Revue de Presse: Burdastyle August 2017

Entfällt diesen Monat. Sorry. Zum einen hätte sie eh keine Chance rechtzeitig fertig zu werden.  – Das hat allerdings auch was damit zu tun, daß die Septemberausgabe diemal schon am 9.08. erscheint. Ist ja wohl ein Witz, oder? (Generell finde ich diese willkürlichen Verschiebungen des Erscheinungstermins nervig…)

Zum anderen hat es Burda aber geschaft, die Webseite in einer Betaversion völlig unbrauchbar zu machen. Ich klicke auf den August-Titel und je nach dem, wie die Webseite Lust hat, werde ich zum Juni, zum Juli oder zur Aufforderung, das Heft zu abonnieren weitergeleitet.

Das ist keinem zuzumuten. Und da ich weiß, daß ihr euch gerne auch mal die Modelle auf der Webseite anschaut, würde ich euch da in eine böse Falle locken.

Das ist schade, denn es sind einige vielversprechende Schnitte, vor allem bei Kleidern, drin. Aber so… geht’s nicht.

Bei der nächsten Ausgabe gucke ich dann mal. ob Burda inzwischen wieder eine nutzbare Webseite hinbekommen hat. Aber bisher wurde es mit jeder Version ja unfunktionaler. Dafür, daß Burda ein großer Medienkonzern ist, ist es schon faszinierend, welche Kompetenz da nicht vorhanden ist…

 

Revue de Presse: Burdastyle Juli 2017

Titel Burdastyle(Diesen Monat komme ich ganz offensichtlich zu so was von nichts in Bezug auf Handarbeiten… aber da ich mir die August-Ausgabe auch erst in zehn Tagen oder so holen kann, kommt die Juli-Ausgabe jetzt doch noch.)

Die Farbgebung der Juliausgabe ergibt einen Flashback in die 80er oder so… so leuchtendes pink gab es jedenfalls damals auch. Plus etwas 50er Retro mit dem blau…. Mehr als die Farbe erkennt man vom Titelmodell dank Pose jedoch nicht.

Laut Editorial solle das Heft vor allem Sonne in den Kleiderschrank holen (wobei ich die Sonne IM Schrank jetzt nicht so praktisch fände… 😛 ). Das mit der „schnellen“ Nählust lässt für mich allerdings nicht Gutes ahnen. Irgendwie sprechen mich solche Modelle ja selten an – wobei es schon manchmal praktisch wäre, ich gebe es zu.

Der Trend des „zwei Stoffbahnenoberteils“ ist jetzt jedenfalls bei Burda auch angekommen. (Anderswo schon mehr als ausführlich als Kleid oder Overall verwurstet. Zwei Stoffbahen, die man unterschiedliche wickelt und knotet ergeben dann ein Oberteil. Bei Burda nähen wir zwei (rote) Stoffbahnen an ein schwarzes Bikinihöschen. Das ist zum Glück nicht so schwierig, denn bei der Anleitung kommen die kleinen Bilder an ihre Grenzen. Wer tatsächlich keine Ahnung hat, erkennt auch nicht viel. Und wie das fertig aussieht, zeigen sie uns sicherheitshalber auch nur als Zeichnung. Der zweite „trend“ ist dann ein auffällig bunter Träger für die Handtasche. Den Bildern nach wohl bevorzugt ein breiter träger, an einem winzigen Handtäschchen. Okay, nichts für mich, da würde wohl nicht mal mein Portemonnaie rein passen… Ansonsten wäre es eigentlich eine gar nicht so schlechte Idee.

„Surfer Girl“ führt dann als erste Modestrecke direkt an den Strand. Neckholderkleid mit Zipfelsaum vermutlich nett, aber das Model steht mal lieber halb hinter einer Theke. Das Das Modell in Langgröße eine Bomberjacke sein soll kann man vor allem dem Text und der Technischen Zeichnung entnehmen. Denn der in Falten gelegte Halsausschnitt legt das nicht nahe, der Rest verschwindet hinter einem Retro-Surfboard. Minikleid 101 hat angeblich eine „amerikanische Schulter“. Nun ja, ich würde sagen, es ist ein etwas höher gezogener Armausschnitt. Und One-Shoulder Top 112 glänzt mit einem schönen Stoffmuster. Sonst erkennt man ja nicht viel. Vom unbedeckten Arm des Models ist irgendwie mehr zu sehen, als vom Modell. Ein Baumwollrock mit Falten… ebeso innovativ wie die Shorts 103. Ja, vermutlich braucht man das jede Saison wieder für den Urlaub… trotzdem etwas langweilig. Und Häkeltop 132 macht es nicht besser. Auf ravelry schon deutlich schöneres nach diesem Prinzip gesehen. Kurzer Overall mit Rüschen an den Beinen… ne, nicht mal ins Bett. Und für Kurzgröße, wie passend, ein kurzes Top. Wie das sitzt bleibt uns allerdings verborgen, denn das Model hält irgendwas über seinen Kopf, so daß die Arme und Schultern oben sind. Auch der jährliche Kaftan darf nicht fehlen. *Gähn* gehäkelt wird dann ein bunt geringelter Topf, äh Hut. Und natürlich eine Hose mit Tunnelzug, dieses Jahr mit einer Art Saumbündchen. Also wie eine Jogginghose, nur aus Webstoff. Der ausgesprochen geschmacklose Pulli mit den drei Fransenreihen bleibt uns dann zum Glück als Schnitt erspart. Das ist zwar das interessanteste Modell der Strecke, aber auch das häßlichste.

„Detailverliebt“ sind dann noch mal zwei Seiten, die uns auf die modisch relevanten Details der Strecke hinweisen. eigentlich keine so schlechte Idee, aber die Umsetzung ist doch zumindest teilweise belanglos.

Das „accessoire“ der Saison ist der Bikini. Bandeau Bikini, um genau zu sein. Das kann ich in der Tag dann auch lässig überblättern, in meiner Größe muß das echt nicht sein. 😮

Beauty zeigt Sonnenschutz… okay, da wäre ich ja ohne Burda im Leben noch nie drauf gekommen…

Die „Nähschule“ widmet sich dem Overall 102A mit Rüschen am Bein. Vier Seiten und 17 Einzelschritte, damit sollte es auch ein modisch begeisterter Anfänger hinbekommen.

„News“ ist dan die üblich lustlose Präsentation mehr oder weniger neuer Produkte. Stoffe zum Ausmalen sind wohl gerade in, das wurde auf der h&h auch präsentiert. Textilmalstifte dazu sind noch noch halbwegs sinnvoll (obgleich ja wirklich nicht neu), aber was Einfädelhilfen oder Stoffklebeband da zu suchen haben? Also… außer Werbung, die vergeblich versucht, nicht wie eine auszusehen.

„Klare Linie“ die nächste Modestrecke. Schwarz und weiß. Ein Klassiker also. Mal sehen, ob das interessante Schnitte bringt. Modell 114 mit den gekreuzten Neckholderträgern ist schon mal nett. Bluse 199 mit den Volantärmeln ist dann extremim Trend. Wenn gleich der Schnitt nicht spannend ist.
Kleid Burdastyle
Kleid 116A ist dann aber so, wie ich mir das unter dem Titel vorstelle. Klare Linie, schlicht, aber durch den Wickelüberwurf und die zwei Farben interessant und mit Hinguckereffekt.

In Langgröße dann Bomberjacke, die bis auf den Reißverschluss mehr nach Bluse aussieht. Vom Modell sieht man mal wieder nicht viel, aber der Stoff ist schön. Hose 106B sieht hingegen nicht nach „Smokingstreifen“ aus, wie der Text nahelegt, sondern nach Sporthose. nun ja. Bei Bluse 115A frage ich mich, warum die Quernaht. Zumindest wenn das mit breitem Gürtel präsentiert wird, sieht man da eh nichts davon. Aber auch hier ist der teilweise transparente Stoff schön.
Rock Burdastyle
Noch schöner Rock 113. Das Colorblocking, die dezente Öffnung mit dem Wickeleffekt… echt klasse!

In Kurzgröße dann ein Schößchenshirt. Kann man wieder vor allem den Stoff bewundern. Noch Mal BLuse 115, jetzt B. Ganz in wei0 mit der betonten Öffnung sieht es eher nach Folklorebluse aus. Vorallem, da der Stoff wohl etwas mehr Stand hat.

An den „legestyles“ darf sich diesmal die „Modeleitung“ von Burda versuchen und die mag, so steht es da, Mustermix. Habe ich nichts dagegen. Im Fokus die schwarz-weiße Bluse mit den Volantärmeln aus der letzten Modestrecke. Hm, also die erste Variante mit dem Pepitarock sieht aus wie gewollt, nicht wie gekonnt. Das schwarz ist anders und dann passt es eben nicht. Und die Pastelltöne dazu… Retro in den Farben einer 50er Küche für Business? Vielleicht.. oder nicht. Auch das Abendoutfit mit dem breiten Miedergürtel wirkt disproportioniert. Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung… eher nicht. Am besten passt noch das „Casual“ Outfit mit den kurzen Jeans. Da sieht man dann zwar vom vorgestellten Top fast nichts, aber die Zusammenstellung passt. Also bis auf die Schuhe… die gehen gar nicht. Aber in keiner Kombination.

„Los geht’s“ verspricht dann das schnell genähte Highlight für den Koffer. Fängt natürlich mit dem unvermeidlichen Kaftan in großem Druck und vielen Farben an. Hier nur etwas überknielang. Auffällig ja, aber ist so was wirklich ein „Highlight“? Das Kleid mit Wickeleffekt 116B kommt auch mit dem lockeren Blumenmuster gut raus. One-Shoulder-Dress 111 hängt wirklich lustlos herum. Den weichen Jersey kann man vermutlich tatsächlich in zwei Stunden so hinbekommen. Aber genau so sieht es auch aus. T-Shirt Kleid 117 ist etwas besser. Von vorne auch lässig bis unförmig, aber immerhin gibt es den netten Wasserfallausschnitt im Rücken. Modell 118 dürfte das Volantshirt als Kleid sein. Die zwei verschiedenen Pinktöne bringen den Schnitt aber gut zur Geltung. Fiel auf dem Titelbild gar nicht so auf… Dann noch mal das Overallchen mit der Beinrüsche in… apartem Khaki. Das qualifiziert auch als Hingucker? Dann doch besser der bunte Stoff von Rock 108A, auch wenn da der Schnitt ebenfalls nicht so spannend ist. Aber einen weiten Sommerrock kann man im Urlaub doch immer gut brauchen. 😉

Dann wieder Beauty… Pfefferminze lese ich noch im vorbeiblättern.

„Großer Auftritt“ ist das Motto für die großen Größen. Das klingt schon mal gut. Und die Zeichnung zu Kleid 124 A mit Drapierungen und Wickeleffekt (laut Burda ein „Etuikleid“… naja, ist nicht jedes halbwegs grade geschnittene knielange Kleid ein Etuileid?) gefällt mir auch sehr gut. Nur wurde das Model mal wieder so drapiert, daß man vom Kleid nichts sieht. In Variante 124B dann stehend. Könnte tatsächlich gut aussehen, doch nun schluckt der Musterstoff die Schnittdetails. Das lange Kleid 121 hat einen modisch und schmeichelndes Volant am Ausschnitt. Trotzdem ist der Gesamteindruck ein bißchen mehr Nachthemd, als mir das lieb ist. 7/8 Hose mit schulterfreier Bluse. Aus entsprechenden Stoffen sogar alltagstauglich. Volanttunika 123 wäre dann wieder schöner im Stehen abgelichtet, denn im Lümmeln. Ah ja, als Modell 122 als Kleid dann im Stehen. Überschnittene Schultern und sehr weit. Eher was für die Pummelchen mit wenig Oberweite und schlanken Beinen würde ich sagen. Dann noch mal die Bluse mit den freien Schultern, hmtja… sicher nicht schlecht, aber so wirklich jubelt da bei mir nichts. In der Gesamtheit nicht schlecht, zumindest das Kleid mit den Drapierungen wäre wohl einen Nähversuch wert. Wenn ich mal wieder Zeit habe.

Weiter geht es mit „Ahoi“ zur Kinderkleidung. Top, Shorts und Strandkleid in Größe 98-122. Nichts aufregendes, aber schnell genäht für den Urlaub. Süß ist das Fischbeutelchen. Dann kommt noch eine Photoanleitung, die aber für einen Beutel aus einem runden Stoffstück, der gleichzeitig als Strandtuch dienen darf. Über den Umfang schweigt man sich aber lieber aus. Klar, ein rundes Strandtuch, auf dem man komplett liegen kann ist verflixt groß. Und das als Beutel zusammengefasst dürfte eher was ziemlich Unpraktisches ergeben. Aber Gebrauchswert wird ja eh überschätzt.

Und weil das heft nicht schon genug Werbung hat, noch mehr davon. Als „Aufruf“ getarnt, dürfenwir Outfits für Püppchen nähen, die es gratis gibt. So man genug Produkte von Nivea kauft.

Deutlich nützlicher ist da doch die Bildanleitung „wie geht eigentlich?“, die Schnittanpassung bei rundem Rücken zeigt.

Leider direkt gefolgt von der Schnapswerbung. Abgesehen davon, daß das „Rezept“ diesmal derart peinlich einfach ist… Leute, es reicht mal. Schon mal was von Reaktanz gehört? Durch das Bombardement damit ist jedenfalls ein mieses Image der Alkoholmarke bei den Näherinnen gesichert.

Da ist der restliche Rezeptteil doch appetitlicher… und passend zu diversen Heidelbeer-Sweets dürfen wir auch Untersetzter blau färben. Ich mache so was ja nicht, aber ich bewundere gelegentlich die Leute, die Zeit und Nerven haben, zu jeder Jahreszeit neu zu dekorieren.

Appetitlich angerichtet ist dann auch das „das brauche ich“ Näh- und Stickgarn. Der Informationsgehalt zu den einzelnen Garnsorten hält sich in extrem engen Grenzen (immerhin… man erfährt, daß es verschiedene gibt), aber die Aufmachung ist appetitlich.

Auch die diversen Bänder und Knöpfe sind als „Strandgut“ hübsch angerichtet. Welchem Zweck auch immer das jetzt dient.

Der Atelierbesuch führt diesmal zu einem Keramiker nach Australien. Das ist jetzt eher nicht so mein Geschmack, aber trotzdem schaue ich gerne mal über meinen (Geschmacks)Tellerrand.

„Green Fashion“ macht dann Werbung für ein Kölner Modelabel. Ich weiß sogar, wo deren Laden ist… nur meine Größe gibt es da natürlich nicht.

Zum Abschluss dürfen wir dann als „letzte gute Idee“ ein Haarband nähen. Das „Tragebeispiel“ (wenn man es so nennen kann) ist dann aber gut abschreckend.

Tja, das neue Burdaheft ist schon seit gestern auf dem Markt. :o) Ich hoffe, ihr habt trotzdem noch etwas Spaß beim Lesen dieser Besprechung.

 

Revue de Presse: Burdastyle Juni 2017

Titel BurdastyleDiesen Monat starte ich meine Besprechung mal wieder motiviert und zeitig… aber der Verdacht, daß sie doch erst wieder in letzter Sekunde fertig wird, liegt nach einem Blick auf meinen Kalender nahe… Das Titelbild ist diesmal eher monochrom, wobei ich mich da jedes Mal frage, warum die Schrift in so grellen und meist häßlichen Farben strahlt… Jedenfalls ist es Sommer, was man zuverlässig daran erkennt, daß im Hintergrund Strand und Meer zu sehen sind.

Das Editorial verrät uns, daß Blusen gerade ein Megatrend sind und daß sie daher auch in dieser Ausgabe als wichtiges Thema vertreten sein werden. Außerdem wird eine scheidende Praktikantin vorgestellt, die diesmal die Styling Vorschläge liefern durfte. Das finde ich ja immer ganz charmant, wenn man weiß, wer dahinter steht.

Was ich dann fast unter „uninteressante Werbung“ verbucht und überblättert hätte, ist die Vorstellung des neuen Burdastyle-Shops. Okay, ist auch nur Werbung. Da ich den neuen Shop aber schon gesehen habe, kann ich nur sagen, daß Burdastyle ihrem Ruf hier mal wieder gerecht wurde… die Funktionalität ist noch schlechter, als bei der letzten Version. Nicht nur, daß die Ladenzeiten für meinen kurzen Geduldsfaden schon etwas lang sind (und ja, meine Datenleitung gibt durchaus einiges her…), es ist auch noch unübersichtlicher geworden. Aber gut… die Heftschnitte habe ich ja im Heft und was Einzelschnitte betrifft hat Burda es ja schon seit Jahren geschafft, daß ich jede andere Marke abgrase, bevor ich zu Burda komme, wenn ich was suche. Was dann aber nie passiert, weil ich vorher schon woanders was passendes gefunden habe. Aber gut… wenn ihr mein Geld nicht wollt… kein Problem. 😮

Unter „trend“ dürfen wir diesmal sogar nähen… nämlich einen gigantische Tasche. Ich finde diese Riesentaschen ja an sich gut, nur wenn man sie wirklich voll läd (und ich nutze gerne aus, was ich habe), kriegt man sie nicht mehr hochgehoben. Ich bin ja keine 20 mehr. (Erinnere mich aber gut, in den 80ern auch schon mal riesige Beutel gehabt zu haben….) Der andere Trend ist ein Miedergürtel im Lingerie Style. Leider habe ich da nicht die Figur dafür, aber süß sieht er aus, das gebe ich zu.

Noch ein Bastelprojekt… Orringe und Kette aus Giesbeton. Sehen aber eigentlich langweilig aus. (Und wie ich noch aus meiner Jugend weiß… große Ohrringe können auch ungemütlich schwer sein…

„In voller Blüte“ präsentiertdann Mode für Romantikerinnen und Blumenmädchen. Kleine Blumenmädchen, denn hier sind wieder Kindermodelle integriert. Los geht es mit dem Kleid vom Titel, das hier aber irgendwo zwischen Nachthemd und fehlgeleitetem Photographen (Anweisung zum Posen: „Versuch mal, wie eine Achtjährige dazustehen“ – Die Anweisung an die Stylistin muß ähnlich gewesen sein) aussieht. Das trägerlose Kleid 112 sieht in der Zeichnung hingegen besser aus. Mit der Langarmbluse darunter hingegen… Seniorenresidenz lässt grüßen. Das schulterfreie Shirt 116 hängt etwas traurig, aber die Grundidee ist eigentlich auch süß. Kinderkleid (Größe 116-140) und Mamas Bluse mit weiten Ärmeln sind enorm dynamisch photographiert. Sorgt perfekt dafür, daß an außer dem scheinbar identischen Stoff (wobei laut Text das eine Baumwolle, das andere Viscose ist) nicht erkennbar ist. Aber die Wiese war schön grün. Dann noch ein Mädchenkleid von der Sorte „brauche ich dafür noch einen Schnitt“? Grades Oberteil, kleine Ärmel, angekrauster Rock. So haben unsere Omas schon Kinderkleider genäht. Das Kleid in Kurzgröße hat mit dem in falten gelegten Rock ein ähnliches Retrofeeling, Raglanärmel sieht man hingegen an Sommerkleidern nicht so oft. Ein wenig Abwechslung. Minikleid 113 hat in der Zeichnung vielversprechende Ansätze, die der Stoff dann aber gut versteckt. Und was der Faltenrock drunter soll? Echt jetzt…. wenn das angesagtes Styling ist, will ich zu alt für Mode sein. Auch Volantkleid 108B wirkt in der Zeichnung durchaus ansprechend. Im Photo gibt es dann aber so eine Art Kreuzung aus Fledermaus und Schmetterling mit dem klassischen „Guck mal mein BH-Burda-Ausschnitt“. Aha, auf der nächsten Seite gibt es das dann als Modell 109 in Maxi. Mit völlig anders wirkenden Proportionen. Auch, wenn man nur den Oberkörper anschaut. (Der Schnitt stammt laut Text aus einer 1975er Burda Mode). Die Seite danaben präsentiert Schößchenbluse mit Spitzenrock. Zwei mal angekraust übereinander sieht nicht mal bei Modelmaßen ansprechend aus. Für Mädchen gibt es dann noch Rock mit Shirt mit den angesagten Schulterlöchern. eigentich Das beste Modell aus der Strecke.

Anschließend darf die Praktikantin den Spitzenrock im „Legestyle“ für drei Gelegenheiten herrichten. Ehrlich gesagt… alle drei Varianten sind deutlich besser als der originale Vorschlag. Mein persönlicher Favorit ist die Version mit der Metallic-Lederjacke.

Dann kommt „inspiration“, mehr oder weniger wahllose Accessores zu „Pastelltönen und Porzellanweiß“. Mit der Furla Handtasche für schlappe 395 EUR könnte ich mich anfreunden. mit dem Blumenhaarkamm auch, aber realistischerweise bliebe der bei mir eh nicht lange im Haar. Und 100 EUR zum Verlieren muß dann auch nicht sein.

„Blusen für alle“ ist das nächste Motto. 103A und 103B sind klassische Hemdblusen ohne Abnäher. Bis auf den runden Kragen also eigentlich ein zeitloser Grundschnitt. Nur die Schluppe dazu… zum Glück wird die nur lose umgelegt, kann man also weglassen. Dann ein Schößchenoberteil, wieder einmal uni, einmal aus gemustertem Stoff. (Erkenne ich hier ein Muster?) Wobei ich mich an der Stelle wieder frage, ob das jetzt so ohne Verschluss noch eine Bluse ist?  Modell 102 mit superweiten Ärmelsäumen liegt damit extrem im Trend, ich würde es allerdings eher als Tunika bezeichnen? 119 ist wieder der gleiche Grundschnitt mit den vorverlegten Schulternähten, diesmal mit Rüschenkragen. (Schlussfolgerung bis hierher: Die Bluse muß ziemlich weit sein, wenn sie auch ohne Verschluss angezogen werden kann.) In der Version 101 mit Stehkragen sowie Falte im Rücken, sonst aber ohne schischi gefältl es mir eigentlich am Besten. Nur ist zumindest in der uni-Version der Stoff zu dick und steif, mit dem Strick um die Taille sieht das mehr nach einem verzweifelten Versuch aus, ein wenig Form reinzubekommen. Und aus dem dünneren Stoff ist das Modell wieder so photographiert, daß man wenig erkennt.

„Beauty“ zeigt, in welcher Altersgruppe Burda die Leserinnen findet sucht… Anti-Age und Anti-Falten und so.

Die Nähschule widmet sich der ersten Bluse der Blusenstrecke. Einmal bekommt man so natürlich die bebilderte „Bauanleitung“ für einen klassische Bluse. Zum anderen sind der besondere Pfiff aber die Paspeln. Besondere Tips, wie man die Paspel sauber genäht bekommt gibt es allerdings. So was habe ich bislang nur in Threads gefunden.

„Night Time“ bietet Partymode. Das Kleid mit der freien Schulter kommt mir irgendwie sehr bekannt word. Was sien kann, denn die Strecke verspricht auch drei Retromodelle. Allerdings steht hier nicht dabei, daß das auch eines davon sein soll. Smokinghose zur Weste (ohne Bluse) ist dann auch so ein Klassiker. In Langgröße gibt es dann ein Modell aus einer Burda International aus den 1970ern mit Zipfesaum. Nett, irgendwie. Zeitlos. Aber nicht wahnsinnig spannend. Minikleid 108A ist dann auch aus den 1970ern. Und sieht auch so aus, irgendwie. Dann ein Pailettenshirt… nun ja. Kann man immer und so.
Overall Burdastyle
Mit dem Overall 111 kommt endlich ein Modell, das mich begeistert. Schöne Taillenbetonung mit der Passe, die Fältchen darüber… schlicht, aber nicht langweilig und sehr elegant. Obwohl es kein Kleid ist. 😉

Modell 104 ist dann wieder Retro in lang aus den 1970ern. Da fand ich als Kind schon immer, daß das nach Nachtehemd aussieht. Und das tut es bis heute. 103C ist dann die Schluppenbluse aus der Blusenstrecke. Nun ja.

Der passende Schuh zur Parykleidung ist offensichtlich die Pantolette. So ganz überzeugen mich die gezeigten Modelle ja alle nicht. Und tanzen mit Schlappen geht auch nicht so gut.

Der „Look des Monats“ ist dann der Hippie-Stil. Ethnotunika mit Schlappen, Bikini und Cabas passen immerhin gut zur anstehenden Urlaubszeit. Ob wir das abseits von den Stränken der Welt auch sehen wollen… muß ich noch überlegen.

Um „Reiselust“ geht es dann auch bei der Plusstrecke. Das verspricht, so fürchte ich, mal wieder die Abwesenheit von interessanten Schnittdetails. Das Sackartige Kleid 125 hat immerhin einen kleinen Rückenausschnitt. Aber ich mag es trotzdem mit etwas mehr Form. Zumal es bei Jersey ja nur wenig Grund gibt, auch noch Säcke zu nähen. Ähnlich ansprechend Shirt 123B. Aber gut, wenn ich mehr solche Sachen nähen würde, wäre ich schneller fertig. Dazu darf man dann einen Jogginghose und eine „Long-Bomber-Jacke“ tragen. Danke. (Abgesehen davon… „long“ und „Bomber“ passt nicht. Wenn es lang ist, dann ist es eben keine Bomberjacke.) Kleid 122B mit der gefältete Passe ist zumindest als Strandkleid oder auch als Longbluse schon besser. Vermute ich, denn die Stoffwahl verdeckt mal wieder die Schnittdetails. Modell 126 hat dann noch mal den Rückenausschnitt. Als Shirt zu einer engen Jeans könnte ich mich vielleicht sogar damit anfreunden. Dann das Kleid mit der Passe noch mal in Uni, eine viel bessere Wahl, man sieht wenigstens was vom Schnitt.

„Wie geht eigentlich?“ zeigt diesmal, wie man den Schnitt an starke Oberarme anpasst. Nicht neu, aber nützlich. Was mir gefällt ist, daß ausrücklich erwähnt wird, wo der neue Fadenlauf verläuft. Das hat mich in jüngeren (Näh)Jahren immer etwas verwirrt.

Erneut „beauty“, diesmal was mit Geranie. Da mag ich ja schon mal weder das Aussehen noch den Duft im Speziellen… *weiterblätter*

Die monatliche Eierlikörwerbung läßt uns ein Säckchen für die Flasche nähen. Vermutlich, damit es einem beim Picknick nicht so peinlich sein muß, daß man ausgerechnet das dabei hat…

Weiter geht das Küchen-Deko-Thema mit dem Motto „Früchtchen“. Also… Erdbeeren. Als Tischdeckengewichte will ich die jetzt nicht so dringend basteln. Auch nicht als Strohhalmanstecker. Dann doch lieber mal das Erdbeereis mit Jogurt ausprobieren….

Der Atelierbesuch befasst sich mit Papierblumen. An sich ja nichts, as mich begeistert, aber wenn es ein Meister wie Andrea Merendi macht, dann kann ich mich da kaum satt sehen. Wobei mich alleine sein Papierlager mit den vielen Farbtönen schon neidisch macht.

„Die brauche ich!“ ist diesen Monate Vlieseline. Zugegeben, Einlagen sind wichtig. Die vorgestellten Sorten sind wie meist bei Burda etwas aleatorisch, die Texte mehr als knapp und eher als Erinnerung geeignet, denn um wirklich Neues zu lernen. Aber die grafische Aufmachung ist diesmal erste Sahne. Da hat sich jemand wirklich viel Mühe gegeben und wenn man genau hinsieht, ist es trotz der Miniaturisierung aussagekräftig.

„Green Fashion“ stellt ein Münchner Modelabel vor (vermutlich hat die Redaktion da einen Karton mit Bewerbungen lokaler Designer und bei Bedarf wird einfach einer gezogen), das zumindest behauptet, „grüne“ Mode herzustellen. Viel von den Modellen zeigen sie ja nicht, lieber das Label von allen Seiten. Nun ja…

Zum Abschluss dann noch die Anleitung einer kleinen Tasche. „Eine letzte gute Idee“ nennt die Redaktion das. Dummerweise habe ich weder Lederreste noch brauche ich ein weiches Brillenetui. Aber das Design gefällt mir tatsächlich. Etwas verspielt, aber nicht zu sehr.

Und diesmal schaffe ich es, die Besprchung online zu stellen, bevor das nächste Heft raus kommt… Es besteht also noch Hoffnung…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle Mai 2017

Titel BurdastyleSpät wie immer… der Titel der Mai-Ausgabe ist wild. Dschungel. Wobei das Kleid zwar bunt ist, aber etwas lustlos hängt.

Das Editorial fasst mal wieder das Inhaltsverzeichnis zusammen. Das überblättere ich ja eh meistens…

Los geht es dann mit der Bastelabteilung, dem „trend“ süße Miezen. Okay, Katzen sind immer gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob große Motive auf Pulli und Co dann nicht doch zu viele Erinnerungen an die 1980er wecken. Auch Steghosen gibt es wieder. Hier dürfen wir uns mit Druckknöpfen einen Steg an Jeans ranbasteln. Diesmal wird der Steg dann über den High-Heels getragen. Ob wohl jemand diesen Trend mal ausprobiert hat…? Ein unelastischer Steg an einer unelastischen Hose ist… nicht so arg praktisch. Aber die Jungend soll ruhig ihre eigene Erfahrung machen. 😀

„Buena Vista“ nennt sich dann die erste Modestrecke. Irgendwas mit bunten Stoffen und Sonne. Das Wort Urlaub wird erst mal vermieden. One Shoulder Top, Bandeaukleid… sicher im Trend, kann mich aber gerade nicht vom Hocker reißen. Weite Hose, weiter Maxirock… alles gut für große Drucke, die Schnitte sind aber nicht aufregend. Maxikleid 115A gefällt mir gut, aber das liegt wirklich nur an der Musterverteilung auf dem Stoff. Und Bleistiftrock mit Tütentaschen… wobei die Silhouette doch deutlich schmaler ist, als ich das aus den 1980ern in Erinnerung habe. In Langgröße dann ein kurzer Overall, dessen Schnittdetails Photo und Stoff wieder mal genial verstecken. In Kurzgröße dann Bluse 109A. Dazu ein Sarongrock, der aber Normalgröße hat. Schnittdetails erkennt man bei den Stoffen nicht, leider fehlen hier auch die Schnittzeichnungen dazu, das wäre echt hilfreich. Und noch das Titelkleid. Hm.. nein, sieht aus wie für ein paar Euro aus dem Billigklamottenladen. Form hat es auch nicht wirklich, also dafür muß man sich die Mühe des Nähens doch nicht machen.

Als Accessoire werden Sonnebrillen vorgestellt. Mit Leomuster… ich glaube, da habe ich noch eine aus den 1980ern in der Schublade, die werde ich wohl mal wieder rausholen. *g* Wobei mir das Modell mit den Schnörkelverzierungen von MCM auch gut gefällt. Aber 275 EUR für eine Sonnenbrille? Dazu kann ich mich nicht durchringen.

Dann geht es gleich wieder mit Accessoires weiter, uund zwar schon mal für die nächste Modestrecke. Und „Natur pur“ nennt sich das Motto. Irgendwie nett, aber ausgesprochen wenig spektakulär.

Aha, die Modestrecke nennt sich „Pure Chic“. da habe ich nicht grundsätzlich was dagegen.
Bluse Burdastyle
Und das Top 110B gefällt mir gleich richtig gut. Eine lässige, aber nicht formlose Form, kleine Fältchen sind ein nettes Detail und die Bindebänder dann ein richtiger Hingucker. Trotzdem bleiben die Linien klar.
Rock Burdastyle
Wickelrock 113 hat optisch was von Skort, ist aber offensichtlich ein Rock. Und ein gutes Beispiel dafür, daß auch Röcke ganz sportlich sein können.

Kleid 114 mit dem kessen Guckloch auf der Taille gefällt mir in der Zeichnung gut, genäht wirkt es dann aber überraschend langweilig. Auch mit Raffungen kann man offensichtlich formlose Teile produzieren. Aufmerksamkeit dann für Hoodie 121. Weil es ein Herrenmodell ist. Davon gibt es ja nicht so viel. Top 116A mit den geknoteten Schnüren als Trägern wirkt in der Passform etwas missglückt. Denn wenn ich von den Abnäher ausgehe, sitzt der Bruspunkt irgendwo kurz unter der Halsgrube… oder das Top wäre korrekt angezogen untragbar, weil es alles frei gibt. (Für diese These spricht, daß die Bindebänder arg lang zu sein scheinen…) Dann wieder der Sarongrock mit Bundebändern nur in gestreift. Eine Lehrstunde dafür, welche Schnitte man nicht mit Querstreifen arbeiten sollte… vermutlich wegen der einseitigen Raffung verläuft der Saum nämlich nicht parallel zum Streifenverlauf. In so einem Fall sollte man dann lieber den Fadenlauf ignorieren und den Saum an den Streifen ausrichten. Maxikleid 115B ist ebenso pur wie reizlos. Kein Schnitt und kein Muster auf dem Stoff… Mönchskutte? Dann noch mals das Overallchen in Langgröße. Hier erkennt man zumindest die gelegten Falten besser. Aber so wirklich kann es mich nicht überzeugen. Und Wickelkleid 112B hat eigentlich alle Details, die ich sonst mag, aber hier wirkt das ganze fade und lustlos. Ich frage mich, woran das liegt? Vielleicht an dem etwas tiefer gesetzten Taillenband, das aber nicht tief genug ist, um als gewollt zu wirken, sondern nur aussieht wie „Kleid zu groß“. Zusammen mit den traurig hängenden Schultern des Models… Schade um den hübschen Stoff.  Bandeautop 119 hat eine schöne Farbe, aber auch hier kann mich der Schnitt nicht begeistern. Könnte aber schwangerschaftstauglich sein. Dann noch mal das Top mit den Bindebändern, das scheint mir hier doch etwas tiefer zu sitzen. Zusammen mit der weißen 7/8 Hose gibt das zumindest einen lässigen Urlaubslook, der ein wenig nach Segelboot aussieht. Auch wenn es nur fürs Schlauchboot reicht.

„Pur“ soll wohl auch die Beautyseite sein. Soweit ich das beim Überblättern sehe…

Wie man selber Badekugeln macht, finde ich schon spannender. Okay, man kauft die Zutaten der Fertigpackung. Dafür brauche ich jetzt keine Bildanleitung, ich bin mir sicher, der Hersteller der Fertigpackung liefert das mit.

Die Nähschule widmet sich diesmal dem T-Shirt-Kleid mit dem Taillenloch. Also diesmal eher für den leicht fortgeschrittenen Anfänger oder so.

„Sanfte Töne“ in der nächsten Modestrecke sollen uns ins Büro führen. Ein Sommerklassiker. Und wieder der Sarongrock. Dessen Falten aus einem etwas festeren Stoff ganz gut zur Geltung kommen, auch das Bindeband setzt sich so gut in Szene. Schlichte Hose, dazu ein Blazermantel. Stimmungsvolles Photo, vom Mantel erkennt man allerdings nichts. Dann in Variante 109B die Bluse in Kurzgröße. Hier erkennt man Details, ich bin mir nur nicht sicher, ob mir die gefallen. Dazu wieder der Rock mit Tütentaschen. Definitiv bürotauglich, bei Form und Rocklänge sollte man mit dem Styling aber aufpassen, daß das nicht bieder und truschig rüber kommt. Den Overall in Langgröße gibt es auch mit langen Hosenbeinen. Liegt das daran, daß das Model aufs Sofa drapiert wurde oder doch eher am weichen Seidenjersey, daß das mehr wie Schlafanzug als wie Bürokleidung rüber kommt? Wickelkleid 112A diesmal zu einer Hose. Hier scheint das Kleid jetzt doch eher auf der Taille zu sitzen? Mit der Hose hat es ein wenig indisch-orientalische Anmutung. Dann noch mal Shirt 110A mit den Bindebändern, auch hier ansprechend. Dann noch mal die Bluse in Kurzgröße in einer anderen Farbe. Aha, wenn man die oben schließt werden es Volants. Hat man die denn immer noch? Der Trend könnte sich allmählich verdröseln…
Kleid Burdastyle
Mit Kleid 111 endlich mal wieder ein Highlight! Klare Form, schöne Struktur im Oberteil und mit dem schmalen Rock sehr weiblich. Der überdies eine schmale Taille betonen dürfte.

„Legestyle“ nennen sich die Stylingvorschläge jetzt. Der bis dato auf dem Bild kaum zu erkennende Blazermantel wird drei mal unterschiedlich gestylt. Arbeiten, flanieren, ausgehen. Die Vorschläge gehen alle in Ordnung, bei so einem Mantel kann man auch fast nicht unpassend kombinieren. Nur warum es ausgerechnet nur Arbeit der fragilste Schuh sein muß? Zumal es immer noch Firmen gibt, bei denen nackte Zehen unerwünscht sind. Was mit gefällt ist, daß auch kurz vorgestellt wird, wer die Stylings zusammen gestellt hat. So eine kleine persönliche Note mag ich. (Und mag es mir zumindest einbilden, daß diese Redakteurin das tatsächlich alleine aussuchen durfte. ;.) )

Dann wieder Beauty, irgendwas mit Arnika zum Überblättern.

Es gibt einen „Look des Monats“ den könnte man wohl mit Ibiza-Style überschreiben… weiße Hippie Kleider und gefranste Jeans. Ah ja, der Text nennt es auch Ibiza Stil. Dann ist es nahe genug am Klischee…

„Into the Wild“, also Safaristil gibt es diesen Monat für die Plusgrößen. Warum sich Modell 125 Etuikleid nennt können wir jetzt raten, denn es wird mit Bindebändern kräftig auf die Taille geschnürt. Wogegen nicht direkt was zu sagen ist, nur Etui…? (Über die Position des Brustabnähers lässt sich hingegen viel sagen. Da wo er ist, sieht er echt nicht gut aus. Und das ganze Kleid brüllt „zu eng“. Longshirt 122B ist dann Kontrasprogramm, das läßt das Model völlig flach wirken. Okay, an der Oberweite des Models kann es dann wohl nicht liegen, dass das Kleid nicht passt. Dann ein Overall, eher lässig bequem als schick, aber wir wollen ja auf Safari. Longshirt 122A ist auf den ersten Blick eigentlich langweilig, erst auf den zweiten sieht man das interessante Knopfdetail auf der Schulter. Und nur, wenn man zufällig genau da hin sieht. Maxikleid 124 ist mit der recht lässigen Form vermutlich sehr im Trend, hat mir aber zu wenig Form. Ganz besonders wenn es so viel Stoff ist, weil Plus Größe. Recht gut gefällt mir hingegen Trenchcoat 123, Diesmal werden auch die Näherinnen in großen Größen mit einem „Masterpiece“ bedacht. Details hat der Mantel mit dem stilechten geknöpften Koller auf jeden Fall genug. Nur der praktische Nutzen ist begrenzt, denn es gibt als Verschluss offensichtlich nur den Bindegürtel. Was nur gerade bei Wind sehr unpraktisch ist. Zum Abschluss noch mal ein OVerall, 126B. Diesmal mit Gürtel auf Taille gebracht und dank einer zusätzlichen Vergrößerung wird man auch auf die Reißverschlüsse an den Schultern hingewiesen. In welcher Form die allerdings wie angekündigt die Ausschnittform regulieren erschließt sich mir jetzt spontan nicht ganz?

„Cool Kids“ können sich alle Mütter von Jungs zu Gemüte führen. In Größen 140-164 gibt es mal wieder eine Grundgarderobe: Hemd, Sweater, Hoodiejacke und kurze Hose. Könnte man natürlich auch für Mädchen nähen, nehme ich an. :o) Als modisches Extra dann auch noch ein Rucksack mit Rollrand. Den könnte natürlich auch Mama für sich nähen…

Gebastelt wird dann auch noch. Mit Schablonen und Textilfarbe, sowie einer T-Shirt Folie, die offensichtlich aus beliebigen Motiven auf Papier ein Bügelbild macht. Das klingt jetzt wieder interessant, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob das gezeigte Design real existierende Knaben wirklich begeistert? Aber die Technik kann man sicher auch anderweitig verwenden. Dumm nur, daß ich quasi nie bedruckte T-Shirts trage… 😮

Ein bisschen Schnittanpassung lernen wir danach. anpassung eines Rocks bei ungleicher Hüfte. Hinterher ungleich lange Abnäher zu haben würde mich allerdings nicht glücklich machen, das müßte man doch auch anders lösen können, oder?

„Pflegetips“ bekommen wir dann für schwarze Wäsche. Auch nur Werbung…

„Die brauche ich“ als Überschrift stimmt, es geht nämlich um Nähmaschinennadeln. 14 Sorten werden mit einem mehr oder weniger aussagekräftigen Satz beschrieben, dabei dürfen verschiedene Marken erwähnt werden. (Leider nicht nur Hersteller, wo man weiß, was man bekommt, sondern auch zukaufende Marken, bei denen ich als Konsument nie wissen kann, was ich in drei Monaten in der gleichen Verpackung finden werden. Leider wird die Chance verpasst, wirklich mal systematische Information zum Thema zu liefern. Sehr schade, denn auf den zwei Seiten hätte man eine schöne Tabelle oder so unterbringen können.

Die nächste Kosmetikseite hat mich dann eingefangen… nicht wegen der Kosmetik, wegen der Taschen in Form von Melonen, Orangen oder Zitronenscheiben. Die sind echt süß! Zum Glück habe ich weder in gelb noch orange Stoffreste im Haus, sonst hätte ich gleich losgenäht. Und dann würde diese Heftbesprechung gar nicht erscheinen… Die Anleitung gibt es jedenfalls als Bildanleitung.

Der Eierlikör wird diesen Monat noch pentranter beworben, jetzt gibt es auch noch den Vorschlag, T-Shirts mit den Werbesprüchen zu verzieren. Ne, oder? Jetzt soll man auch noch die Werbung für irgendwelche Firmen selber machen, bevor man damit als Litfaßsäule spazieren geht…? Immerhin bleibt es uns als Zutat für die Rezepte diesen Monat erspart… wobei mich die beiden Rezepte des Monats jetzt nicht gerade besonders anmachen. Dazu dann Tischdeko mit Rosa-touch.

Da gefällt mir der Atelierbesuch wieder duetlich besser. Riesige Stoffdesigns der Australierein Shilo Engelbrecht. Das funktioniert wohl wirklch nur als Dekostoff, aber dosiert kann ich mir das durchaus vorstellen. Ausstrucksstark sind sie.

Zum Abschluss gibt es dann noch einne kleinen Fisch, der Lautsprecher samt Kabel vom Handy bändigt. Da ich angefangen habe, mein Handy tatsächlich auch mal für Musik zu nutzen und ständig nach dem Kabel krame ist mir der Grundgedanken gerade gar nicht so fern. Aber nicht diese Fische, denke ich…

*Uff* wieder gerade so geschafft, bevor das nächste Heft kommt.

Bilder sind als Zitate zu verstehen. Die Rechte liegen natürlich beim Verlag.

Diesmal gibt es aber noch ein Goodie für alle, die bis hier gelesen haben. Ich habe an einer Burda-Befragung teilgenommen und bekam dazu das Mai Heft noch zwei Mal zugeschickt. Einmal in der gewohnten Aufmachung, einmal in einer veränderten. (Bei gleichem Inhalt.) Zusätzlich noch die dänische April-Ausgabe. Da ich die Hefte alle schon habe… verschenke ich diese drei.

Bitte hinterlasst einen Kommentar (und euere Email-Adresse, weil ich euch sonst nicht kontaktieren kann) und sagt, welches Heft ihr wollt: Mai traditionell, Mai neu oder April dänisch. Der jeweils erste „Wünscher“ für jede Ausgabe bekommt das Heft. 🙂

Revue de Presse: Burdastyle April 2017

Titel Burdastyle Rosa ist ja dieses Jahr eine Trendfarbe, und so dominiert sie wohl auch das Titelbild der April Burda. Allerdings als Hintergrund. Wobei die Kombination weißes Hemd und Jeans ja immer überraschend frisch wirkt, auch vor rosa Hintergrund. (Die Besprechung wie immer in letzter Minute. Ob das noch mal besser wird? 😮 )

Das Editorial verspricht Mode mit Fernwehcharakter. Oder so. Ist ja auch nur kurz, der Text. Und deckt sich eh ganz gut mit dem Inhaltsverzeichnis.

Beim „trend“ Gebastel geht es um Schuhe. Wobei jetzt weder die Schleifchen noch der mit Strass beklebte Absatz neu sind. Der Straß auf dem Absatz gefällt mir ja gut. Und gut… die Schlange dazwischen ist tatsächlich eine nicht ganz so gängige Idee. Wenn ich Schuhe mit abgeschubberten Absätzen hätte, würde ich das ja tatsächlich mal versuchen.

Als weiteren Trend gibt es dann noch das derzeit allgegenwärtige Turnbeutelchen, hier mit Leder und Satin in einer Edelversion. (Ich frage mich immer noch, wieso man das haben will. Sieht so doof aus wie ein Turnbeutel, ist unpraktisch, weil man in so formlosen Flutterbeuteln nicht was wiederfindet und seine Wertsachen will man ja ganz sicher nicht auf dem Rücken tragen. Dafür gibt es in dieser Welt einfach zu viele Taschendiebe.

„African Dream“ ist dann die erste Modestrecke. Grafikmuster, Erdtöne und zart-luftige Details. Die beiden ersten Punkte sind ja nicht so überraschend. Los geht es mit einem Maxikleid. Gut für mich, denn dann kann ich meines noch tragen. 🙂 Der Schnitt hier ist nicht so aufregend, bringt aber große Muster gut zur Geltung, viel Platz auf der in Falten gelegten Stoffbahn. 112 ist eine Variante eines Hemdblusenkleides mit einer Schulterpassenvariation. Und hat ein wenig Kimonoärmel. Wenn ich Hemdblusenkleider gut finden würde, wäre das vielleicht sogar eine interessante Variante. 109 Tunika mit V-Einsatz. Gut für Mustermix. Dann noch mal ein Maxikleid. Andere Modellnummer, aber große Ähnlichkeit. Ein Bolerochen. Aha, das hat man wieder oder ist das aus der letzten Hippiestrecke übriggeblieben? Ah ja, Rock 102A nennt sich dann auch Hippierock. Der vorne gerade laufende Streifen ist mal eine Variante zum klassischen Stufenrock. Eventuell auch Figurfreundlich, weil man keine Kräusel vor dem Bauch hat. T-Shirt Kleid 107 A sieht auf der Zeichnung reizvoll aus, fürs Bild hat man das Model aber in den Sand gelegt und man sieht nichts davon. Dann Die Tunikal noch mal in Länger als Tunikakleid. Hm. für ein schnelles Sommerprojekt köntne ich mich damit glatt anfreunden.
Kleid Burdastyle
Sehr schön finde ich den luftigen Ausschnitt von Minikleid 110. Macht zwar etwas Arbeit, aber so ein Hingucker ist das doch wert.

„Inspiration“ nennt sich jetzt die Vorschlagsseite mit Accessoires. Hat den Vorteil, daß man auch ein Kissen mit zeigen kann. Nicht so spannend.

„Shopping“ zeigt Bänder und Knöpfe, die zum Afrikathema passen. Diese Art von Shoppinghinweis ist ja okay.

Der Designerschnitt scheint zu bleiben. Das Label DIMITRI kenne ich zwar bislang nicht, aber der Overall mit asymmetrischem Oberteil gefällt mir gut. Gleichzeitig modisch und elegant. Zwischen aktuell und understatment… wirklich schön.

Das allsommerliche Strandthema (oder eines davon) läuft unter dem Stichwort „Meer bitte“ und hat so einen mehr oder weniger Marine-Stil, wobei Kinderkleidung (Größen 104-128) gleich mitbehandelt wird. So gibt es dann auch gleiche ein Kleid mit Rückenausschnitt im Parnerlook für Mutter und Tochter. Vorausgesetzt, die Mutter braucht Langgröße. Vorne schlicht, das „Loch“ im Rücken ist ein netter Hingucker. Dadurch, daß beim Kinderkleid hinten mit einem Knoten geschlossen wird, behält die Mädchenvariante tatsächlich die Anmutung eines Strandkleids für Kinder. Die große Version ist hingegen schon eher elegant. Raglanbluson mit Querstreifen… passt zum Thema, muß ich aber nicht haben.
Bluse Burdastyle
Sehr gut anfreunden kann ich mich hingegen mit der Bluse 111A mit den tiefen Falten in der Schulterpasse. Eine enge Verwandte des Hemdblusenkleides, als Bluse aber einfach mehr mein Fall.

Dazwischen dann Oberteile für Kinder. Für Mädchen beinahe edel aus besticktem Organze mit Bubikragen, für Jungs in Streifen aus Sweatshirtstoff. Da lassen die Geschlechtsstereotype doch wieder grüßen, warum sollten sich kleine Mädchen auch im Urlaub genauso ungehemmt bewegen können dürfen wie kleine Jungs? Immerhin die Shorts scheinen für beide aus Sweatshritstoff zu sein. Für Damen gibt es dann ein formloses Fledermausshirt. Wobei das Bild schon vermuten lässt, daß das nicht dauerhaft am Körper sitzt. Es ist nämlich schon auf dem Photo so weit nach hinten gezogen, daß es wie Vokuhila aussieht. Was es laut Zeichnung aber nicht ist. Nicht viel zu sagen gibt es zu Tanktop 116B, wobei die weißen Einfasstreifen es doch etwas von billiger Massenware abheben. Dunkelblau mit weiß näht man dann aber wohl besser aus Polyester… Cutout am Rücken dann bei Kleid 107B, zumindest die Rückansicht ist auch attraktiv, wie sich die seitliche Raffung von vorne macht sieht man so natürlich nicht. Dann noch die unvermeidlichen blau-weißen Streifen als Hoodie, sicher ein geeigneter Basisschnitt für so was (wenn man die sehr überschnittenen Schultern mag, für kleine Jungs noch ma die Shorts, diemsmal mit Blouson. Dann erneut das Tanktop, nur aus gemustertem Stoff (wobei mir dabei enldich klar wird, daß das ja mal aus Webstoff ist, nicht aus Jersey). Die „Jogpants“ dazu passen dann immerhin mal so grob zum Ambiente.

Die „Accessoires“ zum Thema fehlen natürlich nicht… der Badeanzug mit Raffungen ist nett, aber den hätte ich lieber als Schnitt. Naja, das Glasperlencollier in Korallenoptik hat auch was. Roccailles hätte ich ja jede Menge. Wenngleich nicht in der Farbe…

„Das will ich!“ präsentiert als Photoanleitung eine Strandtasche. Überraschenderweise sogar mit Futter. Wobei aus Frottee kann so was ganz schön viel Eigengewicht haben.

„Beauty“ legt die Produkte in kleine Liegestühle. Hilft nichts, ich ignoriere es trotzdem…

„Must Haves“ nennt sich die nächste Modestrecke und verspricht 8 „It-Pieces“. Latzrock und Bomberjacke sind dann erst mal nicht so anziehend für mich. Okay, der Latzrock ist eh in Kurzgröße. Dann ein Kleid im Prairie-Stil. Hmtja. So was hatte ich mal – mit ungefähr acht und als Nachthemd. Dann die Bluse vom Titel, die sieht auch in der Variante gut aus. Bisher fällt die aus der Strecke, weil sie nicht irgendwo zwischen häßlich und geschmacklos ist… 😛 Longweste ist eh nicht mein Trend. und das Swatshirtkleid, was ich eher als etwas längeren Hoodie sehen würde. Ich bin zu alt für das, oder? Ach ja, der Maxirock 102B mit dem glatten Mittelteil. Was aber gut hinter der Tasche versteckt ist. Und eine Jogginghose aus glänzender Seide… nenene…

Für die Bomberjacke 114A gibt es dann die „nähschule“. Wobei der Schnitt an sich gar nicht so übel ist, nur die glänzenden Ärmel im Rapper-Style…

Dann die Plus-Größen. „Tropisch schön“ ist das Motto. Das Blusenkleid 124 hat schon mal eine schöne Farbe. Der Schnitt ist eigentlich auch nicht schlecht, nur etwas kurz. Und das dafür, daß es eigentich so eine Art Hemdblusenkleid ist, nur mit verdeckter Knopfleiste ist das schon ziemlich gut. Dann noch mal als Bluse mit unpraktischen Ärmeln. Das Kostum mit den weißen Paspeln sieht auch nicht schlecht aus, schöne Teilungsnähte am Bleistiftrock… zumindest auf der Zeichnung, das Bild verdeckt ja mal wieder alles. Maxileid 122 gefällt mir auch in der Zeichnung besser als auf dem Bild.
Kleid Burdastyle
Nichts auszusetzen habe ich dann aber an dem knackigen Etuikleid 123A. interessante Teilungsnähte, tolle Schulterlösung…

Strickblazer 126B ist irgendwo zwischen lässig und Bettjacke. Kann mich nicht recht entscheiden. Dann das Etuikleid noch mal in gemustert. Ich glaube, der Schnitt kommt uni besser zur Geltung.

Weiter mit Beauty, die überblättert wird.

Schnittanpassung zwischen den Größen wird unter „wie geht eigentlich?“ erklärt. Hier spendiert Burda auch mal wieder eine ausführliche Maßtabelle. Die sollte man sich aufheben.

Das Deko- und Küchenthema ist nicht überraschenderweise Ostern. Die Werbung für Eckes Eierlikör wird ja allmählich aufdringlich. Die Muffins in den Blumentöpfchen sind auf jeden Fall optisch hübsch. Rezept ist dafür natürlich recht egal… halt ein Rührteig. Dafür ist das Stoffhäschen ganz allerliebst.

„News“ wirft dann mehr oder weniger bekannten Kurzwaren durch die Gegend.

Der „Atelierbesuch“ führt diesmal nach New York. Süße, etwas kitschige Tierpüppchen im Vintage Stil. Nett, aber nicht so ganz mein Stil.

Dann gibt es einen Aufruf für das Burda Style-Talent 2017. Wie so Aktionen meistens eher was für Schnellnäher, denn die Votingphase auf der Webseite beginnt schon am 24.04.

„Die brauche ich“ stellt Scheren vor. Interessanter als die Marken (wobei mit z.B. Scheren Paul auch Namen dabei sind, die ganz klar für Qualität stehen) sind eher die unterschiedlichen Typen. Erinnert mich daran, daß ich immer noch keine Applikationsschere habe…

Zum Abschluss noch „eine letzte gute Idee“, Kofferanhänger aus Leder. Nicht gerade neu.. aber gut.

Und Mittwoch kommt schon das neue Heft… 😮

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle März 2017

Titel BurdastyleAuch im März kommt die Burda recht luftig daher, auf den zweiten Bilck aber vor allem edel, was den Stoff betrifft. (Und süßer Gürtel, oder was auch immer diese Schleife ist.) Ach so, mal wieder eine Hochzeitsausgabe… (Was jetzt der ungarische Mädchenname Piros(ch)ka mit „Gypsy-Glamour-Style“ zu tun hat, können wir uns dann auch selber ausdenken. Ich denke da ja eher an Puszta… :-p )

Ach guck, im Editorial ist dann auch von Puszta-Style die Rede… 😛 Und vom Hochzeitsshooting in Griechenland und der (Requisiten)Hochzeitstorte, die in der ersten Klasse reisen mußte. Man sollte meinen, es wäre einfacher, so was bei einem Bäcker in Griechenland zu bestellen?

Für „trend“ dürfen wir einen Blazer verändern. Er wird hinten aufgeschnitten und dann nur noch durch Stoffstreifen ersetzt. Das sieht in der Tag nicht schlecht aus. Und dass als Basis ein billiges Teil von Bonprix herhalten darf klingt auch sinnvoll. Bei so einem Teil für eine Saison und drei Benutzungen muß man sich die Mühe des selber nähens nicht machen.

Mist, diesmal habe ich die Kosmetikseite nicht schnell überblättert… von der Kosmetik ist nämlich fast nichts zu sehen, um so mehr von der Kosmetiktasche in Form eine Knautschig knuddeligen Elefanten. „Das will ich!“ als Überschrift stimmt dann leider schon mal. Vermutlich nicht extrem praktisch, aber ich fürchte, ich brauche dann doch mal weiches, buntes Leder. Oder geht das auch mit beschichteter Baumwolle? Da hätte ich gerade welche da. Hm, dürfte mit dem Vliesofix aber schwierig werden…

Dann geht es mit der Hochzeitsstrecke los. Ja, ich gestehe, ich kann mir auch fast immer Brautkleider anschauen… und wenn ich mal zufällig Zeit habe, gucke ich auch Zwischen Tüll und Tränen… (Wobei sie wegen mir weniger Tränen und genauere Aufnahmen von den Kleidern zeigen könnten… aber irgendwas ist ja immer.) Also mal sehen, ob ich hier auch eine Runde schmelzen gehen kann…
Kleid Burdastyle
Mit Kleid 105 geht es schon mal vielversprechend los. Bei den Burda Brautkleidschnitten habe ich ja immer mal das Problem, daß sie zwar gut „Multiverwandbar“ sind, aber dafür irgendwie weniger nach Brautkleid aussehen, als gekaufte. Bei dem hier ist die Balance aber aus meiner Sicht perfekt geglückt. Was da steht ist eindeutich eine Braut, ohne die „Schleier“ an den Trägern kann man den Schnitt aber auch für ein großes Abendkleid nehmen und in kurz und aus anderem Stoff gibt das ebenfalls ein Cocktailkleid oder sogar ein elegantes Sommerkleid. Ohne daß es wie „ich habe mein Brautkleid eingefärbt“ aussieht.

Sehr figurnah ist Kleid 110. Ganz sicher sexy, aber da zeichnet dann auch jede Hautfalte drunter ab. Von Kurven ganz zu schweigen. Ich schätze, wir dürfen getrost davon ausgehen, daß die höchstperfekte Modelfigur in diesem Fall auch was mit dem Einsatz von Photoshop in der Nachbearbeitung zu tun hat.. 117B ist dann der Gegenentwurf, ein weites Minikleid aus Jersey. Sicher nett, aber nur so mittelfestlich. Ein Bleistiftrock… nun gut, ein Standardschnitt halt. Maxirock 102A wirkt durch den Wickeleffekt vorne eher wie ein Überrock, dem der Unterrock fehlt. Geziegt wird er mit einem Shirt als Oberteil. Pulli zur Hochzeit soll ja auch so ein neuer Trend sein. Auf der nächsten Seite wird ein „Tunikakleid“ angepriesen, ich sehe aber nur ein Empirekleid. Ich brauch eine Weile um zu realisieren, daß das Hauptmotiv des Bildes nicht das weißen Brautkleid in der Mitte ist, sondern das Modell an der Seite… das außerdem vom Tamburin verdeckt wird.
Kleid Burdastyle
Dafür gefällt mir Kleid 111 in Kurzgröße richtig gut. Schlicht, aber mit einer raffinierten Taillenbetonung. (Je nach Feier kann das sowohl die Braut auf dem Standesamt tragen oder auch ihre Trauzeugin, ohne Angst zu haben, der Braut die Show zu stehlen.)

Sehr traditionell in Form und Stoff dann Modell 108 mit langen Spitzenärmeln. Auch sehr hübsch. Sicher nicht nur mit Turnschuhen dazu… Die weite Hose 115A ist natürlich wieder ein Schnit für alle Gelegenheiten, hier macht es der Stoff. (Und ich frage mich mal wieder, ob die Bezeichnungen „Palazzohose“ und „Marlenehose“ bei Burda jeweils vom Zufallsgenerator ausgeworfen werden.) Auch eher fürs Standesamt dan die kragenlose Kurzjacke. Äh… Blazer 114. Durchaus schmuck mit den großen Taschenklappen. Empirekleid 104 war vorhin ja schon mal zu sehen, aber hier ist es jetzt auch als Hauptmotiv „gemeint“. Das hat dann doch ein wenig Nachthemd-Flair. Ich denke durch die Raffung, die schon im Oberteil beginnt. Aber Burda schlägt es ja auch für den Babybauch vor. Anschließend wieder ein Suchbild, nämlich was das Motiv sein könnte. Aha, diesmal wieder der Bleistiftrock. Das „off Shoulder“ Kleid 119B ohne Taille und mit zusätzlicher Rockrüsche auf Hüfthöhe fällt dann bei mir doch wieder eher unter Strandkleid. Dafür ist das Bustier 106 mit Schößchen zum engen Rock wieder sehr ansprechend. Auch die Tunika 116B mit den freien Schultern wirkt interessant. Dieser Schulterausschnitt mit breiten Blenden… wäre jetzt nur schön, wenn nicht das Model im Brautkleid das eigentliche Motiv halb verdecken würde. Bei Kurzjacke 101B macht es dannwieder der Stoff. Dann noch mal das Titelkleid 107… Bustier 106 mit Rock dran. Doch, sehr süß.

Die „Accessores“ verraten uns dann, welche Kleider die Burdamodelle inspiriert haben. Im Mittelpunkt natürlich Kate Middelton. Was aber schon einige Jahre her ist. Die anderen Damen kennt man dafür gar nicht. Und die Torte bei den Accessoires einzuordnen?.. sach ich mal lieber nichts zu…

Das ganze dann noch mal als Stilberatung, zu den vier Modellen im Einzelnen. Modern, Glamourös, Romantisch und Sexy. Wobei die Unterwäsche mit dem höher geschnittenen Höschen zum superengen Kleid realistisch ist, man sich aber drüber streiten kann, ob sie jetzt spezielle sexy ist. Und der Hut im Herrenhutstil zu Romantisch? Nun ja, ich heirate nicht, da muß ich mir keine Gedanken machen.

„Erste Hilfe“ ist anschließend noch das Motto der Pflegetips. Die natürlich vor allem Produktvorstellungen sind. Ich bin mir gerade nicht so sicher, ob ich das alles an einem Brautkleid ausprobieren würde, das ich noch behalten wollte…

„Gipsy Glamour“ nennt sich die nächste Modestrecke. Der Einleitungstext ist eine faszinierend sinnfreie Aneinanderreihung von Schlagworten… Piroschka, Puszta, Balkan… das ganze soll dann fantastisch geschnitten sein. Klar, Volkstrachten egal welcher europäischen Provenienz waren schon immer ganz besonders für ihre ausgefeilte Haut-Couture Schnittführung bekannt… 😛 Gut, das Kurzjäckchen 101A ist nett, hat aber ganz sicher mehr von Chanel als von was auch immer da sonst noch sein soll. Kleid 113 ist weitgehend formlos, lässt sich dank Seidensaton aber gut mit einer Schärpe auf Figur bringen. Glamourös wird es dadurch aber immer noch nicht.
Top Burdastyle
Sehr gut gefällt mir das schulterfreie Top 116A. Allerdings enthält es absolut nichts, was ich mit den Schlagworten vom Anfangstext in Übereinstimmungen bringen könnte.

Für Langgrößen dann ein 7/8 Hose, von der man dank sitzender Pose nichts sieht. Aber wohl ein Basisstück. Kleid 119A als weites Hängerchen mit großer Ausschnittrüsche staucht dank tief angesetztem Rock und Stoffmusterwahl selbst Modelmaße auf Proportionen eines Kindergartenkindes. Älter als 16 sollte man nicht sein, wenn man das trägt, denn dann ist das Alter vorbei, in dem Mädchen süß aussehen, egal was sie tragen… Maxirock 102B ist aus Viscose und steht, als wäre mindestens ein Reifrock drunter… (vermutlich eher ein Ventilator…) Jedenfalls ist so garantiert, daß der fertige Rock absolut keine Ähnlichkeit mit dem Bild haben wird. Danach eine bunte weite Hose, da kommt dann wenigstens etwas Hippie-Flair auf. Top 118 wirkt wie die Cousine des Hängerkleidchens, vielleicht etwas weniger grauenhaft, da die Rüsche fehlt. Und munter gerafft wird dann wieder am Trägerkleidchen 103. Früher trug man so was bestenfalls auf dem Weg zum Strand. Oder als Nachthemd. Form bekommt es durch all das Zusammenziehen nämlich am Ende doch nicht. Dann noch ein Minkleid, das immerhin an der Hüfte etwas Form bekommt. Okay… die Modestrecke ist jetzt nicht mein Ding.

Wie man die Blende der Bluse oben mit einfachen Stichen bestickt zeigt dann eine kleine Bildanleitung. Das ist schon mal nicht schlecht. Auch wenn das „Übertragen mit Bleistift“ nicht so funktioniert, wie das Photo zeigt. Da wäre wohl eher Bügelstift angesagt. (Wobei Bleistift auch erstaunlich waschfest sein kann…)

Accessoires dazu sind dann Schule mit vielen Blüten. Da kann ich mich generell damit anfreiden, die vorgestellten Modelle hingegen… der Leder Sneaker ist nett. Und von Konstatin Starke habe ich kürzlich ein verlockendes Modell im Schuhgeschäft gesehen. Nur nicht das hier gezeigte…

Beauty kann ich dann aber wieder fix überblättern.

Die „Nähschule“ ist diesmal eher anfängertauglich, das schulterfreie Top mit Gummiraffung ist das Modell. (Und die Anleitung fängt beim Auflegen auf den Stoff und dem Übertragen der Markierungen an.)

Bei den Kindermodellen stehen diesmal die ganz kleinen im Blickpunkt. Früher nannte man das Spielkleidung, denke ich. In den Größen 68-92.
Babykleid Burdastyle
Ganz besonders süß finde ich das Mädchenkleid mit der Passe.

Für Jungs gibt es ein Shirt und Latzhose und eine lange Hose. Auch die Strickjacke für Mädchen ist sehr süß… Und die Anleitungen beschränken sich nicht auf Kleidung, es gibt auch Bauklötzchen aus Schaumstoff (Weniger gut zum Bauen, aber schonender zum Parkett…) oder ein Kissen.

Kontrastprogramm dann der „Look des Monats“. Irgendwas mit Streifen und Buntstiftfarben. Oder so. Was der Look genau ist, muß man eher raten. (Ich würde sagen, das ist die Sache mit der Sportkleidung, die die Alltagsmode beeinflusst.)

Dann wieder Beauty, irgendwas mit Zitronengras. *blätter*

„Mehr Davon“ ist das Motto der Plus Strecke. Den gemeinsamen Nenner kann man nur raten… alle Mode-Highlights der Saison. Aha. Los geht es mit einem Kleid, das aussieht wie Rock mit Oberteil. Finde ich ja immer unpraktisch, denn der Vorteil von zweiteiligen Ensembles ist, daß man sie unterschiedlich kombinieren kann. Warum dann also als Einteiler?
Hose Burdastyle
Eine Hose mit diesem asymmetrischen Überschlag habe ich ja schon letztes Jahr (oder war es vor zwei Jahren?) mal woanders gesehen und interessant gefunden. Daß Modell 122B jetzt in meiner Größe dabei ist, wäre fast ein Grund sie zu nähen…

Kleid Burdastyle
Auch Wickelkleid 121 gefällt mir. Ob da der Ausschnitt so bleibt oder auch völlig aufklafft? (Und die Säume kann man ja besser machen und ggf. auch mal vorsichtig ausbügeln.)

Blusonjacke ist sicher auch in, aber nichts, was ich dringend haben muß. Nicht für mene Figur. Dann die Hose noch mal in bunt… nein, einfarbig mag ich sie lieber. Noch mal der „Fake-Zweiteiler“, der Look gefällt mir, nur lieber in zwei Teilen. Bluson zum Maxirock ist dann eine Form, mit der ich mich nicht anfreunden kann. Shirt 126A hat eigentlich einen unspannenden Schnitt, aber mit den Streifen in unterschiedlicher Anordnung ist er aber auf einmal spannend. Und zu einer normalen Bluse sieht dann auch der Maxirock ganz nett aus. Wenngleich ich die gezogene Taille nicht so schmeichelnd finde.

Anschließend geht es um Schnittanpassung bei großem Busen. Die Techniken zeigt Burda schon seit Jahrzehnten so, aber sie mal wieder so nett zusammengefasst zu sehen ist nicht schlecht.

Die Werbung für die Eckes-Plörre kommt immer uninspirierter daher. Das Beste diesmal ist, daß die Flaschendeko das Etikett verdeckt. Die Idee mit so einer angehängten Taschen ist aber nicht neu, wer das weniger langeweilig haben will, kann sich Bärbels Blogeintrag von 2012 anschauen. 😉

Den Rezepten gönne ich ja immeer einen Blick, diesmal alles mit „besonders saftigem Grundteig“. Äh ja… ein Rührteig mit viel Fett und Ei und wenig Mehl. Ja, wird saftig. Der Rot-weiße Marmorkuchen ist farblich natürlich originell, allerdings hat er im Gegensatz zum herkömmlichen Marmorkuchen nur eine Geschmacksvariante. Was nun auch wieder einen Teil des Reizes nimmt…

Danach gibt es ein „spezial“, wobei unklar bleibt, was denn hier so Spezial ist. Anleitungen für Mäppchen in dieser Bauform gibt es nun wahrlich schon zu Hauf.

Mehr Spaß macht wieder der Ateleirbesuch, der diesmal zu einem Pariser Couture Zulieferer führt. Legeron macht Seidenblumen die wahrlich eine eigene Kunstform sind und nichts mit den billigen Dekoblüten aus dem Einrichtungshaus zu tun haben.

„Green Fashion“ befasst sich dann mit umwelt- und menschenfreundlich hergestellten Jeans. Keine wirklich neue Info dabei, kann man also eher als Werbung für Hess Naturmode werten. (Andererseits vertreiben die nicht erst seit gestern Naturmode, besteht also eine gewisse Hoffnung, daß sie ihre Lieferkette so halbwegs im Griff haben.)

Als „eine letzte gute Idee“ werden Haargummis aus Stoffresten gebastelt. wobei mir dann gleich noch eine Bezugsquelle für butne Baumwollstoffe mitgeliefert bekommen. Klar, Stoffreste kaufe ich immer…

Und das nächste Heft erscheint dann… *huch* quasi gleich…

Aktueller Nadelblick Februar 2017

Fresh from the needles February 2017

Shirt als "Bausatz" in pinkEndlich gibt  es mal wieder ein richtiges Nähprojekt. Ein Shirt soll es werden, ich habe letztlich vom Daytona Weekender von Hot Patterns die Kapuze übernommen und von Burda 6785 die Seitennaht mit der Raffung. Das ganze habe ich an meinen Standardshirtschnitt „angebaut“ und hoffe, daß die Gesamtwirkung so wird, wie ich das gerne hätte. Wie üblich alles etwas aufwändiger, als geplant, denn ich mache überall Kappnähte, die aber (nach der ersten Naht) von Hand. Das Material ist Wolljersey, in dem Handstiche so gut wie unsichtbar sind und man kann von Hand die Fadenspannung so regulieren, daß die Naht elastisch genug bleibt. Ohne am Ende eine Zickzacknaht auf der rechte Stoffseite zu haben.

Finally a real sewingproject again. It’s supposed to become a top. In the end I decided to use the Hood from the Daytona Weekender by Hot patterns and the shape of the side seams from Burda 6785 with the shirred effect. The details were added to my old standard shirt pattern. I hope it will turn out as expected. As usual it will be more work than originally planned. I make flat felled seams and I am doing the felling part with hand stitches. The fabric is a woolen jersey so it is easy to make mostly invisible stitches and I can create the right tension on the thread easily so it will remain elastic enough without having ugly zigzag stitches on the right side of the fabric.

geringelte Sneaker SockenDa mein Bruder bald Geburtstag hat sind auch wieder Socken auf der Nadel. Für den Sommer hat er sich Sneaker Socken gewünscht (hätte er mir ja auch eher sagen können…), da habe ich natürlich nichts dagegen, weil sie deutlich schneller gehen. Material ist „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ von Lana Grossa. Was sich überraschenderweise gut verstrickt. Ich hatte mal ein anderes Garn mit Elasthan, mit dem ich gar nicht klar kam. Hier ist der Gehalt aber so gering, daß das Garn selber nicht beim Stricken dehnt. Ob es die Haltbarkeit der Socken am Fuß erhöht wird man sehen. Ich habe da noch ein Knäuel von, das sollte ich dann für mich ausprobieren.

My brother’s birthday is approaching, so I have the next socks on my needles. He finally told me he is only wearing sneaker socks in summer (could have told be before…), so that’s what he will be getting this year. Nice for me because without a leg part they are done much faster. The yarn is „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ by Lana Grossa. It knits better than expected. Some time ago I had knitted with another yarn with Elasthane/Spandex content and had big problems to create an even tension. Here the content of Elasthane is very low, so the yarn does not stretch while being knitted. If it is enough to make the socks stay put on the feet we will see. I have another skein of that which I will be trying for myself.

Tuch TrillianDas Tuch „Trillian“ ist fast fertig. Gebraucht habe ich 140g von „Jawoll Magic“ von Lang Yarns. Das ist etwas weniger als die Anleitung angibt, mir ist das Tuch aber groß genug. Hier müssen noch die Fäden vernäht werden und dann noch gedämpft oder so. Und dann mal sehen, was draus wird. Ich habe ja schon so viele Tücher.

„Trillian“ is nearly finished. It used 140g of „Jawoll Magic“ by Lang Yarns. That is a little less than the pattern calls for but I think the shawl is big enough. I still have to weave in the ends and do a little steam blocking or something like that. And then let’s see what I will do with it. I already have so many shawls.

rote StricktunikaEin bisschen weiter gewachsen ist auch meine Stricktunika. Kurz nach dem letzten Beitrag habe ich das sechste Knäuel vom roten Garn doch noch gefunden, habe bis zum Beginn von braun wieder rückgestrickt (trennen ging bei dem Garn nicht, aber Masche für Masche zurückstricken war möglich) und noch ein Knäuel rot gestrickt. Jetzt ist aber braun unwiderruflich mit eingearbeitet. Ein Stück länger soll es schon noch werden.

Some growth of my knitted tunic. Shortly after my last overview I’ve found the sixth skein of red yarn so I backstiched to where I had started the brown yarn (the yarn is fuzzy, ripping was not possible, but taking out stitch by stich was doable) and added a whole skein of red. Now brown has definitely started. I want more length.

Begonnenes Lace TuchMein „Knitted Veil in Pyrenees Wool“ aus dem Jakobschaf ist auch von der Randbordüre ins Hauptmuster hineingewachsen.

My „Knitted Veil in Pyrenees Wool“  knitted from Jacob sheep grew over the border into the main pattern.

BücherEine ganze Menge Projekte also, die im Moment hier so in Arbeit sind. Das Buch von A.S.Byatt habe ich dank eines wirklich häßlich verregneten Wochenendes in Paris fertig gelesen, stattdessen ein kleines Intermezzo mit Donna Leon. Das Buch über die Handschuhe ist nicht immer noch Abendlektüre, sondern schon wieder. Bei den Handarbeitsbüchern lese ich ja nicht immer so systematisch, sondern mal hier ein bißchen, mal da ein bißchen…

So there are a lot of projects going on at the moment. Readingwise I managed to finish the A.S.Byatt thanks to a really ugly and rainy weekend in Paris. Now a bit of Donna Leon which will probably not last that long. The book about gloves is not still on my nightstand but again. I do not read the craft and fashion books so systematically, more like some pages here, some pages there…

 

Revue de Presse: Burdastyle Februar 2017

Titel Burdastyle Bei Burda ist im Februar der Winter offensichtlich vorbei, zumindest der Titel kommt frisch und sommerlich daher. Wobei man bei der Farbgebung auch an den Schnee denken könnte, der so um den Verkaufszeitpunkt in weiten Teilen Deutschlands fiel…

Das Editorial stimmt uns in diesem Monat auf Bouclé ein. Okay, der Stoff geht ja immer. Da stimme ich zu. Ganz nett finde ich die Idee, auf burdastyle.de zu zeigen, wie die Requisiten für den Beautykram gebastelt werden. Wenn ich nicht schon gelernt hätte, daß man auf der Seite nie was findet, wenn man es sucht, wäre ich glatt versucht, mal nachzuschauen…

Dann werden aber erst mal „trends“ gebastelt. Mit aufgebügelten Lederstreifen geht es los. Hier reißen mich die Burda-Designs gerade nicht vom Hocker. Auch ein Cape im Wolldeckenstil darf mal wieder gebastelt werden. Diesmal mit einem echten Ledergürtel, dessen Herstellung ebenfalls gezeigt wird. Am einprägsamsten der Vorschläge ist allerdings, daß Prym offensichtlich das Design seines Handmaßes überarbeitet hat. Mit Herzchen. (Okay, und einer klaren Querteilung mit 1cm Abständen, die ist vielleicht bar nicht so dumm.)

Dann aber endlich zur genähten Mode. „La Vie en Rose“ bringt zarte Rosa und Hellblauöne und 50er Jahre Schnitte. Das wird aber auch schnell arg retro und kitschig. Kleid 114B hat auch viel von braver Hausfrau. Ob einem Organza als Rockfutter unter einer trotz Stickerei noch teilweise transparenten Tüllspitze reicht muß jeder selber entscheiden. Daß der Gürtel aber offensichtlich bei Bewegung nicht da bleibt, wo er bleiben soll… das ist unschön. So ganz ohne Befestigung und Gürtelschlaufen wird das halt nichts. Minirock 117 mit den schrägen Teilungsnähten ist einerseits nett, aber in dem Styling irgendwie trotzdem bieder. Was man bei einem Minirock ja erst mal hinbekommen muß. Das weite Top 116, das leicht von der Schulter rutscht ist vom Schnitt her nicht sehr anspruchsvoll, kann aber gerade an zarten Frauen durchaus nett aussehen. Das Titelkleid ist ein Neckholder und in Kurzgröße. Auch nett… aber nicht mehr. Dann gibt es Kleid 114 noch mal aus anderem Stoff, eine Shorts mit weitem Sweatshirt, die Bluse mit Carmenrüsche und als bauchfreies Bustier (Muß man das…? Nein. Auf den dritten Blick immer noch nein.) und Tellerrock zu hüftlanger Weste. In der Kombination ist das langweilig, altbacken und macht keine wünschenswerte Silhouette. Gut, daß diese Modestrecke dann auch vorbei ist.

Die Accessoires dazu sind nett, aber obwohl ich Perlen mag, begeistert mich das meiste nicht. Okay, die Süßwasserperlen mit Edelstahl… aber dafür 390 EUR?

Beauty wird dann überblättert.

Eine Handtaschenanleitung bekommt meine Aufmerksamkeit schon eher. Drei einzelne Taschen zusammenzuklipsen, um in der Größe flexible zu sein hat einen gewissen Charme. Ich habe allerdings den leisen Verdacht, daß das alles ein bißchen instabil ist, wenn man wirklich was reinlegt?

Mode in Reinkultur ist dasnn der „Look des Monats“. Der Overall. Den ich ja grundsätzlich cool fnde, aber in der Workervariante weiß ich nicht recht? Oder ist das mit den Stilettos dazu einfach zu 1980er? Kommt ja doch alles wieder…

Die nächste Modestrecke nennt sich „Ethno de Luxe“ und die ersten beiden Bilder sehen ein wenig nach „Safari meets Hippie“ aus. Also die Sachen, die wir in den letzten Jahren auch so hatten. Wobei… auch wenn der Text von Indien und Afrika spricht (und „Colonial Style“… es leben die Buzzwords) sehen die Buddhas im Bildhintergrund dann eher nach Asien aus. Modisch haben wir eine Bermudashorts (echt überraschend bei dem Thema) une ein weites Kleid mit Paisley Muster, das von ein bisschen Raffung (vermutlich Gummi?) auf Figur gebracht wird. Warum das Ding jetzt „Tunika-Kleid“ heißt ist vermutlich nur durch eine Anweisung, möglichst viele „IN“-Wörter im Text unterzubringen zu erklären. Das Prädikat „super easy“ und schnell zu nähen dürfte es aber erfüllen. Die in diesem Modezusammenhang unvermeidliche Safarijacke kommt diesmal in leuchtendem Pink daher und nennt sich „Blazer“. Okay… das mit der Farbe hat was. Wie die „Culotte“ (in dem Fall eine weite 7/8 Hose) in das Thema passt müssen wir dann wieder selber raten. Vermutlich, siehe oben, alles reinmatschen, was gerade irgendwie Trend ist. (Daß die Einzelteile alle mit Kaufklamotten kombiniert werden kann man wohl ebenfalls als Zeichen nehmen, daß es mit dem Zusammenhang etwas hapert.) Mantel 103 ist ein glorreiches Beispiel dafür, wie man per Photo alles interessante nicht zeigen kann. Das Bild zeigt mehr oder weniger einen „naja, Mantel halt“. Die Zeichnung lenkt hingegen den Blick auf den Taillenriegel, der das ganze apart auf Figur bring. Das ist mal ein schönes Detail.
Top
Sehr interessant finde Ich aber TOP 106A. Die Volants, die sich aus kleinen Ärmelchen entwicklen und in der Seitennaht verlaufen sind einen zweigen Blick wert.

Model 106B zeigt das als Kleid, also die Zeichnung, das Photo gibt sich eher redliche Mühe, alles zu verdecken. Den Schnitt, den Stoff, die Details. Miniklied 110A zeigt hingegen alles, wird aber dadurch nicht interessanter. Rock 105. Hm. Die aufgesetzten Taschen sind ja nicht schlecht, aber mit dem angekrausten Stoff darüber erinnert es mich dann doch wieder sehr an eine Halbschürze. Modell 107 A ist das Kleid von vorhin nur als Top. Warum sie das Ding Tunika nennen bleibt nach wie vor nicht so ganz klar.

Danach kommt eine Seite mit Accessores, die sich diesmal aber „inspiration“ nennt und mit „Bella India“ überschrieben ist. Neben einigen Accessoires im Ethnostyle gibt es noch geografisch wahnsinnig passend ein Bild aus dem Film „Mogambo“. Yeah.

Dann wieder „Beauty“ zum überblättern. Auch die Papierblümchen faszinieren nicht genug, um anzuhalten.

„Gut siehst du aus“ ist dann das Motto für Bouclé. Wobei unter dem Stichwort ja gerne alles gezeigt wird, was aus unterschiedlichen oder Effektfäden gewebt wurde. Nicht nur Bouclé… Die Kombination aus kurzem Rock und Kastenjacke ist jedenfalls gleichzeitig heiß und „korrekt“. Wobei sich die Jacke mit den chaneligen Anklängen zu Jeans wirklich auch gut macht. Stilbrüche mag ich ja…  Kleid 110B zeigt bei jeder Querteilungsnaht Fransen. Hängt ansonsten lustlos in der Gegend rum. Mit den Turnschuhen gestylt hat es was von einem verunfallten Tenniskleid. Schade, denn die Idee ist vielleicht gar nicht so schlecht. Der Stoff von Tellerrock 112A hat definitv nicht das kleinste Löckchen (=Boucle). Aber für die Stoffe, die ich bei Malhia Kent manchmal sehe wäre so eine Verarbeitung vielleicht nicht so schlecht. Andererseits sind die Reststücke dort in der Regel nicht ausreichend für einen Tellerrock… Das weite Sweatshirt 111A ist dann gestrickter Bouclé. Immerhin. Eigentich nett, wenn man kastige Sweatshirts mag.
Kleid Burdastyle
Gut zur Geltung kommen Figur, Stoff und die Fransen bei Kleid 109 in Langgröße. Sehr schöne Schnittführung.

114A ist dann eher für schnelles Vernähen von Fantasiewebmustern. Wirkt aber alles sehr lsutlos. Wohingegen Minirock 117C auch zur Lederjacke gut zur Geltung kommt. (Dass die Modelle diesmal teilweise von einem jungen und einem… sagen wir dem typischen Modelalter entwachsenen… Model vorgestellt werden gefällt mir übrigens auch gut. Immer nur Kindergesichter ist ja auf Dauer auch langweilig.)

Die Nähschule widmet sich der Kurzjacke im Jackie O. Style. (Da kam doch auch grade wieder ein Film raus, oder? Ob das den Trend befördert?)

Dann wieder Beauty… beim weiterblättern sehe ich gerade noch, daß es was mit Vanille zu tun hat. Gehört in die Küche… (Abgesehen davon, daß in Kosmetika normalerweise eben genau keine Vanille drin ist, sondern künstliches Vanillearoma. Ein kleiner, aber subtiler Unterschied.)

Die Plus Größen bieten so was wie Strandmode… blau (das ist schon mal gut) und flatterig. Eher einfache Schnitte, so wie ich das sehe. Zumindest wenn man schnelle Ergebnisse haben will, die viel Stoff verbraten. Los geht es mit einem Maxidress (war ja schon immer praktisch für den Strand…), bei dem der Carmenkragen nur über eine Schulter gezogen wird. Und schon haben wir den modischen Trend „One Shoulder Dress“. Auch Maxi ist Kleid 121B aus Jersey. Einziges Detail am formlosen Sack ist ein kleiner Knoten vorne. Der ist nicht schlecht, aber etwas wenig. Dann das Carmenkleid als Carmenbluse.  Ah, Kleid 118A mit den Raffungen zur Taille sieht schon besser aus. Form im Schnitt mag ich gleich lieber. Nur sieht man auf dem Photo wieder nicht so gut, wie es fällt. Das Knotendetail gibt es dann auch noch an einem Shirt. Da sieht es schon mal proportionierter aus als am Kleid. Dann noch mal die Carmenbluse… die ist nicht schlecht, nur langweilig zu nähen, schätze ich. Eine weite Hose…. hm… zumindest im Urlaub könnte das gut aussehen.
Kleid Burdastyle
Dann noch mal Kleid 118B mit der Drapierng. Ja, das macht Lust, es zu nähen. Und der Wickeleffekt sieht so aus, als würde er sogar halbwegs am Platz bleiben. Mal sehen, ob ich mal Zeit für ein Sommerkleid habe.

Gemacht wurden die Photos offensichtlich auf Sylt. Das ist zwar letztlich auch eine Form von Werbung, aber dass die Location vorgestellt wird finde ich dann doch nett. Befriedigt meine Neugier… 🙂

Etwas unvermittelt trifft einen dann unter „die brauche ich!“ eine Vorstellung von Strick- und Häkelnadeln. Die üblichen Verdächtigen… und am Ende kauft man meist doch die, die der Laden auch da hat.

Bei der Kindermode geht es um das Thema Kommunion. Ein Anzug für Jungs und mehrere Kleider für Mädchen in Größe 128-152. Die Mode der „Minibrautkleider“ scheint vorbei zu sein, die drei Modelle sind alle mädchenhaft zart und zumindest die beiden kurzen Modelle in anderen Farben auch für andere Feste geeignet. Die zusätzliche Rüsche über dem Ärmel an Kleid 125 gefällt mir ja nicht recht, aber die kann man sicher auch einfach weglassen. Das Kleid mit dem in tiefe Falten gelegten Rock und dem Bubikragen wäre als Schnitt mein Favorit, dafür sind die Spitzenärmel am langen Modell 124 auch sehr schön. Wenn man das kürzer näht, passt es auch für aneder Gelegenheiten…

„Wie geht eigentlich…?“ erklärt und die Hohlkreuzanpassung an Rock und Kleid. Bei Hose muß man selber klar kommen….   (Dafür scheint uns jetzt der „Modedoktor“ erspart zu bleiben…)

Die Rezepte sorgen diesmal dafür, daß wir nicht vergessen, daß sich die Firma Eckes außer dem relativ ungenießbaren Kirschlikör auch noch an anderen Spirituosen vergeht… Die anderen Rezepte sind diesmal ebenso langweilig. Viel Zuckerstreusel und auch wenn verzweifelt versucht wird ein Zusammenhang zum Valentinstag herzustellen, war wohl doch eher Kindergeburtstag gemeint. Das würde auch die Zahl „4“ auf dem Kochen erklären…

Zum Ausgleich gibt es beim Atelierbesuch wieder viele auch teilweise detaillierte Bilder von der Stickkünstlerin Tessa Perlow. Irgendwo zwischen naiver Malerei und Expresionismus, aber mit Nadel und Faden. Jedenfalls interessant anzusehen.

„Termine“ präsentiert Ausstellungsvorschläge aus Europa… die „neuen Stoffe“ im Textimuseum St. Gallen würden mich auch interessieren.

Und dann sind wir auch schon bei „einer letzten guten Idee“, bei der wir einen Einhornanhänger aus Metallic-Leder basteln dürfen. Na gut, gelegentlich ist ein bißchen Kitsch vielleicht erlaubt.

Fazit diesmal: Viel Mittelmaß und extrem wenige Highlights. Aber ich komme ja eh nicht zum Nähen…

Revue de Presse: Burdastyle Januar 2017

Titel BurdastyleNachdem die letzten Monate ja angesichts der anstehenden Festtage etwas farbiger und glänzend sein durften, bietet der Januar das Kontrastprogramm: Farblich zurückhaltend, bis auf die zarten rosafarbenen Akzente beinahe monochrom. (Nur an den Überschriften haben sie für die Printausgabe offensichtlich noch was geändert… denn da steht nicht, wie auf dem Bild der Webseite „Job-Wunder“ sondern „Job-Mode“. 🙂

Wie andernorts zu lesen kommt man ja jetzt ohne Chefredakteurin aus. So richtig wird das nicht verkündet, aber diesmal wird das editorial nicht nur vom „burda-style Team“ unterschrieben, sondern es gibt auch ein paar Photos. Das finde ich jetzt durchaus sympathisch, zu sehen, wer die Arbeit wirklich macht.

Los geht es dann mit einem „trend“, nämlich bunte Halstücher im Leo Muster. Okay, ich dachte, die wären schon wieder durch… Jedenfalls darf man das aus einem Stück Viscose und mit Textilfarben sowie Seidenmalfarben selber malen. Zumindest praktisch für diejnigen unter uns, die eh noch ihren Seidenmalkram aus den 1990ern im Keller haben. (Ach ja, Bleistiftvorzeichnung und dann mit Konturmittel nachfahren kann ich nicht empfehlen. Bei mir ging das zumindest auf Seide nicht mehr raus. Lektion gelernt.)

„Das will ich!“ ist eine verkleidete Werbung für Korkstoff von Rayher, wobei ich das starke Gefühl habe, die Anleitung für das zu nähende Smartphone Case schon wo anders gesehen habe. Vermutlich im Netz…?

Dann endlich die erste Modestrecke, „Business Class“.
Kostüm Burdastyle
Und gleich das erste Kostüm aus taillierter Jacke 117 und Bleistiftrock 115A löst das Motto bereits perfekt ein. Business ganz klar, aber auch mit Klasse. Beide Teile gehen mit verschiedenen formenden und akzentuierenden Teilungsnähten nicht sparsam um und trotz der an sich „strengen“ Grundform wird es durch Bindgeürtel und weiche Ärmelform an der Jacke bzw. einem Godet statt Gehschlitz am Rock weiblich. Der aus meiner Sicht einzige Schönheitsfehler ist die Größe… das hätte jetzt nicht bei 44 aufhören müssen…

Bei Shirt 119B ist der tiefe Wasserfallausschnitt zwar an sich nicht Bürotauglich, aber diesmal sieht das Design gleich das passende Bustier aus gleichem Stoff vor. Sollte bei Burda doch mal jemand zugehört haben?
Kleid
Kleid 116 mit dem angedeuteten Kelchkragen ist eng mit dem Bleistiftrock verwandt, die Details wie die kleinen Raffungen am Hüftpassenteil kommen hier aber sogar noch besser zur Geltung.

Die kurze Bikerjacke 113B ist ja auch nicht schlecht, fällt bei der Konkurrenz dann aber etwas ab. Aber nur im direkten Vergleich.
Oberteil Burdastyle
Dafür schreit dsa OBerteil 118 mit dem Wickeleffekt gerade zu danach, auch zum Afterwork ausgeführt zu werden. Die scheinbaren Bindebänder finden in der Seitennaht Halt. Allerdings wird hier nicht mit Jersey gearbeitet, ich bin mir also nicht sicher, ob das nicht eher was für die Damen mit weniger Körbchengröße ist…

Dann gibt es den Bleistiftrock noch mal 115B in einer anderen Fare. Und das Volantkleid in Langgröße hat hier viel von einem Nachthemd oder so.

Lustlos auch die Accessoires dazu… irgendwas, was man in grau, silber und braun so gefunden hat. Der gemeinsame durchgehende Faden fehlt.

Die Nähschule wagt sich dann and die Bikerjacke, also das volle Programm Leder nähen.

Sportlich die anschließende Modestrecke „Cool Running“. DassHoodie 103 so viele Teilungsnähte hat, kommt in dem Stoff allerdings nicht wirklich raus. Das könnte man vielleicht schöner betonen? Bustier 104 hat eine interessante Nahtführung, oben Halbrund, unten dann in Teilungsnähten weiter. Nur wirft es am Körper der Trägerin überall Falten. Für ein Teil aus Badenanzugstoff dich eher nicht so passend, oder? Auch Bustier 107B sitzt überall eher locker… am Ausschnitt, über der Brust, unter der Brust… Und die Shorts scheinen an der Taille auch abzustehen. Tja, ein Model kann auch zu dünn für die Modelle sein. Schlupfbluson 101 gibt es in zwei Längen: über den Po und knapp unter der Brust. Wozu man allerdings einen so kurzen Regenschutz brauchen könnte, kann ich mir jetzt wirklich nicht erschließen. Egal welche Sportart… wenn alles außer den Schultern nass wird, kommt es auf die doch auch nicht mehr an, oder? Mit Modell 106B gibt es dann eine Laufhose, auch bei der preist der Text die Teilungsnähte an, auf dem Bild kann man durch die Pose und überhaupt das wenige, was man von der Hose sieht, nicht wirkich erahnen, wie die sitzt. Schwarz in schwarz auf der Seite daneben macht es nicht spürbar besser. Dafür scheint Shirt 105 deutlich besser zu sitzen als die Büstiervarianten. (Ein Bustier zu konstruieren, indem man einfach abschneidet hat Grenzen.) Dazu dürfen wir dann noch ein Turnbeutelchen.. äh Matchsack nähen. Nochmal Bustier und Laufhose, hier scheint das Bustier besser zu sitzen, aber die Hände des Models sind wieder davor.

Der Beautykram ist wie immer zum Überblättern…

„Most Wanted“ nennt sich die nächste Modestrecke. Irgendwas mit „Queen of Cool“ und bequem. Hm… Jogginghosen mit Pailletten oder wie verstehen wir das? 102 ist dann auch ein Raglanshirt mit Pailleten. Wobei die seitlichen Einsätze im Schnitt gar nicht so schlecht sind. 112B ist ein Volantkleid in Langgröße. Was aus genau diesem Photowinkel tatsächlich nicht mal so schlecht ausssieht, aber schon arg kurz. Dann mit 119A wieder der Wasserfallausschnitt mit dem Unterteil. Hingegen das mit dem „Ausgehpyjama“… nein, der sieht doch zu sehr nach Pyjama aus und gar nicht nach Ausgehen. Die Bikerjacke gibt es dann auch aus Metallicleder. Der Minirock 114 ist eine Variante von 115B… nur kürzer und mit einem Einsatz vorne. Scheint diesmal sauber genäht zu sein, denn in dem Stoff sieht man den gar nicht. 108 nennt sich „Slipdress“. Da muß ich sagen, daß ich Unterröcke habe, die besser sitzen. Und Nachthemden. Und dann noch mal die Pyjamahose… mit schwarzem Oberteil etwas besser als in der Anzugvariante, aber so wirklich der Hit ist das auch nicht.

Und wieder „Beauty“ zum Überblättern…

Bei den „Accessoires“ muß man dann genau hinsehen, damit man sie zwischen der Deko erkennt. Nein, es geht nicht um schwarze Champagnergläser, es geht um den sparsam darin drapierten Schmuck… Nun ja… selbst die Lindorkugeln sind besser zu erkennen. (Was nichts hilft, denn die mag ich nicht.)

Anschließend eine Häkelanleitung für eine einfache Umschlagtasche, sehr trendy, nehem ich an, mti den langen Fransen. (Nein, die Tasche ist nicht meins, abgesehen davon, daß für meine Taschengewohnheiten ungefütterte Taschen eh völlig unbrauchbar sind. Und wenn ich so was wollte.. bekäme ich das wohl auch ohne Anleitung hin.)

„Pretty Woman“ ist diesmal das Motto für die Plus Größen. Eher für darunter und ins Bett. Das Wickel-Oberteile mit Empirelinie 121A sieht auch sehr süß aus, nur sitzt es an der Brust einfach gar nicht. Nur grauenhaft. French Knickers sind dann nicht so meines, weil sie an mir nicht so toll aussehen. Der klassische Pyjama aus Jacke 122 und Hose 124A leigt dann schon wieder auf meienr Linie. Das ist jetzt nichts spezielles, aber ein Schnitt, der sogar Verwendung finden könnte. Der von mir bislang benutzte wurde zwar mehr oder weniger krude auf meine aktuelle Größe angepasst, aber mal so ein Oberteil mit kleinen Abnähern könnte auch den Komfort steigern. Auch Negligé 125B würde mir gut gefallen (eher als Unterkleid), wenn es nicht schon dem Model offensichtlich über der Brust zu eng wäre. Dann gehen wir mal davon aus, daß es mir auch nicht passt. Die Empirelinie im lang und stehend photographiert ist etwas besser als die kurze Variante, aber die Zugfalten vorne können mich trotzdem nicht begeistern. (Und würde ich wirklich Stretch-Seidensatin für ein Nachthemd kaufen?) Dann gibt es die Pyjamapants noch mal quasi als Tageshose. So in der Bewegung sehen die aber wieder so aus, als wäre vorne im Schritt etwas wenige Platz. Was nicht so toll ist, wenn man sich damit auch bewegen will. Morgenmantel 126 hat wohl eine Kimonogrundform, aber mit ein paar Raffungen. In denen könnte man eventuell eine FBA unterbringen? Den Schnitt mal merken… Und dann noch mal das Negligé als 125A in blau. (Und mit mäßiger Naht. sowie gruseliger Saumverarbeitung.) Auch hier die zweifelhafte Passform. Fazit: viele Schnitte aus der Strecke könnte ich mir für mich vorstellen, aber sie passend zu bekommen sieht nach viel Arbeit aus.

Die „accessoires“ dazu sind dann BHs und Höschen. Da könnte mir das eine oder andere gefallen, nur habe ich oft genug schmerzhaft gelernt, daß von der Stange einfach nicht passt.

Und wieder Beauty zum Überblättern… aus dem Augenwinkel nehme ich noch wahr, daß es um Avocado geht. Die habe ich dann doch lieber auf demTeller, ganz klar.

Fasching oder Karneval ist das Thema der Kinder. Vertreten sind die Größen 110 – 146. Rotkäpchen und der Fuchs, ein „Zauberlehrling“ der natürlich gar nicht nach Harry Potter aussieht, Dino, ein Klassiker seit den 1980ern und ein Blümchen. Dazu die Schlümpfe, die auch so heißen dürfen. Vermtulich, weil im Gegenzug ein Magazin beworben wird. Warum Schlumpfine als eigener Schnitt gilt erschließt sich mir hingegen nicht recht, denn das, was den deutlichen Unterschied ausmacht, nämlich das Kleid, das gibt es nicht als Schnitt, dazu soll man ein weißes Erwachsenenkleid zerschneiden. Perfekt, denn jetzt im Winter gibt es so viele weiße T-Shirt Sommerkleider. 😛

„Green Fashion“ hat diesmal weder mit Mode noch mit „green“ zu tun, sondern stellt eine Stiftung vor, die in Malawi offensichtlich ein Hilfsprojekt unterhält. Oder so.

Die Rezepte werden jetzt auch schon zur Werbung genutzt, so dar ein „Eckes“Eggnogg für einen Eierlikör aus dem gleichen Hause werben. Immerhin muß kein Kirschlikör rein… Die Süßigkeiten sind dann doch ansprechendern, auch wenn ich so kurz nach Weihnachten ja keinen so großen Bedarf mehr habe. Aber Schokoladenfudge kan man sich mal aufheben. Und Torrone will ich auch schon ewig mal selber machen.

Für Überraschung sorgt der Atelierbesuch. Zwar ist mir klar, daß zumindest geologisch Finnland zum größten Teil nicht zu Skandinavien zählt, aber daß ein Finnischer Designer so farbenprächtig  und mit Details arbeitet ist dann auf den ersten Blick etwas überraschend. (Auf den zweiten weniger, wenn man an finnische Trachten und die Nähe zu Rußland oder auch die baltischen Staaten denkt.)

Die nächste Werbung versucht es nicht mehr als „Warenkunde“ getarnt, sondern die Waschmaschinen werden als „die brauche ich!“ angepriesen. Spart mir das Lesen, meine Waschmaschine ist noch relativ neu und die nächste brauche ich, wenn die kaputt ist. Wer weiß, was der Markt dann so her gibt.

Überrascht bin ich vom „Nachbericht“. Im November waren ja Färbesets verlost worden, hier werden tatsächlich auch die Modelle der drei Gewinner gezeigt. Das ist doch mal ganz nett.

Zum Abschluss gibt es dann noch die Idee, ein Joghurtglas in ein kleines Nähnecessaire mit Nadelkissen auf dem Deckel zu verwandeln. Charmant anzusehen, Praktisch vermutlich etwas weniger. Aber gut.

(Und wieder eine Besprechung geschafft, bevor die nächste Ausgabe in die Läden kommt. 😮 )

 

Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2016

Titel Burdastyle Die Dezemberausgabe kommt mit eher warmen, weihnachtlich assoziierten Farben daher. Dunkles rot und ein warmer, fast ins Goldene gehende Naturton. Daß das Titelmodell aus Spitze ist, überrascht dann auch nicht. (Spitze mit sportlichem Reißverschluss… guter Ansatz, aus meiner Sicht. „Hey Schöne“ ist dann wohl auch irgendwie das Motto der Ausgabe.

Im Vorwort bekommt wieder das „burda style-Team“ das Wort, das um viele Klicks bittet. Also nein… natürlich liegt es in unserem eigenen Interesse als Leser, möglichst oft in den Adventskalender reinzuklicken und irgendwelche Lifestyle und Kosmetikprodukte zu gewinnen. (Das war zumindest drin, als ich das letzte Mal reingeguckt hatte…)

Die Bastelabteilung zum Einstieg befasst sich jahreszeittypisch dann auch mit kleinen schnellen Geschenken. Eine zusammengenietete Schmuckablage, ein Beautymäppchen, Schlüsselanhänger und ein Lesezeichen, das vermutlich schön Knicke in die Seiten macht. Was man in allen Fällen braucht ist Leder. Mich reißt das jetzt alles nicht so vom Hocker. Das „Etui“ für die Handykopfhörer auch nicht. Da braucht man kein Leder, sondern Korkstoff.

Freundlicherweise kommt dann auch schon die Mode, allerdings nicht festlich, sondern warm und wetterfest, unter dem Motto „Cool Britannia“. Das kurze Cape 103 ist nett, aber auch recht kurz. Und an den Ärmeln dürfte es reinpfeifen wie Hechtsuppe… Kleid 112 sieht in der Zeichnung gar nicht so schlecht aus, die genähte Variante aus so was tweedigem zu Gummistifeeln hingegen… nicht so ansprechend. 120 ist im Grunde auch so eine Art Cape, nur mit Bund unten, dann darf es sich Oversized Pulli nennen. Die Farbe ist definitiv up to date, der Gelbton hängt auch schon seit September in angesagten Pariser Boutiquen. Die Form muß man halt mögen. Super Easy“ zu nähen dürfte es aber sein.
Kleid Burdastyle
Nicht nur in der Farbe, sondern auch in den Details ausgefallen ist Kleid 107. Bei den kurzen Ärmeln muß man zwar überlegen, wie die in den Winter passen, aber die Biesen und Volants vorne mit dem tief angesetzten Rock ergeben ein durchaus eigenwilliges Bild, ohne übertrieben zu sein.

Cape 104 aus dickem Karo lebt dann von Stoff. Bei Kleid 118A müßte man vom Kleid was sehen, um zu entscheiden, ob das jetzt Kleid oder doch eher Nachthemd. Bei der Schnittform weiß man ja nie. Sieht man Dank Pose des Models im Sitzen aber nicht…
Rock Burdastyle
Modell 105 ist im Grunde auch ganz simpel, bekommt durch das Volant vorne aber wieder ein verspieltes Detail

Dann nopch mal Karo im Mantel mit Querteilungsnaht. Ich muß sagen, das mit dem Musterverlauf hat Burda überraschend gut hinbekommen.

Die vorgestellten „accessoires“ zum Thema stehen dann unter dem Motto „Very Scottish“. Was im Grunde vor allem bedeutet, daß man noch Bilder von Schafen dazu zeigt…. 😛

Beauty bekommt die übliche Beachtung… keine.

Da es sich um das Dezemberheft handelt, werden die Shoppingvorschläge unter „geschenke“ geführt. Interessant zu sehen, daß man für Papierperlen heutzutage eine „Maschine“ braucht. Zu meiner Zeit in der Jungschar haben wir das mit einer Strumpfnadel und von Hand gemacht. 😮 Aus alten Illustrierten. Kostete natürlich auch keine 13 EUR. Nett finde ich das Set aus Sockenwolle und Stricknadeln im „to go“ Plastikbecher verpackt. Aber das kann man auch selber so packen und verschenken…

„Festlich“ wird es dann endlich in der nächsten Modestrecke. Kleid 119 ist ein wich fallender Sack, der aber mit Bindegürtel auf die Figur gebracht wird. Das sieht bei schlanken Frauen durchaus gut aus, die wirkliche Sensation ist aber der Stoff. Paillettentüll mit Seidensatin. Auch der Stoff von Tunika 111 ist einen zweiten Blick wert. So man es schafft, die Augen vom völlig verkorkst sitzenden Brustpunkt und den grauenhaften Falten darunter abzulenken… Kleid 118B wirkt ebenfalls vor allem durch den Stoff, zumal dieser den Schnitt völlig untergehen lässt. Durchaus gelungen das Titelmodell, auch auf den zweiten Blick. Der grobe Reißverschluss vorne in Rock und Jacke gibt der traditionellen Guipurespitze einen modernen Look. Maxikleid 113 scheint mit Tunika 111 verwandt zu sein, der Brustpunkt sitzt nämlich auch hier irgendwie auf der Oberbrust. Der doppelreihige Brokatblazer 101 trägt sogar beim Model auf… wie der wohl in einer „normalen“ Größe wirkt? Was Hüllenmantel 115 mit „festlich“ zu tun hat…? Erinnert mich doch eher an einen Bademantel. Wobei er mit den übertrieben großen Taschen durchaus was modisches hat, aber eben nicht unbedingt festlich wirkt. Hängerchen 123 und die kurze Variante als Top wirken wie Sack mit sackartiger Rüsche… trägt so was jemand wirklich freiwillig??? Und zum Abschluss noch ein paar kuschelige Pullis, aber auch die sind eher gemütlich als irgendwie festlich. Hm.

Das „accessoire“ zum Thema sind dann Schürstiefeletten mit gemusterten Strumfphosen. Die Stiefel reißen mich jetzt alle nicht so vim Hocker, bei den Strumpfhosen brauche ich gar nicht gucken, gemusterte Strumpfhosen in meiner Größe (und Passform) gibt es ohnehin nicht.

In der Nähschule gibt es diesmal ein Projekt für Anfänger, der „super easy“ Oversize Pulli wird gezeigt. Was mit dem angeschnittenen Kragen nicht mal völlig banal ist.

„Jeans“ sind das nächste Thema, allerdings etwas ungewohnt, denn diese Modestrecke ist den Stricknadeln gewidmet.
Strickhoodie Burdastyle
Gut gefällt mir der Hoodie für Herren. Das Zopfmuster macht das Stricken interessant, trotzdem bleibt der Hoodie cool und männlich.

Der Damenpulli hat zumindest nette Zöpfe auf den Ärmeln, aber mehr erkennt man nicht. eine Anleitung für Dreieckstücher braucht man sicher, hat man ja noch nie gesehen… und die Oversizeweste, die unkoordiniert zusammengebunden wird kann mich jetzt auch nicht begeistern. Ist aber vermutlich anfängerfreundlich, weil nicht „passformsensibel“. Modell 141 mit dem großen Kragen… hm, nicht schlecht. Der bestickte Ethno-Pulli hingegen…. der verströmt doch arg den Charme der Bastelstunde.

Die Kinderschnitte der Ausgabe finden wir in der Modestrecke „Night Life“, gemischt mit vielen Damenschnitten und einem Bademantel für Herren. Okay, der Fokus liegt bei den Damen. Ein luftiges Nachthemdchen passt gut in den Winter… Der „Onesie“ (lange Unterwäsche am Stück…) passt schon besser, aber will frau wirklich so aussehen? Ein Herrenbademantel (muß ja vor Weihnachten auch rein, eine Standardgeschenkidee, nicht wahr?), en luftiger Einteiler für Damen… das muß mich jetzt nicht vom Hocker reißen, nehme ich an? Wärmflaschenbezug,… ein Kuschlewal… Shorts und Top.. der gestreifte Morgenmantel 114 ist noch ganz nett. Dann noch ein gestreifter Babystrampler und noch mal ein luftiges Nachthemd. Modell 108, auch ganz nett. Aber im Dezember? Wenn man gerade Schnitte für Nachtbekleidung braucht, vermutlich sinnvoll, aber spannend ist anders.

„Beauty“ reimt sich mal wieder mit überBlättern…

Simplicol möchte auch ins Gespräch gebracht werden, daher gibt es „pimp“ Ideen mit Farbe. Die ausgesprochen *gähn* sind. Nur die Wollknäuelfärbung… ob das ein sinnvolles Ergebnis bringt? Aber über die Farbechtheit bei Simplicol auf Wolle lässt man sich eh lieber nicht aus.

„Instant Glamour“ ist das Motto der Plusstrecke. Das ist doch ein guter Ansatz. Blazer 125 sieht in der Zeichnung vielversprechend aus, das Bild hingegen versteckt mal wieder alles. Beim Maxikleid 128B widersprechen sich die beiden Informationen… das Photo zeigt ein gut auf Figur gearbeitetes Kleid, die Zeichnung hingegen lässt auf nicht viel Taille hoffen? Die Kombination aus Tunika und Hose sieht bequem aus, aber Glamour? Ähnlich geht es mir mit Tunikavariante 129A. Da sticht immerhin die Farbe hervor und der Ausschnitt lässt dann doch etwas tiefer blicken, als man das so im durchschnittlichen Büroalltag haben will. Das Maxikleid gibt es dann noch mal als Minikleid und Etuikleid 127 hat wieder eine Zeichnung, die Interesse weckt und ein Photo mit einer Passform aus der Konfektion… Das war jetzt ein bisschen enttäuschend, muß ich sagen.

Dann wieder Beauty, irgendwas mit Zimt…

Die Rezeptsparte hat dann wieder mein Interesse… Das sieht alles lecker aus, allerdings habe ich schon ein Rezept für Eierlikörkuchen und für Butterplätzchen… Aussehen tut es aber ohne Zweifel lecker.

Bunte Schau aussageloser Bilder widmet sich der „Langen Nacht des Selbermachens“, war die Veranstaltung wirklich so langweilig, daß man sie hier verbraten muß.

Ganz süß finde ich die Dekoidee am Ende diesmal… Kleine Miniaturen in Walnusschalen… Das muß kein Reh sein, aber die Idee gefällt mir wirklich. Ein paar Zutaten habe ich schon gekauft… 😛

Das neue Heft kommt schon am Mittwoch… Ach ja, eine Beilage liefert noch ein paar Burda-Schnitte zur Fernsehshow „Geschickt eingefädelt“. Nicht neu die Schnitte, würde ich sagen.