Gratismarmelade!

Jam for free!

MarmeladegläserUnd noch ein paar Stoffrestchen sind aus meiner Kiste auf Marmeladegläser gewandert.

Und auch diesmal hat sie uns nichts gekostet, mein Herzblatt hat nämlich entdeckt, daß auf einem Stück Brachland bei uns im Viertel die Brombeeren reif sind und hat eine große Plastikdose voll gesammeln. Und gleich Marmelade gekocht… vier Gläser für nix, ist doch eine schöne Ausbeute. 😉

(Mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen zahlt sich doch immer wieder aus.)

Some more of my fabric scraps could leave in the form of jam-jar decoration.

And again the jam is for free. My sweetheart had spied on some waste land in our neighbourhood ripe blackberries. He wen thre with a plastic container and transformed it into jam the same day. So four jars of jam for nothing… not bad, I think. 😉

(Keeping your eyes open usually pays off.)

(Und falls sich jemand wundert, wie spät bei uns Brombeeren reif werden… tun sie nicht, der Beitrag hätten schon lange gepostet werden sollen, war aber aus irgendwelchen Gründen bei den Entwürfen gelandet wo ich ihn gerade zufällig gefunden habe.)

(If someone wonders about ripe blackberries so late… well, this post was supposed to be posted quite a while ago but somehow landed in the draft-section where I just stumbled over it…)

Die Wahrheit über Urlaub…

Wäscheberg…ist daß einen nach dem Auspacken der Koffer dann so was erwartet…

The truth about holiday is, that after unpacking your luggage this is waiting for you…

Die letzten und auch die nächsten Tage werde ich also kreativ zwischen der Waschmaschine und dem Bügelbrett verbringen. Und die Challenge für Stolberg in den Endzügen organisieren, das sind ja auch nur noch zwei Wochen.

Mit meinem eigenen Werk dafür habe ich noch nicht mal angefangen…

So tha last days I’ve spent and some more days I will be spending very creatively between washing maschine and ironing. Plus I have to do the last organisational steps for the Challenge in Stolberg. And the event will be in less than two weeks.

And I haven’t even started with my own „opus“ for that occasion…

Das wird zumindest spannend, denn bis dahin stehen neben dem üblichen auch noch zwei Fortbildungen auf dem Programm, eine davon am Wochenende.

So finishing something will be the major challenge, because besides the normal work I also have to attend to workshops, one on the weekend.

Revue de Presse: Burdastyle September 2009

Bevor die nächste Burda kommt, schiebe ich mal schnell noch die Septemberkritik nach…. Der Titel verspricht, daß Hippie Mode bleibt, nur die Farben werden etwas sanfter. Aber mit der Fellweste ist der Titeleindruck wirklich extrem Retro.

(For English summary scroll down:)

Im Editorial gibt es tatsächlich mal was lesenswertes, nämlich eine kurze Vorstellung des neuen Burdakonzepts. Nämlich nicht Nähen soll im Vordergrund stehen, sondern Mode und Trends. Wozu dann auch Kosmetik gehört. Gut überraschend ist das nicht, denn genau das vermittelt das Heft ja seit einigen Ausgaben… Ziel erreicht kann man da nur sagen. Und eigentlich… mag ich das Konzept. Denn für Nähtechnik habe ich ja andere Hefte…

(Was ich nicht so mag ist die neue Klebebindung. Auch diesmal wieder ist das Anleitungsheft schief eingklebt und vom Schnittbogen muß man infolgedessen den Kleber abkratzen, wenn man ihn benutzen will…)

Also geht es auch mit den „kreativ-trends“ los. Ich glaube, ich muß wirklich meine alten 80er Jahre Hefte suchen. Da hätten wir von der Hüfte baumelnde Ketten (war mal hochrevolutionär als Gaultier dieses Element der Punks in die Haut Couture einführte), Stars and Stripe Designs (die Cheerleader Handtasche sieht aber gar nicht aus wie ein Pompom, sondern einfach wie… Kindergartenbastelei? Und wie das mit dem „miteinander verweben“ gemeint ist wird auf dem kleinen Bild leider auch nicht deutlich.) und zerfetzte, gebleichte Jeans. Vermutlich merkt man daran, daß man alt wird, wenn die Modeneuheiten nur noch Retro sind… *g*. Ob eine Jeans wirklich eine Nacht in DanKlorix und danach noch Heißentfärber aushält? Wäre ein interessantes Experiment, nur stehe ich nicht auf solche Fetzenjeans. Immerhin, ein Modell von C&A ist finanziell im Rahmen.

Anschließend gibt es wieder Vorschläge für Ordnung (nicht nur) im Nähzimmer. Die Dosenideen sind zwar dekorativ, aber nicht neu.

Die Warenkunde befaßt sich diesmal mit Handnähnadeln. Wie üblich dekorativ photographiert, aber nur halbinformativ. Wodurch sich etwa Nähnadeln und Stopfnadeln unterschieden verraten sie nicht. Und welche Nadeln unter einem gemeinsamen Oberpunkt zusammengefasst werden erscheint auch teilweise willkürlich.

Womit geht es weiter? Stoffturnschuhe dekorieren. Na gut, in den 80ern haben vor vor allem Filzstifte und Kugelschreiber benutzt oder Buttons drauf gesteckt, aber ist das wirklich alles wieder modern??

Aber dann geht es endlich mit Kleidung los. Businessmode im City-Stil. Der beige… äh camelfarbene Hosenanzug ist korrekt aber eher langweilig. Bis man auf der Zeichnung den Kragen anguckt. Wieder so ein raffiniertes kleines Detail, das auf dem Photo geschickt versteckt wird. Das Kleid könnte interessant sein. Oder nach Sabberlatz aussehen. Das ist im Sitzen nicht recht zu erkennen. Ebensowenig wie die spannende Frage, ob diese raffinierte Falte in der Front auch mit mehr als A-Körbchen gut aussieht. Das was ich für einen Kurzmanteln halten würde nennt sich Gehrock. Da sieht man mal, wie Photos täuschen können. Und… oha! Eine ganz schlichte klassische Hemdbluse ohne chichi! Allen die auf der Suche nach einem Basisschnitt sind sei also Modell 105 ans Herz gelegt. Raffiniert auch Rock 110A mit den Paspeltaschen unter der Falte. Zwar nur bis Größe 42, aber das kann man an jeden passenden Rock hinbasteln. Äh… seit wann krempelt man Hosen mit ausgestelltem Saum denn hoch? Oder war da ein Paßformproblem zu verdecken…? *g*

Der Maßschnitt diesen Monat extrem klassisch. Aber für die korrekte Büroumgebung sicher eine gute und sichere Wahl.

Das Make-Up ist wie üblich nicht sehr interessant, aber dafür wenigstens schön photographiert.

Dann gibt es wieder eine „news“ Seite mit kreativen Adressen aus der ganzen Welt. „Merci“ am Boulevard Beaumarchais muß ich beim nächsten Parisbesuch schon mal angucken gehen. Daß es die Edelversion des Bettelarmbandes (Pandora) jetzt auch als Ohrring gibt… nun ja, wer’s mag…

Romantischer Hippie-Look ist jetzt auch bei Burda Thema. Wo nicht. Ich sehe, man kann auch wieder aus festen, bunten Möbelstoffen Jeans nähen. Das mochte ich ja in den 80ern schon. Nur vielleicht nicht mehr für meine Figur. (Nein, Burda nimmt keinen Möbelstoff, die nehmen Babycord. Abersolche wilden Muster gibt es als Möbelstoff oft auchmal günstig.)

Kleid BurdaUnd sagte ich 80er Revival? Dieser bunte Hemdblusenkleidabömmling mit den hohen Stiefeln dazu ist glaube ich noch eher 70er. Bißchen kürzer müßte es dafürnoch sein, glaube ich. Aber damals habe ich mich noch nicht wirklich für Kleidung interessiert…

Aber der Mantel mit dem Zottelkragen ist auch eher 70er. Und… na so was, Langgröße! In zwei Heften hintereinander… schade eigentlich, denn der Schnitt gefällt mir. Aber auf noch mehr Kürzen habe ich dann doch keine Lust…

Was für eine interessante Bluse! Och Mist… hier gibt es nur den Rock. Der ist jetzt nicht so spannend… Und noch ein Minikleid mit Lammfellweste…

Der Schmuck mit Leder und Federn soll zu dem Stil passen? Na ich fürchte, da kommen wir nicht ins Geschäft. Dafür sind die Puder und Lidschatten teilweise kleine Kunstwerke für sich. Da wagt man es ja beinahe nicht, mit dem Pinsel drüber zu gehen. 😉

Das „Modelexikon“ befaßt sich auf einer knappen Seite mit Jil Sander. Gut, bei so wenig Text ist zu dem Thema nichts Neues zu erwarten…

Die nächsten Seiten sollen von der Eleganz einer Grace Kelly oder Tippi Hedren sowie von Hitchcock-Filmen inspiriert sein. Leider ist die Kombination aus Leoprint mit Netzstrümpfen das eher nicht.

Blazer aus BurdastyleAber der Kragen von Jacke 108 erkennt man hier gut. (Der gleiche wie von Jacke 107…). Die Ärmel sind nicht men Fall, aber den Kragen werde ich mal im Blick behalten. (Und wer sich nicht so recht rantraut: Da gibt es diesmal auch den Bildernähkurs dazu!)

Das Kostüm hat einen arg kurzen Rock, die Kräusel der Bluse mit Köpfchen aufzusetzen ist auch mal eine neue Idee. (Vermutlich darf man aber keine Jacke drüber ziehen, weil es sich sonst platt liegt.

Kleid BurdastyleDas Kleid von der ersten Modestrecke darf auch noch mal ran, diesmal als Nummer 112. Doch, im Stehen sehr interessant. Wobei mir die Ärmel von der beigen Variante besser gefallen… Ich sollte doch mal probieren, das in meinen Kleidschnitt einzuarbeiten…

Dann darf auch der schöne Mantel in Langgröße noch mal dran. Und ein kariertes Röckchen. Nun gut.

Mit bunter Mixfolklore geht es weiter. Die Modestrecke erinnert mich von der Aufmachung her gewaltig an eine nicole aus den 90ern… Da könnte man glatt die Pullis von damals noch mal genauer angucken. Auch hier gibt es ein schönes Strickcape, aber für das gibt es keine Anleitung… Also wenden wir uns den Schnitten zu. Die ersten Modelle haben die strenge Eleganz des schwarzen Sonntagskleides aus dem Schwarzwaldhaus oder so. Da frage ich mich gerade, ob man nicht gleich alte Schnitte nehmen kann, wenn es eh genauso aussieht. 🙂

Noch mehr Rüschen und eine Lodenjacke. (Und eine schmale Hose in Kurzgröße.) Alles irgendwie niedlich aufgemacht, aber macht mir nicht wirklich Lust, es zu nähen. Und ich könnte mir gerade überhaupt nicht vorstellen, wozu ich das tragen sollte. Wobei der Kragen um alle möglichen alten Broschen anzupinnen hat was. Ich glaube, da habe ich auch noch so einige Erbstücke… Die nächste Seite zeigt eine schöne Bluse… ach so, die ist von Hugo Boss, zu nähen ist die Weste, die kaum zu erkennen ist. Und noch ein hübscher Pulli… der auch gekauft werden muß. Eine Strickjacke gibt es für Nadelkünstler. Hm. Nett. Oder so. Ein bunt bebänderter Hut, niedliche Blusem Lodenmanel mit Posamenten… (Der Bollerhutinspirierte Kopfschmuck hat auch was…) Also irgendwie… alles nett anzusehen, aber anfangen kann ich so gar nichts damit. So wenig wie noch nie, glaube ich. Na gut, die Hirschtasche ist süß, die paßt zu jedem Outfit.

Kindermantel BurdastyleBoh, aber wie süß ist das denn für die Kids! Wahrlich oberniedlich, das Lodenmäntelchen 146 mit der Stickerei.

Kinderkleid BurdastyleOder das Hängerchen 141, so „liab“ ist das!

Aber auch für die etwas größeren Mädchen gibt es was, durchaus „girly-stylish“. (Größen gehen von 92 – 146, falls das jemanden interessiert.)

Der Dekoteil ist auch folkloristisch, nur bunter. So eine Blümchengardine mit Häkelblümchen drauf… ich weiß nicht, ob es mir gefällt, aber jedenfalls besser als die Gardine pur. Nein, ich fürchte das ist alles ein bißchen zu „bohemian-bunt“ für mich.

Ähnlich bunt ist diesmal übrigens die Linkliste. Blaßrosa auf weiß macht das lesen des Seiteninhaltens ebenso schwierig wie winzige dunkelweiße Buchstaben auf grauem Untergrund. Und Links mit mehr als 35 Buchstaben fehlerfrei abzutippen ist auch für Fortgeschrittene. Aber einige davon sind es doch wert, besonders Antike Textilien und Leitner Leinen. Also bei letzterem denke ich das zumindest, einen Katalog einscannen und dann noch in niedlich kleine Flashbildchen einbinden ist nicht wirklich geeignet um mehr als einen Hauch zu erkennen. Und natürlich Whipup, aber das kennen wir ja eh schon alle. (Vielleicht sollte ich meine Linkliste auch endlich mal überarbeiten…)

Elegant soll es diesmal auch für die großen Größen zugehen, eine Kreuzfahrt ist das Motto. Gut, also die Schluppenbluse ganz sicher nicht.

Kleid BurdastyleDas Etuikleid 138 mit den raffinierten Fältchen dafür um so mehr. Nur sind kurze Ärmel im Winter eher unpraktisch. (Und ich glaube, den Hut hätte ich auch gerne dazu…)

Der Rest…hm, ein Kostüm mit Longjacke, ne das ist zu schlicht, so wirklich elegant will das nicht wirken. Zu schlicht und zu sehr „Pummelchenverdeckkleidung“. Auch zur Hose nur unwesentlich besser. (Wobei immerhin positiv zu vermerken ist, daß die Schnitte keinen elastischen Stoff erfordern, sondern man normalen, guten Wollstoff verwenden darf.)

„Aus 1 mach 4“ befaßt sich mit dem A-Linien-Rock. Wohl der einfachsten Rockform. Die Interpretation der Modelle ist dementsprechend wieder sehr frei. Der einen scheint „nur“ einen Ballonüberwurf zu haben, aber beim Godetrock kann man sich wirklich streiten. Nach der Definition ist ja dann alles „A“ was am Saum weiter ist als am Bund. Oder so.

Das Patchworkprojekt ist einen Kannenwärmer. Der scheußlicheren Sorte, auch wenn die Stoffe aktuell-bunt sind. *örks* So häßliche Teekannen habe ich nicht, daß dieser Wärmer es besser machen würde.

Kleid BurdastyleWohingegen mir das Download-Kleid wieder sehr gut gefällt. Inspiriert ist es diesmal von Anne Netrebko (dabei hätte ich bei dem roten Kleid doch eher an Dita von Teese gedacht…), aber im Gegensatz zum Inspirationskleid das am Ausschnitt nicht sonderlich gut paßt (womit es sich aber irgendwie zu den Schuhe akkordiert…) kann man beim selber nähen für die gute Paßform selber sorgen.

Anschließend kommen noch die Atelierbesuche. Stickinspiriert diesmal. Die schwarz-weiß Motive von Charlene Mullen gefallen mir und besticktes Porzellan von Claire Coles ist vermutlich nicht nützlich, aber zumindest irgendwie interessant.

Horoskope werden wie immer ignoriert, wie auch der „Style“ des Monats, die Saroulehose. Ich brauche keine Windeln, Danke.

Ach, der Shoppingtrip kommt auch noch, Barcelone, nicht nur wegen einer Patrones eine Reise wert, nehme ich an. Gut, zumindest Mokuba finde ich auch in Paris. Und das kann teuer werden. Nein, cih will das gar nciht so genau wissen, was es gibt… 😉

Na mal sehen, was das nächste Heft bringt. *Hoppla* fast überblättert, einen „Stoff des Monats“ gibt es auch, von Marimekko. Ob es dann nächsten Monat auch wieder einen Stoff gibt, oder ist diese „… des Monats“ Sparte auch wieder eine Eintagsfliege? 😉

This is the first time Burdastyle had a fashion topic where I liked the pics, but just have no idea where and how one could wear the pieces. That’s the folcloristic-alpine topic. The models for the little girls are simply cute, but for adults… just can’t make anything of it?

Apart from that they have a lot of nice dresses, I should make and wear more dresses… 😉

Fertig gehäkelt

Crochet finished

Häkeltasche in RohformSo, das Werk ist vollbracht, nach vielen Knäueln ist die Tasche fertig. Zumindest fertig gehäkelt, denn damit aus diesem unförmigen Etwas eine Tasche wird, ist noch einige Arbeit nötig.

Erst mal waschen, dann ein Futter nähen, diverse sonstige Stütznähte, endlich mal genau überlegen, wie das mit den Henkeln sein soll…

Mal sehen, wie lange das noch dauert. Bei den aktuellen Wetter bekomme ich eher wieder Lust, meinen Manter fertig zu nähen…

It’s done, after a lot of balls of wool the bag is finished. At least the crocheting part. There is some more work to do before this thing can be considered a bag.

Washing will be first, then making a lining, some seams to stabilize it, deciding about handles…

Let’s see how long that will take. With the weather we have now I feel more like finishing my coat…

Revue de Presse: Patrones No282 Plena Temporada Verano

Lange hatte ich keine mehr, aber mein Bruderherz hat in seinem Urlaub sehr brav an mich gedacht und mit aus Spanien eine Patrones mitgebracht.

Patrones TitelIch hatte schon lange keine mehr, also gucke ich natürlich auch nach Veränderungen. Dünner ist sie geworden, weniger Schnitte hat sie und die „Tallas Grandes“ Schnitte sind auch schon mit drin. Das ist aus meiner Sicht nicht negativ.

Lästiger ist hingegen, das die Anleitungen als große Bögen mit den Schnittmustern in der Mitte eingeheftet sind. Da kann man nicht schnell mal was nachgucken, bevor man sich für einen Schnitt entscheidet.

Mit Hippie-Mode geht es los. Vom Kaftan bis zum Zigeunerrock ist wirklich alles dabei, was man so hatte. Ein Maxikleid mit Stufenrock ist diesen Sommer ohnehin unvermeidlich. Und eine Bluse mit weiten Ärmeln fehlt auch nicht. alles irgendwie nett in Szene gesetzt, aber nichts für mich.

Patrones BikiniUnvermeidlich für einen spanischen Sommer sind Bikinis. Die hatte Patrones auch früher schon drin, aber da waren es doch recht primitive Triangel-Oberteile.

Jetzt ist die Auswahl an Stilen größer geworden. Balconnet mit Röckchen, Bustier, Hipster oder knapper Slip… besonders gut gefällt mir Modell 13, mit den dekorativen „Riemchen“. Ich frage mich allerdings, wie sie die schön ausgearbeiteten Büstenteile hinbekommen haben. So viel Form können diese Schnitte doch auch nicht bringen… jetzt wäre ein Blick in den (zusammengehefteten) Anleitungsteil nützlich. Wenn ich genug spanisch könnte um zu wissen, was „BH-Schalen“ heißt… 😮

(Ach so… und nicht für meine Figur, dieser Bikini.)

Irgendwas mit chic und Farben heißt es beim nächsten Teil (nein, ich kann kein spanisch), Kleid 18 hat tolle, aber sicher nicht figurfreundliche Raffungen. Aber die Tunika 117 könnte ich mir vorstellen. Auch für mich.

Patrones KleidWirklich sensationell finde ich jedoch die Flechtung an Kleid 19. Ob das an etwas mehr Oberweite auch noch gut aussieht? Oder eher für A-Körbchen?

Die nächste Modestrecke… hm… Bademode der eleganten Art? Räkeln neben dem Nobelpool? Jedenfalls eleganter als alles, was man so normalerweise an Urlaubsorten sieht. Neben einem weißen Blazer oder einer weiten Trägerhose der eleganten Art gefällt mir vor allem Rock 28, der in der Front einen auffälligen Faltenwurf hat.

Die nächsten Seiten sind schwarz. Als Partymode für die Ferien wird das wohl angepriesen. Ah, es wird aber auch noch heller, bis zur langen Robe ist alles dabei. Die meisten Schnitte sind aber in der Grundform eher schlicht, vielleicht eher Disco als Ballnacht?

Die „Tallas Grandes“ bieten auch Ferienmode, recht relaxedte. Viel Jersey, würde ich sagen. Aber auch ein Badenanzug ist dabei. Auch hier frage ich mich, wie der wohl sitzt, wenn jemand wirklich eine große Oberweite reinpackt? Als gemütliche Mode für den Club könnte ich es mir vorstellen, aber sonst sind die Schnitte nicht aufregend. Aber natürlich habe ich auch schon genug nette Schnitte. Die Jacke hat auf den zweiten Blick eine nette Raffung und eine Wickelbluse ist natürlich auch hübsch.

Das war es dann schon, ein recht werbearmes Heft, was mir doch Lust machen würde, zumindest das Kleid mit der Flechtung zu nähen. Aber nicht mehr diesen Sommer…

Summary in English: It’s long ago since I had my last Patrones, but my brother got me one fro Spain, where it costs less than the imported version in Germany. So a good possibility to check back.

It’s thinner than it used to be, but the plus patterns are now part of the normal issue. Not bad in my opinion. What I like less is that the instructions are as a large sheet folded in the middle. So if you want to check something before you decide for a pattern you have to take out everything, unfold it and fiddle with a large sheet of paper….

The pattern are different from what I was used to, no more names of RTW companies, but several nice patterns. Like the bikini on the pic above. Not for my figure, but in general. And really great is the „braided“ (or woven?) front part of dress 19 on the other pic. The plus models are nothing great, but a nice, relaxed wardrobe for your summer vacations. I really do not regret to have gotten this issue, maybe I’ll make something for myself, but not before next summer.

Aus dem Blogarchiv

September 2006, Schwertnadel und feiner Stoff

September 2007: mehr Paris, weniger Nähen

Wir haben eine Hose! (Schnittanpassung mit System, Teil 10)

We have pants! (Pants fitting shell, part 10)

Berechtigterweise tauchte kürzlich auch mal die Frage auf, was denn aus der Hose von Frau mhs geworden ist.

Erste HoseNun, eine Hose!

Der Schnitt wurde das erste Mal auf einen tragbaren Stoff übertragen. Dabei hat Frau mhs die Beine von der Hüfte bis zum Knöchel etwas erweitert, weil die Fitting Shell am Knöchel doch etwas arg schmal ist. Taschen hat die Hose noch keine, aber ein korrekter Hosenschlitz vorne ist schon dran. Auf dem Bild ist nur der Bund noch nicht endgültig, den haben wir angesteckt, um die Bundhöhe an der Hose zu bestimmen.

Someone wanted to know some time ago what happend to the pants fitting process of Frau mhs.

Well….. pants did happen!

She used the pattern now on a wearable fabric. She altered the fitting shell a bit, making the legs wider from hipline to the ankles (the fitting shell is quite narrow on the bottom). There are no pockets yet, but she constructed a front closure. On the pic the waistband isn’t sewn yet, only pinned, to determine the right heith on the pants.

Hose hintenWir sind uns beide einig, das ist die bisher bestpassendste Hose, die sie seit Jahren hatte!

Zumindest so lange sie sich nicht bewegt.

Beim Laufen spannt nämlich der Stoff am Oberschenkel und wirft Falten. Mal sehen, ob wir das durch zugeben am Vorderteil an der inneren Beinnaht beheben können. In den Büchern steht zu diesem Problem nämlich teilweise, daß man die Schrittnaht verändern müßte.

Was wir ganz sicher nicht tun werden, denn die muß so aussehen, damit sie an Frau mhs paßt.

Aber wenn noch jemand Vorschläge hat, wie man dem Problem beikommen kann OHNE die Schrittnaht zu verändern…. immer her damit!

(Und ein bißchen länger muß die Hose noch werden….)

We both agree that this is the best fitting pants she had in years!

At least as long as she does not move.

Because when she walks the pants are to tight on thigh-level and make ugly wrinkles. We hope this can be fixed by adding to the inner leg seam of the front pant. Some of the books suggest to alter the crotch seam, which is definitely not an option. Because is took us some time to find the right form of the crotch seam to fit the body of Frau mhs.

Any suggestions what to change WITHOUT touching the crotch seam? We’d love to hear it!

(And the legs will have to be lengthened again a bit… but that’s really a minor problem.)

Revue de Presse: knipmode augustus 2009

Mein Bruderherz hat inzwischen seine Maschine abgeholt, sich angemessen über sein Nähzubehör gefreut und mir dafür auch was mitgebracht, die Knipmode für den August (und auch noch eine Patrones, über die schreibe ich später). So langsam verstehe ich auch ab und an was vom Text…

Knipmode August 2009Das Heft ist noch ein bißchen Sommer, aber auch schon Herbst, wobei das zu dem diesjährigen August auch paßt, der ist ja auch so unentschlossen…

Bei dem ersten Thema, so kann ich mir erschließen, geht es um Körpergröße. Die Modelle werden nämlich in „normal“ (1,72m), kurz (1,60m) und lang (1,84m) angeboten. Kleid, Jacke, Hose und eine recht tief ausgeschnittene Bluse ergeben zumindest eine Grundgarderobe in allen Größen. Und gezeigt wird es abwechselnd am langen und am kurzen Modell. Wobei die Proportionen des Kleides aus meiner Sicht am langen Modell toll aussehen, für die Kurzgröße wären ein paar Zentimeter Rocklänge weniger vielleicht vorteilhafter gewesen. Zum Ausgleich wird der Blazer nur am kurzen Modell in ganzer Länge gezeigt, ob die Proportion dieser eher kurzen Jacke auch in lang wirklich gut wirkt bleibt für mich etwas zweifelhaft. (Auf dem Titelbild ist es angedeutet… das nährt eher meine Zweifel.) Ach, weiter hinten kommt es noch, es werden tatsächlich alle Modelle in lang und kurz gezeigt. Ach ja… doch, geht. Aber vielleicht nicht optimal.

Bluse KnipmodeDer nächste Teil scheint sich mit „Nachbauten“ von den Laufstegen der letzten Jahrzehnte zu befassen. (Hier wären bessere Kentnisse der niederländischen Sprache meinerseits wohl von Vorteil.) Besonders angetan hat es mir diese Bluse von Marni, offensichtlich aus der 2008er Kollektion, also quasi noch fast taufrisch. Wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob das nicht eher was für A bis AA Körbchen ist.

Die anderen Modelle sind dann eher Vintage, ein Schiaparelli Mantel und ein Cardin Kostüm, auch das YSL Kleid atmet deutlich Nostalgie. (Was es nicht unbedingt häßlich macht, denn viele Modeelemente der Vergangenheit sind wieder hochaktuell.)

Die Tasche auf der nächsten Seite besticht vor allem durch den Stoff, hier ergibt sich eine bunte Tasche im Oilily-Stil. (So man einen passenden Stoff herbekommt.)

An der Plus Mode gefällt mir spntan schon mal, daß das Model auch so aussieht. die umgekehrte Kellerfalte am Ausschnitt ist auch hier ein nettes Detail, aber jetzt habe ich es bei Burda schon so oft gesehen… andererseits scheinen es hier Webstoffe zu sein, fast ein Grund, diesen Schnitt auch mal auszurobieren.

Ein 4 in 1 Modell gibt es auch, vier mal die gleiche Hose, die sich von Hüfthöhe auf extrahohen Taillenbund hochziehen darf. Nun ja.

Aschließend gibt es vier Kleider, wohl mit Starappeal sollen sie sein und für verschieden Altersstufen. Nicht daß ich die Stars kennen würde (bis auf Meryl Streep, die anderen sind wohl niederländische Schauspielerinnen oder so), Aber Kleid 13 ist recht hübsch. Da gefällt mir die Knipversion sogar besser als das Original der Schauspielerin. Allerdings gibt es die Knipvarianten nur als technische Zeichnung, wie das dann genäht aussieht verraten sie nicht.

Das simple „schnittlos“ Modell ist weniger mein Ding, das würde eher schon in den ThreadBanger T-Shirt Contest passen. Auch die romantisch angehauchte Reitermode der nächsten Seiten… Ich fürchte die ist ausgesprochen „nein“, aus meiner Sicht.

Kleid KnipmodeUm so mehr „ja“ ist dann aber Kleid 14. Diese Faltung im Vorderteil… sehr interessant. Auch wenn ich fürchte, das ist wieder eher was für die kleineren Körbchengrößen. Aufhänger für diese letzte Modestrecke ist allerdings ein ganz interessanter Gedanke: Frauen nach einer Brustkrebs OP. Nicht alle wollen immer eine Prothese tragen (so verstehe ich den Text zumindest) und es gibt Mode, die frau trotzdem gut aussehen läßt.

Neben dem Kleid gibt es auch eine weite, kurze Jacke sowie die vorhin schon gezeigte Bluse. (Der Rock mit dem diese kombiniert wird erzeugt bei mir hingegen ein extrem starkes deja vue. Bis hin zur Ziersteppung. Ich bin jetzt aber zu faul, Hefte zu wälzen und zu gucken, ob ich das in einer Zeitschrift gesehen habe oder vielleicht in einem Laden. Für die Idee dahinter gibt es jedenfalls volle Punktzahl!

Zum Abschluss gibt es dann noch so eine Art Bastelprojekt, wie man eine Bluse mit Spitze abwandelt. Nun gut. Muß ja nicht alles gefallen.

Summary in English: When my brother fetched his sewing machine, he treated me with an issue of the dutch „Knipmode“. Makes my always happy, because it’s not available in Germany. I like some of the patterns even though I fear that those will not look good on my. What I think is a good idea is that they have some patterns in three lengthes (1,60m – 1,72m – 1,84m), especially long patterns are hard to get here. And I also like the idea to show fashion that looks good on breast cancer survivors who do not always want to wear their prothesis.

Na endlich, der Shop ist Online!

Finally the shop is online!

Auf der h&h hat Alterfil es ja schon angekündigt, aber es hat noch etwas gedauert. Aber jetzt ist es so weit:

Der Online-Shop von Alterfil ist im Netz!

Alterfil had announced it on the h&h trade fair, but it took some time. But now they are finally ready:

The Alterfil Shop is online!

Es gibt alle Näh- und alle Stickgarne zu bestellen. Auch das feine AlterfilS 150, das ich so gerne zum Dessous Nähen nehme. Und gab es bislang nur die großen 1000m Spulen in allen Farben, kann man jetzt auch alle Farben in den kleineren 200m Röllchen bekommen. (Ich bleibe bei den großen, sonst rentiert sich das ja nicht.) Oder auch 5000m Konen für die Großverbraucher…

Und natürlich die diversen Jeansgarne, Ziergarne, Overlockgarne, Bauschgarne,… Alles erhältlich in allen Stärken. Keine Mindestmenge (zumindest habe ich keine gefunden), aber wer 10 gleiche Röllchen bestellt bekommt es günstiger. Und wer vielleicht noch für die Nachbarin mitbestellt kann noch zusätzlichen Mengenrabatt bekommen.

Die Farbkarte habe ich ja schon, also kann ich meine Bestände mal wieder auffüllen… 🙂 (Die 1000m AlterfilS 120 gibt es gerade zum Sonderpreis, ebenso wie die Garnbox mit den 48 verschiedenen 200m Wickeln.)

You can order all of their sewing and embroidery threads. Now I can get my favourite thread for sewing underwear, the fine AlterfilS 150, in all colours without any problem. And for those who do not need 120 strength thread in 1000m spools they now offer the smaller 200m spools in all colours, too. If you need a really big amount you can also get 5000m cones… (I’ll remain with 1000m, just right for me.)

And of course you get all decorative thread, strong jeans thread, thread for sergers,… several hundreds of colours, different strengths. And if you order a little more you get a discount, so ask your sewing friend next door… 🙂

I already have the colour chart, so I can do a refill on my threads…

Revue de Presse: Burda style „Special Plus“, H/W 2009

Die letzten Ausgaben hatte ich mir ja nur bei Frau mhs angeguckt und dann liegen lassen, aber diesmal hat Annes Vorschau mein Interesse geweckt und ich habe mir das Heft gekauft. Allerdings muß man diesma schon ganz genau hingucken, denn daß es sich um das „Plus“ Heft handelt sieht nur, wer ganz genau hinsieht. (Es gibt auch schon die ersten Verkaufsversuche von Leuten, die das auch nicht gesehen haben und für die die Schnitte viel zu groß sind…)

It’s quite a time since I*ve purchased the last Burda-Plus issue, but this time I thought it was worth it. Even though it’s not so easy to spot the „Special Plus“ on the cover…

Cape Burda PlusEine Hose mit breitem Aufschlag ist jetzt nicht so was ich suche, aber der Schnitt ist klassisch und auch ohne elastischen Stoff nähbar. Aber sehr gut gefällt mir das smarte Cape 402. Hey, warum ist das in Kurzgröße?? Wie unfair…

Klassisch geht es weiter, das Wasserfallshirt würde ich vielleicht eher in der Freizeit tragen… oder aus passendem Stoff vielleicht so gar zum Ausgehen? Ein schmaler Rock mit formenden Teilungsnähten, auch nett. Und natürlich der unvermeidliche Gehrock. *gähn* Wobei… was haben die da am Revers gemacht? Das ist eine Paspel? Interessant. Und wenn man schon mal im Anleitungsteil ist… die Schnittzeichnung zeigt, daß die Schhnittführung im Rücken mehr als einen Blick wert ist… (Warum gibt es den eigentlich nicht in Langgröße? Da bietet sich die Gehrockform doch besonders an?)

Kleid Burda plusAch na guck mal, ich sagte doch schon letzten Sommer, daß so eine Raffung am Ausschnitt auch in größerer Größe gut aussieht. Offensichtlich hat Burda das jetzt auch gemerkt und so gibt es diesen Winter das schöne Detail auch bis Größe 54. Und als Kleid.

Der weite Hüllenmantel schreibt übrigens auch nach Langgröße, dann sehen die Proportionen auch aus wie auf dem Photo. *g*

Die Partymode kommt etwas rockig daher. Wobei Ballon-Optik aus Pailettenstoff? Nein, das doch nicht. Der schwarze Anzug mit Gehrock fällt dann wieder in die Kategorie „Dauerbrenner“ und „Alle Jahre wieder“. Nun denn… Die Wickeltunika ist auf den ersten Blick auch eher langweilig. Aber die technische Zeichung zeigt eine interessante Plazierung des Abnähers… von der Schulter… sollte eigentlich für FBA und auch schmale Schultern ideal sein.

Und langer schwarzer Rock? Ach… naja.

Outdoor-Look. Ich wollte ja mal wieder einen Wintermantel nähen, gucken wir mal. Kimonomantel… nicht wirklich. Und das Schalcape hält nicht wirklich winterwarm. Cordhose mit Reithoseneinsatz…. auch mal wieder. Ein Lederrock mit Volant? Das doch schon eher… Dafür, daß ich Parkas nicht mag kann Burda ja nun nichts, für Westen gilt das gleiche. Der Parka mit den vielen Taschen und der Kapuze ist jedenfalls funktional.

Nachtkleid Burda plusAber dafür, daß mich Sportswear selten begeistert kann Burda nichts.

Schöne Wellness- und Nachtwäsche ist da schon eher meine Sache. Ist das Spitzennachtkleid 427A nicht herrlich, mit diesem Touch von altmodischer Unterwäsche? Ihr wißt schon, als ein Unterkleid noch zur selbstverständlichen Unterwäsche gehörte.

Den netten Schulterabnäher gibt es dann auch noch als Wickeljacke.

Morgenrock Burda plusNoch besser gefällt er mir allerdings als Morgenmantel Modell 414A. Das könnte was damit zu tun haben, daß meiner dabei ist, den Geist aufzugeben. Das steht dann wohl in den nächsten Jahren mal wieder auf dem Nähprogramm.

Die kastige Hausjacke 425 sieht auch nicht ungemütlich aus. Und schnell zu nähen. Dz.. schon wieder Kurzgröße. Genauso wie das Nachthemd 429. Gemein… 😉

Doch, ein nettes Heft und ich sehe die Chance, daß ich auch mal was draus nähen werde.

Wir werden sehen…

Even though some of my favourite patterns are for petits I like this issue. There are patterns for office, stylish ones to dress up and warm jackets against cold winter weather. Not to forget the nightwear. It was worth buying this issue! I think I’ll make at least the gown. (I don’t say which year… 😉 )