Miniärmel

Mein Originalschnitt hat lange Ärmel, für den Summer hätte ich aber natürlich gerne kurze. Und zwar ganz kurze, solche die praktisch nur die Schulter bedecken. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es dafür einen eigenen Namen gibt. Ich nenne sie jedenfalls einfach Miniärmel

ÄrmelschnittMy original pattern has long sleeves, but as it’s summer I want short ones. Very short ones. I’ve read the expression „cap sleeves“ for sleeves like that, but in other books I’ve found the terminus „cap sleeve“ for another type of sleeve… so I’m just calling it „minisleeve“.

Einen langen Ärmel in einen kurzen verwandeln ist eigentlich ganz einfach: einmal quer rüber abschneiden. Nur bei ganz kurzen Ärmeln stößt das an gewisse Grenzen. Einmal quer rüber schneidet die halbe Armkugel ab, das wollte ich aber nicht.

Trotzdem ist es nicht schwierig.

Ich habe an der angezogenen Jacke die Länge des künftigen Ärmels mit Stecknadeln bestimmt und dann vom Schulterpunkt aus bis dahin gemessen.

Diese Strecke messe ich dann an meinem Schnittärmel ab, senkrecht vom Schulterpunkt ab nach unten, parallel zum Fadenlauf.

An der Ärmelnaht messe ich etwa 5cm ab, dabei ist die Nahtzugabe der Ärmelansatznaht schon dabei, die effektive Ärmellänge unter der Achsel ist also 3.5cm. Dann verbinde ich die beiden Markierungen (die unter dem Schulterpunkt und die an der Ärmellnaht) mit einer geschwungenen Linie. Das ist auf dem Bild die rote Linie.

Ich sagte doch, daß es ganz einfach ist… 😉

Transforming a long sleeve in a short sleeve is not difficult, just cut it straight. Only if you want a very short sleeve there is one problem: this would cut the sleevehead. This was not what I intended.

Still.. it is not difficult. First I did put on the long sleeve jacket from the same pattern. Then I did mark the desired sleeve length with pins, going down from the shoulder line. Then I measured the distance from shoulder line to my pin on the sleeve. The same distance I’m marking on my pattern. Parallel to the grainline.

At the sleeveseam I am measuring five centimetres. This is taking into account that my pattern includes 1,5cm seam allowance, so the lenght of the sleeve unter the axle is 3.5cm. Then I just have to draw a curved line (that is the red one on the picture) from the armseams to my marked point in the middle of the sleeve.

As I’ve promised… super easy!.

Ärmelsaum bestimmenAllerdings mag einigen aufgefallen sein, daß ich meine Saumlinie nur bis zur Mitte gezeichnet habe.

Der Grund ist ein ganz praktischer: Ich würde es nicht schaffen, eine in beide Richtungen genau gleich gebogene Linie zu zeichnen.

Also zeichne ich sie halb, falte den neuen Ärmel der Länge nach zur Hälfte und schneide einfach an meiner Linie entlang. Schon ist sie zu beiden Seiten gleichmäßig.

Maybe you have noticed that my line goes only half the way.

Again a simple reason: I would never be able to draw a hemline that is symmetrical to both sides.

So I’m just drawing one half of it, then I’m folding my new sleeve lengthwise and cut along my drawn line. Voila… a symmetrical hemline.

Was jetzt noch fehlt ist eine Saumzugabe, dieser Ärmel bekommt aber keine. Auf Grund des Materials habe ich mich zu einer anderen Technik entschlossen (und keine Zeit gehabt, ein Photo zu machen):

Den Ärmel habe ich aus Spitze gearbeitet, gedoppelt mit Seidenorganza. Damit der Saum sauber aussieht, habe ich den Ärmel am Saum verstürzt, auch das geht einfache.

Für jeden Ärmel ein Stück Spitze und ein Stück Organza nehmen, die etwas größer sind als der Ärmel. Diese beiden Stücke werden rechts auf rechts aufeinandergelegt und dann entlang der Schnittkante des Ärmelschnittmusters die Saumlinie eingezeichnet. Entlang dieser Linie habe ich die beiden Stoffstücke gesteppt, dann die Nahtzugaben zurückgeschnitten und gewendet.

Dadurch entsteht eine sehr saubere Kante, die auch die richtige Saumform hat. An diese Kante lege ich den Ärmelschnitt an und schneide danach den Ärmel erst zu. Dann muß ich mir auch keine Gedanken machen, ob die weiche Spitze sich irgendwie verschiebt, die Ärmelform paßt. Nur noch Ärmelnaht nähen und Ärmel einsetzen. (Für gebogene Säume ist vertürzen übrigens immer eine gute Lösung, man kann das auch mit einem Besatz machen.)

What is still missing is the hem allowance. Well.. not really missing, because due to my choice of material for the sleeves I decided to use another technique, without a hem.

The sleeves are made from lace, underlined with silk organza.For each sleeve I cut a piece of lace and a piece of organza, a bit bigger than the sleeve will be. Then I’m putting a piece of lace and a piece of organza together, right sides facing. On this „sandwich“ I’m drawing directely the hemline, using my plastic pattern a a template Then stitch along that line, cut back the surplus fabric (aka seam allowance), iron and torn over. (Left sides of the fabric are facing.)

So you have a neat and perfectly shaped hemline. Then I’m putting my pattern piece on the sandwich, exactely matching the lower end of the pattern piece and my seam. After that I can cut my sleeve, without having to bother about not matching pieces of delicat, unstable lace after turning the hem… The rest is the normal procedure: seaming the sleeve and sewing it in the armhole. (Making a turned hem like this is always usefull if you have a curved hem. If you don’t want to double your fabric you can cut a facing.

Revue de Presse: Threads July 2008 (Number 137)

Mai ist offensichtlich gerade richtig für die Juli-Ausgabe… und mal sehen, ob ich es vor Juli noch besprochen bekomme… 😮 „Quick Summer Sewing“ wird angekündigt. Außerdem schnittlose Mode und Overlock als Thema. Na ob das meine Ausgabe ist… Auch das Editorial kündigt schnelle Sommerprojekte an. Ich früchte, ich mag’s auch immer Sommer lieber kompliziert, aber mal sehen…

Nach den Leserbriefen geht es mit Werbung weiter (also die „notions“ Abteilung), zuerst mal für die hauseigenen DVDs zur Schnittanpassung. Nu ja… aber ich bin eh eher der Papiertyp. Auch der Rest reist mich diesmal gar nicht vom Hocker. Aber erstaunlich, was für überflüssige Dinge es doch so gibt…

Dann geht es mit den Pattern Reviews weiter. Irgendwie weckt diese Sparte doch immer wieder Begehrlichkeiten, weil  die Aufmerksamkeit auf Details gelenkt wird, die ich sonst wahrscheinlich übersehen hätte. So gefällt mir etwa eine Weste von Marfy, obwohl ich keine Westen mag. Auch das Simplicity Kleid sieht schlicht aber interessant aus. Oder da A-Form Kleid von Vogue…?

„Embroidery Essentials“ befassen sich mit yo-yos. So wirklich kann ich damit nach wie vor nichts anfangen, ich dachte, die Mode wäre vorbei, aber wohl nicht…  Und was es mit Sticken zu tun hat ist mir auch nicht klar.

Oh, ausführliche Anleitung, wie man möglichst viel mit der Overlock nähen kann. Nö, nicht mal wenn ich eine hätte. Das sind genau die Dinge, die mich an gekauften Sachen stören. Etwa ein Gummi der mit der Ovi in einer Hose festgenäht ist. Wie lästig das immer ist, wenn ich die Gummis in Schlafanzughosen auswechseln muß, denn die geben den Geist ja immer deutlich schneller auf als der Rest…

Dann kommen die versprochenen schnellen Sommerprojekte. Ein schlichter Rock aus Gardine Spitze mit Chiffon. Einfach ist es… Dann eine Tasche. Die ist ja nett, aber dafür brauche ich nicht wirklich einen Schnitt, grade Flächen aneinandernähen kann ich auch so. Aber wer noch eine bunte Einkaufstasche oder Strandtasche braucht… warum nicht. Wozu die kleinen Außentaschen gut sein sollen erschließt sich mir jedoch nicht… alles ohne Verschluß ist zumindest zum Einsatz in der Stadt doch etwas zu riskant. Und dann kommt noch ein gecrushtes Umschlagtuch. Die crash-Technik im Dampftopf ist ja interessant, aber die Sofaquasten am Ende… muß man mögen. (Andererseits…. wenn ich darüber nachdenke… da könnte man was Interessantes machen, aus der Idee…)

Weiter geht es mit dem zweiten Teil der „Tailoring Series“.  Ausgefranste Kanten sind nach wie vor nicht meine bevorzugte Technik (sprich ich habe sie noch nie gemacht), aber die gezeigte Technik, wie man trotzdem anständig mit Einlage arbeiten kann gefällt mir. Bei näherem Nachdenken ist die Technik sogar naheliegend (wie so oft), aber man muß eben erst mal drauf kommen, sie so einzusetzen.

Wie man aus einem Basis Sloper eine Bluse macht ist für mich nicht neu, aber sehr gut und ausführlich beschrieben. (Wenn man die Schnitbasis mal hat, was ja meist das größte Problem ist. *g*)

Weniger mein Geschmack sind dann wieder die „Fashion Squared“ Projekte. Kleidung aus rechteckigen Stoffstücken. Einfach zu nähen, aber das Ergebnis sieht auch so aus, wenn ihr mich fragt. Ein Kleid aus einem Schlauch wird auch mit Gürtel nicht wirklich schöner. Auch nicht an einem Model mit perfekter Figur. Das Top hingegen… na gut, vielleicht hat meine Abneigung gegen solche Einfachschnitte auch was damit zu tun, daß sie kurvigen Figuren wie der meinen so gar nicht stehen. Die Tunika sieht auch aus, wie ohne Schnitt zusammengebastelt, das Kleid… etwas besser. Die Jacke… hm, die Jacke sieht sogar irgendwie interessant aus… aus dem passenden Stoff. Und zur passenden Figur. Aber wer ein Ferienprojekt für ungeduldige Anfänger sucht, der wird in diesem Threadsheft ganz sicher fündig.

„Master Class“ bringt dann doch etwas Technik, auch wenn schnelle „flat felled seams“ versprochen werden. Also Kappnähte und andere doppelte Nähte. Einfach einschlagen bei dünnen Stoffen klingt tatsächlich zeitsparend. Und bei dünnen Stoffen sieht es auch recht ordentlich aus. Zumindest auf dem Photo. Die „stitch and fold“ Methode kommt mir nicht schneller vor. Denn bis ich die Nahtzugaben ungleich zusammengelegt habe, habe ich bestimmt zwei Mal eine davon zurückgeschnitten. ähnliches gilt für die „fold and stitch“ Methode. Bis ich die gleichmäßig zusammengelegt habe… der „double fold“ mag immerhin Vorteile bringen, bei ganz dicken Stoffen.  Aber schneller… ich glaube nicht. Zumindest bei mir mit. Trotzdem werde ich die Methoden mal im Kopf behalten. Vielleicht kommt ja irgendwann mal der Stoff und das Teil, wo eine dieser Methoden ein besseres Ergebnis bringt…

„Fundamental“ ist die Briefecke. Oft gefürchtet, aber gar nicht schwierig, wenn man den Trick kennt. Und der wird hier gezeigt, egal ob rechter Winkel, spitzer oder stumpfer… Also keine Angst davor! 😉

„Reader’s closet“, der Blick in den Kleiderschrank der Leser ist wieder schön anzusehen. Da bekomme ich eigentlich immer Anregungen. Vorgestellt werden verschiedene Gewinenr des „2007 Simplicity/Threads Creativity Contest“. Einfach faszinierend die Ideen und wie sauber gearbeitet wird! Das Karo-kleid mit Spitze in den Faltenböden, einfach genial!

Spitze auf Kleidung nähen… Hm, Technisch interessant, Stilistisch was hier gezeigt wird doch etwas… amerikanisch…  😉

Auch die bunten Chintz-Stoffe sind technisch auf Grund der feinen Drucktechnik natürlich interessant. Aber nicht unbedingt meine Stilrichtung. Obwohl man sicher auch aus diesen etwas überladenen Mustern etwas machen kann… (Wenn ich nur nicht so viele Ideen hätte…)

Die Leserfragen (und Antworten) sind zwar gerne gefragte (wie erkennt man, welcher Stoff zum Modell paßt?), aber enthalten keine neue Erkenntnis. Aber gute Tips für die, die es noch nicht wissen.

Was haben die Lesertips? Die Idee mit der Ovi ohne Faden und Nadel gerade zu schneiden gefällt mir schon mal. Auch wenn in nächster Zeit keine Gardinen anstehen. Tja.. und dann kommtnoch die nette Geschichte zum Schluß und die Detailaufnahme eines Kleidungsstücks. Diesmal aus den 20ern. Es ist einen genauen Blick wert und wieder faszinierend, was man so alles machen kann…  Das Bindeband kommt quasi aus der Applikation…

Dieses Heft war jetzt nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es war trotzdem genug spannendes drin. Und beim Rest… wer weiß, wozu es mal noch gut ist. Im Gegensatz zu Mode altert Technik ja nicht. :o)

Passenabtrennung

Schnitteile RücketeilJetzt geht es los mit der Konstruktion der Passe. (Ein Klick auf das jeweilige Bild macht es übrigens größer.)

Zuerst nehme ich die beiden Rückenteile, links das mittlere Rückenteil, das im Stoffbruch geschnitten wird, rechts das seitliche Rückenteil. Da meine Schnitte mit Nahtzugabe sind zeichne nicht mir die Nahtlinien ein.

Gestrichelte Linien, 1,5cm von der Kante entfernt, am Halsausschnitt, an den Schulternähten und an der Naht die die beiden Rückenteile verbindet.

(Von der blauen Linie auf dem mittleren Rückenteil bitte nicht verwirren lassen, das war der Beleg einer früheren Version. Als einfach ignorieren.)

This is how the yoke is constructed. (Clicking on a pic shows a bigger version.)

On the picture you see the both parts of the back. On the left the middle back, cut on fold, on the right the side back panel. My patterns do already include the seam allowances, so I have to mark the sewing lines.

Dotted lines, 1,5cm from the edge of the pattern pieces. I’ve marked this in the neckline, the sholder and on the seam that will connect the two (in the end three…) back panels.

(The blue line of the middle back has no meaning here. That’s the facing of another version. So please ignore it.)

Rückenteile zusammengelegtJetzt füge ich die beiden Rückenteile an der Teilungsnaht zusammen.

Man erkennt daß die Teilnungsnaht im oberen Teil gerade ist und an dieser Stelle können die Schnitteile genau aneinander gelegt werden, alsi die Nahtlinien liegen übereinander.

Befestigt werden sie mit Tesafilm.

(Ich verwende Folie für meine Schnitte, deswegen kann ich gut durchsehen und die Teile einfach übereinander legen. Wer mit Papierschnitten arbeitet schneidet die Nahtzugaben einfach ab bzw. arbeitet mit Schnitteilen ohne Nahtzugabe.)

First I’m putting the two back panels together.

You can (hopefully) see that the upper part of the seamline is quite straight, so you can put them precisely next to each other. The seamlines overlap exactely. (More or less….)

Then I’m using clear tape to hold the pattern pieces in place.

(I’m using clear plastic sheet for my patterns, so it is easy to see through and overlap them If you are using paper for your pattern then you have to cot of the seam allowances or use patterns without included seam allowances.)

Schnitteile an Schulter zusammengelegtDie gleiche Prozedur mache ich beim Vorderteil. Mittleres und seitliches Vorderteil werden zusammengeklebt.

Man erkennt vielleicht, daß die vordere Teilungsnaht nur auf einer sehr kurzen Strecke gerade ist und sich somit auch nur auf einer kurzen Strecke überlappen läßt. Das hat zum einen was mit dem Schnitt zu tun, zum anderen aber auch mit meiner Figur, die viel Kurve erfordert.

Anschließen werden Vorderteil und Rückenteil an der Schulternaht zusammengelegt. Dabei beachte ich besonders das Paßzeichen am Halsausschnitt und daß die Naht auch am anderen Ende, also am Armausschnitt genau aufeinander liegt.

Dazwischen ist die Naht etwas gebogen, kann daher nicht exakt aufeinander treffen. Je nach Stärke der Biegung und Schnitt kann man das einfach ignorieren (das habe ich getan) oder am Ende am unteren Rand der Passe wieder durch eine Biegung ausgleichen.

Same procedure for the front. middle front and side front panel are overlapped and taped together.

If you look closely you can maybe see, that on the front the seamlines are only straight for some centimetres, so they can overlap only on that short distance. That is due to the pattern but mostely to my curvy figure. Patterns that do fit me have usually nothing straight…

Now I’m assembling front and back at the shoulder seam. Important here ist that the two seam lines match exactely on the neck side and on the other end an the sleeve side.

Between the seamline is a bit curved, so I cannot match it here.Depending on how strong the curve is you can either ignore it (that’s what I did in this case) or you can add that to the bottom of the yoke, forming a slight curve there.

Sattel zeichnenJetzt kann ich die Passe auch schon zeichnen.

Dank der Folie lege ich einfach eine weitere Schicht Folie über meine zusammengeklebten Teile und zeichne eine Passe.

In meinem Fall geht sie ein kleines Stück ins Vorderteil, nämlich so weit wie die Teilungsnähte aufeinanderliegen, und im Rückenteil habe ich einfach eine gerade Linie von Armausschnitt zu Armausschnitt gezogen. Im 90° Winkel zum Stoffbruch in der hinteren Mitte und genau durch die Stelle verlaufend, bis zu der die Rückenteile genau aneinander liegen.

Wichtig ist die Schulterline einzuzeichnen, denn die braucht man hinterher um Kragen und Ärmel ordentlich einnähen zu können.

Man kann es auch problemlos kürzer machen. (Länger wäre dann schwieriger, geht aber natürlich auch)

Now I can draw the yoke.

I’m just adding another layer of my clear plastic sheet over all the other layers that are taped together. And then I’m drawing the yoke.

In my case the yoke goes only a bit into the front, not further then the matched seam lines. For the back yoke sean I’m drawing a line in an 90° angle to the middlne back. The yoke ends where the seamlines of the back patterns stop to be straight.

Important is to draw the shoulder line, because this will be very helpfull when sewing in the sleeves and sewing on the collar.

A smaller yoke is easily possible. (A bigger one would be more complicated..)

Neues Rückenteil zeichnenNun müssen nur noch die Rückenteile und Seitenteile neu gezeichnet werden.

Eine weitere Schicht Plastikfolie kommt darüber und jetzt zeichne ich die Kontur des alten Schnitteils bis zur Passe nach. Dann kann man die Folie entfernen und ein neues Stück Folie auf das nächste Teil auflegen. Bis man alle vier Teile neu gezeichnet hat. (Meine Teile sind natürlich kürzer als die ursprünglichen Jackenteile, weil ich die Jacke ja gleichzeitig noch kürzer haben möchte.)

An die Passennaht muß dann natürlich noch eine Nahtzugabe angezeichnet werden, auch an der Passe selber natürlich.

Und schon hat man einen Jackenschnitt mit Passe.

Now I only have to remake the front and back patterns.

So I’m adding another layer of plastic and I’m tracing the contour of the side back (that’s the piece I’m showing in the picture) up to the yoke. Then I‘, removing that plastic layer, add another piece of plastic foil and trace the next piece until all four pieces are done. (My pattern pieces for front and back are also shorter than the original ones, because I want a shorter jacket.)

Now just adding seam allowances where the front and back pieces meet the yoke. And adding seam allowances to the yoke, of course.

That’s all, the jacket with yoke is done.

Revue de Presse: sewstylish Spring 2008

Was passiert, wenn ich von einer Nähzeitschrift höre, die ich noch nicht kenne? Klarer Fall, ich lasse sie mir mitbringen. „Sewstylish“ ist aus dem Hause Taunton’s, das ja auch die „Threads“ verlegt, also war ich um so neugieriger. „Basic Training to Unleash Your Creativity“ ist der Untertitel. Es geht als um Grundlagen, aber mit dem Ziel, die eigene Kreativität von der Leine zu lassen.

Na mal sehen, was das Heft bietet… Da ich die Webseite schon länger angucken fällt mir natürlich auf, daß die auf dem Titel angegebene Webadresse nicht mehr stimmt. *g* Und im Inhaltsverzeichnis sehe ich auch gleich ein Bild, das ich in Threads auch schon mal gesehen habe. Auch das eine oder andere Thema kommt mir nicht unbekannt vor. Ist das Heft eine Zweitverwertung?

Der erste Artikel ist eine grobe Anlehnung an „Psychotests“ aus Zeitschriften: „Welcher Laufsteg-Stil der Saison paßt zu ihnen?“ Ohne Punktesystem, man stuft sich einfach selber ein. Natürlich mit Verweis auf die entsprechenden Heftartikel. Eigentlich nicht schlecht als Anregung. Ein bißchen nach Trends gucken ist schon mal nicht verkehrt. Und da es immer so viele gibt, schadet eine kleine Eingrenzung nichts. Halten muß man sich ja eh nicht dran. (Ich glaube,ich bin am ehesten der „Construction Geek“)

Danach werden Nähmaschinen vorgestellt. Janome gibt es jetzt mit Magnolienmotiv… muß frau haben. Oder nicht. (Ein Anfängerheft?) Und ein paar weitere kleinere „cool tools“ werden vorgestellt. „Fashion Draping“ klingt nach einem nicht ganz uninteressanten Buch.

„Best kept designer secrets“ werden anschließend aufgedeckt. Der amerikanische Modemacher Kleibacker war in Threads doch auch erst Thema, oder? Der Artikel ist aber anders. Er konzentriert sich auf die Kunst des Schrägschnittes. Die Bilder erklären einige Effekte. Dürften aber natürlich gerne größer sein. (Warum nicht mal auf Seiten zum Ausklappen, wie in einschlägigen Männermagazinen? 😮 ) )

„Design by proportion“ wendet sich der in der Tat immer wieder spannenden Frage zu, wie man vorher herausfinden kann, was einem steht. Die Technik, von einem Photo des eigenen Körpers ein Konturmodell abzunehmen wird ausführlich erklärt. Interessant fand ich die Hinweise auf welche Maße man es vergrößern sollte, wenn man die Zeichnung vom Schnittmusterumschlag übertragen will. (Gilt natürlich nur für die „Big four“, bei Burda müßte man mal nachmessen, ob es da auch ein Standardmaß gibt.) Sehr schön auch, wie man das übertragen kann, wenn man, wie ich, eigentlich gar nicht zeichnen kann. Falls ich mir irgendwann mal die Mühe mit Skizzen machen sollte. Für mich kann ich mir das ja eigentlich (meistens) ganz gut vorstellen.

Praktisch geht es weiter mit dem „Make it happen project“. Farbspielereien für Grobmotoriker angeregt von der aktuellen Chloe Kollektion. Die Umsetzung ist nicht ganz mein Geschmack, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich vergleichbare Effekte an mir sehe… aber die Idee ist mal abgespeichert.

„Discover Draping“, aber gerne doch. Das ist eine Methode der Schnitterstellung mit der ich mich noch nicht so recht befaßt habe. Los geht es mit dem Thema „Schneiderpuppe“. Welche Eigenschaften sie haben kann und wofür die jeweils wichtig sind. (Ja, hätte ich gerne. Aber meine Figur ist auch jenseits der einstellbaren Büsten. Und extra angefertigt ist bei meiner Figrschwankungsbreite auch nicht so einfach. Außerdem natürlich teuer. Naja, vielleicht irgendwann mal, wenn ich groß bin und ein Nähzimmer habe… :o) )

Dann geht es los, wie man mit Drapieren einen Basisschnitt für ein Oberteil erstellt. Allerdings ohne Ärmel. Ein Oberteil ohne Ärmel habe ich auch mit Bleistift und Packpapier hinbekommen, aber Armausschnitt und Ärmel wollten nicht recht. Okay, ein Kurvenlineal zum Ärmelzeichnen würde vielleicht auch helfen…  Und damit das Oberteil nicht so langweilig bleibt wird auch noch erklärt, wie man einen Wassefallkragen und eine Passenabtrennung durch Drapieren erreicht. Mit den vielen deutlichen Bildern sollte das wirklich hinzubekommen sein.

Und mit Drapieren geht es weiter. Statt einer Skizze auf Papier gleich mit Stoff an der Puppe anfangen. Das wäre eine Methode für mich. Ich glaube, ich brauche wirklich dringend eine Schneiderpuppe… Quasi ein Bilderlehrgang der enorm viel Lust macht, das mal auszuprobieren.

Laufsteginspieriert ist der (Strand)Kaftan mit Kapuzen. Der Kaftan wird aus einem Schnitt von Simplicity entwickelt, die Kapuze direkt am Objekt drapiert. Auch wieder mit vielen Bildern instruktiv erklärt.

Weiter geht es mit einer Lektion Handstiche. in der „Construction Zone“ Inklusive nützlichem Werkzeug dafür wie verschiedene Fingerhüte oder Wachs zum Faden verstärken. Diesmal werden die Stiche mit Zeichnungen gezeigt, idiotensichere Anleitung würde ich sagen.

Ähnlich ausfürhlich die Anleitung für eine Paspeltasche. (Gibt ja unendlich viele Techniken dafür.) Einfach gar keine Angst davor aufkommen lassen, scheint das Thema zu sein. Da ich mit meiner Technik gut zurechtkomme, werde ich eher nicht wechseln, aber die Anregung, die Paspeln einmal ganz anders zu formen könnten es doch wert sein, auch diese Technik irgendwann mal auszuprobieren.

Den nächsten Bericht hätte ich mir als Anfängerin mal gewünscht. Die grundsätzliche Konstruktionsreihenfolge beim Nähen eines Rocks, einer Hemdbluse und einer Hose. Sehr hilfreich, wenn man z.B. Schnitte benutzt, deren Anleitung man nicht versteht… Ähnliches gelt auch für den Artikel zum Nähmaschinenhandling. Wie man Kurven näht oder über Nahtkreuzungen und andere Hubbel drüber- ein herrlicher Basisartikel mit guten Photos.

Zur Abwechslung dann wieder ein Fashion-inspiriertes Projekt. Dekoration durch Chiffonlagen. Gut, das Projekt selber ist häßlich und kein Vergleich mit dem Inspirationsteil von Puccis Frühlingskollektion. Aber die gezeigte Technik ist einfach nachzumachen. und man kann sicher auch was Schöneres damit gestalten. :o)

„It’sso fitting“, das wünschen wir uns doch alle. Die Artikel zeigen einige Wege dorthin. Los geht es mit dem sinnvollen Einsatz von Biegeliniealen. (Äh… wie heißen die Dinger eigentlich richtig?) Wobei der Artikel nicht erklärt, wie man die Dinger dazu bekommt, wirklich genu ihre Form zu behalten, wenn man sie bewegt. Und wie man sie dazu bekommt, eine wirklich gleich,äßige Linie zu bilden, meines hat immer Hubbel. (Wobei ich heute festgestellt habe, daß Monikas die wohl nicht hat. Habe ich ein „schlechtes“ erwischt?) Anschließend geht es um den perfekten Ärmel. Das ist ja eindeutig einer meiner Problempunkte… Leider steht nichts neues dabei. Mein Hauptproblem, wie man Armloch und Ärmelkurve zur Passung bekommt steht auch nicht drin. zumindest nichts was ich nicht schon (vergeblich) versucht hätte. Aber es stehen sehr viele Techniken drin. Und der zweigeteilte Ärmel um Mehrweite für dicke Oberarme einzubauen ist eigentlich eine gute Idee, die werde ich schon mal im Kopf behalten.

Die Techniken ein Oberteil ohne Abnäher auf Taille zu bekommen kommen mir jetzt extrem bekannt vor. Die Bilder waren schon in Threads zu dem Thema. Ich bin mir nicht ganz sicher, der Text könnte etwas anders sein…

Um Hosenanpassung geht es im nächsten Bereich. Besonders die Schrittnaht. Das ist jetzt mal ein Problem das ich nicht habe… aber bei Frau mhs haben wir ja schon viel probiert. Auch die beschriebenen Methoden. Aber es snd immerhin drei verschiedene Techniken erklärt und auch die Grundlagen, dazu.

Ah ja, jetzt kommt wieder ein Laufsteg Projekt. Nennt sich übrigens „Make it happen project“. Die Ähnlichkeit zu dem Inspirationsmodell von Jill Sander erkenne ich ja nicht. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob mir die sewstylisch Variante nicht besser gefällt…. Aber wieder geht es darum, einen Schnitt umzuwandeln, um einen bestimmten Look zu kreieren. Ausführlich erklärt.

Das Heft neigt sich dem Ende und es kommen noch 25 Tips, um das Nähen einfacher zu machen. Die Tips sind nach verschiedenen Themen sortiert, meist mehr als ein Tip pro Thema (wie Reißverschluss einsetzen, Bundverarbeitung oder Ärmel einsetzen). Nicht alle wären meine bevorzugte Wahl, aber gerade weil es verschiedene Techniken gibt, kann man auch unterschiedliche ausprobieren und seine eigene Lieblingstechnik finden.

Und ganz am Ende gibt es auch noch ein Glossr mit Nähbegriffen. Auch für nicht-Muttersprachler nützlich. 😮

Mein Fazit? Ich würde sagen, das Heft richtet sich an Leute die Grundbegriffe vom Nähen haben und jetzt einen Schritt weiter gehen wollen, um eigene Ideen umzusetzen. Viele Artikel gehen von einem geringeren Vorwissen aus als Threads, aber der Stil und die Artikel sind durchweg ermutingend. Nicht „das ist zu schwer“, sondern „so geht es“. Für mich war natürlich nicht viel Neues dabei, aber ich werde das Heft auf alle Fälle behalten, weil vieles schön kompakt zusammengefaßt ist. Und ich hoffe, ich habe mal die Gelegenheit mich im Drapieren zu versuchen…

Butterick B5173, Maggy London

KleidSo, im Juni ging es ja mal wieder hektisch ans Nähen, aber das Kleid ist fertig und hier ist die Schnittbesprechung.

(Allerdings gibt es diesmal wenig zu erzählen… das Nähen ging überraschend schnell und ereignislos.)

This is my pattern review of the dress. The English Version is already online on Pattern Review.)

Schnittänderungen mußte ich diesmal nicht viele machen. Ich habe in Größe 20 zugeschnitten, an der Hüfte Größe 22 genommen. Da der Umfang des fertigen Kleidungsstück an Taille und Hüfte auf dem Schnitt steht, kann man das ja ganz gut abschätzen. Dann habe ich die Schultern um einen Zentimeter schmaler gemacht und oberhalb der Taille 2cm Länge rausgenommen. Hilfslinie dafür sind vorhanden, das macht es einfacher.

Und dann, wie ich es ja inzwischen eigentlich immer mache, ein Probeteil genäht.

Probekleid = NachthemdFrau mhs hatte mir dafür einen Baumwoll Single Jersey aus ihrem Keller spendiert. Etwas Elasthan scheint auch drin zu sein… und nach 60°C Wäsche, einer Ladung Impresan und Sonnentrocknung auf der Leine verloren sich sogar die Geruchsspuren aus dem Keller. *g*

Das Ergebnis (siehe links) war schon fast tragbar. (Ja, ich weiß, kein Make-Up, nicht frisiert und die Hausschlappen… aber ich weiß ja wie das bei mir läuft… so oder nie.) Nur war der Saum hinten etwa zehn Zentimeter kürzer als vorne, das mußte ich am Schnitt ändern. (ehrlich gesagt ist mir auch nicht ganz klar warum… bei Röcken, klar, die Taillenlinie ist hinten neun Zentimeter höher als vorne, das kann nicht passen. Aber das Kleid hängt von der Schulter. Nun ja… muß wohl der Po sein… 😮 )

Dann wurde es spannend, denn ich hatte statt der geforderten 2,10m Stoff nur 1,80 m und da man zwei Mal die Kleidlänge braucht, gibt es da auch nicht viele Möglichkeiten, anders aufzulegen.

Kleid ButterickDa ich das Kleid aber wirklich unbedingt aus diesem Stoff nähen wollte, habe ich im Rücken eine Quernaht eingefügt. Dann bekommt man das obere Rückenteil neben das Vorderteil und wenn man dann noch die Saumweite hinten etwas wegfaltet… dann reicht es. *uff*

Und dank dem dunklen Stoff und dem kleinen Muster fällt die Teilungsnaht auch nicht auf.

Der Schnitt ist als „easy“ bezeichnet und das ist er auch. Fast. Die Raffungen auf das Band zu nähen und am besten noch so, daß das ganze hinterher symmetrisch ist und auch die Spitze des Bandes gleichmäßig ist… das ist auch mit Heften von Hand nicht ganz einfach. Ebenso hinten, wo das Kleid auch einen V-Ausschnitt hat. damit das hinterher auch ein präzises „V“ ergibt muß man sehr genau arbeiten. Und Jersey ist da nicht der ideale Stoff für.

Was ich nicht ganz kapiert habe, ist wie der Saum unter dem Arm und die Flügelärmel zusammenstoßen sollen. Ich habe es irgendwie und hoffentlichhaltbar genäht… aber wie es gemeint ist.. bin ich mir nach wie vor nicht sicher.

Der Rest war aber einfach und ich bin weitgehend nach Anleitung vorgegangen.

Weitgehend heißt ich habe Vlieseline Formband auf die Schulternaht gebügelt statt „Binding“ aufzunähen, habe die Nähte nicht mit Gradstich sondern mit einem leichten Zickzack (Stichlänge 2,5mm, stichbreite 0,6mm) genäht und habe die Nahtzugaben am Ausschnittsband gestuft zurückgeschnitten. Da stand über Zurückschneiden gar nichts in der Anleitung.

Und ich habe alle Punkte an denen die Nahtzugabe eingeschnitten wird mir Fraycheck behandelt. Nicht daß da ein Mäschchen läuft…

Mit dem Ergebnis bin ich für mich sehr zufrieden. Der Stoff (von Scherzkeks-Stoffe in Aachen) war eine gute Wahl, weil er weich und schwer fällt. So wurde das Kleid auch von selber etwas länger. Ursprünglich hatte ich vor eine Blende anzusetzen aus dem Kontraststoff, aber das ist nicht nötig. 0,5cm Saum reichen ja, der Jersey franst nicht aus.

Für die Blende habe ich einen Baumwoll Interlock von Alfatex in Köln. Der Farbton kommt tatsächlich im Muster des Kleids genau so vor. Da der Interlock nicht so dehnbar ist kann er das Gewicht des restlichen Kleides auch gut tragen. Allerdings habe ich beim Untersteppen möglicherweise die Ausschnittkante etwas ausgeleihert… da wäre ein bißchen Elasthan dann doch gut gewesen. Mal sehen wie es sich trägt, notfalls durchsichtiges Gummiband von Hand auf die Innenkante nähen.

Das Probekleid werde ich übrigens auch tragen. Aber nur ins Bett. das darf als Nachthemd dienen. Und für diesen Zweck verwende ich den Schnitt vielleicht auch noch öfter. Denn bei meiner schlechten Angewohnheit, an Tagen wo ich von Zuhause aus arbeite mich erst spät anzuziehen, könnte das helfen, den Postboten weniger zu erschrecken. *g* Sieht doch irgendwie angezogener aus. Dafür suchte ich schon lange eine Lösung…

StreifedetailUnd noch ein kleines Anekdötchen am Schluß:

Was passiert, wenn man ein Probeteil ohne viel Nachdenken einfach so zusammennäht?

Genau, die Streifen an der V-Naht treffen beinahe exakt.

Wenn ich mir fürchterlich Mühe gegeben hätte, wäre es sicher absolut krumm und schief.

Und ich brauche Schuhe zu dem Kleid… mal überlegen was für welche… irgendwie hat es durch die kleinen Blümchen ja so einen Retro-Touch, finde ich…

Na mal sehen…

Strickspaß weltweit

gab es gestern wieder. Es war ja der Tag des weltweiten öffentlichen Strickens.

Und da ich dieses Jahr nicht in Paris sondern in Köln weilte, begab ich mich an einen Ort, den ich nach Beschreibung des Angebots durch Frau mhs wohlweislich gemieden hatte. Aber gestern mußte ich dann doch in die Maschenkunst. Proppenvoll war es… das Sofa war natürlich besetzt, aber auch auf Stühlen und Bierbänken saßen wir quasi mehrreihig und haben gestrickt. Mit Bärbel, Aud, Frau mhs und MichaelDUS waren ein paar bekannte Gesichter da, aber ich kam auch mit etlichen bislang unbekannten ins Gespräch. (Bilder keine… mein Herzblatt hatte die Kamera dabei… und hat nicht mal Bilder damit gemacht. *grr*)

Daniela, die kreative Frau hinter der Maschenkunst hatte sogar Namensschilder vorbereitet. Und ein Tütchen mit Wolle gab es obedrein, gesponsort von einer spanischen Firma namens Katia. Ich habe noch nie von denen gehört, aber das tweedartige Garn mit hohen Seidenanteil fühlt sich wunderbar an. Mal sehen, was mir für das kleine Knäuel einfällt… Vielleicht stricke ich mir doch mal was größeres und kaufen noch viele Schwesterlein dazu? Naja, erst mal mein Sockengarn „aufstricken“.

Glücklicherweise war der Laden so voll, daß ich die schönen Garne in den Regalen nicht so genau ansehen konnte… und schaffte es daher, stark zu bleiben und nichts zu kaufen. (Diesmal… )

Dummerweise kam ich dann an einer anderen Ecke Kölns auf dem Weg in die U-Bahn an einem anderen Wollgeschäft vorbei, wo etliche Wollen von Lana Grossa, Debbie Bliss oder Lang für nur einen Euro zu haben waren. *Bong* Verloren… ich brauche jetzt Anleitung für kleine Mengen (einem bis sechs Knäuel)  dicker Garne… *gg*

Knitting fun was yesterday It was WWKIP-day.

And as I was in Cologne this year and not in Paris I went to a place I had been avoiding so far. After some descriptions of Frau mhs of the yummy yarns they have there. But yesterday I had to go to Maschenkunst. The small shop was really full of knitters. On a sofa, on chairs and on benches we were sitting. Im several rows. As often there were familiar faces: Bärbel, Aud, Frau mhs and http://www.amazon.de/MÀnnermaschen-Newcomer-Evergreens-Michael-Weinreich/dp/3772465811/. But quickly I was chatting with so far unknown knitters. (Sorry, no pics. My husband had the camera with him. And he didn’t even use it thar weekend… 🙁 ).

Daniela, the creative owner of Maschenkunst had even prepared name badge for us. And a cute baggy with a ball of yarn. The Spanish company  katia had sponsored those give aways. I had never heard of that company, but the ball of yarn feels delicous. Tweedlike, with a lot of silk in it. Whatever I’ll vome up with for that cute ball. Buying some siblings of it and knitting something bigger. Who knows… First I want to finish my sockyarn…

Luckily there were so many people in the shop that I couldn’t see the yarns too well… so I could remain strong and not buy yarn. (For this day…)

But then, at another corner of Cologne, just before going to my underground… I fell over another yarn shop that had put several yarns form Lana Grossa, Lang or Debby Bliss on sale. One EUR per ball… I did so much lost… Now I need ideas for small amounts (one to six balls) of chunky yarns… *gg*

Schnittkünste…

.. waren auch bei meinem Motivationskleid gefragt.

Denn der Schnitt gibt 2,10 m Stoff vor und von meinem dunkelblauen hatte ich 1,80m. Zwar ist es kein Problem, den auf 2,10 m zu dehnen, aber das wäre ja nicht so dauerhaft…

Aber um den Preis einer Quernaht im Rücken (die man auf dem bedruckten Stoff zum Glück nicht sehr sieht) habe ich es letztlich tatsächlich geschafft.

Allerdings ergab die Anprobe meines Probekleides, daß ich es auf alle Fälle länger machen muß. Zum einen elf Zentimeter in der hinteren Mitte, aber auch noch sieben oder zehn Zentimeter in der Gesamtlänge. Meine Kniee muß ich nicht dringend zeigen… :o)

Hierfür werde ich eine Blende aus dem Stoff für den Ausschnittbesatz machen, der müßte reichen.

„Art of cutting“ was also needed for my june dress.

The pattern says 2,10 m fabric is needed (and the pattern is very right here….) and I have only 1,80cm of my blue knit. Sure, you can stretch a knit easily that much, but that would not be helpful in the long run…

But by adding a horizontal seam in the back (which is barely visible on the dark, printed fabric) I made it!

The other problem is that I have to lengthen the dress. First by 11cm on the center back to have it even with the front and then another seven to ten centimetres. My knees do not have to be shown… :o)

For that I intend to make a stripe of my fabric for the facing, that should be enough.

Bilder gibt es dummerweise keine, die Kamera ist unterwegs. 🙁

Aber ich war schon fleißig, das Kleid hat Chancen, rechtzeitig fertig zu werden.

Morgen wird allerdings erst mal gestrickt, ist ja „Weltstricktag“…

Sorry, no pics. My husband took the camera with him… 🙁

But I have been working on the dress, it is not impossible to get the dress finished in time.

Tomorrow will be knitting instead of sewing… it’s wwkip day….

Schnitt ganz anders

Adam hatte ja nach der Jacke gefragt…. Ein Bild vom Gesamtoutfit kommt noch, aber ich habe mir überlegt, daß ich einmal zeigen möchte, wie ich den Schnitt verändert habe. Denn wenn man einen Schnitt einmal passend gemacht hat, dann ist es eigentlich viel einfacher, die Details zu verändern, als einen anderen Schnitt neu anzupassen. Wenn man weiß wie es geht…

Schnitt McCall\'sAusgangspunkt für meine Jacke ist dieser McCall’s Schnitt. Ich habe die Jacke schon mehrfach verwendet, auch den Mantel schon einmal genäht. Größe 22 mit meinen üblichen und nötigen Figuranpassungen.

Der Schnitt ist als Basisschnitt gut geeignet, weil er simpel ist: kragenlos, Längsteilungsnähte von der Schulter zum Saum und kragenlos. Zu beachten ist einzig, daß der Halsausschnitt etwas unterhalb der Halslinie liegt. Die anderen Nähte verlaufen genau da, wo man sie bei einem Grundschnitt haben möchte.

As altering one fittet pattern into another design is easier than fitting another pattern I’ve decided to show some of the steps for the cropped jacket I’ve made to go with my neckholder. Most things are really simple if you know how to do them…

This pattern from McCalls is my starting point. I’ve sewn the coat once and the vest several times. Size 22, with my usual fitting alterations.

The pattern is very suitable because it is a very basic pattern: Collarless and princess seams from shoulder to hem. Only thing to keep in mind is that the neckline of the pattern is a little below the neckline of the body. All other seams go with the body, where you want them to be for a basic pattern.

Jacke hintenHier ein Bild vom Rücken der letzten Jacke die ich nach diesem Schnitt genäht habe. Man erkennt dieTeilungsnähte gut, das mittlere Rückenteil ist im Stoffbruch zugeschnitten. Vorne hatte ich bei dieser Variante einen sichtbaren Reißverschluss eingearbeitet, die an sich überlappenden Vorderteile also entsprechend zurückgeschnitten und die Besätze geändert.

I’ve found a picture from the last vest I did after the pattern. You can see well the princess seams, the middle back is cut on fold. In the front I had cut away the overlap for the buttonstand and made a visible zipper in the front middle instead. (And changed the facings according to that…)

Ziel meiner Veränderung ist eine Jacke die zum Jeans-Stil der Leinenhose paßt. Daher soll sie eine Schulterpasse bekommen, ähnlich einem Herrenhemd oder eben einer klassischen Jeansjacke.

Außerdem natürlich einen Bund unten, eine breit abgesteppte Knopfleiste vorne und die Teilungsnähte sollen erhalten bleiben. Als sportliches Element habe ich mir noch kleine Schulterklappen überlegt.

Zudem soll die Jacke einen kleinen Stehkragen bekomme und sie soll sehr kurz sein, knapp unter dem Busen enden, und nur ganz kurze Ärmel haben. Ist ja für den Sommer…

KurzjackeLeider habe ich keine Zeichnung und bei der Photosession war es so sonnig, daß die weiße Jacke alle Details verschluckt hat. Daher habe ich die wichtigsten Elemente mit einer schwarz gepunkteten Linie nachgefahren. Ich hoffe zusammen mit meiner Beschreibung kann man erkennen was gemeint ist.

(Und natürlich gibt es kein Photo von hinten, wo man die Passe besser erkennen könnte. Ich bin doch so doof…)

What I wanted was a vest that would fit the style of the linen pants (that are cut after my five pocket jeans). So most important element is a back yoke that goes a little over the shoulder into the front. Like in a classic dress shirt. Or a jeans jacket.

Also I wanted a „waist“band (quite above the waist because it’s supposed to be a cropped jacket), a large topstitched buttonstand and the seams in front and waist. Another element according to the casual style were small epaulets.

To complete the vest I need a small stand up collar and cup sleeves. It’s supposed to be for summer…

I apologize for having no drawing (most of my designs happen in my head and as I’m not able to draw I have to sew them directely…) and I also apologize for the picture. It was so sunny (and hot) the the white fabric lost all the details. I’ve tried to mark all important design elements with the black dotted lines. So I hope this and my description together will help you to understand what I mean.

(And of course no pic from the back where the yoke would be much more visible. Stupid me…)

Der erste Schritt zur Veränderung war die Jacke anzuziehen und direkt an der angezogenen Jacke die gewünschte Endlänge sowie die Ärmellänge markieren. Ich habe es mit Nadeln gemacht.

Was ich in nächster Zeit zeigen will ist wie man die Passe bastelt und wie man den Ärmel kürzt. Von den anderen Schritten habe ich keine Bilder, weil die Zeit zu sehr drängte…

My first step was putting on the existing jacket and marking the length of jacket and sleeves of the new jacket with pins. (Another pair of hands was very helpfull for that task, but you can do it alone, too.)

What I intend to show you in the next time is how to construct the yoke from the existing pattern and how to do the sleeves. From the other steps I do not have pictures, because I had to really speed up sewing…

Revue de Presse: burda Modemagazin Juni 2008

Ach ja, da war noch was… seit ich das Abo habe, kommen die Hefte immer dann, wenn ich gerade keine Zeit habe… aber nachdem meine Kritik mal wieder angemaht wurde… *hüstel*…Ton in Ton braun der Titel, aber angekündigt werden Knallfarben. Und statt das Editorial zu lesen, blätter ich gleich weiter.

Der „look“ (die Accessoires-Spalte ist wohl tatsächlich weg, *snirfz*) ist „Sportsfreunde“ und das ist dann auch gleich das „freizeit“ Thema.

(Summary in English: Not really one of my favourite issues of BWOF. Lot of boring, plain patterns. Still some exeptions (see also the pictures): Jacket 101 for the fabric and for the style, also jacket 102 which is nearly the same pattern and Shirt 124, that they have photographed in a way that you just don’t see anything of the interesting pattern. And I do love the Anna Sholz dresses in plus size. My favourite of those is 130.)

JackeBei Jacke 101 fällt mir zuerst der Stoff ins Auge. *Aua*, den gibt es sogar in Köln… also die Stofferia in den nächsten Wochen meiden, bis er ausverkauft ist. Ich muß aufbrauchen, nicht neu kaufen. (Und der Jersey-Rausch letzte Woche macht das nicht besser…) Auch der Schnitt ist gaz nach meinem Geschmack, Schlicht, mit Stehkragen und schönen Teilungsnähten. Da kann ich ja immer gaanz schlecht widerstehen. (Nein, ich brauche keine Jacke…. Zumindest keine solche…)

Bluse 107… die Taillenraffung ist ja irgendwie nett, aber Puffärmel… nein, noch nicht dran gewöhnt. Äh… waren Puffärmel nicht was, was oben am Ansatz eingehalten ist? Naja, Burda wird es wissen… und wenn ich es mir recht überlege… oben flach und unten mit klaren Falten statt Raffung.. da könnte ich mich fast dran gewöhnen, das hat irgendwas… Der Rest ist blau weiß gestreift und irgendwie belanglos. Dafür gibt es zur Bluse 105A noch Stylingvorschläge. nicht ganz überraschend, den ein Streifenblüschen ist ja sehr variabel. Und den Look mit Jeans und Trenchcoat mag ich ja ohnehin. Erinnert mich dran, daß ich wirklich mal wieder einen Trench brauche, der letzte ist schon vor etlichen Jahren zerfallen. (Und würde nicht mehr passen… die Studentenzeit ist ja soo lange her…)

Ah, jetzt kommen die Knallfarben und Plastik. Also so eine transparente Platiktasche von Friis & Company könnte ich mir zu meinem Türkis-weißen Outfit vom letzten Monat gut vorstellen. Aber in Türkis und das ist nicht dabei. Und ein komplett transparenter Regenmantel sieht zwar absolut toll aus, man kann ihn sich aber sparen, denn ob man von außen naß wird oder im eigenen Saft schmort bleibt sich gleich… *g*

ie „Knalleffekte“ werden modisch jedenfalls bei „Sportswear“ umgesetzt. Und ich bekomme einen Retro-Flash. Das ist ja sooo 80er.. knallgelb, Netzeinsätze (ich habe noch meine alten Nicoles, genau so was war bei den Nähmodellen drin…) und sichtbare Overlock-Nähte. Nur waren die damals neu. Und Leggins in Metallic mit Oversized Shirts, die eng auf der Hüfte sitzen wie Shirt 116. Vermutlich anfängerfreundlich, aber auch langweilig zu nähen. (Abgesehen davon daß das jeden breiten Hintern nur betont…) Und schon wieder ein Parka, hatten wir das nicht im letzten Heft? Die mochte ich in den 80ern schon nicht, auch wenn die Farben jetzt freundlicher daher kommen. Damals war ja Bundeswehr-oliv angesagt… Nein,Shirt 113 hat Schlitze an den Schultern! So was hatte ich damals als Strickpulli! Na gut, die hier sind mit Reißverschluß auch zu schließen, mal ein neues Detail. Aber wie die Enden der Reißverschlüsse einfach aneinanderstoßen sieht irgendwie unsauber aus. *blätter* Faszinierend diese Shuhe… der Fuß berührt sie nur an der Ferse und der Spitze, ansonsten bleibt ein Sichtloch zwischen Fuß und Sandale… da hat wohl mal wieder jemand Design vor Anatomie gestellt… was wurde nur aus dem guten alten „Form Follows Function“? Aber die Kapuzenjacke dazu ist recht nett. Ach so, die ist zum Kaufen… Ach und dieser reduzierte Hoodie auf der anderen Seite…. *Mist* Wieder zum kaufen. Den langweiligen Rock darf man nähen.

Oh, mal ein ausführlicher Technikartikel (also eine Seite Text, das ist für Burda schon ausführlich). Um Nylon nähen geht es. Darüber habe ich zwar schon einiges gelesen, aber praktische Erfahrung noch nicht so viel…

Die „basics“ sind in Pastelltönen. Was für ein ausgesprochen interessantes Kleid. Zum Kaufen, was sonst. *grummelgrummel* In dem Heft scheint mal wieder alles interessante Kaufmode zu sein…

JackeDafür gefällt mir die Jacke 102 wieder sehr gut. Was kein Wunder ist, denn schon auf den eineinhalbten Blick ist es Jacke 101, nur mit ein paar veränderten Details. Naja, da sie mir eh zu klein ist, kann ich der Versuchung vielleicht besser widerstehen… Ich habe ja eh mehr Blazerjacken als ich brauche. Andererseits… hat man je genug?

ShirtGenug Shirts jedenfalls nicht. Warum sie das interessant geraffte Shirt 124 auf dem Photo allerdings gezielt verstecken, das erschließt sich mir nicht. Erst ein Bick auf die technische Zeichnung zeigt die Interessanten Details. Allerdings müßte ich den Schnitt mal wieder über drei Größen vergrößern… Burda und ich werden wohl nie einer Meinung sein, welche Schnitte für Plus-Größen geeignet sind…

Der Download Schnitt läuft unter „Look der Stars“. Naja, ein Shift Kleid halt, war das jemals ganz out?

Spannend hingegen finde ich die Idee mit der Haute Couture für Profi-Kochbekleidung. Innovative Berufsbekleidung mag sogar noch eine Marktlücke sein, ich erinnere mich an einen ärztlichen Kollegen, der sich immer bitterlich beklagte, daß es bei Arztkitteln nichts modisches gäbe…

Weiter geht es mit dem „trend“. Der ist diesen (Sommer)Monat… Ethno. Wenn es nicht Safari ist, ist es Ethno. Braun, Holzperlen,…. ein bißchen ausgelatscht… oder? Nun ja. Nettes Kleid für Kurzgröße, wenn auch die beiden interessante Details schamvoll versteckt sind: Die gerafften Schultern unter der Lockenmähne, das Taillendetail unter einem Gürtel. Denkt eigentlich jemals jemand was beim Photo machen?

Aber in einem schönen Urlaubsressort haben sie geknipst, DAS erkennt man gut…. Ansonsten… was soll man sagen? Jacke 119 ist glaube ich ein ausbaubarer Schnitt. Wenn man die Schemazeichnung anguckt, das Bild scheint das Kleid darunter darstellen zu wollen.

Dann geht es weiter mit dem Verweis auf die burdafashion Webseite. Ah, und eine Seite Accessoires. Ketten aus Halbedelsteinen. Hat man wieder? Na dann muß ich mal kramen gehen, meine Mutter liebt so was ja und da landete über die Jahre immer mal wieder was bei mir. (Oder auch mal wieder in die andere Richtung, bei Schmuck und Accessoires funktioniert Ringtausch ja perfekt, Paßformprobleme gibt es keine und was beim einen alt ist, ist beim anderen wieder neu. Und modisch gesehen kommt auch alles immer wieder. *g*)

Ah ja, „fashion-flash“ nennen sich die bunten Retrosäcke… Na gut, sind T-Shirts, da darf man nicht so viel erwarten. Immerhin das schulterfreie Shirt mit den Fältchen vorne ist auch bis Größe 46 drin. (Aber warum hört es da auf?) Die Farbkombis aus allen verfügbaren Knallfarben sind jedenfalls immer noch augenschmerzend… ach, und aufgetüddelt werden sie auch noch. Ich erinnere mich… hatte Simplicity so was nicht schon im Frühjahr im Programm?

Burdastyle… ach ja, könnte ich mal wieder vorbeigucken. Irgendwie fehlt da derzeit die Zeit… Och, noch ein Dauerbrenner. Welche Badekleidung für welche Figur. Leider haben die Tips und die vorgestellten Bikinis und Badeanzüge nicht immer was miteinander zu tun. (An Kommunikation scheint es in der Redaktion zu hapern?) So heißt es bei viel Oberweite etwa „Ebenfalls wichtig sind breite, verstellbare Träger.“ Die abgebildeten Teile hingegen haben natürlich dünne Spaghettiträger. Bestenfalls die Neckholderträger von Modell 5 könnten als „breit“ durchgehend. Und Modell 4 und 7 sind immerhin keine Spaghettiträger…

Das „exclusiv-design“ konnt diesmal aus München und ist ein Abendkleid. Nett und effektvoll aber doch nicht so interessant wie die die an den Promis gezeigten Kleider der Designerin…

Ballerinas als „must-have“. *hüstel* Dem kann ich wirklich nicht widersprechen. So lange „Flats“ in sind, muß ich mich wohl noch etwas versorgen, vielleicht erwische ich sogar den Schlussverkauf in Paris.. Aber ob die Wirklich von Salvatore Ferragamo in den 1950er erfunden wurden? Schließlich habe es schon am Anfang des 19. Jahrhunderts so flache Schuhe für Damen, sogar mit Knöchelbändern. Ab wann hat man eigentlich im Ballett flache Schuhe getragen? Stellt sich glatt die Frage, was dawohl zuerst war.

KleidOh prima, bei „plus aktuell“ gibt es wieder Kleider von Anna Scholz. Die mag ich eigenltich immer, weil sie auch Freude an Fülle ausstrahlen, statt sackartig verhüllen zu wollen. Auch wenn einge vom Schnitt her mehr oder weniger recht ähnlich sind… Und 129 sitzt irgendwie ganz komisch am Busen… soll die Brustraffung wirklich auf dem Bauch sein? Oder fehlt dem Modell das „Material“ zum Ausfüllen? Oder hängt der Stoff? an der Seite sieht es ja auch irgendwie seltsam aus… Mein Favorit ist jedenfalls die 130 (sogar bis Größe 54…). 40er Retro gefällt mir doch besser als 80er Rückblick…

Jetzt kommen wieder die Seiten für den Schnelldurchlauf… Kosmetik und Co…

„Kultur-treff“, schon besser… Valentino-Ausstellung in Paris. na das könnte klappen. Wenn ich nicht zu viel anderes unternehmen. *g* die Ausstellung im Ludwigsburger Schloß klingt auch gut. Liegt nur nicht am Weg. Im Gegensatz zu Hamburg. Da zieht ja eine „Schneiderschwester“ demnächst hin. Also könnte das mal ein Wochenendziel werden… Wollte ich eh schon lange mal hin.

Auch die Kindermode gefällt mir wieder recht gut, weil pfiffig und kindertauglich. Die Bh-förmigen Teilungsnähte an dem Mädchenkleid irritieren mich jedoch etwas… Größe 104-128 ist das doch in der Regel nicht nötig? Äh… Ah ja, man sollte den Text lesen… PJE ist die Teenie-Marke. Öh… in Größe 104-128? Das war frühre doch so ungefähr Grundschulalter. Oder sogar noch Vorschule? Soo klein sind auch fränkische Kinder nicht, oder? *kopfschüttel*

Der Kreativteil ist diesmal mit Gartendeko. Nun ja… sieht bißchen aus wie von IKEA. Und bei deren Preisen lohnt sich selber machen nicht. Und wie man Pesto macht weiß ich schon. Aber bitte mit Pininkernen, nicht mit Walnüssen…

Bis zum Juliheft habe ich dann jedenfalls viel Zeit. Wenn das kommt, bin ich nämlich im Urlaub.

Queen of the Deadline…

Schnitt und Stoff Probekleid… zumindest komme ich mir so vor. *g*

Zwar habe ich noch nicht mal alles vom letzten Monat gebloggt, aber es gibt ja ein neues Motivationsthema und an dem arbeite ich auch. Also sollte ich wohl auch davon erzählen.

Das Thema sind Sommerkleider. Als Schnitt habe ich mir den Butterickschnitt B5173 ausgesucht, den ich erst vor wenigen Wochen frisch aus den USA bekommen habe. So schnell benutze ich Schnitte die ich ohne konkreten Plan gekauft habe ja sonst nicht…

Ich glaube mit diesen Motivationsthemen habe ich dieses Jahr schon mehr genäht als im ganzen letzten oder so. Sehr effizient.

Was auch nötig ist. Denn natürlich gibt es mal wieder einen konkreten Termin: am 17. Juni muß das Kleid im Koffer sein…

(Hm… habe ich nicht irgendwann mal genäht, um zu entspannen? *g* Andererseits sind die vielen fertigen Teile im Moment auch superanspornend. Also mache ich mal so weiter… 😉 )

Jedenfalls habe ich den Schnitt und auch schon einen Stoff. Der Stoff wanderte erst vor kurzem aus dem unerschöpflichen und gut abgelagerten Fundus von Frau mhs zu mir, nach einer 60°C Wäsche, einer Ladung Impresan und einigen Tagen an der frischen Luft hat er auch den Kellergeruch weitgehend verloren. Weiß, mit feinen türkisen Ringeln, ein Baumwoll Single Jersey. (Von Schießer?)

… that’s at least what I feel.

There are still some things to blog about the last month, but I think I also should tell you what I am working on now. Because there is a new topic this month and it’s summer dresses.

The pattern from Butterick B5173 I recieved only some weeks ago from the US. I bought it without a specific plan when to make it, so it is quite unusal for me to use it so quickly. But I am very efficient this year with those monthly sew alongs.

But efficiency is needed. Again I have a dead line. The 17th of June the finished dress is supposed to land in my luggage. (Hm.. wasn’t there a time when I did sew to relax? On the other hand it also feels great to have all those finished clothes. So I’ll go on with tha new habit… 😉 )

Anyhow, I have the pattern, I also have a fabric. Not long ago Frau mhs passed it on to me, a white cotton single knit with fine turquois stripes (Schießer probabely?) Well matured in her cellar. And after a 60°C wash, a load of Impresan and some days of drying in the sun the smell of the cellar is mostly gone.

Schnitt und StoffauswahlAch so… erwähnte ich es? Der Stoff ist für das Probeteil. *g* (Reingelegt…)

Allerdings soll es diesmal ein tragbares Probeteil werden, denn ich brauche nicht nur ein Sommerkleid, ein neues Nachthemd wäre auch mal nötig. Und aus Jersey sollte es bequem genug sein.

Die beiden Stoffe die ich für das Kleid in Betracht ziehe sind auf den zweiten Bild.

Da ich schon ein rotes Sommerkleid habe, würde ich eigentlich lieber den blauen Viscosejersey mit den kleinen Blümchen nehmen. Den habe ich irgendwann mal bei Scherzkeks-Stoffe in Aachen mitgenommen. Allerdings mit dem Plan ein Shirt zu nähen…. deswegen ist es definitiv zu wenig. 30cm wenigstens. Dazu kommt, daß das Kleid sehr kurz ist und ich es eigentlich ohnehin gerne einige Zentimeter länger machen würde. Einen exakt passenden braunen Kombistoff habe ich bei Alfatex in Köln gefunden.

Den roten Jersey habe ich aus Paris von Sacre Coupons mitgebracht. Laut Auszeichnung Viscose, dem Griff (trocken und nass) nach bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es nicht eher was polymäßiges ist… Aber er fällt schön und weich. Und ich habe drei Meter davon, das reicht auf alle Fälle. Kombistoff bin ich mir nicht ganz so sicher… bei dem Besuch bei Alfatex habe ich (waren außerdem gerade billig…) einen ganzen Stapel weißer und fast weißer Jerseys mitgenommen. Oder ich nähe die Blende auch aus dem roten Stoff.

Did I mention it? The striped fabric is for my muslin. *g* (Got you…)

But this time I want a usable test garment. I’m also in need of a nightshirt, and I guess the knit should make it comfy enough.

The fabrics I have to choose from are on the second picture.

As I already have a red summer dress I’d prefere the blue viscose knit with the little flowers. I bought it at least one year ago at Scherzkeks-Stoffe in Aachen. I had nothing special in mind, but as I’m always needing tops and did not at all think about sewing a knit dress I only bought for a top. For that I bought largely, but for the dress it’s at least 30cm missing. And the dress is quite short, so I’d like to lengthen it by some centimeters. Still I bought the perfect matching brown knit for the facings at Alfatex.

The red knit is quite fresh, I brought it from our shopping tour to Paris last month, it’sfrom Sacre Coupons. It was said to bei Viscose, but from the touch (dry and wet) It might also be something polyish. But it feels quite nice and has a fluid drape. And it was a 3m Coupon, so that is no problem.For the facings I am less sure. So I bought several white and (off)whitish knits at Alfatex. Or I might make the facings from the red fabric.

Und da die Zeit mal wieder eher knapp ist habe ich beim letzten Nähtreffen am Mittwoch den Schnitt rauskopiert, die Folie zusammengeklebt und ihn mal anhalten lassen. Das Ergebnis davon war, daß die Taille angeblich über meiner Taille liegt. Was ich nicht wirklich glauben kann, denn ich muß im Oberkörper sonst immer kürzen. Nach einer etwas längeren Denkphase kam ich drauf, daß der Jersey sich ja vermutlich nicht nur quer sondern auch etwas längst dehnt. Denke ich.

Jedenfalls habe ich jetzt einfach mal oberhalb der Taille aus Vorderteil und Rückenteil meine üblichen 2cm rausgenommen, die Schultern etwas schmaler gemacht und den Probestoff zugeschnitten. (Etwas mühsam mit den Streifen… es muß nicht super genau sein für ein Nachthemd, aber doch wenigstens so ungefähr passen…) Jetzt habe ich eine Woche zum Nähen und dann können Capricorna und Frau mhs nächsten Mittwoch die Paßform begutachten und weitere Änderungen vornehmen. Und dann habe ich eine knappe Woche das endgültige Kleid fertig zu nähen… Die Stoffe dafür baumeln jedenfalls schon auf der Leine…

Of course I have already started, on our last meeting on Wednesday I copied the pattern on plastic, taped that together and tried it on. Just to get a rough idea… Surprisingly the waist of the dress was above my waist. Normaly I have to shorten there. After some thinking I decided that knit will not only stretch in width but also in length. I guess…

So I’ve shortened dress front and back by my usual 2cm, took also a bit out at the shoulders and did cut my test fabric. (That took more time than expected because there are those stripes… it does not have to be perfect for a night shirt, but it souldn’t be completely off either.) Now I have one week to sew it, the Capricorna and Frau mhs will check the fit next wednesday. And then it lasts me less than one week to finish it… The fabrics are all out to dry at least… no matter which one I will choose.