Duftige Kleinigkeit (noch ein Weihnachtsgeschenk)

Another Christmas present

SeifensäckchenNoch ein Weihnachtsgeschenk habe ich genadelt und kann es nun zeigen.

Für die Freundin meines Bruders wollte ich noch eine Kleinigkeit machen und da kam mir 1-Knäuel Ideen zum Häkeln gerade recht. Von Bärbel ist da nämlich ein Set aus Waschhandschuh und Seifensäckchen drin.

Da ich aus Indien noch eine original Mysore Sandal Soap hatte kam mir das Seifensäckchen gerade recht.

Ich habe einen Rest Katia „Linen“ genommen und noch einen glitzernden Faden mitlaufen lassen, den ich auch noch hatte. (Das sieht man auf dem Bild leider gar nicht.) Verbrauch war etwa 23m oder 10g, gebraucht habe ich etwa 1,5 Stunden.

Da mein Garn dünner als das angegebene im Buch war habe ich statt 8 Runden 12 gehäkelt, was nicht weiter schwierig war. Nur wie bei dem Gittermuster die Runden jeweils geschlossen werden fand ich etwas mysteriös und die Anleitung nicht so ganz klar. Aber irgendwie hat es geklappt. (Weitere Details auf Ravelry.)

Jedenfalls ein schnelles Projekt für einen kleinen Rest. Und es glitzert ganz edel, nur nicht auf dem Photo.

(Daß es mich eine Häkelnadel gekostet hat hatte ich ja schon geschrieben.)

There is another gift I can show now christmas is over. I wanted to make something small for my brothers girlfriend. I remembered the book about one skein crocheting ideas and found the soap saver from Bärbel, Since I also stil had a Mysore Sandal Soap from India this was perfect.

I used a restover „Linen“ from Katia together with another very fine glittering thread I found in my stash. (Which does not show at all on the pic.) It took about 23m/10g of yarn and about 1.5 hours to make.

Since my yarn ist thinner than the suggested one I made 12 rounds instead of 8, that was not a problem. (For more details you can check on Ravelry.)

Finally a quick and small project that was easily finished in time for christmas.

Schnellmütze (Tychus) oder Weihnachtsgeschenke öffentlich, Teil 2

Quick hat (Tychus) or christmas presents revealed part 2

Ein weiteres Geschenk kann ich jetzt endlich zeigen. Ich hatte ja die Socken für meine Bruder schon fertig gehäkelt, da war ich mal wieder Zuhause und er hielt mir seine mottenangenagte Mütze unter die Nase. Das kann eine gute Schwester natürlich nicht zulassen, daß der „Kleine“ im Winter am Kopf friert.

Another gift I can show now Christmas is over. After I had finished the crocheted socks for my brother I was home for a weekend and there my brother showed mit his motheaten hat. A good sister can not let her brother be cold at his head in the winter.

Also habe ich das Internet nach einer passenden Anleitung für dicke Wolle durchsucht, denn das mußte dann doch etwas schneller gehen. Bei Knitty wurde ich wie schon öfter fündig, Tychus hatte mir schon immer gefallen, weil mit unheimlich einfachen Mitteln ein richtiger Hingucker erzielt wird. Außerdem ist die Mütze so dehnbar, daß sie fast auf jeden Kopf passt und den Rand kann man mehr oder weniger hochkrempeln, wie man es eben mag.

So I searched the internet for a pattern that could be done quickly with bulky wool. Again Knitty provided me what I wanted, I had always liked Tychus because the pattern is super easy to do but creates a great effect. Also the hat stretches a lot and will fit any head. And you can roll up the brim as much as you want.

Mütze TychusEtwas verwirrend ist die Materialangabe, ich habe letztlich aber dickeres Garn gekauft und mit den geforderten 5,5er Nadeln gestrickt, auch wenn die Garnbanderole 6-7 empfiehlt. Gedifra „Extra Soft Merino Grande“ in grau und Schachenmayr nomotta „Joana“ in blau habe ich in der Maschenkunst gefunden. Gestrickt hat es ich schnell und quasi idiotensicher in zwei Abenden auf dem Sofa. Nur der Verbrauch ist etwas blöd, genau ein Knäuel grau und ein Knäuel und ungefähr drei Meter in blau… Was mache ich jetzt mit ungefähr 57m in einem dicken blauen Garn?

What was not too clear in the instructions is which yarn to choose. In the end I took a bulky one that stated to use needles 6mm-7mm and used 5.5mm needles as the pattern wants. Gedifra „Extra Soft Merino Grande“ in grey and Schachenmayr nomotta „Joana“ in blue I picked at Maschenkunst. The hat did knit up very quickly in two evenings in front of the TV, not chance to make any mistake, it’s super easy. Only the amount of yarn used is not perfekt. I needed one ball of the grey one (one meter left) and one ball plus about three meters of the blue one… So anly ideas what to do with about 57m of bulky blue yarn?

Socken mit Haken (Weihnachtsgeschenk öffentlich)

(Socks on hooks or Christmas present revealed)

Da die Weihnachtsgeschenke jetzt alle geöffnet sind, kann ich auch das eine oder andere selbstgemachte nachtragen. Auf Ravelry ist dies hier schon länger zu finden, denn da hat mein Bruder keinen Account, aber im Blog weiß man ja nie…

Meinen jüngsten Bruder hatte ich ja vor zwei Jahren mit den galaktischen Weihnachtssocken beglückt, nur haben die nicht sehr lange gehalten. Da er meiner Aufforderung, sie mir zum Stopfen zu übergeben, bislang nicht nachgekommen war, hat er wohl kein weiteres Paar, also mußte ich Abhilfe schaffen.

Häkelsocke für BruderDa Häkelsocken etwas fester und dicker sind als Stricksocken, habe ich es diesmal mit der Technik versucht. Und diesmal nicht mit vernünftigem Regia Garn, das andere Modell war Trekking von Zitron und da ist ein Paar von meinem Mann ebenfalls ganz schnell durchgewesen. Das nie wieder. Danke.

Die Anleitung ist wieder die rungehäkelte Basissocke nach dem Buch Gehäkelte Trend-Socken von Bärbel Born, als Garn habe ich 60g Regia Color aus Restbeständen verbraucht und damit das „Bunt“ etwas gemäßigt wird wird noch 40g Regia Natural Look in einem warmen Grauton dazugenommen. (Letzteres kam aus der Maschenkunst in Köln.) Gebraucht habe ich so nebenherhäkelnd zwei Wochen, geht also recht zügig.

(Und eine kleine Änderung beim Beginn der Ferse habe ich gemacht, damit die „Naht“ die man durch das Ringelmuster ja immer sieht, jeweils zum Knöchel hin getragen werden kann.)

Since everyone should have opened his or her christmas gift by now I can put up the things I’ve made since october. The facts about this socks are already on ravelry so here the short version: Two years ago my brother got those galaktischen Weihnachtssocken for Christmas. Only they wore through very quickly. He never gave them to me for repair so I assumed that he needed another pair to wear first.

Since I wanted more stability I opted for crocheted socks instead of knitted one this time. And I used Regia yarn, the other ones were Trekking from Zitron which I will never use again. (One pair of my husbands socks made of that yarn were also „walked through“ in no time. Never again, thank you.)

Inzwischen habe ich auch Rückmeldung über die Paßform, zwei Reihen kürzer im Mittelteil meinte er und dafür die Spitze weniger spitz. Sollte ich ihm noch mal welche häkeln, werde ich mehr Maschen anschlagen, die Socken sind wirklich relativ spitz vorne, das ist mir an meinen auch aufgefallen. Was besser paßt hängt vermutlich von der Fußform ab.

Meanwhile I got feedback about the fit. Two rows shorter would be better and the toes are to pointy. Should I crochet another pari for my brother they’ll be shorter and I’ll start with more stitches. For me also they were quite pointy at the toes. Probably it depends on the shape of the feet what fits better.

Versandbereit und dekorativ…

… durften meine Weihnachtsgeschenke eine Weile herumliegen.

I didn’t have to much time to bring out christmas decoration this year, but I used the presents as decorations… before my brother picked them up to deliver them to the rest of the family.

GeschenkeZwar gibt es bei uns keine Riesengeschenke, aber dafür werden sie liebevoll verpackt.

(Und kombiniert mit Weihnachtsstoffen kann man auch wieder ein paar Stoffreste verbrauchen.)

Und natürlich sind sie versandfertig, die hat nämlich mein Bruder direkt mitgenommen, die mußten nicht auf die Post. (Der Schrank bleibt aber da. *g*)

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünsche ich euch allen!

We do not make huge gifts in my family, but they get a special wrapping.

(And if you combine christmas fabrics with what you have you can even use up some restover fabrics.)

Merry Christmas to everyone!

(If you don’t know, German Christmas starts the 24th)

Kleinkram

Small things

GeschenkbeutelchenAlso gut, ich habe auch noch genäht…

Aber vor allem weihnachtliche Kleinigkeiten.

Hier die Parade meiner Tetraederbeutelchen, die gefüllt mit selbergemachten Keksen und anderen Kleinigkeiten meine Kollegen und einige Freunde erfreut haben.

I did sew also…

But only tiny christmas stuff.

Here is a bunch of small bags that were filled with home made cookies and chocolate to make collegues and some friends happy.

Die Shetland-Stola wächst

Growing Shetland-Shawl

Wenn es mit dem Nähen bei mir derzeit schon kaum voran geht… immerhin stricke ich.

StolaAt least I am knitting (not much sewing progress on the other side.)

Meine vielen Maschenproben haben inzwischen auch zu einer Stola geführt. Nach meiner Berechnung brauche ich 63 Rapporte statt der 48 in der Anleitung angegebenen (irgendwie sind meine Maschen kürzer, als „normal“) und davon habe ich etwas über die Hälfte. Und gerade das zweite Knäuel angefangen.

Das sollte also hinkommen, denn ich habe etwa 10g für die Maschenproben gebraucht und am Ende kommt auch noch ein Rand dran.

(Ein detailiiertes Wochenupdate gibt es übrigens immer auf Ravelry.)

All my swatching is making it into a shawl. I calculated that I will need 63 repeats of the pattern instead of 48 (my stitches are evidently „shorter“ that they „normally“ should) and I have a bit more than half of that. Since I just started the second skein this should be allright.

The swatches took me about 10g of yarn and after the shetland pattern there will be a border to knit. (If you want more detailed weekly updates you can follow my progress on Ravelry.)

Revue de Presse: Threads January 2010 (146)

Wie üblich kam das Januarheft im November, das Erscheinungsdatum dieser Zeitschrift werde ich nie verstehen. Wobei der Titel mit Spitze und Perlen sich wohl auch eher auf die Festsaionson bezieht die vor Januar stattfindet, ebenso wie die angekündigten Geschenkideen.

Die Autoren der Ausgabe dürfen die Frage beantworten, ohne welches Nähzubehör sie nicht auskämen. Wäre auch für mich eine schwierige Frage… großer Zuschneidetisch ist ja eher ein Traum, der Trenner ist wichtig, aber ich glaube mein wichtigstes Zubehör ist eine gute Schere. Ohne die hilft ein Tisch nämlich auch nichts. 😉 Dafür ist das Editorial weniger interessant, was im Heft noch kommt steht schon im Inhaltsverzeichnis und ich könnte eh nicht anders als jeden Artikel von vorne bis hinten zu lesen. Auch die Leserbriefe, die natürlich den Wissensstand nicht vergrößern.

Anschließend die Nähtips. Wahnsinnig umwerfende Erkenntnis, daß man einem Knopf einen Stiel verpassen kann, wenn man nur einen flachen hat. Nein, da ist nichts spannendes dabei.

Neue „notions“ gibt es natürlich auch. (Redaktionelle Wrbung, schon klar…) Daß Mokuba ganz tolle Bänder herstellt weiß ich schon. Zum Glück kann ich die auch in Paris bekommen und muß sie nicht in New York bestellen. Wobei der absolute Schlager der kleine Schrägbandformer mit Heizelement ist… Wie viele Meter Schrägband muß man pro Tag machen, daß sich das rentiert? Und das geht wirklich schneller als mit Schrägbandformer und Bügeleisen? So ein Plastikkästchen kann heißer werden als meine Bügelsohle…? Das würde ich doch sehen wollen, bevor ich es auch nur für potentiell nützlich befände.

So, aber mit dem „Tailoring 101“ sind wir endlich im ersten Technikthema. Techniken für Mäntel. Gegenübergestellt werden traditionelles Schneidern, modernes und japanische Techniken. Einige Techniken werden erklärt und auch, wie man den Schnitt anpassen kann. Aus meiner Sicht ist nicht wirklich was neues dabei, aber ich habe ja schon Bücher zu dem Thema und unendlich viele Techniken gibt es nicht. Aber alles was gezeigt wird ist wieder gut erklärt und bebildert. Und vielleicht sollte ich das mit den „japanischen Ecken“ doch mal ausprobieren.

Dann kommt der Pattern Review Teil. Interessant daran ist ja weniger der Testaspekt der Schnitte sondern die Schnitte selber. Es kommen ja jede Saison so viele auf den Markt, da kann man nicht alle kennen oder sehen. Und auch nicht alle interessanten. Die KwikSew Jacke gefällt mir etwa sehr gut, nur vielleicht nicht für meine Figur. (Außerdem müßte ich erst in der Größentabelle nachgucken. Für Amerikaner ist es sicher nützlich anzugeben, bis zu welcher Brust- bzw. Hüftweite der Schnitt paßt, aber in inch kenne ich meine Maße nicht auswendig….) Besonderg gut gefällt mir aber der Marfy Mantel mit dem dramatischen Kragen. Den könnte ich mir auch für mich vorstellen. Das mag daran liegen, daß ich mir ja einen Wintermantel nähen will. Allerdings wollte ich das letzten Winter auch schon. Ja, immer noch das gleiche Projekt…)

Denim, also Jeansstoff feiert der nächste Artikel. Nun gut, daß man auch schicke oder klassische Kleidung aus dem Stoff schneidern kann ist nicht revolutionär, ebenso wenig wie die Kombination mit Goldstickere, Spitze oder Organza. Und daß Spandex das beste ist was Jeans passieren kann (wie Patricia Robison in dem Interview sagt) kann ich auch nicht bestätigen, denn entweder reicht der Elasthananteil nicht, um das Kleidungsstück nenneswert in Form zu halten oder der Stoff verliert sehr viel von seiner Stabilität. (Wobei sie auch sagt, daß sie nie Jeanshosen besessen hat, das mag es erklären, an Jacke und auch schon an Röcken ist das weniger kritisch.) Aber die gezeigten Technikideen sind nett (besonders auch für Jeansfans, die ihren Lieblingsstoff auch mal weniger leger tragen wollen) und das Abendkleid ist absolut atemberaubend. (Man sollte dafür allerdings dünn bis mager sein, Falten tragen hier doch deutlich auf.)

„Fitting“, also wie bekomme ich den Schnitt passend zum Körper, ist ein Dauerbrennerthema. Sechs Probleme und sechs gut beschriebene und illustrierte Lösungen. (Für Anpassungprobleme kann man übrigens gar nicht genung verschiedene Lösungswege kennen. Nicht immer funktioniert jeder Ansatz gleich gut und es schaden nie, noch einen weiteren in petto zu haben.) Hier kenne ich die meisten Sachen schon, bin mir auch nicht bei allen sicher, ob ich das den besten Ansatz finden würde, aber die Überlegungen zu einem nach hinten abstehenden Blusenkragen werde ich mir mal näher zu Gemüte führen und das mit der überflüssigen Beinweite an Hinterhosen könnte auch noch mal nützlich werden. Ist eigentlich recht einfach und könnte funktionieren…

Mit dem sehr amerikanischen Titeltheme, nämlich „Trimmings“ also alle Arten von Bändern, Borten, Fransen, Litze,… geht es weiter. Interessant für mich natürlich einmal die Warenkunde, die Unterschiede zwischen den verschidenen Arten. Das scheint mir nämlich nicht immer mit den deutschen Bezeichnungen zu korrespondieren. (Oder ich kenne sie einfach nicht, Bänder und Borten sind ja nicht mein Spezialgebiet.) Zum anderen… sollte ich mal so Zeug verwenden, habe ich eine Menge Verarbeitungstips schön zusammengefaßt.

Eckige Godets à la Marimekko zu konstruieren lernt man im nächsten Artikel detaiiert. Wirkt an quergestreift am Besten, deswegen werde ich das wohl auch nie ausprobieren können. (Und ich glaube, ich müßte das mal nähen um es wirklich ganz zu verstehen…) Sieht aber klasse aus und findet man garantiert nicht an billigen Kaufklamotten. Lohnt sich also.

Jetzt muß ich erst mal den Sabber wegwischen.. Nunofilzen, Seide und Wolle….. ich will einen großen, wasserfesten Arbeitstisch! Ich will das mal probieren! Das sieht soo toll aus… Machen will!

Auch der Artikel über eine offensichtlich renomierte New Yorker Reinigung, die auch edle Couture Kleidung adäquat behandelt ist interessant. Einmal wegen der gezeigten Kleider aber auch wenn man sieht, wie viele Schritte nötig sind, so ein edles Teil ggf. zu restaurieren. (Perlen erst abtrennen, dann die Flecken drunter reinigen und dann die Perlen wieder annähen. Alles von Hand. *uff* und *wow*!

„Master Class“ befasst sich mit Strickstoffen. Techniken zur Verarbeitung. Größtenteils ohne Overlock, übrigens. Wissen und Nähtechnik statt Aufrüstung des Maschinenparks, ein Ansatz der mir ohnehin gefällt. (Allerdings auch nichts Neues für mich.)

Und auch Threads hat eine Version der „Kreisveste“. Gibt es schon vielfach im netz. Aber eine gedruckte Anleitung hatte ich noch nicht. Falls ich mal eine brauche. Jedenfalls auch eine Anleitung wenn man ein schnelles Projekt oder Geschenk braucht.

Bei den „Embroidery Essentials“ geht es diesmal um genähten Halsschmuck. Technisch ist das interessant, aber das Ergebnis ist doch etwas gewollt „artsy“.

Weihnachten dient dann noch als Ausrede für ein bißchen redktionelle Werbung, die Mitarbeiter dürfen vorstellen, was sie für die besten Geschenke halten. Da ist sicher das eine oder andere nette dabei, aber wenn man was schenken will fragt man vielleicht doch lieber den zu Beschenkenden, wir sind da ja alle sehr individuell in unseren Wünschen. 😉

Auch nicht allzuspannend die Frage-Antwort Abteilung. Um einen Schnitt für Strickstoff aus gewebtem zu nähen dürfte in der Regel mehr anzupassen sein, als der Halsausschnitt. es sei denn, der Schnitt ist sehr weit und/oder die Ansprüche an Paßform eher niedrig. Und die ich weiß nicht wievielte Anleitung zur Einstellung der Fadenspannung. Was letztlich nicht schwer ist, bißchen drehen, probieren, wieder bißchen drehen… bis es paßt. 🙂

Die Geschichte am Ende ist diesmal wirklich lustig. Und man weiß hinterher, warum Gips so selten vorgeschlagen wird, um sich selber eine Schneiderpuppe zu basteln. Und daß das Kostum von 1930 auf dem Rückencover aus Filz ist, das ist auch faszinierend. (Sonst vielleicht nicht ganz mein Geschmack.)

Das war’s mal wieder und ich bin schon gespannt auf die Märzausage. Die vermutlich im Januar kommt? 😉

Wintergarten

Wintergarden

Garten im SchneeKein häufiges Ereignis hier, aber gestern nachmittag fing es vorsichtig an zu schneien und hörte auch in der Nacht nicht auf.

Und so sah heute mein Kräutergarten aus. Dem Rosmarin hatte der letzte Winter ja schon arg zugesetzt, aber er hat sich halbwegs erholt. Der Thymian hingegen ist zäh…

Im Moment ist der Garten jedenfalls mehr dekorativ als nützlich. 😉

Something that does not happen here to often, but yesterday afternoon the first snowflakes were dancing through the air and over the night more of them came.

So that’s what my herb garden looks now. Since we last winter also had snow for quite some time the rosemary nearly did not make it, thyme in general takes the snow quite well…

At the moment my garden is only decorative and not usefull. 😉

Frohe Weihnachten…

… hatte ich optimistisch vor dem 3. Advent in der Maschenkunst gewünscht, denn ich war mir sicher, für dieses Jahr habe ich genug unfertige Projekte.

„Merry Christmas“ I said when I left Maschenkunst two days before the third advent. Because I was absolutely sure I had enough running project for the rest of this year.

Habe ich auch, aber ich mußte noch schnell ein Geschenk machen (aus Altbeständen) und das hatte Folgen…

So far this is true, but I wanted to make a gift (from stash) and that had unexpected results…

Verbogene HäkelnadelNein, die Nadel habe ich nicht verbogen, das war die Notlösung.

Mein Holzhäkelnadel, nur wenige Wochen alt, hat eine Kettmaschen nicht überlebt. Dabei häkle ich nicht sehr fest, nur das Leinengarn ist wohl doch recht fest und die Häkelei etwas fitzelig am Anfang.

Jetzt hoffe ich mal, daß ich sie auch ohne Kassenzettel umtauschen kann, den habe ich nicht mehr.

No, I did not bend the hook, this was the solution, not the problem.

But my Knit Pro crochet hook (wood) which I purchased only in september or october broke. I’m more a loose crocheter but the linen yarn and chainstitch do not seem to like each other.

Now I hope that I’ll get the hook replace without my cash ticket, I hadn’t kept that, I hadn’t expected the hook to brake.

Nur solle das Geschenk fertig werden, also ging ich in meinen Beständen wühlen, aber das einzige was ich in 3,5 noch fand war dieses verbogene Exemplar meiner verstorbenen Schwiegermutter.

Einkaufsliste: Holznadel umtauschen, Metallnadel in 3,5 kaufen. Und die Holznadel nur noch für Wolle verwenden…

But I absolutely wanted to finish the gift so I searched what I had but the only 3.5mm crochet hook I have is this completely bent specimen from my late MIL.

Shoppinglist: Exchange wooden hook, buy a 3.5mm metall hook and use the wooden hook only for woolen yarn..

Revue de Presse: OTTOBRE design woman, Herbst/Winter 5/2009

Und wieder konnte ich dem Heft nicht widerstehen. Zwei mal im Jahr… was ist das schon?

Titel ottobreUnd das obwohl mich der Titel nicht mal sehr anspricht. Vermutlich praktisch, aber auch eher fade und langweilig.

Dafür ist das Editorial informativ. Daß ottobre seine Modelle nicht an überschlanken Models präsentiert ist uns ja schon aufgefallen. Ganz normale Frauen sind es und denen werden die ottobre Modelle auf den Leib geschneidert.

Was sich ganz gut mit meinem Eindruck der ottobre deckt: Die Schnitte sind Basisformen mit der Aufforderung zum Weiterspielen. Und man muß sie anpassen. Vermutlich kann man das nicht oft genug sagen. 😉

Das erste Modethema gehört dann zum Titelbild, „New Vintage Chic“ und zumindest der Mantel und die Mütze sehen… ich weiß nicht, eher altmodisch als chic. Aber mit Braun habe ich es ja nicht so. Und die Tunika ist zumindest im Trend.

„Vivid Workwear“ ist dann etwas bunter. Nach der Mütze vom Titel geht auch hier der Trend zu sehr einfachen Modellen weiter, einen Rüschenschal gibt es. Muster im Trend, Wickeltunika auch und vermutlich sogar die Ärmelvolants. Nur sieht es im Ganzen aus wie aus dem Versandhauskatalog.

Warum „Beauty of a good Cut“ dann eine A.förmige Jacke ohne jegliche Einlagen (weil aus Walk) zeigt muß man sich dann irgendwie zusammenreimen. Der Schnitt erlaubt sicher eine Anpassung an den Schultern, aber auch hier.. nett, tragbar und… nicht spannend.

Raffinierter schon die Ausgehmode „Old-School Glamour“, dieser kleine Fältcheneinsatz in der Schößchenjacke… der ist raffiniert. Der Rest wirkd ntaürlich mehr durch den Stoff. (Und die Jacke gibt es dann auch nur bis Größe 46, den Versuch alle Modelle in allen Größen anzubieten hat auch ottobre aufgegeben.)

Nach dem Anleitungsteil geht es mit „It’s All about Texture“ weiter. Trägerkleid??? Muß man das anziehen? Mit Knopfleiste und großgeblümt sieht es einer Kittelschürze noch ähnlicher. Und diese Langjacke dazu… Da fehlt wirklich nur noch der Wischmop für en Putzfrauenlook. (Womit ich nichts gegen Putzfrauen gesagt haben will. Ein sehr nützlicher Beruf.)

Bei „Layer Up in Neutrals“ geht es in grau-braun weiter. So ein gemütliches formloses Kleidchen über einer Hose…. netter Schlafanzug. Oder was bequemes. Nun ja.

ottobre LingerieOh, jetzt hat sich das Heft schon für mich gelohnt!

Unterwäsche… der Hemdchenschnitt gefällt mir sehr gut. Und die Unterhosen sind auch bis Größe 52 im Angebot, diese Schnitte werde ich auf alle Fälle ausprobieren!

(Wenn man den passenden Stoff nimmt, kann man das Unterhemd auch mal als Sommershirt anziehen… schöner als meine bisheringe Unterhemdenschnitte. Ich hoffe, es paßt dann auch.)

Sportmode aus ottobreUnd auch „Inspired by Sports“ gefällt mir.

Trainingshose und -jacke sind nämlich freundlicherweise bis Größe 52 im Angebot. Falls ich doch mal wieder eine Jacke für eine Radtour brauche.

Oder mich in ein Fitnesstudio begeben sollte. (Jajaja, schon gut. Wenig wahrscheinlich…)

Fazit: Das meiste ist mir zu langweilig, warum man in der Winterausgabe nur eine wadenkurze Hose anbietet verstehe ich auch nicht, aber die Unterwäsche und die Sportkleidung könnten sich noch als nützlich erweisen. Die gefallen mir.