Testmütze ohne Sonnenblume

Testing hat in crochet without sunflower

HäkelmützeDen Beginn dieser Mütze habe ich Anfang April schon gezeigt. Nach ungefähr fünf bis sechs Mal teilweisem und vollständigem Auftrennen ist sie auch endlich fertig. Das war teilweise meiner Garnknappheit geschuldet (Reste von diesem Projekt, katia Merino 100%), teilweise aber auch der Anleitung, die nicht an allen Stellen widerspruchsfrei war.

The start of this hat I’ve shown already in April. After frogging it about five or six times partially or completely it’s finally finished. Some of the frogging was due to my shortage of yarn (remnants from this project, katia Merino 100%), but also due to the pattern that was not completly clear in all parts.

Häkelmütze von Unten Die Anleitung war wieder aus Häkeln wie die Weltmeisterin. Eigentlich sollte die Mütze noch eine Sonnenblume bekommen, aber dafür hat mein Garn nicht gereicht. (Den Rand mußte ich auch um 1 1/2 Reihen Reliefstäbchen kürzen.) Andererseits paßt mein Farbschema eh nicht zu Sonnenblumen….

The pattern was again from Häkeln wie die Weltmeisterin. Normally there should be a sunflower on the hat, but my yarn was not enough for that. )I had even to shorten the headband by 1,5 rows of DC.) On the other hand my color scheme does not really fit a sunflower anyhow.

Nun ja, Garn aufgebraucht und kann jetzt wirklich gut Büschelmaschen häkeln. 😀

Well, the yarn is used up and I can do the „Büschel“stitch really well by now. 😀

Testflöckchen…

Snowflake for testing…

gehäkelte Schneeflocke Meine Buchbesprechungen enden mal wieder bei jahreszeitlich völlig unpassenden Häkelwerken…

Writing book Reviews makes me and up with crocheting completly unseasonal stuff…

Ich befasse mich gerade mit Häkeln wie die Weltmeisterin von Hai Nguyen und da teste ich natürlich auch, wie gut ich mit der Anleitung klar komme. In meinem Fall nur mittelgut, aber mit Häkelanleitungen stehe ich eh auf dem Kriegsfuß. Immerhin kam am Ende eine Schneeflocke raus. Das Garn war ein uralter Restefund, Baumwolle, gehäkelt mit Nadelstärke 3,5, daher ein ziemlich massives Schneeflöckchen. Ich weiß auch noch, welchen Pullover ich ursprünglich mal draus gestrickt hatte… den gibt es aber nicht mehr.

I am preparing a review of Häkeln wie die Weltmeisterin by Hai Nguyen. So I am testing how well the instructions work. In my case not to well, but crocheting patterns are something I usually have problems with. In the end I made a snowflake. Quite a big one, because I used some cotton yarn I still had from very, very long ago and that required a 3.5mm crochet hook. I still remember the sweater I made originally from that yarn, but it’s long gone…

Revue de Presse: Meine Nähmode 3/2015

naemo150301Auch wenn die orange Farbstimmung der Sommerausgabe jetzt gar nicht meine Palette ist… dem Heft kann ich nach wie vor nicht widerstehen. Nachdem ich erst Ostern einen Stapel verliehen habe, weil so schön wandelbare Grundschnitte drin sind… wie gut, so eine Sammlung zu haben.

Top "Meine Nähmode"Okay, die Idee mit dem einfachen Grundschnitt kann ich gleich bei den ersten Modellen in die Tonne kloppen… dieser Rückenausschnitt ist absolutes „WOW“. Und der Transparenz begegnet der Schnitt gleich durch das gedoppelte Vorderteil. Nein, für mich ist der Schnit nichts, den BH geht da nun absolut nicht, aber wer keinen braucht… bei sportlicher Figur, wo vorne vielleicht nicht so viel los ist, kann frau doch mit der Rückansicht überaus weiblich punkten.

Schon eher für mich die Sommerkleidvarianten dernächsten Seite, je nach dem mit Wickeleffekt, seitlichem Volant oder asymmetrsicher Ärmellösung. Leider bei Größe 44 Schluß. Andererseits gut so, das mit den Wickeloberteilen sollte ich ohnehin besser lassen.

Bei den Modellen in Großen Größen unter dem Motto „blau machen“ muß man genau hinsehen. Zwar werden Rock und Top eindeutig an einer kräftigeren Dame gezeigt, die Kombination aus Hose und Top liegt aber weit vom angebotenen Größenspektrum 46 – 50 entfernt.

Die „saisonalen Highlights“ inspirieren mich weniger. Schößchentop ist ja immer noch nicht so meines und die Vokuhila Variante des Rocks… doch, verbreitet immerhin viel Strandstimmung.

Wieder mehr meine Linie und auch im Schnitt recht klassisch die auch so genannten „glamourösen Classics“. Die natürlich nur durch die Stoffe glamourös wirken. Gerade die Kombination aus Kleid und Kurzjacke ist absolut alltagstauglich und je nach Geschmack mit und ohne Color Blocking umzusetzen.

Jacke "Meine Nähmode" Obwohl unter „easy“ eingeordnet finde ich auch diese transparente Jacke großartig. Der Schnitt dürfte einfach sein, bei der Verarbeitung sollte man sicher Sorgfalt walten lassen. Aber das Bild zeigt gut, wie das tatsächlich auch ein völlig schlichtes Kleid festlich aufpeppt. (Das Top aus der Strecke begeistert micht jetzt weniger. Vor allem, da man sich nicht die Mühe gemacht hat, das große Muster passend zur Mittelnaht anzuordnen. Gerade wenn man es für hochwertige Stoffe empfiehlt, sollte so viel Liebe fürs Detail dann doch sein.)

Die Bastelarbeit (diverse Haarschleifen und Bänder mit Schleifchen) muß ich jetzt nicht haben….

Kleid "Meine Nähmode"Ganz typisch dann aber wieder die Sommerkleider unter dem Motto „Designvielfalt“. Fünf Varianten, deren Details man sicher beliebig kombinieren kann. Wobei es mir die Version mit den gekreuzten Bändchen im Rücken besonders angetan hat. Wenn ich einen Trend ablesen soll, dann wohl: Rücken ist in.

Die Tops unter dem Motto „ein Urlaubstag“ sind mir dann allesamt etwas zu rüschig, die Kleidvarianten gefallen mir besser. Leider wieder zu klein für mich.

Die Accessoires sind wann eher zum Überblättern. Der aufgewärmte Hippie ist nicht mein Stil und außerdem brauche ich weder für kleine Täschchen noch für ein Fransentuch eine Anleitung.

„Easy“ dann auch für die Großen Größen. Daß das Titelmodell da dazu gehört ist mir jetzt auch nicht so sehr aufgefallen. Der Schnitt bietet jedenfalls keine große Herausforderung, egal ob in Lang oder kurz. Sehr interessant ist er allerdings auch nicht, vielleicht noch die freien Schultern… aber mehr als ein Strandkleid ist bei dem Schnitt dann nicht drin.

Dann noch mal Große Größen… lässigund bequem hat was von Kasak und Hose. Nun ja. Wobei, wenn man genau guckt, dann gibt es da eine nette Raffung an der Schulter. Die entweder vom Bild oder vom Stoff geschluckt wird.

Die „Fragen sie die Hobbyschneiderin“ Spalte ist etwas nach hinten gewandert, kann das sein? Jedenfalls geht es um das Versäubern dünner Stoffe. Die Tips sind jedenfalls brauchbar, auch wenn natürlich nicht komplett. Aber so viel Text steht ja nicht zur Verfügung.

„Kimono“ ist das Thema der Mode daneben. Kleid und Jacken entsprechend einfach geschnitten. Wandelbar und bei aller Schlichtheit attraktiv, vor allem wenn die Stoffe passen.

Zum Abschluss noch mal T-Shirt und Hose, uninspiriert wie die Großen Größen… aber gut.

Jedenfalls kein Kauf, um ihn zu bereuen. 🙂

(Alle Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Jetzt spinnt sie total!

Now she is completely gone crazy!

Das sagte zumindest der Blick meines Mannes, als er das hier sah:

That’s at least what my husbands look said, when he saw this:

Stulpen spannenDabei stricke ich ganz sicher keine Spitzenhüllen für Plastikflaschen, ich trockne nur meine neuen Pulswärmer. (Wie die Daumenöffnung dem aufmerksamen Beobachter verrät. 😉 )

But of course I am not knitting lace cosies for plastic water bottles. I am just drying my new mitts. (As the attentive observer can guess from the thumb holes. 😉 )

Aus dem Archiv

From the archives

Mai 2006:

Mai 2007:

Mai 2008:

Mai 2009:

Mai 2010:

Mai 2011

Mai 2012

Mai 2013

Da sollte man meinen…

You should think…

…so ein bißchen Baumwollgarn für ein sommerliches Strickkleid in zwei Blautönen wäre nicht zu viel verlangt. Aber Pustekuchen!

… some cotton yarn for a summer dress in two different blues wasn’t asking to much. Well… I was quite wrong!

StrickgarnAm Ende war es doch eine ziemliche Odyssee, dieses Linova von ggh und Golf von Lang Yarns zu jagen.

In the end it was quite an odyssee to hunt down this Linova by ggh and Golf by Lang Yarns.

In der Maschenkunst gab es zwar jeden Menge Garn von ganz vielen Firmen, auch viel in Blau… darunter auch das eine oder andere passende blau. Nur die vorrätigen Mengen… für ein Strickkleid in meiner Größe reichte das bei weitem nicht. (Das ist vermutlich die Kehrseite der Markenvielfalt.) Bei Lana Grossa gab es dann weniger Marken, eine Sorte der zahlreichen Baumwollgarne hatte sogar die richtigen Blautöne…. aber 10 Knäuel von der Hauptfarbe sind immer noch zu wenig. In meiner Verzweiflung war ich sogar bei Kaufhof und Karstadt, aber da reden wir nicht drüber…

First I tried Maschenkunst. There they have a plethora of different brands, so there were several nice blues. Just…. none of it was available in big quantities. Not for a dress in my size. (That is probably the downside of the many brands and yarns they carry.) The Lana Grossa shop had less brands, but still a lot of cotton or cotton blends, even the right blues… but ten skeins of the main color.. no way. I even checked Kaufhof and Karstadt, but we better not talk about that.

Am Ende unterbrach ich die Rückfahrt mit der Straßenbahn dann noch mal um in ein Wollgeschäft zu gehen, an dem ich schon oft vorbei gegangen war. Nur immer entweder früh am Morgen, oder spät am Abend. Oder Sonntag. Aber diesmal hatte Frau von der Wolle auch offen! (Logisch, war ja mal eine normale Uhrzeit an einem Wochentag.) Dort gibt es zwar auch keine so riesige Vielfalt an Marken, aber mir reicht ja ein Garn, wenn es das richtige ist. Von der Golf hätte es zwei passende Farben gegeben, jedoch auch hier die eine nicht mehr in der passenden Menge. Aber… die matte Linova wird einen schönen Kontrast zum merzerisierten Baumwollgarn geben und die war noch reichlich vorhanden. Jetzt muß ich innerhalb von einem Monat so viel stricken, daß ich abschätzen kann, wie viel ich zurückgeben kann…

In the end I went home without yarn, but then left the Straßenbahn some stations before I arrived at home. Because… there was another yarn shop I had passed often over the last years, but either early in the morning or late at night or on Sundays. But this time Frau von der Wolle was open! (No surprise, because it was a normal day time.) The owner does only carry a few brands, but in the end I only need one yarn, if it’s the right one. Golf would have been nice, also two nice colors… only the darker one was not available in the quantitiy I need right now. But the matte linen cotton blend Linova has also a nice color and I think the contrast between matte and shiny of the cotton will be nice. Now I only have to try to knit enough over one month, that I can make a good guess if I can return something and how much…

Lange Helene

Long Helene

lace1435_pfeiffer
Für diese Armstulpen gibt es einen doppelten Anlass. Zum einen hatte ich das Buch „Zauberhafte Lace-Tücher“ von Christine Nöller zur Rezension bekommen. Zum anderen hatte ich mir überlegt, daß festliche Anlässe im Zweifelsfall eher im Winter stattfinden und es daher praktisch wäre, wenn ich mein buntes Seidenkleid dann irgendwie tauglich für kühlere Temperaturen machen könnte. Und da kamen mir die Stulpen „Helene“ gerade recht. Die ich dann einfach auf Oberarmlänge verlängert und erweitert habe.

Lace Stulpen I had two good reasons to make those long mitts. Once I had gotten the book „Zauberhafte Lace-Tücher“ by Christine Nöller to write a review. And then it occured to me, that festive events often happen in winter, so it would be very useful to be able to wear my neon print silk dress at colder temperatures. So the mitts „Helene“ seemed to fit perfectly. The pattern makes short mitts, but I adapted them to be long.

Mit der Anleitung bin ich gut klar gekommen, eine Maschenprobe mußte ich aufgrund der Veränderungen und des anderen Garns ohnehin machen. Und mir die Anleitung dann passend rechnen. Da ich ein sehr dunkles Dunkelblau wollte, wurde es dann das wunderbare Merinogarn „Centolavaggi“ von Filatura di Crosa, das es in sehr vielen Farben in der Maschenkunst gibt. Doppelt verstrickt gab das eine passende Maschenprobe. Und sehr weiche Armstulpen.

The pattern was fine for me, since I had to knit a sample anyhow to calculate the new size and length. I wanted a deep navy so I choose the lovely merino yarn „Centolavaggi“ by Filature di Crosa, because Maschenkunst offers it in many shades. I held two strands together and knitted them. That gave me the right gauge and very soft mitts.

lace1434_pfeiffer Neuland für mich war ja das Stricken mit Perlen, ein schöner Effekt mit den Roccailles.

Knitting with beads was new to me. A very pretty effect with the seed beads.

Ob sie die Arme winterwarm halten werde ich allerdings hoffentlich nicht so bald testen können…

If they keep my arms warm enough I will not be able to tell so soon. At least I hope so…

Die Bilder hier verdanke ich wieder meiner jungen Freundin Nina W. Pfeiffer. 🙂

Credits for the pics go again to my young friend Nina W. Pfeiffer. 🙂

 

Revue de Presse: Burdastyle Mai 2015

Titel BurdastyleDas Titelbild vermittelt mal wieder Meeres- und Strandfeeling in Türkistönen… geht vermutlich immer, aber originell ist es nicht.

Im Editorial erinnert uns Frau Bily daran, daß das „Déjà Vu“ Gefühl bei Modestilen letztlich normal ist, weil aus einem Hemd nun mal keine Hose wird. Aber die Details sind anders. Womit sie nicht ganz unrecht hat. (Auch wenn man die Details dann woanders meist auch schon gesehen hat….)

Die „kreativ-trends“ beginnen mit Ketten Basteln. Dies Boho-Ketten… mir fällt nie ein, wozu die wirklich gut aussehen.  Faszinator basteln dann schon eher. Wobei die wirklich schönen glaube ich nicht auf Haarreifen montiert werden. Und für das Schneiden von Lederfransen brauche ich irgendwie keine Anleitung. Denke ich.

Kleid Burdastyle„Blütezeit“ in Pastellfarben ist das erste Modethema. Gleich das Spitzenkleid mit den Rüschen finde ich wirklich ganz entzückend!

Jacke BurdastyleDoch auch der graue Kurzmantel 101A mit Rüschen am Ausschnitt (keine Volants? – doch, die Anleitung zeigt, es sind Volants und keine Rüschen…) gefällt mir wahnsinnig gut. Das Volant balanciert auch das Schößchen ab der Taille optisch sehr schön aus. „Master Piece“ passt hier auch für’s Design.

Aus geblümter Spitze vergisst man bei der Jogginghose dann tatsächlich fast, daß es eine Jogginghose ist. Die Titeljacke ist eine Blusenjacke in Langgröße. Interessant ist, daß die technische Zeichnung eine gerade Jacke zeigt, durch den weichen Stoff fällt es aber letztlich ganz anders. Bei Bluse 102A weiß ich nicht genau, ob mir die Volants so gefallen. Interessant sind sie aber.

Kleid BurdastyleKleid 117 hätte ich dann gerne in Plus-Größe. Wobei…. die falten am Ausschnitt kann ich mir vermutlich selber einbasteln. Fragt sich nur, in welche Grundform, Etuikleid ist das wohl eher keines…

Die Volants der Bluse dann noch mal als Kleid… sehr dramatisch, der Stoff sollte aber zwei schöne Seiten haben. Sommerkleid 104A… hm, sehr bieder oder nicht? Die Pose des Models verdeckt mal wieder alles.

Als passendes „accesssoire“ gibt es Statementketten mit vielen Blumen. Diese Ketten finde ich an sich oft recht niedlich, aber die Kombination mit der Kleidung empfinde ich immer als schwierig. Daß irgendwie beides noch zur Geltung kommt. Und Größe und Form des Ausschnittes müssen auch genau passen. (Mein persönlicher Favorit ist übriens das Modell „Frida“, zur abwechlsung mal nciht das teuerste… aber natürlich in der dreistelligen Liga…)

Die Parfumreklame kann ich überblättern, sobald ich sie als solche erkannt habe.

Das ewige Thema „Rot und schwarz“ wird diesmal als „Mode Power“ verkauft. Wobei zumindest auf den ersten Blick die Mode schwarz ist, rot nur die Wand im Hintergrund. Bluse 118 mit dem Spiel von matt und glänzend bringt das Material gut zur Geltung, wie der Schnitt aussieht und fällt verdeckt das Model (sicherheitshalber?) mit ihren Händen.

Kleid BurdastyleSehr schön die Variante B von Kleid 104. Das an sich langweilige Schwarz wird durch die gefältete Textur im Oberteil interessanter und die Transparenz der Ärmel vermittelt mit dem weiten Rock Leichtigkeit.

Ah, jetzt kommt dann doch rot ins Spiel… eine  schwarze Jacke mit Schößchen in Kurzgröße, dazu eine Marlenehose. Daß die Jacke interessant ist, verrät mal wieder nur die technische Zeichnung. Kleid 121 mit Volants.. würde ich gerne im Stehen sehen, wie das so rüber kommt. Shirt 116 ist für ein Shirt gar nicht so schlecht, die Falten oben und unten machen es fast wert, es zu nähen. Beim opulenten Schulterkragen von Kleid 120 werde ich hingegen an einen Schmetterling erinnert. Oder wohl eher an eine Motte, wegen der schwarzen Farbe… liegt das nur an der Pose des Models? Modell 110 ist schon bekannt, hier aus bunten Druckstoff… etwas kitschig, sag ich mal. Und die Jackemit Rüschen 101 B hat mir aus weicherem Stoff und weicher fallend deutlich besser gefallen.

Die „accessoires“ zu dieser Modestrecke sind natürlich auch vor allem schwarz, gold rot, aber nicht sonderlich gut zu erkennen. Die Lippenstift-Ohrringe haben was. Aßerdem gibt es ein Informationsschnipselchen über Satin. Und wenn man den blumigen Text wirklich bis zum Ende liest, dann erfährt man auch, daß „Satin“ und „Seide“ keine Synonyme sind….

„Beauty“ läßt uns Lippenstift auftragen. Sorry, aber dsa guckt doch wirklich keiner mehr in Zeitschriften, oder? Meine Generation hat zu dem Thema schon alles gelesen, was man lesen kann und die nächste Generation guckt Schminkvideos auf You Tube… 😉

„African Dream“ ist dann das nächste Dauerbrennerthema. Kein Jahr vergeht ohne… Auch hier sieht die Jogginghose gar nicht so übel aus. Auch das Volantgeflutter von Top 102B passt gar nicht schlecht zum wilden Druck.  Kurzarmbluse 124… völlig unauffällig. Kaftankleid 113 bringt zwar den Stoff gut zur Geltung, bleibt aber halt ein Kittel. Wobei für den Urlaub an der Strandbar paßt’s dann. Poncho 126A ist dann auch wieder so ein „no sew“ Projekt. Aso ein paar gerade Nähte… So was war ja vor Jahren schon in der Threads und kann gut aussehen. (Hier jetzt… Proportion und Stoff eher nein.) Jacke 106A in Langgröße hier offensichtlich aus einem Stoff mit mehr Struktur. Auch nicht schlecht, aber ich glaube, die weiche Variante vom Titel gefällt mir besser. (Für alle noch nicht so erfahrenen Näher aber eine exzellente Studie, wie unterschiedliche Stoffqualitäten einen Schnitt verändern!)

Daß dazu dann Flechttaschen präsentiert werden ist nicht so überraschend. Irgendwie… konnte ich mich mit denen noch nie so recht anfreunden.

„Neues vom Laufsteg“ erscheint diesmal um je ein Laufstegbeispiel gekürzt, damitt eine fettere Werbung daneben paßt. Okay, Firma merken und nie was vion denen kaufen. Bei dem Trend „Jogginghose“ gefällt mir tatsächlich das Burda Modell am besten… Die Gürteljacke kann auch mithalten, obgleich mein Favorit dasModell von YDE ist. Beim Spitzenkleid eindeutig Roberto Cavalli. Und das Nude Dress von Burda geht ja irgendwie gar nicht… hat was von hängenden Hautlappen…

Gut gefällt mir auch der Designerschnitt von ODEEH. Das Label kenne ich noch nicht, dabei kommen die sogar aus Franken. Und daß der Vorstellung zwei Seiten gewidmet werden gefällt mir auch! (Mal gucken… vielleicht stellen die auch Sachen in meiner Größe her. Ansonsten sieht das nach Inspiration aus…)

Was Maiglöckchen mit Beauty zu tun haben weiß ich nicht und da ich es auch nicht wissen will, blättere ich schnell weiter und werde es auch nicht wissen…

Das Fashion ABC (was als Begriff deutlich besser paßt als „Lexikon“) ist am Ende angekommen, Y und Z werden in einem abgehandelt. (Nein, nichts neues gelernt.)

Die „Leserinnen zeigen Mode“ Strecke nimmt diesmal eine Vernisage zum Hintergrund. Die Rüschen des Spitzenkleides kommen auc in Schwarz gut zur Geltung. Kleid 125 hat als Hängerchen mit Empire-Linie alle Merkmale eines Kinderkleides. Durch die Ausschnittlösung hat es dann aber doch was erwachsenes… da kann man zumindest doch mal drüber nachdenken… Hautlappenkleid 119 in „nude“ wird auch in groß nicht besser. Jogginghose 115 seiht wieder überraschend kleidsam aus. Sollte ich da doch ein Vorurteil aufgeben müssen? Maxikleid 105 aus weißer Spitze ist wieder so ein „weiß nicht“. Es hat was, auch viel von einer Märchenprinzessin… ich glaube, die Trägerin müßte dazu ein eher niedliches Gesicht haben und wirklich extrem jung aussehen. Auf dem Bild würde ich mit Herrn Kretschmer sagen: Das Kleid tut nichts für dich. Kaftankleid 112 überrascht mich in dieser Version. Durch die Spitze im Schulterbereich wirkt es auf einmal weniger wie ein Sack.

Kleid BurdastyleÜber Volantkleid 103B mußte ich auch erst mal nachdenken, aber auf den zweiten Blick finde ich die Kombination des unruhigen Druckes mit dem Geflattere geglückt.

Den Poncho dann wieder nur in gestreift… nein, hat zu viel von Bettdecke.

Dann wird wieder gezeigt, wie wir Burdamodelle kombinieren können. Farblich paßt das Volantkleid gut zum Blazer, allerdings dürften die Volants arg leiden, wenn man ihn wieder auszieht. Der Poncho wird mien Lieblingsteil nicht und die Titeljacke zum rosa Bleistiftrock ist nicht aufregend, aber nett. Zarte Typen sind damit für fast alle Gelegenheiten gut angezogen.

Größere Bilder hätte ich mal wieder gerne vom „event“. Bayerischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner… da hätte ich gerne mehr von. (Notfalls auch mit Verweis als Link auf die Webseite…) Aber vermutlich bestand die journalistische Arbeit  mal wieder nur in der Auswertung der Pressemappe. Die Hasen interessieren mich hingegen weniger, andererseits, wenn es schon ein Burda-Wettbewerb war und nicht nur eine Werbeaktion für eine Schokoladenfirma könnte man dem auch etwas größere Bilder gönnen…

Die Nähschule befasst sich mit der Volantbluse 102A. Also 2cm schmale Formstreifen aus G785 schneiden und exakt aufbügeln… Ich glaube, da würde ich eine egal wie anders geartete Verarbeitung vorziehen.

Frau Bily zeigt im „Best of Styling“ dann eine der Jogginghosen. Okay, das mit dem Lederfransen dazu… muß ich jetzt nicht haben. Ich weiß nicht so genau, auf welches Festival sie da gehen will, aber das sieht doch arg nach Ü40-Revival-Party oder Karneval aus. Die anderen beien Outfits hingegen… doch, geht in Ordnung. (Außer daß ich nicht in High Heels zu einer Ausstellung gehen würde… )

Das Motto der Plus Mode ist „MeeresBrise“. Blau-weiß und Marine Look. Mal sehen… Oversize Bluse 131A sieht bequem aus. Zum Hund ausführen vermutlich geeignet. (Oder was hat der Hund im Bild zu bedeuten?

Kleid Burdastyle128B zeigt, daß Streifen clever eingesetzt werden können. Und die Taschen unter der Falte machen Das Kleid praktisch.

Noch mal die Bluse, nennt sich jetzt Hemdblusenkleid… jo. Ob ich einen Rock mit gesmoktem Bund haben muß weiß ich nicht, aber am Model sieht das gar nicht so schlecht aus. Jedenfalls eine sehr junge Kombi. Kleid 132 liegt wieder so zwischen Strandkleid und Kittelschürze… aber auch hier, für den Urlaub doch nett.

Kleid BurdastyleAusgesprochen gut gefällt mir dann Shirt 129B. (Auch wenn sie es „Minikleid“ nennen.) Ganz schlicht, aber die Stoffkobination macht’s. (Und ich mag tiefdunkelblau… damit kriegt man mich ja fast immer.

Kleid BurdastyleVintage Kleid 133 wäre dann direkt ein Fall für mich… fehlt nur die  Zeit zum Nähen…

Noch mal Streifen nur in kurz. Nein, lang und mit kurzen Ärmeln gefiel es mir besser. Oder liegt es daran, daß in der langen Version die Streifen auch am Ärmel einen passenden Übergang haben? Könnte sein, das gibt den wirklich edlen Touch. Der fehlt bei der kurzen Version.

„Wie geht eigentlich smoken?“ ist die Frage, die die anschließende Anleitung beantwortet. Und zwar richtig smoken, nicht die „Mogelvariante“ mit Gummi. Mühsamer, erzeugt aber geplante Muster und geht in den gestalterischen Möglichkeiten doch weit über ein Stück Hutgummi hinaus.

Für die Kleinen ist diesmal Babykleidung von Gr. 62 – 86 angesagt. Hosen, Oberteile, Jacken… Vermutlich schnell genäht und geeignet, bunte Jerseys zur Geltung zu bringen.

Deko Thema ist diesmal die Küche, Deckedeko für Einmachgläser, ein berüschter Topfhandschuh… Der auch deutlich macht, daß das wirklich nur Deko ist. Mit einer Lage normalem Volumenvlies kommt man nämlich nicht weit, was die Isolierung gegen Hitze betrifft…

Auch dekorativ das Thema des Atelierbesuchs… Lampen aus gefältetem Papier. Irgendwo zwischen Poesie und Kitsch, aber mit einigen davon könnte ich mich schon anfreunden… (Und: Danke Burda! Vier Seiten, viele große Bilder und sogar Text mit Inhalt. Geht doch… Weiter so!)

Ganz am Ende gibt es noch mal einen Stoff des Monats, diesmal „al Dente“… auf den Stoff wird auch nicht weiter eingegangen, die Präsentation ist aber sehr geglückt, gefällt mir gut!

Das Heft ist mal wieder was für einen Kleiderfan wie mich. Und was ich ja gar nicht vermisst habe, sind die langweiligen als „Surftips“ getarnten Shoppinglinks und die lustlosen Nachhaltigkeits- und Öko Schnipselchen. Die müssen auch nicht wieder auftauchen…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen. Die Rechte liegen selbstberständlich beim Verlag.)

Knopf und Stulpe

Button and Mitt

Ich liebe ja inzwischen Handstulpen: Man kann ganz toll Einzelknäuel und Reste aufstricken und ich trage sie gerne am Computer, weil ich da chronisch kalte Finger habe. Mein Lieblingsmodell vom Winter wird aber inzwischen etwas zu warm, also habe ich mich nach einer etwas leichteren Variante umgesehen.

I love fingerless mitts a lot: They are great for using lonesome skeins of yarn or bigger remnants and I like to wear them when typing on the computer because I tend to get cold fingers. My favorite typings mitts from last winter are getting a bit too warm though, so time for something a little less heavy.

Stulpen, Bild Nina W. Pfeiffer Diesmal wurden es die Button Flap Fingerless Mitts von Missy Angus, die ich bei Ravelry gefunden habe. Als Garn habe ich ein Knäuel „Torino“ von Tahki Yarns verwendet, das aus meiner Bestellung von Webs vor etlichen Jahren stammt. Die Knöpfe sind Keramikknöpfe von Jim Knopf, die schon seit einigen Jahren in meiner Knopfdose wohnen.

I chosse the Button Flap Fingerless Mitts by Missy Angus which I found via ravelry. Yarn is a skein „Torino“ by Tahki Yarns from my Web’s order years ago. Buttons are ceramic buttons from Jim Knopf which I had in my stash for some time.

Die Anleitung ist klar und die Stulpen sind einfach und schnell gestrickt. Ich mußte allerdings nach der Daumenöffnung noch mal auftrennen, um die Anzahl der Runden bis zum Daumenloch um eine zu verringern. Auch das Fingerbündchen habe ich um eine Runde gekürzt. Mein Garn war etwas knapp und ich wollte unbedingt die Riegel auch stricken können, weil die m.E. den Witz am Design ausmachen.

Handstupe, Bild Nina W. Pfeiffer Instructions were clear so it was an easy and fast knit. I had to rib down to beyond the thumb hole though and reduce the number of rounds to the tumb hole by one and then also making the finger cuff one round shorter. I was a bit short of yarn, but wanted absolutely to do the flaps, because they are what makes the pattern interesting IMHO.

Ich habe dann die Gelegenheit genutzt, mal neue Techniken zum Anschlagen (Alternierend aufgestrickter Kordelanschlag) und Abketten (Jenys überraschend dehnbare Abkettmethode) auszuprobieren. Um die Knöpfe aufzunähen habe ich einen Strang des Strickgarns mit farblich passenden AlterfilS 120 kombiniert, damit die Keramikknöpfe auch sicher halten.

Since it was all so easy I tried new techniques to cast on (Alternating Cable Cast On) and bind off (Jeny’s Surprisingly Stretchy Bind Off). To sew the buttons I split the yarn and combined one strand of it with a thread of AlterfilS 120 in the same color. Ceramic buttons are relatively heavy and always have a bit rough holes, so some stabile poly thread is great to make lasting buttons.

Das Ergebnis gefällt mir super gut, das Einzige was ich bei der Anleitung noch gerne gehabt hätte wäre eine genauere Angabe, wo denn der Riegel aufgenäht werden soll. Ich bin nicht so gut darin, daß vom Photo abzuleiten… Aber wie man sieht, habe ich das dann auch hinbekommen. Und das Garn ist auch superweich und trägt sich genauso wunderbar, wie es sich stricken ließ.

I absolutely love the result. The only detail where I had whished more precice in instructions was about where exaclty to place the flaps. Figuring out that from a picture is not exeactely what I am good at…. But as you can see I’ve managed. And the yarn is soft and wears as lovely as it was to knit.

(Für die Bilder geht mein Dank diesmal an eine junge Freundin, Nina W. Pfeiffer, die mir hier mit Geduld und Talent ausgeholfen hat. Wird einfach schöner, als mit Selbstauslöser…)

(Credits for the pictures go to a young friend, Nina W. Pfeiffer, who helped me with talent and patience. Looks so much nicer than with the timer…)

Lange Lace Stulpen „spannen“

„Blocking“ long lace mitts

Lace Stulpen spannen Meine Lace Stulpen (das letzte Mal hier zu sehen) sind inzwischen fertig und ich habe einen Weg gefunden, sie zu „spannen“. (Natürlich nicht zu sehr, denn sie sollen ja eng am Arm sitzen, nicht ausgeleiert sein.)

My lace mitts (which I’ve shown here for the last time) have been finished and I’ve found a way to „block“ them. (Not to much, of course, because I don’t want them to sit tight in the end on the arm.)

Ich habe ein altes Leinengeschirrhandtuch konisch aufgerollt, die eingeweichten und ausgedrückten Stulpen ganz vorsichtig darüber gezogen und dann noch etwas geknültes Zeitungspapier in den hinteren Teil. Dann ab auf das Trockengestell für die nächsten Tage.

I’ve used an old linen tea towel, rolled it into a kind of a „cornucopia“ and pulled the soaked and half dried mitts very carefully over it. At the wider end I stuffed it with a bit of newspaper. Then it goes to the drying rack for the next days.