Stoff-Shopping in Berlin: Hüco-Stoffe

Fabric Shopping in Berlin: Hüco-Stoffe

Hüco Stoffe

Eine berufliche Fahrt nach Berlin im November mußte ich natürlich auch nutzen, um ein Stoffgeschäft zu besuchen. Und eine liebe Berliner Nähfreundin hatte auch einen Tip für mich.

Der führte mich in ein Gewerbegebiet und der Rat, auf der Suche nach oben zu gucken, der war nützlich. Denn der Laden ist im 2. Stock und man muß klingeln, um herein zu kommen. (Im Erdgeschoß gibt es auch einen kleinen Verkaufsraum, mit Coupons, Bändern und ein paar Kurzwaren, wenn ich mich recht erinnere.)

On a professional trip to Berlin in november I took the chance to check at least one fabric shop there. And one of my sewing friends there had an addresse for me.

That led me to an industrial/commercial area and her advice to look up was a good one. Because the shop is on the second floor (or third, depending on how you count in your country) and you have to ring a bell to be let in. (On ground level there is a small salesroom where they had mostly precut pieces, ribbons and some notions, if I remember correctly.)

Von außen, zugegebenermaßen wenig einladend…

A bit uninviting from the outside…

Hüco StoffeAber das Innere entschädigt dafür. Auf schlappen 1000m² (laut Firmenwebseite, nachgemessen habe ich nicht) stapeln sich alle Arten an Stoffen auf hohen Regalen. Und der riesige Zuschneidetisch ist ein weiterer Traum.

Glücklicherweise hängen zwischen den Regalreihen wenigstens Nummern, die einem helfen, einen einmal gesichteten Stoff vielleicht wieder zu finden. (Aber man sollte sich einen Zettel mitnehmen, um die Nummer aufzuschreiben. Die Chance, daß man sich merkt, welcher Stoff wo lag ist gering.)

Das Angebot umfasst vor allem Bekleidungsstoffe. Diese sind nach Sorten sortiert und egal ob einfach Baumwolle oder edler Woll-Boucle, es gibt eigentlich alle Preisklassen. Und alle Preise sind mehr als angemessen.

But what you find inside compensates for the outside. 1000 m² (says the webside, I didn’t measure myself) with high racks full of fabric bolts and rolls. Not to forget the super large cutting table….

Luckily there are numbers on the racks, elseway no chance to find again that interesting fabric you fumbled five minutes ago. (And don’t forget to bring paper and pencil, you will not be able to memorize, there are to many interesting things…)

What they offer are mostly fabrics for garments, from simple cotton to upscale designer wool they have something for any taste and any price. But all prices are very competitive.

Sehr freundlich übrigens auch das Personal. Wer schon weiß, was er sucht, bekommt den Weg zum Regal gewiesen, der Stoff wird effizent und fix abgeschnitten während man an dem altmodischen Schalter bezahlt. Danach kann man vollbepackt von dannen ziehen.

The salespeople are friendly. If you are looking for something special they will direct you the way to the right rack, then your fabric is cut efficiently and quick while you pass to the old fashion cash-box for paying. After that you can leave happily with your huge fabric bag(s).

Die Adresse: Lise-Meitner-Straße 7-9, 10589 Berlin

Und natürlich gibt es eine Website: www.hueco-stoffe.de

Hosenanpassung mit System, Teil 2

Pants fitting shell, part 2

Weiberfasching haben Frau mhs und ich (und ihre Tochter) vergnüglich verbracht (oder so) nämlich indem wir an dem Schnitt weitergearbeitet haben. Sie war über die Woche fleißig gewesen und hatte das Schnittpapier sorgfältig gebügelt und dann auf Malerfolie übertragen.

FigurErster Punkt ist messen. Brav die Klamotten abgeworfen, die Schuhe aber anbehalten. Frau mhs ist mutig und hat mir erlaubt, ihre Figur als Silouhette hier zu zeigen. (Daß die Konturen so krakelig sind, hat mit meinen mangelnden Bildbearbeitungsfähigkeiten zu tun… aber die Grobrichtung sollte klar werden.) Wir haben einen Gummi um den Laib geknotet und erst mal etwas Gymnastik gemacht, um die Taille zu finden. Die Position ist jetzt höher als da wo sie sonst ihre Hose trägt, aber wir haben uns entschlossen, strikt nach Anleitung vorzugehen und die Taillenhöhe später zu verändern, wenn wir den Rest des Schnittes angepasst haben.

The Thursday of Carneval Frau mhs and I (and her daughter) had fun another way, we worked on the fitting shell. She had ironed the paper of the shell and had copied everything very carefully to plastic sheet.

First thing was measuring. So taking of the clothes, keeping on the shoes. Brave Frau mhs allows me to show her silouhette. (That the contours are a bit scrawly is due to my low abilities in image editing…) We knotted a string of elastic around her body and then made some gymnastics to allow the string to find her waist. The position now is much higher than where she likes to wear her pants, but we decided to work strictly after the instruction sheet. And we will alter that later, once the pants are fitted.

Figur seitlichDie Anleitung zum Messen ist ausführlich und es war fast problemlos, dem zu folgen. Interessant fanden wir beide wie die Schrittlänge gemessen wird.

Schwierig waren zwei Punkte: Einmal der Hüftumfang. Frau mhs hat keine ausgeprägte Hüfte, von daher mußte ich mich beim Messen auf mein Gefühl verlassen. Der Abstand Taille-Hüfte den ich angenommen habe entsprach aber der Tabelle. Da lag ich wohl richtig.

Ansonsten entsprach nichts der Tabelle, was aber keine große Überraschung war. Wir hatten Größe 18 genommen und die Körpermaße oszillieren um die Standardtabelle herum, einige kleiner, die meisten größer. Überrascht hat uns, daß die Beine verlängert werden müssen, denn Frau mhs ist eigentlich etwas kleiner als der Schnitt vorsieht. Aber gut… diesmal ist unser Motto: Nicht denken, die Anleitung abarbeiten.

Die andere Schwierigkeit war die Sitzhöhe zu messen. Zum einen habe ich schlicht und ergreifend keinen Stuhl mit einer geraden festen Sitzfläche, zum anderen ist das Messlineal letztlich so weit vom Körper weg, daß man eigentlich nur peilen kann.

The instructions how to take the measures are detailled and it was easy to follow them. The way to determine the crotch length was very interesting.

We had only two points that were somehow difficult. One were the hips. The pics show, that she has not very pronounced hips, so I had to guess. But the distance between waist and hips was inside the parameters of the table, so I probably guessed right.

Apart from that nothing was really according to the table of measurements, but that was not a big surprise. The fitting shell is size 18 and the body measurements were either bigger or smaller than the standard measurements. What came out a little surprise was that we had to lengthen the pants. Frau mhs is normally petite so that was very unusual. But we decided not to think, just to follow the instructions.

The other measurement that was difficult to take was the crotch heigth. First I just have no flat and hard surface to sit on and secondly the ruler to measure with is quite far away from the body so I had to fix it from a distance.

SchnittDanach haben wir dann genauso stur den Schnitt verändert.

An einigen Stellen mußte noch etwas Folie untergelegt werden, an anderen reichte die ausführliche Nahtzugabe von 2,5 cm.

Da Frau mhs ein Kurvenlineal und einen Schneiderwinkel hat, haben wir an einigen Stellen nur die Punkte markiert und sie wird sie Zuhause zu Linien verbinden.

Die neuen Schnitteile sehen definitiv… interessant aus. Aber es sind einige Veränderungen dabei, die wir bei unseren bisherigen Versuchen so noch nicht probiert haben.

Also sind wir mal hoffnungsvoll. Je nach dem, wie weit Frau mhs kommt, geht es beim nächsten Mal vielleicht sogar mit einer zugeschnittenen Hose weiter. Mal sehen…

Then we used the measurements to alter the pattern.

On some places we even had to use more plastic sheet to make the pattern big enough. We mostly only marked the new points and did not trace the sewing line. Frau mhs has a tailors curve at home so she’ll do it with that.

The altered pattern pieces look quite different from any pants pattern we had ever seen. And there were alteration that we never have tried before. So this inspires hope…

So if everything turns out well, we might already have a cut fabric the next time…

McCall’s M9581, Polargear (Jacke)

Ich wollte ja dieses Jahr erst mal so einiges fertig nähen. Diese Jacke habe ich letztes Jahr bei einem Nähkränzchen in Aachen angefangen und wollte sie eigentlich auch direkt fertig nähen. Das war am 25.Februar 2008. Gut… aber jetzt ist sie fertig.

One of my plans for this year was to finish my projects before starting new ones. This jacket was supposed to be a quick project, I started it on a „Nähbrunch“ in Aachen and had planned to finish it that day. That was february, 25th, 2008. Well… it’s finished now. When I started it I needed a hooded jacket, but than I did this hooded jacket in april and the other one suddenly was less urgent. And the English Review is on Pattern Review as always.

Jacke McCall'sIch brauchte zum damaligen Zeitpunkt eigentlich schnell eine Fleecejacke mit Kapuze, denn im Frühling und Herbst reicht die Kostümjacke alleine nicht recht und bei leichtem Nieselregen ist so eine Kapuze schon recht praktisch. Allerdings habe ich mir im Motivationsmonat April eine andere Kapuzenjacke genäht und so war die Fleecejacke nicht mehr ganz so dringend.

Den Schnitt habe ich 2003 bei einem WalMart in Pittsburgh gekauft, weil mein Herzblatt eine Fleecejacke brauchte. (Ja, die habe ich so etwa ein Jahr später dann auch genäht…) Für ihn war es Variante „D“ mit einem Kragen. (Falls sich jemand wundert, daß McCall’s Schnitte so lange im Angebot hat: haben sie auch nicht. Der Schnitt ist nur noch in Restbeständen zu haben, gedruckt wird er nicht mehr.)

Ich habe damals Größe L gekauft. Der Schnitt ist kein Mehrgrößenschnitt. Praktischerweise paßt die Jacke damit auch für meinen Brustumfang. Und sie ist so weit, daß ich sie ohne Probleme über der Hüfte zu bekomme. Obwohl ich laut Tabelle an dieser Stelle Größe XL nehmen sollte. Die Jacke ist wirklich sehr weit und nicht gerade figurfreundlich. Aber dafür kann man sie gut über eine andere Jacke drüber ziehen, was in dem Fall wichtiger ist. Und ich habe einen relativ weichen und schmiegsamen Fleece genommen.

Die Schulter habe ich etwa zwei Zentimeter verschmälert, die Ärmel etwa 5 cm gekürzt. Ich habe einfach die schon fertig genähte Jacke meines Mannes angezogen und mit Nadeln weggesteckt. Auch bei meinem Mann sind die Schultern eher breit und die Ärmel tendentiell lang, was aber durch die Gummis im Ärmelbündchen nicht stört.

FleecejackeNeben der Vorgabe „schnelles Projekt“ sollte die Jacke zu schwarz passen, denn ich habe seit einiger Zeit wieder schwarze Hosen und zu denen paßt meine dunkelblaue Fleecejacke einfach gar nicht. Also war rot die gewünschte Farbe.

Orange steht mir eigentlich gar nicht, aber das rot gefiel mir, also habe ich mir im Scherzkeks-Laden diesen kuschelweichen karierten Fleece gekauft.

Bis auf die Taschen, die Abnäher in der Kapuze und die Säume ist die Jacke komplett auf Silvias Overlock genäht (Fleece Jacken sind einer der wenigen Fälle, wo ich eine Ovinaht tatsächlich angemessen finde.) Da gab es auch keine Probleme und ich habe mich sogar mal einfach an die Anleitung gehalten. (Außer daß ich die Besätze nicht mit Vlieseline verstärkt habe.)

Der Plan, mein Projekt an einem Tag fertig zu nähen erfuhr allerdings dann einige Dämpfer. Einmal dauerte es, den Stoff halbwegs paßgenau zuzuschneiden. Und trotz aller Mühen hat es nicht geklappt. Die Taschen mußte ich unterschiedlich hoch aufsetzen. Dafür stimmt da allerdings das Muster, so daß man es dann nur aus der Nähe sieht. Und auch die vordere Mitte trifft nicht genau am Reißverschluß. Warum auch immer… ich habe mit Wondertape geheftet, da stimmte es noch. Nach dem Nähen nicht mehr. In der Höhe stimmt der Rapport allerdings, von daher behaupte ich einfach mal, daß es Absicht war. *g*

Fleecejacke

Der zweite Dämpfer war, daß Silvia zwar unendlich viele Reißverschlüsse hat, aber genau an dem Tag der richtige Rotton in der richtigen Länge nicht da war. Bzw. die von mir gewünschte Länge nicht „von der Stange“ existiert. Und bei teilbaren Reißverschlüssen ist es doch schöner, wenn sie oben und unten „passen“. Also habe ich mir bei Plissee Becker in Köln dann die gewünschte Farbe in der gewünschten Länge mit dem gewünschten Zipper ausgesucht und bestellt. Prym macht so was nämlich.

Das allerletzte Hindernis war dann noch die Kordel für die Kapuzen. Einmal bin ich hier von der Anleitung abgewichen, indem ich für die Kordel keine Knopflöcher genäht habe, sondern eine Öse.

Und dann hatte ich erst mal die wahnsinnige Idee, eine rote Kordel im richtigen Farbton zu wollen.

Das habe ich irgendwann aufgegeben und suchte eine schwarze. Karstadt hatte aber keine schwarze Anorakkordel (in geeigneter Dicke), so daß ich mich noch bis Stoff Müller durch den Regen kämpfen mußte. (Immerhin habe ich so mitbekommen, daß sie ab August umgezogen sind. Auch gut zu wissen.)

Doch jetzt ist auch die Kordel eingezogen (und mit einigen Handstichen iun der Mitte an der Kapze festgenäht, das sieht die Anleitung auch nicht vor. Aber es verhindert, daß man die Kordel mal versehentlich durchzieht) und ich habe eine neue Fleecejacke mit Kapuzen. Nicht schön, aber praktisch. Wobei… mit dem Rot zusammen steht mir das Orange gar nicht so schlecht…

MüMu-Schal, die Anleitung

MüMu-scarf, the pattern

Passend zur erneuten Schnee und Kältewelle und wie ich es versprochen hatte kommt hier die Anleitung für den Schal für den ich das schöne Buch gewonnen habe.

SchalDa der Schal gleichzeitig eine Mütze und einen Muff ersetzt, habe ich ihn „MüMu-Schal“ genannt.

Und er ist ganz einfach zu stricken.

Material: ca 3 Knäuel (150g) Schachenmayr nomotta „Kid Light“, eine kurze (40cm) Rundstricknadel Nr. 5, ein Nadelspiel Stärke 3,5.

Der Schal sollte locker gestrickt sein, weil er sonst zu steif und dick wird. Ich stricke eher locker, ein durchschnittlicher Stricker kann wohl eher eine halbe Nadelstärke weniger nehmen. Am besten macht man eine kleine Maschenprobe…

I had promised to post the pattern for the scarf I won the book with. So here it is. As tha scarf replaces bonnet („Mütze“ in German) and muff I called it „MüMu-Scarf“.

It’s easy.

Materials: about 3 balls of Schachenmayr nomotta „Kid Light“, a short (40cm) no. 5 circular knitting needle, 1 set of double point needles no. 3.5 (both cases european sizing)

The scarf should be knit rather loosly, elseway it might get to stiff. I’m normally knitting quite loosely, so the average knitter might use needles half a size smaller. Best you knit a swatch and check.

SchalWie das Bild zeigt ist der Schal einfach eine Röhre mit einer Öffnung an der einen Seite und einer doppelten Öffnung an der anderen Seite.

116M mit Nadel 3,5 anschlagen, auf das Nadelspiel verteilen, zur Runde schließen und im Rippenmuster 2re/2li 15 Runden stricken.

Danach auf die Rundnadel Stärke 5 wechseln und in Runden weiterstricken. Immer 9 Runden rechts, eine Runde links (Grundmuster).

Nach 33 Rapporten (oder 330 Runden) im Grundmuster werden die letzten 58 Maschen stillgelegt. Die ersten 58 Maschen stricken, 10M am Anschluss daran neu anschlagen und mit der ersten Masche wieder zur Runde schließen. Weitere 2 Rapporte Grundmuster stricken.

Eine Runde rechts stricken, dabei 12x jede 5. Masche abnehmen (=56 M). Auf Nadelspiel 3,5 wechseln, 15 Runden im Rippenmuster (2re, 2li) stricken und locker abketten.

Für die 2. Handöffnung 10M aus der unteren Kante der 10 neu aufgenommenen Maschen herausstricken, dann die 58 stillgelegten Maschen abstricken. Weiter in der Runde stricken, 2 Rapporte des Grundnmusters. Eine Runde rechts stricken, dabei 12x jede 5. Masche abnehmen (=56 M). Auf Nadelspiel 3,5 wechseln, 15 Runden im Rippenmuster (2re, 2li) stricken und locker abketten.

Fäden vernähen, fertig.

SchalAs the pic above shows is the scarf a tube, one opening ant one end, a double opening on the other end.

Cast on 116 stitches with needles 3.5, close to the round and knit ribs (k2, p2), After 15 rounds change to circular needle no 5 and knit the basic patter: [9 rounds knit, 1 round purl].

After 33 repeats of the basic pattern put the last 58 stitches on waste yarn or a spare needle. Knit the first 58 stitches, cast on 10 stitches directly after the 58 stitches and knit on in rounds. Make two repeats of the basic pattern. Then knit one round, decreasing 12x every 5th stitch (= 56 stitches). Change to needles 3.5, knit ribs for 15 rounds, bind off loosely.

Then pick up 10 stitches from the newly cast on stitches, knit the 58 stitches from the waste yarn and continue with the basic pattern in rounds for 2 repeats (20 rows). Then knit one round, decreasing 12x every 5th stitch (= 56 stitches). Change to needles 3.5, knit ribs for 15 rounds, bind off loosely.

Weave in loose ends, finish!

SchalDie letzten Bilder zeigen die beiden Tragevarianen. Entweder ein ganz normaler Schal.

Wenn einem dann an den Ohren kalt wird, dann steckt man den Kopf in die große Öffnung, drapiert den Schal locker hinter den Kopf, so wie man mag, legt ihn einmal um den Hals und läßt ihn über die Brust nach vorne hängen. Und dann kann man die Hände in die beiden kleinen Öffnungen stecken.

Wichtig ist, daß der Schal lang genug ist, da’man die Hände gut reinstecken kann, ohne sich selber zu würgen. Wer klein ist, braucht ein paar Zentimeter aus, wer einen langen Oberkörper hat braucht ein paar mehr.

The last pictures show the two possibilities to wear the scarf. Of course you can just put it around your neck, like any other scarf.

And when your ears get cold, then you put the big opening over your head, drape the scarf loosely behind your head (as you like it), run it once around your neck and let the rest hang on your front. When your hands get cold also, put them in the small openings.

It is important to make the scarf long enough. If it’s to short you strangle yourself when you put your hands in. So if you are short, your scarf can be shorter, if you are long better add one or two repeats of the basic pattern.

So, jetzt bin ich mal gespannt, ob jemand Lust hat, auch so einen Schal zu stricken. Die Rechte für den Schal und das Muster liegen bei mir, nachstricken zum persönlichen Gebrauch ist erlaubt und erwünscht. Ich freue mich, wenn ihr mir einen Link auf Bilder von eueren Variationen schickt. Man könnte den Schal ja auch mehrfarbig machen… Wenn er winddichter werden soll, dann die Nadeln vielleicht etwas kleiner oder etwas dickeres Garn? Die Anleitung darf nicht kopiert und weitergegeben werden, bitte gibt einen Link auf dieses Post weiter. Danke!

So now I’m curious to see whether someone wants to knit a scarf like that. Copyright is mine, of course, but you are invited to use the pattern and make a scarf for yourself or other private use. A link to a picture of your variation of this scarf would make me happy. You could do a multicoloured version… If you need more protection against wind then smaller sized needles for the hand and hand parts might be good. You are not allowed to copy the pattern and pass it on, please pass the link to this post. Thank you!

PiF und weg

PiF and away

Als ich das letzte Mal über das PiF gepostet habe fragte Troy was so ein PiF überhaupt sei. Nicht zu unrecht, denn es war wirklich schon lange, lange her. Deswegen hier auch noch mal der Link auf das Post, mit dem die Aktion bei mir begann. Für die, die sich nicht mehr erinnern können. Oder noch gar nicht so lange mitlesen.

The last time I wrote about the PiF Troy asked, what PiF means. Well, it is really long since it started. So here a link to the post that started the PiF in my blog. For all who cannot remember. And for those who do not read here for so long.

Mir ein passendes Geschenk zu überlegen, war gar nicht so einfach. Denn zwei von den dreien verraten in ihrem Blog nur wenig über ihre Vorlieben. Anke zeigt nur Kinderkleidung, Daniela so gut wie gar keine Bilder. (Und beide bloggen auch nicht gerade häufig.) Nur für Gabi hätte ich ganz schnell mehrere Ideen gehabt.(Allerdings die meisten sehr zeitaufwändig.) Aber in ihrem Blog lese ich auch schon recht lange.

Letztlich habe ich mich dann aber enschlossen, für alle das gleiche zu machen und die erste Idee zu stricken, die mir durch den Kopf waberte. Und jetzt endlich, am Freitag, habe ich es geschafft, meine Geschenke wegzuschicken.

Und wißt ihr was? Mir fällt gerade auf, daß ich vergessen habe vorher ein Photo zu machen… *grmpf*

Zum Glück hat Gabi ihren Umschlag gestern schon bekommen und sie hat auch ein Photo davon gepostet! (Leider hat der mühsam und sorgfältig gespannte Schal den Transport nicht ganz so gut überlebt… aber gut.) *uff* Und das beste ist, daß es ihr gefällt! *freu*

Ich hoffe, die anderen beiden bekommen auch bald Post. (Und ihnen gefällt es auch.) Zum Glück kann man Wolle ja auch ganz gut färben. 😉

To find a suiting gift was not so easy. Two of the three do not tell much about their personal likes and dislikes. Anke shows mostly kids garments and Daniela has nearly no pic at all. (Also both of them are not very regular bloggers.) Only for Gabi ideas just flew in. (Most of them quite time consuming though) But her blog I’m reading for quite a while. only shows kids garments,

So finally I decided to pick the first idea that entered my brain and knit it. And on Friday I finally made it to the post office and sent them off.

And you know what? I just realized I have forgotten to take a picture 🙁 So stupid…

Luckily Gabi got her envelope already yesterday and she also posted a pic! (The scarf was well blocked when it left me, but this has not really survived the transport well.) And the best thing is: she likes it!

I hope the other two will get their scarf soon and I hope they’ll also like it. Luckily wool can be dyed easily…

Was ich auch vergessen habe… einen für mich zu stricken! Aber die Wolle hat nur für drei Schals gereicht.

What I also forgot… knitting one for myself! But the yarn was only enough for three scarfs.

Diesmal mit System! (Hosenanpassung Teil 1)

This time we’ll do it systematically! (Pants that fit, part 1)

Gelegentlich mag es in einem Nebensatz schon angeklungen sein… Frau mhs (aka ma-san) kämpft seit zwei (oder sind es schon drei?) Jahren um einen wirklich passenden Hosenschnitt. Und ich känpfe mit.

Wir haben ungefähr alles versucht, die Palmer-Pletsch Methode, eine Anleitung aus Threads, The Perfect Fit, ein Hosenmaßschnitt von Burda,… nichts gelang wirklich. Wenn wir an einer Stelle die Falten weg hatten, dann kamen an anderer Stelle neue. Der eine oder andere Schnitt ließ sich so anpassen, daß er halbwegs ging, aber wirklich gut ist anders.

My sewing-friend Frau mhs (aka ma-san) is fighting for a really fitting pattern for pants for two… or is it already three years? And I joined her in the fight.

We tried about any method. Palmer-Pletsch, a Threads article, The Perfect Fit, a made to measure pattern from Burda,… whatever we did… fitting one edge created wrinkles, creases or whatever at another place. We were able to fit one or the other pattern in a way that made a wearable trouser, but nothing of it was really good.

Vogue fitting shellAllerdings waren wir bisher noch nie streng systematisch vorgegangen. Mal haben wir an einem Schnitt gebastelt, dann wieder an einem anderen,…

Also haben wir uns zu einem ultimativen letzten Versuch entschlossen. Frau mhs hat in die „Fitting Shell“ von Vogue investiert. Einen karierten Webstoff hat sie auch schon gekauft und wir haben am Donnerstag gemeinsam die zehn (!) seitige Anleitung genau durchgelesen.

Only we never worked really systematically. We tried to fit one pattern, then altered a bit on another,…

So we decided an ultimate last try. Frau mhs investet in the Vogue Fitting Shell. She already purchased a cheap fabric with a woven check and on Thursday we read all ten (!) pages of the instructions very carefully.

Schon das Lesen brachte einige interessante Erkenntnisse. Zum Beispiel, daß Vogue Hosenschnitte an der Taille 3,8 cm und an der Hüfte von 9cm Bewegungszugabe ausgehen. Das ist, mit Verlaub, relativ üppig und erklärt, warum viele Leute berichten, daß sie die Schnitte eine oder zwei Größen kleiner verwenden. (Und auch ich bei Hosen leicht eine Größe kleiner nehmen kann, als die Tabelle vorsieht.)

Bis nächste Woche will sie den Papierschnitt bügeln und kopieren. Da wir vermutlich ziemlich viel ändern müssen, möchten wir das originale Papier nicht zerschneiden, damit wir wieder von vorne anfangen können, wenn wir irgendwo einen Fehler machen.

Nächste Woche wollen wir dann Karneval ignorieren und sie genau nach der Anleitung des Schnittes vermessen. Außerdem wollen wir den Prozess hier im Blog dokumentieren. Also mal sehen, ob dieser Schnitt das Versprechen einer perfekten Hose einlösen kann.

Reading already gave some interesting results. For example that Vogue works with a wearing ease of 3.8 cm on the waist and 9 cm on the hips for pants. That is quite a lot and explains, why often people describe, that they need one or two sizes less than the table of measurement indicates. (And even I can use one size smaller if I want fitted pants.)

Over this week Frau mhs intends to iron the pattern paper and trace a copy. We’ll have to do a lot of alterations and adjustments and in case we mess it up we prefer to have the original pattern for a fresh start.

Next week is carneval (very big and important day here!), but we intend to ignore that and instead taking her measurements according to the instructions. We also plan to blog about the whole fitting process and we’ll see whether this will result in the perfect pants the pattern promises.

Ezi-Sew 101 Ladies‘ Underwire Bra (BH)

Das wäre dann das letzte Teil meiner Januar-Motivation. Noch ein experimenteller BH, diesmal nach einem neuen Schnitt.

So this is my last piece of the January „Motivationsmonat“, again experimental, this time a new pattern. The English review is on Pattern Review.

BH Ezi-SewAls Schnitt hatte ich mir Ezi-Sew 101 ausgesucht. Nachdem weder im Hobbyschneiderin-Forum noch auf Pattern Review jemand etwas zu dem Schnitt sagen konnte bin ich wohl die erste die ihn auch näht. *g* Frau mhs hatte das Schnittmuster mal gekauft um ihn für ihre Töchter zu nähen, aber irgendwie passierte das nie. Also wollte ich mich des Schnittes mal annehmen.

Ich habe ja an sich einen passenden BH-Schnitt, aber seit meinem BH-Kurs habe ich ein bißchen zugelegt und ich habe mir überlegt, ich könnte es mal mit einer anderen Größe probieren. Außerdem setzt der Schnitt eventuell keinen elastischen Stoff voraus (dazu später mehr). Das würde natürlich die Stoffmöglichkeiten erheblich vergrößern.

Der Schnitt umfaßt die Größen 10-18 in den Körbchenvarianten A – D.

Erstes Thema: Größenwahl. Als ich meinen ersten BH genäht habe, hätte ich gemessen eine knappe 90B gebraucht, aber Ela, bei der ich den Kurs besucht habe, half mir herauszufinden, daß ich mit einer 85C besser fahre. (Mit einem leicht erweiterten Rücketeil.) Inzwischen bin ich nominell eine gute 95B. Laut der Maßtabelle entspricht Größe 18 einer Unterbrustweite von 90cm. Allerdings wäre meine Oberweite dann wenigstens ein D-Körbchen. Wenn nicht etwas mehr. Ein Vergleich der Schnittmusterteile mit meinem bisherigen Schnittmuster bewog mich, dann doch lieber C zu nehmen. Schon das war deutlich größer als meine bisherigen.

BH Ezi-SewAllerdings sollten die Cups auch größer sein, zumal der Schnitt für unelastische Stoffe gedacht ist. Oder so. Da ist die Anleitung (ich habe ausschließlich eine deutsche Anleitung, die wohl auch von Elingeria stammt) etwas widersprüchlich. Elastischer Stoff oder nicht elastische Spitze. Ja was nun?

Naja, ich will einen Schnitt für unelastisches Material, also habe ich mir einen Rest sehr feste Viscose aus meiner Restekiste gefummelt, das Unterkörbchen habe ich im Schrägen Fadenlauf zugeschnitten, das Oberkörbchen den Fadenlauf parallel zur Ausschnittkante. Das Rückenteil ist schwarzer Meryl, der noch von einem anderen BH-Set übrig war.

Die Anleitung ist definitiv nicht ganz vollständig, es kommen Sachen vor… etwa daß man das Bügelband überstehen lassen soll. Nur steht nie, wann und wie man es abschneiden soll. Ich nehme nämlich nicht an, daß es immer überstehend bleiben soll… *g* Deswegen habe ich mich grob daran orientiert, wie ich meine BHs sonst nähe.

Körbchen und Mittelteil sind komplett mit Charmeuse gefüttert, jeweils an der oberen Kante verstürzt und dann abgesteppt. Mein rechtes BH-Körbchen polstere ich immer mit Laminat, da ich mir nicht sicher war, ob der BH überhaupt etwas wird, habe ich Volumenvlies genommen. Zwischen Futter und Oberstoff. Statt Bügelband habe ich einfach einen mehrfach gefalteten Charmeusestreifen genommen, Bügel wollte ich von vorneherein nicht einarbeiten. (Zumindest nicht in einen Test-BH).

Den Unterbrustgummi habe ich wie immer 20 Prozent kürzer als die untere Kante zugeschnitten, gleiches gilt für den Gummi an der oberen Kante. (Als Verschluss habe ich einen in einer nutzlosen Farbe genommen und mit schwarzem Stoff überzogen. Auch eine neue Technik…)

Das Ergebnis?

Besser als erwartet. Man kann ihn anziehen und er ist sogar halbwegs bequem. An der Körbchennaht ist er definitiv zu lang, da wirft er ein paar kleine Längsfalten. Ansonsten fühlen sich die Körbchen gar nicht so schlecht an. Allerdings steht das Mittelteil ab. Das würde bedeuten, daß die Körbchen zu klein sind. Andererseits liegt bei mir das Mittelteil nie an, schon gar nicht ohne Bügel. Da ist kein Platz, wo es anliegen könnte. Und der Rücken rutscht etwas hoch.

Fazit: Für einen ersten Versuch war es vielversprechend. Es könnte ein Schnitt für Webstoffe werden. Ich werde beim nächsten mal die Körbchenansatznaht etwas verkürzen und vielleicht auch tatsächlich mal das D- Körbchen versuchen. Und den Rücken aus Powernet oder einem sehr festen Dessoustoff arbeiten. Denn wenn das Vorderteil gar nicht elastisch ist, sollte das Rückenteil doch auch ziemlich fest sein. Dann rutscht es vermutlich auch nicht mehr hoch.

Revue de Presse: Burda Modemagazin 02/2009

Das erste Heft der neuen Redaktion, natürlich mit etwas Spannung erwartet. Der Titel unterscheidet sich jedenfalls schon mal nicht deutlich. Das Orange der Buchstaben wäre für mich eher eine Aufforderung, das Heft liegen zu lassen und die Mischung aus Schriftarten mit und ohne Serifen ist vermutlich ein Alptraum für jedem empfindenden Graphikdesigner, aber vielleicht ist das jetzt auch einfach nur modern.

This is the first issue from the new editors. To me it was the most boring since…. I don’t know when. I am not sure whether I just don’t like the fashion styles of the moment or if it’s burda. So I’ll remain curious to see what March brings…

Das Editorial kommt jetzt nicht mehr von einer Person sondern von einem „burda Modemagazin Team“ (Das sich leider auch nicht vorstellt) und verkündet die neue Weiblichkeit. Da habe ich ja schon mal grundsätzlich nichts dagegen. Ein Inhaltsverzeichnis später weren auch die Trends des Heftes verkündet. Demnach ist gerade mal wieder alles „in“, schwarz-weiß, bunt, sportlich, Spitze,… den Anfang darf jedenfalls der Safaristil machen. Hat schon mal den Vorteil, daß man seine Sachen vom letzten, vorletzten und ich weiß nicht wie vielen Jahren zurück irgendwie wiederverwenden kann. Diesmal offensichtlich mit weißen Blusen und hellen Beigetönen.

Titelmodell Bluse 104 mit dem Koller ist zwar kein auffälliger Hingucker, aber ein Basisteil mit einem kleinen Detail. Wobei aus dem Photo nicht so ganz klar wird, ob der Kragen so halsfern gedacht ist, daß man ein Seidentuch hineinschlingen muß oder ob er so drapiert wurde, um das Tuch verwenden zu können? Die Jacke 102 vereint klassische Details wie Raglanärmel und Blasebalgtaschen mit modern blusenden Ärmeln. Da weiß ich nach wie vor nicht, ob mir das gefällt. Hose 114 hat statt Bundfalten Kellerfalten. Eigentlich eine interessante Idee, aber so wie der Stoff dann nach außen fällt bin ich mir weniger sicher, ob es wirkliche eine gute ist.

Das Hemdblusenkleid zeichnete sich letztes Jahr schon ab… nicht wirklich mein Trend, obwohl für meine Größe ja gerne empfohlen. Noch eine Raglanjacke, ein Shirt mit überschnittenen Ärmeln und Puffärmeln gleichzeitig… zwei Dinge, die ich nicht ausstehen kann in einem Schnitt. Da schmerzt es gar nicht, daß dieser schon bei Größe 42 aufhört. Hose, Rock,… *gähn* mag am Thema liegen, daß mich das alles nicht erwärmt. Noch eine Lederjacke für Kurzgröße,.. endlich die vorgeschlagenen Accessiores, dann habe ich diesen farblosen Trend endlich hinter mir.

Ach ne, nur fast, es gibtauch Anleitungen für Accessiores. Zumindest die Handtasche kann man ja auch in einer anderen Farbe machen, das ist schon mal gut. Gürtel, Stifthülle,… na gut, drölfte Variation eines altbekannten Themas… aber wer den Trend mitmachen will ist gut bedient. Denn gerade der Kleinkram kostet meist viel Geld und ist mit wenig Material einfach selber zu machen.

Im Workshop geht es passend zum Kleid um den Hemdkragen. Nicht meine Technik, ich komme mit einer anderen besser klar, aber das ist Geschmackssache und wer noch nie einen solchen Kragen genäht hat bekommt hier jedenfalls eine ausführliche Anleitung.

Hippie de Luxe ist der nächste Trend. Schön bunt auf jeden Fall.

Rock Burda ModeRock 109B (das Bild zeigt nichts, aber die technische Zeichnung hilft zum Glück weiter) gefällt mir gut. Ich habe da nämlich in der Tat noch einen Chiffon, der mit in Gesichtsnähe nicht wirklich steht. Außerdem ist der Schnitt ist einfach genug, um ihn leicht vergrößern zu können und das Drapeteil sollte auch oder gerade bei einer etwas breiteren Figur eine vorteilhafte Unterteilung schaffen. Mal sehen, ob ich Zeit dafür finde.

Kleid 122 ist weniger „de luxe“, sondern eher original… Sackform sieht bis maximal 16 niedlich aus, für den Rest der Welt gibt es ein bequemes Nachthemd. (Aber absolut anfängergeeignet, alles nur grade, bißchen einrüschen und dank gemusterter Stoffe fallen schiefe Nähte wirklich nicht auf. *g*)

Bei Shirt 108B fällt vor allem der Stoff in mein Beuteschema. Und Bluse 120B sagt, daß ich mein „original Nicaragua Solidaritätshemd“ aus den frühen 90ern eigentlich nur einfärben muß, die Schnittform ist wieder topaktuell. Offensichtlich. Oh, noch ein Nachthemd… ach so ein Kaftan. Nein, ich fürchte, die aktuellen Schnitte da muß ich mich noch dran gewöhnen. Die Accessores dazu sind dann wenigstens bunt.

Als Ausgleich geht es schwarz-weiß weiter und nennt sich „Fifties-Feeling“. Wie wir aus Calvin und Hobbes ja wissen, war die Welt vor der Erfindung des Farbfernsehens ja schwarz-weiß. Daran muß es liegen.

Oh, die Jacke in Kuzgröße darf auch noch in einer zweiten Stoffvariante ran. Rock 107A weckt bei mir auch den Wunsch nach dem Stoff. (Merken: alfatex großräumig umfahren, die Stoffkiste ist voll.) Warum das Hemdblusenkleid von vorhin jetzt eine andere Nummer hat? (Im Übrigen gibt es nicht so sehr viel, das bescheuerter aussieht, als zwei Leute die scheinbar dynamisch auf einem Roller mit runtergklapptem Ständer sitzen…) Mantelkleid 101 ist irgendwie nett, mehr aber auch nicht. Und Shirt 108A, naja, ein Shirt halt.

Rock 109 noch mal in einer anderen Variante… und bei Tunika 110A wäre es toll, sie in einer anderen Pose zu sehen. Denn so… sieht sie irgendwie schwanger aus.

Trend 4 sind Blütenstoffe. Etwas früh, oder, der Trend für Sommerkleider kommt doch sonst immer erst ab April? *g*

Gut, das Sackkleidchen geht auch geblümt, Etuikleid auch. Immer nett, aber nicht innovativ. Dann eine Wickelbluse. schöner Stoff. Oh, wer hat sich denn diese Pose ausgedacht? Sieht bescheuert aus und die Bluse verschwindet dahinter. Den Blumenkopf vors Gesicht halten lenkt immerhin den Blick eindeutig auf die Hose. *blätter* *blätter* Liegts am Wetter, oder ist das Heft diesmal so langweilig? Die Accessores zum Thema gefallen mir schon besser, vor allem die Armreife von Free Wille. Die Escada-Handtasche wäre mit Stickdecken vom letzten Ungarnurlaub gut nachzumachen.

Burda exklsiv modellDas exclusiv-design kommt mal wieder aus Düsseldorf, wobei ich ja nicht wußte, das Tristano Onofri dort residiert.

Das Ensemble wäre zwar nichts für mich, aber sieht recht chic aus.

Ach, es kommt noch ein Trend. Spitze. Wie schön, ich bin ja noch nicht dazu gekommen, das umzusetzen, wenn der Trand also noch bleibt, bekomme ich noch eine Chance!

Kleid BurdaAus roter Spitze finde ich Etuikleid 124B selbstverständlich sofort unwiderstehlich. Aber letztlich liegt der Trend ja nur darin, irgendeinen Schnitt aus Spitze zu nähen. Deswegen ist auch egal, ob die Größe stimmt oder nicht.

(Gleiches gilt für die anderen beiden Modelle…)

Mehr als einen Blick ist hingegen der kreative Kopf Anne Selim. Ihre Webarbeiten sind wirklich unglaublich. Wenn ich mal groß und reich bin, dann lasse ich mir von ihr auch Vorhänge mit Metall weben! (Oder doch lieber einen Webstuhl kaufen und es selber probieren? Aber ich glaube, bis ich das so gut könnte, bräuchte ich noch ein Leben… Dann doch lieber kaufen.)

Weiter geht es mit Werbung für die Burda-Webseite und dann darf auch schon die Plusmode ran. „Power Chic“ nennt sich die Kollektion, leider sieht es langweilig aus, wie aus dem Versandhauskatalog. Sicher praktisch, aber wieso sollte ich das selber nähen? So fade war sie glaube ich schon lange nicht mehr.

Der Ausblick auf die Burdastyle Seite ist sicher auch nicht das non plus ultra, aber doch deutlich interessanter.

Was früher der „look der stars“ war, wurde in „download-modell“ umbenannt und zeigt diesmal den „Mantel der Stars“. Also alles beim Alten. Nur das diesmal die Anzahl der Menschen, die man tatsächlich als Stars bezeichnen könnte, höher wurde. Der mantel ist ein schlichter gerader Mantel. Den man aber sicher aus allen möglichen netten Stoffen nähen kann.

*seufz* Schon wieder der Kosmetikteil. Na gut, lese ich ihn halt mal. *les* Bisher nichts neues. Product Placement wie immer. Die Aussagen im „medizin“ Artikel über Fasten grenzen an Körperverletzung und werden durch Wiederholung nicht wirklich wahrer. Und die Frage, welche Mineralwassermakre für wen am besten geeignet ist beweist, daß es in diesem Land wirklich keine Probleme gibt. Der Artikel ist mehr als flüssig. Richtig, überflüssig. (Tut mir leid, aber der Kalauer war hier nicht zu vermeiden.)

*kultur-treffüberflieg* Nein, nichts in meiner Nähe dabei.

Die Kindermode steht diesmal im Zeichen der Erstkommunion. die globale Idee, schlichte, knielange Kleider (statt der überladenen Minibrautkleider im Stil eines Sahnetörtchens) gefällt mir durchaus. Auch für Brautmädchen oder allgemein als festliches Kleid ganz süß. Aber Modell 139 ist irgendwie…. daneben. En tiefer V-Ausschnitt an einem Kinderkleid und der dann offensichtlich noch gewellt und verdehnt. Ne, oder? Nicht alles ist gut, nur weil es aus Paris kommt. (Und das aus meinem Munde, ich weiß….)

Der kreativ-Teil steht auch im Zeichen der Spitze. Die auf den Tisch gesprayte Spitze gefällt mir besonders (habe ich ja auch schon auf Stoff so gemacht), trotzdem kann ich mir die Sachen nicht in meiner Wohnung vorstellen. Doof, irgendwie. Bei den Kaufsachen zum Thema sind auch ein paar witzige Sachen, das Tischtennisnetz und natürlich ein Sessel von Marcel Wanders.

Tja, das war’s für den Februar. Zum ersten Mal seit langem kann ich nur sagen „endlich“. Ich hoffe auf den März.

BH-Set unsichtbar

Bra and briefs „invisible“

BH-Set

Auch wenn man bislang nicht viel davon gesehen hat, ich habe doch im Januar auch ein bißchen Unterwäsche genäht. Vor allem langweilige, aber ich will wenigstens zeigen, daß ich was getan habe. 😀

Genau, das sieht langweilig aus, ist es auch, aber so ist es gedacht, nämlich unauffällige Unterwäsche unter helle Sommerkleidung.

Der Stoff ist von Elingeria (und zwar aus einer Zeit, als sie noch creative Dessous hießen), die Farbe hieß „milchkaffee), der BH-Schnitt ist mein bewährter Schnitt „Sophie“ (auch den gibt es bei Elingeria nicht mehr) und das Panty ist ein genauso bewährter Schnitt, den Natalie mal von einem ihrer Panties abgenommen hat und den ich mir dann noch ein bißchen für mich angepaßt habe.

Even though there wasn’t anything to see, I did take part in the „Motivationsmonat“ January and I’ve sewn a bit of underwear. Not very interesting one, but I want to show that I have done something.

Also „plain boring“ was the idea behind it. It is still winter but I never give up the hope to see summer again and then clear summer clothes need underwear that is mostly not visible.

And for that the fabric in the colour „café au lait“ from Elingeria (bought so long ago that it still was called „creative Dessous“ then) is just perfect. The bra pattern is my often used pattern „Sophie“ (also Elingeria, discontinued) and the panty also is one of the patterns I probably can sew up blindfold. (Natalie traced the pattern from one of her briefs and I adapted it to my size.)

Ich habe auch gewonnen!

I did win, too!

Und nicht nur gelost, sondern so richtig mit Jury und ausgewählt, ist das nicht cool!?! Und das mir… die ich in der Schule in Handarbeit die schlechteste war und gerade mal einen halben Meter Schal schaffte, wo andere zwei lange strickten… Ich gewinne einen Preis bei einem Schalwettbewerb! (Gut, der zehnte Platz, aber trotzdem…) Ich finde es immer noch nur cool!!

And not just the kind of „we draw a winner“, no, a real price, chosen by a jury and that, ain’t that cool!?! I still can hardly get it, me, who was the worst pupil in knitting and needlecraft at school. Tho one whose scarf would hardly make 50cm while others did two long ones in the same time… I was judged to become a prize for a scarf! (Okay, as number ten, but still…) I can only find that so cool!!

Schal und Buchpreis

Aber vielleicht sollte ich vorne anfangen… beim OZ Verlag wurde vor einiger Zeit ein Wettbewerb für den kreativsten Schal ausgerufen und da ich noch einiges an Strickgarn rumliegen hatte, habe ich mich auch beteiligt. Mit einem Schal der gleichzeitig als Mütze und Handwärmer dienen kann.

Wirkliche Chancen auf einen Preis hatte ich mir nicht ausgerechnet, aber ich hatte einfach Lust, die Idee umzusetzen und habe mein Photo eingeschickt. Als ich dann die anderen tollen Einsendungen gesehen hatte, war ich mir sicher, daß ich nicht dabei sein würde.

But maybe I should tell the whole story from the beginning… quite a while ago the OZ Verlag (they edit craft books) started a competition for the most creative scarf. Well, I had yarn, an idea jumped through my brain… and I did something. A scarf that includes bonnet and hand warmers.

I had not seriously thought about winning, but as I wanted to try my idea anyhow and the scarf was finished in time I sent in my photo. After having seen what the other had done I was sure mine was far out of the real competition.

Um so überraschter war ich, als ich dann eine Mail vom Verlag bekam, mit der Aufforderung, mir ein Buch aus dem Verlagsprogramm auszusuchen. Das war dann echt harte Arbeit… ein Buch, von so vielen. Mir war gar nicht bewußt, daß OZ-Verlag inzwischen so viele Handarbeitsbücher hat. Ich kannte die ja eher als Bastelverlag und das ist nicht so ganz meine Welt. Nach ganz viel hin und her habe ich mich letztlich für ein Strickbuch von Kaffee Fasset entschieden. Eigentlich mehr als Augenfutter, aber ich habe schon große Lust bekommen, einiges davon nachzustricken… Wann auch immer das sein soll…

So I was really surprised when I recived an email that I was among the winners and had the right to choose a book from them. That was real work… I hadn’t realized how many sewing, knitting and crocheting books OZ-Verlag has. I only knew them for more non textile crafty stuff which interests me far less. Finally I decided for a knitting book of Kaffee Fasset. More intended to be a coffee table book, but since I have it here I feel the itch to knit more than one of the items. Whenever that may happen…

(Und weil mich schon jemand gefragt hat: Die Anleitung für den Schal gibt es denn demnächst auch hier im Blog, ist ganz einfach.)

(And because someone already asked: I will put up the pattern for the scarf in the blog. It’s really easy to do.)