Wenn die Zeit für Plätzchen nicht reicht…

If there is not enough time to make Christmas Cookies…

Minikuchen… dann wird auch so ein Mini-Gugelhupf als Weihnachtsgruß gerne genommen.

… then a mini Gugelhupf Cake is a great give-away also.

Ein paar von meinen Weihnachtsolätzchen möchte ich ja gerne selber essen, deswegen gab es für eine Gruppe jeweils einen kleinen Gugelhupf (der Teig mit Kakao und vor allem weihnachtlichen Gewürzen) im Cellophantütchen. Das geht schnell und dafür konnte ich die Weihnachtsgrüße (Tonpapier passend geschnitten und noch mit einem Stempel fix auf Weihnachten getrimmt) dann von Hand schreiben. Kam sehr gut an und ging viel schneller, als noch mehr Plätzchen backen… (Und gekostet hat es auch fast nichts.)

I’d like to eat some of my Christmas cookies myself, so for this group I made mini cakes (adding some cocoa and especially spices to my standard dough) instead. Putting them on cheap paper moulds and in small cellophane bags made them look nearly „professional“. And since baking was so fast, I had the time to write the personal greetings (on colored paper, quickly stamped for a bit more Christmas feeling) by hand with my fountain pen. Everybody loved it and it was much quicker than baking even more Christmas cookies… (And a very cheap gift also.) 

Königinliche Handschuhe

Queenly Gloves

Meine armes Knäuel „Joey’s Baby Silk“ von Queensland Collection  hatte ich ja jetzt schon zwei Mal angestrickt und das Garn hat dabei doch etwas gelitten. Doch der dritte Versuch war endlich ein Erfolg.

My poor ball „Joey’s Baby Silk“by Queensland Collection had suffered quite a bit, because I had started  with it twice, without getting a result. But now I’ve found a pattern that worked.

Dieses wunderschöne Muster nennt sich Queen Anne’s Lace Fingerless Gloves und ist von Erin Currie alias Seamstress Erin und ich habe es (kostenlos!) auf ravelry gefunden.

This oh so beautiful pattern is called Queen Anne’s Lace Fingerless Gloves and was designed by Erin Currie alias Seamstress Erin. And I’ve found it for free (!) in ravelry.

Das Muster ist nicht ganz einfach, aber dadurch, daß man wenige Maschen hat, strickt es sich doch recht zügig und ich konnte es auch schnell auswendig. Gut hat mir gefallen, daß die überzähligen Maschen aus dem Damenzwickel auf der anderen Seite der Hand abgenommen werden. Was der Anatomie meiner Hand eigentlich mehr entgegen kommt.

The lace pattern is not super easy, but all in all the project knits up quickly, because you do not have too many stitches. And I memorized the lace part quite quickly. What I like is the way the extra stitches from the thumb gusset are reduced at the other side of the hand. Seems more anatomical for my hands at last.

Nicht ganz so schön ist, daß sie stark dazu tendieren, sich spiralig um den Arm zu legen. Aber das ist bei rundgestrickt sozusagen „systemimanent“.

The only thing that is not perfect is, that the lace pattern tends to „curl“ around the arm. But that is a typical effect from knitting in the round.

Die Hauptschwierigkeit war im Grunde genommen, wie ich die Dinger gespannt kriege. Denn das ist absolut nötig. Ich habe mir dann mit einigen Paaren Herrensocken beholfen und habe kräftig drüber gedampft, das mußte dann reichen.

The most difficult thing was the question how to block it. And blocking was absolutely necessary to bring out the lace pattern nicely. So I finally stuffed them with (hand knitted) men’s socks and steamed them heavily. That had to be enough.

Die fingerlosen Handschuhe sind nicht nur wunderschön, sondern das Garn ist auch sooo supersoft und weich. Eines der wenigen Garne (bisher) aus meiner USA-Bestellung, bei dem es mir leid tut, daß man es hier nicht regulär bekommt. Daraus würde ich auch gerne für Babies stricken, mit so angenehmer Naturfaser.

Those are fingerless gloves are not only realy beauties, the yarn also is sooo soft! It is one of the yarns from my order in the US and one of the few I really regret not getting it here on a regular basis. I’d also like to have it available for baby gifts, because it is natural fiber, but still feels so soft on the skin.

Jetzt muß ich mich nur noch entscheiden, ob ich sie behalte oder verschenke. Zuerst war ich mir sicher, daß ich sie nie hergeben würde, weil sie doch so schön und weich sind. Andererseits habe ich schon so viele, und ich wüßte jemandem, dem ich so was schönes und weiches sehr gerne geben würde… mal sehen…

Now there is a hard decision to take: keeping it or giving them away? First I was sure I would never part with them, because they are so beautiful and soft. On the other hand I have more mitts and gloves than I can wear and I have somebody in mind whom I’d like to give those soft beauties… we’ll see…

Das Koriandergeheimnis

The Secret of Coriander

KorianderGarten ist ja nicht so meine Kernkompetenz, aber vielleicht ist hier jemand, der da mehr Ahnung hat?

Gardening is not something I know a lot about, so maybe one of you knows more?

Ich benutze beim Kochen gerne mal das eine oder andere Korianderblättchen (das grüne Zeug, das so ähnlich wie Petersilie aussieht, aber anders schmeckt). Da der auf unserem Wochenmarkt nicht so leicht zu bekommen ist, kaufe ich eine Pflanze. Die hat auch schöne, buschige grüne Blätter. Doch schon nach kurzer Zeit, drei bis maximal zehn Tage, werden die dicken grünen Blätter hart und mager und die Pflanze bildet fleißig fette Samenkapseln. Die ich aber gar nicht will. Dann schmeiße ich die Pflanze weg und kaufe die nächste, mit der sich das Spiel wiederholt. Hat jemand eine Ahnung, was ich tun kann, ob den Koriander länger benutzbar zu halten?

In my cooking I like to use coriander leaves from time to time. Since they are not always available at my grocery market I am buying a plant. The plant normally has the typical soft and wide leaves (similar to parsly, only a different taste). But then, after a few days (typically 3 – 10 if I’m lucky) the leaves transform into something thin and hard and a lot of round „fruits“ form. Then I am discarding the plant and buy a new one. And so on… Any idea why this is so and (even more interesting) what I can do to keep the „soft leaves“ status for longer?

Und die zweite Frage: Was ist in dem Topf auf dem Bild oben passiert? Ich habe den Koriander drin gelassen, weil es für eine frische Pflanze eh zu spät im Jahr ist und dieser kleine Topf entwickelte sich in kurzer Zeit zur „grünen Hölle“ mit allen möglichen Gräsern. Keine Ahnung was…. macht Koriander den Boden fruchtbarer? (Das Bild ist von Mitte November, also als es schon gut kalt war.)

And second question: What happened to my flower pot on the picture above? Since it was already to cold for planting a new one I just left the coriander plant in the pot where it developped in short time to a kind of mini-jungle. Out of I don’t know which plants…. is coriander a kind of fertilizer to the soil? (The picture was taken mid november when it was already quite cold.)

Nur echt mit 42 Zacken

Only true with 42 teeth

Die Rede ist natürlich vom Hitchhiker Tuch von Martina Behm (aus „Strick mich“), das wohl inzwischen auch jeder gestrickt hat. Und endlich auch ich.

Tuch HitchhikerI am talking about the Hitchhiker shawlette by Martina Behm (from „Strick mich“) which everybody has done by now. And finally me, too.

Als Garn habe ich mir Mini Mochi von Crystal Palace Yarns in der Wollbox bestellt. Das Garn hat Sockenwollstärke, ist aber kaum gedreht und dadurch sehr schön weich. Die Mischung aus Merino mit Nylon mag dazu beitragen. Dazu ein langer Farbverlauf… davon gerne mehr. Nicht so für Socken, aber ganz sicher für Tücher. Schade, daß es das Garn in Deutschland nicht so leicht gibt.

As yarn I’ve choosen Mini Mochi by Crystal Palace Yarns I’ve ordered from Wollbox. It is a fingering yarn, but hardly twisted, so it is much softer than normal sock wool. 80 % Merino and 20% Nylon might help the softness. Add a long color run… and I’d like to have more of it. Really a pity, that the yarn is not easily available in Germany.

Ich mag auch das Tuch, es strickt sich ganz einfach, perfekt für Nebenher und ohne viel Denken und das Ergebnis ist dennoch sehr effektvoll. So man das passende Garn findet…

I like the shawlette, it knits up very easily, it is perfect for mindless knitting and the result is very attractive. As long as you find the right yarn…

Kekssocken 2013

Treat Stocking 2013

WeihnachtssockenDieses Jahr sind mir die Ideen für originelle Täschchen ausgegangen, deswegen gibt es langweilige Socken.

This year I ran out of ideas for my treat bags, so the traditional stocking shape had to do.

Immerhin ging es mal tatsächlich schnell und ich konnte alles aus Vorräten bestreiten: Eine Seite ist Weihnachtsstoff, eine Seite aus meiner Restekiste. Dazu Kordel und zwei Perlen an den Enden. Und… ich war tatsächlich im November damit fertig, weil es nicht nur schnell ging, sondern ich auch zeitig angefangen hatte.

On the plus side: They were really made quickly and I could do it entirely from stash. One side is fabric with Christmas themed print, the other side comes from my remnants bin. And I had finished all 20 of them in November because they were not only quick to make but I also started in time.

Und die zweite Häkelnadel ist „aufgebraucht“…

„Used Up“ the Second Hook…

Der Herbst scheint keine gute Jahreszeit für Häkelnadeln zu sein.

Abgegriffene HäkelnadelAutumn doesn’t seem to be a good time for crochet hooks .

Dieses Jahr hat der Griff der Prym Häkelnadel den Geist aufgegeben. Nach weniger als zwei Jahren und etwa der Hälfte von 276 Hexagons.

This year it was the handle of the Prym crochet hooks that „gave in“. After less than two years and about half of 276 hexagons.

Soft Feel Lackierung ist halt nicht wirklich was für langlebige Produkte. Besonders nicht für solche, die wirklich viel angefasst werden. Zum Glück, kann man sie trotzdem noch benutzen und muß nicht ausgetauscht werden.

Soft feel finish is not really good for products that are supposed to last long. Especially not for those that get a lot of touch and handling. Luckily I can still use it and do not have to replace it.

Fundstücke vom Weihnachtsmarkt

Findings from the Christmas Market

Zu Weihnachtsmärkten habe ich ja ein etwas gespaltenes Verhältnis. Einerseits mag ich sie sehr gerne, mag es, die vielen schönen handwerklichen Werke zu sehen (nicht immer leicht zu finden, unter der industriellen Massenfertigung), den Geruch nach Glühwein, Würstchen, Waffeln, Maronen, Schokoladenfrüchten,… Andererseits mag ich es nicht mehr, wenn man vor lauter Menschenmengen nicht mehr da stehen bleiben kann, wo man möchte und nicht mehr weiter laufen, wenn man es möchte.

My feeling about Christmas markets are a bit mixed. I absolutely love strolling there, admireing the crafted things in individual designs (often hard to find between boring industrial production), love the smell for spiced wine, grilled saussages, wafers, fruits in chocolate, marrons,… But what I do not like is, if there are so many people that I can’t stop where I want to and can’t walk on, if I want to.

Nun hatte ich aber am Freitag nicht wirklich die Wahl, denn ich mußte von A nach B und einer der Kölner Weihnachtsmärkte lag dazwischen. Dann konnte ich den Besuch genauso gut genießen.

Now on Friday I didn’t really have the choice, because I had to get from A to be and one of the Cologne Christmas Markets was right between. So I decided to enjoy the visit anyhow.

Und so fand ich dann, eher unerwartet, auch einen Stand mit Kurzwaren. Mit „vintage“ Material, um genau zu sein.

So I found, a little unexpectetly, a booth with notion. Vintage notions.

Da wanderte dann zum einen dieses Webband mit der Eisenbahn in meine Tasche.

So this ribbon with an old fashioned railroad locomotive became mine.

Und noch weniger vorbeigehen konnte ich an diesem Set mit kleinen Glasknöpfen. Die Aufnahme ist im Macromodus, damit man die feine Struktur erkennt. Die Knöpfe haben die Größe kleiner Blusenknöpfe. Ich glaube, so etwas findet man heute nicht mehr. Diese hier sind aus den 1950er oder 1960er Jahren aus Neugablonz. (Und ich habe zwei Sets gekauft.)

And what I also absolutely had to buy were those tiny glass buttons. The photo was taken in „macro“ mode, so you could see the details. The real size is a small shirt button. I don’t think you could find that today. Those were made in the 105ßs or 1960s in Neugablonz. (And I’ve purchased two sets.)

Allen Kölnern (und denen, die vor Weihnachten noch in diese Stadt kommen) sei also der „Weihnachtsmarkt der Heinzel“ ans Herz gelegt. Zwischen Heumarkt und Alter Markt sind die Boden der „Antikgasse“, wo es nicht nur alten (Mode)Schmuck gibt, sondern auch einen Stand mit schönen alten Bändern, Knöpfen und noch so allerlei. Zu sehr mäßigen Preisen, wie ich finde.

So if you happen to be in Cologne you should check the „Heinzel Christmas Market“. Between Heumarkt and Alter Markt are some booths grouped together as „Antikgasse“ where not only antique bijoux are sold, but also one dealer has those nice vintage notions of all kinds. And the prices were extremely reasonable. 

Aktueller Überblick im Dezember 2013

Flash Overview December 2013

Wie versprochen mal wieder einen tagesfrischen Blick in mein Gewerkel… Ich fange mit dem Nähen an:

As promised a up-to-date view from my running projects… I’ll start with sewing:

—-

Ja, nichts, nothing, nada, rien. Es gibt keine angefangenen Nähprojekte. Nach meiner Jacke habe ich noch Kleinzeug und „dringendes“ gemacht. Letzte Woche wurden meine „Verschenksäckchen“ fertig, danach habe ich mich an die Weihnachtskarten gemacht (die auch fertig sind, zumindest so weit wie die Klebefolie reichte… *grmpf*)… und das war’s. Der zweite Grund dürfte sein, daß ich noch mit mir hadere, ob ich jetzt diszipliniert eine Bluse zur grauen Hose für das Frühjahr nähen soll, oder noch versuchen, „mal eben schnell“ für Weihnachten ein Kleid zu nähen. (Das vermutlich nicht fertig wird und dann wieder ewig als Ufo herumliegt.)

Yes, nothing, nicht, nada, rien. There is no sewing project that is right now under my needle. After finishing the grey jacket (yes, that is a while ago) I only made tiny stuff and „urgencies“. I finished my cookies treat bags last week, made the christmas cards afterwards (which are kind of finished now, because I ran out of double sided adhesive film)… and that’s it. The other reason is probably that I can’t decide if I better continue with the long planned top for the grey pants for spring or if I try to make a dress for Christmas. (Which very likely will not be finished in time and then be another eternal ufo.)

OrgelhandschuheDafür gibt es einige Strickprojekte zu sehen. Das hier sollen Orgelhandschuhe werden, nach Maß aber ohne Anprobe und nach eigenem Entwurf. Das Garn ist „Meilenweit 50 Seta/Cashmere“ von Lana Grossa. Fühlt sich weich an, erinnert mich aber mit jeder Masche daran, daß Lana Grossa nicht so mein Lieblingsgarn ist. Zumindest nicht die Sockenwolle.

But I have some knitting projects on the kneedles. First are mitts for playing the organ. (Churches in winter tend to be cold.) They are „made to measure but without a possibility to try them on beforehand“ and after my own design. Yarn is „Meilenweit 50 Seta/Cashmere“ by Lana Grossa. Feels nicely soft, but reminds me with each stitch, that Lana Grossa is not my favorite brands, at least for sock yarns.

Handstulpen FetchingZum Ausgleich für die großen Stulpen aus dünnem Garn stricke ich aber auch noch kleine fingerlose Handschuhe aus dickem Garn. Ich meine… wer seine Weihnachtswünsche so kurzfristig äußert, muß nehmen, was noch drin ist. Das Modell ist „Fetching“ aus knitty, eine bewährte Anleitung.  Garn ist „Garzato Fleece“ auch wieder von Lana Grossa. Ja, der Laden hat den Vorzug, daß er vom Büro aus mit etwas Glück tatsächlich mal so zwischendrin erreichbar ist. Und das ist jetzt eilig.

Not only big mitts on small needles, no I am also making small mitts with big needles. Christmas wishes at shirt notice means you have to take what you get. Pattern is „Fetching“ from knitty, a TNT pattern. Yarn is „Garzatto Fleece“, again Lana Grossa. Well, I was in a hurry and that shop has the advantage to be pretty close to the office.

Und natürlich gibt es auch einen aktuellen Blick auf die ewige Hexagondecke. 289 ist hier der aktuellen Stand.

And of course a status update from my „eternal hexagons“ project. I have 289 hexagons right now.

 

Aus dem Blogarchiv

Näh- Strick- und Weihnachtsideen aus den letzten Jahren

Sewing, knitting and christmas ideas from the past

Dezember 2005:

Dezember 2006:

Dezember 2007:

Dezember 2008:

Dezember 2009:

Dezember 2010

Dezember 2011:

Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2013

Titel Burdastyle „Emerald“ war die Pantone Farbe des Jahres 2013, oder? Und zum Dezember hat sie es auch auf den Burdatitel geschafft. Gefällt mir und ein angenehmer Kontrast zu den typischerweise rotgrundigen Zeitschriftentiteln, sobald es auf Weihnachten zu geht,

Dafür ist das Editorial diesbezüglich wieder typisch, Spenden und Familiensinn…

Aber dann erst mal auf zu den Bastelseite, äh „kreativ-trend“s. Für Herzchen allen Orten kann ich mir eher nur Karneval vorstellen. Wobei die Modelle vom Laufsteg sogar nicht uninteressante grafische Varianten zeigen. Und daß ein Herzchen-yoyo so einfach selber zu machen geht, wußte ich nicht. Das geht also auch ohne irgendwelche gekauften Schablonensätze… Eine Fliege als Accessoire ist ein schöner Resteverwerter, man bräuche nur jemanden, der sie dann auch trägt… Gar nicht überzeugen mich die zerschnippelten Pullis mit den Cut Outs. Weder auf dem Laufsteg, noch in der Bastelanleitung.

Unter „Merry Christmas“ gibt es einen bunten Teller: Damen, Mädchen (Größe 98-122) und Deko. Na gucken wir mal… Shirt 128 könnte durch die überlangen Ärmel elegant aussehen, auf dem Photo wirkt es leider nur knittrig. Wobei das andererseits auch realistisch sein dürfte… *gg* Kleid 121 ist mir irgendwie zu brav, 129 sieht in der technischen Zeichnung  interessant und schlicht-raffiniert aus, auf dem Photo leider nur fade. Keine Ahnung, wieso? Vielleicht müßte die Paßform am Oberkörper etwas körpernäher sein? Weihnachtskarten im Kreuzstich sind mir dann definitiv zu viel Aufwand. Und ob der Beschenke das dann wirklich eingerahmt an die Wand hängen mag? Den Partnerlook mit Mutter und Tochter finde ich schön umgesetzt. Gut, der Damenblazer mit den tiefen Revers (von den breiten Schultern will ich nicht reden…) ist nicht mein Geschmack, das kastige Kinderjäckchen ist sehr süß. Und obwohl der Stoff „erwachsen“ ist und nicht bunt, erschlägt er das Kind nicht. Kreppbluse 108 versteckt sich gut hinter den Haaren, aber der Katzenbart und die aufklaffenden Hosentaschen der Hose sind sehr gut im Fokus. Das Mädchen mit Katzenohrenhaarreif ist auch süß, aber welches kleine Mädchen wäre das nicht? Die Ohren tragen nichts dazu bei und können gerne bis Karneval warten. Die Stoffmäuse im Hintergrund kommen mir irgendwie bekannt vor… gab es die nicht so ähnlich schon mal? Ganz hübsch umgesetzt die grafische Spitze auf Jacke 112…

Kinderkleid Burdastyle Besonders gelungen finde ich das Hängerchen für Kinder. Es ist so einfach zu nähen, daß man es auch tatsächlich für einen Anlass aus einem Glitzerstoff machen kann, es läßt die nötige Bewegungsfreiheit, um sich ungestört mit den Geschenken austoben zu können und es sieht getragen extrem süß aus, so daß auch Oma glücklich zusehen kann. 🙂

Die Hundebilder im Kordelrahmen muß ich so was von nicht haben… aber auch Kinderkleid 144 und Damenshirt 128B sind ein gutes Beispiel, für gelungenen Partnerlook. Funktioniert einfach mit erwachsenen Stoffen für Kinder besser als andersherum.  Schößchenrock 117 geht so was von nicht… *würg*, Mädchenkleid 142 ist dann eher konservativ, aber ist ja Weihnachten… Der Dekokrempel ist noch mal nicht so meines… Spitzenshirt 114 hat echte Versandhausqualitäten und Kimonojacke 116B paßt doch eher als Bettjacke, denn unter den Baum. Kleid 124B in Kurzgröße bekommt wieder meine Aufmerksamkeit. Die technische Zeichnung hat viel Eleganz, nur bei dem  Photo paßt irgendwas nicht… die Plateausohlen? Die Pose? Keine Ahnung. Das Maxi-Chiffonkleid (in Langgröße) mag zwar nach dem Schnitt von Frau Bilys Schwiegermutter sein und ihrem Herzen sehr nahe, aber es hat dennoch den Charme eines Nachthemds. Oder auch sehr Retro.

Die obligatorische Parfumwerbung wird überblättert…

Dann gibt es das Maxikleid in verschiedenen Stylingvarianten. Mit Uggs und Norwergersocken auf den Weihnachtsmarkt… nun gut, Uggs sind so und so häßlich. Und ich gehe mit dem Nachthemd nicht in die Oper. 😛

Über die „Best Sites“ Shops wird wieder locker drüber geblättert…

Das „Fashion-ABC“ widmet sich erwartungsgemäß dem Buchstaben „J“. Das Stichwort „Jersey-Verarbeitung“ wirkt nur unwesentlich an den Haaren herbei gezogen, aber immerhin verstehe ich endlich mal, was es mit den Jett-Perlen auf sich hat.

Die anschließende Modestrecke verspricht „Liebe zum Detail“. Hoffen wir mal, daß damit nicht nur die kleinen Krawattenmuster gemeint sind. Bei Bluse 115 hat man wegen der Detailiebe den Kragen weg gelassen. Wobei ich nichts gegen kragenlos habe, hier aber ist es zu halsfern und wirkt daher einfach zu groß. (Oder liegt es am Rolli drunter?) Trenchcoat 101 sieht eigentlich gut aus, aber was haben sie mit den Taschenklappen gemacht? Warum rüschen die da so rum? Ist das der Schnitt oder ein paar Wäscheklammern hinten? (Und Models mit dünnen Beinen sollten einfach keine so massiven, klobigen Schuhe tragen. Grauenhaft.) Auch die weite Hose im kleinen Muster (wenn das so weiter geht, dann nähe ich mir doch mal eine gemusterte Hose) ist durchaus nett. Aber die inneren Beinnähte hätte man ausbügeln können. Und diese Querfalten vorne…  *kopfschüttel*

Wickelrock Burdastyle Um so besser gefällt mir Wickelrock 109. Dieser Zipverschluß… wirklich mal eine originelle Variante.

Auch die Ripsbandeinrahmung von Kastenjacke 110 gefällt mir als Detail. Nur die Verarbeitung, besonders am Halsausschnitt, ist nicht so beglückend. Kleid 104A wirkt in der technischen Zeichnung sehr interessant, der Stoff scheint es aber eher zu „fressen“. Dafür setzt das Photo die geschmacklosen Stiefel besonders gut in Szene… Und der „Dandy-Look“ mit schmaler Hose und Blazer sollte auch sitzen, oder? Nahtzugaben des Hosensaums schlagen durch, das Revers der Jacke hängt unten herum und diese Falten an den Schultern? Was sollen die denn?

Ganz reizend in Szene gesetzt sind die Handcremes, allerdings sind die gezeichneten Handtaschen dominierender als die Tuben, die man dabei gut übersehen kann.

Revolutionär dann die Idee, was man aus den Resten der Kleidung aus Krawattenstoff machen kann: Ja, wir glauben es kaum… Krawatten.

Auf einige der Trends vom Laufsteg kann ich intensiv verzichten. Zum Beispiel auf die aufgebauscheten rundum Schößchen (über ein dezentes kleines könnte man ja noch reden…) Der Smokingblazer spricht mich auch nicht gerade an. Eine schlichte Jacke aus Glanzstoff schon eher. Kleider gehen immer, wegen mir auch in Aquatönen (die ich jetzt eher als Edelsteintöne sehen würde). Mit einem edlen Trench könnte ich ebenso leben, wie mit einem Kleid oder so aus Krawattenstoff. (Wer mal gesehen hat, was diese Stoffe kosten, weiß, warum das bei mir nicht passieren wird.:-/ )

Für alle, die im Winter auf eine lange Kreuzfahrt gehen, gibt es die luftige „Cruise Collection“. Aber Kleider sind ja grundsätzlich gut bei mir. 🙂 Das Maxikleid im Nachthemdstil wirkt aus Ciffon und in Cocktail-Länge deutlich schmucker.

Kleid Burdastyle Sehr elegant Kleid 124A, das diesmal deutlich besser zur Geltung kommt. Leider immer noch Kurzgröße und auch sonst zu klein für mich. Wäre aus feinem Wollstoff ein schönes Winterkleid, auch ins Büro.

Jerseyshirt 114A wirft so viele Falten, daß es gut von Häschen und Mäuschen sein könnte… da wäre die Palazzohose dran verschwendet. (Und die Schuhe sehen echt so was von billig aus… )

Kleid Burdastyle Bei Kleid 104B ist es mal wieder hochbedauerlich, daß es nicht in meiner Größe drin ist. Das kann ich mir sehr gut auch für Frauen mit etwas „mehr“ vorstellen. Zumal der Stoff zwar weich fließt, aber nicht glänzt.

Kimonojacke 114A hat viel Charme… als Morgenrock. :-p Da hilft der Bleistiftrock auch nicht. (Und wie viel hat der Hersteller dieser häßlichen Schuhe wohl dafür bezahlt, um gezeigt zu werden?) Organzakleid mit blickdichtem Unterkleid ist nett, aber auch nicht mehr. So ähnlich liefen einige bei meinem Tanzstundenabschlussball schon rum.

Die Accessoires in Grüntönen fesseln mich auch nicht gerade. Die Sandalette von Jimmy Choo ist toll, aber laufen könnte ich damit auch nicht. 😮

Der Designer-Schnitt kommt diesen Monat von Talbot Runhof. Er hat zwar wenig „Wow-Effekt“, aber eine durchaus attraktive zurückhaltende Eleganz. Und sie haben gerade einen Shop in Paris eröffnet. Das weiß ich aber auch ohne das Interview, denn da kam ich vor wenigen Wochen vorbei und dachte „die waren da doch noch nicht immer, oder?“. Was allerdings nicht ganz so viel sagt, den so häufig bin ich da nicht, war sicher schon wieder länger als ein Jahr her. Oder auch zwei?

Unter „Freigeist“ möchte man uns eine wilde Mischung opulenter Stoffe verkaufen. Kurzjacke 111 und Rock 126 haben so ein bißchen was Altmodisches. Der Trenchcoat aus Bouclé Karo ist sehr attraktiv. Mantel ohne Verschluß und nur mit Bindegürtel ist nicht nur unpraktisch, sondern nicht sehr schön, denn die vorderen Kanten haben am Ausschnitt eine sehr unterschiedliche Höhe. Und der Faltenrock mit Pailletten… na ich weiß nicht… Die Jacke mit dem tiefgezogenen Revers gefällt mir auch in bunt nicht besser. Das ist nicht meines.

Kleid Burdastyle Dafür kann ich mich dem Modell „griechische Göttin“ aus Metallicjersey nicht entziehen. Gut, für ungefähr 99 Prozent aller Frauen käme das nur als Nachthemd in Frage, aber beim Rest… (Allerdings vermutlich mit Unterkleid, damit das wirklich so schön fällt. Möglicherweise kommt daher auch die Querlinie in der Lichtbrechung des Stoffes so auf Kniehöhe….)

Kleid Burdastyle Das Kleid mit den Spaghettiträgern 122 zur Fake Fur Stola gefällt mir durch seine Schlichtheit sehr gut. (Das ist auch keine „gemischte Opulenz“, sondern zurückhaltende Eleganz.) Muß perfekt sitzen, paßt aber eigentlich zu jeder Gelegenheit.

Als Shirt mit Wasserfall-Ausschnitt gefällt mir das „Göttinnen-Kleid“ dann weniger. Der Reiz ist weg.

Die Accessoires zum Stil sind nicht nur eher fad, sondern außerdem auf dem unruhigen Hintergrund kaum zu erkennen.

Die „Nähschule“ widmet sich dem grauenhaften Schößchenrock. Da kann ich nur Fersengeld geben und schnell weiter blättern…

„Kreative Lösung“ überschreibt sich die Plus Mode Strecke. Was das nun zu bedeuten hat kann ich nicht mal mit einer Portion Exegese erraten. Scheint aber um Business Mode zu gehen?

Kostüm Burdastyle Gleich das erste Kostüm aus Jacke 134 und Rock 136B gefällt mir sehr gut. Die Form ist schlicht, aber durch den asymmetrischen Verschluß und das kleine Verschlußband nicht langweilig. (Und da in der Anleitung Druckknöpfe vorkommen, wird wohl das Band nicht der einzige Verschluß sein.)

Also Bluse mit Kragen 135 gefällt mir die Form deutlich weniger. Der Kragen zerstört die Linie und außerdem legt er sich schlecht, was die Position der Kamera von oben auch besonders gut zur Geltung bringt. Über die Kombination aus Bluse 132 und Riesenloop kann man nicht viel sagen, denn man sieht einfach nichts. (Außer den seltsamen Falten der Hose, aber für die zeichnet offensichtlich nicht Burda verantwortlich.) Gleiches gilt bedauerlicherweise auch für Kleid 137. (Im Übrigen wohl eher Cocktail als Business, ich muß das Thema wohl doch falsch interpretiert haben.) Ein Etuikleid mit Volant könnte mir wohl gefallen, aber hinter spiegelnder Glasscheibe geknipst erkennt man wahrlich nicht mehr viel davon. (Außer dem schlecht ausgebügelten Nähten….) Auch nicht schlecht der rote Kurzmantel 131. Beim Kleid mit Gummizug 133 muß man mit dem Styling aber aufpassen, daß das nicht zum Nachthemd abdriftet. Denke ich. Aber im ganzen eine schöne Grundgarderobe für alle Lebenslagen. Wenn sie mir einer näht, nehme ich sie gerne…. 😀

Thema der Lesermodelle ist diesmal schwarz-weiß. Und mir fällt mal wieder auf, daß die elegantesten und am stimmigsten gestylten Modelle nicht aus Deutschland kommen.

Der „Atelierbesuch“ in Indien dürfte mal wieder nur virtuell stattgefunden haben. Liefert aber immerhin etwas Augenfutter und noch weniger Information. Macht aber die Bezugsquelle für das perfekte Weihnachtsgeschenk klar… (Sicher alles reiner Zufall….)

Aus dickem Garn mit noch dickerem Häkelhaken gibt es dann eine „Blitztasche“. Die, wenn man Tasse und Brille mal so als Größenvergleich nimmt, klein ist und trotzdem schon 250g (für das Garn) wiegt. Sieht auffällig aus, praktisch dürfte anders sein. (Aber es ist ja eine IT-Bag, die muß das nicht.)

In den „news“ gibt es die Adresse eines Pariser Stoffgeschäfts, das ich noch nicht kenne… endlich mal nützlich Info. Stoffe auf doppelseitiges Klebeband aufzukleben, um eigenes Dekoband zu bekommen werde ich mir hingegen nicht antun. Das ist doch eine Strafarbeit, oder?

Unter „events“ gibt es DIY Weihnachtsmärkte in Deutschland. Köln ist auch dabei, leider ohne Ort und Datum. Hoffentlich gibt die Webseite mehr her….. ne, natürlich nicht, nur eine Fehlermeldung. Facebook verrät dann, daß es dieses Jahr wohl gar keinen gibt. Gut recherchiert… :-p  (Ich würde ja gerne mal wieder auf den Nürnberger, meinen persönlichen Favoriten, aber andererseits mag ich mir in der Adventszeit die Anfahrt nicht antun. Und gerade an den Wochenenden ist es dort unglaublich voll.)

Zwei Boulevardseite zeigen uns dann die Tribute to Bambi Veranstaltung, bei der die von Burda Leserinnen (und Lesern) gestrickten Mützen versteigert wurden. Statt der vielen Promi in Abendgarderobe Bilder hätten mich mehr Bilder von den Mützen interessiert. Und zum Beispiel, für welche Mütze der höchste Preis erzielt wurde.

„Leichter finden“ nennt sich der Recycling Tip, bei dem aus alten Blechdosen Aufbewahrungsdosen für allerlei Kram werden. Funktioniert nur dann, wenn man den Kram nur in kleinen Mengen hat, sonst ist er aus einer Nivea Dose rasch rausgewachsen und wenn man nicht zu viel unterschiedlichen Kram hat, denn 100 gleichartige Niveadosen helfen dann auch nicht unbedingt weiter. Naja, haken wir es unter „Deko“ ab…

Die „Warenkunde“ widmet sich den Stricknadeln, denn so kann man die Werbung für das neue Burda Strickheft gleich mit unterbringen. Wie üblich wenig systematisch und warum unter den groß abgebildten KnitPro/KnitPicks Nadeln dann steht, daß es austauschbare Systeme von addi-click gibt versteht vermutlich nur die Werbeabteilung. (Warum diese Nadeln besonders für Angora oder Mohair geeignet sein sollen verrät man uns auch nicht.)

Stoff des Monats ist Baumwolldruck mit Elchen oder Sternen. Ja, nett, aber das war es dann auch.

Und in weniger als zwei Wochen kommt das nächste Heft…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte dafür liegen selbstverständlich beim Verlag.)