Wir haben eine Hose! (Schnittanpassung mit System, Teil 10)

We have pants! (Pants fitting shell, part 10)

Berechtigterweise tauchte kürzlich auch mal die Frage auf, was denn aus der Hose von Frau mhs geworden ist.

Erste HoseNun, eine Hose!

Der Schnitt wurde das erste Mal auf einen tragbaren Stoff übertragen. Dabei hat Frau mhs die Beine von der Hüfte bis zum Knöchel etwas erweitert, weil die Fitting Shell am Knöchel doch etwas arg schmal ist. Taschen hat die Hose noch keine, aber ein korrekter Hosenschlitz vorne ist schon dran. Auf dem Bild ist nur der Bund noch nicht endgültig, den haben wir angesteckt, um die Bundhöhe an der Hose zu bestimmen.

Someone wanted to know some time ago what happend to the pants fitting process of Frau mhs.

Well….. pants did happen!

She used the pattern now on a wearable fabric. She altered the fitting shell a bit, making the legs wider from hipline to the ankles (the fitting shell is quite narrow on the bottom). There are no pockets yet, but she constructed a front closure. On the pic the waistband isn’t sewn yet, only pinned, to determine the right heith on the pants.

Hose hintenWir sind uns beide einig, das ist die bisher bestpassendste Hose, die sie seit Jahren hatte!

Zumindest so lange sie sich nicht bewegt.

Beim Laufen spannt nämlich der Stoff am Oberschenkel und wirft Falten. Mal sehen, ob wir das durch zugeben am Vorderteil an der inneren Beinnaht beheben können. In den Büchern steht zu diesem Problem nämlich teilweise, daß man die Schrittnaht verändern müßte.

Was wir ganz sicher nicht tun werden, denn die muß so aussehen, damit sie an Frau mhs paßt.

Aber wenn noch jemand Vorschläge hat, wie man dem Problem beikommen kann OHNE die Schrittnaht zu verändern…. immer her damit!

(Und ein bißchen länger muß die Hose noch werden….)

We both agree that this is the best fitting pants she had in years!

At least as long as she does not move.

Because when she walks the pants are to tight on thigh-level and make ugly wrinkles. We hope this can be fixed by adding to the inner leg seam of the front pant. Some of the books suggest to alter the crotch seam, which is definitely not an option. Because is took us some time to find the right form of the crotch seam to fit the body of Frau mhs.

Any suggestions what to change WITHOUT touching the crotch seam? We’d love to hear it!

(And the legs will have to be lengthened again a bit… but that’s really a minor problem.)

Revue de Presse: knipmode augustus 2009

Mein Bruderherz hat inzwischen seine Maschine abgeholt, sich angemessen über sein Nähzubehör gefreut und mir dafür auch was mitgebracht, die Knipmode für den August (und auch noch eine Patrones, über die schreibe ich später). So langsam verstehe ich auch ab und an was vom Text…

Knipmode August 2009Das Heft ist noch ein bißchen Sommer, aber auch schon Herbst, wobei das zu dem diesjährigen August auch paßt, der ist ja auch so unentschlossen…

Bei dem ersten Thema, so kann ich mir erschließen, geht es um Körpergröße. Die Modelle werden nämlich in „normal“ (1,72m), kurz (1,60m) und lang (1,84m) angeboten. Kleid, Jacke, Hose und eine recht tief ausgeschnittene Bluse ergeben zumindest eine Grundgarderobe in allen Größen. Und gezeigt wird es abwechselnd am langen und am kurzen Modell. Wobei die Proportionen des Kleides aus meiner Sicht am langen Modell toll aussehen, für die Kurzgröße wären ein paar Zentimeter Rocklänge weniger vielleicht vorteilhafter gewesen. Zum Ausgleich wird der Blazer nur am kurzen Modell in ganzer Länge gezeigt, ob die Proportion dieser eher kurzen Jacke auch in lang wirklich gut wirkt bleibt für mich etwas zweifelhaft. (Auf dem Titelbild ist es angedeutet… das nährt eher meine Zweifel.) Ach, weiter hinten kommt es noch, es werden tatsächlich alle Modelle in lang und kurz gezeigt. Ach ja… doch, geht. Aber vielleicht nicht optimal.

Bluse KnipmodeDer nächste Teil scheint sich mit „Nachbauten“ von den Laufstegen der letzten Jahrzehnte zu befassen. (Hier wären bessere Kentnisse der niederländischen Sprache meinerseits wohl von Vorteil.) Besonders angetan hat es mir diese Bluse von Marni, offensichtlich aus der 2008er Kollektion, also quasi noch fast taufrisch. Wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob das nicht eher was für A bis AA Körbchen ist.

Die anderen Modelle sind dann eher Vintage, ein Schiaparelli Mantel und ein Cardin Kostüm, auch das YSL Kleid atmet deutlich Nostalgie. (Was es nicht unbedingt häßlich macht, denn viele Modeelemente der Vergangenheit sind wieder hochaktuell.)

Die Tasche auf der nächsten Seite besticht vor allem durch den Stoff, hier ergibt sich eine bunte Tasche im Oilily-Stil. (So man einen passenden Stoff herbekommt.)

An der Plus Mode gefällt mir spntan schon mal, daß das Model auch so aussieht. die umgekehrte Kellerfalte am Ausschnitt ist auch hier ein nettes Detail, aber jetzt habe ich es bei Burda schon so oft gesehen… andererseits scheinen es hier Webstoffe zu sein, fast ein Grund, diesen Schnitt auch mal auszurobieren.

Ein 4 in 1 Modell gibt es auch, vier mal die gleiche Hose, die sich von Hüfthöhe auf extrahohen Taillenbund hochziehen darf. Nun ja.

Aschließend gibt es vier Kleider, wohl mit Starappeal sollen sie sein und für verschieden Altersstufen. Nicht daß ich die Stars kennen würde (bis auf Meryl Streep, die anderen sind wohl niederländische Schauspielerinnen oder so), Aber Kleid 13 ist recht hübsch. Da gefällt mir die Knipversion sogar besser als das Original der Schauspielerin. Allerdings gibt es die Knipvarianten nur als technische Zeichnung, wie das dann genäht aussieht verraten sie nicht.

Das simple „schnittlos“ Modell ist weniger mein Ding, das würde eher schon in den ThreadBanger T-Shirt Contest passen. Auch die romantisch angehauchte Reitermode der nächsten Seiten… Ich fürchte die ist ausgesprochen „nein“, aus meiner Sicht.

Kleid KnipmodeUm so mehr „ja“ ist dann aber Kleid 14. Diese Faltung im Vorderteil… sehr interessant. Auch wenn ich fürchte, das ist wieder eher was für die kleineren Körbchengrößen. Aufhänger für diese letzte Modestrecke ist allerdings ein ganz interessanter Gedanke: Frauen nach einer Brustkrebs OP. Nicht alle wollen immer eine Prothese tragen (so verstehe ich den Text zumindest) und es gibt Mode, die frau trotzdem gut aussehen läßt.

Neben dem Kleid gibt es auch eine weite, kurze Jacke sowie die vorhin schon gezeigte Bluse. (Der Rock mit dem diese kombiniert wird erzeugt bei mir hingegen ein extrem starkes deja vue. Bis hin zur Ziersteppung. Ich bin jetzt aber zu faul, Hefte zu wälzen und zu gucken, ob ich das in einer Zeitschrift gesehen habe oder vielleicht in einem Laden. Für die Idee dahinter gibt es jedenfalls volle Punktzahl!

Zum Abschluss gibt es dann noch so eine Art Bastelprojekt, wie man eine Bluse mit Spitze abwandelt. Nun gut. Muß ja nicht alles gefallen.

Summary in English: When my brother fetched his sewing machine, he treated me with an issue of the dutch „Knipmode“. Makes my always happy, because it’s not available in Germany. I like some of the patterns even though I fear that those will not look good on my. What I think is a good idea is that they have some patterns in three lengthes (1,60m – 1,72m – 1,84m), especially long patterns are hard to get here. And I also like the idea to show fashion that looks good on breast cancer survivors who do not always want to wear their prothesis.

Na endlich, der Shop ist Online!

Finally the shop is online!

Auf der h&h hat Alterfil es ja schon angekündigt, aber es hat noch etwas gedauert. Aber jetzt ist es so weit:

Der Online-Shop von Alterfil ist im Netz!

Alterfil had announced it on the h&h trade fair, but it took some time. But now they are finally ready:

The Alterfil Shop is online!

Es gibt alle Näh- und alle Stickgarne zu bestellen. Auch das feine AlterfilS 150, das ich so gerne zum Dessous Nähen nehme. Und gab es bislang nur die großen 1000m Spulen in allen Farben, kann man jetzt auch alle Farben in den kleineren 200m Röllchen bekommen. (Ich bleibe bei den großen, sonst rentiert sich das ja nicht.) Oder auch 5000m Konen für die Großverbraucher…

Und natürlich die diversen Jeansgarne, Ziergarne, Overlockgarne, Bauschgarne,… Alles erhältlich in allen Stärken. Keine Mindestmenge (zumindest habe ich keine gefunden), aber wer 10 gleiche Röllchen bestellt bekommt es günstiger. Und wer vielleicht noch für die Nachbarin mitbestellt kann noch zusätzlichen Mengenrabatt bekommen.

Die Farbkarte habe ich ja schon, also kann ich meine Bestände mal wieder auffüllen… 🙂 (Die 1000m AlterfilS 120 gibt es gerade zum Sonderpreis, ebenso wie die Garnbox mit den 48 verschiedenen 200m Wickeln.)

You can order all of their sewing and embroidery threads. Now I can get my favourite thread for sewing underwear, the fine AlterfilS 150, in all colours without any problem. And for those who do not need 120 strength thread in 1000m spools they now offer the smaller 200m spools in all colours, too. If you need a really big amount you can also get 5000m cones… (I’ll remain with 1000m, just right for me.)

And of course you get all decorative thread, strong jeans thread, thread for sergers,… several hundreds of colours, different strengths. And if you order a little more you get a discount, so ask your sewing friend next door… 🙂

I already have the colour chart, so I can do a refill on my threads…

Revue de Presse: Burda style „Special Plus“, H/W 2009

Die letzten Ausgaben hatte ich mir ja nur bei Frau mhs angeguckt und dann liegen lassen, aber diesmal hat Annes Vorschau mein Interesse geweckt und ich habe mir das Heft gekauft. Allerdings muß man diesma schon ganz genau hingucken, denn daß es sich um das „Plus“ Heft handelt sieht nur, wer ganz genau hinsieht. (Es gibt auch schon die ersten Verkaufsversuche von Leuten, die das auch nicht gesehen haben und für die die Schnitte viel zu groß sind…)

It’s quite a time since I*ve purchased the last Burda-Plus issue, but this time I thought it was worth it. Even though it’s not so easy to spot the „Special Plus“ on the cover…

Cape Burda PlusEine Hose mit breitem Aufschlag ist jetzt nicht so was ich suche, aber der Schnitt ist klassisch und auch ohne elastischen Stoff nähbar. Aber sehr gut gefällt mir das smarte Cape 402. Hey, warum ist das in Kurzgröße?? Wie unfair…

Klassisch geht es weiter, das Wasserfallshirt würde ich vielleicht eher in der Freizeit tragen… oder aus passendem Stoff vielleicht so gar zum Ausgehen? Ein schmaler Rock mit formenden Teilungsnähten, auch nett. Und natürlich der unvermeidliche Gehrock. *gähn* Wobei… was haben die da am Revers gemacht? Das ist eine Paspel? Interessant. Und wenn man schon mal im Anleitungsteil ist… die Schnittzeichnung zeigt, daß die Schhnittführung im Rücken mehr als einen Blick wert ist… (Warum gibt es den eigentlich nicht in Langgröße? Da bietet sich die Gehrockform doch besonders an?)

Kleid Burda plusAch na guck mal, ich sagte doch schon letzten Sommer, daß so eine Raffung am Ausschnitt auch in größerer Größe gut aussieht. Offensichtlich hat Burda das jetzt auch gemerkt und so gibt es diesen Winter das schöne Detail auch bis Größe 54. Und als Kleid.

Der weite Hüllenmantel schreibt übrigens auch nach Langgröße, dann sehen die Proportionen auch aus wie auf dem Photo. *g*

Die Partymode kommt etwas rockig daher. Wobei Ballon-Optik aus Pailettenstoff? Nein, das doch nicht. Der schwarze Anzug mit Gehrock fällt dann wieder in die Kategorie „Dauerbrenner“ und „Alle Jahre wieder“. Nun denn… Die Wickeltunika ist auf den ersten Blick auch eher langweilig. Aber die technische Zeichung zeigt eine interessante Plazierung des Abnähers… von der Schulter… sollte eigentlich für FBA und auch schmale Schultern ideal sein.

Und langer schwarzer Rock? Ach… naja.

Outdoor-Look. Ich wollte ja mal wieder einen Wintermantel nähen, gucken wir mal. Kimonomantel… nicht wirklich. Und das Schalcape hält nicht wirklich winterwarm. Cordhose mit Reithoseneinsatz…. auch mal wieder. Ein Lederrock mit Volant? Das doch schon eher… Dafür, daß ich Parkas nicht mag kann Burda ja nun nichts, für Westen gilt das gleiche. Der Parka mit den vielen Taschen und der Kapuze ist jedenfalls funktional.

Nachtkleid Burda plusAber dafür, daß mich Sportswear selten begeistert kann Burda nichts.

Schöne Wellness- und Nachtwäsche ist da schon eher meine Sache. Ist das Spitzennachtkleid 427A nicht herrlich, mit diesem Touch von altmodischer Unterwäsche? Ihr wißt schon, als ein Unterkleid noch zur selbstverständlichen Unterwäsche gehörte.

Den netten Schulterabnäher gibt es dann auch noch als Wickeljacke.

Morgenrock Burda plusNoch besser gefällt er mir allerdings als Morgenmantel Modell 414A. Das könnte was damit zu tun haben, daß meiner dabei ist, den Geist aufzugeben. Das steht dann wohl in den nächsten Jahren mal wieder auf dem Nähprogramm.

Die kastige Hausjacke 425 sieht auch nicht ungemütlich aus. Und schnell zu nähen. Dz.. schon wieder Kurzgröße. Genauso wie das Nachthemd 429. Gemein… 😉

Doch, ein nettes Heft und ich sehe die Chance, daß ich auch mal was draus nähen werde.

Wir werden sehen…

Even though some of my favourite patterns are for petits I like this issue. There are patterns for office, stylish ones to dress up and warm jackets against cold winter weather. Not to forget the nightwear. It was worth buying this issue! I think I’ll make at least the gown. (I don’t say which year… 😉 )

Burda Modemagazin 06/2009, Modell 138 (Kleid)

Man könnte es auch das „sag niemals nie“ Kleid nennen.

Kleid Burda Modemagazin Juni 2009Als ich in den 80ern (oder waren es schon die frühen 90er?) Das erste Mal auf Boule-Kleider und Röcke stieß sagte ich: Niemals, nein, auf keinen Fall. Und immer wenn die Mode dieses Detail wieder hochspülte, wandte ich mich mit Grausen ab.

Bis zum Juniheft von Burda, wo mir dieses Kleid ins Auge sprang. Das sah doch irgendwie… nett aus. Noch ein paar Blicke und dann war klar, das muß ich haben.

(My English Review you find as always here on pattern review.)

Stoff hatte ich sogar noch in der Kiste, bei der Challenge 2007 war ja eine Idee von mir heftig schief gegangen und deswegen hatte ich von dem schwarzen (BBG) Silicon Popelin noch etwa 2,50 übrig. Die Anleitung verlangt 3,05m in Gr. 48, aber da an meinem Stück noch was dran hing (nur nicht mehr in voller Breite) und außerdem mein Stoff etwas breiter war als der nur 135cm breite Originalstoff habe ich es hinbekommen.

Kleid aus Burda Modemagazin 06/2009Das Kleid ist nicht sehr eng auf Figur, daher habe ich die Schnitteile mal ausgemessen und entschieden, daß ich mit weniger Änderungen hinkomme als sonst üblich. Ich habe Gr48 gewählt, die Schultern je 1cm schmaler gemacht und oberhalb der Taille 2cm Länge rausgenommen. FBA konnte ich mir sparen und auch an der Hüfte mußte ich nichts zugeben, das Kleid ist weit genug.

Beim Nähen habe ich mich an die Anleitung gehalten, es war nicht wirklich schwierig, aber die Anleitung war an einigen Stellen etwas nervig. Man muß viel Blättern: „Nahttaschen wie bei Mod 110“, Belege wie bei Mod 101, und wie man den Nahtreißverschluss einarbeitet finde am „auf Seite ?? beschrieben“. Da war wohl Kollege Schlamper am Werk.

Gut gefällt mir, wie die Falten am Ausschnitt unsichtbar von Hand befestigt werden, allerdings war das ziemlich fummelig, wie man das praktisch macht, da läßt einen die Anleitung dann aber im Stich. Ob das auch einfacher ginge?

Bei den Taschen läßt einen Burda zuerst die Naht machen und danach die Taschenbeutel annähen. Ich bin mir nicht sicher, ob es andersherum nicht einfacher gewesen wäre?

Den Saum habe ich nicht einmal, sondern zweimal eingeschlagen, das erscheint mir sauberer. Mein Gummi ist offensichtlich stark genug, um den Saum trotzdem zusammenzuziehen.

Das Kleid war schnell zu nähen und ich habe es auch nicht gefüttert, denn es ist für heiße Tage.

Fazit: Ich mag es! Die Form ist mal was anderes und der geraffte Saum macht erstaunlicherweise schlanke Beine. Ein gerades Kleid in der Länge könnte ich nie tragen. Außerdem trägt es sich gerade an heißen Tagen perfekt, denn es berührt den Körper quasi nur an den Schultern, ansonsten steht es durch den etwas steifen Stoff quasi „freitragend“ ohne Berührung um den Körper herumsteht. Und durch die langen Ärmel brauche ich keine Jacke, wenn ich morgens am Bahnhof stehe. Da kann es nämlich auch im Hochsommer um 7.30 Uhr noch etwas kühl sein.

Und falls mich die Bouleform irgendwann nervt… kann ich den Gummi ja wieder rausnehmen. 🙂

Buch-Näh-Schrank

Book-sew-shelf

Das ist doch mal ein Nähschrank, zusammengesetzt aus zwei Billy-Regalen von IKEA hat er viel Platz und kann auf Rollen geschoben werden.

Gefunden habe ich ihn bei Ikea-Hacker, gemacht hat es „Queen Lila“ aus Griechenland: Queen Lila: royalty crafts blog. (Und ich gehe jetzt das Blog mal durchgucken, ob die vielleicht noch mehr interessantes macht…)

That’s an interesting storage for the sewing machine. Made of two Billy shelves from IKEA, it has a lot of storing space and can be moved on wheels.

I stumbled over it on Ikea-Hacker, „Queen Lila“ from Greece made it: Queen Lila: royalty crafts blog. (And I’m going to check out her blog, there might be more interesting stuff…)

Kleid… fertig?

Dress… finished?

Katharina fragte in einem Kommentar, ob mein rotes Kleid fertig ist. Ich nehme sehr an, es handelt sich um das Bussiness goes Africa Kleid, auch wenn das in Wirklichkeit braun ist. (Als ich den Stoff kaufte war die Farbe noch „rehbraun“, diesen Herbst heißt sie wohl „Zimt“) In der Tat, ich schulde noch ein Photo.

Kleid Bussiness goes AfricaAlso technisch gesehen ist es fertig, das Futter ist drin, das Kleid ist gesäumt, alles dran.

Katharina asked in a comment some time ago whether I had finished my red dress. As I am only working on a brown one (which looks a bit reddish on the pics) I have to admit that I haven’t shown a pic yet.

Well, technically it’s finished. Lining is attached, hem is sewn, everything done.

Ich weiß nur noch nicht, ob es so schon fertig ist. Der Batikstoff kommt beim Laufen am Saum gut zur Geltung, aber oben… scheint mir noc was zu fehlen. Es ist unbalanciert und auch… naja, langweilig.

Gut, zur Arbeit kann ich es ohne Probleme anziehen, da kommt es nicht auf Schönheit an, aber wenn jemand noch eine Idee hat…? Ich dachte schon an eine lange, auffällige Kette, aber da habe ich noch nichts passendes gesehen.

Only I’m not sure whether it’s really finished. The african batik fabric shows nicely on the bottom of the dress when I’m walking, but on the upper part… something seems to be missing. It’s not well balanced and… well, boring.

Kleid mit Jacke, Business goes AfricaNo problem wearing it to work, beauty is not the main issue there. But if someone has an idea….? I’ve thought about a long and somewhat outstanding necklace or something like that, but I couldn’t find anything matching so far.

With the jacket (which I already did show here) it looks better, though not on the pic. I think this is because it adds structure to the upper part of my body and also the button is quite a statement. (The structure of the fabric does not photograph well.)

So maybe I am just not used to see myself on so much brown? I haven’t decided yet, what to do.

Mit der Jacke (die ich hier schon gezeigt hatte) sieht es etwas besser aus, allerdings nicht auf dem Bild. Die Struktur des Jackenstoffes photographiert sich ganz schlecht, aber durch ebendiese Struktur bringt die Jacke wieder etwas Aufmerksamkeit auf den Oberkörper und auch der große Knopf spricht für sich.

Vielleicht ist mir so viel braun für mich auch nur sehr ungewohnt? Mal sehen, was ich tun werden, entschieden habe ich mich noch nicht.

Revue de Presse: Burdastyle August 2009

Auch wenn es so aussieht, ich habe keine neue Zeitschrift entdeckt, Burda Modemagazin heißt jetzt Burdastyle. Was aber letztlich recht egal ist, denn in Deutschland zumindest nennt sie ohnehin jeder nur Burda. Vor meiner Abfahrt aus Paris hatte ich das Heft am Bahnhof schon am Kiosk gesehen, in Deutschland hätte ich es fast nicht wiedererkannt, denn die französische Ausgabe steht unter dem Motto „Pariser Chic“, die Deutsche bietet „Very Britsh“. *g*

(Short summary in English: New titel, few changes. This time quite a lot of awful stuff together with boring things. But on the other hand both plus size dresses make me wanting to sew them and if I had the time I would give the men’s jacket a try also.)

Also, neuer Titel und stadt eines mehr oder weniger sinnigen Editorial Texts gibt es eine Bilderschau, nämlich die mehr oder weniger neue Redaktion in München und der Rest des Teams. Alle in weiß, vermutlich um den Gerücht entgegen zu treten, daß die „Kreativen“ selber immer nur in schwarz rumliefen. Wobei weiß natürlich auch nicht phantasievoller ist….

Aber ich will ja eh Mode sehen, nicht so sehr Redakteure (also schon mal nett, die Gesichter hinter dem Heft zu sehen, aber interessanter ist natürlich der Rest des Heftes) und da geht es mit Fransen los. Fransen zum Basteln vor allem. Nun gut, das mag ich schon an Sofas nicht. Und ob die Fransenstulpen an Stiefeln halten, wenn man sich bewegt, da hätte ich doch so einige Zweifel.

Wenn ich mir die weiteren Kreativbasteleien angucke, wird der Herbst wieder opulent. Schmucksteine und Glasknöpfe, Dekoration aus Kordeln und Posamenten… Na mal sehen, ob ich das haben muß.

Ebenfalls bunt aber doch sachlicher gehen die Vorschläge für das Nähzimmer weiter. Nichts aufregend Neues. (Und wenn man die Wand mit Magnetfarbe streicht, dann sollte man aufpassen, mit Kredit- oder sonstigen Karten nicht in die Nähe zu kommen.)

Dei Warenkunde befaßt sich mit Bändern, wie üblich herzlich unsystematisch und daher auch nur von geringem Lerneffekt. Aber dafür mit einem dekorativen Photo.

Anschließend wird kräftiges Schnitte und Anleitungsredycling betrieben, unter dem Motto der Resteverwertung kann man von der Schlafbrille angefangen bis zum Schlüsselband etliche alte Bekannte oder auch Banalitäten besichtigen. (Die Sachen die m.E. als Gratisdownload einer Webseite okay wären.) Nur die Sache mit der selbergebastelten Sandale hat was. Wenn man der Anleitung folgt muß das Ergebnis allerdings anders aussehen als das Bild. Und wozu man überhaupt eine alte Sandale als Grundlage braucht, wenn man außer den Riemchen alles weg wirft erschließt sich mir auch nicht. Die Riemchen sollte man dann doch auch noch selber hinbekommen.

Aber dann kommt endlich Mode, „neue Formen“ und „Schnitte wie konstruiert“ (äh… und sonst macht Burda die Schnittbogen freihand und ohne Lineal?… das würde allerdings so manches erklären) fürs Büro. Also der Mantel in A-Linie schon mal nicht, weit, formlos und auch noch weite Ärmel am Saum, das ist unproportioniert.

Bluse BurdastyleBluse 109 läuft als „Schluppenbluse“, eine Kategorie die ich schauderhaft finde. Aber in der Variante könnte man sie glatt durchgehen lassen. Abgesehen davon, das Schlupfblusen an sich eine Geschmacklosigkeit sind…

Für Kurzgrößen gibt es eine puristische Jacke. Ich würde sagen die x-te Abwandlung des „Bikerjacke aus Wollstoff“ Themas, aber schon ganz niedlich.

Kleid Burdafashion August 2009Kleid 124 A mit den wenigen Nähten und dem mittigen Brustabnäher gefällt mir auch gut. (Nicht so sehr für meine Figur, aber generell, da gehören wohl eher flach gebaute Frauen hinein.) Nur an Bauhaus, wie der Text suggeriert, erinnert es mich wenig, dann doch eher an die 60er, ein bißchen Courrèges, ein bißchen Raumschiff Orion.

Hose 123 nennt sie Karottenhose, sieht aber beinahe wie eine Sarouelhose aus. Glücklicherweise ist die in Langgröße im Heft, da muß ich mir schon mal keine Gedanken machen. (Wobei mir auffällt.. warum eigentlich nur lang und dünn? Bei den Kurzgrößen macht es ja Sinn, mit kleinen Größen anzufangen, aber muß lang bei Gr 44 (=88) aufhören? Lange Frauen brauchen doch ein paar Kilo mehr, damit sie die gleichen Proportionen haben wie „normalkurze“, da wäre doch wenigstens eine 46/92 noch angemessen, oder?)

Shirt 114 sieht als Schemazeichnung auch ganz nett aus, aber das Photo schreit „falscher Stoff!“ Bei feinen Fältchen ist zu steif und fest nicht die sinnvolle Wahl. Die Bluse mit seltsamen Ärmeln und einem sabberlatzähnlichen Volant zusammen mit einer formlosen Weste mit Schultern, die nicht wissen ob sie noch Schultern oder schon Ärmel sind laufen unter „Fluchtpunkt“. „Flucht“ ist da schon mal ein gutes Stichwort… *schauder* *Beautyteil gleich mit überblätter*

Die „Surf-Favoriten“ muß ich natürlich mal durchgucken. www.hobby-kosmetik.de macht einen fundierten Eindruck, die Nagelpflege würde ich doch gerne mal ausprobieren. Auf www.wawerko.de werde ich sicher auch immer mal wieder vorbei gucken. Etliche Anleitungen auf diesem Heimwerkerportal sind war banal, aber bei Themen wie „Garten“, von denen ich herzlich wenig Ahnung habe scheint mir doch einges nützlich. Nicht so interresant wie Make, aber manches auch weniger ausgeflippt. Beim Rest fragt man sich hingegen, was die Redakteure sonst in ihrer Linkliste haben, wenn das die „Favoriten“ sind. „Server nicht erreichbar“, ein „Cultportal“ mit reichlich wenig Inhalt, „aktuelle“ Meldungen die Monate alt sind… bleibt die Frage, ob die Firmen für die Aufnahme ins Heft zahlen oder ob die Auswahl der Links in den letzten 30 Minuten vor Redaktionsschluss erfolgte? Oder die Linkbeschreibungen einfach etwas hochgegriffen sind?

„Grenzenlose Freiheit“ steht wohl für so eine Art Biker Mode. Jeansbluse mit Rüschen, na gut, ein Parka… nö. Wobei die technische Skizze schlimmer aussieht aus das getragene Modell. Wer also größer als 1,75m ist und weniger als 50kg wiegt könnte damit gut bedient sein.

Herrensakko Burdastyle August 2009Das Herrensakko ist auf dem Photo ja gänzlich von der Kawasaki verdeckt. Nur die technische Zeichnung zeigt ein interessantes Taschendetail.

Rock 122 könnte nett sein, aber auch hier kann man nur die technische Zeichnung erkennen. Caban Jacke… na gut, spannend ist anders. Marlene-Hose auf dem Motorrad ist bestommt ein interessantes Fahrgefühl, besonders mit den Plateau-Schuhen… Praktisch dagegen der Schnitt in Kurzgröße, die Röhrenhose scheint ein klassischer Five-Pocket-Style zu sein, also ein Basisschnitt, den man eigentlich immer brauchen kann.

Anschließend gibt es die passenden Accessoires im „Biker-Chic“. Wie viele Biker wohl Gesichtspeeling benutzen…? *g*

„Kreative Welt“ zeigt so ein bißchen dies und das. Das Schaf, das es als Bastelpaket gibt ist ja wirklich süß!

Anschließend ist das „aus 1 mach 4“ Thema die weiße Bluse. Pseudogeschichtlicher Überblick und dann vier Blusen mit unterschiedlichem Styling. Die Blusen sind nicht weiter bemerkenswart, aber für das Bürooutfit schlägt Burda die Kombination mit einer 970 EUR Handtasche, einem 500 EUR Trench und 400 EUR Schuhen vor. 500 EUR für ein klassischen Teil wie einen Trench da könnte man ja fast noch drüber reden… aber tausend Euro für eine Handtasche? Wenn die Redaktionsgehälter bei Burda das hergeben, dann schule ich um! Allerdings sollte man dazu dann nicht Ohrringe für 7.95 EUR kombinieren und die Brille von Filemann ist dann doch in dem Zusammenhang auch eher peinlich….

Mit „Pariser Chic“ geht es weiter. Wie meist im Heft kennt man die meisten Schnitte schon von vorhergehenden Seiten. Der Sabberlatzvolant sieht an Bluse 117 dank des Stoffes ein bißchen weniger krude aus. Die Kurzgrößenjacke sieht genauso nett aus wie vorher, der A-Line Mantel genauso schrecklich. Oder noch mehr, denn der dickere Stoff mit dem großen Muster läßt ihn noch plumper wirken. Und Cape 112 vom Titel wird eher im Bibliothekarinen-Stil präsentiert. Nett, aber Cape-Varianten gab es in den letzten Jahren schon mehrere. Und diese hier ist arg brav und blaß. Dann doch lieber die schlichte Eleganz von Kleid 128. Und Kleid 124 noch mal aus Spitze, auch eine sehr schöne Variante. Ach und noch mal den Sabberlatz, nur diesmal wieder mit Ärmeln und in zartem rosa. nun ja… *schüttel*

Da ist die Bastelstunde der nächsten Seiten beinahe erholsam. Eine Kette aus Satinband und Perlen zu kombinieren mag originell sein, ob sie getragen gut aussieht bleibt zweifelhaft, denn die Perlen fallen schwer, das Satinband hingegen knittert etwas unmotiviert herum. Zumindest sieht es auf dem Bild so aus. Verwunderlich ist es nicht, denn da fehlt einfach das Eigengewicht und eine lange Kette abzugeben. Die mit Spitze beklebten Schuhe sehen natürlich nett aus, aber ob das als Innensohle so bequem ist?

Bei der „Nähschule“ geht es um Kanten an feinen Stoffen, Rollsaum von Hand oder feine Säume mit der Maschine werden erklärt. Beide Varianten an zarten Stoffen schöner als mit der Overlock, also keine Angst vor feinen oder transparenten Stoffen!

Jetzt kommt der auf dem Titel versprochene britische Stil, Trench mit Rüsche? Na ich weiß nicht… irgendwie… oder doch nicht? Die Idee mag originell sein, aber muß man es deswegen haben? Pannesamt als Gummizugröcklein… und ein Cape im Trench-Stil. Letzteres war beim ersten Mal toll, allmählich langweilt es. Die Strickjacke hat ein nettes Muster, aber die Paßform ist nicht zu erkennen. „Hüftkurz“ sagt der Text, das Bild sieht eher oversized und formlos aus…. Kleid 113 ist ein Samtkleid, leider auch ein Sackkleid mit Gummizug in der Taille… *bäh* Schade um den Stoff. Dann ein Rock mit sozusagen „Trench“ Vorderseite. Auch so ein bißchen… *hm*… muß man?

Die Accessoires sind daschon besser. Die karierten Gummistiefel haben was, und die Eulenbrosche erst! (Aber ich würde sie ja dann doch nie tragen, weil ich morgens nie Zeit habe, auch noch nach so was zu kramen….) Auch Kosmetika werden dem England-Thema untergeordnet. Nun ja.

Ah ja, auch die Bastelseiten sollen was damit zu tun haben, Geschirr zerschlagen und neu arrangieren. Tabletts mit Mosaiks aus Porzellansscherben zu bekleben ist auch so ein „kochen wir regelmäßig wieder hoch“ Thema. Die Kerzenhalter und Lampenfüße aus alten Porzellanteilen geklebt sind etwas neuer, aber auch einfach grauenhaft. Und Tassen als Windlichthalter haben definitiv den Nachteil, daß Licht dann auch nicht mehr viel übrig ist. Form looses function ist hier wohl mal wieder das Motto…

Bißchen britisch ist auch die Kindermode. Der bolerokurze Blazer 129 rechnet offensichtlich nicht damit, daß Kinder zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schule gehen, das ist nur was für die Rückbank des Autos. Über den Knopfverschluß an der Jungshose freut sich zumindest in der ersten Klasse vor allem die Lehrerin, die das Kiddo dann aufs Klo begleiten darf. 😮

Kinderkleid BurdaÄhnlich praktisch Kleid 141, daß ich zwar ganz reizend finde, aber Knöpfe im Rücken… da sollte kein Sport auf dem Stundenplan stehen… Ob ein Minirock in der Grundschule jetzt sein muß weiß ich nicht und Jungs in Cord-Shorts habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Abgesehen von alten Photos, um genau zu sein.

Jetzt aber die Plusmode. Da ich mir kürzlich mein Lieblingskleid aus der Juniburda genäht habe (ja, Bericht kommt noch…) und die Paßform gar nicht so übel war, schaue ich die Seiten natürlich wieder mit neuem Interesse an. Die Schuhe schon mal nicht… Der Kasak 136 sieht zwar in der technischen Zeichnung irgendwie interessant aus, aber ob das angezogen irgendwelche Vorteile bringt… ? Das Photo überzeugt mich schon mal nicht.

Kleid Burdafashion August 2009Das leicht bouleförmige Kleid 137 hingegen wäre vielleicht doch mal wieder einen Versuch wert. Der Mantel mit den Volant hingegen… modisch sicher, aber kann man den auch zu machen? Morgens am Bahnhof oder an der Straßenbahn ist es doch immer so kalt…

Kleid Burdafashion August 2009Auch Kleid 138… auf der technischen Zeichnung sieht es ja eher sackartig aus, aber am Körper (und aus dem richtigen Stoff, da bin ich sicher) fällt es offensichtlich schön. Bei breiten Hüften ist die Form perfekt und die Frontdrapierung schafft schon von oben weg Platz für das Bäuchlein. *hüstel* Nur der Ausschnitt sieht auf dem Photo viel tiefer aus, als auf der Zeichnung… Und ein bißchen länger müßte es für mich sein, aber es gibt ja auch Plus-Frauen mit schlanken Beinen.

Die Hose mit den Bügelfalten hingegen… langweilig. Aber na gut, wer einen Grundschnitt braucht… hat wohl auch seine Berechtigung.

Die Handarbeitstechnik des Monats ist diesmal Sticken. En paar Basisstiche mit großen Photos, ausreichend um das auch mal zu probieren. Bevor dann der Quilt des Monats kommt (Das scheint eine feste Sparte zu werden.) werden wir erst mal mit Eigenwerbung für die Burdafashion-seite beglückt.

Und danach ein Portrait von Aenne Burda, ah ja, die wäre 100 geworden. Anschließend darf auch Herr Lagerfeld ein paar Worte über sie sprechen, nichtssagend, aber wohl formuliert. Und als Schmankerl gibt es einen Originalschnitt von 1951 zum Download, das ist doch mal ene gute Idee,echte alte Schnitte sind ja nicht immer problemlos zu finden.

Die Reise/Shoppingtripp führt nach Kopenhagen. Einiges klingt gefährlich interessant (anderes bekomme ich in Köln auch, was die Gefahr für den Geldbeutel nicht mindert), aber Dänemark steht nicht so auf meinem Reiseplan. Zu kalt und Regen und Kälte haben wir diesen Sommer selber…

Die Horoskope werden wieder ignoriert, dann noch der Hinweis auf die Burdastyle-Seite (und das, wo uns das Overlay auf Burdafashion eh damit nervt, daß die Seiten irgendwie eine werden, warum also dann getrennte HinweiseimHeft?) und… *huch* eine lange verschwundene Rubrik, Leserbilder. Gut, diesmal keine Leserbilder sondern wohl mehr auf der Straße aufgenommen zum Thema Hippiekleid. Da davon keines nach einem Burda-Schnitt genäht ist, gibt es von Burda dazu einen Gratis-Download… (gratis? lese ich das richtig… na da muß ich nachher gleich mal gucken gehen…) und zum Abschluss eine als „Stoff des Monats“ verkleidete Werbung für Liberty-Stoffe. Daß es den Stoff aber exclusiv (was ja, wenn mich meine Lateinkenntnisse nicht täuschen, „ausschließlich“ bedeutet) bei Liberty in Großbritannien gibt ist ein Gerücht. Da weiß ich auch Bezugsquellen in der Eurozone. Billiger sind die allerdings nicht.

Das war’s dann schon. Neben etlichem Grauen gab es diesmal auch zumindest in meinem Größenbereich zwei schöne Kleidschnitte.. ich solle einfach wieder mehr Kleider tragen.. und nähen…

Löcherstreckbank

The Rack for Holes

Es ist vollbracht, mein erster Lace Schal ist fertig. Fertig gestrickt ist er schon seit einer guten Weile, aber jetzt habe ich ihn endlich auch mal nass gemacht und gespannt.

Spitzenschal gespanntWas nicht so einfach war.

Das Muster ist „Large Rectangle with center diamond pattern“ aus Victorian Lace Today. Gestrickt habe ich mit dem angegebenen Garn, Rowan Kidsilk Haze (aus der Maschenkunst).

Mit der Größe habe ich defintiv ein Problem. Die angegebene Maschenprobe im Buch wird glatt rechts gestrickt. Nach der dritten Maschenprobe hatte ich eine Nadelstärke gefunden, bei der ich auf die passende Breite komme, aber die Höhe stimmte nicht. Also habe ich das entsprechend der Maschenprobe umgerechnet und habe etliche Rapporte in der Höhe mehr gestrickt.

Mit dem Ergebnis, daß mein Schal (der ja auch noch den angestrickten Rand bekam) ein Stück länger wurde als laut Anleitung. Es hätten knapp 2m werden sollen, meiner ist deutlich länger. Da aber meine „Spannmatratze“ nur 2m lang ist, habe ich dann etwas mehr in die Breite gezogen und vor allem in der zweiten Hälfte etwas weniger stark gespannt.

Also das mit dem Spannen muß ich wohl noch üben, vor allem worauf soll man denn so was langes spannen? Teppich habe ich keinen…

Als Verbrauch waren 4 Knäuel angegeben, das vierte habe ich aber nur angefangen, bei normaler Länge wären es wohl nur drei gewesen. (Nicht zu vergessen die vielen Maschenproben…) Aber der Schal ist sehr schön geworden, fühlt sich wirklich wie ein Nichts auf der Haut an und wärmt schön.

Jetzt muß ich nur noch meine Tasche fertig häkeln, den Herrenpulli stricken und dann kann ich mich ans nächste Lace Projekt machen… 🙂

Lace SchalMy first lace scarf is finished. I finished knitting quite a while ago, but now I finally managed to block it also.

Which was not so easy..

The pattern is „Large Rectangle with center diamond pattern“ from Victorian Lace Today. I used the yarn from the book, Rowan Kidsilk Haze (purchased from Maschenkunst).

The size is defintely a problem. The gauge is in stockinette stitch. After the third test square I had found a needle size that would give me the right number of stitches, but not the rows. So I recalculated the pattern length according to my stockinette gauge and knitted some chart lengthes more.

This resulted in my shawl beeing a good deal longer than the pattern said. It is supposed to be a little less than 2 m, mine is longer (including the knit on border, that could not be measured before). How long I cannot say, because the mattress I use for blocking has only 2m length. So I pulled it a bit larger and especially in the second half a little less in length.

I think blocking is something I’ll have to practise… But how you do that when your longest mattress is 2 m long? (And I have no carpet in my house…)

According to the instructions the shawl lakes 4 balls, I needed only a bit more then three, even though my shawl is longer and I needed 3 samples to determine the gauge. So if you are short on money just reduce the length a bit and you should be able to get away with three. The yarn is worth the money, because the shawl is super lightweight, feels like a nothing on the skin but still quite warming.

Now I only have to finish my crocheted bag, then the men’s sweater for my friend and then I can start my next lace project…

Aus dem Blogarchiv

From the archives

August 2006, viel Gardinen (August 2006, lots of window treatment)

August 2007, die Challenge nahte: (August 2007, Working on the Challenge)