Noch mehr Männersocken….

Schön, daß doch zwei Leute ein Geschenk von mir haben wollen… Daniela und Anke, schickt ihr mir bitte eine Mail mit eurer Adresse, damit ich euch das Geschenk dann auch schicken kann? Die Email-Adresse findet ihr unter „Mail an uns“ am rechten Rand. (Und falls noch jemand mag… man kann den Beitrag noch kommentieren, eine Chance gibt es noch. 😉 )

Da es jetzt mollig war ist, ist es der perfekte Zeitpunkt, noch ein paar Socken nachzutragen… Mein Bruder lebte ja den Winter über bei uns und nachdem er sich ein paar handgestrickter Socken von meinem Mann ausgeborgt hatte kam er doch schnell auf den Geschmack. Um an kalten Tagen Zuhause herumzuhängen sind selbstgestrickte warm und gemütlich.

Und nachdem ich von den Spaceinvader Socken meines anderen Bruders noch eine große Menge olivegrüne Sockenwolle übrig hatte (100g minus ein Reihe Spaceinvader, um genau zu sein… aber kleiner gab es die Farbe natürlich mal wieder nicht) kam ich dem Wunsch doch gerne nach.

gemütliche MännersockenWhile my brother hat been staying with us this winter he had borrowed a pair ob my sweethearts sock. And found out quickly, that homeknit socks are perfect to lounge at home on cold days. (Perfect time to write about it, as it is getting summer now…)

And since I had quite a bit of leftover in olive green from my others brothers space invader socks (100g minus one row of space invaders to be precise… I couldn’t get a smaller amount of that colour…) I was very willing to obey his wish.

Was das Muster betrifft winkte Frau mhs mit dem Muster eines Knitalongs aus dem Hobbyschneiderinforum vor meiner Nase herum… perfekt für warme Wintersocken und ein absolut männertaugliches Muster: Das Menehune-Cobblestone Muster sollte es werden.

Wie üblich habe ich nur das Basismuster übernommen und den Rest der Socke nach meinen eigenen Vorlieben gestrickt (von der Spitze nach oben und mit einer Ferse mit verkürzten Reihen). Das Bündchen habe ich 3 rechts – 3 links gerippt gestrickt. Und damit es nicht ganz einfarbig langweilig wird, habe ich noch ab und an schwarz dazu gekommen, für einen Rapport die linken Maschen schwarz, die rechten grün. Und auf der Sohle abwechselnd 3 Maschen grün, drei Maschen schwarz.

While I was thinking about a suitable pattern Frau mhs showed me the pattern she had picked from the sock Knitalong on the Hobbyschneiderin-Website… absolutely perfect for warm wintersocks and very suitable for a man: Menehune Cobblestones.

Of course I did not follow the instructions for the socks, but only picked the pattern and did the rest after my own liking: Toe up, heel with short rows. For the cuffs I’ve choosen a 3 -3 ribbing, alternating black and green yarn every row. And as plain would have been to boring for me I did some rows in black and green, knitting the purl stitches in black, the knit stitches in green. (On the sole just 3 stitches green, 3 stitches black).

Gestrickt habe ich mit Superba Klassik von Rico design (grün) und Trekking Sport (black) von Zitron, beides 4fädige Sockenwollen. Da diese Socken nicht unbedingt in Schuhe oder gar schmale Schuhe passen müssen konnte ich sie mit meinen 2er Bambusnadeln von Prym stricken. Die Superba Klassik war mit 4,50 EUR für das 100g Knäuel recht günstig gewesen und verstrickte sich schon mal sehr gut, Die Trekking Sport scheint mir fester gedreht zu sein als die Trekking XXL und verstrickte sich somit auch bessern.

Wie sie sich tragen wird man sehen. Nächsten Winter, schätze ich. Auch wie sie passen weiß ich noch nicht, mal sehen, wie die Socken zu meinem Bruder kommen…

The yarn is Superba Klassik from Rico design (green) and Trekking Sport (black) from Zitron, both are 4ply sock wools. As these socks do not have to fit into tight business shoes I could use my bamboo needles from Prym in (European) size 2. The green yarn was not very expensive (4,50 EUR for 100g) and did knit surprisingly well. The Trekking Sport seems to be better plyd than the Trekking XXL from the same brand so it did knit up better.

How they will wear we will find out. Next winter, I think. Also how they fit, because my brothers feet are one size bigger than those of my sweetheart. so I could only guess… Let’s see how and when they will reach my brother…

Pay It Forward

Allmählich wird es aber dringend Zeit… es war noch März, als ich mich in Auds Blog um ein „Pay it forward“ beworben habe. Jetzt bekomme ich irgendwann ein Geschenk von ihr. Und habe mich damit verpflichtet, auch Geschenke weiterzugeben.

LogoAber um was geht es?

Ganz einfach…. ein Geschenk zu machen, für das man kein Geschenk zurückbekommen. Aber der Beschenkte gibt dafür jemand anderem ein Geschenk weiter.

Ganz konkret gesagt: Die ersten drei Leute, die diesen Beitrag kommentieren, bekommen ein selbstgemachtes Geschenk von mir. Was das sein wird… keine Ahnung. Welche Technik ich verwenden werde? Genäht, gestrickt, gehäkelt oder was ganz anderes…? Auch keine Ahnung. Aber es wird ein Geschenk kommen, nicht diese Woche, nicht nächste, vermutlich auch nicht nächsten Monat, aber innerhalb von sechs Monaten. (Klingt machbar, oder?)

Und die drei Leute (falls es so viele sind, die etwas von mir wollen…) die mitmachen, verpflichten sich ihrerseits, in ihrem Blog ein selbstgemachtes PIF-Geschenk an die ersten drei Leute weiterzugeben, die kommentieren. Das ist alles, sonst gibt es keine Bedingungen. Ein eigenes Blog müßt ihr haben und gerne schenken. 😉

Dann bin ich mal gespannt, wer sich ein Geschenk von mir wünscht… (ich schicke natürlich auch ins Ausland.)

It’s about time.. it was still march when I „applied“ for a „Pay It Forward“ gift in Aud’s Blog. Now I’ll get a gift from here. And I’m obliged (and happy to do so) to pass on gafts from my side.

So what is this?.

Well, making gifts, without becoming another gift back. But the person who gets the gift passes another gift on to other persons.

This means the first three persons who comment on this post will get a gift from me. Crafted by me, of course. What this is doig to be? I have no ide yet. Neither what techniques or materials will be involved. But I will send a gift. Not this week, not next week, but within six months. (Sounds possible…)

And those three people who will recieve a gift promise themselves to pass this on to three other people via their blog. That’s all. You just need a blog and you like making gifts. 😉

Now I’m curious who this three people will be, who want to recive a gift from me. (If there are three people…) Of course I’ll also ship internationally…

Und hier noch die Originalanleitung auf englisch, den ich mir auch aus Auds Blog kopiert habe:

And here the original instructions in English for the Pay It forward exchange, that I’ve copied also from Aud’s blog:

„It’s the Pay It Forward Exchange. It’s based of the concept of the movie „Pay it Forward“ where acts or deeds of kindness are done without expecting something in return, just passing it on, with hope that the recipients of the acts of kindness are passed on. So here’s how it works. I will make and send a handmade gift to the first 3 people who leave a comment to this post on my blog requesting to join this PIF exchange. I do not know what that gift will be yet, and it won’t be sent this month, probably not next month, but it will be sent (within 6 months) and that’s a promise! What YOU have to do in return, then, is pay it forward by making the same promise on your blog. I will now Pay It Forward to you THREE, I wonder who you will be?! Please, be a PIF! You will enjoy it just as much as we do! And, remember… you have 6 months to get your gifts done! Come on, you know you would love to be one of my angels. Then, one day, but you don’t know when….you will get a gift that I have made especially for YOU! Please remember, you don’t have to knit or crochet to participate, anyone who can make a nice handmade gift is welcome to join.“

Motivation, schon wieder unter Druck

Ich scheine das zu brauchen… *g* Oder so…

Stoff und SchnittEigentlich ist dieser Motivationsmonat wirklich wie für mich gemacht, Neckholder war ein Thema das ich vorgeschlagen hatte, denn der Schnitt von Simplicity (4277) liegt schon seit etwa zwei Jahren bei mir herum und der Stoff, eine traumhafte italienische Seide von Scherzkeks-Stoffe in Aachen, nicht viel kürzer.

Pressure seems to be what I need…

The „motivation of the month“ is just made for me… A neckholder top was actually one of my suggestions and I am very happy it was chosen. The pattern from Simplicity (4277) I own for about two years, the beautifull silk fabric from Scherzkeks Stoffe in Aachen I’ve purchesed not much later than the pattern. So not too early to sew it up…

Und natürlich gibt es auch wieder einen Termin, ich will das Top zu meinem 20jährigen Klassentreffen tragen. Das ist am 30. Mai, also gut schaffbar. Im Prinzip.

Jedoch will ich für das Top auch probieren, gleich einen BH einzubauen. In Threads war da mal eine Anleitung. Da brauche ich allerdings Hilfe. Und Frau mhs hatte diese Woche keine Zeit. Und dann ist sie irgendwann im Urlaub…. ohne den „Unterbau“ kann ich aber auch den Schnitt nicht anpassen…

Andererseits sollte das Nähen an sich nicht so lange dauern.

Allerdings… was trage ich zu einem türkis-weißen Neckholder Top? Eine weiße Hose wäre doch perfekt, oder? Habe ich aber nicht. Und auch sonst keine, die dazu passen würde. *hüstel* Dafür habe ich mir das weiße Leinen in Paris gekauft, da kann ich meinen Jeans-Schnitt vom März gleich noch mal verwenden. Heißt allerdings: zwei Teile diesen Monat.

Und wenn ich jetzt darüber nachdenke… Wo ich hinfahre ist nicht die wärmste Gegend Deutschlands. Ende Mai im Neckholder könnte etwas kühl sein. Ein kleines Jäckchen oder ein Shrug wäre eine gute Idee. Habe ich natürlich auch nicht. Reichen würde das Leinen wohl, denn der Stoff ging trotz 60°C Wäsche kaum ein. Und ich habe drei Meter gekauft.

Drei Teile für einen Monat. Und der ist schon fast zu einem Drittel vorbei. Sollte ich das schaffen, wäre das mein persönlicher Rekord…

Of course I have a due date again… May, 30th is my 20th „end of school“ anniversary. End of the month sounds quite doable, doesn’t it?

Only… what to wear with it? White pants would be nice… only I don’t have any. So I’ve bought the white linen in Paris and I’m intending to reuse my jeans pattern from March. So two pieces in one month. Quite a lot for me…

And if I come to think about it… the part of Germany where I’m going to is not the warmest one. So something to cover my shoulders would be a good idea, a tiny jacket or a shrug or something. Fabric shouldn’t be the problem, I’ve purchased 3m of the linen and it hardly did shrink even though I’ve washed it hot.

Three pieces in one month. And a month that is nearly a third ober. Should I make that… it would be my record…..

SeidenstoffNachdem ich also im Moment nichts tun kann, noch mal einen ganz genauen Blick auf den Stoff. Ist er nicht genial? Er ist nicht nur bedruckt, nein, die Basis ist ein eingewobenes Paisley-Muster.

Hineinschneiden wird hart…

Since I cannot start (I want to make the top with a build-in bra, as described in an older threads article and to make that I need helping hands. Only Frau mhs didn’t have time this week and then she’ll probably be on holiday…) a closer look an the fabric.It’s the most beautiful silk I’ve ever owned. It’s not only a print, no the basic fabric is a woven paisley pattern.

Cutting into this fabric will be hard…

Trotzdem war ich nicht ganz untätig.

Ich habe ein Probeteil zugeschnitten und genäht. Dabei auch den ersten Fehler entdeckt. Für die Zutatenliste habe ich die französische gewählt, denn die ist metrisch. Was dort nicht steht ist, daß man ein Futter braucht. Stattdessen steht dort „dentelle“, was Spitze bedeutet. Nicht daß ich nicht ohnehin Futter eingearbeitet hätte…. aber in der Liste steht es nicht. (Die englische Seite ist aber korrekt, da heißt es „lining“.)

Auch den „Einbau-BH“ habe ich vorbereitet. Da ich keine fertigen BH-Schalen verwenden kann wie in der Anleitung, habe ich mir aus festem Powernet Körbchen genäht.

Und auch das Leinen für die Hose ist schon zugeschnitten. Mal sehen, was sich über das Wochenende tut…

Still I was not doing nothing.

I’ve cut and sewn a musslin for the top. I also detected the first mistake… for the list of fabrics and notions I’ve used the french side of the list, because this already is metric. What is not in the list is the lining. Instead of it mentiones lace („dentelle“ in French). I hadn’t payd attention to that, because I did not intend to use lacy decoration…. but it means the lining. (The english side is correct.) And of course I would have made a lining anyhow. But it’s not in the list…)

I also prepared my „build-in-bra“. The instructions in Threads uses purchased cups, I’ve sewn my own of a firm powernet. (My size doesn’t exist in ready made cups…)

And I’ve cut the linen for the pants. So let’s see what will happen over the weekend…

Gruppenstöbern in Paris

Okay, Stoffe kaufen kann jeder. Macht auch Spaß.

Stoffe kaufen in Paris… macht mehr Spaß.

Aber am meisten Spaß macht es, mit Gleichgesinnten in Stoffen, Knöpfen und Bändern zu wühlen. Und das noch in Paris… hätte es ein perfekteres Wochenende sein können?

Okay, everybody can go an buy fabric. And it’s fun.

Buying fabric in Paris… even more fun.

But most fun is going shopping for fabrics, buttons and ribbons with a bunch of other sewers. And all that in Paris…. could that have been a more perfect weekend?

Genußvoller kann man nicht durch die Läden ziehen.

GruppenbildBücher, Perlen, Bänder, Knöpfe, Wolle,… bestimmten unseren Samstag im Marais und im alten Hallenviertel. Von Mona Lisait zum Entree des Fournisseurs, weiter zu Tout a Loisirs und nach dem koscheren Mittagessen im Bus zu Mokuba (das hatte Frau mhs entdeckt, war also auch neu für mich) und zu La Droguerie.

Was der eine selber nicht entdeckte, hielt ihm der andere unter die Nase. Schau mal hier, guck mal da…. lauter kleine Versuchungen in allen möglichen Designs. Auch in welchen, die man eben nicht in jedem Laden um die Ecke findet. Und auch nicht in jeder Ecke des Internets. (Abgesehen davon…Befummeln ist einfach schöner als nur Bilder auf einem Bildschirm betrachten… 😉 )

Wozu ich allerdings vor lauter Fingern, Fummeln und Gucken nicht gekommen bin ist das photographieren. Ich habe kaum Bilder, deswegen nur ein Bild vom Samstag Morgen. Ein Teil der Gruppe auf dem Weg vom Hotel zum Treffpunkt. Vorbei an meinem Fenster, so daß ich wußte, auch ich sollte mich auf den Weg machen. :o)

Aber auch andere haben Bilder gemacht, Capricorna und Kissentante wollen in ihren Blogs berichten und meine restlichen Bilder und hoffentlich auch die von den anderen werden sich in den nächsten Tagen in der Galerie der Hobbyschneiderin einfinden.

Mit platten Füßen und relativ kleinen Tüten (das niedliche Zubehör ist ja nicht so groß) schafften wir es auch gerade noch zurück zur Unterkunft, bevor wir zum Abendessen zum Petit Libanais wieder aufbrachen.

It was a sooo yummy weekend!

Books, beads, ribbons and wool dominated our friday in the Marais and the old „quartier des Halles“. We started at Mona Lisait, went on to Entree des Fournisseurs to reach the paradise of beading Tout a Loisirs before we reached our late and kosher lunch in the Rue de Rosier. Even though that provided some rest we decided to take the bus to Mokuba and La Droguerie. (Mokuba was new to me, Frau mhs spotted it some time ago.)

All of the shops were delicious… what one of us wouldn’t have seen alone the other spotted… look here! Have you seen that?! Temptation over temptation… designs for every taste… unusual ones you don’t get in every shop at the corner, not even at every corner in the internet. Besides… fumbling the real thing is so much better than any picture on a computer screen.

Only what I did hardly fumble was my camera…. So I have only few pictures. So here only one pic of Saturday morning, showing a part of our group on their way from the hotel to the meeting point. That was the look from my window and when I saw them I knew it also was time for me to got down. (Hotel and meeting point were well chosen…)

But others made pics, too. Capricorna and Kissentante intend to put a report on their blogs and I will put in the next days the rest of the pics in the gallery of the Hobbyschneiderin webside. And the other blogless participants will do the same, I hope.

With big, swollen feet and relatively small bags (those delicious things were small…) we just made it back in time to put everything down and start again for dinner at the Petit Libanais.

Samstag ging es dann zum Montmartre. Und ich hatte einen guten Grund, diesen Teil am zweiten Tag zu machen….

Da Toto in der Nähe einer Metrostation liegt fingen wir dort an. Alle fünf Stockwerke… Tüten und große Tüten… diese sind rosa und nicht besonders hübsch, aber der Inhalt um so mehr… Und teuer ist es dort auch nicht. *g* Aber das war erst der Anfang…

Saturday we went up Montmartre. And I had a very good reason to do this on the second day…

Toto is close to a metrostation, so we started there. All five floors… plastic bags and gibber plastic bags… they are of a quite ugly pink, but what was in there was the nicer… And it’s not very expensive there. *g* But this was only the beginning…

Danach einen kleinen Spaziergang quer über den Hügel (Besuch einiger am Weg liegender Schuhgeschäfte…) und wenige Minuten später standen wir zwischen Stoffgeschäften, vor Stoffgeschäften, hinter Stoffgeschäften… und all den Parisneulingen viel die Kinnlade runter…. Das ist immer mein Lieblingsmoment… *g*

Trotz der Reizüberflutung und damit einhergehenden leichten Überforderung bei einigen nahmen wir uns noch Sacre Coupons vor. Zu meiner Überraschung sind das inzwischen zwei Läden und so lud tandem ihre Tüte mit Haut Couture Seide voll (ein Glücksfall, das gibt es nicht immer…) während Frau mhs und ich in den Jerseys wühlten. Auch davon gab es dank der Flächenerweiterung eine große Auswahl.

Das Mittagessen in touristenfreier Zone hatten wir uns verdient… leider waren wir sehr spät, so daß es nur noch drei Portionen gab, der Rest mußte Kuchen essen. (Nicht schlimm… denn die waren auch lecker…)

After that a walk across the hill (visiting some shoe shops on the way…) and a few minutes later we were standing in the center of fabric stores. in front of fabric stores, next to fabric sotres, behind fabric stores,… and the faces of all Paris-newbies just dropped…. one of my favourite moments when bringing other people there… *g*

Even though some showed signs of „that is too much“ we went to Sacre Coupons. What I didn’t know is that they now occupie two shops, therefore have more space. And while tandem was digging in the haut couture silks (that was really luck, they don’t have that always…) while Frau mhs and I went crawling into the knits. Also there the choice became larger due to the bigger surface.

And we had luch more than earned… in a tourist-free zone (yes, even on Montmartre that exists). Only we were so late that they had only three meals left, the rest of us had to choose from the wide variety of gateaus… (Not a real problem, as they are very yummy, too…)

Gestärkt ging es dann zur Deballage St. Pierre. Wieder fünf Etagen, nur größer als Toto. Wir haben uns von oben nach unten durchgearbeitet… Und dann passierte das, was eigentlich immer passiert. Und was auch der Grund ist, warum ich Montmartre auf den zweiten Tag lege… Sättigung. Die Tüten sind voll, die Füße schwer und der Kopf voller Bilder.

Auf dem Weg zum Kaffee landeten wir aber doch noch in zwei weiteren Läden… ein neuer Laden mit Coupons (Seidenjersey, da war es wirklich schwer zu widerstehen… was nicht allen gelang. Es gab ihn dafür nur in einer Farbe…) und auch zu einem „nur ganz kurzem Blick“ bei Tissus Reine. New Look Schnitte in allen Größen zum Mitnehmen sind in Deutschland ja auch nicht so einfach zu bekommen. Genauso wie Schnitte in den ganz großen Größen…

Kissentante und ihr Mann mußten dann ohnehin zur Bahn und der Rest fand noch ein sehr gemütliches Cafe. (Und wir konnten diesmal noch eine halbe Stunde die Füße hochlegen, bis wir wieder zum Abendessen im Charles-Vistor los mußten…)

Strengthened up we made our way to Deballage St. Pierre. Another five floors, only bigger then Toto. We worked ourselfes doen from the fith floor to the ground level. And then happened what always happens there… Satisfaction. The bags are full, the feet heavy and the head full of pictures and ideas.

Still on our way to the coffee we crossed two more shops. A new shop with coupons (silkjersey… only in one colour, still resistance was hard. And not all of us succeeded… ) and also Tissus Reine. Patterns of New Look in stock are not easy to get in Germany. Same for patterns in real big sizes.

Late afternoon Kissentante and her husband had to catch their train and for the rest of us we found a very nice and comfy cafe. (And this time we had about half an hour to rest our feet before we started again for dinner at Charles-Victor…)

EinkäufeEigentlich wollte ich ja nichts kaufen. Oder nicht so viel. Und ich habe mich auch zurückgehalten.

Denn nur der linke Stapel wurde in Paris gekauft: Weißes Leinen von Toto, das diesen Monat noch verarbeitet werden wird/ soll Aber dazu später…

Dann roten Viscosejersey von Sacre Coupons mit kleinen weißen Blümchen. Bedruckten Jersey bekommt man ja nicht so leicht. Also immer mitnehmen.Die Knöpfe sind vom Entree des Fournisseurs. Perlmuttknöpfe mit Eiffelturm drauf konnte ich nicht liegen lassen, oder?

Und die Perlen von Tout a Loisirs sollten zu meiner für diesen Monat geplanten Neckholdertunika passen. Allerdings habe ich da nur vage vorstellungen und mir fehlt auch noch der passende Draht zum Fädeln.

Der rechte Haufen… war unter anderem der Grund, warum ich mich so zurückgehalten habe. Sonntag Abend waren wir mit französischen Freunden zum Essen verabredet und einer davon war gerade aus USA zurück und hatte einen „Wunschzettel“ von mir bei Jo-Anns abgearbeitet… (Was dort zwei Verkäuferinnen eineinhalb Stunden beschäftigte, weil sie die Bestellnummern erst mal selber ins Internet eingeben mußte, um Bilder zu den Produkten zu finden. Soweit welche da waren…)

I hadn’t planned buying a lot. So I was moderate.

My Paris-buys are all on the left: White linen I intend to sew up this month (later more about that…)

Then a red knit with small flowers from Sacre Coupons (knits with print are really hard to get in Germany, so I pick nearly anything I can get no matter where), That I could not leave behind mother of pearl buttons with Eiffeltowers at L’Entree des Fournisseurs I do nat have to explain…*g*

The beads and faux pearls fit the colours of my motivation project of this month. I only have very vage ideas about what I will do with them…

On the right side is the reason why my Paris shopping was so moderate. Sunday we met some french friends for dinner and I already knew that one of those friends hat worked himself mostly through my wish.list for Jo-Anns. (There it took the two nice ladies 1,5 hours to find my wishes, because they didn’t know the product names from their own webside and therefore had to connect with their own webside and search for pictures with the links to the products I had wisely provided on my list… If there were pictures…)

Also, was habe ich… das geheimnisvolle „Bondaweb Wonder Under“, das ich aus amerikanischen Büchern kannte. Es handelt sich hierbei um… Vliesofix. Diese verschiedenen Produktnamen in verschiedenen Ländern sind irgendwie lästig… da hilft nur kaufen und gucken. (Gibt es für so was eine Vergleichsliste…?) Dann habe ich vier Spiele feine Stricknadeln, in Stärken 1,5, 1,75, 2,0 und 2,25. Theoretisch gibt es in Deutschland auch Sockennadeln in 1,75, praktisch hat sie leider kein Laden da… Also Selbsthile… Netterweise haben die vier verschiedenen Stärken auch vier verschiedene Farben, aber welche Farbe für welche Stärke steht ist leider nicht vermerkt. Als nächstes eine Rolle feines Quilters Tape. Das gibt es zumindest im Versand hier sicher auch, aber wenn ich schon eine Liste für die USA habe… Dann „non roll elastic“, querverstärktes Gummiband. Kommt für mein nächsten Projekt gerade recht und gibt es in Deutschland auch nicht.

Papier mußte auch her, eine SewNews und die neue SewStylish. (Ja, es wird Reviews geben…) Gerade auf die letzte war ich recht neugierig. Und noch einige Schnitte… Das Wickelshirt würde eigentlich perfekt zu meinem neuen Jersey passen. Aber auch das Kleid von Butterick könnte ich mir gut vorstellen. Und einen Connie Crawford-Schnitt will ein mal ausprobieren, die kenne ich noch nicht. Der Koffer für die Rückreise war jedenfalls voll…… *g* Wie auch mein Kopf mit Erlebnissen und Bildern vom gemeinsamen Stöbern.

So what did I get from the US…. the mysterious Bondaweb Wonder Under that I knew from american books. In case you are an American stranded in Europe: the brandname here is „Vliesofix“. It would be usefull if the products did not have different names in different countries…. Then I got sock knitting needles in four different sizes. Fine ones. Theoretically 1.75mm is produced from a German company, only the shops don’t carry them… So it was buying the whole packet from the US. They even have different colours for the different sizes. But what colour is what size isn’t indicated anywhere. Finding out will be a bit hard, as the sizes are only 0.25mm apart… What else? Fine Quiltrs Tape for marking. Should be also available on German online shops but as I ahd this wish list anyhow… Another important thing is the non roll elastic. Just never seen here. And I will be needing it right this months.

Lastbut not least…. paper. A Sew News (nice to read but not nice enough to subscripe), my first issue of SewStylish (I was soooo curious about that…) and some patterns. Thanks to the Dollar- Euro conversion right noe is direct buy a great idea. The Vogue Shirt would match my red knit from Paris perfectly. As would the Butterick dress. And Conny Crawford patterns I haven’t used so far, so I am curious to try…. My bag was quite full on my way back to Germany. As was my head full of inspiration and fun from the shopping we did together.

Bißchen weniger BB-Socke…

Wie ich schon mal feststellte sind Businessocken für mein Herzblatt eine recht langweilige Angelegenheit. Sehr originell kann man nicht sein…

Frau mhs hat mir aber einen Blick in ihr Buch „Knitting Vintage Socks“ gewährt und da stieß ich auf dieses Wabenmuster. (Nein, Wabenmuster ist natürlich nicht neu…) So nahm ich zur Abwechslung mal dieses. Das Muster, nicht die Anleitung im Ganzen.

Herrensocke im WabenmusterAs I had mentionned before, knitting business socks for my sweetheart is a quite boring thing. Not much room for creative ideas…

Frau mhs allowed me a glance in her book „Knitting Vintage Socks“ and there I spotted this honeycomb pattern. So I choose this one. Only the honeycomb pattern, not the pattern for the socks.

Auch diese Socken sind wieder Toe Up gestrickt und oben mit einem simplen 2 rechts 2 links Bündchen. Das Muster war etwas anstrengend zu stricken, weil in jeder Reihe gemustert wird, es gibt also keine Pause. Dazu ist das Garn recht dunkel, das Bild ist aufgehellt, damit man vom Muster was sieht. Wenn man viel schwatzt  oder es im Zug nicht so hell ist, dann verstrickt man sich schon auch mal…

I did the socks my usual way, Toe up and the stiches according to the measurements of the feet. The upper cuff is just a simple 2-2 ribbing. The pattern was indeed not so boring, because the pattern changes every row, no break for „no brain“ knitting. Also the yarn is a dark grey (darker than on the pic, I’ve lightened that up so you can actually see thepattern). And if I was talking a lot while knitting or the light in the train was not to clear then one makes one or the other mistake easily…

So liegend sind die Socken recht unförmig, denn wegen des hohen Spanns muß der Schaft recht weit sein. Rippenmuster sind da wohl günstiger, weil sie sich zusammenziehen. Getragen geht es aber.

The socks look a bit bulky, because of the high instep the cuff has to be quite wide. And ribbings are better for that type of foot.

Das Garn ist wieder von Zitron, diesmal Trekking Bambus Pro Natur. Verstrickt hat es sich ähnlich wie das Trekking XXL, also mit der gleichen Neigung, sich aufzufasern. Zusätzlich ist es sehr glatt, so daß ich eigentlich lieber Holznadeln genommen hätte. Aber in Stärke 1,75 gibt es die halt nicht.

Wie sie sich tragen werden wir wohl erst im nächsten Winter rausfinden, ich hoffe doch sehr, das die Zeit für dicke Socken vorbei ist…

The yarn is again from Zitron, Trekking Bambus Pro Natur, which has a nice touch, but has the same problems than Trekking XXL. It is quite slippery, so I would have preferred to knit them with wooden needles, but those do not exist in size 1.75.

Wether they will wear well we’ll hopefully find out next winter, not before. I think we had enogh „thick sock weather“ for this season…

Aus dem Blogarchiv:

Und wieder ein paar alte Artikel, wobei ich nur die Sachen ausgrabe, die ein bißchen „Nähinhalt“ haben, auch keine alten Zeitschriftenkritiken.

The older articles will be only in German. But I will translate the titles in English. If you think, something might interest you, don’t hesistate to leave a comment and let me know! I will translate the post that interests you as soon as possible. (Which may take a bit of time…)

Archiv Mai 2006:

–  Kurzwarenshopping im Netz: Rieckmann-Kurzwaren (Shopping for notions in the internet)

– Biesenfuß (one of my presser feet – is that the tucking foot? )

Revue de Presse: burda Modemagazin Mai 2008

Und schon wieder eine neue Burda… Ich sollte aufhören, über die Zeitschriften zu bloggen, ich komm ja eh kaum nach… 😮

Das Editorial überfliege ich inzwischen nur noch, steht eh nichts von Interesse drin. Und dann geht es schon !aktuell“ mit dem Thema „weiß“ los. Naja, same procedure as every year… (äh… wo ist denn die nette Accessoire Vorstellung? Gibt es nicht mehr… schade… 🙁 )

Jedenfalls geht es gleich mit einem interssanten Minrock los… ach so, das ist ein Kleid und außerdem zum Kaufen… Aber die Jacke 101 ist auch sehr spannend. Auf dem Photo erkennt man das zwar mangels Kontrast nicht, aber die Schnittzeichnung…. sehr anregend. Immerhin bis Größe 44 auf dem Bogen… das läßt sich vergrößern.

Top 103… na gut, nette Raffung, aber das Detail jagt Burda jetzt schon seit Monaten durchs Heft, nur immer mal anders plaziert. Rock 108 könnte auch interessant sein, mit dieser Raffung. Weste 109 hingegen… na gut, ich mag eh keine Westen… Aber dem Schnittbild nach ist sie sehr gerade, da fragt man sich doch, wie viele Sicherheitsnadeln im Rücken stecken, damit sie sich dem Körper etwas anpasst? Kleid 111A… ich mag ja Empire, aber diese Variante mit den Puffärmeln liegt irgendwo zwischen Kleinkind und schwanger.

Im „exclusiv-design“ geht es (mal wieder…) nach Düsseldorf. Naja, Reisespesen müssen sich auch rentieren. Nett, das Nackholder-Kleid. (Und auch be Toni Gard klafft der Ausschnitt an Seite und Mitte, wenn man ganz genau hinsieht… *g*) Das wäre was für den Motivationsmonat UND Bärbels Sew Along. (Aber der Schnitt geht nur bis Größe 42 und außerdem habe ich für mein Neckholder Projekt schon lange nicht nur Stoff sondern auch einen Khalia Ali Schnitt hier liegen…)

Der Trend diesen Monat ist „magisch metallisch“. (Ich fühle mich immer mehr in die 80er versetzt und somit wirklich alt… 😮 ) Damals hatte ich jedenfalls goldfarbene Sandalen… Den Stoff für Jacke 119A gibt es schon mal leider nicht bei Alfatex. Metallisch schimmerndes Leinen… klingt ja schon wieder extrem spannend… Kleid 111 wird hingegen aus Voile auch nicht besser. Nur durchsichtiger, aber wer wollte nicht schon immer mal seine Unterwäsche vorzeigen? Aber diese Mischung aus Barbarella Plastik-Glamour (das war aber 60er…) und billiger Gardine… und der Riesenausschnitt macht es nicht besser. Wobei mir gerade auffällt, daß bei identischem Schnitt der Ausschnitt auf dem Bild viel, viel tiefer ist, als auf dem Bild von Variante 111A…. Oh wie so trügerisch, sind Burdabilder… *träller*

*weiterblätter* Aha, Hose 122 soll eine Jodhpur sein. Dafür ist sie aber nur sehr gemäßigt weit am Oberschenkel. Da hat man in den 80ern schon Bundfaltenhosen gesehen, die weiter waren… Der Puffärmelbluson 123 ist nett…

TulpenrockDer Tulpenrock 108B kommt hingegen in dem glänzenden Stoff hervorragend zur Geltung. Der metallische Glanz bringt die raffinierten Falten richtig zur Geltung. (Eher nicht auf meinen Hüften, denke ich. Andererseits… der Fokus der Falten liegt vorne und unterteilt die Vorderansicht so ganz gut. Für breite Hüften und wenig Bauch könnte das sogar auch in mehr als Größe 42 geeigent sein…)

*blätter* Werbung für den Burdastyle Webauftritt… kennen wir ja eh. Dann geht es mit Accessoires weiter. Sonnenbrillen… bin ich ja immer anfällig für. Nicht daß ich nicht so einige davon hätte… *g* Von den gezeigten Modellen haut mich allerdings keines vom Hocker. Oder was mir gefällt habe ich so in der Art schon… (ein Glück, daß ich nie alle meine Sonnenbrillen gleichzeitig finde… das erspart den Blick auf die Wahrheit…)

Das „extra“ im Monat Mai sind, wenig überraschend, Kleider. Überraschender ist hingegen, daß auch ein Modell in Langgröße dabei ist. (Ich weiß, die langen werden jetzt motzen, daß es nur eines ist, und daß es auch nicht das ist, was sie gerne hätten und sie doch überhaupt wegen einem Schnitt das Heft nicht kaufen. Und sich dann wundern, wenn es wieder fünf Jahre lang nichts mehr in langen Größen gibt. Aber so ist es nun mal, entschieden wird an der Kasse.)

In Größe 46 hat frau natürlich ein Recht auf ein Hemdblusenkleid, ohne Form und Abnäher, ein Gürtel soll es richten. Bestätigt mal wieder alle meine Vorurteile gegen Hemdblusenkleider. *g*

KleidModell 117 läßt mich hingegen bedauern, keine Kurzgröße zu tragen, das finde ich sexy und elegant. Wie es an einer kurzen Frau wirklich aussieht muß man allerdings mal wieder raten…… gezeigt werden alle Kleider vim gleichen Model… 116 erinnert mich an ein Kleid (war es Carina oder Burda?) das ich mir zu Studienzeiten mal genäht habe. Nur war der Rock damals länger und weiter… Und wenn man bei dem den Rock etwas länger macht, dann können es sicher auch Frauen jenseits von Größe 44 tragen. *blätter* Wedges zum kurzen Kleid… macht die Proportionen nicht besser… Nun gut, daß Kleid in langer Größe ist wirklich nicht superspannend. Und warum ausgerechnet Frauen mit vermutlich auch langen Beinen den Rock länger tragen sollen? Burdalogik… Naja, vorgeführt wird alles am gleichen Photomodel… das vermutlich eh selber auch eher Langgröße braucht… *g* ‚blätter* Aha, gerade Säcke heißen jetzt „Formel eins“. Wieso auch immer…

Und das Hemdblusenkleid des Maßschnittes ist auch langweilig wie Hemdblusenkleider eben sind. Aber ich glaube Burda sogar, daß es das „Lieblingskleid“ der Leserinnen war. Zahlenmäßig vorne ist nie die Avantgarde, sondern das Mittelmaß…

Nanu, was ist ein „fashion-flash“? Das Thema ist hier das „kleine Schwarze“, also scheint sich die Rubrik mit modischen Dauerbrennern zu befassen… Drei Modelle die zusammen den Größenraum von 34-46 abdecken. Warum allerdings für die größte Größe ausgerechnet anschmiegsamer Elastikjersey mit einer dick auftragenden und gewickelten Taillenschnürung gewählt wurde erschließt sich mir jetzt nicht so recht. (In der Redaktion hat man vermutlich noch nie Frauen gesehen, nur Wesen mit Kleidergröße 34/36… *g*) Für mich könnte ich mir das Etuikleid 125 mit den kleinen, asymmetrischen Raffungen besser vorstellen.

*blätter* Ah ja, die andere Burdawebseite, die deutsche. Naja, kennen wir ja auch schon. Hier sind wir ja sozusagen…

„Der Look der Stars“ geht es weiter. Für mich immer die erste spannende Frage, ob ich von der gezeigten Prominenz schon jemals etwas gehört oder gesehen habe… Doch, immerhin, Angelina Jolie oder Victoria Beckham sagen mir was. Und der schmale Rock dazu erinnert mich an die letzte Threads und die „Hollywood Waist“. Um die Taille geht es bei Burda aber nicht, sondern um einen Bleistiftrock. Der aus unerfindlichen Gründen „Shiftrock“ genannt wird. Ich kenne Shiftkleider, aber einen Shift-Rock… mal wieder ein brandneuer Schlauch für ein altes Teil? (Selbst die Burdaeigene Fashionpedia kennt den Begriff nicht. Auf die Definition, besonders in Abgrenzung zum Bleistiftrock bin ich gespannt… 😀 ) Jedenfalls gibt es den Schnitt zum Download im ungewöhnlich breiten Größenspektrum vom Größse 34-44. Das ist schon mal gut. Der Rock… naja, ein schmaler Rock mit etwas erhöhter Taille, wenn man die Schnittzeichnung genau anguckt.

Die „basics“ sind diesen Monat in beerenrot. Schöne Farben. Jacke 102 sieht auch in rot sehr gut aus. Auch bei den anderen Schnitten ändert sich durch den Farbwechsel nichts. *blätter*

Ah, wieder „catwork“, sehr schön….. Wieder eine Kapuzenjacke, nur diesmal kurz und mit überlangen Ärmeln. Schon nett irgendwie, aber diesen Stil haben ich inzwischen doch auch in Läden schon öfter gesehen. Nicht mehr soo spannend. Gut, der Reißverschluss ist schräg. Und natürlich sind die Entwürfe für den Catwork auch schon wieder etwas älter. Mode altert halt schnell…

Bei den „kreativen Köpfen“ geht es diesmal um ungewöhnliches Porzellan. Ich muß zugeben, Blüten und Kohl als Tassen sind nicht ganz mein Geschmack, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich aus so einer Tasse sabberfrei trinken könnte (eher nicht, nehme ich an), aber trotzdem ist es schön und mit viel Liebe zum Detail gerabeitet.

Um so weniger ungewöhnlich sind die Plus Schnitte. Das Longhemd und die Dreiviertelhose. Moppelchens Sommeruniform. In langweiligem schwarz-weiß. Nu ja. Jacke 132 hat einen ungewöhnlicheren Schnitt. leider ist auf keinem Bild zu erkennen, wie sich die Schößchen denn so am Menschen machen, denn das Model ist sitzend drapiert und da erkennt man nichts. Mal abgesehen davon daß es natürlich auch bei weitem nicht „Plus“ ist….

Na und schon sind wir wieder im Werbeteil. Äh Kosmetikteil. *rumblätter*

*gradenochvor“szene“brems* Der kultur-treff wird natürlich studiert, ein Vorteil wenn man in einer Metropole wohnt ist ja, daß die Chancen ganz gut sind, daß events in erreichbarer Nähe sind. Diesmal ist aber nichts dabei.

Die Reise geht nach Wien. Da war ich zwar schon mal,. ist aber fürchterlich lange her. Aber die Info, daß es ab Düsseldorf Billigflüge dort hin gibt ist interessant. So könnte es ja doch mal ein Ziel für ein langes Wochenende werden. Eine Runde durch die Konditoreien… da könnte ich beinahe das Thema „Stoffe“ vergessen. (Aber nur beinahe…)

Die Kindersachen gefallen mir wieder gut, auch wenn ich keine Verwendung dafür habe. Sie liegen ganz nett zwischen „wie die Großen“ und trotzdem kindgerechte Schnitte. Und wer es nicht in schwarz-weiß mag… Farben kann man ja ändern.

Im kreativ Teil wird es diesma japanisch. Schlichte Deko im Sashiko-Stil. Einziger Nachteil eigentlich: man muß es von Hand nähen… 😮

Das war es schon wieder… bis Juni. Endlich mal eine halbwegs pünktliche Review von mir… 😮

RE und IC

Leverkusen – Düsseldorf Hbf (RE) – Fahrplan 8.45 – 9.00 – Realzeit  8.52 – 9.10 (10  Minuten Verspätung)

Düsseldorf Hbf  – Köln Hbf (IC) – Fahrplan 17.49 – 18.12 – Realzeit 17.53 – 18.15 (3 Minuten Verspätung)

Das ist heute mein letztes Statistikposting, das Jahr ist um, irgendwann muß ich dann mal rechnen und eine Zusammenfasung machen… (Wer es nicht mehr weiß: Ziel war herauszufinden, ob mein subjektiver Eindruck, daß die Züge fast immer verspätet sind stimmt oder nicht.)

Dafür war das morgendliche Zugerlebnis mal ein ganz besonderes. In Düsseldorf ist eine große Messe, weswegen natürlich viele Aussteller und Besucher in Köln übernachten. Oder in Leverkusen. Also war der Zug besonders voll.

Zusätzlich funktionierten am vordersten Waggon die Türen nicht, auch die Verbindungstür nicht. Es fuhr also ein zweistöckiger Viehtransport mit einem leeren (weil nicht erreichbaren) Waggon vornedran.

In Leverkusen konnten dann bei weitem nicht mehr alle einsteigen, die mitgewollt hätten… ich war die letzte, die noch reinging. In einem Viehtransporter ist mehr Platz…

That will be my last post about the ponctuality of the German railway. The year of counting is over. I’ll just have to do some calculations and sum ist all up. Remember, the idea was to find out whether my personal impression, that trains are mostly not on time is true or not…

As a great final point German railway made the trip this morning a very special one. This week is a very big international trade fair in Dusseldorf. So a lot of vendors and visitors have their hotels in Cologne or even Leverkusen. So the normally full train was fuller than usual.

But that is not enough…. the first waggon had blocked doors. Also the door between the first and the second waggon was blocked. The result was a „cattle transport“ with one completely empty waggon at the front…

In Leverkusen only a minority of the waiting people could get into the train. Ind this only by pushing. (I was probably the last to get in… I’m an experienced train-user, so I know how to spot the last spot to spend and how to „fold“ into it…) I think cattle is granted more space for transport…

Erholsamster Nähbrunch aller Zeiten…

… war das heute.

Zum einen waren wir nur acht Leute, so daß wir auch mall alle miteinander reden konnten, statt nur in kleinen Grüppchen.

Zum anderen mußten wir nicht zum Buffet laufen, um Essen „nachzutanken“ sondern konnen die Teller mit Lachs, Garnelen, Wurst, Schinken, Käse, Marmelade, Nutella,… und den Brötchenkorb einfach rumreichen.

Und zum dritten hatte ich meine Digicam Zuhause vergessen, weswegen es auch keine Bilder gibt. :o)

Today was the most relaxing „Sewing Brunch“ ever.

Because we were only eight persons, so we could really talk and chat alltogether and not only in small groups-

Because we did not have to get up from the table to get new food from the buffet but had everything placed on the table to pass it around.

And because I had forgotten to take my camera, so no pics from todays meeting. :o)

Außerdem habe ich von Bärbel meine „gepimpte“ Jeans zurückbekommen. Einfach nur genial, was sie damit gemacht hat! (Ich sitzte gerade auf dem Sofa und habe sie an…)

Also I got my jeans back, Bärbel had repaired and „pimped“ for me. I love it, she is so creative! (And I’m wearing it right now on my sofa…)

Revue de Presse: Threads May 2008 (Number 136)

Und weiter geht es mit der Blog Aufholjagd… Nähen oder Bloggen, beides gleichzeitig schafft mein Zeitplan wohl auch nicht. :o) Auch das Aprilheft der Threads liegt schon wieder seit einigen Wochen bei mir. Diesmal Inspiration und Augenzucker pur! Vielleicht nicht alles alltagsnützlich… aber viel zum Gucken.

An Anfang werden wieder einige Autoren der Ausgabe vorgestellt. Eigentlich eine gute Idee, weil man so auch die Artikel besser einordnen kann, wenn man weiß, welchen Hintergrund der Schreiber hat. Und je mehr ich englischsprache Bücher, Blogs und natürlich die Threads lese, desto öfter kenne ich auch mal Namen. Sandra Betzina zum Beispiel paßte natürlich perfekt zu meinem Jeansprojekt.

Danach geht es mit ausführlichen Leserbriefen weiter. Leises Kopfschütteln bei der Vorstellung neuen Nähzubehörs. Einen batteriebetriebenen Spuler um Unterfäden ohne die Nähmaschine aufspulen zu können… darauf hat die Welt gewartet…. *gg* Die bunten Rollschneider sind natürlich nett, zumal ich das Olfa gelb eh nicht gerne mag. Aber deswegen kaufe ich keinen neuen. Wenn das in Deutschland mal zu den Händlern kommt. (Auf der h&h wurden sie aber vorgestellt…)

Was bringen die Lesertips? Die Idee, den Maschenlauf mit Klebeband zu markieren könnte das saubere Zuschneiden von Jerseys tatsächlich erleichtern. Auch die Idee, ein Babyphone neben die Stickmaschine zu stellen, damit man hört, wenn sie fertig ist klingt sehr praktikabel. Wenn ich eine Stickmaschine hätte…

Weiter geht es mit dem Thema bestickter Saum. Das sieht wirklich sehr interessant aus. Und Muter mit gradtich bekommt man ja auch ohne Stickmaschine hin. Allerdings ist die Technik auf Stoffe beschränkt, die nicht ausfransen. Daß das bei Schrägschnitt bei jedem Stoff der Fall sein soll wage ich doch zu bezweifeln….

Die Schnittvorstellung hat mal wieder nicht viel für mich. Das Go Patterns Kleid vielleicht… aber mit der Tasche auf den Hüften…. müßte man ausprobieren…

Die nächsten Tips verbergen sich in der Frage-Antwort Sparte, nur daß diesmal die Antwort nicht von Lesern sondern vom“Experten“ kommt.

Die ausführlich bebilderte Anleitung für Jeansdetails stellt natürlich in erster Linie einen neuen Jeans-Schnitt von Frau Betzina vor. Aber nachdem ich mir den letzten erst Mühsam anpassen mußte, wird es keinen zweiten von ihr geben. Obwohl die dreifach Tasche ein interessantes Detail wäre. Und sonst natürlich nichts wirklich neue, aber wer noch keine Jeans genäht hat, der findet gute Tips.

Danach ist mit der Alltagstauglichkeit erst mal Schluß, dafür wird es um so spannender… Operkostüme. Ein Blick hinter die Kulissen des Kostümdesigns. Faszinierend, wie viel Arbeit und Planung Kreativität erfordert. Und dazu gibt es einige handfeste Tips, etwa worin sich Kostüme von normaler Klediung unterscheiden. Etwa weil sie leicht an verschiedene Größen angepaßt werden sollen. Werde ich selber vermutlich nicht brauchen… aber wer weiß das schon immer so genau im Voraus? 😉

Der nächste Artikel befaßt sich mit der hohen Taille, die man derzeit wieder an vielen Hosen. In den USA nennt man sie offensichtlich „Hollywood Waist“, weil sie sehr galmourös aussehen kann, vielleicht. Eigentlich hatte ich diese Form für mich unter „geht nicht“ abgehakt. Aber da sind sind nicht nur Tips zur Verarbeitung, sondern auch Bilder, wie man die richtige Höhe am eigenen Körper bestimmt… und wenn ich mir das so ansehen… vielleicht gibt es doch auch eine Proportion für mich?

Weiter geht es mit einem genauen Blick auf ein Ensemble aus den 60er Jahren. Susan Khalie nimmt Kleid, Rock und Mantel unter die Lupe. Alle Teile wirken übrigens erstaunlich modern… sowohl der schmale Rock, also auch das geknöpfte Kleid und der Seidenmantel mit den großen Knöpfe. Wenn man pink mag, natürlich, aber das ist ja immer Geschmackssache. Viele Details, etwa eine andere Art eines Knopfloche, die alle absolut zeitlos sind und ich mir jederzeit an anderen Teilen vorstellen kann. Ich liebe diese Beiträge… noch lieber würde ich solche Kleidungsstücke ja selber in die Hand nehmen, aber die Photos sind ein schöner Ersatz.

„Tailoring Series – Part 1“ deutet auf eine neue Serie hin… Details handwerklicher Schneiderverarbeitung, würde ich sagen. In dem Fall eine interessante Innentasche für eine Jacke, mehr oder weniger diebstahlsicher, weil an einer unerwarteten Position. Das werde ich sicher mal ausprobieren, zumal ich Futter ja eh von Hand einnnähe. Und die Idee, die Tasche noch an der Seitennaht zu befestigen, damit sie das Gewicht des Inhalts besser tragen kann… so einfach und effizient. Warum verrät einem das eigentlich sonst keiner?

Der nächste Artikel ist dann zum Ausgleich eher anfängerfreundlich, unterschiedlich gefaltete Arten von Schrägband und verschiedene Techniken, mit Schragband zu versäubern. Auch Schrägbandformer, Schrägbandfüße (ich komme schon mit dem Kappnahtfuß nicht klar, ich glaube, das wäre mir definitiv zu kompliziert… *g*) und anderes nützliches Werkzeug, wenn man mit Schrägbändern einfassen will. Nicht neu für mich… aber eine saubere und ausführliche Zusammenfassung zum Thema.

Wenn die Operkostüme noch nicht spannend genug waren… es kommt bunter. Ein Artikel über Zirkuskostüme….. wenn ich Schneiderin wäre, dann wäre das sicher mein Job… Und sollte ich doch mal ein Faschingskostüm nähen… da sind ein paar Anregungen drin…

Ah ja, die Serie über Handstiche geht weiter. Nich viel neues für mich (außer daß ich dringend mal an der Gleichmäßigkeit meiner Stiche arbeiten sollte….) aber die Technik einen Druckknopf anzunähen werde ich mir merken. Dassieht bei mir bisher nämlich immer sehr unordentlich aus. So wie gezeigt geht das auch schöner. (Und die Bilder helfen wirklich weiter.)

Passend zur Christian Lacroix Ausstellung im Pariser Musee de la Mode et du Textile (die im Übrigen sehr schön war, auch wenn ich mir manchmal einen genaueren Blick auf die ältere Kleidung aus verschiedenen Epochen gewünscht hätte…) noch ein Interview mit einer Pariser Lacroix Verehrerin. Ich gebe zu, so im ganzen ist mir Lacroix oft zu opulent, aber die vielen Details sind einige Blicke wert, man muß ja nicht alles in einem Kleidungsstück umsetzen.

Im gleichen Geist auch die Sparte „readers closet“, aus den Kleiderschränken der Threads Leserinnen. Wobei es diesmal Profis waren, die sich an einer Threads Challenge beteiligt haben, Kleidung von Kunst inspiriert war das Thema. (Wettbewerbe mit so spannenden Themen würde ich mir in Deutschland auch mehr wünschen.) Der „Best Overall Award“ ist auch mein persönliches Lieblingsstück. Aber eigentlich alle Modelle haben inspierierende Details. Mal sehen, was mein Gehirn davon speichert und zur passenden Zeit wieder auswirft…

Oha… es gibt eine Anleitung, wie man einen wolkig gerafften „Wolkenrock“ arbeitet. Ist gar nicht schwierig, wenn man die Anleitung anguckt. Einfach nur so hinraffen, wie man es gerne hätte und dann mit einigen Handstichen jeweils befestigen. (Ja, Handstiche… nicht immer wird es mit der Maschine schöner und besser. 😉 )

Na gut, „Quick to Make“ reißt mich nicht vom Hocker. Ein Stoffrechteck mit Schlitz kann man als Kleid, Rock oder Umhang drapieren. Bis auf den Umhang wirken die Variationen doch alle etwas „akademisch“ auf mich. Es soll eben ein Gemälde reflektieren und ein Kleidugnsstück sein. Etwas gezwungen…

Dafür könnte ich die nächsten zwei Seiten wieder streicheln… um Ikat Stoffe geht es, liebe ich ja sowieso. Mit etlichen Beispielphotos. Die echten Stoffe wären mir natürlich lieber… und das soll ein Modetrend werden? Na ich habe ja noch die beiden Indischen Saris… (also zwei mit Ikat… und noch ein paar andere…)

Tja, das war es schon fast wieder, einige Seiten Werbung, eine Geschichte über’s wiederverwerten beim Nähen und zum Trost auf dem Rücken noch ein dekoratives Details von einem 1940er Ensemble. So sorgfältig gearbeitet und designt findet man heute einfach nur noch Haute Couture, was bedeutet, daß man es im Alltag einfach nicht mehr sieht. Ein Preis, den wir dafür bezahlen, daß Kleidung so billig geworden ist, daß wir uns einfach jeden Saison komplett neu einkleiden können. (Naja, ich bei meinem Nähtempo nicht, aber ich lasse mich ja auch gerne von aufwendigen Details inspirieren.)

Wenn ich darüber nachdenke, wie zeitig die Ausgaben alle gekommen sind, wird die Juli Ausgabe ja hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen… *g*