Vogue: V7608

SchnittmusterFür den Motivationsmonat März hatte ich mir diesen VogueSchnitt vorgenommen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen „normalen“ Schnitt von Vogue, sondern um einen aus der „Today’s Fit“ Collektion von Sandra Betzina. Diese Schnitte verwenden eine eigene Maßtabelle und werden damit beworben, daß die Größen „realer“ seien und mehr der Kaufkleidung entsprächen.

Ich wollte diese Schnitte schon immer mal ausprobieren und da es sich außerdem um einen „Five-Pocket“ Schnitt handelt, schien mir das das perfekte Objekt. Außerdem gefiel mir die Lösung im Rücken, statt eines Bundes ist der Sattel etwas hochgezogen und gerundet, so daß dieser quasi einen Formbund ergibt. Könnte nett aussehen, auf dem Po, dachte ich mir… und sich hoffentlich gut anpassen lassen.

(That’s the pattern review for the Vogue pattern V7608. My review in English is on pattern review.)

Meinem Hüftmaß nach bräuchte ich Größe „G“. Die Hose sieht auf dem Bild schmal aus, vielleicht etwas weniger eng, als ich das für eine Jeans gerne hätte. Und die Schnitteile kamen mir doch recht großzügig vor…

Daraufhin habe ich mal ein bißchen bei Pattern Review gelesen, danach meine zerfalende Lieblingsjeans ausgemessen und mir von Frau mhs die nächst kleinere Schnittüte ausgeborgt und den Schnitt in Größe „F“, also eine Nummer kleiner als Probeteil zugeschnitten.

Dieses paßte in der Weite auch ungefähr so, wie ich mir das bei einer engen Jeans vorstelle, allerdings ging der Bund, der angeblich 2,5cm unter der Taille enden soll, eher bis zur Brust hoch. Zum Ausgleich waren die Beine dann recht kurz. (Das gefällt mir auf der Schnittüte zu den hohen Absätzen schon gar nicht.) Ein Maß für die Schritthöhe odr Sitzhöhe ist bei diesen „Today’s Fit“ Schnitten leider nicht dabei, das wäre nicht unnütz gewesen.

Jeans vorneAlso habe ichetwas unterhalb der Tascheneingriffe drei Zentimeter in der Länge rausgenommen, an Vorderhose und an Hinterhose. Im Ganzen also sechs Zentimeter. Der vordere Bund ging immer noch über den Nabel, also habe ich da kurzerhand noch mal 1,5cm Höhe in der vorderen Mitte weggenommen, zu den Seitennähten auslaufen lassend.Dadurch wird der Budn natürlich sehr schmal, aber wenn ich unterhalb des Bundes weggenommen hätte, hätte ich auch die Schnitteile für die Hüftpassentasche ändern müssen.. das wollte ich mir sparen.

Außerdem habe ich die Beine um etwa vier Zentimeter verlängert sowie zum Saum hin an der Seitennaht je fünf Zentimeter in Vorder- und Hinterhose schmaler gemacht. (Also 10 cm pro Hosenbein) Sie ist immer noch weiter als meine gekaufte Lieblingsjeans, aber so ist die Weite okay.

Danach habe ich zugeschnitten.

Ich hatte einen richtig schönen, dunkle, festen, aber doch weichen Denim in der Stofferia in Köln bekommen. Genäht habe ich alle sichtbaren Nähte mit einem messingfarbenen Gütermann „Extra strong“ garn, die anderen Nähte mit normalem, dunkelblauen Nähgarn in 120 (denke ich. )Als Nadelm hatte ich mal mein unbenutztes Briefchen Jeansnadeln bereitgelegt, denn der Stoff ist dick und es sind bei Kappnaht über Kappnaht ja viele Stofflagen übereinander.

Was soll ich sagen… die 90er Universalnadel tat es durchweg ohne Probleme. Die Stichlänge hatte ich auf 3 gestellt, bei allen Nähten mit dem dicken Garn auf knapp 4.

Der Reißverschluß ist ein alter „extra starker“ Metallreißverschluß fürHosen aus dem schier unerschöpflichen Lager von Frau mhs, einen brünierten Jeansknopf sowie entsprechende Nieten fand ich von YKK im Scherzkeks-Laden in Aachen. (Irgendwie… bin ich erstaunlich oft da. Dafür daß es gar nicht um die Ecke ist. *hm*)

Da die Hose hinten keinen Bund hat, wird der Sattel laut Anleitung mit Vlieseline verstärkt und gedoppelt. Da mein Stoff ja sehr dick ist, wollte ich den nicht doppelt und habe mir für den Besatz innen was anderes überlegt.

Hier durfte mal wieder meine Toile de Jouy zum Einsatz kommen. Wieder von Toto in Paris und diesmal in Blau. Auch die Taschenbeutel habe ich aus diesem Stoff genäht. (Ich bin mir relativ sicher, daß er nach der ersen Wäsche nicht mehr weißgrundig, sondern eher hellblaugrundig sein wird… aber man kann nicht alles haben.)

Hosenschlitz mit KappnahtDie Teile aus der Toile de Jouy habe ich dann auch mit Vlieseline verstärkt. H200 für den vorderen Bund, H250 für die Sattelteile. (Was gerade noch da war…. diese Stärke und noch dazu in weiß hatte ich schon ewig nicht mehr gebraucht…)

Der Plan war, sich an die Anleitung zu halten, zumal ja die Anleitungen von Frau Betzina als besonders einfach gelobt werden.

Leider wollte ich aber zu den schönen Five-Pockets auch echte Jeans Verarbeitung. Also Kappnähte, nicht nur abgesteppt. (Mal abgesehen davon, daß dies bequemer ist, aber das sagte ich ja schon…)

Den Sattel mit einer Kappnaht annähen war noch einfach. (Abgesehen davon, daß man dann natürlich die Gürtelschlaufen an dieser Stelle nicht mehr zwischenfassen kann, aber die wollte ich ohnehin aufnähen) Doch wenn man die Schrittnaht als Kappnaht näht, dann stmmen die angeschnittenen Schlitzbelegen natürlich auch nicht mehr…

Also die Anleitung mal wieder links liegen gelassen, und selber nachgedacht. (Ich habe Bilder gemacht und werde demnächst noch was drüber schreiben, in welcher Reihenfolge man arbeiten muß, wenn man die inneren Beinnähte und die Schrittnaht als Kappnaht machen will.)

Jeans Rückansicht

Was mich dann beim näheren Durchsehen der Anleitung auch etwas irritierte war, daß diese zwar generell auch Kappnähte beschreibt, aber letztlich weder der Schnitt noch die Anleitung für typischen Denimstoff und typische Verarbeitung gemacht wurden. Es wird etwa auch darauf hingewiesen, daß man, wenn man festen Denim verwendet, den Schnitt vielleicht auch etwas enger nähen sollte oder wollte.

Und die 1,5cm Nahtzugabe sind für für Kappnähte aus so dickem Stoff eher knapp. Vor allem in der Schrittnaht, wo sowohl die bereits vorhandenen Kappnähte der inneren Beinnaht und des Sattelansatze „überfaltet“ werden müssen als auch die Naht durch die Rundung ohnehin etwas Stoff „schluckt“.

Hier habe ich letztlich mit Fray Check und einigen Handstichen genau in der Kante nachgeholfen. Und hoffe, daß es hält. Getragen habe ich die Hose schon, aber noch nicht gewaschen.

Handarbeit war auch am Besatz des Sattels angesagt. Wegen meiner Kappnaht wurde hier ja nicht, wie in der Anleitung vorgesehen, doppelt abgesteppt und dabei der Beleg mit festgenäht. Aber von Hand geht ja alles…

Gut gefalllen hat mir übrigens, daß die Ansatzpunkte für die Gürtelschlaufen noch mal im Anleitungstext vermaßt waren. Da ich die Schlaufen ja ohnehin einfach einschlagen udn aufsetzen wollte, war hinterher abmessen einfacher als vorher markieren.

Letztlich bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Die angepaßte Hose sitzt knackig eng, wie ich sie haben wollte. (Und mein Shirt habe ich nur für die Bilder gelupft… normalerweise ist das natürlich über der Hose.

Und ich werde mir die nächste Jeans sicher auch nach diesem Schnitt nähen, aber ich hoffe, diese hier hält jetzt erst mal eine Zeit lang…

Den Sattel hinten werde ich beim nächsen Mal noch einen Zentimeter in der hinteren Mitte höher machen, die Zugaben für die Nähte auf 2cm verbreitern, ebenso den Schlitzbeleg verbreitern, und in der hinteren Mitte noch etwas tiefer Abnähen, da seht der Bund noch ein bißchen ab. Nciht viel.

Die Hose ist so aber bequem und trägt sich gut.

Wirklich empfehlen kann ich den Schnitt jedoch nicht, vor allem nicht, wenn man eine klassische Jeans sucht. Es sei denn, man hat Lust auf das eine oder andere Probeteil und möche sich die Mühe des Anpassens machen…

Kick Capricorna!

Statt gemeinsam zu Nähen waren wir ja beim letzten Nähkränzchen lieber Shoppen und Kaffee trinken. Natürlich haben wir auch ganz viel übers Nähen gereden und übers Nicht-Nähen… Capricorna hat festgestellt, daß ihr zur Zeit die Motivation fehlt. Die Ufos türmen sich, die Stoffe auch und eigentlich will sie ja bis zur Stoffstöbertour im Mai noch viel vernäht haben. Aber die intrinsische Motivation funktioniert gerade gar nicht gut. (Kennen wir das nicht alle?)

Also haben wir beschlossen, das durch externe Motivation zu ersetzten. Capricorna wird jeden Tag einen Nähfortschritt, und sei er noch so klein, im Blog posten und ich kontrolliere nach und motze, wenn nichts kommt. Bisher hält sie das ja sehr schön ein. 🙂

Aber mehr Motivation ist nie schlecht, oder?

Also meine Bitte an euch: Helft mir! Wenn ihr Zeit habt, dann guckt doch bis Ende April jeden Tag einmal in ihr Blog und wenn es keinen neuen Eintrag gibt, dann helft mir „treten“! (Und wenn es was neues gibt, dürft ihr natürlich auch aufmuntern und loben… 😉 )

Danke!

Instead of sewing together our last „Nähkränzchen“ was dedicated to shopping and drinking Coffee.  Of course we were also talking about sewing… and non sewing. Capricorna is sitting in a motivational hole at the moment. Her unfinished projects are piling together with the fabric stash. And she needs to sew, because she’s coming on the Paris-shopping tour, so some of the stash has to be sewn up before May. But internal long time motivation doesn’t work at the moment. (Haven’t we all had that ?)

So it’ll be external instant motivation instead. Chapricorna will blog every day a bit of sewing progress, at least a tiny baby progress,and I’ll be checking her blog daily and will complain if nothing new shows up. So far that helps her sew. 🙂

But you can never have enough motivation, right?

So please, help me! If you have time, check her blog daily until end of april and if there is no new post… kick her! (Of course encouraging also is fine, if there is a new post. 😉 The blog is in German, but she understands English very well, no problem.)

Thank you!

(Ich bin übrigens mit meiner Jeans fertig! Photos kommen in den nächsten Tagen, meine Kamera redet nur nicht mehr mit meinem Rechner, da dauert das immer etwas länger.)

(Btw, my jeans was finished some hours ago. Pics will be coming one of the next days. My computer had a major update and since then the camera doesn’t „speak“ with my laptop. So it’ll take a bit longer.)

Runde 4 – ein Solo

Der Monat nähert sich ja dem Ende, also ist es spannend, ob ich meine Jeans fertig bekommen werde…

Am Mittwoch hatten wir wieder Nähkränzchen und eigentlich wollte ich die Jeans vorher fertig bekommen. Nun ja… wir hatten ja geplant, uns bei Plissee Becker zu treffen, ich hatte dort einen Reißverschluß bestellt der fertig war und Capricorna wollte diesen geheimnisvollen Ort endlich mal kennen lernen. Und Frau mhs findet einen Besuch dort eigentlich immer gut. Nur nähen… können wir dort natürlich nicht.

Zuerst viel Frau mhs aus, einmal wegen des Wetters und dann wegen einer aus dem Urlaub zurückgekehrten Vorgesetzten, die ihren Schreibtisch abarbeitete, indem sie die Aufträge weiter verteilte. (Wenn ich das richtig verstanden habe… naja, delegieren ist der Job eines Chefs. 😉 )

Also stiefelten Capricorna und ich im leisen Nieselregen alleine los.

Danach wollte ich eigentlich zügig nach Hause, um an der Hose weiterzuarbeiten… aber bei dem Regen… ein schneller Kaffee sollte drin sein. :o) Naja, ich war noch ein bißchen vor 20 Uhr Zuhause… *g*

End of the month is coming closer so will I finish my jeans?

Two days ago we had our „Nähkränzechen“ and my intention was to finish the jeans before. We had planned to meet at Plissee Becker, because I wanted to fetch a custom made zipper that was ready for me and Capricorna wanted finally see this secret place, full of buttons, ribbons and other kind of notions. Frau mhs knows the shop, so she thought it would always be a good place to go. But of course we cannot sew there…

Well… Frau mhs couldn’t come. First she doubted because of the weather, but then the decision was taken from her hands by a boss coming from holiday and cleaning her desk by distributing the urgent tasks to others. (If I got that right. But that’s what a boss is supposed to do, distribute the work…. 😉 )

So it were only two of us, walking in the rain.

My plan was to go home after that, to finish the pants. But there was so much rain… and one small coffee can do no harm…? :o) At least I was home before eight…

Aber heute habe ich an der Hose weitergemacht und jetzt fehlen wirklich nur noch der Knopf, die Nieten und der Saum. Und das Knopfoch muß aufgeschnitten werden. Das Knopfloch brauchte einige Tests, bis mit dem dicken Absteppgarn was brauchbares zustande kam. Aber der Knopf wird eingeschlagen. Morgen sollte es also fertig werden. Oder so.

But today I worked again on the pants. Now the sewing is done (except for the hems), only the button and the rivets are missing. But I cannot do that at night, poor neighbours… But tomorrow… I should finish it. I hope…

Revue de Presse: Ottobre design woman, Frühjahr/Sommer 2/2008

Diesmal habe ich mir die Zeitschrift in Hektik (Zug geht gleich…) am Bahnhofskiosk abgegriffen. Ohne vorher reinzugucken. Auch die mir so gar nicht zusagenden Farbkombination mit Braun bzw. grün und großgeblümt auf dem Titel haben mich nicht ausreichend abgeschreckt. Naja…

I picked this ottobre woman issue at the train station without looking at it first. Big mistake. I don’t like the fabrics, I hate the style of most items, the only good thing is, it has patterns for a jazzpant and a yogapant up to size 52, that’s usually hard to get in magazines. Apart from that most of the patterns stop at size 48 now. The rest is matter of taste… I just do not like the style. And if there is an interesting detail then it’s something I already have in other patterns. I probabely wouldn’t have bought it, if I hadhad a look inside before.

But if you happen to be pregnant AND you like the style, then it’s an interesting issue, because there are several maternity patterns in it and others they claim that they can be worn when pregnant.

Nachdem die Schnitte der letzten Hefte ja alles sehr „Basic“ waren und allmählich langweilig wurden kündigt das Editorial diesmal eine Änderung an. Aus dem Studium diverser Blog leitet die Redaktion ab, daß Kleidung in erster Linie „individuell und bequem“ sein soll. Ich habe einen leisen Verdacht, was „bequem“ bedeuten soll… und ich lese wohl andere Blogs. Individuell sicher… aber die Art von „bequem“ die ich befürchte…. Nun ja. muß ja für jeden was dabei sein. Oder so.

Die ersten Modelle sehen ja sehr schwanger aus. Ach so, die sind für Schwangere. Im Prinzip nichts dagegen, Schwangere müssen ja auch was anziehen, aber man könnte ja auf dem Titel schon mal „warnen“. Mal abgesehen davon, daß ich so auch nicht aussehen wollte, wenn ich schwanger wäre. Raffung auf der Hüfte… alles wo kein Bauch ist auch noch breit machen.

Dafür sieht das Trägerkleid daneben weniger nach den wilden und freizügigen 60ern aus, sondern eher nach Pipi Langstrumpf. Oder Kleidern die ich als Kleinkind so getragen habe.

Dann geht es in Grün weiter. Eine Tunika mit dem Charme einer Kittelschürze… großes Muster und Rüschen…  Müssen schwangere Frauen bestraft werden? Bei Kleid Nummer 7 ist nicht so ganz klar, ob das jetzt für schwanger ist oder nicht…. Außerdem fällt mir gerade auf, daß die Schnitte jetzt wohl auch nur noch bis Größe 48 gehen. Manche auch nur bis 46. Eine weite Leinenhose… gut, Basic, nett. Aber solche Schnitte habe ich schon zu hauf. Und die Jacke Nummer zehn mit der Krause an der Passe und auch noch in braun… ne, nur altbacken. Und ein Schnitt der vielleicht an Kleinkindern noch süß aussieht…

Der Jackenschnitt der letzten Ausgaben hat andere Taschen bekommen, die Biesen am Shirtausschnitt sind nett, aber hatte die nicht Burda schon in der Burda Plus vor einigen Wochen? Und schon wieder ein Stoff der aussieht wie eine Gardine. Ich würde mir den nicht mal ans Fenster hängen… Also dieses Heft entspricht wohl gar nicht meinem Geschmack.

Ein Blick ins Anleitungsheft zeigt, daß doch einige Modelle bis Größe 52 geblieben sind. Unten geht es bei 34 los. Immerhin haben die Models nach wie vor Normalfigur, gut. Wobei mir in der Größentabelle gerade auffällt, daß die Modelle angeblich bei einer Körpergröße von 164 – 172 passen.  Das kann nicht wirklich gut gehen, oder?

Na gut, die Sportmode ist okay. Nette Teilungsnähte an den T-Shirts und angeblich sogar mit eingebauten Abnähern. Und Jazzpants und Yogahose gehen beide bis Größe 52. Immerhin, bei Gummizug dürfen auch die breiteren Frauen wieder mittun. (Beim Sport dann nicht, denn die T-Shirts hören bei 48 auf, dabei wären die eingebauten Abnäher doch in den größeren Größen auch willkommen, oder?

Die Sweet Sunday Nostalgie hat zwar sanfte Farben, die ich an sich mag, aber das Ensemble als ganzes wirkt auf mich nicht nostalgisch, sondern altbacken. Das Kleid für die Special Occasion hat einen sehr interessanten Stoff, doch als Kleid gefällt mir der nicht recht. Der Schnitt ist recht Basic, aus dem könnte man was machen.

Ach, und jetzt gibt es auch hier eine eigene „Plus“ Sparte… ein Model von Format darf eine Gummizughose und Shirts vorführen. Urlaubsmode. Dickerchen arbeiten nicht, oder?

*uff* Ich bin durch. Diesmal eher mit Erleichterung.

Außer der Fitnesskleidung (Falls ich doch mal mit Sport anfange) hat mir eigentlich nichts gefallen. Wenn ich mir das Heft vor dem Kauf angesehen hätte, hätte ich es wohl nicht mitgenommen. Aber wer schwanger ist und wem der Stil gefällt, der kann hier in einem Heft die komplette Garderobe bekommen. (So ihm Leggins als einzige Hosenvariante ausreichen.)

Runde 3

Es ist ja schon wieder einige Tage her, daß sich unser Nähkränzchen getroffen hat. Aber ich kam einfach nicht zum bloggen. Außerdem hat mein Rechner ein Update bekommen (von Suse 9.2 auf OpenSuse 10.3) und hatte danach ein Problem mit meiner Camera. Aber das habe ich alleine gelöst. (Das Update… hat ein Fachmann gemacht. Jetzt muß ich im Gegenzug ein Rezept für Eierlikörtorte finden und umsetzen…)

Some days ago our little sewing group had its meeting. But I didn’t have time to blog. Also my computer got an update (from Suse 9.2 to OpenSuse 10.3) and didn’t recognize my camera after that. But I solved that all alone! (The update… was done by a specialist. My next task will be finding a recipe for a egg liquer gateaux and make it…)

HosenbeineVor Ostern habe ich meine Nähsachen weggepackt, denn eigentlich hätten wir heute Besuch bekommen sollen. (Der dann wegen Eisregens nicht kommen konnte. So haben wir zu zweit einen ganzen Lammrücken, kiloweise Käse, ein riesiges Osterbrot und große Tüten Schokoeier. Dafür keine gefärbten Eier… zumindest nicht bist vor einer Stunde…) Und so sieht die Hose jetzt aus.

Die viele Einzelteile sind schon ganz gut zu einem großen Ganzen zusammengewachsen. Die Taschen sind alle gearbeitet, der Reißverschluss ist drin, die inneren Beinnähte sind genäht, nur das Absteppen der Kappnaht fehlt noch.

An die Anleitung konnte ich mich mal wieder nicht halten. Ich will ja eine „echte“ Jeansverarbeitung, mit Kappnähten am Sattel, den inneren Beinnähten und im Schritt. Und wegen letzterem mußte ich auch Austüfteln, wie ich den Reißverschluss arbeiten kann. Denn die Anleitung sieht nur abgesteppte Nähte vor. Kappnähte sind aber bequemer.

(Das kling jetzt kontraintuitiv, weil sie ja dick sind. Aber man darf nicht vergessen, daß eine Kappnaht innen ganz glatt ist, wodurch sie für die innere Beinnaht geradezu prädestiniert ist. Und außen ist sie durch die mehrfachen Stofflagen besonders strapazierfähig. Das verlängert die Lebensdauer etwas. Zuerst reibt die Naht durch, erst dann die Hose…)

I’ve put my sewing things away for easter, because freinds and their kids wanted to come for the weekend, as every year. (They dannot come because of the weather, the streets between us are partially coverd with ice and there were already accidents. So we are two persons with a whole lamb saddle, a kilogramm of cheese, a huge easter bread and bagwise chocolate-eggs. And no dyed easter eggs. At least not until one hour ago…) The picture shows, how the jeans is looking now.

Most of the intimidating lot of pieces are assembled into one. All pockets are finished, the zip is sewn in and the first seam of the inner leg seam is done. I’ll only have to topstitch them.

Originally I had intended to follow the instruction, because I had heard a lot of good things about the „Betzina-way“- But I also wanted a „real“ jeans, with flat felled seams for the inner leg seam and the crotch seam. And due to that I had to figure out a way how to sew in the zip by myself. The sewing instructions just tell to make normal seams and then topstitch, to mimic flat felled seams, but real flat felled seams are more comfortable.

(I know that to many people the idea of flat felled seams for more comfort sounds counter-indutitive, because they are quite thick in jeans. But they are flat and smooth at the inside, as the seam allowances are on the outside. Plus the „bulk“ on the outer side gives a bit more stability against wear. First the seam goes and then the fabric. Not the fabric directely.)

Frau mhs hat eine zweite Version ihrer Jeans aus einem neuen Stoff zugeschnitten und genäht. Sie hat die Hinterhose in einer Größe kleiner zugeschnitten. Jetzt ist zwar nicht mehr so viel Stoff am hinteren Hosenbein zu viel, aber dafür fehlte es vorne. Sie war dann erst mal mit trennen beschäftigt. Wir hoffen, die Nahtzugaben geben die fehlenden Zentimeter her…

Und Capricorna hat ihren gut sitzenden Burda Maßschnitt in einen Jeansschnitt umgebaut und eine Probehose genäht. Die sah schon recht gut aus.

Mal sehen, wie weit wir nächste Woche sind…

Ach ma, Frohe Ostern!

Frau mhs did not alter the pants from last week, she had cut and sewn a new version, this time she’d used one size smaller vor the back. That made it better on the back of her thights, but then room was missing at the upper front… so she was ripping at our last meeting. And she’s hoping the seam alllowances are large enough, to let it out.

And Capricorna had altered her „Burda Maßschnitt“ into a classical five Pocket pattern and also made a muslin. She wasn’t completely happy with it, but to my it already looked quite fine.

Well, let’s see how far we’ll all be by next week…

And Happy Easter everybody!

Winterchic für Pfosten

(Passend zum derzeitigen Aprilwetter mit Regen, Sonne und Schnee, habe ich noch ein Bild ausgegraben.)

Pfostencosy in ParisWas trägt der Pfosten von Welt im Winter?

Gestricktes, zumindest in Paris.

Ich habe diese Strickschläuche an einigen Orten gesehen, nicht nur an Wegweisern, auch an Regenrohren und anderen Dingen.

Ich erinnere mich, irgendwo mal von so einer Aktion in New York gelesen zu haben, aber leider weiß ich nicht mehr wo und auch nicht, was es bedeutet. Aber wer beim nächsten Parisbesuch die Augen offen hält, findet vielleicht noch ein paar mehr.

(Todays weather – from snow over rain to sun in only a few moments – reminded me of that picture I took some time ago in Paris:)

What do signposts wear in winter?

Knit, of course. At least in Paris.

I’ve noticed those mega cozies at several places, not only on signposts, but on other vertical columns, too.

I remeber vaguely, having read about something like that in New York, but I can’t find it again. Neither do I know what it means. But if you keep your eyes open next time you visit Paris, you might be able to spot some more.