Infiziert

Infected

Nein, ich liege nicht schon wieder flach. Aber ich war bevor ich krank wurde bei Alfatex in Kalk gewesen, weil ich Jersey für eine Schlafanzughose brauchte. Und da sah ich es…

No, I am not sick again. But before I fell ill I’ve been at Alfatex in Kalk because I needed a knit fabric for a new pyjama. And there I saw it…

Kam Snaps Zangen gibt es jetzt auch im Laden, nicht nur zur Bestellung im Internet. Damit war dann mein Widerstand gebrochen und ich mußte mir gleich eine kaufen. Und einige Snaps dazu, wobei die Farbauswahl da ja nicht so prickelnd ist. Aber erst mal testen…

Kam Snap montage kits are available in shops also, not only through more or less obscure internet shops. (If you don’t know kam snaps: They became incredibly popular here some time ago.) So now I had to buy one also and some of the snaps. Though the choice of colors is not really tremendous. But good enough to test for myself…

Ein Knäuel weniger

One ball of yarn less

Zum Nähen bin ich noch nicht fit genug, aber ich kann wieder was zeigen, was schon länger fertig ist: Irgendwann ließ ich mich von einem Supersonderangebot verleiten, ein Restknäuel „Mega Stoppino“ von Lana Grossa zu kaufen. Ich mochte die Farben und dachte, das könnte eine nette Mütze geben.

I am not fit enough to sew, but I can show you something I’ve made some time ago: Some day there was a super sale and I purchased one skein of „Mega Stoppino“ by Lana Grossa. I liked the colors and thought one ball should make a hat.

Nur als ich auf die Suche nach Anleitungen ging fand ich nur welche, die wenigstens 95m oder besser 100m Garn verlangten. Mein Knäuel hatte aber nur gut 88m. 🙁

Searchin for a pattern I discovered only hats that needed at lesat 95m of yarn, better 100m. My ball had only 88m. 🙁

MützeBis ich bei Ravelry dann endlich auf den „Slip on Down Hat“ von Anne Campbell stieß. Der hat ein geniales und materialsparendes Muster und kommt so mit 70m oder weniger aus. (Hier kann man die Anleitung herunterladen.)

Until I finally found the „Slip on Down Hat“ by Anne Campbell via ravelry. The pattern is genius and a real material saver so you can do it with 70m oder less. (You can downlaod her pattern here.)

Jetzt habe ich eine schöne warme Mütze. Nur habe ich in den letzten Jahren ein paar andere Mützen gestrickt und eigentlich… brauche ich nicht noch eine. Meinem Mann würde sie zwar auch passen (Das Muster ist noch dazu wundervoll elastisch!) aber seltsamerweise will er sie nicht. Unerklärlich, oder? 😉

Now I have a nice and warm hat. Only I’ve made some other hats over the last years and finally… I don’t need another one. It would fit DH (the pattern is also so stretchy that it really fits any size!) but for some strange reason he doesn’t want it. Unbelievable, isn’t it? 😉

Außer Betrieb!

Out of Order!

Nein, nicht der Blog, aber ich. Offensichtlich habe ich eine Erkältung nicht gut auskuriert und jetzt liege ich so richtig flach. Halb wegen der Erreger, halb wegen der Nebenwirkungen der Medikamenten. 🙁 Also nichts mit stricken, nähen oder sonstigen spannenden Sachen.

No, not the blog, but me. Evidently my last seasonal cold was not really over yet and now I am really sick. Halfway for the nice microbes, halfway for the side effects of the medicament. 🙁 So no sewing, knitting or other interesting stuff.

Nicht unbedingt noch mehr rosa…

It needn’t be more pink…

… sagte der Vater auf die Frage, welche Farbe denn Babygeschenke haben sollten.

said the father when he was asked which colors were okay for baby gifts.

BabykleidUnd ich würde sagen, das gilt, oder? Es ist kein rosa. Bestenfalls….. hellkoralle oder so. :o)

I’d say that fits the bill. It’s not pink. Maybe… light coral or something like that. :o)

Der Schnitt ist das bewährte Babykleid von Burda, das ich schon seit 2007 für diesen Zweck verwende. Wie gut, daß Babykleidung nicht so stark der Mode unterworfen ist.

The pattern is my TNT pattern from Burda mag which I am using since 2007. Luckily fashion doesn’t change that much for babies.

Als Stoff habe ich einen bedruckten und auf alt getrimmten Jeansstoff von BBG, auch die Popeline für die Belege und die Paspeln stammt daher. Alles gut abgelagert, weder den Hersteller noch den Laden,aus dem ich es hatte gibt es noch.

Fabric is a printed shabby style denim from BBG, also the coton poplin I’ve used for the facings and the piping. Old stash finings, neither the company not the shop I got it from do exist any longer.

StickdetailUm das Rockteil noch ein wenig aufzupeppen habe ich es mit Valdani Farbverlaufsgarn (Farbe Raspberry Fizz) bestickt. Vor dem zuschnitt eingespannt und dann nach Lust und Laune Linien nachgefahren. Das Unregelmäßige paßt ja gut zum Stoff.

To create a little more interest on the skirt part I embroidered some of the printed lines with Valdani variegated thread (color „Raspberry Fizz“). I hooped the fabric before cutting and moved and did some freemotion embroidery. The irregularities fit the fabric well IMHO.

Schwierig waren dann eigentlich nur die Knöpfe in dem gleichen Rot wie die Paspeln… aber bei Plissee Becker fand sich dann doch was. Naja, wo sonst?

Finding buttons in the color of the piping was not easy, but Plissee Becker had some. Well.. who else?

Burdastyle 3/2011, Modell 140 (Hose)

The English review is on Pattern Review.

Nur zwei Jahre nach Planung und Stoffkauf ist die Hose fertig. Ich wollte eine Alltagshose, die aber etwas peppiger sein sollte, als Jeans oder was ich schnell bei C&A kaufe, das erfüllt das Modell. Ich mag keine Pumphosen, aber diese leichte Kräuselung am Saum gefällt mir, ebenso die Tasche auf dem Oberschenkel.

Hose Burdastyle, Bildrechte beim BurdaverlagNachdem ich für mich schon seit Ewigkeiten keine Hose nach einem Burdaschnitt mehr genäht habe (da ich über keine gebloggt habe, muß das vor November 2005 gewesen sein), habe ich mich stur an der Maßtabelle orientiert und keine Änderungen vorgenommen. Da die Hose an Hüfte und Oberschenkel eher weit scheint, habe ich mich für Größe 50 entschieden. (Ich liege zwischen 50 und 52.) Da die Taille hinten eine Gummizug hat, war klar, daß ich da ausgleichen kann.

Im Ergebnis ist sie etwas spack an den Oberschenkeln (Obwohl ich die innere Beinnaht noch etwas rausgelassen habe.), allerdings war das bei der letzten Anprobe vor Weihnachten noch deutlich besser. Hinten könnte sie etwas höher sein (was ja meine Standardänderung bei vielen Firmen ist ist), vorne paßt die Höhe erstaunlicherweise. Die Schrittkurve neigt burdatypisch zum Katzenbart, was ich jetzt nicht ganz so katastrophal finde. Paßform ist also okay, dafür daß ich nichts geändert habe.

Was ich hingegen geändert habe ist das Hüftpassenteil, da habe ich den Abnäher entfernt, ich sah keinen Grund, mehrere Schichten Abnäher aufeinander zu stapeln. Zumal ich meine Hose noch um ein Teilfutter bis zum Knie ergänzt habe. Den Taschenbeutel habe ich dann neu gezeichnet, nach dem abnäherlosen Passenteil. Und das Passenteil habe ich so verlängert, daß es bis unter den Schlitzbesatz reicht.

Als Stoffe habe ich einen Woll-Mischgewebe Crêpe, den ich 2011 bei Hüco Stoffe in Berlin gekauft hatte. Eigentlich wollte ich ja einen leicht waschbaren Baumwollstoff, aber durch den Poly-Anteil ist mein Crêpe auch maschinenwaschbar und knittert nicht. Die Taschenbeutel sind aus einem speziellen, fest gewebten Baumwollstoff, den ich in Paris mal für genau diesen Zweck gekauft hatte. (Kommt eher so aus der Herrenschneiderei.) Futter ist Venezia, vermutlich von Stoff Müller in Köln. Knöpfe kommen auch aus Köln, Plisee Becker ist da mein bewährtes Paradies.

HoseBei der Verarbeitung habe ich mich weitgehend an die Anleitung gehalten. (Wer es ganz detailliert und mit ewa 150 Photos sehen will, kann dieses WIP im Forum studieren.) Irritiert war ich etwas über die Wahl von G785 als Einlage, die mir doch für meinen und auch den vorgeschlagenen Stoff etwas leicht vor kam. Wie der Bund das auf Dauer aushält wird sich zeigen. Abweichend von Burda habe ich den Taschenkanten eine winzige Paspel verpaßt, habe auf den oberen Teil der inneren Beinnähte auch G785 als „Scheuersicherung“ aufgebügelt und habe den Gummi zuerst auf den Innenbund genäht und danach den Bund angenäht. Die Bundverarbeitung weicht auch etwas ab, bei mir kommen Handstiche vor. 😉 Die Futterverarbeitung ist natürlich auch nach eigenem Gusto, die kommt im Schnitt ja nicht vor.

Im Ergebnis ist die Paßform nicht perfekt, aber tragbar. (Gekaufte Hosen sitzen schlechter und das ist in dem Fall der Maßstab.) Besonders an den Oberschenkeln ist sie recht eng, am Po hätte es mehr Höhe sein dürfen. Lektion daraus: Bei Burda Hosenschnitten besser Größe 52 nehmen. Von McCall’s und Co. bin ich da mehr Weite gewohnt. Lektion 2: Bild genau angucken. So weit ist die Hose am Oberschenkel nämlich gar nicht. Sonst bin ich mit dem Stil der Hose zufrieden, die Tasche macht tatsächlich einen etwas schlankeren Oberschenkel. Fehlt noch eine Jacke und zwei Oberteile….

 

Ein Wingspan Regenbogen

Rainbow Wingspan

Dieses Tuch ist schon seit November (2012) fertig, aber zeigen kann ich es erst jetzt, denn es ist ein Geschenk und das wollte ich nicht vorher zeigen. Zumal die Beschenkte gelegentlich hier mit liest.

I’ve finished this scarf in november (2012) already but I had to wait until know to show it. It’s a gift and the receiver sometimes does read this blog.

Wingspan TuchDas Muster ist Wingspan von Tri’Coterie bei ravelry. Dort schon in über 6000 Projekten zu sehen verstehe ich genau warum. Eines jener Muster, die mit verkürzten Reihen spielen, ganz einfach zu stricken sind, aber einen verblüffenden Effekt erzielen.

The pattern is Wingspan by Tri’Coterie via ravelry. There are more than 6000 projects and I understand perfectly why: It is one of those smart short row patterns that are easy to knit, but create a stunning effect.

Das Garn ist Regia Bamboo Sockenwolle, wunderbar weich und in allen Regenbogenfarben leuchtend. (Ich habe viel rumprobiert, aber so richtig lassen sich die Farben nicht einfangen. Sie sehen immer blasser aus, auf den Bildern.)

The yarn is Regia Bamboo sock wool, very soft and shining in all colors of the rainbow. (I’ve tried a lot to capture the colors, but didn’t manage to. They always look paler on the picture than irl.)

Wingspan SchalDas Garn habe ich ursprünglich mal von der jetzt Beschenkten bekommen. Dann fand ich es aber zu weich, um Socken draus zu stricken und mußte mich damit abfinden, daß mir diese Farben so gar nicht stehen… Also zurück an Absender, aber als Tuch. 😉

I got the yarn years ago from the receiver of the gift. But then I never could decide to make socks, because it is so soft. And I had to accept that those colors will never look good next to my face. So… return to sender, but with a transformation. 😉

Da das Garn die Struktur zum Verschwinden brachte, habe ich in die kraus rechts Rippen jede zehnte Reihe links getrickt und dadurch eine glatt rechts Rippe geschaffen, die das Muster gut zeigt.

The yarn did completely „eat“ the structur of the pattern, so I changed every tenth row to a purl row, creating stockinette stripes in the garter stitch which show the pattern well now.

Jetzt muß ich mir nur überlegen, aus welchem Garn ich einen für mich stricke….

Now I have to decide which yarn to choose for my own wingspan…

 

Revue de Presse: Meine Nähmode 1/2013

Titel "Meine Nähmode"Wie jedes Quartal wird das Heft am Kiosk im Vorbeigehen eingesteckt. Wobei sich diesmal an der Kasse schon der erste „Aha“-Effekt einstellt, es kostet nämlich 5,50 €. Das fällt mir sogar vor dem Kaffee auf…

Das Titelbild kann mich zunächst nicht begeistern, erstaunlich, daß man mit so viel gelb was so fades hinbekommen kann. Aber gut, für modische Innovation und besonders aufregende Bilder kaufen wir das Heft ja eh nicht.

Das Editorial verspricht „spannende Farbkombinationen“, aber das erste und zweite Durchblättern erzeugen eher den Eindruck von Biederkeit und Langeweile. Alles nicht schlecht, aber man fragt sich schon, ob man den fünften Standard-Tunikaschnitt braucht und so.

Bluse "Meine Nähmode"Aber beim genaueren hinsehen finden sich doch noch einige interessante Details. So gleich im ersten Thema „lass Blumen sprechen“. Das Blumenmuster ist mäßig, das Photo dazu wirkt extrem altbacken und vorgestrig. Doch wenn man sich den Ausschnitt für die Bluse (und das Kleid) genau anguckt findet man doch ein ansprechendes Detail. Und den Stoff… kann man ja ändern.

Wenn man alle Variationen mitrechnet bekommt man in diesem Heft: 10 Kleider, 21 Oberteile, 6 Hosen, 8 Röcke und 9 Jacken.

Jacke "Meine Nähmode"Und gerade bei den Jacken findet sich ein weiterer Schnitt, der den zweiten Blick lohnt. (Diesmal bei den großen Größen, der Khaliah Ali Kollektion.) Durch die Unterteilung kann man den Schnitt durchaus an jede Oberweite anpassen und die Flächen laden dazu ein, mit Stoffen zu spielen. Es muß ja kein Color-Blocking sein, sondern man kann durchaus ähnliche Farbtöne mit sanften Übergängen verwenden oder auch die gleiche Farbe, aber unterschiedliche Textur. Allerdings macht sie eher breite Schultern, je nach eigener Proportion sollte man das berücksichtigen. Und wer sie nicht in lang mag… es gibt eine kurze Variante auch noch.

Die Größen sind übrigens auch ein buntes und unsortiertes Potpourri, wie das ganze Heft. Der Fokus liegt klar auf den mittleren Standardgrößen. Wir haben (wieder alle Varianten einzeln gezählt) 4  Modelle in Gr. 36, 14 in Gr, 38, 19 in Gr. 40, 18 in Gr. 42 und 8 in Gr. 44. Die kleineren und größeren Modelle werden nur in Doppelgrößen angeboten: eines in 32/34, 6 in 34/36, 11 in 36/38, 6 in 38/40, 14 in 40/42, 6 in 42/44, 15 in 44/46. Ab da hören dann wenigstens die Überschneidungen auf und es gibt noch 10 Schnitte in 48/50 sowie sechs Modelle in 52/54. Wer immer noch nicht ausreichend unterschiedliche Größen findet:  sechs Modelle (also ein Modell in sechs Varianten) gibt es in S, M und L.

Die Größentabelle umfaßt natürlich nur die „ganzen Größen“ von 36 bis 54. Für den Rest dürfen wir raten. 😮

Somit hat das Heft zwar viele „Easy“ Schnitte, nachdem ich aber mal nach einem genäht habe kann ich es Anfängern nicht mehr wirklich empfehlen. Eher für die schnelle Nähaktion.

Kleid "Meine Nähmode"Wobei auch dabei attraktive Sachen rauskommen können, wenn man den Stoff richtig wählt. Etwa dieses Abendkleid. (Von dem es auch noch tagestaugliche Varianten gibt.)

Ach ja, die „Fragen Sie die „Hobbyschneiderin!““ Kolumne gibt es immer noch. Weiterhin mit dem leicht peinlichen Foto, auf dem sich Anne als „Prymelinmännchen“ (oder -weibchen) präsentiert, aber daß das geändert wird ist wohl nicht zu ändern. Diesmal geht es tatsächlich um grundlegende Fragen statt um Eigenbuchwerbung des Verlages. Einmal nach dem Fadenlauf und dann nach der rechten Stoffseite. Im letzten Punkt ist die Antwort jedoch AFAIK falsch. Zumindest habe ich es beim Stoffhändler mal so gelernt, daß die tastbare Seite der kleinen Löcher, die viele Stoffbahnen auf der Nahtzugabe haben die rechte ist. Und zwar weil die Stoffe zur Sichtkontrolle oder auch für irgendwelche Nachbehandlungen über große Walzen mit kleinen Dornen laufen und dabei ist logischerweise die rechte Stoffseite oben, denn die will man ja in erster Linie angucken oder kontrollieren. Und wenn die Dornen von unten einstechen… hat man die Hübbelchen oben. Klingt für mich jedenfalls sinnvoll, denn warum sollte man von der rechten Stoffseite mit Nadeln auf die linke durchstechen wollen? Aber guckt einfach mal Stoffe an, wo man am Druck die rechte Seite unterscheiden kann und schaut, wo die Hübbelchen sind. Bei mir waren sie bislang immer auf der linken Stoffseite….

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim OZ-Verlag.)

Ein Jahr Grannies

A year of Grannies

135 GranniesDa fällt mir doch auf… meine Häkeldecke ist jetzt ein Jahr alt.:-)

I just recognized… my crochet plaid turned one. 🙂

Wir haben 135 Hexagons, eine aufgebrauchte Farbe und ich habe noch mal Garn zugekauft, in der Maschenkunst lief mir ein passendes Sonderangebot von ggh „Mystik“ über den Weg. (Nein, die könnt ihr nicht mehr kaufen, ich habe alle zehn Knäuel mitgenommen.)

Now we have 135 hexagons, one yarn used up and I’ve purchased another yarn. At Maschenkunst they had a nice sale on ggh „Mystik“. (I took all ten skeins that were left of that color.)

In dem Tempo dauert es auch nur bis Februar 2015 bis ich alle Teile gehäkelt haben…

At the current rate ist will only take until February 2015 until all pieces will be crocheted…

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