“Biker”-Jacke: Ärmelschlitz und Ärmelsaum

“Biker” jacket: sleeve vent and sleeve hem

spring1463Ein paar Schritte sind noch nötig, um den Ärmelsaum und den Schlitzbeleg fertig zu stellen. Durch den Beleg, den Reißverschluß und den dicken Stoff ist das Material da ganz schön dick. (Wenn ich das vorher gesehen hätte, hätte ich den Ärmelsaum etwa einen Zentimeter weiter gemacht. 😀 ) Also erst die Nahtzugaben auseinander bügeln und dann den Ärmelsaum hochbügeln. So gut wie möglich flach bügeln.

There are some more steps necessary to finish sleeve hem and the facings. With facing, zipper and the rather thick fabric there is a lot of material bulging. (If I had thought about it before I would have made the sleeve about 1cm larger at the hemline. 😀 ) So first pressing the seam allowances to both sides and then pressing the sleeve hem up. Flatten it as good as possible.

spring1464Dann den Beleg über den Saum klappen und noch mal bügeln, büglen, flach bügeln.

Then folding the facing over the hem and pressing, pressing, pressing, pressing flat.

Danach habe ich eher unsystematisch Material aus der Nahtzugabe am Ansatz des Beleges rausgeschnitten. Da sowohl mein Hauptstoff als auch mein Belegstoff relativ leicht ausfransen, war ich da etwas vorsichtig. So nach Gefühl.

Then I cut out some material from the seam of the facing. Since my main fabric and the facing fabric fray quite easily I tried to be careful. And my cutting did not follow any rules, but it was very chaotic. Just guessing.

Saumzugabe zurückschneiden Anschließen wird die Ärmelnaht geschlossen und der Saum genäht. Der Bereich unter dem Beleg bleibt frei. Da wird die Saumzugabe dann noch mal zurückgeschnitten. Die Stecknadel zeigt an, bis wohin der Beleg geht. Beleg und zurückgschnittene Saumzugabe sollten noch wenigstens einen Zentimter überlappen.

Next step is sewing the sleeve seam and hemming it. I do not sew the hem under the facing, because there I can cut some more fabric from the hem. The pin show the width of the facing. So facing and the cut back hem allowance should overlap at least 1cm.

Beleg annähenDer Beleg wird dann von Hand am Saum angenäht. Dabei schlage ich den Beleg im unteren Bereich noch mal nach innen, damit die Kante sauber ist. Sie verschwindet zwar weitgehend unter dem Futter, aber nur weitgehend.

The facing is attached to the hem allowance with invisible hand stitches. At the lower end I am folding the hem to the left side, to get a very clean allowance. It will be mostly covered by the lining, but not completely.

fertiger ÄrmelschlitzUnd so sieht der Reißverschluss dann im fertigen Ärmel aus. Knallt gut. 🙂

And that’s what the zipper looks in the finished sleeve. Nice effect. 🙂

Futterschlitz umgebügeltDer Beleg soll natürlich nicht hinter dem Futter verschwinden, also bekommt der Futterärmel auch den passenden Ausschnitt. Ich nähe ein breites “U” mit Steppstich ab, dann wird das mit etwa einem Zentimeter Nahtzugabe ausgeschnitten und die Nahtzugabe auf die linke Seite gebügelt.

Since the facing will not be covered by the lining, so the lining needs a vent also. I am staystitching a “U” from the hem upwards. I am cutting back the fabric, keeping 1cm seam allowance. Then I am pressing the seam allowance to the left side of the fabric sleeve.

Ausschnitt im FutterUnd so sieht der Ausschnitt im Futter von der rechten Seite aus. Der wird später am Beleg von Hand angenäht.

That’s how the vent opening looks from the right side of fabric. That will be attached to the facing by hand later.

“Biker” Jacke: Reißverschluß in Ärmelschlitz – Teil 2

„Biker“ Jacket: installing the zipper to the sleeve vent part 2

Und weiter geht’s…. die zweite Seite des Reißverschlusses zu installieren bringt ein kleines Problem mit sich: Die Außenkante des Reißverschlussbands muß (wieder rechts auf rechts) an die Schlitzmarkierung angelegt werden. Dazu muß man den Reißverschluß öffnen und dann das freie Band um sich selber drehen. Das habe ich schon öfter gemacht, das ist auch kein Problem… wenn der Reißverschluss etwa 10 cm länger als der Schlitz ist. Dummerweise habe ich die Reißverschlüsse aber genau passend bestellt… :o)

And we continue… installing the second part of the zipper shows a little problem: The zipper band has to align with the later vent opening. Right sides together. So you need to open the zipper and then twist the second zipper band. I’ve done that already quite a few times and it’s basically no problem… it the zipper is about 10cm longer than the opening. I had my zippers made to measure so they fit exactly the opening…. :o)

Die andere Option wäre, den Schlitz schon mal aufzuschneiden und den Stoff dann entsprechend hinzudrehen. Da sich mein Stoff aber schon beim Hinsehen auflöst, ist das auch keine Lösung für diesen Fall.

Another possibility would be to cut the vent open now and the turn the fabric to the zipper band. Just my fabric falls apart so easily, so this is not an option here.
Reißverschlussband festgesteckt
Also habe ich das Reißverschlußband entsprechend gedreht (und fünf mal kontrolliert, ob es tatsächlich richtig herum aufliegt) und so weit festgesteckt, wie es ging. Und dann von Hand geheftet.

So I twisted the zipper band (checking about five times if it was really right side down) and then pinned it from the bottom to the top as far as it was possible. And then hand basted it to the sleeve.
Beleg aufsteckenDer Beleg wird dann oben drauf gelegt (rechte Stoffseite unten) und festgesteckt. Dabei stecke ich ihn weit weg von der Nahtlinie, damit er mir später beim Nähen nicht im Weg ist. Wenn er sich um zwei Millimeter verschiebt ist das in dem Fall keine Katastrophe.

The facing gets on top (right side of fabric down) and pinned. Here I am pinning as far away from the stitching line, so the pins won’t get in my way later. If the facings should shift by two millimeters it would not be a great deal here.
Markierung NahtendeGenäht wird wieder von der linken Ärmelseite. Dabei markiere ich mir das Nahtende genau. Zumal ich Metallzähne habe, wenn die Nadel da drauf trifft, ergibt das einen sofortigen Nadelbruch. Genäht wird dann wieder genau neben der Stütznaht, wie auf der anderen Seite.

Again I’m sewing from the left side of the sleeve. I mark the end of my stitching line very well. Especially since my zipper has brass teeth. If the machine needle hits there it would break immediately. The seam is like on the other side very close to the stay stitching.
Schere, Nadel. Faden, FingerhutVor dem nächsten Schritt atme ich tief durch und lege schon mal alles bereit… eingefädelte Nadel, den Fingerhut und eine scharfe Schere…

Before I am taking the next step I take a deeeep breath and then prepare a few things to have them right at my fingertips… a threaded needle, a thimble and sharp scissors…
Reißverschlußschlitz aufgeschnittenUnd dann schneide ich meinen Reißverschlußschlitz auf. Natürlich nur im Ärmel, nicht in die Belege schneiden und schon gar nicht in das Reißverschlußband. Wie immer bei solchen Schlitzen schneide ich bis etwa einen Zentimeter vor der dem Ende gerade und dann schräg zu den Ecken hin. (Die bekommen dann auch gleich ein Tröpfchen Fraycheck.)

Then I am cutting my opening. Only the sleeve fabric of course. Not cutting into the facings and even less into the zipper band. Like always it is one straight cut in the middle until about 1cm before the end and then “Y-like” to the corners. (Which get a drop of Fray Check immediately.)
umstochene KantenAnschließend nehme ich meinen eingefädelten Faden und umsteche gleich die Kanten von Oberstoff und Unterlegstoff zusammen. Auch an dem oben entstandenen Dreieck.

Then I take the threaded needle and overcast my fashion fabric (together with the underlining(. Also on the little triangle at the end.

Danach drehe ich den Reißverschluss dann so rein, wie er hinterher liegen soll und kontrolliere von der rechte Seite, ob das so aussieht, wie es aussehen soll.

After that step I can turn my zipper so that it gets into its end-position. And I check from the right side of the sleeve if it looks the way it should.
Reißverschluss auf Nahtlinie gestecktJetzt kann ich den Rest des Reißverschlußbandes auf der Nahtlinie des Schlitzes feststecken.

Now I can pin the rest of the zipper band to the seam line.
Kontrollblick auf den gesteckten ReißverschlußDie Nadel geht genau durch die Nahtlinie und dann kontrolliere ich, ob sie auch genau durch die Nahtlinie des Reißverschlusses geht. Danach wird das Reißverschlußband wieder festgeheftet, der Beleg drüber gelegt (weiteres Feststecken war nicht nötig) und es wird von der linken Stoffseite genäht. Dabei muß man natürlich darauf achten, daß man nicht die andere Seite mit einnäht. Hilfreich ist es hier, einen schmalen Nähfuß zu verwenden, etwa den Gradstichfuß oder den Reißverschlußfuß.

The pin goes through the seamline on the one side and then I am checking if it also goes through the marked seamline on the zipper band. Then I can handbaste my zipper band on the sleeve. For the facing basting is not necessary (it is already mostly sewn), laying flat is enough. Sewing then again from the left side of the fabric. Taking care not to sew through the other side of the vent. It’s a good idea to use a slim presser foot for that task like the straight stitch foot or the zipper foot.
Faden hängen lassenDa mein Reißverschluß oben einen Metallstopp hat, kann ich trotzudem nicht ganz bis zum Ende nähen. Hier lasse ich einen langen Faden hängen, den ich dann verwenden, um die Naht von Hand fertig zu nähen und das kleine Dreicke am Ende des Schlitzes von Hand auf den Unterlegstoff zu nähen.

My zipper has a metallic stop at the and that is rather big and very stiff, so I have to stop machine sewing some stitches short of the end of the seam. I leave a long thread hangig and use that to close the seam with a few handstitches. And to attach the little triangle at the end of my vent opening to the underlining fabric.

Der Reißverschluß ist also erfolgreich drin. 🙂

Zipper successfully installed. 🙂

“Biker” Jacke: Reißverschluss in Ärmelschlitz – Teil 1

“Biker” Jacket: installing the zipper to the sleeve vent

Von meiner Jacke habt ihr ja schon lange nichts mehr gehört… aber es gibt Fortschritte, sie ist inzwischen nämlich fertig. Brav mitphotographiert habe ich meine Nähschritte auch, nur fand ich bislang keine Zeit, das auch hier zu zeigen. Ich hoffe aber, dass das künftig wieder besser wird. Jetzt gibt es jedenfalls mal wieder einen langen Beitrag von mir…

It’s a long time since I’ve blogged something about my jacket. But there is progress, it’s finished meanwhile. I even took a lot of pictures from the construction process, but I never found the time blogging about it. I hope that will be getting better in the future. Here is a long post for a change…

Meine Ärmel haben Schlitze und da sollen auch die breiten Metallreißverschlüsse rein. Und zwar so, daß man auch das pinkfarbene Reißverschlussband sieht. (Ich habe mir die ja extra so anfertigen lassen… Messing mit pink.) Zuerst wollte ich den Schlitz einfach mit einem Beleg verstürzen und dann den Reißverschluss unter nähen. Andererseits wäre dann das Innere des Ärmels nicht so schön und ich müßte das Futter direkt ans Reißverschlussband nähen. Da man meinen Beleg-Stoff aber auch an anderer Stelle sieht, wollte ich hier auch die Möglichkeit haben, ihn blitzen zu lassen. Also muß der Reißverschluss zwischen Beleg und Stoff. Was dann komplizierter war als gedacht…

My sleeves have vents and I installed the metal zippers there. And I want the fuchsia zipper band visible. (I had had the zippers custom made… fuchsia with brass teeth.) My first idea was to make a facing to secure the vent and then just sew the zipper behind. But then the inside of the sleeve would be less pretty and I would have to sew the lining directly to the zipper band. Since my fuchsia facing fabric is visible at other spots also I wanted to maintain the possibility to show it on the sleeves also. So the zipper needed to be installed between facing and fabric. Which was more complicated than I had thought…

Ärmelschlitz markiertZuerst habe ich mit einem doppelten Faden die genaue Position des Ärmelschlitzes markiert. Vom Saum genau bis zum Schlitzende.

First I used a thread to mark the precise position of the opening. From the hem to the end of the vent.
Öffnung mit Maschinenstichen eingefasstMit passendem Garn zum Oberstoff umnähe ich dann die Form der Schlitzöffnung. hier orientiere ich mich am “Mittelstreifen” und nähe in genau dem gleichen Abstand links und rechts. (Die Kante des Nähfußes läuft an der Markierung entlang, die Nadellage wird so verstellt, daß der gewünschte Abstand entsteht.) Genäht habe ich auf der rechte Stoffseite, man erkennt die Naht aber von links besser.

I am sewing along the shape of my opening. The thread is the color of my fashion fabric and I am sewing on the right side of the fabric. (The picture shows the left side, because the thread is contrasting my underlining fabric, so the stitches are recognizable.) I use my thread traced line and my pressure foot as a guide, sewing exactly on the line on both sides. moving the needle to the side, so the distance from the middle (and cutting) line is the one I want.

Vorbereiteter und markierter ReißverschlussBei meinem ersten Reißverschluss mußte ich noch mal trennen und außerdem war er am Ende nicht ganz mittig in der Öffnung. Daraus habe ich gelernt, den Reißverschluss vorzubereiten: Die Enden werden auf die Unterseite geklappt und festgeheftet, die Nahtlinie wird auf dem Reißverschluss angezeichnet und von Hand noch mal mit einigen Heftstichen nachgenäht, damit die Markierung gut und von beiden Seiten sichtbar ist.

The first zipper was not exactly centered in the opening and I also had to take out some stitches after cutting the vent open, so I understood that even the zipper should be prepared: The Ends of the zipper band are folded to the left side and attached with some basting stitches. And I trace my sewing line first with a chalk marker and then with a thin thread so I can see it well and can see it from both sides.
Reißverschluss aufgestecktJetzt wird der Reißverschluss auf den Ärmel gesteckt. Mit der Oberseite auf dem Stoff, die umgehefteten Enden liegen genau auf dem Saumbruch. Und die jetzt rechte Hälfte des Reißverschluss liegt links von der Mittellinie. Dann genau auf der Nahtlinie feststecken.

Now I pin the zipper to the sleeve. Right sides together and the basted ends are placed exactly on the hemline. The right half is left of the middle line. Then pinning it exactly on the seamline.
Position auf der linken StoffseiteAuf der linken Seite kann ich jetzt kontrollieren, ob ich richtig gesteckt habe. Die Stecknadeln sind einen Gewebefaden neben (außerhalb) meiner Markierungsnaht sichtbar. Jetzt daneben festheften.

Now checking on the left side if the placement is korrekt. The pins are visible one thread next to (outside) my stitching line. Now basting next to it.
spring1451Für die Belege habe ich Stoffstreifen etwas länger als den Reißverschlußöffnung zugeschnitten und mit Vlieseline H200 bebügelt. Ein Belegstreifen wird mit der rechten Seite nach unten auf den Reißverschluss gelegt, eine Kante bündig mit der Kante des Reißverschlussbandes bzw. der Mittellinie.

For the facings I cut straight pieces of fabric a bit longer than the opening and ironed on Vlieseline H200. The facing is placed on the zipper, right side down. One side aligned to the zipper band and the middle line of the zipper opening.
Beleg von Links festgestecktDen Beleg stecke ich dann von der linken Seite fest. Wenn er dabei etwas verrutscht ist das nicht so schlimm, hier kommt es nicht auf den Milimeter an. Man sollte aber schon noch mal gucken, ob es noch halbwegs grade ist. 😉 Bei Stecken achte ich hier drauf, daß die Nadel weit genug von der Nahtlinie weg sind, um dem Nähfuß nicht im Weg zu sein.

I pinned the facing from the left side of the sleeve. If it slides a bit it is not a big problem, that is the only step where not every milimeter counts. But still one should check from the right side if the facing is mostly straight. 😉 But more important is to place the pins so, they will not be getting in the way of the pressure foot later.
Naht genau neben der StütznahtGenäht habe ich dann von der linken Seite, so kann ich mich an meiner Markierugnsnaht orientieren und ich nähe genau einen Faden neben der ersten Naht. Außerhalb des markierten Rechtecks.

I’ve sewn then from the left side. So I can use my staystitching as a guide. I am sewing exactly one thread next to my first line of stitching. Outside of the staystitched rectangle.

So, bis hier war es zwar etwas aufwendig, aber kein Problem. Dann wurde mir klar, daß die andere Seite etwas fummeliger werden würde. Das erzähle ich dann, sobald ich wieder Zeit dafür habe.

Now until here there were a lot of steps to do, but not really a problem. But then I realized, that the others side would be more complicated. How I did that I’ll write as soon as I have the time for it.

Aktueller Nadelblick im Februar 2016

Fresh on the needles on February 2016

Jacke auf PuppeDas sieht vielleicht immer noch nicht so dramatisch aus, aber bei meiner Jacke hat sich viel getan. Das was da drauf steckt sind nämlich die Belege, an denen das Futter auch schon dran ist. (Bis auf das Ärmelfutter, das wird von Hand eingenäht.) Das heißt, eine Naht mit der Maschine und noch eine Menge Kleinkram von Hand, dann ist die Jacke fertig. Ich hoffe mal, vor Ostern noch.

It might not look like such a dramatic change, but what is pinned on the otherwise finished jacket are the facings with the lining attached (Except the sleeve lining that will be sewn in by hand.) That means there is one long seam by machine to do and then a lot of handstitching. Then the jacket will be ready. I hope before Easter.

roter Lace-SchalNach den vielen Socken konnte ich endlich mal wieder was komplizierteres anfangen… Die Anleitung ist Spring Flowers and Butterflies von Katherine Bryant und das Garn ist Merino 30/2 von Zürcher Stalder, das ich erst letztes Jahr auf der Creativa gekauft hatte. Die Roccailles sind aus Paris. Wann der fertig wird steht allerdings völlig in den Sternen. Denn die erste Bordüre hat mehr als die Hälfte der Roccailles verbraucht und die sind im Laden im Moment aus und sie wissen nicht, wann die wieder kommen. Und so oft komme ich ja auch nicht nach Paris, daß ich die jede Woche abpassen könnte.

After all those plain socks I could start something more complicated… the pattern is Spring Flowers and Butterflies by Katherine Bryant and the yarn is Merino 30/2 by Zürcher Stalder, which I had purchased last year on Creativa. Though I have no idea when I will finish it. The seed beads were purchased in Paris but the first half used up more than half of the beads. And now the shop is out of stock and they do not know when they will be replaced. And I am not so often in Paris that I could check back every week.

SockenspitzeGanz kann ich von den Socken aber doch nicht lassen. Das Tuch ist zwar kompakt genug, um bei längeren Bahnfahrten gut stricken zu können, für die kurzen Fahrten mit der Straßenbahn rentiert es sich aber nicht so recht. Außerdem kann ich auch für mich mal wieder Socken brauchen, da waren ja gar nicht so viele dabei. Das Garn ist ein namenloses Opal, das ich mal bei einem Tausch bekommen habe. Ob es nach der Spitze ein Muster gibt weiß ich noch nicht so genau, vielleicht was mit Zöpfen…

But I can’t be completely sockless on my needles… the shawl is compact enough to be a good knitting on trains, but not for the short trips on the strassenbahn. Plus I can do with some more socks for myself… there haven’t been so much for me over the last year. Yarn is something nameless by Opal which I got from a swatch. If there will be a pattern after the toe haven’t decided yet. Maybe something with cables…

“Korsett” für die Jacke

“Corsett” for the jacket

Beim Nähen merke ich ja gelegentlich, dass es Gründe gibt, warum in der Bekleidungsindustrie manche Dinge auf eine bestimmte Art und Weise gemacht werden. Zum Beispiel Kunststoffreißverschlüsse, die aussehen, als ob sie aus Metall wären.

While sewing I discover sometimes that there are reasons why some things are done in a certain way in clothing industry. Like using plastic zippers that look like metal.

Ich mag so was nicht, also bekommt meine Jacke natürlich echte Metallreißverschlüsse. An was ich nicht so wirklich gedacht habe war, daß ein Metallreißverschluss schwer ist. Und mein Stoff ist eher leicht und weich. Einen groben Metallreißverschluss trägt der nicht. Geht nicht gibt es aber nicht. Also braucht meine Jacke innen eine Art “Korsett” an allen Stellen, wo Reißverschlüsse sitzen, das die Reißverschlüsse trägt.

I don’t like that kind of “fake”, so I am using zippers with real metal teeth. What I had not really considered before is, that those zippers are relatively heavy, my fabric on the other side soft and having not much body. Since “impossible” is not possible for me my jacket needs a kind of a “corsett” inside. At all places where zippers will sit, so the weight of the zippers will not hang on the fabric, but on something sturdier.

Stützkonstruktion in der Jacke.So wirklich steif soll es aber auch nicht werden, ein Kompromiss ist also gefragt. Ich habe mir dann bei Plissee Becker Rosshaareinlage geholt. Diese mit der Zackenschere schräg in etwa 5cm breite Streifen geschnitten. Die Streifen habe ich dann etwas gedehnt mit Hexenstich über die Teilungsnaht genäht. Durch den Unterlegstoff geht das ganz gut, an dem kann man den Streifen einfach festnähen. Die Nahtzugaben bleiben frei. Genauso kommt ein Streifen über den Tascheneingriff. Dabei ist der Streifen auf beiden Seiten etwa 3cm länger als der Eingriff später.

On the other hand I do not want it really stiff. So I needed a compromise. So finally I got traditonal tailoring horse hair interfacing at Plissee Becker. I cut it on the bias in about 5cm wide strips, using the pinking shears. Those strips then were handsewn over the seams of the fronts. With the underlining fabric that is not so difficult, there is something to sew it on. The seam allowances stay free. Same for the pockets, I am sewing a strip over each pocket opening. About 3cm longer on both sides of the opening.

Verstärkung über dem ÄrmelschlitzGenauso kommt ein Streifchen über den Ärmelschlitz. Auch hier lasse ich die Saumzugabe frei.

Same for the sleeve vent. A short strip gets sewn over the position of th the sleeve vent. Also here I am leaving the hem allowance free.

Reißverschluss Schlitz ausschneidenDa der Stoff nicht steif werden soll, schneide ich für die Reißverschlüsse wieder Schlitze in die Einlage. Diese Schlitze sind auf jeder Seite 2mm breiter als der Reißverschlussschlitz sein soll. Auch diese Stoffkanten werden mit Hexenstich festgenäht, aber ganz knapp an der Kante der Einlage.

I don’t want it stiff around the zippers, so I am cutting away the interfacing at the place, where the zippers will get sewn in. On each side 2mm larger than the opening is supposed to be. Again the edge of the interfacing gets sewn to the interlining. Making sure to stich really close to the cut edge.

(Das Bild zeigt den Ärmelschlitz, an der Tasche schneide ich genauso aus. Nur nicht U-förmig, sondern als geschlossenes Rechteck.)

(The pic shows the vent opening. I am doing the same for the pocket openings, only here I am not cutting a u-shaped opening, but a closed rectangular one.)

Als nächstes muß ich herausfinden, wie ich die Reißverschlüsse sinnvoll eigenäht bekomme…

Next thing will be to figure out how to sew in the zippers in a way I like it…

Aktueller Nadelblick

Fresh on the needles

JackeGenäht habe ich schon seit etwa einem Monat nicht mehr. Leider sind die Jackenteile auch nicht schon zusammengenäht, sondern nur auf die Puppe gesteckt. Was immerhin in so weit hilfreich ist, daß ich mich entschlossen habe, noch eine kleine Schulterstütze aus Seidenorganza einzuarbeiten. Auch die Taschenbeutel fehlen noch, dann kann ich die Teile endlich zusammen nähen.

It is about one month that I didn’t sew anything. The parts of my jacket have not been sewn together, I just pinned them to my dress form. Which was kind of helpful, because it helped me to decide that I want a bit of a shoulder interfacing from silk organza in the fronts. Then also the pockets are missing, then I can finally assemble the parts.

MützeDa Weihnachten naht, sind auch einge Geschenke fällig. Da mein Bruder unvorsichtigerweise gemeint hatte, das Muster der Socken von vor zwei Jahren sei doch als Mütze viel besser… na dem kann geholfen werden. 😀

Christmas is approaching, so some gifts need also to be made. My brother had teased me, the pattern of the socks he got two years ago would even be better as a hat… well, he’ll get a hat. 😀

Socken in rotAbgabetermin für meine Obdachlosensocken ist am Montag. Dummerweise habe ich noch zwei Paare auf der Nadel. Diese hier aus Crelando “Anika” “musste” ich anfangen, weil ich das andere angefangene Paar bei meinem Bruder vergessen hatte. Hier fehlt noch ein wenig Schaft und der Bund, das sollte bis Montag auf alle Fälle klappen.

Moday will be the day when our socks for the homeless will be delivered. Problem is, that I still have two unfinished pairs. Those from “Anika” by Crelando I “had” to start because I had forgotten another unfinished pair at my brothers place. Here I only need to be a bit of the leg and the cuff. That should be done by Monday.

RestesockenDie Restesocken hat mir mein Bruder inzwischen geschickt, aber hier fehlt noch ein wenig Fuß und der ganze Rest. Mir fällt auf, daß das Abwiegen mit der Küchenwaage doch deutlich ungenauer ist als mit der Briefwaage beim ersten Mal.

The other socks, where I am using yarn leftovers, my brother has sent to me meanwhile. But here the second sock is not even half knitted. I am still before the heel. What I can see from the differences in the colors is, that using the kitchen scale was less precise than the letter scale I had used for my first attempt in that style.

Wenn ich die auch noch schaffen will bis Montag, sollte das Wochenende viel Regen bringen… :o)

If I want to finish those also until Monday there should be a lot of rain… :o)

TopflappenUnd weil mir gerade völlig langweilig war, mußte ich noch “mal eben schnell” einen riesigen und komplzierten Topflappen anfangen… Garn ist hier “Camilla” von Woll Butt. Und wenn man ständig ganz viele Knäuel dran hängen hat, dann ist das auch recht umständlich. Der ist aber auch fast fertig.

And since all that was not enough and I felt bored I had to start a “quick” huge potholder in crochet. Yarn is “Camilla” by Woll Butt. And if you have a lot of skeins attached to your crochet project all the time it is a bit messy… but now it is nearly finished.

Spielzeug!

Play Time!

Stoffe
Da ich meine Stofftruhe ausgemistet habe, kannich ja neue Stoffe kaufen… Wobei diese hier einem bestimmten Zweck dienen. Experiment mit unbekanntem Ausgang… es wird die eine oder andere Sauerei dabei vorkommen, Scheren und Messer und was mir sonst noch so einfält. (Ja, ich weiß, meine Jacke ist noch nicht fertig. Aber das hier “muß” ich ja leider für einen neuen Artikel auf der Hobbyschneiderin24 ausprobieren….)

Since I got rid of some of my fabric and there is some space in my trunk left, I can buy new one… But that has a purpose. Experiment with unpredictable result… I will become dirty, there will knifes and scissors be involved and whatever comes into my mind. (Yes, I know, I have not finished my other jacket yet. But this one I “must” try for a new article on Hobbyschneiderin24…)

Wieder diversifizierter Nadelblick: August 2015

Diversified again: fresh from the needles august 2015

Allmählich nähere ich mich wieder meinem üblich eher chaotischen Arbeitsstand an, bei dem diverse Projekte gleichzeig halbfertig rumliegen…

Slowly I am back to my usual working scheme that makes me having several not finished projects around…

Jackenteile
Meine Bikerjacke besteht aus zugeschnittenen Teilen, es gibt auch einzelnen Nähte, aber im Großen und Ganzen warte ich hier auf die Reißverschlüsse.

My biker jacket is cut, some seam also exist, but mostly it’s folded away and waits for the zippers.

Jerseykleid burda 6785
Derweil habe ich mir schon mal den Schnitt vorgenommen, der eines der Oberteile werden soll. Burda 6785. Dank der h&h habe ich da ja mal wieder einen Einzelschnitt von Burda, was ich schon lange nicht mehr genäht habe. Bevor ich meinen Stoff für das Shirt zerschneide gibt es also erst mal ein Probeteil aus einem billigen Stretch-Viscose Jersey das, regelmäßige Leser ahnen es schon, als Nachthemd herhalten darf. Da fehlt nur noch der Saum und vermutlich ein paar Handstiche, um den Beleg im Vorderteil zu befestigen.

So I started the preparations for one of the tops that are supposed to complete the outfit. I choose Burda 6785 which I got as a gift on the h&h trade fair. Since it is a very long time that I used a Burda pattern not from the magazine I wanted to test first. I had a cheap viscose four way stretch knit in my stash I sacrificed for the testing. And regular readers might guess… this will end up as a sleepwear. Here only the hem is missing and maybe some handstiches to tack down the front facing.

Strickkleid
Mein Strickkleid ist leider noch nicht fertig. Liegend misst es etwa 80cm, angezogen zum Glück etwas mehr, weil das Eigengewicht des Kleides auch nach unten zieht. (Mein “Vorlagekleid” misst 106 cm.) Und da der Wolladen leider schließt, habe ich dort noch das letzte Knäuel in blau gekauft. Damit könnte es dann wirklich reichen.

My knit dress isn’t finished yet. Laying on the floor it measures about 80cm, luckily the weight pulls it down a bit when worn. (The dress I took the measurements from has a lenght of 106cm.) And since the yarn shop is closing down I bought the last skein blue they still had. So the yarn might be enough.

begonnene Socke
Zusätzlich habe ich Socken für meine Aktion Socken stricken für Obdachlose angeschlagen. Noch nicht viel zu sehen, mal schaun, wie viel ich so schaffe…

Then I started socks for my Knitting socks for the homeless campaign. Not much to see and we’ll see how many socks I can manage.

Häkeldecke
Und natürlich gibt es ein Bild der Häkeldecke. Ich habe gestern davon profitiert, daß es trocken war, habe sie im Garten ausgelegt und vom Balkon aus photographiert… (Da ich seit gestern nichts dran gemacht habe, ist der Stand aber auch noch aktuell. 😉 )

And of course a picture of my endless Granny Hexagon. Yesterday it was dry and sunny, so I dragged it out in the garden and took a picture from the balcony above…. (Since I did not work anything on it since yesterday the pic is still up to date. 😉 )

Grob, lose, weich und knapp – eine Zuschnittherausforderung

Gross, loose, soft and short – a challenge to cut

Vor einigen Jahren habe ich bei Malhia Kent vom Grabbeltisch mal einen wunderschönen Stoff mitgenommen. Ein echtes Reststück mit unregelmäßigen Rändern zu einem Spottpreis. (Ich glaube, es war mit 10 EUR ausgepreist, ich hatte aber noch mehr gekauft und dann noch ein bißchen runtergehandelt.) Von Anfang an hatte ich eine kurze Jacke im Sinn. (Daß es für mehr nicht reicht war auch klar.) Daher soll das der Stoff zu meiner Biker-Stil Jacke werden.

Some years ago I’ve purchased a beautiful fabric at Malhia Kent from the bargain table. A real remnant, with irregularily shaped borders and for like nothing. (I think it had been marked 10 EUR, but I bought some more that day and asked for a discount on the whole purchase.) I had intended a short jacket right away. (It was very clear it would not be enough for more.) So that’s to be my biker-style vest.

Was der Stoff aber nicht hat ist irgendein Halt. Er ist aus unterschiedlichen Fäden und Bändern locker gewoben und läßt sich quasi beliebig verschieben. Und zerfranst schon beim Anschauen. Hier ist schon der Zuschnitt eine echte Herausforderung. Abgesehen davon, daß die Menge für die geplante Jacke wirklich sehr, sehr knapp ist.

What the fabric does not have is any kind of stability. Its woven very loosely from different ribbons and strings and you can pull it any direction you want without ever knowing which might be the right one. And it ravels like hell. So cutting is already a challenge. Which does not get easier by the fact, that the amount of fabric I have is really very, very, very tight for the pattern I want.

Schnitt auf Unterlegstoff gesteckt.

Die Lösung habe ich hier im Unterlegstoff gefunden. (Der ohnehin nötig ist, damit die Jacke irgendeine Form behält.) Der erste Schritt war, das Schnittmuster zu zeichnen bzw. aus einem schon weitgehend passenden Schnitt anzupassen. Ich will Biker Stil. Sieht man ja gerade auch überall, gefällt mir eh und zu dem eleganten Stoff stellt es einen stilistischen Bruch dar, wie ich das gerne mag. Da ich von der Stoffmenge her keinen Spielraum für irgendwas habe, habe ich den Schnitt wirklich minutiös angepasst mit zwei Probeteilen aus Bettbezug und inklusive unterschiedlicher Ärmellängen für meine unterschiedlich langen Arme. (Das ist nicht viel und ich gleiche es sonst über die Nahtzugabe aus, aber hier zählt jeder halbe Zentimeter und die Ärmel bekommen Reißverschluß Schlitze, müssen also unten wirklich exakt abschließen.)

My solution was the underlining. (That is necessary anyhow, to make the vest keep any shape.) First step was drawing/altering the pattern. I want biker style, I trend I like and having the elegant fabric with that pattern is that kind of “dissonance” I like. Since I am quite short of fabric I have no room for any mistake or alteration later so I made two muslins to get it right and even made both sleeves of different lenghts according to my arms. (The difference is small, but here every 5mm count and also I will make zippers in the sleeve vents, so it really has to fit exactely.)

Als Unterlegstoff habe ich eine billige rosa Baumwolle gekauft. Etwas steif, nicht zu fein gewoben, damit die Jacke am Ende (hoffentlich) die richtige Mischung aus “Stand” und “lässig” bekommt. Den Unterlegstoff habe ich gewaschen und gebügelt und genau in den Stoffbruch gelegt. (Die Ränder sind durch die Webekanten etwas wellig, daher habe ich da Abstand gehalten und eben auch nicht die Kanten des Stoffes aufeinander gelegt, sondern darauf geachtet, den Bruch wirklich genau im Fadenlauf zu legen.) Zugeschnitten habe ich mit 1,5cm Nahtzugabe und so exakt wie möglich.

My underlining is a cheap pink cotton. A bit stiff, not fo finely woven and I hope it will give enough shape to achive a good mixture of “enough shape” and “still casual”. I’ve washed and ironed it, of course, and then folding it in half. The selvage is wider than the fabric and gives “ruffles” So I avoid it in cutting and make sure the fabric fold is exactly on the straight grain.) I’ve cut a 1.5 cm seam allowance and tried to precise as possible.

Beschriftung auf StoffDanach habe ich alle Teile auf der linken Stoffseite dünn mit dem Clover Marker beschriftet. Rechtes Teil, linkes Teil… auch alle anderen nötigen Markierungen habe ich auf den Stoff übertragen.

Then I labeled the wrong side of the fabric of each pattern piece, very finely with the Clover fine marker. Right side, left side… and I traced all other necessary marks to the fabric.

Stoff mit Häkelnadel reparierenBevor es weiter ging, mußte ich allerdings den Stoff noch ein wenig reparieren. Vorteil der losen Webung ist, daß das mit der Häkelnadel geht. (Material von der Grabbelkiste halt…)

Before I could continue I had to reweave a ribbon. Advantage of the loose weave is, that a crochet hook can do the task. (Well, it was from the bargain/junk table…)

Schnitteile aufgelegtAnschließend ging das puzzeln los… die Schnitteile aus meinem Unterlegstoff habe ich rechts auf links auf meinen Oberstoff gelegt und rumgeschoben, bis zumindest der unabdingbare Teil untergebracht war. (Eigentlich hätte ich gerne beide mittlere Vorderteile aus dem Stoff zugeschnitten, aber ich habe Kontraststoff für die Belege, notfalls geht auch das.) Da die Teile so die Endgröße haben, kann ich auf Stoß legen. Und ich schneide natürlich in einfacher Stofflage zu, auch das geht einfacher, wenn man jedes einzelne Teil hat.

Then it was jigsaw time… I put all pink pieces with their right side of fabric on the wrong side of my fashon fabric and moved them, until I could at least place all necessary parts. (I would have liked to do both middle fronts from that fabric, but I have a contrasting fabric for the facings and was prepared to use that.) Since I do not have to add seam allowances I can really put the pieces side by side. And I am cutting in single layer, which is easier if you have every single pattern piece.

Anschließend habe ich jedes Teil einzeln festgesteckt, genau auf den Fadenlauf geachtet und dann auf der Nahtzugabe (etwa 7mm von der Stoffkante entfernt) festgeheftet. Dann das nächste Teil stecken und festheften und so weiter….

Then I took one underlining piece, pinned it, double checket the grain, and then handbasted it to the fashin fabric. About 0.7 cm from the border of the fabric, in the midth of the seam allowance. Then I took the next piece, pinned, basted… and so on…

Schnitteile festgeheftet.Und viele, viele, viele Stunden später hatte ich jedes einzelne Teil festgeheftet. Zeitlich habe ich mich selten so verschätzt… ich hatte schon damit gerechnet, daß das zwei, vielleicht drei Stunden dauert. Aber letztlich waren es eher sechs Stunden. Da sich der Stoff extrem gegen sich selber verschiebt, habe ich darauf geachtet, daß er unter jedem Schnitteil glatt liegt, die Teile des Stoffes dazwischen sind teilweise ziemlich wellig. Aber das… ist egal.

And then, many, many hours later, I had each and every pices basted to my fashion fabric. I am not good in guessing time, but here I was wrong as rarely. I had thought it would take me about two hours, maybe three, to do that. In the end it was more six hours. The ribbons in the fabric have no stabiity whatsover, you can push it wherever you want. So I made sure that the fabric under my underlining fabric lays flat. All the ruffles between the pattern pieces… I did not care for.

(Die gute Nachricht? Ich bekam doch auch das zweite mittlere Vorderteil noch drauf. Danach war ich allerdings so genervt, daß ich den Stoff weggefaltet habe und den Zuschnitt erst zwei Tage später gemacht habe.)

(Tha good news? In the end I managed to cut both middle fronts from the fabric. But after all that basting work on the floor I was so bugged that I folded away the fabric and cut it only two days later.)

Das Projekt hat jetzt erst mal Pause, denn ich brauche Reißverschlüsse auf Maß. Und da hat erst die Herstellerfirma Betriebsurlaub, dann hat mein Kurzwarengeschäft Betriebsurlaub, so daß die frühestens Mitte August eintreffen. Aber ich habe ja noch reichlich anderen Stoff zum Verarbeiten…

Now the project is on hold again, because I need the zippers made to my specifications. And now the producer is on holiday, after that the shop where I ordered it is on holiday… so they will not reach me before mid August. But I have sufficiently other fabrics to work with…

Disziplinierter Nadelblick im Juni 2015

Fresh and disciplined from the needles in June 2015

Ich habe gerade einen Zustand, den ich eigentlich gerne immer so hätte, aber nur selten erreiche: Es sind keine Projekte halbfertig in irgendeiner Ecke, sondern ich habe nur so viele Projekte in Arbeit, wie es sinnvoll ist.

Today I have a state I am always trying to have but hardly ever achieve: There are no nearly finished projects stored away and forgotten somewhere, but I have only as many projects going as it makes sense.

TestjackeBei Nähprojekte ist das genau eines. Nein, keine Sträflingsuniform, ein Probeteil. So ein Bettwäschesett gibt ja aus… Nach dem Photo habe ich mal Schulterpolster eingesteckt und die ersten Änderungen abgesteckt. Die Grundform entspricht schon dem, was ich haben will, aber es sind genug Änderungen, daß ich alle Schnitteile ändern muß und es ein zweites Probeteil geben wird. (Auch das wieder zum Wegwerfen, ich brauche nicht zwei solcher Jacken und will daher meine Zeit nicht mit einer unnötigen Ausarbeitung vergeuden.)

When it comes to sewing projects the “good number” for me is one. No, not a clown vest, a muslin. (This bedding stuff really is a lot of fabric…) After taking the picture I pinned shuolder pads inside and tried it on. Tha basic shape is what I want but there is enough left, to alter all pieces and make a second muslin. (Which will not be wearable either. I dont need such a jacket twice, so I won’t waste my time finishing a jacket.)

Angefangenes StrickkleidZum Stricken gibt es ein “Sofaprojekt”, nämlich ein Kleid aus dem mühsam gejagten Garn. Da die Puppe schlanker ist als ich, geht es bei ihr schon fast bis zur Taille, so weit bin ich noch lange nicht, eher knapp über den Busen. Da der Laden nur einen Monat Garnrückgabe gewährt (und schon alleine deswegen nie mein “Standardladen” werden kann) und der abgelaufen ist muß ich mir darüber keine Gedanken mehr machen. Allerdings befürchte ich im Moment auch eher, daß das Garn nicht reicht. Ich vermute, ich habe mich für eine dichtere Maschenprobe entschieden als das Originalkleid, das braucht dann natürlich auch deutlich mehr Garn… Und die Hüftzunahme habe ich noch lange nicht erreicht.

To knit I have one “couch project”, a dress from the yarn that was hard to get. Since the dress form is much slimmer than me the dress reaches nearly down to the waist. but in real it hardly goes over the bust. Since the yarn shop allows returns only within one month (and so can never become my “standard shop”) and that is over I do not have to consider that any longer. But I am more afraid it might not be enough. I think I choose a denser gauge than the original instructions and that of course eats way more yarn… And I am far from having reached the full (hip) width.

SockeDa ich das Kleid ständig anprobieren muß und mich mit den 5 Knäueln dran auch nicht unbedingt durch die Gegend bewegen muß gibt es für unterwegs noch ein paar Socken. An denen wird nicht viel gearbeitet, aber die Ferse ist gerade begonnen.

Since the dress has to be tried on every few rows and I do not want to move around with it with the five skeins of yarn attached I need a pair of socks as a transportable project. They don’t make fast progress, but I’ve reached the first row of the heel anyhow.

HäkeldeckeUnd natürlich gibt es auch ein Bild von der Häkeldecke. Ich habe 40 weitere Hexagons fertig und kann daher wieder Reihen anhäkeln. Ich schätze mal noch so fünf mehr, dann könnte ich auch die fertige Länge erreicht haben und die Reihen werden wieder kürzer.

And of course a progress pic of my granny blanket. I’ve finished those 40 more hexagons and could go back to installing the hexagons to the blanket. I think maybe 5 more rows and I will have the full lenght. Then the rows will become shorter.