Konfitürenkrakel

Scribbeld Confiture

Der Vollständigkeit halber auch die Gläser mit Erdbeermarmelade von diesem Jahr. Ich habe schon extra nur wenig gemacht, aber erst danach gesehen, daß ich 2016 so viel gemacht habe, daß ich gut ein Jahr hätte aussetzen können. Ich hoffe, ich merke es mir für das nächste Jahr.

Just for not leaving it out… the jars with strawberry confiture of this year. I made only few but afterwards realized, that I had made so much in 2016 that I could easily have skipped a year. I hope I remember next year.

Dieses Jahr ist die „Schrift“ so krakelig wie selten und ich hatte auch massive Probleme, sie auch nur annähernd mittig aufzusticken. Aber gut, man kann es ausreichend lesen, um es wiederzufinden.

Also this year everything is a bit off… my writing is never very pretty, but this year it’s worse. And I had massive problems to get the writing in the middle of the fabric. But well… it’s well enough readable to find it in the cellar.

Bluedog

Hund nach Aranzi Aronzo

Wie man sieht gebe ich mich wieder dem zweckfreien Nähen hin. (Bevor das hier vollends zum Strick- und Häkelblog mutiert…)Das bedeutet auch, mein letztes Jahr angefangener Rock ist fertig (denn ich verarbeite ja die Reste), ich habe nur noch keinen willigen Photographen gefunden.

As you can see there is a bid of sewing without a reason. (Before that becomes a pure knitting and crochet blog…) Which means the skirt I started sewing last year is finished (because I am using the remnants), but I haven’t found a willing photographer yet.

Die Anleitung für den Hund habe ich wieder aus meinem Buch von Aranzi Aronzo und weil mein Stoff nicht gestreift sondern langweilig blau war, habe ich noch ein Hemd von Hand aufgestickt. Das Stickgarn ist „Bloom“ von einer neuen indischen Marke namens Quiltweaves, die aber wohl noch im Aufbau ist, so daß da noch nichts zu sehen ist. (Bisher macht die Firma wohl vor allem Dekostoffe in Mumbai.) Ich bekam auf der h&h da eine Tüte voll Pröbchen von so allerhand in die Hand gedrückt und das war eine Gelegenheit, es gleich mal zu testen. Das Stickgarn ist die „einfache Serie“, glänzt nicht so stark und lies sich aber auch mit meinen eher ungeübten Fingern gut verarbeiten. Trotz langer Fäden weder Fadensalat noch aufspleißende Fäden.

The pattern for the dog is again from my book by Aranzi Aronzo and since my fabric is not striped but boringly plain I decided to embroider a top by hand. The embroidery floss is „Bloom“ by a very new Indian brand called Quiltweaves. They are evidently still at an early stage for their new brand because the web page does not work yet. (So far they seem to make mostly home dec fabrics in Mumbai.) I got a bunch of stuff stuffed in my hands on the h&h and since I do not handembroider a lot I used the possibility to test the thread. „Bloom“ is their „simple thread“ and it is less shiny but even with my unexpreienced fingers it stitched very well. I used quite long threads but it did not tangle and I had not problems with breaking thread in the eye of the needle.

genähter Hund von hintenDa der Hund hinten noch ein Schwänzchen hat und auch das Muster rundum gestickt ist, will ich euch die Rückansicht natürlich auch nicht vorenthalten.

The dog has a tail and the „shirt“ is embroidered all around, so I will show you the back also.

 

Dafür hat man Freunde!

That’s what friends are for!

ZeitschriftenFreunde sind Leute, die bei einem USA Besuch klaglos zwei Kilo Zeitschriften zum Stricken, Häkeln und Nähen bei Barnes & Noble einsammeln, den irritierten Blicken des Kassieres (wegen des „falschen“ Geschlechts für das Thema) stand halten und das ganze dann auch noch in ihrem Fluggepäck nach Europa schleppen. DANKE!

Friends are people who will, when visiting the US, fetch around 2kg of mags around knitting, crocheting and sewing at Barnes & Noble, will live with the odd looks (for having the „wrong“ gender for that topic) of the guy behind the cash desk and will drag it all to Europe with the rest of their luggage. THANK YOU!

(Eine besonders erfreuliche Überraschung war eine britische Zeitschrift zum Thema sticken, von der ich nicht mal wußte, daß es sie gibt, die aber mit der interweave „Stitch“ namensgleich ist und daher mit im Einkaufskorb landete. Ich sticke nicht, aber jenseits des eigenen Tellerrands gibt es immer Techniken, die man selber vielleicht auch mal brauchen kann…)

(A very pleasant surprise was a british mag about embroidery which has the same name as interweave „stitch“ and therefore landed in the shopping basket. I don’t do embroidery as such, but looking in unknown fields is always very inspiering, because there are techniques unknown to me which might be useful one day…)

(Und natürlich bezahle ich meinen Freunden die Zeitschriften. Nur daß da keiner auf dumme Gedanken kommt. 😉 )

(And of course I do pay the mags… Not to leave a wrong impression… 😉 )

Es ist wieder Marmeladenzeit!

ErdbeermarmeladeIt’s confiture-time again!

Dieses Jahr hatte es ja mitten in der Erdbeerzeit ein Unwetter gegeben, so daß die Erdbeern am nächsten Wochenende auf dem Markt alle etwas angedätscht, aber dafür auch enorm billig waren. Da konnte ich nicht widerstehen und es gab Erdbeermarmelade.

This year there was some heavy rain at high strawberry season. So the next Saturday strawberrys were supercheap at the market, but only good for making preserves. So I couldn’t resist and made strawberry confiture.

Und als mein Mann dann einige Wochen später Himbeermarmelade kochen wollte, mußte ich endlich die Deckelchen sticken, damit wir sie nicht verwechseln… Gestickt wie immer, frei geführt im Stickrahmen. Die Form ist diesmal anders, nämlich tatsächlich rund geschnitten. Ich habe nämlich gerade von Clover den „5 in 1 sliding gauge“ zum Testen und damit geht das Kreise malen so schnell, daß der Aufwand noch drin ist. Und es sieht ja so viel netter aus…

Than DH announced he would be making rasperry confiture some weeks later. So now I had to hurry up to make the doilies for the jars, before we mix everything. They are free embroidery like always, but this year they are circles, not rectangles. I have the „5 in 1 sliding gauge“ by Clover to test it and drawing a circle on fabric goes so quickly with that item that it was worth the tiny extra amount of time. And looks so much nicer….

Und die Himbeermarmelade gleich noch hinterher…

And the raspberry confiture also…

Und nur wenige Tage später, habe ich es dann auch geschafft, die Himbeermarmelade zu versorgen. (Tja, mehr war dieses Jahr nicht…)

And only a few days later I managed to finish the raspberry confiture also. (Well, that was all we had this year…)

Die Stickerei kann man auf dem Stoff nicht wirklich gut lesen, aber es geht ja hauptsächlich darum, die verschiedenen Sorten und Jahrgänge im Lager im Keller auf einen Blick gut unterscheiden zu können. Und dazu ist der Stoff gut.

The embroidery isn’t really well visible on the fabric, but the main purpose is that you can see at a glance which kind of confiture and from which year it is when it is stored in the cellar. And that the fabric will do.

Ich hätte ja lieber was mit rot genommen (blau nahm ich bislang eher für die Brombeermarmelade), aber offensichtlich habe ich in den letzten Jahren nur noch blau genäht, deswegen gibt es keine roten Rest.

I would have preferred to take something red (because usually I took blue for the blackberry confiture), but seems I did only sew blue in the last years, so there are no red remnants left.

(Ja, ich weiß, ein völlig unweihnachtliches Thema… aber bis zu nächsten Sommer wollte ich es dann auch nicht liegen lassen.)

(Yes, I know, the topic is not at all Christmay, New Year or even winter related… but I didn’t want to keep it back until next summer.)

Blümelein am Wegesrand…

Plucking random flowers….

Wir kennen das ja alle. (Denke ich…?) Manchmal rennt man und rennt man und findet nichts. Und ein anderes Mal läuft man gedankenlos durch die Gegend und stolpert quasi drüber.

We all know ist. (I guess…?) Sometimes we are running around like crazy and find nothing. And another time we walk aimlessly and there it is.

BücherUnd so ging es mir diesmal in Paris. Unser Lieblingsmetzger hatte noch zu (wir vergessen doch jedesmal, daß er eine recht lange Mittagspause hat) und so spazierten wir die Straße langsam entlang, wo der Buchhändler allmählich dabei war, seinen Stand vor dem Laden wieder zu bestücken. So lagen da die Handarbeitsbücher mal oben drauf und sowohl die Stickvorlagen aus Indien (die Vorlagen in dem Buch haben mit der Abbildung auf dem Buchdeckel wenig gemein) als auch das Buch über Handschuhe (nach einer Preisverhandlung) in meiner Tasche.

And that is what happend to me in Paris this time. One day we attempted to go to our favorite butcher whose shop was still closed. (We always forget how long his lunch time break is.) So we strolled down the street where the shop for antique books was just about to open the the owner started to arrange the books on the stands outside his door. So the books about craft and costumes were not covered by other topics yet and I found a book with embroidery patterns from India (the patterns inside are quite different from the photos on the cover) and a book about the history and use of gloves. (After some negociation about the price.)

StoffUnd da schätze ich mich schon glücklich.

Lucky me, I thought.

Doch zwei Tage später kam ich an einem Laden mit ungewöhnlichen und ungewöhnlich schönen Stoffen vorbei… nein, die sehen nicht nur so aus wie Stoffe von Chanel und anderen teuren und sehr teuren Designern und Marken. Diese Firma stellt die Stoffe her. Und verkauft manche davon auch in einem Laden.

But two days later we passed a shop with unusual and unusually beautiful fabrics… not they do not only look as if they were made for Chanel and other famous designers and high class prête-à-porter brands. This company actually makes the fabric for those designers and brands and some of them are available at their Paris shop also.

StoffUnd… sie hatten gerade Ballen- und Produktionsreste zum Sonderpreis. 🙂

And they had coupons and remnants from garment production on sale. 🙂

Die Reste haben nicht immer einen graden Anschnitt, aber es waren einige große dabei. Und zwei davon mußten mit. Ich mußte den Stoff direkt aus dem Koffer knipsen, deswegen hat er so viele Knitter… die haben sich aber schon größtenteils wieder ausgehangen.

Those coupons usually have only one straight end, the other one has bigger or smaller parts missing. but a lot of them were still rather large. And two of those had to accompagny me home. I had to take pics directly after getting them out of the luggage, this is why they have so many wrinkles, but most of them are gone by now.

Sind sie nicht einfach…. schön?

Ain’t they just… beauties?

Figurfreundlich….

Figure Friendly…

Himbeermarmelade…ist die Himbeer Ernte dieses Jahr ausgefallen. Drei Gläser, mehr Marmelade gab es nicht. Aber wir haben ja Brombeere en masse…

… were the raspberries this year. Three jars of jam, that’s all. But we have enough blackberry…

Als Stoff für die Deckelchen ein Restchen Venezia Futter, bestickt mit zwei Fäden Gütermann Sulky Stickgarn.

Fabric for the toppers was Venezia lining fabric, „writing“ with a double thread of Gütermann Sulky embroidery thread.

Ein Wochenende bei Muttern….

A weekend with mom…

BrombeermarmeladeNein, ich habe nicht Kiloweise von meiner Mutter Marmelade abgeschleppt (ich war mit der Bahn unterwegs). Aber mein heldenhafter Ehemann hat sich ins Brombeergestrüpp gestürzt und hat geflückt. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind diese nämlich sehr gut geraten und da er einen größeren Eimer dabei hatte als in den Vorjahren kam er mit 4kg Brombeeren wieder. 🙂 Die mich dann in Form von Marmeladengläsern erwartungsvoll anguckten, als ich wieder nach Hause kam.

No I did not drag home kilograms of jam from my mother (I’d been there by train), but since I was not home my hero DH jumped into the blackberry bushes. Unlike last year they had grown well and since he had taken a bigger bucket than the other years he came home with 4kg of blackberries. Which he had already transformed into jam when I came home.

Also blieb mir nur noch, die Hütchen zu sticken, was gar nicht so einfach war. Ich habe ja in den letzten Jahren keine größeren Nähprojekte mit dünnem Stoff gemacht und außerdem brauchen 17 Gläser auch eine Menge Stoff. So mußte mein Trenchcoat Stoff herhalten. Wie immer bestickt in Freihand-Technik, diesmal mit einer 90er Maschinensticknadel von Schmetz und Mettler Baumwoll Stickgarn sowie Mettler Poly Sheen in zwei verschiedenen Farbtönen, die gemeinsam als Oberfaden verarbeitet wurden. Unterfaden: AlterfilS120. Ab in den Vorratskeller damit…

So everytheng left to do was embroidering the covers which was not so easy. 17 jars need a lot of fabric (if you are only using remnants) and I hadn’t done many bigger projects over the last year. So the fabric of my trenchcoat had to do. Like always: free-motion embroidery technique, needle was a size 90 embroidery needle from Schmetz, threaded with one string of Mettler cotton embroidery thread and one string Mettler Poly sheen. Bobbin thread was AlterfilS 120. Now down to the storage cellar…

Geldgeschenktasche

Pouch for money gift

Der Kalender ist schon auf dem Weg zu Sara nach Österreich. Mein Dank an alle für die netten Kommentare!

TäschchenUnd jetzt geht es endlich mit den selber gemachten Weihnachts-geschenken los.

Von Frau mhs habe ich mich zu diesem runden Täschlein inspirieren lassen. Geldgeschenke sind ja immer schwierig, aber da ist es gut drin aufbewahrt und weitere Geschenke für den speziellen Zweck können da auch gesammelt werden.

Finally I’ll start to show my self made Christmas gifts.

Frau mhs had inspired my to make a round pouch to give some money. I am not to fond of giving money, but this will be collected for a bigger project over the next years and so the self sewn pouch will keep the money safe over the years.

Genäht ist sie dreilagig, Baumwollstoff mit Weihnachtsdruck, Vlies und Futerstoff. Auf die Oberseite habe ich dann noch fraihand gequiltete bzw. gestickt. Richtig begeistert war ich von dem Stickgarn. Metallicgarne fand ich bislang immer etwas „zickig“ (ich habe Madeira und Mettler) aber dieses hier von Robison-Anton über Alterfil ist absolut genial! Es ist weicher als andere die ich bisher hatte, es läuft problemlos in die Maschine, auch wenn man nicht extra langsam näht, keine Fadenrisse,… ich brauchte nicht mal eine Metallicnadel, Titan Nadel von Organ in Stärke 75 machte den Job einwandfrei. 🙂

Tasche RückseiteUnd auf der Rückseite dann der Reißverschluß.

Nur wie man so eine Tasche richtig rund bekommt bleibt mir ein Rätsel. Da ich die Nahtzugaben nicht einschneiden konnte, sondern versäubern mußte, hat das nicht so gut funktioniert.

The back holds a simple zip.

What remained a mystery is how to make it really round. Since I had to zigzag the seam allowances I could not clip them. So it couldn’t work out well…

That might also be due to the construction, I made a sandwich from cotton print, batting and lining fabric. On the front side I added a bit of free motion quilting and embroidery, nothing special, just quickly done. But what helped me a lot was the thread. So far I’ve found metallic thread (I’ve had Madeira and Mettler) a bit difficult, you had to sew slowly, it tended to break… but this time I used the Robison-Anton Metallic thread by Alterfil and it made such a difference! It is softer than what I am used to, it didn’t break, I could sew fast and I didn’t even need a special needle for metallic thread, my usual Titan Embroidery Needle by Organ in Size 75 did it perfectly fine. 🙂

Figurfreundlich…

Figure friendly…

Marmelade… ist die diesjährige Marmeladeproduktion.

… is this years jam production.

Mehr ist es nämlich nicht.

Da es im Frühjahr einige Wochen so trocken war sind die Brombeeren auf dem Brachgelände komplett am Strauch vertrocknet. Und unsere Himbeeren im Garten haben wir zwar gegossen, aber der Rest des Sommers war ja so kalt und sonnenarm, daß die auch keine rechte Lust hatten zu wachsen.

Because that is all.

The wild blackberries we normally pick are all dried on the bush since it was very dry for several weeks in spring. And the raspberries in our garden were watered, but the missed warmth and sun the rest of the summer so they did not feel like growing to much.

Die „Deckelchenschoner“ sind natürlich wieder selber bestickt, immerhin verbraucht das wieder ein paar Stoffreste. (Und nein, meine Handschrift wird nicht schöner.)

At least the „lid protectors“ were embroidered by me, used up some scraps. (No, my handwriting hasn’t improved since last year…)