Lecker Hütchen…

Yummy headgear

KarnevalsfascinatorDieses Jahr ging ich doch tatsächlich auf meine erste Karnvealssitzung hier in Köln. Und da ich mit Kostümen da noch nicht gut ausgestattet bin, mußte wenigstens ein witziges Kopfteil her.

FederhütchenThis year I went to a Carneval event for the first time since I am in Cologne. So I am not well equipped with costumes but at least a funny head piece had to be made.

Als Basis habe ich „Bosal-in-R-form“ Schaumstofflaminat genommen. darüber kam ein Stück weißer Stoff. Das Laminat ist prima für den Zweck, denn es ist fest genug, um die Form zu halten aber gleichzeitig kann man durchnähen. Die Federn sind zwei gekaufte „Federbüschel“, die ich von Hand aufgenäht habe. Das „Tortenstück“ ist aus einer Art Schaumstoff, so daß ich es aufnähen konnte. Abgerundet durch einzelne aufgenähte Perlen.

My base was a piece of „Bosal-in-R-form“ stabilizer, covered with a piece of white cloth. The stabilizer is great for that purpose, because it holds the shape well but I can also stitch through it. The feathers were two „featherbushes“ I’d purchased that was and attached with a few handstitches. The „Petit Four“ is a kind of foam plastic so I could stitch through and attach it also that way. The I added the beads.

Faszinator UnterseiteAuf der Unterseite habe ich noch mal ein Stück Stoff gegen genäht und dann eine Haarspange aufgenäht.

On the bottom I’ve sewn another piece of cloth by hand and then I attached a hair pin with a few hand stitches.

Es hat sich auch bewährt, sieht niedlich aus. 🙂 Nur die Haarspange hält einen Auftritt der Brings nicht aus. Da sollte ich beim nächsten Mal lieber noch eine Haarklemme zusätzlich verwenden…

I’ve already used it and it worked fine, looking cure. 🙂 Only the hair slide (or whatever that type is called in English) did not make it through the whole representation of „Brings“. Next time I should use another additional hair pin…

Lace in rot

Red Lace
roter Lace Schal
Endlich ist mein Lace Tuch fertig. (Und photograpiert, was bei einem so langen Teil auch nicht einfach ist.)

Finally my knitted lace shawl is finished. (And I managed to take a picture, which is not always easy for such a long piece.)

Die Anleitung ist eine Variation der Estnischen Strickspitze und stammt von Katherine Bryant. Das Tuch nennt sich „Spring: flowers and butterflies“ und ich habe die Anleitung kostenlos bei ravelry runterladen können. Wobei es im Grunde keine richtige Anleitung ist, sondern nur die Strickschrift (die m.E. in der letzten Zeile einen Fehler hat, den man aber leicht sieht und korrigieren kann) sowie die Empfehlung, zum Anschlagen den „Chinese Waitress Cast On“ zu benutzen.

The shawl is a variation of estonian lace and comes from Katherine Bryant. The pattern is called „Spring: flowers and butterflies“ and I downloaded the pattern for free  at ravelry. Though it has not real instructions, it’s just the charts (which have, I think, a mistake in the last row, but that can easily be corrected) and it recommends to use the „Chinese Waitress Cast On.“
Strickspitze mit Noppen
Wie bei estnischer Spitze typisch ist das Muster eine Kombination aus Löchern und Noppen, was mir gut gefällt. Eine Anleitung, wie man die Noppen arbeitet oder wie mit den doppelten Umschlägen zu verfahren ist gibt es nicht, da ich aber schon mal diese Art von Spitze gestrickt habe, habe ich es einfach genauso gemacht, wie es dort beschrieben war. Der Anschlag ist tatsächlich sehr schön von beiden Seiten, aber unendlich umständlich und langwierig. Ich brauchte auch drei verschiedene Anleitungen, davon ein Video, um in der Kombination davon zu begreifen, wie es ging. Und beim zweiten Mal dann wieder. (Das Tuch wird von den Rändern zur Mitte gestrickt und dann in der Mitte mit Maschenstich verbunden. Was ich gut hinbekommen habe, was bei meiner feinen Wolle aber wirklich eine Herausforderung war, eine halbwegs gleichmäßige Fadenspannung beim Nähen hinzubekommen.)

As typical for Estonian Lace it’s a combination of yarn overs and nubbs which gives an interesting texture which I like. There are no instructions how to do the nubbs or what to do with the double yarn overs, but I had already done Estonian Lace so I used the more detailed instructions from this other pattern. The Chinese Waitress Cast On really does look good from both sides, but it is really complicated and takes for ever. I needed three different instructions (one a video) from the internet to finally understand how to do it. And for the second one again. (The shawl starts on both ends and is finally sewn with kitchener stitch in the middle. I was able to make it look good, but the process was not fun at all. Especially with my very fine wool the get an even tension.)
Lace mit Perlen
An den Randbordüren wird das Tuch mit Perlen gearbeitet. Auch hier gibt es keine Anleitung, wie diese eingearbeitet werden sollen (da gibt es ja auch unterschiedliche Möglichkeiten), ich habe sie nach dem Stricken mit einer Häkelnadel über die jeweilige Masche gezogen. Das war ziemlich aufwendig.

For the border the shawl is worked with beads. Again there are no instructions how to add them (and there are several techniques how to add beads to knitting), I used a fine crochet hook to pull the bead over the knitted stitch at the indicated place.

Als Garn hatte ich Merino 30/2 von Zürcher Stalder, das ich vor einigen Jahren mal auf der Creativa gekauft hatte. Es strickt sich sehr gut, ist aber extrem fein. (Ich habe 2,75mm Nadeln verwendet.) Im Grunde muß ich im Nachhinein sagen, daß die Glas Perlen wohl zu schwer für das Garn sind. Außerden tragen die Perlen außer Glitzer nicht viel zum Muster bei, würde ich das noch mal stricken, würde ich sie wohl (und erst recht bei diesem Garn) weglassen.

The yarn was Merino 30/2 by Zürcher Stalder, which I’d purchased some years ago on the Creativa trade fair. It knits very nicely, but is very fine. (I’ve used 2.75mm/ US#2 needles.) From the retrospecive view now I have to admit, that the glass beads are basically to heavy for my yarn. Also the do not really add something to the pattern except sparkle. So if I would do the pattern again, I would do it without beads.

Das Tuch gefällt mir auch gut, aber das Stricken war irgendwann dann doch etwas langweilig, denn der Rapport für das Hauptmuster ist zwar relativ groß, aber nicht wirklich kompliziert. Der Vorteil ist aber, daß man eigentlich das Muster gut „sieht“ und daher auch schnell merkt, falls man einen Fehler gemacht hat.

I quite like the result, but knitting became a bit tedious over the time. The repeat for the main pattern is quite big, but not really complicated. An advantage is, that it is easy to „see“ the pattern yo if there is a mistake it becames evident very fast.

Im Knopfrausch!

Crazy for Buttons!
Knöpfe von der h&hAuf der h&h kann  man ja eigentlich nichts direkt kaufen. Mit Ausnahme einiger Knöpfe. Und dieses Jahr bin ich so richtig schwach geworden. Nicht nur bei Jim Knopf, sondern auch bei Knopf Budke. Auch die stellen tolle Naturknöpfe „Made in Germany“ her, aber sie verkaufen dummerweise nur in Tüten. 😮 Aber sie waren so schön…

On the h&h trade fair you normally can’t buy something. (Not to take away and in small quantities.) With the exception of some buttons. And this year I really fell for it. Not only at Jim Knopf, but also at Knopf Budke. They also make great buttons „Made in Germany“ and mostly from natural materials. But they only sell them in prepacked bags. 😮 But they are so beautiful…

Die Perlen bekam ich von Toho aus Japan. Sie habe sehr elegante, winzige Glasperlen, die nicht glänzend, sondern matt sind. Und danaben noch einige andere, auch welche, die richtig reflektieren. Das ist doch deutlich eleganter als Reflexband…

The beads are a sample from Toho beads from Japan. They have very elegant tiny glass beads which are not shiny but matte. And some more… including a range of reflecting beads. That is a far more elegant option than those grey reflective ribbons…

Abendkleid im Miniaturformat

Miniature Evening Dress

Seit Urzeiten besitze ich ein Burda-Sonderheft „Barbie“. (Müßte so aus den 1990ern sein.) Nur immer wenn Freunde Mädchen im passenden Alter hatten, kam ich nie dazu, was draus zu nähen. Daher bin ich diesmal schlauer. Meine kleine Nichte ist dieses Jahr erst geboren, aber wenn ich ab jetzt immer mal ein Modell nähe, dann habe ich hoffentlich genug fertig, wenn sie alt genug dafür ist…

Since olden times I own a Burda Secial issue „Barbie“. (Should be from the 1990s.) Only I nver used it, because when friends had girls at the appropriate age I did not have the time to sew something for them. So this time I am smarter. My niece was born this year and when I am starting now, sewing a dress now and then, I should have something to give, when she is old enough.

Ankleidepuppe im Cocktail-KleidHier also das erste Modell (Modell 23 im Heft) aus brauner Baumwolle mit pinkfarbenem Stickgarn und pinkfarbenen Roccailles. Zu dem Minikleid gibt es noch Armstulpen.

So here is the first model from my collection (it’s no. 23 in the mag) made of brown cotton with pink embroiudery yarn and pink beads. The minidress comes with extra sleeves.

Das Nähen von diesen Kleinteilen war etwas ungewohnt, aber es ging. Und ich habe mal wieder festgestellt, daß der Aufwand für ein Teil weniger mit der Endgröße, sondern mit der Anzahl der Teile zu tun hat. Was hier beträchtlich ist, denn Rock und Ärmel haben je drei Schichten Rüschen. Als Verschluss gibt es drei 5mm Druckknöpfe von Koh-i-noor. die sind nämlich noch mal kleiner als die 6mm von Prym, was hier ein echter Vorteil ist.

Sewing those tiny parts was a bit unfamiliar for me, but it was okay. And I’ve learned again that the amount of time a dress takes is not so much related with the size of the finished dress, but with the number of parts. Since the  ruched sleeves and the skirt have three layers each, that were quite a lot. For the closure I used my tiny 5mm Koh-i-noor snaps. They are smaller than the 6mm by Prym which on that scale does make a difference.

Die Puppe ist übrigens keine echte Barbie, das ist das billigste was der Markt her gibt… „Bella“ von Tedi für 3 EUR. Zum Photographieren taugt sie, einem Kind würde ich sie eher nicht geben. Außerdem passen die Plastikteile so schlecht aneinander, daß an der Schulter ein etwa 3mm breiter Spalt offen steht. Aber wie gesagt… als Photomodell muß sie es tun.

The doll is far from beeing a real Barbie, that is the cheapest substitue I could finde… „Bella“ from Tedi for 3 EUR. Okay for taking pictures, but I would not give it to a child, I guess. And the plastic parts fit so badly, that she has a 3mm wide opening at one of the shoulders. But, well… for taking picures she’ll have to do.

Schlüsselfisch

Key Fish

Es kommt ja selten vor, aber gelegentlich wird meine Resteverwertung auch direkt weiterverarbeitet und verschenkt.

It is rare, but sometimes my using up remnants get there final destination right away.

Gestrickte MinifischeIch hatte sowohl von „Joey’s Baby Silk“ von Queensland Collection ein paar Meter übrig, also auch von „Dream“ von Tahki Yarns. Zusammengenommen reichte das noch für zwei winzige Fische nach der Anleitung Baby Fish von Ellen Diamond.

I had some few meters left from Joey’s Baby Silk“ by Queensland Collection and „Dream“ by Tahki Yarns. Taking that together it was just enough for two tiny Baby Fish after the pattern by Ellen Diamond.

Und da eine Freundin mit Vorliebe fürs Maritime Geburtstag hatte, wurde mit etwas Makramee, einigen Perlen und AlterfilS35 in blau ein Schlüsselanhänger draus. (Das Alterfil sieht man zwar kaum, es hat aber im wahrsten Sinne des Wortes die tragende Rolle. Als „Kern“ der Makrameeknoten trägt es die Perlen und sorgt dafür, daß der Anhänger nicht gleich reißt, wenn man ihn das erste Mal aus der Hosentasche zieht. 😉 ) Und verschenkt ist er auch schon…

Also the birthday of a friend of mine was approaching, a friend who likes maritime motives and fish. So I added some Makramee and beads and AlterfilS35 in blue and voilà… we have a key ring. (The AlterfilS is hardly visible, but it is actually the most important part. It is the base of the makramee, carries beads and fish and gives the stability needed. So not everything will tear apart the first time you pull the key ring from your jeans pockets. 😉 ) And the gift was recieved with pleasure… 

Luftige Reste für den Hals

Lacy remnants for the neck

gestrickter HalsschmuckIn meiner Oktoberübersicht habt ihr sie ja schon gesehen, die leichte Halskette. Jetzt ist sie endlich fertig.

In my flash overview from october you’d already seen it, the little necklace. Now I’ve finally finished it.


Die Anleitung ist „Clover Lace Choker“ von Crystal Guistinello, die ich auf ravelry gefunden habe. Da mein Garn („Dream“ von Tahki Yarns) dicker ist und ich keine Maschenprobe gemacht habe ist es bei mir kein Choker sondern eher eine Kette geworden. Die mir aber auch gut gefällt. (Nur dummerweise zu nichts paßt, was ich habe. Also mal sehen, wo die am Ende landet. 😉 )

The pattern is „Clover Lace Choker“ by Crystal Guistinello and I found it on ravelry. Since my yarn („Dream“ by Tahki Yarns) is thicker than what the pattern prescribes and I did not make a gauge swatch I ended up with a necklace instead of a choker. But I like it anyhow. (Stupidly it doesn’t fit any of my clothes… so let’s see where it will end. 😉 )

Wollrest + Perlen = Armband

Scrap of Yarn + Beads = Bracelet

gestricktes ArmbandNach den Weihnachtsbäumchen war von dem weichen braunen Garn immer noch was übrig. Ungefähr 25 Meter, was die Möglichkeiten etwas einschränkt.

After knitting the christmas trees there was still around 25 meters of the soft, brown yarn left. Which makes it not easy, to find a pattern.

Doch das Stash Busting Bracelet von Jen Zeyen auf Ravelry paßte perfekt. Ich habe mich für kubische Glasperlen entschieden, die geben dem Armband etwas Gewicht und den Formkontrast mag ich.

But the Stash Busting Bracelet by Jen Zeyen on ravelry was the perfect fit. I decided to use cubic glass beads for the pattern. The give the bracelet some weight and I like the contrasting shape of the cubic beads against the soft honeycomb pattern.

Jetzt sind noch etwa sechs Meter übrig… was wird das wohl mal wieder werde…. ? 😉

Now there are about six meters left… guess what that will become again…? 😉

Bling-Bling Baum, zum dritten

Bling-Bling Tree, number three

WeihnachtsbaumNach diesem und diesem ist hier Nummer drei. Mit besonders viel Bling durch die goldenen Pailletten.

After this and that here comes number three. With a lot of bling and sequins.

(Ich hatte mir versprochen, daß es durch die großen Pailletten schneller gehen würde, aber da die alle mit je einem Rocaille befestigt werden war das ein absoluter Trugschluß…)

(I had thought the big sequins would make decorating way faster. But since they are each attached with a seed bead I could not have been more wrong….)

Fröhliche Popnachten zum zweiten

Happy Pop-mas goes on

gestrickter WeihnachtsbaumImmer noch war nach diesem sinnlosen Werk Garn übrig, also Version zwei meines gestrickten Weihnachtsbaumes.

After this completely useless project there was still yarn left. So knitted christmas tree number two.

Diesmal in etwas „popigeren“ Farben mit viel pink dekoriert. (Ich wußte gar nicht, daß ich so viele Perlen in Rosatönen habe…)

This time with a more „pop“ decoration with shades of pink. (I didn’t even know I had so many beads in pink or rose shades.)

 

Noch 262 Tage bis Weihnachten

262 Days Until Christmas

Ich hatte meinem Bruder ja zu Weihnachten diese Mütze geschenkt. Die Garnreste lagen dann auf meinem Schreibtisch und riefen mir irgendwann zu, was sie werden wollten. Nur hatte ich vor Weihnachten keine Zeit, es umzusetzen.

I’d knitted this hat for my brother for Christmas.Then the remnants of the yarn sat on my desk and soon they told me what they wanted to become. Only I didn’t have time to do so before Christmas.

gestrickter WeihnachtsbaumAber jetzt wollte ich das Garn endlich mal vom Tisch haben und legte daher los…

But now I’d wanted to have the yarn off my desk and so I grabbed the needles.

Genau, ein Weihnachtsbaum. Und Ostern hin oder her… das Wetter paßt ja noch.

Yes, a Christmas tree. And Easter or not… the weather still fits fine for the tree.

Der Baum selber ist gestrickt, dann zusammengenäht und mit Füllwatte gestopft. Der Stamm gehäkelt und dann angenäht. Nur wollte der unten nicht flach bleiben. Na gut… Danach habe ich noch in meinen Rocailles gewühlt und den Baum glitzernd bestickt.

gestrickter BaumThe tree is knitted, then both parts sewn together and stuffed. The trunc is crocheted and sewn on. It doesn’t want to stay flat at the bottom… Well, can’t help it. Then I grabbed my beads and started to decorate my tree.

Das Garn ist „Sportwool“ von Filatura die Crosa und „Zenitz“ von di.Vé. Die Perlen habe ich mit AlterfilS120 aufgenäht. Das nehme ich dafür sehr gerne, weil es dünn und reißfest ist und zudem in sehr viele Farben zu haben ist. Hier hatte ich tatsächlich eine, die exakt zur Farbe der Wolle paßte. (Man sollte nur nicht versuchen, irgendwelche Stiche wieder aufzutrennen…)

The yarn is „Sportwool“ by Filatura di Crosa and „Zenith“ by di.Vé. To sew on the beads I used AlterfilS 120. I like it a lot for beading, because it is fine, stabile and it exists in many colors. Here I had one that really matches exactely the color of the wool. (Only you shouldn’t try to unpick stitches…)