Revue de Presse: burda Modemagazin April 2008

Eigentlich wollte ich heute meinen gestern gekauften Stoff zuschneiden, aber mich hat eine heftige Erkältung erwischt, und alles was anstrengender ist, als auf dem Sofa zu sitzen geht ganz schlecht. (Außer dazwischen mal ins Bett legen…) Also endlich mal Zeit, mir die aktuelle Burda vorzunehmen.

Das Editorial ist wie üblich die Zusammenfassung des Inhaltsverzeichnisses. Oder so. Wobei… von Downloads auf der Burdaseite ist die Rede, gleich mal gucken gehen… (Wie immer, es gibt eine Menge Downloadschnitte in verschiedenen Kategorien, aber auf welche sich die Andeutung im Heft bezieht… keine Ahnung?)

Summary in Enlisch: I didn’t freak out about that issue, but liked some patterns: Vest 107 has nice details, jacket 104 and dress 118 I really love. Still nothing I could imagine for myself. Dress 117 is something I could imagine for me. The mens patterns also look nice, my husband would accept to get the jacket.:-) (I bought fabric for pants for him about two years ago… so chances for a jacket are not great… )

Das „must have“ des Monats gibt es diesmal zu gewinnen. Eine silberne Legofigur, pardon, ein Roboter. Eigentlich ganz süß, aber Silberschmuck trage ich derzeit eigentlich nicht. Trotzdem… niedlich ist er… vielleicht doch mitmachen?

Danach geht es mit ollen Kamellen weiter. „Trend“ ist mal wieder die wasweißichwievielte Abwandlung des Safaristils. Ich glaube, die machen das doch nur, weil sie im Winter einmal eine Dienstreise in die Sonne unternehmen wollen. *g* Die Schnitte sind dementsprechend vorhersagbar. Bluson 112A hat einen ungewöhnlichen Kragen. Auf der technischen zeichnung hat es was von „Kasperle“. Als Photo ist es schlimmer. Bluse 109A liegt zumindest voll im Trend. In weiß habe ich heute eine nach einem extrem ähnlichen Schnitt in einem Schaufenster in der Mittelstraße gesehen. Also teuer. Da lohnt sich selbermachen.

Weste Weste 107 hat was von „Girlie meets Bogart“ mit den Ärmelchen und dem vom Trenchcoat abgeguckten Koller. Ich trage zwar keine Westen, kann nicht mal sagen, ob es mir wirklich gefällt (außerdem ist es Kurzgröße…), aber interessant ist das Detail auf alle Fälle-

JackeAbsolut nach meinem Geschmack ist definitiv die Kurzjacke 104A mit den nach außen verarbeiteten Blenden! Nur bis Größe 40, aber glücklicherweise mit einem Grundschnitt leicht zu imitieren. Und sieht auch gar nicht nach Safari aus…

Die „fashion-news“ versprechen Tücher als Trend. Da kann ich ja super gut mit leben… um den Kopf wickelt sie in unseren Breiten allerdings vermutlich doch niemand. Schade eigentlich, denn man kann ja soo viel mit Tüchern machen. (Und wenn ich mal groß bin, kaufe ich mir auch ein echtes Hermes Tuch…;-) )

„Aktuell“ ist schwar-weiß. Ein Trend, den ich wegen der klaren Linien sehr liebe, der mir aber absolut nicht steht. Also lieber gucken.

KleidKleid 118A ist absolut heiß. Klare Linien, kastiger 60er Form. Absolutes No-Go für meinen Kurvenkörper, aber schön anzusehen. Wenn Frau die richtige Figur hat…

Das Titelmodell scheint der Zeichnung nach nette Revers zu haben, aber nicht wirklich aufregend. Und sehen tut man auf keinem Photo wirklich was, weder auf dem Titel noch im Heft. Hemdjacke 103 mit den Blockstreifen hingegen… so einen ähnlichen Stoff verwurste ich gerade als Probestoff mit anschließendem wegwerfen. Ne, muß nicht sein. Bluse 109 wieder, diesmal mit einem spannenden Effekt, der aus dem Streifenstoff entsteht. Schöne Anregung.

Jerseykleid 116 könnte nett sein, aber dank des unruhigen Photos und der Pose des Models erkennt man gar nichts. (Außer den Schuhen… ich mag immer noch keine Keilabsätze…) Die Kurzjacke ist auch in schwarz-weiß schön. Statt zum kleinen Schwarzen ganz sicher auch geeignet, eine Jeans aufzupeppen.

*blätter* Nette Jacke… ach so, es gibt nur den Rockschnitt. Und die Tunika zu den Leggins.. Ne, ich glaube nicht. Auch in schwarz-weiß muß das nicht sein. (Und schwarze Leggins mit weißen Sandalen sind die Steigerung des Grusels…)

Das „exclusiv-design“ soll diesmal Emotionen wecken. Hm, wenn die Designerin trägt, was sie entwirft, dann wäre die Emotion irgendwo zwischen Fadheit und Langeweile. Fad wie teuer. Das Outfit sieht dann doch etwas interessanter aus. Zumindest die Jacke. Wobei man auch hier weder der Zeichnung noch dem Photo entnehmen kann, ob es hinterher „innovativ aber doof“ aussieht oder „atemberaubend spannend“. Naja, mal diverse Blogs verfolgen, vielleicht näht es jemand. (Ich nicht, Blusons haben definitiv die falsche Form für mich…)

Gedämpft bunt würde ich jetzt die Farbstimmung des „freizeit“ Themas beschreiben. Rot, Pink und Lila mit Braun. Naja, wenn man zum „Safari“ Photographieren eh schon in der Wüste war, bietet sich wohl an, das im gleichen Aufwasch mit zu erledigen. KleidKleid 117 macht mir tatsächlich Lust es zu nähen, der Ausschnitt gefällt mir. (Gut, so ähnlich hatten wir das vor kurzem erst… war es an einem Shirt?) Und die Vergrößerungsarbeit hält sich in Grenzen, ist der Schnitt doch bis Größe 46 auf dem Bogen. Allerdings ganz sicher nicht in der Farbkombination…

Das Höschen von 122 habe ich in einem Heft aus den 60ern. Hieß da „Spielhöschen“ und war für Babies… *g* Kleid 118 sieht auch in Farbe gut aus. Hose 106 hat rasante Teilungsnähte, bei Gr 34 fragt man sich allerdings, wo da der Stoff noch geteilt werden soll… *g* Die übrigen Schnitte sind bereits bekannt, nur diesmal eben bunt.

Und schon sind wir bei der Werbung. Diesmal immerhin themenbezogen. Wobei mir Alfatex ja nicht neu ist. Großes Angebot, aber ich finde da sehr selten was. Stoff glaube ich noch nie. Aber ich war auch noch nicht im Laden in Kassel. (Immerhin muß man nicht befürchtem,daß die Vekäuferinnen sich den Verdi Streiks anschließen. Sie werden ohnehin unter Tarif bezahlt. Behauptete zumindest mal jemand, der es wissen sollte…)

Ah, endlich, „extra“ sind Herrenmodelle. Die Hose ist recht Basic, das blusonförmige Hemd ist nicht mein Geschmack, aber sieht innovativ aus. Sicher in vielen Situationen tragbar. Jacke 135 ist zwr auch eher schlicht, aber mit netten Details. Wenn mein Mann eine bräuchte, wäre die ein Kandidat. Oder für meinen Bruder.

Vorgestellt wird diesmal Textildesign von Sabine Dittmer. Gefällt mir sehr gut. Und ich bekomme sofort Lust, mit eine Siebdruckausstattung anzuschaffen… *g*

*blätter* Handtaschen. Doch, schönes Thema. Reisentaschengroß sind sie angeblich diese Saison. Das kommt mir ja schon sehr entgegen… Clutches wären dann die kleine Variante, aber sie sind so unpraktisch. Ich brauche freie Hände. Andererseits… für niedliche Stoffreste… Capricorna hat sich ja auch so was nettes gemacht… *nachdenk*

Und schon sind wir in meiner Größenkategorie. Doris Streich steht mal wieder dafür, fand ich ja die letzten Male eher langweilig. Tragbar, ja. Aber.. naja. Mal sehen…. hm. nun ja… Die Hosen sind nett, Kleid 128 auch. Aber mehr auch nicht.

Dann kommen zwei Seiten Verweise aufs Internet. Burdastyle gucke ich allerdings eh immer wieder rein. Komischerweise oft spanneder als der „offizielle“ Burdaauftritt. Andererseits sprechen nicht alle Leute Englisch, von daher schön, daß es den offiziellen Webauftritt auch gibt. (Außerdem liegt es zumindest bei den Blogs an uns, wie kreativ die Einträge sind. Bärbel kann locker mithalten. *g*)

Und schon kommt wieder die Kosmetik… mal einen kurzen Blick über die Make-Up Trends schweig fen lassen. Mir wäre ja mal wieder nach Veränderung… ne, ich fürchte da ist nichts dabei, was an mir wirklich gut aussieht. *blätter* Na, den Wellness und Medizinschmarrn lese ich lieber gar nicht.

Die Szene… Die Lacroix-Ausstellung in Paris habe ich schon gesehen. War interessant, auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte, auch die alten Stücke aus den Museumsarchiven besser betrachten zu können.

Und wo geht die Reise hin? Rom. Da war ich seit der Abifahrt nicht mehr und würde wirklich gerne mal wieder hin. Ist nur für ein Wochenende ein bißchen weit…. *seufz*

Ach, Kinder auch wieder… diesmal etwas fad die Farben. Die Schnitte sind auf den zweiten Blick gar nicht so übel. Natürlichkeit aus Paris ist das Motto. mit dem besonderen Feature, daß ein Teil mit zwei Jahren als klein, mit vier als Tunika und mit sechs als Oberteil paßt. Öh… und was ist daran neu? Das gab es zu meiner Kindheit schon, nur hieß das damals Sparsamkeit. *g* (Ich hatte als Baby ein ganz süßes Häkelkleid, das meine Mutter bis ins Kindergartenalter einfach immer wieder angehäkelt hat. Nach eine Burdaheft, übrigens… )

„Kreativ“ ist diesen Monat Möbel anmalen. Keine neuen Ideen dabei, aber bunt statt wegwerfen ist jedenfalls ein guter Trend. Chic mit wenig Geld. Jedenfalls billiger als die bunten Wohnaccessores zum Kaufen. 😉

Und schon sind wir durch. Und ich kann gespannt sein, was die nächste Ausgabe bringt.

Revue de Presse: Ottobre design woman, Frühjahr/Sommer 2/2008

Diesmal habe ich mir die Zeitschrift in Hektik (Zug geht gleich…) am Bahnhofskiosk abgegriffen. Ohne vorher reinzugucken. Auch die mir so gar nicht zusagenden Farbkombination mit Braun bzw. grün und großgeblümt auf dem Titel haben mich nicht ausreichend abgeschreckt. Naja…

I picked this ottobre woman issue at the train station without looking at it first. Big mistake. I don’t like the fabrics, I hate the style of most items, the only good thing is, it has patterns for a jazzpant and a yogapant up to size 52, that’s usually hard to get in magazines. Apart from that most of the patterns stop at size 48 now. The rest is matter of taste… I just do not like the style. And if there is an interesting detail then it’s something I already have in other patterns. I probabely wouldn’t have bought it, if I hadhad a look inside before.

But if you happen to be pregnant AND you like the style, then it’s an interesting issue, because there are several maternity patterns in it and others they claim that they can be worn when pregnant.

Nachdem die Schnitte der letzten Hefte ja alles sehr „Basic“ waren und allmählich langweilig wurden kündigt das Editorial diesmal eine Änderung an. Aus dem Studium diverser Blog leitet die Redaktion ab, daß Kleidung in erster Linie „individuell und bequem“ sein soll. Ich habe einen leisen Verdacht, was „bequem“ bedeuten soll… und ich lese wohl andere Blogs. Individuell sicher… aber die Art von „bequem“ die ich befürchte…. Nun ja. muß ja für jeden was dabei sein. Oder so.

Die ersten Modelle sehen ja sehr schwanger aus. Ach so, die sind für Schwangere. Im Prinzip nichts dagegen, Schwangere müssen ja auch was anziehen, aber man könnte ja auf dem Titel schon mal „warnen“. Mal abgesehen davon, daß ich so auch nicht aussehen wollte, wenn ich schwanger wäre. Raffung auf der Hüfte… alles wo kein Bauch ist auch noch breit machen.

Dafür sieht das Trägerkleid daneben weniger nach den wilden und freizügigen 60ern aus, sondern eher nach Pipi Langstrumpf. Oder Kleidern die ich als Kleinkind so getragen habe.

Dann geht es in Grün weiter. Eine Tunika mit dem Charme einer Kittelschürze… großes Muster und Rüschen…  Müssen schwangere Frauen bestraft werden? Bei Kleid Nummer 7 ist nicht so ganz klar, ob das jetzt für schwanger ist oder nicht…. Außerdem fällt mir gerade auf, daß die Schnitte jetzt wohl auch nur noch bis Größe 48 gehen. Manche auch nur bis 46. Eine weite Leinenhose… gut, Basic, nett. Aber solche Schnitte habe ich schon zu hauf. Und die Jacke Nummer zehn mit der Krause an der Passe und auch noch in braun… ne, nur altbacken. Und ein Schnitt der vielleicht an Kleinkindern noch süß aussieht…

Der Jackenschnitt der letzten Ausgaben hat andere Taschen bekommen, die Biesen am Shirtausschnitt sind nett, aber hatte die nicht Burda schon in der Burda Plus vor einigen Wochen? Und schon wieder ein Stoff der aussieht wie eine Gardine. Ich würde mir den nicht mal ans Fenster hängen… Also dieses Heft entspricht wohl gar nicht meinem Geschmack.

Ein Blick ins Anleitungsheft zeigt, daß doch einige Modelle bis Größe 52 geblieben sind. Unten geht es bei 34 los. Immerhin haben die Models nach wie vor Normalfigur, gut. Wobei mir in der Größentabelle gerade auffällt, daß die Modelle angeblich bei einer Körpergröße von 164 – 172 passen.  Das kann nicht wirklich gut gehen, oder?

Na gut, die Sportmode ist okay. Nette Teilungsnähte an den T-Shirts und angeblich sogar mit eingebauten Abnähern. Und Jazzpants und Yogahose gehen beide bis Größe 52. Immerhin, bei Gummizug dürfen auch die breiteren Frauen wieder mittun. (Beim Sport dann nicht, denn die T-Shirts hören bei 48 auf, dabei wären die eingebauten Abnäher doch in den größeren Größen auch willkommen, oder?

Die Sweet Sunday Nostalgie hat zwar sanfte Farben, die ich an sich mag, aber das Ensemble als ganzes wirkt auf mich nicht nostalgisch, sondern altbacken. Das Kleid für die Special Occasion hat einen sehr interessanten Stoff, doch als Kleid gefällt mir der nicht recht. Der Schnitt ist recht Basic, aus dem könnte man was machen.

Ach, und jetzt gibt es auch hier eine eigene „Plus“ Sparte… ein Model von Format darf eine Gummizughose und Shirts vorführen. Urlaubsmode. Dickerchen arbeiten nicht, oder?

*uff* Ich bin durch. Diesmal eher mit Erleichterung.

Außer der Fitnesskleidung (Falls ich doch mal mit Sport anfange) hat mir eigentlich nichts gefallen. Wenn ich mir das Heft vor dem Kauf angesehen hätte, hätte ich es wohl nicht mitgenommen. Aber wer schwanger ist und wem der Stil gefällt, der kann hier in einem Heft die komplette Garderobe bekommen. (So ihm Leggins als einzige Hosenvariante ausreichen.)

Pimp den Stoff!

Babyanzug„Wo hast du denn den Stoff her?“ fragte Silvia, als ich bei ihr aufschlug, um passende Knöpfe für die Babykombi zu bekommen.

„Na von dir.“

„Ne, den hätte ich mir…… Moment… also… doch… mir kommt da was bekannt vor…“

„Where did you get that fabric?“ Silvia asked, when I went to her, looking for buttons, matching this baby combination.

„Well… from your shop.“

„Never, that I would remember… wait… well… there is something familiar…“

Genau, der grau-braune Stoff wanderte vor Jahren schon über die Theke des Scherzkeks Ladens. Ich hatte nur zwei schmale Streifen für Belege gebraucht, dann war eine Menge übrig.

Nicht mehr genug für mich, aber perfekt für eine Baby-Kombi.

Nur der dunkel Stoff wollte mir auch für einen Jungen nicht gefallen.

Aber halt… da war auch noch die Rolle mit dem mehrfarbigen bunten Sulky Stickgarn, das ich mir damals in den USA gekauft hatte… Und so entstand in meinem Kopf schnell ein Bild von einem Karomuster.

The brownish-grey fabric I have bought many years ago at the „Scherzeks“ shop. I had only used two long but slim stripes for facings and then there was a lot of fabric left.

Not enough, of course, to sew something for me.

But the perfect amount for a baby combination.

Just I wasn’t too happy with this dark fabric for a small child, even not for a small boy.

BabyanzugBut then I remembered a spool of multi-coloured Sulky embroidery thread I had picket at Jo Ann on my one and only stay in the US. And quickly the idea of checks formed itself in my brain.

Ich habe also zugeschnitten und danach einfach gerade Linien genäht. Teilweise im Raupenstich/Satinstich, teilweise mit dem dreifach Geradstich. (Eine einfache Steppreihe wäre nicht gut genug sichtbar gewesen.)

Damit es weniger streng wirkt, habe ich die Karos unsymmetrisch gemacht und außerdem an einigen Stellen kleine Karos genäht.

Ein leuchtend gelber Baumwollstoff (ein Rest aus einem Quiltprojekt) durfte als Futter herhalten.

Und bei Silvia gab es dann doch tatsächlich Multicolor-Knöpfe! Wie cool ist das?!

Ein Stoffrest, eine Rolle Stickgarn… und eine ganz außergewöhnliche Kombi darf sich auf den Weg nach Frankreich machen. Ich gebe zu, ein Geschenk, auf das ich stolz bin. :o)

After cutting the fabric I’ve marked the lines and then sewn them. Some in satin stitch, others in a triple straight stitch. (A simple straight stitch wouldn’t have been visible enough.)

I’ve choosen to make the checkered pattern non symmetrical. Also I made smaller checks at some places to avoid a too „serious“ look.

Jacket and trowser ar fully lined with some yellow cotton fabric, a leftover from a quilt project very long ago.

And then I found those multicoloured buttons at Silvias shop! How cool is that?!

So, some scraps, a spool of thread,.. and a very special gift will make its way to France. I have to admit, I am very pleased with the result and quite proud. :o)

Burda Modemagazin 08/2007, Modell 107 (Shirt)

Shirt BurdaFür den Motivationsmonat Februar hatte ich mir dieses Shirt aus einem Burdaheft vom letzten Jahr ausgesucht.

Gefallen hat mir besonders der Ausschnitt und die Tatsache, daß das Shirt aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist. Meine bisher verwendeten Shirtschnitte sind alle ganz schlicht, bei diesem kann ich später auch mal mit verschiedenen Stoffen spielen.

(Yes, I did it, after years of reading I did my first review on pattern review. So you’ll find the English Version of this review there.)

Diesmal habe ich ihn allerdings erst mal aus einem schwarzen, sehr dünnen und weichen Viscosejersey genäht, den ich letztes Jahr irgendwann mal bei Sacre Tissus in Paris gekauft habe. (Wozu so ein Blog doch gut ist… ich habe den Stoff im Juni 2007 in Paris gekauft.)

Außerdem fand ich, daß gerade dieser Stoff, mit dem geraffen Ausschnitt ideal für etwas größere Größen ist. Der Schnitt ist jedoch nur in Größe 38-46 im Heft, ich brauche 48, also habe ich ihn erst mal vergrößert und zehn Zentimeter in der Länge zugefügt. (Da der Schnitt auch als Kleid auf dem Bogen ist, war das ganz einfach.)

Das danach genähte Testshirt ergab noch ein paar weitere nötige Änderungen: An der vorderen Mittelnaht 0,7cm zugeben, die Schultern 2cm schmaler machen (1cm ist da meine normale Änderung), die Seitennäht zur Hüfte hin an jedem Teil 1,5cm erweitern (=6cm mehr Umfang) und den Ausschnitt drei Zentimeter höher. Das Probeshirt zeigte nämlich, daß der Ausschnitt sehr viel tiefer ist, als auf dem Photo. Und man möchte das BH-Mittelstück vielleicht doch nicht immer vorzeigen. (Dazu habe ich Vorder- und Rückenteil oberhalb der Taille 1,5cm gekürzt, das ist meine Standardänderung.)

Shirt nach Burda Auf Grund der vielen Änderungen mußte ich dann den vorderen Besatz selber neu zeichnen, denn der geht bis über die Brust und ist einteilig. Stellt also quasi gleichzeitig ein Vorderteilfutter dar, was mir angesichts meines dünnen Stoffes sehr gut gefällt.

Nachdem der Schnitt angepaßt war, ging das Nähen schnell. Ich habe mit der Nähmaschine mit einem Zickzackstich (Stichlänge 2,5, Stichbreite 0,8; Nadel „Organ Superstretch“ in Stärke 75, Nähgarn Alterfil in Stärke 150) genäht und bin einfach der Anleitung gefolgt. Versäubert habe ich nichts, mein Stoff zeigt keinerlei Neigung, sich irgendwie aufzutrennen. Was hilfreich gewesen wäre, wären etwas mehr Paßzeichen beim Ärmel einnähen gewesen, bei meinem sehr weichen Stoff, hätte man die dehnen können wie man wollte, ohne es zu merken.

Über die Befestigung der Belege sagt die Anleitung nicht viel,die geraffte Mittelnaht soll mitkleinen Stichen auf dem Besatz festgenäht werden… ich habe mich für ein paar Handstiche in der Nahtrille entschieden.

Ansonsten sollen die Nahtzugaben des Ausschnittes auf den Belegen festgesteppt werden. Da ich mir sicher bin, daß das bei meinem Stoff nicht reicht, habe ich stattdessen den Ausschnitt mit einzeln festgenähten Perlen (die waschbaren von Gütermann) in schwarz umrandet und dabei den Beleg mit festgenäht. Zusätzlich habe ich die Besätze an allen erreichbaren Nahtzugaben von Hand festgenäht.

Abgewichen von der Beschreibung bin ich bei den Säumen, diese habe ich mit dem etwas elastischen dreifach Gradstich genäht, nicht mit der Zwillingsnadel.

Die kleine Schleife habe ich weggelassen, weil sie mir nicht gefällt.

Für das Photo muß ich mich mal wieder entschuldigen… ich habe versucht, mich in die Sonne zu stellen, dafür wollte dann der Blitz natürlich nicht auslösen. 🙁

Ich bin im Ergebnis aber mit dem Shirt sehr zufrieden. Es ist gleichzeitig schmal und fließend, ohne zu eng und wurstpellenartig zu sein. Genau das was ich brauche. (Meistens trage ich meine Shirts ja ohnehin unter Jackets und Blazern.

Nachdem ich den Schnitt jetzt passend hingewurstelt habe, werde ich ihn sicher noch das eine oder andere Mal nähen, vielleicht mit anderen Ärmelvarianten. (Ärmel zu verändern ist nicht so schwer.

Also zur Abwechslung mal ein Burdaschnitt, mit dem ich rundum zufrieden bin. Abgesehen von der Tatsache, daß er nicht in meiner Größe im Heft war. :o)

Revue de Presse: burda Modemagazin März 2008

Dank Abo macht es jetzt ja in meinem Briefkasten auch „Pfluff“, was diesmal besonders gut war, denn am Freitag, dem Erstverkaufstag, streikte hier die Straßenbahn. Was bedeutet hätte, ein Kiosk hier in der Nähen finden zu müssen, das die Burda im Sortiment hat. (Nein, das ist nicht selbstvertständlich…)

Summary in English: This issue I really liked a lot of things, even though I’ll probabels never sew them, because they either don’t fit my size or my life. The pic show what I liked most: tunic 111 B, blouse 117 B, top 110, dress 102A, wedding dress 119 and the little girls dress 132 A. What I did not like at all were the dresses 115 and 116, because they just look old (in flower print) or like a nightshirt (in white). And the whole „plus“ section is boring.

Bei grauem Regenwetter draußen strahlen mich die Blüten des Titelmodells um so freundlicher an… Das Editorial… Frau Reinl fällt zum Thema „März“ auch nix ein, aber die Themen des Heftes werden zusammengefaßt. Sozusagen ein Inhaltsverzeichnis in Prosa. *g*

So, was ist dann das „must-have“ des Monats? Runde Sonnenbrillen mit weißem Rand?? Ach so, nein, die Baskenmütze… Die Ösen schreien jedenfalls geradzu nach einer Do-it-yourself Aktion. Ich liebe ja Kopfbedeckungen aller Art, nur sind sie mit dem hier häufig windigen Wetter irgendwie nicht zu vereinbaren. Oder mein Kopf hat eine komische Form. Jedenfalls gerät bei mir fast alles bei der ersten Boe ins Fliegen oder Rutschen.

Leuchtendes Blau im „farbtrend“. Eine ganz prima Farbe. Wobei die Hose 106B so genial photographiert ist, daß man die aufwendigen Teilungsnähte garantiert nicht sieht…*blätter* *gruselschüttel* Wenn schon runtergehungerte Models, dann doch bitte nicht auch noch mit nackten Schultern! Mansieht einfach zu deutlich, daß diese Frau von ihrerm Knochenbau her nicht für so mager gedacht ist. Und die Knochen von anderen möchte ich eigentlich gar nicht sehen.

TunikaTunika 111B ist ein interessantes Konzept. Ich mache ja keinen Strandurlaub, aber wenn könnte das für sonnenbrandgefährdete Bleichgesichter eine nette Alternative sein. Nein, nicht zur Sonnencreme, aber zum Selbstbräuner oder zum weiß herumsitzen. :o) Ich frage mich allerdings, wie die Armausschnitte im Stehen aussehen… ob das Model deswegen liegt, damit man nicht sieht, wie sie runterhängen? Und welches Material… Polyesterchiffon ist bei Hitze ja nicht gerade angenehm. Und Seidenchiffon an den Strand? Naja, ich mach ja keinen Strandurlaub, von daher muß ich darüber nicht nachdenken. Ein bißchen Schade ist das angesichts dieses Modells ja schon…

BluseBluse 117B ist sogar bis Größe 46 im Heft. Auf dem Photo sieht man ja nichts, aber die Schnittzeichung verrät es. „Puffärmel“ ab dem Ellenbogen… da könnte sogar ich mich damit anfreunden. Eventuell. Doch, gefällt mir…

Blaue Accessoires… hm, nichts was ich dringend haben müßte.

Die „freizeit“ ist geblümt. Das wird ja immer schlimmer… noch gar Rosenmuster? Da bin ich wieder voreingenommen… 😉

Ach, da ist die Chiffonbluse auch noch mal, nein, die gefällt mir uni besser. Aber die Armausschnitte hängen wohl nicht. Vielleicht sollte ich doch einen Strandurlaub buchen… *g*

TopOh, auch Top 110 finde ich ganz reizend. Leider so gar nicht für mich, denke ich, der Schnitt geht nur bis Größe 42, aber mir gefällt die Empireform mit den Fältchen und der Schleife. Etwas verspielt und romantisch, aber nicht rüschig. Und der Stoff erst… (für den gibt es natürlich keine Bezugsquelle, ist klar…). Wie man es allerdings bei einem nicht elastischen Stoff schafft, die zudem doch reichlich lange Ausschnittkante derart zu verdehnen… Noch nie was von „Staystitch“ gehört? *gg*

Kleid 112A.. nett, aber irgendwie kommt mir der Schnitt gar bekannt vor. Das kommt glaube ich immer wieder, oder? *blätter* Interessante Bluse… ach so, Schnitt gibt es nur zum Rock. Nun ja…Und Kleid 115… hm… seehr retro… tredig oder truschig? Truschig fürchte ich, könnte meine Oma genau so in ihrer Jugend getragen haben. Nur flotter. Und noch Mal Bluse 117, nein, auch der Schnitt kommt einfarbig doch besser zur Geltung als in wilden Blüten. Kleingemustert vielleicht schon eher…

Auch der Maßschnitt zeichnet sich durch eine ungeschickte Stoffwahl aus. Zum einen sehen die großen Blüten durch die vielen Teilungsnähte unschön zerschnitten aus, zum anderen verdecken sie die Schnittführung des Kleides. Das unterstützt sich nicht, das arbeitet gegeneinander.

„accessoires“ sind Schuhe… wie gemein… Ich fürchte allerdings, die schicken City-Sandalen haben mir alle zu hohe Absätze. Damit stundenlang Laufen muß ich mir nicht antun, das ist was für Leute, die nur von einem Cafeetisch zum nächsten ziehen. (Daß mir die 2200 EUR Sandale von Hermes am Besten gefällt ist dann nur nebensächliches Detail.. ist klar, ich erwische immer das teuerste…) In die Freizeit mit Wedges? Nein, Keilabsatz fand ich schon häßlich, als meine Mutter den in den 70er getragen hat und ich da hat sich nichts dran geändert. Die flachen Treter sind nett, aber wicht wirklich aufregend. Und Zehentrenner sind nix für Leute mit Spreizfüßen, dann hängen die Zehen dann direkt auf der Straße, kann ich mir den Schuh sparen. :o) Sonst wäre die rote Sandale nett, mal eine etwas andere Form, bei Ballettschuhen hieß das glaube ich mal „griechisch“ oder so… Ach, noch eine Seite… silber und gold für den Abend… Die Fersenverziehrung von Modell 3 hat was. Aber Silber…? Falsche Farbe für mich…

„aktuell“ ist Silber. Noch mehr Retro geht ja fast nicht mehr… Raumschiff Orion ist wieder gelandet… alles seeehr spacig. Wie man sich in den 60ern die Zukunft vorgestellt hat.

Kleid BurdaDennoch gefällt mir das Kleid 102 A sehr gut. Nicht in Silber, aber durch die Betonung der Passe und des Saumes ist es geradezu ideal für „Birnenfiguren“. Auch in etwas mehr als 44. Nur die Metallschnallen sind schlecht, gibt es die in garantiert nickelfrei? Sonst gibt so was üblen Ausschlag bei mir…. Naja, vermutlich komme ich eh nicht dazu, es zu nähen. Auch die Schößchenjacke 103 ist ganz nett. Ein bißchen schwanger vielleicht…

Metallbeschichtete Popeline… sähe an mir so gar nicht gut aus, aber das Material an sich ist ja irgendwie schon… verlockend… wie sich das wohl anfühlt? Jacke 104 hat auf alle Fälle einen interessane Retro-Jacquard. Obmir der Schnitt gefällt kann ich mich nicht ganz festlegen… aber da er nur bis Größe 42 drin ist, muß ich das gar nicht überlegen.

Ach und guck mal an, man kann Top 109 auch ohne abstehenden Ausschnitt nähen. Daß allerdings die Abnäher über dem Brustpunkt enden… das üben wir noch mal… *blätter* Oh, was für ein interessantes Top! Ach so, dafür gibt es keinen Schnitt.. Schade. Obwohl es mir wohl eh nicht stünde und der Stoff vermutlich etwas ist, was man nirgendwo bekommt.

„kreative köpfe“ sind diesmal Posamentenmacher. Ich finde Posamenten extrem faszinierend, kann sie mir auf der anderen Seite weder an meinen Möbeln noch an meiner Kleidung so recht vorstellen. Vielleicht sollte das mal Motivationsmonat werden… wer weiß, was mir einfällt, wenn ich dazu gezwungen wäre, mich damit auseinanderzusetzen…

„extra“ sind Hochzeitskleider… hilft gar nichts, ich schmelze endgültig. Ich bin zwar schon verheiratet, liebe das Kleid, das ich hatte… aber bei jeder Art von „großer Robe“ werde ich auch ganz schnell schwach. Brautkleid

Die Kleider sind prominenten Traumhochzeiten nachempfunden. (Prinzessin Diana bleibt uns glücklicherweise erspart… *g*) Die Unterschiede zu den Originalen sind deutlich, aber dennoch mag ich die Kleider fast alle. Besonders natürlich 119, die klassische Eleganz einer Jackie Kennedy ist kaum zu übertreffen.

116 hingegen… hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem „Inspirationskleid“ von Wallis Simpson. Einfach nur Nachthemd. Oder Nachtgespenst. Naja, in der geblümten Variante (115) mochte ich es auch nicht und weiß macht’s nicht besser. *blätter* Ach, auch die im Alphabet weiter hinten liegende Prominenz darf ran… und wer zum Kuckuck ist Nadja zu Schamburg-Lippe? Muß man nicht kennen, oder?

Und noch mehr „extra“….. Unterwäsche noch… ohne Schnitt, versteht sich. Als Inspiratin auch nur mäßig tauglich, denn die Schnitte für BHs und Höschen kann man nur wenig variieren und dan die Stoffe und Spitzen kommt man leider nicht dran…

„exclusiv-design“ kommt mal wieder vonjemandem, von dem ich noch nie gehört habe, aber das ist jetzt nicht so überraschend. So gut kenne ich die Düsseldorfer Modeszene ja nun nicht. Die gezeigten Abendkleider von Barbara Schwarzer haben jedenfalls einen hohen Glamour-Faktor. Das für den es den Schnitt gibt ist etwas simpler. Und welchen tieferen Sinn wohl die Nahtkräusel am Rockeinsatz haben? 😀 Naja, jedenfalls extrem sexy, das Kleid.

„plus aktuell“ Kommt wieder vom Label Olsen blue. Marine Stil… ganz ehrlich… allmählich wird es langweilig. Irgendwie… alles schon tragbar. Aber so richtig vom Hocher reißt es nicht. *gähn* Tunika 128 hat viel Nachthemd-Feeling, der Kapuzensweater ein nettes Detail, die Ösen auf der Schulter. Aber sonst… eher gähn… :-/

So, den KosmetikWellnessWasweißichTeil kann ich überblättern… zumindest bis zum Kulturtreffe. Eine Ausstellung über Glas-Schmuck würde mich interessieren. Aber Pforzheim liegt nicht auf dem Weg. Das Knopf-Buch könnte auch interessant sein. Aber ich gucke ja generell lieber vor dem Kauf. Und eine Preisangabe war wohl zu mühsam, oder was?

Die Reise geht diesmal nach Lissabon. Schöne, bunte Bilder. Das macht definitiv Lust. Wobei ich einen Handschuhladen besser meiden sollte… das wäre zu teuer…

Die Kindermode finde ich wieder allerliebst.

KinderkleidDas Kleid 132 mit den breiten Trägern, die die Schultern bedecken gefällt mir besonders gut. Gleichzeitig altmodisch traditionell im Vichykaro und doch modern mit der eigenwilligen Farbkombination.

Und irgendwie sehr französisch.

(Wobei ich ja keine Kinderkleidung nähe, daher muß ich mich auch nicht beklagen, daß für Jungs mal wieder nichts dabei ist.)

Ach ja, die Sparte „internet“ gibt es auch wieder. Diesmal mit Werbung für burdastyle.com. Kennen wir doch schon…

Der Dekoteil, welche Überraschung, befaßt sich mit Ostern. sehr rosa-lila. Wofür man Ostern Eierwärmer braucht frage ich mich ja jedes Jahr wieder, denn zumindest meine Ostereier sind kalt… *g* Ganz niedlich sind die Hoppelhasen. Kerstin hat beim Nähbrunch welche angefangen, vielleicht zeigt sie sie uns in ihrem Blog, wenn sie fertig sind?

Die „Notfalleierbecher“ sind auch witzig. Wobei unsere bevorzugte Variante nicht dabei ist… (Was hat man beim Camping immer? Genau, die Kapsel einer Wasserflasche. Bißchen klein, aber als Notstütze geht es..)

Ach, das war es schon wieder… bis zum 28.03. ziemlich lang, diesmal die Zeit. Aber dazwischen sollte ja wieder eine Threads kommen… *g*

Revue de Presse: burda Modemagazin Februar 2008

Rumliegen tut sie schon eine ganze Weile, aber da ich ja ausnahmsweise mal eifrig für den Motivationsmonat genäht habe, mußte die aktuelle Burda erst mal liegen bleiben… obwohl sie sehr bunt leuchtet. :o)

Das Editorial verkündet „Retro“. Nun gut, haben wir ja jetzt schon seit Jahren, in allen Varianten. Und Frau Pooth wird zur Stil-Ikone verklärt. Nun ja, das ist die deutsche Eigenart, die Latte so niedrig zu legen, bis jeder drüber kommt. Oder so.

Summary in English: I quite like the romantic trend in this issue. Jacket 109 and 105, also vest 116A. And normaly I don’t like vests… And I love the models for little girls, because they are comfortable but still nice enough to wear them on Sunday to visit the grandparents. What I did absolutely not like ist trouser 110.

Dann beginnt das Heft diesmal nicht mit einem Accessoire des Monats (nachdem ich mit rätseln über dem Bild, was wohl das Accessoire diesmal sein soll fertig bin lese ich auch mal die Überschrift…), sondern mit einem Trend Spezial. Na gucken wir mal… Zuerst Formen. Einmal das Alphabet durch, Von A über H zu O und X. Eigentlich braucht so niemand neue Klamotten, denn irgendwas passendes zu einem dieser Trends hat jeder im Schrank, oder? *g* Bei den Farben nennt Burda grau (Asphalt-Töne), „Nature-Colours“ (braun, beige, olive,…), die „Power Palette“ (Knallfarben nannten wir das in den 80ern) und „Soft Tones“ (Pastell hieß das mal früher). Die Bilder dazu zeichnen sich allerdings durch eine gewisse Beliebigkeit aus. Man könnte daraus genauso die Trends „Animal Prints“ oder „schwarz-weiß Kontrast“ ableiten. Und ob maigrün mit rosa jetzt eher „Soft-Tone“ oder doch schon wieder „Power Palette“ ist… kann man sich streiten, oder? Wie dumm aber auch, daß die Modemacher einfach tun wozu sie Lust haben und sich dann doch nicht ins Schema pressen lassen.

Letztlich bleibt der Trend der letzten Jahre: Erlaubt ist, was gefällt. *g*

Ah, die thematische Einteilung im Heft hat sich auch verändert, es geht jetzt schlicht mit „Trend 1“ los. Den Knallfarben. Einerseits mag ich es ja sogar knallig, aber die Zusammenstellung aus ganz verschiedenen kräftigen Farben fand ich in den 80ern schon zu bunt…. Schnitt Bleistiftrock 111 ist ganz nett, aber wehe man muß ihn an die Figur anpassen. Jacke 108 könnte der Schemazeichnung nach ganz nett sein, aber auf dem Bild verdeckt die riesige orangfarbene Fransentasche zusammen mit der großen Kette und den langen Haaren des Models mal wieder effizient alles.

Ne, also die Farbkombinationen, Komplementärfarben… *aua* das tut meinen Augen weh… *schnell weiterblätter*

Ah, Trend 2 ist Romantik, verschiedene rosa, rose und nude-Töne. Zusammen mit romantischen Jacquard-Mustern. Das liegt mir wohl mehr, vom Gefühl her. Auch wenn ich es eher nicht tragen werde, über das Alter und die Figur bin ich, so fürchte ich, hinaus.

Weste BurdaJedenfalls geht es gleich mit einer Überraschung los. Ich mag eigentlich keine Westen, aber 116A… da könnte ich glatt schwach werden. Also nicht in grün. Aber so generell… (Die Paßform müßte man wohl noch verbessern, diese Falten an der Seitennaht zum Busen sind nicht so schön…)

Eine Jacke und ein Parka… Hm, na ja… ach so, der Parka ist aus Organza… doch, hat auch was. Wann auch immer man das trägt.. vielleicht eher für ein Abendoutfit in schwarz? Und noch ein Trench… (wie viele Mäntel braucht die Frau?)

Burda JackeJacke 109 gefällt mir wieder sehr, sehr gut. Die Materialkombination, der schlichte Schnitt… warum ist denn bei Größe 42 schon Schluß? Wirklich bedauerlich….

*blätter* Noch ein nettes Outfit, leicht trachtig angehaucht. Auch so, nur den Rock gibt es als Schnitt, die Bluse nicht.

Der Mantel für Zierliche es auch recht nett, aber nicht meine Größe.

Burda JackeOh, wie das denn? Jacke 105 wieder bis Größe 46… hier gefällt mir, wie gut der Stoff zur Geltung kommt. Die Details der Jacke sind klein (die Paspel und die kurze Knöpfung), aber fein. Hier bin ich wieder sehr versucht mein Glück mit einem Burdaschnitt zu versuchen. (Wo doch die letzen beiden Jacken nicht oder erst nach dem zweiten Probemodell gepaßt haben…)

Hose 121 hingegen… ja? Und? Was ist der Witz dran? (Die schlapsig ungebügelte Saumkante hat man jetzt so?) Prädikat langweilig.

Trend 3 ist der „lässig-Look“. Die gleichen Sachen könnten auch unter „Marine-Look“ oder „Deauville-Atmosphäre“ angepriesen werden. Die Schemazeichnungen irgendwie schräg und längs auf dem Bild unterzubringen ist jedenfalls vor allem lästig. Um den Text dazu lesen zu können, muß man das Heft drehen. Naja, soll wohl ausdrücken wie belanglos diese Texte sind… 😀

Blaugestreifte Jacke, rot-weißes Kleid… An Bluse 124 gefällt mir die Knopfleiste bis ins Revers. Die Zickzack Ziernaht hingegen steht da ein bißchen einsam und alleine herum, wie bestellt und nicht abgeholt. *blätter* Shirt, Rock,… *blätter*

Uha… Hose 110B… was ist das? Die Streifen bringen den Einsatz und die extra-hohe Schnittform hervorragend zur Geltung. Wenn man das zur Geltung bringen will. *örks* Immerhin, wer eine Umstandshose braucht hat hier eine prima Vorlage wo der dehnbare Baucheinsatz hin muß. (Und alle anderen sehen mindestens nach 3. Monat aus.) Allerdings die Schrittnaht….. ne, geht gar nicht. Der Schritt scheint irgendwie tief zu hängen, was bei einer engen Hose auch nicht gerade elegant aussieht. *blätter*

Trend 4, die „Retro-Prints“. Die erste Farbkombi ist schon wieder grenzwertig und zum Weiterblättern. Die Schluppenbluse 119B sieht hingegen aus diesem Stoff sehr niedlich aus. Fast eine Versuchung wert. Aber eigentlich ist es wohl eher der Stoff, der mich reizt. Und den gibt es natürlich mal wieder nicht zu kaufen. Rock 102 B ist Abteilung „wie man es nicht macht“. Wenn die Muster an der Seitennaht schon absolut nicht passen (und bei einem so klar abgegrenzten Muster sieht das nur billig aus) und die Naht auch noch gekräuselt ist… muß man das dann auch noch von der Seite photographieren? (Oder wie sieht das von vorne aus, wenn das die Schokoladenseite ist?)

Der psychodelische Druck von Kleid 103 B wirft die Frage auf, ob nicht jedes Schnittdetail daran verschwendet ist… (Flokati und dottergelber Röhrenfernseher… ob Burda so was im Archiv hat?)

Tunika 122 könnte ganz nett sein. Schlicht, aber nicht ganz langweilig und ohne zu weit zu sein. Stellt sich nur die Frage nach der Paßform. Wenn es beim vermutlich eher flach gebauten Model schon über der Brust spannt… wie sieht das bei echten Frauen aus? Trotzdem… wenn der Schnitt nicht nur bis Größe 44 drin wäre, wäre es fast einen Versuch wert…

Als nächstes gibt es ein paar putzige Zeichnungen zur „Mode-Idee“. Weiße Bluse verändern. Gut, nett. Aber warum sollte ich eine fertige Bluse verändern, wenn ich sie gleich selber nähen kann? *g*

Unter „kreative Köpfe“ wird diesmal eine Zeichnerin vorgestellt. Ihre Monster erinnern ein wenig an Kinderzeichnungen. Eine fröhliche Variante irgendwo zwischen Art Brut und Surrealismus. Schon niedlich, irgendwie.

„Plus aktuell“ geht es weiter. (Das heißt bisherige Plus Mode in Burda war nicht aktuell?) „Sportiver Chic“ ist angesagt. Was auch immer das heißen soll… Mit kurzen Hosen und dünner Jacke ist die Burda Wettervorhersage jedenfalls auf einen warmen Februar eingestellt. Jacke 126 mit der asymmetrischen Passe (oder Teilungsnähte?) sieht interessant aus. Sehr effektvoll. Aber irgendwie auch gewollt, bemüht. Nicht wirklich elegant… Ein khakifarbener Hosenanzug… langweilig. Nur die Hose fällt auf, selten einen so schönen Katzenbart gesehen. (Wer auch immer bei Burda die Schrittkurve konstruiert… da ist noch Raum für Optimierung…)

Die Tunika 128 (ich würde es für ein langes Shirt halten…) im Retroprint in gedämpften Farben. Die kleinen Fältchen vorne sind irgendwie nett. Wenn sie dann gleichzeitig etwa Weite für die Oberweite brächten wäre es genial. Aber wenn man zum „auf Figur bringen“ einen Gürtel braucht wohl eher nicht. Ach, das war’s schonmit plus? Nun gut… dann halt nicht.

Dann wieder Bilder vom Designernachwuchs. Catwork 2007. Nicht wirklich durchgehend tragbar, aber spannender als der Rest des Heftes. Davon gerne mehr Bilder…

Das exclusiv-design kommt diesmal aus Düsseldorf, quasi bei mir um die Ecke. Noch nie was gehört von Steffen Schraut, aber das hat ja nichts zu sagen. Auf der Zeichnung sieht ds Boulekleid sogar erstaunlich elegant aus. Die Umsetzung mit Stoff zeigt allerdings, daß Theorie und Praxis nicht immer eins sind und Papier geduldiger als Stoff. „Boule“ heißt „Kloß“ und so sieht es auch aus. :o)

Okay, jetzt ist wieder fleißiges Blättern angesagt, denn der Kosmetik und Werbekram kommt….

Die Reise geht diesen Monat nach Berlin. (Und die Bilder sind auffällig genug, um nach der Wellnesssektion schnell genug zu bremsen.) Mal wieder Berlin mit mehr Zeit und Geld für Mode wäre schon toll. Aber irgendwie ist Paris einfach näher… *hüstel*

Dann eine Doppelseite Werbung für Internetseiten. Burdastyle und die hobbyschneiderin kenne ich ja schon. Mit italienisch und russisch kann ich nichts anfangen. Aber das französische Blog werde ich mir mal zu Gemüte führen.

Kinder BurdaBei der Kindermode tut es mir diesmal besonders leid, kein kleines Mädchen zu haben. Einfach ganz süß! Die Schnitte sind bequem und kindgerecht, gleichzeitig haben die Outfits aber genug chic um auch Sonntags zum Kaffeetrinken bei Oma ausgeführt zu werden.

(Na gut, für Kindergarten und Schule vielleicht nicht in weiß… *g*)

Da die Designerin aus Paris kommt ist es kein Wunder, daß mich die Outfits auch mehr an den Paris Stil erinnern als an deutsche Kinder. Schade daß es für den Stoff der Bluse keine Herstellerempfehlung gibt… Sieht vom Stil her ein bißchen nach Liberty aus. (Nein, ihr wollt nicht wissen, wie viel simple Baumwollpopeline kosten kann…)

Sind wir durch? Ach nein, der kultur-treff kommt noch. Die Ausstellungen wären ganz interessant, aber weder Salzburg (Kino & Comic) noch Bremen mit Paula-Modersohn-Becker liegen so recht am Weg…

Oh, richtig, der Kreativ- und Dekoteil kommt ja auch noch… Eine Kleidattrappe aus Nudeln ist irgendwie originell, ich wüßte allerdings nicht, was damit tun. Hingucker für ein Schaufenster, wenn man eines hätte. Auch der Lampenschirm aus alten Pullis hat was… nur nicht bei mir. Ist alles nett und originell, nur nicht mein Geschmack. Na gut… die Wand aus Fliegenklatschen… doch, wäre ein interessanter Vorhang.

Das war’s. Für knapp drei Wochen, der Februar ist ja so kurz…

Schmaler Saum ohne Hilfsmittel

SäumerfußIm Prinzip besitze ich ja jede Menge Hilfsmittel. Etwa diesen Säumerfuß für 2mm breite Säume.

Und an meiner Schlafanzughose wollte ich, wegen des Stoffmangels, einen sehr, sehr schmalen Saum.

Eine ideale Kombination, könnte man meinen.

Alleine… ich und dieser Fuß, dazu der schräg geschnittene Stoff…. in die Schnecke einlegen… kein Problem. Die ersten Stiche… auch kein Problem. Aber nach spätestens zwei, drei Zentimetern rutscht der Stoff aus der Führung und das wars dann.

Ich kann es einfach nicht! (Ein Kurs für diesen Fuß… das hätte was…)

Bevor der Stoff vollends ausfranst gebe ich auf und mache den Saum auf die gute alte Art…

Theoretically I own a lot of usefull things. Like this hemmerfoot for 2mm hems.

That was exactely what I wanted for my pyjama pants, because of the „shortness“ of the fabric. A very, very small hem.

Perfect combination. Theoretically.

Only… me, this foot and the bias cut fabric… no problem to bring the fabric in the foot. First stitches… everything fine… but after two, three centimeters (about one inch) the fabric slips out of the guiding thing and that was it.

I am not able to use that foot! (Are there hands on classes for that?)

So, before my fabric is frayed completely I’m giving up and make the hem the good old way…

schmaler SaumZum Glück ist das auch nicht so schwer.

2mm schmal wird der Saum so nicht, aber doch schmal und das auch noch recht schnell.

Zuerst nähe ich mit Gradstich und längerer Stichlänge (3mm) wenige Millimeter von der Schnittkante entfernt. Ich benutze einfach den rechten Rand meines Gradstichfußes als Orientierung und komme so auf etwa 4mm.

Entlang dieser Naht kann man den Stoff dann ohne große Probleme Stück für Stück umbügeln. Er läßt sich entlang der Stichreihe sehr schön und sauber nach links umlegen.

Luckily there is a quite easy method to make a not so large hem. It’s larger than 2mm, but very small anyhow. (Well, I never tried 2mm. Maybe it was possible…)

Saum zwei Mal umbügelnFirst I’m straightstitching close to the edge, stitch length not to short. 3mm or a little longer. I’ve been using the right edge of my straight stitch foot as a guide, so I have about 4mm.

Then I’m folding the fabric along that line of stitching to the left side and press. The fabric will turn very easily because of the stitches.

Den einmal umgebügelten Saum falte ich dann noch ein zweites mal nach innen um.

Wieder festbügeln.

Der Faden der Hilfsnaht bleibt drin und ist hinterher in der Naht unsichtbar.

The pressed hem I’m just folding a second time and press.

That’s all, a neatly fold even hem.

The stitches just remain, they will be invisible in the hem.

Saum absteppenAm Ende muß der Saum nur noch festgenäht werden.

Ich nähe von der rechten Seite und wieder mit dem Gradstichfuß. Da der Saum ja gleichmäßig gefaltet ist, kann ich mir auch sicher sein, alle Lagen zu erwischen.

Wer sich da nicht ganz sicher ist, näht einfach von der linken Seite aus, wo die Kante des gefalteten Saumes zu sehen ist.

Last thing is stitching the hem, of course.

I’ve been doing this from the right side, using the straight stitch foot (as for the whole project, minus the buttonholes). As the hem was fold evenly, I can be sure to stitch through all layers.

If someone is less sure… you can do the stitching from the left side, where you can see the folded edge of the hem.

Knöpfe zu…

Schlafanzug fertig.

Kaum zu glauben, aber wahr, ich habe meinem Pyjama gestern Abend die Knöpfe angenäht und heute ein Photo gemacht.

verschiedene KnöpfeDoch vor dem Knöpfe annähen steht das Knöpfe auswählen. Ich wollte ja für dieses Projekt möglichst nichts dazukaufen. Außerdem gibt es Mittwoch Nacht keine Knöpfe und heute im Rheinland auch nicht. Also zumindest hätte ich heute nirgendwo hingewollt, wo es vielleicht Knöpfe hätte geben können. Wenn es offen gewesen wäre…

I made it! My sleepwear got finished in January. Yesterday evening I did sew on the buttons and today I took a picture of the ensemble.

But sewing on buttons means to decide before… I had intended to use material from my stash for this project. Plus Wednesday night places who sell buttons are closed. And today is not the day where I’d like to go to places that sell buttons. If they were open today…. (For those qho do not know carneval in the rhine-region: Today is the „cut tie“ day. That is not the official name, the official name is „Weiberfastnacht“, meaning womens carneval. So if you are a man and happen to be in this region the last Thursday of the carneval season, don’t put on your good silk tie. Buy a one Euro ugly polyester thing. Or take a rotten one, that is about to fall apart. Because the city will be full of women with scissors who are waiting to cut your tie. They will not ask for your permission, neither will they accept a „no“ or react on bidding. You’re out of the house that day and wearing a tie? Well, that means your permission is granted… :o) )

Also ging ich mal in meiner Knopfkiste gucken. Die ersten Kandidaten waren transparente Knöpfe. Die waren schon an dem letzten Schlafanzug, den meine Oma mir genäht hatte. Was mindestens fünfzehn Jahre her ist. Und dessen Fasern letztes Jahr die Kohäsion verloren haben. Die Knöpfe aber waren noch gut. Naja, mit transparent macht man nix falsch, aber sie sind langweilig.

So I’ve been digging deep in my button box. Candidate number one: transparent buttons. They were on the last pyjama my grandma had been sewing for me. (Like 15 years ago) And who just fell apart and had to be thrown away last year. But the buttons were still okay, so I kept them. Well… transparent ist never wrong, but quite boring.

Nächster Versuch: schlichte weiße Knöpfe. Gar nicht so schlecht, aber was man auf dem Bild nicht sieht: Sie sind fürchterlich dünn und wirken auch genauso billig wie sie vermutlich waren. Ne, dafür ist der Stoff zu schön.

Next one: simple white. Not too bad, but what you can not see on the picture: They are awfully thin and look as cheap as they probabely have been. Or even cheaper. No, not on that nice fabric.

Der dritte Versuch war pink mit Rosen. Doch, das ist eigentlich schon ganz gut. Zu den bonbonfarbenen Streifen… nur, ein bißchen größer könnten sie sein… hm..

Third try: pink with roses. Nice, I like it. They match the candy coloured stripes well. Hm… might be a bit bigger still…

BlümchenknöpfeUnd der Gewinner ist…

genau, ganz andere. *g*

Ich tauchte noch einmal in mein Knopflager und fand diese rosa-transparenten Blüten, die ein Stück größer sind als die anderen. Die hatte Silvia mal im Schlußverkauf und ich habe zugeschlagen.

Genau richtig, um einem schlicht-langweiligen Schlafanzug noch einen kleinen Kontrpunkt zu verpassen.

Der einzige Nachteil: Sie sind ziemlich dick. Um zu testen, ob sie drücken, habe ich mich dann zuerst mal mit einem Knopf auf dem Bauch ins Bett gelegt. Nein, meine Matratze und meine Fettschicht sind weich genug. *g* Und die Knöpfe sehr rund.

Auf dem Photo hier sind die Revers noch ungebügelt und einige Fäden noch nicht vernäht. Ein Bild des fertigen Schlafanzuges ist schon in der Galerie bei der Hobbyschneiderin, hier wird es mit der Schnittkritik noch kommen.

And the winner is…

yes, something completely different….

Since I wasn’t completely happy with all of the other solutions I restarted my search in the button box. And found those transparent-pink flowers, bigger than the other buttons. I picked them at Silvias shop when they were on sale, also at least one year ago.

I was exactely in the mood for them. To give a little crazy touch to an otherwise plain and boring pyjama.

Only inconvenice: they are quite thick. So put them under my tummy lying on my bed. No, my bed and my body are soft enough. Also the buttons have no edges.

On this picture the lapels hadn’t been ironed yet, also are were some thread ends, that had not been cut. The photo of the finished pyjama is in the gallery of the „Hobbyschneiderin“ Site and will come here with my review of the pattern.

Revue de Presse: Threads March 2008 (Number 135)

Wer bei Burda schon das Gefühl hat, die Hefte kämen zeitig… Threads ist ihrer Zeit noch mehr voraus. Oder so. Jedenfalls hatte ich (Dank meiner lieben Mami) kurz nach Weihnachten ein Dreijahres Abo per Internet abgeschlossen und Mitte Januar fand ich dann zu meiner Überraschung bereits die erste Ausgabe in meinem Briefkasten. Mein letztes Heft datiert von 2006 und es hat sich (zumindest wenn ich mir diese Ausgabe angucke) einiges verändert. Insbesondere sind die meisten Artikel zu einer Art gemeinsamem Oberthema gehörig. Was eine gute Idee ist, wenn einen das Oberthema interessiert. Wenn nicht, dann hat man wohl etwas Pech gehabt. Aber mir gefällt die Idee eigentlich ganz gut.

Das Thema dieses Heftes kann man wohl mit so was wie „Couture-Verarbeitung“ überschreiben, was mir ja durchaus liegt.

Gleich geblieben ist die Vorstellung der Autoren. Diesmal ist mit Susan Khalje schon mal ein Name dabei, den ich kenne. Ein Buch von ihr steht schon länger auf meiner Wunschliste, da kommt mir ein Artikel natürlich gerade recht.

Auch das Vorwort der Herausgeberin paßt irgendwie zu mir… ums langsam nähen geht es. Darin bin ich gut. 😮 Und letztlich hat sie ja recht… das ist es, was „Couture“ ausmacht, die Details, die investierte Zeit, die Handarbeit. Hinterher ein Teil zu tragen, wie ich es mir niemals hätte kaufen können.

Leserbriefe… *überflieg* Nähzubehör vorgestellt. „Sewing Yoga“, Entspannungsübungen für das Nähzimmer auf DVD… interessanter Ansatz. Ob man eine „Charitymaschine“ zur Erinnerung an Herzkrankheiten hingegen braucht… (Die Werbung ist ja manchmal beinahe so unterhaltend wie die Artikel… Davon daß aus dem Erlöser dieser Sondermaschine irgendwas an irgendwen gespendet würde steht auch nirgendwo was… Aber das Rot ist zugegebenermaßen hübsch… *g*) Ein Stift der beim Zeichnen gleich Faltenbrüche gibt? Klingt interessant… ob es den auch mal bei uns gibt?

Die Lesertips sind wie meist keine Offenbarung, aber doch die eine oder andere nette Idee. Zum Beispiel meinen alten Schulzirkel endlich mal zum Anzeichnen von Nahtzugaben umzubauen… Im Prinzip ginge das nämlich.

„Embroidery Essentials“ sind für Stickmaschinenbesitzer, wobei mir die Idee der dekorativen Knopflöcher gut gefällt. Aber ohne Stickmaschine…  Ah, die getesteten Schnitte… hm, nichts dabei für mich.

Endlich geht es los… Couture-Techniken von Dudan Khalje am Beispiel des „kleinen Schwarzen“. Wenn es etwas gibt, was so viel Mühe wert ist, dann das. Denn so ein kleines Schwarzes kann man jahrelang tragen. Es wird nie altmodisch. (Wenn man nicht rauswächst… *hüstel* Ich hätte beinahe Lust, mal wieder eines zu nähen. Wobei mir tiefdunkelblau ja immer besser steht, aber der Farbton ist enorm schwer zu bekommen, von passenden Schuhen ganz zu schweigen.) Sehr gut gefällt mir mal wieder, daß nicht Schemazeichnungen sondern echte Photos gezeigt werden. Gerade bei Verarbeitungstechniken sieht man so einfach besser, was an Genauigkeit möglich ist und welches Ausmaß an „nicht Identischkeit“ einzelner Stiche usw. einfach normal ist. Trotz des schwarzen Stoffes ist alles gut zu erkenne, wirklich gut photographiert.

Weiter geht es mit Couture Lingerie. Seide und Spitze… das macht mir richtig Lust, so eine Kostbarkeit zu nähen. Seide und handgenähte Spitze auf der Unterwäsche ist einfach der echte Luxus. Muß ja nicht für jeden Tag sein… aber so ein romantisch, altmotisches Hemdchen oder Unterkleid… *schwärm*.

Weiter geht es mit der Frage nach  „underlining“ und „interlining“. Ich bin mir nicht sicher, ob es da exakte Entsprechungen in der Übersetzung gibt, da schon der englische Sprachgebrauch nicht so ganz eindeutig zu sein scheint. Jedenfalls geht es um Einlage und Zwischenfutter. Also Unterstützung für den Oberstoff. Ich habe ja da in den letzten Jahren schon entdeckt, das Vlieseline was Feines ist, aber eben nicht alles was möglich ist. Was allerdings den Materialien im Deutschen entspricht ist mir nicht durchweg klar. Was mag wohl „Siri Cotton“ sein? Oder „Bump Cloth“? Und Wollflanell ist hier kaum erhältlich. Die Verarbeitungstechniken sind auch hier wieder mit Photos gut beschrieben. (Oder sagen wir… ein Teil der möglichen Verarbeitungstechniken… auch hier gibt es natürlich noch mehr. Ich habe ja auch noch Nähbücher… 😮 )

Ein Artikel über im schrägen Fadenlauf zugeschnittene Ärmel. Vorteile, Verarbeitung… alles was man wissen muß, um es mal auszuprobieren. Werde ich auf alle Fälle im Kopf behalten die Idee.

Na gut, New Yorker Adressen für maßgefertigte Mode-Accessoires helfen hier nicht viel weiter… für manches weiß ich zum Glück Adressen in Paris (etwa für Schuhe) oder Köln (Plissierservice, Knöpfe beziehen,…), aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Maßgefertigt ist auf alle Fälle und zu Recht teuer. Das geht nur in Ausnahmefällen. Und wenn ich’s nicht selber machen kann.

Vorstellung des Modeschöpfers Charles Kleibacker (dunkel könnte ich den Namen schon mal gehört haben…) , mit viel Schrägschnitt. Informativ, auch ein bißchen inspirierend. Wenn das jetzt in jeder Ausgabe drin ist, dann freue ich mich schon auf die nächste.

Leserfragen… Bauchweg-Panel in einen fertigen Rock einbauen… hm… und wenn ich da vorne einen festen Stoff in die Seitennähte einnähe, dann zieht der den Rock nicht am Po zusammen? Da habe ich ja ein paar Zweifel…

Da Couture nicht ohne Handstiche geht, werden hier ein paar wichtige vorgestellt. Dank der deutlichen Fotos kann sich jeder dranwagen. Für mich bringt es nur ein paar Klarheiten bezüglich der englischen Ausdrücke. (Wobei mir im Gegensatz zum Autor der Ausdruck „prickstitch“ von der Bedeutung her logischer erscheint, als „pickstitch“. Ich tippe drauf, daß Herr King hier falsch liegt.)

in der Sparte „Fundamentals“ geht es noch mal um Einlagen. Überschneidet sich teilweise mit dem Artikel über Zwischenfutter, aber der Fokus ist doch anders. Und manchmal ist es auch nützlich, wenn jemand erklärt warum die eine oder andere Verabeitung gut ist. Nützliches Wissen wenn man entscheiden will, was man selber für ein eigenes Projekt braucht oder nicht. Die meisten Sachen sind für mich auch nicht nue, aber der Trick eine Tasche noch am Armausschnitt zu verankern… den muß ich bei meiner nächsten Jacke auch ausprobieren. (So sie Außentaschen hat.) Das hätte ich für den Mantel meines Mannes vor ein paar Jahren brauchen können… *g*

„Nostalgica“ über alte Handkurbelmaschinen, Tretnähmaschinen und frühe Elektromaschinen. Zuerst habe ich den Text nur recht gelangweilt überflogen, aber daß Singer 1889 die erste elektrisch angetriebene Nähmaschine auf den Markt brachte war mir neu… In Deutschland waren Tretnähmaschinen noch viel länger der Normalfall. (In Amerika, so behauptet der Artikel, seien sie bereits in den frühen 1920 Jahren ein Ding der Vergangenheit gewesen. Meine Oma hat ihre erste elektrische Nähmaschine so Ende der 1960er Jahre gekauft und die war noch optional umrüstbar auf Tretbetrieb…)

„Readers closet“ stellt Modelle der Threads Leserinnen vor. Jedes Jahr gibt es wohl eine „inspired by Threads“ Challenge, und der Artikel stellt die schönsten Modelle vor. Wie immer kann nicht alles nach meinem Geschmack sein, aber ich sehe immer gerne, wie vorgeschlagene Verarbeitungsideen in die Praxis einfließen. Schnitte nur stur nachnähen ist ja langweilig… naja, deswegen gucke ich ja auch so gerne in andere Blogs… :o)

Ecken mit Perlen verschönern ist ja ein eher amerikanisches Thema, würde ich sagen. Trotzdem… die eine Technik kannte ich noch nicht. Für Alltagskleidung wäre mir das ja zu viel, aber vielleicht brauche ich mal wieder was für eine besondere Gelegenheit. Und das scheint eine Technik zu sein, die auch mit vertretbarem Aufwand zu machen ist.

Das schnelle Projekt ist eine Tasche aus einem Kimonoärmel. Sehen nett aus, aber Kimonoärmel habe ich selten bei mir herumliegen. (Leider… ich liebäugel eh schon mit Shops für alte Kimonos… und an dem Artikel hängen noch mehr Webadressen dran… oh weh… das nimmt irgendwann ein böses Ende. Stark bleiben!)

Und noch ein Artikel, der heftige Kaufwünsche weckt: Wer hätte gedacht, daß der typische „Chaneltweed“ aus England kommt und ein Linton Tweed ist. Alleine die Photos verraten schon, daß das Welten von dem entfernt ist, was normalerweise heute als „Chanel-Tweed“ in den Stoffläden liegt. Und es wird auch klar, warum so etwas so unbeschreiblich teuer ist. Schon die Fäden aus denen gewebt wird, sind aufwendig hergestellt. *träum* *seufz*

Noch ein paar Seiten Werbung, die ich besser ignoriere, da sie mit Nähen zu tun hat und deswegen gefährliche Webadressen enthält. *g* Eine Vorschau auf die nächste Ausgabe gibt es leider nie… zwei Monate warten, das wird wieder hart.

Aber hinten gibt es noch mal ein altes Kleidungsstück an dem ein Deteil hervorgehoben wird. Diesmal ein Kostüm von 1940. Faszinierend irgendwie, wie viel Liebe man damals noch auch in ein „normales“ Tagesbekleidungsstück gesteckt hat.

Revue de Presse: burda Modemagazin Januar 2008

Gute Vorsätze zum neuen Jahr sind meine Sache nicht (wenn ich der Meinung bin, in meinem Leben müßte was geändert werden, dann ist „jetzt“ der einzig sinnvolle Zeitpunkt ;-), aber der 1. Januar ist ein passender Tag, mir die aktuelle Burda vorzunehmen.

Der Titel ist mal wieder weiß mit magenta… irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, die Hefte sehen sich alle so ähnlich… ich kann mich kaum erinnern, wie das vom letzten Monat aussah…

Nor resolutions for new year (if I feel I should change something in my life „now“ is the only good moment:o) ), but a little time to look over the January Burda WOF. Summary in English about that issue: I wasn’t to happy with this issue either. Most things bored me. Blouson jacket 117A has nice details, I might like on a blouse, but blouson jackets are samething I don’t like at all. Blouse 105 is probabely extremely unpractical, but I like that double sleeve detail. But as that’s out of my size range, no danger of sewing it. Of the plus-models I like Jacket 129, I should sew it, because I need something like that… but there are so many other things on my list and I’m writing too many blog entries, instead of sewing… 🙂 What I really loved this time was the home dec section, things with interesting structures… I could have done with more of that!)

And: Happy new year to all my english speaking readers, if there are any. :o)

Das Editorial befaßt sich mit Paris, da bin ich natürlich ganz Ohr. Oder Auge… Hm. Paris ist einatmen und erst Zuhause wieder ausatmen? Zum Glück nicht! Mein Paris ist entspanntes Bummeln… aber ich sehe dafür die Modeschauen dort nicht… wenn man dort arbeiten muß ist es sicher hektische…

Das „must-have“ sind diesmal blickdichte Strümpfe. Oh ja, erinnert mich dran, daß ich in der Tat dringend welche brauche, seit ich wieder mehr Röcke trage. Allerdings werden meine nicht bunt, sondern schwarz, für bunt habe ich die falschen Beine…

Das „city“ Thema nimmt diesmal auf Modesafari mit. Öh… schon wieder Safari… hatten wir nicht erst…? Oder kommt mir das nur so vor, weil ich Safari-Stil schon immer langweilig fand?

Kleid und Hose können mich erwartungsgemäß schon mal nicht begeistern… der Anzug für zierliche wird wieder am Riesenmodel vorgeführt… Und was hat ein Wickeshirt im Retroprint mit Safari zu tun?

burdamodeHm.. Blouson 117A hat was, mit der Taschenklappe auf dem Rücken und den Riegeln auf dem breiten Ärmelbündchen. Nähen werde ich ihn mir allerdings sicher nicht, ich mag Blousons generell nicht. Ich empfinde sie immer noch als altbacken, daß sie wieder modern sein sollen… ne, muß nicht sein. Aber die Details an einer Bluse… das könnte ich mir schon eher vorstellen…

Hose 118A mit dem Dreifachbund… hm… wenn man schlank und hüftlos ist vielleicht… aber die Photolocation ist mal wieder spannend.. *blätter* *kleingedrucktes entziffer* der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg muß irgendwo ein interessantes Gebäude haben… :o) Ach so, um die Kleidung soll es gehen…

Tunikavariation die 120te… und das Band an der Stelle… soll das jetzt raffen oder das vollständige Klaffen des Ausschnittes verhindern? Vielleicht erst mal andere nähen lassen… Aber die Kette… die würde ich nehmen… da braucht man dann allerdings auch einen großen Ausschnitt dafür…

Farbtrend… vielleicht wirds ja besser… braun mit knallfarben. Aha. gut. Aufmachung des Models mal wieder a la Reperbahn… kein so alltagstauglicher Modetrend? Das Thema „Blusenärmel durch Biesen gerafft“ aus dem letzten Heft wird wieder aufgenommen, diesmal die Raffung am Oberarm…

Braum mit Knallfarben mag Trend sein, aber die Farbgebung auf den Bildern ist so, daß da nicht mehr viel knallt, müssen wohl warme Knallfarben sein… :o) Jacke 104 hat mal wieder Teilungsnähte an unerwarteter Stelle… hm.. also zumindest aus braunem Nadelstreifen kann mich das nicht überzeugen. Hat so was gewzungenes.

*Aua* Schon wieder so grauenhafte Schuhe… die sind wohl am Montmartre gekauft… in der Nähe vom Moulin Rouge gibt es so Läden für so Zeug… wird man nicht bezahlt, wenn man so was trägt? *grusel* *blätter* *blätter*

Die Fahion-News… mal sehen… Fell. Gut, nicht wirklich innovativ sondern eher naheliegend im Januar, aber dafür mal ein praktischer Trend. Und das Tolle ist… Plüsch ist leicht zu verarbeiten… wem die Luxussachen zu teuer sind, der macht sie selber… eine Uhr an ein Band aus Fake-Fur mit Satinschleife knoten bekommt jeder hin. Die Strickjacke mit Pelzkragen gefällt mir auch, wenn der Preis kein Druckfehler ist rentiert sich selbermachen da dann nicht. (So man in normale Konfektionsgrößen paßt…) Das kann man auf alle Fälle auch in Plusgröße gut umsetzen.

„Aktuell“ ist College-Look. Die Eltern möchte ich sehen, die ihr Mädel freiwillig nur mit Pomanschette in die Schule lassen. (Schon aus Rücksicht auf männliche Mitschüler und den Lehrkörper… :o) ) Und in welchem College räkelt man sich mit der Likörkaraffe auf dem Samtsofa? (Sprechen die bei Burda auch mal miteinander? Kennt der Texter die Photos? Kennt das Phototeam das Thema??)

Mittendrin muß nämlich ein undokumetierter Themenwechsel von „College“ auf „Sekretärinnen-Look“ stattgefunden haben. Anders sind Schreibmaschine (für die jüngere Generation: das ist das schwarze Teil auf dem Schreibtisch…), enger Rock, Brille und Pumps wohl nicht zu erklören.

burdamodeAber die Bluse 105 gefällt mir. Der Doppelärmel ist zwar komplett unpraktisch um sich in irgendeiner Weise zu bewegen oder was zu tun (außer vielleicht Fingernägel polieren), aber gut aussehen tut es.

Accessoire, überraschend im Winter, Handschuhe… 😀 Okay, diese Handschuhe sind nicht nur funktional oder helfen sogar eher wenig gegen Kälte… aber nett. Naja, manche. Weder grün ist meine Farbe noch knallgelb. Aber Lederhandschuhe… was ganz feines.

„Basic“ sind diesmal die auf dem Titelblatt angekündigten Blusen. Modell 108 setzt vor allem gekräuselte Nähte gut in Szene. Naja, gerundete Einsätze sind nicht ganz einfach… *g* Allerdings sollte sich Popeline doch ganz gut in Form bügeln lassen… 124 hat Raffungen längs und ein gerüschtes Schößchen quer. Kann man das nach dem Waschen jemals wieder glatt bügeln? Oder dienen die Raffungen dann dazu, die Falten zu verstecken?

122 wäre dann was mädchenhaft sackiges, 106 mit Falten im Vorderteil. Ja, nettes Detail… aber spannend ist anders. Irgendwie. *blätter* grauenhafter Overall verdeckt Sicht auf Bluse. Und beim Titelmodell 120 stellt sich die Frage, warum der Kragen dem Modell aufgestellt und irgenwie um den Hals drapiert wurde… gerade bei solche Krägen sehe ich lieber VOR dem Nähen, wie er wirklich sitzt. Und die Webseite gibt hier auch kein zweites Photo wider (bei einigen Modellen ist das nämlich jetzt der Fall, auch für Heftbesitzer lohnt sich der Besuch der Webseite somit!)… da werde ich ja sehr mißtrauisch…

*blätter* Eigenwerbung für die Webseite burdafashion, die aber immer noch burdamode heißt… *blätter* Bensimon ist das exklusiv-design. Ein klassischer Trenchcoat, nur aus Wollkaro. Hm. Tragbar, ja. Praktisch auch. Grundschnitte sind in Burda ja eher Mangelware. Das ist einer (wenn man Größe 36-42 hat). Exklusiv… na ja… Dann vielleicht doch lieber en witziges Teil aus der BensimonHome-Deko Boutique.. „Home… Autour du monde“ hat nämlich nette Sachen.

Styling schlägt Hut vor. Das vermisse ich etwas, denn hier ist es recht windig, da weht es mir meine Hüte immer davon. Und an so eine Glocke habe ich mich noch nicht rangetraut… vielleicht sollte ich das mal versuchen..

Wenig inovativ diesmal auch das catwork Modell. Sehr schön, ohne Zweifel, aber vor allem durch den Stoff. Der Schnitt ist absolut klassisch und Basic. Aber dafür dann auch sehr tragbar für alle, die enge Kostüme tragen (können).

„Plus“ ist diesmal elegant entspannt. Was auch immer da bedeuten mag…

burdamodeJacke 129 im Trench-Look hat tatsächlich was. Der Kragen gefällt mir. Wie der wohl von hinten aussieht? Die könnte ich mir tatsächlich für mich vorstellen, aber nicht aus Knitterstoff, das sieht einfach nur ungebügelt aus. „Am besten zu schmalen“ Hosen empfiehlt Burda. Schnitt gibt es dann aber nur für eine „weite Hose mit sportlichen Steppnähten“. :o) Tja… anders wäre netter.

Tunika ist ja im Prinzip nett, aber Dank der Halbliegestellung des Models ist vom Sitz nichts zu erkennen… Ähnliches gilt auch für die Hose 132 die in der Le Corbusier Liege liegend vorgestellt wird….

Kreative Köpfe ist diesmal ein Label mit dem etwas verkopften Titel „Schöngeist, es ist 5 vor 12″. Klingt ein kleines bißchen verkrampft… und zifferblattförmige Anhänger häkeln… nun gut, früher machten die Damen und Mädchen aus gutem Hause Handarbeit, wenn sie sonst nichts zu tun hatten… hat ein bißchen was von Beschäftigung um jeden Preis… Prädikat: nicht cool…

Das Extra ist Fasching… kann ich schon mal überblättern… *kurzer Blick* Nein, keine interessanten Schnitte dabei. (Reißverschlussmieder… hm… irgendwoher kommt mir das auch bekannt vor…) *blätter* Parfüm *hatschi* Kosmetik *gähn* Tips gegen Kater *aaalleJaahrewiehieder* *hektischesSchnellblättern*

Stop. Paris… muß ich natürlich gucken… :o) *Adressendurchstöber* Ja, die stehen auch auf dem Programm der nächsten Stoffstöbertour… hm…“La cocotte“ kenn ich noch nicht… Rue Paul Bert das ist doch…. *Stadtplanrausangel* irgendwo… ah ja, elftes. Prima. Mal vormerken… Ah ja, die Velibs… aber achtung, die kosten nur dann einen Euro am Tag, wenn man das Rad alle halbe Stunde wechselt… sonst kanns teuer werden. :o)

Ach, Kindermode kommt noch. Nach knatschbunt im letzten Monat diesmal etwas… zurückhaltend. Vorsichtig formuliert. Sehr knapp an der Grenze zu fad und trist. Wobei… die Schnitte sind ganz niedlich… nur der Stil wäre jetzt so gar nicht nach meinem Geschmack. Sieht aus wie Statisten aus einem Film, der in den 50er Jahren spielt…

Noch was? Ach so, der Kulturtreff…. wieder nichts, was mich anspricht. Aber macht nichts, dafür sind so Sachen ja da, daß man kurz informiert wird und sie dann ignorieren kann…

Wohndesign… sehr schön… Beton, Glas, Stahl mit kuscheliger Wolle gefällt mir gut. Wobei ich es vermutlich auch farblich etwas bunter mögen würde. Die Renovierung unseres Pariser Appartements hat mir ja gezeigt, daß Farben keine Feinde sind, mal sehen, ob wir das in unserer Wohnung hier auch mal umgesetzt bekommen… Die abgebildeten Sitzkissen haben eine sehr interessante Struktur. Allerdings wohl nicht gehäkelt, eher gewebt? Oder dicke Filzstränge aneinandergenäht? Burda verspricht ja eine Häkelanleitung dafür auf der Webseite, nur wo? Ich find da nix… (Dafür habe ich entdeckt, daß es einen Häkelkurs gibt, bei dem das Häckeln verschiedener geometrischer Formen schön übersichtlich zusammengefaßt ist… diese Webseite ht was von Wundertüte, nur wenn man was sucht, findet man nix…).

Für die dicke Decke bräuchte ich auch keine Strickanleitung (Perlmuster… geht auch so… :o) Aber welches Material haben sie genommen? Wenn es zu schwer wird, strickt es sich auch nicht mehr gut… (Und welche Nadeln? Stärke 20?) Ah… eine Eiermann Tisch… neuer Schreibtisch hätte auch mal was. Leider hänge ich aus sentimentalen Gründen auch noch an meinem alten, unpraktischen… *seufz*

Oh schade, schon wieder durch… von der Wohnideen hätte ich gerne mehr haben können. Und natürlich bin ich mal gespannt, was der Februar bringt, aber da muß ich noch einen guten Monat warten…

Und: Ein glückliches und gesegnetes neues Jahr euch allen!