Revue de Presse: Burdastyle November 2009

Rot mit Gold glänzt mir diese Ausgabe entgegen. Ist das schon das Weihnachtsheft? Haben wir schon Dezember und ich hab’s verpennt?!? *Uff* Zum Glück nicht. Gegen Novemberdepression hilft das Cover bei mir jedenfalls schon mal gut. Und Abendroben in rot… mein Thema!

Das Editorial ist diesmal wieder mit einem sympathisch persönlichen Touch. (Ich glaube Frau Bily hat in den wenigen Ausgaben schon mehr über sich verraten als ihre Vorgängerin in Jahrzehnten.) Und es verspricht ein Siegermodell im Wäschebereich, nämlich vom „Triumpf Inspiration Award“. Na da bin ich mal gespannt…

Aber zuerst müssen wir durch die Bastelabteilung durch. Leder und Pullis mit Nieten aufpeppen, ja, das war in den 80ern schon mal ganz toll. Die Kette aus gezworbelten Wollsträngen habe ich hingegen so noch nicht gesehen. Das ist auch was für versprengte Reste Sockenwolle. Und perfekt für Leute wie mich, die bei Sonderangeboten gerne mal Einzelknäuel kaufen, weil sie doch soo schön sind… (Mein stash auf ravelry singt ein Liedchen davon…). Und die Cut Outs? Definitiv keine neue Idee, aber eine seltsamerweise wenig bekannte oder wenig verwendete.

„Leichter Nähen“ ist dann wieder ein ganz alter Hut, eine Einkaufstasche mit versprengten Knöpfen benähen. Eigentlich prima, wenn man seinen Kids mal das Handnähen beibringen will. Mein Stil hingegen ist es nicht. Wann das die IT-Bag des Winters ist, dann ohne mich…

Dann aber Bühne frei für die Roten Abendroben. Ich glaube, die könnte ich wieder alle… aber brauche sie natürlich nicht.

Abenkleid BurdaKleid 102 finde ich schon mal extrem unfair, das ist nämlich Langgröße. Dabei wäre es mit dem Ausschnitt und dem langen Rock durchaus auch große Größen tauglich. Und mit Raglanärmel! Soll noch mal einer sagen, der wäre nur was für sportliche Modelle.

Doch auch der Asymmetrische Ausschnitt nebendran begeistert mich. Nur bei dem langen, weiten Ärmel bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir das gefällt. Es betont jedenfalls eindeutig die Asymmetrie. (Bärbel wird’s hassen, oder?) Das Corsagenmodell ind Kurzgröße hat dafür Blütenblätter als Hingucker auf der Brust. Vor allem für sportliche Figuren, denke ich. Zaubert sicher mehr Fülle, aber wenn schon mehr da ist, kann es leicht zu viel werden. Hach, und die Swarovski Steine auf Modell 105! Wobei mir da der Ansatz der Rüsche nicht so gut gefällt, langweilig. 101 im Mantelstil… wieder in Langgröße. Oder die edlen Chiffonschals an Kleid 104? (Übrigens auch bis Größe 46, figurbetonte Kleider brauchen ja auch was zum Ausfüllen…)

Kleid BurdastyleOder vielleicht das hochgeschlossene Modell 103? Auch bis Größe 46… hm, wie das wohl aus dunkelblauem Seidensamt aussähe? Und was mein Mann von einem Opernabonnement halten würde? *hüstel* (Naja, würde auch nichts helfen, selbst da trägt man heute eher Jeans und Shirt als elegante Robe, geschweige denn eine lange. 🙁 )

Nach den Kleidern können die passenden Accessoires ja nur abfallen. Das Make Up ist auch wieder passend in Szene gesetzt, wie in der Damengarderobe eines Opernhauses… (gibt es da heute noch solche „Zurechtmachzimmer“ mit vielen Spiegeln und so?)

Die „Best Sites“ aus dem Internet sind auch diesmal eine leicht zu überblätternde Randbemerkung. Sie bieten einen Online-Versand für Wolle, der aber nichts bietet, was nicht unzählige andere auch bieten (und weniger als ich in Köln mit der Maschenkunst und dem Lana Grossa Laden finde), ein Modelabel, das seine Kollektion zumindest auf meinem Rechner unter Firefox nicht zeigen mag und ein online Flohmarkt. Was doch das selber gucken, stöbern und anfassen nicht ersetzen kann. Zumal es eher edle und teure Sachen sind. Nur www.zugeknoepft.de habe ich mir gebookmarked. Weniger wegen der Knöpfe, da bin ich hier auch ganz gut ausgestattet, aber sie haben ein paar Sachen in Richtung Bänder, die über das übliche Angebot hinausgehen. Falls ich’s mal brauche…

Das nächste Modedethema ist… hm… ein bißchen Hippie, etwas Cowboy,… ? Die Webseite nennt es „mustergültig“ was es vermutlich am besten trifft, denn die meisten Modelle sind aus gemusterten Stoffen. Kleid 112 ist sehr 70er, aus Chiffon soll es zu Tagträumen unter freiem Himmel einladen. Liebe Redaktion, das ist die Novemberausgabe und München liegt auf der Nordhalbkugel des Planeten, richtig? Kleiner Hinweis: unter freiem Himmel gibt es keine Heizpilze. Nur falls es noch keiner gemerkt hat. Dafür ist aber das Model mal wieder so schön liegend drapiert, daß man den Fall des Kleides ohnehin nicht erkennt. Und die schwarze Hose auf dem Bild daneben säuft komplett ab. Ohne die Schemazeichnung wäre gar nichts zu erkennen. (Um so besser erkennt man aber die Stöckelbeine des Models… andere Organisationen werben mit solchen Extremitäten um Spenden…)

Alltagstauglichkeit ist schon mal kein Motto dieser Modestrecke, ich sehe es. Asymmetrisch mit nackter Schulter auf der einen und langem Ärmel auf der anderen Seite kommt Kleid 108 daher. Wobei der gegenläufig asymmetrische Saum ja ein interessantes Detail ist, von Mini zu noch mehr Mini hochrutschend. Nur wann und zu welchem Anlass trägt man das? Zum winterlichen Strandspaziergang würde ich dringend abraten… 😮 *blätter* Karohose, buntes vermates Röckchen… halt! Alpakapulli? Ja in der Tag, das hätte ich fast übersehen, es gibt auch ein Strickmuster. Da dazu keine Schemazeichnung vorhanden ist, hätte ich das wirklich beinahe überblättert. Also Augen aufhalten nach Strickanleitungen!

Der Stoff von Jacke 110 gefällt mir nicht, aber die Idee, auch Steppstoff zu einer figurbetonten Jacke zu verarbeiten hat was. Muß ja nicht immer Michelinmännchen sein. *blätter* Tunika, wieder in Schottekaro. Hm.. nicht übel. Aber vielleicht doch zu viel Rüsch und Puff?

Die Accessoires zum Thema darf man wieder basteln. Wobei ja immer noch nicht ganz klar ist, was das Thema ist. von „Gypsy“ ist die Rede. Ah ja. Vor allem das Schottenkaro, nehme ich an? Ansonsten Unterschiede zum Hippie-Look eher marginal. Und die Schürze mit der aufgebügelten Stickerei wird ohnehin ein gar ephemeres Werk sein. Vliesofix ohne festnähen hält nämlich nicht wirklich dauerhaft. vor allem nicht an den Rändern. Die mit Spitzendecke besprühte Clutch ist nett, aber die Technik nicht neu. Die habe ich letztes Jahr auf Stoff schon für die Challenge gemacht. Und ich hatte es auch nur bei ThreadBanger geklaut.

Als Kontrast ist die nächste Photostrecke jedenfalls wieder in städtischem Ambiente abgelichtet. die 70er werden versprochen. Weniger die Farben, wohl eher die Reversgrößen. Am Interessantesten erst mal die Tatsache, daß es eine Herrenhose gibt. (Allerdings ohne den 70er Schlag, eher eine grade Jeans.) Und Strickanleitungen für Männerpullis. Steht zumindest im Text, das Bild versteckt sowohl Pulli als auch Hose erfolgreich. Erwartet die Redaktion allen ernstes, daß man sich aus der Strickschrift zusammenreimt, wie das Muster wohl aussehen mag?? Die anderen Teile des Themas sind zwar teilweise androgyn, aber dann wohl nur noch für Frauen.

Ganz klassisch übrigens auch der Maßschnitt, Faltenrock und Hemdbluse. Doch, wohl irgendwie Retro. Das was in den 70ern die Leute trugen, die nicht hip waren und knallebunte Schlaghosen an hatten. Also vermutlich die Mehrheit. Nur waren die Röcke kürzer, ich habe da Beweisphotos von meiner Mami. *g*

Was an den vorgestellten Accessoires dann Retro sein soll erschließt sich auch nur begrenzt. Schaftstiefel und große Sonnenbrillen begleiten uns ja jetzt auch schon wieder einige Jahre. Und Schlapphüte werden sich eher nicht mehr durchsetzen. Wie Hüte eben generell. (Was andererseits bedauerlich ist.)

Passend zum Shirt mit Poloverschluss gibt es für dieses Teil wieder ein Kapitel der Nähschule. So was gucke ich inzwischen aber lieber in meinen Nähbüchern nach, da sind die Bilder größer…

Ein übliches Vorweihnachtsthema ist ja mal wieder Wäsche… diesmal Nachwäsche. Kurze Höschen im Winter sind natürlich weniger praktisch. Wobei mir die Spannung auf der Schrittnaht auffällt. Das aus Seidenchiffon schreit nach ausgefransten Nähten nach dem ersten Tragen. Ach so, die haben querelastischen Chiffon. Wo man den dann wohl herbekommt? (Und will ich Seide, die mit irgendwelcher Kunstfaser vermischt ist? Anders bekommt man Seide wohl nicht elastisch.) Ganz süß ist natürlich Kleid 133. Aber noch geiler ist das Telefon in der Kulisse… Wählscheibe und mit einem Gobelinbezug! Ich hoffe allerdings, das das nicht Bestandteil des 80er Revivals ist… *gg*

Blütenpuschel am Hintern? Was ist das denn??? Oder wofür? Wie der Chiffonpuschel sich wohl unter den Klamotten anfühlt oder aussieht? Ah ja, das hat was mit dem Wettbewerb von Triumpf International für angehende Designer zu tun. Als Laufsteg und Wettbewerbsmodell macht es schon mehr Sinn. Wohl eher ein Teil zum ausziehen oder so… (Und wenn man auf der Burdaseite nach Infos über den Wettbewerb sucht, dann fängt das Modell auch an, Sinn zu machen. Eben mehr Designstudie als irgenwie nützlich.) Am schönsten ist trotzdem die Katze…

Die passend old-fashionned mit viel Gold in Szene gesetzte Kosmetik überblättere ich mal großzügig.

!Aus 1 mach 4″ widmet sich der Hose. Diesmal ein sehr allgemein gefasstes Thema. Die Modelle reißen mich diesmal alle nicht vom Hocker. Hosen halt.

Bestrickend wird es wieder im Home-Dec Teil „Kuschelzeit“ ist angesagt. Für die graphischen Sitzkissen fehlt mir der Kamin, aber sonst mag ich das Schlichte. Die bestrickte Teekanne… eher nicht. Eine behäkelte Kuckucksuhr? Das ist ja so richtig bescheuert… schon fast wieder gut. Das spricht meinen Sinn für Trash an. (Und würde gut zum Elchkissen vom letzten Jahr passen…) Das Kissen mit den Pompoms ist hingegen stylish, wie auch der Untersetzer aus Filzkugeln. Und mal eine Babykombi für ganz kleine, den sollte ich aufheben, bevor ich das Heft ausortiere. (In zwei Jahren…)

Ein weiteres Kapitel „leichter nähen“ befasst sich diesmal mit…. stricken. na gut, ich nenne das nicht nähen, aber gut. Und die Materialkunde befasst sich offensichtlich mit Stricknadeln. Sogar Exoten wie Webstricknadeln sind dabei. Dafür sind die Angaben zu den KnitPro Nadeln falsch. Diese heißen nämlich nicht mehr KnitPicks und es gibt sie nicht nur ein drei Stärken, sondern in sehr vielen. Sogar in Zwischengrößen wie 3,25 oder 3,75.

Die Nadelrolle bekommt dann auch nur eine Kurzanleitung. (Also nicht daß man das nicht ganz ohne auch hinbekäme… also könnte man den Text auch weglassen. Wobei Leder und Filz… nicht etwas gewichtig, falls man es mal mitnehmen will?)

Edel geht es mit der Plusmode weiter, Abendkleider sind auch da angesagt. Rasante Kurven finde ich ja toll, ob ich unbedingt goldene Pailletten nehmen würde….? Und die schwarzer Rock mit weißer Bluse Kombi ist doch sehr… schwiegermutterbieder. (Schwiegermütter mögen mir verzeihen…)

Abendkleid BurdaKleid 138 kann ich mir hingegen sehr gut vorstellen, die schwingenden Lagen am Saum… dezent, aber trotzdem mit etwas Schwung. (Okay, ich liebe auch dunkelblau… beinahe so wie rot… da werde ich ja immer ganz leicht schwach…) Fehlt nur noch der Anlass.

Mantel 136 ist zwar schwungvoll in Szene gesetzt, aber der Schnitt sieht arg grade aus… Dann doch lieber das Etuikleid drunter. Sehr schlicht. Sozusagen grundschnittauglich auch für den nächsten Sommer.

Für Kinder gibt es auch Nachtwäsche. (Wie immer der Knaller unter dem Weihnachtsbaum… *gg*) Gr 104 – 128 sind vertreten. Das schlichte grau ist sicher auch stylisch, aber ob das die schönste Farbe für kleine Kinder ist? Und der Jungenbademantel im Preisboxer-Stil (inklusive Gesichtsausdruck)… Nun ja. Und trotz der Farbe muß man die Sachen ja irgendwie unpraktisch bekommen. Ein Kleinkind im Winter in Shorts und kurzem Shirt, wahlweise mit überlanger Hose oder einem extra langen Nachthemd. (Geht dann auch garantiert schief, wenn Kiddi nachts mal aufs Klo muß, oder?)

Ach ja, „news“ gibt es auch noch. Porzellanrohlinge zum selberbemalen, ein typisches Vorweihnachtsthema, oder? die Events sind auch alle nicht in meiner Nähe.

Ach, der „Starstyle“ kommt noch. Noch eine Hose im „Sienne Miller“ Style. Gemeint sind damit offensichtlich Turn-Ups. Sind die nicht endlich mal out?

Ein kleines Patchwork-Thema gibt es auch noch, ein Stiefel zum Aufhängen am Kamin. American Style, sozusagen. Nun ja. ist doch immer wieder erstaunlich, wofür man Anleitungen brauchen kann…

Das war’s dann auch schon, Vorschau aufs nächste Heft und danach ein „Stoff des Monats“, Amy Butler kennen wir ja. Recht bunt… alle lieben sie, ich bin mir da nach wie vor nicht sicher…

Im Ganzen aber ein nettes Heft. Schöne Abendmode und einiges Grundschnitttaugliches.

This issue I liked better than the last (which was boring). Even though I don’t need it at the moment I like a lot of the evening gowns. And there are several patterns that can make basic patterns for your wardrobe.

Maschenproben Exzess

Excessive Swatching

Daß ich mit meiner Challengetasche so spät angefangen habe hatte natürlich Gründe. Da ich mit dem Männerpulli ja zumindest so weit fertig war, daß die Ausarbeitung Zuhause weiter erfolgen muß brauchte ich dringend wieder ein Strickprojekt für unterwegs. Ich wollte mein nächstes Laceprojekt aus „Victorian Lace Today“ angehen, nämlich „Miss Lambert’s Shetland Pattern for a Shawl“,eigentlich ein recht unkompliziertes Muster.

Leider gefiel mir nicht nur das Muster, sondern auch die Farbe und die Gesamtanmutung der Stola, so daß ich gerne das Originalgarn genommen hätte. Nur leider war das ein handgesponnenes und sehr feines Wollgarn und damit begannen die Probleme…

There is a reason why I started so late with my Challenge bag. Since I had finished the men’s sweater to an extend where the rest of the work like blocking and sewing would have to be done at home I was in urgent need for a new knitting project on the go. I had already choosen another easy lace project from „Victorian Lace Today“, „Miss Lambert’s Shetland Pattern for a Shawl“. Didn’t look complicated.

In this case I did not only like the pattern but also the colour and the over all impression of the shawl so I’d prefered to get the original yarn. Only this is some extra fine handspun woolen yarn which is not sold anywhere. And that’s where the problems started.

Die Anleitung möchte extra dünnes Garn, feiner als Kid Silk Haze, da wird das Angebot dann schon recht klein. Jetzt wollte ich außerdem das leicht fusselige des Originals, kein fest gedrehtes Garn. Da wurde es dann auch in der Maschenkunst schwierig. Nur Alpaca 1 von Isager gefiel mir. Nur ist die halt aus Alpaca… aber ich nahm sie trotzdem.

Maschenprobe glatt rechtsDa ich lockerer stricke als die meisten Anleitungen vorsehen, aber dennoch ungefähr die gleiche Größe für den Schal haben wollte wie vorgesehen, machte ich also brav meine Maschenprobe in glatt rechts. Statt der angegebenen 3,5 nahm ich auch gleich 3,25er Nadeln und meine Maschenprobe (rechts im Bild) hatte die passende Breite. Höhe fehlte wie immer einige Reihen. Nähere Inspektion zeigte, daß meine Rückreihen immer deutlich kleinere Maschen hatten als meine Hinreihen. Also mein Knit Pro System einfach mit 3,25 Nadel für die rechten und einer 3,5 Nadel für die linken Maschen (also Rückreihen) bestückt und schon wurde das Gestrick gleichmäßiger und gewann auch an Höhe. (Wenngleich immer noch einige Reihen zur angegebenen Maschenprobe fehlten.)

The pattern needs very thin lace yarn, finer than Kid Silk Haze and there are not too many yarns available in that class. (Even at Maschenkunst) Also I wanted the slight fuzziness of the shawl in the book and the extra fine lace yarns in wool were all firmly plied. Only Alpaca 1 from Isager had basically the look I wanted, only it’s alpaca, not wool… but I bought two balls and went away.

Since I know that I usually need smaller needles to get the gauge I started swatching with 3.25 needles instead of 3.5. I know that a shawl can have any dimensions, but if you want about the same dimensions as the pattern tells you, you better swatch. In stockinette for this pattern. The number of stitches was fine that way, only I needed (as always) way more rows. Then I detected that systematically the stitches I had purled were smaller, shorter. So I loaded my Knit Pro system with one 3.25 and one 3.5 needle and made another swatch. Which was way more regular. Also a bit higher (still some rows short of the gauge).

Munter strickte ich los um nach einigen Reihen festzustellen, daß ich zum einen ständig Fehler machte und noch schlimmer das Muster nicht so recht wie in der Vorlage aussah. Irgendwie hatte ich nur Löcher, aber nix dazwischen, auf dem Bild sah das anders aus… :/

Maschenprobe im Lace MusterAlso die ersten Reihen wieder aufgezogen (macht bei Alpaka auch sehr viel Spaß) und eine Maschenprobe gestartet. (Links im Bild.)

Ne, das ist kein Muster, das ist nur murks.

Alpaka verhält sich deutlich anders als Wolle. Das wußte ich schon mal, aber ich hatte es vergessen.

Confidently I cast on and started knitting the shawl. Some rows later I had to admit that I was not only making constantly mistakes and had to backstitch a lot, but also the pattern did not look like on the pic. Somehow I had only holes but nothing that makes the holes a pattern… :/

So I frogged the first rows (which was not too funny with alpaca) and made a new swatch. In pattern this time. (left one in the pic).

No, that is not a pattern. Alpaca behaves quite differently than wool. I knew that once but evidently forgot.

Um zu sehen, ob das Garn vielleicht einfach zu dünn oder die Nadeln für meine Strickweise einfach zu dick sind habe ich die Brutalmaschenprobe gemacht (rechts im obigen Bild): doppelter Faden und Nadelstärke 3. Auch das ging nicht in die richtige Richtung.

Also wieder in die Maschenkunst und schweren Herzens mit zwei Knäuel „Silvia“ wieder rausgekommen. Ein schön fest gedrehtes Lacegarn aus Wolle, das für ein prägnantes Muster sorgen sollte.

To find out quickly whether the yarn was to thin for my knitting or the needles still to thick I made another swatch with two strands of yarn and a 3.0 needle. (right swatch on the pic above) It was different, but not better. Not even the right direction.

So back to Maschenkunst. I left with two balls of „Silvia“, a firmly plied fine lace yarn that should produce a well defined pattern.

Maschenprobe mit SilviaJa, das wurde schon besser. Aber so ganz glücklich war ich nicht, weil ich ja eigentlich einen etwas fusseligeren Eindruck haben wollte.

Während ich so vor mich hin maschenprobte fiel mir plötzlich ein Tip ein, den ich von Liane mal in einem anderen Zusammenhang bekommen hatte. Und probierte das mal auf Löcher bezogen aus…

That was better. Still I wasn’t completely happy since I still longed for a more fuzzy feeling of the shawl.

While I was swatching I suddenly remembered something Liane had once told me in other circumstances. And I tried that trick on holes…

Maschenprobe mit Isager Alpaca 1Und voilà! Nicht perfekt, aber ein Muster.

Und ein Kompromiss mit dem ich werde leben können.

Allerdings brauche ich jetzt ein weiteres Knäuel von der Isager Wolle. Zwei Knäuel hätten ziemlich genau gereicht, aber mit den ganzen Maschenproben habe ich diesmal schon viel verbraucht. 😮

And voilà! Not perfect, but a pattern.

And a compromise I’ll be able to live with.

Only I used so much yarn for swatching that I’ll need another ball of yarn. 😮

Revue de Presse: Burdastyle Oktober 2009

Was in den Vorwehen der Stolberger Nähparty und der Challenge auch eher unterging war die Oktoberburda. Gekauft habe ich sie mir, aber zum genau reingucken fehlte dann doch die Zeit. Was ich dann jetzt mal dringend nachholen sollte, bevor das Novemberheft kommt. Am Titel fällt mir ja (neben dem etwas seltsamen Grünton der Schrift) als erstes der Spitzensaum am Satinkleid auf. Ja, das unter dem Mantel. Ist die Spitze nicht schön? Da der Titel aber „endlich kuscheln“ ankündigt wird wohl eher der Mantel im Heft sein.

Das Editorial beschwört jedenfalls Herbstfreuden (von der tristen Realität verregneter Tage ist nicht die Rede) und will Mode dafür liefern. Und den Klassiker „kleines Schwarzes“. Na gut, geht immer und schöne Kleidschnitte mit vermutlich kurzen oder keinen Ärmeln kann man ja dann im nächsten Sommer wieder brauchen.

Doch erst kommen die „Kreativtrends“. Zuerst einmal Spitze, ein schöner Trend, aber die Blüte an der Mütze sieht doch arg gewollt aus. Pompoms hingegen… weiß nicht. Und auf keinen Fall aus Plastik. Dazu dann auch noch extra gelbe Müllbeutel kaufen ist jedenfalls gegen jeden Recyclingtrend. (Außerdem enthält das Zeug häufig Weichmacher, was ich jetzt nicht unbedingt in Körpernähe haben will.) Etwas mehr mit Nähen haben dann die Trenchcoatverwandlungen zu tun. Wobei mir Doros Variante eigentlich besser gefällt.

Resteverwertung ist dann doch noch Thema, Weste, Rock, Gürtel, Täschchen,.. aus Krawatten. Das Dumme ist nur, bis mein Mann seine Binder freiwillig rausrückt sind sie doch schon etwas verschlissen. Dazu kommt, daß man im Rheinland ja jedes Jahr eine alte zum abgeschnitten bekommen braucht… Also vielleicht doch lieber die Krawattenseide direkt kaufen?

Das erste Modethema ist dann Après-Ski der rustikalen Art. Also so hüttenmäßig. Wintersport ist ja schon mal generell nichts für mich, die Mode fürchte ich auch nicht. Wobei die Wolldecke (hier Cape genannt) auch auf dem Sofa gemütlich sein dürfte. Dann die unvermeidliche Steppweste, langweilig wie immer. (Betont aber die trotz Strickpullis mageren Arme des Models exzellent. Vielleicht hätte man ihr erst mal was zünftiges zu Essen geben sollen.) Die Strickjacken sehen recht kuschelig aus, es sit sogar einen für einen Mann dabei. Bluse und Hose hingegen… sagen wir Basisschnitte. Wobei, eine Basisbluse mit Sattel und schlichten Längsamnähern hatte Burda glaube ich schon lange nicht mehr. Von dem Schnitt dürfte man lange was haben. Ach, für ihn ist auch ein Hemd dabei! Gut, nennt sich Hemdjacke, aber der Schnitt ist der gleiche. Das kurze Damenjäckchen ist hingegen was ich an kalten Wintertagen gerne trage, damit einem nur nicht zu warm wird, in den Bergen… Kleid 104 könnte als Nachthemd durchgehen. Oder Ersatz für einen Bademantel, wegen der Kapuze. Aber kurzärmelig im Winter…? Ne, ich fürchte das begeistert mich alles nicht.

Als Tasche hingegen kann ich mich mit dem Karotrend dann doch schon mehr anfreunden… Und der großkarierte Flannelelch auf dem T-Shirt ist wirklich witzig! (Nur brauche ich im Winter nicht so viele T-Shirts und außerdem klebt Vliesofix erfahrungsgemäß nicht wirklich dauerhaft, ohne nahczunähen. Deswegen steht auch auf dem Photo ein Geweihende schon vorwitzig hoch… *g*)

Stilistisch passend vor rohem Holz sind auch die Kosmetikprodukte in Szene gesetzt. Seither gucke ich sie mir sogar an.

Die Internetspalte ist auf eine Spalte zusammengerutscht. Beinahe übersieht man sie neben der Werbung… Die Schuhe von Selve hätten was (weil ich ja immer so schlecht welche finde, die mir passen), aber zum Maßnehmen nach München rentiert dann auch nicht. Portrait als Pop Art Gemälde ist inzwischen doch etwas ausgelutscht und die Webseite von Tord Boonje kann vor allem Flash, aber so, daß mein Rechner offensichtlich nicht viel davon mitbekommt. Der Museumsshop vom Victoria & Albert Museum… der Louvre hat so was ja auch und da muß ich mich schon immer sehr am Riemen reißen, da sind schon immer Sächelchen dabei, die ich gerne mitnehmen würde…

Das kleine schwarze, ein ewiges Thema. Modell 117 ist sehr 70er… an dem Model sieht es sogar gut aus, aber der Schnitt wäre doch eher wieder ein Fall für Nachthemd. Apropos Model… die haben doch nicht etwas… normale Menschen genommen? Die Idee hatte doch Brigitte auch. Aber hier ist sie schon umgesetzt. Und die Frauen sehen keinen Deut schlechter aus als die mageren Gestelle. Kleid 112 sieht eigentlich recht schlicht aus, der Schnitt ist aber doch etwas interessanter. Wobei Langgröße brauche ich nicht. Fast schade. Und absolut genial das kurvig gefüllte Kleid 113! (Leider kann ich kein Bild mehr einfügen, denn ich bin schon wieder so spät dran, daß bei Burda schon die November Vorschau online ist und das Oktoberheft noch nicht im Archiv der Seite ist.) Auch die plissierte Front von Kleid 119… echt schön. Aber für das kleine Schwarze habe ich eh eine Schwäche…

Dafür gucke ich auch ungefähr 10 Sekunden auf die Kosmetikseite…

Weiter geht es mit grau und Büromode. Am meisten wundere ich mich ja immer über die Schuhe… ob die in der Redaktion mit so was wirklich rumlaufen? Ich meine nicht privat, bei der Arbeit. (Und nackte Füße zum warmen Mantel… was ist das denn für ein Klima, für das die Mode gedacht ist?) Hosenanzug und co, das Erwartete eben. Und Kleid 119 noch mal, nur in grau. Auch als Bürokleid schön! (Nur in welchem Büro ist es im Oktober denn noch so warm?)

Dazu dann Accessoires in Silber. Gut. nett. Oder so.

Der äkurs zeigt diesmal das Einnähen eines Reißverschlusses. Irgendwie unintuitiv das an einem Rock zu zeigen. Wobei mir auffällt…. die Anleitung ist extrem textlastig und die Bilder klein. Wer sonst mit den Burda-Anleitungen nicht so gut klar kommt, der wird sich auch hier schwer tun. Vielleicht wäre es geschickter, den Nähkurs eher mit Bildern als mit Text zu gestalten, dann kämen alle auf ihre Kosten.

Aus 1 mach 4 nimmt sich diesmal die Chanel-Jacke vor. Also laut Überschrift die Kurzjacke, aber die Bilder und der Text beziehen sich auf das Chanel-Jäckchen. Wohingegen die vier gezeigten Modelle der Serie unter Kurzjacke zu subsumieren doch eher kühn ist. Der Blouson ist noch kurz, aber das Fellimitatmodell ist eher ein Kurzmantel und die Samtjacke ist auch…. naja, jackenlang eben.

Dafür hat die Lederjacke 126 des englischen Stils schöne Schnittdetails. Leider in Kurzgröße, wie gemein! Das karierte Kostüm und die Reiterhose entspricht hingegen wieder der Erwartung, keine Überraschung. Auch die Bluse 105 ist eher konservativ. Aber.. das ist ja mal ein Basisschnitt! Wer also eine klassische Hemdbluse mit Sattel sucht findet hier einen Schnitt, an dem man lange Freude haben kann. Duffelcoat, na gut… Kleid 115 gefällt mir hingegen wieder. Auch wenn der Schnitt eigentlich auch nichts Besonderes ist. Aben nur schlicht und rasant.

Die Accessoire-Seite zu diesem Thema reißt mich auch nicht vom Hocker. Und die Bogner Handtasche finde ich sogar abgrundtief häßlich. Aber gut, Bogner war noch nie so wirklich meines.

Die Kindermode ist diesmal zwar nichts besonderes, aber dafür einfach tragbar und kindgerecht. Also mal wieder was für die Grundschnittsammler. (In Größe 122-146 und auch für Jungs.)

Herbstdeko… Kastanien und Kürbisse. Die Kastanien als Kerzen sehen ja schön aus, aber ich fürchte, offenes Feuer in der Form ist doch etwas brandgefährlich.

Ah ja, da es diesmal keine Tips für den Nähplatz gibt, wird die gute alte Werkzeugwand vorgestellt. Nun gut, vielleicht gibt es noch irgendjemanden der das noch nicht kannte. Und es braucht. :/

Schön in Szene gesetzt ist die Warenkunde über Vliese. Aber wer Information sucht guckt lieber direkt auf der Freudenbergseite, da steht mehr hilfreiches.

„Ihr Style“ (wobei uns nicht verraten wird, ob das wirklich Burda Leserinnen sind – wohl eher Münchner Streetstyle) ist die Longbluse. Nun gut.

Bei den Veranstaltungstips der „kreativen Welt“ interessiert mich natürlich vor allem die Vionnet Aussstellung in Paris, die steht Anfang November auf meinem Programm. Die Vienna Design Week wäre auch schön gewesen, aber erstens schon vorbei und zweitens zu weit weg.

Ah, und endlich die Plus Mode. Bussiness Mode ist nützlich für mich. Einen grauen Mantel möchte ich gerne diesen Winter nähen, aber derjenige hier ist mir glaube ich zu langweilig. Das kostüm mit dem Wickelrock… irgendwie springt da kein Funke über. Und das Shirt mit den Raffungen sieht in der Schemazeichnung zwar ganz gut aus, aber aus Stoff… irgendwie zu unstrukturiert. Und zum Rock sieht es nicht besser aus. Ne, irgendwie nicht.

Sehr niedlich hingegen die von Audrey Tautou inspirierte Kurzjacke. Nicht für meine Figur, aber sonst sher schön. Und wenn ich eine Abendclutch brauchen würde dann wäre mit Spitze tatsächlich ein schönes Modell.

Und noch mal Patchwork. Auch eher ein schnelles Projekt aus großen Teilen. So sieht man zwar die Kaffe Fasset Stoffe sehr schön, aber trotzdem eher ein langweiliges Projekt. Und danach noch Seidemalerei. Irgendwie… sind die Themenideen ausgegangen? Einkaufsadressen in Zürich waren doch auch schon mal Thema, oder?

Das können die Hutmacherinnen im Atelierbesuch auch nicht mehr wirklich rausreißen…

Mein Fazit ist diesmal ein eher uninspiriertes. So wie das Heft. Bis auf einige wenige schöne Teile. Naja, ich habe ja vorhin schon das Novemberheft gekauft, mal sehen, ob das wieder besser ist…

Doppelblog

Doubleblogging

Kürzlich wurde ich mal wieder gefragt, warum mein Blog immer mal anders aussieht. Wie meinen? Tut es doch gar nicht.

Ach so, ja… ich glaube ich habe das nie gesagt… mich gibt es zweimal.

Shortly ago someone asked me why my blog looks different sometimes. Does it? Why? Oh… I guess I never told… this blog exists twice.

Angefangen mit dem Bloggen habe ich nämlich auf Burda. Das war soweit auch ganz nett, der Webspace kostenlos, viel Platz, um Bilder abzulegen…

Nur war der Editor nicht sehr komfortabel zu bedienen, es wurde mal zwischendrin die Software geändert und alle alten Beiträge waren im Layout (was mühsam zu erstellen war) verwürfelt und überhaupt gab es irgendwann gar keinen Ansprechpartner bei Problemen mehr. Zudem ging die Seite gerne dann nicht, wenn ich Zeit hatte, was zu schreiben. Wenig befriedigend. (Derzeit scheinen die Blogs wenigstens einmal am Tag down zu sein. 🙁 Wie jetzt auch, dieses Post wird auf Burda also mit Verzögerung erscheinen.)

I had started blogging on Burda and that was okay. Webspace for free and lots of storage for pics. The editor on the other side never was very comfortable, from time to time they made software changes which somehow destroyed the layout of alder posts and after some time there was one one left to ask in case of problems. Also the server often was down when I would have had time to write a blog. Not very exciting. (At the moment it seems to me that the blog server is down at least once a day. ;( )

Da kam mir das Angebot hier auf der Hobbyschneiderin die Blogs zu nutzen doch gelegen. Dank WordPress-Basis lassen sich die Artikel viel ausgefeilter kategorisieren und das einpflegen von Bildern oder Links geht auch viel einfacher.

Also habe ich meine alten Artikel hierher kopiert und weitergeschrieben.

Aber irgendwie bin ich ja sentimental, also habe ich mein Burdablog weitergeführt, war es doch irgendwie meine erste Blogheimat.

So when I was offered to blog here on the Hobbyschneiderin I tried this. And liked it. The blogs are wordpress blogs, its easier to bring pics or links in a post and I can put one post into several categories which often helps. So I copied all older posts into this blog and went on.

Only I am slightly sentimental and Burda had offered me a room for my first blog, so I just kept my burda blog and I am updating both of them since.

Also gibt es mich zweimal. Beide Blogs haben den gleichen Namen und es steht auch das gleiche drin. Nur hier im Hobbyschneiderin-Blog sind die Kategorien feiner und man kann einen Artikel auch mehreren Kategorien zuordnen. Und die Bilder vergrößern sich, wenn man draufklickt.

Aber inhaltlich… sind beide gleich. Egal welches man liest. 😉

So there are two „nowaks nähkästchen“, the posts are the same. Only there is a small advantage in this blog that the categories are better. also you can klick on pics and make them bigger.

But essentially… you always get the same, no matter which you read. 😉

Eine Pfote ist eine Pfote ist eine Pfote…

A paw is a paw is a paw… but do all paws belong to Jack Wolfskin?

… aber gehören die deswegen alle Jack Wolfskin?

Ich bin ja nicht dafür bekannt, daß ich Verstöße gegen Urheber- oder Markenrechte gut finde.

Im Gegenteil bin ich der Meinung, daß eine Marke die Geld in Image und Werbung investiert auch jedes Recht hat, die Erträge ihres teuer bezahlten guten Rufes auch selber einzubringen.

Und ich kann diese „meins ist ja blau, deswegen sieht es doch gar nicht mehr aus wie das Original“ Kopien nicht ausstehen.

I don’t like copyright infringements. On the contrary I think that a company who pays money for advertisment and building a good brand name has every right to earn the money with their products and with their brand name.

And I can’t stand those „but mine is blue so it is not identical with the original brand logo, isn’t it?“ fakes. Neither those who do the fakes.

Als ich dann auf der Hobbyschneiderin von dieser Abmahnaktion las dachte ich mir erst mal „Recht geschieht es ihnen, jeder weiß ja wie so eine Jack Wolfskin Tatze aussieht, so was fälscht man nicht.“

Bis ich auf einen Link mit einem Beispiel für abgemahnte Motive stieß. Daraufhin war ich erst mal irritiert, so hatte ich die Tatze des Outdoor Ausstatters doch nicht in Erinnerung. Wie sah die doch gleich noch mal aus? Ah ja, so sieht die aus. Ähnlichkeit konnte ich da keine mehr erkennen zu den kritisierten Werken. Daß ich ein süßes Katzenpfötchen ohne Krallen irgendwie mit der Wolfskralle verwechseln sollte… so kurzsichtig bin dann nicht mal ich.

So when I read first on the Hobbyschneiderin of expensive letters from lawyers I just thought „Well done. Everyone knows what the Jack Wolfskin brand logo looks like and if you use a wolf paw that looks the same don’t expect any mercy from my side.“

Until I found a link with an example for a motive on a fabric that had been reason for the lawyers to sue people. I was irritated, did the Jack Wolfskin paw look so different from my memory? That’s what it looks like. I couldn’t detect any similarities besides that a paw consists of a pad and toes. Bus cute cat paws to me had nothing I could accidentially or on purpose confuse with the logo of the outdoor-outfitter.

Vielleicht sollten die Anwälte des Unternehmens mal wieder ihren Karl May zur Hand nehmen oder ein Tierbestimmungsbuch. Dann lernen sie, daß unterschiedliche Tiere sehr unterschiedliche Abdrücke hinterlassen. 😛

Und ich stricke besser mal Socken für Nachbars Katze. Nicht daß die mal mit schmutzigen Pfoten über meinen Fußabstreifer läuft und abmahnfähige Abdrücke hinterlässt…

Maybe the lawyers should read some book about animals, to learn that different anmals leave different pawprints. 😛

And I better start knitting socks for my neighbours cat. To prevent her to run over our doormat with dirty paws and leaving prints that could cost us a fortune…

(Ach ja, die Diskussion der Betroffenen findet auf dawanda statt.)

)The discussion that startet it is on dawanda.)

Kritzel-Tasche (mein Challengebeitrag)

Scribble bag (my challenge entry)

Meine Ausgangsmaterialien hatte ich ja hier schon gezeigt, wird also Zeit für das Ergebnis.

Verwendet hatte ich ein Kleid aus graublauer Wildseide von inia aus dem Paket. Dazu kamen Materialien aus eigenem Vorrat (Volumenvlies und ein blaues Seidenkleid) sowie zugekauft (Mettler Baumwollstickgarn in drei verschiedenen Blautönen).

The material I had been starting with I’ve already shown here, so it’s more than time for the result.

I picked a blue-grey silk dress from the parcel, added material from my stash (batting and an old silkdress of mine) and purchased some stuff (cotton embroidery thread from Mettler in three shades of blue.)

KritzeltascheDas graublaue Seidenkleid aus dem Wanderpaket hat mich wegen der Farbe und des Materials sofort angezogen. Obwohl es die Spenderin als Anfängerstück bezeichnete, das wenig getragen worden war war es doch zumindest sehr sorgefältig verarbeitet. Das konnte ich dann nämlich beim Auftrennen feststellen.

Daß ich mit diesem zierlichen Teilchen in Gr. 38 niemals ein Kleidungsstück für mich fertigen könnte war klar. Doch als ein neuer, ebenfalls zierlicher Computer bei mir einzog war mir ebenso klar: der braucht eine stilvolle Verpackung! Und damit das Netbook auch innen schön weich liegt, habe ich ein ebenso altes, aber häufig getragenes und schon lange nicht mehr passendes Kleid aus einer weichen Seide aus meinem eigenen Kleiderschrank für das Futter genommen.

The dress from the parcel had attracted me immediately due to colour and material. It was clear from the beginning that I had no chance to make something wearable for me from a tiny dress in size 38. But when my new tiny computer arrived I decided I wanted a precious bag for my precious little netbook. To make the bag equally soft from the inside I choose an old dress of soft silk from my wardrobe as a lining.

Ganz zwanglos ergab sich die weitere Idee: Ich bekenne, ich bin ein Kritzler. Schon in der Schule waren die Ränder meiner Hefte oftmals mit Bleistiftstrichen dekoriert und das hat sich bis heute nicht geändert. Wenn ich zuhöre, wollen meine Finger beschäftigt sein.Und so paßte das auch auf eine Tasche die unter anderem auch mit ins Büro soll.

The idea for the design just happened. I have to admit that I’m a scribbler. Already in school the borders of my notebooks were heavily decorated with pencil strokes and that hasn’t changed until now. My fingers have to do something while I’m listening. So that’s fine for a bag that wants to accompany me to the office.

KritzeltascheDie Umsetzung war einfach: Seide, zwei Lagen Volumenvlies und noch eine Schicht Seide mit Sprühzeitkleber fixieren, In den Stickrahmen einspammen und unter die mit dem Stickgarn und einer Organ Titannadel bestückten Nähmaschine legen. Transporteur versenken und loskritzeln. (Quiltprofis nennen so was glaube ich Stippling, aber so gut bin ich nicht, ich kritzle nur.)

The making was easy: one layer of silk, two layers of batting and the second layer of silk were glued together with temporary spray adhesive, then mounted to the hoop. The machine got loaded with the embroidery thread and an Organ titanium needle, the feed dogs dropped and I started scribbling. (I think quilters call that stippling, but since I am not a quilter and not into perfection I better stick to scribbling.)

Die Griffe sind aus Streifen der Stoffe gestrickt (ich wollte schon immer mal probieren, wie das mit der i-cord funktioniert…), der Reißverschluss war im Kleid und die letzten Stiche an der Einfassung und einige andere Kleinigkeiten habe ich wie meistens mit der Hand gemacht

Sine I had always wanted to try i-cord I made one knitting thin stripes of my two fabrics. The zipper came from the dress and as usual the binding and some other things were handstitched.

Revue de Presse: Threads November 2009 (145)

Während ich im Urlaub Sonne getankt habe, war die Post nicht untätig und meine liebe Nachbarin hat meinen Briefkasten geleert. Deswegen fand ich dann auch eine neue Threads vor und hatte gleich Lektüre… (Nur keine Zeit, wegen Stolberg und der Challenge, deswegen kommt der Bericht auch erst so spät…)

Erst mal der Laberteil, die Gastautoren äußern sich zur Frage, was sie tun, damit ihre Projekte „special“ werden, die Editorin reflektiert über den „National Sewing Month“ und daß man immer wieder neues lernen soll. Das ist beim Nähen ja immer eine gute Idee.

Leserbriefe… Beschwerden über die sachliche Richtigkeit einer Illustration und der interessantere Hinweis, daß das Schräg-Shirt aus der vorletzten Ausgabe nicht bei jeder Figur mit diesen Maßen paßt. Überrascht mich jetzt nicht so, aber die Redaktion hat das offensichtlich nicht bedacht…

Der „best tip“ zur Markierung von Abnähern etc. gefällt mir tatsächlich gut. Und ein Pflaster statt eines Fingerhutes klingt gut. Klappt aber bei wirklich festen Stoffen nicht so toll, zumindet nicht mit den Pflastern die ich so habe. (Schon probiert… ich finde ja Kleinteile gerne mal nicht wieder… wie Fingerhüte. *g*) Auch die Sache mit dem Radiergummi beim Einhalten könnte man mal probieren. so nützlich war die Tips-Sparte schon lange nicht mehr.

Die Vorstellungen von Nähzubehör und Werkzeug sind hingegen recht uninteressant. Und ob jetzt Feuchtigkeitsspray für die Hände unbedingt mit Handarbeiten zu tun hat.. Stoffe schubsten macht meine Hände doch wesentlich weniger trocken als Geschirr spülen oder putzen…

Aber es wird auch wieder kreativ, wie man seine Kleidung mit Ketten verschiedener Art aufmotzt. Laut Threads gerade ein Modetrend der entweder nur die USA befallen hat oder der einfach mal wieder komplett an mir vorbeigezogen ist. Ist aber nicht schlimm, denn Technikwissen ist nie verloren, wer weiß, wozu es mal noch gut ist.

Bei den Schnittvorstellungen lacht mich ein Vogue-Kleid an, aber eines, daß auch mit viel gutem Willen nicht für meinen Körper geeignet ist. Abgesehen davon, daß die genähte Version schon wieder etwas weniger rasant aussieht als die Zeichnung. Papier ist halt doch geduldiger als Stoff. Das vorgestellte Burdakleid hingegen könnte wieder ein stylisches Nachthemd ergeben. Oder einen Morgenrock, denn aus Wickelkleidern wickelt man sich dann doch zu leicht wieder aus.

Nicht aktuell aber sicher irgendwann mal nützlich die Anleitung, wie man einem trägerlosen Kleid einen stützende Zwischenschicht mit Stäben verpaßt. Vielleicht kommt doch mal irgendwann die Gelegenheit für eine große Robe. Inzwischen stehen ja allgemein die bebilderten Tutorials im Mittelpunkt von Threads. Nicht alles ist revolutionär, aber es sind doc einfach immer wieder brauchbare Sachen oder schlicht und ergreifend Anregungen dabei. Etwa wie man den Blindstich dekorativ einsetzen kann. Teilweise habe ich das schon gemacht, aber andere Ideen sind neu, etwa wie man eine Wellenkante aus Perlgarn damit ansetzt. Sehr schön.

Der Hit für mich ist aber das Titelthema! Handschuhe nähen! Diesmal nicht nur die Anleitung, sondern den Schnitt kann man von der Threads-Seite runterladen, in drei Größen. Perfekt! (Außer daß der Autor nicht mit echtem Leder sondern mit einem wohl etwas elastischen Kunstleder arbeitet. Genau dieses Produkt dürfte in Deutschland nicht so einfach zu bekommen sein und wenn man echtes Leder nimmt, wird man wohl den Schnitt anpassen müssen. Aber trotzdem, das wollte ich schon immer mal. Und daß mit der Hand gearbeitet wird schreckt mich ja eh nicht.

Weniger spannend der Grundlagenartikel. Einlagen, Abnäher,… keine neuen Themen. (Trotzdem lese ich es mir aufmerksam durch, es kann ja immer sein, daß jemand eine gute Technik auf Lager hat, die ich noch nicht kenne…)

Einen Regenschirm neu beziehen? Das wird dicht? Also Spaß würde es mir machen, das mal auszuprobieren, aber bei uns brechen immer die Gestelle, der Bezug wäre dann immer noch übrig.

Der nächste Blick geht auf Designer Details. Diesmal die eher kantigen Silhouetten aus dem Frühjahr. Das mag technisch interessant sein, aber ich kann mir gerade gar nicht vorstellen, daß ich das mal brauche. Gefällt mir nicht so recht. Plus dass ich mir nicht sicher bin, ob Sarah Verblen wirklich den Ärmel von Marc Jacobs nachbildet. Ein Photo, wie die vorgeschlagenen Schnittveränderungen genäht aussehen spart uns Threads hier. Das hätte mich jetzt interessiert.

Dann gibt es eine Anleitung, wie man ein Armloch mit einem Schrägstreifen einbesetzt. Also sie nennen das etwas anders, aber darauf läuft es hinaus. Nicht neu also, aber schön mit deutlichen Bildern beschrieben. (Und nicht ganz gleichmäßig angenäht bzw. abgesteppt…)

Interessanter sind dann wieder die preisgekrönten Modelle eines Wettbewerbs. „Make it with wool“, sehr schön, denn Wolle ist ein so wunderbares Material. Und die gezeigten Details so sauber gearbeitet, wie ich das nie hinbekäme. (Die jüngste Preisträgerin ist übrigens 14 und muß sich wahrlich vor den anderen nicht verstecken. Beeindruckend!)

Diesmal gefällt mir sogar die Stickidee, die braucht nämlich keine Stickmaschine, das geht freihand genauso gut. (Und wäre doch eher eine Idee für einen Mantel oder so, Filz doppellagig, das sollte warm sein.)

Ein perfektes oberes Ende für einen Rückenreißverschluss wäre ein Thema für mich, da hakt es bei mir immer noch. Nur die Technik geht wohl nur bei einseitig verdeckt eingearbeiteten und ich mag’s lieber als Nahtreißverschluss.

Weitere Tips gibt es bei Fragen und Antworten. Techniken um in ein abnäherloses T-Shirt etwas mehr Brustweite zu bekommen. Die eine davon kannte ich noch nicht, das könnte ich mal ausprobieren.

Dann war’s das auch schon fast wieder, noch die Geschichte (nett zu lesen, aber nicht weiter bedeutsam) und der Blick auf Modedetails der Vergangenheit. Der Mantel ist beeindruckend. Und die Spitze auf dem Besatz… das könnte ich bei meinem nächsten Wintermantel eigentlich auch mal probieren. Ich wollte ja diesen Winter mal wieder einen Mantel nähen, einen grauen könnte ich brauchen…

Drei, zwei, eins!

Three, two, one!

Irgendwo waren ja alle Challenge-Teilnehmer Gewinner, den sie dürfen ihr eigenen Werke behalten. Und zudem gab es noch eine Stolberg Tasse sowie einen Kugelschreiber von Organ und ein kleines Rollmaß von Babylock/Juki. Für die vier vierten Plätze gabe es außerdem noch das praktische Handmaß von Alterfil (mit dem Stichzähler).

DinaAuf den dritten Platz gewählt wurde „Dina’s Rüschenkleid“.

Somehow all participants of the Challenge were winners, because everyone took back his entry and can use it the next years. On top they got a special edition „Stolberg mug“, a small rolling tape measure from Babylock/Juki and a pen from Organ Needles.

We hat for times a forth place and those got a gauge from Alterfil on top (I like mine for the stitch counter).

The third place then was for „Dina’s Rüschenkleid“ (Dina’s ruffled dress).

Die schöne Schleife die ich ihr anstecken darf verdanken wir übrigens Annette61be, die meine Idee mehr als bereitwillig aufgegriffen und sich was passendes ausgedacht hat.

DinaThe cool Rosette I could pin to her coat I owe to Annette61be who picked my idea and made it come real.

Irgendwie überraschend fad ich, wie perfekt die Preise zu den Gewinnerinnen paßten. dina*** als Patchwork Künstlerin war mit der Fadenschere und vor allem dem Robison Anton Stickgarn von ALTERFIL sehr glücklich.

I was kind of surprise how well the prices fitted the winners. dina*** as patch artists was very happy about the Robison Anton embroidery thread from ALTERFIL.

(Daß es hier auch Bilder zu sehen gibt verdankt ihr übrigens Gerda-Marie und Frau mhs, die fleißig geknipst und mir dann die Bilder geschickt haben. Ich konnte ja keine machen…)

Pim(That you can see pics here is thanks to Gerda-Marie and Frau mhs who made pics ans sent them to me. I couldn’t do that myself…)

Genauso hat sich Pim gefreut. Nicht nur über ihre Schleife (denn so was bekommt sonst ihre Tochter beim Reiten), sondern auch über das Sortiment Nähmaschinennadeln von ORGAN NEEDLES.

Ihre reflektierende „Dämmerungsweste“ fürs Radfahren hatte vermutlich den höchstem Nutzwert von allen Einreichungen, aber das sind wir von der praktischen Pim ja auch so gewohnt. 😉

2nd place was for the super useful „Dämmerungsweste“ (vest for twilight) of Pim, whom we know for practical ideas.

PimAnd she also was super happy. Not only about her ribbon (normaly only her daughter gets such things for riding), also the machine needles from ORGAN NEEDLES made her smile.

Of course she had to peek in the small box: Small box, but great price!

Natürlich mußte sie gleich mal reingucken, so ein großartiger Preis in so einer kleinen Schachtel!

(Was ich übrigens vergessen habe zu photographieren waren die Siegermodelle. Und auch die anderen. Aber zum Glück sind die Teilnehmer schon dabei, ihre Bilder und Beschreibungen ins Hobbyschneiderin-Forum und in der Galerie einzustellen.)

lillybethAm schönsten hat sich wohl wirklich unsere Gewinnerin gefreut!

(I have to admit that I forgot to take pictures from the winning models or from any other Challenge entry. But luckily the participants have already started to put up pictures and descriptions to the Hobbyschneiderin-Forum and to the gallery.)

Isn’t it wonderfull to see, how happy our winner was?

Der Weg aus Berlin nach Stolberg hat sich also hier wirklich gelohnt!

So it was worth the journey from Berlin to Stolberg!

lillybethGlücklich ist sie auf alle Fälle über das große Nähgarnsortiment von ALTERFIL. (Wißt ihr eigentlich was unfair ist? Ich darf die Garnbox immer verschenken, aber nie behalten… 😉 Aber ich mache ja gerne andere Menschen glücklich.)

Vom Publikum auf den ersten Platz gewählt wurde ihre Beutel-Faltentasche, die man auf dem Bild sogar links erkennt. lillybeth war nämlich fleißig und hatte mehrere Werke im Gepäck.

The object that was favoured by most people was her „Beutel-Faltentasche“ (pouch-pleats-bag) you can see in the background left of her. She had been very hard working and had brought several pieces to Stolberg.)

So she can happily take home a sortiment of sewing thread from ALTERFIL. You know what is unfair? I always give that away, but never get one for myself. 😉 But it’s also great to make other people happy.)

Frisch von der Nähparty in Stolberg

News from the Sewing Party in Stolberg

Recycling ChallegenIch war wirklich überwältigt von den Beiträgen. Einmal die schiere Menge (Natascha und ich haben wohl zwei Stunden aufgehängt und geklebt.), aber auch die Qualität und der Ideenreichtum der Werke waren (oder sind noch) grandios.

Ich habe viele von meinen alten Sachen entdeckt und bei keinem davon bedauert, daß ich sie abgegeben habe. Aus allen wurde etwas sehr spannendes und schönes neues.

It was overwhelming, there were so many different entries for the Challenge (it took Natascha and me about two hours to arrange everything) and also the quality was high. so many interesting ideas!

I spied a lot of my old things that were in the parcel and I do not regret a single one! Each one was transformed into something new, wonderful things.

Recycling ChallengeSo ist es auch nicht überraschend, daß auch die Besucher (auch Jury genannt, denn sie wählen die Sieger) mit viel Interesse vor den Stellwänden standen.

Und häufig auch sehr überrascht waren, was da doch aus Altkleidern entstanden ist.

No surprise that the visitors (aka jury, because their voting will tell who’s the winner) examined with interest and expertise.

And often were very surprised what had been done with the old clothes.

(Wer die Sachen im Original noch mal sehen will: Heute ab 10.00 Uhr geht es weiter im Zinkhütter Hof in Stolberg.)

NadelgeklapperNatürlich gab es das übliche Programm, aus diversen Kursen, gegenseitigem Zeigen, verschiedenen Arbeitsinseln und natürlich gemütlichem Stricken und Häkeln.

Wobei einige nicht genug davon bekamen und auch nach dem Abendessen die Nadeln wieder hervorholten.

Of course we also had workshops, did teach things to each other, tried new techniques or just sat down for knitting or crocheting.

Some couldn’t get enough of that so they picked up their needles again after dinner…

Stolberg 2009Wohingegen andere nach dem Essen wichtige Fachgespräche bis in den frühen Morgen führten.

While others were having important consultations about sewing problems until early this morning.

Na gut, ich gebe es zu… wir hatten einfach nur Spaß.:)

Und morgen, äh heute, noch einmal!

Okay, to tell the truth: We were just having fun.

And tomorrow… well today we’ll be doing it again!

Gewonnen!

Winner!

Den Kampf gegen die Zeit habe ich gewonnen, ich bin nämlich fertig. Morgen noch photographieren und ausdrucken. Und die Dokumentation dazu schreiben.

(Ich hatte heute eine zu ungefähr 99 Prozent nutzlose Fortbildung, bei knapp eineinhalb Stunden Anfahrt. Die Zeit hätte ich anders besser genutzt. Aber immerhin waren wir etwas zeitiger fertig als geplant und ich hatte so noch Zeit, heute die Handstichteil zu machen.)

Und mich dann natürlich um die Vorbereitungen für die anderen Challengeteilnehmer kümmern: Stimmzettel entwerfen, Nummernschildchen, eine Liste mit den Einreichungen machen…. und all das, was mir im Moment nicht mehr einfällt, was aber auch morgen noch gemacht werden muß.

I’m a winner in my fight against time! I have finished my creation. Tomorrow I’ll be taking pictures, printing them and writing the documentation about it.

(Today I went to a 99 percent useless training/workshop, 1,5 hours by train. I could have used my time way better. But we were finished a bit sooner than expected, so I had the time at home to do the handstitching part. At least.)

The other thing for tomorrow is making the preparation for all the other Challenge participants. Like making the voting papers, printing well readable number papers, making a List of who will show what… and all the other things I’m not able to remember right now.