Burda beklauen…

… ist mein Motto für diesen Motivationsmonat. (Zeit wirds, denn der Monat nähert sich seinem Ende…)

Stoff und SchnittEinen Stoff habe ich für mein Sommertop in meinem Lager gefunden.

Vor einem (oder schon zwei?) Jahren habe ich ihn in Paris bei Sacre Coupons gekauft, ein schreiend bunter Baumwolljersey mit einem Retromuster.

Badenixen und Strandhotels erzeugen Capri-Feeling. (Beinahe wie in einem dieser 60er Jahre Filme…)

Zuerst wollte ich nur ein ganz schlichtes ärmelloses Top machen, der Stoff ist auffällig genug. Aber da war doch noch dieses Shirt mit dem interessanten Ausschnitt in der Burda vom letzten Oktober.

Nicht so tief, aber mit dieser gerafften Falte vorne. Nun habe ich keine Lust mich auf eine Runde Schnittanpassung mit Burda einzulassen, also muß ich dieses Detail „klauen“ und an meinen bewährten Schnitt für ärmellose Shirts „anflanschen“.

„Stealing from Burda“ is what I’m planning to do for this months sew along. (And it’s more than time… the month is closer to the end than to the beginning.)

This months the topic is „Summertops“ (which in German usually means something sleeveless) and the fabric comes from my stash.

I bought it last summer (or was it two years ago?) at Sacre Tissus in Paris, a very bright cotton jersey knit with quite a retro design.

Bathing Ladies, blue sea and hotels on a beach,no, not Hawai, Capri in Italy was very popular for holidays amongst Germans in the 1960th. (And even more popular for musical films, as most people couldn’t afford a holiday there at that time. . )

But back to sewing… originally (means when I bought the fabric) I had intended to make just a simple sleevless top, as the fabric is busy enough. But there was this top in the BWOF, october 2007. I really did like the neckline detail. Not as low as Burda puts it, but the flap itself I wanted to have. And as I do not feel like another round of fitting issues with Burda I do have to „steal“ this detail and attach it to my basic pattern for sleevless tops.

Schnitt erstellenNormalerweise ist das ja auch nicht so kompliziert. Wenn man mal verstanden hat, wie der Schnitt funktioniert.

Nur hatte der Burdaschnitt irgendwie mehr Markierungen im vorderen Bereich als erwartet. Und daß die „vordere Mitte“ nicht der „vorderen Mitte“ meines Basisschnittes entsprechen kann war irgendwie auch klar. Denn vorne muß ja wegen der Falte mehr Stoff hin.

Also ab ins Anleitungsheft, nachlesen, wie das verarbeitet wird.

Doch irgendwie… Knoten im Hirn. Ich verstehe nur Bahnhof. Was muß jetzt wohin gesteckt… genäht… ? Oder wie?

Kurzerhand kopiere ich mir den entscheidenden Teil des Schnittes auf ein Stück Folie und vollziehe die Verarbeitung nach. Denken mit den Fingern klappt besser, ich verstehe endlich, wie das gemeint ist.

Danach war der „Anbau“ kein Problem. Die blaue Linie zeigt meinen Schnitt wie er vorher war, rot sind die Änderungen aus dem Burdaschnitt. Ich habe den Ausschnitt etwas tiefer gezogen (mein Shirt hat einen recht kleinen Ausschnitt) und dann die Falte „angebaut“.

Das sollte so klappen.

Da ich die Falte so schwierig zu verstehen fand, werde ich alle Arbeitsschritte photographieren und ein Tutorial dazu hier einstellen. Falls noch jemand Probleme damit hat…

Attaching the pleat shouldn’T be very complicated. As soon as you have understood how the pattern works.

Only here the BWOF pattern had some more of those marks than expected. That the „middle front“ did not have to match the „front middle“ of my pattern was clear, it needs width for the pleat, but what the heck…?

I’m reading the instructions. Normally that helps. But not today… Understanding doesn’t come… what has to be pinned… sewn… where?

Finally I copy the front of the pattern to a scrap of plastic and start folding and pinning. Thinking with my hands works better and finally I understand what I have to do. Adding the pleat then to my pattern then was easy. Blue is my pattern, red are the Burda details. I should be working like that.

Because I found the pleat quite complicated and the instructions not super clear I’m taking pics of the process and will post a tutorial here. In case I’m not the only one who has a problem with that…

Das große Ganze…

… habe ich auch noch nicht gezeigt. Vom Mai wohlgemerkt. *hüstel*

Schnitteile JackeAlso kommen hier erst einmal die Schnitteile der Jacke.

Unten auf dem Bild sind die beiden Rückenteile, darüber der Sattel. Oben liegen die beiden Vorderteile. Und rechts der Ärmel.

Auf dem Bild fehlt noch der Kragen und die Schulterklappen. (Von letzteren habe ich leider kein Bild gemacht. Für die Knopfblende und den Bund gibt es kein Schnitteil, die sind rechteckig und ich habe sie einfach vermaßt und direkt auf den Stoff gezeichnet.

I’ve never shown the „big whole“… from may. neither the whole outfit nor the pattern of the jacket.

So here are the finished pattern pieces of the jacket: on the bottom of the pic the side and middle back pattern, above them the yoke and an top the side and middle front pattern. On the right side the sleeve.

Not on the picture ist the collar and also the epualets. (I forgot to take pictures of the latter one.) For the buttonstand and the „waist“band (which is not on waiste level) I made no patterns. They are rectangular and I marked them directely on the fabric.

Mai Outfit

Und hier endlich…. ein Bild vom Gesamtoutfit.

Ich war mir relativ unsicher, ob die Proportionen mit dem kurzen Jäckchen bei meiner Figur eine gute Idee ist.

Aber ich muß sagen, zu meiner eigenen Überraschung gefällt es mir tatsächlich. Und wenn ich genau hinsehe… Ich glaube mein Indienurlaub hat Spuren hinterlassen. Ein Kameez wäre länger, aber mit Churridar und einer Jacke (die auch länger wäre) würde es ähnlich aussehen.

Statt schwarzer Schuhe habe ich auch türkise und seit dem Schlußverkauf in Paris sogar weiße. (Na gut, off white…)

Eine Frage bleibt allerdings: Was für eine Handtasche paßt dazu? Ich könnte mir ja so ein oversized Riesenteil vorstellen (ein Vorteil wenn man dick ist, man kann beliebig große Handtaschen verwenden ohne auszusehen wie der sprichwörtliche Schwanz, der mit dem Hund wedelt…), aber wie genau sollte sie aussehen? Und welche Farbe?

Vorschläge? Ich bin offen für alles…

And here is finally the picture of the complete May outfit. I was not sure at all whether the cropped jacket was a good idea for my figure.

But to my own surprise… I like it! And if I give it a closer look… I think the holiday in India still shows. Sure, a kameeze would be longer, but with churridar and a typical jacket (which would be longer also)… it’s not so far of. I think.

Instead of black shoes I also could wear turquoise ones and since the summer sale in Paris I also own white (okay, off-white) ballerinas.

Remains one question: What kind of a bag/tote/purse/… do I wear with that? I could imagine one of those huge oversized ones (an advantage when you are oversized you can wear big bags without looking like the tail that wags the dog….), but what exactely should it look like? And what colour would be good?

Any ideas? I’d appreciate to hear of them…

Jacke RückansichtZu guter letzt auch noch ein Bild von der Rückansicht der Jacke.

Aufgenommen NACH einem Tag tragen und einem Abend herumsitzen, deswegen ist sie so zerknittert und die Rückenfalte ist aufgedehnt.

Aber ich denke die Details wie die Rückenfalte und der Sattel sind wenigstens gut erkennbar.

And finally I managed to take a picture of the back of the jacket.

It was taken after a day of wearing the jacket and a long evening sitting around, so it is wrinkled and the box pleat on the center back is opened up.

But I think you can at least see the details like the pleat and the yoke.

So, dann ist hiermit der Montivationsmonat Mai auch abgeschlossen… Ist ja erst Juli… (und zu kalt um das Outfit anzuziehen…. :-/ )

So finally the May sew along is done. It’s only July now… (and to cold to wear that outfit…:-/ )

Revue de Presse: burda Modemagazin Juli 2008

Was mich nach dem Urlaub noch erwartete waren stapelweise Zeitschriften… also fang ich mit der Juli Burda mal an. Daß der Titel Strandlaune verbreitet kommt jetzt nicht überraschend. Nicht innovativ, aber verläßlich.

Summary in English: The July BWOF contains some nice things. I might one day make tunic 108 or dress 107 which is the same pattern. The „exclusive-design“ I really do like, only it is far from my size. Also I like the back detail oft top 126. But that is not for me. On the contrary I’d leke to make one of the cute jacadi baby things, either 136 or 137, if I can figure out the chances, that size 62 will fit a baby that is born on june, 23rd. (Just sewing it one size bigger is not a good decision for Germany, because such things can only be worn in summer, not in winter or autumn.)

Nur leicht überraschend das Editorial. Die übliche Langeweile wird durch ein Lagerfeld Special ersetzt. gilet jaune

(So präsentiert er sich übrigens derzeit frankreichweit auf Plakatwänden… Werbung für Sicherheitswesten, die in Frankreich jetzt ebenfalls Pflicht werden…)

Äh ja, worum gings im Editorial (Man beachte übrigens wie geschickt die Lagerfeld-Tracht aus hohem Kragen und Handschuhen die Körperteile bedeckt, die am schlechtesten zu Liften sind und am ehesten das Alter verraten… 😀 ) ah ja, Herr Lagerfeld gab sich die Ehre, mit Burdaredakteuren zu reden. Na so was, um zu erfahren was im Heft kommt muß man ja glatt mal das Inhaltsverzeichnis bemühen… wie ungewohnt… *g*

Gut, der „look“ des (Sommer)Monats ist… nein, nicht weiß. Die Töne von Creme bis Vanille sind diesmal dran. Auch schon, stehen mir auch gut. Allerdings sind schöne Nuancen nicht immer zu bekommen.

„Aktuell“ sind also passend alle „nicht ganz weiß“ Töne. Gleich die erste Tunika sieht allerdings eher „weißweiß“ aus. Hat jemand am Farbmangement gespielt oder den eigenen Titel nicht gelesen? (Aber cooler Hut…) Blusenjacke 103B hat schon mal schönen Stoff. Allerdings frage ich mich, ob die Streifen an der Naht absichtlich versetzt wurden, oder ob es einfach nur schlampig genäht wurde.. und den Schnitt der Jacke verbirgt das Photo mal wieder sehr erfolgreich.

TunikaDie raffinierte Falte in Tunika 108 gefällt mir sehr gut. Ein nettes und dezentes Detail. Allerdings sieht die Schemazeichnung (wie auch der Text behauptet) nach etwas Luft über den Hüften aus, das Photo hingegen zeigt ein Kleidungsstück, das gar nicht „A-Linien“förmig ang anliegt und auf der Hüfte schoppt… Was nun? Jedenfalls bis Größe 46, das ist schon mal gut. (Und mit der Falte „bauchfreundlich“… *g*). *blätter* Rüschen mit Puffärmel, ein Trägerkleid… erinnert mich an das, das Capricorna genäht hat. Nur war ihres aus einer älteren Burda. (Apropos… ist es fertig?)

Ein weiterer Trend ist die verdeckte Knopfleiste, sagt Burda. Dazu gibt es einen Workshop. Allerdings beschreibt der die Technik vor allem im Text und hat nur zwei magere Bilder dabei. Liebe Redaktion, die Leute, die mit langen komplizierten Texten klar kommen, die verstehen auch die Anleitung im Anleitungsheft. Allen anderen, so wie den Anfängern, würden ein paar aussagekräftige Illustrationen oder Bilder helfen. Tschuldigung, ich vergaß, aussagekräftige Bilder ist nicht Burda. Ziehe meinen Einwand zurück…

„Freizeit“ ist nicht überraschend die Urlaubsgarderobe. Wobei der Urlaubshorizont von Burda nur genau bis zum Strand reicht, andere Alternativen scheinen nicht vorstellbar… *g* Kleid 119 wäre eigentlich schön, wenn nicht der Ausschnitt so riesig wäre, daß er offensichtlich nicht viel mehr als die Brustwarzen bedeckt. Soo dringend hab‘ ich’s dann auch nicht… (Vielleicht hat sich der Chirurg natürlich auch nur in der Größe der Silikonkissen vertan, das könnte es natürlich auch sein…) Die anderes Sachen… hm… ein paar von den schönen Jerseys hätte ich gerne… aber die Schnitte… naja, warum sollten Strandklamotten spannender sein als Strandurlaub. Jedes Jahr das gleiche…

Im nächsten Beitrag geht es um Sonnenhüte. Da ich Hutfan bin (Meinen ersten Hut habe ich mir mit 16 gekauft und ja, auch in der Kleinstadt kann man Hut tragen. Fällt halt bißchen auf. Aber origineller als Piercings oder Tatoos, die hat inzwischen jeder… *g*) spricht mich das natürlich sehr an. Und natürlich habe ich einen Strohhut, Typ Panama. Im Urlaub in der Sonne nie ohne. Ich habe nur leider keinen Platz, viele Hüte zu lagern. Und noch keine Technik gefunden, bei den hiesigen Windverhältnissen einen Strohhut mit breiter Krempe sicher auf dem Kopf zu befestigen…

Ach, ich hätte es mir denken können… nach den bunten Hüten geht es wieder mit schwarz weiter. Der „Farbtrend“… erfrischend ist wohl nicht das Wort dafür, langweilig trifft es eher. Na mal die Schnitte angucken…

KleidKleid 107 gefällt mir. Also der Schnitt, der Stoff ist schon wieder etwas zu glänzend um elegant zu sein… schwarz und glänzend hat doch leicht eine ordinäre Note. Aber der Schnitt…. kein Wunder, ist ja der Tunikaschnitt von oben, nur länger… Über Blusenjacke 111A kann man nichts sagen, denn zwar sieht man den goldenen Bikini und die Halskette des Models gut, der Stoff säuft aber schwarz in schwarz ab. Bye, bye Details… soweit diese nicht schon durch die Pose effizient „vernichtet“ wurden. Und wieder kein Glück mit Blusenjacke 103, diesmal Version A. Hier verhindert der schwarze Stoff, daß man irgendwas erkennt. Dafür ist das wunderbare Kleid darunter gut zu sehen. Das kann man aber nicht selber machen, das gibt es nur zum Kaufen….

Bei dem Modell für Zierliche muß jemand was mißverstanden haben… das Model wird nicht dadurch kleiner, daß man mehr Umgebung photographiert, bis von den Klamotten nichts mehr zu erkennen ist…. Vielleicht besser so, die Schemazeichnung sieht gar nicht so schlecht aus, aber das Styling hat mal wieder arg viel von Bahnhofsviertel…

*blätter* *blätter* Oh, schönes Top a la „embellished top“ wie es in vielen amerikanischen Blogs gerade begeistert gefeiert wird. Ach so, daß ist zum Kaufen, die Hose darf man nähen. Hose halt…

Ah ja, dafür ist sie wandelbar (wie alle neutralen Sachen) und darf zu den Stylingvorschlägen herhalten. Nicht so überraschend, daß eine schwarte Hose ins Büro, an den Strand und zum Abendessen paßt… 😛

KostümDas „exclusiv-design“ zeigt diesmal wieder wie man’s macht. Elegant und raffiniert und keine Spur billig. Leider nur bis Größe 42, hier wirklich bedauerlich. (Und auch die Farbe… rote Dupionseide… wie könnte ich widerstehen? )

Von Gesine Wessels hatte ich bislang noch nichts gehört, aber was ich in dem Artikel sehe gefällt mir wirklich. Mehr davon, bitte!

Trend „Accessores“ kommen im Patchworkstil. Bleiben dabei aber absolut elegant und haben so gar nichts vom Hippie-Stil, sondern mehr von klaren grafischen Formen. Schade, daß ich keine Truhe mit bunten Lederresten habe.. (Naja, ich hätte ja eh keine Zeit…) die Handtaschen gefallen mir alle sehr gut.

Ah, in „Natur“ gibt es den Trend auch. Hm… nein, bunt gefällt mir besser. Und warum die Sonnenbrille mit dem lila-pniken Pucchi-Muster auf der „Natur“ Seite gelandet ist… ?

Die „basics“ sind wieder Strandmode. Also „coole Mode“, aber Capris und knappe Tops in bunten Farben vor Strandkulisse… was sonst?

TopAber hoppla… Shirt 126 ist so „basic“ gar nicht. von vorne ja, von hinten ist die Raffung ein wunderbar raffiniertes Detail. Strandmode geht wohl doch auch in weniger langweilig. Nicht meine Größe und selbst wenn… nicht für meine Proportionen. Aber sehr schön!. Der Rest.. die unvermeidliche Tunika, ein bunter Rock, eine Blusenjacke… nun ja.

Die „fashion news“ entzücken mich da schon deutlich mehr… Punkte und Pünktchen, wie niedlich! (Ich bin mir nur gerade so gar nicht sicher, wie sich das an mir machen würde…. eher nicht, fürchte ich.) Besonders die Riemchenpumps von Karen Millen hätte ich gerne. Oder nicht, denn für Riemchenschuhe hatte ich leider noch nie die passenden Fesseln. 🙁

*blätter* Oh, welch Überraschung… ein Kaftan *gähn*. Oh, das ist der „fashion-flash“. Nun ja, da braucht es einen Blitz um mich wieder aufzuwecken. Andererseits… wenn man so was jetzt als Oberbekleidung trägt könnte ich mir ja ein Nachthemd nach dem Schnitt nähen… *weiterles* Ach so, „Gold“ sohl wohl das Thema sein. Dabei sieht es nach Unterwäsche aus… die Shorts hat eindeutig was von Bloomers… *blätter* Ach, und ein Bikini. Unterwäsche, sag ich doch…

Dann kommen wir zum monatlichen Ratespiel „look der stars“. Ratespiel deswegen, weil ich wieder raten kann, wofür die sog. „Stars“ wohl bekannt sein könnten. Außer Cindy Crawford sagen mir die Namen ja gänzlich nichts. Und die Gesichter noch weniger. Den Bildern kann ich somit aber entnehmen, daß echte Stars ihre Tunika (ach so, um die Tunika geht es, deren Schnitt man sich bei Burda runterladen kann) mit Hose tragen und alle die es noch nötig haben bekannt zu werden hingegen zu nackter Haut an den Beinen…. 😀

Als „kreativer Kopf“ wird diesmal eine Seifenmacherin vorgestellt. Oh ja, das würde mich auch mal reizen, aber dummerweise fehlt mir die Scheune um mit Chemikalien experimentieren zu können. (Seifenherstellung ist natürlich Chemie, selbst wenn man nur natürlich Zutaten verwendet.) Der Bericht macht jedenfalls Lust auf die Naturseifen…

*blätter* Verweis auf die burdafshion website, na gut, gucken wir ja eh immer wieder hin.

Jetzt kommt die Kategorie mit meiner Größe, „plus aktuell“ präsentiert diesmal Mode von delmod. Blazer und Hose… gut. Blazer halt ein Blazer, von der Hose ist nicht wirklich was zu erkennen. Aber laut Zeichnung ist der Schnitt dabei. (Und natürlich wie immer aus elastischem Stoff… fällt also für meine Stoffsammlung eh schon mal aus.) *blätter* llanger Rock, nettes Detail an der Jackentasche… oh, das Shirt ist sehr interessant, der Ring ist an einer netten Stelle eingebaut. Das Shirt ist natürlich mal wieder zum kaufen, aber das Detail kann man sich ja merken. *blätter* Wunderschönes Bild eines Twinsets. Dummerweise ist das zum Kaufen. Natürlich von delmod, wer hätte es gedacht. Spricht ja nichts dagegen, auch die Kaufmode der jeweiligen Firma vorzustellen, aber wenn dann nur noch die Kaufkleidung zu sehen ist sollte vielleicht doch „Anzeige“ drüber stehen. (Oder man sollte dem Photographen vorher sagen, auf welches Kleidungsstück es ankommt…)

Die „mode-idee“ ist diesmal für Brillenträger. Brillenetuis umstylen ist vielleicht keine Rasant neue Idee, aber doch ganz witzig. (Und wie raffiniert der Name „fielmann“ schon wieder als Bezugsquelle untergebracht ist… dabei haben die doch nicht mal Werbung im Heft geschaltet…)

Die nächste Werbung ist in eigener Sache und bezieht sich auf die burdastyle Seite. Also Stoff mit wärmesensibler Tinte bedruckt… die Tinte hätte ich auch gerne, da würden mir schon gleich ein paar Ideen dazu einfallen…

So, dann kommt der Überblätterteil…. *Mist* nicht schnell genug…. die Frisur für langes glattes Haar sieht ja… äh… naja, nicht schön, aber selten oder so… *schnell blätter* *brems* Die „szene im Juli“ will ich wenigstens mal überfliegen, manchmal ist ja was interessantes dabei… Diesmal nicht, nichts in meiner Ecke. Urlaubslektüre brauche ich keine mehr, weil der Urlaub vorbei ist und mit Hörbüchern kann ich sowieso nichts anfangen.

Die Reise geht diesmal nach Palma de Mallorca. Der Bericht macht durchaus Lust auf die Reise, aber ganz sicher nicht jetzt im Sommer wenn alle da sind. (Ich war einmal auf Mallorca, im November, das war recht nett.)

Bei der Kindermode geht es um Babykleidung. Das kommt eigentlich gerade recht… Ich brauche da gerade noch ein Geschenk…

StramplerIst der Overall 136 nicht allerliebst? (Jacadi mag ich dafür, daß die Babysachen einfach ganz altmodisch zuckersüß und niedlich sein dürfen.) Das Problem ist, wenn ich den jtzt in Größe 62 nähe und sagen wir bis Ende des Monats rausschicke… wird er dann einem Baby passen, daß am 23.06. mit 50cm Länge auf die Welt gekommen ist? Oder ist es dann schon zu klein? Oder zu groß? (Eine Nummer größer Nähen ist bei so ausgesprochenen Sommersachen ja auch keine gute Idee, das Teil hat kurze Ärmel und Beine und wenn es dann im Oktober paßt, wenn es schon wieder kalt wird, dann ist auch keinem gedient.) Kann das jemand besser schätzen als ich? Dann bitte ich um einen Kommentar. (Rosa Stoff habe ich glaube ich nicht, das würde auch anders werden.)

KinderhoseOder lieber Latzhöschen 137? Auch gaanz niedlich. Aber nur wenn es paßt, während es heiß ist. (Und es hätte den Vorteil, daß es aus weniger Teilen besteht und somit schneller zu nähen ist… auch nicht dumm.)

Die Frage ob es überhaupt einen Sommer gibt bleibt dann auch noch… hier bislang eher keinen, aber das Baby wohnt ja woanders…

Egal was, knuffig Süß sind ide jacadi Sachen allemal.

„kreativ“ befaßt sich, wieder mal nicht überraschend, mit dem Thema Strand und Meer. Muscheln und Treibholz. Finde ich im Urlaub ja nie, aber wie gesagt, der Burda Blick auf Urlaub scheint ein wenig eingeengt zu sein. Was in dem Fall auch nicht schlimm ist, denn die meisten Sachen gefallen mir ohnehin nicht. Der Tisch mit den Fischen ist noch ganz witzig, aber in meine Wohnung würde er genauso wenig passen wie in meinen Garten.

Tja, und schon wieder durch.

Mal sehen, ob ich den Rest meines Heftestapels (Threads, Idees Couture, Knip) schaffe, bevor die nächste Burda kommt…

Stehkragen

Zwar ist schon Juli, aber vom Mai ist noch was nachzutragen. Und zwar fehlt meinem Kurzjäckchen ja noch der Stehkragen. Und auch der ist ganz einfach zu basteln.

It’s already July, but there is still something missing from May. My short jacket also has a collar, a simple stand-up collar. And for those who have never done one I’ll explain how to make it.

Zuerst einmal brauche ich die Linie an der der Halsausschnitt entlangläuft. Bei meinem Originalschnitt war der Ausschnitt etwas tiefer gesetzt, daher muß ich am Schnitt den Halsausschnitt verkleinern. In meinem Fall konnte ich eine bereits nach dem Schnitt genähte Jacke anziehen und eine Nähfreundin hat den Abstand Stoffkante zu meiner natürlichen Halslinien gemessen. (Man kann eine Kette um den Hals legen oder eine etwas scherere Kordel um die Linie zu finden.) Danach habe ich hinten 4cm zugegeben, vorne und an den Seiten etwas weniger. Bevor ich den Kragen konstruierte habe, habe ich die bis dahin fast fertige Kurzjacke (mit den Ärmeln, denn die können den Verlauf noch etwas verändern!) angezogen und danach den Ausschnitt hinten wieder etwas vergrößert. (Dran denken, daß Nahtzugabe dran ist!)

Ein Stehkragen verläuft eher nah am Hals aber im Detail ist das natürlich wieder persönliche Geschmackssache. Deswegen anprobieren und gucken.

First I had to determine the neckline. My original pattern had a lowered neckline so I had to add to the pattern, getting the jacket going up to my neck. In this case, as I already had a finished jacket after the same pattern I just put the jacket on and had a sewing friend measuring the distance between jacket neckline and my natural neckline. (You can wear a short collier or just use a not to lightweight cord around your neck to see where the neckline is.) After that I added 4cm to the pattern neckline in the back middle and a little less on front and shoulder line. Before finally constructing the collar I put on my now sewn white jacket (sleeves set in because that can change the neckline of a garment) and decided to lower the neckline again by 1cm in the back middle, tapering zu the shoulder line. (When putting your garment on do not forget that the fabric has seam allowances!)

A stand-up collar normaly runs quite close to the neck, but how close is matter of personal taste. So try and check is best.

Stehkragen Danach markiere ich die Kragenansatzlinie an meiner Jacke und messe deren Länge mit einem senkrecht gestellten Maßband. (Zur Markierung nähe ich einfach eine Naht in 1,5cm Abstand von der Kante, auf der Naht nähe ich später den Kragen an, man sieht sie also nicht mehr. Man kann aber auch Kreide oder die eigene Lieblikngsmarkiermethode benutzen.)

Next step is to determine the length of the collar. For that I’m marking my seamline und measure the length of it with a flexible ruler or a tape measure. (To mark the line I’m just sewing 1,5cm from the cut edge with my sewing machine, later I’ll sew the coller exactly to that line of stitches so it won’t be visible. But you can also use chalk or whatever method you prefere.)

Die gemessene Kragenlänge teile ich durch zwei und schneide dann aus einen Blatt Papier ein Rechteck 1/2 Kragenlänge x gewünschte Kragenbreite. Ich habe mich für 4cm entschieden, was auch die breite der vorderen Belege an der Knopfleiste ist. Das sieht im Gesamteindruck harmonisch aus.

Die vordere Rundung zeichne ich erst auf und schneide sie dann so wie sie mir gefällt.

Als nächstes messe ich meinen Halsumfang und zwar vier cm über der Kragenansatznaht. Mein Stehkragen soll relativ eng anliegen, überlappt aber nicht. Daher benutze ich dieses Maß für die obere Kante meines Kragens.

Ich schneide etwa alle 2cm an der einen Kante meines Papiers ein und zwar fast durch, aber nicht ganz, so daß das Papier an der anderen Längskante gerade noch zusammenhängt. Und jetzt überlappe ich an der oberen Kante das Papier, bis ich die gewünschte Länge (bzw. „Kürze“) erreicht habe. Ich überlappe immer nur einen halben Zentimeter (es wird also bei jedem Einschnitt einen Zentimeter schmaler) bis ich meine gewünschte Halsweite erreicht habe. Dadurch legt sich der Kragen automatisch schon fast in eine schöne Rundung.

Schnitteil für StehkragenThen I’m cutting a paper rectangle, length is half the measured length of the seamline, height is how I wand my collar to be. I choose 4cm because that is also the width of my buttonstand so the overall impresson of the garment will be calm and balanced. (Also my neck is long enough to look good with that collar width.)

The curved front of collar I’m just drawing free and cut it when I like the result. If not I just try again on another piece of paper.

Next step is to determine the length of the upper edge of the collar. Measuring again, this time my neck 4cm (=collarheigth) above the line where collar and jacket will meet. I wanted the collar quite close to my neck and it doesn’t overlap at the front, so I just took that measure directly without adding ease.

To make my piece of paper a collar pattern I’m cutting every 2cm, from one long side to the other,but not completely through but I’m leaving hinges on the lower part of my paper (collar). The rest is just overlapping, not more than 0.5cm per cut (This means every cut-operlap section reduces the collerwidth on the upper end by 1cm.) until the desired width is reached. Overlapping only small amounts per cut forms a nice curve automatically, you don’t need a curved ruler or anything like that.

Der Rest ist quasi Formsache… die rohe Kragenform wird noch mal auf ein frisches Blatt Papier gelegt, eine Nahtzugabe angezeichnet, der Stoffbruch in der hinteren Mitte markiert und der Kragen beschriftet.

Schon fertig.

Den Eintrag darüber zu schreiben dauerte länger als den Kragen zu konstruieren… :o)

The rest is just finishing touches…. I position the „raw“ collar pattern on a fresh sheet of paper, I add seam allowances, mark the fold on the middle back and lable my new collar pattern.

Done.

Writing this entry took much more time then constructing the collar… :o)

Urlaub vorbei

So schnell kann es gehen… ja, ich war fast drei Wochen im Urlaub, aber dank Computertechnik gab es hier trotzdem was zu lesen.

UrlaubseinkäufeDiesmal war es mal wieder Frankreich, langweilig wie immer. (Also will auch keiner Bilder sehen.) Stoffgeschäfte habe ich nur eines besucht (darüber werde ich noch schreiben, denn das ist definitiv einen Besuch wert) und nichts gekauft, aber ein paar Bücher sind „kleben“ geblieben… :o)

Die letzten Urlaubstage habe ich nämlich in Paris verbracht und Mona Lisait ist ja um die Ecke…

Das Stickbuch wollte ich mir (nachdem ich das übers Stricken auch schon habe) ohnehin nach dem Urlaub kaufen. Und wenn es die französische Ausgabe gerade zum halben Preis gibt… wer kann da widerstehen…

Und das Quiltbuch… tja, keinen Ahnung warum ich da immer mehr davon habe… *hüstel* aber falls ich mal quilte, dann um Reste loszuwerden. Und dafür ist das Buch genau richtig, denn es gibt Tips wie man mit Muster gestaltet ohne vorher das Set sortierter Qultstoffe zu kaufen. Wann auch immer ich da mal dazu komme.

Ach so, Schlußverkauf war auch noch in Paris… aber gekaufte Schuhe will ja sicher auch keiner sehen… *husthust*

Holiday is over… thanks to technique my blog was not on holiday but I was.

This time it was the usual boring holiday in France so I am sure no one wants to see any pics. I only visited one fabric store (I’ll write about it because this one is worth a visit) where I did not buy anything. But some books ended up in my bag…

The last days of our journey it was Paris and „Mona Lisait“ is just around the corner….

The embroidery book I had intended to buy anyhow after my holiday. (I have the wonderfull knitting book of the same author already.) And when the French edition was on sale (50% of the price of the German edition) how could I refuse that offer…

And I still don’t quilt. Only I don’t understand why the collection of books about that topic is costantly growing… :o) But if I ever do quilting the I’d like to use my scraps for it to reduce them. The book is great and explains how to design with what you have instead of buying the „quilting kit of assorted fabrics“. If I ever find the time to quilt……

Oh yes, there was also summer sale in Paris… but I’m sure no one wants to see pics of not self made shoes… :o)

Jetzt heißt es aber durchstarten… Mit dem Thema für den Motivationsmonat hatte ich gerade noch mal Glück. Bermudashorts wären mehr als eine Herausforderung gewesen, denn wenn es etwas gibt, was an mir ganz bescheuert aussieht, dann sind das Bermudas. Aber Tops sind machbar. Sollte auch schnell gehen.

Und schnell sollte es gehen, denn eine Freundin hat ein süßes kleines Töchterlein und da will ich auch noch was nähen.

Oops… der Monat ist schon zu einem Drittel vorbei… da ist wohl ranhalten mal wieder die Devise.

But now I have to hurry again. The topic of the „Motivationsmonat“ sew along is „Tops“ (meaning in German sleevless ones). But I was more than lucky… „Bermudas“ was second place and that would have been more than a challenge because if there is one type of pants tha looks rely awfull on me then it’s Bermudas. But tops sounds more doable. Should be quick to make also.

And quick is the word, then a friend has a cute fresh daughter and I want to sew something for her, too.

Oops.. the month is already one third over… so it will have to be speed sewing again…

Revue de Presse: Idees Coutures Broderie, Mars-Avril 2008

In einem französischen Blog hatte ich davon gelesen, in Belgien habe ich es gefunden. Gibt es jetzt tatsächlich eine französische Nähzeitung? (Nicht nur Übersetzungen wie von Burda.)

Auf den ersten Bilck sehr schick das Heft. Auf den zweiten fällt hingegen einiges auf. Zum Beispiel das die Mode für ein Frühlingsheft gar herbstlich ist. Auch die Umgebung in der die Modelle vorgeführt werden atmet Herbst aus jeder Pore. Doch nicht selbst gemacht? Auch das Impressum gibt da nicht viel Hinweise auf eine Redaktion die groß genug wäre, Schnitte zu erstellen und zu präsentieren. Zumindest keine französische… Stattdessen eine Adresse in Mailand. und wenn man dann im Anleitungsteil ganz genau hinguckt… hat eine Grafik eine italienische Beschriftung. Alles nur geklaut….? Kein Wunder, daß das Hefte dann fast ohne Werbung auskommt…

(Summary in English: After BWOF, Patrones and ottobre I’ve found a French publication with sewing patterns also. After a closer look I think it is not French, but a reedition of something Italian… with a certain delay of time I’d guess, because the spring issue look very „fallish“, with warm coats and knits. Most of the patterns did not thrill me, maybe due to the fact that I don’t feel the urge to sew winter clothes now. But a few are at least nice enough to be curious enough to buy the next issue, too. If I fall over it.)

Aber da ich keine italienischen Schnittmusterhefte habe, besteht keine Gefahr des Doppelkaufes.

Und ich kann mich mal den Modellen zuwenden. Auffällig ist, daß (im Gegensatz zu Burda) auf den Bildern tatsächlich meist die Modelle auch gut zu erkennen sind. Allerdings gelegentlich um den Preis einer sehr seltsamen Pose… Deutlich erkennbar auch, daß bei der Produktion gespart wurde: Ein Outfit besteht quasi nur aus zu nähenden Teilen, und für jedes Kleidungsstück wird das identische Outfit nur unterschiedlich photographiert. (Also z.B. auf einem Bild die Hose im Vordergrund, auf dem nächsten die Jacke, etc.) Das gibt natürlich weniger Stylinganregungen, andererseits muß man sich nicht ärgern, daß Sachen abgebildet werden, die man hinterher nicht nähen kann.

Was die Schnitte betrifft sprechen sie mich nur teilweise an. Was angesichts der Herbstmode dann nicht so verwunderlich ist. … Die Abteilung für große Größen wartet mehr oder weniger mit langweiligem Schlabberlook auf. Mit Außnahme eines Jerseyoberteils, das einen netten Kragen hat.

Auch Modell 4 ist interessant, sieht beinahe wie eine Jacke mit asymmetrischem Reißverschluß aus, ist aber offensichtlich auch ein Top. Jacke 18 mit den aufgenähten Bindebändern hat auch was. Dafür ist der Military-Stil um so mehr gähnpflichtig. Ich frage mich gerade, aus welcher Herbstkollektion sie das wieder aufgegossen haben…

Ach ja, die Schnittführung von Mantel 1 gefällt mir auch.

Der Anleitungsteil ist ausführlich, besonders sind auch viele Nähtechniken über drei Seiten mit Zeichnungen beschrieben. Das hilft wohl auch, falls es an den Französischkentnissen hapert.

Der Schnittbogen ist nicht ins Heft eingeheftet, sondern liegt lose (das Heft wird in Plastikfolie verpackt verkauft). Da ich die meisten Hefte erst mal eine Zeit rumliegen habe, bevor ich sie auch verwende ist das natürlich eher unpraktisch. Und um so mehr, als der Schnittbogen größer ist als das Heft…

Fazit: Nicht berauschend das Heft, aber auch nicht abschreckend. Ich werde diese Ausgabe erst mal behalten und wenn es wieder Herbst wird mal sehen, ob ich was brauchen kann. Und ich werde mindestens nach einer weiteren Ausgabe Ausschau halten…

Also nicht komplett berauschend, aber auch nicht schlecht. Gut genug

Aus dem Blogarchiv:

Juli 2008… nicht nur Artikel über die WM…

Those older articles will be only in German. But I will translate the titles in English. If you think, something might interest you, don’t hesistate to leave a comment and let me know! I will translate the post that interests you as soon as possible. (Which may take a bit of time…)

Wie nähe ich einen Herrenslip? Teil 3 (How to sew a mens brief? part 3)

Gartennähen 2006 – Ich habe fertig (Gardensewing 2006 – I am done!)

Soluvlies ist (fast) wasserlöslich (Soluvlies is (nearly)  water soluble

Miniärmel

Mein Originalschnitt hat lange Ärmel, für den Summer hätte ich aber natürlich gerne kurze. Und zwar ganz kurze, solche die praktisch nur die Schulter bedecken. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es dafür einen eigenen Namen gibt. Ich nenne sie jedenfalls einfach Miniärmel

ÄrmelschnittMy original pattern has long sleeves, but as it’s summer I want short ones. Very short ones. I’ve read the expression „cap sleeves“ for sleeves like that, but in other books I’ve found the terminus „cap sleeve“ for another type of sleeve… so I’m just calling it „minisleeve“.

Einen langen Ärmel in einen kurzen verwandeln ist eigentlich ganz einfach: einmal quer rüber abschneiden. Nur bei ganz kurzen Ärmeln stößt das an gewisse Grenzen. Einmal quer rüber schneidet die halbe Armkugel ab, das wollte ich aber nicht.

Trotzdem ist es nicht schwierig.

Ich habe an der angezogenen Jacke die Länge des künftigen Ärmels mit Stecknadeln bestimmt und dann vom Schulterpunkt aus bis dahin gemessen.

Diese Strecke messe ich dann an meinem Schnittärmel ab, senkrecht vom Schulterpunkt ab nach unten, parallel zum Fadenlauf.

An der Ärmelnaht messe ich etwa 5cm ab, dabei ist die Nahtzugabe der Ärmelansatznaht schon dabei, die effektive Ärmellänge unter der Achsel ist also 3.5cm. Dann verbinde ich die beiden Markierungen (die unter dem Schulterpunkt und die an der Ärmellnaht) mit einer geschwungenen Linie. Das ist auf dem Bild die rote Linie.

Ich sagte doch, daß es ganz einfach ist… 😉

Transforming a long sleeve in a short sleeve is not difficult, just cut it straight. Only if you want a very short sleeve there is one problem: this would cut the sleevehead. This was not what I intended.

Still.. it is not difficult. First I did put on the long sleeve jacket from the same pattern. Then I did mark the desired sleeve length with pins, going down from the shoulder line. Then I measured the distance from shoulder line to my pin on the sleeve. The same distance I’m marking on my pattern. Parallel to the grainline.

At the sleeveseam I am measuring five centimetres. This is taking into account that my pattern includes 1,5cm seam allowance, so the lenght of the sleeve unter the axle is 3.5cm. Then I just have to draw a curved line (that is the red one on the picture) from the armseams to my marked point in the middle of the sleeve.

As I’ve promised… super easy!.

Ärmelsaum bestimmenAllerdings mag einigen aufgefallen sein, daß ich meine Saumlinie nur bis zur Mitte gezeichnet habe.

Der Grund ist ein ganz praktischer: Ich würde es nicht schaffen, eine in beide Richtungen genau gleich gebogene Linie zu zeichnen.

Also zeichne ich sie halb, falte den neuen Ärmel der Länge nach zur Hälfte und schneide einfach an meiner Linie entlang. Schon ist sie zu beiden Seiten gleichmäßig.

Maybe you have noticed that my line goes only half the way.

Again a simple reason: I would never be able to draw a hemline that is symmetrical to both sides.

So I’m just drawing one half of it, then I’m folding my new sleeve lengthwise and cut along my drawn line. Voila… a symmetrical hemline.

Was jetzt noch fehlt ist eine Saumzugabe, dieser Ärmel bekommt aber keine. Auf Grund des Materials habe ich mich zu einer anderen Technik entschlossen (und keine Zeit gehabt, ein Photo zu machen):

Den Ärmel habe ich aus Spitze gearbeitet, gedoppelt mit Seidenorganza. Damit der Saum sauber aussieht, habe ich den Ärmel am Saum verstürzt, auch das geht einfache.

Für jeden Ärmel ein Stück Spitze und ein Stück Organza nehmen, die etwas größer sind als der Ärmel. Diese beiden Stücke werden rechts auf rechts aufeinandergelegt und dann entlang der Schnittkante des Ärmelschnittmusters die Saumlinie eingezeichnet. Entlang dieser Linie habe ich die beiden Stoffstücke gesteppt, dann die Nahtzugaben zurückgeschnitten und gewendet.

Dadurch entsteht eine sehr saubere Kante, die auch die richtige Saumform hat. An diese Kante lege ich den Ärmelschnitt an und schneide danach den Ärmel erst zu. Dann muß ich mir auch keine Gedanken machen, ob die weiche Spitze sich irgendwie verschiebt, die Ärmelform paßt. Nur noch Ärmelnaht nähen und Ärmel einsetzen. (Für gebogene Säume ist vertürzen übrigens immer eine gute Lösung, man kann das auch mit einem Besatz machen.)

What is still missing is the hem allowance. Well.. not really missing, because due to my choice of material for the sleeves I decided to use another technique, without a hem.

The sleeves are made from lace, underlined with silk organza.For each sleeve I cut a piece of lace and a piece of organza, a bit bigger than the sleeve will be. Then I’m putting a piece of lace and a piece of organza together, right sides facing. On this „sandwich“ I’m drawing directely the hemline, using my plastic pattern a a template Then stitch along that line, cut back the surplus fabric (aka seam allowance), iron and torn over. (Left sides of the fabric are facing.)

So you have a neat and perfectly shaped hemline. Then I’m putting my pattern piece on the sandwich, exactely matching the lower end of the pattern piece and my seam. After that I can cut my sleeve, without having to bother about not matching pieces of delicat, unstable lace after turning the hem… The rest is the normal procedure: seaming the sleeve and sewing it in the armhole. (Making a turned hem like this is always usefull if you have a curved hem. If you don’t want to double your fabric you can cut a facing.

Revue de Presse: Threads July 2008 (Number 137)

Mai ist offensichtlich gerade richtig für die Juli-Ausgabe… und mal sehen, ob ich es vor Juli noch besprochen bekomme… 😮 „Quick Summer Sewing“ wird angekündigt. Außerdem schnittlose Mode und Overlock als Thema. Na ob das meine Ausgabe ist… Auch das Editorial kündigt schnelle Sommerprojekte an. Ich früchte, ich mag’s auch immer Sommer lieber kompliziert, aber mal sehen…

Nach den Leserbriefen geht es mit Werbung weiter (also die „notions“ Abteilung), zuerst mal für die hauseigenen DVDs zur Schnittanpassung. Nu ja… aber ich bin eh eher der Papiertyp. Auch der Rest reist mich diesmal gar nicht vom Hocker. Aber erstaunlich, was für überflüssige Dinge es doch so gibt…

Dann geht es mit den Pattern Reviews weiter. Irgendwie weckt diese Sparte doch immer wieder Begehrlichkeiten, weil  die Aufmerksamkeit auf Details gelenkt wird, die ich sonst wahrscheinlich übersehen hätte. So gefällt mir etwa eine Weste von Marfy, obwohl ich keine Westen mag. Auch das Simplicity Kleid sieht schlicht aber interessant aus. Oder da A-Form Kleid von Vogue…?

„Embroidery Essentials“ befassen sich mit yo-yos. So wirklich kann ich damit nach wie vor nichts anfangen, ich dachte, die Mode wäre vorbei, aber wohl nicht…  Und was es mit Sticken zu tun hat ist mir auch nicht klar.

Oh, ausführliche Anleitung, wie man möglichst viel mit der Overlock nähen kann. Nö, nicht mal wenn ich eine hätte. Das sind genau die Dinge, die mich an gekauften Sachen stören. Etwa ein Gummi der mit der Ovi in einer Hose festgenäht ist. Wie lästig das immer ist, wenn ich die Gummis in Schlafanzughosen auswechseln muß, denn die geben den Geist ja immer deutlich schneller auf als der Rest…

Dann kommen die versprochenen schnellen Sommerprojekte. Ein schlichter Rock aus Gardine Spitze mit Chiffon. Einfach ist es… Dann eine Tasche. Die ist ja nett, aber dafür brauche ich nicht wirklich einen Schnitt, grade Flächen aneinandernähen kann ich auch so. Aber wer noch eine bunte Einkaufstasche oder Strandtasche braucht… warum nicht. Wozu die kleinen Außentaschen gut sein sollen erschließt sich mir jedoch nicht… alles ohne Verschluß ist zumindest zum Einsatz in der Stadt doch etwas zu riskant. Und dann kommt noch ein gecrushtes Umschlagtuch. Die crash-Technik im Dampftopf ist ja interessant, aber die Sofaquasten am Ende… muß man mögen. (Andererseits…. wenn ich darüber nachdenke… da könnte man was Interessantes machen, aus der Idee…)

Weiter geht es mit dem zweiten Teil der „Tailoring Series“.  Ausgefranste Kanten sind nach wie vor nicht meine bevorzugte Technik (sprich ich habe sie noch nie gemacht), aber die gezeigte Technik, wie man trotzdem anständig mit Einlage arbeiten kann gefällt mir. Bei näherem Nachdenken ist die Technik sogar naheliegend (wie so oft), aber man muß eben erst mal drauf kommen, sie so einzusetzen.

Wie man aus einem Basis Sloper eine Bluse macht ist für mich nicht neu, aber sehr gut und ausführlich beschrieben. (Wenn man die Schnitbasis mal hat, was ja meist das größte Problem ist. *g*)

Weniger mein Geschmack sind dann wieder die „Fashion Squared“ Projekte. Kleidung aus rechteckigen Stoffstücken. Einfach zu nähen, aber das Ergebnis sieht auch so aus, wenn ihr mich fragt. Ein Kleid aus einem Schlauch wird auch mit Gürtel nicht wirklich schöner. Auch nicht an einem Model mit perfekter Figur. Das Top hingegen… na gut, vielleicht hat meine Abneigung gegen solche Einfachschnitte auch was damit zu tun, daß sie kurvigen Figuren wie der meinen so gar nicht stehen. Die Tunika sieht auch aus, wie ohne Schnitt zusammengebastelt, das Kleid… etwas besser. Die Jacke… hm, die Jacke sieht sogar irgendwie interessant aus… aus dem passenden Stoff. Und zur passenden Figur. Aber wer ein Ferienprojekt für ungeduldige Anfänger sucht, der wird in diesem Threadsheft ganz sicher fündig.

„Master Class“ bringt dann doch etwas Technik, auch wenn schnelle „flat felled seams“ versprochen werden. Also Kappnähte und andere doppelte Nähte. Einfach einschlagen bei dünnen Stoffen klingt tatsächlich zeitsparend. Und bei dünnen Stoffen sieht es auch recht ordentlich aus. Zumindest auf dem Photo. Die „stitch and fold“ Methode kommt mir nicht schneller vor. Denn bis ich die Nahtzugaben ungleich zusammengelegt habe, habe ich bestimmt zwei Mal eine davon zurückgeschnitten. ähnliches gilt für die „fold and stitch“ Methode. Bis ich die gleichmäßig zusammengelegt habe… der „double fold“ mag immerhin Vorteile bringen, bei ganz dicken Stoffen.  Aber schneller… ich glaube nicht. Zumindest bei mir mit. Trotzdem werde ich die Methoden mal im Kopf behalten. Vielleicht kommt ja irgendwann mal der Stoff und das Teil, wo eine dieser Methoden ein besseres Ergebnis bringt…

„Fundamental“ ist die Briefecke. Oft gefürchtet, aber gar nicht schwierig, wenn man den Trick kennt. Und der wird hier gezeigt, egal ob rechter Winkel, spitzer oder stumpfer… Also keine Angst davor! 😉

„Reader’s closet“, der Blick in den Kleiderschrank der Leser ist wieder schön anzusehen. Da bekomme ich eigentlich immer Anregungen. Vorgestellt werden verschiedene Gewinenr des „2007 Simplicity/Threads Creativity Contest“. Einfach faszinierend die Ideen und wie sauber gearbeitet wird! Das Karo-kleid mit Spitze in den Faltenböden, einfach genial!

Spitze auf Kleidung nähen… Hm, Technisch interessant, Stilistisch was hier gezeigt wird doch etwas… amerikanisch…  😉

Auch die bunten Chintz-Stoffe sind technisch auf Grund der feinen Drucktechnik natürlich interessant. Aber nicht unbedingt meine Stilrichtung. Obwohl man sicher auch aus diesen etwas überladenen Mustern etwas machen kann… (Wenn ich nur nicht so viele Ideen hätte…)

Die Leserfragen (und Antworten) sind zwar gerne gefragte (wie erkennt man, welcher Stoff zum Modell paßt?), aber enthalten keine neue Erkenntnis. Aber gute Tips für die, die es noch nicht wissen.

Was haben die Lesertips? Die Idee mit der Ovi ohne Faden und Nadel gerade zu schneiden gefällt mir schon mal. Auch wenn in nächster Zeit keine Gardinen anstehen. Tja.. und dann kommtnoch die nette Geschichte zum Schluß und die Detailaufnahme eines Kleidungsstücks. Diesmal aus den 20ern. Es ist einen genauen Blick wert und wieder faszinierend, was man so alles machen kann…  Das Bindeband kommt quasi aus der Applikation…

Dieses Heft war jetzt nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es war trotzdem genug spannendes drin. Und beim Rest… wer weiß, wozu es mal noch gut ist. Im Gegensatz zu Mode altert Technik ja nicht. :o)

Passenabtrennung

Schnitteile RücketeilJetzt geht es los mit der Konstruktion der Passe. (Ein Klick auf das jeweilige Bild macht es übrigens größer.)

Zuerst nehme ich die beiden Rückenteile, links das mittlere Rückenteil, das im Stoffbruch geschnitten wird, rechts das seitliche Rückenteil. Da meine Schnitte mit Nahtzugabe sind zeichne nicht mir die Nahtlinien ein.

Gestrichelte Linien, 1,5cm von der Kante entfernt, am Halsausschnitt, an den Schulternähten und an der Naht die die beiden Rückenteile verbindet.

(Von der blauen Linie auf dem mittleren Rückenteil bitte nicht verwirren lassen, das war der Beleg einer früheren Version. Als einfach ignorieren.)

This is how the yoke is constructed. (Clicking on a pic shows a bigger version.)

On the picture you see the both parts of the back. On the left the middle back, cut on fold, on the right the side back panel. My patterns do already include the seam allowances, so I have to mark the sewing lines.

Dotted lines, 1,5cm from the edge of the pattern pieces. I’ve marked this in the neckline, the sholder and on the seam that will connect the two (in the end three…) back panels.

(The blue line of the middle back has no meaning here. That’s the facing of another version. So please ignore it.)

Rückenteile zusammengelegtJetzt füge ich die beiden Rückenteile an der Teilungsnaht zusammen.

Man erkennt daß die Teilnungsnaht im oberen Teil gerade ist und an dieser Stelle können die Schnitteile genau aneinander gelegt werden, alsi die Nahtlinien liegen übereinander.

Befestigt werden sie mit Tesafilm.

(Ich verwende Folie für meine Schnitte, deswegen kann ich gut durchsehen und die Teile einfach übereinander legen. Wer mit Papierschnitten arbeitet schneidet die Nahtzugaben einfach ab bzw. arbeitet mit Schnitteilen ohne Nahtzugabe.)

First I’m putting the two back panels together.

You can (hopefully) see that the upper part of the seamline is quite straight, so you can put them precisely next to each other. The seamlines overlap exactely. (More or less….)

Then I’m using clear tape to hold the pattern pieces in place.

(I’m using clear plastic sheet for my patterns, so it is easy to see through and overlap them If you are using paper for your pattern then you have to cot of the seam allowances or use patterns without included seam allowances.)

Schnitteile an Schulter zusammengelegtDie gleiche Prozedur mache ich beim Vorderteil. Mittleres und seitliches Vorderteil werden zusammengeklebt.

Man erkennt vielleicht, daß die vordere Teilungsnaht nur auf einer sehr kurzen Strecke gerade ist und sich somit auch nur auf einer kurzen Strecke überlappen läßt. Das hat zum einen was mit dem Schnitt zu tun, zum anderen aber auch mit meiner Figur, die viel Kurve erfordert.

Anschließen werden Vorderteil und Rückenteil an der Schulternaht zusammengelegt. Dabei beachte ich besonders das Paßzeichen am Halsausschnitt und daß die Naht auch am anderen Ende, also am Armausschnitt genau aufeinander liegt.

Dazwischen ist die Naht etwas gebogen, kann daher nicht exakt aufeinander treffen. Je nach Stärke der Biegung und Schnitt kann man das einfach ignorieren (das habe ich getan) oder am Ende am unteren Rand der Passe wieder durch eine Biegung ausgleichen.

Same procedure for the front. middle front and side front panel are overlapped and taped together.

If you look closely you can maybe see, that on the front the seamlines are only straight for some centimetres, so they can overlap only on that short distance. That is due to the pattern but mostely to my curvy figure. Patterns that do fit me have usually nothing straight…

Now I’m assembling front and back at the shoulder seam. Important here ist that the two seam lines match exactely on the neck side and on the other end an the sleeve side.

Between the seamline is a bit curved, so I cannot match it here.Depending on how strong the curve is you can either ignore it (that’s what I did in this case) or you can add that to the bottom of the yoke, forming a slight curve there.

Sattel zeichnenJetzt kann ich die Passe auch schon zeichnen.

Dank der Folie lege ich einfach eine weitere Schicht Folie über meine zusammengeklebten Teile und zeichne eine Passe.

In meinem Fall geht sie ein kleines Stück ins Vorderteil, nämlich so weit wie die Teilungsnähte aufeinanderliegen, und im Rückenteil habe ich einfach eine gerade Linie von Armausschnitt zu Armausschnitt gezogen. Im 90° Winkel zum Stoffbruch in der hinteren Mitte und genau durch die Stelle verlaufend, bis zu der die Rückenteile genau aneinander liegen.

Wichtig ist die Schulterline einzuzeichnen, denn die braucht man hinterher um Kragen und Ärmel ordentlich einnähen zu können.

Man kann es auch problemlos kürzer machen. (Länger wäre dann schwieriger, geht aber natürlich auch)

Now I can draw the yoke.

I’m just adding another layer of my clear plastic sheet over all the other layers that are taped together. And then I’m drawing the yoke.

In my case the yoke goes only a bit into the front, not further then the matched seam lines. For the back yoke sean I’m drawing a line in an 90° angle to the middlne back. The yoke ends where the seamlines of the back patterns stop to be straight.

Important is to draw the shoulder line, because this will be very helpfull when sewing in the sleeves and sewing on the collar.

A smaller yoke is easily possible. (A bigger one would be more complicated..)

Neues Rückenteil zeichnenNun müssen nur noch die Rückenteile und Seitenteile neu gezeichnet werden.

Eine weitere Schicht Plastikfolie kommt darüber und jetzt zeichne ich die Kontur des alten Schnitteils bis zur Passe nach. Dann kann man die Folie entfernen und ein neues Stück Folie auf das nächste Teil auflegen. Bis man alle vier Teile neu gezeichnet hat. (Meine Teile sind natürlich kürzer als die ursprünglichen Jackenteile, weil ich die Jacke ja gleichzeitig noch kürzer haben möchte.)

An die Passennaht muß dann natürlich noch eine Nahtzugabe angezeichnet werden, auch an der Passe selber natürlich.

Und schon hat man einen Jackenschnitt mit Passe.

Now I only have to remake the front and back patterns.

So I’m adding another layer of plastic and I’m tracing the contour of the side back (that’s the piece I’m showing in the picture) up to the yoke. Then I‘, removing that plastic layer, add another piece of plastic foil and trace the next piece until all four pieces are done. (My pattern pieces for front and back are also shorter than the original ones, because I want a shorter jacket.)

Now just adding seam allowances where the front and back pieces meet the yoke. And adding seam allowances to the yoke, of course.

That’s all, the jacket with yoke is done.