Motiv 2

Motif 2

Nach den gestrickten Sternen war immer noch Garn übrig.

After knitting the stars there was still yarn left.

HäkelmotivDa fiel mir ein, daß ich irgendwann mal eine Decke häkeln will. Nur nicht bunt, sondern in verschiedenen weiß, beige und cremetönen. (Die ersten drei Garne dafür habe ich schon, es fehlen aber noch wenigstens zwei dunklere. Aber da es nicht eilt, gucke ich noch ein wenig nach Sonderangeboten.)

That was the moment when I remembered that I am planning for quite some time to make a granny blanket. Not in bright colors, but only in white/creme/beige hues. (I already have three yarns for the project but I will need at least two darker shades. Since I am not in a hurry I am still looking out for sale offers.)

Und ich habe dafür schon vor sehr langer Zeit Beyond the Square von Edie Eckman gekauft (oder mir schenken lassen? weiß ich schon nicht mehr, so lange ist es her). Das Buch hat ganz viele tolle Formen, aber ich hatte bislang nicht getestet, ob ich mit der Anleitung zurecht komme (die Häkelköniging bin ich ja wahrlich nicht) und zudem enthält das Buch keine Informationen über die Größe der fertigen Motive. Was ja nicht unwichtig ist, wenn man verschiedene kombinieren will.

I even have the book Beyond the Square from Edie Eckman for quite some time (so much time that I cannot remember if I bought it myself or if it was a gift?) and it contains a lot of nice shapes. But so far I had never tested if I got along with the instructions (I am surely not the queen of crochet) and the book has no information about the size of the finished motifs. Which is an interesting information if one wants to combine different motifs.

Also habe ich die Gelegenheit genutzt und Motiv 2 getestet. (Motiv 1 hatte ich angefangen, aber dafür hat das Garn schon nicht mehr gereicht.)

Dann waren immer noch zwei kurze Reste übrig…

So I took the yarn and made motif 2. (I had started with motif 1, but the yarn wasn’t enough for that.)

After that project there was still a bit of yarn in two colors left….

Weiche blaue Sterne

Soft Blue Stars

gestrickter SternDiesmal war mir ernst mit der Restverwertung… nach Mütze und Schal war immer noch Garn übrig (zumindest in drei von den ursprünglichen vier Farben), also habe ich mich auf Ravelry umgesehen und bin auf diese weichen, gefüllten Sterne gestoßen.

Yes, this time it’s serious with „no remnants“… so after scarf and hat I checked Ravelry and found those soft, padded stars.

Das Muster ist Stjärna von Karolina Eckerdal.

gestrickter Stern

Der rechte Stern hat eine dunkle und eine helle Seite, der linke Stern ist dreifarbig.

The pattern is Stjärna from Karolina Eckerdal.

The star on the right picture has a dark and a „clear“ side, the left one uses all three colors that were left after the beanie.

Die Dinger sind komplett nutzlos, aber ein netter Zwischendrinstrick, der auch meine Füllwattevorräte etwas verringert. (Okay, sie haben ganz gute Flugeigenschaften und richten keinen Schaden an… *g*)

The thingies are completely useless, but they are fun and quick to knit and used also a bit from my batting stash. (Well, maybe not completely useless… they fly well and they don’t do any harm if they hit… *g*)

Gestreifte Restemütze

Striped Beanie

Ich weiß, daß im Moment gar nicht die Jahreszeit dafür ist, aber ich bin gerade in grimmiger „Reste gar nicht erst entstehen lassen“ Stimmung. Und zumindest bei Wolle könnte es ja klappen. Da ist auch mein Lager nicht so groß…

1-2-3-5 BeanieI know it is absolutely the wrong time for knitting warm hats, but I feel so much like „not producing more stash“ that I am trying to finish all rest yarn after finishing a project.

Die Reste sind „Zara“ von Filatura di Crosa und „Merino Extra“ von Schachenmayr. Als Anleitung habe ich meine eigene 1-2-3-5 Mütze verwendet. Ich muß das Rad ja nicht immer neu erfinden.

Die fertige Mütze wirdmit dem Schal (von dem es die Reste sind) auf die Reise gehen.

The yarn remnants were „Zara“ of Filatura di Crosa and „Merino Extra“ from Schachenmayr. I used my own 1-2-3-5 Beanie pattern.

The yarn was left from knitting the scarf for a friend and the hat will just be delivered with the scarf.

Eulersche Streifen

Euler’s stripes

Schal Eulersche StreifenIch weiß, das ist komplett die falsche Jahreszeit, aber der Schal ist nun mal jetzt fertig und der nächste Winter kommt bestimmt.

I know it is completely the wrong season, but the scarf was finished now and there will be another winter.

Ein Freund, der sich immer mal meinen Computer kümmert, hat sich einen „Schal, den man zwei Mal um den Hals wickeln kann“ gewünscht. Ich würde sagen… Wunsch erfüllt.

A friend who is sometimes taking care of my Computer wanted a „scarf I can wrap around my neck twice“. Mission accomplished….

Schal \Da ich unregelmäßige Streifen mag, mir aber keine Streifenfolge ausdenken will, habe ich mir eine der vielen netten Zahlen mit unendlich vielen Stellen hinter dem Komma geschnappt und das in Streifen umgesetzt. Wie der Name des Schals nahe legt, es war die Eulersche Zahl die herhalten mußte.

I like irregular stripes but didn’t want to bother with thinking about a rhythm for the stripes myself I took one of those numbers with an indefinite number of digits and turned them into stripes. As the name of the pattern suggests it was Euler’s number I choose.

Der Schal hat abgeschrägte Enden und ist im Perlmuster gestrickt. Also nicht sehr schwierig. Nur 2,30m lang.

Material war Merino Wolle aus der Maschenkunst, „Zara Solid“ und „Zara Chiné“ von Filatura di Crosa sowie „Merino extra“ von Schachenmayr von dem ich noch knapp 3 Knäuel hatte. (Und auch prompt noch eines nachkaufen mußte, was dann nicht so ganz einfach war.)

Falls jemand einen „geekigen“ Schal für den Mathematiker oder Physiker seines Lebens braucht oder selber auf derartig entstandene Muster steht:

Hier ist die Anleitung: Schal Eulersche Streifen.

Wie immer zum persönlichen Gebrauch frei. Alles andere bitte nach Anfrage und statt die Anleitung zu kopieren wäre es netter, wenn ihr einfach den Link hierher weiter gebt. Danke schön.

The scarf has slanted ends and is knitted in seed stitch. (Moss stitch for the British, I think) So it is not difficult. Only 2.30m (2.50yds) long.

Material was merino from Maschenkunst, „Zara Solid“ and „Zara Chiné“ from Filatura di Crosa and „Merino extra“ from Schachenmayr where I had a little less than three skeins (and of course I had to buy one more which was not at all easy).

So if you want to make a scarf for the geek in your life or like that yourself, here is the pattern:

Euler’s stripes.

As always the pattern is free for personal an non commercial use. If you want to pass it on please don’t copy it but pass on the link to this blog. Thank you!

Revue de Presse: Knipmode juni 2011

Titel KnipAuch das Juniheft der Knip erreichte mich im Austauschweg direkt aus den Niederlanden. Und zudem taufrisch. Der Monat scheint dem Kleid gewidmet zu sein. Aus meiner Sicht ein schönes Thema. 🙂

Und mit einer beinahe genialen Idee geht es auch los.

Kleider nach dem Baukastenprinzip… (Das ganze hat mich so neugierig gemacht, daß ich tatsächlich nachgeschlagen habe, was „keuze“ heißt. „Auswahl bedeutet es. Also sozusagen ein Wahlmenü.)

Kleiderbaukasten Knipmode

Das Rezept?

Vier Oberteile, sechs Röcke, drei Ärmel (plus die ärmellose Variante) und das ganze verbunden mit fünf Taillenbändern.

Ganz klar ist da das eigene Vorstellungsvermögen gefragt. Auf den nächsten Seiten werden zwar einige Varianten gezeigt, uni und gemustert, gleicher Stoff und unterschiedliche Stoffe,… aber die Varianten sind wirklich beinahe endlos. Mehr als 100 hat die Redaktion ausgerechnet (glaube ich jetzt mal) und fünf davon werden genäht gezeigt. Und noch etliche als technische Zeichnung. So viel kann man sich für einen Sommer gar nicht nähen….

Dann gibt es eine Anleitung, wie man einen Halsbesatz annäht. Hm.. Oder vielleicht eher mit Futter verstürzt? Eher Futter… wenn ich die Pfeile als Wenderichtung interpretiere. Spricht für die Bilder, wenn ich sie ohne Text verstehe. 🙂

Dann kommt „weiß“ als Modethema. Der Sommerdauerbrenner. Ein Schnitt aus dem „Kleidmenü“ und noch diverses andere dazu. Jäckchen 17 ist auch nett…

Kleid KnipmodeMit Kleidern geht es weiter. Diesmal wieder von Leserinnen getragen. Und ein bißchen Crossmarketing für die Knippie ist auch dabei, denn hier sind die Kleider im Mutter – Tochter Partnerlook.

Besonders gut gefällt mir hier das Modell 9 mit dem Schultereinsatz der wie ein Shrug aussieht und Nummer 7 mit den betonten Teilungsnähten. Wobei der Verlauf der Teilungslinien auf dem Photo deutlich anders aussieht als auf der technischen Zeichnung….

Weiter geht es  dann mit Jerseykleidern (oder Tuniken, je nach Ansicht), die für mich was japanisches haben. Falten, Drapierungen… irgendwie muß ich an Origami denken, obwohl die Drapierungen eher weich fallen und gar nicht fest gefaltet sind. Hm… Gehirn macht seltsame Sachen…

Tunika KnipmodeDa ist mein Favorit auf alle Fälle Modell 3. Das könnte ich mir auch für mich vorstellen. Wobei auch da auffällt, daß der Eindruck der technischen Zeichnung ein ganz anderer ist, als der des Photos. Das könnte wieder so ein Modell sein, wo der Stoff über das Ergebnis entscheidet. Würde mich sehr reizen, das mal aus verschiedenen Stoffen zu nähen. (Wir wissen alle, daß das aus Zeitgründen nicht stattfinden wird. Aber interessant wäre es schon.)

Danach wird offensichtlich wieder ein Nähzimmer vorgestellt. Zu viel Text für mich…

Auch danach geht es mit Kleidern weiter. Thema? Hm… ah, für verschieden Figurtypen. Da sind dann auch ein Plus Modell dabei, für die Sanduhrfigur. Die Modellwahl ist nicht überraschen, das gleiche wie in deutschen oder amerikanischen Ratgebern auch.

Die perfekte und dünne Figur braucht man dann wieder für das schnittlose Modell. Das man, wenn ich das richtig verstehe, aber nie genäht sieht, sondern das einem Modell von Diane von Fürstenberg nachempfunden ist. (Von dem man auch das Photo aus einer Laufstegshow sieht…)

Die Plus-Modelle sind alle aus Jersey und mit viel Drapierungen. Und an einem echten „plus“ Model. Die meisten Sachen sind allerdings nicht so für die breiten Hüften, nur das Kleid 19 mit dem Oberteil in Wickeloptik könnte ich mir vorstellen.

Dann gibt es noch „4-in-1“, ein Kleidschnitt, vier Stile. Nett, aber nichts überraschendes dabei. Aber der Schnitt sieht einfach aus und es ist eine „ausgehfeine“ Variante dabei. Anfänger sollten sich also nicht von einfachen Schnitten abschrecken lassen, der Stoff macht viel aus. 😉

Das war’s dann schon wieder. Viele schöne Kleider, vielleicht schaffe ich es mal, eines umzusetzen…

Tuchfabrik Müller

Fabric factory Müller

Textilfabrik MüllerWie schon geschrieben, die Geburtstagsparty ging am Sonntag weiter, nach Euskirchen, um genau zu sein.

Dort befindet sich ein Schauplatz des LVR-Industriemuseum. Und auf dem Gelände gibt es ein ganz besonderes Industriedenkmal, die Tuchfabrik Müller. (Die Region war ja lange Zeit durch die Textilindustrie geprägt, da sind glücklicherweise einige Sachen übrig geblieben…)

As I had already written, the birthday party went on on Sunday. We went to Euskirchen.

The region was a hot spot in textile production and a few of the old sites were preserved. One of those is the „Tuchfabrik Müller“ which is part of the LVR-Industriemuseum.

Tuchfabrik MüllerAm Sonntag war dort außerdem der berühmete Wollmarkt (der jedoch wegen der Unwetterwarnung wohl etwas kleiner ausfiel als sonst) mit Vorführungen in Schafschur, Schafe hüten mit Border Collies, Spinnen,.. und was weiß ich noch alles.

(Aber das nur nebenbei, Bilder gibt es hier von der Tuchfabrik Müller.)

Tuchfabrik MüllerThis Sunday there was also the famous wool market (which was much smaller than normally because of the bad weather warning) where one could not only buy wool but also watch sheep shearing, spinning, sheep herding with border collies,… and a lot of other stuff.

(But I will only show pics of the Tuchfabrik Müller.)

Die Tuchfabrik war im 19. Jahrhundert gegründet worden, damals mit den modernsten Maschinen. Nach dem 2. Weltkrieg lief das Geschäft nie wieder gut, so daß der Besitzer 1961 letztlich alle Angestellte nach Hause schickte und in den nächsten Jahrzehnten seine Maschinen gelegentlich ölte.

Tuchfabrik MüllerThe fabric was founded in the 19th century and used the most up to date machines then. But after WWII the business never was good again so finally the owner sent all his workers home in 1961 and spent the next decades lubricating his machinery from time to time.

Die Fabrik machte wirklich alles selber, vom Wollvlies das gewaschen wurde über färben, spinnen, weben und appretieren am Ende. Wahlweise konnte auch die Wolle gefärbt werden oder das fertige Tuch.

Tuchfabrik MüllerThis factory made everything on this site, from washing the fleece from the sheep over preparing the wool, dyeing (either the wool or the woven fabric), spinning the thread, weaving the fabric and finishing it.

Die Führung ist wirklich sehr spannend, denn ein Teil der Maschinen wurde wieder zum Laufen gebracht und so kann man auch sehen, wie sie funktionieren.  Und wer hätte gedacht, daß die Stoffe mit echten Disteln behandelt wurden? (Siehe zweites Bild.)

Tuchfabrik MüllerThe guided tour is really interesting, because a part of the old machines are still (or again) running, so you can really see how they work. Had you know that fabric had been treated with thistles? (See the second pic.)

Zu besonderen Anlässen wird auch die alte Dampfmaschine noch mal angeworfen, aber zum Betrieb der Geräte stehen heute Elektromotoren bereit.

Ich denke, ich muß  da noch mal hin. Und dann nehme ich vielleicht auch was von dem wunderbaren Wolltuch mit, das dort nicht nur produziert sondern auch verkauft wird. 30 EUR/m sind für die Qualität auch wirklich nicht zu viel.

Since this was a special occasion they let also the old steam engine run. But not for the machinery, for that they have electric engines hidden.

I think I’ll have to come back there. And then maybe I’ll also buy some of the wonderful woolen fabric they do produce and sell there. 30 EUR/m isn’t to much for that quality.

Geburtstagsparty!

Birthday party!

Aachentreffen 2011Am Wochenende war ich auf einer Geburtstagsparty.

Einer besonderen Geburtstagsparty.

Last weekend I’ve been to a birthday party.

A very special birthday party.

Das Hobbyschneiderin Forum wird nämlich dieses Jahr zehn Jahre alt und so haben wir Mitglieder uns selber gefeiert.

Aachen Treffen 2011Nicht alle 80000 versteht sich, aber einige die Lust hatten, nach Aachen zu kommen.

The Hobbyschneiderin Forum is turning ten this years and so we threw a party for ourselves.

Not all 80.000 of course, but those who wanted to come to Aachen for the party.

Und wem das noch nicht Anlass genug war: Anne, die Forengründerin hatte auch einen runden Geburtstag, weswegen sie sozusagen ihre biologische Familie und ihre „Forenfamilie“ für die große Party vereint hatte.

Aachen Treffen 2011(Womit auch klar ist, wer sich die Mühe gemacht hat, das tolle Event zu organisieren. 😉 Danke, liebe Anne!)

And if that was not reason enough to join the party: Anne, the founder of the forum had an anniversary, too, so she had her biological family and her „web family“ together for one party.

Aachen Treffen 2011(So it’s clear who did the work for the party. 😉 Thank you for that also, dear Anne!)

Und weil es eine so spezielle Party war, haben wir es nicht nur bei Kaffee und Kuchen bewenden lassen, sondern auch fleißig gewerkelt.

(Also manche von uns….)

Aachen Treffen 2011And because it was such a special party we did not only drink coffee and eat cake, we also worked.

(At least some of us…)

Es wurde nicht nur gemessen, gezeichnet, gesteckt, geschnitten und genäht, auch die Stricknadeln klapperten eifrig. (Gerade wenn man mit der Bahn anreist, ist das einfach praktischer, als eine Nähmaschine anzuschleppen.)

Ich habe nur bei weitem nicht von jedem und von allem ein Bild!

Aachen Treffen 2011We did not only measure, draw patterns, pin, cut and sew, there was also a lot of knitting going on. (Especially for those who came by train this is more convenient to take than a sewing machine.)

But I did not take a picture of everything and not of everyone!

Aachen Treffen 2011Aber eines ist klar: Wir hatten alle ganz viel Spaß und mußten nach Mitternacht rausgeworfen werden, sonst hätten wir vergessen zu gehen. (Bis auf diejenigen, die in der Jugenherberge übernachtet haben, die rannten kurz nach Mitternacht freiwillig, denn dort ist Sperrstunden. *g*.)

Aber schließlich ging das Programm am Sonntag Morgen (!) mit einem Ausflug ins Museum weiter. Ich geh mal noch ein paar Bilder davon sortieren…

And we had so much fun! So we had to be thrown out after midnight, because we forgot to leave. (Except for those who had chosen to sleep in the youth hostel. They left shortly after midnight, and in a hurry, because they wanted to be at the hostel before the doors would be closed for the night. *g*)

And the party wasn’t over, we continued Sunday morning (!) with a trip to a museum. I’ll be off to prepare some pics from there also…

Ein Haufen in Orange

A heap of orange

Manchmal kann ich dann auch langweilige Massenware…. aber in der Unterwäscheschublade sieht es immer noch ganz traurig aus.

Orange

Sometimes I have to do boring mass production. But my underwear drawer is still in a sad state.

Für die Statistik: Ein „Bum and Leg Former“nach dem Schnitt von Marinique Langere, den BH nach dem Schnitt Sophie von Ela und die Panties nach einem Schnitt, den eine Freundin mal von einem passenden Exemplar abgenommen hat und den ich mir dann angepasst habe. Stoff, Spitze und Gummis alle von meiner bewährten Lieferantin Ela. Der orange Faden ist ein ganz feiner AlterfilS 150, in dunkelrot hatte ich noch Reste von Gütermann, die ich verwursten konnte.

For the statistics: A „Bum and Leg Firmer“ von Marinique Langere, the bra is the Pattern Sophie from Ela and the pattern for the panties a friend of mine made out of a well fitting undie and I adapted it to me. Fabric, Lace, elastic… are all from my reliable source Ela. The orange sewing thread is the fine AlterfilS 150 and in burgundy I had some Gütermann thread left.

Alles bewährte Schnitte (was man auch daran erkennt, daß keiner der Schnitte noch auf dem Markt ist), keine Änderungen. Also fast keine. An dem BH Schnitt habe ich noch mal am Unterkörbhen gebastelt und jetzt passen die Bügel ohne Kürzen rein. Das ist prima, denn das Kürzen ist zum einen aufwendig, zum anderen stoßen die egal wie versiegelten Metallenden dann doch gerne wieder durch. Aber das ist Vergangenheit. 🙂

Und damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich die Slips alle etwas unterschiedlich gearbeitet. Aber da muß man schon genau hingucken.

TNT pattern (so they are all OOP now…), no alterations. Or nearly no alterations. I made some minor changes to the lower cup of the bra and now the wires fit without shortening them. Which is great, because cutting the underwire is no real fun and no matter how I try to seal the ends, sooner or later they will come through. But that is past now. 🙂

Since I did not want to die of boredom I worked all panties a bit different. But to see that you have to take a close look.

Aus dem Blogarchiv

So im Rückblick wird mir allmählich klar, warum der Juni immer so stressig bei mir ist… 🙂

Looking back I start to see why june is always such a busy month… 🙂

Juni 2006:

Juni 2007:

Juni 2008:

Juni 2009:

Revue de Presse: Meine Nähmode 2/2011

Meine NähmodeNach dem Motto „so billig bekomme ich sonst keine Simplicity-Sammlung“ mußte ich natürlich auch bei der frisch erschienenen Sommerausgabe von „Meine Nähmode“ zuschlagen. Das Heft wird jetzt wohl vom oz-Verlag herausgegeben und soll künftig 4 Mal im Jahr erscheinen. Klingt vielversprechend.

Sommerhefte haben ja häufig eher einfache Sachen, was mir dann oft zu langweilig ist. zum Glück geht aber dieses Heft elegant los.

Kleid Meine NähmodeEinem Kleid mit Mantel kann ich einfach schlecht widerstehen. In meinen Augen gibt es kaum etwas, was die Idee von schlichter Eleganz besser verkörpert. Gut an jede Figur anzupassen und je nach Farbe und Material an Modeströmungen und Jahreszeiten anzugleichen. Der Wehmutstropfen ist, das der Schnitt bei Gr. 44 aufhört. Da reicht auch eine FBA nicht mehr…

Die Jacken und Shirtvariante zur Hose (die vermutlich mal einen „Wardrobe“ Schnitt bildeten“ finde ich hingegen weniger spannend. und das Shirt irgendwie… unproportioniert. Zur kurz oder zu lang. (Das geht mir bei amerikanischen Schnitten aber öfter so, der Geschmack scheint etwas anders zu sein.)

Ein schwingendes Kleid in verschiedenen Längen… auch nett, aber viel zu klein. Das Top vom Titel kommt auch in einer langärmeligen Variante (für Sonnenbrandfänger wie mich auch im Sommer besser geeignet), fragt sich nur, ob Gr. 44/46 eher eine 44 oder eine 46 ist?

Tuniken für große Größen…. bis Gr. 52/54, aber vom Schnitt nicht aufregend und eine Horde genähter Jojos auf der Brust… muß nicht sein. (Ohne die Deko dürfte der Schnitt aber anfängertauglich sein.)

Kleid Meine NähmodeAusgesprochen gut gefällt mir dann wieder der „Easy“ Schnitt. Den kann ich mir gut für einen Teenager vorstellen, der gerade mit Nähen anfängt. Nur ist Gr. 38-42 dann vielleicht nicht ganz die ideale Größengruppe. Schade, irgendwie.

Die nächste Bluse hat die Abnäher als Falten in die Schulternaht gelegt. Dasb fällt in die Abteilung: einfache Abwandlung eines Grundschnitts. Anfängertauglich. (is Gr. 44/46). Oder nähen ohne Hirnbenutzung. Sommmerheft halt. *seufz*

Dann gibt es noch mal so eine Kombi aus kurzer Hose, Kleid, Tunika und Jäckchen. Als Kleid nett, in der Kombination mit der Hose eher was von Strand- oder Schlafanzug. Ich glaube, es sind wirklich die Proportionen, die mich diesmal stören.

Bis Gr. 52/54 ein Rock, Khalia Ali Schnitt, weit und schwingend. Die Varianten fallen allerdings eher in den Bereich von „Schnitt kann man selber machen“. Na gut, bis auf die Variante mit den schräg laufenden Teilen (nannte man das mal Bananenrock?). Das KANN man auch selber machen…. aber es ist mühsam.

Hoppla, der nächste Kaftan… äh Kleid geht aber nur als Nachthemd, oder? Oder meinen sie das mit „Abendrobe“?

Kleid Meine NähmodeÜberraschend gut gefällt mir das Hemdblusenkleid. Und das, obwohl ich keine Hemdblusenkleider mag. Aber sowohl die Ausschnittlösung (das Kleid ist nicht durchgeknöpft) als auch die Verlegung der Mehrweite für die Brust in die Fältchen haben es mir angetan. Dummerweise ist auch hier bei Gr. 44 Schluß. Das ist echt bedauerlich.

Der nette, aber nicht wirklich aufregende Rock darf dafür bis Gr. 46. Nun ja…

Dann noch mal ein ganzes Ensemble Khalia Ali, Wohlfühlmode betitelt. Trifft es auch ganz gut, Der Schnitt für Kleid und Top sind wohl gar nicht so schlecht, aber die Gesamtkombi kommt doch eher truschig rüber. (Dafür wieder bis Gr. 52/54.)

Zum Abschluss noch mal eine Garderobe in der „easy“ Variante. Für einen „easy“ Schnitt hat es immerhin ein paar nette Details, aber gerde den Puffärmeln sieht man dann doch an, daß die Schnitte nicht taufrisch sind. Aber wem ein eher lieblicher Stil steht… warum nicht.

Fazit? Für mich ist diesmal wohl nichts dabei. Was mir gefällt ist zu klein. Generell bedient das Heft vor allem die Größen 38-44, wer zierlich ist läßt es lieber im Laden. Und dann gibt es ein paar Schnitte bis Größe 52/54, die reichen auf alle Fälle für eine Sommergarderobe. Vorausgesetzt, man ist mit den Doppelgrößen zufrieden. Aber auch da lohnt ein Blick ins Heft, ob es gefällt. Da bei anderen Heften bei Gr. 52 Schluß ist, ist die Meine Nähmode auf alle Fälle auch für diejenigen interessant, wo es bei den anderen Verlagen schon knapp wird.  Und für Anfänger ist das Heft auch prima, weil viele einfache Schnitte drin sind.

Und ich warte gespannt auf die nächste Ausgabe. 😉