Sonntagsbastelei

Sunday crafting

Ich war ja mit meinem braunen Kleid irgendwie noch nicht ganz glücklich, mir fehlte der Farbtupfer.

Deswegen habe ich mir heute Stoffreste und ein paar Holzkugeln geschnappt und mich an einer Kette versucht.

Kette zum KleidDas meiste daran ist Handarbeit (nämlich die Kugeln in den Schlauch stopfen und die Stellen dazwischen von Hand fixieren, eine echte Herausforderung für Fingerhut und Nadel – eine Nadel ist auch daran verbogen), also habe ich den heutigen Nachmittag damit auf dem Sofa verbracht.

Das Ergebnis ist zumindest schön bunt. Ich werde mal versuchen, noch einen passenden Verschluss dafür zu bekommen. Ansonsten wird es im Nacken einfach geknotet.

Mal sehen, wie es zum Kleid dann aussieht…

I hadn’t been completly happy with my brown dress, thought it still lacked colour.

So I picked some remenants of the fabric and wooden balls and made a necklace.

Most of it had to be done by hand, namely pushing the wooden balls in the wooden tube and handstitching between the balls (which did cost me one needle that is severely bend now) so I’ve spent this afternoon on the sofa.

The result is at least colourful. I’ll try to get a closure, if I don’t find something I like I’ll just knot it.

So I’m curious how it will look with the dress…

Alterfil verschenkt Overlock! (Und liefert ratzfatz)

Alterfil gives a serger! (And delivers in no time)

Päckchen von AlterfilSchon wieder war der Postbote da…. Ich hatte doch erst am Dienstag Nachmittag den Webshop mit der umfangreichen Bestellung gefüttert (was ein kleines bißchen lästig ist, weil man nach jedem einzelnen Röllchen wieder im Warenkorb landet und dann von dort wieder zurück zur Garnsorte, wieder eine Farbnummer eintippen, wieder im Warenkorb landen…) und heute morgen klingelte schon der Paketbote.

Again the postman rang…. It was only Tuesday afternoon that I placed my order in the webshop and this morning my sewing thread was already delivered.

Das ist übrigens nicht alles für mich, nur das obere Kistchen. Das untere Kistchen verbirgt mehr Näh- und noch ein paar Stickgarne für Kristina, die verwendet das aber auch beruflich für die vielen süßen Sachen, die man in ihrem Blog sehen kann. Die braucht auch mehr als ich. (Und die Röllchen für Frau mhs sind auch schon weggelegt.

The threads are not all for me, only from the upper box. The lower one hides sewing and embroidery threads for Kristina. Since she is selling her cute stuff she needs more than I do. (And the spools for Frau mhs are already set aside.)

Auch ja, der Webshop kommt mit den diversen Mengerabattmodellen offensichtlich nicht ganz klar. Die Rechnung stimmte mit der Angabe des Onlinewarenkorbs nicht überein… es war billiger. 🙂

Ach ja, die Overlock… wer bis 15.12. Alterfil Online Shop bestellt bekommt nicht nur sein Garn noch vor Weihnachten, der nimmt auch an der Verlosung einer Overlock von Gritzner teil. – Aber bestellt mal besser nichts, dann sind meine Chancen auf den Gewinn besser. 😀

The serger— oh yes… If you order until december, 15th at the Alterfil Online Shop you can win a serger from Gritzner. – So don’t order, to keep my odds high. 😀

Exotische Weihnachtsbäckerei

Exotic christmas cookies

Zumindest habe ich bei der Suche nach Zutaten den Eindruck bekommen. Selbst im großen und ansonsten got sortieren Supermarkt wurde ich nicht fündig. Also nächster Versuch in der Apothke.

Die mußten erst mal rausfinden, was das ist.

Und dann bestellen.

Allerdings hatte es der Großhändler auch nicht vorrätig, weswegen es erst mit der Nachtlieferung für heute Morgen kam.

Seems that my christmas cookies must be something highly exotic. At least I got that impression when I tried to buy the ingredients. They didn’t have it in the supermarket (and I went to a big on which in general has a lot of things.)

BackzutatThen I tried the pharmacie.

It took them a while to figure out what I wanted, but then they promised delivery the same day. This was before they fount out even their dealer didn’t have it on stock.

So I finally got it that morning.

Was ich außergewöhnliches wollte?

Pottasche, für Honiggebäck.

Vermutlich sollte man im Rheinland einfach nicht nach dem Bayerischen Kochbuch kochen… 😉

What the unusual ingredient was?

Simply potassium carbonate for gingerbread.

Maybe one shouldn’t make recipes from the Bavarian Cookbook in the Rhineland… 😉

Revue de Presse: CUT 02/09

(Review of a new German design/sewing/DIY magazine)

Was ich nicht kenne, muß ich ja erst mal kaufen… auf der Hobbyschneiderin hatten einige ganz enthusiastisch von einer neuen Nähzeitschrift geschrieben und das reichte erst mal für meine Neugier. Und als ich das Heft CUT in Düsseldorf am Bahnhof liegen sah, habe ich gleich zugegriffen. Der Untertitel „Leute machen Kleider“ ist natürlich klasse. Sehr DIY und trendy und so.

Das Heft hingegen läßt einem dann ob des Gewichts erst mal schier den Arm abfallen. Ich habe schon Bücher gesehen, die dünner waren, ein weiterer Blick verrät, daß es wohl eher an der Dicke des Papiers liegt. Hat was von Schülerzeitung. Gut, Schülerzeitung der Designschule, aber so von der Anmutung her… der Preis mit 9,50 ist hingegen eher hochglanz. Na da bin ich ja gespannt…

Der Inhalt geht im Layout ähnlich experimentell weiter. Lesen des Inhaltsverzeichnisses ist eher nicht vorgesehen. Aber als Bild sieht es gut aus. (Die Gestalter des Hefts sind wohl eher aus der „who needs function, when you can have design?“-Schule. Aber gut, gutes Design war schon immer schwieriger als irgendeines.) Dann geht es mit Webadressen weiter. Zwar nennt sich der Punkt „Kurzwarenzentrale“, aber es scheint eher eine Werbeveranstaltung für bislang unbekannte und unbedeutende Webseiten zu sein. Aber vielleicht hilft die Werbung ja und irgendetwas davon entpuppt sich als der Knüller von morgen. Jedenfalls fällt mir jetzt das andere wichtige Stichwort neben DIY ein: Indie, alles sehr Indie. Das muß nun nicht schlecht sein, Threadbanger hat ja auch immer jede Menge gute und abgefahre Ideen. (Plus natürlich diejenigern, die deswegen „Indie“ sind, weil sie durch Unbrauchbarkeit glänzen.) Auf der folgenden Seite durfte sich dann wohl ein Photographiestudent austoben. Hat das Bild einen Sinn? Ah ja, die Sorte moderne Kunst, wo man zwar mal kurz schmunzelt, sich aber fragt, ob’s deswegen schon Kunst ist.

Danach kommt dann doch auch mal was zum selbermachen, T-Shirt Transformationen. Wer sich immer über Burda beklagt, wird hier ist Staunen kommen: Auf den Photos ist gar nichts zu erkennen, die Beschreibungen sind überaus dürftig und Schemazeichnungen gibt es erst recht keine. Threadbanger ohne Video, defintiv etwas für Mutige ohne große Ansprüche an Verarbeitung oder sehr Erfahrene. (Wobei ein verschnittenes BigShirt aus meiner Sicht zu verschmerzen ist, also einfach ran an Schere und Nadel!) Und das Modell mit den Styroporkugeln hat etwas beinahe poetisches. Vermutlich komplett untragbar, aber als Kostüm oder für eine Photosession wunderschön. (Und wenn man die Idee etwas abwandelt könnte es sogar ein tolles Brautkleid geben. Aber das müßte man erst mal testen, vielleicht sieht es auch aus wie Quasimodo. Bei einem Photo guckt man ja nur aus einer Perspektive…)

Mit Shopping geht es weiter. Mit potipoti wird ein junges Label vorgestellt und mit Jeffstaple ein trendiger T-Shirt Designer. Unerwartet, so viel Lesestoff in einer Nähzeitschrift. Ach so, ist ja nicht wirklich eine…Dafür gibt es vom Label Bo van Melskens dann einen Schnitt und eine Bildanleitung. Das aber erst weiter hinten, im Anleitungsteil. Und nein, es steht nichts weltbewegendes in den Artikeln, aber halt ganz interessant, wenn man sich für Designer, ihre Ideen und ihren Werdegang interessiert. (Wenn wir ehrlich sind: Herz und Schmerzpostille für Intellektuelle. 😉 Lese ich aber trotzdem.)

Das Thema „kopieren“ ist in der Design- und Modebranche ganz sicher eines, deswegen dürfen auf den nächsten Seiten auch verschiedene Designer und Experten zu dem Thema zu Wort kommen. Kein Artikel dazu, sondern Textpassagen und Wortschnipsel zu dem Thema, die unterschiedliche Meinungen und Strömungen zeigen. Ganz interessant finde ich.

Und dann wird es doch noch eine Nähzeitschrift, verschiedene Techniken des Versäuberns ohne Overlock werden vorgestellt. Im Text und mit Zeichnungen. Schön für Anfänger und „noch nie Näher“ ist, daß die Erklärungen mehr oder weniger in Alltagssprache verfasst sind und mit wenig Fachvokabular auskommen. Auf der anderen Seite muß man vielleicht nicht unbedingt ungebräuchliche Begriffe einführen, denn wer mit CUT erste Nähexperimente gewagt hat und später vielleicht mal was anderes machen möchte, der wird dann aus der Anleitung auch nicht schlau. Von daher spricht doch nichts dagegen, auch Anfängern dann gleich die „richtigen“ Begriffe beizubringen.

„Nähexperimente“ möchte ich auch die folgenden Schnitte nennen. Hier sind die Anleitungen Schritt für Schritt photographiert und betextet. Genauigkeit ist nicht gefragt, allerdings sollte die heimische Nähmaschine mit Jersey klar kommen. Das ist dann wieder nicht so einfach. Auch so Sätze wie „die Bänder mit der Sicherheitsnadel wenden“ setzen dann schon wieder Fachwissen voraus. Die Modelle reißen die erfahrenere Näherin jetzt sicher nicht mehr vom Hocker, die nahtlose Wendeweste geistert seit Jahren durch Foren, Blogs und Workshops (Seti zeigt bei ihren Vorführungen und Kursen gerne eine passformverbesserte Version davon, irgendwo auf der Hobbyschneiderin hat sie die Anleitung auch mal veröffentlicht), die Notebook-Tasche ist leider eher ein Einband, der die empfindlichen Seitenkanten des Computers ungeschützt lässt und das Kleid vom „Starschnitt“ sieht zumindest für mich irgendwo zwischen trauriger Gestalt und Nachtgespenst aus. Aber gut, das ist wieder Geschmackssache.

Als Ausgleich nach dem ganzen textilen Kram werden dann die Papierkunstwerke von BOMBO! vorgestellt. Nichts was ich machen möchte, aber zumindest sind die 3D Collagen nettes Augenfutter.

Bukarest als Ziel einer Modereise ist auf alle Fälle originell. Das ist mal was neues und die Technik, durch die Stadt zu kommen ist auch einfallsreich. (Falls sie wirklich so passierte, wer weiß das schon…) Das wäre eigentlich auch mal ein Dreh, im Urlaub Stadtbummel zu gestalten. Oder vielleicht die eigene Heimatstadt besser kennen zu lernen? Neugierig hat es mich auf jeden Fall gemacht. Auch wenn ich da wohl in nächster Zeit nicht vorbei komme. (Und die Photos sind stimmungsvoll.)

Da sich das Heft offensichtlich eher an sehr junge Menschen richtet, können auch alte Kamellen wieder ausgegraben werden: Batik ist wieder da. Ich empfehle allerdings, auf den nächsten Sommer zu warten, denn es macht nicht nur Spaß, sondern auch jede Menge Sauerei und die will man vielleicht besser nicht in der Wohnung haben.

Genial ist übrigens die Modestrecke: Passend zum 80er Trend wurden die Sachen photographiert und dabei die Models gezeichneten Köpfen von Serienhelden aus den 80ern versehen. Anschließend die Abzüge verkleinert, ausgeschnitten und vor Papierdioramen passend zur jeweiligen Fernsehserie arrangiert. Die wiederum erkennen vermutlich nur Menschen, für die Batik ein alter Hut ist. *g* (Und der Name des Heftes „CUT“ ist offensichtlich wörtlich zu nehmen, wenn es um Papier geht, die schnippeln gerne.)

Taschen aus Tyvek sind dann der Aufhänger, eine Schmuckdesignerin vorzustellen. Stimmt, Tyvek war in den 80ern auch neu, damals war das Motto „Jacken aus Papier“. Ich glaube, ich hätte lieber ein paar nähere Blicke auf die Schmuckkollektion von Saskia Diez gehabt…

Dann dürfen die Leser wieder selber aktiv werden und Design-Stehrümchen basteln. Auch hier zeigt sich, daß es einfach sehr schwierig ist, das Rad neu zu erfinden. Oder die Redaktion liest C’est Deco, da habe ich nämlich sowohl einen ähnlichen Lampenschirm mit Vögelchen als auch das aufeinandergeklebte Porzellan schon mal gesehen. (Ich denke zumindest, daß es dort war, vielleicht natürlich auch nur in einem Blog oder irgendwo im Internet.)

Etwas überraschend dann der kleine modegeschichtliche Exkurs zum Humpelrock. Also nicht der Text an sich, aber daß so etwas an dieser Stelle kommt. Als Ausgleich dann eine Seite über Grunge. Kommt angeblich wieder, hätte ich aber doch lieber in der Geschichtsstunde.

Damit noch ein wenig echte Prominenz ins Heft kommt, darf Franka Potente Teile aus ihrem Kleiderschrank vorstellen. (Sich die Farben für Schuhe auszusuchen und das als „Schuhe designen“ bezeichnen tut allerdings doch den Schuhdesignern grob unrecht.)

Und da am Schluss noch zwei Seiten zu füllen waren, gibt es Photos der Redaktion beim Herstellungsprozess des Heftes. Braucht man nicht, ist aber schon irgendwie nett.

Mein Fazit? Tja… ein bißchen Indie, ein bißchen Design und wir sind alle fürchterlich trendy irgendwie. Aber natürlich nicht Mainstream. Lesestoff, bei dem man tatsächlich gelegentlich das Gehirn benutzen darf und ein sehr… innovativ-lässiges Layout. Wenig für Nähenthusiasten, mehr für „Generalbasteler“ und Designer. Ein Abo werde ich nicht abschließen, aber zumindest das nächste Heft werde ich mir noch mal vom Kiosk holen, wenn sie es haben. Und dann weiter sehen

Wenn der Postmann klingelt…

.. bin ich normalerweise nicht Zuhause. Aber heute hat es mal geklappt.

When the postman comes normally I am not home. But today I was.

Paket von ElingeriaUnd so konnte ich mein heiß erwartetes Päckchen von Elingeria in Empfang nehmen.

(Ich habe ja nicht genug angefangene Nähprojekte, nein, nein…)

So I could recieve my parcel from Elingeria directly. (Since I do not have enough unfinished sewing projects…)

Die beiden Stoffe links waren aus dem Resteangebot, je 1,50m hochwertigem Dessousjersey konnte ich nicht widerstehen. Die grün-grauen Karos gefallen mir zwar gut, aber ich fürchte, die Farbe steht mir gar nicht. Na mal sehen, dann habe ich auch mal wieder was für den Tauschtisch. Oder es wird sehr viel Unterwäsche, denn die Microfaserqualität wirkt recht fest. Oder mal ein Probeshirt. Der blaue daneben hat noch ein Ton in Ton Blattmuster und liegt farblich ganz auf meiner Linie. bei 8 EUR für beide zusammen kann ich wirklich nicht meckern.

Rote Spitze und orangener Microfaser werden hingegen ein paar BH-Sets geben, ebenso der schwarze Stoff, der auch ein Ton in Ton Muster hat, das auf dem Bild nicht rauskommt.

The two fabrics on the left were from the special price offer, I choose to get 1,50 m each and the company choose which I got. The checked one on the left looks goo, but is not my colour at all. So I’ll have something to swap. Or make bras, the quality is quite firm. Or I’ll use it for a muslin. The blue one on the contrary is a great colour for me. It has a leaf pattern which isn’t visible on the pic. And I payed only 8 EUR for both, so nothing to complain.

The orange microfibre will become lingerie combined with the red lace. same for the black fabric with the ornamental structure that didn’t photograph well either.

Jetzt muß ich nur endlich mein Sommerkleid fertig nähen (damit ich es wegpacken kann) und den Mantel, den ich letztes Jahr angefangen habe. Und das Kleid nach dem Vogue-Schnitt, für das ich vor einem Jahr schon den Stoff gekauft habe….

Und natürlich müssen auch die ganzen Strickprojekte vor Weihnachten noch fertig werden…

So I only have to finish my summer dress (so I can store it away until next summer) and the coat I started one year ago. Plus a Vogue dress I purchased the fabric one year ago…

Not to forget that there are plenty of knitting projects to finish before christmas…

P.S.: Mein Patch kam zwar zu spät, aber da noch ein weiterer zu spät kam, gab es ein Kissen dazu, das die Empfängerin auch erreichte. Wie schön. 🙂

P.S.: My patch for the quilt was late, but it was not the only one, so those were transformed into a pillow thatarrived with the quilt. I’m happy about that. 🙂

Eilquadrat

Quickpatch

ChaosblockWie immer wenn man gerade gar keine Zeit hat kommt natürlich die Notwendigkeit eines Gemeinschaftsquiltes. Wie immer schnell. (Und ich will ja mitmachen.)

Gewünscht waren warme Töne und Rot, zumindest Rot habe ich in rauhen Mengen, allerdings davon genau null Patchworkstoffe. Also mußten Bekleidungsstoffe aller Art herhalten. Nur Fleece habe ich weggelassen. Ich hoffe, die Quilterin kann damit dann auch noch was anfangen…

Das ganze in bewährter „Crazy-Log-Technik“ absichtlich krumm und schief genäht. Ich sag ja, ich hab’s nicht so mit dem Patchwork…

It’s always when I have no time at all, when a quilt is needed. (Luckily only one block from me…) Quickly of course. (And I want to take part.)

The request was warm colours and red, well red I have but zero fabrics for patchwork. So a collection from my clothes fabrics has to do. I did not use fleece scraps, but apart from that all material is used. I hope the quilter gets along with it…

The technique is my „Crazy-Log-Patch“, everything in different widths and a bit shabby and not straight. (Intendetly, but frankly I am not the one for patchwork…)

Und dann ging mal wieder alles schief, was schief gehen kann und mein Patch ist nicht mal rechtzeitig angekommen. 🙁 Glücklicherweise waren es genug andere, so daß die Empfängerin trotzdem einen Quilt mit vielen lieben Wünschen in Empfang nehmen kann. Und das ist ja letztlich die Hauptsache.

And then everything went as wrong as possible so my patch couldn’t get to the sewing in time. 🙁 Luckily there were enough others so there is a quilt full of good wishes that will be given. And that’s what counts in the end.

Navi-Ta (Teil 2)

Navi-Ta (part 2)

Einfassung flach bügelnDann wird das angenähte Schrägband flachgebügelt und um den Rand herum gelegt.

Auf der Innenseite habe ich es dann gemütlich vor der Glotze von Hand angenäht. Dabei wird auf der Innenkante die Schnittkante des Streifes auch nach innen eingefaltet.

After sewing the bias strip to the quilted piece I*ve ironed it flat.

Then I turned ist to the lining side and sewed it buy hand. Folding the cut edge of the strip also to the inside.

Rand eingefasstSo sieht das ganz dann fertig angenäht aus.

Man erkennt auch an der rechten Seite, daß die Ecken stärker abgerundet sind. Das wird später die Klappe der Tasche und ich habe sie nach dem Quilten einfach freihändig abgerundet.

That’s what it looks once the binding is sewn.

On the right side you can see that the edges are a bit more rounded. That will be the flap once the case is finished. I just cut that back on the quilted piece before sewing the binding.

Seitennähte nähenAnschließend werden die Seitennähte genäht.

Ich klappe mein gequiltetes Stück zusammen und nähe etwa in der Ansatznaht des Einfassbandes. Wenn man die Tasche so knapp konstruiert, sollte man vorher mal stecken und testen, ob das Navi noch reinpasst.

Oben quer kommt dann noch das Knopfloch. Ich wollte zuerst Druckknöpfe verwenden, aber zum einen sind normale Knöpfe flacher und zum anderen haben Einschlagdrücker hinten einen Metallring und der würde dem Navi-Display nicht gut tun.

Then I fold up my piece of fabric and made side seams. Since my case is supposed to be very tight I first pinned and tested whether it would still fit in.

As closure I had first thought about snaps, but a button is the flattest solution and non sew snaps have a metall ring at the back. Which somehow is not the best idea if you want the case to protect the monitor of the device… So you see the buttonhole on top.

fertiges Navi-TaUnd das ist das fertige Täschchen.

Das Navi paßt mit Halterung genau rein, ohne Halterung sitzt es lockerer.

Und der Knopf war mal an einer gekauften Jacke von meinem Herzblatt. Es war der flachste, den ich finden konnte.

That’s the finished case.

The navigation system fits in like in a glove if I put it in with the attaching clamp and a bit more loosely without.

The button once was on a purchased jacket of my sweetheart, it was simply the flattest I could find.

Navi-Ta oder Challengenachwehen

Navi-Ta or Challenge aftermath

Nach der Challenge war von den beiden Seidenkleidern noch so einiges an Stoff übrig. Das wollte ich natürlich nicht „verderben“ lassen und habe mir überlegt, was ich noch damit machen könnte.

Da ich seit kurzem ein Navi fürs Auto habe und mir auch schon das eine oder andere Display in der Handtasche kaputt gemacht habe, lag es irgendwie nahe, dem Navi auch eine Hülle zu machen. Denn im Auto läßt man es ungern liegen (Einladung für Diebe).

There was still fabric left after my Challenge bag and I am very bad at throwing away silk. So I thought about another project I could be doing with it. Since I recently bought a navigation system for our car this called for a protective sleeve or purse (or whatever you want to call it). Since you don’t want to leave it in the car (invitation for thieves) and if you put it in your handbag the display can get ugly scratches. (To be more precise: all my displays have ugly scratches but I’ve learned my lesson.)

Da ich dran gedacht habe, Photos zu machen, gibt es mal wieder eine Anleitung. Es ist ein sehr einfaches Projekt, auch geeignet für Anfänger und man könnte es sogar komplett von Hand nähen, wenn man keine Nähmaschine hat. Und man kann nach dem gleichen Schema natürlich auch eine Tasche für ein Handy oder ein anderes kleines Gerät machen.

I remembered to take pics while I was making the case, so here’s the tutorial. It’s an easy project, suitable for beginners and you could even do it entirely by hand. Of course you could also make a case for a mobile phone or any other small device the same way.

MeßschemaErst mal muß das Gerät vermessen werden.

Hierbei ist einmal wichtig, sich zu überlegen, ob man die Halterung mitnehmen will oder ob die später im Handschuhfach bleiben soll. So wie man das Gerät später tragen will, vermisst man es auch. Meine Halterung ist flach, ich werde sie eher mitnehmen, messe sie also mit.

Zwei Maße braucht man, den Querumfang (rot) und den Längsumfang (grün).

First you have to measure your device. And you have to decide whether you intend to leave the fixture on the navigation system and take it with you or if you prefere to leave it in the glove box. If you want to take the fixture with you, you measure with the fixture on the navigation system, otherwise you take it of. My fixing system is flat and light weight so I’ll just leave it on the navigation system and measure with the fixture on the system.

You only need to measures: the circumference cross the device (red line) and the circumference lengthwise (green line).

Dann schneiden wir die Teile zu, einmal aus Oberstoff (links), zwei mal aus dünnem Volumenvlies (Mitte) und einmal aus Futter (rechts).

ZuschnittDie Maße für den Oberstoff und das Volumenvlies sind 1x Umfang grün plus 3,5 cm in der Länge und 1/2 Umfang rot + 2 cm in der Breite. Das ergibt dann ein sehr knappes Täschchen. Wer es weniger knapp möchte, gibt noch 1 cm – 2 cm in jeder Richtung zu.

Der Futterstoff wird großzügiger zugeschnitten, denn durchs nachfolgende Quilten wird er auf alle Fälle schrumpfen.

Noch einfacher ist es, wenn man alle Materialien noch etwas größer zuschneidet und dann nach dem Quilten auf die endgültige Größe zurückschneidet. Dafür hatte ich nur nicht genug Stoff…

You cut fabric, two layers of thin batting and lining fabric. The measurement of the fabric and batting pieces are: 1x green circumference + 3,5 cm lengthwise and 1/2 red circumference + 2 cm crosswise. That makes a very tight fitting case. If you want it less tight add another 1 cm – 2 cm on every dimension.

The lining fabric has to be cut larger because quilting will take some of the fabric.

Normally I would have cut all pieces a good deal larger and cut it to the right dimension after quilting, but I didn’t have enough fabric for that…

DurchgestepptDann werden die Schichten aufeinandergelegt: Futter, zwei Schichten Volumenvlies und Oberstoff. Das ganze kommt unter die Nähmaschine und wird willkürlich mit geraden Linien durchgesteppt.

Ich habe Baumwollstickgarn und einen einfachen Zierstich gewählt, Steppstich oder ein Handheftstich gehen genauso.

Then you pile the layers: lining, two layers of batting and the outer fabric on top. All this goes under the sewing machine and I’ve sewn straight lines at random.

I used cotton machine embroidery yarn and a simple decorative stitch of my sewing machine, but straight stitch or a short basting stitch if you do it by hand are fine as well.

Jetzt noch mal nachmessen, ggf auf die oben genannten Werte zurückschneiden und entlang der Kante mit einer Runde Steppstuch befestigen.

Anschließend brauchen wir ein Einfassband. Dazu schneide ich einen Schrägstreifen aus meinem Futterstoff zu. So als Faustregel nimmt man 4 mal die Breite des eingefassten Randes plus etwa 1 cm. Ich habe einen Rand von 0,7 cm, also schneide ich den Schrägstreifen 3,8 cm breit zu. (Oder vier, auf Genauigkeit kommt es mir bei dem Projekt nicht so an.)

Schrägband aufnähenDas Schrägband wird dann gebügelt und dabei etwas gedehnt. (Nicht zu stark.)

Anschließend einfach rechts auf rechts auf das gesteppte Teil gelegt, die Kanten bündig, und mit 0,7 cm Abstand von der Kante festgenäht.

After quilting I’m cutting all layers back to the measurements that were mentioned above and staystitch close to the cut border.

Then I need binding from my lining fabric. I’m using a bias cut strip of fabric, the width is 4 times the width of the bind edge plus 1 cm. In my case the width of the finished binding is 0,7 cm, so I’m cutting my fabric 3,8cm wide. Or 4 cm, precision isn’t important to me in this case. (The case will mostly live inside my bag and no one will see it.)

I iron my binding stretching it lightly (but not to much).

Then I put the bias strip on my quilted piece, right sides facing and the cut edges aligned. And I’m sewing it down with a 0,7 cm seam allowance.

(Und damit dieses Post nicht so fürchterlich lang wir, gibt es die Fortsetzung beim nächsten Mal.)

(To be continued, I am sincerely trying to make my posts shorter…)

Socken mit Haken

Socks with hooks

Nachdem Bärbel mir ja schon die ganze Zeit was vorgehäkelt hat mußte ich es einfach mal probieren… Nur um zu sehen, ob es geht…

gehäkelte SockenSocken häkeln. Und tatsächlich, es funktioniert und man kann sie sogar anziehen.

Since Bärbel did it all the time I finally couldn’t resist and had to try it myself. Just to find out whether it works.

Crocheted sock. And indeed, it works and I can even wear them.

Natürlich habe ich mir auch Bärbels Buch Gehäkelte Trend-Socken vorgenommen. Nicht nur verschiedene Sockenmodelle sind drin, sondern auch schlichte Grundanleitungen. Ich habe die Grundanleitung für die „rundgehäkelte Socke“ genommen.

Of course I used Bärbels Book Gehäkelte Trend-Socken. there are not only different fancy socks but also basic instructions you can use in any size. I used the instructions for „rundgehäkelte Socke“. (Bärbel has it on ravelry as „Basic Socks“.)

Und habe einfach der Anleitung gemäß gearbeitet. Hinten im Buch ist nämlich eine Lasche mit übersichtlichen Maschen- und Zentimeterangaben für verschiedene Größen. (Und ein aufgedrucktes Zentimetermaß ist ebenfalls nützlich, so mußte ich mein Bandmaß nicht auspacken.)

I had never crocheted socks before so I just made my way through the instructions. That worked well, there were only two things that irritated me a bit on my way. One was forming the heel, I had the knitted heel in mind so I ignored the instructions about distributing the added stitches. That looks a bit funny now, but when I’m wearing it it works well anyhow.

Die Anleitung funktionierte sehr gut, ich konnte mich einfach „entlanghäkeln“. Irritiert war ich nur zwei Mal, einmal bei der Ferse, so ich die Zunahmen erst mal ungeschickt verteilt habe. Ich hatte die Strickferse im Kopf und verstand daher nicht, warum ich die Zunahmen verteilen soll. Und habe es daher auch nicht wirklich gemacht. Naja, man häkelt erst mal einen relativ flachen Teller, also muß man die Zunahmen verteilen. Tut man es nicht, sieht die Socke zwar etwas seltsam aus, beim Tragen ist es dann aber egal.

Der zweite Punkt war der Übergang zum Schaft, da heißt es nämlich, man soll die Abnahme wie bei der Nahtsocke machen. Dann mußte ich mir das erst mal durchlesen (hatte ich nicht vor gehabt) und es brauchte etwas Vorstellungsvermügen, wie das bei der Rundsocke geht. Aber ich habe es rausgefunden. 🙂

The second point were the decreases at the shaft. Here the instructions tell you to check at the sewn sock pattern. So I had to read that and figure out, because the other pattern is not in the round, so I needed some imagination. But I managed. 🙂

Die Socken sind elastischer als ich erwartet hatte und tragen sich gut. Etwas rauher finde ich, als gestrickte. Und jetzt sind sie in der Wäsche…

(Ach ja, Wolle ist Regia Arctic Colour aus der Maschenkunst.)

Result: The socks are more elastic than I had expected and they wear well. A bit rougher than knitted one I’d say. And now they are in the laundry…

(Wool was Redia Arctic Colour from Maschenkunst,)

Aus dem Blogarchiv

Knitting, sewing and fashion-related posts from long ago

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