Von richtigen und falschen Fehlern

Of right and wrong mistakes

Mein Gratisshirt ist zwar im Endergebnis tragbar, der Weg dahin war mit Pannen gepflastert. Einige davon haben das Ergebnis verbessert, das sind „richtige Fehler“. Der Rest… nicht. Passiert euch so was auch?

My Shirt for free produced a wearable result but on the way to get there I’ve made a lot of mistakes. Some were an improvement, others… not. Does that happen to you also?

Zunächst mal hätte der Ärmel am Saum einen Besatz nach außen bekommen sollen, keinen Beleg nach innen. Aber natürlich habe ich den Besatz brav reichts auf rechts angenäht, ausgebügelt, festgenäht… um dann festzustellen, daß er nun innen ist. Nicht außen. Andererseits ist mein Stoff ja bedruckt und somit auf der linken Seite nicht sehr schön. In einen Ärmel kann man aber immer rein gucken, von daher sieht es da schöner aus, wenn die „schöne“ Druckseite des Stoffes vorlugt, nicht die unbedruckte. Richtiger Fehler.

First thing is that the sleeves were supposed to be hemmed with a band that was supposed to be turned to the right side. Not a facing, turned inside. But of course I did sew the band right sides together, did press the seam, did turn it inside, sew it… to realise it was inside, not on top. On the other hand my fabric has a not very attractive wrong side (as prints usually have) and at the sleeve hem the wrong side of fabric always shows a bit. Which looks much nicer that way. That was the „right mistake“.

Was man vom anderen nicht sagen kann. Da der Stoff ja etwas mehr als ein Meter war packte mich der Ehrgeiz, ein Shirt mit Ärmeln zu nähen, statt ärmellos. Und ich puzzlete wie wild, um neben den großen Teilen die Ärmel und auch den Halsbeleg im Maschenlauf aufzulegen, was mir schließlich gelang. Brav verstärkte ich den Beleg mit Vlieseline, nähte das Shirt zusammen bis der Beleg an der Reihe war… und verstand die Anleitung icht mehr. Irgendwas… paßte nicht.

Which is not the case for the other mistake. The fabric was more than the one meter expected. And I was so happy about that, that I absolutely wanted to sew a shirt with sleeves. So I tried hard how to place the pattern pieces to get them all cut and was so happy, to be able not only to place the sleeves but also the pieces of the facing on grain. I interfaced the facing, started sewing until it was time to add the facing… and then I couldn’t understand the instructions any longer. Something… was wrong.

Okay, wenn man die Anleitung wirklich gelesen hätte, dann wäre einem aufgefallen, daß „front band“ und „facing“ sich zwar auf gleich geformte Teile beziehen, aber deutlich unterschiedliches bedeuten. Aber die Anleitung mußte ich ja nicht genau lesen, denn zum einen war ja klar, wie das Shirt genäht wird, zum anderen hatte ich es ja vor einem Jahr schon mal genäht…

Okay, if one had read the instructions (instead of just scanning them) one would have noticed that „facing“ and „front band“ are not only different words but do have different meanings, too. Even though those words indicate pieces with the same shape. But why reading instructions? The construction is straight forward (I thought) and hadn’t I made the the same shirt last year?

… und damals schon genau den gleichen Fehler gemacht…. der Halsbeleg ist kein Beleg, sondern eine angesetzte Blende, die wiederum einen Beleg hat. und für die natürlich alle Teile zwei Mal zugeschnitten werden müssen. (Blick auf den Zuschneideplan hätte einem das auch verraten. Nur habe ich den nicht verwendet.) Das erklärte dann auch gleich die Paßzeichen an rätselhafter Stelle… Nur damals hatte ich genug Stoff, einfach noch die drei fehlenden Teile zuzuschneiden, diesmal nicht.

… having made the same mistake already then. The front band is added to the neck line and then the front band is interfaced. So you need to cut all pieces twice. (Looking at the cutting layout would have told me that, too. But why looking there?) And now the notches at odd places made sense… Only tlast year I’d had enough fabric to cut the three missing pieces, this time not.

Also mußte letztlich die Blende quer zum Maschenlauf geschnitten werden. Zum Glück sieht man das bei dem Muster nicht und dadurch daß Blende und ihr Beleg quasi aufeinandergequitet werden, bleibt es am Ende auch stabil. Nur beim Aufeinandernähen muß man natürlich besser aufpassen, daß sich nichts verzieht.

So finally the front band was cut off grain. Luckily it doesn’t shoiw in the agitated print and the facing is well interfaced. Then band and facing are quilted together, so at the finished garment they have to lay flat on each other. But quilting the two layers was more difficult with the strech of the soft fabric running in the „wrong“ direction.

Doof, was? Jetzt hoffe ich nur, daß ich mir durch das Aufschreiben hier merke, wie der Schnitt richtig gehört, so daß ich ihn bei der irgendwann fälligen dritten Variante dann endlich fehlerfrei hinbekomme… Nächstes Jahr oder so.

Stupid, am I not? Now I hope that writing that down helps me to remember how the pattern has to be sewn correctly. So I’ll get it done without mistake when I will be making a third version… next year, maybe…

Revue de Presse: Burdastyle September 2012

Titel Burdastyle Passend zur Hitzewelle trifft auch die Septemberausgabe in herbstlichem Braun ein. Nun gut, immerhin das Material des Titelkleides paßt zu den aktuellen Temperaturen, viele Löcher… 😉

Im Editorial verspricht uns Frau Bily Muster über Muster und trägt auf dem Bild auch welche. Daß sich an Mustern die Geister scheiden, damit hat sie auf alle Fälle schon mal recht.

Doch bevor es an echte Schnitte geht kommen erst die „kreativ-trend“ genannten textilen Basteleien. Transparente Einsätze im Pulli sind sicher nicht das schlechteste, aber sowie das hingepastelt wird, wäre ich da nicht recht glücklich damit. Dann wird allerhand mit Spitzenband gebastelt und am Ende noch große Kettenanhänger gebastelt. Mag stilistisch passen, aber so wie es vorgeführt wird kommt doch mal wieder ein intensiver Kindergarteneindruck auf….

Beim „Resteverwerter“ verwerten wir ein Jerseykleid, das wir ja alle noch übrig im Schrank haben… Abgesehen davon mögen die Rüschen an der Tunika modern sein, aber sie sehen trotzdem Sch**** aus.

Die erste echte Nähstrecke nennt sich „Streetstyle“ und suggeriert zumindest, daß sie wieder an Leserinnen photographiert ist. Könnte auch hinkommen, denn die Damen sind zwar auch sehr schlank, aber die Gesichter sind viel interessanter und nicht so über den Einheitskamm geschoren. Aber zu den Schnitten…. der im Moment unvermeidliche Parka (noch einer *abhak*), ein Shirt das aussieht, als sei es vom Billigheimer (zumindest die paar Quadratzentimeter die unter dem Parka vorschauen dürfen und eine Jacke mit Schößen, die aussieht wie eine Mischung aus Zirkusdirektor und Altkleidersammlung. Was im Styling ja reizvoll sein kann, aber wieso sollte ich das dann nähen? Kleid 107 ist durchaus nett, das kommt aber vor allem vom Stoff. Und die Kombi aus Wollrock mit Lederweste… ich bekomme einfach Flashbacks. In den 1980ern/1990ern haben wir das für innovativ gehalten. Ich mag Brüche ja immer noch, aber so wirklich will es mich hier nicht reizen. Wobei es aber durchaus Alltagstauglich ist. Auch der Rest… Hochwasserhose (Pfüh), Minirock, Shirt….  Nichts davon verkehrt, aber auch nichts aufregend. eine positive Seite hat es: Die Schnitte sind fast alle als „leicht“ gekennzeichnet, also Anfängertauglich.

Anschließend gibt es einen Blick in die Vergangenheit, der sich mit der Bewegung der „Mods“ befaßt und sich interessanterweise „Lifestyle“ nennt. Lifestyle scheint dann doch nichts Aktuelles mehr sein zu müssen. *g*

„Einfach schön“ sollen die nächsten Modelle sein. Spitze, Seide und sexy klingt ja schon mal gut. In diesen Bereich fällt auch das Titelkleid. Die nach unten in die Seitennaht verlaufenden Abnäher sind bei Spitze vielleicht gar nicht ungeschickt? Jedenfalls ein schönes Kleid, nur die Farbe müßte für mich jetzt nicht sein… Ein Kellerfalten Rock. Ja, nett, aber nichts besonderes. Dann doch lieber das Hemdblusenkleid 114 mit 40er Feeling. In der Variante mag ich Hemdblusenkleider. Ob ich mir doch mal wieder eines nähen sollten? Sehr gut gefällt mir auch die Schulterpasse am Shirt. Ein kleines Detail und schon gewinnt ein schlichtes Shirt an Attraktivität. Auch der Wollmantel im Trench-Stil ist elegant und tragbar. Nur nicht innovativ, Trench sehen wir ja jetzt auch schon seit Jahren.

Abgeschlossen wird die Strecke mit einer „Last Minute Tasche“ aus Spitze und Leder. Nette Bildanleitung. Besonders schön finde ich den Teil, wo die Spindelpresse zum einbringen der Nieten zum Zuge kommt. Denn schließlich haben wir alle so was Zuhause und Anfänger, die zu so einer einfachen Taschenform eine Bildanleitung brauchen ganz besonders…

Zusätzlich werden uns aber auch noch Kaufaccessoires in rot und gold zur Modestrecke präsentiert. Nichts dabei, was wirklich grauenhaft wäre, aber auch nichts, was „Haben-will“ Reflexe auslöst.

Dafür bekommt die Beauty Seite mit Lippenstift und Nagellack meine volle Aufmerksamkeit. Einfach wieder grafisch interessant gestaltet. Da wird das Thema schon fast zur Nebensache…

Happy Birthday und Caupcake Farben sagt die nächste Modestrecke. Was ich mir da wohl drunter vorzustellen habe? Zunächst offensichtlich ein Model, daß einen Torte (oder Tortenatrappe?) unmotiviert durch die Gegend schleppt. Die Kleidung dazu hat so einen 60er Touch und besonders Oberteil 106B, die Hochwasser Schlaghose 110C sowie das Trägerkleid 105 erinnern stark an Raumschiff Enterprise. Die originale Serie… Na gut, das Kleid nicht, das ist zu lang und zu weit dafür. Besser gefällt mir die elegante Variante dieser Zeit, Ein kurzer Mantel 102 und ein Shiftkleid aus Jersey 109. Bei letzterem hätte man die Abnäher etwas besser ausbügeln können, aber so im Ganzen gefällt mir der Stil ja schon. Schlüppchenblüschen 118 kommt hingegen truschig rüber (und warum wirft die eine Schulternaht Wellen?) und das Blusenkleid mit Muster hat viel von Nachthemd. Erstaundlich, wie man Crêpe de Chine verhunzen kann…

Die nächste Beautyseite ist nicht ganz so gut wie die vorherige, paßt aber im Stil zur gezeigten Mode und ist dann doch wieder interessant genug, um ein bißchen von meiner Aufmerksamkeit zu bekommen.

Den rosa Mantel 102 nimmt sich Frau Bily dann auch zum Styling vor. Ob ich einen so hellen Mantel ins Kindertheater anziehen würde (vor allem wenn auch Kinder dabei sind) weiß ich nicht, aber generell kann ich über die Stylingvorschläge diesmal nicht wirklich lästern. Passende Figur vorausgesetzt würde ich die grosso modo auch selber so anziehen.

Auch den Bildern der Leserinnen im Selbstgenähten räumt man wieder zwei Seiten ein. Im Gegensatz zur Threads mehr Masse und weniger Klasse, aber die meisten Bilder sind zumindest nett und zeigen nicht weniger als die originalen Heftabbildungen. Und manche geben einen Hinweis, was bei welcher Figur nicht so günstig ist.

Ethno-Tech nennt sich der nächste Trend. Folkloreblümchen mit martialischem Schwarz. Ich fürchte… da werde ich nicht widerstehen können, ich mag ja solche Brüche,
Kleid Burdastyle Und siehe da, das Empirekleid 124 hat mich gleich eingefangen. Wenn sie fast bis zu den Schuhen gehen könnte man sogar über die Leggings reden…

Hochwasserhose 110A geht hingegen wieder gar nicht. Auch nicht aus Leder und schon gar nicht zu hochhackigen was auch immer Schuhen.

Kleid Burdastyle Absoluter Hit für mich auch das schwarze Etuikleid 121 in Kurzgröße. Dieser Einsatz vorne macht schöne Kurven, ohne daß man das Kleid als Wurstpelle schneidern muß. Nur das Styling mit den Kniestrümpfen… das paßt einfach gar nicht. (Wobei mir auffällt, daß dieses Modell auch was von Sci-Fi  hat. Vielleicht mehr Babylon 5?)

Langgröße kommt auch nicht zu kurz, da gibt es einen Mantel mit kleinem Schulterstück, daß durch das offenkantig verarbeitete Lammpelzimitat auch schön zur Geltung kommt. Sähe zu dem Etuikleid sicher auch gut aus, aber das ist ja Kurzgröße….

Einen Wettbewerb gibt es auch mal wieder. Diesmal dürfen die Leserinnen zu Stift und Papier greifen und ein Kleid entwerfen, daß sie zu einer Oscar Premiere tragen würden. Preis sind allerdings keine Einladungen für besagte Premiere, aber dafür die neue Elna Lotus. Dumm, daß ich so gar nicht zeichnen kann, die Maschine hat es mir nämlich angetan…

Die „news“ bieten wie immer vor allem Shoppingtips. Und rei Alibihinweise auf Veranstaltungen. Von denen zumindest die eine auch nur marginalst mit Nähen oder Mode zu tun hat. Die Surftips überblätter ich deswegen diesmal gleich… hatte schon genug Shoppping-Ideen, noch eine Sparte muß nicht sein.

Wenig begeistert mich diesmal das Vintage Modell. Das sah 1958 im Orignial schon nicht toll aus, die Neuauflage macht es nicht besser. Immerhin gibt es den Schnitt dank Wollwaschmittelwerbung gratis. Aber nur bis 11.09….

Buchvorstellungen gefallen mir schon besser, aber wenn sie ein wenig ausführlicher wären, wäre der Kaufimpuls meist größer.

Die Plusmode betitelt sich diesmal „Lust aufs Land“ was zum einen bedeutet, daß das Oktoberfest vor der Tür steht und trachtig angehauchtes auf den Plan muß und zum anderen, daß lauter Sachen drin sind, die ich nicht tragen kann, ohne umzuziehen…
Jacke Burdastyle Allerdings muß ich gleich bei Jacke 136 mein Vorurteil umwerfen. Keulenärmel und Schößchen sind zwar trachtige Elemente, aber aus bestickter Seide unf vor allem mit den eher gradlinigen Teilungsnähten und Abnähern kommt auch etwas außerhalb des Alpenraums tragbares raus.

Das Mieder drunter mit den Pailletten hingegen wirkt mehr gewollt, als schön. Weißer Rüschenrock mit Lodenjacke hat einen gewissen Reiz, aber ist dann doch etwas zu „boarisch“ in der Anmutung. Und auch eher für die Altersgruppe U16. Na gut, U25… Mädchenhaft auch Kleid 125, aber irgendwie… zu klein Mädi. Die Proportion der Arme stimmt nicht (sieht aus wie rausgewachsen) und das Rockteil wirkt eher wie Nachthemd.  Die Kombination aus Jacke 137 und Hose 145 wirft vor allem Falten und Fragen nach der Paßform auf. Oder dem Material auf. Wer die Jacke aus festem Samt nach näht sollte sie sehr eng mögen und die Arme besser nicht zu heftig bewegen, der Katzenbart an der Lederhose wird durch den Glanz des Stretchnappa besonders gut zur Geltung gebracht.  Ähnlich die Tunika 143. Wirkt einfach… zu eng. Nein, kein dünneres Model nehmen, die Plus Klamotten einfach auch in Plus nähen! Das Miter gibt es dann noch mal zum „Dirndl“ kombiniert mit Rock und Bluse. Nein, dann lieber ein echtes Dirndl.
Jacke Burdastyle Oder den Bluson 135. Materialmix aus Leder, Loden und Wolljersey und nicht mal sichtbare Probleme an den Nähten. Na bitte, kann ja doch jemand wirklich gut Nähen, bei der Truppe. 🙂

Blüte für den Hut wirkt eher shabby, die Broschennadel ähnlich lustlos.

Die Accessoires sollen einen Ethno-Touch haben. Der erschließt sich mir jetzt nicht durchweg. Etwa beim Eau de Cologne oder den Ketten mit Herz Jesu oder Mariendarstellungen. Andererseits gefällt mir die Clutch mit den Siefmütterchen, die ist so bescheuert, daß sie schon wieder gut ist. Ach, nicht mal teuer… mal gucken, ob es die noch gibt…

Die Kindermode hat gar kein Motto, außer eben „Mode“. Wenn ich das richtig sehe geht es nur um Mädchen in Gr.98 – 122, der Junge darf nur als Statist herumstehen. Vom Stil her wieder sehr brav, wenngleich in peppigen Farben. Röckchen, Kleidchen, Blüschen. Mäntelchen,… fast wie auf Kinderbildern meiner Patin, nur statt Schleife gibt es Blümchen ins Haar.
Kinderkleid Burdastyle Und ich kann es nicht leugnen, ich finde es unglaublich suß, viel schöner als Schlabberlook and zierlichen Körpern. Und wenn sie dann, wie Kleid 163, aus Romanit-Jersey sind, dann sind sie auch kindgerecht bequem. Und die Strumpfhose dazu sieht einfach schöner aus, als eine Legging. Leider bleibt die Frage, für wen diese Schnitte sind, denn in „freier Wildbahn“ sieht man diesen Stil kaum. Neulich habe ich glatt mal zwei Mädchen in solchen Retro-Kleidern gesehen. Aber das war in Paris. Da kommt das glaube ich mehr an. Irgendwie schade…

Bei der Deko gibt es dann die coolen Kinderzimmer. Rockig mit Skateboards als Regalbrettern und einer E-Gitarre als Kissen für Jungs (die werden allerdings angesichts von Schallplatten als Wanddeko verständnislos gucken, kennen die Kleinen doch nicht mehr), rosa mit weißen Schleiertüll für kleine Elfen oder Prinzessinnen für Mädchen. Die „Rock“ Variante gefällt mir (und warum nicht für ein Mädchen?), die süßliche hingegen weniger. Außerdem als Thema doch recht ausgelutscht.

Der atelierbesuch führt virtuell nach Frankreich, wo gezeigt wird, wie man Teppiche aus Kokosfaser herstellt. Am spannendsten finde ich da ja die Maschinen… angeblich kann man das auch besichtigen, falls es mich also mal nach Nyons treibt, werde ich das mal im Gedächtnis behalten. 🙂

Die Warenkunde befaßt sich diesmal mit Handstickgarn. Da ich davon selber nicht viel Ahnung habe, kann ich schon mal nicht meckern. Jedenfalls steht nichts drin, was für mich offensichtlich falsch wäre. Was aber nicht viel zu sagen hat…

Der Designer Schnitt kommt diesen Monat von Matthew Williamson. Die Vorstellung nimmt sich drei Seiten Platz, was ganz nett ist, denn ich kannte ihn bislang nicht. Über britische Modeschöpfer kann ich definitiv noch eine Menge lernen. Der Schnitt für das Etuikleid ist auch schön, aber leider liegt ein großer Teil des Reizes im Stoff und den dürfte man leider so nicht bekommen. 🙁

Unter „leichter nähen“ gibt es ein Filzkissen, das das wojhl auch verdient. Stars and Stripes sehr rustikal mit groben Handstichen zusammengetackert. Nicht mein Stil, aber wer im Winter mal mit seinen Kindern was pasteln will… (Und natürlich ist das Ganze eigentlich Werbung für ein Buch. Das ich mir nicht kaufen werde.)

Die „Nähschule für Einsteiger“ widmet sich diesmal dem Shiftkleid 109. Aus Wolljersey ist der Stoff auch ganz gut zu verarbeiten. Ein paar Worte könnte man noch über die Besonderheit von Jersey verlieren… aber gut. Interessante Variante, Schulternaht und Ärmelabnäher in einem Zug zu schließen.

Die aussagelosen Minibildchen von der Berlin Fashion Week überblättere ich mal großzügig.

Kerzen gießen in kitschige Porzellantassen… ach nö, das Thema ist doch schon durch, oder? Brauche ich nicht noch mal…

Dann noch der Stoff des Monats, sehr retro, das Druckmotiv. Nett, fragt sich nur, was man damit machen könnte…

Das war’s dann auch mal wieder… teilweise nette Modelle, diesmal wieder.

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, stammen von Burda und die Rechte dafür liegen selbstverständlich beim Burda Verlag.)

 

 

Die Abkürzung

The Shortcut

Eine kleine Meldung in eigener Sache: Um hier auf mein Blog zu kommen gibt es eine Abkürzung:

www.nowaks-nähkästchen.de

Für die, denen die andere Blogadresse zu kompliziert ist. 🙂 (Sonst macht es keinen Unterschied, das ist nur eine Weiterleitung hierher. Alles bleibt gleich.)

A little message from here: To get to my blog there is a shortcut now:

www.nowaks-nähkästchen.de

If you think the other blog adress is too complicated.  🙂 (Otherwise there is no difference, it is just a forwarder to this blog. Everything remains the same.)


(Ich habe die Domain übrigens schon seit einiger Zeit, weil ich mir meine Blog Adresse so schlecht merken kann, deswegen dachte ich, daß es einigen von euch vielleicht auch hilft. 🙂 )

(I’m using this domain for quite some time now, But now it appeared to me that I might not be the only one who has problems to remember my blog URL. 🙂 )

Figurfreundlich….

Figure Friendly…

Himbeermarmelade…ist die Himbeer Ernte dieses Jahr ausgefallen. Drei Gläser, mehr Marmelade gab es nicht. Aber wir haben ja Brombeere en masse…

… were the raspberries this year. Three jars of jam, that’s all. But we have enough blackberry…

Als Stoff für die Deckelchen ein Restchen Venezia Futter, bestickt mit zwei Fäden Gütermann Sulky Stickgarn.

Fabric for the toppers was Venezia lining fabric, „writing“ with a double thread of Gütermann Sulky embroidery thread.

Rudi, der räudige Rammler

Rudi, the mangy buck

Rudi der RammlerIn Paris lief mir kürzlich das Buch „Doudous tout fous“ von der japanischen Designerin Aranzi Aronzo für einen extrem geringen Preis über den Weg (amazon hat eine englische Ausgabe) und da mußte ich mich mal dem sinnlosen Nähen ergeben.

Some time ago in Paris I’ve found the book „Doudous tout fous“ from the Japanese designer Aranzi Aronzo  (there exists an english edition also) for such a low price that I had to buy it. And had to do some completely non useful sewing.

Rausgekommen ist bei meiner Resteverwertung Rudi. Räudig deswegen, weil die Nahtzugabe für meinen Stoff doch zu schmal war und ich dann noch vor dem Füllen erst mal einige Stellen von Hand zunähen mußte. Das Gesicht habe ich mit verschiedenen Knöpfen und Perlgarn gestaltet, anders als in der Anleitung vorgesehen.

Rudi, der räudige RammlerResulting of my sewing is Rudi. He’s called „mangy“ because the seam allowance was to small for my fabric, so I had to close some holes with hand stitches from the right side before I could even stuff him. The face I created with cotton perle thread and buttons, that’s different from the pattern.

Die meisten Zeit hat es gedauert, die passende Knöpfe zu suchen und das Gesicht zu gestalten. Aber es hat Spaß gemacht. Ich habe nur keine Ahnung, was ich mit Rudi machen soll. Denn weil der Stoff so leicht ausfranst kann ich ihn auch nicht an ein Kind verschenken. Und ich bin ja so gar nicht der Typ, für Deko. Und habe schon genug Stofftiere….

I think what  took most time was creating the face and choosing material and buttons. But it was real fun making Rudi. the only problem is, that I have no idea what to do with him now. With the fraying fabric it is to fragile to give it to a child. And I am so much not the type for decorative stuff. Plus I already have more plushies than I need…

 

 

Ein Wochenende bei Muttern….

A weekend with mom…

BrombeermarmeladeNein, ich habe nicht Kiloweise von meiner Mutter Marmelade abgeschleppt (ich war mit der Bahn unterwegs). Aber mein heldenhafter Ehemann hat sich ins Brombeergestrüpp gestürzt und hat geflückt. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind diese nämlich sehr gut geraten und da er einen größeren Eimer dabei hatte als in den Vorjahren kam er mit 4kg Brombeeren wieder. 🙂 Die mich dann in Form von Marmeladengläsern erwartungsvoll anguckten, als ich wieder nach Hause kam.

No I did not drag home kilograms of jam from my mother (I’d been there by train), but since I was not home my hero DH jumped into the blackberry bushes. Unlike last year they had grown well and since he had taken a bigger bucket than the other years he came home with 4kg of blackberries. Which he had already transformed into jam when I came home.

Also blieb mir nur noch, die Hütchen zu sticken, was gar nicht so einfach war. Ich habe ja in den letzten Jahren keine größeren Nähprojekte mit dünnem Stoff gemacht und außerdem brauchen 17 Gläser auch eine Menge Stoff. So mußte mein Trenchcoat Stoff herhalten. Wie immer bestickt in Freihand-Technik, diesmal mit einer 90er Maschinensticknadel von Schmetz und Mettler Baumwoll Stickgarn sowie Mettler Poly Sheen in zwei verschiedenen Farbtönen, die gemeinsam als Oberfaden verarbeitet wurden. Unterfaden: AlterfilS120. Ab in den Vorratskeller damit…

So everytheng left to do was embroidering the covers which was not so easy. 17 jars need a lot of fabric (if you are only using remnants) and I hadn’t done many bigger projects over the last year. So the fabric of my trenchcoat had to do. Like always: free-motion embroidery technique, needle was a size 90 embroidery needle from Schmetz, threaded with one string of Mettler cotton embroidery thread and one string Mettler Poly sheen. Bobbin thread was AlterfilS 120. Now down to the storage cellar…

Ich habe bestimmt nicht gezogen…

Of course I did not pull the fabric

Den meisten von uns sind bei Jersey ja schon mal verdehnte Nähte begegnet. Bei uns selber und natürlich bei anderen, die wissen wollen, was sie den falsch gemacht haben.

Most of us have seen puckering seams in knits. Either on our own stuff, but then also with otheres who want to know what they did wrong.

Stoff vor der NähmaschineDann werden diverse Fehlerquellen (z.B. falscher Nähfußdruck) ausgeschlossen und am Ende kommt dann natürlich die Frage, ob vielleicht beim Nähen am Stoff gezogen wurde. Worauf man die obige empörte Antwort bekommt… da zieht doch nichts am Stoff!

Then you exclude step by step the different problems (e.g. wrong foot pressure) and at the very end you ask if the sewer might have pulled on the fabric… which will give you the answer from above. See, the fabric is relaxed, nothing pulls it.

SchwerkraftDoch dann treten wir mal einen Schritt zurück und sehen uns den ganzen Nähplatz an…. Meist steht unsere Maschine auf einem Tisch. Und das Kleidungsstück an dem wir nähen…. hängt dann teilweise vor der Maschine herunter Damit es gerade in die Maschine hineinlaufen kann. Und dann zieht eben doch jemand am Stoff. Beziehungsweise etwas… die Schwerkraft!

Then we stap back and take a look at the whole sewing place… Most of us have to put our sewing machine on a table. And the garment we are sewing is hanging down in front of the machine, because we want the fabric to run straight into the machine. But that means there is something pulling the fabric… it’s gravity!

Generell kann man sagen, je mehr Gewicht dran hängt und je weicher der Stoff ist, desto stärker der Effekt. Bei einem festen Baumwolljersey für ein Babyshirt wird er weniger spürbar sein, bei einer Damentunika aus weichem Viscosejersey hingegen stärker. Denn zum einen ist Viscosejersey ohnehin schwerer als Baumwolle, zum anderen aber ist auch das Stoffstück größer.

General rule is: The more weight the fabric has, the stronger gravity pulls. A firm cotton knit for a baby shirt will produce less of a problem than a long woman’s tunic or dress of soft rayon knit. Rayon is heavier than cotton anyhow and then the pieces of fabric are also larger and therefor weight more.

Stoff vor dem NähfußWenn man es mit sehr weichen Stoffen zu tun hat, dann kann man den Stoff so führen, daß er vor dem Nähfuß in leichten Wellen liegt.

Especially if you have very soft fabric you can guide it in a way, that there are slight waves in front of the foot.

So ist sicher gestellt, daß an der Stelle, wo der Transport zugreift, tatsächlich kein Eigengewicht des Stoffes dran zieht.

So you can be sure that the moment when the feed dogs grab the fabric, the weight of the fabric does nott pull it down.

der Transport arbeitet korrektHier habe ich einige Stiche weiter genäht und man erkennt, daß der Stofftransport seine Arbeit verrichtet hat und den Stoff glatt gezogen. (Weil ich keinen „nachgefüttert habe.) Aber nur genau glatt, der Saum (hier war es ein Saum, keine Naht) ist hinterher glatt.

Here the same situation some stitches later. The feed dogs did their job and pulled both layers of fabric under the needle. So both layers of the hem (in the pic it was a hem, not a seam, but seams are even easier than hems) remain smooth and flat. The machine could do its job and pull exactely so much fabric as needed for a flat and nun puckering hem. Or seam.

Man kann diese Wellen vor der Nadel übrigens auch benutzen, um zu testen, ob Nähfußdruck und Fadenspannung richtig eingestellt sind. Wenn die Maschine in dieser Konstellation beide Stofflagen gleichmäßig einzieht, dann paßt es. 🙂

Those waves in front of the needle you can also use to test the set up of your machine (foot pressure and thread tension). If the machine feeds two layers of fabric smooth into the needle without making them shift against each other the set up is right. 🙂

Revue de Presse: Threads September 2012 (162)

Wie gut, daß es eine Numerierung gibt, denn auf die Juni/ Juli Ausgabe folgt der September. Aber die Nummern verraten, daß nichts fehlt. Der Titel verspricht diesmal mehr technische Themen.

Die Frage an die die Autoren geht diesmal danach, welche Einflüsse sie zu ihrer aktuellen Karriere geführt haben. Da wird es auch in den wenigen Worten sympatisch persönlich.

Wie schon der Titel stimmt auch das Editorial auf Bekleidungsnähen ein. Alle Aspekte, um am Ende ein Kleidugnsstück zu haben, das sowohl gut paßt als auch sauber genäht ist. Definitiv mein Thema in dem Heft. Und spannend, ob neue Aspekte dabei sind…

Aber zuerst mal geht es durch die Leserbriefe, die wie üblich vor allem unterhaltsam sind.

Bei der Vorstellung neuen Nähzubehörs ist diesmal tatsächlich was dabei, was meine Meinung völlig ändert… ich stehe ja nicht auf sichtbar aufgenähte Reißverschlüsse, aber bei den gemusterten Reißveschlussbändern von i-kandi könnte ich sofort den „Bestellknopf“ für alle drücken. 🙂

Danach die Nähtips der Leserinnen. Der „best-tip“ spart tatsächlich Zeit… wenn man ein Schnittmuster öfter kopieren will und wenn es nicht so ganz auf Genauigkeit ankommt, denn die Linien werden so schon arg dick. Die meisten anderen Tips sind entweder nicht neu oder lösen keine Probleme, die ich habe, aber sie sind abwechslungsreich. Und Stoff vom Bezug von Schulterpolstern zu klauen, um einen Zwickel zu bekommen hat meine Oma schon gemacht, aber vermutlich ist das etwas, worauf heute nicht mehr so schnell einer von selber kommt. Wir sind es ja nicht mehr gewöhnt, das alles aufs Letzte gespart werden muß.

Mit „künstlerischen Einfassungen“ befaßt sich der erste richtige Artikel. Da ich ja generell nicht so dringend eingefasste Kanten haben muß, sondern lieber mit Belegen und Besätzen arbeiten zieht mich das nicht so an. Aber es stimmt, ein Einfasstreifen ist oft weicher und man nat natürlich bei kontrastierender Gestaltung nicht an der Kante den nicht immer schönen Übergang vom einen Material auf das andere. Vielleicht sollte ich mir die Technik doch merken… falls ich sie mal brauche.

Anlaß hätte ich auch gerne, die Vintage-Technik auszuprobieren. Ein schmales Etuikleid mit einer dramatischen Watteaufalte im Rücken, die unten in eine Art Ballonrock ausläuft… Hinsetzen kann man sich damit vermutlich besser nicht, aber sonst sieht es sensationell aus.

Das „Designer Spotlight“ wirft diesmal Licht auf Susan Khalje. Wobei ich sie jetzt nur als Autorin von Nähbpchern kenne, nicht als Designerin. (Aber der Begriff wird wohl im Englischen auch anders verwendet.) Wirklich viel Neues kann man von so einem Mini-Interview allerdings nicht erwarten.

Dann mal sehen, ob die Pattern Reviews was Neues zeigen… schnell zu nähen ist ja nicht so mein Motto. Aber das Simplicity Shirt ist nett, aber Wickeltops sind das ja immer. 🙂

Nachdem mich die Reißverschlüsse mit den schön gemusterten Bändern schon in ihrem Bann gezogen haben wird das einarbeiten eines sichtbaren Reißverschluss auch interessanter. Und zwar nicht in der „einfach mal drauf geklatscht“ Variante, sondern tatsächlich elegant mit Futter und allem Zip und Zap. Ich fürchte… ich muß da doch mal über  eine Bestellung dieser Reißverschlüsse nachdenken…

Mit der passenden Kleidung zur Figur befasst sich der nächste reichlich bebilderte Artikel. Da ist jetzt nichts Neues drin und es gibt auch einige Sachen, die ich lieber anders mache… aber wer sich in dem Bereich unsicher ist, der findet viele Anregungen.

Mit Hosen befaßt sich der nächste Beitrag. Es geht um die schöne, schneidermäßige Ausarbeitung, die Techniken aus der Herrenbekleidung verwendet. Eine Pattentasche einzuarbeiten gefällt mir schon mal, das sieht nicht nur elegant aus, sondern hilft auch, falls man die Hose mal etwas enger oder weiter machen will, weil der Tascheneingriff so nicht direkt an der Seitennaht sitzt. Wie man den Bund arbeitet, damit man die Hose leichter ändern kann (wie Herrenhosen) wußte ich schon. Sachen leichter anpassbar zu machen finde ich auf alle Fälle eine gute Idee und es sieht in diesem Fall auch sehr gut aus.

Spannend wird es immer, wenn die Redaktion einige Autoren zu einer Challenge aufruft und sie mit einem Stoff versorgt, den sie verarbeiten müssen. Diesmal war es ein sehr buntes, feines Netzgewebe. Mein persönlicher Knaller ist definitiv die Herren Jeans daraus von Kenneth D. King. Danach kommt das Kostüm, das den Stoff durch Quilten jackentauglich macht. Die anderen beiden Modelle sind auch schon, aber bewegen sich doch im Rahmen dessen, was man aus so einem Stoff halt so macht.

Den nächsten Artikel hätte ich gerne zu Anfang meiner Nähkarriere gehabt… der schreibt nämlich mal ordentlich zusammen, in welcher Reihenfolge in der Industrie Kleidungsstücke zusammengenäht werden. Ich bin ja nicht überall ein Fan industrieller Verarbeitung, aber das entspricht weitgehend dem, was ich mir inzwischen selber zusammengefummelt habe. So als sinnvolle Reihenfolge. Ein ganz toller und hilfreicher Artikel für alle, die noch nicht so weit sind.

Mit Alexander McQueen befaßt sich ein Artikel von Claire Shaeffer. Der ist nicht nur interessant, sondern bring auch viele spannende Bilder mit.

Bei den „Fundamentals“ geht es diesmal ums sichtbare Absteppen mit Nutz- oder Zierstichen. Nicht neu für mich, aber umfassend beschrieben und gut erklärt. Wer diese Serie sammelt bekommt im Laufe der Zeit sein eigenes Nähbuch.

Das Stickthema ist diesmal ziemlich stickmaschinenspezifisch. Nämlich wie man einen „Couching“ Effekt bekommt, ohne einen Faden mitlaufen zu lassen. Bei dem Motiv frage ich mich allerdings, ob es nicht schneller geht, die Tasche mit der Nähmaschine und „echtem“ Couching zu verzieren, statt erst mühsam was zu digitalisieren. Aber wenn man in Serie gehen will, ist es so natürlich praktischer. Und falls man mal keinen geeigneten Unterlegfaden bei der Hand hat, könnte man so was ähnliches auch mit der Nähmaschine simulieren. Dann allerdings aufwendiger.

„Happenings in the sewing community“ heißt der nächste Bereich, was wie immer eine Umschreibung für „Vermischtes“ ist. Ausstellungen und Veranstaltungen in den USA sind von hier aus betrachtet weniger interessant, auch der „national sewing month“ betrifft uns nicht. Aber der Nähtip gefällt mir… ein Post-It Block als Führung zum Absteppen.

Die von den Lesern eingeschickten Werke sind auch wieder schön, das Vintage Modell finde ich etwas langweilig, aber die anderen beiden sind eine Freude anzusehen. Besonders das Cocktail Kleid nach dem Burda-Schnitt.

Die Fragen an die Experten sind zwar auch nicht neu, aber die Frage warum Stoffe pillen interessiert auf alle Fälle viele, oder?

Danach kommt dann nur noch das nachdenkliche Geschichtchen und die Nahaufnahme des Vintage Kleidungsstückes. An letzterem kann ich mich diesmal ja kaum satt sehen….

Granny Update

65 HäkelhexagonsAuch von meinen Häkelgrannies gibt es mal wieder ein Update.

Time for an Update from my granny hexagons.

Ich habe ja ständig an anderen Sachen gearbeitet und die Häkelei beiseite gelegt, aber inzwischen habe ich 65 Hexagons. Wenn ich in dem Tempo weiter arbeite, habe ich im Februar 2015 genug Hexagons, um die Decke daraus zu machen.

Since I was either travelling or had other, more urgent projects there was not much time left for this crochet project. But I managed to get 65 hexagons done. If I go on at that speed it will be February 2015 until I’ll have enough to make the plaid.

Eingesetzer Ärmel in Kimonoärmel (Teil 3)

Transformation of a set-in sleeve into a kimono sleeve, part 3

Da fehlt doch noch was… nämlich das Vorderteil. Das ist aber nicht so schwierig, denn es geht fast genauso:

There is something missing… the pattern for the front. But that’s no problem, because you do nearly the same:

Querlinien auf Höhe der Taille und dem Beginn des Armausschnittes markieren, den Hilfspunkt auf der oberen Hilfslinie setzen, Hilfspunkte auf der Seitennaht setzen. Und jetzt kommt der eine, kleine Unterschied.

Mark the horizontal lines on waist level and at the beginning of the armscythe, mark the dot outward on the upper horizontal line, mark your dots on the side seam. And not there is the small difference.

Hilfspunkt für ÄrmelBeim Rückenteil haben wir zuerst den Ärmel angelegt und dadurch einen Punkt unterhalb unseres Hilfspunktes bestimmt. Für das Vorderteil messen wir, wie weit der Punkt am Rückenteil drunter lag und messen das dann aus.

For the back we used the sleeve pattern to determine a mark below our mark on the top horizontal line. For the front we measure how much we did go down in the back and determine the dot by measuring.

Danach geht es dann wieder weiter wie bekannt: Den Ärmel auflegen, so daß er mit der Ärmelmitte auf dem Schulterpunkt liegt und mit dem unteren Übergang von der Seitennaht in die Armkugel auf unserem gemessenen Punkt. Dann wieder den Ärmelsaum und die Schulterlinie bestimmen, die Seitennaht ausrunden und die Schulternaht ausrunden. Fertig!

The rest is as before: Match the sleeve pattern so that the top middle of the sleeve touches the shoulder point and the beginning of the sleeve seam touches the measured dot. Fix the position of the sleeve hem and the new shoulder line, connect your dots to get a rounded side seam and raise the shoulder line to a slightly rounded one. Done!

Dem Nähen vieler schneller Shirts steht nun nichts mehr im Weg. 😉

Now you can sew a lot of quick shirts. 😉