäuel „Silvia“ wieder rausgekommen. Ein schön fest gedrehtes Lacegarn aus Wolle, das für ein prägnantes Muster sorgen sollte.

To find out quickly whether the yarn was to thin for my knitting or the needles still to thick I made another swatch with two strands of yarn and a 3.0 needle. (right swatch on the pic above) It was different, but not better. Not even the right direction.

So back to Maschenkunst. I left with two balls of „Silvia“, a firmly plied fine lace yarn that should produce a well defined pattern.

Maschenprobe mit SilviaJa, das wurde schon besser. Aber so ganz glücklich war ich nicht, weil ich ja eigentlich einen etwas fusseligeren Eindruck haben wollte.

Während ich so vor mich hin maschenprobte fiel mir plötzlich ein Tip ein, den ich von Liane mal in einem anderen Zusammenhang bekommen hatte. Und probierte das mal auf Löcher bezogen aus…

That was better. Still I wasn’t completely happy since I still longed for a more fuzzy feeling of the shawl.

While I was swatching I suddenly remembered something Liane had once told me in other circumstances. And I tried that trick on holes…

Maschenprobe mit Isager Alpaca 1Und voilà! Nicht perfekt, aber ein Muster.

Und ein Kompromiss mit dem ich werde leben können.

Allerdings brauche ich jetzt ein weiteres Knäuel von der Isager Wolle. Zwei Knäuel hätten ziemlich genau gereicht, aber mit den ganzen Maschenproben habe ich diesmal schon viel verbraucht. 😮

And voilà! Not perfect, but a pattern.

And a compromise I’ll be able to live with.

Only I used so much yarn for swatching that I’ll need another ball of yarn. 😮

Revue de Presse: Burdastyle Oktober 2009

Was in den Vorwehen der Stolberger Nähparty und der Challenge auch eher unterging war die Oktoberburda. Gekauft habe ich sie mir, aber zum genau reingucken fehlte dann doch die Zeit. Was ich dann jetzt mal dringend nachholen sollte, bevor das Novemberheft kommt. Am Titel fällt mir ja (neben dem etwas seltsamen Grünton der Schrift) als erstes der Spitzensaum am Satinkleid auf. Ja, das unter dem Mantel. Ist die Spitze nicht schön? Da der Titel aber „endlich kuscheln“ ankündigt wird wohl eher der Mantel im Heft sein.

Das Editorial beschwört jedenfalls Herbstfreuden (von der tristen Realität verregneter Tage ist nicht die Rede) und will Mode dafür liefern. Und den Klassiker „kleines Schwarzes“. Na gut, geht immer und schöne Kleidschnitte mit vermutlich kurzen oder keinen Ärmeln kann man ja dann im nächsten Sommer wieder brauchen.

Doch erst kommen die „Kreativtrends“. Zuerst einmal Spitze, ein schöner Trend, aber die Blüte an der Mütze sieht doch arg gewollt aus. Pompoms hingegen… weiß nicht. Und auf keinen Fall aus Plastik. Dazu dann auch noch extra gelbe Müllbeutel kaufen ist jedenfalls gegen jeden Recyclingtrend. (Außerdem enthält das Zeug häufig Weichmacher, was ich jetzt nicht unbedingt in Körpernähe haben will.) Etwas mehr mit Nähen haben dann die Trenchcoatverwandlungen zu tun. Wobei mir Doros Variante eigentlich besser gefällt.

Resteverwertung ist dann doch noch Thema, Weste, Rock, Gürtel, Täschchen,.. aus Krawatten. Das Dumme ist nur, bis mein Mann seine Binder freiwillig rausrückt sind sie doch schon etwas verschlissen. Dazu kommt, daß man im Rheinland ja jedes Jahr eine alte zum abgeschnitten bekommen braucht… Also vielleicht doch lieber die Krawattenseide direkt kaufen?

Das erste Modethema ist dann Après-Ski der rustikalen Art. Also so hüttenmäßig. Wintersport ist ja schon mal generell nichts für mich, die Mode fürchte ich auch nicht. Wobei die Wolldecke (hier Cape genannt) auch auf dem Sofa gemütlich sein dürfte. Dann die unvermeidliche Steppweste, langweilig wie immer. (Betont aber die trotz Strickpullis mageren Arme des Models exzellent. Vielleicht hätte man ihr erst mal was zünftiges zu Essen geben sollen.) Die Strickjacken sehen recht kuschelig aus, es sit sogar einen für einen Mann dabei. Bluse und Hose hingegen… sagen wir Basisschnitte. Wobei, eine Basisbluse mit Sattel und schlichten Längsamnähern hatte Burda glaube ich schon lange nicht mehr. Von dem Schnitt dürfte man lange was haben. Ach, für ihn ist auch ein Hemd dabei! Gut, nennt sich Hemdjacke, aber der Schnitt ist der gleiche. Das kurze Damenjäckchen ist hingegen was ich an kalten Wintertagen gerne trage, damit einem nur nicht zu warm wird, in den Bergen… Kleid 104 könnte als Nachthemd durchgehen. Oder Ersatz für einen Bademantel, wegen der Kapuze. Aber kurzärmelig im Winter…? Ne, ich fürchte das begeistert mich alles nicht.

Als Tasche hingegen kann ich mich mit dem Karotrend dann doch schon mehr anfreunden… Und der großkarierte Flannelelch auf dem T-Shirt ist wirklich witzig! (Nur brauche ich im Winter nicht so viele T-Shirts und außerdem klebt Vliesofix erfahrungsgemäß nicht wirklich dauerhaft, ohne nahczunähen. Deswegen steht auch auf dem Photo ein Geweihende schon vorwitzig hoch… *g*)

Stilistisch passend vor rohem Holz sind auch die Kosmetikprodukte in Szene gesetzt. Seither gucke ich sie mir sogar an.

Die Internetspalte ist auf eine Spalte zusammengerutscht. Beinahe übersieht man sie neben der Werbung… Die Schuhe von Selve hätten was (weil ich ja immer so schlecht welche finde, die mir passen), aber zum Maßnehmen nach München rentiert dann auch nicht. Portrait als Pop Art Gemälde ist inzwischen doch etwas ausgelutscht und die Webseite von Tord Boonje kann vor allem Flash, aber so, daß mein Rechner offensichtlich nicht viel davon mitbekommt. Der Museumsshop vom Victoria & Albert Museum… der Louvre hat so was ja auch und da muß ich mich schon immer sehr am Riemen reißen, da sind schon immer Sächelchen dabei, die ich gerne mitnehmen würde…

Das kleine schwarze, ein ewiges Thema. Modell 117 ist sehr 70er… an dem Model sieht es sogar gut aus, aber der Schnitt wäre doch eher wieder ein Fall für Nachthemd. Apropos Model… die haben doch nicht etwas… normale Menschen genommen? Die Idee hatte doch Brigitte auch. Aber hier ist sie schon umgesetzt. Und die Frauen sehen keinen Deut schlechter aus als die mageren Gestelle. Kleid 112 sieht eigentlich recht schlicht aus, der Schnitt ist aber doch etwas interessanter. Wobei Langgröße brauche ich nicht. Fast schade. Und absolut genial das kurvig gefüllte Kleid 113! (Leider kann ich kein Bild mehr einfügen, denn ich bin schon wieder so spät dran, daß bei Burda schon die November Vorschau online ist und das Oktoberheft noch nicht im Archiv der Seite ist.) Auch die plissierte Front von Kleid 119… echt schön. Aber für das kleine Schwarze habe ich eh eine Schwäche…

Dafür gucke ich auch ungefähr 10 Sekunden auf die Kosmetikseite…

Weiter geht es mit grau und Büromode. Am meisten wundere ich mich ja immer über die Schuhe… ob die in der Redaktion mit so was wirklich rumlaufen? Ich meine nicht privat, bei der Arbeit. (Und nackte Füße zum warmen Mantel… was ist das denn für ein Klima, für das die Mode gedacht ist?) Hosenanzug und co, das Erwartete eben. Und Kleid 119 noch mal, nur in grau. Auch als Bürokleid schön! (Nur in welchem Büro ist es im Oktober denn noch so warm?)

Dazu dann Accessoires in Silber. Gut. nett. Oder so.

Der äkurs zeigt diesmal das Einnähen eines Reißverschlusses. Irgendwie unintuitiv das an einem Rock zu zeigen. Wobei mir auffällt…. die Anleitung ist extrem textlastig und die Bilder klein. Wer sonst mit den Burda-Anleitungen nicht so gut klar kommt, der wird sich auch hier schwer tun. Vielleicht wäre es geschickter, den Nähkurs eher mit Bildern als mit Text zu gestalten, dann kämen alle auf ihre Kosten.

Aus 1 mach 4 nimmt sich diesmal die Chanel-Jacke vor. Also laut Überschrift die Kurzjacke, aber die Bilder und der Text beziehen sich auf das Chanel-Jäckchen. Wohingegen die vier gezeigten Modelle der Serie unter Kurzjacke zu subsumieren doch eher kühn ist. Der Blouson ist noch kurz, aber das Fellimitatmodell ist eher ein Kurzmantel und die Samtjacke ist auch…. naja, jackenlang eben.

Dafür hat die Lederjacke 126 des englischen Stils schöne Schnittdetails. Leider in Kurzgröße, wie gemein! Das karierte Kostüm und die Reiterhose entspricht hingegen wieder der Erwartung, keine Überraschung. Auch die Bluse 105 ist eher konservativ. Aber.. das ist ja mal ein Basisschnitt! Wer also eine klassische Hemdbluse mit Sattel sucht findet hier einen Schnitt, an dem man lange Freude haben kann. Duffelcoat, na gut… Kleid 115 gefällt mir hingegen wieder. Auch wenn der Schnitt eigentlich auch nichts Besonderes ist. Aben nur schlicht und rasant.

Die Accessoire-Seite zu diesem Thema reißt mich auch nicht vom Hocker. Und die Bogner Handtasche finde ich sogar abgrundtief häßlich. Aber gut, Bogner war noch nie so wirklich meines.

Die Kindermode ist diesmal zwar nichts besonderes, aber dafür einfach tragbar und kindgerecht. Also mal wieder was für die Grundschnittsammler. (In Größe 122-146 und auch für Jungs.)

Herbstdeko… Kastanien und Kürbisse. Die Kastanien als Kerzen sehen ja schön aus, aber ich fürchte, offenes Feuer in der Form ist doch etwas brandgefährlich.

Ah ja, da es diesmal keine Tips für den Nähplatz gibt, wird die gute alte Werkzeugwand vorgestellt. Nun gut, vielleicht gibt es noch irgendjemanden der das noch nicht kannte. Und es braucht. :/

Schön in Szene gesetzt ist die Warenkunde über Vliese. Aber wer Information sucht guckt lieber direkt auf der Freudenbergseite, da steht mehr hilfreiches.

„Ihr Style“ (wobei uns nicht verraten wird, ob das wirklich Burda Leserinnen sind – wohl eher Münchner Streetstyle) ist die Longbluse. Nun gut.

Bei den Veranstaltungstips der „kreativen Welt“ interessiert mich natürlich vor allem die Vionnet Aussstellung in Paris, die steht Anfang November auf meinem Programm. Die Vienna Design Week wäre auch schön gewesen, aber erstens schon vorbei und zweitens zu weit weg.

Ah, und endlich die Plus Mode. Bussiness Mode ist nützlich für mich. Einen grauen Mantel möchte ich gerne diesen Winter nähen, aber derjenige hier ist mir glaube ich zu langweilig. Das kostüm mit dem Wickelrock… irgendwie springt da kein Funke über. Und das Shirt mit den Raffungen sieht in der Schemazeichnung zwar ganz gut aus, aber aus Stoff… irgendwie zu unstrukturiert. Und zum Rock sieht es nicht besser aus. Ne, irgendwie nicht.

Sehr niedlich hingegen die von Audrey Tautou inspirierte Kurzjacke. Nicht für meine Figur, aber sonst sher schön. Und wenn ich eine Abendclutch brauchen würde dann wäre mit Spitze tatsächlich ein schönes Modell.

Und noch mal Patchwork. Auch eher ein schnelles Projekt aus großen Teilen. So sieht man zwar die Kaffe Fasset Stoffe sehr schön, aber trotzdem eher ein langweiliges Projekt. Und danach noch Seidemalerei. Irgendwie… sind die Themenideen ausgegangen? Einkaufsadressen in Zürich waren doch auch schon mal Thema, oder?

Das können die Hutmacherinnen im Atelierbesuch auch nicht mehr wirklich rausreißen…

Mein Fazit ist diesmal ein eher uninspiriertes. So wie das Heft. Bis auf einige wenige schöne Teile. Naja, ich habe ja vorhin schon das Novemberheft gekauft, mal sehen, ob das wieder besser ist…

Doppelblog

Doubleblogging

Kürzlich wurde ich mal wieder gefragt, warum mein Blog immer mal anders aussieht. Wie meinen? Tut es doch gar nicht.

Ach so, ja… ich glaube ich habe das nie gesagt… mich gibt es zweimal.

Shortly ago someone asked me why my blog looks different sometimes. Does it? Why? Oh… I guess I never told… this blog exists twice.

Angefangen mit dem Bloggen habe ich nämlich auf Burda. Das war soweit auch ganz nett, der Webspace kostenlos, viel Platz, um Bilder abzulegen…

Nur war der Editor nicht sehr komfortabel zu bedienen, es wurde mal zwischendrin die Software geändert und alle alten Beiträge waren im Layout (was mühsam zu erstellen war) verwürfelt und überhaupt gab es irgendwann gar keinen Ansprechpartner bei Problemen mehr. Zudem ging die Seite gerne dann nicht, wenn ich Zeit hatte, was zu schreiben. Wenig befriedigend. (Derzeit scheinen die Blogs wenigstens einmal am Tag down zu sein. 🙁 Wie jetzt auch, dieses Post wird auf Burda also mit Verzögerung erscheinen.)

I had started blogging on Burda and that was okay. Webspace for free and lots of storage for pics. The editor on the other side never was very comfortable, from time to time they made software changes which somehow destroyed the layout of alder posts and after some time there was one one left to ask in case of problems. Also the server often was down when I would have had time to write a blog. Not very exciting. (At the moment it seems to me that the blog server is down at least once a day. ;( )

Da kam mir das Angebot hier auf der Hobbyschneiderin die Blogs zu nutzen doch gelegen. Dank WordPress-Basis lassen sich die Artikel viel ausgefeilter kategorisieren und das einpflegen von Bildern oder Links geht auch viel einfacher.

Also habe ich meine alten Artikel hierher kopiert und weitergeschrieben.

Aber irgendwie bin ich ja sentimental, also habe ich mein Burdablog weitergeführt, war es doch irgendwie meine erste Blogheimat.

So when I was offered to blog here on the Hobbyschneiderin I tried this. And liked it. The blogs are wordpress blogs, its easier to bring pics or links in a post and I can put one post into several categories which often helps. So I copied all older posts into this blog and went on.

Only I am slightly sentimental and Burda had offered me a room for my first blog, so I just kept my burda blog and I am updating both of them since.

Also gibt es mich zweimal. Beide Blogs haben den gleichen Namen und es steht auch das gleiche drin. Nur hier im Hobbyschneiderin-Blog sind die Kategorien feiner und man kann einen Artikel auch mehreren Kategorien zuordnen. Und die Bilder vergrößern sich, wenn man draufklickt.

Aber inhaltlich… sind beide gleich. Egal welches man liest. 😉

So there are two „nowaks nähkästchen“, the posts are the same. Only there is a small advantage in this blog that the categories are better. also you can klick on pics and make them bigger.

But essentially… you always get the same, no matter which you read. 😉