Geschenkboxen

Giftboxes
box1504Ich hatte dieses Jahr ja keine Zeit, irgendwelche Verpackungen zu nähen, aber stattdessen habe ich mich mal im Papier falten versucht.

I didn’t have any time to sew gift bags, but I tried a bit of paper folding.

Die Anleitung für diese hübsche Box fand ich in diesem Video. Zwar habe ich all diese schicken Faltwerkzeuge nicht, aber mit Nähzeug geht es genauso… Ich habe mein festes Papier auf die Schneidmatte gelegt, mit dem großen Patchworklineal ausgemessen und die Falzlinien mit einer Zopfnadel markiert. Statt eines Falzbeins habe ich dann meinen Clover „Hera Marker“ benutzt. Geklebt habe ich mit Streifen von meiner doppelseitigen Klebefolie. Gekauft habe ich nur eine kleine Stanze in Sternform. (Für 1,99 bei Hema in Paris… gibt es die in Deutschland auch?) Und festes Papier brauchte ich, da hatte ich nicht mehr genug.

I got the instructions for that nice box from this video. I don’t work with paper normally, so I do not have all those cool folding tools, but my sewing tolls did that as well. I placed the paper on my cutting mat, measured with my big patchwork ruler and used a small cable knitting needle to mark the fold lines. To create sharp folds I used my „Hera Marker“ by Clover. To tape it together I used small strips from the double sided film I have. I only needed to buy a punching tool. Since it was Christmas I choose a star shaped punch. (Only 1,99 EUR at Hema in Paris… do they exist in Germany also?) And I needed some strong paper, I hadn’t enough left.

Box(Und so schön bedrucktes Papier hatte ich auch nicht… das mußte ich auch kaufen.)

(And I didn’t have paper with such nice prints, I had to buy that, too.)

Natürlich gab es die Boxen nicht leer, sondern ich habe selbergemachten Fudge reingefüllt. Ich habe ja jetzt ein Zuckerthermometer, das muß genutzt werden. 🙂 (Die erste Variante war ein wenig zu süß, aber die anderen drei waren lecker, Geschmacksrichtung Karibik, Weihnachten und Canada. 😉 )

geschlossene BoxOf course the boxes were not gifted empty. I filled them with my home made fudge. I have a sugar thermometer now, that wants to be used. 🙂 (The first attempt was a bit over sweet, but the other three turned out just right and delicious. I made the tastes Caribic, Christmas and Canada. 😉 )

Danach kann man die Lasche einfach einschlagen und die bunte Hülle überstreifen.

Then you can just fold the box closed and pull the cover over it.

boxen Hübsch, oder?

Aren’t they nice?

Einige davon haben übrigens sogar den Postversand überstanden. Da habe ich noch einen Streifen Pergamentpapier über den Fudge gelegt und eine Schicht Noppenfolie rumgewickelt. (Und dann, je nach dem, als Beilage in ein Päckchen oder in einen Polsterumschlag.)

Some of them even survived shipping by post nicely. For that I added a strip of greaseproof paper over the fudges and then wrapped a bit of bubble foil around. (And then some went into bigger boxes with other things, others went into a padded envelope.)

Normalerweise bin ich mit Papier ja nicht so geschickt, aber die Boxen waren wirklich einfach zu falten und machen was her.

Normally I am not very good with paper, but those boxes were easy to make. And they look really great.

Revue de Presse: Threads January 2016 (182)

Titel ThreadsMal sehen, ob ich die Besprechung diesmal fertig bekomme, bevor das nächste Heft raus kommt.. oder bevor es in Deutschland ankommt… Der Titel ist diesmal eher sachlich, aber die Themen scheinen auch eher in die Richtung zu gehen. Was ja nicht schlecht ist.

Die Frage an die Autoren der Ausgabe ist diesmal, welches Kleidungsstück man sich für die anstehende „Holiday Season“ nähen wollte. Ist das ein Trend, der an mir vorbei gegangen ist oder ist das eher eine amerikanische Obsession? Ich habe jedenfalls nicht so viele Feiern und Parties in der Vorweihnachtszeit, daß ich mir dafür jedes Jahr neue Klamotten nähen wollte. Ich meine, ich bin schon froh, wenn ich meine Klamotten für „fein“ überhaupt mal tragen kann….

Das Vorwort stimmt vor allem auf den Inhalt ein.. Inhaltsverzeichnis als Fließtext..

Dann die Leserbriefe, nichts Bemerkenswertes.

Dann die Lesertips. Der beste Tip befasst sich mit einem Problem, das ich so nicht habe. Die Absteppung am Hosenschlitz mache ich entweder freihand und mit dem Wattierlineal für die Gerade oder ich zeichne mit Kreidestift vor. Schließlich muß sie nicht drinend aussehen wie im Schnitt vorgesehen, sie muß nur schön und harmonische aussehen.

„Sewing Saves“ klingt nach einer guten Sparte, denn Ideen, wie man Nähpannen noch retten kann sind immer nützlich. Einen verdehnten Halsausschnitt mit kleinen Abnähern zu retten ist nicht neu. Ob es gut aussieht hängt dann natürlich vom Stoff und dem Einzelfall ab. Aber sicher einen Versuch wert.

Mit den Techniken des historischen Kleidungsstücks vom Rückencover befasst sich dann der Artikel „Embellishments in Harmony“. Es ist zwar faszinierend, wie liebevoll das ausgeführt wird, aber ich vermute eher, daß ich das nicht so brauchen werde… (Zumal von der Gestaltung her der „Nachbau“ dem Original bei Weitem nicht das Wasser reichen kann. Aber die Techniken kann man natürlich auch so zeigen.)

„Essential Techniques“ widmet sich der Paspeltasche. Fünf reichbebilderte Seiten führen einen Schritt für Schritt durch die Technik. Die Methode ist meiner eigenen bevorzugten sehr ähnlich, wer so was noch nie gemacht hat, kann sich davon ruhig anregen lassen, es mal zu probieren. Muß ja nicht gleich an der Jacke sein, Probestück tut es auch.

Das DIY Projekt macht kleine Kissen aus handbestickten Filzstückchen. Ja, das beschäftigt die Hände, aber mir will gerade wirklich nichts einfallen, wofür ich das benutzen konnte. (Okay, in Sternform ging es als Weihnachtsdeko.) Aber wer kleine Projekte für einen Workshop oder eine Kindergruppe sucht… um mal unverbindlich mit Handstickgarn zu hantieren sind die Dinger nett.

Dann doch lieber die „Pattern Reviews“. Hm, die sind jetzt fast alle nicht häßlich (bis auf das traurig rumhängende Shirt zur Sweat-Hose), aber eine große Erleuchtung ist diesmal nicht dabei.

Zum Thema „Design a Rolled Collar“ gehört das Titelbild. Die Konstruktion dieser Kragenform wird ausführlich gezeigt. Leider fällt mir da auch kein deutscher Begriff dafür ein.. er liegt nicht flach wie ein Bubikragen, hat aber auch keinen richtigen Kragensteg. Ich bin da kein so richtiger Fan davon, weil ich finde so richtig schön fällt er nie oder fast nie. Aber die Anleitung ist detailliert.

Um Falten geht es danach. Diverse Techniken zum Falten und berechnen. Inklusive der Formeln. Praktisch, wenn man sie noch nicht hat.

Um Designzugabe geht es im nächsten Artikel. Aus einem schmalen Kleid werden zwei weitere Varianten. Die Ergebnisse finde ich in der Form eher weniger ansprechend, aber es illustriert gut, wie dramatisch der Effekt von einigen Zentimetern sein kann. (Wobei das extra-weite Kleid aus dem fließenden Chiffon hat dann doch wieder was.)

Die Anleitung, wie man schön geformte Kragen und Manschetten aus Kunstpelz bekommt hätte ich vor vielen Jahren gebraucht, als ich das letzte Mal eine Jacke mit so was gemacht habe. Mit dem Fall von Kragen und Manschetten war ich damals nämlich nicht komplett zufrieden. So wird es sicher schöner und vermutlich kann man auch echten Pelz ähnlich verarbeiten. Oder brauche ich doch mal wieder einen Plüschkragen…?

Auf die Wettbewerbsbeiträge von „Make It with Wool 2015“ freue ich mich jedes Jahr. Das Modell der Nachwuchsdesignerin mag zwar aufgrund des Gewichts eher unpraktisch sein, aber Rest von Industriefilz zu einer derart originellen Jacke zu verwandeln, ist schon genial! Das sieht wirklich nur nach Laufsteg und gar nicht nach Resteverwertung aus! Wolle zu quilten und eine Steppjacke draus machen wollte ich auch schon immer mal probieren. Dann ein wirklich hübsches Strickensemble, das gar nicht krampfhaft gewollt aussieht… Ach ja, die Sachen würde ich gerne mal im Original sehen…

Technisch wird es dann wieder bei „Add a Sleeve Vent“. Sogar funktional und knöpfbar ist der gezeigte Ärmelschlitz. Sollte ich mir merken, die Anleitung, denn bei Ärmelschlitzen gibt es ein paar Stellen, wo ich dann immer anfange rumzufuddeln.

Da das Januarheft schon im November raus kam, gibt es natürlich auch viele Vorschläge für Geschenke von den Redakteuren und Autoren. Zum Glück ist nichts dabei, was ich jetzt wirklich dringend brauche.

Hingegen würde ich den dokumantarischen Film von Vicki Vasilopoulos sehr gerne sehen, den Kenneth D. King vorstellt. Eine über mehrere Jahre andauernde Beobachtung von Herrnschneidern in New York und Italien.

Die Leserfrage an die Experten befasst sich diesmal mit Nahtkräuseln. Die Frage wundert nicht, die Antwort ein wenig, weil sie an vielen Stellen so klingt, als sei das mehr oder weniger normal. Was es aus meiner Sicht nicht ist, wenn man vernünftiges Nähgarn und eine sauber eingestellte Maschine hat.

Zum Abschluss gibt es dann wieder eine nette Geschichte und ein Kleid von 1910. Für letzteres gilt: Wenn man es überladen mag…. 😉

So, mal sehen, ob morgen das nächste Heft im Kasten ist und ob ich das endlich mal wieder schneller bearbeitet bekomme…

Weihnachtsstricken…

Xmas knitting….

Mütze… zum ersten und zum letzten.

… first and last.

Da mich ja seit Mitte November diese fiese Erkältung im Griff hatte, gab es dieses Jahr tatsächlich nur ein einziges selbergestricktes Weihnachtsgeschenk. Und das auch  nur, weil ich sie im Oktober schon gestrickt hatte und vor Weihnachten dann nur noch Fäden vernähen mußte. Genäht habe ich gar nichts, auch keine Geschenksäckchen.

Since I was fighting this persistent cold since mid November I made only one Christmas gift myself this year. And that’s this knitted hat. And that did happen only because I had knitted the hat already in October so there were only the thread ends to weave in December. No sewing at all, not even gift bags.

Das Muster habe ich von den Biohazard Socks übernommen, die mein Bruder 2013 zu Weihnachten bekommen hatte. Leider bekam ich das Neon-Garn nicht mehr, also wurde es „normales“ Orange. Die Wolle ist „Sockenwolle 6fach“ von Woll Butt, das war das leuchtendste was ich gefunden habe. Für die Mütze habe ich vier Rapporte des Musters verwendet. (Und es steht wieder auf dem Kopf, ich merk mir das doch nie…)

The pattern I picked from Biohazard Socks, which had been the Christmas present of 2013. I couldn’t get the neon yarn, so I took the brightest „normal“ orange I could find. This was „Sockenwolle 6fach“ by Woll Butt. I used four repeats of the pattern. (And it’s again upside down… I’ll never learn it…)

Mein Bruder trägt sie, hätte es aber gerne in leuchtendem Neon gehabt… 😉

My brother wears that hat, but had preferred to have it in bright neon orange… 😉

Socken für Obdachlose VI

Socks for Homeless VI

geringelte RestesockeUnd das ist das letzte Paar von meinen Socken für die Weihnachtsaktion der Kölner Diakonie. Ich habe die gleiche Ringeltechnik verwendet wie bei Paar Nummer 5, habe aber diesmal viele kleine Reste verwendet und dadurch auch gut aufgebraucht. Allerdings habe ich zum Abwiegen der halben Knäuel diesmal die Küchenwaage statt der Briefwaage benutzt und die deutlichen Abweichungen bei den Streifen zeigen, daß die zwar grammgenau anzeigt, aber offensichtlich deutlich weniger genau wiegt. (Was mich allerdings nicht völlig überrascht…)

This is the last pair of socks I made for the Christmas Campaign of the Diakonie Cologne. I’ve used the same technique for fine stripes as in pair number 5, but this time I’ve used quite a lot of smaller amounts. (And could use up most of them.) But for distributing the yarn in equal amounts I’ve not used the letter scale, but the kitchen scale. And the visible differences tell me, that the kitchen scale may appear to be precise down to one gram but evidently isn’t. (Though I was not completely surprised…)

Revue de Presse: Burdastyle Januar 2016

Titel BurdastyleOb der Titel die Modetrends für 2016 ankündigt? Dann hätten wir Ikat, Ethno, Grau, Overall und Oversized. Die Sache mit dem Oversized muß jetzt für mich nicht sein und daß Overalls fürchterlich unpraktisch sind verrät mit mein Gedächtnis, aber gegen die anderen drei hätte ich mal so grundsätzlich nichts einzuwenden.

Das Editorial feiert die Entspannung beim Nähen und will uns ermutigen, uns auch mal was Schwierigeres (in diesem Fall natürlich ein Burda „Masterpiece“) vorzunehmen, auch wenn es länger dauert. Was soll ich sagen, bei mir dauert alles länger…

Danach kommt aber erst mal die Basteleck… äh, die kreativ trends. Die Perlen auf Draht gefallen mir. Das lässt dramatische Formen zu. 200 Perlen sind allerdings auch eine Hausnummer, wenn die in guter (Bastel)Qualität sind. Warum man die auf Draht und Faden wickelt bleibt allerdings unklar, zumal der Faden hinterher auch in keiner Form verknotet oder irgendwie befestigt wird? Und wenn man den Blumendraht einfach so um sich rum wickelt, dann bleibt da ein häßliches und kratziges Stück Draht über, oder? Anleitung zur Anfertigung von Haarbändern… erinnert ein klein wenig an den Kindergarten. Und „Bling“ auf die Schuhe bringen… nun ja, Sylvester steht vor der Tür. Hier gefallen mir die Burdavorschläge ja sogar besser als die teueren Couture-Originale. (Billige Pumps vom Schuhdiscount sind dann eine angemessene Grundlage.)

Wohlfühleffekte sollen die ersten Kleidungsstücke verbreiten. Da fallen mir natürlich als erstes die rosa Gummistiefel ins Auge. Dazu Overknees und einen pobedeckenden Sweat-Poncho (den der Text als „Sweater“ bezeichnet). Das sieht aus wie „die Kleine ist vom Mittagsschlaf im Kindergarten ausgebüxt, das Trinkfläschchen in der hand mindert den Eindruck nicht… 😛 Seidentob 105 ist halt ein Top im Turnhemdenstil. Aber mit Abnähern.

Rock BurdastyleElegant beim Lümmeln verspricht hingegen Rock 113. Die Drapierung ist perfekt für die Art von Jersey, die sonst immer zu dünn ist, um was vernünftiges zu machen. Und warum der nur bis Größe 42 im Heft ist? Das kann doch auch mit mehr Frau drin gut aussehen…

Kleid 103C hat den Wasserfall zur Abwechslung hinten. Da noch ein glattes Rückenteil drunter ist, ist das auch eine gute Variante für Leute, die nicht so viel Haut zeigen wollen, einen BH tragen möchten und überhaupt vorne nicht noch was rumbaumeln haben wollen. Hm… Betonung auf den Rücken hatte man doch in meiner Jugend schon mal. Das war eigentlich ganz nett… Raffung gibt es dann wieder am Bund von Hose 112, dazu ein semi-transparenter Feinstrickpulli… ach doch, damit kann man mal von der Couch zum Bäcker, würde ich sagen. Overall 110B aus Seidensatin hingegen weiß nicht recht, was er will. um elegant zu sein, sind besonders die Beine zu knitterig, für Bett und Sofa das Material zu edel. Der Poncho mit Bündchen wirkt dann etwas mehr wie ein Sweater, trotzdem kann mich der Look so nicht begeistern. An Kleid 107A fallen zunächst die Nahtkräusel ins Blickfeld. Seide und schräg ist nicht einfach… Pulli 102 hat kleine Raffungen vorne und hinten, doch das Photo verdeckt mal wieder beide. Schade.

Als „kreativ-accessoire“ gibt es eine Tasche für eine Yogamatte… nun ja. Hatten wir das nicht schon mal? (Und um, wie vorgeschlagen, Zeichnungen darin zu transportieren, ist Jersey wohl nicht das optimale Material, zumindest wenn man keine geknickten Ecken und Knitter im Papier haben will.)

„Beauty“ wird fix überblättert.

„Kunstvoll“ ist das Motto der nächsten Modestrecke. Fake Fur ist das Thema. Weswegen als erste Mal eine Mütze aus Rippestrick und ein Husky gezeigt werden. Beinahe mehr vom Husky als von der Mütze… Kurzmantel 122 ist völlig schlicht (hat aber lobenswerterweise doch Abnäher) und so kommt der Stoff perfekt zur Geltung. Wobei dieser eher nach Federkleid aussieht.  In Kurzgröße gibt es dann ein Kurzjäckchen im Persianeriminata, wobie ich nicht wußte, daß der normalerweise hellgrau ist. (Wer mit Photoshop und Lightroom nicht verantwortungsvoll umgehen kann, sollte das nicht benutzen dürfen. ;-P ) und eine Anzughose. Ergibt dann den beliebten Kellner Look, der für Kurzgrößen ja immer empfohlen wird. Wieso eigenltich? Parka 124 hat das Fell dann innen und sogar ausknöpfbar. So wie das aussieht bleiben die Ärmel dann aber ungefüttert?

Mantel BurdastyleDem Titel „Divenmantel“ wird Modell 123 devintiv gerecht. Gerade durch den sparsamen Einsatz kommt der Pelz so richtig gut zur Geltung! (Da der Schnitt ganz einfach ist, geht das auch in Plus Größe…. das kann man anpassen.)

Modell 125 scheint wieder eher kurz zu sein, in der Liegestuhl Lümmelhaltung sieht es allerdings eher nach Bettjäckchen aus. Mantel 126 schient die verlängerte Version zu sein. Color Blocking für Pelz oder so… nett zumindest.

Ein bißchen Warenkunde versteckt sich dann unter der Überschrift „accessoires“, da geht es nämlich um den Kunstpelz, pardon, „Fake Fur“. Ich erinnere mich ja, daß der in den 1980ern auch schon mal so richtig in war, vor allem in knalligen Farben. (Meiner war Pink…), später hatte ich dann auch mal eine Jacke im Dalmatiner-Muster. Ich wäre ja fast versucht, aber Winterjacken und Mäntel habe ich eigentlich genug, andere Nähprojekte sind dringender. Und je modischer, desto kürzer das Vergnügen damit….

Mit der anstehenden Feststsaison (das Heft kam ja noch deutlich vor Weihnachten in den Handel, nur ich kam nicht dazu…) dürften entsprechende Modelle nicht fehlen, die in der nächsten Modestrecke eine „Glanzrolle“ bekommen.

Kleid BurdastyleDas Einzige, was bei Kleid 117 nicht passt ist der Text… „Passt perfekt“ mit den seltsamen Falten zwischen Arm und Brust am locker hängenden Arm… wohl nicht. Auch so… „Passt perfekt in die Kulisse“, ja das schon. Paßform hingegen offensichtlich nicht, daher hat man sich dann auch nicht die Mühe gemacht, die Teilungsnähte am Rock sauber auszubügeln.

Hose und Bluse BurdastyleÄhnliches gilt für die Kombination aus Bluse 114B und der Taillenhose 119B, ein Ensemble das (die Hose ist in Langgröße) für großgewachsene Frauen gemacht ist. Daß sich der Taschenbeutel aber mehr als deutlich abzeichnet macht jeden Anflug von Eleganz kaputt. Hier wäre entweder auf die Tasche zu verzichten (und mal ehrlich, bei einer Satinhose kann man nicht mal ein Lippenbalsam oder ein Papiertaschentuch in die Tasche tun) oder man müßte die Hosenvorderteile unterlegen. Und vermutlich einen dünneren Stoff für den Taschenbeutel wählen. Aber wenn man das berücksichtigt (und den Hosensaum wirklich unichtbar näht) bekommt man auch als passionierte Hosenträgerin ein sehr elegantes Ensemble.

Maximantel 118B ist auch nett, das „Flapperkleid“ 107B ist jetzt nicht so gelungen, denn zu dem blusigen Oberteil dann einen ausgestellten Rock, da kommt kein Detail so recht zur Geltung. Plastronbluse 108 hat dann wieder einen ausgeprägten „Mädchenpensionatsstil“ passend zum Bahnenrock, der offenslichtlich aus der Gardine des Wohnzimmers genäht wurde… 114A ist die oben schon gezeigte Bluse, diesmal aus Aubrennersamt, der allerdings von dem Schnitt nicht viel erkennen lässt. Andererseits hat es nicht viel Schnitt, passt also ganz gut… Bei Blusenkleid 115 weiß ich nicht recht. Wandert der Blick von unten nach oben fängt es gut an, aber dann… Das hängt alles so traurig am Mädel und die Schluppe zieht den Blick zusätzlich nach unten. Traulich wie die Ohren eines Cockerspaniels, aber wer will so schon rumlaufen? (Vielleicht sähe es mit etwas Figur drunter auch besser aus?) Mantel 118A dann noch mal in kürzer und ganz offensichtlich ohne Kleidung drunter. Ein Mantelkleid soll es aber auch nicht sein. Macht natürlich misstrauisch, was an dem Schnitt nicht funktioniert, wenn man was drunter trägt?

Viel Bling logischerweise bei den Accessoires. Breite Armspangen. Unpraktisch, aber ich habe so was sogar. Von den gezeigten gefallen mir zur Abwechslung mal die billigen, Nummer 1 und Nummer 8.

Schon kommt die nächste Modestrecke „Modern Boho“ ist dann wohl f+r die, die sich zwischen Ethnostoff und Bürograu nicht entscheidne können. Okay… könnte ich sein. 😛

Kleid BurdastyleBlusenkleid 109 hat eigentlich alles was ich nicht mag. Aber hier gefällt es mir. Der runde Einsatz wirkt gewollt, da er ein Musterteil des Stoffes betont und im Ganzen ist der gerade Schnitt natürlich dazu prädestiniert, große Drucke gut zur Geltung zu bringen.

Die Hose in Langgröße gibt es dann aus Sweat. – So sieht das dann tatsächlich nicht mehr nach Couch aus. Der formlose Hoodie faltet sich aus feinem Seidensatin so zusammen, daß er wieder körpernah fällt und der Mantel mit der klaren Linienführung bedeckt die Kapuze gnädig. (Wie eine Kapuze aus formlosem Seidensatin aussieht, will ich nicht so dringend wissen… vor allem nach fünf Minuten tragen…) Als Overlall wird mir der Ethnostoff dann aber irgendwie zu viel. Kleid 104 hat dann wieder den Wasserfallausschnitt hinten. Auch aus buntem Stoff nett. Allerdings vielleicht nicht so sehr im Winter, denn wenn man da den Mantel drüber hat, leidet das doch sicher auch, oder? Maxirock mit geknoteter Jeansbluse kann mich hingegen jetzt nicht so begeistern.

Womit der der folgenden Beauty-Seite Gesellschaft leisten kann…

Dem Trend zum „Vintage“ folgend gibt es dann einen Schnitt aus einem Burdaheft von 1957/1958. Die klaren Linien gefallen mir gut, aber irgendwie hängt das so traurig am Model?

Das Motto der Leserinnenbilder ist irgendwas mit „Business“ und „starker Auftritt“. Da psst natürlich, daß bei einem Bild explizit dabei steht, daß es für eine Hochzeit genäht wurde… 😛 Außerdem gibt es ein Bild einer Teilnehmerin der Fernseh-Nähshow… Das haben sie dann wohl auch in den Tiefen der eigenen Seite gefunden. (Und ein Bild aus einer Stadt, in der ich eine Freundin habe, die auch näht. Ist aber nicht meine Freundin. 😉 )

Die Plus-Modelle sollen diesmal die Wandlungsfähigkeit der Schnitte zeigen. Einmal für Alltag, einmal für festlich. Wobei der Schnitt offensichtlich variiert wird, denn der Tagblazer ist deutlich länger als der Nachtblazer. Beides Klassische Schnitte und alltagstauglich. Ganz süß und klassisch auch die Schnitte für Kleid 133 und 134 sind. Wobei mir jetzt nicht genz klar ist, warum das „Tag“ Kleid einen tiefen Rückenausschnitt hat und mit eleganter Handtasche in Szene gesetzt wird, das „Nacht“ Kleid hingegen hochgeschlossen ist und Koffer ziehend in einer U-Bahn gezeigt wird… :-p

Kleid BurdastyleBequem und doch auch elegant gefällt mir Kleid 136B.

Wobei ich die Tunikavariante im Moment besser brauchen könnte…. Auch Shirt/Bluse 132 ist dann wieder ein Standardschnitt. Alles sehr brauchbar. Ebenso Hose 135A. Die Kombination aus weitem Rock und weitem Oberteil ist mir hingegen zu wallawalla. Wobei der Zeichnung nach der Rock mit einem schmalen Oberteil dich brauchbar sein könnte. Auch die Kombination aus Hose und Shirt daneben ist mir zu formlos.  Die Schnitte sind aber schöne Basisschnitte, wer sich also einen „Grundstock“ anlegen will, der ist da gut bedient.

Die Beauty-Seite wird hingegen wieder überblättert.

Der „Mode-Doktor“ gibt uns den bahnbrechenden Tip, Knopflöcher mit Seidenorganza und Stickvlies zu unterlegen. Aber nützlich für jeden, der es noch nicht weiß.

Für Kinder gibt es Karnevalskostüme. Kleine Tierchen in Größe 92-116.

Karnevalskostüm BurdastyleMein Favorit ist hier definiv die Schildkröte.

Wobei der Marienkäfer natürlich auch niedlich ist. Bis Größe 122 gibt es dann auch noch Klassiker wie Hexe, Prinzessin oder Prinz. Und ein… äh… Waldmensch.

Die „Nähschule“ zeigt Rock 113. Das kann auch hilfreich sein, wenn man den Schnitt nachbauen will, ohne den Schnittbogen zu zerlegen. (Ja, ich bin faul…)

Für die Weihnachtsdekoration (oder allgemein festiche Deko) in Kupfer und Petrol ist es inzwischen zu spät. Wobei die Farbkombination gar nicht schlecht aussieht… mal im Hinterkopf behalten für das nächste Jahr.

„Leichter Nähen“ zeigt uns, wie man Bonbon-Rüschen macht. Ich wüßte gerade nicht so recht, was ich damit machen sollte, aber gefalteter Stoff ist ja immer interessant…

Werbung für Waschmaschinen nennt sich „Warenkunde“. *Kannmanvölligüberblättern,*

Der Atelierbesuch gefällt mir wie immer gut. Wirklich faszinierend, was man aus Papier machen kann.

Natürlich gibt es dann auch eine relativ nutzlose Zusammenfassung der Langen Nachts des Selbermachens. (Winzige Bilder, winzige weiße Schrift auf schwarzem Grund…)

Gleiches gilt dann für die „Tribute to Bambi“ Berichterstattung.

Ein Stoff des Monats ist ihnen offensichtlich nichts mehr eingefallen, deswegen gibt es „dekorative Aussichten“ mit Sternen aus Perlen. Nun ja…

Fazit: einige nette Schnitte, und für Plus-Größen eine vielseitige Basisgarderobe.

Nadelstatistik 2015

Needlestatistics 2015

Da ich seit November nichts mehr genäht habe (erst wegen der Sockenkisten und dann wegen des überaus nachhaltigen Erkältungsvirus den ich jetzt ungefähr seit Mitte November mit mir rumschleppe) und auch mein Kleiderschrank nicht gerade vor neuen Klamotten überbordet hatte ich gefühlt gar nichts genäht. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, denn gerade in der ersten Jahreshälfte hatte es einiges an Kleinkram gegeben.

My sewing machine is off since November, first because I had all those socks for the homeless in front of my machine and then because I am dealing since mid of November with a not dangerous, but evidently very resistant ordinary cold virus that eats most of my energy. Also my wardrobe is not running over with new clothes, so my guess was, I had not sewn anything this year. After checking my blog I found out it was not that bad, because I had made some smaller stuff in the first half of the year.

Wie immer zählt für die Statistik das, was ich 2016 im Blog vorgestellt hatte und mich interessiert, wo meine Anleitungen hergekommen sind.

Like always it only „counts“ what I had blogged about in 2016 and what interests me most is where my patterns come from.

Dank der Sockenaktion liegen die Strick- und Häkelwerke mit 18 dieses Jahr vorne.

Thanks to the sock campaign the knitted and crocheted item were more than sewn ones this year, 18 it were.

Stino-Socken/ Plain Vanilla Socks: 6
Ravelry und verschiedene Bücher je/ Ravelry and different books each: 4
Knitty: 3
Sowie eines aus der deutschen Ausgabe von „The Knitter“ und ein eigener Entwurf./ One from a German issue from „The Knitter“ and one my own pattern.

Genäht habe ich 15 Teile.

I’ve sewn 15 items.

Burda (Hefte und Einzelschnitt)/ Burda (Magazines and one pattern): 8 (Vor allem wegen der diversen Barbie-Outfits.) (Mostly because of several Barbie Outfits.)
Eigene Entwürfe/ Own pattern: 3
Und je eines nach Threads, von Butterick, Elan und aus einem Buch. And then one each using Threads instructions, a Butterick and an Elan pattern and from a book.

Das letzte genähte Teil das fertig wurde müßte das Nachthemd sein. Gepostet habe ich es im November, vermutlich war es im Oktober fertig. Das letzte Strickwerk war ein Weihnachtsgeschenk (noch nicht gezeigt), bei dem ich am 16.12.2015 die Fäden vernäht habe.

The last sewn item I finished last year should have been this nightshirt. I’ve blogged about it in November and I think it was finished in October. The last knitting item was a hat as a Christmas gift (not shown here yet), where I’ve woven the threads on 12/16/2015.

Unverändert die Reihenfolge meiner eigenen Anleitungen bei Ravelry, die Hackensocke hat mit 1175 die meisten Herzchen, der 1-2-3-5-Beanie mit 45 die meisten Projekte. Neue Anleitungen habe ich dieses Jahr keine erstellt.

No changes as far as my own patterns on ravelry are concerend, Heels for Flats are the most favorited one with 1175 favorites, 1-2-3-5-Beanie is the most knitted one with 45 projects. I did not make any new patterns this year.

Auf hobbyschneidern24 habe ich auch nichts neues hochgeladen, hier ist Schickzick immer noch die beliebteste Nähanleitung (1451 Hits), bei den Strickanleitungen liegt jetzt auch der 1-2-3-5-Beanie vorne mit 875 Hits.

No new uploads on hobbyschneiderin24 also. Still the little bag Schickzick is the most preferred of my sewing patterns (1451 hits), for the knitting patters its now also 1-2-3-5-Beanie that is on top (875 hits.)

Meine Häkeldecke ist endlich fertig, ich muß sie nur mal photographieren… im Moment stricke ich wieder an einem Lace-Schal, was nach den ganzen langweiligen Socken wirklich ein Vergnügen ist. Was das nähen betrifft, hoffe ich, daß ich endlich mit meiner Jacke weiter komme.

My eternal Granny Hexagons Plaid is finally finished, I just haven’t photographed it yet… I’ve started a new lace project which is a nice change after all those boring simple socks. And for sewing I hope I finally get around working on my jacket and maybe even finishing it.

Aus dem Blogarchiv

From the archives

Ich wünsche euch allen eine gutes neues Jahr und hoffe, ich komme endlich wieder zum Nähen…

Happy New Year everyone and I hope, I’ll finally find time for sewing again…

Januar 2006:

Januar 2007:

Januar 2008:

Januar 2009:

Januar 2010 (ein verstrickter Monat):

Januar 2011:

Januar 2012:

Januar 2013:

Januar 2014

Und der Gewinner ist…

And the winner is…

Zunächst mal habe ich mich sehr gefreut, auch von meinen Lesern mal was zu lesen, statt nur zu vermuten, daß es sie gibt. 😉 Danke an euch alle!

First of all I am happy to have some words from my readers, so I know they are really there instead of guessing that there might be some. 😉 Thanks to all of you!

Dann hat der Zufallszahlengenerator gesprochen und der Kalender geht an Elviera33! Liebe Steffi, du hast schon eine Mail von mir bekommen, wenn du mir deine Adresse heute noch schickst, dann bringe ich den Kalender morgen noch zur Post, damit er schnellstmöglich bei dir ankommt!

Now the random number generator made the decision and the calendar goes to Elviera33! She already got an email from me so I hope I’ll get her address within the next hours and will be able to ship the calendar tomorrow.

Die fast schon traditionelle Verlosung…

The yearly drawing that could nearly be called a tradition…

Kalender 2016Auch dieses Jahr habe ich einen kleinen Kalender mit „strickigen“ Motiven für jemanden, der Lust hat. (Euer Glück, daß ich vorher nie so genau nachdenken. Und dann habe ich am Ende immer das Dilemma, daß ich entweder noch mehr Kalender bräuchte, damit jeder einen bekommt, der ihn mögen könnte oder es bleibt dann wieder einer übrig.) Wenn ich den Kalender so ansehe scheint mein Motto des letzten Jahres das „Jahr der Socke“ gewesen zu sein. 😮

Again I have a small calendar with „knitted“ motives for somebody who wants it. (Your lcuk that I never really thing before who should get one. So I and up every year with the same dilemma that I needed more calenders to give one to everyone who might like it… or there is one left.) If I look at it last year seems to have been the „Year of the sock“. 😮

Wer Lust auf den Kalender hat, hinterlässt bitte einen Kommentar hier bei diesem Beitrag, bis Montag, 28.12.2015 um Mitternacht, wobei die Systemzeit des Servers ausschlaggebend ist. Ich versuche dann, am Dienstag gleich noch zu losen so daß, falls der Adressaustausch auch fix geht, der Kalender sogar im alten Jahr noch auf die Reise gehen kann.

So if you would like to have the calender just leave a comment here. Deadline is Monday, 12/28/2015 at midnight. Relevant is the system clock of the server. I’ll try to do the drawing right away on Tuesday so, if I get the shipping address the same day, the calender can be shipped this year. And don’t hesistate to leave a comment, wherever you are, I will ship internationally also.