Revue de Presse: Burdastyle November 2016

Titel BurdastyleFarblich zurückhaltend kommt das Titelmodell im November daher. Die Schrift hingegen knallt um so mehr. Und verspricht uns, gegen den Winter-Blues zu helfen. Dabei ist Winterbeginn doch erst im Dezember. (Da dürfte dann das Januarheft schon erschienen sein…)

Das Editorial spart sich die Chefredakteurin diesmal, stattdessen Platz für einen Leserbrief, der Anlass zur Eigenwerbung gibt. (Warum lese ich diese Seite eigentlich überhaupt noch…)

Bei den Bastelvorschlägen, äh „kreativ-trends“ geht es mit hübschen Kropfbändern los. Wäre ja mal eine gute Möglichkeit, so einiges an Bändern und Perlen zu verbasteln… Dann wird ein Sweatshirt zu einer Bomberjacke umgewandelt. Das ist ja wahnsinnig spannend…

Der Adventskalender läuft dann unter „leichter nähen“, obwohl das Nähen wohl der kleinste Teil ist. So ist mir das ein wenig zu pink und puschelig, aber in anderen Farben… Ist die Idee ausbaufähig.

Mit puristisch „coolen“ Outfits geht dann endlich die erste Modestrecke los. Hüllenmantel 124 dürfte keine große Herausforderung sein. Es sei denn, man hat Angst vor Handstichen, denn die Kante bekommt eine Dekoration aus großen Stichen von Hand. Die Longweste 114 ist zwar kein Upcycling, sieht aber so aus… Bluse 109 hat ein hübsche Schulterpasse, leider ist auf dem Photo ein Riesenschal drüber gewickelt. Miniröcke scheinen auch wieder da zu sein. Aus Leder und gewickelt… Pomanschette für viel Beinfreiheit.
Jacke Burdastyle
Überraschend gut gefällt mir die Schößchenjacke 125B. Obwohl das Schößchen relativ hoch angesetzt ist, wirken die Proportionen zumindest auf dem Photo nicht lächerlich oder kindlich.
Kleid Burdastyle
Auch Kleid 110 gefällt mir. ein bißchen romantisch, schmeichelt der Figur aber nicht süßlich oder kitschig.
Tunika Burdastyle
Sehr ansprechend ist ebenfalls die Tunika 122A, die Fältchen am Ausschnitt und unterhalb der Taille… ein bißchen wie ein Russenkittel, aber viel eleganter. Vor allem aus dem weichen Stoff. Leider nur in Langgröße. 😮

Die Culotte aus Lammnappa mag ein „Mater Piece“ sein, aber mir würde für das Material ja deutlich netteres einfallen. Und der Kaputzenkittel dazu… Ah, das Titelmodell. Hmtja, einfach zu nähen dürfte es sein. Auch Longshirt 108 B kann mich nicht begeistern. Ich habe nicht grundsätlich was gegen diesen freien Schultern, aber das ganze wirkt einfach nur wie ein Sack. Und daß man noch einen Rolli für drunter braucht, macht es nicht besser. Shirt 105 ist das deutlich besser. Auch eher schlicht, aber die kleinen Fältchen am Kragen und die „Hüftschluppe“ machen es doch wieder interessant.  Zum Abschluss gibt es noch ein paar Detailaufnahmen einiger Modelle. Das ist ja mal eine gute Idee, denn das war nicht alles zu sehen. (Meine Meinung zur Schößchenjacke ändert sich allerdings etwas… das mit den Fransen in der Passe hinten muß nicht sein. Kann man aber weglassen.)

Beauty zum Überblättern…

Und als Kontrastprogramm die gleichen Schnitt noch mal in bunt. In sehr bunt, Primärfarben. (Okay, die Farben die ich in den Schaufenstern in Paris gesehen habe waren jetzt andere Nuancen… aber gut.) Die Tunika in Langgröße sieht auch als Kleid sehr gut aus. Den Hüllenmantel gibt es… ach nein, der scheint eine Boulform zu haben und ist kürzer. Eine superweite Marlenehose. Stylisch ja, ob ich es mag, weiß ich nicht. Dann gibt es den Hoodie als 126 B in Schwarz. Okay, zu der schmalen Hose wirkt er irgendwie besser… Die weite Kurzjacke 120… vielleicht doch etwas sehr Clown?
Kleid Burdastyle
Oh, auch das Kleid in Kurzgröße 117 ist interessant. Ein Volant, der eine Art Überwurf ergibt.

Der schulterfreie Sack sieht auch in gelb nicht besser aus. Dafür ist Volantrock 102 ganz süß. Aber die Katzenhandtasche ist ist noch schöner. 🙂 Karl Lagerfeld, danke, da bin ich zu geizig für. Dann noch mal die Longweste, nur in Casuble-Länge. Dazu eine Jogginghose, mit ganz interessanter Bundlösung. Nur wird die von der Weste verdeckt. Andererseits… das Gesamtoutfit sieht tatsächlich nicht so schlecht aus. So für den samstäglichen Einkauf in den Supermarkt oder so.

Die Nähschule widmet sich diesmal wieder einem eher anfängertauglichen Projekt, dem Volantrock. Aus Wolle näht sich der sicher gut.

Mit „Accessoires“ geht es danach weiter, die sind dann in knalligen Buntstiftfarben. So wirklich spannend sind die für sich genommen alle nicht. Vielleicht das i-phone Case, das aussieht wie ein Fläschchen Nagellack. Aber ich habe kein i-phone. Und 50 EUR für eine Telefonhülle… vielleicht eher nicht.

Kleid Lena Hoschek für Burdastyle
Über die Designerschnitte freue ich mich ja grundsätzlich und das Dirndl-Inspirierte Kleid von Lena Hoscheck gefällt mir sehr gut. Miederteil und Herzausschnitt sehen ja an fast jeder Frau gut aus und aus diesem Stoff sieht es dann auch nicht mehr wirklich trachtig aus, so daß man es auch deutlich nördlich der Isar tragen kann. Allerdings sollte man dann auf Vintage stehen, denn davon hat es mit diesem Stoff doch sehr viel. (Wie wirkt so was eigentlich aus Nadelstreifen?) Dass man einem kleinen Interview mit der Designerin auch noch zwei Seiten widmet trifft dann auch meinen Geschmack.

Und noch mal Beauty.. *gähn*.

Mit Partymode unter dem Motto „Night Fever“ geht es weiter. Heißt wohl vor allem Glitzerkram oder so. Schößchenjacke 125A wirkt zumindest in der Beleuchtung wie ein schlappig gewordener Bundeswehrparka mit Farbunfall. Falls die Grundfarbe schwarz sein sollte, hätte man weniger am Farbmanagement rumspielen sollen. Und der Stoff bekommt es hin, gleichzeitig traurig rumzuhängen und an der Kräuselung häßlich aufzutragen.
Overall Burdastyle
Sehr viel besser gefällt mir Overall 107. Der hat einerseits eine sehr lässige Form, macht aber durch Details wie die Tütentaschen und die schränge Hosenfront sowie die offenen Raglannähte deutlich, daß er für Größeres geschaffen ist, als auf dem Sofa rumzuhängen.

Slipdress 113 möchte ich hingegen bestenfalls als Nachthemd sehen. Zigarettenhose 127 und Knotentop 104 sind nicht sonderlich spannend, aber fallen auch nicht negativ auf. Der Look erinnert ein bißchen an Schlagerstars der 1980er oder so. Volantkleid 103 hat eine nicht so unnette Zeichnung, aber in dem Stoff erkennt man den Volant kaum und das was man sieht, will man nicht wirklich sehen, weil es traurig rumhängt. Kleid 114 ist dann eine Variante von Modell 110… jedoch bin ich verwirrt, weil es auf dem Foto wein ein Wickeleffekt im Oberteil aussieht, von dem auf der Zeichnung aber gar nicht zu erkennen ist. Was man mit kreativem Einsatz von Sicherheitsnadeln und Wäscheklammern bei einem Photoshoot doch so alles erreichen kann… Auch der Hüllenmantel darf noch mal ran. Für Sylvester sicher angenehmer als ohne Jacke und das Modell wirkt dann durch den Stoff. Und das Modell mit den großen Schulterlöchern bleibt auch als Kleid vor allem ein Sack.

Die „Accessoires“ dazu sind witzige Taschen. Die gefallen mr tatsächlich mal alle… nur sind Abendtäschchen vom Format her immer so unpraktisch.

Die nächste Beauty-Seite dann nicht so schnell überblättern. Da gibt es nämlich eine Bildanleitung für einen kleine Clutch oder Kosmetiktasche dazu.

Die Plus-Mode hat das Motto „La Dolce Vita“ und soll Kurven zur Geltung bringen. Das ist schon mal gut. Die in der Taille geraffte Jacke 129 erfüllt das auch. Beim Hüllenmantel 128A bekommt man das allerdings nur, wenn man den Bindegürtel verwendet. Aber man hat viel Platz für Stoffmuster… Okay, in der Version 129B hat der Mantel dann nichts von sichtbaren Kurven. Volanttop 133 begeistert mich auch nicht so recht, Satin zu verarbeiten ohne Nachthemdcharakter zu bekommen ist nicht so einfach. Auch die Schluppenbluse 131B muß ich nicht saben. Kurven zeigt sie auch nicht gerade viel. Das kleine Schwarze 134 ist ein schöner Basisschnitt. Dank schwarzem Stoff sieht man natürlich nicht so recht, wie das Ergebnis aussieht. Das Outfit aus Schluppenbluse und Marlenehose ist nicht schlecht. Die luftige Bluse ist vielleicht etwas weniger für die Jahreszeit geeignet, stellt aber einen schönen Kontrast zur Hose dar. (So kombiniert ist sogar die Schluppe halbweges akzeptabel.) Das Kleid gibt es dann noch mal mit langen Ärmeln. Hm… irgendiwie macht ärmellos doch schlanker. Einen ganz tollen Ausschnitt hat Kleid 132. Nur die Stoffkombination bringt weder den Schnitt noch das Material gut zur Geltung. Schade, irgendwie.

„Fein gemacht“ ist dann das Moto der Kindermode. Größe 98 – 122 und für Mädchen. Niedliche Kleidchen, ein Mantel… nett, aber nicht sonderlich aufregend.

Der „aufruf“ daneben ist dann irgendwas zwischen Werbung und… Werbung? (Und ich bin mir sicher, daß es so angelegt und formuliert ist, daß es nicht als solche gekennzeichnet sein muß….)

Der „food“ Teil widmet sich diesmal Halloween und ist weder mit den Rezepten noch mit der Deko nach meinem Geschmack. (Ich habe allerdings eine der Torten aus der letzten Ausgabe nachgebacken… die war echt lecker und das Rezept kommt in meine Sammlung! Nur habe ich den Lemon Curd auch selber gemacht und statt Kekse zu zerkrümeln einen Mürbteigboden gebacken.)

Dafür lasse ich mich wieder gerne vom „atelierbesuch“ verzaubern. Diesmal geht es nach Australien und was eigentlich nach Stickerei aussieht, ist Papier. WOW! Das kann man mit Papierstreifen machen? (Neiiin… ich will nicht noch eine Technik ausprobieren…. obwohl man damit bestimmt auch schöne Weihnachtskarten machen könnte…)

„Warenkunde“ beglückt und diesmal mit einem bunten Mix an mehr oder weniger sinnigen Haushaltesgeräten, die das Nähzimmer sauber halten sollen. Wobei ich mich frage, ob der Vorwerk Staubsauger auch Nadeln verträgt? Da ich kürzlich die Anleitung eines neu gekauften Staubsaugers las und feststellte, daß da ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß das Einsaufen von Nadeln und kleinen harten Gegenständen dem Sauger den Garaus machen könnte… Natürlich saugt man keine Nadeln mit Absicht ein, aber wem von uns das noch nie passiert ist, der werfe das erste Nadelkissen…

Der „Mode-Doktor“ verrät das Geheimnis, wie man Mehrgrößenschnitte noch etwas hochgradieren kann. Nicht neu, aber das man auf alle Fälle ein Nesselmodell nähen sollte und die Methode ihre Grenzen hat (nämlich bei 2-3 Kleidergrößen) sollte man auch beherzigen. Dazu gibt es dann noch die Bewährten Methoden zum Verlängern und Verkürzen.

„Termine“ präsentiert tatsächlich vor allem Ausstellungen und nur wenige Messen.

Und die letzte Seite heißt jetzt „Happy End“ und wir dürfen eine SChlafmaske mit Katzenohren nähen. Nun ja… ist das denn bequem?

Am 09.11. erscheint dann übrigens schon wieder das Dezemberheft… :o)

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Oktober 2016

Titel BurdastyleMit der Oktoberausgabe wird es jetzt ganz heftig herbstlich. Warme Braun- und Orangetöne und das mit Fransen und Ethnomustern. Hat schon viel von Winnetous Schwester…

Das Editorial stimmt uns nach einer Klage über den Sommer (die ja zum Erscheinungstermin des Heftes zumindest bei mir bei um die 30°C gerade nicht passte… aber das kann man natürlich nicht wissen, wenn man seinen Artikel schreibt) dann auf die Herbstliche DIY Saison ein. (Was nicht ganz falsch ist, aber bei mir wird die immer ganz schnell von Weihnachten dominiert…)

Mit Basteln geht es dann auch im Heft los, Glitter auf Schuhe kleben finde ich in Maßen ja gar nicht so schlecht. Vor allem auf dem Absatz könnte ich damit gut leben. Aber halt nur für einen Saison und wenn ich es schon mal schaffe, Schuhe zu finden, die mir passen, dann will ich die natürlich länger tragen. (Andererseits… wie lange hält so was wohl am Absatz?) Die Blätter-Applikationen auf dem Shirt hingegen sehen genauso gebastelt aus, wie sie sind. Und das relativ willkürliche Annähen von Schößchen an allerhand Kleidung… kann mit den Laufstegmodellen, die wohl Vorbild sein sollten auch nicht mithalten.

„Best of West“ verspricht uns das spezielle Gefühl der 70er. Der Mantel 123 muß Western Filme der 1970er meinen. Ich fürchte, das wird nicht meine Modestrecke. Dann gibt es eine Bluse, die auf den zweiten Blick immerhin einen netten Ausschnitt hat sowie einen Hosenrock. Hm… der wirkt jetzt mal wieder wie ein Rock mit Kellerfalte, nicht wie eine weite, kurze Hose. (Was uns ja im letzten Jahr auch gerne als Hosenrock verkauft wurden.) Die Tunika dann noch mal als Kleid… ich bleibe bei viel Nachthemd-Feeling. Wickelkleid 116 könnte da laut Zeichnung netter sein, Stoff, Position und Haare des Models lassen jedoch keine Rückschlüsse zu.  Die kurze Jacke 122 kennen wir schon vom Titel und der Strickponcho 126 ist doch eher eine Weste, Denn er hat Armlöcher. Oder ein überdimensinaler Ärmelschal. Ob sich das wirklich sinnvoll tragen lässt? Reiterhose 124 wirft diese unschönen Querfalten im Schritt, die fast alle schmalen Burda Hosen auszeichnen. Dann gibt es noch eine weite Hemdbluse, deren tatsächlichen Sitz das Photo nicht einmal erahnen lässt. Die Marlene Hose ist nicht schlecht, auch der Cordsamtblazer in Langgröße dazu nicht. Aber so wirklich vom Hocker reißt mich das nun nicht.

Die „Accessoires“ dazu sind wenig überraschend Stiefel aller art, mit Fransen. Die Stiletto Heels von Unisa gehen ja noch (beim Schließen des Reißverschlusses sollte man es aber nicht eilig haben), aber der Rest motiviert mich, diesen Trend eifrig vorbeiziehen zu lassen. Ganz besonders die Mokassin-Stiefel. Ich wußte nicht, daß man UGGs noch häßlicher machen kann. Aber es geht.

„Leichter Nähen“ lässt uns dann eine Pluse „pimpen“ mit langen, bunten Manschetten. Wenn ich mir das Bild genau ansehe, wirkt es aber eher so, als seien die Manschetten einfach drübergestreift. Was möglicherweise auch die sinnvollere Lösung ist, dann muß man seine Standardluse nicht dauerhaft versauen.

Der Marine-Look rettet sich unter dem Motto „Captain Cool“ offensichtlich in den Winter. Na gut… eine zum Spencer gekürzte Caban-Jacke mit Riesenknöpfen und Riesenkragen ist vermutlich supertrendy, aber absolut nicht mein Geschmack. Sweater 114B ist ein Raglan-Schnitt, den man sich gut als Grundschnitt in die Sammlung legen kann.
Rock Burdastyle
Eine sehr ansprechende Linienführung hat dann der schmale Rock 106 in Kurzgröße. Und das geht ja auch ohne Marine-Look.

Den Hosenrock in weiß, ich fange an, mich dran zu gewöhnen. Tunika 121A gefällt mir in diesem Stoff (was auch immer der mit „Captain Cool“ zu tun hat) schon deutlich besser. Allerdings irritiert mich gewaltig, daß die Zeichnung eine Teilungsnaht unter dem Busen zeigt, Das Photo hingegen eine, die quer darüber läuft. Ja was nun? Die Cabanjacke in länger erfreut mich auch nicht gerade, aber geht so. Der Trägerrock in Querstreifen und formloser Sackausführung hingegen… Da sieht ja selbst das Model aus wie ein Eimer auf Beinen!
Kleid Burdastyle
Kleid 108 hingegen gefällt mir im Schnitt und in der Dekoration. Dunkelblau mit weiß wirkt immer sehr sauber und korrekt, aber in der Ausführung ist es gar nicht truschig und langweilig.

Die weiße Marlene-, pardon „Matrosenhose“ kommt mit der weißen Hemdbluse doch irgendwie ziemlich „kostümig“ rüber. Könnte aus einem Remake eines Hans Albers Filmes stammen.

Die Beautyseite wird gewohnheitwsgemäß überblättert.

„Art of Fashion“ verspricht Bunrgunderrot mit rosa und gelb. Okay, da ich die Pariser schaufenster noch sehr frisch vor Augen habe, ist vor allem Gelb (irgendwas zwischen Mais und Senf) tatsächlich die Farbe der Saison. Mit Burgunder könnte es dann sogar ich tragen. Also weit weg vom Gesicht… als Handtasche oder so?
Shirt Burdastyle
Spotan gefällt mir das Wickelshirt 115 gut. Das hätte ich tatsächlich gerne in meiner Größe. (Okay, ich würde auch eine Körpergröße nehmen, die zum Schnitt passt. aber das ist ja eher unrealisisch. 😉 )

Die Hose dazu finde ich in den Proportionen grauenhaft. Ich weiß, daß „hochwasser“ gerade wieder fürchterlich angesagt ist, aber ich mag es trotzdem nicht. Noch weniger an einer weiten Hose.
Shirt Burdastyle
Auch das Knotenshirt 101 gefällt mir gut. Wenn man die Zipfel gleich im Schnitt mit einplant, ist das auch viel gefälliger, als eine Bluse, die man einfach so irgendwo knotet. (Und da ich in Paris gerade die Fashion Week mitbekommen habe… auch das ein Detail, ohne das es gerade offensichtlich nicht geht. Zumindest stehen in allen möglichen Gassen Modebloggerinnen, die sich von ihren Freundinnen knipsen lassen und irgendwas geknotet haben.)

Midikleid 107 kommt mir doch bekannt vor… ach ja, das ist 108 mit kleinen Variationen. Auch in uni sehr schick. Daß der Taillenbund handbestickt ist kann man aber nur dem Text entnehmen. Den Knoten gibt es dann an Kleid 102 wieder, aber bei aller Liebe zu Kleidern, das Detail sieht am Shirt besser aus. Den Raglan Sweater kennen wir schon, den Hosenrock auch. Hm… vielleicht wirklich nicht schlecht, auch nicht in gemustert. Jetzt würde ich das gerne mal von hinten sehen. 104A wirkt auf den ersten Blick wie ein Kleid mit Schößchen. In Wirklichkeit sind es aber gefaltete Tütentaschen, die diesen Effekt erzeugen. Hm, also wenn man Schößchen mag… Ah ja, als 104B gibt es das dann noch mal in Uni. Da sieht es dann auch nach Taschen aus und nicht mehr so nach Schößchen. Manchmal schon spannend, was ein Stoff so ausmachen kann.
Kleid
Sehr sexy und elegant ist Kleid 105 in Kurzgrößen. Hier ist aber sehr exaktes Arbeiten angesagt, denn der Stoff ist Wolle und hat kein Elasthan. Vermutlich wirkt es daher auch so elegant.

Nicht überraschend sind die Accessoires dazu dann auch in gelb und Burgunder, die muß ich aber alle nicht haben.

Und hoppla, die Beautyseite nicht schnell genug überblättert… Der Nagellack muß natürlich auch in den angesagten Farben sein. (Das ist jetzt… nicht so überraschend, oder?)

Die „Nähschule“ nimmt sich auf fünf bebilderten Seiten den Hosenrock vor.

Fallt das mit „charity“, was natürlich die Tribute to Bambi Stiftung betrifft jetzt Information oder Werbung in eigener Sache? Wie immer bei so was: die Bilder winzig, Informationen sparsam oder wenig interessant.

Die Plus-Mode widmet sich dem Oktoberfest-Thema, also Dirndl und Co. Variiert werden vor allem die Stoffe, die Looks durchweg eher auf der traditionellen Seite. (Ja, die echten Trachtenspezialisten werden jetzt einwenden, daß das natürlich alles falsch ist… ist es auch, aber der Gesamtlook der einzelnen Varianten bliebt trotzdem „Dirndl halt“. Sieht aber an fülligen Frauen gut aus und daß das Model mal wirklich nach „PLUS“ aussieht ist sehr positiv.

„Kreativ“ heißt, daß wir Dosen, Gläser und Flaschen anmalen. Mit Kreidefarben. Ja, das gibt Vasen, die sehen aber auch aus wie aus der Basteltunde der Jungschar.

Schon wieder Beauty zum Überblättern…

Kinderkleidung dann in den Größe 110 – 134 für kleine Mädchen. Die Farbgebung in grau ist ja etwas trist, aber das ist wohl der Trend. Der Poncho und das Hängerchen in Minilänge erinnern mich ja frappierend an Teile aus meiner Kindheit. Nur daß die damals eher gehäkelt waren. Und farblich etwas freundlicher.
Shirt Burdastyle
Unglaublich süß sind aber die Kniestrümpfe… schade, daß ich niemanden weiß, der sie tragen würde.
Ah ja, dann noch ein Kurzmäntelchen aus Plüsch… ja, das Revival meiner Kindheit. Aber so was von. Moderner ist dann der Steppmantel zu den Leggings. Aber weniger süß. Das macht dann die Bärentasche 142 wieder wett…

Und schon wieder „beauty“, jetzt auch noch für Kinder… Nun ja, Badezusätze für Kinder…

Die Deko aus dem nächsten „kreativ“ Teil interessiert mich ja nicht die Bohne, aber die Rezepte möchte ich (zumindest in Abwandlung) gerne mal ausprobieren. Frischkäse, Quark und Lemon Curd… das klingt sehr nach mir. (Ich vermisse nur das Rezept für den Lemon Curd… aber da müßte ich noch eines haben. Das geht nämlich völlig easy, so was muß man echt nicht kaufen.)

„Warenkunde“ stellt uns diesmal Nähmaschinen vor. Wie immer in mehr oder weniger beliebiger Reihung, jede Marke darf mal. Nur Elna darf zwei Mal. Und warum die Bernina 1008 jetzt als Maschine für Einsteiger angepriesen wird… versuchen wir wohl besser nicht zu verstehen.

Der Aufruf zur „langen Nacht des Selbermachens“ hat sich natürlich inzwischen erübrigt…

Der „Atelierbesuch“ führt nach Australien. Die detailverliebten aber nicht kitschigen Blumen- und Pflanzendesigns für Seidentücher gefallen mir sehr gut.

Der „Mode-Doktor“ befasst sich mit dem Zuschneiden. Statt mal grundlegende Erklärungen zu geben, gibt es aber ein beliebiges Sammelsurium mehr oder weniger sinnvoller „Tricks“ für manche Fälle. Naja, wenig Text, viel Bild, strengt zumindest nicht so an beim Lesen.

„Leichter Nähen“ macht dann eine schnelle Patchworkdecke aus bunt bedruckten Taschentüchern. Wenn man so was noch hat, warum nicht? (Auf Flohmärkten zahlt man sich da inzwischen nämlich eher dumm und dämlich für.)

Kleider gibt es bei den Bildern der Leserinnen. Sollen an die 50er und 60er erinnern. „elegante Kleider“ trifft es dann als gemeinsamer Nenner doch besser. Ich mag die realistischen Bilder und finde es auch immer wieder tröstlich, daß die Passform bei anderen auch nicht immer perfekt ist. 😮

Zum Abschluss gibt es dann noch so eine Art Bastelvorschlag… die Lichterkette wäre ja für eine Halloweenparty tatsächlich niedlich. Aber dafür 10 Tischtennisbälle zerschneiden? Widerstrebt mir ja…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle September 2016

Titel BurdastyleNachdem zumindest hier der Sommer eh ausgeblieben ist, zeigt der Burda Titel im September im Grunde genommen ein Kleid für den vergangenen Sommer… leicht udn fließend, aber mit langen Ärmeln. Mehr sieht man in dem Retro-Print auch nicht. (Und gnädigerweise versteckt der auch das Schlüppchen um den Hals…

Auch im Editorial feiert Frau Bily das Kleid. Und, überraschung! sieht hat (schreibt sie) diesmal Wert drauf gelegt, daß die Kleider Ärmel haben. Bin ich wohl doch nicht die einzige, die ärmellos in der kalten Jahreszeit etwas unpraktisch findet.

Wie immer geht es mit den „kreativ-trends“ los und es darf gebastelt werden. Große Steine um den Hals. Ob das einfassen mit großzügig Heißkleber allerdings wirklich so funktioniert und dauerhaft hält? Hm… und einen „Pseudostein“ aus Fimo basteln… ach nö, das ist aber sicher nicht Laufsteg-like. Aber irgendwie muß man ja sein Product Placement unterbringen…. Danach werden dicke Wollfäden aufgenäht. Ja, das kann gut aussehen. Auch wenn der „Burdanachbau“ eben nicht die Raffinesse des Karen Miller Modells hat. (Aber gut, wenn es zu ähnlich wird, gibt es wieder Ärger von wegen Plagiat und so.) Und zum Abschluss gibt es Volumen für Ärmel. Wie man einen Keulenärmel konstruiert wird auch erklärt. So was wollte ich ja immer, als ich noch jung und schlank war. Aber inzwischen sollte ich da wohl lieber die Finger von lassen. Und Trompetenärmel, die unten weit sind, sind im Alltag einfach unpraktisch, weil sie überall rein hängen.

Beinahe überraschend legt dann gleich die erste Modestrecke los. Unter dem Motto „schöne Illusion“ will sie uns Prints mit angeblichem 3D Effekt verkaufen. Ich gebe zu, ich sehe da nur Retro Prints und kein 3D, aber gut… Das Titelmodell wird unter einem flauschigen Hüllenmantel versteckt. Den könnte man auch gut stricken.
Kleid Burdastyle
Mit so all over Prints habe ich ja immer etwas Schwierigkeiten, aber das Rollkragenkleid 113 gefällt mir sehr gut. Sehr elegante Linien.

Es unter der Longweste 118 zu verstecken ist dann schon wieder Schade. Nicht so ganz in die Jahreszeit bei uns passt das Ärmellose Top 101A, wobei hier das Faltendetail vorne im Print etwas unter geht. Der Minirock mit Wickeleffekt ist in Langgröße.
Rock Burdastyle
Die Faltenböden alle einzeln einzusetzen wie bei Rock 121A ist sicher eine Heidenarbeit. Aber der Effekt ist es eigentlich wert, oder? Und das Top 122 sorgt mit relativ einfachen Mitteln für einen Hinguckereffekt.

Kleid 120A bringt auch wieder den Stoff gut zur Geltung, man fragt sich allerdings, ob die schräge Teilungsnaht eine Bedeutung hat? Optisch in diesem Stoff ja eher nicht. Zum drüber Tragen dann ein „eggshape“ Mantel (hieß das nicht mal „Boule“ vor einigen Jahren?). Da der Stoff ein wenig Stand zu haben scheint, kommt die Form auch gut rüber. Und dann auch noch mal das Titelkleid, die Zeichnung verrät, daß es auch noch Faltendetails vorne gibt. Warum der Saum hinten deutlich länger ist als vorne bleibt hingegen unklar. Die Zeichnung zeigt das nicht. Nach hinten gezogen, damit der Ausschnitt nicht so tief ist?

Die Accessoires dazu sind dann Handtaschen im 70er Stil. Gut, bei den Farbigen sieht man natürlich schon den Trend, aber die in „lederbraun“… also schade, daß meine Mutter da keine mehr aufgehoben hat. Die könnten genauso gut aus dem Second Hand Shop sein. (Okay, wer keine 690 EUR ausgeben will sollte vielleicht wirklich mal bei Oxfam oder Humana gucken…)

Kosmetikseite ist irgendwas mit einer Frucht… und schon weggeblättert.

„Portrait einer Lady“ nennt sich die nächste Modestrecke. Ich würde es „Dandy meets Victorian“ nennen. Außerdem hat der Photograph offensichtlich ein Photoshop Plug-In zum Weichzeichnen gefunden… Gehrock 109 mit den Overknees ist nicht schlecht, aber der hat Kurzgröße. Und da ist das mit den Proportionen dann meist schwierig so. Tunika 103 ist rosa und mit kleinen Rüschen, normalerweise nicht so mein Fall, aber hier sieht es tatsächlich sehr süß aus. Zumindest an dem Model und mit dem Styling. Bluse 102 hat vorne schöne eingesteppte Falten, nur leider, leider… eine Schluppe drüber. Schößchentunika zur Bleistifthose… meist sehen da die Proportionen ja arg doof aus, hier geht es aber überraschenderweise. Die Rüschenreihe auf der Oberbrustlinie… vielleicht eher nicht.
Kleid Burdastyle
Das längärmelige Maxikleid 114 hat (zumindest an dem großen und sehr dünnen Model) ein bißchen was vom Gespenst von Canterbury… aber letzlich kann ich mich dem Charme der Wollspitze dann doch nicht entziehen.

Modell 104 ist Tunika 103 mit Ärmeln… soll ein Minikleid sein, wirkt aber wie eine Tunika. Wie vorgeschlagen in Midilänge kann ich es mir aber gut vorstellen.

Die Accessoires zu dieser Modestrecke kann ich dann entspannt vorbeiziehen lassen. Overknees gehen bei meinen Beinen gar nicht. Selbst wenn es welche gäbe, deren Schaft weit genug wäre…

„Landlust“ titelt die nächste Modestrecke. Passend zum Oktoberfest gibt es wieder Dirndlderivate. (Ich vermute, Trachtenpuristen wenden sich mal wieder mit Grausen. Aber ich finde, eine gelebte Tradition, die dann eben auch andere Stoffe, Farben und Details verwendet als die Vorväter (oder -mütter) ist letztlich besser als verstaubter Stillstand. Wobei es über die Form nicht viel zu sagen gibt, die bleibt recht traditionell, auch die Stoffe haben keine sonderlich auffälligen Muster. Also alles nett. Dazu gibt es noch Jacke und Lederhose für Jungs sowie Bluse, Kleid, Rock und Schürze für Mädels, alles in den Größen 104-128.

Auffälliger wird es beim vorgeschlagenen Schuhwerk in der Accessoires Sparte. Cowboystiefel und Leinenturnschuh? Oder High-Heel? Ach, was soll’s… warum auch nicht, wenn es gefällt?

Dafür wird die Beauty-Seite fix überblättert…

Die Anleitung wie man Herzrüschen näht gefällt mir da schon besser. Auch wenn mir nicht einfällt, zu welcher Gelegenheit ich das brauchen könnte… Aber da ich ja auf Nähechniken stehe, wäre die Anschaffung des zugehörigen Buches von der Trachtenberatung dennoch verlockend…

„Stil, Satz, Sieg“ verheißt die anschließende Modestrecke und will von amerikanischer Sportbekleidung inspieriert sein. Cheerleader und so. Die Kombination aus Minirock und Sweatshirt mit betonten Streifen ist das vermutlich auch. Leider wirkt das Muster wie aus den 80ern in gedeckten Farben aus den 60ern oder so… Das kann ich mir im Moment nicht freiwillig vorstellen zu tragen.
Kleid Burdastyle
Na gut, über Kleid 120B können wir reden…. abgesehen vom Color Blocking (was aber wegen des geringen Hell-Dunkel-Kontrastes der beiden Farbtöne auch dezent ausfällt) hat das nicht so viel vom Sport.

Mantel 116 dann wieder mehr. Weiße Streifen auf Gelb und… hm… braun oder dunkelrot? Nicht schön, jedenfalls. (Das Gebäude im Hintergrund ist das beste auf dem Bild oder so… undmein Hirn ist gerade damit beschäftigt zu überlegen, ob ich das nicht kennen sollte.) 121B ist dann wieder der Rock mit eingesetzten Faltenböden, der mich in dieser Farbkombination aber gar nicht anspricht. Und auch eher an die Bedienung in einem Diner erinnert als an Cheerleader. In Kurzgröße gibt es dann Blazer 108, der eher schlicht ist und an dem fast alle typischen Details durch Abwesenheit glänzen. Soll aber ein „Masterpiece“ sein. Hm, ich hätte den jetzt eher als erstes Jackenprojekt empfohlen… Das geraffte Shirt 123 wirkt in der Zeichnung deutlich interessanter als am fertigen Teil, hüftkurze weite Bluse zur engen Hose ist ein netter Look für Frauen mit schmalen Hüften und schlanken Beinen, aber nicht gerade innovativ. Danach gibt es die Streifen vom Sweatshirt noch mal auf einem Kleid. ja, irgendwie besser. Collegejacke mit 3/4 Ärmeln… ah, ich weiß nicht. Sind es die Farben oder die Proportion, die irgendwie langweilig sind?

Beauty…. fix weitergeblättert. Auch wenn mich die mitabgebildeten Garnröllchen fast abgelenkt hätten. (Spiegelverkehrt gedruckt, verraten die Aufdrucke…)

Die Nähschule widmet sich dann dem Mantel 116 mit den Streifen. Scheint wohl so was wie gelb-Brombeer zu sein. Ach nein, Aubergine. Na gut. Vier Seiten Anleitng mit Bildern, wenn man den Mantel haben will sicher nützlich.

Ich tauche lieber in den Atelierbesuch ab. Ich glaube, da würde ich gerne mal Praktikant sein, hier wird versucht, nicht nur Kostüme für die Bühne zu entwerfen, sondern vor allem auch alte Techniken am Leben zu erhalten. Denn manches geht eben nur auf die alten Art und Weise. Vier Seiten mit vielen Photos gönnt man dem Artikel und wegen mir könnten das noch mehr sein. 🙂

Die Plus Größen versprechen diesmal einen „goßen Auftritt“. Ein bißchen Diva mal wieder.
Kleid Burdastyle
Das Neckholderkleid 132 heißt dann auch passen „Sophia Loren Kleid“. Wer Kurven hat, kann die so aber perfekt in Szene setzen.
Die Kombination aus Bluse und Bleistiftrock daneben machen sicher auch eine gute Figur, sind aber etwas weniger knapp. Ich finde die Kombination mit dem Bubikragen aber etwas zu „Vintage Sekretärin“… Durchaus auch nett ist Midikleid 137, aberauch etwas… naja, an der Grenze zu truschig?
Kleid Burdastyle
Auch wenn dsa Photo nicht viel rerrät ist das Hahnentrittkleid 133 mein Favorit. Neben dem tollen Ausschnitt gefällt mir vor allem, wie mit den verschiedenen Mustergrößen gespielt wird.
Der weite Kurzmantel 139 fällt ja ein wenig aus der Reihe… aber ist auf jeden Fall gut, um große Stoffmuster gut zur Geltung zu bringen. Bei Kleid 135 gibt es dann noch mal einen Mustermix. Das Volant am Rock ist eigentlich gar nicht so schlecht… Mit einem Redingote wird es noch mal richtig herbstlich, der hat definitv mehr Star-Appeal.

Dann die Termine, viele Veranstaltungshinweise, Zur Fandation Louis Vuitton im Bois de Bologne habe ich deswegen tatsächlich rechtzeitig gesehen. 🙂 Das entschädigt für all die Sachen, die nicht in den Zeitplan passten.

Da Oktoberfest vor der Tür steht gibt es auch mal wieder ein Lola Paltinger Dirndl. Anfänglich fand ich das ja innovativ, aber allmählich sieht man sich doch dran satt.

Da sind die Dirndl Varianten der Leserinnen doch abwechslungsreicher. Von fast traditionell bis sehr offenherzig.

Rezepte sind offensichtlich neuer Bestandteil der Burda (oder wieder… ich bin ja alt genug, um mich dran zu erinnern, dass es das schon gab..) Zusammen mit Deko, die mir doch etwas zu rosa-niedlich ist. Die Törtchen und Tortenrezepte interessieren mich dann doch mehr.

Als „event“ berichtet man dann über den eigenen „Burda-Style-Talent“ Preis. An dessen Ausschreibung ich mich zumindest dunkel erinnere. Ansonsten sind wie meist die Bildchen klein und nichtssagend. Aber hoffen wir mal, daß die Teilnehmer Spaß hatten und sich an ihren Preisen freuen.

Der „Mode-Doktor“ verrät dann , wie man Hemden bügelt. Ach ja, die Hausfrau muß das ja wissen. Okay, Blusen gehen ähnlich.

Passend dazu dann die Werbung… äh Warenkunde für Dampstationen. Es kommen dann auch brav alle Marken mit je einem Modell vor. Und letztlich wird wohl der Werbeprospekt runtergebetet. Immerhin, man kann die Preise vergleichen,

„Leichter Nähen“ darf dann wieder an einem Pulli rumbasteln. Nun ja, irgendwas muß die Seiten ja füllen.

Und zum Abschluss bekommen wir eine Anregung, eine Einkaufstasche zu verzieren. Nun ja, das ist jetzt auch nicht neu.

Aber nette Schnitte waren drin. Und diese Besprechung erscheint gerade noch vor dem nächsten Heft… :o)

Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen natürlich beim Verlag.

 

Revue de Presse: Burdastyle August 2016

Titel BurdastyleIm Hintergrund rauscht zwar noch das Meer und verbreitet andauernde Urlaubsstimmung, die Kleidung in tiefen, kräftigen Farben lässt aber schon die kalte Jahreszeit ahnen.

Das Editorial richtet sich diesmal klar an die Generation unter 30 oder so… dünne Buchstaben auf einem weiß-grau karierten Untergrund können die älteren Semestern nämlich nicht mehr so gut lesen. Und man fragt sich, ob die Worte von Frau Bily jetzt diese Mühe wirklich wert sind.

Zum Saisonwechsel gibt es zwei Doppelseite, die uns die Trends der nächsten Saison vorstellt. Oder vier davon. Pastell, Victorian, Gelb, Go West, Metallic, Wild Thing, Olympia und Karo. Pastell bin ich gerne dabei, das steht mir und da passt auch das eine oder andere graue Teil, das ich ohnehin habe, gut dazu. Da ich Spitze mag, kann ich mir zumindest leise Ankläge an Victorian auch vorstellen. Den Kanrienvogel gebe ich hingegen nicht. Gelb ist eine schöne Farbe, aber nicht an mir. (Okay… als Schuhe und Handtasche vielleicht… Weit weg vom Gesicht…) Und diese Western-Anklänge… och nö. Bud Spencer im Fernseh gucken ist eine Sache, aussehen muß ich so nicht dringend. Metallic wäre nicht schlecht… ich habe da einen Stoff von Astrokatze, der vernäht zu einer Hose mit Silberakzenten gut aussehen würde. (Wann auch immer die genäht wird…) Alles mit allem zu mixen ist mir hingegen zu wild und mit der „Olympia“ Strecke kann ich gänzlich nichts anfangen. Und Karo… na da muß ich doch einfach nur den Rock von der Challenge damals aus dem Schrank holen…

Bei den „kreativ trends“ geht es mit großen Schleifen los. Gefolgt von Bastelei mit Muscheln. Beides jetzt nicht so dringed. Die Sache mit der Spitze schon eher, aber dann doch nicht so, Spitze kann man schöner einsetzen.

„Große Weite Welt“ nennt sich dann die erste Modestrecke. Verspricht eine Mischung aus Indien, Orient und Pariser Chic. Klingt für mich jetzt leider eher nach beliebiger Mischung und wir wissen selber nicht so recht, was wir wollen. Und obwohl ich Hippies Stil eigentlich mag, kann ich weder dem Maxikleid 118 (irgendwo zwischen Omas Nachthemd und Gardine) nocht der Weste was abgewinnen. Der Kombination auch nicht. Das hübscheste auf dem Bild ist das Pferd… Kleid 120 zeigt im Schnitt interessante Ansätze. Aber der Stoff ist mir dazu zu psychedelisch und die Ärmel hängen etwas traurig rum. Das beste am Maxicape ist dann, daß es viel davon verdeckt. Die gerade geschnittene Longjacke 115 mit dem Ethnomuster ist jetzt nicht gerade der Megaknaller, aber besser als der Rest. Auch die Kombination aus lockerem Samtshirt und ebensolcher Bundfaltenhose sieht hübsch aus und hat Ausstrahlung. An einen kastigen Plüschpulli dürfen dann einfache Borten gehäkelt werden. Muß nicht sein. Bluse zum Cloquerock dann schon eher. Mit der Nummer 117 gibt es das Kleid jetzt noch mal ohne Weste, bestätigt aber meinen ersten Eindruck.
Jacke Burdastyle
Sehr gut gefällt mir dann aber die Schößchenjacke 121 mit dem Taillenriegel. Die entschädigt doch wieder für Einiges.

Die Beautyseite danach wird dann wie immer überblättert.

Als „accessoires“ will uns Burda dann Posamentenverschlüsse und Quasten verkaufen. Mit Quasten habe ich es ja nicht so, aber letztlich sind das doch alle eher Nähzutaten…

Kleid BurdastyleDie Modestrecke „Formsache“ beginnt dann aus meiner Sicht mit einem Volltreffer. Kleid 124 hat klare Linien und raffinierte Teilungsnähte. Auch wenn ich nie „House of Cards“ gesehen habe.

Auch die Teilungsnähte von Bleistiftrock 128A gefallen mir. Weiß in weiß sieht man auf dem Bild nicht so viel davon, aber da könnte man die Teilungsnähe gut akzentuieren. 126C sieht nicht nur aus wie ein Nachthemd, es firmiert offiziell als solches. Ob ich das allerdings, wie vorgeschlagen, auch auf der Straßen sehen will weiß ich jetzt nicht so recht. Modell 124 kommt erstaunlicherweise auch groß gemustert Stilvoll daher. Den Schnitt macht so schnell kein Stoffmuster kaputt. Knotentop mit Bundfaltenhose ist auch nicht schlecht, lässig, aber gleichzeitig angezogen. Als „Masterpiece“ darf dann der Hüllenmantel dazu firmieren.
Kleid Burdastyle
Nicht überraschend schlägt mein Herz dann aber vor allem für Kleid 113 in Langgröße. Der amerikanische Armausschnitt zusammen mit dem Wickeldetail des Rocks ergeben einen cleanen, aber gar nicht langweiligen Look.

Vom Nachthemd abgeleitet gibt es Top 126B. Das muß nicht sein. Und die Schößchenjacke kommt unter der Nummer 122 noch mit großen Kragen und aufgesetzten Taschen daher. Das mag ein „Masterpiece“ sein, aber die Details sind so viel und so groß, daß sie sich gegenseitig die Show stehlen. Da ist weniger eindeutig mehr.

„Blickfang Kleid“ zeigt uns dann das Nachthemd 126 in verschiedenen Stylings. Die ich leider alle grauenhaft finde. Als Nachthemd mag es gehen, aber kombinierbar… muß jetzt nicht sein.

„Fashion Remix“ bedient die Retro Fans. Karo und 50s Elemente werden versprichen. Bluse mit Jabots…nicht wirklich.
Rock Burdastyle
Der Rock 129 mit den tollen Teilungsnähten wirkt aus den zwei verschiedenen Karostoffen wirklich gut.

Boule-Kleid 109 aus großem Karo leider gar nicht. Abgesehen davon, mit Taillenraffung ist vielleicht der Rockteil noch „Boule“, das Kleid an sich aber nicht mehr. 114 ist eine kurze und weite Jacke aus Bouclé die eher unproportioniert wirkt. So weit man das auf dem Foto erkennen kann.  Hose 111 mit tiefen Bundfalten und Glencheck mag an sehr schlanken Frauen gut aussehen, aber eigentlich trägt der Gürtel mit Schleife schon am Model etwas auf. Die Jabots mag ich auch aus weißem Stoff nicht lieber und das Volanttop… gibt speziell zum Bleistiftrock extrem seltsame Proportionen. In Kurzgröße ein Corsagenkleid, das an sich recht niedlich aussieht, aber irgendwie weckt das Bild starke Zweifel an der Passform gerade im Brustbereich. Für ein Alltagskleid scheint mir das oben doch arg flach geschnitten. Dann noch mal der weite Pullover 106… schnell genäht, aber… na nicht so meines.

Als „Accessoires“ dauzu gibt es diverse Ohrringe. Das mit diesen Earcuffs sieht ja nicht schlecht aus, aber dazu braucht man wohl ein zweites Loch in der Ohrmuschel…

Die „news“ wollen uns wie üblich vor allem zum Einkaufen verleiten. Diesmal sind Sterne aller Art das Thema. (Okay, teilweise süß… aber ist schon Weihnachten?)

Die „Nähschule“ zeigt das Schluppentop… äh…. Knotentop. Klingt besser als es aussieht, aber Geschmackssache. Und an dem Schritt, den hinteren Halsausschnitt gesondert zu versäubern wäre ich auch schon mal fast gescheitert…

„Leichter Nähen“ hält uns dann dazu an, unserer Schuhe zu bemalen. Okay, ein Beispiel stickt auch… die Version mit dem Reißverschluss sieht sogar wirklich gut aus, aber metallene Reißverschlusszähne direkt auf der Haut? Oder man muß die Leinenschuhe dann immer mit Socken tragen. Dann sieht aber speziell dieser Randabschluss nicht mehr so attraktiv aus.

In den Plus-Größen gibt es diesmal Businessmode. Rock 130 mit den dezenten Falten ist aus meiner Sicht gleich ein Volltreffer. Zumindest auf der Zeichnung, schwarz auf schwarz ist im Photo ja immer etwas… dezent. Zur Schluppenbluse sag ich lieber nichts. Das Fledermausshirt 137 ist auf jeden Fall was für den schnellen Erfolg.
Kleid Burdastyle
Kleid 131 greift das Detail vom Rock auf, gefällt mir auch sehr gut. Was hingegen die üblichen Zweifel daran weckt, ob die Burdaredaktion auf dieser Erde oder in einem Wolkenkuckucksheim lebt ist hingegen der Rat, den Stoff so selten wie möglich reinigen zu lassen, weil Wollcrepe da seine Form verlieren würde. Abgesehen davon, dass mir das im praktischen Einsatz noch nicht passiert ist… dann ist es vielleicht der falsche Stoff für ein Alltagskleid? (Ach ja… seit ich Waschmaschinen mit Handwaschprogramm habe, gehört Wollcrepe zu den Stoffen, die noch die besten Chancen haben, eine gelegentliche Runde in der Waschmaschine zu überleben. Statt ihn zu reinigen. So man den Stoff vor dem Vernähen schon mal gewaschen hat.)

Schwarze Hose mit Blazer ist erst mal wenig spektakuläre, aber die Zeichnung zeigt für Hose 136 interessant in das Vorderteil verlegte Teilungsnähte. Die gibt es dann auch bei Hose 135… Also das gleiche in grau. Tunika 132A gefällt mir in der Zeichnung gut, genäht dann weniger, weil so ein Kreuz prominent über den Körper? Ich weiß nicht recht. Oder liegt die seltsame Passform am nicht angemessenen BH des Models? Als Kleid gibt es den Schnitt auch noch mal, aber so wild gemustert, daß man den Schnitt gar nicht erkennt. Sieht aber besser aus… Hm… wenn man die Proportionen der eigenen Figur besser anpasst…?

Während ich der Frage noch nachsinne, überblättere ich gleich mal die Beauty-Seite danach.

Daneben gibt es einen Rock in Vokuhila-Optik unter em Motto „Beach Girl“. Der wirkt jetzt so, als sei er thematisch einfach übrig…  Ansonsten halt ein weiter Rock, der für einen Strandrock definitiv stylischer ist, als ein Pareo. Mit den Absatzschuhen, die dazu gestylt sind, sollte man sich das mit dem (Sand)Strand allerdings lieber überlegen…

„Sommerfest“ vereint dann Dekoideen und Rezepte. Wobei mit dem „Mausepseckkuchen“ und dem rosa Teddybär (ich glaube, der Schnitt ist seit einigen Jahren immer mal wieder drin) es doch eher nach Kindergeburtstag aussieht. Ein Rezept für Zitronencupcakes klingt allerdings lecker… Hm, ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale für das Ganze Rezept, ne, das klingt nicht sehr zitronig. Aber ein Rezept für eine gestreckte Buttercreme ist drin, danach habe ich kürzlich gesucht…

„Green Fashion“ zeigt wie immer vor allem Shopping-Optionen, diesmal hat man sich aber doch die Mühe gemacht, über jede Firma oder Kollektion ein paar Worte zu verlieren, warum das jetzt „green“ ist oder sein soll. Immerhin ein Ansatz.

Die Kindermodelle stehen im Zeichen des Schulanfangs, kommen in Größe 116-140 und die Kollektion nennt sich „cool kids“.
Jacke Burdastyle
Und zugegeben, so eine Biker Jacke im Miniaturformat hat schon was…

Die Jeansschnitte sind mit Gummizug, zu meiner Zeit hätten wir das als Schulkinder vermutlich abgelehnt. Weil… wir waren ja „groß“, wir brauchten doch keine Babyhosen mehr. 😉 Ansonsten ist der Schnitt multiverwendbar und Standard. Auch der Schnitt für das kurze Sweatshirt kann gut an den Geschmack des Kindes angepasst werden. Die Schulterstücke aus Spitze sind aber eine schöne Variante.  Dann gibt es noch einen Sweater in lang und eine Kapuzenjacke. Gezeigt werden die Modelle nur an Mädchen, aber grundsäztlich ist das in dem Alter ja ziemlich unisex. So man für die Jacke die Verschlußseite ändert.

Unter „Pflegetips“ finden wir dann Waschmittelwerbung. (Anders kann ich das nicht nennen, wenn auch diese neuen Stinkperlen von Lenor dabei sind. Denn pflegen tun die ja nicht, nur stinken.)

Gerne gucke ich dafür die Bilder der Leserinnen, diesmal geht es um das Thema „Spitze“. Viele schöne Kleider. Das auffälligste Modell kommt aus Gran Canaria.

Nützlich diesmal auch der „Modedoktor“, der verrät, wie man Schulterpolster passend selber machen kann.

„Leichter Nähen“ ist dann wieder ein Bastelprojekt, ein altes Köfferchen mit Fächern zu einem Nähkästchen umgestalten. Da alles, was im Koffer gezeigt wird, eine englische Aufschrift hat können wir getrost davon ausgehen, daß sich das die Redaktion nicht selber ausgedacht hat…

Beim Atelierbesuch bezweifle ich ja auch, daß jemand dafür in die USA geflogen ist, aber dafür ist der Artikel über eine kreative Weberin wieder sehr spannend. Auch wenn er vermutlich aus ihrer Pressemappe zusammengestellt ist.

Und erstaunlicherweise gefällt mir auch das „Happy End“ Projekt… leider hat meine Nähmaschine eine Haube, aber diese selber genähte als VW Bus wäre eine tolle Alternative!

Also doch wieder einiges drin im Heft, was mich anspricht…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Juli 2016

Titel BurdastyleDer Titel der Juliausgabe kommt farblich eher reduziert daher, zumindest, was das Titelkleid betrifft. Und verspricht uns einen Traum-Sommer. Wann auch immer der kommen mag. 😛

Das Editorial erinnert uns mal wieder daran, daß weiß im Sommer immer frisch aussieht.. Was irgendwie tatsächlich der Fall ist. Zumindest an anderen Frauen. Bei mir hält das ja maximal einen halben Tag an.

Dann geht es wie üblich mit den kreativ-trends weiter. Die Beispiel Volants vom Laufsteg sehen ja zumindest teilweise recht schick aus, das Burda-Modell nach Bastelvariante. Was es ja auch so ist. Dann dürfen wir ein Collier und ein Armband aus Filzstücken kleben. Noch so eine reizende Kindergartenidee. Und dann dürfen wir noch Schmetterlingsapplikationen aufbringen. Die Technik mit den gewendeten Applikationen ist ja nett, aber ob ich wirklich Schmetterlinge auf meiner Kleidung haben will, weiß ich nicht.

Unter „leichter nähen“ wird dann noch mal gebastelt. Löcher in den Ärmel und Neonfarbige Schnürsenkel einziehen. Nun ja… irgendwie sieht es weder interessant aus, noch erfüllt es eine Funktion. Wobei man aus der Idee sicher was machen könnte…

Die erste Modestrecke erinnert dann in strahlendem weiß an englischen Sommersport. (Und damit ist jetzt nicht „Referenden halten“ gemeint…) Kleid 105 B mit dem Cutout Effekt sieht auf der Zeichnung irgendwie nett aus, getragen aber wie ein verrutschtes Lätzchen. Bei Neckholder-Kleid 119 stellt sich die Frage, ob das Kleid so ein formloser Sack ist, ober ib das Model einfach zu dünn. Bei der Rückenansicht wirkt das irgendwie zu groß… Als Top und mit langem Faltenrock soll es wohl an Tennis erinnern, aber irgendwie ist das alles recht unattraktiv. Die weiße Bermudas sind wenigstens ein frischer Style. Aber gleichzeitig seniorentauglich, irgendwie.
Bluse Burdastyle
Dafür gefällt mir Bluse 114 überraschend gut. Wenn das Thema „Plastron“ so umgesetzt wird, dann kann sogar ich mich damit anfreunden.

Faltenrock mit Passe… okay, seeehr klassisch.
Kleid Burdastyle
Süß auch das Kleid 117 in Kurzgröße. Hatten wir so was nicht letzten Monat in „groß“? Naja, geht ja gerade nichts ohne Cut Outs…

Das Titelkleid hat auch ein wenig nostalgischen Flair. interessant kann ich es leider nicht nennen.
Kleid Burdastyle
Der Flechteinsatz vermag mich sogar vom Konzept Hemdblusenkleid zu überzeugen…

Als „Accessoires gibt es Schuhe. Freizeitstil, von Espandrilles bis Sandalen. Lockt mich diesmal nichts so recht.

„Ciao Bella“ soll uns wohl an italienische Strände entführen. Blumenmuster sollen uns in die Sechziger zurückführen. Schmales Oberteil und weiter Rock gibt keine aufregenden, aber einen sommerlichen Look. Die „culotte“ (die die verlängerte Bermuda aus der vorherigen Modestrecke ist und auch so aussieht) kann mich noch weniger begeistern. Der A-Linien Rock in Kurzgröße ist nett, aber nur, weil mir der Stoff gefällt. Das großgeblümte Kledi 106 liegt irgenwo zwischen Kittelschürze und Mumu… Top 103 hat eine Rüsche vorne, die aber dank des Schattenspiels sind die auf dem Photo nicht gut zu erkennen. Vermutlich eher was für Mädels mit kleiner Oberweite? Dann gibt es das Kleid mit der Schulterpelerine als 105A noch mal in bunt. Sieht auch da eher wie verrutscht als wie ein präzises Cut Out aus.

Die Accessoires zum Thema laufen unter dem Motto „Flower Show“. Die Ballerinen sind niedlich… 300 EUR… Volltreffer…

„Beauty“ befasst sich wenig überraschend mit Sonnenschutz und wird trotzdem überblättert. Abgesehen davon… Schutz vor was gleich noch mal?

Der „Favorit“ von Frau Bily ist diesmal das Volant Top 103. Das zumindest in der „menschlosen“ Ansicht auf den Bildern auch nicht ansprechender aussieht. Soweit man überhaupt was davon sieht. Die Stylingzusammenstellungen sind okay, aber auch nicht aufregend. Aber gut… ist halt ein Top, das kann man mehr oder weniger zu allem tragen. Besonders, wenn es etwa unter einem Jeanshemd getragen wird.

Romatisch soll es bei der Modestrecke „Bildschön“ werden. Schmetterlinge, Blumen und Streifendrucke. Schluppenbluse 110 hat vor allem den Vorzug, daß man vor lauter Schmetterlingen die Schluppe nicht sieht. Latzhose 109 wird auf der Schulter geknotet und ist für Langgrößen. Als lässiger Urlaubslook geht es noch an, aber da muß man beim Styling schon aufpassen, daß es nicht nach „mein erster Tag im Kindergarten“ aussieht. Hübsch ist Maxikleid 102. Mal als Wickelkleid. Warum nicht. Top 112 A illustriert gut, warum für angeschnittene ausklappende Teile Druckstoffe nicht so ideal sind. Ich finde es jedenfalls nciht sonderlich ansprechend, die Stoffrückseite so prominent zu sehen.
Shorts Burdastyle
Die Streifenshorts 107A dazu sind hingegen gut, schöne Lösung für die Gürtelschlaufen, die aus den aufgesetzten Taschen entstehen.

Als „Materpiece“ firmiert Kleid 113. Die Faltenpasse gefällt mir sehr gut, nur der Tief angesetzt Kräuselrock wirkt unentschlossen… Aber das Faltendetail sollte sich ja auch anders verwenden lassen. Modell 104 ist wohl das von Frau Bily in Szene gesetzte Volanttop nur als Kleid. Präsentiert sitzend und mit den Händen auf dem Bauch, damit man weder Kleid noch Volant sieht. Hübscher Stoff. Kleid 112B greift die Details des Tops noch mal auf. Der Reverse Druck fällt auf dem Chiffon weniger negativ ins Auge, aber die asymmetrische Ärmellösung begeistert mich hier nicht. Das wirkt alles so gebastelt. Das hervorspitzende Futter ist hingegen hübsch.

Dann wieder Beauty und weg…

Der Shorts widmet sich dann auch die Nähschule mit drei Seiten Zeichnungen.

„Green Fashion“ ist mal wieder die Aufforderung, möglichst viel zu shoppen und sich dabei gut zu fühlen, weil man so gute Dinge damit tut… Lustig finde ich die Initiative „#30Wears“ die sich dafür einsetzt, daß Kleider wenigstens 30 Mal getragen werden sollten. Also von meinem Brautkleid und einigen wenigen Kleider für festliche Anlässe halte ich 30 Mal eh schon für eher wenig. In was für einer Welt leben den solche Leute??

Kinderkleidung diesmal in den Größen 134-158 und extra einfach… die Idee ist, daß die Mädchen das selber nähen können. Eine gute Idee, wie ich finde. Aber natürlich auch für Muttis, die gerade erst mit Nähen anfangen Die Modelle sind daher wenige aufregend, aber mit nur wenigen Nähten kann man einen Wickelrock, ein Kleid, eine Leggings, ein Top oder sogar einen Overall nähen.

Bei den Plus Größen ist das Motto „Kleidertausch“, der gleiche Schnitt für Mutter und Tochter, aus anderen Stoffen und teilweise veränderten Details.
Kleid Burdastyle
Auch wenn ich dem „Tochteralter“ definitiv entwachsen bin, würde ich beim Tulpenkleid definitiv die „junge“ Version 130 wählen. Nur etwas länger. Denn die Ärmel mögen zwar kaschieren (warum eigentlich?), machen aber letztlich breitere Schultern und einen breiteren Gesamteindruck. Wohingegen die nackten Arme eine ununterbrochene Längslinie darstellen und somit für einen schlankeren Gesamteindruck sorgen. Naja, was unter dem Motto „kaschieren“ läuft macht ja meist nur noch dicker.

Die Kombination aus schlichter Hose und weiter, weich fallender Jacke ist nicht spannend, aber elegant.
Bluse Burdastyle
Die Wickelbluse sitzt bei beiden Models überraschend gut am Busen. Hier fefällt mir die „Muttervariante“ 125 mit den Volants tatsächich besser. Mag auch daran liegen, daß die für mich die günstigere Länge hat. Zumindest zur Hose. Das wäre es fast wert, noch mal einen Versucht mit „Wickel“ zu starten. Andererseits hatte Burda ja nie viel Platz für Oberweite vorgesehen und recht üppig sehen die beiden Models auch nicht aus…

Kleid Burdastyle
Beim Cutout Kleid 123 kann ich mich dann tatsächlich nicht entscheiden, welche Variante mir besser gefällt. Hier liegt der Unterschied aber auch nur in der Länge. Beide sehr schön. Und es wird ihnen die Ehre eines „Masterpiece“ zu Teil.

Statt einer weiten edlen Jacke gibt es für die Jugend dann einen Maxicardigan. Vermutlich langweilig trendy, mich kann er aber gerade nicht begeistern. Und als Grobstrickmantel… hat was von Morgenmantel. 129 gibt Top oder Minikleid mit verdrehten Trägern, auch nicht schlecht. Würde gut zu einem Stoff passen, den ich hier rumliegen habe, dummerweise ist das nur noch ein Rest, da bräuchte ich das doppelte. Und dann noch zwei Wickelkleider aus Jersey. Der Überlapp scheint aber nicht sehr breit geplant zu sein, das eröffnet viel Einblick auf Beine und Oberschenkel…

Dann wieder Beauty, irgendwas mit Honig…

Doch lieber basteln. Also… DIY heißt das jetzt, eine Kette aus Perlenschnüren Flechten. Sieht gar nicht so schlecht aus, ein Statementpiece, mit dem ich mich anfreunden kann.

Anschließend braucht der „Modedoktor“ zwei bebilderte Seiten, um zu erklären, daß man Hosenbeine schmaler machen kann, indem man die Innen- und Außenbeinnähte abnäht.

Motto der Dekostrecke ist „Urlaub unter Palmen“. Das mit den Palmen nehme ich gerne, aber nur in echt und mit dem passenden Wetter, nicht so sehr wildwütig auf alles gemalt, gestickt oder appliziert, was nicht weglaufen kann.

„Warenkunde“ hat diesmal die Overlock zum Thema. Natürlich ist es wieder keine echte Kunde, sondern nur Kurzvorstellungen mehr oder weniger willkürlich ausgewählter Modelle verschiedener Marken. Immerhin in gemischten Preisklassen. Ach doch, so was wie ein allgemeiner Teil kommt am Ende und nennt sich „Tips“. Wer hier das Wort „Overlock“ zum ersten Mal gelesen hat erfährt vielleicht sogar was Neues.

Mein Lieblingsbilderbuch sind wie immer die Photos der Leserinnen. Da diesmal das Thema Hochzeit ist. gibt es natürlich besonders viele schöne Bilder.

Deutlich interessanter als die Minibildchen mehr oder weniger bekannter Leute von dem was auch immer Charity Event….

Unter dem Label „leichter nähen“ wird dann ein Traumfänger… gehäkelt. Omas Spitzenuntersetzer im Ring. Nicht meins.

Dann doch lieber der Atelierbesuch: bunte grafische Stickereien und Quilts einer gebürtigen Kubanerin. Schönes Augenfutter…. die Sparte könnte für mich immer noch etwas ausführlicher sein.

Zum Abschluss gibt es keinen Stoff des Monats mehr, sondern ein Miniprojekt: Ein Mäuschen aus Filz zum selbernähen. Von Hand. Ganz entzückend mit Teddy im Büchsenbett.

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Juni 2016

Titel BurdastyleZart und erneut Stranstimmung auf dem Juniheft. 25 Lieblingskleider klingt aus meiner Sicht ja schon mal gut.

Das Editorial stimmt uns auf Nachahmung als Statement ein. Oder so. (Oder wie sollen wir das verstehen, daß uns vorgestellt wird, welche Statement-Kleidung welcher Stilikonen jetzt zu tragender Trend ist? Und wenn man schon die „Sergant-Pepper-Jacke“ erwähnt, sollte man doch in dem Zusammenhang die Beatles nicht außen vor lassen…) Abgesehen davon, daß uns Burda Jacken im Militärstil doch schon seit Jahren vorführt….

Dann dürfen „kreativ-Trends“ gebastelt werden. Ledergürtel, Cut Outs (warum nicht…) und große Herzen. (Nein.)

Die erste Modestrecke soll uns dann „Der Sonne entgegen“ führen. Savanne oder Dschungel oder so. Maxikleid 103 ist recht hübsch, hier finde ich den Zuschnitt des Stoffmusters etwas suboptimal. Knappes Bustier mit Glockenrock ist ebenfalls nett, so was hatteich in den frühen 1990ern auch mal. Kurzes Oberteil mit kurzen Shorts und wildem Druckmuster hat doch viel von Schlafanzug. Na gut, über den Bikini ist auch okay. Shirt 101A geht sicher schnell zu nähen, aber diese formlose Variante ist nur was für wenig Oberweite. Eigentlich schade, weil, wie gesagt, schnell zu nähen…
Kleid Burdastyle
Gut gefällt mir das Shift-Kleid 109. Es hat ausreichend Teilungsnähte, um nicht formlos zu sein, es bleiben aber große Flächen, um wilde Muster nicht zu stören. Und im Sommer kann man auch mal ein bißchen Vorhangstoff am Körper sehen. 😉

Nochmal dramatisch Maxikleid 106 mit Neckholder. Hier ist mir der Stoff aber danndoch etwas zu sehr „ich war war ein Sofa, hol mich hier raus“. Und die Variante aus Bustier und Hotpants sieht zwar niedlich aus, aber außer einem Bühnenkostüm oder so keine „echte“ Lebenssituation vorstellen, in der das passen wäre. Blüschen mit Bubikragen… Aber schon wieder der Sofa-Stoff.
Kleid Burdastyle
„Masterpiece“ ist das taillierte Kleid 112 mit den Cutouts am Ausschnitt. Die sehen toll aus, gehen aber im Muster weitgehend unter. Mehr Kontrast zwischen Haut und Stoff wären sicher von Vorteil.

Kleid 105A hat schöne Absteppungen, aber mit den Köpfen und dem Gürtel hat es für meinen Geschmack dann doch zu viel von einem Hemdblusenkleid…

Nicht überraschend ist das Motto der accessoires auch „Tropenklima“. Reizt mich gerade nichts… und was eine ungarische Briefmarke mit einer Tropenpflanze bei den Accessoires zu suche hat bleibt ein Rätsel.

Die „Nähschule“ widmet sich dem Etuikleid mit den Cut Outs. Okay, wenn es für die Form der Tropfen eine Schablone gibt, kann man das ja wirklich an jeden passenden Schnitt hinbasteln.)

Süße „Candy Colors“ snd das Thema der Modestrecke. Leichter Kontrast zu den Dschungel Farben… Für Langgrößen gibt es dann eine Kurzjacke im Militärstil – nicht schlecht in der Zeichnung, aber auf dem Photo ist der Sitz der Ärmel arg verkorkst- Am Kleid 105B gefallen mir die Teilungsnähte, aber weder die Knopfleiste noch der Gürtel.
Kleid Burdastyle
Kleid 115 A hätte ich hingegen gerne in größerer Größe. Schmales Oberteil, Empireline und Tulpenrock wäre doch perfekt.

Überraschend ansprechend auch Shorts 111, denn die wirken eher wie ein Minirock. (Also… nicht für mich, nur so generell…) Warum das Model hingegen die Bluse hinter Handtasche und ihren Armen versteckt…? Modell 108 ist eigentlich Modell 109. Zumindest weitgehend. Warum das eine eigene Nummer hat?
Kleid Burdastyle
Und Kleid 104 ist im Grunde Kleid 105. Allerdings gefällt es mir so sehr gut, denn alles was mir an 105B nicht gefällt ist weg.

115B ist dann noch mal das Kleid mit Tulpenrock, nur in gemustert. Auf den ersten Blick war meine Reaktion ja „Igitt, auf keinen Fall!“ Aber je öfter ich es sehe, desto mehr frage ich mich, ob es nicht doch einen Versuch wert wäre?

Accessoires hier sind, im Sommer nicht überraschend, Sonnenbrillen, reizt mich aber nichts.

Nagellack kann ich dann auch zügig überblättern.

Der „Mode-Doktor“ zeigt diesmal, wie man einen ausgerissenen Rockschlitz repariert. (Und wenn man die gezeigte Verstärkung gleich vorher aufnäht, reißt der Schlitz schon gar nicht erst. 😉 )

Kindermode diesmal für Mädchen und in den Größen 116-140. Und auch mit gewissen Dschungel-Anklängen. Kleid 141 wirkt so auch beinahe damenhaft. Shiftkleid in klein. Der kurze weite Rock 142 mit dem militärartig angehauchten Jacke schafft den Spagat zwischen modisch und kindgerecht ganz gut. Sprich für Mama ist es modisch und das Kind stört es nicht. :o)
Overall Burdastyle
Bei Overall 138 weiß ich nicht genau, ob er oversized sein soll oder nur zu weit, aber er sieht doch süß aus.

Die Mischung aus leicht bauchfreiem Top und Hose mit Tunnelzug hingegen mag ich bei kleinen Kindern nicht so gerne.

Mit dem Thema „Sommerparty“ geht es dann für die Damen weiter. Auf den ersten Blick sehr 1970er-Hippie… und etwas Nachthemd. Wobei Modell 117 immerhin halbwegs gut im Brustbereich sitzt. Wie der Minioverall 122 sitzt kann man leider nicht sagen, weil die Poncho genannte Decke das alles verdeckt. (Ja, ich weiß, das zeigt den Style, aber bei einer Nähzeitung wäre es einfach schön, vorher zu sehen, was man hinterher näht…) Volanttop 124A ist dann in Kurzgröße. An gleichzeitig sehr zierlichen Frauen möglicherweise auch süßt. Die Kleider 116 und 102B sind halt einfach bunte Kleidchen…. Erst auf den zweiten Blick zeigt 102B nochmal die nette Falte vorne. In der Zeichnung. Dann noch mal die Kurzjacke in Langgröße, diesmal zur Schlaghose. Und noch ein buntes Kleid… Retro ist ja nicht grundsätzlich schlecht, aber als Zitat ist das doch interessanter als an Teilen, die auch aus dem Kostümfundundus stammen könnten. Dann noch mal das Titelkleid mit der Falte… Maxikleid 125 hat dann mal eine etwas zeitgenössischere Form… nicht für mich, aber auch nicht uninteressant. Und den kurzen Overall gibt es doch noch mal zu sehen. Mehr oder weniger, hinter Hand und Trommel. Und dann noch mal ein Pulli aus Rechtecken… ich habe da Strickanleitungen aus den 1970ern, die genau zu so was führen…

Die accessoire-Strecke schlägt dann „Party-Taschen“ vor. Im Ethnostil. Bei der Zusammenstellung hatte man allerdings den Titel eher nicht so vor Augen, denn einen Shopper als Partytasche bringe dann nicht mal ich…

Ein kleines Täschchen aus Stoff und Lederresten wird dann auch als „Resteverwerter“ präsentiert. Ich nähe zu diesem Zweck ja in der Tag gerne Taschen, aber die spricht mich weder vom Design her rasend an, noch ist sie konstruktorisch irgendwie spannend.

„Beauty“ wird dann wieder knackig überblättert…

Dann endlich die Plus Größen. Mit einem so schwammigen „Thema“ das es eher keines ist. Maxikleid mit Neckholder sieht schon mal nicht schlecht aus.
Top Burdastyle
Sofortige Nählust überkommt mich bei Tunika 134A. Zumindest bis ich darüber nachdenke, wie ich da eine FBA hin bekomme. 😛 Warum das im Heft grün, auf der Webseite hingegen blau ist will ich mal lieber gar nicht wissen…

Als 134B gibt es das dann auch als Kleid, ebenfalls schön. Auch nicht schlecht der Ausschnitt mit dem großen asymmetrischen Cut Out bei Kleid 136. Allerdings muß sich das auch schön legen, um gut auszusehen. Und auf dem Photo sind mal wieder sicherheitshalber die Haare davor…. Kaftan 130 nennt sich Strandkleid und zu viel mehr auch nicht tauglich. Aber für ein Strandkleid dann doch recht schick und angezogen mit der durchgehenden Blende vorne. Die in Modell 129 dann gekürzt als Bluse noch mal umgesetzt wird. Das Neckholder Kleide gibt es dann als Nummer 131 noch mal in kurs, was mir auch gefällt und das Drapeekleid in Maxilänge als 134C. Das würde ich ja in allen drei Längen sofort nehmen. Da würde sich die FBA dann ja eigentlich lohnen…  Die geflochtenen Träger im Rücken an Maxikleid 133 sind ebenfalls ein reizvolles Detail.
Kleid Burdastyle Und der Ausschnitt passt doch gut, wie Nummer 135 ohne Haare davor zeigt. In ärmellos ist es sogar noch schöner.

Im Ganzen eine sehr gelungene Modestrecke, da ist kein Teil dabei, das ich nicht anziehen würde.

Der „Atelierbesuch“ führt uns diesmal in die USA und zu vielen Glasperlen, die aufgeklebt werden. Die Ergebnisse sind nicht mein Geschmack, aber die Designs sind durchaus faszinierend.

Die drei Hinweise auf Ausstellungen sind nur was für „auf den letzten Drücker“, denn die waren alle im Mai schon beendet. Das ist doch schade, so was erst vorzustellen, wenn es fast vorbei ist, oder?

Auch ein Herrenschnitt ist wieder dabei. Das scheint eine feste Kategorie zu werden? Schön. Diesmal sind es Hemden in unterschiedlichen Varianten. Bis hin zur Kapuzenjacke. (Wobei man sich wie immer streiten kann, ob ein Schnit sowohl als Hemd als auch als Jacke eine gute Passform haben kann. 😮 )

Beauty wird überblättert… Ringelblume hin oder her.

Drei Seiten widmen sich den Leserinnen, diesmal ist das Thema rot, bzw. rote Kleider. Sehr schön. (Allerdigns ist wieder eine Schnittzeichnung dabei, die ich nicht recht mit dem Photo in Übereinstimmung bringen kann.

Bei der Deko geht es um Batik in blau und weiß. Was an sich nicht schlecht ist, mir fällt allerdings nichts ein, wo das bei mir in der Wohnung hin passen würde. Aber okay, ich bin ja eh nicht der Dekotyp…

Die Kurzanleitung, wie man Shibori-Batik macht gefällt mir da schon besser. 🙂 Ah ja, fertige Indigo-Farbe gibt es inzwischen auch. Spannend…

„Green Fashion“ ist natürlich mal wieder eine Aufreihung von Online-Shops. *gähn*

Und zum Abschluss gibt es diesmal Glasdeckel aus Bügelperlen. Nun ja… ist ja irgendwie witzig, aber hier irgendwie trotzdem fehl am Platz.

Fazit: So viele tolle Schnitte in meiner Größe, wie noch selten. Fehlt wieder Zeit zum Nähen…

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Mai 2016

Titel BurdastyleTürkises Kleid und heller Hintergrund… die Maiausgabe hat dann schon beinahe was von Strand oder zumindest Strandparty in der Anmutung.

Das Editorial bereitet uns hingegen drauf vor, daß Spitze der angesagte Trend ist. Soll mir recht sein… Auch wenn ich deswegen nicht jedes schlichte Shirt in meinem Schrank mit Restschnipseln von Spitze verzieren werde.

Bei den „kreativ-trends“ basteln wir dann aber erst mal Haarbänder. Irgendwo zwischen Indianer und Hippie. Und ohne Spitze. (Und ohne mich.) Auch die eher unmotiviert angeklatschten geraden Träger an Shirts können mich nicht so begeistern. Könnte man auch einfach einen Leinentasche unten aufschneiden und als Top tragen. Über die XL-Blumen können wir da schon eher reden. nur leider nicht so ganz alltagstauglich.

Zum Thema „Patchwork“ ist offensichtlich jemandem eingefallen, daß ja auch Muttertag ist. Also werden Herzen genäht. Aus bunten Stoffen, gepatched werden sie aber nicht. Die zwei Heftseiten hätte man vielleicht auch besser verwenden können.

„Happy Hour“ nennt sich die erste Modestrecke und will so was wie lässige Abendkleidung präsentieren. Warum das dann vor der Kulisse „Farmwildnis“ passiert…? Overall 118B hat schönen Stoff, der Schnitt erinnert mich eher an Strandkleidung. Auch Seidentop 111A und die weite Hose mit Zugband erinnern auch eher an einen Schlafanzug. Den „Glam“ vermisse ich bislang. Die Lederjacke 121 könnte ein bißchen davon haben, aber so genau sieht man das auf dem Bild nicht. Abendkleid 109B wirkt in der Zeichnung zumindest nett, aus Stoff… hängt irgendwie. Hm. Anderer Stoff? Auch der Bademantel in langen Größen… hat mehr von Bademantel. Shirt 115A mit den Ärmelschlitzen ist dann wieder ganz nett. Das Cocktailkleid 109A hat hier einen tollen Farbeffekt im Stoff, aber um wirklich schön zu fallen sollte man es trotzdem unterlegen. Kleid 115B hat wieder die geschlitzten Ärmel… trotzdem eher Strandkleid. Auch das Top daneben. Das Weste tituliert wird. Kleid 117 hat dann eine Drapierung an der Seite, wirkt dennoch wie ein Strandkleid. Für Strandmode ganz nett, aber Enthusiasmus entsteht so nicht.

Die Accessoires dazu sind diesmal eher Kurzwaren… Borten, Knöpfe und anderer Ausputz. Hätte man den vorgestellten Outfits vielleicht gönnen sollen, wenn sie „Glam“ haben sollen…

Dafür kann man den Kosmetikteil fix überblättern.

„Farbspiel“ hat Streifen in allen Richtungen und eher knalligen Farben. Wahlweise auf Möbeln, Deko oder Kleidung. Will ich wirklich Kleidung im Stil meiner Möbel? 😛 Wobei der zweifarbige Zipfelrock 106 sogar ganz nett ausieht. Die Kommode daneben gefällt mir dann allerdings besser. Wenn man Omas Gelsenkirchener Barock nutzbar machen will, wäre das doch ein Weg.

Kleid BurdastyleKleid 107 hat die Streifen zwar „nur“ als Paspeln, aber das sieht doch mal gut aus. Und deutlich eleganter als die ganze Modestrecke vorher…

Modell 112 mit den Querstreifen ist hingegen ein krasser Kontrast… Strandkleid im Markisenstil?

Bluse BurdastyleDie Streifenshorts sieht mehr aus wie eine Strandtasche, aber die Bluse mit den tief eigelegten Kellerfalten vorne gefällt mir sehr gut.

Kleid 105 könnte mir vielleicht auch gefallen, aber der Stoff ist mir… zu viel Markise.

Gestreifte Kanne mit Porzellanmalstift… nun ja. Bermudas als Markise… oh nein. Die Jacke in Kurzgröße kann mich auch nicht begeistern. Und dann die Bermudas noch mal mit Querstreifen am Top… Hat was von 1920er Badekleidung. In der Karnevalsvariante.

Nicht überraschend  sind die Accessoires auch gestreift… der Koffer ist nett, auch wenn ich den nicht unbedingt als Modeaccessoire definieren würde.

Selber Basteln darf man dann noch ein „kreativ-accessoire“, eine gestreifte Clutch. Die gar nicht so schlecht aussieht, aber die Anleitung wirkt etwas… unvollkommen. Streifen aufbügeln, aber wie dann eine Clutch draus wird, muß man sich wohl selber denken.

Der „Mode-Doktor“ zeigt dann, wie man seine  Jeans in eine Schwangerschaftsjeans verwandelt. Wobei die Anleitung außer acht läßt, daß ein runder Bauch nicht nur mehr Weite, sondern auch mehr Länge braucht…

Styling Tips für einen Rock. Der Rock bzw. der Stoff ist gar nicht schlecht. Meinem Favoriten von den Stylingstips nach bin ich allerdings schon in den 50ern…

Schnitte für Mädchen (Gr. 98-122) werden mit denen für „Mama“ gemischt, „Freestyle“ nennt sich das. Scheint irgendwo zwischen 1950er Retro und sonntäglicherm Ausflug in die Wüste zu liegen. Das Überraschendste ist, daß Modell 110A Hosenrock heißt,,,, letzten Monat nannte sich so was doch noch Culotte… 😛 Das Kinderkleid ist ein simples Hängerchen, hier aber aus Lederimitat. Schon ganz süß. Oder so.

Rock Burdastyle Der Schnitt für den Bleistifrock 120 ist natürlich nicht aufregend, aber mit gefällt die Kombination mit dem Stoff sehr gut. (Und man kann es in jeder Größe nähen… Schnitte für Bleistiftröcke gibt es ja auch beliebig.)

Rock und Top gibt es dann auch für kleine Mädchen. Ebenfalls keine spannenden Schnitte, aber ein netter Stoff. Grobe Lochstickerei darf dann auch als Minikleid rein. Nachdem ich dachte, ich hätte das Motto der Modestrecke verstanden, dann kommt Minioverall 118A aus grauem Jersey. Der passt jetzt nicht so recht.  Danach geht es mit Kleid und Poncho weiter, so eine Art Häkelgardine. Ich stehe ja auf alle Art von Spitzen, aber das kann mich nicht begeistern, das muß man erst mal hinbekommen. Noch ein seltsames Top, ein Kinderkleid, eine Shorts aus dem Stoff mit der groben Lochstickerei… Dann noch eine Lederjacke mit Fransen, ein bißchen Pocahontas ist also doch dabei. (Hatte ich beim ersten Kinderkeid ja schon irgendwie gedacht.) Im Prinzip mag ich diesen „Spitze mit lässig“ Stil ja, aber die meisten Teile dieser Modestrecke sind uninspiriert. Oder es liegt daran, daß das Thema einfach abgenudelt ist.

Die „accessoires“ dazu haben dicke Holzsohlen, als Clog und Sandalenvarianten. (Wobei man sich dann fragt, warum in der Modestrecke vor allem Booties gezeigt werden… aber vielleicht haben die Accessoires diesmal gar nichts mit der Modestrecke zu tun…)

Beauty wird überblättert.

Und die Lederjacke mit den Fransen muß ich dann in der Nähschule auch nicht unbedingt haben. (Bevor ich ein paar Meter Lederfransen schneide, würde ich vielleicht doch lieber die Fransenborte benutzen…)

„News“ zeigen uns diesmal allerhand in Neon-Farben, was man kaufen darf. Und wenn man genau hinsieht findet man unten auch noch die Ausstellungstermine. Ganze zwei.

Ah, das ist dann der Übergang zur Plus-Strecke. Die heißt zwar „Liebe zur Natur“, möchte das Beige aber mit Neongelb kombinieren. Was ja als erstes in Auge fällt ist, daß das Model tatsächlich Kurven hat und vor allem auch oben. (Sehr schön!) Und daß bei der Figur Burda nicht sonderlich passt… (Bekommt ihr das auch noch hin, Burda?) Jogginghose mit Sweatjacke… bei der Jacke würde ich gerne genauer sehen, wie die fällt. Wenn die Arme nicht zum Himmel gestreckt sind. Dann gibt es ein Schürzenkleid. Hm… ist das jetzt bieder oder durch Taschen und Rüsche schick?

Tunika BurdastyleLust zum Nähen macht mir Tunika 125A. Nur bekomme ich die gerade Form der Zeichnung nicht recht mit dem sehr figurbetonten Photo zusammen. Außer durch, siehe oben, Platz für Brüste nicht vorgesehen. 😀

Trägerkleid 132 mit Knopfleiste platzt dann schier… ja, liebe Burda, Frauen mit Kurven haben Kurven. Macht doch mal ein bißchen Platz dafür in den Schnitten. Die Jacke gibt es dann noch mal… viel besser ist das Photo aber auch nicht. 125B ist dann die Tunika als Kleid. Ich weiß nicht, ob es an den Querstreifen oder an den Proportionen liegt oder an den Gummistiefeln, aber das beeindruckt mich jetzt nicht so sehr. Es sei denn, ich wollte wirklich ab ins Beet. Dann gibt es noch mal einen Overall, auch mehr im Stil eines Arbeitsoveralls. Und noch mal ein landhausartiges Kleid, Nur aus Jeans.

Beauty will was mit Jasmin, schon weggeblättert…

Kleider, bevorzugt mit Blumen, dürfen die Leserinnen zeigen. Sind ja immer nett. Und drei Seiten.

Der Dekoteil ist bunt. Irgendwo zwischen Hippie und Orient. Und… Werbung für ein altes Burdakleid. Dank Downloadschnitt ja immer noch verfügbar. (Ich glaube, das hat mich 2010 schon nicht beeindruckt.)

DIY-Projekt nennt sich die nächste Bücherwerbung. Beton gießen. An sich nett, aber allmählichnicht mehr neu. (Wobei ich immer noch nicht dazu kam, es mal auszuprobieren…)

Der Atelierbesuch ist diesmal etwas zu bunt, etwas zu kindlch und zu naiv. Also nicht mein Geschmack. Aber schön, daß sie es aus ausführlich zeigen.

Dann gibt es noch Blümchen auf dem „Stoff des Monats“. Ja, schon nett…

Fazit: Einzelne Highlights, aber eher fade im Ganzen…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle April 2016

Titel BurdastyleHier ist es ja eher kalt geworden, aber die April Burda läßt schon wieder Pool-Feeling aufkommen. Mit Ethno.

Das Editorial erzählt uns dann, daß vor allem Marrakesch die Inspiration dafür war. Soll mir so weit recht sein.

Im Heft wird aber wieder erstmal für die „kreativ-trends“ gebastelt oder hier gemalt bzw. gedruckt. Porzellanblaue Stempelfarbe auf weiß gefällt mir ja gut, dürfte aber verflixt aufwendig sein, wenn man so dicht arbeitet. Die riesigen Fransenketten sind nicht schön und noch weniger praktisch. Makramee ist zwar eine schöne Basteltechnik, aber eine halbe Blumenampel mag ich nicht am Hals hängen haben. Und die aufgesetzten Taschen sind jedenfalls ein Detail, mit dem man alte oder langweilige Teile aufpeppen kann.

Unter „leichter nähen“ eine Jeans zu zerfetzen… nun ja…

„Scharfe Kontraste“ ist dann die erste Modestrecke.

Kleid BurdastyleKleid 119B zeigt einen genialen Einsatz von Streifenstoffen. Die liegende Position des Models verrät zwar nichts über die Paßform, aber bei einem Etuikleid hat man die ja letztlich eh selber in der Hand.
Top 118B ist nicht aufregend, hat mit den zwei Falten am Ausschnitt aber ein nettes Detail. Bleibt dann mit der schwarzen Hose ein schlichtes Outfit. Kleid 116 hat so gut wie keinen Schnitt (immerhin Brustabnäher), bringt aber den Stoff gut zur Geltung. Bluse 114 mit der Hochwasserhose (pardon, Culotte) ergibt irgendwas zwischen Schlafanzug und einem Kleidungsstück aus einem schlechten Kung-Fu-Anime Manga. Oder so. 😛 Sommermantel 111 ist zwar sicher luftig leicht, sieht aber arg wie ein Bademantel aus.

Kleid BurdastyleKleid 102 ist wieder ein Modell, das durch den Stoff wirkt. Die Passe am Vorderteil gibt dann wieder einen zusätzlichen Kick.
Bleistiftrock 113B kombiniert wieder die Stoffe auf eine interessante Art und Weise, aber hier erkennt man das durch die Pose des Models nicht so recht. Top 118A zeigt wieder die netten Falten am Ausschnitt, in Schwarz aber nicht zu erkennen. Wenigstens nicht auf dem Bild.

Kleid BurdastyleUnd obwohl der Schnitt gar nicht meinem Geschmack entspricht, wirkt das Kleid aus diesem Stoff einfach großartig. Und im Rücken gibt es dann doch noch ein kleines Detail.

Accessoires zu diesem Stil sind wenig Überraschend auch schwarz und weiß und diesmal Armbanduhren. Die finde ich allerdings weniger spannend.

Den Photos der Leserinnen widmet das Heft diesmal drei Seiten. Das Motto ist „Kostüm“, was Burda mal wieder locker mit „alles, was zwei Teile hat“ interpretiert. Bluse zum Rock, Hose zur Jacke, Jacke zum Kleid… und überraschenderweise auch mal Jacke zum Rock.

Irgendwas zwischen 70er und Boho soll die nächste Modestrecke liefern. Die Stoffe von Tunika 107 gefallen mir gut, wie der Schnitt fällt versteckt das Bild jedoch mal wieder. Auch Kleid 101B darf grad mal den Rücken zeigen. Klein, zwischen großen Pflanzen. Longweste 103 scheint mir das Kleid 102 zu sein. Deutlich weniger spannend. Bleistiftrock 113A ist einfarbig in der Tat heiß und auch das Top mit Wasserfall und angenähtem Loop ist interessant.

Kleid BurdastyleKleid 101B darf dann auch noch mal von vorne gezeigt werden. (So ganz grundsätzlich ist das ja eine gute Idee, einige Kleidungsstücke von zwei Seiten zu zeigen.) Und da sieht es auch sehr anziehend aus.
Das Titelkleid dann noch mal. (Also das Titelbild noch mal.) Bleibt ein Strandüberwurf. Und die Palazzohose 106C wird nicht eleganter durch die Querstreifen im Muster. Sieht ein wenig aus, als seien die Panels eines Tuches zu kurz gewesen. Kastenjacke und Bundfaltenshorts… hmtja. Overall 112B diesmal in Kurzgröße. Hat mit dem Muster viel Schlafanzugcharakter. Oder… für den Strand. 104 nennt sich Chasuble, wobei ich das für ein hochgeschlitztes Kleid halten würde. Kaftan 108B… auch das eher für den Strand oder den Weg vom Schlaf- ins Badezimmer.

„Das passt zum Look“ ist eine Mischung aus Accessoires, Stoffinspirationen und Bildern aus Marokko. Hmtja…

Beauty-Seite und weitergeblättert…

„Leichter nähen“ liefert die ausführliche Anleitung für die Palazzo-Hose. Vier Seiten mit Bildchen für einen nicht extrem komplizierten Schnitt. Gut für fortgeschrittene Anfänger.

Auf das „diy-projekt“ kann ich verzichten. Die Idee gefällt mir ja ganz gut, aber die Umsetzung ist… sagen wir, es sieht ein wenig aus wie Dinge, die man aus dem Kindergarten so mitbekommt….

„Perfekt“ nennt sich die nächste Modestrecke. Irgendwas mit „Key Pieces“, die sich wahlweise durch Drapierungen oder die Farben auszeichnen. Also die Kategorie „Was wir gut fanden, aber sonst nirgendwo untergebracht haben? 😛
Kleid BurdastyleWobei Kleid 122 mit der dezenten Knotendrapierung vorne ein eleganter Hingucker ist. Das sollte doch auch bei ein paar Konfektionsgrößen mehr noch gut aussehen?
Das Wasserfallkleid 109C ist mir hingegen zu gekrumpelt…das sieht doch eher billig aus. In Langgröße gibt es dann auch ein Top mit kleinem Detail vorne. Nett. Warum Hosen zu hochhackigen Pumps immer 7/8 sein müssen erschließt sich mir allerdings nach wie vor nicht. Auch wenn das schon jahrelang „in“ ist. Ich scheine mich aber dran zu gewöhnen. Das Maxikleid 101 sieht auch in Rot großartig aus. Dann noch mal Wasserfall als Top, das Kaftankleid… alles in Rot. Nett, aber nicht spannend. Kleid 119A mit den schrägen Teilungsnähten sieht auch einfarbig nicht schlecht aus. Kleid 121 in Langgröße ist arg 1970er… knapp am Nachthemd vorbei.
Overall BurdastyleDafür ist der Overall 112A rot ganz großartig. Leider Kurzgröße… (schlank sollte man wohl auch sein).

Beauty überblättern wir wieder fix.

Die Kinderkleider (Größe 104 – 128) sind wieder etwas uninspiriert auf dem Bügel präsentiert. Nette Kleidchen mit Retroflair.

Dafür führt die Plusmode ans Meer… Tunikakleid 128B ist ein Sack, dank weicher Viscose fällt es aber gar nicht so schlecht. Overall 130A aus dem Panel Stoff… nein, das sieht irgendwie sehr unvorteilhaft aus. Vielleicht daher auch die Pose, bei der das Model seien Möpschen freudig nach vorne streckt… lenkt ab, oder? Kleid 129 ist brauchbar und nett. Tunika 128A ist dann wieder der Sack. Alles schnell zu nähen, nehme ich an. Kleid 124 ist irgendwie zu brav… und das lange Nachthemd 125… ich fürchte, es ist gerade sehr modisch, aber ich mag es dennoch nicht. Über Jacke 127 läßt sich nicht viel sagen… die Pose zeigt vor allem den Stoff.
Overall BurdastyleAbsolut großartig hingegen Overall 130B. Was doch der Stoff ausmacht… so würde ich den sofort tragen! Nicht daß ich Zeit hätte, aber sollten mir etwa 5m dunkelblauer Krepp über den Weg laufen… müßte ich meinen Zeitplan doch mal dringend überdenken.
Kleid 123 könnte dank des anderen Stoffs attraktiver sein, als die schnittechnisch sehr ähnliche 124. Zeigt aber das Bild nicht. Dann noch eine Blusenjacke… netter Überwurf. Nett, aber nicht mehr.

Anfängerfreudlich dürfte der Bucheinband sein. Auch hübsch, wenn man mal freie Applikations- und Sticktechniken probieren will.

Der „Mode-Doktor“ verrät diesmal wie man stopft. Wobei das Stopfen von Maschenware auf diese Art und Weise bei einer Socke funktioniert, bei einem T-Shirt dürfte das etwas schwieriger sein…

Was auf den ersten Blick wie Stylingtips für Männer aussieht, sind auf den zweiten drei Hosen… lang und kurz mit Zugbund und eine normale Bermuda.

Dann sucht Burda das „Style-Talent“. Für Schnellnäher, denn am 4. April soll das User Voting beginnen. Bis dahin muß man sein Kleid für die Sommerparty hochgeladen haben. Immerhin kein reines Beliebtheitsvoting (wer die meisten „Klickfreunde“ hat, gewinnt), sondern die Endauswahl erfolgt durch eine Jury.

„Warenkunde“ zeigt uns dann diverse Nähfüße. Nix Neues…

„Deko“ dekoriert den Balkon. Vor allem mit Korbwaren. Bißchen Hippie, bißchen Shabby… gar nicht „ich“. (Und erst recht nichts, wofür ich eine Anleitung haben wollte…)

Beauty wieder mit Frucht, diesmal mit Ananas… trotzdem überblättern…

Spannender dann wieder der Atelierbesuch. Porzellan und Fäden… so wird Porzellan beweglich. Faszinierend. (Und entweder leben alle Künstler in Frankreich, oder es gibt eine Presseagentur dort, die diese verkauft. Oder jemand bei Burda macht gerne Dienstreisen nach Frankreich. 😛 )

Und dann noch ein Stoff des Monats… Pinke Flamingos. Die im Zoo sind nicht so pink, aber schöner. 🙂

Fazit: Viele nette Kleider, aber der Hammer ist der Overall…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Februar 2016

Titel BurdastyleDer Titel tut in der Farbwahl ja den Augen weh… also zumindest meinen. Ich hoffe, das ist kein Trend. Wenn man trotzdem genauer hinsieht, dann findet man(n), daß es auch mal wieder einen Männer Schnitt gibt.

Das Editorial feiert die Freude an neuen Trends. (Und beweist mit einem Jugendbild von Frau Bily, daß die Mode in den 80ern so schrecklich war, wie ich mich erinnere. Was mich natürlich nicht davon abhielt, es toll zu finden. :-D)

Anschließend geht es nicht in die Bastelkategorie, sondern es gibt einen kleinen Trendüberblick. Afrika scheint eher ein Dauerbrenner als ein neuer Trend zu sein, dieses Jahr wieder mit bunten Ethnodrucken im Vordergrund. „Bond Girl“ ist dann eher füf Frauen, die viel zeigen wollen. Alltagstauglichkeit in den meisten Berufen zu bezweifeln. Bunte Blockstreifen sehe ich dann auch lieber an der Markise, zumindest so geballt muß man das schon… mögen. Oder so. Die klaren Buntstiftfarben sind dann schon eher mein Fall. Allerdings fehlt mir für ein monochrom buntes Outfit tatsächlich die Ausstattung im Kleiderschrank. Noch mal große Prints bei „Jungle“. hm… Warum die bunten Outfits, die wahlweise an Grafittis oder abstrakte Malerei erinnern jetzt „Future“ heißen bleibt unklar. Aber mein Seidenkleid vom letzten Jahr ist damit noch auf der Höhe der Zeit. Fehlt nur der Trageanlass.. Und Drucke in Schwarz und Weiß gefallen mir durchaus gut, aber ich sollte die Finger davon lassen.

Gebastelt wird dann aber doch noch, ein Schlüsselanhänger aus Leder darf geklebt werden. Und der separate Rollkragen scheint jetzt auch ein neuer Trend zu sein (Howard Wolowitz-Style? :-p ) und darf als solcher gezeigt werden.

Das erste Modethema hat dann erst mal gar nichts mit den gezeigten Trends zu tun und nennt sich „Mode Statement“. Rot und schwarz, das klingt nach einer neuen Überschrift für spanische Impressionen. Was ja immer wieder gerne als Inspiration genommen wird. Volantkleid 101 ist ein nettes Sommerkleid, Das Spitzenshirt 102B hat keinen nenneswerten Schnitt, aber der Spitzenstoff ist hübsch. Dann Blümchen, schwarze Torerohose mit schwarzer Bluse… alles nicht verkehrt, aber auch nicht gerade aufregend.  Maxirock, noch mal ein formloses Blusenschnitt in rot, 102A dann aus roter Spitze, schwarze Kleid…. Ja. irgendwie nett, aber spannend oder inspirierend ist ganz anders.

Genauso lustlos präsentiert die Accessoires in rot und schwarz.

Und das überraschende Beautythema „roter Lippenstift“. *gähn*

„Urban Safari“ präsentiert sich dann in den von mir ja eher ungeliebten schlammigen Khakitönen. Overall ist natürlich passend zum Thema, entlockt mir aber keine Begeisterung. Das Titelmodell genauso wenig, wobei der Wickelrock durchaus nett und alltagstauglich ist.

Hose BurdastyleHose 108 ist zwar nichts, was ich tragen würde, aber mit den Bundfalten und der hohen Taille sieht sogar die Hose mit Bündchen elegant aus.

Für Männer gibt es dann das „Masterpiece“ 137, eine Safarijacke. Für die Dame ein Hamdblusenkleid dazu, auch Safaristil. Nun ja… kennt man ja. Shirt 103 imponiert vor allem duch durch unschöne Spannungsfalten. Von der Shorts erkennt man dank Photowinkel eigentlich gar nichts mehr. Dem sackartigen Lederkleid 104 fehlen die Fransen, dann hätten wir Pocahontas. So ist es halt ein Sack. Den Sack gibt es dann auch noch mal aus Seidensatin (etwas besser… aber eher schade um den Stoff). 116 ist dann der Parka für die Dame mit völlig unproportionierten Knöpfen. Bisher also eher aufgewärmtes, statt neuer Trends….

Die Taschen als Accessoires dazu sind schon besser. Umschlagtaschen, pardon, heißen jetzt „Saddlebags“, mit Platz drin sind jetzt gleichzeitig „trendy“. Wobei man diese Taschenform ja in alle Größen herstellen kann und Größenangaben gibt es bei den Bildern keine…

Die „Nähschule“ scheint wieder mal Anfängerfreundlich zu sein, denn das Blusenshirt hat bestenfalls das Material „Seide“ als Schwierigkeit. Abgesehen davon, daß die Verarbeitungshinweise jegliche Tips für genau diesen Stolperstein vermissen lassen.

Stiltips gibt es diesmal für Männer. Wobei man dann eher klein und nebenbei sieht, daß das ja noch mal eigene Schnitte für Herrnjacken sind. Ein klassischer Blazer (in zwei Taschenvarianten) sowie ein Blouson. – Werbung für das Zubehör scheint dennoch wichtiger zu sein…

„Gut in Form“ ist dann doch nicht die Modestrecke für Sportkleidung, sondern für „Hightech-Materialien“. Die aber schon irgendwie sportlich sein sollen, zumindest ist der mehr als Knielange Parka-Sack mit Sort-BH und Leggings kombiniert. Kleid 119 könnte ein guter Schnitt für auffällige Drucke sein, aber das Bild ist mal wieder so aufgenommen, daß man das nicht sieht. (Und was an Kreppsatin aus 100 Prozent Seide jetzt „Hightech“ ist bleibt ebenfalls der Interpretation des geneigten Lesers überlassen. Aber ich vergesse immer… die Texte liest außer mir eh keiner….)

Top BurdastyleDas Schößchen Top 122A ist dann endlich mal ein Highlight für mich. Hier stimmen Material und Proportionen. Hey, warum denn in Kurzgröße?? Wie unfair…

Kleid BurdastyleDie Farben von Kleid 124 sind jetzt auch nicht mein Geschmack, aber der Schnitt ist schön. Und Color-Blocking muß ja nicht unbedingt ganz so krass sein…

Minirock und Sweatshirt (Langgröße) sehen hingegen wieder mehr nach Sportkleidung aus. Tennis wäre die Assoziation. Aber ich erinnere mich, das war in den 80ern ja auch schon mal Trend und wir haben ja gerade Revival. Modell 113 sieht wie eine Leggings aus, ist aber aus Baumwollsatin. Mit Elasthan. Ob mir der Hosensaum gefällt weiß ich nicht recht, aber es ist jedenfalls ein auffälliges Detail. 122B ist dann Das Schößchentop als Kleid. Auch nicht schlecht. Ich glaube, es gefällt mir, weil es eher die Proportionen eines Blazers hat. Danaben noch mal Tenniskleidung, nur sieht das Top diesmal aus, als wäre es aus dem Fundus von Star Treck… Den Rockbund durch das Vorderteil durchsehen ist auch nicht gerade hübsch. Modell 123 ist dann das Color-Blocking Kleid auf Top gekürzt. Hm… Sagen wir… vielleicht.

„Cooles vom Laufsteg“ ist die zweite Trendschau im Heft. Overall gemustert wird an mir vorübergehen. Midikleid mit Blumen… Blumen habe ich, Midi steht mir nicht. Parka in Khaki passiert ohne mich. Flamingo-Pink als Trend fasziniert durch fünf Bilder, die mindestens vier sehr verschiedene Farbtöne zeigen. Von denen keiner allzusehr an einen Flamingo erinnert… Naja, das Modell von Burda vielleicht ein blasser Flamingo, der schon lange kein Beta-Karotin mehr bekommen hat. :p Und „pink“ ist nichts davon. Zumindest nicht, was die Farbbezeichnung „pink“ im Deutschen bedeutet. Aber Übersetzen von Wörtern ist ja doof, dazu müßte man erst mal Englisch können. Spitzenshirt als Idee in meinem Sinn, die Umsetzungen… muß nicht sein. Maxitrench hätte was. Aber ich nähe jetzt nicht so schnell wieder einen Trench…

„Rosige Zeiten“ kündigt dann vor allem die Farbe der nächsten Modestrecke an. Und es geht auch gleich mit dem gemusterten Overall los. Mini-Leo in rosa… muß das sein? Passendes Schuhwerk offensichtlich die Birkenstocklatsche, die es ja auch in allen Farben gibt. Quasi entschuldigenderweise steht aber daneben, daß hohe Absätze auch zu dem Overall passen… Dann gibt es das Minirückchen in rosa Baumwollstickerei mit dem formlosen Blusentop… gleiches Top (damit es nicht so auffällt einmal „Top“ und einmal „Shirt“ genannt) zum Wickelrock 115A, wirkt wie ein Kleid und nicht ganz so übel. Dafür ist bei der Kombination aus Sackkleid 106B und Lochstickerei in rosa die Assoziation „Nachthemd“ einfach unvermeidlich. (Und selbst als Nachthemd wäre es keines der schöneren…)

Pink scheint sich durch die Dekostrecke zu ziehen… und Upcycling. Bilderrahmen aus pinkfarbenem Masking Tape an die Wand geklebt, Spielge aus Omas Blümchenteller, kitschie Taschen und Kissen. Och nö…

Dann gibt es eine Sparte „online“ die uns mit Burdas Eigenwerbung beglückt. (Also mal wieder Bambi mit Minibildchen von C-Z Prominenz in ihren Abendkleidern.) Und erneut erfolgreich kostengünstig zwei Seiten gefüllt.

„Auf ein Neues“ ist das Motto der Plusmode. Was auch immer das jetzt zu bedeuten hat… aha, „Must-Haves“ für Büro und den After Work Drink. Und ich dachte immer, das Kennzeichen des After Work Drinks sei, daß man in der Bürokleidung aufkreuzt. Machen Männer ja auch so. Okay, aber zurück zur Kleidung. Tunika 133 wirkt in der Zeichnung nur wenig interessant, auf dem Bilde etwas mehr, wenn nicht der Mantel drüber wäre. *blätterinsAnleitungsheft* *Schluck* Braucht ganz schon viel Seide. Wäre es schon schön, wenn man vorher sehe, ob es das wert ist. (Nebenbemerkung… mir fällt dabei auf, daß das Anleitungsheft zwar eine ganze Seite dem Thema Schnitte verlänger oder verkürzen widmet, die Maßtabelle aber keine Längenmaße wie die Rückenläge mehr enthält. Das… bißchen nicht so sinnvoll, oder? :-P)

Mantel BurdastyleDer knöchellange Trenchcoat ist jetzt nicht spektaukulär im Schnitt oder in der Farbe… aber so lange Mäntel kann man immer herrlich dramatisch tragen. Sprich… ich liebe so was!

Kleid 136 ist sportlich und zeigt Figur. So wirklich brenne ich nicht dafür, aber einen Versuch könnte es dennoch wert sein. Maxirock zum graden Shirt ist mir dann wieder etwas zu formlos. (Und der Photograph lässt das Model mit seiner eigenen analogen Canon AE-1 rumspielen? Oder welches Kameramodell hat sie da?) Longjacke 127 hat hingegen etwa den gleichen Charme wie die „Sahara-Parkas“ aus der anderen Modestrecke. Nicht so für mich. (Bißchen länger als Kurzmantel vielleicht okay?) Die Culotte an sich überzeugt mich nach wie vor nicht, da hilft auch das Wickeleil an Modell 130 nichts. Und Shirt 132 A hat zwar Teilungsnähte, aber man weiß nicht recht warum. Und der Verlauf der Quernaht direkt über den Brustpunkt ist vielleicht auch nicht optimal…. Dann gibt es noch mal die Culotte, die einfach wie eine etwas zu kurz geratene Marlene Hose writk, dazu wieder der Trench, nur etwas kürzer. Und die Jacke als Weste… grauenhaft. Dann doch lieber noch mal den Mantel aus Jersey und in bodenlang. Ob der für die Arbeit so praktisch ist, ist natürlich die Frage, der landet ganz sicher unter den Rollen des Bürostuhls.

Beauty ist halbwegs nett präsentiert, meine Handcreme wechsel ich trotzdem nicht.

Die Leserbilder präsentieren unds diesmal Blusen. Keine Überraschungen dabei, aber Blusen stehe ich ja ohnehin etwas gespalten gegenüber.

Babykleidung in Größen 82-86 füllt die nächsten Seiten. Ohne Kind drin kann man natürlich nicht so gut sagen, wie das so aussieht. Gesamteindruck ist jedenfalls stark retro. Ganz süß das genähte Steckspiel, dafür scheint es die Anleitung aber im Netz zu geben.

Beauty mit Kamille.. und schon weiter geblättert.

„Pimp-Up“ Wow!. Wasndas? Ach so, Hemdbluse bekommt Schnürung statt Knopfleiste.

Der Mode Doktor bringt diesmal eine sehr kurz gefasste Anleitung zum Umgang mit Rissen im Futter. Insbesondere die Anleitung zum Austauschen eines Futters, bekommt man so ganz sicher hin… 😛 (Ich sag mal… wer das danach hinbekommt… braucht die Anleitung auch nicht.)

PosamentenKnöpfe zum selbernähen gefällt mir dann schon besser. Oh, da gibt es ein Buch dazu… hm… brauche ich das?

Absolut faszinierend der Atelierbesuch… Weben mit allerhand nicht dafür gedachten Materialien. Da ist Luce Couillet nicht ganz die einzige, aber das weckt bei mir wieder den dringenden Wunsch nach einem Handwebstuhl. (Und gleich mal gucken, ob die in Paris auch eine Verkaufsstelle hat… zum sabbern, weil sicher unbezahlbar…)

„Warenkunde“ hält uns dann vier Schneiderpuppen vor die Nase. Statt Marken zu benennen lieber einen Link auf einen Shop…

Zum Abschluss noch der Stoff des Monats. Nun ja, Druck auf Baumwolle. extrem spannend.

Fazit: So viel öde war schon lange nicht mehr…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Januar 2016

Titel BurdastyleOb der Titel die Modetrends für 2016 ankündigt? Dann hätten wir Ikat, Ethno, Grau, Overall und Oversized. Die Sache mit dem Oversized muß jetzt für mich nicht sein und daß Overalls fürchterlich unpraktisch sind verrät mit mein Gedächtnis, aber gegen die anderen drei hätte ich mal so grundsätzlich nichts einzuwenden.

Das Editorial feiert die Entspannung beim Nähen und will uns ermutigen, uns auch mal was Schwierigeres (in diesem Fall natürlich ein Burda „Masterpiece“) vorzunehmen, auch wenn es länger dauert. Was soll ich sagen, bei mir dauert alles länger…

Danach kommt aber erst mal die Basteleck… äh, die kreativ trends. Die Perlen auf Draht gefallen mir. Das lässt dramatische Formen zu. 200 Perlen sind allerdings auch eine Hausnummer, wenn die in guter (Bastel)Qualität sind. Warum man die auf Draht und Faden wickelt bleibt allerdings unklar, zumal der Faden hinterher auch in keiner Form verknotet oder irgendwie befestigt wird? Und wenn man den Blumendraht einfach so um sich rum wickelt, dann bleibt da ein häßliches und kratziges Stück Draht über, oder? Anleitung zur Anfertigung von Haarbändern… erinnert ein klein wenig an den Kindergarten. Und „Bling“ auf die Schuhe bringen… nun ja, Sylvester steht vor der Tür. Hier gefallen mir die Burdavorschläge ja sogar besser als die teueren Couture-Originale. (Billige Pumps vom Schuhdiscount sind dann eine angemessene Grundlage.)

Wohlfühleffekte sollen die ersten Kleidungsstücke verbreiten. Da fallen mir natürlich als erstes die rosa Gummistiefel ins Auge. Dazu Overknees und einen pobedeckenden Sweat-Poncho (den der Text als „Sweater“ bezeichnet). Das sieht aus wie „die Kleine ist vom Mittagsschlaf im Kindergarten ausgebüxt, das Trinkfläschchen in der hand mindert den Eindruck nicht… 😛 Seidentob 105 ist halt ein Top im Turnhemdenstil. Aber mit Abnähern.

Rock BurdastyleElegant beim Lümmeln verspricht hingegen Rock 113. Die Drapierung ist perfekt für die Art von Jersey, die sonst immer zu dünn ist, um was vernünftiges zu machen. Und warum der nur bis Größe 42 im Heft ist? Das kann doch auch mit mehr Frau drin gut aussehen…

Kleid 103C hat den Wasserfall zur Abwechslung hinten. Da noch ein glattes Rückenteil drunter ist, ist das auch eine gute Variante für Leute, die nicht so viel Haut zeigen wollen, einen BH tragen möchten und überhaupt vorne nicht noch was rumbaumeln haben wollen. Hm… Betonung auf den Rücken hatte man doch in meiner Jugend schon mal. Das war eigentlich ganz nett… Raffung gibt es dann wieder am Bund von Hose 112, dazu ein semi-transparenter Feinstrickpulli… ach doch, damit kann man mal von der Couch zum Bäcker, würde ich sagen. Overall 110B aus Seidensatin hingegen weiß nicht recht, was er will. um elegant zu sein, sind besonders die Beine zu knitterig, für Bett und Sofa das Material zu edel. Der Poncho mit Bündchen wirkt dann etwas mehr wie ein Sweater, trotzdem kann mich der Look so nicht begeistern. An Kleid 107A fallen zunächst die Nahtkräusel ins Blickfeld. Seide und schräg ist nicht einfach… Pulli 102 hat kleine Raffungen vorne und hinten, doch das Photo verdeckt mal wieder beide. Schade.

Als „kreativ-accessoire“ gibt es eine Tasche für eine Yogamatte… nun ja. Hatten wir das nicht schon mal? (Und um, wie vorgeschlagen, Zeichnungen darin zu transportieren, ist Jersey wohl nicht das optimale Material, zumindest wenn man keine geknickten Ecken und Knitter im Papier haben will.)

„Beauty“ wird fix überblättert.

„Kunstvoll“ ist das Motto der nächsten Modestrecke. Fake Fur ist das Thema. Weswegen als erste Mal eine Mütze aus Rippestrick und ein Husky gezeigt werden. Beinahe mehr vom Husky als von der Mütze… Kurzmantel 122 ist völlig schlicht (hat aber lobenswerterweise doch Abnäher) und so kommt der Stoff perfekt zur Geltung. Wobei dieser eher nach Federkleid aussieht.  In Kurzgröße gibt es dann ein Kurzjäckchen im Persianeriminata, wobie ich nicht wußte, daß der normalerweise hellgrau ist. (Wer mit Photoshop und Lightroom nicht verantwortungsvoll umgehen kann, sollte das nicht benutzen dürfen. ;-P ) und eine Anzughose. Ergibt dann den beliebten Kellner Look, der für Kurzgrößen ja immer empfohlen wird. Wieso eigenltich? Parka 124 hat das Fell dann innen und sogar ausknöpfbar. So wie das aussieht bleiben die Ärmel dann aber ungefüttert?

Mantel BurdastyleDem Titel „Divenmantel“ wird Modell 123 devintiv gerecht. Gerade durch den sparsamen Einsatz kommt der Pelz so richtig gut zur Geltung! (Da der Schnitt ganz einfach ist, geht das auch in Plus Größe…. das kann man anpassen.)

Modell 125 scheint wieder eher kurz zu sein, in der Liegestuhl Lümmelhaltung sieht es allerdings eher nach Bettjäckchen aus. Mantel 126 schient die verlängerte Version zu sein. Color Blocking für Pelz oder so… nett zumindest.

Ein bißchen Warenkunde versteckt sich dann unter der Überschrift „accessoires“, da geht es nämlich um den Kunstpelz, pardon, „Fake Fur“. Ich erinnere mich ja, daß der in den 1980ern auch schon mal so richtig in war, vor allem in knalligen Farben. (Meiner war Pink…), später hatte ich dann auch mal eine Jacke im Dalmatiner-Muster. Ich wäre ja fast versucht, aber Winterjacken und Mäntel habe ich eigentlich genug, andere Nähprojekte sind dringender. Und je modischer, desto kürzer das Vergnügen damit….

Mit der anstehenden Feststsaison (das Heft kam ja noch deutlich vor Weihnachten in den Handel, nur ich kam nicht dazu…) dürften entsprechende Modelle nicht fehlen, die in der nächsten Modestrecke eine „Glanzrolle“ bekommen.

Kleid BurdastyleDas Einzige, was bei Kleid 117 nicht passt ist der Text… „Passt perfekt“ mit den seltsamen Falten zwischen Arm und Brust am locker hängenden Arm… wohl nicht. Auch so… „Passt perfekt in die Kulisse“, ja das schon. Paßform hingegen offensichtlich nicht, daher hat man sich dann auch nicht die Mühe gemacht, die Teilungsnähte am Rock sauber auszubügeln.

Hose und Bluse BurdastyleÄhnliches gilt für die Kombination aus Bluse 114B und der Taillenhose 119B, ein Ensemble das (die Hose ist in Langgröße) für großgewachsene Frauen gemacht ist. Daß sich der Taschenbeutel aber mehr als deutlich abzeichnet macht jeden Anflug von Eleganz kaputt. Hier wäre entweder auf die Tasche zu verzichten (und mal ehrlich, bei einer Satinhose kann man nicht mal ein Lippenbalsam oder ein Papiertaschentuch in die Tasche tun) oder man müßte die Hosenvorderteile unterlegen. Und vermutlich einen dünneren Stoff für den Taschenbeutel wählen. Aber wenn man das berücksichtigt (und den Hosensaum wirklich unichtbar näht) bekommt man auch als passionierte Hosenträgerin ein sehr elegantes Ensemble.

Maximantel 118B ist auch nett, das „Flapperkleid“ 107B ist jetzt nicht so gelungen, denn zu dem blusigen Oberteil dann einen ausgestellten Rock, da kommt kein Detail so recht zur Geltung. Plastronbluse 108 hat dann wieder einen ausgeprägten „Mädchenpensionatsstil“ passend zum Bahnenrock, der offenslichtlich aus der Gardine des Wohnzimmers genäht wurde… 114A ist die oben schon gezeigte Bluse, diesmal aus Aubrennersamt, der allerdings von dem Schnitt nicht viel erkennen lässt. Andererseits hat es nicht viel Schnitt, passt also ganz gut… Bei Blusenkleid 115 weiß ich nicht recht. Wandert der Blick von unten nach oben fängt es gut an, aber dann… Das hängt alles so traurig am Mädel und die Schluppe zieht den Blick zusätzlich nach unten. Traulich wie die Ohren eines Cockerspaniels, aber wer will so schon rumlaufen? (Vielleicht sähe es mit etwas Figur drunter auch besser aus?) Mantel 118A dann noch mal in kürzer und ganz offensichtlich ohne Kleidung drunter. Ein Mantelkleid soll es aber auch nicht sein. Macht natürlich misstrauisch, was an dem Schnitt nicht funktioniert, wenn man was drunter trägt?

Viel Bling logischerweise bei den Accessoires. Breite Armspangen. Unpraktisch, aber ich habe so was sogar. Von den gezeigten gefallen mir zur Abwechslung mal die billigen, Nummer 1 und Nummer 8.

Schon kommt die nächste Modestrecke „Modern Boho“ ist dann wohl f+r die, die sich zwischen Ethnostoff und Bürograu nicht entscheidne können. Okay… könnte ich sein. 😛

Kleid BurdastyleBlusenkleid 109 hat eigentlich alles was ich nicht mag. Aber hier gefällt es mir. Der runde Einsatz wirkt gewollt, da er ein Musterteil des Stoffes betont und im Ganzen ist der gerade Schnitt natürlich dazu prädestiniert, große Drucke gut zur Geltung zu bringen.

Die Hose in Langgröße gibt es dann aus Sweat. – So sieht das dann tatsächlich nicht mehr nach Couch aus. Der formlose Hoodie faltet sich aus feinem Seidensatin so zusammen, daß er wieder körpernah fällt und der Mantel mit der klaren Linienführung bedeckt die Kapuze gnädig. (Wie eine Kapuze aus formlosem Seidensatin aussieht, will ich nicht so dringend wissen… vor allem nach fünf Minuten tragen…) Als Overlall wird mir der Ethnostoff dann aber irgendwie zu viel. Kleid 104 hat dann wieder den Wasserfallausschnitt hinten. Auch aus buntem Stoff nett. Allerdings vielleicht nicht so sehr im Winter, denn wenn man da den Mantel drüber hat, leidet das doch sicher auch, oder? Maxirock mit geknoteter Jeansbluse kann mich hingegen jetzt nicht so begeistern.

Womit der der folgenden Beauty-Seite Gesellschaft leisten kann…

Dem Trend zum „Vintage“ folgend gibt es dann einen Schnitt aus einem Burdaheft von 1957/1958. Die klaren Linien gefallen mir gut, aber irgendwie hängt das so traurig am Model?

Das Motto der Leserinnenbilder ist irgendwas mit „Business“ und „starker Auftritt“. Da psst natürlich, daß bei einem Bild explizit dabei steht, daß es für eine Hochzeit genäht wurde… 😛 Außerdem gibt es ein Bild einer Teilnehmerin der Fernseh-Nähshow… Das haben sie dann wohl auch in den Tiefen der eigenen Seite gefunden. (Und ein Bild aus einer Stadt, in der ich eine Freundin habe, die auch näht. Ist aber nicht meine Freundin. 😉 )

Die Plus-Modelle sollen diesmal die Wandlungsfähigkeit der Schnitte zeigen. Einmal für Alltag, einmal für festlich. Wobei der Schnitt offensichtlich variiert wird, denn der Tagblazer ist deutlich länger als der Nachtblazer. Beides Klassische Schnitte und alltagstauglich. Ganz süß und klassisch auch die Schnitte für Kleid 133 und 134 sind. Wobei mir jetzt nicht genz klar ist, warum das „Tag“ Kleid einen tiefen Rückenausschnitt hat und mit eleganter Handtasche in Szene gesetzt wird, das „Nacht“ Kleid hingegen hochgeschlossen ist und Koffer ziehend in einer U-Bahn gezeigt wird… :-p

Kleid BurdastyleBequem und doch auch elegant gefällt mir Kleid 136B.

Wobei ich die Tunikavariante im Moment besser brauchen könnte…. Auch Shirt/Bluse 132 ist dann wieder ein Standardschnitt. Alles sehr brauchbar. Ebenso Hose 135A. Die Kombination aus weitem Rock und weitem Oberteil ist mir hingegen zu wallawalla. Wobei der Zeichnung nach der Rock mit einem schmalen Oberteil dich brauchbar sein könnte. Auch die Kombination aus Hose und Shirt daneben ist mir zu formlos.  Die Schnitte sind aber schöne Basisschnitte, wer sich also einen „Grundstock“ anlegen will, der ist da gut bedient.

Die Beauty-Seite wird hingegen wieder überblättert.

Der „Mode-Doktor“ gibt uns den bahnbrechenden Tip, Knopflöcher mit Seidenorganza und Stickvlies zu unterlegen. Aber nützlich für jeden, der es noch nicht weiß.

Für Kinder gibt es Karnevalskostüme. Kleine Tierchen in Größe 92-116.

Karnevalskostüm BurdastyleMein Favorit ist hier definiv die Schildkröte.

Wobei der Marienkäfer natürlich auch niedlich ist. Bis Größe 122 gibt es dann auch noch Klassiker wie Hexe, Prinzessin oder Prinz. Und ein… äh… Waldmensch.

Die „Nähschule“ zeigt Rock 113. Das kann auch hilfreich sein, wenn man den Schnitt nachbauen will, ohne den Schnittbogen zu zerlegen. (Ja, ich bin faul…)

Für die Weihnachtsdekoration (oder allgemein festiche Deko) in Kupfer und Petrol ist es inzwischen zu spät. Wobei die Farbkombination gar nicht schlecht aussieht… mal im Hinterkopf behalten für das nächste Jahr.

„Leichter Nähen“ zeigt uns, wie man Bonbon-Rüschen macht. Ich wüßte gerade nicht so recht, was ich damit machen sollte, aber gefalteter Stoff ist ja immer interessant…

Werbung für Waschmaschinen nennt sich „Warenkunde“. *Kannmanvölligüberblättern,*

Der Atelierbesuch gefällt mir wie immer gut. Wirklich faszinierend, was man aus Papier machen kann.

Natürlich gibt es dann auch eine relativ nutzlose Zusammenfassung der Langen Nachts des Selbermachens. (Winzige Bilder, winzige weiße Schrift auf schwarzem Grund…)

Gleiches gilt dann für die „Tribute to Bambi“ Berichterstattung.

Ein Stoff des Monats ist ihnen offensichtlich nichts mehr eingefallen, deswegen gibt es „dekorative Aussichten“ mit Sternen aus Perlen. Nun ja…

Fazit: einige nette Schnitte, und für Plus-Größen eine vielseitige Basisgarderobe.