Ende der Sommerpause…

… zumindest für den Herrenpulli den ich ja schon im Frühjahr angefangen habe.

End of summerbreak, at least for the men’s sweater I’ve started in spring.

Nachdem ich einige Monate nur gehäkelt hatte fühlten sich die Stricknadeln übrigens irgendwie… „falsch“ an und es dauerte, bis meine Hände sich wieder daran gewöhnten. Aber dann flutschte es wieder recht zügig. In den Wochen vor dem Urlaub hatte ich noch einige Sitzungen und Seminare, der Urlaub selber hatte Wartezeiten auf Flughäfen, Flüge und zwei längere Bahnfahrten und letztes Wochenende hatte ich noch eine Fortbildung, die nur meinen Kopf, noch aber meine Hände beanspruchte. 🙂

PulloverärmelUnd das heißt, ich bin tatsächlich fertig mit Stricken!

Rückenteil und Vorderteil sind auch schon gewaschen und gespannt, der zweite Ärmel ist mir gerade erst von der Nadel gerutscht und wie man sieht muß hier noch vernäht und gespannt werden.

After some month of crocheting knitting felt somewhat „wrong“ and it took me some days to make my hands feel comfortable again with the needles, but then I went on quite fast again. The weeks before my holiday I had to attend some meetings and workshops, the holiday itself brought valuable knitting time while waiting on airports and on trains. And last weekend I took part in another seminar which only required my brain, not so much my hands.

So I’m finished with the knitting part.

Back and front have already been washed and blocked, the sleeves are knit but need weaving the threads and blocking.

Ein bißchen ist aber noch zu stricken, denn der Kragen ist recht hoch und der Reißverschluss bekommt innen eine Blende.

Der Plan ist, die Schulternähte zu schließen, den Kragen anzustricken und die Ärmel (nach dem spannen, versteht sich) anzunähen und den Pulli dann im November vor der endgültigen Fertigstellung dem künftigen Besitzer einmal anzuprobieren. Zwischenanproben waren ja nicht möglich und falls doch noch was neu gemacht werden muß, muß ich wenigstens nicht alles trennen….

There is still a bit of knitting left, because the collar is quite high and the zip gets a facing.

What I plan to do is closing the shoulder seams, knitting the collar and sew the sleeves (after blocking them, of course) and then try it on in november when I hope to meet the future owner of the sweater the next time. There was no possibility to try it on so far and if alterations are necessary I do not have to reopen all of the seams….

Gratismarmelade!

Jam for free!

MarmeladegläserUnd noch ein paar Stoffrestchen sind aus meiner Kiste auf Marmeladegläser gewandert.

Und auch diesmal hat sie uns nichts gekostet, mein Herzblatt hat nämlich entdeckt, daß auf einem Stück Brachland bei uns im Viertel die Brombeeren reif sind und hat eine große Plastikdose voll gesammeln. Und gleich Marmelade gekocht… vier Gläser für nix, ist doch eine schöne Ausbeute. 😉

(Mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen zahlt sich doch immer wieder aus.)

Some more of my fabric scraps could leave in the form of jam-jar decoration.

And again the jam is for free. My sweetheart had spied on some waste land in our neighbourhood ripe blackberries. He wen thre with a plastic container and transformed it into jam the same day. So four jars of jam for nothing… not bad, I think. 😉

(Keeping your eyes open usually pays off.)

(Und falls sich jemand wundert, wie spät bei uns Brombeeren reif werden… tun sie nicht, der Beitrag hätten schon lange gepostet werden sollen, war aber aus irgendwelchen Gründen bei den Entwürfen gelandet wo ich ihn gerade zufällig gefunden habe.)

(If someone wonders about ripe blackberries so late… well, this post was supposed to be posted quite a while ago but somehow landed in the draft-section where I just stumbled over it…)

Die Wahrheit über Urlaub…

Wäscheberg…ist daß einen nach dem Auspacken der Koffer dann so was erwartet…

The truth about holiday is, that after unpacking your luggage this is waiting for you…

Die letzten und auch die nächsten Tage werde ich also kreativ zwischen der Waschmaschine und dem Bügelbrett verbringen. Und die Challenge für Stolberg in den Endzügen organisieren, das sind ja auch nur noch zwei Wochen.

Mit meinem eigenen Werk dafür habe ich noch nicht mal angefangen…

So tha last days I’ve spent and some more days I will be spending very creatively between washing maschine and ironing. Plus I have to do the last organisational steps for the Challenge in Stolberg. And the event will be in less than two weeks.

And I haven’t even started with my own „opus“ for that occasion…

Das wird zumindest spannend, denn bis dahin stehen neben dem üblichen auch noch zwei Fortbildungen auf dem Programm, eine davon am Wochenende.

So finishing something will be the major challenge, because besides the normal work I also have to attend to workshops, one on the weekend.

Revue de Presse: Burdastyle September 2009

Bevor die nächste Burda kommt, schiebe ich mal schnell noch die Septemberkritik nach…. Der Titel verspricht, daß Hippie Mode bleibt, nur die Farben werden etwas sanfter. Aber mit der Fellweste ist der Titeleindruck wirklich extrem Retro.

(For English summary scroll down:)

Im Editorial gibt es tatsächlich mal was lesenswertes, nämlich eine kurze Vorstellung des neuen Burdakonzepts. Nämlich nicht Nähen soll im Vordergrund stehen, sondern Mode und Trends. Wozu dann auch Kosmetik gehört. Gut überraschend ist das nicht, denn genau das vermittelt das Heft ja seit einigen Ausgaben… Ziel erreicht kann man da nur sagen. Und eigentlich… mag ich das Konzept. Denn für Nähtechnik habe ich ja andere Hefte…

(Was ich nicht so mag ist die neue Klebebindung. Auch diesmal wieder ist das Anleitungsheft schief eingklebt und vom Schnittbogen muß man infolgedessen den Kleber abkratzen, wenn man ihn benutzen will…)

Also geht es auch mit den „kreativ-trends“ los. Ich glaube, ich muß wirklich meine alten 80er Jahre Hefte suchen. Da hätten wir von der Hüfte baumelnde Ketten (war mal hochrevolutionär als Gaultier dieses Element der Punks in die Haut Couture einführte), Stars and Stripe Designs (die Cheerleader Handtasche sieht aber gar nicht aus wie ein Pompom, sondern einfach wie… Kindergartenbastelei? Und wie das mit dem „miteinander verweben“ gemeint ist wird auf dem kleinen Bild leider auch nicht deutlich.) und zerfetzte, gebleichte Jeans. Vermutlich merkt man daran, daß man alt wird, wenn die Modeneuheiten nur noch Retro sind… *g*. Ob eine Jeans wirklich eine Nacht in DanKlorix und danach noch Heißentfärber aushält? Wäre ein interessantes Experiment, nur stehe ich nicht auf solche Fetzenjeans. Immerhin, ein Modell von C&A ist finanziell im Rahmen.

Anschließend gibt es wieder Vorschläge für Ordnung (nicht nur) im Nähzimmer. Die Dosenideen sind zwar dekorativ, aber nicht neu.

Die Warenkunde befaßt sich diesmal mit Handnähnadeln. Wie üblich dekorativ photographiert, aber nur halbinformativ. Wodurch sich etwa Nähnadeln und Stopfnadeln unterschieden verraten sie nicht. Und welche Nadeln unter einem gemeinsamen Oberpunkt zusammengefasst werden erscheint auch teilweise willkürlich.

Womit geht es weiter? Stoffturnschuhe dekorieren. Na gut, in den 80ern haben vor vor allem Filzstifte und Kugelschreiber benutzt oder Buttons drauf gesteckt, aber ist das wirklich alles wieder modern??

Aber dann geht es endlich mit Kleidung los. Businessmode im City-Stil. Der beige… äh camelfarbene Hosenanzug ist korrekt aber eher langweilig. Bis man auf der Zeichnung den Kragen anguckt. Wieder so ein raffiniertes kleines Detail, das auf dem Photo geschickt versteckt wird. Das Kleid könnte interessant sein. Oder nach Sabberlatz aussehen. Das ist im Sitzen nicht recht zu erkennen. Ebensowenig wie die spannende Frage, ob diese raffinierte Falte in der Front auch mit mehr als A-Körbchen gut aussieht. Das was ich für einen Kurzmanteln halten würde nennt sich Gehrock. Da sieht man mal, wie Photos täuschen können. Und… oha! Eine ganz schlichte klassische Hemdbluse ohne chichi! Allen die auf der Suche nach einem Basisschnitt sind sei also Modell 105 ans Herz gelegt. Raffiniert auch Rock 110A mit den Paspeltaschen unter der Falte. Zwar nur bis Größe 42, aber das kann man an jeden passenden Rock hinbasteln. Äh… seit wann krempelt man Hosen mit ausgestelltem Saum denn hoch? Oder war da ein Paßformproblem zu verdecken…? *g*

Der Maßschnitt diesen Monat extrem klassisch. Aber für die korrekte Büroumgebung sicher eine gute und sichere Wahl.

Das Make-Up ist wie üblich nicht sehr interessant, aber dafür wenigstens schön photographiert.

Dann gibt es wieder eine „news“ Seite mit kreativen Adressen aus der ganzen Welt. „Merci“ am Boulevard Beaumarchais muß ich beim nächsten Parisbesuch schon mal angucken gehen. Daß es die Edelversion des Bettelarmbandes (Pandora) jetzt auch als Ohrring gibt… nun ja, wer’s mag…

Romantischer Hippie-Look ist jetzt auch bei Burda Thema. Wo nicht. Ich sehe, man kann auch wieder aus festen, bunten Möbelstoffen Jeans nähen. Das mochte ich ja in den 80ern schon. Nur vielleicht nicht mehr für meine Figur. (Nein, Burda nimmt keinen Möbelstoff, die nehmen Babycord. Abersolche wilden Muster gibt es als Möbelstoff oft auchmal günstig.)

Kleid BurdaUnd sagte ich 80er Revival? Dieser bunte Hemdblusenkleidabömmling mit den hohen Stiefeln dazu ist glaube ich noch eher 70er. Bißchen kürzer müßte es dafürnoch sein, glaube ich. Aber damals habe ich mich noch nicht wirklich für Kleidung interessiert…

Aber der Mantel mit dem Zottelkragen ist auch eher 70er. Und… na so was, Langgröße! In zwei Heften hintereinander… schade eigentlich, denn der Schnitt gefällt mir. Aber auf noch mehr Kürzen habe ich dann doch keine Lust…

Was für eine interessante Bluse! Och Mist… hier gibt es nur den Rock. Der ist jetzt nicht so spannend… Und noch ein Minikleid mit Lammfellweste…

Der Schmuck mit Leder und Federn soll zu dem Stil passen? Na ich fürchte, da kommen wir nicht ins Geschäft. Dafür sind die Puder und Lidschatten teilweise kleine Kunstwerke für sich. Da wagt man es ja beinahe nicht, mit dem Pinsel drüber zu gehen. 😉

Das „Modelexikon“ befaßt sich auf einer knappen Seite mit Jil Sander. Gut, bei so wenig Text ist zu dem Thema nichts Neues zu erwarten…

Die nächsten Seiten sollen von der Eleganz einer Grace Kelly oder Tippi Hedren sowie von Hitchcock-Filmen inspiriert sein. Leider ist die Kombination aus Leoprint mit Netzstrümpfen das eher nicht.

Blazer aus BurdastyleAber der Kragen von Jacke 108 erkennt man hier gut. (Der gleiche wie von Jacke 107…). Die Ärmel sind nicht men Fall, aber den Kragen werde ich mal im Blick behalten. (Und wer sich nicht so recht rantraut: Da gibt es diesmal auch den Bildernähkurs dazu!)

Das Kostüm hat einen arg kurzen Rock, die Kräusel der Bluse mit Köpfchen aufzusetzen ist auch mal eine neue Idee. (Vermutlich darf man aber keine Jacke drüber ziehen, weil es sich sonst platt liegt.

Kleid BurdastyleDas Kleid von der ersten Modestrecke darf auch noch mal ran, diesmal als Nummer 112. Doch, im Stehen sehr interessant. Wobei mir die Ärmel von der beigen Variante besser gefallen… Ich sollte doch mal probieren, das in meinen Kleidschnitt einzuarbeiten…

Dann darf auch der schöne Mantel in Langgröße noch mal dran. Und ein kariertes Röckchen. Nun gut.

Mit bunter Mixfolklore geht es weiter. Die Modestrecke erinnert mich von der Aufmachung her gewaltig an eine nicole aus den 90ern… Da könnte man glatt die Pullis von damals noch mal genauer angucken. Auch hier gibt es ein schönes Strickcape, aber für das gibt es keine Anleitung… Also wenden wir uns den Schnitten zu. Die ersten Modelle haben die strenge Eleganz des schwarzen Sonntagskleides aus dem Schwarzwaldhaus oder so. Da frage ich mich gerade, ob man nicht gleich alte Schnitte nehmen kann, wenn es eh genauso aussieht. 🙂

Noch mehr Rüschen und eine Lodenjacke. (Und eine schmale Hose in Kurzgröße.) Alles irgendwie niedlich aufgemacht, aber macht mir nicht wirklich Lust, es zu nähen. Und ich könnte mir gerade überhaupt nicht vorstellen, wozu ich das tragen sollte. Wobei der Kragen um alle möglichen alten Broschen anzupinnen hat was. Ich glaube, da habe ich auch noch so einige Erbstücke… Die nächste Seite zeigt eine schöne Bluse… ach so, die ist von Hugo Boss, zu nähen ist die Weste, die kaum zu erkennen ist. Und noch ein hübscher Pulli… der auch gekauft werden muß. Eine Strickjacke gibt es für Nadelkünstler. Hm. Nett. Oder so. Ein bunt bebänderter Hut, niedliche Blusem Lodenmanel mit Posamenten… (Der Bollerhutinspirierte Kopfschmuck hat auch was…) Also irgendwie… alles nett anzusehen, aber anfangen kann ich so gar nichts damit. So wenig wie noch nie, glaube ich. Na gut, die Hirschtasche ist süß, die paßt zu jedem Outfit.

Kindermantel BurdastyleBoh, aber wie süß ist das denn für die Kids! Wahrlich oberniedlich, das Lodenmäntelchen 146 mit der Stickerei.

Kinderkleid BurdastyleOder das Hängerchen 141, so „liab“ ist das!

Aber auch für die etwas größeren Mädchen gibt es was, durchaus „girly-stylish“. (Größen gehen von 92 – 146, falls das jemanden interessiert.)

Der Dekoteil ist auch folkloristisch, nur bunter. So eine Blümchengardine mit Häkelblümchen drauf… ich weiß nicht, ob es mir gefällt, aber jedenfalls besser als die Gardine pur. Nein, ich fürchte das ist alles ein bißchen zu „bohemian-bunt“ für mich.

Ähnlich bunt ist diesmal übrigens die Linkliste. Blaßrosa auf weiß macht das lesen des Seiteninhaltens ebenso schwierig wie winzige dunkelweiße Buchstaben auf grauem Untergrund. Und Links mit mehr als 35 Buchstaben fehlerfrei abzutippen ist auch für Fortgeschrittene. Aber einige davon sind es doch wert, besonders Antike Textilien und Leitner Leinen. Also bei letzterem denke ich das zumindest, einen Katalog einscannen und dann noch in niedlich kleine Flashbildchen einbinden ist nicht wirklich geeignet um mehr als einen Hauch zu erkennen. Und natürlich Whipup, aber das kennen wir ja eh schon alle. (Vielleicht sollte ich meine Linkliste auch endlich mal überarbeiten…)

Elegant soll es diesmal auch für die großen Größen zugehen, eine Kreuzfahrt ist das Motto. Gut, also die Schluppenbluse ganz sicher nicht.

Kleid BurdastyleDas Etuikleid 138 mit den raffinierten Fältchen dafür um so mehr. Nur sind kurze Ärmel im Winter eher unpraktisch. (Und ich glaube, den Hut hätte ich auch gerne dazu…)

Der Rest…hm, ein Kostüm mit Longjacke, ne das ist zu schlicht, so wirklich elegant will das nicht wirken. Zu schlicht und zu sehr „Pummelchenverdeckkleidung“. Auch zur Hose nur unwesentlich besser. (Wobei immerhin positiv zu vermerken ist, daß die Schnitte keinen elastischen Stoff erfordern, sondern man normalen, guten Wollstoff verwenden darf.)

„Aus 1 mach 4“ befaßt sich mit dem A-Linien-Rock. Wohl der einfachsten Rockform. Die Interpretation der Modelle ist dementsprechend wieder sehr frei. Der einen scheint „nur“ einen Ballonüberwurf zu haben, aber beim Godetrock kann man sich wirklich streiten. Nach der Definition ist ja dann alles „A“ was am Saum weiter ist als am Bund. Oder so.

Das Patchworkprojekt ist einen Kannenwärmer. Der scheußlicheren Sorte, auch wenn die Stoffe aktuell-bunt sind. *örks* So häßliche Teekannen habe ich nicht, daß dieser Wärmer es besser machen würde.

Kleid BurdastyleWohingegen mir das Download-Kleid wieder sehr gut gefällt. Inspiriert ist es diesmal von Anne Netrebko (dabei hätte ich bei dem roten Kleid doch eher an Dita von Teese gedacht…), aber im Gegensatz zum Inspirationskleid das am Ausschnitt nicht sonderlich gut paßt (womit es sich aber irgendwie zu den Schuhe akkordiert…) kann man beim selber nähen für die gute Paßform selber sorgen.

Anschließend kommen noch die Atelierbesuche. Stickinspiriert diesmal. Die schwarz-weiß Motive von Charlene Mullen gefallen mir und besticktes Porzellan von Claire Coles ist vermutlich nicht nützlich, aber zumindest irgendwie interessant.

Horoskope werden wie immer ignoriert, wie auch der „Style“ des Monats, die Saroulehose. Ich brauche keine Windeln, Danke.

Ach, der Shoppingtrip kommt auch noch, Barcelone, nicht nur wegen einer Patrones eine Reise wert, nehme ich an. Gut, zumindest Mokuba finde ich auch in Paris. Und das kann teuer werden. Nein, cih will das gar nciht so genau wissen, was es gibt… 😉

Na mal sehen, was das nächste Heft bringt. *Hoppla* fast überblättert, einen „Stoff des Monats“ gibt es auch, von Marimekko. Ob es dann nächsten Monat auch wieder einen Stoff gibt, oder ist diese „… des Monats“ Sparte auch wieder eine Eintagsfliege? 😉

This is the first time Burdastyle had a fashion topic where I liked the pics, but just have no idea where and how one could wear the pieces. That’s the folcloristic-alpine topic. The models for the little girls are simply cute, but for adults… just can’t make anything of it?

Apart from that they have a lot of nice dresses, I should make and wear more dresses… 😉

Fertig gehäkelt

Crochet finished

Häkeltasche in RohformSo, das Werk ist vollbracht, nach vielen Knäueln ist die Tasche fertig. Zumindest fertig gehäkelt, denn damit aus diesem unförmigen Etwas eine Tasche wird, ist noch einige Arbeit nötig.

Erst mal waschen, dann ein Futter nähen, diverse sonstige Stütznähte, endlich mal genau überlegen, wie das mit den Henkeln sein soll…

Mal sehen, wie lange das noch dauert. Bei den aktuellen Wetter bekomme ich eher wieder Lust, meinen Manter fertig zu nähen…

It’s done, after a lot of balls of wool the bag is finished. At least the crocheting part. There is some more work to do before this thing can be considered a bag.

Washing will be first, then making a lining, some seams to stabilize it, deciding about handles…

Let’s see how long that will take. With the weather we have now I feel more like finishing my coat…

Revue de Presse: Patrones No282 Plena Temporada Verano

Lange hatte ich keine mehr, aber mein Bruderherz hat in seinem Urlaub sehr brav an mich gedacht und mit aus Spanien eine Patrones mitgebracht.

Patrones TitelIch hatte schon lange keine mehr, also gucke ich natürlich auch nach Veränderungen. Dünner ist sie geworden, weniger Schnitte hat sie und die „Tallas Grandes“ Schnitte sind auch schon mit drin. Das ist aus meiner Sicht nicht negativ.

Lästiger ist hingegen, das die Anleitungen als große Bögen mit den Schnittmustern in der Mitte eingeheftet sind. Da kann man nicht schnell mal was nachgucken, bevor man sich für einen Schnitt entscheidet.

Mit Hippie-Mode geht es los. Vom Kaftan bis zum Zigeunerrock ist wirklich alles dabei, was man so hatte. Ein Maxikleid mit Stufenrock ist diesen Sommer ohnehin unvermeidlich. Und eine Bluse mit weiten Ärmeln fehlt auch nicht. alles irgendwie nett in Szene gesetzt, aber nichts für mich.

Patrones BikiniUnvermeidlich für einen spanischen Sommer sind Bikinis. Die hatte Patrones auch früher schon drin, aber da waren es doch recht primitive Triangel-Oberteile.

Jetzt ist die Auswahl an Stilen größer geworden. Balconnet mit Röckchen, Bustier, Hipster oder knapper Slip… besonders gut gefällt mir Modell 13, mit den dekorativen „Riemchen“. Ich frage mich allerdings, wie sie die schön ausgearbeiteten Büstenteile hinbekommen haben. So viel Form können diese Schnitte doch auch nicht bringen… jetzt wäre ein Blick in den (zusammengehefteten) Anleitungsteil nützlich. Wenn ich genug spanisch könnte um zu wissen, was „BH-Schalen“ heißt… 😮

(Ach so… und nicht für meine Figur, dieser Bikini.)

Irgendwas mit chic und Farben heißt es beim nächsten Teil (nein, ich kann kein spanisch), Kleid 18 hat tolle, aber sicher nicht figurfreundliche Raffungen. Aber die Tunika 117 könnte ich mir vorstellen. Auch für mich.

Patrones KleidWirklich sensationell finde ich jedoch die Flechtung an Kleid 19. Ob das an etwas mehr Oberweite auch noch gut aussieht? Oder eher für A-Körbchen?

Die nächste Modestrecke… hm… Bademode der eleganten Art? Räkeln neben dem Nobelpool? Jedenfalls eleganter als alles, was man so normalerweise an Urlaubsorten sieht. Neben einem weißen Blazer oder einer weiten Trägerhose der eleganten Art gefällt mir vor allem Rock 28, der in der Front einen auffälligen Faltenwurf hat.

Die nächsten Seiten sind schwarz. Als Partymode für die Ferien wird das wohl angepriesen. Ah, es wird aber auch noch heller, bis zur langen Robe ist alles dabei. Die meisten Schnitte sind aber in der Grundform eher schlicht, vielleicht eher Disco als Ballnacht?

Die „Tallas Grandes“ bieten auch Ferienmode, recht relaxedte. Viel Jersey, würde ich sagen. Aber auch ein Badenanzug ist dabei. Auch hier frage ich mich, wie der wohl sitzt, wenn jemand wirklich eine große Oberweite reinpackt? Als gemütliche Mode für den Club könnte ich es mir vorstellen, aber sonst sind die Schnitte nicht aufregend. Aber natürlich habe ich auch schon genug nette Schnitte. Die Jacke hat auf den zweiten Blick eine nette Raffung und eine Wickelbluse ist natürlich auch hübsch.

Das war es dann schon, ein recht werbearmes Heft, was mir doch Lust machen würde, zumindest das Kleid mit der Flechtung zu nähen. Aber nicht mehr diesen Sommer…

Summary in English: It’s long ago since I had my last Patrones, but my brother got me one fro Spain, where it costs less than the imported version in Germany. So a good possibility to check back.

It’s thinner than it used to be, but the plus patterns are now part of the normal issue. Not bad in my opinion. What I like less is that the instructions are as a large sheet folded in the middle. So if you want to check something before you decide for a pattern you have to take out everything, unfold it and fiddle with a large sheet of paper….

The pattern are different from what I was used to, no more names of RTW companies, but several nice patterns. Like the bikini on the pic above. Not for my figure, but in general. And really great is the „braided“ (or woven?) front part of dress 19 on the other pic. The plus models are nothing great, but a nice, relaxed wardrobe for your summer vacations. I really do not regret to have gotten this issue, maybe I’ll make something for myself, but not before next summer.

Aus dem Blogarchiv

September 2006, Schwertnadel und feiner Stoff

September 2007: mehr Paris, weniger Nähen