Revue de Presse: fait main N° 422 (Mars 2017)

Zum Nähen komme ich zwar immer noch kaum (ein Shirt ist fertig, aber noch nicht photographiert), aber die Märzausgabe der Fait Main habe ich Ende Februar in Paris mitgenommen. Das Wickelkleid vom Titel würde mir schon mal sehr gut gefallen.

Das Editorial stimmt uns auf den Frühling ein und verspricht außerdem viel blau. Blau ist ja bei mir immer gut. (Wobei das natürlich immer an der Stoffwahl liegt und die hat man immer selber in der Hand.)

Die vorgestellten Bücher sind diesmal thematisch bunt gemixt, was die Techniken betrifft. Nähen ist eher weniger dabei. Und Macramé ist auch wieder im Kommen? Da reicht es vermutlich, wenn ich meine alten Anleitungen wieder suche…

Dann wieder die bunte Mischung an Produktvorstellungen… die Handtücher mit den baskischen Streifen sind hübsch.

Dann das Gleiche noch mal für Beauty und „Gesundheits“produkte. Auch nicht interessant.

SofakombiLümmelmode fürs Sofa kann mich ja normalerweise nicht begeistern. Aber kaum kommt es in blau… schon hat es meine Aufmerksamkeit. Die Kombination mit den Streifen sieht irgendwie gemütlich und frisch aus. Das würde ich glatt tragen…

Der Rest der Modestrecke (die was mit blau zu tun hat…) ist dann etwas angezogener. Ein Jeansoverall, eine Jeansjacke und eine Pulli Hosen Kombination. Okay, eine weite kurze Hose aus Jeans sieht auch an einem Modell etwas… wenig schmuck aus. ein weiter Pulli dazu macht es nicht besser. Das Spitzenmuster auf dem Pulli hingegen ist eine gute Idee.

Die nächsten Produktvorstellungen sind wieder bunt gemischt.. von Fimo bis gemusterten Stoffabschnitten.

Strickerinnen mit Sinn für Dramatik kommen dann auf ihre Kosten… ein wuscheliges Teil, das wahlweise als Minirock oder als „Schulterkragen“ getragen werden kann. Vielleicht nicht praktisch, aber schon irgendwie witzig.

Eine einfache Bildanleitung zeigt dann, wie man aus Jeans einen Steppstoff macht und daraus eine schlichte Tasche näht. Kein schlechtes Projekt für Jeansliebhaberinnen.

Dann ein schlichter Baumwollstrickpullover in… blau. Mit Bund und Ärmelbündchen im Perlmuster, schlicht, aber schön tragbar. Sogar mit leichter Taillierung. Gefällt mir.

Weiter geht es mit einer Anleitung zur Schnittveränderung, Hier wird das Armloch erweitert und der Ärmel entsprechend angepasst. Nun ja, das ist ein Problem das ich eher selten habe.

„Bonjour le Printemps“ stellt dann erst noch mal das Kleid vom Titel in den Vordergrund. Das sieht auch auf den zweiten und dritten Blick toll aus. Hm… inzwischen könnte mir die 46 mit FBA (und einer gewaltigen Erweiterung an den Hüften) sogar passen. Schon sehr reizvoll. Jogginghose mit Tunika ist weniger spannend, wobei die Tunika einen schön schlichten Schnitt hat und sich gut für Musterstoffe eignet. Dann noch eine Art „Safarijacke“, aber recht lang. Mag gerade ein Trend sein, aber das hat mir zu viel Sackcharater..

gestricktes BabykleidEntzückt bin ich hingegen wieder von dem gestrickten Babykleid. In so zarten Farben sehen die Kleinen ja eh immer süß aus und irgendwie spricht mich der Retrocharme wieder sehr an. Als ich klein war, gab es solche Kleidchen auch schon mal. Wobei sie eigentlich sehr praktisch sind, denn man kann auch ein Shirt drunter ziehen und sie passen eigentlich ewig, vor allem, wenn man unten mal was anstrickt. Das Material aus Baumwolle und Polyacryl ist auch ganz modern und sollte gute Trageeigenschaften und einfache Wäsche vereinen.

Dann kommen die Plusmodelle. Alltagsmodelle aus unterschiedlichen Materialien werden versprochen. Ich muß zugeben, alltagstauglich sind das Kleid, der Rock und die Tunika. Aber das ist mir dann doch wieder zu sackig alles. Okay, die Tunika zu einer Hose sollte besser aussehen.

Aber dann doch lieber die Artikel über Ausstellungen… Vergoldungen aus dem 18. Jahrhundert im Musée des Arts décoratifs. Faszinierend finde ich das ja immer, aber mein Geschmack ist es dann doch nicht.

Kunst gibt es in der Fondation Beyeler in der Schweiz. Übers Jahr von Claude Monat, Wofgang Tillmans und Paul Klee. Zusammenhang zum handarbeitlichen Thema bleibt jetzt ein wenig unklar… da fehlten dann wohl interessantere Themen?

Eine Lektion „Nähkurs“ zeigt, wie man Abnäher beliebig verlegt. Das ist jetzt nicht neu für mich, aber so wie es gezeigt wird, kann sich jeder dran trauen. (Wobei ich ja bei Brustabnähern den „Angelpunkt“ etwa 2 cm – 4 cm jenseits der Spitze ansetzen würde.)

Auch bei der Deko bleibt es blau. Einfach grafisch gestaltete Kissen und Wandbilder… nun ja, braucht man dafür eine Anleitung?

Dann wieder ein Strickpulli für Kinder. Das Muster ist defintiv auch jungstauglich, das Streifenmuster kommt wohl mal wieder aus dem Garn und steigert meine Begeisterung für solche Garne jetzt nicht.

Die Babystrecke ist hingegen wieder ganz süß. Auch in blau. :o) Von der Wickelauflage, die sich zur Tasche faltet über niedliche Elefanten als Mobile oder Beissring zum Set aus Hose und Oberteil aus Jersey. Für etwas größere Mädchen (Gr. 92 bis 128) gibt es dann ein Kleid und eine Hose. Wobei die Hose mit Schleife und eher weiter Schnittform, die in der Taille blusig gerafft wird, tatsächlich mädchenhaft ist und nicht „unisex“.

Strickmantel für MädchenUnd noch mal kann ich mich für ein Strickmodell begeistern. Besonders schön sind die unterschiedlichen Texturen. Die Jacke selber ist aus einem dieser Effektgarne, die einen frotteeartigen Effekt ergeben, die Herzen und Kantenabschlüsse sind aus glattem Garn.

Oh, Stickfans kommen auch auf ihre Kosten… rosa Flamingos in Kreuzstich für Handtücher. Muß ich jetzt nicht haben, aber Flamingos sind ja auch gerade Trend…

Dann ein Hinweis auf eine Veranstaltung zum Thema Garten… nun ja.

Noch mal eine Seite zur Schnittanpassung,diesmal einfache Längenänderungen. Naja, quer durchschneiden und auseinanderziehen oder einfalten. Aber wer das noch nie gemacht hat, den mag es ermutigen.

Anschließend stehen erneut die Kinder im Mittelpunkt. Eine Puppentragetasche mit Bettzeug kann man nähen. Und auch die passende Puppe gleich dazu.

Der für mich spannendste Artikel ist dann der über Mode in Taiwan. Anlässlich einer Ausstellung in Calais. Das liegt ja leider wieder nicht so am Weg, aber die Bilder des Artikels entschädigen etwas dafür.

Gesamtfazit? Die Strickanleitungen gefallen mir fast besser als die Nähanleitungen. Bis auf das Titelkleid. Dumm nur, daß ich keine Anleitungen für Kindersachen brauche…

Revue de Presse: Threads January 2017 (188)

Titel Threads 188Diesmal hat die Wirklichkeit mich überholt… das nächste Heft liegt auch schon bei mir, aber die Januarausgabe will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Schon die all over Stickerei auf dem Titelkleid ist mehr als einen Blick wert. Ich mag ja Dekoration, die sich von den Nähten nicht aufhalten lässt.

Die Autoren der Ausgabe werden diesmal gefragt, welches ihr schwierigstes Nähprojekt war und wie sie es bewältigt haben. Für mich könnte ich die Frage wohl nicht beantworten. Sobald ein Teil fertig ist, vergesse ich die Probleme ganz schnell. Bis zum nächsten Mal, natürlich…

Das Editorial ist diesmal mehr in eigener Sache, wobei ich das als „Dauerleserin“ durchaus nett finde, wenn auch mal erzählt wird, welche Redaktionsmitglieder gehen oder kommen. (Aber systematisch macht das Threads ja auch nicht.) Die Lesertips bekommen diesmal nur eine knappe Seite, dafür ist der „Best Tip“ nicht so schlecht. Eine Paste aus Stärke, um Markierungen auf dunklen Stoffen anzubringen. Wäscht sich nämlich aus. (Laut Anleitung reicht auch bürsten und ein feuchtes Tuch. So lange sich die Paste nicht einsaugt, könnte das tatsächlich funktionieren.)

Anschließend geht es um das Titelkleid, „Embellishments“ sind das Thema. Akzente setzen mit Metallicgarn. Mit guten Tips, wie man die Zierstiche an Metallicstickgarn anpasst fängt es an, aber uuach das aufnähen dickerer Fäden mit der Maschine oder das Einarbeiten von Hand kommen vor. Vermutlich liegt es daran, daß ich mit Handsticken nicht so viel Erfahrung habe, aber die Technik, wie man bei doppeltem Faden ihn so in der Nadel verankert, daß er nicht so leicht reisst, kenne ich noch nicht. Mal sehen, ob ich das Wissen auch mal verwenden kann.

Dekorativ geht es im nächsten Artikel weiter. Um die schöne Plazierung von Streifenmustern, wenn es um die Ecke geht. (Angeregt vom Vintage Modell auf der Heftrückseite.) Auf die Idee, dass die Streifen schlichtweg aus dem Stoff ausgeschnitten und dann quasi als Borte aufgenäht werden war ich in der Tat noch nicht gekommen. Je nach Stoff kann das wirklich unsichtbar funktionieren.

Dann die „Pattern Reviews“. Diesmal ist nichts dabei, was mich wirklich fesselt. Die Bluse von Deer and Doe ist recht interessant. Aber wozu tragen, wenn man nicht die Figur für Röhrenhosen hat?

Auführlich geht es dann um den Austausch eines Jackenfutters. Da ich das schon mal gemacht habe weiß ich, daß der Artikel gut ist… Wenn ich den vorher gekannt hätte, wäre es hilfreich gewesen.

Spannend dann ebenfalls das Thema, wie man unterschiedliche gemusterte Stoffe kombiniert. Das gefällt mir im Ergebnis nicht immer, aber die „Grundregeln“, die der Artikel vorstellt sind schon sehr hilfreich. Und dürften in vielen Fällen den Unterschied zwischen einem gewollten und geplanten Eindruck und einem „sieht auch nach Resteverwertung aus“ ausmachen.

Die britische Designerin Terry Fox war mir bislang kein Begriff, aber Bilder von opulenten Brautroben gehen immer… dabei bleibt es aber nicht, neben einem Interview (Das, glaube ich, einen durchaus realistischen Einblick in den Berufsalltag gibt.) gibt es einen Bildanleitung für eine Pattentasche. Denn die Designerin bietet auch Kurse an und versteht offensichtlich ihr Handwerk.

Um Passform bzw. die Bewegungs- und Designzugabe geht es im Artikel von Joi Mahon. Sie teilt dazu den Oberkörper in vier Quadranten, erklärt den Zusammenhang zwischen Körpermaß und Kleidungsstück und macht Vorschläge für sinnvolle Bewgungszugaben und Designzugaben. Eine Bluse in drei unterschiedlichen Passformklassen rundet den Artikel anschaulich ab.

Besonderes Augenfutter, auf das ich mich jedes Jahr freue, sind die Ergebnisse des „Made with Wool“ Wettbewerbs. Der Rock mit eingestrickter Skyline am Saum…und das war der „Junior Handwork Winner“. Aber auch die Modelle der Erwachsenen sind natürlich mehr als sehenswert.

Ausführlich befasst sich der nächste Artikel mit dem Kapperfuß und dem Rollsaumfuß. Die funktionieren ja bei mir leider auch nur nach dem Zufallsprinzip… Aber beim nächsten Mal lege ich mir den Artikel daneben.

Da die Januarausgabe ja weit vor Weihnachten gekommen war, gibt es natürlich einen „Gift Guide“. Immerhin ist die Bandbreite der Vorschläge sehr breit.

Sachlicher dann wieder bei „Essential Techniques“, ums Zwischenfutter (interlining) geht es. Den hätte ich auch gerne vor einigen Jahren schon gehabt. Inzwischen habe ich das ja inzwischen größtenteils selber rausgefunden… 😉

Warum der Artikel danach unter „Sewing Saves“ steht erschließt sich mir nicht so ganz, aber er zeigt Möglichkeiten, wie man dicken Nähfaden (typischerweise für Möbelstoffe eingesetzt) verwenden kann. Worauf der Artikel allerdings nicht eingeht ist, daß nicht alle Maschinen so dicke Fäden verarbeiten und noch weniger gleichzeitig  auf Ober- und Unterfaden. Gerade bei den moderneren Maschinen.

Die erste Leserfrage sucht diesmal Quellen für Schnitte in Teenagergrößen. Ein nicht ganz seltenes Problem. Unbekannte Quellen kennt Threads wohl auch nicht, aber Vorschläge, wie man Schnitte ändert. Interessant auch, wie man Wollstoffe für die Verarbeitung vorbereitet. Wobei ich bezweifle, daß ich das jemals so gründlich machen werden. Bisher ging es auch anders gut. Und dann noch die Anleitung, wie man Hosenbeine (fertiger) Hosen kürzt, wenn die Hüften ungleich sind.

Das Nähgeschichtchen widmet sich Mamas großem Tischtuch.

Und zum Abschluss noch die Nahaufnahme auf eine Jacke aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Das Kleindungsstück an sich ist nicht so spannend, wie sauber die Streifen an der Ecke zusammenstoßen schon.

Das war der Januar, die März-Ausgabe liegt natürlich auch schon hier…

Paris Fashion Week

In Paris ist mal wieder Fashion Week und das ist natürlich (gefühlt) für jeden ernstzunehmenden Style und Fashion Blogger Grund genug, was darüber zu schreiben und coole Bilder mit Pariser Street-Styles ins Netz zu stellen. Nun ja, da ich gerade zufällig in Paris bin, ist das ja Anlass genug, auch mal dazu zu senfen. 😉

It’s Fashion Week in Paris again and that means that every serious style and fashion blogger has to write about it (at least if feels like that) and showing pictures with cool and innovative Parisian street styles. Well, I am right now in Paris and it is Fashion Week now, so that should qualify me sufficiently to write about it, right? 😉

Zunächst mal…. in ungefähr 95 Prozent der Stadt bekommt man von dem Event schlichtweg gar nichts mit. Das Leben geht seinen normalen Gang. Mir ist es auch nur aufgefallen, weil ich am Sonntag in den Tuilerien war und sie da große Zelte aufgebaut haben. Ebenso wie auf der Place de la Concorde. Das war dann irgendwie nicht zu übersehen.

First… in about 95 percent of the city you will not even get a hint of this event. Life goes its normal way. I only noticed because I was at the Tuileries on Sunday and they were about to install big tents. As they have huge tents on the Place de la Concorde. They could not be missed somehow.

Einem sehr genauen Beobachter fällt vielleicht auf, daß in den letzten Tagen mehr gestylte Mädels unterwegs waren, die sich wahlweise vor neutralen Mauern, typischen Pariser Haustüren oder in etwas heruntegekommenen Gassen von ihren Freundinnen knipsen ließen. Schließlich will das eigene Mode Blog ja gefüttert werden, könnte ja jemand das passende Suchwort eingeben. Außerdem sieht man im Innenstadtbereich gelegentlich sehr dünne Mädchen mit absurd langen Beinen und unproportioniert langen Schienbeinen auf flachen Schuhen zügig durch die Gegend düsen.

A very accurate observer might have noticed some highly styled girls that are posing in front of neutral walls, typical Parisian doors or in a bit run down alleys and have a friend taking pictures of them. You need to feed your own fashion blog for the event, might be someone is searching exactely for you on google. Also the observer might notice a certain number of very thin girls with absurdly long legs and unproportionally long shins who are pacing quite fast on flat soles through the central arrondissements.

Wenn man dann zufällig zum passenden Zeitpunkt in der passenden Straße (etwa im Marais) vorbei kommt, dann beobachtet man gelegentlich mal eine Traube kreativ gekleiderter Menschen, die irgendwo rumlungern und irgenwelche photographierfähigen Geräte (vom Handy bis zur Spiegelreflex mit Stativ ist alles dabei) dabei haben. Das sind die unwichtigen Leute und Photographen, die man daran erkennt, daß sie draußen stehen. Ist aber eine gute Gelegenheit für die Fashion Blogger, sich wenigstens gegenseitig zu knipsen. Dabei ist es völlig okay, gelegentlich in Schreie des Entzückens auszubrechen. Die echten Photographen erkennt man dann daran, daß sie in unauffälliger Kleidung und gelangweilten Blocks eine Plastikwerkzeugkiste auf Rollen hinter sich herziehen. Und daran, daß sie einen Ausweis umhängen haben und problemlos von den Herren im schwarzen Anzug reingelassen werden.

If you then hit the right space (maybe a street in the Marais) at the right time, then you can observe a bunch of creatively dressed people who are standing somewhere outside and have all kind of photographic devices (from smartphone to SLR, everything is possible). That are the highly unimportant people and photographers which are easily recognizable by the fact they are outside. Though fashion bloggers can at least take pictures of each others styles. And some screams of excitement are fully on order. The real photographers are those who wear simple and comfortable clothes, have a slightly bored look and are dragging plastic tool boxes on wheels behind them. And of course your recognize them by the badge they are wearing and by the fact that the black suited guys open the entrance doors for them.

Grob gesagt treibt sich das ganze Völkchen in einigen Gassen des Marais und im Bereich Grand Palais, Concorde, Tuilerien und Rue St. Honoré rum. Da sieht man dann all die „kreativen“ Styles, die eine Pariserin nie und schon gar nicht in der Stadt tragen würde. Und schon gar nicht bei unpassendem Wetter. (Okay, daß es gestern 24°C bekommen würde, war vor einigen Monaten vermutlich nicht zu ahnen… und für den Style kann man auch dann mit dem Leopardenplüsch rumlaufen. Oder muß man dann.)

Basically all those people remain in a relatively small area, mostly in some streets of the Marais and the area Grand Palais, Concorde, Tuileries and Rue St. Honoré. That is where you then see all those „creative“ styles a Parisian woman would never wear or at least not in town. And not at a completely unsuitable weather. (Okay, when they planned their styles months ago they probably could not know that it would be 24°C yesterday… and if that’s the IT piece of the season then you will wear fake fur in leopard pattern. Or you have to wear it, to be part of it.)

Kurzum: Der Zirkus ist in der Stadt und photographiert sich selber. So lange man das im Auge behält, kann man sich auch an den diversen Blogs und Photostreams in der nächsten Zeit erfreuen. Und muß nicht enttäuscht sein, wenn man zu einem anderen Zeitpunkt nach Paris kommt und niemand sieht so aus. 😉

To sum it up: circus is in town and is taking pics of itself. As long as you have that in mind you can have fun with street style pics from the event in blogs and photostreams and you need not to be disappointed when you come to Paris at any other time and find no one who looks like that. 😉

Öko-Clown?

Clown pants for the organic minded?
Hose mit großen Punkten
Das war jedenfalls so mein spontaner Gedanke, als ich diese großgepunktete Hochwasserhose in Naturtönen in einem Pariser Schaufenster gesehen habe. Da tut es mir ja gerade gar nicht leid, daß es das nicht in meiner Größe gibt…

„Must be a disguise for a clown who does not want to use dyes“ was my spontaneous thought when I saw that in a shop window in Paris. Wide and cropped pants with huge dots in natural hues. No way. One of those moments when I am very happy that this is not even offered in my size…

Maßvolle Messeshopping in Paris

Modest shopping in Paris

Auf der L’Aiguille en Fête in Paris war ich ja in erster Linie zum „arbeiten“, also um einen Bericht für Hobbyschneiderin24 zu schreiben, aber ein bißchen eingekauft habe ich doch…

Going to L’Aiguille en Fête in Paris was basically „work“ because I went to write an article for Hobbyschneiderin24, but there was a bit of shopping for me also…

Mohair GarnGeplant war der Wollkauf. In Frankreich gibt es eine Organisation Le Mohair des Fermes de France, die die Fasern vieler kleiner Züchter von Angoraschafen verarbeitet und an die einzelnen Züchter zur Selbstvermarktung zurückgibt. Und an einem dieser Orte habe ich vor vielen, vielen Jahren (2007 sagt mein Blog) nach ausführlichem Streicheln kleiner Ziegenbabies sechs Knäuel Wolle in rot gekauft. Mehr ging nicht, weil ich nicht mehr Bargeld dabei hatte.

What I had planned for was buying that lovely yarn. In France there is the organization Le Mohair des Fermes de France who takes the fibers from small breeders of mohair goats, spins and dyes it and gives it back to the breeders so they can sell it on their own. And a long, long time ago (2007 says my blog) on one of those farmes I’ve bought six fluffy skeins of yarn. (After playing with the baby goats…) I could not buy more because I did not have more cash.

Ursprünglich wollte ich ein Tuch daraus stricken, aber je länger ich das Garn hatte, desto sicherer war ich mir, daß es eher eine Tunika werden will. Nur hatte ich dafür nicht genug Garn. Das sind fluffige 25g Knäuel… Und das Garn gibt es natürlich nicht im Wollgeschäft, ist ja nur Selbstvermarktung. Aber ich hatte im Ausstellerverzeichnis gesehen, daß jemand das Garn auf die Messe mitbringen würde. 🙂 (Es waren dann sogar mehrere da.) Also habe ich eines meiner roten Knäuel mitgenommen und bei La Ferme d’Amalthée noch sieben braune dazu gekauft. (Gleiche Farbpartie bekommt man ja nach so vielen Jahren nicht mehr. :o) ) Mal sehen, ob es 2016 oder 2017 verarbeitet wird. Noch mal so lange soll es aber auf keinen Fall liegen.

My plan was to knit a shawl, but the longer I had the yarn the more I was sure I wanted to become a tunic. Only I did not have enough yarn for that. One ball is just 25g… And of course you can’t buy it in yarn shops, its for the individual farmers to sell it. But when studying the list of the exhibitors I saw that the yarn would be on sale on the fair. 🙂 (In the end there were several exhibitors who carried it.) So I took one of my red skeins with me and choose seven brown ones at La Ferme d’Amalthée. (No chance to get the same dye lot after so many years. :o) ) Not sure if I will knit it in 2016 or 2017. But I do not intend to let it sit for so many years again.

StiftNicht ganz so geplant war dieser Stift. Sieht auch nicht so besonders aus. Kann aber mit dünner Spitze dauerhaft auf Stoff schreiben. So was hatte ich zum Markieren schon länger mal gesucht und da war die Gelegenheit gerade günstig…

Not so well planned was buying this pen. Doesn’t look any special. But it can write with a fine tip on fabric. I’ve already had the idea that something like that would be useful, so I took it when I saw it.

Danach hielt ich es für besser, die Messe zu verlassen… bevor ich noch mehr gekauft hätte, als in den Koffer gepasst hätte. 😉

Then I decided it was time to go home… before I would shop more than my luggage could hold… 😉

Paris Weihnachtslichter

Paris Christmas lights

Statt zu nähen oder meine fertigen Sachen endlich mal zu photographieren bin ich mal wieder ständig unterwegs… diesmal in Paris, wo ich vor Weihnachten schon lange nicht mehr war. Daher gibt es jetzt mal wieder ein paar mehr oder weniger kitschige Bilder mit vielen Lichtlein.

Instead of sewing or finally taking pictures of my finished items I am traveling… for example to Paris. It’s a long time since I’ve been there at the pre-Christmas time. So here are some kitschy pics with many lights…

WeihnachtsbaumDer Weihnachtsbaum in den Galeries Lafayette ist irgendwo zwischen sachlich und edel, der gefällt mir ganz gut.

The christmas tree in the Galeries Lafayette is quite stylish, I quite like it.

Spiegelung in BaumkugelUn Spiegelungen mag ich ja immer…

And I love mirror effects.

WeihnachtsbeleuchtungDie Außenbeleuchtung hingegen… ist eher etwas dünn. Und das ist schon die Langzeitbelichtung, die alle der wechselnd leuchtenden Lampen gleichzeitig zeigt…

The lights on the outside on the contrary… they are a bit thin. And the pic is a long time exposure so it shows all the lights than are lit one after the other.

PrintempsPrintemps nebenan verkündet stolz sein Jubiläum.

Printemps, the next building, proudly announces the jubelee.

Place da la ConcordePlace de la Concorde.

ObeliskObelisk aus einem anderen Blickwinkel.

Obelisk from the other side.

Champs-Elysees Und natürlich die Champs-Élysées.

And the Champs-Élysées, of course.

Das Wetter war recht warm, Schnee ist zwar romantischer, aber wir haben es auch so genossen. 🙂

The weather was quite warm. Snow is more romantic, but we enjoyed ourselves. 🙂

Heiß in Ketten

Hot chain mail

Kleid Vielleicht nicht absolut alltagstauglich, aber definitiv heiß fand ich dieses Kleid. Zu sehen war es bei einer Aktion im Parc de la Villette in Paris. Es war nicht ganz klar, zu welcher Aktion es genau gehörte, ich vermute aber Débrouille, denn die zeigten an ihrem Stand andere Werke aus dem gleichen Material.

Maybe not for everyday wear but absolutely hot is this special neckholder dress. I’ve spotted it at a event at Parc de la Villette in Paris. It was not completly clear to which booth it belonged, but I suppose Débrouille, because they were showing other items from the same material.

Nahaufnahme KettenkleidDie Besonderheit zeigt sich, wenn man näher hin geht. Das Kleid ist aus den kleinen Ösen zusammengesetzt, mit denen man Getränkedosen öffnet. Da muß man erst mal drauf kommen. Das moderne Kettenhemd, sozusagen. 🙂

What is special becomes evident when you are getting closer. The dress was pieced together from the small rings you find on beverage cans. Pretty smart idea.  Kind of a modern chain mail. 🙂

Für einen Parisfan…

For a Paris Fan…

paristuch1501… nähe ich auch mal was langeweiliges.

… I am willing to do some boring sewing.

paristuch1502Das Handtuchpanel mit dem Eifelturm hatte ich mal in Paris mitgenommen, so nach dem Motto „wo am nötigsten“. und jetzt passt es, denn jemand bezieht sein erstes Appartment.

The panel with the Eifel tower I’ve found some time ago in Paris and took it without knowing what I would need it for. But Eifel tower is always good. And now someone is moving into his first appartment.

Die Nähaufgabe war einfach, alle vier Kanten doppelt einschlagen, nicht vergessen, etwas Haushaltsband als Aufhänger einzuklemmen, einmal rum nähen… fertig. 🙂 Ich kann auch mal schnell.

Sweing was easy, folding all borders twice, not forgetting to fold in some ribbon for a hanger, sewing around… done. 🙂 Sometimes I can do fast projects.

Ein frohes neues Jahr… der Ziege!

Happy New Year… of the Goat!

Nein, ich habe mich nicht im Kalender geirrt. Es ist chinesisches Neujahr und da das auch in Paris eine Woche lang gefeiert wird gibt es heute mal viele Bilder und wenige Worte. (Leider sind die Bildern nur mäßig gut. Die Spiegelreflex wurde letzte Woche „gegrillt“ und wir waren noch auf eine Antwort des Reparaturservices. So mußte das alte Knipserle ran. Und hat mich bei der Gelegenheit auch wieder dran erinnert, warum die andere angeschafft wurde…)

No, I did not check the wrong page of the calendar. It’s Chinese New Year and since this is also in Paris celebrated for one week you’ll get a lot of pics and few words. (The pics are not too good, though. My SLR got „grilled“ last week and we are still waiting for an answer ot the repair service. So the old P&S had to do. And reminded me again why I had bought the other one…)

yogoat1501yogoat1502In der Nähe des Boulevard Voltaire konnten wir diese Gruppe Löwentänzer beobachten, die vor und in verschiedenen Geschäften ihren Tanz aufführten.

In the vicinity of Boulevard Voltaire we saw this group of lion dancers performing there dance in front of or inside different shops.

yogoat1503Dazu gehört es auch, einen Salatkopf zu „fressen“. (Der im Übrigen mit einem Umschlag mit Geld verbunden ist.) Nicht überall ist er so schwer zu erreichen, aber da die Tänzer offensichtlich aus einer Kampfschule kamen, klappte das mit der Artistik dann doch.

Part of it is catching a lettuce. (Which comes with an envelope with money attached.) It is not everywhere so hard to get, but the dancer were evidently coming from an martial arts school so they managed.

Die folgenden Bilder stammen von der Neujahrsparade im Marais. Einige habe ich auch an der Place de la République bei der Aufstellung schon geschossen und ein paar auch von Gruppen, die auf dem Weg dort hin waren.

The following pics were taken at the New Year Parade in the Marais. Some also on the Place de la République, where the groops were gathering before. Others from groups I caught when they were on there way there. yogoat1508Auch hier dürfen die Löwen nicht fehlen, allerdings im Nebel…

Lions there, also. A bit foggy…

yogoat1509Weil die Chinesen mit Knallern gar nicht sparsam umgehen. (Was im Übrigen auch bedeutet, daß ich mir einen neuen Trenchcoat werde nähen müssen. Der andere hat jetzt ein Brandloch…)

Because the Chinese do not save on those. (Which also means I’ll have to sew a new trenchcoat. The other one has a burned hole now…)

yogoat1511yogoat1510Nicht fehlen dürfen da natürlich auch die Drachentänzer….

Also dragon dancers…

yogoat1507yogoat1518yogoat1519Eine Gruppe Pandas…

A group of panda bears…

yogoat1505Andere beeindruckende Gestalten…

Other impressive guys….

yogoat1506yogoat1512yogoat1504(Die Schilder helfen nicht immer weiter….)

(The signs are not always helpful…)

yogoat1514Bunter Tänzerinnen….

Colorful dancers….

yogoat1520yogoat1515yogoat1513Und wer Glück hat, kann sein Musikinstrument oder Kostüm auch als Regenschutz einsetzen…

And if you are lucky you can use your musical instrument or your costume to protect you from rain….

yogoat1516yogoat1517Die Feiern gehen noch einige Tage weiter, wer also in Paris ist, sollte gerne die Augen aufhalten. Sonst vielleicht nächstes Jahr?

Festivities are going on for some more days. So if you are in Paris keep your eyes open. Or maybe next year?