P-A-Challenge 2007: Na gut, dann halt die Jacke

Nachdem ja wegen des fehlenden Materials sonst nichts mehr ging, habe ich mir doch die Jacke vorgenommen. Ich habe ja meist mehrere Projekte gleichzeitig am Haken, aber allmählich nimmt das Chaos überhand… kann ja nichts wegräumen, an dem ich noch arbeite.

Schnitt McCalls Aber den Schnitt für die Jacke könnte ich ja dennoch mal angehen.

Ich will hierfür diesen McCalls Schnitt benutzen, den ich sehr liebe. Ich finde diese „einer für alles“ Schnitte ohnehin sehr praktisch. Stoffe und Details geändert und vom Strandurlaub über die Businessgarderobe bis zum Abendoutfit ist alles drin. Die Jacke, den Mantel und die Hose habe ich schon genäht.

Die Jacke, so zumindest meine Erinnerung, paßte eigentlich gut, nur eine FBA wäre eine Optimierung. Ich hatte sie genäht, bevor ich diesen Anpassungstrick kannte.

Since I couldn’t do anything else I finally decided to start with the jacket. I’m normally doing several projects in the same time, but my space now looks more chaotic than normal. I couldn’t range ongoing projects, could I? So… one more.

I intend to use this McCall’s pattern I really love. I like in generall the idea of these wardrobe patterns. One pattern and with few alteration and different fabrics you can create outfits from holiday to business to evening wardrobe. I’ve sewn te jacket twice, once as jacet, once as coat. And I rememberd that it did fit quite well. Only I FBA might optimize it. (The last time I’ve used this patterns was beforde i knew how to do that.

Für eine FBA braucht man den Brustpunkt. Also die Jacke schnell angezogen, um dessen Lage zu überprüfen. Knöpfe geschlossen, Stecknadel durch den Brustpunkt. (Der Jacke….) Hm. Die Ärmel sind auch etwas eng am Oberarm. Bißchen knapp am Rücken. Der Knopf auf der Taille schließt. Aber… er spannt auch.

Da werden wohl ein paar Änderungen mehr nötig sein. Gut, wenn ich die FBA mache wird es an Taille un Hüfte auch weiter. Am Rücken könnte es dann auch reichen. Ansonsten sind ja Teilungsnähte da. Und den Oberarm solte man auch weiter machen können.

Eine Menge Änderungen für einen Schnitt, den ich nehmen wollte, weil er schon paßt.

For the FBA I need to know where the breastpoint is. So I put on the jacket. Marking the breastpoint with a pin. (On the Jacket…) Hm. Well. The sleeves ar a little… snung.. around my upper arm. The waist button kan still be closed… but… well… fit… not really.

So some more alteration will be needed. The FBA will give more room around waist and hips. That’s good. Maybe this will create more room an the back, too. End the upper sleeve… should be possible to enlarge that. Quite some things to do for a pattern I intended to use because it fits…

Während ich so den Folienschnitt meditiere kommt die Erkenntnis über mich: Die Jacke und damit der Schnitt sind einfach eine Nummer zu klein. Glücklicherweise habe ich das Originalschnittmuster auch noch Und es geht bis Größe 22… Na gut, dann kopiere ich den Schnitt in Größe 22 neu und nähe eine Testjacke.

Was irgendwie der Schritt war, den ich aus zeitgründen vermeiden wollte… :o)

While I’m still meditating my pattern enlightenment comes over me: The jacket and the pattern… are just too small. Luckily I still have the original pattern and it goes to size 22. Well… I’m copying the pattern in 22 and I will do a test garment. Which was exactely the step I hat planned to avoid… :o)

P-A-Challenge 2007: Frust

*grmpf* Heute klemmt es total.

Den Rock kann ich nicht fertig machen, weil ich nicht mehr genug Futter habe, für das Oberteil habe ich jetzt eine Idee (natürlich eine, die aus meinem Schnell und einfach Projekt etwas sehr zeitaufwendiges macht) und für die fehlt mir Stickgarn. Ich habe zwar noch eine halbe Rolle in einer passenden Farbe, aber leider hat niemand in Köln Mettler poly sheen und so kann ich nicht zukaufen. Und die Alternative die ich gefunden habe muß ich bestellen. 🙁

Und darauf, am dritten Teil zu arbeiten, bin ich irgendwie noch gar nicht eingestellt. Im Kopf bin ich noch bei den anderen beiden Projekten und wollte eigentlich erst mal sehen, wie Rock und Oberteil aussehen, bevor ich die Jacke dazu nähe.

Außerdem habe ich morgen einen Zahnarzttermin.

(Nach dem ich wenigstens Futterstoff kaufen gehen kann… :o)

Today I’m completely stuck.

I can’t go on with the skirt because I don’t have enough lining left. For the Top I have an idea I think I will like (and what will turn my auick and easy project into something very time-consuming), but I need embroidery thread for that. I still have, even in the right colour, but nobody in Cologne sells Mettler poly sheen, so I cant buy more of it. And the possible alternative I have to order. 🙁

I tried to work on the jacket, but I cannot put my mind to that. My head is still too much with the other two unfinished projects. Plus I’d like to see how skirt and top turn out, before I start planning the design of the jacket. Hoping to find inspiration in the finished parts…

Oh… and tomorrow I have an appointment with my dentist.

(After which I hope to find the time to buy the lining. Black Venezia should be available in Cologne… :o) )

P-A-Challenge 2007: Oberteil oder War ja nur so ’ne Idee…

Test ChenilletechnikWie schon gesagt, einfach nur die Toile de Jouy oben an den Strickstoff ansetzen… ist mir zu langweilig. Und paßt einfach nicht ganz. Da fehlt was. Zu hell? Zu wenig Struktur? Egal, einfach so ist es einfach zu platt.

Da sah ich irgendwo beim Surfen (leider weiß ich nicht mehr wo) ein Kissen in Chenilletechnik. Was mir gefiel war, daß man das Muster der untersten Stofflage irgendwie noch erkennen konnte. Und für Struktur sorgen die plüschigen Raupen auch.

Eine prima Idee, den gewonnen Chenilleschneider einmal einzusetzen.

As I’ve said before… just sewing the Toile de Jouy to the knit doesn’t work for me. Is it to light in colour? Is it the structure that doesn’t match? No matter… it doesn’t work.

But some time ago, surfing the web (I don’t remember where) I saw a cushion in Chenille. What I liked about that model was, that the lowest fabric was a print and you could still figure out, that it was a flower print. No details, but the idea was still there. Plus the Chenille creates texture…

So I decided to try my newly won Chenille-Cutter.

Manchmal werde ich gefragt, woher ich denn immer vorher weiß, was hinterher rauskommt.

Die Antwort ist einfach: Ich weiß es nicht, ich probiere es.

Da ich von den Challenge-Stoffen nicht viel habe, teste ich die Idee zuerst einmal mit einem Rest eines alten Blumendruckes. (War mal ein Sonderangeobt und ich hatte sehr viel davon. Ein Schlafanzug für mich und ein Kleid für eine liebe kleine Verwandte waren damals entstanden.) Obendrauf kommen zwei Lagen des blauen Köper vom Proberock.

Zuerst lerne ich, daß es gar nicht so einfach ist, richtig mit dem Chenilleschneider umzugehen und dann lerne ich, daß die unterste Stofflage etwas größer sein sollte, damit man den Einstieg besser findet.

Ich versuche die schmalste und die breiteste Einstellung, die der Schneider hergibt. Nach zwei Runden in der Waschmaschine ist es noch nicht perfekt, aber die Richtung stimmt so grob. Es wird plüschig und die Abstände zwischen den Steppreihen sollten nicht zu klein sein. Dann könnte es klappen…

aufgeschnitten Sometimes people ask me, how I know in advance what will be the outcome of my experiments. Well, the answer is easy: I don’t know, I just try…

The amount of fabric from the Challenge is somewhat limited, so I’m using the restover of an old flower print (bought very long ago at a sale and made into pyjamas for me and a cute dress for a little girl in my family) as basis and two layers of the blue fabric of my test-skirt.

First thing I learn is, that using this tool corectly takes a little more experience than expected. (Not much, but I had expected it to work with „no experience at all“). Second thing I learn is that the lowest layer of fabric shold be a little bigger than the other, to make it easier to insert the cutter in the tunnels.

I make to samples, one in the smalles variation, the other in the largest. The first picture shows the scraps after running through the washing machine twice. Not perfect yet, I cannot see enough of the basic fabric, but if the other fabric ravels a little more… it should do.

Doch jeder Stoff verhält sich anders, also die nächste Testrunde mit dem schwarzen Silicon popelin, der auch auf das engültige Kleidungsstück drauf soll.

Der Umgang mit den Chenilleschneider klappt schon viel besser.

Diesmals wähle ich die beiden mittleren Tunnelgrößen. 1cm und 0,7 cm.

aufbürsten zwecklos But every fabric is different.

So next try, again with the flower print as basic layer but on top the black „Silicon Popelin“ I intend to use for the Challenge garment.

This time I’m choosing the two „middle“ sizes of the cutter: 1cm and 0,7cm for the tunnels.

And cutting goes much quicker now… the tool it easy to use…

Nun, das untere Bild zeigt den Stoff nach zwei Runden in der Waschmaschine.

Und heftigem Bürsten mit dem Nagelbürstchen.

Kein großer Unterschied zu Bild 2?

Richtig. Der Stoff… franst gar nicht. Nicht nenneswert jedenfalls. Das war schon mal nix… ich brauche mal wieder einen Plan B. Und diesmal… hat mein Hirn noch keinen. Aber es brütet…

Well, the last picture shows the samples after having passed the washing machine twice. And heavy brushing with a strong brush.

Not much difference to picture two, you say? Yeah… the fabric doesn’t ravel. Or only very, very few.

So I’ll need another plan. I have no idea, what my brain will come up with. Neither has my brain… but we’ll see…

P-A-Challenge 2007: Erste Überlegungen zum Oberteil

Schnitt von burdaDer Rock ist zwar noch nicht fertig, aber das hindert mich natürlich nicht, auch schon mal vorsichtig über das Top nachzudenken. Die Aufgabe sieht ja ein gesamtes Outfit vor. (Welcher Depp hat sich eigentlich das ausgedacht? Ach so… ich war das. 😮 )

Vorgesehen dafür habe ich den Strickstoff. Langweilig, ich weiß, aber es bietet sich irgendwie an… Damit es nicht ganz so langweilig wird, dachte ich an einen Raglanschnitt.

Und weil bei meinem Arbeitstempo die Zeit bei weitem nicht reicht, um für alle Teile erst ein Probeteil zu nähen, benutze ich einen alten Schnitt. Ein Burda-EASY Plus, Nummer 8441 (schon lange wieder aus dem Programm genommen, wie immer, wenn ich mal einen burda-Schnitt mag..), der mit relativ wenigen Änderungen… nun ja, tragbar wurde. Paßformsensibel ist ein weites Shirt ja nicht so sehr. Und der Strickstoff ist extrem weich, der hat und hält ohnehin keine Form.

The skirt isn’t finished yet, but I’ve started thinking about the shirt. The Challenge demands a whole wardrobe, not just one piece.

I’ll take the knit fabric for the shirt, that’s not really thrilling, but the easiest solution. To make it a little less boring I decided to use a raglan style pattern. And as a very slow worker I won’t have the time to test another pattern, so I picked one from my „archive“.

An old (discontinued after a short time and long ago, that’s what always happens with Burda-patterns I like) Burda-EASY in Plus size. I’ve altered it to fit sufficiently well and used it three times, so far.

Daß der Strickstoff alleine nicht reichen würde war klar, also wollte ich die Ärmel aus einem anderen Stoff nähen. Meinen schwarzen Zusatzstoff, den Silicon Popelin hatte ich dafür im Auge. Schwarz in der Nähe meines Gesichtes ist nicht optimal… aber wird gehen müssen.

Schnitteile an Stoff angepaßt.Ein kurzes Anhalten des Strickstoffes zeigte allerdings, daß nur die Ärmel aus einem anderen Stoff nähen nicht reichen wird. Zumindest nicht, wenn ich nicht vorhabe, bauchfrei zu gehen. (Nicht daß nicht genügend Bauch zum zeigen da wäre… so quantitativ… *g*)

Also muß oben eine Passe abgetrennt werden. Was nicht weiter schwierig ist, einmal quer durchschneiden, neue Nahtzugabe dran, fertig. Und bei der Gelegenheit auch gleich noch kurze Ärmel aus den langen gemacht.

It was quite clear from the beginning, that the knit fabric alone wouldm’t be enough for a whatever in my size. So I had been planning to make the sleeves from the black silicon popelin I had bought in addition to the challenge fabrics. Black close to my face isn’t the best choice, but as long as it’s only the sleeves it should be okay.

A closer look to the knit-fabric revealed, that, if I want the shirt to cover my tummy, I would have to add more fabric. Also to the front and back. This led to the decision to make a kind of a yoke.

A very easy thing to do: Just draw a line, cut and add new seam allowances. (Okay, I didn’t cut the pattern I had, I made a fresh copy. With short sleeves, the other change on this pattern.

Allerdings… mit der Passe kommt der schwarze Stoff nahe an mein Gesicht, nicht ganz erwünscht… Ich drehe und wende die Stoffe ein wenig hin und her…und stelle fest, daß der Toile de Jouy vom Rotton her eigentlich ganz gut zum Strickstoff paßt. Im Strickstoff sind ja viele Rottöne drin… Einfach nur hinnähen ist mir aber zu unruhig. Und zu langweilig… Da muß ich mir noch was einfallen lassen.

The yoke is a good idea to deal with the shortness of the knit. But then I’ll have the black fabric close to my face….. not really good. A little tossing around of all the so far unused fabrics showed, that one of the red hues of the knit is not so far from the red of the Toile de Jouy. So I’ll try to combine those two. Only the contrast between the clear Toile de Jouy and the deep red of the knit is to strong for my taste. So I’ll have to find a solution to deal with that…

P-A-Challenge 2007: Letzte (?) Schnittänderung Rock und Plan B

Rockschnitt angepasstMeine vorne tiefe Taille mußte wieder auf den Schnitt zurückübertragen werden.

Es war ja ganz schön viel wegzunehmen. Zuerst habe ich, in bewährter Manier, einfach die fünf Zentimeter brutal weggefaltet und an dem Seitenteil einen ebenso großen Keil. (Der seitliche Abnäher sollte ja nicht kürzer werden, daher ein Keil.)

Dabei stellte ich dann fest, daß es so doch schwierig wird, die Nahtlinien anzupassen. Außerdem war mein erster Versuch auch etwas tief, ich muß ja die Taille tiefer setzen, also sollte die Änderungsstelle möglichst weit oben sein.

Also… (wieder was gelernt) statt faul einen Keil wegfalten habe ich die Strecke auf zwei Mal rausgenommen. Und schon sehen die Übergänge besser aus.

On the pattern I had to take out 5cm in the middle but none at sides. That’s quite a lot.

First I tried to fold away all in once. (I’m kind of lazy… :o) But then finally decided, that it is way, way, way easier to smoothen out the seamlines if I’m doing it in two steps. Okay… lesson learned…

Auf dem vorderen Mittelteil (im Bild rechts) habe ich zwei sehr flache Keile weggfaltet, 2,5cm an der Mittellinie, 2,0cm an der Naht.

Das Seitenteil (links im Bild) mußte dann den restlichen Unterschied vertragen, hier habe ich Einschnitte quer gemacht und zwei Mal zwei Zentimeter überlappt. Am Abnäher hingegen habe ich nach dem wieder zukleben nur die Nahtzugabe aufgeschnitten, da mußte natürlich etwas weiter rein. Die eine Seite des Abnähers ist jetzt stark gekurvt, mal sehen, wie viel Spaß es machen wird, da einen Reißverschluß einzuarbeiten.

Damit ich bei meinen verschiedenen Änderungsschritten nicht durcheinanderkomme, verwende ich verschiedene Farben: Die erste Version, so wie ich den Schnitt kopiert habe, ist blau. Die erste Änderung rot und für die letzte (hoffentlich) Änderung habe ich grünen Stift verwendet.

On the middle gore of the skirt I did just fold in the pattern, 2.5cm at the midline, 2cm at the seamline to the side panel. This I did twice.

The rest I did on the side gore. (This is one piece of fabric with a long dart, but no sideseam.) Here I made a slit from the seamline to the dart and made the plastic overlap 2cm at the „seam-side“ direction to front to no overlap at the dart-side. This also I did twice.

One side of the dart is now very curvy. Putting in the zipper there will be fun, I guess… 😮

Als das erledigt war, machte ich mich gestern Abend ans puzzlen.

Eine gute Stunde später wußte ich, was ich vorher geahnt hatte: Keine Chance, den Rock aus dem vorhanden Stoff zuzuschneiden. Viel fehlt nicht, vielleicht fünf Zentimeter in der Weite und zehn in der Länge… aber so…. Nein.

Da ich dieses allerdings schon geahnt hatte, hatte mein Gehirn über die letzten Wochen genügend Zeit, einen Plan B auszubrüten: nur vorder und Rückenteil des Rockes werden aus dem Glencheck, die Seitenteile aus meinem schwarzen Zusatzstoff. (Von dem ich noch mal drei Meter nachgeordert habe, denn mir ist für das Oberteil auch noch eine stoffverbrauchende Technik eingefallen….)

After finishing the pattern I tried to lay it on the fabric. One hour later (yesterday night) I knew for sure, what I had somewhat guessed before: No way, there’s not enoug fabric für the pattern. It’s not much, what’s missing… like 5cm larger and 10 cm longer… but… it’s not there.

So switch to Plan B… since I had been thinking all the time, that this might happen, my brain has had enough time to produce Plan B. (Things like that my brain can do without me… I don’t know about it, but when I need it, the idea is there and pops out. In most cases, at least.) Only the middle parts (front and back) will be made of the prince-de-Gaulle, for the sides I’ll use the black silicon popelin I had bought. (And I had just ordered 3 more meters of it, because I had another fabric-consuming idea….)

Bigger als PLUS oder jenseits von Burda

Nähzeitung wie Burda sind ja eigentlich was Tolles, so viele Schnitte für so wenig Geld… bekommt man sonst nicht.

Allerdings sollte man nicht zum gewichtigeren Teil der Bevölkerung gehören, denn bei Größe 44 oder 46 endet das normale Angebot, bei 52 ist dann endgültig Schluß. Auch im Sonderheft „Burda Plus“ hört es da auf. (Ich besitze noch eine historische Ausgabe einer Burda für Mollige, da waren einige Modelle bis Größe 60 im Angebot. Und die Modells waren auch noch wirklich wenigstens mollig…)

Für mich persönlich reicht dieses Größenspektrum auch, aber ich kenne einige Leute, sei es „virtuell“ über das Internet, sei es ganz persönlich, die dieser Gruppe entwachsen sind. Und gerade diese sind besonders auf das Anfertigen eigener Kleidung angewiesen, denn das Angebot an fertiger Kleidung in diesen Größen ist ebenfalls nicht großartig. Und wenn, dann noch dazu teuer.

Und immer wieder bekomme ich mit, wie diese Frauen sich plagen, Schnitte irgendwie über drei, vier, fünf Größen aus dem Heft heraus zu vergrößern und unter dem Einsatz vieler Fehlversuche und dem damit verbundenen Zeit- und Stoffaufwand einen wenigstens halbwegs passenden Schnitt zu bekommen.

„Liebe Mädels,“ sage ich dann immer „es gibt doch noch ein Leben jenseits von Burda! Es gibt doch nicht nur Hefte, es gibt nicht nur deutsche Hersteller! “ Ein Blick über den großen Teich lohnt hier wirklich, gerade Butterick und auch Simplicity bieten auch Schnitte bis Größe 32W an, das entspricht immerhin der deutschen Größe 58.

„Aber,“ so kommt der Einwand, „diese Einzelschnitte sind doch so teuer! Und das, wo ich doch schon so viel Geld für Stoff ausgeben muß, weil ich besonders viel davon brauche…“ Klar, und dann braucht man ja gerade wenn man eine „nicht-Standard“ Größe hat nicht nur einen Schnitt für ein besonders Modisches Teil, sondern man braucht einen Schnitt für alle Kleidungsstücke: Hose, Rock, Jacke, Top oder Bluse, Kleid, Mantel,… da sind schnell 50 oder 70 EUR für die Grundausstattung an Schnitten weg!

Das stimmt… und auch nicht. Ja, die Einzelschnitte sind teurer als ein ganzes Heft für fünf Euro. und die importierten Schnitte noch etwas mehr, weil sie ja für den relativ kleinen deutschen Markt übersetzt werden müssen. Aber nein, man muß keine Unsummen für eine komplette Garderobe ausgeben. Ein Schnitt genügt! Butterick und Simplicity bieten beide sogenannten „Wardrobe“-Schnitte, die tatsächlich alle Teile für eine komplette Garderobe enthalten.

Und ganz ehrlich: Ein passender Schnitt ist doch letztlich billiger als drei Hefte, die ich nicht wirklich nutzen kann. Von den vielen Metern Stoff für mißglückte Probemodelle mal ganz zu schweigen…

Deswegen stelle ich hier einige dieser Schnitte vor. (Damit ich selber nicht jedesmal neu zusammensuchen muß, wenn mich mal wieder jemand fragt 😉 )

In Germany it’s not easy to find patterns in sizes beyond 52/26W because the Sewing Journals stop there. And many people don’t know, that larger patterns exist. Or they hesistate, because they believe it will cost them a fortune to buy patterns for a complete wardrobe. So I’m introducing here some wardrobepatterns in large sizes from Butterick and Simplicity.

Bei Butterick habe ich folgendes gefunden:

B4817: Rock, Hose, Jacke, Top und Weste

Die Teile sind sehr schlichte Basisteile, somit auch einfach und schnell zu nähen und anfängergeeignet. Aber durch die Wahl der Stoffe und selber angebrachte Details wie Taschen, Borten, Stickereien,… kann man sie für alle Situationen tragbar machen. Egal ob mit dem Nachwuchs im Sandkasten oder bei der Arbeit. (In dem Fall die Jacke etwa einfach füttern und schon sieht sie „angezogener“ aus.)

B4623: Jacke oder Mantel mit Revers, Hose und Rock (beide ohne Gummizug…) und einen Hut.

Der Schnitt ist „couturiger“ und eindeutig Business-geeignet. Aus Wollstoffen und mit der langen Hose für den Winter, aus Leinen, Baumwolle oder Seide für den Sommer, die Hose in Capri-länge. Oder aus Taft zum Ausgehen. Und auch hier gilt: abwandeln erlaubt. Eine andere Reversform zu zeichnen ist gar nicht so schwierig.

B4471: Jacke, Top, Kleid und Hose

Auch hier bestimmt der Stoff den Look. Aus Baumwolle oder buntem Leinen für den sportlichen Freizeitlook, aus Seide oder Chiffon ein Ausgehkleid mit schmeichelnder Flatterjacke.

Das alles bis 32W, was in etwa der deutschen Größe 58 entspricht. (Immer die Körpermaße anhand Maßtabelle überprüfen, jede Firma benutzt etwas andere Proportionen!)

Wenn das nicht reicht, bietet Butterick auch noch Modelle bis Gr. 44W, was etwa einer deutschen Größe 70 entspricht.

B5047: Bluse, Jacke, Rock.

Der Rock kann je nach Stoff eher romantisch oder elegant gestaltet werden, die Jacke mit den kurzen Revers und Wiener Nähten und die Bluse können ebenfalls für jede Arbeits- oder Partysituation passend gemacht werden.

B5053: Hose, T-Shirt, Jacke

Kann im bequemen Freizeitlook gestaltet werden, aber auch zum lässigen Businessoutfit.

Butterick-Schnitte bekommt man auch in Deutschland in vielen Stoffgeschäften, auch wenn die großen Größen oft bestellt werden müssen und nicht vorrätig sind. Oder man bestellt gleich über das Internet, etwa bei Schnittmuster.net oder bei scherzkeks-stoffe.de Beide können das komplette in Deutschland erhältliche Programm bestellen, auch wenn das Modell nicht auf der Webseite gelistet ist.

Eine zweite gute Adresse für die PlusPlus-Größen ist Simplicity

3699: Shirts, Hose, Rock, Kleid

Jugendlich und bequem, bunte Baumwoll-Jerseys für den Sandkasten, weicher Viscosejersey oder Slinky für Disco oder Familienfeier.

3805: Kleid, Tunika, Hose, Rock, Jacke (bis Größe 28W/54)

Eher schlichter Basisschnitt, aber dadurch auch wandelbar, von Freizeit bis sportlichem Look für die Arbeit.

3894: Jacke, Shirt, Hose, Rock (bis Größe 28W/54)

Von bequem über lässig elegant bis flippig… der Stoff macht den Look.

4198 Hemdblusenkleid (auch als leichter Mantel zu tragen), Hemdbluse, Rock, Hose, Short

Wieder bequemer bis korrekt-sportlicher Freizeitlook. Und wenn man nicht gerade bei einer Bank arbeitet, sicher auch arbeitstauglich zu stylen.

4408: Kleid, Top, Mantel, Hose, Rock

Mit Etuikleid und Mantel sowie korrekter Hose und Rock würde ich das das „Business-rundum-sorglos“-Paket nennen. 😉

5311: Mantel, Jacke, Hose, Top, Rock, Tasche (bis Größe 28W/54)

Sehr purer Look, von schlichter Eleganz. Mit dem kleinen Stehkragen am Mantel hat es ein bißchen was asiatisch angehauchtes, finde ich. Ob zum Einkaufsbummel oder zum Abendessen… Und nicht vergessen: Details sind änderbar, und der Stoff macht den Look!

Ich bringe mir meine Simplicity-Schnitte immer aus Paris mit, aber in Deutschland kann man sie immerhin bestellen, etwa bei www.schnittmuster.net

*uff* Schon wieder so viel Text… aber in Zukunft kann ich auf mein eigenes Bookmark zurückgreifen und muß nicht jedesmal neu suchen. Und vielleicht… hilft es auch hier jemandem weiter?

P-A-Challenge 2007: Taille und Rocksaum

So, Frau mhs hatte am Samstag Zeit (nach einem Besuch im Wollladen, für dessen Ergebnis ich mich aber nicht schuldig fühle… *g*) und der Rock durfte einmal Bekanntschaft mit ihrem Rockabrunder machen. Manchmal ist so ein Teil sicher praktisch, aber selten genug, daß nicht jeder eines haben muß.

Rock gerade Nähbücher verweisen ja gerne darauf, daß der Rockbund gerade sitzen sollte, parallel zum Boden, auf der Taille, bevor man sich an die Bestimmung der Saumlänge macht. In der Theorie ist das auch prima.

In der Praxis hingegen stimmt das nicht immer.

Das erste Bild zeigt meinen Proberock mit geradem Bund. Auf Taille. Theoretisch. (Ich entschuldige mich für dich schlechten Bilder, Spiegel überfordern meine Kamera… Aber Dank meiner ungebräunt weißen Haut sollte der Kontrast zum dunklen Rock genügen, um das relevante zu erkennen.)

Sewing books often advise you, to make sure, that the waistband sits well, on your waist and parallel to the floor, before you decide about the hem of a skirt. Great idea! Theoretically….

The picture shows (okay, more or less… sorry for the poor qualitiy but I had to photograph myself in a mirror and the camera doesn’t really like that situation… but I think my skin is white enougt to provide a good contrast to the blue skirt…) the waistband on my theoretical waist. Parallel to the floor.

Bund auf Taille Allerdings… so bald ich mich bewege kommt der Bund ins Rutschen.

Und landet in der Praxis vorne ein ganzes Stück tiefer als hinten.

Meine Taille denkt nämlich gar nicht daran, parallel zum Boden zu laufen. Die läuft schief.

Mein großer Hintern macht die Sache natürlich nicht besser, denn da muß der Stoff ja auch drüber. :o)

Und ich weiß wieder, warum ich schon so lange keinen weiteren Rock mehr genäht habe… Bei engen Röcken mußte ich auch vorne am Saum immer einiges mehr wegnehmen, aber da fällt es weniger auf.

Well, I’m not a statue and as soon as I start to move, the waistband falls down in the front. On my natural waist. Which is not parallel to floor. Not the least bit.

Okay, my…. „protruding derriere“ (okay, fat is the word…) doesn’t make it better either.

But it reminds me, why I havent been sewing wider skirts for ages. Even on straight skirts I had to bring in the front hem much more than the back one, but still it’s less striking.

Der Unterschied zwischen dem eingefalteten Saum vorne und hinten liegt bei neun Zentimeter!

Rocksaum Auf dem Kleiderbügel sieht der Rock jetzt absolut absurd aus.

Den Proberock werde ich so säumen, für den Challengerock werde ich allerdings den Schnitt anpassen.

Der Unterschied zwischen vorderer Mitte und der Seite des Rockes liegt immer noch bei sieben Zentimetern.

Ich werde den Rockschnitt vorne und zur Seite hin verlaufend knapp unterhab des Bundes um fünf Zentimeter kürzen, zum seitlichen Abnäher hin verlaufend. Dann bleibt noch genug Spielraum, falls der Rock aus einem anderen Stoff anders fallen sollte oder sich deutlich anderes aushängen.

Den Rest gleiche ich dann auch am Challegenrock über des Saum aus.

Ach ja, ich weiß jetzt auch wieder, warum ich keine Schneiderpuppe habe… die würde da eh nichts nutzen. Die helfenden Hand einer Freundin ist eben doch durch nichts zu ersetzen. 😉

The difference of the hem between front and back makes 9cm!

And the skirt looks so absurd an the hanger.

This skirt I will finish that way, but for the Challenge-skirt I will shorten my pattern in the front part. I’ll take out fife centimeters in the front blending to nothing in direction of the side-dart. (The difference between front and side is 7cm). That way I have enough left in case the other fabric behaves differently. You never know…

And the rest I can correct in the hemline.

Also this reminds me, why I have no dressmakers model for me… that couldn’t have a waist like me. Nothing replaces a friends helping hand. 😉

Revue de Presse: Burda modemagazin August 2007

Beim Samstagseinkauf im Supermarkt landet auch die aktuelle Burdaausgabe im Korb. ( Die mit dem elegant-streng schwarz-weiß gehaltenen Titel einen ziemlichen Kontrast darstellte. So wohl zum Publikum des Supermarktes als auch zur umgebenden schreienden  „Volksmusikstar-liebt-Schlagerstar-heiratet-Prinzessin-läßt-sich-von-Fürst-scheiden“ Presse…)

Das Editorial bewirbt den längsten Laufsteg der Welt… 1111 Meter… das in High-Heels, ein echte Herausforderung für die Models, nehme ich an. :o) Aber in den Europapark werde ich deswegen sicher nicht fahren, das ist ja so gar nicht meine Welt.

Das Accessoire des Monats ist diesmal ein Haarreif. Prima selbstmachprojekt, würde ich sagen… Kleber und Perlen… Was mich allerdings daran erinnert, daß bei mir Haarreifen nie recht auf dem Kopf halten wollen…

Der aktuelle Trend ist mal wieder Mode im Herrenstil. Keine neue Idee, aber ich mag das. Und es geht gleich mit einem absolut genialen Teil los! Das Cape 111A, ich würde es eher als einen auf das wesentliche reduzierten Trenchcoat sehen. Ob ich das irgendwie für mich umsetzen kann? Bis Größe 46 ist es drin, eine Größe mehr an den Schultern sollte machbar sein. Und die Paßform kann bei so einem Cape doch nicht allzu schief gehen, oder?

Auch das Kleid 106…. absolut genial, reduziert, sexy, schlicht. Finger weg, schwarz ist NICHT deine Farbe. Und der Ausschnitt ist auch zu tief um alltagstauglich zu sein.

Der Nadelstreifen-Anzug darf ebenfalls nicht fehlen… Wieder genial interessante Details an der Jacke. Revers- oder Schalkragen? Beides! Finger weg! Er wird dir nicht passen… Er wird dir nicht passen…. Er wird dir nicht passen…. grrr…

Wobei mir gerade auffällt… alles ist schwarz, aber sie haben es tatsächlich geschafft, es so zu photographieren, daß man was erkennt… Sehr schön.

Kleid 101A… na gut. Sieht aus, wie gerade aus dem Bett gekrochen. Ballonform und gecrashter Taft… mag trendig sein, sieht trotzdem Sch**** aus.

Und noch eine schöne Jacke, mit Stehkragen… ach so, Kurzgröße, na gut.

Der schlichte Mantel 112A sieht zwar nicht mehr nach Männerkleidung aus, genausowenig wieder Bleistiftrock mit Volant… aber trotzdem schöne Teile. (Wobei… die Armausschnitte des Mantels auf dem Photo… besser nicht bewegen damit…?)

Die „fashion-news“ empfehlen Nietenverzierung für alles. (Äh… hatten wir das nicht erst? Oder habe ich es woanders gelesen? Jedenfalls kann man mit diesem Trend auch allerlei Billligaccessoires aufpeppen. Wenn man mag…

„Freizeit“ im Herbst wird kariert… wobei…. Herbst? Ärmellose Kleider mit dicken Pulswärmern und Wollmütze? Unpraktisch, irgendwie… 😛 Der Ballonkleidschnitt darf ein wunderschönes rotes Schottenkaro verunzieren. Ich liebe rotes Schottenkaro. Ich habe auch noch einen Faltenrock aus den 80ern im Schrank. Nein, ich trage es nicht mehr.  Aber da der Rock ein serh guter Wollstoff war, konnte ich mich nicht entschließen, ihn wegzuwerfen. Vielleicht kann man den Stoff ja doch noch mal…?

Von der Bluse in Karobatist erkennt man unter der Strickjacke hingegen weder Schnitt noch Stoff… und welchen Sinn es macht, sich einen Belichtungsmesser vors Auge zu halten…? Es soll wohl irgendwie neckisch aussehen. Tut es aber nicht. Nur doof…

Das Cape noch mal, diesmal mit Karofutter… hm… wäre vielleicht eine Idee für meinen Karorock? Rock 116 ist jedenfalls eine echte Herausforderung… so viele Teilungsnähte und jeweils das Karomuster anpassen…  Wenn ich mir das Bild genau angucke, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, die Passe so tief herunterzuziehen. Sobald man sich bewegt, scheint es unschön zu fallen? (Manchmal wäre es wirklich schön, könnte man die Modelle mal auf dem Catwalk in Aktion sehen…)

Jacke 115 ist dann mal wieder in guter Burda-Tradition photographiert… nämlihc so, daß man gar nichts erkennt. Hier hilft mir auch die Schemazeichnung nicht weiter… ich kann mir unter der Jacke nicht ercht was vorstellen. Shirt 105B hingegen zeigt die Quernähte, die für meine Begriffe unter der Brust velraufen sollten zumindest bei Bewegung genau auf der Brust. Die spannende Frage ist dann immer, fällt es wieder runter, wenn man die Arme runter nimmt? Und tut es das auch noch, wenn man mehr als Cup A hat?

Das Kleid 106 noch mal als Shirt… hm… der Ausschnitt sieht hier gar nicht mehr so groß aus…. ich hab ja noch den schwarzen Jersey aus Paris… wenn ich die Schleife weglasse…? Und ein Shirt sollte der Stoff ja eh werden. Wenn auch ein schnelles… *hüstel*

Ach ne, bei der Modeberatung geht es doch wieder um Burda-Modelle… jetzt erkennt man auch die Jacke etwas bessern. Ne, die Stiefeletten gehen gar nicht. Dazu eine leuchtgebe Handtasche und eine schwarze Basecap aus Lack… aua, das tut weh… wenn das „modisch“ ist, will ich nicht modisch sein. Der Faltenrock hat hingegen in beiden Varianten was biederes…? Vielleicht weil man im Styling die interessante Passe nicht mehr sieht?

Farbtrend grün. Gut. Nicht für mich. Blazer 102 noch mal aus Leder. Dahinschmelz für die Reverslösung, aber den Sitz der Ärmel und im Brustbereich auf dem Photo zweifelnd beäug – Leder ist da verräterisch… Daneben ein nettes Foto, um Wwrbung für Popcorn oder vielleicht auch einen Partyveranstalter zu machen. Daß es allerdings auf die Hose ankommt…. da käme man ohne die Schemazeichnung sicher nicht drauf… Den Rock 116 in der Satinvariante erkennt man genauso wenig… Die Bluse 114 dafür um so besser. Die hingegen ist irgendwie nicht mein Stil. Und.. äh.. wo ist den auf Seite 35 das Grün? Mit filtern oder Farbmanagement zu spielen macht Spaß, ich weiß. Aber wenn dann weder Farbe noch Schnitt zu erkennen sind… wirds lästig.

Bluse 117 verspricht „unter den Drapierungen sucht man vergebens nach kleinen Pölsterchen“. Mag daran liegen, das der Schnitt nur bis Größe 44 drin ist. :o) Aber ich wette, bei mir würde man weder die kleinen noch die größen Pölsterchen drunter vergeblich suchen…

Ah… die „Angebliche Stars tragen Mode“ Seite…warum nennt sich diese Rubrik eigentlich „highlight“? Der Peinlichkeiten? Leggins waren in den 80ern auch keine Modesünde, das wurden sie erst in der Nachschau der 90er. Und in zehn Jahren wird man die aktuelle Legginstragerei wieder mit dem gleichen peinlich berührten Blick betrachten, wie heute die der 80er. *g* Und mal ehrlich… von den abgebildeten Damen (die mir wie übliche alle gänzlich unbekannt sind) sieht nur Mila Jovovich gut aus. Und die kann nun mal einfach alles tragen, wenn es sein muß, auch nur ein paar Bandagen. *g*

In diversen langweiligen beigetönen kommen die „basics“ daher. Jetzt erkennt man auch Jacke 115 erstmals gut. Hm… so ist das gedacht… hat vielleicht doch was. (Wobei der erschreckte Blick des Models vermuten läßt, daß sie sich darin nicht so wohlfühlt. Bluse 117 mit der Schleife über dem Bauch. Ne, auch nicht in weiß. Mantel 112 hingegen ist in beige ein echtes Basicteil. Nicht aufregend, aber Jahre oder gar Jahrzehnte lang tragbar. Und nie verkehrt angezogen. Verflixt, ich brauche dringend wieder so einen Standardmantel… wenn ich jetzt so dran denke… Die Accessoires in beige sehen naturgemäß eher fade aus… mit Ausnahme des Handies vielleicht… aber braucht man so was vergoldet? Bißchen proll-protzig, oder?

Ah ja, mit Rock 118 nie schräg irgendwo anlehnen… dann klappen die Falten auf und es sieht nur bescheuert aus. Und weil ich die weite Hose mit den Aufschlägen sehe…. nie mit Schuhen mit Absatz tragen, zumindest nicht, wenn man die Angewohneheit hat, seine Füße mehr als einen Zentimeter über den Boden zu heben. Besonders treppab kann man den Absatz ganz prima im Aufschlag einhaken… :o)

Die Mode-ideen haben was von „die Redaktion ist im Urlaub, wir müssen die Seite noch voll bekommen“. Ausgelutschte Ideen und hingekritzelte Zeichnungen…. gähn

„Müllerschön“? Reizender Name… der ist echt? Egal, die etwas überladen Stickereien aus Perlen und Halbedelsteinen passen dazu. Und das exclusiv-design Kleid sieht zumindest auf der Zeichnung ganz allerliebst aus. (Warum denn schon wieder nur bis Gr 42??) Leider erkennt man auf dem Bild dermaßen gar nichts, daß man sich schon fragt, ob die Paßform so schlecht ist, daß sie es so aufnehmen mußten? Sieht doch nocht mal das Bild als solches gut oder interessant aus…

Uhren gähn habe ich eine ausführliche Sammlung….. ich bekomme welche, meist von wohlmeinenden Menschen, lege sie irgendwohin, bis die Batterie leer ist und lege sie dann in eine Schublade. Mit dem guten Vorsatz, mal wenigstens von einer die Batterie wechslen zu lassen und auch mal wieder eine Uhr zu tragen. Was ich dann wieder vergesse. Uhren sind unbequem und es gibt überall welche. Am Computer, auf dem Telephondisplay, im Büro, am Bahnhof… *g* Ähem… ja. Uhren sind nicht mein Accessoire.

Die Internetseite bewirbt den Burda-Internetauftritt… und weist darauf hin, daß der jetzt unter www.burdafashion.com zu finden wäre. Und was passiert, wenn man das in den Browser eingibt? Genau… man wird auf www.burdamode.com umgeleitet… *ggg* Das mit dem Timing üben wir nochmal, oder? 😛

Ah, die Plusmode… Jeans ist jetzt aus meiner Sicht ein eher langweiliges Thema… aber gleich die ersten Modelle, Jacke, Bluse und Hose könnten mich verlocken. Der Patchworkstoff der Jacke… hm… müßte man doch auch selber machen…? bißchen mühsam, okay… aber könnte was zum Reste aufbrauchen sein…. Die Hose im klassischen Jeansschnitt aber wieder mit Elasthan… gut, dann nicht… und die Bluse mit den formenden Abnähern… ist es einfacher, den Burdaschnitt für meinen Körper zu ändern oder gleich den passenden Ottobre-Schnitt zu nehmen und dem die Abnäher zu verpassen? Bei dem Ensemble schreit meine Maschine nach mir… Rock 128… Jeanspasse mit Rockbahnen… na gut, hatten wir schon… und die hohen Hosenaufschläge… (nachdem der Rest der Modewlt sich von Turnups verabschiedet hat, „dürfen“ die Dickerchen auch mal, oder wie?) Machen garantiert kurze Beine…

VV Rouleaux… schade, nicht in Paris sondern in London… ein Laden nur mit Bändern und Borten… andererseits…. gut, daß der nicht an meinem Weg liegt. Das wäre gar nicht gut für mein Portemonnaie… 🙂

Im „extra“ geht es diesmal um Schwangerschaftskleidung. Brauche ich zwar leider nicht, aber Ausgeh- und Abendmode für Schwangere, die wirklich modisch ist und gut aussieht… Hut ab! (Und es muß ja auch für Schwangere zum Ausgehen nicht unbedingt schwarz sein…)

Ach… schon der Kosmetik-Wellness-Kram?  *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* Hoppla!

Die Reisereportage kommt ja noch… Zürich diesmal. Gut, war ich sogar schon mal kurz… Schokolade, Käse, Zürichsee, Alpen,… kennt man. (Doch, nett, recht nett. Teuer. Sehr teuer.)  Aber Mode…? Und noch wichtiger… Stoffe? Kurzwaren…? Was das Schneiderherz eben so höher schlagen läßt…  Hm… weitgehend Fehlanzeige. Bißchen über Mode… eine (vermutlich unbezahlbare) Adresse für Seide… tja, Schade. Aber glücklicherweise plane ich keinen Zürichbesuch für die nächsten Zeit. (Was nichts zu sagen hat…. meine Reisen passieren ja gerne ungeplant… :o) )

Passend zur Schwangerschaftsmode auch noch die Taufmode fürs Baby. Hm. Die überweiten Overalls mit den Mega-Puffärmeln sehen ja wieder aus wie in den 80ern und frühen 90ern. Dann kann ich meine alten Baby-Burdas wiederverwenden… falls ich mal wieder ein Geschenk brauche. Ne, der Rüschenoverall sieht aus wie ein Wildgewordenes Sofakissen, kein Wunder, daß das Baby recht zweifelnd guckt… 😉 Die Taufkleider reißen mich leider auch nicht vom Hocker… die Schühchen mögen aber als passendes Babygeschenk nützlich sein.

Den kreativ-Teil könnte man auch mit „Home-Decoration“ überschreiben. Afrika…. und was am Bestellvorgang kreativ sein soll erschließt sich mir dann auch nicht…. Meine Afrika-Decken vom Markt in Frankreich sind schöner. :o)

Das war’s dann auch schon für diese Mal… Und meine Bewunderung für alle, die mein Geschreibsel bis hier hin mitgelesen haben… 😉