Barbie-Prinzessin im natürlichen Look

Die Reste meines Nachthemds durften jetzt auch Barbie bekleiden. Fertig ist es auch schon länger, wie man meinem aktuellen Monatsüberblick entnehmen kann. Da ich Stoff und Schnitte ja nach dem Zufallsprinzip matche, haben wir jetzt eine Rokoko-Prinzessin in einem natürlichen Look.

Die Spitze hatte ich vor mehr als zehn Jahren mal gekauft, um eine Hose zu reparieren, hier fand ich sie passender als eine Rüsche aus dem Stoff. (Auch wenn sie sich nicht so gut rüschen lässt.

Was mir diesmal beim Nähen aufgefallen ist: es ist irgendwie unklar, wie herum man diese Poschen annähen soll. Sie sind nicht symmetrisch, aber auch auf dem Schnittmusterbogen habe ich keine Beschriftung gefunden, wo vorne ist und wo hinten? Ich habe es mehrfach umgesteckt… also keine Ahnung.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei der letzten Version auch so gerätselt hätte… und wenn ich das Bild angucke, bin ich mir auch da nicht mehr sicher, ob es so gedacht war oder anders… Jedenfalls spannend, wie unterschiedlich der gleiche Schnitt aus den unterschiedlichen Stoffen aussieht. (Die Schnürung vorne habe ich diesmal weg gelassen, das wäre hier zu viel gewesen. Eine Borte entlang der Teilungsnähte gibt es auch nicht.)

Barbie ist fertig für die Landpartie..

Barbie zurück im natürlichen Habitat…

Natürlich als Prinzessin 😉

Diesmal sind es Stoffreste von meinem Abendkleid vom letzten Jahr.

Der Schnitt schon bekannt, vor gut vier Jahren das letzte Mal genäht, aus der alten Burda Barbie.

Diesmal ohne Rosen, weil ich zu dem Stoff keine passenden hatte und überdies dieses Hauch von Nichts an Chiffon echt keine Rosen tragen würde. Selbst im Kleinstformat ist es faszinierend, wie völlig unterschiedlich die Modelle durch den unterschiedlichen Stoff wirken.

Der Chiffon war allerdings im Kleinstformat echt auch nicht lustiger zu nähen…

Aktueller Nadelblick April 2025

Beim Nähen bin ich immerhin mit einigem an „Kleinzeug“ weitergekommen.

Und so ist inzwischen das vermutlich erst mal letzte Barbie-Outfit zugeschnitten. Mit meinen Schnitten bin ich jetzt durch und fange von vorne wieder an. Sind Mädchen „nachgewachsen“. Allerdings diesmal in anderer Reihenfolge, beim ersten Mal habe ich das Heft von vorne nach hinten durchgearbeitet, jetzt gehe ich nach den Schnittnummern vor…

Die Stoffe sind von meinem letzten Hochzeits-Outfit und es wird ein Prinzessinnenkleid. Das passt dann wenigstens mal vom Stoff her. Mal sehen, ob ich das verarbeitet bekomme, bevor die Seide sich auflöst.

Die Socken sind sattsam bekannt.

Nein, immer noch nicht fertig.

Aber da auch der Geburtstag meines Bruders vorbei ist, liege ich für Weihnachten 2025 gut in der Zeit.

Nur ein Katzenmotiv muss noch fertig gestrickt werden, da fehlt noch der Kopf.

Dann noch das Bündchen.

Ich hoffe, dass die Socken erst in fertigem Zustand wieder hier im Blog auftauchen.

Das Garn vom nächsten Bild ist auch bekannt, das ist das pinke Merino-Garn von Lana Grossa.

Ja, der Pulli ist fertig, gewaschen, gedämpft… fehlt nur noch das Tragephoto.

Aus den „Resten“ (reichlich, für manche Leute wäre das noch mal eine „Pullovermenge“) gibt es jetzt eine Mütze.

Ich musste diesen Winter feststellen, dass meine graue „passt zu allem“ Mütze wohl im letzten Winter irgendwo verloren ging.

Dieser Winter war zum Glück nicht so kalt, denn es war meine einzige Mütze (und ich habe noch ein Stirnband gefunden), aber eine Mütze zu haben ist dann doch nicht ganz unpraktisch.

Das wird in den nächsten Jahren dann die „knallpink passt zu allem“ Mütze. Zumindest wenn es kalt genug für eine Mütze ist.

Deutliche Fortschritte gibt es auch beim Hexispiel.

Ja, es ist ein Sandwich, ja ich habe angefangen zu quilten. (Der große Durchlass meiner Maschine ist hier in seinem Element. Ich glaube nicht, dass ich das auf meiner alten Maschine so gut geschafft hatte. Wenn überhaupt.)

Und ja, es ist sogar schon mehr als die Hälfte gequiltet.

(Ich will mich trotzdem nicht festlegen, dass es bis zum nächsten Überblick schon fertig ist, auch das Binding sind ein paar Meter. Und ich bin in den nächsten Monaten wieder viel nicht Zuhause. Und transportabel ist das Projekt nun mal nicht.)

Und… ich habe ein neues Buch angefangen.

Um genau zu sein, ist das tatsächlich schon Buch 5 für dieses Jahr.

Viel unterwegs, aber nicht so viel Arbeit (und teilweise schlechtes Wetter) brachte hier deutlichen Fortschritt.

Wird allerdings nicht so weitergehen, dann zumindest jetzt ist wieder deutlich mehr zu arbeiten, die nächsten Fahrten müssen mit dem Auto unternommen werden und es stapeln sich schon wieder die ungelesenen Zeitschriften.

(Und das Wetter sollte auch nicht mehr winterscheußlich werden.)

Aber fünf ist das, was ich letztes Jahr im Ganzen geschafft habe und aktuell ist April. Also… könnte lesetechnisch ein gutes Jahr werden. (Im Vergleich zum letzten.)

Ich bin selber immer gespannt, welche Projekte in zwei Monaten noch im Überblick drin sind. Ich hoffe… von denen keines mehr. Aber festlegen will ich mich nicht.

Und es gibt zumindest ein paar kleine fertige Projekte, die nur noch nicht gebloggt sind.