Knöpfe zu…

Schlafanzug fertig.

Kaum zu glauben, aber wahr, ich habe meinem Pyjama gestern Abend die Knöpfe angenäht und heute ein Photo gemacht.

verschiedene KnöpfeDoch vor dem Knöpfe annähen steht das Knöpfe auswählen. Ich wollte ja für dieses Projekt möglichst nichts dazukaufen. Außerdem gibt es Mittwoch Nacht keine Knöpfe und heute im Rheinland auch nicht. Also zumindest hätte ich heute nirgendwo hingewollt, wo es vielleicht Knöpfe hätte geben können. Wenn es offen gewesen wäre…

I made it! My sleepwear got finished in January. Yesterday evening I did sew on the buttons and today I took a picture of the ensemble.

But sewing on buttons means to decide before… I had intended to use material from my stash for this project. Plus Wednesday night places who sell buttons are closed. And today is not the day where I’d like to go to places that sell buttons. If they were open today…. (For those qho do not know carneval in the rhine-region: Today is the „cut tie“ day. That is not the official name, the official name is „Weiberfastnacht“, meaning womens carneval. So if you are a man and happen to be in this region the last Thursday of the carneval season, don’t put on your good silk tie. Buy a one Euro ugly polyester thing. Or take a rotten one, that is about to fall apart. Because the city will be full of women with scissors who are waiting to cut your tie. They will not ask for your permission, neither will they accept a „no“ or react on bidding. You’re out of the house that day and wearing a tie? Well, that means your permission is granted… :o) )

Also ging ich mal in meiner Knopfkiste gucken. Die ersten Kandidaten waren transparente Knöpfe. Die waren schon an dem letzten Schlafanzug, den meine Oma mir genäht hatte. Was mindestens fünfzehn Jahre her ist. Und dessen Fasern letztes Jahr die Kohäsion verloren haben. Die Knöpfe aber waren noch gut. Naja, mit transparent macht man nix falsch, aber sie sind langweilig.

So I’ve been digging deep in my button box. Candidate number one: transparent buttons. They were on the last pyjama my grandma had been sewing for me. (Like 15 years ago) And who just fell apart and had to be thrown away last year. But the buttons were still okay, so I kept them. Well… transparent ist never wrong, but quite boring.

Nächster Versuch: schlichte weiße Knöpfe. Gar nicht so schlecht, aber was man auf dem Bild nicht sieht: Sie sind fürchterlich dünn und wirken auch genauso billig wie sie vermutlich waren. Ne, dafür ist der Stoff zu schön.

Next one: simple white. Not too bad, but what you can not see on the picture: They are awfully thin and look as cheap as they probabely have been. Or even cheaper. No, not on that nice fabric.

Der dritte Versuch war pink mit Rosen. Doch, das ist eigentlich schon ganz gut. Zu den bonbonfarbenen Streifen… nur, ein bißchen größer könnten sie sein… hm..

Third try: pink with roses. Nice, I like it. They match the candy coloured stripes well. Hm… might be a bit bigger still…

BlümchenknöpfeUnd der Gewinner ist…

genau, ganz andere. *g*

Ich tauchte noch einmal in mein Knopflager und fand diese rosa-transparenten Blüten, die ein Stück größer sind als die anderen. Die hatte Silvia mal im Schlußverkauf und ich habe zugeschlagen.

Genau richtig, um einem schlicht-langweiligen Schlafanzug noch einen kleinen Kontrpunkt zu verpassen.

Der einzige Nachteil: Sie sind ziemlich dick. Um zu testen, ob sie drücken, habe ich mich dann zuerst mal mit einem Knopf auf dem Bauch ins Bett gelegt. Nein, meine Matratze und meine Fettschicht sind weich genug. *g* Und die Knöpfe sehr rund.

Auf dem Photo hier sind die Revers noch ungebügelt und einige Fäden noch nicht vernäht. Ein Bild des fertigen Schlafanzuges ist schon in der Galerie bei der Hobbyschneiderin, hier wird es mit der Schnittkritik noch kommen.

And the winner is…

yes, something completely different….

Since I wasn’t completely happy with all of the other solutions I restarted my search in the button box. And found those transparent-pink flowers, bigger than the other buttons. I picked them at Silvias shop when they were on sale, also at least one year ago.

I was exactely in the mood for them. To give a little crazy touch to an otherwise plain and boring pyjama.

Only inconvenice: they are quite thick. So put them under my tummy lying on my bed. No, my bed and my body are soft enough. Also the buttons have no edges.

On this picture the lapels hadn’t been ironed yet, also are were some thread ends, that had not been cut. The photo of the finished pyjama is in the gallery of the „Hobbyschneiderin“ Site and will come here with my review of the pattern.

Nowaks indisches Tierleben

Tiere in fernen Ländern sind ja immer so eine Sache… die Regel, die wir für Indien bekommen hatten lautete: „Nix anfassen. Dann braucht ihr auch keine Tollwut-Impfung.“

Naja, da Tollwut auch so ein ausgesprochen häßlicher Tod ist, haben wir uns mal lieber dran gehalten. (Außer bei Socksy-Cat, die setzte sich einem auf den Schoß, da war Streicheln dann nicht zu vermeiden. :o) ) Aber auch ohne Anfassen bekommt man in Indien jede Menge Tiere zu sehen.

GeckoSie zu photographieren ist dann schon schwieriger, meine Digicam ist damit definitiv überfordert, aber ich plage euch jetzt trotzdem damit. (Wir habe auch eine Spiegelrefelex, aber die ist nicht Digital und die Dias vor den Monitor zu halten bringt nicht viel. *g*)

The rule we got for contact with animals in India was „Don’t touch, then you wont need a vaccination against rabies. Okay, rabies is a very ugly kind of death, so we decided to do as we were told. (With the exception of Socksy-Cat, who jumps on you lap quicker than you could run away. 😮 ) But you don’t have to touch, we did see a lot of animals, we would normally only get to see behind bars or glass in a zoo.

Taking pictures of them with the Digicam was not the big success, but I’ll be getting on your nerves by showing them anyhow. 😮 (We have one, no several better apparatus, but none of them is numeric…)

Das erste Tier, das uns über einige Tage begleitete war ein Gecko. Er lebte offensichtlich in unserem Hotelzimmer in Kochi, oder in dessen Badezimmer. Und schien auch einige Verstecke zu kennen, denn manchmal war er weg und am nächsten Tag auf einmal wieder da. Wenn er dann genau über dem Bett an der Decke klebt, kann man nur hoffen, daß er weiß, wie er sich festhält.

Our first animal company was a Gecko. He keptus company while we stayed in the hotel in Kochi. It also must have known some very well hinding places in the room or the bathromm, because sometimes it would vanish, to reappear the next day. When this cute animal is walking on the ceiling directely over the bed you can only hope, that it really knows, how to walk there without falling…

KingfisherWorauf die Menschen in Kerala besonders stolz sind, sind „Kingfisher“ (Eisvögel). Es gibt übrigens auch eine Biersorte und eine Fluglinie, die nach dem bunten Vogel benannt sind.

Bei einer Bootstour in den Backwaters wurde der Führer nicht müde, auf jeden Vogel hinzuweisen. Dummerweise ist die Fluchtdistanz dieser Tiere genau etwas länger als der optimale „Photopunkt“, so daß wir eine große Bildersammlung von „Plätzen wo vor 1/10 Sekunden noch ein Kingfisher gesessen hat“ mitgebracht haben.

Immerhin habe ich einen unscharf verwackelten erwischt. (So ein Boot schwankt ja auch…)

What people in Kerala are very proud of are the Kingfishers. There’s even a beer (not the worst one) and an airline that are named after that colourfull bird.

On a boat-tour on the backwaters our guide pointed out all the birds he could spot. Only the „escape distance“ is just a tad shorter than the distance you would like to take a picture from… so a backwater tour results in a big collection of photos of „spots where 1/10 seconds before a kingfisher would have been“.

Finally I caught a blurry one… being on a boat doesn’t make it easier for my simple, old camera…

Pelikan im FlugWesentlich weniger grazös bewegen sich diese Vögel. Sieht man ihnen beim Fliegen zu, fragt man sich manchmal, wie es ihnen überhaupt gelingt, in der Luft zu bleiben… Aber sie sind eindrucksvoll groß!

Natürlich kenne ich die Tiere aus Zoos, aber ohne Gitter und Käfige ist es doch ein ganz anderes Erlebnis. Und fliegende Pelikane habe ich auch im Tierpark noch nie gesehen.

Im Dorf Kokkarebellur gibt es eine ganze Pelikankolonie. Die Bäume sind voll von ihnen.

The flight of those birds is a less gracefull one. Seeing them fly I wondered, how they manage to stay in the air anyhow… but they are big and impressing.

Of course I’ve been to zoos in my life, but flying pelicans I’ve never seen before.

And the village Kokkarebellur is full of pelicans, the trees are full with pelican nests.

Libellen habe ich natürlich schon gesehen… auch große, etwa in Südfrankreich.

Trotzdem… diese hier waren noch größer.

LibellenGrößer macht jedoch nicht unbedingt klüger… sie waren zu mehreren Paaren mit dem Versuch der Eiablage beschäftigt.

So eine spiegelnde Oberfläche kann ja nur eine Wasserfläche sein, nicht wahr?

Tja… Glasplatten auf dem Boden sind aber auch unfair. :o) Aber es macht komische Geräusche, jedesmal wenn sie die Oberfläche berührten.

No, that were not the first dragonlys of my life. I’ve even seen quite big ones in the south of France. Still… those were even bigger.

Still… bigger doesn’t mean brighter. There were several couples of dragonflys trying to lay their eggs. On the water.

Something shimmering like that can only be water, can’t it?

Okay, glass on the floor is unfair… but it makes funny sounds, when they touch the surface.

indische KuhJa doch, wir haben natürlich auch Kühe gesehen. Sie sind in der Tat allgegenwärtig.

Wobei der Verkehr in Bangalore inzwischen Ausmaße angenommen hat, bei denen auch heilige Kühe keine Lust mehr haben, sich auf die Hauptverkehrsstraßen zu wagen.

Es sind auch keineswegs alle Kühe ohne Besitzer. Zwar werden Kühe von Hindus nicht gegessen, aber vor einen Karren spannen darf man sie wohl. Auch melken darf man sie, denn Milch ist ein sehr wichtiger Bestandteil der indischen Küche.

Erstaunlicherweise sind die Kühe, die mit Menschen unterwegs sind, oft sehr mager und sehen nicht unbedingt gut gehalten aus.

Wohingegen diese Kuh auf dem Markt von Bangalore offensichtlich ein angenehmes Habitat gefunden hat.

Ach ja… Wasserbüffel sind keine Kühe, die dürfen auch geschlachtet werden… (Und es gibt an manchen Orten auch Rindfleisch zu kaufen, nicht alle Inder sind Hindu.)

Surely, we saw cows. Quite a lot of them, of course. They are nearly anywhere.

Except on the main traffic axes of Bangalore, the traffic there evidently is so bad, that even the holy cows prefere to go elsewhere.

A lot of cows also seem to have onwners and the have to work, too, like pulling a cart. A Hindu would not eat the cow, but milk is an important ingredient in Indian kitchen. (And makes very delicous sweets…)

A lot of the cows I saw who seemed to belong to somebody didn’t look to well fed and were quite bony.

On the other hand Bangalore City Market is a good place for cows.

Important to know: buffalos are something completely different from cows! (For me they were always a kind of „relative“ of cows.) Buffalos are allowed to be eaten… (And you can even buy beef at some places in India, not everybody is Hindu.)

AffenKleines Suchbild gefällig? Wie viele Affen sind auf diesem Bild?

Affen im Zoo oder im Zirkus sind süß, wenn man mit ihnen leben muß sind sie hingegen eine Plage.

Schließlich sind sie intelligent und wissen, wo die Küche ist… zwar sind die Öffnungen in der Regel vergittert, wenn Affen in der Region zu erwarten sind, aber dennoch sollte man auch im 4. Stock alle Dinge mindestens eine affenarmlänge vom Fenster wegstellen.

Und wenn so eine Horde Affen durch die Wohnung getobt sein sollte, dann ist einmal neu Einrichten angesagt. Da bleibt nichts mehr intakt.

A little puzzle? How many monkeys are there in the picture?

Monkeys in the zoo or in a circus are cute. But those who have to live with them prefere to call them „Plague“….

They are intelligent and they know, which is the kitchen window. Even if you life on 4th floor you should put nothing closer than one monkey-arm-length to the kitchen window. Sometimes you find grills on the windows. Which gives a very strange feeling, because the normal experience with monkeys is, that they are inside the cage and you outside. But in India you might find yourself on the other side of the grill.

But if a family of monkeys or only one of them gets in your house, then you need the complete set of new furniture…

StreifenhörnchenWoran ich mich wegen des hohen „Süßfaktors“ auch kaum sattsehen konnte, waren die Streifenhörnchen in Delhi.

Im Gras oder an Bäumen sieht man sie oft erst, wenn sie sich bewegen. Beeindruckend, wenn ein Spaziergänger sich nähert und auf einmal zig brauche Erdflecken und welke Blätter auf dem Boden lebendig werden und in Windeseile einen Baum hinaufspringen.

Aber natürlich wissen auch diese possierlichen Tierchen die Folgen der Zivilisation zu schätzen. Und um die freien Plätze im „Restaurant Papierkorb“ wird heftig gekämpft.

(Noch erstaunlicher wie flink die Streifenhörnchen trotz der glatten Wände hineinkommen ist allerdings, wie schnell sie auch wieder herauskommen können…)

Definitely an extremely high „cuteness“-factor have the squirrels in Delhi.

Sitting on the lawn or on a tree they are hardly visible. Until they move. And it’s quite spectacular when you walk and suddenly in front of you brown spots of soil between the grass and fallen leaves become very alive and run and jump up the next tree…

Of course they also like civilisation. Free places in the „Restaurant Chez Garbage Can“ are something to fight for.

(And what is more surprising than how quickly the squirrels can climb tha plastic walls of a dustbin to get in, is that they can climb even faster to get out…)

Revue de Presse: Threads March 2008 (Number 135)

Wer bei Burda schon das Gefühl hat, die Hefte kämen zeitig… Threads ist ihrer Zeit noch mehr voraus. Oder so. Jedenfalls hatte ich (Dank meiner lieben Mami) kurz nach Weihnachten ein Dreijahres Abo per Internet abgeschlossen und Mitte Januar fand ich dann zu meiner Überraschung bereits die erste Ausgabe in meinem Briefkasten. Mein letztes Heft datiert von 2006 und es hat sich (zumindest wenn ich mir diese Ausgabe angucke) einiges verändert. Insbesondere sind die meisten Artikel zu einer Art gemeinsamem Oberthema gehörig. Was eine gute Idee ist, wenn einen das Oberthema interessiert. Wenn nicht, dann hat man wohl etwas Pech gehabt. Aber mir gefällt die Idee eigentlich ganz gut.

Das Thema dieses Heftes kann man wohl mit so was wie „Couture-Verarbeitung“ überschreiben, was mir ja durchaus liegt.

Gleich geblieben ist die Vorstellung der Autoren. Diesmal ist mit Susan Khalje schon mal ein Name dabei, den ich kenne. Ein Buch von ihr steht schon länger auf meiner Wunschliste, da kommt mir ein Artikel natürlich gerade recht.

Auch das Vorwort der Herausgeberin paßt irgendwie zu mir… ums langsam nähen geht es. Darin bin ich gut. 😮 Und letztlich hat sie ja recht… das ist es, was „Couture“ ausmacht, die Details, die investierte Zeit, die Handarbeit. Hinterher ein Teil zu tragen, wie ich es mir niemals hätte kaufen können.

Leserbriefe… *überflieg* Nähzubehör vorgestellt. „Sewing Yoga“, Entspannungsübungen für das Nähzimmer auf DVD… interessanter Ansatz. Ob man eine „Charitymaschine“ zur Erinnerung an Herzkrankheiten hingegen braucht… (Die Werbung ist ja manchmal beinahe so unterhaltend wie die Artikel… Davon daß aus dem Erlöser dieser Sondermaschine irgendwas an irgendwen gespendet würde steht auch nirgendwo was… Aber das Rot ist zugegebenermaßen hübsch… *g*) Ein Stift der beim Zeichnen gleich Faltenbrüche gibt? Klingt interessant… ob es den auch mal bei uns gibt?

Die Lesertips sind wie meist keine Offenbarung, aber doch die eine oder andere nette Idee. Zum Beispiel meinen alten Schulzirkel endlich mal zum Anzeichnen von Nahtzugaben umzubauen… Im Prinzip ginge das nämlich.

„Embroidery Essentials“ sind für Stickmaschinenbesitzer, wobei mir die Idee der dekorativen Knopflöcher gut gefällt. Aber ohne Stickmaschine…  Ah, die getesteten Schnitte… hm, nichts dabei für mich.

Endlich geht es los… Couture-Techniken von Dudan Khalje am Beispiel des „kleinen Schwarzen“. Wenn es etwas gibt, was so viel Mühe wert ist, dann das. Denn so ein kleines Schwarzes kann man jahrelang tragen. Es wird nie altmodisch. (Wenn man nicht rauswächst… *hüstel* Ich hätte beinahe Lust, mal wieder eines zu nähen. Wobei mir tiefdunkelblau ja immer besser steht, aber der Farbton ist enorm schwer zu bekommen, von passenden Schuhen ganz zu schweigen.) Sehr gut gefällt mir mal wieder, daß nicht Schemazeichnungen sondern echte Photos gezeigt werden. Gerade bei Verarbeitungstechniken sieht man so einfach besser, was an Genauigkeit möglich ist und welches Ausmaß an „nicht Identischkeit“ einzelner Stiche usw. einfach normal ist. Trotz des schwarzen Stoffes ist alles gut zu erkenne, wirklich gut photographiert.

Weiter geht es mit Couture Lingerie. Seide und Spitze… das macht mir richtig Lust, so eine Kostbarkeit zu nähen. Seide und handgenähte Spitze auf der Unterwäsche ist einfach der echte Luxus. Muß ja nicht für jeden Tag sein… aber so ein romantisch, altmotisches Hemdchen oder Unterkleid… *schwärm*.

Weiter geht es mit der Frage nach  „underlining“ und „interlining“. Ich bin mir nicht sicher, ob es da exakte Entsprechungen in der Übersetzung gibt, da schon der englische Sprachgebrauch nicht so ganz eindeutig zu sein scheint. Jedenfalls geht es um Einlage und Zwischenfutter. Also Unterstützung für den Oberstoff. Ich habe ja da in den letzten Jahren schon entdeckt, das Vlieseline was Feines ist, aber eben nicht alles was möglich ist. Was allerdings den Materialien im Deutschen entspricht ist mir nicht durchweg klar. Was mag wohl „Siri Cotton“ sein? Oder „Bump Cloth“? Und Wollflanell ist hier kaum erhältlich. Die Verarbeitungstechniken sind auch hier wieder mit Photos gut beschrieben. (Oder sagen wir… ein Teil der möglichen Verarbeitungstechniken… auch hier gibt es natürlich noch mehr. Ich habe ja auch noch Nähbücher… 😮 )

Ein Artikel über im schrägen Fadenlauf zugeschnittene Ärmel. Vorteile, Verarbeitung… alles was man wissen muß, um es mal auszuprobieren. Werde ich auf alle Fälle im Kopf behalten die Idee.

Na gut, New Yorker Adressen für maßgefertigte Mode-Accessoires helfen hier nicht viel weiter… für manches weiß ich zum Glück Adressen in Paris (etwa für Schuhe) oder Köln (Plissierservice, Knöpfe beziehen,…), aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Maßgefertigt ist auf alle Fälle und zu Recht teuer. Das geht nur in Ausnahmefällen. Und wenn ich’s nicht selber machen kann.

Vorstellung des Modeschöpfers Charles Kleibacker (dunkel könnte ich den Namen schon mal gehört haben…) , mit viel Schrägschnitt. Informativ, auch ein bißchen inspirierend. Wenn das jetzt in jeder Ausgabe drin ist, dann freue ich mich schon auf die nächste.

Leserfragen… Bauchweg-Panel in einen fertigen Rock einbauen… hm… und wenn ich da vorne einen festen Stoff in die Seitennähte einnähe, dann zieht der den Rock nicht am Po zusammen? Da habe ich ja ein paar Zweifel…

Da Couture nicht ohne Handstiche geht, werden hier ein paar wichtige vorgestellt. Dank der deutlichen Fotos kann sich jeder dranwagen. Für mich bringt es nur ein paar Klarheiten bezüglich der englischen Ausdrücke. (Wobei mir im Gegensatz zum Autor der Ausdruck „prickstitch“ von der Bedeutung her logischer erscheint, als „pickstitch“. Ich tippe drauf, daß Herr King hier falsch liegt.)

in der Sparte „Fundamentals“ geht es noch mal um Einlagen. Überschneidet sich teilweise mit dem Artikel über Zwischenfutter, aber der Fokus ist doch anders. Und manchmal ist es auch nützlich, wenn jemand erklärt warum die eine oder andere Verabeitung gut ist. Nützliches Wissen wenn man entscheiden will, was man selber für ein eigenes Projekt braucht oder nicht. Die meisten Sachen sind für mich auch nicht nue, aber der Trick eine Tasche noch am Armausschnitt zu verankern… den muß ich bei meiner nächsten Jacke auch ausprobieren. (So sie Außentaschen hat.) Das hätte ich für den Mantel meines Mannes vor ein paar Jahren brauchen können… *g*

„Nostalgica“ über alte Handkurbelmaschinen, Tretnähmaschinen und frühe Elektromaschinen. Zuerst habe ich den Text nur recht gelangweilt überflogen, aber daß Singer 1889 die erste elektrisch angetriebene Nähmaschine auf den Markt brachte war mir neu… In Deutschland waren Tretnähmaschinen noch viel länger der Normalfall. (In Amerika, so behauptet der Artikel, seien sie bereits in den frühen 1920 Jahren ein Ding der Vergangenheit gewesen. Meine Oma hat ihre erste elektrische Nähmaschine so Ende der 1960er Jahre gekauft und die war noch optional umrüstbar auf Tretbetrieb…)

„Readers closet“ stellt Modelle der Threads Leserinnen vor. Jedes Jahr gibt es wohl eine „inspired by Threads“ Challenge, und der Artikel stellt die schönsten Modelle vor. Wie immer kann nicht alles nach meinem Geschmack sein, aber ich sehe immer gerne, wie vorgeschlagene Verarbeitungsideen in die Praxis einfließen. Schnitte nur stur nachnähen ist ja langweilig… naja, deswegen gucke ich ja auch so gerne in andere Blogs… :o)

Ecken mit Perlen verschönern ist ja ein eher amerikanisches Thema, würde ich sagen. Trotzdem… die eine Technik kannte ich noch nicht. Für Alltagskleidung wäre mir das ja zu viel, aber vielleicht brauche ich mal wieder was für eine besondere Gelegenheit. Und das scheint eine Technik zu sein, die auch mit vertretbarem Aufwand zu machen ist.

Das schnelle Projekt ist eine Tasche aus einem Kimonoärmel. Sehen nett aus, aber Kimonoärmel habe ich selten bei mir herumliegen. (Leider… ich liebäugel eh schon mit Shops für alte Kimonos… und an dem Artikel hängen noch mehr Webadressen dran… oh weh… das nimmt irgendwann ein böses Ende. Stark bleiben!)

Und noch ein Artikel, der heftige Kaufwünsche weckt: Wer hätte gedacht, daß der typische „Chaneltweed“ aus England kommt und ein Linton Tweed ist. Alleine die Photos verraten schon, daß das Welten von dem entfernt ist, was normalerweise heute als „Chanel-Tweed“ in den Stoffläden liegt. Und es wird auch klar, warum so etwas so unbeschreiblich teuer ist. Schon die Fäden aus denen gewebt wird, sind aufwendig hergestellt. *träum* *seufz*

Noch ein paar Seiten Werbung, die ich besser ignoriere, da sie mit Nähen zu tun hat und deswegen gefährliche Webadressen enthält. *g* Eine Vorschau auf die nächste Ausgabe gibt es leider nie… zwei Monate warten, das wird wieder hart.

Aber hinten gibt es noch mal ein altes Kleidungsstück an dem ein Deteil hervorgehoben wird. Diesmal ein Kostüm von 1940. Faszinierend irgendwie, wie viel Liebe man damals noch auch in ein „normales“ Tagesbekleidungsstück gesteckt hat.

Habeam (Pyjama)Hose!

PyjamahoseOkay, ich habe sie fast…

Jedenfalls muß nur noch der schon eingezogene Gummi zusammengenäht werden, der Rest der Tunnelnaht geschlossen und ein Saum dran. Da der Monat noch ein paar Tage hat, sieht es für die Hose schon mal gut aus.

Was den Nähprozess etwas verlangsam hat war, daß ich mich entschlossen habe, mal wieder eine lange Hose zu wollen und deswegen die Hosenbeine verlängert habe.

Allerdings reichte der Stoff nicht, um die Verlängerungen als ein Stück zuzuschneiden… ich mußte sie (im Streifenverlauf) zusammensetzen. Es ging jeweils nur um zehn Zentimeter oder so, aber was in der Breite fehlt, fehlt halt.

Und obwohl die schräg geschnittenen Teile recht breit sind, muß der Saum schmal werden. Eigentlich wäre die Länge so genau richtig. Vielleicht sollte ich doch noch einen Versuch mit meinem Säumerfuß wagen (Schräg geschnitten und schon zur Runde geschlossen… das schreit nach Mißerfolg, fürchte ich. 😮 )

All right, nearly finished.

The elastic for the waist is in, but only pinned, not sewn. And I’ll have to hem the pants. But the month isn’t finished yet, so chances are good…

What took a bit time were the bias striped parts of the legs. I didn’t want a cropped pyjama again, so I had to find a solution for my lack of fabric. Cut on bias was the only thing possible, bur even then the fabric wasn’t large enough. I had to piece. I did it following the stripes, so the piecing is nearly invisible. A lot of work for some missing 10cm, but I like the result, I have zu admit.

Now the pants have the perfect length. So my hems will have to be narrow… mybe I’ll give my hemmer foot another try. Cut on bias and seams closed. Does that call disaster…?

Streifen passenAuch mit den Streifen habe ich mir zumindest ein bißchen Mühe gegeben. Dafür daß ich sie wirklich nur ungefähr aufeinandergesteckt habe treffen sie doch ganz gut aufeinander, oder?

I also put at least a bit of effort in the matching of the stripes. Not a lot, but effort.

And I say it’s worth it. They match nicely, don’t they?

Aber nicht nur das… ich habe mich für französische Nähte entschieden. (Bei einem so dünnen Stoff geht das gut, auch für gebogene Nähte wie die Schrittnaht. Man muß nur mit knappen Nähten arbeiten und sehr gut zurückschneiden) Nein, nicht nur weil ich keine Ovi habe (Frau mhs hatte mir ihre angeboten), aber ich schaffe es einfach nicht, diesen Trieb zu unterdrücken.

Französische Nähte sind einfach… schöner. Da kann keine Overlock Naht mithalten.

Warum ich mir die Mühe für einen Schlafanzug mache? Gute Frage…

Ich glaube, das ist mein Hang zu Luxus. Und diese Art von Luxus, etwas, was niemand sieht, was ich mir gönne, einfach nur weil ich es mir wert bin… dieser Luxus der in der altmodischen Verarbeitung liegt… den konnte ich mir immer leisten.

Auch als Studentin oder Berufsanfängerin, als ich kein Geld hatte. Der Luxus, aus einem einfachen, oft nicht sehr teueren Stoff, etwas Besonders zu machen.

versetzte KreuznahtAnother thing that did slow me down were the french seams. (The fabric is fine enough to do this even for the crotch seam. Just keeping the seam very scant and cutting back the seam allowance to a minimum) This is not only due to the fact that I don’t have a serger (Frau mhs had offered me hers)… It’s just… I can’t stop myself… they are just more beautiful at the inside than any serged seam.

Why I’m doing that for sleepwear? Well… good question.

I think it’s my secret love for luxury. The luxury to put work and effort into something, that no one will ever admire… just to… well… because I think I’m worth it. To give myself a treat. Or something like that.

And this luxury of using old fasioned techniques, to time consuming and therefor expensive to be used in ready to war clothes… that has always been a very affordable luxury. Even when I was a student and didn’t have much money.

I could turn a simple, not very expensive piece of fabric into something very special. (Maybe… that was the way my grandmother taught me to sew.)

SchlafanzugoberteilDoch auch bei dem Schlafanzugoberteil gibt es Fortschritte, doch hier ist noch mehr zu tun: Die Ärmel sind eingesteckt (links auf links, also der erste Schritt für eine Französische Naht) und ich bin gespannt, ob ich auch hier die Naht hinbekomme. Mit eingehaltenem Stoff habe ich das noch nicht versucht.

Dann müssen die Seitennähte und Ärmelnähte geschlossen werden, Ärmel und Oberteil gesäumt und der ganze „Kleinkram“ für den Schluß: Knöpfe, Knopflöcher, Kragen und Besätze absteppen und Revers einbügeln.

Aber bisher gefällt mir das Ergebnis wirklich gut, so daß ich sehr motiviert bin, ihn wirklich fertig zu bekommen.

(Ach ja… ab und zu sieht ja doch jemand meine Schlafanzüge. Ab und zu besuche ich Freunde und übernachte auch da. Und ich bin Schlafanzug-Frühstücker. 🙂 Und da ist wenigstens ein schöner Pyjama doch ganz nett. Die meiste meiner Nachtwäsche kommt nämlich eher von Aldi oder Tati. Oder einem Supermarkt vom Urlaubsort, denn ratet mal, was ich beim Kofferpacken gerne vergesse…? )

There is less progress on the top, but even there it isn’t hopeless until the end of the month. The sleeves are pinbasted left sides of fabric facing (therefore first step of the french seam) and I’m curious whether it will be possible to make French seams there with the sleeve cap ease. I never tried that.

Then I will have to close the side seams and the sleeve seams and hem everything. Not to forget all that little stuff that comes in the end: topstitiching, pressing the lapels, buttons, buttonholes… but I am very motivated to finish this project succesfully in January. This year.

(Sometimes I have the oportunity to show my pyjamas, I have to admit. When I’m staying with friends at their place I’m having breakfast in it. Also when good friends stay at our place. So it’s a good thing to have at least some nice night wear. The big rest of my nightwear comes from (kingdom of cheap shop) Tati in Paris or the supermarket of whatever holiday place. Guess what I usually forget when I’m packing my luggage… 😉 )

Der aufmerksame Beobachter hat vielleicht bemerkt, daß es ein neues Label gibt, „Motivationsmonat“. Ich habe nämlich beschlossen, daß ich dieses Jahr jeden Monat teilnehmen möchte und außerdem dazu jeweils Stoff aus meiner Truhe verwenden. Wenn ich das schaffe, habe ich vermutlich mehr genäht als 2007…

If you look on the lables on top, there is a new one „Motivationsmonat“ (Motivation of the month). No, not only for this month. I decided that I want to take part every month this year, making one item and using fabric from my stash. If I really make it, then I will have done a lot more sewing in 2008 than I did 2007…

Marions knitting finally finished

Hi Ric, still there?

yes, I finished my strange knitting and it became… a toilet bag. („Kulturbeutel“, you know… don’t know why it’s called like that in German… The pics are below in this entry.

So… now you know… 😉

And now as promised, the English text, that belongs to the pics of the entry below.

(Wer kein Englisch spricht: Keine Sorge, ihr verpaßt nichts, es ist die Übersetzung von dem, was ihr schon gelesen habt.)

Quite a long time ago I did some dyeing experiments with wool and colours for easter eggs.

Some time later I did knit it up and felt it in my washing machine.

I wanted to make something of it, preferably even something usefull… I looked on my felted cloth and went looking for all kinds of embroidery floss, galons, rickrack, beads, buttons,… crocket hooks, needles… I could find and I liked the colour with my cloth.

And I just let it happen. „Heavy embellishing“ is probably the word… I never really learned to embroider. I mean, at school, very, very long ago, we did some simple cross stitch, but I was never good on that and I do not really know anything about it. But I have books… Well, es I said, I just let it happen… I did something, then I added something else… and finally a sea(shore) scene happend. (There wasn’t much of a plan…)

Finally it’s Summersets „fault“;-) Her great wearable art encouraged me, just to try and mix techniques. Apart from the inspiration, of course, I don’t compare to her. She is doing great artistic things, mine is… maybe „art brut“, but then more the „brut“ side, than „art“. But I enjoyed doing it.

After some layers of stuff, bands, beads, stitches,… on the cloth I decided it was enough and sewed it up as a small bag.

I bought a pretty patchwork fabric in blue-green-gold as a lining, braided handles from simple cord… and remembered that this bag (more purse?) wouldn’t match any of my clothes. Neither my style in clothing. So would I ever use it?

But what I was needing for years was a new toilet bag. (I’m travelling quite a lot and I was mostly using plastic bags the last years. No style in that…) Only that should be kind of waterproof on the inside. My cotton lining was far trom that, of course.

But Freudenberg (Vliseline) has a great thing, a plastic foil you can iron on and therefor laminate the fabric. Never tried… And I was quite reluctant to use it, afraid it would stick to my iron…

Well, it did not, it worked!  (Lucky me…) It got stiff, but still managable and I could sew a second bag (long stitches on the sewing machine) as a lining and attach it by hand to the zipperband. That was the not so funny part… as I said, the laminated fabric is stiff….

And voila, my new toilet bag!

And has succesfully travelled with me to India and when my cleansing milk leaked inside, I could wipe it away with a tissue.

So it’s a strange bag, but I like it. 🙂

Von Filz zur Kultur

.. oder so. :o)

Lang it’s her, da spielte ich ein wenig mit Eierfarben und Wolle.

Sticken auf FilzDoch irgendetwas sollte der gefilzte Lappen am Ende ja auch werden. Vielleicht gar was nützliches…

Aber zuerst habe ich mir mein Stück Filz angeguckt, habe mir alles an Stickgarnen, Bändern, Borten, Perlen,… was farblich auch nur ungefähr passen könnte daneben gelegt, ebenso wie Häkelnadel und diverse Nähnadeln und habe einfach mal angefangen.

Ein bißchen hier, etwas da… Plan war nicht viel dabei. Es entstand Schicht um Schicht.

Dazu kommt, daß ich zwar in der Schule mal Schlingstich und Kreuzstich gelernt habe, aber nie wirklich akkurat sticken konnte.

Geschweige denn, daß ich von irgendwelchen Techniken eine Ahnung hätte.

Aber ich habe ja auch das eine oder andere Buch… ich probierte dieses und jenes, verbog eine Häkelnadel,… und es wuchs eine Meeresszenerie.

„Schuld“ an meiner neuen Experimentierfreude mit Handarbeiten ist eigentlich Summerset. Mal von dem Unterschied abgesehen, daß sie wirklich feine Handarbeit und wahre Kunsstwerke hinlegt, wohingegen meine Versuche eher „Art Brut“ sind. Also mehr „Brut“ als „Art“…

freie GestaltungAber ihre „tragbaren Kunstwerke“ (gibt es eine sinnvolle Übersetzung für „wearable art“?) haben mich dazu angeregt, einfach mal was „sinnloses“ zu machen und auch echte Handarbeitstechniken einfach mal vorurteilslos und wild miteinander zu kombinieren.

(You don’t understand a word? Don’t worry, there will be an english entry about it, too. In one of the next days, I hope)

Die Fischknöpfe aus Permutt mußten natürlich auch noch dazu… und noch mehr Borte vom Scherzkeks.

Hier noch ein paar Stiche, dort noch ein paar Perlchen… Da sind Sachen dabei, von denen wußte ich gar nicht, daß ich sie habe… *g*

Aber irgendwann war es genug, fand ich.

Und der Stoff wurde zusammenklappt und von Hand knappkantig zu einer Tasche zusammengenäht.

Jetzt wird vielleicht auch die Farbestaltung etwas klarer?

Ich konnte mich nicht entscheiden, ob pink oder orange besser zu dem Stoff paßt. Also habe ich die Tasche so gestaltet, daß eine Seite pink und rosa, die andere in Orangetönen ist.

gefilzter Kulturbeutel Für die Henkel habe ich einfache Anorakkordel genommen und vierfach zu einem Zopf verflochten.

Das zweite Ende festgenäht und die Enden aufgedröselt. Was doch relativ aufwendig war.

Zu dem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nicht, was für eine Tasche das werden sollte.

Einen farblich passenden Patchworkstoff hatte ich als Futter schon gekauft, auch einen Reißverschluss.

Irgendwie… also auf die Straße würde ich sie eh nie tragen.

Grün ist ja so gar nicht meine Farbe….

Also was tun damit?

gefilzte TascheJa und dann viel mir ein, daß mein Waschbeutel schon seit langem etwas mitgenommen ist.

Und mich außerdem stört, daß man ihn nicht vernünftig aufhängen kann. Er hat zwar eine klein Schlaufe, aber in Hotels, bei Freunden oder gar auf Campingplätzen gibt es nicht immer kleine Haken irgendwo.

Einen Türknauf hingegen… eigentlich fast immer. Deswegen sind die großen Taschenhenkel auch praktisch.

Ein Problem blieb aber noch zu lösen… ein Kulturbeutel (was auch immer diese Dinge mit „Kultur“ zu tun haben… :o) ) sollte halbwegs wasserdicht sein. Falls doch mal was ausläuft.

Filz saugt zwar eine Menge Wasser, aber wirklich wasserdicht ist er natürlich nicht.

Und der Patchworkstoff… definitiv auch nicht.

Aber da war die dunkle Erinnerung, daß ich im Angebot der Firma Freudenberg doch mal was gesehen hatte… Lamifix heißt das Zeug, man bügelt es auf und danach ist der Stoff laminiert. Zumindest von einer Seite.

Also habe ich mir diese Folie besorgt, auf die rechte Stoffseite aufgebügelt (hoffend, daß hinterher nicht die Folie am Bügeleisen klebt statt am Stoff…) und… es funktioniert!

Der Stoff wird natürlich deutlich steifer und auch schwerer durch die Folie, aber er ließ sich doch ganz gut weiterverarbeiten.

Kulturbeutel, InnenlebenIch habe dann für eine Innentasche ein Stück des bebügelten Stoffes doppelt genommen und ihn gefaltet, mit dem Linken, also nicht bebügelten Seiten zusammen, und habe ihn aufgenäht.

Dabei habe ich eine große Stichlänge genommen, um möglichst wenige Löcher in den Stoff zu machen.

Anschließend den Futterstoff wie den Oberstoff zusammengenäht, wieder mit möglichst langem Stich, und die Futtertasche in die Filztasche gestopft.

Den Reißverschluß hatte ich schon von Hand eingenäht und danach habe ich den Futterstoff eingeschlagen am Reißverschlussband festgenäht.

Zum Handnähen ist das mit dem Lamifix nicht so sehr angenehm, weil der Stoff eben steif ist und die Oberfläche natürlich härter, aber es geht.

Und den Praxistest hat meine neue Tasche schon hinter sich. In Indien kam sie zum ersten mal zum Einsatz.

Für Flugreisen kommen meine Waschsachen nach wie vor einzeln in Plastiktüten, aber im Auto oder in der Bahn ist die Tasche seither schon einige Male gereist.

Und den ersten „Härtetest“ mit einer auslaufenden Reinigungsmilch hat sie auch schon bestanden.

Die Milch ließ sich gut mit Tüchern von der laminierten Oberfläche abwischen. Auch ist nichts nach draußen gelaufen. *uff*

0:1 (Motivationsmonat)

ging das Spiel „Motivationsmonat“ gegen „Threads“ aus. 😮

Eigentlich  wollte ich heute endlich wenigstens ein paar Nähte an meinem Motivationsmonatspyjama nähen.

Ich hatte auch den Kragen schon rechts auf rechts gesteckt und mir den Stoffrest gesucht, um auszumessen, ob es für eine Verlängerung der Hosenbeine reicht.

Dann machte es „Pfluff“ im Briefkasten.

Meine Threads war da!

Ich hatte das Abo ja erst nach Weihnachten bestellt (als Geschenk meiner lieben Mami) und hatte gar nicht damit gerechnet, daß so schnell was kommt. Aber heute war die März-Ausgabe da.

Äh… ja….. ich bin also die nächste Zeit beschäftig… *g*

On todays schedule: „Month of Motivation“ vs. „Threads“.

Originally I had planned to do at least a bit of sewing on my Pyjama. I had even pinned the two collar pieces right sides together and I had prepared the leftover of my fabic to measure, whether I can have long pants instead of croppend ones.

But then there was that sound in my letterbox. The first issue of my brand new Threads-Abo arrived today! I omly subscribed after christmas, (as a gift of my mother) and had not expected to get something so soon. But the march issue was in my letterbox today.

So.. well… I’m kind of busy the next days… :o)

So the result of the game 0:1… against the Month of Motivation… not sure whether I will have new nightwear at the end of the month…