Revue de Presse: OTTOBRE design woman Frühjahr/Sommer 02/2012

Titel ottobreWie meistens reichte es nur zu einem Griff ins Zeitschriftenregal, Zeit zum Gucken war dann auch erst Zuhause. (Nach einem kurzen Stutzen an der Kasse, kostet die schon immer 8,65 EUR?) Vielleicht ganz gut für den Verlag, denn so wirklich ansprechend finde ich den Titel nicht, eher etwas fad und bieder.

Das Editorial stimmt auf zwei Themen ein, Kleider (das ist ja gut) und eine Garderobe für die sportliche und reiselustige Frau. Oder so ähnlich.

Unterkleid ottobreLos geht es dann aber mit einem Highlight, Unterkleid „Gilda“. Das ist wunderschön und weil es der Figur folgt trägt es auch nicht so auf, wie ein einfaches, sackartiges Modell. Allerdings braucht man Jersey dafür, der ist natürlich wieder weniger fein als eine leichte Seide. Aber ganz sicher stylischer als irgendwelche unter dem Sommerkleid blitzenden Baumwollbustiers. Und bis Größe 52 geht es auch. Sehr schön!

Das Blümchenkleid daneben ist auch niedlich (für jüngere), aber diese halbe Quernaht vorne ist… seltsam? Das Titelkleid steht unter dem Motto „Laundry Day“ und so sieht es auch aus, nach Waschkittel.

Kleid ottobreNiedlich geht es weiter mit „Little Seamstress“ alias Kleid Lavinia. Ich fürchte, der Witz liegt vor allem im Stoff. Der Schnitt ist sehr einfach. Daß er nur bis Gr. 46 vorliegt ist bei dem Stil wohl angemessen.

Bis Größe 52 darf dafür das Ballonkleid getragen werden,  zusammen mit einer zipfeligen Jacke. Das ist wieder nicht mein Stil, auch eher für die „Apfelform“ würde ich sagen, dafür wird es mal wieder an einem wirklich runden Model gezeigt. Und an der Frau sieht es auch gut aus.

Damit wäre dann auch die erste Hälfte durch, mit dem „sportlichen“ Teil geht es weiter. Und, Überraschung, Überraschung, ein formloser beiger Parka. Dazu eine beige Hose und ein schwarzes Shirt was alles aussieht wie vom Teleshop. Zusammen mit dem Katzenbart der Hose stellt sich da doch die Frage, warum man das denn selber nähen sollte? Ich erinnere mich noch an das Kleid mit dem eckigen Rockteilen… das Thema wird diesmal an einer Bluse fortgeführt. Tunika Beverley hat einenetwas arg bunten Stoff, aber auf den zweiten Blick als lässiges Teil für den Urlaub nicht ungeeignet. Vor allem für einen nicht elastischen Stoff… davon hätte ich nämlich noch einige. Oder gleich wieder als Nachthemd…?

Nach den Kleidern im ersten Teil fällt das Fast-Etuikleid Nellie (für Etui ist es irgendwie zu formlos) leider auch ab. zipfelige Jacke, zipfeliges Shirt (das dann in XXL),… ach nö… Die beiden Jersey Shirts auf der nächsten Seite sind hingegen nett. Wie die wohl wirken, wenn der Stoff nicht gestreift ist? (Und warum man das etwas weniger schlanke Model mit Querstreifen um die Hüfte abgestraft hat…?)

Hose ottobreDabei versteckt sich unter den Querstreifen der atraktivste Teil der Hose. Der Verschluss gefällt mir nämlich wirklich gut, mal was anderes.

Hoppla, das war’s schon? Irgendwie ein wenig dünn, für den Preis, muß ich leider sagen.

Aber das Unterkleid ist ein ganz heißer Anwärter darauf, tatsächlich irgendwann genäht zu werden und ein so schönes habe ich in meiner Größe noch nicht gefunden. Mehr als ein Einzelschnitt hat es dann auch nicht gekostet. 🙂

(Die Bilder sind wie immer als Zitate zu verstehen und die Rechte dafür sind und bleiben natürlich beim Verlag.)

Dicke Stola

Heavy shawl

Nach all den ätherische leichten Lace Stolen gab es zur Abwechslung mal was dickes, festes. Das Modell Pop block aus der winter bis 2011 knitty hatte es mir angetan. Gesehen habt ihr es ja schon auf einigen „Maschenkunst unterwegs“ Bildern, aber jetzt sind nicht nur alle Fäden vernäht, sondern es war auch mal genug Sonne, um schnell ein Bild machen zu können.

Pop blockAfter all those light and airy lace stoles I made this more substantial wrap. I had liked Pop block from the winter bis 2011 knitty immediately so I had to knit it. You’ve already seen it on the „Maschenkunst unterwegs“ pictures but now it is finished, all thread ends woven and I managed to get a ray of sun to take pictures.

Leider hatte ich in der Maschenkunst kein merhfarbiges Garn gefunden, das so dick war wie in der Anleitung angegeben und das mir gefiel, also habe ich mir drei Zauberbälle Stärke 6 von Schoppe Wolle geholt (Farbe Charisma) und mit 3,5er Nadeln gearbeitet. Dadurch mußte ich auch deutlich mehr Maschen (nämlich 100) anschlagen und auch etliche Reihen mehr stricken. Was nicht schwierig war, aber sehr, sehr langweilig….

I didn’t find a yarn in the right weight I did like at Maschenkunst, so I settled myself with 3 skeins of Schoppel Wolle „Zauberball Stärke 6“ in the absolutely adorable color „Charisma“. I had to use 3.5mm needles and therefor needed more stitches (100) and a lot more rows. Which was not difficult to do, but very, very boring….

Aber das Ergebnis entschädigt absolut. Die Stola gefällt mir nicht nur gut, sie hält auch warm, sowohl auf dem Sofa als auch über dem Mantel. Als Schal direkt auf der Haut würde ich das Garn nicht empfehlen, dafür ist es doch ein bißchen arg kratzig.

But the result is worth it! I like the drape and the color of the wrap and it keeps me worm, either on the sofa or over a coat outside. Though I wouldn’t like it as a scarf directly against my skin, it’s a bit to itchy for that.

Why can’t I leave a comment?

Warum kann ich keinen Kommentar hinterlassen? (Diesmal kommt der Deutsche Teil hinten, weil es vermutlich vor allem Leser aus dem Ausland betrifft.)

I know that sometimes people wonder why they can’t leave a comment here (like when they send me a message in a forum or an email) so here some words about how the comments on this blog work.

In general everyone can leave a comment here, but if you are a first time commenter (so you name and email is not known to the system) it is automatically moderated. You know, the spam problem… but that alone is not enough to prevent spam so I am using a filter also. So some words that appear often in spam comments are blocked and the comment won’t get through. I am sorry to say that this includes also everything with „.ru“ and „.pl“. I have nothing against people of Poland or Russia, but spammers are to often using web addresses with those endings, so I had to put them on the filter. If you come from one of those countries you can still leave a comment, just do not fill in email or blog address (if hosted under these extensions) in the file, give only your name and leave the comment. Because in general comments are free on this blog, you are not required to leave any information about yourself. (It’s a pity for me that I can’t check your blog in those cases, but I can’t help it.)

So with those setting the blog operates most of the time. Except… when I know that I won’t have the time to check for comments several times per day. Like when I am working with clients, when I’m on holiday or away from home for other reasons, when I’m ill… whatever. In that case I have to include something else on my filter: „.com“. Since many spam mails use fake gmail.com email addresses those settings do make a big difference. (The difference between 0-5 spam/24hrs and 80-120spam/24hrs. Just to five you a picture what would await me after a two week holiday if I would not take those measures.) Unfortunately this will also apply to those who are no first time commenters. 🙁 I am not happy with it but I have not the means to change it at the moment. The solution is the same as above: When your comment does not appear and you do not see the message that it will be moderated, the leave out any URL or email address that contains „.com“ and the comment will get through. 🙂

Gelegentlich bekomme ich Anfragen, warum man denn in meinem Blog nicht kommentieren könnte. Nun, man kann kommentieren, lediglich beim ersten Kommentar einer Person wird dieser moderiert, ich muß ihn also freischalten. Danach sind Kommentare der gleichen Person automatisch sichtbar. (Es sei denn, die Person ändert Email oder Blog Adresse, dann erkennt das System sie nicht mehr und sie muß wieder freigeschaltet werden.

Allerdings habe ich, wie wohl alle Blogger, das Problem mit Spam Kommentaren. Um dieser halbwegs Herr zu werden gibt es einen Filter, der Kommentare mit bestimmten Begriffen automatisch löscht. Die meisten dieser Begriffe sind Englisch, daher betrifft es die deutschsprachigen Leser vermutlich weniger. Allerdings stehen auch die Domain-endungen „.pl“ und „.ru“ auf dem Index. Wobei ich gar nichts gegen Leser aus Polen und Rußland habe, nur leider wird viel Spam mit genau diesen Endungen rumgeschickt, deswegen sind die auf dem Index gelandet. Falls also jemand eine Email-Adresse oder ein Blog mit einer dieser Endungen hat muß der zu einem Trick greifen: Einfach beim Kommentieren nur den Namen und keine Blog- oder email-Adresse angeben. (Oder eine Email-Adresse mit einer anderen Top Level Domain.) Das ist zwar schade für mich, weil ich den Blogs keinen Gegenbesuch abstatten kann, aber generell kann man hier tatsächlich ohne weitere Angaben zu hinterlassen kommentieren.

Allerdings gibt es eine dritte TLD, die ebenfalls manchmal auf dem Filter landet: „.com“. Denn viel vom Spam kommt mit falschen gmail.com Email-Angaben, so daß das Spam Kommentare sehr effizient ausbremst. (Wir reden hier von einem Verhältnis von 0-5 Spam/Tag zu 80-120spam/Tag, also schon wesentlich. Wie es ohne diese Maßnahme nach einem zweiwöchigen Urlaub hier aussehen würde, könnt ihr dann einfach ausrechnen.) Und das bedeutet, immer wenn ich nicht mehrmals am Tag nach den Kommentaren gucken kann, sei es weil ich wegen Arbeit weg bin, weil ich im Urlaub oder beruflich auf Reisen bin, wenn ich krank bin,… oder einfach sonst abehen kann, daß ich nicht ständig gucken und löschen kann, dann landen auch alle Kommentare in denen „.com“ vorkommt auf dem Löschfilter. Das betrifft dann auch alle deutschen Kommentarschreiber, die entweder eine Email-Adresse mit .com nutzen oder die ihr Blog bei einem der großen Anbieter mit .com gehostet haben. Die Lösung ist die gleiche wie oben: Die Adresse mit dem „.com“ einfach nicht angeben, dann kommt zumindest der Kommentar durch. Ich bin mir bewußt, daß das im Moment suboptimal ist, aber eine bessere Lösung ist im Moment nicht möglich. 🙁

Travelito

Travelito und CarditoMein kleiner Kumpel Cardito hat auch noch einen Cousin bekommen. Er heißt Travelito und ist etwas größer.

My little buddy Cardito has a cousin. His name is Travelito and he is a bit larger than Cardito.

Der Grund für die Größe ist, daß hier ein Reisepaß hinein passt. Und das verrät auch schon, wofür das Etui gedacht ist: Es soll mich auf Reisen begleiten, vor allem auf Fernreisen, wo man den Reisepaß braucht, dafür aber die Sammlung an Kundenkarten Zuhause lassen kann.

TravelitoThe reason why it’s bigger is easy, it is big enough to hold a passport. And that also tells what it’s made for: To travel with me, especially for travel outside Europe where all those club cards from European or German shops can stay at home.

Man sieht es nicht so gut, aber es gibt nur fünf Kartenfächer, was reichlich ist für Bankkarten sowie ggf. noch eine Busfahrkarte oder ähnliches. Dafür gibt es auf der rechten Seite noch eine Tasche für Münzgeld und, nicht sichtbar, das Scheinfach hat eine Unterteilung, so daß ich zwei unterschiedliche Währungen trennen kann.

The black card slots on the left are not very well visibly but there are only five, which is far enough for credit cards and leaves space for bus tickets and so on. On the right side there is a coin pocket and, not visible, the compartment for bank notes has a separator, so it can hold two currencies.

TravelitoGenäht habe ich es aus den verbliebenen grauen Resten, dazu Futterstoff und ein Baumwoll-Polyester Popeline von einem früheren Projekt.

I used the already well known fabric remnants in gray, with some black lining and a gray poly-cotton fabric from a project long ago.

Sowohl das Münzfach als auch die Börse als ganzes werden mit schlichten Annäh-Druckknöpfen geschlossen. (Die meisten Mäppchen die ich im Web so gesehen haben nutzen Klettband oder Druckknöüfe zum Einschlagen. Finde ich aber alls zu gorß und zu auffällig.) Das ist nicht nur die billigeste sondern aus meiner Sicht auch die eleganteste Lösung. Dazu hat Webband von Kafka seinen Platz gefunden. (Erwähnte ich schon, daß ich Rosen liebe…?)

Instead of velcro or non sew snaps (as used in most purses I’ve seen on the web) I chose simple sew on snaps as closer for the coin pocket and for the purse. That is the cheapest but in my eyes also the most elegant solution. I added some beautiful trim from Kafka. (Did I ever mention I love roses….?)

Davon wird es übrigens keine drei Versionen geben. Diese hier ist nicht perfekt, aber sie wird ihren Zweck erfüllen und so oft brauche ich sie dann auch nicht.

This purse isn’t perfect either but there will not be three versions of it. This one is far from perfect, but it’s functional and it’s not an item I’ll use every day.

Revue de Presse: Meine Nähmode 1/2012

Meine NähmodeAuch hier gibt es diesmal „schöne“ Bilder, denn Anne hat beim oz-Verlag um Bilder für meine Review gebeten und auch bekommen. Die Rechte an den Bildern bleiben natürlich beim Verlag.

Das Konzept des Heftes ist ja inzwischen sattsam bekannt, für nur 5 EUR bekommt man eine ganze Ladung Simplicity Schnitte, dafür muß man damit leben, daß die nicht aus der aktuellen Saison sind und das Styling auf dem Bildern nicht immer den europäischen Geschmack entspricht. Dafür bekam man aber bislang immer tragbare Mode, diesmal in Größe 34 – 54, in unterschiedlichen Stilrichtungen. Und der aktuelle Titel scheint das wieder zu halten, denn vom romantischen Blumekleid in nach wie vor aktueller Wickeloptik bis zur abenteurermäßig angehauchten Pumphose (auch immer noch aktuelle, wenngleich nicht mein Geschmack) zeigt sich gleich eine gewisse Spannweite.

Die ersten Modelle haben in der Farbgebung eher einen winterlichen Look, aber das Etuikleid kann man auch ohne Shirt drunter tragen und Jacke und Hose haben eine klassische Form. Dazu gibt es noch eine Jacke und alles als „easy“ Modelle. Auch eine schöne Bürogarderobe für weniger geübte Näherinnen. (Und die geübteren können ein Futter einarbeiten, was, wie bei einfachen Schnitten ja üblich, fehlt.)

Kleid Meine Nähmode, oz-VerlagSehr gut gefällt mir persönlich Kleid 6. Es hat eine sportliche und bequeme Form, sieht aber dennoch um Klassen besser aus als Jeans und T-Shirt. Gerade die betonten Ausschnittblende ist ein Detail, das das Kleid von dem was man mal eben billig kaufen kann abhebt. Leider nicht in meiner Größe…

Das Titelkleid geht bis Gr. 46/48 und zeigt sich extrem wandelbar, aus Stickereispitze könnte ich es mir sogar für eine wenig aufwendige Hochzeitsfeier vorstellen und wer es etwas strenger mag nimmt Safaristil in Khaki. Durch die verschiedenen Ärmel und Kragenvarianten kann man sich auch das eigene Traumkleid zusammenstellen.

Die kurzen Pumphöschen gehören aus meiner Sicht nun eindeutig zu den „Geschmacksverirrungen“, aber in Gr. 34 oder 38 am Strand… na gut.

Bluse Meine Nähmode, oz-VerlagDafür macht mir die weiße Bluse 20 so richtig Lust. Ob ich die Falten am Ärmel auch will weiß ich nicht, aber die Bluse wäre ein heißer Kandidat, wenn ich mich mal wieder zu einer Bluse aufraffen könnte. Oder doch lieber die Varianten mit der Pseudo-Wickelfront? Schwierig…

Kostüm bzw. Hosenanzug auf der nächsten Seite sind ein wenig brav, aber gerade die Kombi aus Wickelrock und kragenloser Jacke ist wieder so was, was ganz auf meiner Linie liegt. Ich weiß gar nicht, wie viele ungenähte Schnitte ich in dem Stil schon im Schrank liegen habe… *hüstel*

Shirt Meine Nähmode, oz-VerlagEin weiterer extrem heißer Kandidat für „könnte ich mir doch wirklich mal nähen und nicht nur drüber nachdenken“ wäre Shirt 30. Als easy-Modell geht es bestimmt schnell, der Kragen schmückt und die Front verdeckt gnädig Bauch und Hüften. Und ich hätte noch einige Jerseys… Für die schmalhüftige Fraktion gibt es dann auch Varianten mit tiefem Wickelausschnitt und Hüftgummi.

Auf der nächsten Seite können mich zwar die betonten Schultern der Jackenärmel nicht begeistern, aber Etuikleid geht ja immer. Und mit Raglan Ärmel sieht man das nicht so oft. Bestimmt auch toll für Mustermix.

Hoppla, etwas arg rosa… aber gut. Und eine Hose mit Katzenbart… Hosen die an den Hüften schmal anliegen scheinen schwer zu konstruieren zu sein. :o) Dann gibt es die Hose vom Titel, aber auch da sind etliche Varianten da, von der Sailor-Hose bis zur 7/8 Länge. Bißchen arg braf finde ich die Khaliah Ali Modelle bis Gr. 52/54, aber gut, mir gefällt dafür ja schon die Bluse. Die Abschlusskombination aus weißer Hose und blauem Kurzmantel zieht mich dafür wieder in den Bann. Einfach eine frische Farbkombination für den Sommer und… hey, auch das ist wieder ein Easy-Schnitt. Also keine Ausrede für Nähanfänger…. 😉

Also diesmal gefällt mir das Heft wieder wirklich gut, zwei von den Modellen kann ich mir vorstellen zu nähen. Wenn ich die Zeit dazu finde… da liegt noch so viel…

Maschenkunst unterwegs 2I

Maschenkunst unterwegsJa, die Aktion Maschenkunst unterwegs geht erfreulicherweise in die zweite Staffel und ich habe weiterhin Spaß mit meiner Kamera.

Yes, Maschenkunst unterwegs continues. So I can have more fun with my camera.

Das Strickstück ist immer noch (fast fertig) „Pop Block“ aus der Knitty und die Wolle Schoppel Zauberball  in Stärke 6, natürlich aus der Maschenkunst.

Und wo? Dank meines kleinen elektronischen Spielzeugs jetzt überall. 😉

You see the nearly finished shawl „Pop Block“ from knitty, the yarn is still „Schoppel Zauberball Stärke 6“ purchased at Maschenkunst.

And where? Thanks to my little gadget Maschenkunst now goes everywhere with me. 😉

Wollamöbe

Yarnamoeba

WollamöbeIch habe auf Ravelry zum ersten Mal in meinem Leben bei einem „Wunderknäuel Wichteln“ mitgemacht. Dabei werden in ein Knäuel Wolle verschiedene kleine Geschenke eingewickelt, die der Beschenkte sich dann freistricken muß.

It’s the first time that I took part in a „Surprise Skein Swap“ on Ravelry. You pick little gifts that get hidden in a ball of yarn so the receiver has to knit them free.

Wie man sieht, muß ich das noch mal üben, denn ich habe eher eine Garnamöbe gewickelt, als ein Knäuel… zum Glück gefällt es meinem Wichtelkind trotzdem. 😉

So you can see that I should get more training on that. What I made is far from a ball or skein of yarn, it’s more an amoeba… Luckily the giftee likes it anyhow. 😉

Grannies, erster Monat

Grannies, first month

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame gibt es heute schon ein erstes Fortschrittsbild meines Monumentalwerkes „Häkeldecke“.

HäkelhexagonsOn special demand of one lady there is the first picture of the granny progress.

Ich arbeite immer zehn Hexagons vom gleichen Muster in der gleichen Farbfolge. Die Größe gleich zu halten ist echt eine Herausvorderung, weil ich mit der kleineren Häkelnadel außerden viel fester häkeln muß. Eines habe ich auch versiebt, aber gut… ich hoffe, ich finde da rein.

I’m working ten hexagons of each motif in each color pattern. Keeping them mostly the same size isn’t easy. It is not enough to take a smaller hook, I also have to crochet tighter. So the first of that pattern is much to big… well, I hope I’ll get used to it.

Zwei „Päckchen“ sind fertig, im ganzen sind es 28 Hexagons im ersten Monat. Die Fäden vernähe ich jeweils gleich (teilweise kann man sie auch gleich mit festhäkeln, aber wegen der vielen Lücken im Muster geht das nicht überall), gebügelt wird am Schluß. Trotzdem habe ich mal ein paar nebeneinander ausgelegt um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele ich brauchen werde. Ganz grob über den Daumen schätze ich 350 bis 400, was hochgerechnet eineinhalb bis zwei Jahre dauern wird. Vermutlich eher zwei Jahre bis… denn am Anfang ist man ja immer motivierter, dann sind es zu viele Knäuel um es auf längere Reisen mitzunehmen und da steht dieses Jahr schon mindestens einmal „Weitfortien“ an… wird also Pausen geben.

I’ve finished two batches (à 10 hexagons) and I have a total of 28 hexagons. I am weaving the ends of each piece as soon as it is finished, but steaming will be at the end. And I did lay out some testwise to guess the number I’ll need. So my guesstimation is 350 – 400 hexagons and counting from this months progress the time it’ll need might be 18 – 24 month. More 2 years plus… I’m always more motivated in the beginning and then I know I will travel some time this year to „Farawayia“ and this is not a good holiday project, it needs to many different skeins. So there will be some month(s) with very slow or no progress.

Will da wirklich jemand ein monatliches Update sehen? Oder doch lieber nur jährlich? Ich will ja niemanden zu sehr langweilen…

Is there really anyone who wants monthly updates on this project? Or better once a year? I don’t want to bore you too much…

Aus dem Blogarchiv

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März 2010

Dreher (Anleitung für Herrensocken)

Dreher (pattern for men’s socks)

SockenDiese Socken hatte mein Bruder ja zu Weihnachten bekommen. Da kamen sie gut an und ich bin endlich dazu gekommen, auch die Anleitung dafür zu schreiben.

My brother got those socks for Christmas. He likes them and I like my pattern also, so finally I’ve found the time to sit down and write the pattern.

Die Socken werden von der Spitze nach oben gestrickt und außer linken und rechten Maschen muß man nichts können. Und zählen… Denn Langeweile kommt trotzdem nicht auf, denn es gibt eine rechte und eine linke Socke, die gegengleich gestrickt werden. Ich hoffe, ich habe wirklich alles richtig aufgeschrieben.

The socks are knitted toe up and you only need to know how to knit and how to purl. And how to count… Even though the technique is easy knitting is not boring. You have a left and a right sock and as you can see the pattern is mirrored. And I really, really hope I’ve written down everything correctly.

Dreher SockenDie Anleitung ist für Größe 43, wer es länger oder kürzer braucht, sollte versuchen, das über die Spitze oder die Nadelstärke zu regulieren, denn das Muster zu verändern ist nicht ganz trivial. (Wobei am Anfang Reihen weglassen nicht ganz so problematisch ist.) Von der Weite her ist es weniger schwierig, denn das Muster bietet da viel Elastizität und Spielraum.

The pattern is for German shoe size 43, if you need it smaller or longer better try to make most of the changes in the toe region or by changing needle size. Changing the pattern is less easy. (Though leaving out pattern rows at the beginning or the end is less critical.) Widthwise it shouldn’t be much of a problem, the pattern includes a lot of elasticity.

Anleitung für Herrensocke „Dreher“

Sock pattern „Dreher“ in English

Wie immer liegen die Rechte für die Anleitung bei mir, es ist für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos. Verkaufen, kopieren und weitergeben ist nicht erlaubt (Ihr dürft aber gerne den Link auf diesen Blogeintrag weitergeben). Alles andere nur nach Absprache. Danke!

Like always the pattern is mine, it’s free for private and non commercial use. You are not allowed to make copies (but you can pass on the link to this blog entry) or to sell the pattern. For anything else please ask. Thank you!