Magic loop of hell

Es gibt ja Stricker, die finden den „Magic Loop“, also das Rumgeziehe eines zu langen Seils einer Rundstricknadel, das Nonplusultra. Ich nicht.

Magic LoopSchon unter besten Umständen finde ich es nervig und ziehe ein solides Nadelspiel jederzeit vor.

There are knitters who think the „Magic Loop“ (always pulling loops of a to long cable from circs) the best technique ever for knitting in the round. Not me.

Even under best circumstances it is getting on my nerves and I prefer a good old set of dpns.

Dummerweise will ich gerade ein schnelles (so weit zumindest der Plan) Projekt starten und in der Maschenkunst fand ich zwar ohne Probleme passendes Garn, aber die Feiertage haben auch hier ihre Spuren hinterlassen: Nadelspiele aus Holz in Stärke 5 waren aus.

But I wanted to start a quick project (so far the plan…) right now and I had no problem to find wool at Maschenkunst, but the delivery problems due to snow seem to have hit here also. No 5mm dpns in wood were left.

Also Anschlag mit „Magic Loop“. Was ihr hier auf dem Bild nach zwei Tagen seht ist ungefähr die 8 Variante. (Dafür, daß ich wegen falscher Größe noch mal aufgetrennt habe kann die Technik nichts, das sind die normalen Risiken und Nebenwirkungen, wenn man seine Muster selber macht. Aber der Rest…) Gut, daß das Garn von katia unter mehrfachem aufribbeln nicht sehr leidet.

So casting on with „Magic Loop“. What you see on the pic after two days is about version 8. (I frogged once due to wrong size. That was not due to that technique, that is just the normal side effects of making ones own patters. But the other ones…) Luckily the yarn from katia supports frogging quite well.

Maschen auf dem Nadelspiel ausrichten geht wesentlich einfacher. Und spätestens nach der ersten Runde kann nichts mehr passieren. Nicht so mit dieser bescheuerten Technik… bei jedem Rausziehen des Seils innerhalb der ersten Runde kann man das Strickstück versehentlich verdrehen. Und nicht nur in der ersten Runde… in der zweiten geht es auch noch. *nervnervnerv*

Wenn das magisch ist, dann ganz sicher schwarze Magie…

It is so much easier to keep the stitches straight after the cast on. And once you have done your first round you are safe. Not so for that stupid technique: Every time you have to pull the cable out within the first round you have a chance to twist your cast on stitches. And not only while the first round… it is still possible for the second round, also. *gnagnagnagna*

If that is magic, then it must be black one…

Coquille in klein(er)

Small(er) Coquille

Nachdem mein Coquille Schal ja doch recht flott von der Hand ging und sich beim Tragen extrem bewährt hat, weil er unter einer Jacke den Hals und die Schultern warm hält und sich sehr schön legt, dabei aber nicht aufträgt, dachte ich, einer als Geschenk sollte auch noch vor Weihnachten fertig werden. Allerdings in der kleineren Größe.

Tuch, Schal CoquilleWie man sieht ist der nach dem Spannen auch noch ganz schön groß geworden.

Since my Coquille Shawl had been knitting quite fast and has proven to be extremely comfortable while wearing (it warms neck, throat and shoulder and sits very comfortably and flat under a jacket) I thought that one more should be possible to do before Christmas. This time the smaller size.

Which is quite big also after blocking.

Gestrickt wieder nach der Anleitung von Mary Lou Egan in knitty, diesmal mit einem 100g Knäuel „Zauberball“ von Schoppel Wolle in der Farbe „U-Boot“. (Wie so oft aus der Maschenkunst.) Die Farbe kommt auf dem Bild leider nicht so gut rüber.

Genau ein Knäuel von der Wolle zu besitzen ist übrigens für starke Nerven, am Ende waren genau 4g übrig… *uff* Aber meine Schwägerin hat sich sehr gefreut. Sie mag Schals. *uff* Richtig geraten. 🙂

The pattern is again from Mary Lou Egan in knitty, this time I used a 100g ball „Zauberball“ from Schoppel Wolle, the colorway is called „U-Boot. (From Maschenkunst, where I buy most of my yarn.) The colors do not come out to well in the pic, sorry.

Knitting with no more than one ball of yarn is for people who like some thrill. 4g of yarn were left at the end… *uff* My SIL loved the gift. She likes scarfs. *uff* Good guess. 🙂

Frohes Fest!

Merry Christmas!

WeihnachtsgeschenkeZwar ist Weihnachten schon wieder halb vorbei, aber trotzdem wünsche ich allen meinen Lesern ganz froher Festtage! Ein gesegnetes Weihnachtsfest für alle die Weihnachten feiern und ein paar schöne und ruhige freie Tage für alle die damit nichts am Hut haben!

Christmas is nearly over (in Germany we have the 26th as „second day of Christmas“ holiday) but I am still wishing a merry Christmas to all of you! And for those who do not celebrate Christmas I wish you some nice and calm time with family or not, whatever you prefer!

Weihnachtsgeschenke 2010Gestern habe ich es aber wahrlich nicht mehr an den Rechner geschafft, denn ich wollte noch alle Verpackungen fertig machen.

Wenn schon nicht alle Geschenke selbergemacht sind, so sollten es wenigstens die Verpackungen sein. Außerdem reduziert das die Restekiste wieder etwas… 😉

Yesterday I had no time to write, because I had to finish the gift wrappings.

Not all my gifts are home made, but the packages are. Also that reduces my scraps. 😉

Weihnachtsverpackungen 2010Ein Teil der Sachen war schon letzte Woche per Post auf die Reise gegangen, für ein paar andere gibt es noch einen Übergabetermin. So der Schnee es zuläßt. Denn so romatisch weiße Weihnachten sind, wenn der örtliche Winterdienst das nicht im Griff hat, dann hat es auch ein paar Nachteile….

Some of the gifts had been posted last week, some others are still here and will be handed over soon. If the snow allows the trip. White Christmas are super romantic, but if the local winter services have general problem with snow, there are some disadvantages also…

Vorweihnacht in Paris: Printemps

Paris before Christmas:Printemps

Fassade Printemps 2010Natürlich habe ich mir auch die Dekoration von Printemps nicht entgehen lassen.

An der Fassade auch hier ein starker Trend zum Recycling, die Sterne hatten wir doch 2007 und 2006 schon mal, die Farben auch, nur nicht in der Kombination.

Sieht durchaus nett aus (auch mit Lichtregie, ohne geht ja nichts mehr), kann aber mit der Pracht des Nachbarn nicht wirklich mithalten.

Schaufenster Printemps 2010Of course I did not miss the decoration of Printemps either.

On the store front the same tendency for recycling, the stars were there in 2007 and 2006, the colors aren’t new either, but the combination is different.

It looks undoubtedly nice (has a light show, of course) but no chance against its neighbors dominant and brilliant lights.

Schaufenster Printemps 2010Aber dafür sind die Schaufenster mit um so mehr Liebe dekoriert.

Einmal mit poetischen Stilleben, die das Geschirr präsentieren.

Aber auch die wollige Hundeschau… und ich bin sonst weder Hundefan noch ein Verfechter des Tiermäntelchens, aber dieses Rudel ist doch einfach hinreißen, oder?

But the window decoration is great this year.

Schaufensterszene Printemps 2010The still life presenting tableware is so poetic.

And then the wooly dog show… I am not really a dog person neither do I think animals should wear coats, but this pack is so adorable, isn’t it?

Wovon wir uns aber fast gar nicht losreißen konnten waren die bewegten Szenen.

Witzig und ohne unnötigen Kitsch, detailverliebt und einfach hinreißend. Wir waren auch nicht die einzigen, die da länger davor standen.

Schaufenster Printemps 2010(Von den Bildern hat übrigens einige mein Herzblatt gemacht, weil die Batterien meiner Kamera die Ladung streckten und die Ersatzbatterien gleich mit.)

Die Jagd der Gespenster war ja mein absolutes Lieblingsbild.

But what caught us most were the moving scenes.

Thy were full of wit, not to kitchy and showed an amazing love for detail. We were not the only ones to remain standing there. for quite a while.

(Some of those pics were made by DH, the batteries of my camera had given up and the replacement batteries I had with me followed nearly immediately.)

Schaufenster Printemps 2010(The haunting ghosts were our favorites.)

Aber auch die anderen Bilder waren spannend anzusehen. Alle wichtigen Szenen eines gelungenen Festes (und das hat in Frankreich auch immer mit gutem Essen zu tun) sind zu finden und werden mit einem zwinkernden Auge dargestellt.

Daß die Bilder so komische Farben haben ist übrigens normal, die Fenster waren so gestaltet. (Musik gab es natürlich auch dabei.)

Schaufensterdekoration Printemps 2010But the other scenes were also fun to watch. All important stages of a successful feast (which has a lot do to with good eating in France) were portrait which a touch of irony.

If you wonder about the odd colors of the pics: That is okay, the windows had all their own color theme. (And of course there was music that went with the scenes.)

Kürzlich wurde ich gefragt, wie lange die Fenster denn nach Weihnachten noch zu sehen sind. Ich muß gestehen, ich habe keine Ahnung. Weihnachtsdekoration in den Straßen kann schon auch mal bis Anfang Februar hängen, aber wie lange die Fenster bleiben… ich war nie nach Weihnachten, um zu gucken.

Ich vermute nicht zu lang, weil im Januar dann ja der Schlussverkauf beginnt, aber falls einer von euch schon mal geguckt hat: Erzählt’s uns im Kommentar!

Just some days ago someone wanted to know for how long the decoration remains after Christmas. I have to admit that I do not have the slightest idea, I never went the days after Christmas to check. I know that the decoration in the streets might remain until February in some regions, but the windows…?

I guess not very long, because the sales start in January, but if someone of you knows: Please leave a comment and tell us!

Weihnachtsorigami

Christmas origami

Weihnachtssäckchen

Um meine Kollegen und ein paar andere Leute mit Keksen zu beglücken, nähe ich jedes Jahr kleine Beutelchen. (Reduziert auch meine Restekiste.) Anforderung: Es soll schnell zu nähen sein und trotzdem mit Aha-Effekt.

Every year I make small bags to give away some home made cookies to co workers and some friends. (That also reduces my remnants box.) The basic idea is to find something that is quick to make but has something special.

This year I choose „Origami Drawstring Bag“ from Mai. The have something special, that did work out.

Dafür hatte ich mir dieses Jahr die „Origami Drawstring Bag“ von Mai ausgesucht. Also das mit dem Effekt kam gut hin, das Säckchen hat nämlich auch noch Außentaschen.

Das mit dem „schnell genäht“ weniger, denn ich mußte den Stoff doppeln oder, wo ich dickere Stoffe genommen habe, einfassen. Dickere Stoffe sind suboptimal, aber wenn man die Seitennähte nicht ganz bis unten schließt, lassen sich auch diese wenden. Und sie verbrauchen viel Stoff, eine Kantenlänge von 30cm ist wenigstens nötig, damit nicht nur ein Kekschen reinpaßt. Mein Berg an Stoffresten ist sichtbar kleiner geworden.

„Quick to make“ they were not, because I had to prepare the fabric with lining or to make a binding for thicker fabric. Thicker fabrics are not the best for that pattern, but if you do not close the side seams down to the bottom but leave 0.5 cm – 1 cm open you can turn the fabric and it works. They also require a lot of fabric. To make a small bag that holds more than one cookie I needed squares of fabric 30 cm x 30 cm. My mountain of scraps got visibly smaller.

Das Bild zeigt übrigens nur einen kleinen Teil meiner Produktion. Da ich dieses Jahr spät dran war, waren sie fast so schnell verschenkt wie genäht.

(Und falls jemand eine Anleitung kennt für schnell genähte und trotzdem irgendwie besondere Täschchen… bitte hinterlaßt mir einen Link im Kommentar, ich brauche ja für nächstes Jahr wieder eine Idee… 😉 )

The pic shows only a small part of my production. I was so late this year, that they were quicker given away than made.

(And if anyone knows instructions for a somewhat special bag that sews up quickly… please leave a link in the comment section. I need new ideas for next year… 😉 )

Vorweihnacht in Paris: Galeries Lafayette

Paris before Christmas:Galeries Lafayette

Weihnachtsbaum 2010 Galeries LafayetteIn die Galeries Lafayette geht man traditionell natürlich um sich den Baum unter der großen Kuppel anzusehen. (Und es stehen unzählige Touristen herum, die auch alle versuchen, ein Photo zu machen. Das Weitwinkelobjektiv ist hier King.)

Der war dieses Jahr in erster Linie sehr bunt. Etwas unstrukturiert, für meinen Geschmack.

Und natürlich ist es kein echter Baum…

Traditionally you visit Galeries Lafayette to see the Chrismas tree under the glass dome. (And all the tourists come there and try to make a picture. Without a good wide angle lense you loose…)

Fassade Galeries Lafayette 2010It is very colorful this year, maybe a bit to much and a bit unstructured to my taste.

And of course it is no real tree….

Andererseits reflektieren die vielen Farben recht gut die Fassade, die komplett hinter der animierten Beleuchtung versteckt ist. (Ein Klick aufs Bild macht es größer.) Gut, die Dekoration als solche ist nicht neu, die haben wir schon seit Jahren gesehen, aber die Lämpchen werden immer wieder zu neuen Lichtspielen programmiert. (Deswegen mehrere Aufnahmen vom gleichen Objekt im zeitlichen Verlauf. Es ist natürlich immer das gleiche Gebäude und nur eines davon….)

Fassade Galeries Lafayette, Paris, 2010On the other hand those many colors reflect quite well the facade, which is completely hidden behind the lights of the animated illumination. (Click on each pic brings you to a bigger version.) Okay, the decoration we know, it has been the same over years now, but the illumination gets a slightly different programming every year. (This is why I’ve combined pics from the same view but at different times. It’s always the same building and it is only one…)

Schaufenster Galeries Lafayette 2010Ebenfalls bunt und mit flotter Musik locken dieses Jahr die Schaufenster.

Thema sind Musicals und so dürfen sich Puppen und Teddies zu meist flotten Melodien bewegen. Und wenn das nicht reicht, dann werden teilweise auch noch Videos aktueller Bühnenproduktionen eingespielt.

Also die Nummer mit den Teddies ist ganz lustig, aber letztlich lenkt die Musik vor allem geschickt von der eher uninspirierten Umsetzung der Bilder ab.

Tanzende Teddies, Galeries Lafayette, 2010The multi color theme also fits well the window decoration which attracts with music.

Musicals are the theme and so dolls and teddy bears move to lively music. And where this is not enough they also show videos of productions now on stage in Paris.

The dancing teddy bears have high cuteness factor, but in the end the good music distracts well from the less inspiring pictures.

Patchwork ohne Nähen

Patchwork without sewing

Stoffreste aufbrauchen ist ja eine meiner Lieblingstätigkeiten in der Vorweihnachtszeit. Hier kommt eine Anleitung, wie man aus kleinen Stoffschnipseln und ohne Nähen Weihnachtskarten macht.

WeihnachtskartenI always try to use a bit of my remnants before Christmas. Today Christmas cards from tiny scraps without sewing.

Wie man sieht, habe ich keine speziellen Weihnachtsstoffe genommen, sondern alle Stoffreste, so wie sie mir farblich zusammen gefielen. (Der rote Stoff links war vor langer Zeit mal ein Kleid, der bunte Stoff stammt aus einer Challenge. Links ist der Stern ein Rest Mantelfutter von vor 20 Jahren, die türkise Seide ist von der Neckholder Tunika. Ja, ich kenne meine Stoffe…) Für das weihnachtliche Flair sorgt das Motiv, ein Stern.

I didn’t use special fabric with Christmas designs, but I picked scraps from my projects how I liked the colors going together. (The red fabric left was a dress quite long ago, the fabric for the star comes from the first Challenge. The star on the left is made from lining of a coat I’ve made about 20 years ago, the turqoise silk is from my neckholder top. Yes, I know my fabric…) The „Christmas Feeling“ comes from the motive, I’ve chosen a star.

Und hier könnt ihr euch die Anleitung als pdf herunterladen. (The instructions are only in German. But maybe the pics alone are enough?)

Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2010

Aus dem Urlaub im November zurück bin ich quasi direkt an den Zeitschriftenstand um mir die aktuelle Burda zu holen, aber seither hat mich der Vorweihnachtsstreß und zum Reingucken ist kaum Zeit. Wann sagt ihr, kommt das Januarheft? *hüstel*Dabei verspricht der Titel Traumkleider in meiner Größe und die Felljacke ist jedenfalls extrem modisch. (Bilder wie immer direkt von der Burdaseite, damit ihr wißt, wovon ich so rede…)

Titel BurdastyleUnd es lugt wieder ein „Perwoll-Wohlfühl-Look“ auf einem Beiblatt.

Kleid BurdastyleUnd das Kleid ist diesmal ein echtes Feuerwerk. roter Kreppsatin, sexy geschnitten… wer damit nicht im Mittelpunkt steht, ist selber schuld. (Und es gibt den Schnitt Gratis als Download, da kann frau doch fast nicht widerstehen.) Nur sollte man es m.E. aus Seide nähen, nicht aus Poly. Auch wenn Polyester weniger knittert, edler ist Seide. (Und Kreppsatin aus guter Seide knittert gar nicht so sehr.)

Das Editorial legt uns nahe, daß die Redaktion die letzten Wochen bastelnd verbracht hat. Das klingt idyllisch, ich habe aber doch mittlere Zweifel, ob die Herstellung der Muster nicht doch an anderer Stelle passiert…

Anschließend kommen die eher basteligen kreativ-trends. Einfache Teile mit Chiffon aufpeppen ist zwar nicht so wintertauglich, aber vielleicht was für die Partysaison. (Vorausgesetzt man hat eine Maschine, die mit dem Chiffon auch so weit klar kommt…) Blütenblätter aus Prägefolie… aus so was haben wir früher Weihnachtsbaumschmuck gebastelt. Und dann noch bunte Ripsbänder. Was durchaus nette Ideen beinhaltet. Wenn nur die wirklich schönen Ripsbänder nicht so teuer wären…

Nanu? Was gibt es da? Ach, man kann einige Modelle aus dem Heft künftig auch fertig genäht bestellen. Also einerseits hätte das ja was… aber andererseits… was unterscheidet Burda dann von einem beliebigen Shopping Kanal? Auf Maß wird ja nicht gearbeitet.

Jetzt aber zum ersten Modethema, was „wildromantisch“ sein soll. Photographiert wurde wohl vor eine Natursteinmauer und echt wintertauglich isrt die Kombination aus Loden mit leichten, transparenten Stöffchen. (Ich warte immer noch drauf, daß mir mal jemand erklärt, wo ich das dazu passende Wetter finde, bei dem mir nicht entweder das eine zu warm oder das andere zu kalt ist. Oder ich bin einfach nicht leidensbereit genug für die Mode…) Kaftankleid 112 ist mir definitiv zu sehr Sack. Wie passend, daß auch „Mauerblume“ darüber steht. Ist wohl eher für die, die im Verborgenen blühen wollen…

Bluse BurdastyleUm so besser gefällt mir aber die zart bestickte Bluse 105. Nicht für mich, ich habe auch keine Kurzgröße, aber so generell.

Auf der nächsten Seite gibt es den Schnitt dann aus schwarzem Tüll, was durch die betonten Teilungsnähte auch attraktiv aussieht. Die anderen Teile sind dafür eher langweilig. (Burda selber scheint auch zu wissen, welcher Schnitt der beste ist. Denn auch als Kleid und in einer dritten Variante taucht das Shirt noch mal auf.)

Bei Wickelkleid 102A bin ich mir nicht sicher, ob es mir gefällt, aber die Ärmel sind auf jeden Fall sehr ausgefallen. Die nur knapp den Busen bedeckende Kurzjacke hingegen… Kann man machen, aber wozu soll es gut sein?

Ah ja, die Accessores zum Thema sind eher von der groben Seite. Wobei die Handtasche aus Pelz… die hat was sehr Schnuckeliges.

Dann wieder „news“ aus der „Kreativen Welt“. Das vergoldete Wäschlable und der ebensolche Kleiderbügel sind nett. Die wiederum habe ich in Paris aber schon mal gesehen.

„Reich und Schön“ die nächste Modestrecke, Anklänge an Denver-Clan werden versprochen. Was nun? Denver-Clan war „Dynasty“ und ist Vergangenheit, „Reich und Schön“ hingegen heißt im Original „Fashion Affairs“ und läuft noch. Aber gut… Los geht es mit der fluffigen Jacke vom Titel. Kunstpelz der aber irgendwie wie Federn aussieht. Das fällt auf jeden Fall auf. Auch Kleid 119. Die technische Zeichnung ist interessant. Nur auf dem Photo kann man wieder mal nicht sehen, wie das dann am Menschen aussieht. Shirt, Spencer, Corsagenkleid…. macht man nix falsch damit, reißt aber so vom Bild her auch nicht vom Hocker. Der Overall aus Laquéjersy in Langgröße hingegen schon. *örks* wer hat sich das ausgedacht? Barbarella im Schlafanzug?? Und wenn schon das Model damit recht rundlich um den Po aussieht, dann will ich gar nicht wissen, wie das an normalen Frauen wirkt. Auch Kleid 102 B hat wieder eine ganz spannende Zeichnung. Doch wild gemusterter Stoff sowie die Pose verdecken alles.

Als „Stil Ikone“ wird uns Jerry Hall vorgestellt. Mit etlichen Bildern aus der alten Serie „Denver-Clan“. Ich wußte gar nicht, daß sie da auch mitgespielt hat…? (Nein, hat sie nicht, man hatte wohl noch ein bißchen Seitenplatz zu füllen. Und genug Haare, an denen man Zusammenhänge herbei ziehen kann, waren ja vorhanden.

Ah, kein „Star-Style“, sondern die kreativ-accessoires dürfen im Stil der 80er gebaltelt werden. Viel Glitter, der Rest Geschmackssache.

In der Nähschule geht es um Kunstpelz. Wobei nach meiner Erfahrung Nahtband nicht immer nötig ist, viele der Kunstpelze haben einen sehr festen Basisstoff, an dem kann sich das Nahtband noch festklammern. Die Tips sind natürlich nicht neu, aber wer noch nie mit so einem Stoff gearbeitet hat, der sollte es mal gut durchlesen.

Kinderbilder der Redaktion dürfen die nächste Seite füllen. Aufhänger ist der Aufruf, Bilder von selbstgenähten Karnevalskostümen zu schicken. Einsendeschluss war zwar am Erscheinungsdatum des Heftes schon vorbei, aber was soll’s. So muß man die Nähmaschine auch gar nicht erst verlosen.

Unter „Dresscode Smart“ wird es grau in grau. Was ein Stil ist, der mir gerade fürs Büro gut gefallen würde. Ich habe nur nicht so viele graue Sachen und in dem Tempo, in dem ich derzeit nähe… da wird das wohl nichts, bis diese Mode wieder vorbei ist. Wintermantel und Blazer sind gerade geschnitten (paßt dann auch noch ein Pullli drunter, vermute ich), das Shirt mit dem Volant würde ich zu gerne sehen, aber da ist die Jacke drüber. (Wer schon immer mal wissen wollte, warum man Jackenärmel in der Armkugel verstärkt guckt sich die Bilder an: Wenn der Stoff einfällt, hat man es weggelassen. Schade, eigentlich.) Dann gibt es das Blüschen noch mal, aber wieder ist es so abgebildet, daß man den Volant nicht gut sieht. Und die Karottenhose mit dem extra hohen Bund… ne, das sieht wirklich nur wie Marx Brothers aus. (Kennt die eigentlich noch jemand?)

Kleid BurdastyleKleid 122 zeigt dann endlich den Volant. Doch, das sieht wirklich schön aus. Schlicht, aber doch mit einem Schuß Rafinesse. Gefällt mir gut.

Eine Seite Burda-Eigenwerbung mit Bambi, passend zur Jahreszeit als Kinderhilfsaktion. Jaja… *gähn*

Dann das Weihnachtsspecial. Schon besser. Ich nähe zwar so Kleinkram letztlich doch selten, aber Anregung kann ich immer brauchen. Und technisch wieder gemischt, nähen, stricken, basteln… mal gucken.

Kleid für Kind und Puppe im Partnerlook ist natürlich toll. Das fand ich als Kind jedenfalls.

Kinderkleid BurdastyleÜberhaupt finde ich das Mädchenkleid sehr schön, mit den vielen Biesen. Das sieht in dem Karo effektvoll aus, aber auch aus einfarbigem Stoff. (Aus Batist auch als Kleid für Blumenmädchen oder ein zierliches Kommunionkind. Bis Gr. 128.)

Weniger sicher bin ich mir bei der Reisetasche aus Baumwollflanell. Also ob der Stoff wirklich optimal für eine Tasche ist? Ich tippe doch auf etwas zu weich und lappig… Karokissen mit Elchen… auch nicht schlecht. Das sollte ich mir merken, das könnte ein Geburtstagsgeschenk geben. Aber erst im Mai. Hundebett im alten Koffer, Hausstiefel im „UGG“ Stil, Westen, Babystrampler, Schlafbrille,… und die beinahe unvermeidlichen Pyjamas. (Habt ihr schon mal jemandem einen Pyjama zu Weihnachten geschenkt? Ich nicht.)

Die „Resteverwertung“ denkt schon an Sylvester. Selber gebastelte Glücksanhänger aus der Einwickelfolie der Schokoladenweihnachtsmänner. Ummm… ne, das sieht doch sehr „gewollt“ aus. So nach dem Motto: „Mach doch mal was zum Thema Recyling. Abgabeschluss ist in zehn Minuten“… *gg*

Nett auch, daß wieder Weihnachtsbaumschmuck gebastelt wird. Der Baum in natürlichen Farben mit den schönen Strohsternen gefällt mir sehr gut. Leider kann ich keine so schönen Strohsterne, das wird auch leider nicht erklärt. Ach doch, das kommt weiter hinten… Modell 2 ist mir definitiv zu bunt, erinnert mich mehr an Sommer und Strand, als an Weihnachten. der dritte in rot und Weiß ist hingegen wieder nett. Nur die Pompoms muß ich nicht haben. Dann doch lieber schöne Glaskugeln, die das Lich reflektieren. Aber ein Pompom in Herzform? das könnte man doch mal brauchen… wie geht das…? Aha, man soll den passenden Pom-Pom Maker kaufen. und was wurde aus der Methode mit den Pappringen? Sollte doch auch als Herz gehen, oder?

Kleid BurdastyleIn Plus-Größe gibt es festliche Kleider. Kleid 126A ist gleich voll auf meiner Linie, mit der Empirelinie und den schmückenden Fältchen am Ausschnitt. Auch der Bolero aus falschem Pelz… fehlt nur die Zeit es zu Nähen und die Gelegenheit.

Die Lagen an Kleid 127 sind auch nicht schlecht, aber die Querrüsche ist irgendwie eines zu viel, für meinen Geschmack. 128 ist auch nicht schlecht, aber nicht für meine Figur, Und mein Lieblingskleid sieht auch in kurz gut aus. Trägerrock und Bluse 129 hingegen qualifizieren als Kartoffelsack. Nur der Stoff ist teurer.

Die Internetlinks versprechen irgenwas mit Kreativität. Also einfach mal überblättern. Und den Schminkkram auf den nächsten Seiten gleich mit.

Der Star-Style widmet sich diesmal Diane Kruger. Soll wohl ein kurzes Jäckchen sein. Da es aber nur als Modezeichnung (oder wohl eher Grobskizze) gezeigt wird, kann man mal wieder nichts darüber sagen.

Gequiltet wird diesen Monat wieder mit großen Stücken und breiten Abständen. Sieht aber trotzdem recht effektvoll aus. Aber mit Rot kann man mich ja immer…

Danach wird noch mal gebastelt, Schmuckaufbewahrung. Ne, das eher nicht.

„Best of Styling“ widmet sich den Wildtierprints. Das Shopping und das Cocktail-Otfit sind ganz nett. Ich glaube, ich will einen grauen Mantel…

Ah, jetzt endlich die Anleitung für einen tollen Strohstern! … Ach na super, das was interessant wäre, nämlich in welcher Reihenfolge man die Halme legt, damit man welches Muster bekommt, wird weg gelassen. 🙁 Haha, sehr witzig. Was bitte soll das denn??

Ne, die schlechte Laune kann auch der Stoff des Monats nicht wegglitzern. *boh*

Da muß das nächste Heft aber schon sehr gut sein, um mich wieder zu versöhnen…

Vorweihnacht in Paris: BHV

Paris before Christmas: BHV

BHV im Advent 2010In den Pariser Geschäften fing die Vorweihnachtszeit ja schon Mitte November an.

So konnte ich auch schon ein paar Bilder von meinem letzten Aufenthalt mitbringen. In den nächsten Tagen gibt es also ein paar Bilderschauen von den Pariser „Grand Magazin“, den Kaufhäusern.

Christmas time starts early in Paris, mid November a lot of decoration was already up.

So I could already take some pics when I was in Paris the last time. So over the next days I will show some pictures from the Paris „Grand Magazin“, the traditional department stores.

Für den Anfang habe ich mir die wie meist einfachste Dekoration ausgesucht: BHV arbeitet vor allem mit Licht an der Fassade.

BHV Advent 2010Was durchaus recht eindrucksvoll aussieht.

Das Leuchtband verrät auch das Motto: Weihnachtszirkus gibt es da sozusagen.

(Die Schaufenster waren nicht sonderlich spannend, es wird halt die Ware ausgestellt, ein bißchen mit einem Bären oder einem Clown auf das Zirkusthema getrimmt. Aber BHV ist von den beiden anderen auch weit genug weg, um der direkten optischen Konskurrenz nicht ausgesetzt zu sein.)

I’ll start with BHV who worked mostly with light on the facade. Which looks quite impressive at night. You can also read the motto they have this year: Christmas Circus.

(The shop window were not to thrilling. Showing the goods plus an added bear or clown to make up the circus theme. But BHV is not so close to the other two, so no one can take a direct comparison.)

Komische Socken

Strange socks

Herrensocken aus RegiaUnd wieder ein Paar Socken fertig.

Sie sehen ein wenig seltsam aus, wie sie so da liegen, aber das hat einen Grund. Ein Experiment, sozusagen. Jetzt werde ich das Experiment noch in zwei anderen Größen wiederholen, danach weiß ich mehr.

Another pair of socks finished. They look a bit odd, but that’s okay. There is a reason to it, it’s a kind of experiment. I will repeat that experiment in two more sizes, then I knoa whether it works.

Zu meinem eigenen Erstaunen ist es mir zum ersten Mal gelungen, in etwa gleiche Socken anzufertigen. Ein bißchen habe ich gemogelt, als ich merkte, daß ich etwa eine Reihe falsch war, habe ich eine Nadel in 2,25 in mein 2,0er Nadelspiel gemogelt. Und mit den ungleichen Nadeln gestrickt, bis die Ringel wieder stimmten.

Garn ist mal wieder Regia, „Canadian Classic“ nennt sich die Farbstellung. Aha, so sieht also Kanada aus…?

My biggest surprise was, that I have managed to knit two more or less identical socks. I did cheat a bit, because when I saw that the second sock was about one row off I replaced one of my 2mm needles by a 2.25 mm needle and continued knitting with different sizes in the set until the pattern was right again.

Yarn is my trusted Regia, the colors are called „Canadian Classic“. So, that is what Canada looks like…?