Maschenkunst unterwegs 2VI

Maschenkunst unterwegsNach all dem rumlümmeln haben wir natürlich auch besichtigt, hier den Monsoon Palace bei Udaipur. Und natürlich wieder mit dem bewährten Artyarns Silk Mohair aus der Maschenkunst im Gepäck. Könnte ja irgendwo eine Warteizeit entstehen, in der sich ein paar Maschen stricken lassen.

After all that hanging around we were ready for culture and visits. Here the Monsoon Palace near Udiapur. And of course never without my Artyarns Silk Mohair from Maschenkunst. There might always be some waiting time to fill with some knit stitches.

Revue de Presse: Burdastyle Mai 2012

Titel BurdastyleFröhliche Schmetterlinge bevölkern den Titel der Mai-Ausgabe. Schmetterlinge waren mir ja auch bei den ersten Frühjahrsmodelle in den Pariser Schaufenstern aufgefallen, liegt also offensichtlich gerade im Trend. Vielleicht ein bißchen arg verspielt für meinen Geschmack… oder doch?

Das Editorial bleibt auch in weitgehend heiteren Tönen. Mode und Modephotos der 50er sind diesmal Thema. Und Bilder von MM sind ja immer ansprechend.

Im Heft darf dann erst mal die Bastelecke ran. Der erste „kreativ-trend“ zeigt durchaus glamouröse Stirnbänder. Hat was, aber die Variante mit den Schleifen…? Das Klamotten Recycling nach dem Motto „Aus zwei mach eins“ könnte direkt aus einem meiner 80er Jahre Hefte sein. Aber die jüngeren kennen das ja noch nicht…  Und der Paisley… nun ja, Leinentaschen bemalen ist auch ziemlich… 80s. Oder so.

Der „Resteverwerter“ sind Duftkissen in Sternform. Das ist schnell gemacht, wenn die Reste die man hat leichte und bunte Baumwollstoffe sind, aber neu ist das nun auch nicht.

Dann endlich zur ersten Modestrecke. „California Dream“ ist das Motto und soll an die 50er Jahre Poolparties erinnern. Hm, waren diese geblümten Anzüge nicht etwas später? Oberteil 107B ist auf der Schnittzeichnung übrigens einen zweiten Blick wert, aber warum man sich bei dem gemusterten Stoff die Mühe der Teilungsnähte machen sollte? Sehen tut man nichts davon. Das schlichte Kleid 101B ist auch nicht übel. Der Plisseerock 130B kommt in der Pose an Marilyn Monroe jedoch nicht hin. Shorts zu einem sackartigen Oberteil… ach ja, die Mode ist wohl einfach langweilig. Hemdblusenkleid 127C mit dem Stehkragen, auch nett. Sehr niedlich auch das Kleid 132 in Kurzgröße, aber ich verstehe nicht so ganz, warum ich ein Stoffkleid mit einem Lederoberteil zusammennähen sollte. Dann muß das alles in die Lederreinigung, teuer und der Stoff wird oft nicht sauber. Aber ansonsten bei Kleidern werde ich ja immer schwach. Aich der gerafften Pencilskirt 113C… sieht einfach gut aus. Die ganze Modestrecke gefällt mir, weiblich, elegant… entspricht mir einfach viel mehr als das sackige.

Danach kommt das übliche Accessoires-Special des Sommers… Sonnenbrillen. Alle groß, wenn ich das richtig sehe.

„Südsee-Feeling“ versprechen die nächsten Modelle. Das erste, was an dem pinken Satinkleid ins Auge fällt ist die für meinen Geschmack unharmonisch breite und auffällige Blende der Rüsche. (Ich fürchte aber, das ist Absicht, es ist von Versteifungsband die Rede) und der nächste Blick geht zum Saum. Diesmal drückt sich die Nahtzugabe nur leicht durch. Entweder war der Bildbearbeiter fleißig, oder auch die Burda-Schneider können es. 🙂 Weiter geht es mit bunten Stoffen und eher einfachen Schnitten. Lustig finde ich ja, wenn beim bodenlangen Titelrock dabei steht „Dieses Kleid macht schöne Beine“. Hm… man sieht sie halt gar nicht. Und das bedeutet, daß sie schön sind? Das mag bei dicken Kartoffelstampfern wie den meinigen ja hinkommen, aber was ist mit denen, die schlanke Beine haben? Die werden dadurch doch nicht schöner, oder? Eine Seite weiter kommt dann doch noch Form in die Schnitte. Rock 106A mit einem hohen Bund zum Beispiel.

Kleid BurdastyleOder das heiße Modell 112A in Langgröße. Nicht nur die Raffungen, auch der Ausschnitt gefällt mir gut. Erstaunlicherweise stört nicht mal die Stoffmusterung, der Schnitt kann sich ganz gut durchsetzen. (Und bevor jemand Panik bekommt… nein, ICH würde das Kleid nicht anziehen, falsche Figur. :o) )

Kleid BurdastyleDa könnte ich mir bei Kleid 107C schon eher vorstellen, es ein paar Größen „aufzublasen“. Und mit Color Blocking kommt der schöne Schnitt (der als Tunika vom Stoff verschluckt worden war) auch gut zur Geltung.

Bluse 103 ist eigentlich ein braver Basisschnitt, was aber bei dem lebhaften Stoff eine gute Idee ist. Der Rock ist an sich nicht schlecht, aber irgendwie passen die Stoffe (und deren Farben) so gar nicht zusammen. Hat sogar Burda manchmal Probleme, zusammenpassende Stoffe zu finden? Beruhigend, irgendwie… Mit Modell 102 haben wir das derzeit unvermeidliche Sackkleid.

Tunika BurdastyleIch gebe zu, in Modell 107 habe ich mich offensichtlich verliebt. Es gefällt mir nämlich auch als Tunika zur Hose sehr gut. (Raffiniert übrigens, wie formgebende Nähte in die scheinbar nur deorativen Teilungsnähte hineinverlegt sind.

Bund geht es dann auch bei der Beauty Werbung weiter. Immerhin bekommen die filigran ausgeschnittenen Schmetterlinge mich dazu, die Seite genau anzugucken, bis mir klar wird, daß es nur um Lidschatten und Co geht. Also gut gemacht. 😉

Kleid BurdastyleOh je, noch ein Favorit! Auch dem Vintagekleid mit dem tiefen Wasserfall-Ausschnitt hinten kann ich mich nicht entziehen. Allerdings nur für Leute, die keinen BH brauchen. Aber trotzdem… und viel erotischer als Bauchnabel-Ausschnitte vorne und Po-Manschetten Minis.

An einen Tennis-Court erinnert (die ebenfalls jeden Sommer fällige) weiße Serie. Die Ähnlichkeit ist wohl gewollt. Und generell habe ich damit ja immer das problem, daß ich weiß im Sommer sehr schön finde, mir aber so richtig knalliges weiß nicht gut steht. Und nicht alle Modelle dann in einem Eierschale oder creme auch gut aussehen. Zum Tennis-Look ja leider ein komplettes NoGo. Die Blusenjacke 127A bringt aber keine Konflikte, denn so kastige Sachen mag ich ohnehin nicht sehr.

Kleid BurdastyleBei dem Mantelkleid 124 in Langgröße hingegen ist mein Konflikt schon wieder da. Das gefällt mir nämlich sehr gut. Naja, nicht für mich, nicht nur wegen der Langgröße, auch von der Hüftbetonung sollte ich die Finger lassen.

Das gerade Shirt/ Minikleid 101A kann mich hingegen nicht locken. Da wäre der taillenbetonte Rock mit der Wickeloptik 125 schon schöner. (Gut, auch nicht für meine Figur.) Der geht auch in jeder Farbe. Danach wieder in Langgröße. Hm, das Ḱleid hängt am Model wie nix gutes… sieht doof aus. Und der locker sitzende Miedergürtel daneben… ach nö. (Und die Schuhe sind auch häßlich…) Shirt zum Faltenrock… na das hat was von 20er Jahre Tennis-Look. Das fände ich auf dem Tennisplatz ja mal eine interessante Abwechslung, aber ob man das im Alltag tragen kann, ohne daß es truschig aussieht? Und die Kombi aus Shorts und Shirt… nicht sporttauglich aus Webstoffen, aber wirklich gut aussehen tut es nicht. Warum sollte jemand so rumlaufen wollen?

Nach so viel weiß überrascht es nicht, daß auch die Kosmetikseite alles in weiß vorstellt. Nun ja, gleich mal überblättern.

Dem Top aus der Tennisstrecke widmet sich die „Nähschule für Einsteiger“. Auch diesmal ein geeignetes Modell, den grade Teile und Baumwollpopeline verarbeitet sich auch leicht. Und mit der überlappenden Falte vorne hat man ein für ein Anfängerteil doch nettes Detail.

Das nächste Kapitel widmet sich dem Urlaubskoffer. Die Garderobe soll für Strand, City und Club gleichermaßen geeigent sein. Da bin ich gespannt. Also für den Strand ist der Kaftan 116B sicher geeignet, aber in der City? Kleid 101 C… nun ja, diese Sack-Modelle sind halt nun mal gerade in.  Ah ja, für die City empfiehlt man Shorts mit Bluse. Wobei ich Ledershorts ja noch nie verstanden habe, denn wenn es richtig heiß ist, will man doch keine Lederhose haben und wenn es nicht heiß ist, muß man doch nicht in kurzen Hosen durch die Stadt laufen? Stilistisch habe ich gegen Rock 106B nichts einzuwenden. Lustig finde ich nur, daß man vor einigen Jahren so einen Rock als extrem altbacken bewertet hätte. 🙂 Wie zu erwarten kommen allmählich keine neuen Schnitte mehr. Kleid 112B kommt auch einfarbig sehr gut rüber. Dann der Kaftan noch mal etwas kürzer, als Minikleid. Ein Minirock… und noch kürzer der Kaftan als Oberteil zur weiten Pyjama-Hose. Nicht extrem schön, aber bequem. Also so im Ganzen sind die Modelle schon eher strandtauglich, als für den City-Urlaub. Aber für den Strand oder den Ferienclub sind sehr nette Sachen dabei. 🙂

Die Pyjamahose rückt dann auch in den Fokus des „style-guides“. Das ist ja nun eine Herausvorderung. Der Stil für den Beach ist ja nett, auch für einen relaxten Café Besuch mag das angehen. Für Business? Na eher nicht.

Bei den „best sites“ sind die historischen Textilien von Meg Andrews wirklich einen Blick wert. Oder auch zwei. Vielleicht nicht zum Kaufen, sie sind doch etwas teuer, aber zum Gucken. 🙂

Dann gibt es wieder Buch Neuerscheinungen. Also zwei davon klingen interessant. Allerdings müßte ich sie vor dem Kauf angucken können, denn die Beschreibungen sind zu kurz, um es wirklich bewerten zu können.

Diesen Monat sind wir Plus Damen dran, mit sizilianisch inspirierten schwarzen Kleidern. (Wir erinnern uns, das war letzten Monat ein Thema für die „Normalgrößen“.) Wobei mir auf den ersten Blick die Plus Variante besser gefällt. Diese nette Schößchenjacke 138, auch das hemdblusenähnliche Kleid könnte ich mir vorstellen.

Kleid BurdastyleDas Schößchen am Kleid muß ich nicht haben, aber der Rest dieses Spitzenkleides ist doch sehr elegant, oder?

Bluse 134 mit der Schluppe ist weniger meine Freundin.

Kleid BurdastyleUnd diese raffinierte Raffung an Kleid 141… einfach klasse. Das ist die Art von Eleganz, die ich mag.

(Auch Kleid 139 ist schön, aber im Vergleich zu den anderen beiden fällt es etwas ab.) Diesmal ist die Plusstrecke absolut nach meinem Geschmack.

Ach, auch das Patchworkprojekt gefällt mir diesen Monat. Liegt das an der Farbe? Sieht ja gar nicht so schwierig aus, das Muster…  Nein, ich patche nicht… habe ich keine Zeit dafür.

Kindersachen sind luftig (Motto „Strand in Sicht“), Größe 98 – 122 und für Mädchen. Ein Hängerchenschnitt mit Passe darf als Kleid und als Oberteil (finde ich ganz süß, aber warum es verschiedene Schnittnummern bekommt… keine Ahnung), dazu noch Shorts, einmal Kleid und Tunika in Wickeloptik und ein ebenso süßes Röckchen mit Schleifchen. Kurzum: Kleidung die wirklich nett aussieht, vermutlich aber nicht am Strand getragen werden wird. Da regiert ja eher das T-Shirt als das weiße Batistkleid. Was in Bezug auf Waschen und Bügeln auch praktischer ist.

Unter „Basteln mit Kids“ gibt es Sockentiere aus Einzelsocken. Wobei das wohl eher ältere Kids bewältigen… leider ist das für halb durchgelatschte (Herren)Socken nicht geeignet, weil die Ferse noch heil sein muß. 😮 Einzelne Socken nach der Wäsche haben wir nämlich nicht mehr seit wir Sockenclips benutzen. 🙂

Die News sind wie meist vor allem Kaufvorschläge. (Plus zwei Veranstaltungen sowie ein Hinweis auf einen Wettbewerb, bei dem Frau Bily in der Jury sitzen wird.) Wobei ich zugeben muß, die filligranen Schaufeln von callane sind faszinierend. Allerdings wohl nur als Deko geeignet, was dann wieder nicht so meines ist. Und natürlich die winzigen Kunstwerke aus Bleistiftminen, die sind auch echte Hingucker, aber nicht neu.

Beim „street style“ sind sie diesmal wenigstens ehrlich… dieBilder wurden alle während der Fashion Week in Paris gemacht und sind vermutlich aus der Kategorie „die Branche photographiert sich gegenseitig“. 😀 Wobei ich nichts gegen mehr Farbe im Stadtbild habe, aber das typische Pariser Straßenbild geben die Bilder nicht wieder. (Wobei… sie waren auch nicht auf der Straße, sondern in den Tuilerien…)

Da Recycling ja immer noch in aller Munde ist, geht es bei der Deko auch um Flohmarktstücke und deren Verwendung. (Wobei die meisten Nachahmer am Ende vermutlich neue Sachen kaufen, weil der Flohmarkt ja nicht immer das liefert, was man gerade sucht.) Die weißlakierte Kombination alter Rahmen ist ja nett (dürfte aber ein Vielfaches neuer Rahmen aus dem Baumarkt gekostet haben), der bunt umwickelte und bestrickte Stuhl hingegen ist einfach… äh… häßlich. Der sah vorher besser aus. Die besprühten Teller arg gewollt, dann doch eher das Regal aus dem Tisch Marke Gelsenkirchener Barock. Der verschafft zumindest beim Zersägen Befriedigung. Und um ein Regal aus alten Schubladen zu bauen müßte man ziemlich viele Kommeden kaufen. Ich zumindest sehe selten einzelne Schubladen auf Flohmärkten…

Als „service“ gibt es dann Flohmarktadressen in Europa. Soweit ich das sehe, die Märkte, die in jedem Reiseführer stehen, oder? Und bei den Puce de Saint-Ouen in Paris gibt es eigentlich nur noch Profihändler, wer mehr „Garage-Sale“ Feeling will (oder kleinere Preise) der muß andere Flohmärkte oder die echte Vide-Greniers besuchen.

Anschließend gibt es einee der beliebten Ideen zur Umgestaltung alter Zigarrenkisten. Diesmal zum Nähkästchen für Unterwegs. Was auch nur bedeutet, daß es zu klein ist, um wirklich was drin unterzubringen und zu groß, als daß man sein Gepäck ernsthaft damit belasten möchte. Sprich Krimskramsgruschel für Leute, die auf so was stehen. (Und nicht daß alte Zigarrenkisten einfach und billig herzubekommen wären…

Letzteres trifft dann auch auf den Stoff des Monats zu. „Glamour Silk“ mit Glitzereffekt. Zieht in der Tat die Blicke an, mir will aber mal wieder nicht einfallen, wo ich das haben wollte… nicht an mir und nicht in meiner Wohnung. Ich bin nun mal keine Prinzessin… 😉

(Die Bilder sind wie immer als Zitate zu verstehen und stammen von der Burda Webseite. Die Rechte liegen auch selbstverständlich bei Burda.)

Maschenkunst unterwegs 2V

Maschenkunst unterwegsCocktailstunde in Udaipur mit Planters Punch, Pappads und dem Maltese Shawl aus Artyarns Silk Mohair aus der Maschenkunst. Kann Urlaub schöner sein?

(Und ich hoffe mal, daß die Aktion Maschenkunst unterwegs tatsächlich noch läuft, denn es gibt schon seit fast zwei Monaten keine neuen Bilder mehr auf der Webseite. Nicht daß ich während meines Urlaubs was verpaßt habe…? )

Time for a cocktail in Udaipur with a Planters Punch, Pappads and the Maltese Shawl and Artyarns‘ Silk Mohair from Maschenkunst. Can holiday be any better?

Kratzschutz

Scratch protection

Mein derzeitiger Trieb, den Stoff möglichst „Auzuarbeiten“, statt die Reste zu lagern führt dazu, daß ich auch Sachen mache, die ich schon immer mal machen wollte, die aber einfach nie gemacht wurden. Ich habe extrem brüchige Nägel, die Kanten die dann übrig bleiben sind aber sehr scharf, so daß man sich damit erstaunlich tiefe Kratzer zufügen kann. Also habe ich immer eine Nagelfeile dabei.

I am eagerly working to use up all that fabric from the skirt project and the result is, that some ideas I had been wanting to make for long but somehow never happened get finally executed. My fingernails break very easily and the resulting edge can be quite sharp. It is surprising how deep scratches you can execute to yourself with that… So I always carry an emery board with me.

Nur… so eine Nagelfeile feilt nicht nur Nägel, sondern sie kratzt auf allem herum. Kameradisplays zum Beispiel. Und was noch so in meiner Handtasche rumfliegt. Dabei kostet es wirklich nur wenig Zeit und kaum Material, so eine Hülle zu nähen.

Only this does not only smooth nails, it scratches anything. Like displays of cameras. And anything else in my handbag. And it costs hardly any tome and even less material to make a cover.

Stoff mit UmrissMan braucht einen Rest eines etwas festern Stoffs (so wie mitteldicker Jeans zum Beispiel), auf dem zeichnet man zuerst die Umrisse der Feile nach und umnäht die dann zweimal. Einmal auf der gezeichneten Linie, einmal ca 3mm daneben. Kurze Stiche, Stichlänge 2.

You need a scrap of firm fabric like decorators fabric or denim, then you trace the outlines of your emery board. With a short stitch (lenght 2mm) of your sewing machine you stitch once on that line and a second time about 3mm on the outside of it.

ausgeschnittenDanach die Maschine auf Zickzack stellen, Breite 4,5 mm, Stichlänge 1,5mm und wieder die Form umrunden. Dabei trifft der „innere“ Stich des Zickzacks die innere Stepplinie. Danach knapp an den Stichen entlang ausschneiden.

Then you set your machine to zigzag stitch, width 4.5mm, length 1.5mm and you sew around your stitching line. The „inner“ stitch of the zigzag hits your inner line of straight stitch. Then cut away the fabric close to the stitching.

Ich habe ein Farbverlaufsgarn von Valdani genommen („Monochrome M-31“), aber normales Nähgarn geht natürlich auch.

I’ve used variegated thread from Valdani („Monochrome M-31“), but normal sewing or embroidery thread does the same.

Raupe nähenJetzt den Stich breiter (5mm) und kürzer stellen (so wie sonst bei der Knopflochraupe oder zum applizieren) und am breiteren Ende die Rundung umnähen. Etwa 2,5cm unterhalb anfangen und genauso weit auf der anderen Seite runter nähen.

Now set your machine to a wider (5mm) and shorter zigzag stitch. Same stitchlength as you would use for a buttonhole or for appliqué. Now you sew around the curve of the wider end of your fabric strip. Start about 2,5cm down from the „peak“, sew over the curve and go down on the other side the same length.

Zuletzt die beiden Stoffstreifen links auf links aufeinander legen (falls es eine linke Seite gibt) und den Rest mit der engen Zickzack Raupe umrunden. Also Zusammennähen und Versäubern in einem.

NagelfeilenhülleNow lay both pieces on each other, left sides facing (if there is a left side) and sew around the rest with the same buttonhole zigzag stitch as before. That sews the pieces together and overcasts in one step.

Nagelfeile rein, das war es auch schon. Keine Kratzer mehr. 🙂

That’s all, put your emery board in. No more damage in the hand bag. 🙂

Maschenkunst unterwegs 2IV

Maschenkunst unterwegsNoch sind die „Reisenadeln“ dran, aber der Ausblick auf den Lake Pichola entschädigt erst mal für die Strapazen der Reise.

Still the „travel tips“ on the cable but the view on the Lake Pichola is much better and is worth the travel.

Das Garn ist natürlich immer noch Silk Mohair von Artyarns aus der Maschenkunst und werden soll es immer noch der Maltese Shawl aus VLT.

Yarn, of course, still Milk Mohair by Artyarns from Maschenkunst and it is still supposed to become „The Maltese Shawl“ from VLT.

Aus Bandlust wurde…?

Lust for ribbons became….?

Ich schulde euch ja noch die Auflösung. Naja, nicht allzuschwer, es wurde mal wieder eine Tasche. Ich habe mir ja vor vielen Jahren eine Tasche genäht, die sich im Alltag und besonders auf Reisen gut bewährt hat. Allerdings zeigt diese allmählich Verschleißerscheinungen. (Bei Gurtband und Baumwollcord verliert der Cord…) Und ein paar kleine Verbesserungsideen hatte ich dann auch noch.

I haven’t told you where the ribbon belongs to. Well, maybe not so difficult, it is a bag, again. Long years ago I’ve made myself a bag which I’ve used a lot, also for travel. So it starts to show signs of use. (If you work sturdy shoulder straps together with soft cotton corduroy the corduroy will loose…). And over the years of use I got some ideas for small improvements.

TascheDas Format habe ich von der alten Tasche übernommen, nur einen Zentimeter tiefer habe ich sie gemacht. Wichtig war mir, daß nur der Boden und die Seitenteile versteift sind, denn dadurch hat sie genug Tragkraft, wenn man sie voll stopft, sie fällt aber ausreichend in sich zusammen, daß sie im Flugzeug noch als zusätzliche Handtasche durchgeht und auch in Museen nicht abgegeben werden muß. Dann darf man sie natürlich nicht voll machen, klar?

I made nearly the same size than the old bag, only one centimeter larger. It was important to stiffen only the sides and the bottom. That makes it sturdy enough to carry also heavy stuff, but she collapses enough when empty that it will pass as additional handbag at the airport check in and also museums normally let me keep it.

Die anderen Teile sind nur mit Volumenvlies verstärkt. Als zusätzliches Sicherheitsfeature gab es Reflexband auf die Streifen für die Schnallen. Und die Stoffe sind immer noch Reste von meinem Patchworkrock. Oh ja, einige der Stoffstücke waren groß. Und natürlich das nette schwarze Band mit den Rosen.

The other pieces got some batting for more strength and shape. There is a bit of reflecting band on the closure straps for added security. The fabric is, as you can see, still more restover of my skirt from long ago. And a lot of black ribbon with roses.

Tasche innenFür das Innenleben habe ich zunächst beibehalten, was sich bewährt hatte. Da wäre die große Tasche in der Klappe. Die ist recht Taschendieb sicher, denn zum einen vermutet da keiner eine Tasche, zum anderen kommt man bei geschlossener Klappe nicht an den Reißverschluß, schon gar nicht unbemerkt. Beim Futter habe ich auch genommen, was noch so da war. Auch der Reißverschluss der weiteren Innentasche (nicht sichtbar, aber an der üblichen Stelle) ist einer, den ich irgendwann mal aus einer Hose rausgetrennt hatte.

On the inside I kept the features I’d liked. First of all the big pocket in the flap. I consider it quite pickpocket save, because first of all no one thinks that there is a pocket and when the flap is closed no one can open the zip. And not without me noticing. The lining was some fabric I still had, also the zip of the second inside pocket (not shown) is something I’d unpicked from a pair of trousers long ago.

Dazugekommen ist die große Vortasche, in die man zum Beispiel gut die Fahrkarten und ausgedruckte Flugunterlagen stecken kann. Da sind sie gleichzeitig sicher, aber auch gut zugänglich. Und der Reißverschluß der die Tasche selber verschließt ist neu. Das hatte mich immer gestört, daß beim Vorgängermodell es je nach Befüllung gerne mal aufklaffte und das an einer Stelle, die ich nicht immer gut im Blick habe. Problem gelöst. 🙂 Warum Reißverschluß UND Schnallen? Ganz einfach, wenn man die Tasche sehr vollstopft, dann geht der Reißverschluß nicht mehr zu, dann kann man sie immer noch mit den Schnallen verschließen. 🙂

What I added is the big pocket on the front. It’s not very deep, but large enough to store flight plans, tickets and other printouts save but quick at hand. Also the zip that closes the main bag is a new feature. That was the only thing that really had bugged me on the old bag: Depending on what an how much I had in my bag it would gap and that at a position I could not always have my eyes on. So problem solved. Whey I used a zip AND clasps? Easy… if you stuff the bag a lot the zip won’t close any longer. But the straps will still close. 🙂

Tasche RückseiteBewährt ist dann noch das hier: Ein Stück Fleece auf der Taschenrückseite. Dann kann man sie nämlich auch als bequemes Kissen verwenden. 🙂

Not new is a piece of soft fleece on the back of the bag: That makes a cozy pillow for a sleep in a park. 🙂

Wie ihr euch denken könnt, hat die Tasche ihre erste Reise auch schon erfolgreich hinter sich.

As you can guess the bag has had it’s first trip already and it worked as expected.

Maschenkunst unterwegs 2III

Maschenkunst unterwegsEinigen Stunden später ist der Schal zwar kaum gewachsen (erstaunlich, wie viele Fehler man bei einem so einfachen Muster machen kann), aber er darf einen gut durchgesessenen Sitz am Domestic Terminal des Flughafens in Delhi belegen. (Während ich versuchte, nach dem Nachtflug und während des elfstündigen Aufenthalts ein wenig Schlaf zu bekommen.)

Some hours later there is not much progress (surprising how many mistakes and back knitting such a simple pattern can demand) but the shawl is allowd to rest on one of the well used seats at Delhi domestic airport. (While I was equally trying to get some rest after a night flight and with a waiting time of 11 hours until departure of the next plane ahead.)

(Am Artyarns Garn aus der Maschenkunst hat sich nichts geändert, auch am Muster nicht.)

(Of course still the same yarn from Artyarns and still the same pattern.)

Lebensarbeit?

Life time project?

Bloomsbury meinte ja angesichts meiner Häkel Grannies, daß ich damit ein Lebensprojekt vor mir hätte. Nun, ich hoffe deutlich länger zu leben als die Vollendung des Werks dauern wird und ich hoffe, damit nicht Jahrzehnte zu brauchen, aber… ich glaube ich habe da was, was für den Job qualifiziert… (Bis ich meine Indienerfahrung sortiert habe, dauert es noch etwas, aber das hier  wollte ich auch schon seit einiger Zeit erzählen.)

Bloomsbury qualified my Crochet Grannies as a life time project. Well, I hope to life much longer than this project is supposed to take and I also hope it won’t take me decenies, but… there is something that might qualify… (It will still take a while until I’ll have sorted out my India experience, but this is something I’d already wanted to tell/show you for a while.)

PatchprojektHier muß ich etwas länger ausholen, schätze ich.

Mein Mann ist ein Fan von Müller Maßhemden. Einmal ausgemessen muß er nie wieder ein Hemd anprobieren. Und da Müller eine Filiale in der Nähe meiner Mutter hat muß er seit Jahren nicht mal mehr Hemden kaufen. Vor Geburtstag und Weihnachten gibt er grob an, welche Farbe und ob uni oder gemustert mal wieder sinnvoll wäre, meine Mutter sucht was passendes aus und zum Fest trudelt ein neues passendes Hemd ein. Da man vor Ort außerdem auch noch aus verbilligten Restecoupons wählen kann kostet es meistens nicht mal mehr als ein gutes Konfektionshemd, das eh nicht gut paßt.

Maybe I have to explain some things…

DH is a big fan of Müller Maßhemden. Have your measurements taken once and you’ll never have to try on a shirt again. And since my mother lives close to one of their shops he doesn’t even have to buy shirts. Before birthday or Christmas he tells her what colors would be useful and if he wants solid, striped, checks,… and she chooses a fabric and a new shirt is delivered to him. They also have some discounted rest over coupons in the stores so very often it isn’t even more expensive than a rtw shirt which does not fit well.

Dadurch sind wir aber in der Kartei und bekommen immer kleine Stoffstücke der jeweils aktuellen Kollektion oder zu Aktionen zugeschickt.  So was kann ich doch nicht wegwerfen, oder? Also werden sie so wie sie kommen aneinander genäht und zu Patchwork Streifen verarbeitet. Das hier ist die Ausbeute mehrerer Jahre, denn so oft kommen keine Stoffe. (Mein Bruder sammelt auch mit, seither geht es etwas schneller…)

Mal sehen, ob ich in zehn oder zwanzig Jahren aufgebe und ein paar Meter Hemdenstoff am Stück kaufe, um die Decke zu vollenden. :o)

So we are customers there and since they do a lot of business on mail order we get pieces of fabric to choose from. And I can’t throw that away, can I? So I am sewing them into strips of fabric, randomly as they arrive. What you see here has been collected over several years. (My brother gives me his also, since then it’s going a bit quicker…)

Well, let’s see if in ten or twenty years from now I’ll go and buy some shirt fabric from the bolt do finish the quilt. :o)

Maschenkunst unterwegs 2II

Maschenkunst unterwegsHier geht es los mit Maschenkunst unterwegs auf großer Fahrt. Für die Indienreise habe ich wieder ein Laceprojekt angeschlagen, denn so bekommt man viel Strickmöglichkeit für wenig Gewicht.

Maschenkunst unterwegs went on Great Voyage. For the trip to India I choose a lace project because that offers a lot of knitting with few weight.

Das Muster ist der Maltese Shals aus Victorian Lace Today und das Garn ist wieder Silk Mohair von Artyarns. Für wuschelige Laceprojekte inzwischen mein Lieblingsgarn. Fürs Fliegen habe ich mir diesmal Acrylspitzen von Knitpicks in der Maschenkunst gekauft, damit der Verlust nicht so groß ist, falls sie die Sicherheitskontrolle doch nicht passieren. (Die Stopper für das Seil hatte ich im Handgepäck und die Holzspitzen waren im eingecheckten Gepäck.)

The pattern is The Maltese Shawl from VLT and the yarn is again Silk Mohair from Artyarns which is my absolute favorite yarn for „fuzzy“ lace. I also purchased some acrylic tips from Maschenkunst hoping they would pass the security. Also they are less expensive than the wooden ones it the security objects. (I had the stoppers for the cable in my cabin luggage and the wooden tips travelled in the checked in luggage.)

Aber wie das Bild zeigt kamen die Spitzen problemlos in den Düsseldorfer Flughafen.

But as the pic shows, the knitting needles went into Duesseldorf Airport without any problem.

Kuckuck!

Peekaboo!

Ihr habt zwar nicht gemerkt, daß ich weg war, aber jetzt bin ich wieder da. 🙂

You didn’t know I was away but I am back- 🙂

Drei Wochen Indien standen auf dem Programm und so werden in den nächsten Wochen nicht nur Beiträge über Sachen kommen, die ich vorher nicht mehr zu zeigen geschafft habe, sondern auch einige „Reisebilder“ meines Strickzeugs und vielleicht auch das eine oder andere über Indien. (Wenn euch dazu was Bestimmtes interessiert, dann hinterlasst einen Kommentar und schau mal, ob ich dazu was weiß.)

I was in India for three weeks and so within the next months I will not only show you some finished projects I hadn’t time to show before but also pics from my „travelling knitting“ and maybe I’ll write something about India also. (If you want me to cover specific topics leave a comment and I’ll see if I know something about it.)

Und ich versuche mal, mich von meinem Wetterschock zu erholen… ich hatte schon wieder vergessen, daß es so kalt sein kann. Und so wenig Sonne… *jammer*

Now I try to recover from the weather shock… I had completely forgotten that such low temperatures are possible. And where is sunlight…? *lament*