Revue de Presse: Burdastyle August 2013

Titel Burdastyle Die August Burda kündigt Herbsttrends an und kommt in einem recht festlichen Look daher. Und mit kurzen Ärmeln, die ja perfekt zur Herbstkühle passen…

Das Editorial feiert auf den ersten Bild das Thema „teilen“, auf den zweiten ist es einfach eine Werbung für ein dazu passendes neues Heft. Ich glaube, wie man teilt weiß ich auch ohne schriftliche Hilfe…

Dann geht es los mit dden Basteltrends. Lederschäfte an diversen Schuhen sind in der Tat ein Modethema. allerdings keines für mich. Stulpen mit nackten Zehen in Sandalen finde ich einfach fürchterlich unpraktisch. Und für mich ist das eh nix. Die kleinen Neondetails gefallen mir da schon besser. Man kann alles damit aufpeppen und schlimmstenfalls sogar wieder abtrennen. Der große Glitzerkram… hmtja… und aus CDs Broschen basteln… hatten wir auch schon mal.

Die erste Modestrecke nennt sich „Neo Romantik“ und ist von einer Fernsehserie inspiriert, die offensichtlich jeder außer mir gesehen hat. (Also… ich kenne den Namen der Serie, könnte aber nicht mal sagen, auf welchem Sender sie läuft oder gelaufen ist.) Trotzdem finde ich die Modelle ja ganz süß. Bluse 104 mit den Fältchen vorne…
Kleid Burdastyle Daß mir die Variante als Kleid noch besser gefällt muß ich wohl fast nicht sagen. Falls ich mal 30kg abnehme und 15 Jahre jünger bin… :o)

Kurzmantel 102 gilt als „Masterpiece“. Das mag er in der Verarbeitung sein, aber mir ist er von den Details (Taschen, Gürtelriegel,…) einfach zu grob, um zu gefallen. Wirkt lustlos. So wie ‚Laßt uns schnell ein paar große Sachen draufknallen, dann sind wir schnell fertig‘. Dann doch lieber der kurze Wollblazer 106B. Kleid 109 ist mir trotz der Chiffonärmel zu sehr Gouvernantenstil. Und Spitzenbluse 114 bringt den tollen Stoff gut zur Geltung, wirkt aber eher wie ein großes Lätzchen. Dann doch lieber Jacke 113 in Kurzgröße. Keulenärmel aus Leder sehen an zierlichen Frauen sicher toll aus. Und die Kombination mit Wolltuch ist evenfalls reizvoll. (Allerdings muß man sich darüber im Klaren sein, daß das Teil nie gereinigt werden kann. Die Lederreinigung nimmt keine Wolle an und umgekehrt. Woher ich das wohl weiß…. )
Kleid Burdastyle Absolut geglückt ist für mich auch Kleid 116B. Der eher schlichte Schnitt bringt die recht grobe Spitze hervorragend zur Geltung, ebenso die Figur der Trägerin.

Wickelbluse und Lederhose hingegen haben was von Nachtkleidung. Ebenso wie Kleid 117. Bei letzterem erkenne ich zwar, was die Inspiration war, aber die Umsetzung will mir nicht gefallen.

Ähnlich (un)interessant dann auch die rosa angehauchte Kosmetikseite….

Kleid Burdastyle Um so mehr gefällt mir das Kleid aus der Wunderkind Kollektion von Wolfgang Joop. Einerseits lässig, bringt aber gleichzeitig die Figur der Trägerin gut zur Geltung.

Auch dem Interview mit Wolfgang Joop selber widmet man angenehmerweise mehr als eine Seite. So erfahre ich tatsächlich mal was über die Ansichten des Designers zu seiner Mode und seine Inspiration.

Grafisch und urban soll die nächste Modestrecke sein und die Anleihen bei Bauhaus und Mondrian sind in der Tat gut erkennbar.
Jacke Burdastyle Schlicht und klassisch im Schnitt, aber raffiniert in der Umsetzung ist die Jacke 124. Mit dem bereits genannten Reinigungsproblem, denn hier wird Leder auf Wolltuch genäht. (Was dann auch wieder den Reiz ausmacht und so….)

Rock 130 ist durchaus nett, auch wenn die Details in dem dunklen Stoff untergehen. Shirt 127 ist mir Color-Blocking wohl im Trend, erinnert mich aber an die billigen Pullis die ich als Kind hatte…
Mantel Burdastyle Um so besser gefällti mir Mantel 125 mit dem einseitigen Revers. Leider auch wieder Langgröße….

Den ans Vorderteil angeschnittenen Schal an Shirt 131 würde ich gerne mal von vorne sehen… (aber er bestätigt meinen Eindruck, daß sich die Designer von Burda auch die Pattern Magic Bücher angeschafft haben… *gg*) Shirt 128 ist mir dann wieder zu viel 60er… weit, kurz, scheinbar zwei Shirts… für manche Stilsünden reicht einmal definitiv und das gehört dazu.
Kostüm Burdastyle Dafür schaue ich mir das Kostüm aus Wolle und Lack im Raumschiff Orion Stil gerne öfter an. Wolle und Lack könnte man mit Geschick vielleicht sogar so gestalten, daß es die Reinigung nimmt… Ich fürchte nur, für meine Figur ist das nichts, aber sonst…

Einen langen Blick bekommt auch die nächste Kosmetikseite. Schon alleine um rauszufinden, um was es überhaupt geht… und wer guckt sich sonst die Struktur seines Lidschattens so genau an?

Bunt und ecking sind dann auch die Accessoires. Einen Stuhl würde ich allerdings, Design-Klassiker hin oder her, nicht als solchiges mit mir herumtragen wollen. 😉

„Stil-Ikone“ nennt sich die nächste Modestrecke und hier werden die 70er Jahre wieder aufgewärmt. (Gibt es im Moment eigentlich einen Modestil, der nicht irgendwie Retro ist?) Und Marianne Faithfull steht Patin. Zur Schluppenbluse sag ich mal nichts, meine Meinung dazu ist hinreichend bekannt. Und halt eine enge Lederhose dazu, von der man ohnehin kaum was sieht. Der Hosenanzug auf der Seite daneben fällt unter „Masterpiece“ und ist zumindest ganz nett. Auch ein Cape ist nett, aber reißt mich nicht vom Hocker. Und Maxikleid 111 hat definitiv Nachthemdqualitäten. Bluse 119 kombiniert diverse Stilelemente (von Schluppe über Empire bis Tunika) aber nicht wirklich geglückt. Die Langgrößen Kombi aus enger Lederhose und Jacke ist tragbar, wenn man untergewichtig ist und den „Storch im Salat“ Stil mag. Kleid 121 wirkt auf der technischen Zeichnung zwar recht „nachthemdig“, aber das Photo zeigt, daß mit passendem Stoff und Styling doch was Brauchbares draus zu zaubern ist.

Die wenigen Textzeilen zu Marianne Faithfull sind wohl eher als Werbung für ein Buch gedacht, denn viel verraten sie nicht.

Für das „Best of Styling“ hat sich Frau Bily diesmal eine Bundfaltenhose aus Leder ausgesucht. Wahrscheinlich ist sie extrem hip, ich finde sie aber derart grauenhaft, daß das Styling einfach egal ist… geht gar nicht, geht nicht, geht überhaupt nicht.

Das „Fashion-ABC“ bietet diesmal eine bunte Mischung zum Buchstaben „F“. Wie immer mehr unterhaltsam als informativ. (Gibt es eigentlich einen redaktionsinternen Wettberb, wer Karl Lagerfeld ins Heft bekommt? Ich meine… das „f“ ist hier in der Mitte des Namens… *gg*)

„Alles auf Rot“ ist für mich natürlich ein gutes Thema. Andererseits… man kann ja jeden Schnitt aus rotem Stoff nähen… was dann dazu paßt, daß weiter hinten im Heft auch meist nur Abwandlungen von Schnitten vorkommen, die weiter vorne schon mal zu sehen waren. Andererseits sieht man die schön schlichte Form mit den Einsätzen von Blazer 106A hier besser als vorne und als Hosenanzug sieht das schon schick aus. Kleid 106A hingegen wirkt aus dem offensichtlich etwas steifen Stoff nicht so optimal. Der Rock hat was von „geplatztes Sofakissen“ und die Abnäher enden uncharmant genau auf dem Brustpunkt oder sogar ein wenig drüber. Mantel 103 ist nicht aufregend, aber gut tragbar, Kleid 120 wirkt ein wenig besser als das Shirt mit den gleichen Elementen. Manchmal macht eben doch die Länge den Unterschied. Die Schößchenbluse vom Titel hat mir irgendwie zu viele Falten vor dem Bauch und die absichtliche Asymmetrie ist eher gewollt als gekonnt. Auch der genähte Pulli kann mich nicht überzeugen. Netter ist da das Empirekleid 133 aus Seidensamt, zumindest wenn man einen Ausschnitt bis unter die Brust mag.

Accessoires gibt es dann auch in Rot. Nette Farbe, aber nichts dabei, was ich wirklich haben müßte…

„Leichter Nähen“ ist jetzt zur „Nähschule für Fortgeschrittene“ mutiert und widmet sich einem „Master Piece“ Blazer. Dafür darf sich die Anleitung jetzt auch über fünf Seiten erstrecken. (Das ist nicht durchweg die Verarbeitung, die ich machen würde, aber der Ablauf und die Schritte sind völlig in Ordnung so. Wer sich bislang nicht ran getraut hat, der kann das als Anstoß nehmen.

Weiter geht es mit Trends vom Laufsteg. Spitze mag ich ja nach wie vor, vor vielleicht etwas weniger rüschig. Maxikleider mit langen Ärmeln, die nicht nach Nachthemd aussehen scheinen schwierig zu sein. Bei Schößchenblusen weiß ich immer noch nicht, warum ich die mal gut fand. Mit einem tiefblauen Mantel könnte ich hingegen gut leben. Aber da ist wieder der Schnitt egal. Slim Fit Anzüge sind nicht übel, nur  nicht für meine Figur. Dafür sehen die „Grafikshirts“ alle wie aus der Kleidersammlung aus…

Endlich die Plusmode. Bei den weiten Blusen weiß ich nicht so recht… zumindest zu der weiten Hose im Foularddruck finde ich es jetzt nicht so prickelnd, das hat alles keine Form. Und ob der riesige, eckige Druck wirklich von kräftigen Beinen „ablenkt“… ich glabue, das ist das falsche Verb… Jedenfalls sehen die Beine des Models in allen anderen Modellen weniger dick aus.
Kleid Burdastyle Dafür finde ich das Kleid 138 wieder süß. Ob ich doch mal wieder was mit Gürtel versuchen solle?

Über Jacke 135 kann man wieder kaum was sagen, denn der dunkle Stoff schlucht alle Details. Und wie sie geschlossen aussieht? Rätsel, rätsel,…
Kleid Burdastyle Dafür gefällt mir das Jerseykleid 142 mit der Raffung sehr gut. Und es ist sogar so photographiert, daß man die Details erkennt… Gut gemacht!

Strickmantel 139 sieht auch nicht schlecht aus, aber so was würde ich natürlich lieber gleich stricken… Bei Kleid 141 weiß ich wieder nicht, ob das Kleid so sackig ist oder die Photopose ungeschickt gewählt? Und in kürzer als Oberteil wird der Schnitt mit der kleinen seitlichen Schluppe auch nicht besser…

Leserinnen präsentieren diesen Monat luftige Sommerkleider (größtenteils). Auch wenn ich normalerweise nicht so viel Zeit investiere, es gefällt mir durchaus, wenn Leserinnen sich für die Bilder in Szene setzen.

Dann will uns Burda an einem DIY Event in München teilhaben lassen. Die Minibildchen helfen da zwar nicht weiter, aber es füllt die Seite und wirkt irgendwie gut.

„Fashion Star“ ist das Motto der Kindersachen in Gr. 134 – 158.
Mantel Burdastyle So ein süßes Mäntelchen läßt man Mädchen zwar heute nicht mehr tragen (kann man auch nicht so schnell waschen wie Fleece oder Annoraks…), aber ganz zweckfrei gefällt es mir trotzdem sehr gut.

Strickjacke 146 ist vielleicht auch schon zu stylisch für das deutsche Kind, die Cordhose hingegen (offensichtlich auch für Jungs) wirkt letztlich doch recht basic. Auch Shirt 147 ist sicher auf für „schnell mal eben“ Kinderkleidung geeignet. Tulpenrock und Cabanjacke für Jungs dürften hingegen weniger häufig im Stadtbild zu sehen sein. Da ich es nicht waschen muß, kann ich auch das einfach nur schade finden. 😉

Die „news“ sind die üblichen Shoppingvorschläge, garniert mit verschämten Ausstellungshinweisen. Wobei die Schüsseln aus Sand und Kleber schon interessant sind. Sollte man fast mal ausprobieren…

Die Dekoseiten stehen unter dem Motto „Küchenzauber“ letztlich geht es aber nicht so sehr um die Küche denn um die Verwendung von buntem Wachstuch. Witzig, wenn man es bunt mag, ich muß da nichts davon haben.

Dafür hätte der Bericht über die Nähschule bzw. das Ausbildungszentrum in Kambodscha gerne ausführlicher sein dürfen. Die Näherinnen nicht nur mit Stoffen und Nähmaschinen sondern auch mit europäischen Schnitten (in diesem Fall natürlich von Burda) zu versorgen, damit sie auch für Touristinnen passend nähen können klingt jedenfalls sinnvoll.

„Skandinavisch“ ist das Motto der Patchwork Abteilung. Natürlich wie üblich die verkappte Buchvorstellung und ansonsten für die schnelle Truppe: Große Quadrate und statt quilten nur ein paar Fäden durchziehen und Knoten.

„Green Fashion“? Schon wieder eine Anzeigeseite? Hm….. nö… steht zumindest nichts drüber. Generell eine gute Idee, sich damit zu befassen. Allerdings gibt es nur bunt gemischte Kurzmeldungen und Linktips. Keine echten Artikel. Aber kann ja sein, daß es Leute gibt, die von „eco fashion“ oder „green fashion“ noch nie was gehört haben. Okay, Namen von Firmen zu erfahren, die zumindest in irgendeiner Weise versuchen umweltfreundlicher zu produzieren ist nicht ganz uninteressant.

Und zum Abschluss noch der „Stoff des Monats“. Streifen halt. Das Bild verbreitet immerhin eine nette Strandatmosphäre…

Fazit: Hier hätte ich dringend gerne mehr Zeit zum Nähen… so viele schöne Sachen, vor allem schöne Kleider…

Bilder sind von Burda, sind wie immer als Zitate zu verstehen und die Bildrechte liegen selbstverständlich beim Burda Verlag.

Aus dem Blogarchiv

From the archives

August 2006, viel Gardinen (August 2006, lots of window treatment)

August 2007, die Challenge nahte: (August 2007, Working on the Challenge)

August 2008, viel gestrickt.

August 2009: wohl ein ruhiger Monat

August 2010, mehrere Anleitungen

August 2011: Noch so ein Strickmonat

Darüber: kariert

Above: checkered

JackeSo wie unsere Sommer nun mal sind, sollte man zu jedem Sommerkleid doch besser ein Jäckchen haben.

The way our summers normally are having a jacket with each summer dress is a smart idea.

Ich wollte was kleines, ungefüttert, leichtes und dachte, ein Pepitakaro wäre doch nett. Und der breite, silberen Reißverschluss ist ein gewollter Kontrast.

I wanted a small, lightweight, unlined jacket and thought a small hounds-tooth would be nice. And using the wide sport style zip is an interesting contrast.

Jacke von allen SeitenDie ungeschönte Rundumsicht zeigt vor allem, daß der geschicke Einsatz von Schal und Handtasche was für die Figur tun kann. 😉

The plain look from all sides proves mostly that a well placed shawl and a handbag can do a lot for your figure. 😉

JackenfrontUnd so sieht die Jacke von Nahem aus. Viele, viele kleine Biesen. Nicht mit dem Biesenfuß, sondern jede einzeln sorgfältig gefaltet. Das war viel Näharbeit, aber mir gefällt es.

That is how it looks from close. Many, many pintucks, not with a pintuck foot, but one by one, fold and sew. It was a lot of sewing work, but I like the result.

Jacke RückenAuf dem Rückenteil habe ich in der Mitte offene Falten genäht, einmal weil es etwas schneller geht, zum anderen, damit es interessanter ist.

On the back I choose a little wider tucks for the middle. That is quicker to do but also more interesting if there are different „styles“.

InnenlebenDa die Jacke ungefüttert ist, muß das Innenleben natürlich auch sauber aussehen.

It’s an unlined jacket, so the inside has to look neat also.

Ich wollte eigentlich alle Nahtzugaben mit dem gepunkteten Schrägband einfassen und die Kanten damit verstürzen. Allerdings sind fünf Meter viel, viel, viel zu wenig für eine Jacke. (Keine Ahnung, was ich da gerechnet habe…) Nachkaufen ging nicht, weil es aus der Mercerie St. Pierre in Paris war. Zum Glück hatte ich noch kariertes Schrägband gekauft und konnte dann „mischen“.

I had planned to use dotted bias tape for all seam allowances and for all hems and the neckline. Only five meters is way, way, way too litle for a jacket. (Don’t know how I did those calculations…) And since I had purchased the bias tape at Mercerie St. Pierre in Paris I could not buy more. Luckily I had purchased some checkered bias tape also so I could „mix“ the tapes.

AufhängerBesonders stolz bin ich aber auf dieses Detail: Den Aufhänger.

But what I am specially proud of is this detail: the hanger.

Den vergesse ich nämlich fast immer… 🙂 (Das Band ist vom Entrée des Fournisseurs aus Paris.)

Because I am always forgetting the hanger… 🙂 (The tape is also from Paris, this time Entrée des Fournisseurs.)

Darunter: neutral

Below: neutral

Weißes Sommerkleid und ungefüttert…. richtig, da fehlt noch was.

White summer dress and unlined… yes, there is something missing.

Das Unterkleid (getragen und aus dem Koffer…) aus Venezia Futterstoff nach dem bewährten alten Burda 6157 Schnitt. Die Vorderteile schräg geschnitten und sehr kurz, weil ich es oberhalb des Schlitzes enden lassen wollte.

The slip (after being worn and transported in a cabin bag) made of Venezia lining fabric using again my TNT Burda 6157 pattern. All front pieces aare cut on the bias and it es very short because I wanted it to end above the back vent of the dress.

Dadurch rutscht es tendentiell etwas hoch, ich überlege, den Saum noch zu beschweren?

It is maybe a bit too short, because it sometimes tends to ride up a bit. So I am thinking to add some weight to the hem?

Kringelkleid

Dress of Loops

KleidIn letzter Zeit war es hier ja ruhiger, weil ich „mal eben schnell“ ein Kleid brauchte. „Feine“ Klamotten wären ja kein Problem gewesen, aber ein einfaches Sommerkleid (das nicht alt und etwas verblichen ist) fehlte grade. (Kein Wunder, wir hatten ja drei Jahre so gut wie keinen Sommer.)

Last weeks were quite quiet here because I needed a dress „quickly“. Special occasion wouldn’t have been a problem, but a simple „normal“ summer dress was. At least if I wanted one that was not already a bit worn or faded. (No wonder, the last three years we didn’t have something that could have been called „summer“, so I didn’t need new clothes.)

Also durfte wieder mein bewährter Kleidschnitt von Vogue (V7896) ran. Wer mal vergleichen will: auch das braune und das blaue Kleid sind aus dem gleichen Schnitt entstanden. Der Stoff kommt aus Paris, von Sacré Coupons. Der Stoff ist eine weiße Baumwoll-Popeline mit applizierten Kreisen aus Stoff und Tüll. Diese laufen als Bordüre auf dem Stoff. Und ich dachte erst mal daran, sie als Saumbordüre zu verwenden.

So my dress pattern from Vogue (V7896) came out again. If you want to compare: this brown and that blue dress were made out of this pattern also. The fabric is from Sacré Coupons in Paris, it is a white popeline in cotton and the fabric and tulle circles are embroidered on. It’s an embroidery along the border so I thought to have it along the hem.

Doch dann habe ich den Stoff im Hobbyschneiderin24 Forum gezeigt und da brachte man mich auf die Idee, es ginge ja auch längst. Daraufhin mußte ich den Schnitt mal wieder neu „verbasteln“. Die Breite des Seitenteils richtete sich nach dem Stoff und ich habe den Brustabnäher dort teilweise eingearbeitet. Die Abnäherspitze bleibt auf dem vorderen Mittelteil, ebenso die Längsabnäher auf dem Rückenteil.

But then I showed the fabric at the Hobbyschneiderin24 Forum and there somebody had the idea to have it running lengthwise. So I had to change the pattern again. The front has side panels, the width according to the pattern on the fabric. Part of the breast dart went into the shaping of the side panels, the length darts remained on the middle panel and on both back parts.

eingefaßte NähteEin weißes Sommerkleid darf dann auch bei mir mal ungefüttert sein. Daher muß das Innenleben natürlich auch entsprechend verarbeitet werden: Breite französische Nähte für die meisten Stellen und eingefasste Nahtzugaben. Dafür reichte mein Stoff nicht mehr (es war nur noch die zweite Bordüre übrig), aber nicht weit von mir ist Stoff Özcan und die konnten mit einer feinen, weißen Baumwolle aushelfen. Die konnte ich dann auch gleich verwenden, um den Halsausschnitt und die Armausschnitte mit Schrägband zu verstürzen.

A white summer dress wants to be unlined, so the inside has to look neat also. So I made the seams as French seams (most of them) and bound all remaining fabric edges with a thin white cotton fabric. The dress fabric wasn’t enough for that (because everything left was embroidered) but there is a fabric store, Stoff Özcan, close to my place and they had the right fabric for that. And I could use it also to make kind of bias cut „facings“ for the neckline and the arm openings

Eine weitere Herausvorderung bei ungefütterten Kleidern ist der Reißverschluß. Die Enden kratzen ja immer…. deswegen ein kleiner Stoffstreifen darüber.

Another problem with unlined dresses is the zip. The ends would be scratchy… so I made a fabric tab over it.

Damit es hinten nicht so langweilig ist, gibt es dort auch noch mal einige Kringel. 🙂

Some more circles on the back, I didn’t want it plain, boring white. 🙂

Trotz einiger Fehler bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. (Der Brustpunkt ist zu hoch, zumindest für diesen BH….) Ich mag einfach weiß im Sommer, weil es so frisch wirkt!

Even though there are some fitting mistakes (the breast point is to high, at least for that bra) I like the result. White is such a great and fresh color for a hot summer!

Für das Styling hatte ich diesmal Lust auf grün. Die Handtasche und den Schal habe ich auch in Paris gefunden. Der Armreif ist aus Indien, den habe ich schon beim vorletzten Besuch gekauft, einfach nur weil er mir so gut gefiel. Obwohl ich doch eigentlich (fast) nie grün trage.

For the styling I somehow wanted green, a rare color for me.  But when I saw the shawl and the handbag in Paris all was clear. And the wooden bangle is somehing I’ve purchased at my first trip to India because I liked it so much. Even though I never (hardly ever) wear green.

(Und falls sich jemand wundert, warum ich an einem Hochsommertag geschlossene Schuhe trage: Es war klar, daß es vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein gehen würde. Und dann bekomme ich doch kalte Füße… )

(If anybody wonders why I am not wearing sandals on a hot summer day: It was clear the day would start in late afternoon and go into the night. And then I would have had cold feet after sun set….)

Das ging schief…

That went wrong…

schiefer Häkelkorb… im wahrsten Sinne des Wortes.

… as you can see.

Ich hatte da noch einen Rest katia „Linen“ und wollte schon lange mal das mit dem Schnurhäkeln ausprobieren. Zumal wir außerdem ein neues Brotkörbchen brauchen konnten. Unseres ist relativ klein und länglich, so daß es in der Küche genau seinen Platz findet. Und fällt so gut wie auseinander. Aber in dem Format gibt es so was nicht zu kaufen. Also dachte ich an häkeln, dann wäre es waschbar.

I had some katia „Linen“ left. And I had wanted to try clothesline crochet for quite a while. I thought I could make a new bread basket for us. Ours was falling apart and had a quite longish shape which made it fit exactely into a free spot in the kitchen. And we had not been able to get a replacement in the same size. So crocheting one soundend good to me, also it would be washable then.

Aber bevor man so was angeht, kann man die Technik ja erst mal testen. Als dann Bärbel letzten Sommer ein solches Projekt vorstellte, wurde ich wieder dran erinnert. Und dann dauerte es auch nur fast ein Jahr, bis ich dazu kam, es auszuprobieren…

But before using a new technique on a bigger project I prefer testing. Bärbel’s project from last summer remindend me of my plans and it took only nearly a year until I’ve found the time to start….

Benutzt habe ich also das Baumwoll-Leinen Garn, eine 3mm Häkelnadel und billige Paketschnur. Zunächst mal das Ergebnis: Siehe Bild, das ist ganz offensichtlich nicht meine Technik.

So I used the cotton linen yarn, a 3mm crochet hook and cheap string. For the result: Look at the picture. This is not my technique.

Das Häkeln selber war auch sehr „ergiebig“, ich denke fast jeder Zentimeter des Garnes wurde mindestens zwei Mal gehäkelt: Mit „sliding loop“ anschlagen, feste Maschen, zusammenziehen, auftrennen. Paketschnur anders wickeln noch mal bis Runde zwei. Auftrennen bis Runde 1. Runde 2-5 häkeln. Auftrennen. Runde 3-6  Häkeln. Auftrennen. Runde 4-8 häkeln. Auftrennen. Runde 6-10 häkeln. Dann hatte ich endlich einen Boden der halbwegs flach war. (Ich kenne die Grundregel, wie man zunehmen muß, damit es flach wird. Aber entweder stimmt die nicht, paßt nicht, wenn man um Schnur herumhäkelt oder meine Maschen haben die falschen Proportionen…)

On the other hand I got the maximum of crochet fun out of the yarn, because I think nearly every centimeter of yarn was crocheted at least twice. Starting with a slinding loop, crocheting 1st round. Ripping it all and „looping“ the string differently. Crocheting round 1 and 2. Ripping. Crocheting round 2-5, ripping, corcheting round 3-6, ripping, crocheting round 4-8, ripping, crocheting round 6-10. Then I finally had a bottom that was mostly flat. (I know the basic rule how to add stitches to get a flat round object. But either they do not apply to to clothesline crochet, do not apply or do not apply to my stitches.)

Danach sollte man meinen, daß es einfach nur gerade hoch geht. Dabei habe ich die Schnur immer etwas angezogen. Am Ende kurvte mein Körbchen gewaltig nach innen. Also habe ich es bis Reihe 5 aufgetrennt und das ganze mit weniger Zug auf der Schnur neu gehäkelt. Ergebnis: Siehe oben. Sehr „free form“ nur nicht das was ich wollte.

Then you should think that crocheting straight up shouldn’t be a problem. I pulled the string a bit while crocheting to keep it taut. Then the basket curved more and more inward. In the end I ripped it down to round 5 and did it again. This time I kept the string less firm. Result: see picture above. Very „free form“  but not what I wanted at all.

Aber gut, dafür teste ich ja…. das wird kein Brotkorb. Was glücklicherweise nicht mehr nötig ist, denn vor wenigen Tagen kam ein neuer… ich habe da eine Freundin, die sehr geschickt mit Peddigrohr ist und paßgenau einen neuen geflochten hat. 🙂

Well, that is why I am testing… this is never be a bread basket. Which isn’t necessary any longer, because some days ago I got a new one… A friend of mine is very good im basekt weaving and made a new one that fits the spot. 🙂

Der Reißverschluss, der mich in den Wahnsinn trieb…

The zipper that nearly drove me insane…

… ist jetzt drin.

… ist finally done.

Man sollte meinen, daß ich einen Reißverschluss einnähen kann… aber dieser… Zuerst einmal stellte ich fest, wenn ich den Reißverschluss einnähe, wie geplant, dann treffen die vorderen Mitten aber nicht aufeinander. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Eventuell hat mein Reißverschluss eine andere Breite, als in der Anleitung vorgesehen. Einen farblich passenden Zwei-Wege-Reißverschluss gab es natürlich nicht, also wurde es ein teilbarer Metallreißverschluss. (Der auch etwas zu schwer ist, aber ich habe ja zum Glück mehr Verstärkung eingebaut.)

I should be able to sew in a zipper, shouldn’t I? But this one… First thing was that I found out that if I am sewing the zipper at the position the pattern indicates the middle front does not overlap correctly. Why this? I don’t know. Maybe because my zipper has a different width? I couldn’t get a 2-way zipper in a matching color, so I took an ordinary metal zipper for jackets. (Which is also a bit too heavy, but luckily my interfacing is stronger than what Burda wanted.)

Also habe ich den Reißverschluss auf der rechten Seite etwas versetzt. Dann paßte natürlich der angeschnittene Übertritt nicht mehr zum Kragen. Also alles wieder ab (nachdem die Belege auch schon dran waren und die Naht mit farblich exakt passendem Garn sehr schön gebügelt gewesen war). Und wieder hin.

So I changed the position of the zip at the right front a bit. But then the cut on overlap didn’t fit the collar. So „unsewing“ everything. (Of course I only found out after I had sewn on the facings. And the thread has an exactely matching color with the fabric and I had melted the stitches very well with pressing.) And sewing on again.

Die linke Seite ließ mich hingegen etwa eine Stunde über der Anleitung grübeln… Untertritt? Welcher Untertritt? Wie soll das gehen? Wo soll der her kommen? Dauerte also nur ein Stunde, bis ich drauf kam, daß ich da noch einen Stoffstreifen zugeschnitten hatte….

The left front let me read the instructions over and over again for one hour… Underlap? Which underlap? How shall that go? Took only one hour until I remembered that there is another strip of fabric that I had cut…

Generell fand ich die Anleitung nicht wirklich übersichtlich, aber letztlich kommt man damit zum Ziel. Sogar ich.

The instructions were not best arranged, but finially they lead to the right result. Even me.

Jetzt macht die Jacke allerdings erst schon seit einiger Zeit Pause, denn ich werkle grade an einem „mal schnell“ Projekt bis Mitte Juli. Kleid und Jacke… deswegen war es auch so still hier, ich mußte mal dringend nähen, statt schreiben. 😉

But now the jacket is on „sewing break“ again. Already for a while. I need a dress and a jacket until mid july.  That is also why I have not been blogging so much, needed more time for sewing. 😉

Revue de Presse: Threads September 2013 (168)

Schon auf Herbst gepolt ist die neue Threads. Klar, ist die Septemberausgabe, die in den letzten Junitagen eintrudelt. „Easy to Fit & Sew“ für Wickelkleider klingt gut, da habe ich nämlich immer Anpassungprobleme. Mal sehen, ob das auch beser geht…

Die Frage an die Autoren der Ausgabe betrifft diesmal Hollywood Filme. Welches Kleidungsstück aus einem selbigen der persönliche Liebling ist. Das ist ja jetzt nicht so mein Thema… zumindest merke ich mir meist Kleider dann doch nicht so lange. Und außerdem… ist mir völlig egal, bo ein Film ein Hollywood Film oder ein anderer ist…

Beim Editorial ist der größte Informationswert, daß es offensichtlich im Moment eine stellvertretende Editorin gibt. Viel neugieriger als auf den Heftinhalt wäre ich ja auf die Gründe dafür… (Ich meine… den Heftinhalt finde ich ja auch im Inhaltsverzeichnis. Oder im Heft. :o) )

Die Leserbriefe bringen wie üblich keinen Wissenszuwachs, das vorgestellte Nähzubehör unter „notions“ kann mich auch nicht fesseln. Gut, Reißverschlussband in vielen Farben ohne Reißverschluss um dekorativ damit zu arbeiten ist nett, rentiert sich aber nur, wenn entsprechend billig…

Mit den Lesertips geht es mir ähnlich. Die Technik, Knöpfe übersichtlich aufzubewahren ist ja ganz reizvoll, aber das Material scheint es bei uns nicht zu geben und wie viel das kostet, darüber schweigt der Tip sich aus. Da bleibe ich doch bei meinen Döschen und Dosen. Und Bettücher für Probeteile zu verwenden, wenn sie billiger als Nessel sind… nicht neu, oder?

Wesentlich interessanter finde ich da doch die Technik zum Stoff marmorieren. Auch das ist nicht neu, aber hier verwendet die Autorin keine Wasserschale als Basis, sondern Rasiercreme…. Damit müßte man dann im Prinzip so groß marmorieren können, wie man eine Fläche hat…. (Irgendwann, wenn ich mal Platz zum „sauen“ habe mache ich das auch endlich mal…)

„Quick to Make“ ist diesmal kein Nähprojekt, sondern basteln. Eine Technik des Buchbindens mit Nadel und Faden wird gezeigt. Das reizt mich jetzt auch, auch wenn ich nicht weiß, was ich hinterher mit dem Büchlein machen soll… Aber das kommt definitiv auf die „wenn ich mal Zeit habe“ Liste…

Die Erklärung zum Vintage Modell der Rückseite spricht mich dafür diesmal weniger an. Aber falls ich mal Stoffransen brauche, bekommt man mit der Technik interessant fallende.

Das Thema der pattern reviews ist diesmal: „Autoren“. Sprich Schnitte diverser Threads-Autoren, die bei unterschiedlichen Labels veröffentlicht sind. Das Butterrick 5827 Kleid von Conny Crawford hatte ich schon mal im Blick. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher, wie diese Queröffnung im Ausschnitt rüber kommt und das Threads Bild (wie immer ohne Mensch drin) hilft da nicht weiter. Ähnlich geht es mir mit der Jacke Vogue 8845 von Claire Shaeffer… sind die Raffungen jetzt toll oder *bäh*? Sehr unentschlossen, meinerseits.

Nun wird es spannend, wie passt man ein Wickelkleid an. Zunächst mal werden die charakteristischen Elemente im Bild erläutert, dann kommen Gestaltungsideen für Rock und Ausschnitt und am Ende die Anpassung, besonders des (Hals)Ausschnittes an die Figur. Letzteres ist mir nicht neu, aber die vielen Bilder, die endlich mal genau zeigen, wo denn die „Wickellinie“ verlaufen soll sind für mich hilfreich. Ich habe jetzt nämlich endlich eine Idee, warum das bei mir immer nicht so funktioniert und das hat tatsächlich was mit meinen Proportionen zu tun… (Ich weiß nicht, ob es eine Lösung gibt, aber die Richtung ist mir jetzt klarer.)

Sehr anschaulich im wahrsten Sinne des Wortes ist auch die bebilderte Anleitung, wie man einen Hosenschnitt anpasst. „Neu“ finde ich die Methode entgegen der Ankündigung nicht, das ist so, wie ich das auch immer mache. Aber es ist eine gute Methode. (Und es war noch ein Detail dabei, das ich bislang nicht auf meiner Rechnung hatte und das vermutlich auch mal hilfreich sein wird.)

Von einer „Ebony Fashion Fair“ hatte ich noch nie was gehört. Entstanden in einer für mich sehr fremden Welt, wo Menschen schwarzer Hautfarbe nicht mal alle Bekleidungsgeschäfte betreten durften. Vom Denken an Mode ganz zu schweigen. Sehr schöne Modelle, natürlich und spannend zu sehen, wie manche Modelle in Abhängigkeit von der Hautfarbe unterschiedlich wirken können.

Unterlegte Nähte („Slot Seams“) sind mir nicht neu. Die Anleitung wie immer gut beschrieben. Und die Variante mit den „Klappungen“ kannte ich so noch nicht, das ist auch interessant.

Ebenfalls interessant Grundlagen der Stoffauswahl. Einmal verschiedene Webarten, Materialien, dann die unterschiedliche Wirkung verschiedener Stoffe auf das gleiche Modell. (Gut illustrierendes Photo.) Und eine schön zusammengefasste Liste, wie man unterschiedliche Fasern unterscheiden kann und welche Eigenschaften sie haben. Ich glaube, die hätte ich gerne zum Abspeichern auf meinem Handy. Um sie immer dabei zu haben.

Verschlüsse abgedeckt einarbeiten ist nicht neu. Interessant ist der Aspekt, daß Druckknöpfe die Linie einer Öffnung weicher machen als ein Reißverschluss. Da habe ich tatsächlich noch nie dran gedacht.

„Teach Yourself To Sew“ befasst sich mit den Grundlagen des Knopflochs. Sehr schön, sehr ausführlich, gut bebildert. (Und nicht neu für mich, aber das ist nicht überraschend.)

Der „Sewing Room“ ist mir diesmal etwas zu pink. Die Vorstellung befasst sich diesmal mehr mit dem Designaspekt als mit dem „technischen“ Aufbau des Raumes. Das interessiert mich weniger. (Außerdem finde ich kräftige Farben in der Umgebung etwas problematisch, wenn man was entwerfen will, weil das einfach die Farbwahrnehmung verändert. Aber das ist natürlich Geschmackssache…)

„A stitch in time“ ist die übliche Mischung. Veranstaltungen in den USA interessieren hier halt weniger und die neue Stoffkollektion von Firma „werauchimmer“ ist natürlich letztlich Werbung. Garniert mit einem Stiltip und einem Nähtip.

Bei den Fragen an die Experten ist diesmal tatsächlich was dabei, was ich mehr als interessant finde…. eine Technik, mit der man einen Eingrößenschnitt quasi unbeschränkt vergrößern kann. Sehr pragmatisch außerdem.

Dann haben wir zum Abschluss noch die nette Geschichte und natürlich das Vintage Kleid hinten drauf. Da kann ich diesmal eine gewisse Faszination für die Technik nicht abstreiten, aber gefallen tut es mir diesmal nicht.

Wie ja fast immer…. genug interessante Artikel um mein Abo dann mal zu verlängern. ich glaube, das ist tatsächlich schon wieder dran… 🙂

Kreativer Schaffner

Creative Train Conductor

ZugticketWer sagt denn, daß Fahrkarten immer mit einem langweiligen Stempel entwertet werden müssen? Der Schaffner im Thalys heute hatte jedenfalls stattdessen eine kleine Stanze dabei… 😉

Seems there is no law, that the punching of a train ticket has to happen with a boring hole and a stamp with date and time. At least I got my ticket punched that way today… 😉

Funktionalität à la Burda

Functionality à la Burda

Von der Designerin Andrée Putman habe ich mal in einem Interview den Satz gehört, das Funktionalität überschätzt würde. Und die Burda Designer scheinen sich diesem angeschlossen haben.

Some time ago I’ve heard in an interview that the designer Andrée Putman said someting like functionality was overrated. Seems the Burdastyle design team agrees with her.

Denn zuerst läßt einen die Anleitung sorgsam vier Blasebalgtaschen nähen. Und am Ende werden sie alle… zugenäht!

Because the instructions have you sew for bellow pockets. And then… you sew them all closed!

Gut, bei den kleinen Brusttaschen (siehe Bild) ist relativ klar, daß man die nicht wirklich benutzen kann (und so direkt über der Brust vielleichgt auch nicht will), aber auch die großen Hüfttaschen werden zugenäht.

Okay, for the smaller breast pockets (see picture) it’s relatively clear they will not be fully functional. (And you might not want to use them also, at that position…) But also the big pockets in the hips get sewn shut.

(In diesem Punkt werde ich der Anleitung nicht folgen…. ich will die Taschen nicht vollstopfen, aber zumindest mal schnell ein Taschentuch oder Wechselgeld einstecken zu können ist schon praktisch.)

(Here I will not follow the instructions… I don’t want to transport big stuff in the pockets, but being able to store away change or a tissue quickly is very useful.)