Revue de Presse: burda Modemagazin Juli 2008

Was mich nach dem Urlaub noch erwartete waren stapelweise Zeitschriften… also fang ich mit der Juli Burda mal an. Daß der Titel Strandlaune verbreitet kommt jetzt nicht überraschend. Nicht innovativ, aber verläßlich.

Summary in English: The July BWOF contains some nice things. I might one day make tunic 108 or dress 107 which is the same pattern. The „exclusive-design“ I really do like, only it is far from my size. Also I like the back detail oft top 126. But that is not for me. On the contrary I’d leke to make one of the cute jacadi baby things, either 136 or 137, if I can figure out the chances, that size 62 will fit a baby that is born on june, 23rd. (Just sewing it one size bigger is not a good decision for Germany, because such things can only be worn in summer, not in winter or autumn.)

Nur leicht überraschend das Editorial. Die übliche Langeweile wird durch ein Lagerfeld Special ersetzt. gilet jaune

(So präsentiert er sich übrigens derzeit frankreichweit auf Plakatwänden… Werbung für Sicherheitswesten, die in Frankreich jetzt ebenfalls Pflicht werden…)

Äh ja, worum gings im Editorial (Man beachte übrigens wie geschickt die Lagerfeld-Tracht aus hohem Kragen und Handschuhen die Körperteile bedeckt, die am schlechtesten zu Liften sind und am ehesten das Alter verraten… 😀 ) ah ja, Herr Lagerfeld gab sich die Ehre, mit Burdaredakteuren zu reden. Na so was, um zu erfahren was im Heft kommt muß man ja glatt mal das Inhaltsverzeichnis bemühen… wie ungewohnt… *g*

Gut, der „look“ des (Sommer)Monats ist… nein, nicht weiß. Die Töne von Creme bis Vanille sind diesmal dran. Auch schon, stehen mir auch gut. Allerdings sind schöne Nuancen nicht immer zu bekommen.

„Aktuell“ sind also passend alle „nicht ganz weiß“ Töne. Gleich die erste Tunika sieht allerdings eher „weißweiß“ aus. Hat jemand am Farbmangement gespielt oder den eigenen Titel nicht gelesen? (Aber cooler Hut…) Blusenjacke 103B hat schon mal schönen Stoff. Allerdings frage ich mich, ob die Streifen an der Naht absichtlich versetzt wurden, oder ob es einfach nur schlampig genäht wurde.. und den Schnitt der Jacke verbirgt das Photo mal wieder sehr erfolgreich.

TunikaDie raffinierte Falte in Tunika 108 gefällt mir sehr gut. Ein nettes und dezentes Detail. Allerdings sieht die Schemazeichnung (wie auch der Text behauptet) nach etwas Luft über den Hüften aus, das Photo hingegen zeigt ein Kleidungsstück, das gar nicht „A-Linien“förmig ang anliegt und auf der Hüfte schoppt… Was nun? Jedenfalls bis Größe 46, das ist schon mal gut. (Und mit der Falte „bauchfreundlich“… *g*). *blätter* Rüschen mit Puffärmel, ein Trägerkleid… erinnert mich an das, das Capricorna genäht hat. Nur war ihres aus einer älteren Burda. (Apropos… ist es fertig?)

Ein weiterer Trend ist die verdeckte Knopfleiste, sagt Burda. Dazu gibt es einen Workshop. Allerdings beschreibt der die Technik vor allem im Text und hat nur zwei magere Bilder dabei. Liebe Redaktion, die Leute, die mit langen komplizierten Texten klar kommen, die verstehen auch die Anleitung im Anleitungsheft. Allen anderen, so wie den Anfängern, würden ein paar aussagekräftige Illustrationen oder Bilder helfen. Tschuldigung, ich vergaß, aussagekräftige Bilder ist nicht Burda. Ziehe meinen Einwand zurück…

„Freizeit“ ist nicht überraschend die Urlaubsgarderobe. Wobei der Urlaubshorizont von Burda nur genau bis zum Strand reicht, andere Alternativen scheinen nicht vorstellbar… *g* Kleid 119 wäre eigentlich schön, wenn nicht der Ausschnitt so riesig wäre, daß er offensichtlich nicht viel mehr als die Brustwarzen bedeckt. Soo dringend hab‘ ich’s dann auch nicht… (Vielleicht hat sich der Chirurg natürlich auch nur in der Größe der Silikonkissen vertan, das könnte es natürlich auch sein…) Die anderes Sachen… hm… ein paar von den schönen Jerseys hätte ich gerne… aber die Schnitte… naja, warum sollten Strandklamotten spannender sein als Strandurlaub. Jedes Jahr das gleiche…

Im nächsten Beitrag geht es um Sonnenhüte. Da ich Hutfan bin (Meinen ersten Hut habe ich mir mit 16 gekauft und ja, auch in der Kleinstadt kann man Hut tragen. Fällt halt bißchen auf. Aber origineller als Piercings oder Tatoos, die hat inzwischen jeder… *g*) spricht mich das natürlich sehr an. Und natürlich habe ich einen Strohhut, Typ Panama. Im Urlaub in der Sonne nie ohne. Ich habe nur leider keinen Platz, viele Hüte zu lagern. Und noch keine Technik gefunden, bei den hiesigen Windverhältnissen einen Strohhut mit breiter Krempe sicher auf dem Kopf zu befestigen…

Ach, ich hätte es mir denken können… nach den bunten Hüten geht es wieder mit schwarz weiter. Der „Farbtrend“… erfrischend ist wohl nicht das Wort dafür, langweilig trifft es eher. Na mal die Schnitte angucken…

KleidKleid 107 gefällt mir. Also der Schnitt, der Stoff ist schon wieder etwas zu glänzend um elegant zu sein… schwarz und glänzend hat doch leicht eine ordinäre Note. Aber der Schnitt…. kein Wunder, ist ja der Tunikaschnitt von oben, nur länger… Über Blusenjacke 111A kann man nichts sagen, denn zwar sieht man den goldenen Bikini und die Halskette des Models gut, der Stoff säuft aber schwarz in schwarz ab. Bye, bye Details… soweit diese nicht schon durch die Pose effizient „vernichtet“ wurden. Und wieder kein Glück mit Blusenjacke 103, diesmal Version A. Hier verhindert der schwarze Stoff, daß man irgendwas erkennt. Dafür ist das wunderbare Kleid darunter gut zu sehen. Das kann man aber nicht selber machen, das gibt es nur zum Kaufen….

Bei dem Modell für Zierliche muß jemand was mißverstanden haben… das Model wird nicht dadurch kleiner, daß man mehr Umgebung photographiert, bis von den Klamotten nichts mehr zu erkennen ist…. Vielleicht besser so, die Schemazeichnung sieht gar nicht so schlecht aus, aber das Styling hat mal wieder arg viel von Bahnhofsviertel…

*blätter* *blätter* Oh, schönes Top a la „embellished top“ wie es in vielen amerikanischen Blogs gerade begeistert gefeiert wird. Ach so, daß ist zum Kaufen, die Hose darf man nähen. Hose halt…

Ah ja, dafür ist sie wandelbar (wie alle neutralen Sachen) und darf zu den Stylingvorschlägen herhalten. Nicht so überraschend, daß eine schwarte Hose ins Büro, an den Strand und zum Abendessen paßt… 😛

KostümDas „exclusiv-design“ zeigt diesmal wieder wie man’s macht. Elegant und raffiniert und keine Spur billig. Leider nur bis Größe 42, hier wirklich bedauerlich. (Und auch die Farbe… rote Dupionseide… wie könnte ich widerstehen? )

Von Gesine Wessels hatte ich bislang noch nichts gehört, aber was ich in dem Artikel sehe gefällt mir wirklich. Mehr davon, bitte!

Trend „Accessores“ kommen im Patchworkstil. Bleiben dabei aber absolut elegant und haben so gar nichts vom Hippie-Stil, sondern mehr von klaren grafischen Formen. Schade, daß ich keine Truhe mit bunten Lederresten habe.. (Naja, ich hätte ja eh keine Zeit…) die Handtaschen gefallen mir alle sehr gut.

Ah, in „Natur“ gibt es den Trend auch. Hm… nein, bunt gefällt mir besser. Und warum die Sonnenbrille mit dem lila-pniken Pucchi-Muster auf der „Natur“ Seite gelandet ist… ?

Die „basics“ sind wieder Strandmode. Also „coole Mode“, aber Capris und knappe Tops in bunten Farben vor Strandkulisse… was sonst?

TopAber hoppla… Shirt 126 ist so „basic“ gar nicht. von vorne ja, von hinten ist die Raffung ein wunderbar raffiniertes Detail. Strandmode geht wohl doch auch in weniger langweilig. Nicht meine Größe und selbst wenn… nicht für meine Proportionen. Aber sehr schön!. Der Rest.. die unvermeidliche Tunika, ein bunter Rock, eine Blusenjacke… nun ja.

Die „fashion news“ entzücken mich da schon deutlich mehr… Punkte und Pünktchen, wie niedlich! (Ich bin mir nur gerade so gar nicht sicher, wie sich das an mir machen würde…. eher nicht, fürchte ich.) Besonders die Riemchenpumps von Karen Millen hätte ich gerne. Oder nicht, denn für Riemchenschuhe hatte ich leider noch nie die passenden Fesseln. 🙁

*blätter* Oh, welch Überraschung… ein Kaftan *gähn*. Oh, das ist der „fashion-flash“. Nun ja, da braucht es einen Blitz um mich wieder aufzuwecken. Andererseits… wenn man so was jetzt als Oberbekleidung trägt könnte ich mir ja ein Nachthemd nach dem Schnitt nähen… *weiterles* Ach so, „Gold“ sohl wohl das Thema sein. Dabei sieht es nach Unterwäsche aus… die Shorts hat eindeutig was von Bloomers… *blätter* Ach, und ein Bikini. Unterwäsche, sag ich doch…

Dann kommen wir zum monatlichen Ratespiel „look der stars“. Ratespiel deswegen, weil ich wieder raten kann, wofür die sog. „Stars“ wohl bekannt sein könnten. Außer Cindy Crawford sagen mir die Namen ja gänzlich nichts. Und die Gesichter noch weniger. Den Bildern kann ich somit aber entnehmen, daß echte Stars ihre Tunika (ach so, um die Tunika geht es, deren Schnitt man sich bei Burda runterladen kann) mit Hose tragen und alle die es noch nötig haben bekannt zu werden hingegen zu nackter Haut an den Beinen…. 😀

Als „kreativer Kopf“ wird diesmal eine Seifenmacherin vorgestellt. Oh ja, das würde mich auch mal reizen, aber dummerweise fehlt mir die Scheune um mit Chemikalien experimentieren zu können. (Seifenherstellung ist natürlich Chemie, selbst wenn man nur natürlich Zutaten verwendet.) Der Bericht macht jedenfalls Lust auf die Naturseifen…

*blätter* Verweis auf die burdafshion website, na gut, gucken wir ja eh immer wieder hin.

Jetzt kommt die Kategorie mit meiner Größe, „plus aktuell“ präsentiert diesmal Mode von delmod. Blazer und Hose… gut. Blazer halt ein Blazer, von der Hose ist nicht wirklich was zu erkennen. Aber laut Zeichnung ist der Schnitt dabei. (Und natürlich wie immer aus elastischem Stoff… fällt also für meine Stoffsammlung eh schon mal aus.) *blätter* llanger Rock, nettes Detail an der Jackentasche… oh, das Shirt ist sehr interessant, der Ring ist an einer netten Stelle eingebaut. Das Shirt ist natürlich mal wieder zum kaufen, aber das Detail kann man sich ja merken. *blätter* Wunderschönes Bild eines Twinsets. Dummerweise ist das zum Kaufen. Natürlich von delmod, wer hätte es gedacht. Spricht ja nichts dagegen, auch die Kaufmode der jeweiligen Firma vorzustellen, aber wenn dann nur noch die Kaufkleidung zu sehen ist sollte vielleicht doch „Anzeige“ drüber stehen. (Oder man sollte dem Photographen vorher sagen, auf welches Kleidungsstück es ankommt…)

Die „mode-idee“ ist diesmal für Brillenträger. Brillenetuis umstylen ist vielleicht keine Rasant neue Idee, aber doch ganz witzig. (Und wie raffiniert der Name „fielmann“ schon wieder als Bezugsquelle untergebracht ist… dabei haben die doch nicht mal Werbung im Heft geschaltet…)

Die nächste Werbung ist in eigener Sache und bezieht sich auf die burdastyle Seite. Also Stoff mit wärmesensibler Tinte bedruckt… die Tinte hätte ich auch gerne, da würden mir schon gleich ein paar Ideen dazu einfallen…

So, dann kommt der Überblätterteil…. *Mist* nicht schnell genug…. die Frisur für langes glattes Haar sieht ja… äh… naja, nicht schön, aber selten oder so… *schnell blätter* *brems* Die „szene im Juli“ will ich wenigstens mal überfliegen, manchmal ist ja was interessantes dabei… Diesmal nicht, nichts in meiner Ecke. Urlaubslektüre brauche ich keine mehr, weil der Urlaub vorbei ist und mit Hörbüchern kann ich sowieso nichts anfangen.

Die Reise geht diesmal nach Palma de Mallorca. Der Bericht macht durchaus Lust auf die Reise, aber ganz sicher nicht jetzt im Sommer wenn alle da sind. (Ich war einmal auf Mallorca, im November, das war recht nett.)

Bei der Kindermode geht es um Babykleidung. Das kommt eigentlich gerade recht… Ich brauche da gerade noch ein Geschenk…

StramplerIst der Overall 136 nicht allerliebst? (Jacadi mag ich dafür, daß die Babysachen einfach ganz altmodisch zuckersüß und niedlich sein dürfen.) Das Problem ist, wenn ich den jtzt in Größe 62 nähe und sagen wir bis Ende des Monats rausschicke… wird er dann einem Baby passen, daß am 23.06. mit 50cm Länge auf die Welt gekommen ist? Oder ist es dann schon zu klein? Oder zu groß? (Eine Nummer größer Nähen ist bei so ausgesprochenen Sommersachen ja auch keine gute Idee, das Teil hat kurze Ärmel und Beine und wenn es dann im Oktober paßt, wenn es schon wieder kalt wird, dann ist auch keinem gedient.) Kann das jemand besser schätzen als ich? Dann bitte ich um einen Kommentar. (Rosa Stoff habe ich glaube ich nicht, das würde auch anders werden.)

KinderhoseOder lieber Latzhöschen 137? Auch gaanz niedlich. Aber nur wenn es paßt, während es heiß ist. (Und es hätte den Vorteil, daß es aus weniger Teilen besteht und somit schneller zu nähen ist… auch nicht dumm.)

Die Frage ob es überhaupt einen Sommer gibt bleibt dann auch noch… hier bislang eher keinen, aber das Baby wohnt ja woanders…

Egal was, knuffig Süß sind ide jacadi Sachen allemal.

„kreativ“ befaßt sich, wieder mal nicht überraschend, mit dem Thema Strand und Meer. Muscheln und Treibholz. Finde ich im Urlaub ja nie, aber wie gesagt, der Burda Blick auf Urlaub scheint ein wenig eingeengt zu sein. Was in dem Fall auch nicht schlimm ist, denn die meisten Sachen gefallen mir ohnehin nicht. Der Tisch mit den Fischen ist noch ganz witzig, aber in meine Wohnung würde er genauso wenig passen wie in meinen Garten.

Tja, und schon wieder durch.

Mal sehen, ob ich den Rest meines Heftestapels (Threads, Idees Couture, Knip) schaffe, bevor die nächste Burda kommt…

Revue de Presse: Idees Coutures Broderie, Mars-Avril 2008

In einem französischen Blog hatte ich davon gelesen, in Belgien habe ich es gefunden. Gibt es jetzt tatsächlich eine französische Nähzeitung? (Nicht nur Übersetzungen wie von Burda.)

Auf den ersten Bilck sehr schick das Heft. Auf den zweiten fällt hingegen einiges auf. Zum Beispiel das die Mode für ein Frühlingsheft gar herbstlich ist. Auch die Umgebung in der die Modelle vorgeführt werden atmet Herbst aus jeder Pore. Doch nicht selbst gemacht? Auch das Impressum gibt da nicht viel Hinweise auf eine Redaktion die groß genug wäre, Schnitte zu erstellen und zu präsentieren. Zumindest keine französische… Stattdessen eine Adresse in Mailand. und wenn man dann im Anleitungsteil ganz genau hinguckt… hat eine Grafik eine italienische Beschriftung. Alles nur geklaut….? Kein Wunder, daß das Hefte dann fast ohne Werbung auskommt…

(Summary in English: After BWOF, Patrones and ottobre I’ve found a French publication with sewing patterns also. After a closer look I think it is not French, but a reedition of something Italian… with a certain delay of time I’d guess, because the spring issue look very „fallish“, with warm coats and knits. Most of the patterns did not thrill me, maybe due to the fact that I don’t feel the urge to sew winter clothes now. But a few are at least nice enough to be curious enough to buy the next issue, too. If I fall over it.)

Aber da ich keine italienischen Schnittmusterhefte habe, besteht keine Gefahr des Doppelkaufes.

Und ich kann mich mal den Modellen zuwenden. Auffällig ist, daß (im Gegensatz zu Burda) auf den Bildern tatsächlich meist die Modelle auch gut zu erkennen sind. Allerdings gelegentlich um den Preis einer sehr seltsamen Pose… Deutlich erkennbar auch, daß bei der Produktion gespart wurde: Ein Outfit besteht quasi nur aus zu nähenden Teilen, und für jedes Kleidungsstück wird das identische Outfit nur unterschiedlich photographiert. (Also z.B. auf einem Bild die Hose im Vordergrund, auf dem nächsten die Jacke, etc.) Das gibt natürlich weniger Stylinganregungen, andererseits muß man sich nicht ärgern, daß Sachen abgebildet werden, die man hinterher nicht nähen kann.

Was die Schnitte betrifft sprechen sie mich nur teilweise an. Was angesichts der Herbstmode dann nicht so verwunderlich ist. … Die Abteilung für große Größen wartet mehr oder weniger mit langweiligem Schlabberlook auf. Mit Außnahme eines Jerseyoberteils, das einen netten Kragen hat.

Auch Modell 4 ist interessant, sieht beinahe wie eine Jacke mit asymmetrischem Reißverschluß aus, ist aber offensichtlich auch ein Top. Jacke 18 mit den aufgenähten Bindebändern hat auch was. Dafür ist der Military-Stil um so mehr gähnpflichtig. Ich frage mich gerade, aus welcher Herbstkollektion sie das wieder aufgegossen haben…

Ach ja, die Schnittführung von Mantel 1 gefällt mir auch.

Der Anleitungsteil ist ausführlich, besonders sind auch viele Nähtechniken über drei Seiten mit Zeichnungen beschrieben. Das hilft wohl auch, falls es an den Französischkentnissen hapert.

Der Schnittbogen ist nicht ins Heft eingeheftet, sondern liegt lose (das Heft wird in Plastikfolie verpackt verkauft). Da ich die meisten Hefte erst mal eine Zeit rumliegen habe, bevor ich sie auch verwende ist das natürlich eher unpraktisch. Und um so mehr, als der Schnittbogen größer ist als das Heft…

Fazit: Nicht berauschend das Heft, aber auch nicht abschreckend. Ich werde diese Ausgabe erst mal behalten und wenn es wieder Herbst wird mal sehen, ob ich was brauchen kann. Und ich werde mindestens nach einer weiteren Ausgabe Ausschau halten…

Also nicht komplett berauschend, aber auch nicht schlecht. Gut genug

Aus dem Blogarchiv:

Juli 2008… nicht nur Artikel über die WM…

Those older articles will be only in German. But I will translate the titles in English. If you think, something might interest you, don’t hesistate to leave a comment and let me know! I will translate the post that interests you as soon as possible. (Which may take a bit of time…)

Wie nähe ich einen Herrenslip? Teil 3 (How to sew a mens brief? part 3)

Gartennähen 2006 – Ich habe fertig (Gardensewing 2006 – I am done!)

Soluvlies ist (fast) wasserlöslich (Soluvlies is (nearly)  water soluble

Revue de Presse: Threads July 2008 (Number 137)

Mai ist offensichtlich gerade richtig für die Juli-Ausgabe… und mal sehen, ob ich es vor Juli noch besprochen bekomme… 😮 „Quick Summer Sewing“ wird angekündigt. Außerdem schnittlose Mode und Overlock als Thema. Na ob das meine Ausgabe ist… Auch das Editorial kündigt schnelle Sommerprojekte an. Ich früchte, ich mag’s auch immer Sommer lieber kompliziert, aber mal sehen…

Nach den Leserbriefen geht es mit Werbung weiter (also die „notions“ Abteilung), zuerst mal für die hauseigenen DVDs zur Schnittanpassung. Nu ja… aber ich bin eh eher der Papiertyp. Auch der Rest reist mich diesmal gar nicht vom Hocker. Aber erstaunlich, was für überflüssige Dinge es doch so gibt…

Dann geht es mit den Pattern Reviews weiter. Irgendwie weckt diese Sparte doch immer wieder Begehrlichkeiten, weil  die Aufmerksamkeit auf Details gelenkt wird, die ich sonst wahrscheinlich übersehen hätte. So gefällt mir etwa eine Weste von Marfy, obwohl ich keine Westen mag. Auch das Simplicity Kleid sieht schlicht aber interessant aus. Oder da A-Form Kleid von Vogue…?

„Embroidery Essentials“ befassen sich mit yo-yos. So wirklich kann ich damit nach wie vor nichts anfangen, ich dachte, die Mode wäre vorbei, aber wohl nicht…  Und was es mit Sticken zu tun hat ist mir auch nicht klar.

Oh, ausführliche Anleitung, wie man möglichst viel mit der Overlock nähen kann. Nö, nicht mal wenn ich eine hätte. Das sind genau die Dinge, die mich an gekauften Sachen stören. Etwa ein Gummi der mit der Ovi in einer Hose festgenäht ist. Wie lästig das immer ist, wenn ich die Gummis in Schlafanzughosen auswechseln muß, denn die geben den Geist ja immer deutlich schneller auf als der Rest…

Dann kommen die versprochenen schnellen Sommerprojekte. Ein schlichter Rock aus Gardine Spitze mit Chiffon. Einfach ist es… Dann eine Tasche. Die ist ja nett, aber dafür brauche ich nicht wirklich einen Schnitt, grade Flächen aneinandernähen kann ich auch so. Aber wer noch eine bunte Einkaufstasche oder Strandtasche braucht… warum nicht. Wozu die kleinen Außentaschen gut sein sollen erschließt sich mir jedoch nicht… alles ohne Verschluß ist zumindest zum Einsatz in der Stadt doch etwas zu riskant. Und dann kommt noch ein gecrushtes Umschlagtuch. Die crash-Technik im Dampftopf ist ja interessant, aber die Sofaquasten am Ende… muß man mögen. (Andererseits…. wenn ich darüber nachdenke… da könnte man was Interessantes machen, aus der Idee…)

Weiter geht es mit dem zweiten Teil der „Tailoring Series“.  Ausgefranste Kanten sind nach wie vor nicht meine bevorzugte Technik (sprich ich habe sie noch nie gemacht), aber die gezeigte Technik, wie man trotzdem anständig mit Einlage arbeiten kann gefällt mir. Bei näherem Nachdenken ist die Technik sogar naheliegend (wie so oft), aber man muß eben erst mal drauf kommen, sie so einzusetzen.

Wie man aus einem Basis Sloper eine Bluse macht ist für mich nicht neu, aber sehr gut und ausführlich beschrieben. (Wenn man die Schnitbasis mal hat, was ja meist das größte Problem ist. *g*)

Weniger mein Geschmack sind dann wieder die „Fashion Squared“ Projekte. Kleidung aus rechteckigen Stoffstücken. Einfach zu nähen, aber das Ergebnis sieht auch so aus, wenn ihr mich fragt. Ein Kleid aus einem Schlauch wird auch mit Gürtel nicht wirklich schöner. Auch nicht an einem Model mit perfekter Figur. Das Top hingegen… na gut, vielleicht hat meine Abneigung gegen solche Einfachschnitte auch was damit zu tun, daß sie kurvigen Figuren wie der meinen so gar nicht stehen. Die Tunika sieht auch aus, wie ohne Schnitt zusammengebastelt, das Kleid… etwas besser. Die Jacke… hm, die Jacke sieht sogar irgendwie interessant aus… aus dem passenden Stoff. Und zur passenden Figur. Aber wer ein Ferienprojekt für ungeduldige Anfänger sucht, der wird in diesem Threadsheft ganz sicher fündig.

„Master Class“ bringt dann doch etwas Technik, auch wenn schnelle „flat felled seams“ versprochen werden. Also Kappnähte und andere doppelte Nähte. Einfach einschlagen bei dünnen Stoffen klingt tatsächlich zeitsparend. Und bei dünnen Stoffen sieht es auch recht ordentlich aus. Zumindest auf dem Photo. Die „stitch and fold“ Methode kommt mir nicht schneller vor. Denn bis ich die Nahtzugaben ungleich zusammengelegt habe, habe ich bestimmt zwei Mal eine davon zurückgeschnitten. ähnliches gilt für die „fold and stitch“ Methode. Bis ich die gleichmäßig zusammengelegt habe… der „double fold“ mag immerhin Vorteile bringen, bei ganz dicken Stoffen.  Aber schneller… ich glaube nicht. Zumindest bei mir mit. Trotzdem werde ich die Methoden mal im Kopf behalten. Vielleicht kommt ja irgendwann mal der Stoff und das Teil, wo eine dieser Methoden ein besseres Ergebnis bringt…

„Fundamental“ ist die Briefecke. Oft gefürchtet, aber gar nicht schwierig, wenn man den Trick kennt. Und der wird hier gezeigt, egal ob rechter Winkel, spitzer oder stumpfer… Also keine Angst davor! 😉

„Reader’s closet“, der Blick in den Kleiderschrank der Leser ist wieder schön anzusehen. Da bekomme ich eigentlich immer Anregungen. Vorgestellt werden verschiedene Gewinenr des „2007 Simplicity/Threads Creativity Contest“. Einfach faszinierend die Ideen und wie sauber gearbeitet wird! Das Karo-kleid mit Spitze in den Faltenböden, einfach genial!

Spitze auf Kleidung nähen… Hm, Technisch interessant, Stilistisch was hier gezeigt wird doch etwas… amerikanisch…  😉

Auch die bunten Chintz-Stoffe sind technisch auf Grund der feinen Drucktechnik natürlich interessant. Aber nicht unbedingt meine Stilrichtung. Obwohl man sicher auch aus diesen etwas überladenen Mustern etwas machen kann… (Wenn ich nur nicht so viele Ideen hätte…)

Die Leserfragen (und Antworten) sind zwar gerne gefragte (wie erkennt man, welcher Stoff zum Modell paßt?), aber enthalten keine neue Erkenntnis. Aber gute Tips für die, die es noch nicht wissen.

Was haben die Lesertips? Die Idee mit der Ovi ohne Faden und Nadel gerade zu schneiden gefällt mir schon mal. Auch wenn in nächster Zeit keine Gardinen anstehen. Tja.. und dann kommtnoch die nette Geschichte zum Schluß und die Detailaufnahme eines Kleidungsstücks. Diesmal aus den 20ern. Es ist einen genauen Blick wert und wieder faszinierend, was man so alles machen kann…  Das Bindeband kommt quasi aus der Applikation…

Dieses Heft war jetzt nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es war trotzdem genug spannendes drin. Und beim Rest… wer weiß, wozu es mal noch gut ist. Im Gegensatz zu Mode altert Technik ja nicht. :o)

Revue de Presse: sewstylish Spring 2008

Was passiert, wenn ich von einer Nähzeitschrift höre, die ich noch nicht kenne? Klarer Fall, ich lasse sie mir mitbringen. „Sewstylish“ ist aus dem Hause Taunton’s, das ja auch die „Threads“ verlegt, also war ich um so neugieriger. „Basic Training to Unleash Your Creativity“ ist der Untertitel. Es geht als um Grundlagen, aber mit dem Ziel, die eigene Kreativität von der Leine zu lassen.

Na mal sehen, was das Heft bietet… Da ich die Webseite schon länger angucken fällt mir natürlich auf, daß die auf dem Titel angegebene Webadresse nicht mehr stimmt. *g* Und im Inhaltsverzeichnis sehe ich auch gleich ein Bild, das ich in Threads auch schon mal gesehen habe. Auch das eine oder andere Thema kommt mir nicht unbekannt vor. Ist das Heft eine Zweitverwertung?

Der erste Artikel ist eine grobe Anlehnung an „Psychotests“ aus Zeitschriften: „Welcher Laufsteg-Stil der Saison paßt zu ihnen?“ Ohne Punktesystem, man stuft sich einfach selber ein. Natürlich mit Verweis auf die entsprechenden Heftartikel. Eigentlich nicht schlecht als Anregung. Ein bißchen nach Trends gucken ist schon mal nicht verkehrt. Und da es immer so viele gibt, schadet eine kleine Eingrenzung nichts. Halten muß man sich ja eh nicht dran. (Ich glaube,ich bin am ehesten der „Construction Geek“)

Danach werden Nähmaschinen vorgestellt. Janome gibt es jetzt mit Magnolienmotiv… muß frau haben. Oder nicht. (Ein Anfängerheft?) Und ein paar weitere kleinere „cool tools“ werden vorgestellt. „Fashion Draping“ klingt nach einem nicht ganz uninteressanten Buch.

„Best kept designer secrets“ werden anschließend aufgedeckt. Der amerikanische Modemacher Kleibacker war in Threads doch auch erst Thema, oder? Der Artikel ist aber anders. Er konzentriert sich auf die Kunst des Schrägschnittes. Die Bilder erklären einige Effekte. Dürften aber natürlich gerne größer sein. (Warum nicht mal auf Seiten zum Ausklappen, wie in einschlägigen Männermagazinen? 😮 ) )

„Design by proportion“ wendet sich der in der Tat immer wieder spannenden Frage zu, wie man vorher herausfinden kann, was einem steht. Die Technik, von einem Photo des eigenen Körpers ein Konturmodell abzunehmen wird ausführlich erklärt. Interessant fand ich die Hinweise auf welche Maße man es vergrößern sollte, wenn man die Zeichnung vom Schnittmusterumschlag übertragen will. (Gilt natürlich nur für die „Big four“, bei Burda müßte man mal nachmessen, ob es da auch ein Standardmaß gibt.) Sehr schön auch, wie man das übertragen kann, wenn man, wie ich, eigentlich gar nicht zeichnen kann. Falls ich mir irgendwann mal die Mühe mit Skizzen machen sollte. Für mich kann ich mir das ja eigentlich (meistens) ganz gut vorstellen.

Praktisch geht es weiter mit dem „Make it happen project“. Farbspielereien für Grobmotoriker angeregt von der aktuellen Chloe Kollektion. Die Umsetzung ist nicht ganz mein Geschmack, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich vergleichbare Effekte an mir sehe… aber die Idee ist mal abgespeichert.

„Discover Draping“, aber gerne doch. Das ist eine Methode der Schnitterstellung mit der ich mich noch nicht so recht befaßt habe. Los geht es mit dem Thema „Schneiderpuppe“. Welche Eigenschaften sie haben kann und wofür die jeweils wichtig sind. (Ja, hätte ich gerne. Aber meine Figur ist auch jenseits der einstellbaren Büsten. Und extra angefertigt ist bei meiner Figrschwankungsbreite auch nicht so einfach. Außerdem natürlich teuer. Naja, vielleicht irgendwann mal, wenn ich groß bin und ein Nähzimmer habe… :o) )

Dann geht es los, wie man mit Drapieren einen Basisschnitt für ein Oberteil erstellt. Allerdings ohne Ärmel. Ein Oberteil ohne Ärmel habe ich auch mit Bleistift und Packpapier hinbekommen, aber Armausschnitt und Ärmel wollten nicht recht. Okay, ein Kurvenlineal zum Ärmelzeichnen würde vielleicht auch helfen…  Und damit das Oberteil nicht so langweilig bleibt wird auch noch erklärt, wie man einen Wassefallkragen und eine Passenabtrennung durch Drapieren erreicht. Mit den vielen deutlichen Bildern sollte das wirklich hinzubekommen sein.

Und mit Drapieren geht es weiter. Statt einer Skizze auf Papier gleich mit Stoff an der Puppe anfangen. Das wäre eine Methode für mich. Ich glaube, ich brauche wirklich dringend eine Schneiderpuppe… Quasi ein Bilderlehrgang der enorm viel Lust macht, das mal auszuprobieren.

Laufsteginspieriert ist der (Strand)Kaftan mit Kapuzen. Der Kaftan wird aus einem Schnitt von Simplicity entwickelt, die Kapuze direkt am Objekt drapiert. Auch wieder mit vielen Bildern instruktiv erklärt.

Weiter geht es mit einer Lektion Handstiche. in der „Construction Zone“ Inklusive nützlichem Werkzeug dafür wie verschiedene Fingerhüte oder Wachs zum Faden verstärken. Diesmal werden die Stiche mit Zeichnungen gezeigt, idiotensichere Anleitung würde ich sagen.

Ähnlich ausfürhlich die Anleitung für eine Paspeltasche. (Gibt ja unendlich viele Techniken dafür.) Einfach gar keine Angst davor aufkommen lassen, scheint das Thema zu sein. Da ich mit meiner Technik gut zurechtkomme, werde ich eher nicht wechseln, aber die Anregung, die Paspeln einmal ganz anders zu formen könnten es doch wert sein, auch diese Technik irgendwann mal auszuprobieren.

Den nächsten Bericht hätte ich mir als Anfängerin mal gewünscht. Die grundsätzliche Konstruktionsreihenfolge beim Nähen eines Rocks, einer Hemdbluse und einer Hose. Sehr hilfreich, wenn man z.B. Schnitte benutzt, deren Anleitung man nicht versteht… Ähnliches gelt auch für den Artikel zum Nähmaschinenhandling. Wie man Kurven näht oder über Nahtkreuzungen und andere Hubbel drüber- ein herrlicher Basisartikel mit guten Photos.

Zur Abwechslung dann wieder ein Fashion-inspiriertes Projekt. Dekoration durch Chiffonlagen. Gut, das Projekt selber ist häßlich und kein Vergleich mit dem Inspirationsteil von Puccis Frühlingskollektion. Aber die gezeigte Technik ist einfach nachzumachen. und man kann sicher auch was Schöneres damit gestalten. :o)

„It’sso fitting“, das wünschen wir uns doch alle. Die Artikel zeigen einige Wege dorthin. Los geht es mit dem sinnvollen Einsatz von Biegeliniealen. (Äh… wie heißen die Dinger eigentlich richtig?) Wobei der Artikel nicht erklärt, wie man die Dinger dazu bekommt, wirklich genu ihre Form zu behalten, wenn man sie bewegt. Und wie man sie dazu bekommt, eine wirklich gleich,äßige Linie zu bilden, meines hat immer Hubbel. (Wobei ich heute festgestellt habe, daß Monikas die wohl nicht hat. Habe ich ein „schlechtes“ erwischt?) Anschließend geht es um den perfekten Ärmel. Das ist ja eindeutig einer meiner Problempunkte… Leider steht nichts neues dabei. Mein Hauptproblem, wie man Armloch und Ärmelkurve zur Passung bekommt steht auch nicht drin. zumindest nichts was ich nicht schon (vergeblich) versucht hätte. Aber es stehen sehr viele Techniken drin. Und der zweigeteilte Ärmel um Mehrweite für dicke Oberarme einzubauen ist eigentlich eine gute Idee, die werde ich schon mal im Kopf behalten.

Die Techniken ein Oberteil ohne Abnäher auf Taille zu bekommen kommen mir jetzt extrem bekannt vor. Die Bilder waren schon in Threads zu dem Thema. Ich bin mir nicht ganz sicher, der Text könnte etwas anders sein…

Um Hosenanpassung geht es im nächsten Bereich. Besonders die Schrittnaht. Das ist jetzt mal ein Problem das ich nicht habe… aber bei Frau mhs haben wir ja schon viel probiert. Auch die beschriebenen Methoden. Aber es snd immerhin drei verschiedene Techniken erklärt und auch die Grundlagen, dazu.

Ah ja, jetzt kommt wieder ein Laufsteg Projekt. Nennt sich übrigens „Make it happen project“. Die Ähnlichkeit zu dem Inspirationsmodell von Jill Sander erkenne ich ja nicht. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob mir die sewstylisch Variante nicht besser gefällt…. Aber wieder geht es darum, einen Schnitt umzuwandeln, um einen bestimmten Look zu kreieren. Ausführlich erklärt.

Das Heft neigt sich dem Ende und es kommen noch 25 Tips, um das Nähen einfacher zu machen. Die Tips sind nach verschiedenen Themen sortiert, meist mehr als ein Tip pro Thema (wie Reißverschluss einsetzen, Bundverarbeitung oder Ärmel einsetzen). Nicht alle wären meine bevorzugte Wahl, aber gerade weil es verschiedene Techniken gibt, kann man auch unterschiedliche ausprobieren und seine eigene Lieblingstechnik finden.

Und ganz am Ende gibt es auch noch ein Glossr mit Nähbegriffen. Auch für nicht-Muttersprachler nützlich. 😮

Mein Fazit? Ich würde sagen, das Heft richtet sich an Leute die Grundbegriffe vom Nähen haben und jetzt einen Schritt weiter gehen wollen, um eigene Ideen umzusetzen. Viele Artikel gehen von einem geringeren Vorwissen aus als Threads, aber der Stil und die Artikel sind durchweg ermutingend. Nicht „das ist zu schwer“, sondern „so geht es“. Für mich war natürlich nicht viel Neues dabei, aber ich werde das Heft auf alle Fälle behalten, weil vieles schön kompakt zusammengefaßt ist. Und ich hoffe, ich habe mal die Gelegenheit mich im Drapieren zu versuchen…

Revue de Presse: burda Modemagazin Juni 2008

Ach ja, da war noch was… seit ich das Abo habe, kommen die Hefte immer dann, wenn ich gerade keine Zeit habe… aber nachdem meine Kritik mal wieder angemaht wurde… *hüstel*…Ton in Ton braun der Titel, aber angekündigt werden Knallfarben. Und statt das Editorial zu lesen, blätter ich gleich weiter.

Der „look“ (die Accessoires-Spalte ist wohl tatsächlich weg, *snirfz*) ist „Sportsfreunde“ und das ist dann auch gleich das „freizeit“ Thema.

(Summary in English: Not really one of my favourite issues of BWOF. Lot of boring, plain patterns. Still some exeptions (see also the pictures): Jacket 101 for the fabric and for the style, also jacket 102 which is nearly the same pattern and Shirt 124, that they have photographed in a way that you just don’t see anything of the interesting pattern. And I do love the Anna Sholz dresses in plus size. My favourite of those is 130.)

JackeBei Jacke 101 fällt mir zuerst der Stoff ins Auge. *Aua*, den gibt es sogar in Köln… also die Stofferia in den nächsten Wochen meiden, bis er ausverkauft ist. Ich muß aufbrauchen, nicht neu kaufen. (Und der Jersey-Rausch letzte Woche macht das nicht besser…) Auch der Schnitt ist gaz nach meinem Geschmack, Schlicht, mit Stehkragen und schönen Teilungsnähten. Da kann ich ja immer gaanz schlecht widerstehen. (Nein, ich brauche keine Jacke…. Zumindest keine solche…)

Bluse 107… die Taillenraffung ist ja irgendwie nett, aber Puffärmel… nein, noch nicht dran gewöhnt. Äh… waren Puffärmel nicht was, was oben am Ansatz eingehalten ist? Naja, Burda wird es wissen… und wenn ich es mir recht überlege… oben flach und unten mit klaren Falten statt Raffung.. da könnte ich mich fast dran gewöhnen, das hat irgendwas… Der Rest ist blau weiß gestreift und irgendwie belanglos. Dafür gibt es zur Bluse 105A noch Stylingvorschläge. nicht ganz überraschend, den ein Streifenblüschen ist ja sehr variabel. Und den Look mit Jeans und Trenchcoat mag ich ja ohnehin. Erinnert mich dran, daß ich wirklich mal wieder einen Trench brauche, der letzte ist schon vor etlichen Jahren zerfallen. (Und würde nicht mehr passen… die Studentenzeit ist ja soo lange her…)

Ah, jetzt kommen die Knallfarben und Plastik. Also so eine transparente Platiktasche von Friis & Company könnte ich mir zu meinem Türkis-weißen Outfit vom letzten Monat gut vorstellen. Aber in Türkis und das ist nicht dabei. Und ein komplett transparenter Regenmantel sieht zwar absolut toll aus, man kann ihn sich aber sparen, denn ob man von außen naß wird oder im eigenen Saft schmort bleibt sich gleich… *g*

ie „Knalleffekte“ werden modisch jedenfalls bei „Sportswear“ umgesetzt. Und ich bekomme einen Retro-Flash. Das ist ja sooo 80er.. knallgelb, Netzeinsätze (ich habe noch meine alten Nicoles, genau so was war bei den Nähmodellen drin…) und sichtbare Overlock-Nähte. Nur waren die damals neu. Und Leggins in Metallic mit Oversized Shirts, die eng auf der Hüfte sitzen wie Shirt 116. Vermutlich anfängerfreundlich, aber auch langweilig zu nähen. (Abgesehen davon daß das jeden breiten Hintern nur betont…) Und schon wieder ein Parka, hatten wir das nicht im letzten Heft? Die mochte ich in den 80ern schon nicht, auch wenn die Farben jetzt freundlicher daher kommen. Damals war ja Bundeswehr-oliv angesagt… Nein,Shirt 113 hat Schlitze an den Schultern! So was hatte ich damals als Strickpulli! Na gut, die hier sind mit Reißverschluß auch zu schließen, mal ein neues Detail. Aber wie die Enden der Reißverschlüsse einfach aneinanderstoßen sieht irgendwie unsauber aus. *blätter* Faszinierend diese Shuhe… der Fuß berührt sie nur an der Ferse und der Spitze, ansonsten bleibt ein Sichtloch zwischen Fuß und Sandale… da hat wohl mal wieder jemand Design vor Anatomie gestellt… was wurde nur aus dem guten alten „Form Follows Function“? Aber die Kapuzenjacke dazu ist recht nett. Ach so, die ist zum Kaufen… Ach und dieser reduzierte Hoodie auf der anderen Seite…. *Mist* Wieder zum kaufen. Den langweiligen Rock darf man nähen.

Oh, mal ein ausführlicher Technikartikel (also eine Seite Text, das ist für Burda schon ausführlich). Um Nylon nähen geht es. Darüber habe ich zwar schon einiges gelesen, aber praktische Erfahrung noch nicht so viel…

Die „basics“ sind in Pastelltönen. Was für ein ausgesprochen interessantes Kleid. Zum Kaufen, was sonst. *grummelgrummel* In dem Heft scheint mal wieder alles interessante Kaufmode zu sein…

JackeDafür gefällt mir die Jacke 102 wieder sehr gut. Was kein Wunder ist, denn schon auf den eineinhalbten Blick ist es Jacke 101, nur mit ein paar veränderten Details. Naja, da sie mir eh zu klein ist, kann ich der Versuchung vielleicht besser widerstehen… Ich habe ja eh mehr Blazerjacken als ich brauche. Andererseits… hat man je genug?

ShirtGenug Shirts jedenfalls nicht. Warum sie das interessant geraffte Shirt 124 auf dem Photo allerdings gezielt verstecken, das erschließt sich mir nicht. Erst ein Bick auf die technische Zeichnung zeigt die Interessanten Details. Allerdings müßte ich den Schnitt mal wieder über drei Größen vergrößern… Burda und ich werden wohl nie einer Meinung sein, welche Schnitte für Plus-Größen geeignet sind…

Der Download Schnitt läuft unter „Look der Stars“. Naja, ein Shift Kleid halt, war das jemals ganz out?

Spannend hingegen finde ich die Idee mit der Haute Couture für Profi-Kochbekleidung. Innovative Berufsbekleidung mag sogar noch eine Marktlücke sein, ich erinnere mich an einen ärztlichen Kollegen, der sich immer bitterlich beklagte, daß es bei Arztkitteln nichts modisches gäbe…

Weiter geht es mit dem „trend“. Der ist diesen (Sommer)Monat… Ethno. Wenn es nicht Safari ist, ist es Ethno. Braun, Holzperlen,…. ein bißchen ausgelatscht… oder? Nun ja. Nettes Kleid für Kurzgröße, wenn auch die beiden interessante Details schamvoll versteckt sind: Die gerafften Schultern unter der Lockenmähne, das Taillendetail unter einem Gürtel. Denkt eigentlich jemals jemand was beim Photo machen?

Aber in einem schönen Urlaubsressort haben sie geknipst, DAS erkennt man gut…. Ansonsten… was soll man sagen? Jacke 119 ist glaube ich ein ausbaubarer Schnitt. Wenn man die Schemazeichnung anguckt, das Bild scheint das Kleid darunter darstellen zu wollen.

Dann geht es weiter mit dem Verweis auf die burdafashion Webseite. Ah, und eine Seite Accessoires. Ketten aus Halbedelsteinen. Hat man wieder? Na dann muß ich mal kramen gehen, meine Mutter liebt so was ja und da landete über die Jahre immer mal wieder was bei mir. (Oder auch mal wieder in die andere Richtung, bei Schmuck und Accessoires funktioniert Ringtausch ja perfekt, Paßformprobleme gibt es keine und was beim einen alt ist, ist beim anderen wieder neu. Und modisch gesehen kommt auch alles immer wieder. *g*)

Ah ja, „fashion-flash“ nennen sich die bunten Retrosäcke… Na gut, sind T-Shirts, da darf man nicht so viel erwarten. Immerhin das schulterfreie Shirt mit den Fältchen vorne ist auch bis Größe 46 drin. (Aber warum hört es da auf?) Die Farbkombis aus allen verfügbaren Knallfarben sind jedenfalls immer noch augenschmerzend… ach, und aufgetüddelt werden sie auch noch. Ich erinnere mich… hatte Simplicity so was nicht schon im Frühjahr im Programm?

Burdastyle… ach ja, könnte ich mal wieder vorbeigucken. Irgendwie fehlt da derzeit die Zeit… Och, noch ein Dauerbrenner. Welche Badekleidung für welche Figur. Leider haben die Tips und die vorgestellten Bikinis und Badeanzüge nicht immer was miteinander zu tun. (An Kommunikation scheint es in der Redaktion zu hapern?) So heißt es bei viel Oberweite etwa „Ebenfalls wichtig sind breite, verstellbare Träger.“ Die abgebildeten Teile hingegen haben natürlich dünne Spaghettiträger. Bestenfalls die Neckholderträger von Modell 5 könnten als „breit“ durchgehend. Und Modell 4 und 7 sind immerhin keine Spaghettiträger…

Das „exclusiv-design“ konnt diesmal aus München und ist ein Abendkleid. Nett und effektvoll aber doch nicht so interessant wie die die an den Promis gezeigten Kleider der Designerin…

Ballerinas als „must-have“. *hüstel* Dem kann ich wirklich nicht widersprechen. So lange „Flats“ in sind, muß ich mich wohl noch etwas versorgen, vielleicht erwische ich sogar den Schlussverkauf in Paris.. Aber ob die Wirklich von Salvatore Ferragamo in den 1950er erfunden wurden? Schließlich habe es schon am Anfang des 19. Jahrhunderts so flache Schuhe für Damen, sogar mit Knöchelbändern. Ab wann hat man eigentlich im Ballett flache Schuhe getragen? Stellt sich glatt die Frage, was dawohl zuerst war.

KleidOh prima, bei „plus aktuell“ gibt es wieder Kleider von Anna Scholz. Die mag ich eigenltich immer, weil sie auch Freude an Fülle ausstrahlen, statt sackartig verhüllen zu wollen. Auch wenn einge vom Schnitt her mehr oder weniger recht ähnlich sind… Und 129 sitzt irgendwie ganz komisch am Busen… soll die Brustraffung wirklich auf dem Bauch sein? Oder fehlt dem Modell das „Material“ zum Ausfüllen? Oder hängt der Stoff? an der Seite sieht es ja auch irgendwie seltsam aus… Mein Favorit ist jedenfalls die 130 (sogar bis Größe 54…). 40er Retro gefällt mir doch besser als 80er Rückblick…

Jetzt kommen wieder die Seiten für den Schnelldurchlauf… Kosmetik und Co…

„Kultur-treff“, schon besser… Valentino-Ausstellung in Paris. na das könnte klappen. Wenn ich nicht zu viel anderes unternehmen. *g* die Ausstellung im Ludwigsburger Schloß klingt auch gut. Liegt nur nicht am Weg. Im Gegensatz zu Hamburg. Da zieht ja eine „Schneiderschwester“ demnächst hin. Also könnte das mal ein Wochenendziel werden… Wollte ich eh schon lange mal hin.

Auch die Kindermode gefällt mir wieder recht gut, weil pfiffig und kindertauglich. Die Bh-förmigen Teilungsnähte an dem Mädchenkleid irritieren mich jedoch etwas… Größe 104-128 ist das doch in der Regel nicht nötig? Äh… Ah ja, man sollte den Text lesen… PJE ist die Teenie-Marke. Öh… in Größe 104-128? Das war frühre doch so ungefähr Grundschulalter. Oder sogar noch Vorschule? Soo klein sind auch fränkische Kinder nicht, oder? *kopfschüttel*

Der Kreativteil ist diesmal mit Gartendeko. Nun ja… sieht bißchen aus wie von IKEA. Und bei deren Preisen lohnt sich selber machen nicht. Und wie man Pesto macht weiß ich schon. Aber bitte mit Pininkernen, nicht mit Walnüssen…

Bis zum Juliheft habe ich dann jedenfalls viel Zeit. Wenn das kommt, bin ich nämlich im Urlaub.

Aus dem Blogarchiv:

Und wieder ein paar alte Artikel.

The older articles will be only in German. But I will translate the titles in English. If you think, something might interest you, don’t hesistate to leave a comment and let me know! I will translate the post that interests you as soon as possible. (Which may take a bit of time…)

Gartennähen 2004 – 2005 – 2006 – … (Gardensewing 2004 – 2005 – 2006)

Kölner Nähbrunch: Vorsommernähen in Aachen am 10.06.2006 (Report of a sewing meeting)

– Schnittkritik:Jalie 2327 (Pattern Review Jalie 2327)

Wie nähe ich einen Herrenslip? – Teil 1 (How to sew men’s briefs, part 1)

Wie nähe ich einen Herrenslip? – Teil 2 (How to sew men’s briefs, part 2)

Revue de Presse: Sew News April/May 2008

Auf meiner Wunschliste aus den USA stand auch eine Sew News und ich habe sie auch bekommen. Ich sehe das Heft ja nur sporadisch und so fällt mir auf, daß der Titel diesmal flotter wirkt, als die Ausgaben die ich sonst so habe. Mal sehen, was der Inhalt hergibt…

Gar nicht so einfach, sich durch die ganze Werbung zum Inhaltsverzeichnis oder gar zum Editorial durchzuwursteln. *Editorialüberflieg* Immerhin, statt eines paraphrasierten Inhaltsverzeichnisses gibt es eine Message. Mag etwas banal sein… aber immerhin.

Dann kommen erst mal „Clippings“, was ich mit „Schnipsel“ übersetzen würde. Lesertips… Verweis auf eine Webseite mit Nähfilmen (die muß ich bei Gelegenheit mal unter die Lupe nehmen)Veranstaltungshinweise, 40 Jahre Kwik Sew,… Kleinkram eben. Auch einen Reisevorschlag gibt es, nach Portland in Maine. Tatsächlich vor allem mit Textil-/Näh-/Garninteressanten Hinweisen. Gut, USA sind in dem fall zu weit weg für ein Wochenende, aber das Konzept gefällt mir so besser als bei Burda. Und natürlich eine Seite Charity, sonst wäre es keine amerikanische Zeitschrif. Ein Kissen, das wie eine Tasche über die Schulter zu hängen ist für Frauen nach Brustkrebsoperationen. Keine Ahnung, ob so was nötig ist, aber es klingt nach einer nützlichen Idee.

Danach geht es mit der Abteilung „How To“ weiter. (Die Erfindung von Webseiten und einer damit verbundenen Gliederung scheint auch der Gliederung auf Papier zu nutzen…) Erst mal ein Grundlagenartikel („Basics“) über Schnitterstellung. Wie der Grundschnitt („Sloper“) erstellt wird, wird nicht erklärt, aber mit der Abnäherverlegung in Oberteilen setzt sich der Artikel auseinander. Das ist auch nützlich, wenn man mit gekauften Schnitten arbeitet. Keine atemberaubend neuen Erkenntnisse für mich, aber es ist ja ein Basisartikel.

Weiter geht es mit einem Artikel zum Thema Zugabe, Bequemlichkeitszugaben und Designzugaben. Für mich nicht so viel Neues, aber  schön  kompakt zusammengefaßt. Dazu eine Tabelle die die nötige Bequemlichkeitszugabe für verschiedene Kleidungsstück an verschiedenen Körperteilen aufführt. Und die Designzugaben die in den Schnitten in der Regel gemeint sind, wenn von „Fitted“, „Semi-Fittet“,… etc die Rede ist.  Das ist ja eine häufige Frage für jeden, der überlegt, wie der Schnitt ausfallen wird. (Vielleicht sollte ich dazu mal einen Blogeintrag schreiben? Frau mhs meinte ja…)

Maschinensticken.. nut gut. Auf den Saum einer gekauften Hose. Nun ja. Nicht mein Thema. Wobei mir auffällt. das Colour Coding macht die Zeitschrift übersichtlich. Alles was zur Sparte „How To“ gehört hat einen blauen Balken oben. Abschluss der Sparte sind eine Frage-Antwort Rubrik und die besten Nähtips von Sandra Betzina. Letztere sind recht beliebig, ein bißchen zu diesem Thema, ein bißchen zu jenem,… ein Zusammenhang ist nicht zu erkennen und auch nicht unbedingt was gerade diese konfuse Sammlung zu „Top Sewing Tips“ macht.

Die Überschrift für die nächste Sektion ist „Project your way“. Inspiriert von der Fernsehserie „Project Runway“, nehme ich an. Ich habe es ja nicht gesehen, aber wir werden wohl auch eine deutsche Variante bekommen.

„One pattern three looks“ zeigt an einem Beispiel, wie man einen Schnitt so verändern kann, daß drei verschiedene Oberteile daraus entstehen. Auch hier wieder keine genialen neuen Erkenntnisse für mich, aber eine schöne Anregung für Leute die sich bislang noch nicht so ans Schnitte basteln herangetraut haben. Das Gleiche wird dann noch mal an einem Rochscnitt durchexerziert. (Sogar mit verschieden „gewichtigen“ Figuren. 😉 ) Den zugehörigen Simplicity-Schnitt gäbe es sogar kostenlos dazu. Aber nur wenn man in den USA oder Kanada lebt.

Das Interview mit einer Designern von Project Runway ist natürlich weniger interessant, wenn man die Sendung nicht gesehen hat. Aber zu lesen was andere Kreative denken ist ja immer interessant. (Für mich zumindest…)

Nach so viel Theorie geht es auch mal in die Praxis. Als Projekt ein Platiktütenhalter. Nicht wirklich neu….. aber die Amiland ist in Punkto „wiederverwenden“ noch etwas hintendran, für die mag die Idee neu sein, Plastiktüten auch aufzuheben…  Das nächste Projekt ist ein einfacher Quilt. Und zuletzt eine Anleitung, wie man aus einem (Metall)Eimer einen Hocker macht. Der Stil ist aus meiner Sicht seehr gewöhnungsbedürftig. Aber die Idee ist an sich ganz gut. Nur wie gesagt, den Stil… den müßte man ändern.

Ums Ummodeln geht es auch im nächsten Artikel. Aus einem U-Boot Ausschnitt einen V-Ausschnitt. Detailliert mit vielen Zeichnungen, sicher gut umzusetzen auch für jemanden, der das noch nie gemacht hat.

Die nächsten Seiten unter der Überschrift „The Goods“ sind mit einem roten Rand gekennzeichnet. Nette Kaufartikel werden vorgestellt. Ein Glas mit verschiedenen sortiertn Bändern ist eine dekorative Idee.  Würde ich mir vermutlich eher nicht selber kaufen (zumal eher teuer) aber als Geschenk für eine Nähfreundin witzig. Die Website mit dem Shop für T-Shirtstoffe muß ich mal angucken, so was ist ja generell schwer zu bekommen. Und ein Buch zum Thema Nadelmalerei mit der Maschine. Würde ich aber erst mal angucken wollen, bevor ich es kaufe. Also nichts für eine Bestellung.

Dann kommen noch ein paar Seiten Kleinanzeigen, die ich konsequent ignoriere. Weckt nur Wünsche… :o) und eine lustige Geschichte zum Abschluß.

Mein Fazit ist eigentlich wie fast immer: Nett, das Heft gelesen zu haben, aber ich glaube, ich werde es nicht behalten.

Revue de Presse: burda Modemagazin Mai 2008

Und schon wieder eine neue Burda… Ich sollte aufhören, über die Zeitschriften zu bloggen, ich komm ja eh kaum nach… 😮

Das Editorial überfliege ich inzwischen nur noch, steht eh nichts von Interesse drin. Und dann geht es schon !aktuell“ mit dem Thema „weiß“ los. Naja, same procedure as every year… (äh… wo ist denn die nette Accessoire Vorstellung? Gibt es nicht mehr… schade… 🙁 )

Jedenfalls geht es gleich mit einem interssanten Minrock los… ach so, das ist ein Kleid und außerdem zum Kaufen… Aber die Jacke 101 ist auch sehr spannend. Auf dem Photo erkennt man das zwar mangels Kontrast nicht, aber die Schnittzeichnung…. sehr anregend. Immerhin bis Größe 44 auf dem Bogen… das läßt sich vergrößern.

Top 103… na gut, nette Raffung, aber das Detail jagt Burda jetzt schon seit Monaten durchs Heft, nur immer mal anders plaziert. Rock 108 könnte auch interessant sein, mit dieser Raffung. Weste 109 hingegen… na gut, ich mag eh keine Westen… Aber dem Schnittbild nach ist sie sehr gerade, da fragt man sich doch, wie viele Sicherheitsnadeln im Rücken stecken, damit sie sich dem Körper etwas anpasst? Kleid 111A… ich mag ja Empire, aber diese Variante mit den Puffärmeln liegt irgendwo zwischen Kleinkind und schwanger.

Im „exclusiv-design“ geht es (mal wieder…) nach Düsseldorf. Naja, Reisespesen müssen sich auch rentieren. Nett, das Nackholder-Kleid. (Und auch be Toni Gard klafft der Ausschnitt an Seite und Mitte, wenn man ganz genau hinsieht… *g*) Das wäre was für den Motivationsmonat UND Bärbels Sew Along. (Aber der Schnitt geht nur bis Größe 42 und außerdem habe ich für mein Neckholder Projekt schon lange nicht nur Stoff sondern auch einen Khalia Ali Schnitt hier liegen…)

Der Trend diesen Monat ist „magisch metallisch“. (Ich fühle mich immer mehr in die 80er versetzt und somit wirklich alt… 😮 ) Damals hatte ich jedenfalls goldfarbene Sandalen… Den Stoff für Jacke 119A gibt es schon mal leider nicht bei Alfatex. Metallisch schimmerndes Leinen… klingt ja schon wieder extrem spannend… Kleid 111 wird hingegen aus Voile auch nicht besser. Nur durchsichtiger, aber wer wollte nicht schon immer mal seine Unterwäsche vorzeigen? Aber diese Mischung aus Barbarella Plastik-Glamour (das war aber 60er…) und billiger Gardine… und der Riesenausschnitt macht es nicht besser. Wobei mir gerade auffällt, daß bei identischem Schnitt der Ausschnitt auf dem Bild viel, viel tiefer ist, als auf dem Bild von Variante 111A…. Oh wie so trügerisch, sind Burdabilder… *träller*

*weiterblätter* Aha, Hose 122 soll eine Jodhpur sein. Dafür ist sie aber nur sehr gemäßigt weit am Oberschenkel. Da hat man in den 80ern schon Bundfaltenhosen gesehen, die weiter waren… Der Puffärmelbluson 123 ist nett…

TulpenrockDer Tulpenrock 108B kommt hingegen in dem glänzenden Stoff hervorragend zur Geltung. Der metallische Glanz bringt die raffinierten Falten richtig zur Geltung. (Eher nicht auf meinen Hüften, denke ich. Andererseits… der Fokus der Falten liegt vorne und unterteilt die Vorderansicht so ganz gut. Für breite Hüften und wenig Bauch könnte das sogar auch in mehr als Größe 42 geeigent sein…)

*blätter* Werbung für den Burdastyle Webauftritt… kennen wir ja eh. Dann geht es mit Accessoires weiter. Sonnenbrillen… bin ich ja immer anfällig für. Nicht daß ich nicht so einige davon hätte… *g* Von den gezeigten Modellen haut mich allerdings keines vom Hocker. Oder was mir gefällt habe ich so in der Art schon… (ein Glück, daß ich nie alle meine Sonnenbrillen gleichzeitig finde… das erspart den Blick auf die Wahrheit…)

Das „extra“ im Monat Mai sind, wenig überraschend, Kleider. Überraschender ist hingegen, daß auch ein Modell in Langgröße dabei ist. (Ich weiß, die langen werden jetzt motzen, daß es nur eines ist, und daß es auch nicht das ist, was sie gerne hätten und sie doch überhaupt wegen einem Schnitt das Heft nicht kaufen. Und sich dann wundern, wenn es wieder fünf Jahre lang nichts mehr in langen Größen gibt. Aber so ist es nun mal, entschieden wird an der Kasse.)

In Größe 46 hat frau natürlich ein Recht auf ein Hemdblusenkleid, ohne Form und Abnäher, ein Gürtel soll es richten. Bestätigt mal wieder alle meine Vorurteile gegen Hemdblusenkleider. *g*

KleidModell 117 läßt mich hingegen bedauern, keine Kurzgröße zu tragen, das finde ich sexy und elegant. Wie es an einer kurzen Frau wirklich aussieht muß man allerdings mal wieder raten…… gezeigt werden alle Kleider vim gleichen Model… 116 erinnert mich an ein Kleid (war es Carina oder Burda?) das ich mir zu Studienzeiten mal genäht habe. Nur war der Rock damals länger und weiter… Und wenn man bei dem den Rock etwas länger macht, dann können es sicher auch Frauen jenseits von Größe 44 tragen. *blätter* Wedges zum kurzen Kleid… macht die Proportionen nicht besser… Nun gut, daß Kleid in langer Größe ist wirklich nicht superspannend. Und warum ausgerechnet Frauen mit vermutlich auch langen Beinen den Rock länger tragen sollen? Burdalogik… Naja, vorgeführt wird alles am gleichen Photomodel… das vermutlich eh selber auch eher Langgröße braucht… *g* ‚blätter* Aha, gerade Säcke heißen jetzt „Formel eins“. Wieso auch immer…

Und das Hemdblusenkleid des Maßschnittes ist auch langweilig wie Hemdblusenkleider eben sind. Aber ich glaube Burda sogar, daß es das „Lieblingskleid“ der Leserinnen war. Zahlenmäßig vorne ist nie die Avantgarde, sondern das Mittelmaß…

Nanu, was ist ein „fashion-flash“? Das Thema ist hier das „kleine Schwarze“, also scheint sich die Rubrik mit modischen Dauerbrennern zu befassen… Drei Modelle die zusammen den Größenraum von 34-46 abdecken. Warum allerdings für die größte Größe ausgerechnet anschmiegsamer Elastikjersey mit einer dick auftragenden und gewickelten Taillenschnürung gewählt wurde erschließt sich mir jetzt nicht so recht. (In der Redaktion hat man vermutlich noch nie Frauen gesehen, nur Wesen mit Kleidergröße 34/36… *g*) Für mich könnte ich mir das Etuikleid 125 mit den kleinen, asymmetrischen Raffungen besser vorstellen.

*blätter* Ah ja, die andere Burdawebseite, die deutsche. Naja, kennen wir ja auch schon. Hier sind wir ja sozusagen…

„Der Look der Stars“ geht es weiter. Für mich immer die erste spannende Frage, ob ich von der gezeigten Prominenz schon jemals etwas gehört oder gesehen habe… Doch, immerhin, Angelina Jolie oder Victoria Beckham sagen mir was. Und der schmale Rock dazu erinnert mich an die letzte Threads und die „Hollywood Waist“. Um die Taille geht es bei Burda aber nicht, sondern um einen Bleistiftrock. Der aus unerfindlichen Gründen „Shiftrock“ genannt wird. Ich kenne Shiftkleider, aber einen Shift-Rock… mal wieder ein brandneuer Schlauch für ein altes Teil? (Selbst die Burdaeigene Fashionpedia kennt den Begriff nicht. Auf die Definition, besonders in Abgrenzung zum Bleistiftrock bin ich gespannt… 😀 ) Jedenfalls gibt es den Schnitt zum Download im ungewöhnlich breiten Größenspektrum vom Größse 34-44. Das ist schon mal gut. Der Rock… naja, ein schmaler Rock mit etwas erhöhter Taille, wenn man die Schnittzeichnung genau anguckt.

Die „basics“ sind diesen Monat in beerenrot. Schöne Farben. Jacke 102 sieht auch in rot sehr gut aus. Auch bei den anderen Schnitten ändert sich durch den Farbwechsel nichts. *blätter*

Ah, wieder „catwork“, sehr schön….. Wieder eine Kapuzenjacke, nur diesmal kurz und mit überlangen Ärmeln. Schon nett irgendwie, aber diesen Stil haben ich inzwischen doch auch in Läden schon öfter gesehen. Nicht mehr soo spannend. Gut, der Reißverschluss ist schräg. Und natürlich sind die Entwürfe für den Catwork auch schon wieder etwas älter. Mode altert halt schnell…

Bei den „kreativen Köpfen“ geht es diesmal um ungewöhnliches Porzellan. Ich muß zugeben, Blüten und Kohl als Tassen sind nicht ganz mein Geschmack, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich aus so einer Tasse sabberfrei trinken könnte (eher nicht, nehme ich an), aber trotzdem ist es schön und mit viel Liebe zum Detail gerabeitet.

Um so weniger ungewöhnlich sind die Plus Schnitte. Das Longhemd und die Dreiviertelhose. Moppelchens Sommeruniform. In langweiligem schwarz-weiß. Nu ja. Jacke 132 hat einen ungewöhnlicheren Schnitt. leider ist auf keinem Bild zu erkennen, wie sich die Schößchen denn so am Menschen machen, denn das Model ist sitzend drapiert und da erkennt man nichts. Mal abgesehen davon daß es natürlich auch bei weitem nicht „Plus“ ist….

Na und schon sind wir wieder im Werbeteil. Äh Kosmetikteil. *rumblätter*

*gradenochvor“szene“brems* Der kultur-treff wird natürlich studiert, ein Vorteil wenn man in einer Metropole wohnt ist ja, daß die Chancen ganz gut sind, daß events in erreichbarer Nähe sind. Diesmal ist aber nichts dabei.

Die Reise geht nach Wien. Da war ich zwar schon mal,. ist aber fürchterlich lange her. Aber die Info, daß es ab Düsseldorf Billigflüge dort hin gibt ist interessant. So könnte es ja doch mal ein Ziel für ein langes Wochenende werden. Eine Runde durch die Konditoreien… da könnte ich beinahe das Thema „Stoffe“ vergessen. (Aber nur beinahe…)

Die Kindersachen gefallen mir wieder gut, auch wenn ich keine Verwendung dafür habe. Sie liegen ganz nett zwischen „wie die Großen“ und trotzdem kindgerechte Schnitte. Und wer es nicht in schwarz-weiß mag… Farben kann man ja ändern.

Im kreativ Teil wird es diesma japanisch. Schlichte Deko im Sashiko-Stil. Einziger Nachteil eigentlich: man muß es von Hand nähen… 😮

Das war es schon wieder… bis Juni. Endlich mal eine halbwegs pünktliche Review von mir… 😮

Revue de Presse: Threads May 2008 (Number 136)

Und weiter geht es mit der Blog Aufholjagd… Nähen oder Bloggen, beides gleichzeitig schafft mein Zeitplan wohl auch nicht. :o) Auch das Aprilheft der Threads liegt schon wieder seit einigen Wochen bei mir. Diesmal Inspiration und Augenzucker pur! Vielleicht nicht alles alltagsnützlich… aber viel zum Gucken.

An Anfang werden wieder einige Autoren der Ausgabe vorgestellt. Eigentlich eine gute Idee, weil man so auch die Artikel besser einordnen kann, wenn man weiß, welchen Hintergrund der Schreiber hat. Und je mehr ich englischsprache Bücher, Blogs und natürlich die Threads lese, desto öfter kenne ich auch mal Namen. Sandra Betzina zum Beispiel paßte natürlich perfekt zu meinem Jeansprojekt.

Danach geht es mit ausführlichen Leserbriefen weiter. Leises Kopfschütteln bei der Vorstellung neuen Nähzubehörs. Einen batteriebetriebenen Spuler um Unterfäden ohne die Nähmaschine aufspulen zu können… darauf hat die Welt gewartet…. *gg* Die bunten Rollschneider sind natürlich nett, zumal ich das Olfa gelb eh nicht gerne mag. Aber deswegen kaufe ich keinen neuen. Wenn das in Deutschland mal zu den Händlern kommt. (Auf der h&h wurden sie aber vorgestellt…)

Was bringen die Lesertips? Die Idee, den Maschenlauf mit Klebeband zu markieren könnte das saubere Zuschneiden von Jerseys tatsächlich erleichtern. Auch die Idee, ein Babyphone neben die Stickmaschine zu stellen, damit man hört, wenn sie fertig ist klingt sehr praktikabel. Wenn ich eine Stickmaschine hätte…

Weiter geht es mit dem Thema bestickter Saum. Das sieht wirklich sehr interessant aus. Und Muter mit gradtich bekommt man ja auch ohne Stickmaschine hin. Allerdings ist die Technik auf Stoffe beschränkt, die nicht ausfransen. Daß das bei Schrägschnitt bei jedem Stoff der Fall sein soll wage ich doch zu bezweifeln….

Die Schnittvorstellung hat mal wieder nicht viel für mich. Das Go Patterns Kleid vielleicht… aber mit der Tasche auf den Hüften…. müßte man ausprobieren…

Die nächsten Tips verbergen sich in der Frage-Antwort Sparte, nur daß diesmal die Antwort nicht von Lesern sondern vom“Experten“ kommt.

Die ausführlich bebilderte Anleitung für Jeansdetails stellt natürlich in erster Linie einen neuen Jeans-Schnitt von Frau Betzina vor. Aber nachdem ich mir den letzten erst Mühsam anpassen mußte, wird es keinen zweiten von ihr geben. Obwohl die dreifach Tasche ein interessantes Detail wäre. Und sonst natürlich nichts wirklich neue, aber wer noch keine Jeans genäht hat, der findet gute Tips.

Danach ist mit der Alltagstauglichkeit erst mal Schluß, dafür wird es um so spannender… Operkostüme. Ein Blick hinter die Kulissen des Kostümdesigns. Faszinierend, wie viel Arbeit und Planung Kreativität erfordert. Und dazu gibt es einige handfeste Tips, etwa worin sich Kostüme von normaler Klediung unterscheiden. Etwa weil sie leicht an verschiedene Größen angepaßt werden sollen. Werde ich selber vermutlich nicht brauchen… aber wer weiß das schon immer so genau im Voraus? 😉

Der nächste Artikel befaßt sich mit der hohen Taille, die man derzeit wieder an vielen Hosen. In den USA nennt man sie offensichtlich „Hollywood Waist“, weil sie sehr galmourös aussehen kann, vielleicht. Eigentlich hatte ich diese Form für mich unter „geht nicht“ abgehakt. Aber da sind sind nicht nur Tips zur Verarbeitung, sondern auch Bilder, wie man die richtige Höhe am eigenen Körper bestimmt… und wenn ich mir das so ansehen… vielleicht gibt es doch auch eine Proportion für mich?

Weiter geht es mit einem genauen Blick auf ein Ensemble aus den 60er Jahren. Susan Khalie nimmt Kleid, Rock und Mantel unter die Lupe. Alle Teile wirken übrigens erstaunlich modern… sowohl der schmale Rock, also auch das geknöpfte Kleid und der Seidenmantel mit den großen Knöpfe. Wenn man pink mag, natürlich, aber das ist ja immer Geschmackssache. Viele Details, etwa eine andere Art eines Knopfloche, die alle absolut zeitlos sind und ich mir jederzeit an anderen Teilen vorstellen kann. Ich liebe diese Beiträge… noch lieber würde ich solche Kleidungsstücke ja selber in die Hand nehmen, aber die Photos sind ein schöner Ersatz.

„Tailoring Series – Part 1“ deutet auf eine neue Serie hin… Details handwerklicher Schneiderverarbeitung, würde ich sagen. In dem Fall eine interessante Innentasche für eine Jacke, mehr oder weniger diebstahlsicher, weil an einer unerwarteten Position. Das werde ich sicher mal ausprobieren, zumal ich Futter ja eh von Hand einnnähe. Und die Idee, die Tasche noch an der Seitennaht zu befestigen, damit sie das Gewicht des Inhalts besser tragen kann… so einfach und effizient. Warum verrät einem das eigentlich sonst keiner?

Der nächste Artikel ist dann zum Ausgleich eher anfängerfreundlich, unterschiedlich gefaltete Arten von Schrägband und verschiedene Techniken, mit Schragband zu versäubern. Auch Schrägbandformer, Schrägbandfüße (ich komme schon mit dem Kappnahtfuß nicht klar, ich glaube, das wäre mir definitiv zu kompliziert… *g*) und anderes nützliches Werkzeug, wenn man mit Schrägbändern einfassen will. Nicht neu für mich… aber eine saubere und ausführliche Zusammenfassung zum Thema.

Wenn die Operkostüme noch nicht spannend genug waren… es kommt bunter. Ein Artikel über Zirkuskostüme….. wenn ich Schneiderin wäre, dann wäre das sicher mein Job… Und sollte ich doch mal ein Faschingskostüm nähen… da sind ein paar Anregungen drin…

Ah ja, die Serie über Handstiche geht weiter. Nich viel neues für mich (außer daß ich dringend mal an der Gleichmäßigkeit meiner Stiche arbeiten sollte….) aber die Technik einen Druckknopf anzunähen werde ich mir merken. Dassieht bei mir bisher nämlich immer sehr unordentlich aus. So wie gezeigt geht das auch schöner. (Und die Bilder helfen wirklich weiter.)

Passend zur Christian Lacroix Ausstellung im Pariser Musee de la Mode et du Textile (die im Übrigen sehr schön war, auch wenn ich mir manchmal einen genaueren Blick auf die ältere Kleidung aus verschiedenen Epochen gewünscht hätte…) noch ein Interview mit einer Pariser Lacroix Verehrerin. Ich gebe zu, so im ganzen ist mir Lacroix oft zu opulent, aber die vielen Details sind einige Blicke wert, man muß ja nicht alles in einem Kleidungsstück umsetzen.

Im gleichen Geist auch die Sparte „readers closet“, aus den Kleiderschränken der Threads Leserinnen. Wobei es diesmal Profis waren, die sich an einer Threads Challenge beteiligt haben, Kleidung von Kunst inspiriert war das Thema. (Wettbewerbe mit so spannenden Themen würde ich mir in Deutschland auch mehr wünschen.) Der „Best Overall Award“ ist auch mein persönliches Lieblingsstück. Aber eigentlich alle Modelle haben inspierierende Details. Mal sehen, was mein Gehirn davon speichert und zur passenden Zeit wieder auswirft…

Oha… es gibt eine Anleitung, wie man einen wolkig gerafften „Wolkenrock“ arbeitet. Ist gar nicht schwierig, wenn man die Anleitung anguckt. Einfach nur so hinraffen, wie man es gerne hätte und dann mit einigen Handstichen jeweils befestigen. (Ja, Handstiche… nicht immer wird es mit der Maschine schöner und besser. 😉 )

Na gut, „Quick to Make“ reißt mich nicht vom Hocker. Ein Stoffrechteck mit Schlitz kann man als Kleid, Rock oder Umhang drapieren. Bis auf den Umhang wirken die Variationen doch alle etwas „akademisch“ auf mich. Es soll eben ein Gemälde reflektieren und ein Kleidugnsstück sein. Etwas gezwungen…

Dafür könnte ich die nächsten zwei Seiten wieder streicheln… um Ikat Stoffe geht es, liebe ich ja sowieso. Mit etlichen Beispielphotos. Die echten Stoffe wären mir natürlich lieber… und das soll ein Modetrend werden? Na ich habe ja noch die beiden Indischen Saris… (also zwei mit Ikat… und noch ein paar andere…)

Tja, das war es schon fast wieder, einige Seiten Werbung, eine Geschichte über’s wiederverwerten beim Nähen und zum Trost auf dem Rücken noch ein dekoratives Details von einem 1940er Ensemble. So sorgfältig gearbeitet und designt findet man heute einfach nur noch Haute Couture, was bedeutet, daß man es im Alltag einfach nicht mehr sieht. Ein Preis, den wir dafür bezahlen, daß Kleidung so billig geworden ist, daß wir uns einfach jeden Saison komplett neu einkleiden können. (Naja, ich bei meinem Nähtempo nicht, aber ich lasse mich ja auch gerne von aufwendigen Details inspirieren.)

Wenn ich darüber nachdenke, wie zeitig die Ausgaben alle gekommen sind, wird die Juli Ausgabe ja hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen… *g*