Erfüllte Wünsche bekommen Kinder…

A granted wish will bear new ones…

Letztes Jahr hatte ich zu Weihnachten ja diese Handwärmer verschenkt. Und was kommt? Genau, für den Hals sollte es doch bitte auch noch was Warmes geben. Ende November geäußert wird das doch sicher noch was, ne?

One of my last years gifts were those handwarmers. And next? Yes, something warming for the neck would be nice. And if I am told that end of november I will be able to do it for christmas, right?

 Zum Glück hatte ich gerade wirklich nichts dringendes auf der Nadel. Und nachdem mir klar wurde, daß ich ja nicht mit „Kureyon Sock“ stricken muß, sondern was dickeres nehmen kann, dachte ich, es wäre einen Versuch wert. (Nachdem ich den Wunsch eh schon kategorisch für 2013 abgelehnt hatte.)

Okay, there was nothing urgent on my needles. And when I realized, that I needen’t take „Kureyon Sock“ but could choose a thicker yarn I decided to give it a try. (After I had categorically rejected that wish for 2013.)

HalssockeAlso zwischen Sitzung und Weihnachtsfeier in die Casa Lana gesprintet (nicht mein Lieblingsladen, ist aber vom Büro aus ein Katzensprung), aus dem Noro „Kureyon“ Regal zwei scheinbar unterschiedliche, sich aber ergänzende Knäuel rausgefischt und ab.

So between office and office Christmas party I jumped into Casa Lana (which is not my favorite yarn store, but has the charme to be very close to the office), picked two balls of the Noro „Kureyon“ rack which seemed to be different, but working with each other and on I went.

Die beiden Garnknäuele entpuppten sich dann als die gleiche Farbe, auch recht. Stricken war einfach: Mit 4mm Rundnadel 130m anschlagen, 8 Runden abwechselnd eine Runde rechts, eine Runde links mit dem ersten Knäuel stricken, ab dann glatt rechts, abwechselnd zwei Runden mit dem einen Knäueln, zwei Runden mit dem anderen, bis Knäuel 1 aufgebraucht ist (bzw für keine zwei Runden mehr reicht), anschließend noch mal 8 Runden rechts und links im Wechsel mit Knäuel 2, abketten, fertig. Angefangen Donnerstag, fertig gestrickt am Sonntag (da war ein verhocktes Wochenende dabei) und bis zum nächsten Donnerstag war es dann vernäht und einmal im Handwaschgang der Maschine gewaschen. Die Kureyon wird dann doch deutlich fluffiger und weicher. Eine echte Weihnachtsüberraschung in nur einer Woche!

Both skeins claimed to be the same color (well.. Noro, you know…). Knitting was very easy: With 4mm circs casting on 130 stitches, 8 rounds garter stitch with skein 1, then in stockinette 2 rounds with skein 2 and 2 rounds with skein 1,… until skein 1 is used up (or has not enough left to finish 2 rounds, 8 rounds in garter stitch with skein 2, bind off, finish. Casted on on a Thursday, finished knitting on Sunday (there was a weekend of sitting and talking between) and until next Thursday the ends were woven in and th cowl had been washed in the hand wash programm of the washing machine. (Kureyon gets way fluffier when washed.) So a real Christmas surprise in one week!

Von außen genäht…

Sewn from the outside…

Dieses Jahr hatte ich mal wieder Zeit, die Geschenke auch nähtechnisch zu verpacken. Was ja gleichzeitig noch einige Stoffreste verbraucht. Und eigentlich wollte ich das zeigen, bevor ich anfange, den Inhalt der Päckchen vorzuführen…

This year I had enough time to make sewn gift wrappers. Which also uses up some fabric remnants. And the idea was, to show that before I start showing what was inside…

Wie man sieht, war ich zum einen etwas Patchwork-inspiriert, zum anderen war ich faul. Ich habe mir die erste halbwegs passende Kombination aus Stoffrest und Weihnachtsstoff gegriffen und habe die erst mal „aufgebraucht“. Also bis nicht mehr genug von der Kombi für die nächste Verpackung da war.

As you can see I was for once quite patchwork inspired. And secondly I was lazy. I picked the first more or less fitting combination of a christmas print and a fabric remnant and worked on that until it was kind of used up. (Means what was left was not enough for the next needed gift bag size.)

Die ersten beiden Bilder zeigen also drei eher kleinere Verpackungen, die großen Säcke für einen großen und einen nicht so großen Jungen zeigt das letzte Bild.

The first pictures show smaller bags. The last one shows the big bags for one big and one not so big boy.

Für den kleinen Jungen gibt es einen Kuschelsack, nur aus Fleece.

For the little boy there is the cozy bag made of fleece.

Das hat den Vorteil, daß so einiges an Volumen aus meiner Restekiste rausgekommen ist…

This has the advantage, that my remnants box got rid of quite some volume…

Und was in den Säcken noch so drin war (die Socken habt ihr ja schon gesehen)  zeige ich demnächst, zumindest was das selber gemachte betrifft.

And what was inside the bags I’ll show you soon. At least those gifts that were made by me.(Besides the socks you’ve already seen.)

Wenn die Zeit für Plätzchen nicht reicht…

If there is not enough time to make Christmas Cookies…

Minikuchen… dann wird auch so ein Mini-Gugelhupf als Weihnachtsgruß gerne genommen.

… then a mini Gugelhupf Cake is a great give-away also.

Ein paar von meinen Weihnachtsolätzchen möchte ich ja gerne selber essen, deswegen gab es für eine Gruppe jeweils einen kleinen Gugelhupf (der Teig mit Kakao und vor allem weihnachtlichen Gewürzen) im Cellophantütchen. Das geht schnell und dafür konnte ich die Weihnachtsgrüße (Tonpapier passend geschnitten und noch mit einem Stempel fix auf Weihnachten getrimmt) dann von Hand schreiben. Kam sehr gut an und ging viel schneller, als noch mehr Plätzchen backen… (Und gekostet hat es auch fast nichts.)

I’d like to eat some of my Christmas cookies myself, so for this group I made mini cakes (adding some cocoa and especially spices to my standard dough) instead. Putting them on cheap paper moulds and in small cellophane bags made them look nearly „professional“. And since baking was so fast, I had the time to write the personal greetings (on colored paper, quickly stamped for a bit more Christmas feeling) by hand with my fountain pen. Everybody loved it and it was much quicker than baking even more Christmas cookies… (And a very cheap gift also.) 

Fundstücke vom Weihnachtsmarkt

Findings from the Christmas Market

Zu Weihnachtsmärkten habe ich ja ein etwas gespaltenes Verhältnis. Einerseits mag ich sie sehr gerne, mag es, die vielen schönen handwerklichen Werke zu sehen (nicht immer leicht zu finden, unter der industriellen Massenfertigung), den Geruch nach Glühwein, Würstchen, Waffeln, Maronen, Schokoladenfrüchten,… Andererseits mag ich es nicht mehr, wenn man vor lauter Menschenmengen nicht mehr da stehen bleiben kann, wo man möchte und nicht mehr weiter laufen, wenn man es möchte.

My feeling about Christmas markets are a bit mixed. I absolutely love strolling there, admireing the crafted things in individual designs (often hard to find between boring industrial production), love the smell for spiced wine, grilled saussages, wafers, fruits in chocolate, marrons,… But what I do not like is, if there are so many people that I can’t stop where I want to and can’t walk on, if I want to.

Nun hatte ich aber am Freitag nicht wirklich die Wahl, denn ich mußte von A nach B und einer der Kölner Weihnachtsmärkte lag dazwischen. Dann konnte ich den Besuch genauso gut genießen.

Now on Friday I didn’t really have the choice, because I had to get from A to be and one of the Cologne Christmas Markets was right between. So I decided to enjoy the visit anyhow.

Und so fand ich dann, eher unerwartet, auch einen Stand mit Kurzwaren. Mit „vintage“ Material, um genau zu sein.

So I found, a little unexpectetly, a booth with notion. Vintage notions.

Da wanderte dann zum einen dieses Webband mit der Eisenbahn in meine Tasche.

So this ribbon with an old fashioned railroad locomotive became mine.

Und noch weniger vorbeigehen konnte ich an diesem Set mit kleinen Glasknöpfen. Die Aufnahme ist im Macromodus, damit man die feine Struktur erkennt. Die Knöpfe haben die Größe kleiner Blusenknöpfe. Ich glaube, so etwas findet man heute nicht mehr. Diese hier sind aus den 1950er oder 1960er Jahren aus Neugablonz. (Und ich habe zwei Sets gekauft.)

And what I also absolutely had to buy were those tiny glass buttons. The photo was taken in „macro“ mode, so you could see the details. The real size is a small shirt button. I don’t think you could find that today. Those were made in the 105ßs or 1960s in Neugablonz. (And I’ve purchased two sets.)

Allen Kölnern (und denen, die vor Weihnachten noch in diese Stadt kommen) sei also der „Weihnachtsmarkt der Heinzel“ ans Herz gelegt. Zwischen Heumarkt und Alter Markt sind die Boden der „Antikgasse“, wo es nicht nur alten (Mode)Schmuck gibt, sondern auch einen Stand mit schönen alten Bändern, Knöpfen und noch so allerlei. Zu sehr mäßigen Preisen, wie ich finde.

So if you happen to be in Cologne you should check the „Heinzel Christmas Market“. Between Heumarkt and Alter Markt are some booths grouped together as „Antikgasse“ where not only antique bijoux are sold, but also one dealer has those nice vintage notions of all kinds. And the prices were extremely reasonable. 

Kekstäschchen 2012

Christmas Treat Bag 2012

KekstäschchenUnd das ist die diesjährige Parade meiner Keks-Verschenke-Täschchen… zumindest ein Teil davon. (Die will ich ja auch noch zeigen, bevor die Weihnachtssaison vorbei ist. 😉 )

These are some of my edition of 2012s treat bags.(So I can show them before Christmas Season is completely over. 😉 )

Ich habe versucht, die Form eines Teebeutels zu imitieren, war nicht ganz einfach, kam aber ganz gut an. Ob wegen der Form oder wegen dem Inhalt weiß ich nicht genau. 😉

I tried to give them a tea-bag shape. Was not so easy, but so far everyone liked them. Not sure if they do this for the shape of the bag or because of the cookies inside… 😉

Oh wie hübsch…

Oh, how pretty…

… dachte ich, als ich diese Topflappen im Blog von Bloomsbury sah.

… I’d thought when I saw those potholders in Bloomsbury’s blog.

Päckchen für michUnd dann stand heute ein weihnachtliches Päckchen vor meiner Haustür, als ich vom Einkauen zurück kam. Mit schönen Topflappen, meinen geliebten Weihnachtsmandeln von Lindt, selbergemachter Rosenmarmelade und noch einem kleinen Täschchen für Münzen.

And then when I came home today from the weekly grocery shopping a nice parcel was waiting in front if my door. And inside there were beautiful potholders, yummy rose confiture, the Lindt christmas almonds which are my favorite christmas treat and a small coin purse.

Vielen Dank, liebe Bloomsbury! (Ich habe nur keine Ahnung, womit ich mir das verdient habe? Ich habe doch gar nichts besonderes gemacht…?? Ich freu mich aber einfach mal trotzdem! 😉 )

Dear Bloomsbury, I thank you so much! (I just have no idea what I did to get that wonderfull stuff? I didn’t do anything special…? So… I’m just happy about it! 😉 )

 

Textile Schnellkarten

Quick Textile Christmas Cards

WeihnachtskartenDieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft, Weihnachtskarten zu machen, die schnell gehen und gleichzeitig Stoff aufbrauchen. Und so geht es…

This year I finally reached my goal to make christmas cards that do not take ages to make and use up some of my fabric. And that’s how it goes…

Zuerst läd man mal Bärbel ein. Bärbel ist nämlich die ungekrönte Königin des Stempelns und kann einem alles verraten, was man darüber wissen will und noch ein wenig mehr. Daß sie außerdem Stempel und Stoffmalfarbe mitbringt ist ein praktischer Nebeneffekt. (Also Bärbel ist bei mir auch ohne Stempel willkommen, aber wenn sie Stempel mitbringen darf vergisst sie den Termin nicht so leicht. 😉 )

First you invite Bärbel. Bärbel is the queen of stamping and she can tell you anything about that subject you want to know and some more. That she brings the material is a nice add on. (Bärbel in generally very welcome, but she is also a very busy lady and if you promise her that stamping will on the schedule it is more likely that she will not forget the day or the time. 😉 )

Gestempelt habe ich dann auf einen schlichten Baumwoll-Canvas mit schwarzer Stoffarbe. Danach habe ich fertige Karten genommen, habe da doppelseitige Klebefolie aufgebracht und einen Basisstoff aufgeklebt. Die beiden Karten unten sind mit einem festeren Deco-Stoff „grundiert“, das dunkelrote ist ein ungefaltetes gekauftes Schrägband, das ich mal geerbt habe und das Stoß an Stoß geklebt wurde. In der Mitte eine poppigere Variante mit afrikanischem Batik Stoff. Danach wird mein gut getrockneter bestempelter Stoff ebenfalls mit der Folie beklebt, dann mit der Zackenschere ausgeschnitten und nach Lust und Laune aufgeklebt. Alles gut angedrückt hält das einfach bombig und man holt sich keine klebrigen Finger.

As base fabric for stamping I used some beige cotton canvas fabric. Stamped with colors for fabric, of course. Next step is using plastic sheet that is adhesive from both sides to bring one layer of fabric to the cards. For the two cards on the bottom I used a heavy decorators fabric, the red one on the right is cotton bias tape I’d inherited from somebodys grandmother and never used. I just stuck it edge to edge. And in the middle a more „jazzy“ version with African batic fabric. After that I applied the same double sided plastic foil to my stamped fabric, cut it with pinking shears and fixed it on top. Pressing well with fingers and it will last forever. (Okay, some years… but enough for Christmas cards. And unlike glue it doesn’t give you sticky fingers.

Die beiden Karten links sind ein bißchen anders gemacht. Bei der unteren habe ich einfach nur den bedruckten Stoff aufgeklebt und dafür noch ein bißchen Bänder von Kafka dazu geklebt, bei dem oberen habe ich den bedruckten Stoff auf den Basisstoff gelegt und beides gemeinsam geschnitten, so daß der bedruckte Stoff als „Intarsie“ eingefügt wird. Und auch da noch etwas Kafka-Band dazu. Geht ja immer.

The cards on the left were made a little differently. The one on the bottom has only the stamped fabric glued to the card and then got some more decoration with ribbons by Kafka. And for the top one I layered base fabrick and stamped fabric before cutting. So the printed fabric is not on top, but fits precicely in the cut out of the base fabric. Again some Kafka ribbon added. You never can go wrong with that.

Und jetzt habe ich Zeit, mir für meine restlichen Karten wieder was umständliches auszudenken… 😮

And now I have the time to figure out something complicated for the rest of my cards… 😮

 

Krinkel-Stern-Karten, Teil 3

Crash-Star-Cards, part 3
etwas gecrashte KarteWas jetzt passiert ist, daß das Soluvlies sich unter dem Dampf anfängt zusammen zu ziehen.

What happens now is that the Soluvlies starts to retract under the hot steam.

Und man bekommt einen leichten Krinkel-Effekt.

So the fabric starts to crincle.

gekrinkelter SternJa und dann bewegt man das dampfende Bügeleisen einfach so lange über dem Stoff, bis einem der Effekt gefällt.

And then you move your steaming iron over the fabric until you like the effect.

gekrinkelter SternAchtung, wenn es zu viel ist, kann man den Effekt nicht mehr rückgängig machen!

Be carefull, if you steam to much there is no way to „undo“ the effect!

Zur Illustration zeige ich es auch noch mal auf weißer Seide, die photographiert sich plastischer.

As a second example I show the same on white silk, here the effect stands out better on the picture.

fertige KartenDanach muß man die Stoffstücke nur passend zuschneiden und in eine fertige Passepartout Karte kleben.

Then you cut your fabric and glue it into a passepartout card.

Je nach Stoff und Garn sind die Effekte sehr unterschiedlich. Der rote Stoff war übrigens ein leichter Wollstoff, den ich mal bei Bornstein-Stoffe bestellt hatte. (Ja, die gibt es nicht mehr. Ja, das war lange her. Der Rest des Stoffes war ein Kleid.)

Depending on fabric and yarn the effect turns out differently. The red fabric was a lightweight wool I’d ordered long ago from Bornstein-Stoffe. („Long“ means the company is out of business for quite a while. The rest of the fabric became a dress.)

WeihnachtskartenZum Abschluß noch ein paar andere Beispiele, wie die Karten aussehen können. Die beiden links sind aus dem Rest eines Ikatsaris aus Indien, der rechts aus einem afrikanischen Batikstoff. Diesmal mit silbernem Stickgarn von Alterfil gestickt.

Here some more examples how different cards can look. The two on the left were made from Indian ikat sari fabric, the right one is an african batik. Embroidery was silver thread from Alterfil.

Falls ihr euch davon anregen laßt, selber Karten zu machen, erzählt mir davon oder zeigt sie mir!

If that inspires you to make your own cards then please let me know or show me!

Krinkel-Stern-Karten, Teil 2

Crash-Star-Cards, part 2

Zickzackstich
Jetzt wird die Kontur des Sterns mit einem schmalen Zickzackstich abgenäht. Dabei nähe ich genau über die vorherige Naht. Der Zickzackstich sollte zwar eng sein, also eine kurze Stichlänge haben, aber keine ganz geschlossene Raupe. Hier habe ich Madeire Stickgarn in Kupfer benutzt, weil ich das noch hatte. Metallic sieht jedenfalls gut aus dafür.

Now I am oversewing the stitches from the right side of the fabric with a narrow zigzag stitch. The stitchlength should be short, but not as dense as you would normally choose for an appilque or a button hole. Metallic embroidery thread looks usually nice, here I choose some copper embroidery thread from Madeira I still had in my stash from another project.

Kontur nähenJetzt benutze ich meine Zickzackkontur um füßchenbreit daneben einemal mit Steppstich herumzunähen. Auch hier gilt, daß die Stichlänge nicht zu kurz sein sollte.

Now I am using the outline as a guide for another round of stitching, here with a straight stitch. Again the stitch length should not be too short.

Kontur im ZickzackstichDie nächste Runde wird dann noch mal mit Zickzackstich genäht.

Next round is a zig zag stitch again.

Danach nähte man immer im Steppstich in Runden um den Stern herum und folgt der Kontur des Sterns. Bis sozusagen kein Stoff mehr da ist.

Afterwards you continue in rounds around the star with straight stitch only. Always following its contours. Until you run out of fabric.

Stern in Runden genähtSo sieht das ganze dann aus, wenn man fertig ist.

That’s the way it looks after you’re finished.

In die Mitte habe ich noch einen Stern aus sich kreuzenden Linien genäht.

In the middle I’ve sewn crossing lines that also mimics a star.

kräftig dampfenJetzt kommt das Bügeleisen zum Einsatz. Sehr kräftig dampfen, aber dabei den Stoff nicht berühren…

Now it’s all up to the iron. Steam as much as possible, but don’t touch the fabric with the sole of the iron…

So… jetzt könnt ihr entweder selber ausprobieren was passiert oder ihr müßte warten, bis ich Zeit für den dritten Teil habe. 😉

Now you can either try yourself what happens… or you wait until I have the time to write part 3 of the story. 😉

Krinkel-Stern-Karten, Teil 1

Crash-Star-Cards, part 1

Da ich auf meinem Rechner gerade die Bilder gefunden habe, zeige ich jetzt mal eine weitere Möglichkeit, aus Stoffresten Weihnachtskarten zu basteln. Diesmal braucht man außer Stoffresten: einen Bleistift, Vlieseline Soluvlies, Sprühzeitkleber, bevorzugt Maschinenstickgarn (Nähgarn geht technisch auch, aber Stickgarn sieht besser aus) sowie ein Bügeleisen mit viel Dampf.

I just recovered some pictures on my computer so I’ll show you another possibility to transform random fabric scraps into Christmas Cards. Apart from the fabric scraps you need: a pen, Vlieseline Soluvlies (In some countries the products are sold unter the brand name „Pellon“, it might be „Wash N Gone“ but I can’t tell for sure from the website. It’s a non woven water soluble stabiliser. If you can’t get „Soluvlies“ please test first, if the desired reaction happens!), temporary spray adhesive, machine embroidery thread if possible (sewing thread works also, but embroidery thread looks nicer) and a steam iron that steams well.

Vorzeichnung auf SoluvliesZunächst schneidet man ein Stück Soluvlies zu. Es sollte deutlich größer sein, als die Karte später. Besonders gerade muß man nicht schneiden, am Ende wird ohnehin alles begradigt. Darauf zeichnen wir ungefähr in die Mitte mit Bleistift einen Stern. Man kann sich eine Schablone für gleichmäßige Sterne machen oder frei Hand zeichnen.

You cut a piece of Soluvlies a good deal bigger than the intended card. You don’t need to take care for cutting straight, we will cut back in the end. Then you take the pencil and draw the outlines of a star in the middle. If you like a regular shape you can use a stencil or you just draw it as you feel, irregular looks often more dynamic.

Vorbereitung zum KlebenDanach bedeckt man seine Arbeitsfläche gut mit Papier, legt das Soluvlies mit der unbemalten Seite nach oben drauf und verpaßt ihm einen leichten (!) Sprühstoß aus dem Sprühzeitfixierer. (Keinen dauerhaften Sprühkleber, sondern solchen, dessen Klebewirkung nach einiger Zeit von selber verfliegt!)

Then cover your working environment well with paper, put the piece of Soluvlies in the middle, the side with the drawing on is facing downwards. Now give it a light spray from your temporary spray adhesive. (And make sur it is a temporary one, not real glue!)

aufgeklebtDann braucht man Stoffstücke, die etwas größer als die Soluvlies Stücke sein sollten. Da klebt man die vorbereiteten Soluvlies Stücke auf die linke Stoffseite.

Now you need some fabric scraps that are a bit bigger than your pieces of Soluvlies und you adhere the Soluvlies to the left side of the fabric.

Danach kommt die Maschine dran, Stickgarn für den Oberfaden ist schöner und mit Sticknadeln läuft es auch besser. Im Unterfaden kann man hingegen auch Nähgarn nehmen, da ist es egal.

The thread your sewing machine with machine embroidery yarn and if you have take an embroidery needle. For the bobbing you can take any sewing thread, it doesn’t matter there.

Stern markierenDanach näht man die Kontur des Sterns erst mal von der Seite mit dem Vlies her ab. Dabei eher lange Stiche nehmen, aber trotzdem die Ecken genau treffen. Also ggf. vor den Ecken die Stichlänge wieder etwas reduzieren.

Now choose a longer straigh stitch and sew the contours of your star from the side with the Soluvlies. To make sure to match the edges exactely reduce the stitch lenght when approaching the the „turning points“.

MarkiertWenn man die Stoffstücke jetzt umdreht, ist der Umriß auf der rechten Seite gut sichtbar. (Einmal auf ein Bild klicken bringt übrigens eine größere Version…)

Now turn your fabric. The star is well visible on the right side of the fabric. (Clicking on a picture shows you a bigger version…)

Und sobald ich wieder Zeit habe, geht es weiter… 😉

And as soon I have the time to continue writing, I’ll show you how to proceed… 😉