Farn zu Weihnachten

Fern for Christmas

Lace ScarfUm das supersofte Cashmere von Artyarns in der Maschenkunst war ich ja eine ganze Weile herumgeschlichen. Aber der Preis… für eine Stola in meiner üblichen Größe reicht auch da ein Knäuel nicht. Aber ein Schal… für eine besondere Person…

I fell in love with the super soft Artyarns Cashmere the first time I saw it at Maschenkunst. But the price was beyond the „Let’s just buy it“ level. And shawls I normally knit take more than one skein. But a scarf… for a special person…

Lace Scarf

Also habe ich jetzt mein erstes Weihnachtsgeschenk fertig. 🙂

So my first Christmas gift is finished. 🙂

Ein passendes Muster habe ich via Ravelry gefunden: CashSilk Fern Scarf war das passende Muster. Sogar kostenlos und bringt das Garn gut zur Geltung.

Soo duftig leicht…

To find the right patter I checked ravelry: CashSilk Fern Scarf was the perfect pattern. It was even free and it brings out the yarn really well.

Sooo light and soft…

Leichte Sneakersocke – Die Anleitung

Sneaker socks – the pattern

Sneaker SockenAuch diesen Socken bekamen noch einen Praxistest, bevor der Sommer endgültig vorbei war.

Und nun habe ich auch die Anleitung aufgeschrieben. Wie immer zum privaten und nicht kommerziellen Gebrauch frei.

Sneakersocken mit Lochmuster.

Those sneaker socks with ultra short cuff did get worn at least once before summer was over.

And now I found the time to write down the pattern. As always free for private and non-commercail use:

Sneakersocks with easy lace pattern.

Revue de Presse: Burdastyle November 2010

So, diesmal bin ich wieder in meinem gewohnten Zeitplan für das Heft… oder sagen wir, sogar zügig, noch im Oktober..

Titel BurdastyleDas Titelbild gefällt mir von den Farben her schon mal ganz gut. Aber auf das Jahresende hin kommen ja immer die festlichen Ausgaben in warmen Tönen und mit Gold. Das gezeigte Kleidungsstück hingegen… wirkt so etwas sackartig.

Neben der Werbung für Elna Nähmaschinen fällt mir dann erst mal der „Wohlfühl-Look des Monats“ entgegen. Also ob ein Business Blazer jetzt unbedingt in erster Linie zum Wohlbefinden beitragen soll? Aber der Schnitt ist nett. (War er auch schon, als er im Heft war, wenn ich mich recht erinnere.) Die Rückseite sollte man besser ignorieren. Das man Wollstoffe generell bis 30°C in der Waschmaschine waschen kann ist nämlich eine sehr kühne Aussage. (Ja, bei manchen funktioniert es. Aber bei anderen ist schon die Handwäsche in kalt zu viel….)

Das Editorial hingegen bleibt wohl eher beim Titelthema und verspricht Abendkleider und rauschende Ballnächte. Naja, irgendwan muß man ja schreiben, wo jedes Jahr die gleichen Themen kommen. (Quasi wie hier im Blog. *gg*)

Aber dann wird erst mal gebastelt. Mit Holografiefolie, aus gehäkelten Granny Squares (da plane ich ja auch was… aber nicht so bunt) und… äh.. Fransen. Indianerlook der 80er ist zurück…

Die „Resteverwertung“ dekoriert diesmal Kniestrümpfe. Es bleibt allerdings unklar, was die Reste sind… die Strümpfe oder die vielen Zutaten wie Farbspray für Stoff, Perlen oder Handstickgarn, die man zur Dekoration braucht?

Dann wird es endlich interessant, die versprochene Abendmode. Das Titelkleid, so muß man sagen, sieht auch im Ganzen nicht weniger nach Sack aus. Ein Sack aus Seidensamt, aber dennoch ein Sack. Bei so einem formlosen Schnitt muß sowohl der Stoff stimmen als auch die Figur der Trägerin perfekt sein. Formen, aber auch nicht zu viel. Deutlich besser gefällt mir das knielange Kleid 119. (Auch wenn Burda mal seine eigenen Tips zum Bügeln von Nahtzugaben in feinen Stoffen berücksichten sollte… Und das Oberteil ist ein wenig zu eng, man hat wohl versehentlich ein Model mit Busen gebucht….)

Kleid BurdastyleSehr gut gefällt mir Kleid 114. Das ist ja eigentlich ein ganz schlichtes Kleid, aber die kleinen Schultereinsätze geben doch einen besonderen Touch. Man könnte sie auch auffälliger gestalten. Und da der Schnitt so schlicht ist, kann man eigentlich jeden gut passenden Kleidschnitt abwandeln. (Man sollte allerdings darauf achten, daß es dann auch paßt, die Abnäher die irgendwo eine Handbreit über dem Busen enden sind doch sehr… naja, daneben. Und saubere Nähte in Seidensatin.. aber lassen wir das.)

Definitiv nicht tanzgeeignet ist das Kleid mit dem langen Ballonrock. Oder wohl besser Humpelrock, eine modische Torheit, die nicht ohne Grund Anfang des 20. Jahrhunderts ganz schnell wieder aus der Mode kam. Für einen Abend Stehempfang mag es gehen, aber laufen sollte man damit nicht, elegant bewegt sich damit nämlich niemand. 117 ist dann einfach nett aber nicht mehr, Kleid 116 mit der Feenanmutung könnte man durch eine andere Stoffwahl noch interessanter gestalten. (So man Langgröße braucht.) Dann haben wir den Sack noch mal, das Feenkleid in kürzer…

Kleid BurdastyleWirklich gut, auch für mcih würde mir aber Robe 120 gefallen. Gibt es die jetzt auch als Maßschnitt oder nur als Maßschnitt? Ah nein, sowohl als auch. Da der Schnitt im Heft nur bis Gr. 46 geht wäre der Maßschnitt glatt eine Option. Nächstes Jahr brauche ich ja was Festliches. Mal sehen, wie der Rahmen sein wird.

Ah ja, als Accessoires zu den Kleidern wir Schmuck präsentiert. Allerdings alles recht dünne, feine Kettchen und Ohrringchen. Darf es für den Abend nicht wieder vielleicht etwas wertiger sein? (Aber die Aufmachung der Seite ist wieder ganz reizend…)

So eine Art lässiger Landhausstil soll die nächste Modestrecke sein. Karos und weitgehend formlose Schnitte. Außer dem Mantel in Kurzgröße… aber eine weite. lange Jacke und ein ebensolcher Rock… keine tolle Silouhette. Wobei die technische Zeichnung zur Jacke gar nicht so schlecht aussieht. Huch, eine Männerstrickjacke. Ne, auch zu formlos. Rock 113 B ist ganz nett, aber diese Stiefel dazu…. Der andere Männerpulli hat ein interessanteres Muster und das Kleid 117 ist in beiden Versionen sehr hübsch. Nur mit schmalen Trägern ein wenig kalt um diese Jahreszeit, oder?

Da mir die ganze Linie nicht gefallen hat ist es kein Wunder, daß mich die Accessoires genauso wenig entzücken.  Und die Beautyprodukte… *gähn*

Romantisch geht es weiter, Reisen im Orient-Express soll die Inspiration sein. Mantel 101 gefällt mir schon ganz gut, Wollflausch oben, Pailletten unten… ein bißchen Glamour für den Alltag. Die Idee am Jäckchen daneben, Reißverschlussbänder zur Dekoration zu nutzen ist auch schön umgesetzt. Mit Hüftschärpe und in kurz sieht das Sackkleid doch einiges attraktiver aus.

Kleid BurdastyleBei den beiden Wickelkleidern 111 und 112 finde ich jedesmal die Stoffwahl nicht schön, den, den Schnitt aber um so mehr. (Leider gar nicht für mich, Hüftbetonung ist bei meiner Figur definitv ein „NoGo“. Vielleicht als Bademantel?)

Zu dem Thema dürfen die Accessoires jetzt wieder selber gebastelt werden. Nicht daß mir die benähten Handschuhe besonders gefallen würden… aber DASS es Garn mit Swarovski Kristallen gibt ist interessant. Und die Blüten aus Walkloden sollte man auch aus selber verfilzten, alten Wollpullis machen können, oder? Nur was mache ich hinterher damit…

Parfüm… *überblätter*

„Night and Day“ verspricht Smoking Varianten für alle Tageszeiten. (Nein, nicht für Männer… wir bleiben bei den Damen.) Zu sehen ist eine schwarze Jacke mit Schalkragen die, ganz innovativ einmal zu Jeans und einmal zur schwarzen Hose getragen wird. (Wobei der Schnitt der Jacke interessanter ist, als das Styling…). Die nächste Variante präsentiert einen Spenzer, in dem man sich dann zur Hochwasserhose und Highheels so richtig lächerlich machen darf. Zusammen mit den relativ kurzen Jackenärmeln sieht es wie ein ausgeprägter Fall von „rausgewachsen“ aus. Jäckchen 126 in kurz sieht noch mehr nach Kellner aus, obwohl die Proportion für die angestrebte Kurzgröße gar nicht so übel ist. Aber eher zum Rock als zur Hose. Und für die Langgröße gibt es dann den Kurzmantel, dessen Schnitt für sich genommen auch wieder mehr als brauchbar ist.  Aber das Styling diesmal… och nö.

Die Nähschule präsentiert Papeltaschen in Hosen. Nicht meine Lieblingsart, Paspeln zu machen, aber da gibt es aus meiner Sicht wenig „richtig“ und „falsch“, man muß halt rumprobieren, welche Technik einem liegt. Am sorgfältigen Arbeiten kommt man nicht vorbei. Aber wenn es klappt ist das Ergebnis schon edel…

Kindermantel BurdastyleGanz toll finde ich dann wieder das Retromäntelchen 147 für kleine Mädchen. (Warum die deutsche Burdaseitedie Kindermodelle nicht zeigen will, erschließt sich mir hingegen nicht. Auf der französischen habe ich sie gefunden.) Auch die Kinder (Gr. 104 – Gr 128, diesmal Jungs und Mädels) unterliegen übrigens dem Thema „Reise“.

Ob Jeans und Lederjacke für die Jungen genauso schön sind, kann man nicht sagen. Da verstecken die Photos erfolgreich alles.

Kinderkleid BurdastyleSeidenkleid 151 würde ich jetzt nicht unbedingt als ideale Reisegarderobe bezeichnen, aber wunderschön ist es. Und aus anderem Stoff auch absolut alltagstauglich.

Sowohl Mantel als auch Kleid sind dann auch noch mal in einer kürzeren Variante zu sehen, als kuschelige Jacke und als Tunika. Ganz süß, auch diese.

Auch niedlich (aber ganz sicher nichts, was meinen Haushalt betritt) sind die gebastelten Laternen, die eigentlich nur Teelichtdeko sind. Wobei ich bei Papier und doch eher kleinem Durchmesser mit offenem Feuer doch lieber vorsichtig wäre. Wenn man so was haben will, dann vielleicht doch lieber mit einem künstlichen Teelicht mit einer LED-Flamme?

„Country Rose“ ist das Motto der Plus Schnitte. Beginnend mit dem jährlichen Poncho. Zur Abwechlsung nicht mit der zerschnittenen Decke, sondern mit einer Naht an der Schulter. Wenig begeistert mich auch die lederne Kurzjacke. Form hat sie keine und zu kurz, um warm zu halten. Tunika 141 hat eine vielversprechende Schemazeichnung, ist aber letztlich unter der Weste versteckt.

Kleid BurdastyleAh, als Kleid 142 sieht man das Modell doch deutlich besser. Ja, diesem romantischen Touch kann ich mich ja nur schwer entziehen. Wobei ich den Stoff wohl doch weniger heftig gemustert wählen würde. Und bei dem momentanen Wetter fühle ich mich stark „wollbedürftig“, was bei Kleidern wegen der waschbarkeit immer nicht so toll ist.

Die Kurzjacke in länger heißt „Caban“ und begeistert mich auch nicht mehr. Seidenmantel 137 wirkt auf dem Photo wunderbar. Nur frage ich mich, wie gut die Drapierung hält, wenn man sich bewegt? Und dann noch ein Mantel mit Wolldeckenflair. Sicher warm, aber aussehen… nicht wirklich.

Fortgesetzt wird auch die Quiltreihe. Untersetzer und genähtes Brotkörbchen… sicher anfängertauglich, aber auch wenig interessant.

Der Straßentrend kommt diesmal aus Paris und zeigt Pelz. Kunstpelz, natürlich. Nett, auf jeden Fall.

Dann wieder die von mir auch diesmal wieder großzügig überblätterte Surftip-Seite.

Adventsdeko…moderne Kombi in Blau-weiß wird versprochen. „Weiß“ meint wohl Weißblech? Nein, wohl nicht nur. Der Adventskalender mit den zugenähten Säckchen ist irgendwie nett. Hat so was von Teebeuteln. Aber der Rest folgt doch etwas sehr dem Recycling Trend. Gemacht aus Resten und sieht auch so aus.

Bunte Informationssammlung liefert auch die „news“ Seite. Ein kleines Textchen über Samt, gemischt mit Veranstaltungsvorschlägen (die mich dran erinnern, daß ich dies Ausstellung „Istanbul Fashions“ im Museum für angewandte Kunst sehen wollte…), Buchtip und (Eigen)Werbung für die Bambistiftung.

„Pretty in Pink“ ist das Motto der Stylingvorschläge. Garniert natürlich mit Bildern von Stars und Laufstegen. Variante 1 mit den beiden Kleidern ist ganz nett, aber nicht für mich. (Obwohl….?)

Die „Warenkunde“ zeigt diesmal Strickgarn. Mit leichter Betonung auf Flausch, wobei Seide und Merino das Kriterium nicht ganz erfüllen. Immerhin sind diesmal keine groben Fehler in den Texten. Die gezeigten Garne sind aber schon mehr die Luxusknäuelchen. Da ist die Merinowolle dann der billigste Posten.

Ach, eine Sparte für Apps gibt es jetzt auch? Handyhelfer rund ums Stricken und Nähen. Lustig, wenn man ein Smartphone hätte.

Beim Atelierbesuch stehen diesmal Kinder im Mittelpunkt. Oder besser weiches Spielzeug für sie. (Figuren oder Puppen würde es nicht treffen, denn es sind auch Wikingerschiffe dabei.) Mir gefallen ja die Gespenster aus altem Leinen besonders gut. Da hätte ich glaube ich auch noch Material… nur keinen Abnehmer.

Zum Abschluß noch der Stoff des Monats. Diesmal allerdings weder ein bestimmter Stoff noch von einem Hersteller, sondern eher luslos unter dem Motto „Landhaus in der Stadt“ grupiert. Nun denn, wenn Burda das so sieht…

Schwimmschal

Swimming scarf

Cashmere Schal schwimmtGut, daß ein leichter Lace-Schal erst mal auf dem Wasser schwimmt und man ihn herunterdrücken muß, damit er sich vor dem Spannen schön vollsaugt, das kenne ich ja schon.

If you put a lace scarf in water to soak it before blocking means normally, that it will not sink quickly by itself. That’s no news to me.

Aber daß er auch wieder hochkommt, nachdem ich ihn drei Mal runter gedrückt habe und sogar ein bißchen zusammengedrückt, damit mehr Lift rausgeht und Wasser rein kann… das hatte ich dann auch noch nicht gesehen.

Dieses Cashmere 1 von Artyarns ist schon ein ganz besonderes Material…

But that it comes up floating again after I pushed it three times under water, even squeezing carefully to remove air and give way for the water… that I hadn’t seen before.

Cashemere 1 from Artyarns is really a very special Material…

DakshinaChitra – Anleitung für einen Lace-Shrug

DakshinaChitra. pattern for a Lace-Shrug

Gezeigt habe ich den Shrug ja shon, aber jetzt habe ich es auch geschafft, die Anleitung zu schreiben. Falls also jemand auch so einen netten Ärmelschal haben möchte, muß er nur zu den Nadeln greifen. 😉 Lace Shrug DakshinaChitra

I’ve already shown the pics, but now I also found time to type the instructions in the computer. So If someone wants his or more likely her own version, here is the pattern: Lace Shrug DahshinaChitra

Revue de Presse: OTTOBRE design woman, Herbst/Winter 5/2010

TitelbildWie üblich kann ich am Zeitschriftenstand nicht wiederstehen und auch diese ottobre-Ausgabe landet in meinem Einkaufskorb. Auch wenn ich bislang nur zwei Modelle genäht habe und die aus der gleichen Ausgabe… Wobei das Top auf dem Titelbild auch sehr interessant aussieht.

Die Models werden diesmal als Modeikonen des Alltags präsentiert, die Schnitte sollen eine komplette Garderobe für Herbst und Winter präsentieren. Und der Wickelschal (aha, das Titelmodell ist kein interessantes Top, da wird nur drüberdrapiert) vorgestellt. Und wir sollen doch mal in deren Blog.

Aber ich bleibe doch erst mal beim Heft.

Herbstliche Farbimpressionen bilden den Auftakt. Die Beerenfarbe des Mantels ist wirklich schön, aber trotzdem fällt mir auf, daß der Mantel über der Brust zu eng ist (möglicherweise stimmt auch der Brustpunkt nicht) und der Kragen hinten etwas unmotiviert absteht. Und er steht der Trägerin gar nicht, verkürzt ihren Hals auf null. Dafür daß auch diesmal darauf hingewiesen wird, daß die Teile individuell der Trägerin angepaßt sind ist das keine Reklame.

Bei den „gemütlichen Stricksachen“ kann man diesbezüglich nicht so viel falsch machen. Nur kann in der Redaktion endlich mal jemand ein Wörterbuch bemühen? Das Wort „Pintuck-Falten“ gibt es im Deutschen nicht, die Dinger heißen Biesen. (Wegen mir auch Haarbiesen.)

Sehr kontrastreich wird es auf der nächsten Seite. Lila mit grün muß man mögen. Die Schnitte sind unaufregend. Einmal umgeblättert leuchtet einem als erstes der Katzebart der Hose entgegen. Und das Gefühl, daß das Styling ausgesprochen ungünstig für die Dame ist. Wie auch die Paßform der Jacke von Hinten. Faltenzüge in alle Richtungen. Faszinierend.

Modell aus ottobreIn der Zusammenstellung recht schön finde ich den Pulli mit den Röschen. (Röschen kann ich ja nie widerstehen…) Und mir gefällt auch, daß der Rockstoff nicht auf junge Frauen beschränkt wird.

Weniger gefällt mir, daß der Pulli wieder an der Brust etwas zu eng ist.

Und die Kombination aus glänzender Bluse und Hochwasserhose könnte das „vorher“ Bild in einem Stilratgeber sein. Auch hier wirken die Proportionen alles andere als vorteilhaft.

„Café au lait“ ist das Motto für zwei Tuniken. Und zumindest an der braunen ist die Brustpartie wieder zu eng. Und der Bauch sieht schwanger aus. An der bunten Tunika sieht man die Paßform nicht so genau. Wobei… die technische Zeichnung zeigt Kräuselungen unter der Brust. Auf dem Photo ist davon nichts zu erkennen. Das schreit förmlich „zu eng“ oder?

Bei den „flexiblen Basics“ finde ich die bunte, äremllose Tunika nett, aber die Kombination aus Hose und Oberteil auf der anderen Seite ist wieder eine Lehrstunde zum Thema „Proportion paßt nicht“. Offensichtlich haben Finnen ein ganz anderes Schönheitsempfinden.

Noch mal Sportklamotten auch in dieser Ausgabe. Warum es ausgerechnet im Winter nur knapp kniebedeckte Hosen gibt? Geheimnis der Redaktion. Und auch hier… Shirt an der Brust du eng. Das deckt sich ja mit meiner geringen Erfahrung mit Ottobre Schnitten, aber für individuell angepaßte Modelle ist das… nicht schön.

Diese Ausgabe ist aus meiner Sicht so schwach wie noch nie. Vielleicht erinnere ich mich bei der nächsten Ausgabe vor dem Kauf daran. Oder ich sortiere mal wieder Hefte aus, inzwischen wird es wieder voll im Schrank….

Fehlstart in die Weihnachtssaison

False start into Christmas season

SockenDieses Jahr wollte ich zeitig mit den Vorbereitungen für Weihnachten anfangen und ich habe tatsächlich auch ein paar Socken angefangen.

This year I wanted to start early with my Christmas preparations and I already started a pair of socks.

Allerdings hat mich am Wochenende jemand dran erinnert, daß wir uns für den geplanten Empfänger ja schon was anderes überlegt hatten…

Naja, dann gibt es die Socken halt nächstes Jahr zum Geburtstag. Dafür bin ich dann wirklich früh dran. Andererseits habe ich dann noch Zeit mir zu überlegen, wie man das Muster wenigstens ein bißchen sichtbarer gestaltet…

Only this weekend I was reminded that we had already decided to give another gift to that person…

Well,… the socks will make a birthday gift then. Next year. So I am really early. On the other hand that gives me some time to figure out how to make the pattern a bit more visible….

Gestatten: DakshinaChitra

Proudly present: DakshinaChitra

Shrug von hintenMein Shrug/Stola ist schon seit einiger Zeit fertig, jetzt kommen auch endlich die Bilder.

Ich bin mit dem Ergebnis doch recht zufrieden.

Er paßt zum Kleid und ist, wie oft bei Lace Sachen aus hochwertiger Wolle, wärmend, obwohl er so dünn ist.

My shrug/shawl is already finished for quite a while, but here finally the pics.

I am quite happy how it turned out.

Shrug von vorneIt fit’s the dress and keeps surprisingly warm even though it is very fine, as it often the case with lace out of good material.

Ich hatte zuerst etwas Bedenken, daß der Übergang vom ersten auf das zweite Muster doch etwas krass sein könnte, aber dadurch daß der Übergang wie geplant auf der Schulterkugel passiert sieht es doch genau so aus wie geplant. (Das klappt ja nicht immer…)

Größe ist etwa 130 cm x 45 cm. Genauere Maße gibt es in der Anleitung, die kommt demnächst, das Muster aufzuschreiben ist irgendwie doch kompliziert…

First I was a bit afraid that the step from the first to the second part might look a bit abrupt, but since this happens on the shoulder as intended it also looks exactly as I had planned. (Which does not always work…)

Size is about 130 cm x 45 cm. I’ll take more precise measures once I will write the pattern. Writing all that down is quite complicated….

Plastikphase

Plastic time

Schnitteile auf FolieSo, von der Papierphase bin ich in die Folienphase übergegangen.

Das heißt, nach allen Zwischenstufen ist der Schnitt fertig, es gibt einen Kragen, ein eigenes Schnitteil für das Vorderteilfutter, die Nahtzugaben sind auch dran.

Paperwork is over, I’ve shifted to plastic film.

That means after block, basic pattern, altered basic pattern I have the finished pattern now. There is a collar, a separate front lining pattern and seam allowances are added.

Dann muß ich mal den Staubsauger vorkramen, denn der geplante Stoff flust beim Zuschneiden wie ein Kanarienvogel in der Mauser. Nur nicht in Gelb…

Now I need the vacuum cleaner, because the fabric I want to use sheds like a molting canary bird when cut. But not in yellow…

Revue de Presse: Burdastyle Oktober 2010

Titel BordastyleDa ich im Urlaub war, fiel mir das Oktoberheft erst spät in die Hände. (Ja, ich verrate das ja immer nicht vorher wenn ich weg bin. Das geht keinen was an, wenn die Wohnung leer ist. Wobei sie das diesmal nicht war, denn ich war mit meiner Mami unterwegs und mein Mann durfte daheim bleiben. 🙂 ) Aber zurück zum Heft. Sehr edel, diesmal. Und Lagerfeld wird uns versprochen. Die Titeljacke sieht auf jedenfall schon mal ganz toll aus. So auf den ersten Blick.

Und mit Lagerfeld geht es weiter, auch Frau Bily erinnert sich im Editorial an eigene frühere Begegnungen mit ihm Und verspricht uns ein Lagefeld Outifit zum selbernähen. Wird nicht meine Größe sein, aber trotzdem, das hat nicht jede Zeitschrift zu bieten.

Aber erst kommen die Kreativtrends. Wolle ist schon mal gut. Und die Umhäkelten Kreolen finde ich tatsächlich witzig. Schnell gemacht und man kann es auch schnell wieder entfernen, wenn der Trend vorbei ist. Nur habe ich keine Creolen. Die selber gefädelten Colliers… na gut, das ist jetzt nicht so aufregend. Und auch nicht wirklich neu. Der Spitzentrend gefällt mir auch gut. Spitze hätte ich auch einiges, aber anziehen würde ich es dann doch nicht. Oder doch? Aber mir fehlen einfachen Basisteile, ich habe ja keine Zeit zum Nähen. Oder so…

Unter „leicher nähen“ gibt es diesmal Vorscläge zur Verwandlung von Gummistiefeln. Angesichts der Preise von bunten, modischen Gummistiefeln ist das zwar verdienstvoll (wenn man nicht schon selber draufgekommen ist, daß man sie anmalen kann…), aber genäht wird da nicht. Nun gut, das ist dann vielleicht besonders leichtes Nähen…

Danach endlich der Hingucker, das Lagerfeld Outfit. Die Jacke ist auch nach gründlicher Inspektion der Photos noch toll. Die hätte ich gerne in größer. Der Minirock ist auch nett, aber nicht so sensationell.

Das Interview mit ihm wie zu erwarten nichtssagend. Der Mann arbeite bei seinen Antworten auch mit Textbausteinen, die er recycliert. Wobei… wenn jede Frau seine Kreationen tragen kann… dann bitte den Jackenschnitt in Größe 48. 🙂 Naja und neues über seinen beruflichen Lebenslauf kann auch Burda nicht mehr finden. Kennen wir alles schon.

„Wanderlust“ ist dann die Überschrift der ersten Modestrecke. Das Oktoberfest in München mag seine Spuren in der Redaktion hinterlassen, denn die Modelle und die in-Szene-Setzung sind Alpenländisch inspiriert. So wird das altmodische Hemd unserer Urgroßväter zum Kleid verlängert und der ebenso klassische Mantelschnitt aus Karostoff genäht. 3/4 Hose aus Samt mit Schluppenbluse erinnert doch sehr an den Look den die Trachtenhefte für Kinder früher zeigten. Als Burda so was noch herausgab. Die Herrenweste in Kurzgröße weckt immerhin (für Westen ja ungewöhnlich) kurz mein Interesse. So zur schwarzen Hose auf nackter Haut getragen zum festlichen Anlaß? Dann noch mal eine Runde mehr vom gleichen, nur etwas anders gestylt…

Kleid BurdastyleUnd zack, da ist dann doch eine Kombi, die meinen Blick einfängt. Nummer 122, das lange Hemdkleid über dem schlichten Unterkleid. Das Unterkleid blickdicht, das Überkleid aus Seidenchiffon, beides Ton in Ton, das könnte eine gute festliche Kombination sein. Auch in etwas größerer Größe. (Falls die Hochzeit nächstes Jahr doch nicht „lang“ ausgibt. Das Unterkleid mit Jacke in die Kirche, danach Jacke aus und Chiffon-Hemd drüber. Merken!)

Blazer 108B sieht hingegen nur lahm aus. Falls es etwas interessantes daran gibt zeigt das Bild es nicht. Aha, es gibt ihn auch als Maßschnitt. Dafür ist so eine klassische Form natürlich geeignet.

Accessoires gibt es dann auch zu dem Trend. Die Brosche in Hemdform ist irgendwie witzig, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, daß die zu irgendwas gut aussieht.

Der schwarze und daher auf dem Bild unsichtbare Blazer rückt im „leichter nähen“ noch mal in den Blickpunkt. Um die Revers und den Kragen geht es. Und zwar um die Wölbung, das ist verdienstvoll, denn das Thema wird gerne vernachlässigt. Gut, daß es die Schemazeichnungen gibt, denn schwarz auf Photos… ist unsichtbar. (Wobei die Verarbeitung nicht meine bevorzugte wäre… aber wie oft führen ja viele Wege zum Ziel.)

„Über den Wolken“ ist die nächste Modestrecke überschrieben. Vintage-Pilotenstyle sozusagen. Wenn man genau hinschaut erkennt man, daß ein Herrenparkaschnitt in Größe 48-56 dabei ist. Der Stil als solches gefällt mir gut, nur weniger für mich. Und die einzelnen Teile sind für sich genommen wenig aufregend.

Jacke BurdastyleDoch halt, Jacke 106, Leder mit Pelzbesatz, die ist schlicht und alltagstauglich, hat aber trotzdem eine Menge Glamour-Appeal.

Auch die Kombination aus Faltenrock und Hemdbluse sieht nicht mal bieder aus (bei größerem Busen sollte man sich allerdings überlegen, ob man die Taschen wirklich an der Stelle haben will…) und Overalls sind zwar irgendwie nett, aber fürchterlich unpraktisch…

Der Blazer aus der ersten Modestrecke noch aml als Maßschnitt. Diesmal aus hellerem Stoff, so erkennt man wenigstens was. (Trotzdem nicht so wahnsinnig spannend.)

Die vorgestellten Accessoires zum Thema sind mir, so fürchte ich, einfach zu beige.

Da ist die nächste Modestrecke schon besser, die einen Hauch von 60th verspricht. Jedenfalls ist es bunt. Die Modelle…. hmtja… die 60er waren ja auch eher bieder und niedlich. Oh, die kurze Wintershorts ist zurück? Gefällt mir manchmal an anderen, aber ganz sicher nicht für mich.

Kleid BurdastyleNicht entziehen kann ich mich natürlich Kleid 116. Ich finde sowohl den Ausschnitt ganz toll (wobei BH-Trägerinnen da vielleicht etwas modifizieren müssen; ggf auch den BH…) als auch den Rock, der vorne flach angesetzt ist und an den Seiten gekräuselt. Wunderschön.

Kostüm BurdastyleAuch das grüne Kostüm (Jacke 133 und Rock 115A) auf der gegenüberliegenden Seite trifft meinen Geschmack. Diese Proportionen mochte ich an der 60er Jahre Mode schon immer und so ein Tulpenrock kaschiert in der Tat das eine oder andere Hüftgold. Soooo cuuute!

Ah ja, beauty. Da ihnen offensichtlich die Ideen ausgegangen sind, die Beautyprodukte interessant in Szene zu setzen gibt es diesmal Schminktips für die, die immer noch nicht mitbekommen haben, wie man Smoky Eyes schminkt. Nur sollen sie diesen Winter in lila sein. Das wäre ein interessantes Experiment, wie das an mir aussieht. Gut, fürs Tagesmakeup ist das auch nicht gedacht und spektakulär ist der Effekt natürlich schon.

Ah, das war die Einstimmung auf die anschließende Modestrecke in schwarz. „Überirdisch“ sollen die Modelle sein. Okay, manches erinnert an frühe Sci-fi Filme. Jacke 126 mit den Ärmelwülsten etwa. Ach ne, die technische Zeichnung verrät, daß die Glatt sein sollen…. Wie viel zu eng müssen Ärmel eigentlich sein, damit selbst Modelarme sie derart in Falten werfen? Und wir reden von Lammpelz. Echtem. Kleid 132 soll laut technischer Zeichnung Drapierungen haben. Die schluckt allerdings der Stoff weitgehend. Und obwohl mir das Konzept Minikleid durchaus geläufig ist sieht es hier ganz stark so aus, als hätte jemand die Hose zur Tunika vergessen. Kleid 128 ist eine extravagante Kombination aus weiten Keulenärmeln und knackigem Kleid. Aber auch hier… irgendwie werfen die Ärmel komische Falten. Der Schnitt (Langgröße übrigens) wirkt durchaus sehr interessant, aber bei den Ärmeln frage ich mich, ob die Stoffwahl ideal war? Zu steif, um weich zu fallen und zu schwer, um stehen zu bleiben?

Und wieder Beauty… auch die Nägel sollen lila werden. (Dabei war Nagellack in den frühen 90ern doch mal so was von out, weil er durch die Lösemittel so schlecht für die Umwelt war. Alles vergessen….)

Auch die Werbung für die Burda Sewing Clubs geht weiter. Diesmal lockt eine Dampfbügelpresse dazu, das heimische Nähkränzchen umzubenennen.

Die Kindermode ist diesmal für Mädchen und soll zum Wandern und Spielen im Grünen einladen. In Größe 134 – 158 sind tatsächlich mal die etwas größeren Mädels dran. Und die Schnitte sind diesmal schlicht, kindgerecht und ohne große Ausschnitte, so daß auch die Mütter junger, aber lang gewachsener Girls einen Blick drauf werfen sollten.

Patchwork ist tatsächlich eine feste Sparte. Eine einfache Log Cabin Decke ist es diesmal, und zwar aus echten Resten, nicht aus irgendwelchen speziell zu kaufenden Stoffen. Nicht nur dei Idee gefällt mir, auch die Ausführung. Und die schlichte Art des Quiltens. Ich glaube die Technik nennt sich „quilt as you go“, oder? Vielleicht sollte ich das tatsächlich auch mal probieren.

Die „news“ der „Kreativen Welt“ sind immer mehr eine Verkaufsveranstaltung. Mehr Veranstaltungstips wären doch nett. Schal auf der Garnrolle ist aber eine lustige Idee.

Jacke BurdastyleStar-Style wird in der Plus-Abteilung versprochen. Ob Star weiß ich nicht, aber die Lederjacke 138 gefällt mir. Diesmal sind die Falten an der Schulter auch echte Biesen und nicht unmotiviert herumhängende Materialmengen.

Das Konzept für die Lederleggigns mag praktisch sein, überzeugt mich aber nicht. Oben Jersey und nur Beine aus Lederimitat dran… also irgendwie… für Schwangerschaft ein sinnvolles Konzept, aber andernfalls ist das doch… technisch sehr unelegant…. Tunika und langes Shirt sind natürlich keine aufregenden Schnitte. Die Schulterbetonung an Jacke 139 hingegen ist weider schön, besonders für Frauen mit schmalen Schultern und breiten Hüften, denke ich. Nochmal Shirt und Ruock mit Gummizug, ach na ja, so viel Glamour hat das dann trotz Glitzerstoff nicht. Dann doch eher das schwarze Kleid mit der drapierten Falte vorne. Sollte ich doch mal ausprobieren…

„Leichter Basteln“ erinnert an die Schulzeit, Webrahmen aus Pappe basteln. Nur was man mit so kleinen Webstücken sinnvolles tun kann zeigen sie auch nicht. Bleibt doch Kinderbeschäftigung für die kommenden langen Wintertage. 🙂

Aus 1 mach 4 verspricht Blümchenmuster für den Herbst. Wer also noch nicht alle Sommerstoffe vernäht hat, kann noch mal loslegen. Aber eher nicht in dem Styling, was mich betrifft.

Die Best Sites fallen bei mir diesmal dem Zeitmangel zum Opfer. Da guck ich nur noch, wenn ich Zeit über habe.

Bei der Deko geht es diesmal um Stoffdruck. Da sind tatsächlich einige schöne Ideen dabei. Das könnte man doch mal wieder machen.

Passend dazu präsentiert die „Warenkunde“ unsystematisch einige Stoffmalfarben und -färbemittel. Verrät aber ncihts, was der Bastelladen um die Ecke nicht auch wüßte.

„Preppy Woman“ ist das Motto des Starstyles. Da hier aber nur eine Modezeichnung gezeigt wird, kann man wirklich nur vermuten, wie das genäht mal aussieht.

Beim Atelierbesuch geht es um Silber. Richtig inspirierend finde ich die Werke von Stephanie Schneider. Wo war doch nur der Selberdraht, den ich mir mal gekauft habe…

Die „Lieblingsstücke“ der Ausgabe wurden in L.A. geknipst, soll wohl Internationalität demonstrieren. (Ach ja, Jerseykleid ist das Thema.)

Zuletzt gibt es noch den Stoff des Monats. Nett, aber muß ich nicht haben.

Dann warte ich mal auf das nächste Heft, das kommt ja auch schon bald…